Februar / März  2015 – Welche 100 Blogs haben die grösste Markenwirkung?

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Weitere DrKPI Benchmark Rankings – Recruiting, Patienten-Blogs, usw.

Ist Les Mads in den Top 10 zu finden – oder aber nicht?
Wieso bloggen die Leute über Stil – fürs Geld oder aus Vergnügen?
Wieso sind einige der Top 40 bessere Marketing-Ambassadeure also die bekanntesten Blogger?
Lesen Sie mehr hier. Schauen Sie sich die Presentations-Slides an. Tragen Sie Ihren Blog ein, falls er noch nicht in unserer Datenbank eingetragen ist.

Kürzlich wurde ich auf einen Eintrag von Justyna Grund aufmerksam in der Blogger Schweiz Gruppe auf Facebook.
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Die Blogs erfreuten sich seit dem Anfang einer wachsenden Beliebtheit.

Die Blogs erfreuen sich seit 2001 einer wachsenden Beliebtheit.


Also Abonnentin hat Justyna Grund (sie schreibt ebenfalls einen interessanten Lifestyle Blog) vor kurzem die neueste Ausgabe der Zeitschrift Social Media Magazin (print) mit der Post erhalten. Darin war unter anderem ein Artikel: Der Blog macht die Trends! Lifestyle und Mode. Dieser hat Justyna wie auch mein Interesse geweckt !
Blogs-sind-zurueck-als-Meinungsmacher-Mode-Stil

Universität Hohenheim: Studie Themenblogs

Interessant ist, das der Artikel des Social Media Magazin auf eine Studie für den Deutschen Fachjournalisten-Verband (DFJV) verweist. Diese Studie haben Michael Schenk, Julia Niemann und Anja Briehl von der Universität Hohenheim durchgeführt.

Die Studienautoren haben mit Hilfe des Blogger-Verzeichnis Bloggeramt.de  2.478 Blogs angeschrieben. 535 Blogger nahmen letztlich zwischen dem 30. Januar und dem 2. März 2014 an der Studie teil. 515 Datensätze waren auswertbar. Die Stichprobengrösse war schlussendlich 403 Blogger welche sich als Themenblogger bezeichneten

Knapp 10 Prozent der 2.478 untersuchten Blogs widmeten sich dem Thema Lifestyle (hinter Reisen und Wirtschaft).

Themen-ueber-die-gebloggt-wird
Die Studie ist natürlich höchst interessant. Sie bietet viele interessante Daten. Die Ergebnisse beruhen auf einer Online Umfrage. Anhand dieser Antworten – Selbsteinschätzungen der Blogger welche mitmachten (z.B. wie verdienen Sie Geld mit dem Blog, welche Art von Marketing, usw.).
Auf jeden Fall lesenswert (kostenloser Zugang, Links siehe unten).

Fachliteratur

Michael Schenk, Julia Niemann und Anja Briehl · (26. Mai 2014).
Blogger 2014: Das Selbstverständnis von Themenbloggern und ihr Verhältnis zum Journalismus. [Blog Fachjounralist]. Aufgerufen am 19. Dezember von http://www.fachjournalist.de/blogger-2014-das-selbstverstaendnis-von-themenbloggern-und-ihr-verhaeltnis-zum-journalismus/
Michael Schenk, Julia Niemann und Anja Briehl · 26. Mai 2014 Blogger 2014: Das Selbstverständnis von Themenbloggern und ihr Verhältnis zum Journalismus. Eine Studie im Auftrag des Deutschen Fachjournalisten-Verbands (DFJV). Universität Hohenheim. Aufgerufen am 19 Dezember, 2014 von: https://www.dfjv.de/documents/10180/178294/DFJV_Studie_Das_Selbstverstaendnis_von_Themenbloggern.pdf

Lifestyle Blog Einfluss?

Doch wie bestimmt man nun mit den obigen Daten, ob ein Lifestyle-Blog wie Mads mehr Einfluss hat als Le Fashion? Wie bewertet man den Journelles.de Blog von Jessica Weiss, sodass dieser auf Platz 4 landet?

Seventies-inspired-daywer-prints-palettes

Auch der 70-Stil scheint heute noch aktuell.


Um von Ansgar Sadeghi (im Social Media Magazin) als einflussreicher Style- oder Mode-Blogger bezeichnet zu werden genügt es, einfach in einer Liste von fünf solcher Blogs auf der Webseite von dem Fernsehsender N24 aufgeführt zu werden. Diese Liste ist aber völlig undurchsichtig (Kriterien, usw.)
Das Social Media Magazin und der Autor des Artikel über Styleblogs Ansgar Sadhegi stellen dabei auf eine Studie von Daniel Klarkowski – Ranking der grössten Modeblogs Deutschlands ab. Also nichts ist einfacher als einfach ein paar Blogs anzuschauen…
Dies ist ein Problem auf welches Daniel Klarkowski – Ranking der grössten Modeblogs Deutschlands  hingewiesen hat. Er kritisiert das monatliche Top Fashion Blog-Ranking von ebuzzing oder das Modeblog-Ranking das Mailänder Modemarketing Unternehmen Les Cahiers. Zu diesen Rankings wird Daniel Klarkowski in einem Interview von Roland Schweins wie folgt zitiert:

„Mein größter Kritikpunkt an den von dir genannten Anbietern ist, dass die einzelnen Zahlen nicht öffentlich sind und auch nicht öffentlich ist, wie diese Zahlen dann zusammengerechnet werden und wie die Rankingposition entsteht.“

Klarkowski nutzt dabei Rankings wie unter anderem dasjenige von Alexa. Diese Zahlen sind jedoch nicht räpresentativ, da ein Besuch auf der Webseite mit Alexa nur zählt, wenn man deren Toolbar im Browser installiert hat. Wer hat dies schon auf seinem Smartphone oder dem PC am Arbeitsplatz auf einer Bank?  Daneben nutzt er auch Twitter und Instagram Followers als Indikatoren.

Die Liste der Lifestyle Blogs von Peter Klarkowski ist sehr interessant und aufschlussreich!

100 Top Style und Mode-Blogs aus Deutschland

Der DrKPI Benchmark für Corporate Blogs beinhaltet drei Kategorien

DrKPI Benchmark: Content Strategie
DrKPI Benchmark: Markenimage und Markenwirkung
– DrKPI Benchmark: Reichweite und Resonanz

Nutzen Sie, wie 3,000 weitere Firmen, den DrKPI Blog Benchmark für Ihren Firmenblog.

Benchmark-Strategie-Markenimage-Resonanz

2013 produzierten wir mit demDrKPI Benchmark für Blogs verschiedene Ranglisten (Wer ist die Nummer 1?). Vorher geschah dies noch unter dem Namen CyTRAP BlogRank.

Ein Kritikpunkt von Daniel Klarkowski fällt beim DrKPI Benchmark weg. Dieser legt offen, wie die Kriterien genutzt werden. Ebenfalls ist deren Zusammenrechnung kein Geheimnis.

Download PDF Datei (544KB) Schlagzeilen: Die 100 Top Lifestyle und Modeblogs in Deutschland

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

[slideshare id=42900459&doc=drkpi-benchmark-top-100-lifestyle-blogs-in-deutschland-141220142334-conversion-gate01]

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Alle Zahlen wurden normalisiert (statistisches Verfahren) und dann bekam der beste Blog 100 Punkte, der Mean / Durchschnitt ist 50 Punkte. HIER ANKLICKEN – Liste mit Details einsehen. 

Januar 2013 - Die besten LifeStyle Blogs Deutschlands

Januar 2015 – Die besten LifeStyle Blogs Deutschlands – Image anklicken > Daten !

Welche deutschen Fashion Blogs müssen noch in die obige Liste. Kommentar unten genügt mit URL und Ihr Blog wird in die Datenbank aufgenommen.
Welches ist Dein beliebtester Blog in der Liste oben?

Synopsis:  Audi, Daimler, Swisscom: Die erfolgreichen e-Recruiter.

Wie nutzt man Online Content richtig im Ausbildungs-Marketing?
4 Tipps für das erfolgreiche Recruiting im Bereich MINT Berufe.
Für Sie, die Checkliste zum kostenlosen Download.

1.   Zielgruppe

Natürlich sollte ein Azubi-Blog als Zielgruppe primär versuchen Schüler, Berufsberater, Eltern, Lehrer und jetzig Auszubildende ansprechen. Doch auch andere Firmen sowie Medien und Recruiter werden einen interessanten Blog lesen.
Klar ist, dass ein Blog zum Thema Ausbildung nur dann auf Resonanz stösst, wenn die Inhalte von guter Qualität sind. Auch sollten diese Problemlösungen anbieten. Zum Beispiel sind eine Checkliste welche Charakteristiken eine gute Bewerbung hat interessant. Für Schüler auf der Such nach einem Ausbildungsplatz ist eine Checkliste wie man eine tolle Bewerbung zusammenstellt nützlich.  Ebenso eine Vorlage des Briefes welcher mit der Bewerbung verschickt wird.
Auch Beiträge die auf die Problematik bei einer Online Bewerbung hinweisen und Möglichkeiten zur Lösung offerieren sind hilfreich (z.B. Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Online Recruiting).
Tipp: Einträge welche praktische Tipps und Hinweise rund um die Ausbildung beinhalten sind bei der Zielgruppe – Schüler die Ausbildungsplatz suchen – beliebt.

2. Strategie: 2 bis 3 Sätze

Als ich beim Management Guru Peter F. Drucker studierte, erklärte er mir einmal bei einem Glas Wasser, dass die meisten Strategien nicht unbedingt hilfreich sind. Seiner Meinung nach muss jeder Mitarbeiter in der Lage sein, diese kurz skizzieren zu können. Zwei bis drei Sätze, mit den eigenen Worten, auf einem Blatt Papier sollte reichen. Das war Drucker’s Meinung.
Doch oft sind solche Dokumente mehrere Seiten lang. Viele „Buzz“ Wörter werden genutzt. Am Schlimmsten ist jedoch, das diese Dokumente abgelegt werden. Bald nach Abgabe werden sie dann nicht mehr gebraucht.
Tipp: Beschränken Sie die Strategie für das Recruiting neuer Lehrlinge auf die wirklich wichtigen Dinge. Eine A4 Seite sollte reichen.

3. Operative Ziele setzen

Die grösste Herausforderung an die Strategen ist fast immer die Erarbeitung von operativen Zielen. Kurz:
1.  Was bedeutet die Strategie für die Linie oder die Personalabteilung?
2.  Welche Ziele setzen wir uns für das nächste Jahr?
Zur Illustration, einer unserer Kunden erklärte mir, dass er für nächstes Jahr 15% mehr Ausbildungsverträge abschliessen will. Konkret heisst dies für das Unternehmen, 116 statt 100 Personen werden dieses Jahr eine Lehre im August 2015 anfangen. Von diesen 116 Positionen sind ca. 87 der zu besetzenden Ausbildungsplätze in sogenannten Mint Berufen.

Wie gut ist Ihr Azubi oder Karriere Blog?

Aber bei der Zahl ist es nicht getan. Nun gilt es das Ganze runter zu brechen auf die verschiedenen Teilziele. Jedes Teilziel sollte dabei auch mit einer steuerungsrelevanten Kennzahl versehen werden. Das heisst, um diese besseren Kennzahlen zu erreichen, muss operativ etwas geändert werden.  Beispielsweise müssen vielleicht die Anzahl Schulbesuche der Mitarbeiterinnen in der Region erhöht werden (siehe Grafik unten). Das sollte wiederum helfen, die Anzahl Schüler welche bei uns eine Schnupperlehre machen zu erhöhen.
In über 63 % der Fälle bedeutet eine erfolgreiche Schnupperlehre, dass die Bewerberin die drei oder vier Jahre dauernden Ausbildung im Betrieb antreten wird.

BENCHMARK: Für jede Stufe des Prozesses brauchen wir eine steuerungsrelevante Kennzahl - KPI

BENCHMARK:  Dank steuerungsrelevanter Kennzahlen (KPIs) zum Erfolg


Tipp:  Messung erlaubt es zu überprüfen, ob das Unternehmen im Frühjahr auf Kurs ist, die 116 neuen Lehrverträge abzuschliessen.
Ziel- oder Kursabweichungen werden analysiert. Mögliche Kursänderungen müssen dann vorgenommen werden, sodass das Ziel doch noch erreicht wird.

4. Dank Analyse verbessern

Die gesammelten Daten sind ein wichtiger erster Schritt um zu überprüfen, ob sich das Team auf Kurs befindet. Bei Kursabweichungen müssen Massnahmen eingeleitet werden, sodass der Hafen doch noch erreich wird.
Im weiteren muss eine Analyse gemacht werden, um nächstes Jahr weder die gleichen Fehler noch selben Risiken einzugehen. Diese Arbeit gibt Hinweise welche Dinge für nächstes Jahr verbessert werden sollten. Oft zeigt es sich auch, wie dies gemacht werden sollte um, z.B. die Resonanz bei der Zielgruppe zu erhöhen.
Auch der Social Media Audit hilft, die Inhalte im Web und auf Social Networks zu verbessern. Dabei zeigt diese Arbeit ebenfalls auf, wie man noch besser potentielle Interessenten für eine Ausbildung im Unternehmen erreichen oder ansprechen kann.
Zum Beispiel bietet unsere Studie mit der STRIMgroup die Möglichkeiten, Firmenwebseiten und Business Blogs von Schülern evaluieren zu lassen. Diese evaluieren die Webseiten und beantworten dazu Fragen. Dabei stellt man vielleicht überraschende Dinge fest.   Zum Beispiel, das sich angebotene Inhalte nicht per Mausklick runter laden lassen, usw.
 
Online-Schuelerbefragung-2015-STRIMgroup-DrKPI Wie sehen es SchülerInnen:  Verbesserung des Lehrstellen-Recruiting im Schnitt um 29%.

Fazit: Social Media Audit hilft

Regelmässige Evaluationen und ein Social Media Audit der Webseiten Angebote erlauben es Firmen Trends früh zu erkennen.  Zum Beispiel, Daten in 2013 (siehe STRIMgroup und DrKPI Umfrage – D-A-CH Region) zeigten, dass die Resonanz auf Facebook Angebote bescheiden war. Sie ist auch 2013 und 2014 noch weiter gesunken. Teilnehmende Firmen haben deshalb ihre Facebook Aktivitäten im Lehrstellen-Recruiting stark zurückgefahren, modifiziert oder sogar eingestellt.
Die Daten vom Frühjahr 2015 werden es uns erlauben,mögliche Trends im Vergleich zu 2013, oder 2014 zu präsentieren. Dies hilft wiederum den teilnehmenden Firmen die Rekrutierung zur erfolgreichen Besetzung von offenen Ausbildungsplätzen signifikant zu verbessern (machen Sie mit, es lohnt sich).
Tipp:  Unsere Schülerstudien zeigen auf welche Bedürfnisse und Kriterien bei der Auswahl einer Lehrstelle von Schülern genutzt werden.
Usability Tests von Webangeboten mit Schülern (der Zielgruppe) hilft Personalfachleuten ihre Rekrutierungs-Aktivitäten markant zu verbessern.

Download PDF Datei (544KB) Checkliste und Ratgeber: Welche 4 Punkte muss das Azubi-Recruiting berücksichten?

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

Die Präsentation unten skizziert einige Ideen. Die Slides machen Ihnen praktische und kostengünstige Lösungsvorschläge zur Umsetzung in ihrem Betrieb.
[slideshare id=42439895&doc=2014-12-alpiq-vortrag-v3-141207074232-conversion-gate02]

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Fragen an Sie / Dich

– Wie wichtig ist die Schnupperlehre in Ihrem Betrieb bei der Auswahl für und Besetzung der Lehrstellen?

– Wie nutzen Sie Messen bei der Rekrutierung von Auszubildenden?

– Welche Erfahrungen haben Sie als Lehrlingsbetreuer mit Online Content für Auszubildenden gemacht. Erfolge und Misserfolge? Was geht besser?

Mehr Tipps und Tricks zum Thema

    1. Recruiting in der D-A-CH Region
    2. Die 25 besten Recruiting Blogs der Schweiz
    3. Ratgeber Recruiting: Die erfolgreiche Bewerbung
Testen Sie die Performance Ihres Karriereblogs kostenlos!
social metrics drkpi

2014-11-30 – Nochmals verbessert… Kamera auf Augenhöhe – Ende Video. Nr. 10 ganz unten.
2014-11-29 – Sitzung mit Olga – Herausgeber von My In Season Cooking (12 Mal im Jahr), und die Vorschläge von ihr, kulminierten im Video hier als Nr 9 ganz unten.
2014-11-27 – letzte Version Video 2: Ganz unten wiederum mit slides Video 8: Eure Meinung?
2014-11-26 – neueste Version Video 2 – Nr. 7: Ganz unten eingefügt inklusive Slides. Google – actionable metrics – love affair. Eure Meinung?
2014-11-25 – neueste Version Video 2: Ganz unten eingefügt inklusive Slides. Google love affair. Eure Meinung?
2014-11-21neueste Version Video 2: Ganz unten eingefügt. Meinung, bitte mit Kommentar und abstimmen.
2014-11-20 – neueste Version Video 2: Ganz unten im Blogeintrag. Ihre Meinung?  Freue mich auf Ihren Kommentar und das Feedback.

Kurzversion: 2 Videos – Video 1 und 6 verbesserte Version für das Video Version 2
strong>Welches ist das bessere?
Sagen Sie uns Ihre Meinung. Teilnehmer die noch einen Kommentar im Blog hinterlassen nehmen an unserer Verlosung teil.

Business Blogger interessieren 3 Dinge:

1. Wie verbessert man die Resonanz des Firmenblog dank der Content Strategie?
2. Wie hilft der Business Blog die Markenwirkung zu steigern?
3. Welche Tricks helfen die Resonanz und Reichweite des Corporate Blog signifikant zu erhöhen?

Der DrKPI Benchmark für Corporate Blogs beinhaltet drei Kategorien

DrKPI Benchmark: Content Strategie 
DrKPI Benchmark: Markenimage und Markenwirkung
DrKPI Benchmark: Reichweite und Resonanz

Benchmarking beruht darauf zu beobachten, was im Corporate Blog läuft und was nicht. Dabei macht es Leistungsdefizite sichtbar. Im Grunde ist es ein Kopieren dessen, was sich in Firmenblogs bei anderen Unternehmen bewährt hat.
Aus diesem Grunde tracken wir über 8,000 aktive Business Blogs welche wir vergleichen anhand:

A – Land (z.B. USA, Deutschland oder Schweiz)
B – gleiche Kategorie von Blog  (d.h. 60% oder mehr der Inhalte sind über ein Thema wie Stil, Reisen oder Finanzwesen und Banking)

Wir vergleichen also Äpfel mit Äpfeln! Für einige Kunden vergleichen wir auch noch nach der Grösse des Unternehmens z.B. Financial Times DrKPI Global 500 Index.
Das allgemeine strategische Ziel ist, mit Hilfe des Business Blog dauerhaft Werte für den Kunden zu schaffen. Das dies effektiver geschehen muss als beim Mitbewerber is offensichtlich. DrKPI hilft Nutzern, dies systematisch und zeitsparend in die Wege zu leiten.

Zwei Videos – ein Gewinner

Aus diesem Grunde habe ich vor einigen Monaten ein 55 Sekunden Video erstellt (das erste gleich unten) und vor ein paar Tagen das zweite 90 Sekunden.

Was denken Sie: Welches der beiden Videos erklärt nun die Problemstellung besser?

Video 1

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=kCJ7F2RoPb4[/youtube]

 Video 2

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=MMaHY7mgAoQ[/youtube]
 

Welcher dieser beiden kurzen Videos ist Ihr Favorit? Ihre Stimme ist uns wichtig!

Wir verlosen 30 Minuten Beratung, d.h. anhand des DrKPI Benchmark Tools erklären wir Ihnen was Sie wie an Ihrem Corporate Blog noch verbessern können. Das lohnt sich und spart Ihnen mindestens 4 Std. Arbeit als Analyst diesen Monat, garantiert!

Hinterlassen Sie einen Kommentar unten warum Ihre Wahl auf welches Video gefallen ist und sie nehmen automatisch an der Verlosung teil. Sagen Sie uns Ihre Meinung.

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Weitere Informationen

Ball, James (16. März 2014). Read this to find out how Upworth’s awful headlines changed the web.  [The Guardian – Generation Y takeover: Media series of articles] Aufgerufen am 15 Oktober, 2014 auf http://www.theguardian.com/media/2014/mar/16/upworthy-website-generation-y-awful-headlines

Tate, Ryan (25. Februar 2013). Tabloid chic: How racy headlines unlock money. [Wired Blog] Aufgerufen am 15 Oktober, 2014 auf http://www.wired.com/2013/02/tabloid-chic-the-rise-of-racy-headlines/

Mehr Tipps und Tricks zum Thema

    1. Definition: DrKPI Schlagzeilen Index
    2. Methodologie zum DrKPI Index
    3. Die 25 besten Recruiting Blogs der Schweiz
    4. Fallstudie: Tchibo Blog

Benchmarken und testen Sie Ihre Überschriften im Firmenblog: Gleich JETZT, kostenlos.

2014-11-20 Video 2 neu: Ihre Meinung?

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=CWKYA90p4OY[/youtube]

2014-11-21 Video 2 neu: Ihre Meinung?

[youtube]http://youtu.be/U_EqKyCgNVE[/youtube]

2012-11-23 Video 2 – Love Affair: Slides ganz anders

Dieses Video unten  wäre ohne Eva Gotzmann (so geht es mit den Slides) und die Kommentaren von Mario Lovecchio wohl nie rausgekommen.  Aber hier ist es.  Meine Wahl steht fest und Eure?
Uebrigens, ich bin fast sicher, jetzt ist der Stan Albers auch zufrieden mit den Übergängen zwischen den Slides.
[youtube]http://youtu.be/Nv3-WmHSoZ0[/youtube]
Das allerletzte Video unten. Hier habe ich nochmals ein paar Vorschläge bekommen …. aber es gibt sicherlich noch mehr zu verbessern.   Was ist Eure Meinung?
[youtube]http://youtu.be/wiFWgrD-BZ8[/youtube]

2014-11-27 Versuch Nr. 8

Nochmals versucht 2 Dinge wie von Frau Vignoli unten angedeutet zu eliminieren. Merci.
[youtube]http://youtu.be/09C3wsiLKM4[/youtube]

2014-11-30 Versuch Nr. 9

Gestern hatte ich ein Meeting mit Olga von My In Season Cooking 
[youtube]http://youtu.be/NbaX44IltrI[/youtube]

2014-11-30 Versuch Nr. 10

Die Kamera in den letzten Slides war nicht auf Augenhöhe… war das Feedback für 9, somit hier verbessert. Kleine Änderung an den Slides.
[youtube]http://youtu.be/5donGPngook[/youtube]

Von Nummer 1 bis Nummer 10.  Alle Videos auf einen Blick. Das von YouTube nummerierte Video 10 (das neueste – unten auf der Liste) ist wohl das Beste :-)

Das oben zuletzt aufgeführte – was denken Sie? Schauen Sie es sich an.

Weitere Infos
Download PDF Datei (317 KB) Schlagzeilen: DrKPI – Google loves …Optimale Anzahl Wörter im Corporate Blog

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

[slideshare id=41960442&doc=2014-drkpi-liebe-auf-den-erstenblick-6-141124110701-conversion-gate02]

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2014-11-05   Bitte Kommentare lesen, Checkliste / Ratgeber –  2 Bonus Tipps.
PLUS Gratis-PDF zum Download, Video, Slides, usw.

Dank Bauchgefühl:
Die Experten glauben zu wissen was die ideale Schlagzeile macht.
Doch aufgepasst….

Hier diskutieren wir dieses Thema in Bezug auf:

1. Griffige Überschriften: Was ist die optimale Länge
2. Was sind die Grundregeln?

Der Verein für deutsche Sprache führte 2011, 2012 und 2013 einen Wettbewerb für die beste Schlagzeile durch. Dabei können Leser die aus ihrer Sicht besten Schlagzeilen einreichen. Die eingereichten Schlazeilen oder Überschriften werden im November von einer Jury beurteilt. Diese kürt dann die beste Schlagzeile (für Deutschland). Die Ranglisten sind hier:

– 2013
– 2012
– 2011

Dabei reichen die Gewinner von der Bild, über die TAZ, dem Stern, usw.

Fakten können helfen.

Fakten können helfen.


Wortspiele werden genutzt aber auch lange Überschriften sind in den besten drei Platzierungen zu finden.
Trotzdem, unter den 10 best platzierten Schlazeilen des Jahres, machen fast immer solche mit etwa 4 bis 6 Wörtern das Rennen. Natürlich dies kann einfach das Resultat sein der persönlichen Präferenzen der Jury dieses Preises.  Aber was sagt uns die Forschung?

1. Bauchgefühl herrscht vor

Tendenz bei Bloggern ist, dass sie kurze Titel als besser betrachten.
Doch anhand welcher Fakten kommen Blogger oder auch Kommunikationsberater auf kurze Schlagzeilen? Meistens basiert dies auf dem Bauchgefühl. Dieses wird kaschiert und als Wissen in Beiträgen weitergegeben, wie z.B.:

… you have to be a great writer to do it in 5 words… Headlines that are longer than 10-12 words are simply ineffective.” (Nikitina, 2012, p. 35).
Nikitina, Arina (2012). Improve your writing skills. Im Selbstverlag. Eingesehen am 15 Oktober auf http://amspaces.pbworks.com/w/file/fetch/79227218/improve-your-writing-skills.pdf

Keven Lee hat dieses Jahr im Buffer Blog die Behauptung aufgestellt:

„…The ideal length of a headline is 6 words.
Lee, Kevan (March 31, 2014). The ideal length of everything online, backed up by research. [Buffer Blog]. Aufgerufen am 15. Oktober, 2014 auf http://blog.bufferapp.com/the-ideal-length-of-everything-online-according-to-science

Wohlgemerkt, Lee hat in diesem Beitrag 10 Wörter genutzt nach dem Motto: Ausnahmen bestätigen die Regel?

Lee’s Tipp basiert in diesem Falle nicht auf Forschung wie er im Titel behauptet. Er zitiert einen interessanten Blogeintrag von Tennant (19. Dezember 2011):

„Usability research shows that people not only scan body copy, but headlines as well—and they tend to take in only the first and last 3 words. This suggests the perfect length for a headline is 6 words… But let me suggest that rather than worrying about length you should worry about making every word count. Especially the first and last 3—and if that means using the passive voice, so be it.“
Tennant, Bnonn (19. Dezember 2011). Can you write a better headline than this? Not using old headline formulas you can’t. [Kissmetrics Blog]. Aufgerufen am 15 Oktober, 2014 auf https://blog.kissmetrics.com/how-to-write-headlines/

Übrigens, keine der Usability Studien auf welche sich Tennant beruft werden auch zitiert oder aber verlinkt zu diesem Beitrag.  Hier kann man der Behauptung glauben schenken oder aber einige Zweifel anbringen.

Sag das Eine, tue das Andere:  Interessant ist, dass Tennant (wie auch Lee von der Firma Buffer, siehe oben)für seinen Blogeintrag eine Überschrift wählte, welche 15 Wörter beinhaltet. Und dies obwohl er in diesem Blogeintrag dem Leser empfiehlt, nur 6 Wörter in einem Titel zu nutzen.

Die ersten drei Wörter sind „Can you write“ und die letzten drei „formulas you can’t.“ Sind diese gut oder schlecht, weil sie ja laut Tennant die wichtigsten Plätze in seinem langen Titel einnehmen? Was denken Sie?

Weiteres Material zum Thema Bauchgefühl

Kein Autor (kein Datum). How to write magnetic headlines. Eingesehen am 15. Oktober auf http://www.copyblogger.com/magnetic-headlines/ 

2. Was sagt die Forschung?

Wie die obigen Beispiele zeigen, Expert-Blogger arbeiten aus dem Bauchgefühl heraus. Ihre Tipps basieren auf deren Meinung aber nicht unbedingt auf Fakten. Der DrKPI Schlagzeilen Index basiert jedoch auf Forschungsergebnissen. Einige stellen wir Ihnen gleich einmal hier vor.
Zum Beispiel, die Werber haben sich schon im letzten Jahrhundert mit diesem Thema beschäftig. Dabei ging es darum welche Anzahl von Worten das Optimum für eine Schlagzeile in einem Inserat sein könnte. Zum Beispiel, Feasly und Stuart (1987) studierten die Länge von Überschriften in der Werbung zwischen 1932 und 1982. Sie schrieben:
„… either six or seven words, with an average of 7.44 to 9.54 words“ sind Ideal für Überschriften (Seite 23).
In einer Masterarbeit (Anaya, 2008) fand die Autorin, dass  Überschriften / Titel in Inseraten von 1980 bis 2005 kürzer wurden. Sie hat zu dieser Arbeit 7.915 Überschriften in Werbetexten und Inseraten analsiert. Die Anzahl Wörter reduzierten sich von 1980 mit 7.71 Wörter, 1985 (5.80), 1990 (5.98), 1995 (7.30), 2000 (6.04) bis im Jahre 2005 auf einen Durschnittswert von 5.02 Wörtern.
Die obige Studie ist wichtig. Diese zeigt, dass über die letzten Jahrzente Werber immer mehr kürzere Überschriften bevorzugen.

David Abott - 40 - 60 Mal verbesserte er seine besten Schagzeilen.

David Abott – 40 – 60 Mal verbesserte er seine besten Schagzeilen. Mehr zum Thema finden Sie hier inklusive einer Präsentation


Interessant ist hier, wie gut Leserinnen kürzere oder längere Überschriften verstehen. Lucas (1934) eruierte dieses Problem im Detail. Er fand, dass eine .80 Korrelation bestand zwischen längeren Überschriften und dem Verständnis des Inhaltes beim Leser.
Percy (1981, 2011) verglich die Länge von Überschriften ebenfalls mit dem Leser-Verständnis. Percy untersuchte dabei, wie die Länge einer Überschrieft die Wahrscheinlichkeit beeinflusste, dass der Leser den ganzen Beitrag studieren würde. Er fand, das Titel mit weniger als 5 Wörtern ein Skore von 9.0 erhielten.
Dieses verbesserte sich auf 9.86 für Headlines mit sechs bis acht Wörtern. Danach viel das Skore auf 7.95 ab. Deshalb empfahl Percy, in einem Titel zwischen 5 bis 8 Wörter zu nutzen um damit das Verständnis und indirekt damit auch das Leserinteresse zu fördern.
Infos
Anaya, Michelle, A. (2008). Changing appearances: magazine advertising layout and design, 1980-2005. San Jose: San Jose State University (Calif). Master’s Theses. Paper 3615.  Zugegriffen: 29. Oktober, 2014.
Feasley, Florence G., & Stuart, Elnora W. (1987). Magazine advertising layout and
design: 1932-1982. Journal of Advertising, 16(2), 20-25.
Lucas, D. B. (October 1934). The optimum length of advertising headline. Journal of Applied Psychology, Vol 18(5), Oct 1934, 665-674.http://dx.doi.org/10.1037/h0072217
Percy, Larry. (1981), „Psycholinguistics: Some Simple Rules for Do-It-Yourself Ad Testing.“ Proceedings of the 3rd Business Research Conference, Advertising Research Foundation.
Percy, Larry (2011). Psycholinguistic guidelines for advertising copy.NA – Advances in Consumer Research Volume 09, eds. Andrew Mitchell, Ann Abor, MI : Association for Consumer Research, Pages: 107-111http://www.acrwebsite.org/search/view-conference-proceedings.aspx?Id=5910 Aufgerufen am 14. Oktober 2014.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=kxhEOEhKnWA[/youtube]

Weitere kurze Videos zum Thema Blogging gibt es hier

Umsetzung in die Praxis

Headlines in Inseraten oder aber auch Artikeln in Zeitungun sind oftmals zweigeteilt (siehe Nelson, 1989, S. 167). Der Haupttitel is grösser und relative kurz wie z.B. 4 Wörter lang. Der Untertitel ist kleiner und vielleicht kursiv gedruckt. Er beinhaltet manchmal bis zu 15 Wörtern oder sogar noch etwas mehr. In diesem Falle eine Kurzusammenfassung in 2 oder 3 Sätzen. Hier ein Beispiel aus der NZZ vom 28. Oktober, 2014 (Seite 50 – Sektion Medien)

Es geht abwärts

Das Jahrbuch zur Medienqualität malt wieder schwarz – warum das einige schmerz und provoziert.

Online ist die Überschrift leicht anders. Aussagekräftig in Untertitel und Hauptitel aufgeteilt. Danach ein Bild mit Erklärungstext und darauf die Kurzzusammenfassung. Die letztere findet sich auch in der Print Version.

Kurzer Titel Dann kursiv geschriebener Untertitel. Danach etwas grösserer geschriebener Paragraph als Kurzzusammenfassung unter dem Bild. Danach Text in Normalgrösse.

1. Kurzer Titel
2. Dann etwas grösser geschriebener Haupt-Titel.
3. Die Kurzzusammenfassung des Beitrages nach dem Bild. 
===>  Darauf folgt der Text in Normalgrösse.

So kurz wie möglich, so lang wie nötig

Dies scheint die Devise für die NZZ. Dies zeigt das Beispiel aus der gedruckten wie auch der Oline Version des oben aufgeführten Artikels.
Dies deckt sich auch anhand der Forschungsresultate.  Knackige, kurze, präzise, griffige, packende, spannende und aussagekräftige Headline sollte man in 8 Wörtern schaffen. Sicher es klappt nicht immer :-).
Kurzzum, die erfolgreiche Überschrift zeichnet sich meistens durch folgende 3 Dinge aus:

1. 5 bis 8 Wörter in der Schlagzeile,
2. 1 bis 2 Wörter mit > als 6 Buchstaben, und
3. höchstens 40 Zeichen, inklusive Leerschläge.

Siehe auch meinen Kommentar unten…. das reicht eben noch nicht, denn… Testen Sie die Wirksamkeit der Überschriften in Ihrem Firmenblog hier

Weitere Infos

Nelson, Roy Paul (1989). The design of advertising, Iowa: Wm. C. Brown Publishers.

Download PDF Datei (544KB) Schlagzeilen: Optimale Anzahl Wörter im Corporate Blog

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

[slideshare id=41051678&doc=bild-headline-2014-141103080735-conversion-gate02]

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Weitere Informationen

Ball, James (16. März 2014). Read this to find out how Upworth’s awful headlines changed the web.  [The Guardian – Generation Y takeover: Media series of articles] Aufgerufen am 15 Oktober, 2014 auf http://www.theguardian.com/media/2014/mar/16/upworthy-website-generation-y-awful-headlines

Tate, Ryan (25. Februar 2013). Tabloid chic: How racy headlines unlock money. [Wired Blog] Aufgerufen am 15 Oktober, 2014 auf http://www.wired.com/2013/02/tabloid-chic-the-rise-of-racy-headlines/

Mehr Tipps und Tricks zum Thema

    1. Definition: DrKPI Schlagzeilen Index
    2. Methodologie zum DrKPI Index
    3. Die 25 besten Recruiting Blogs der Schweiz
    4. Fallstudie: Tchibo Blog

Benchmarken und testen Sie Ihre Überschriften im Firmenblog: Gleich JETZT, kostenlos.

Um was geht es?

Kampagne:     #SagesderSchweiz

Dauer:              2 Monate
Anzahl:            480 Inserate in verschiedenen Print Medien
Kosten:            Direkt und indirekt, ca. CHF 1 – 3 Millionen
Kunde:             Verband Schweizer Medien

Agentur:          Leo Burnett: Johannes Dörig, David Hugentobler, Ilija Gautschi, Vanessa Mermoud, Bastian Otter (Kreation), Pablo Schencke (CD), Johannes Raggio (ECD), Isabelle Meier, Tobias Schoen, Nadine Stüssi (Beratung),

Social:            SMLY Zürich …  heute Shortcuts – The Future Agency siehe Kommentar 
Media             ContentFry (Social Aggregator) von SMLY und Gladly.it (Monitoring)

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr Social Media funktioniert nicht wie Print!

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
       Social Media funktioniert nicht wie Print!      Siehe auch Migros – Migipedia.

Was wir aus dieser Kampagne lernen können

1. Nur weil ich als Fussball Experte bei der ARD oder SRF arbeite, bin ich noch lange nicht ein guter Volleyball Coach  

2. Hashtag: Ein #hashtag der durchgehend von allen Nutzern angewendet wird ist besser als mehrere Varianten.
Auf der Webseite heisst es: #SagesDerSchweiz
Anderswo wird auch #SagesderSchweiz genutzt

Besser wäre #SagEsDerSchweiz  überall zu verwenden. Es ist einfacher zu erkennen beim Überfliegen von Tweets oder Facebook Updates Online.

Die Slides unten zeigen Ihnen im Detail, wie ein Audit helfen kann die Effektivität und Resonanz einer Werbekampagne zu messen und zu verbessern. Schauen Sie rein, es lohnt sich (8 Slides)
[slideshare id=40547018&doc=2014-11-sag-es-der-schweiz-medien-kampagne-ein-flop-141021095854-conversion-gate01]

Download PDF Datei (335KB) #SageEsDerSchweiz: 2 Erfahrungswerte die das Problem illustrieren

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

3. Wo ist der Erfolg?

Man wünscht sich Erfolg. Doch tritt dieser ein oder bleibt er nur ein Phantom? Das ist die Frage die es zu beantworten gilt.
Letzte Woche haben wir dies für die Bayer AG aufgezeigt. Dabei war der Fokus auf die  Verbindung zwischen Marketing-Aktivitäten, wie Social Media und der Anzahl abgeschlossener Ausbildungsverträge.
In diesem Beitrag geht es um die Kampagne des Vereins Schweizer Medien, dessen Presseagentur schreibt:

Die Kampagne will Dialog erzeugen. Dies über Zeitungsinserate, obwohl für Zweiweg-Kommunikation der Online-Kanal geradezu prädestiniert wäre. Wie genau muss man sich einen Dialog über Inserate vorstellen?
Die Botschaft wird über Print vermittelt, die Zweiweg-Kommunikation erfolgt online. Print und Online gehen Hand in Hand, so muss es sein. Die Werbung erfolgt über Print, die Interaktion über Online. Die beiden Medien ergänzen sich ideal. Wir zeigen, dass es
beides braucht.“ Siehe hier auf Seite 34.

Hohe Ziele wurden gesetzt.       Aber werden diese erreicht?

Hohe Ziele wurden gesetzt.
    Aber wurden diese bis anhin wirklich erreicht mit dieser Kampagne?


Die Presse Mitteilung vom 5. Oktober kam mit der Überschrift:

Verband Schweizer Medien „Print und Online gehen Hand in Hand, so
muss es sein“

Anhand der in der Präsentation oben aufgezeigten Daten ist klar ersichtlich, dass Print und Online wohl Hand in Hand gehen können, dies aber bei der vorliegenden Kampagne nicht zu funktionieren scheint.

Fakt: die Facebook Seite und Google Search demonstrieren.... es geht nicht Hand in Hand.... wie geplant !

Fakt: die Facebook Seite und Google Search demonstrieren…. es geht nicht Hand in Hand zwischen der Print Kampagne und dem Social Web…. wie geplant !

Vielleicht wurden hier einige Millionen verpufft? Was denken Sie, hat die Kampagne die gewünschten Resultate gebracht?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare, Beispiele von erfolgreichen Kampagnen und Fragen.

Hat Sie dieser Blogeintrag interessiert? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Wenn es schief geht, dann kann dies ein Haufen Geld kosten....

Es klappt nicht nach Plan.

Wir erklären hier 3 Dinge im Zusammenhang mit Rekrutierung für Aubsbildungsplätze bei der Bayer AG:
1. Wie verschafft man sich mit Hilfe eines Inventars einen Überblick?
2. Wie verbesseren wir die Resonanz anhand einiger Kennzahlen?
3. Wie nutzen wir Kennzahlen um die Social Media Aktivitäten der Bayer AG zu verbessern?

Wir haben schon früher über die Bayer AG und deren Aktivitäten im Social Web berichtet wie z.B.

–  Bayer und Roche im Test

Diesen Sommer hatten wir den Auftrag einen Social Media Audit Light mit der DrKPI Methode über die Bayer AG zu erstellen.
Ziel war es, einen kurzen Überblick über deren Recruiting Aktivitäten im Bereich Ausbildung – Schlagwort Mint Berufe – zu erhalten. Hier eine stark gekürzte Zusammenfassung – inklusive Download-Möglichkeit für den gekürzten Report.

1. Das Inventar

Vor einiger Zeit musste ich einmal ein Restaurant übernehmen. Leider war sich niemand so sicher ob unsere Weinkarte den Präferenzen unserer Kunden entsprach. Deshalb war ein Inventar nötig. Dieses zeigte uns auf, welche Arten von Weinen (z.B. rot oder weiss, trocken oder süss, usw) vorhanden waren.  Wir stellten fest, dass der Weinkeller primär trockene Rotweine der teureren Art enthielt.
Doch anhand der Speisekarte und unserer Gäste war klar, dass hier Verbesserungen notwendig waren.
Genau wie beim Weinkeller gilt es auch bei Social Media Aktivitäten, zuerst einmal einige Dinge zu überprüfen. Dies umso mehr, da es immer schwieriger wird, die offenen Ausbildungsplätzen in den technischen Berufen (auch als Mint Berufe bezeichnet) mit qualifizierten und motivierten Schülern zu besetzen.
Das Inventar kann auch über Social Media Aktivitäten neue Erkenntnisse vermitteln, wie z.B.:

Wie gut sind unsere Webinhalte für die Lehrberufe in welchen wir ausbilden?
Relevante Inhalte: Empfinden Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz unsere Inhalte auf Social Networks als hilfreich?
Resonanz: Stossen unsere Angebote auf die erwünschte Resonanz bei unserem Zielpublikum?

Click on Image - view inside - Gattiker, Urs E. Social Media Audit: Bayer Human Resource Management - Ausbildung - 6 w Schritte zum Erfolg.

Was zeigt uns das Inventar? Erste Erfolge !

Hier ist schnell ersichtlich (see Download unten), dass die Bayer AG einige Kanäle mit Erfolg nutzt. Ebenfalls verfolgt das Unternehmen eine Strategie welche sich mehrere Social Networks zu Nutze macht. Diese reichen von einer Karriereseite, über Blogs zu Facebook, YouTube oder der eigenen Karriere App, usw.
Überrascht waren wir, dass einige Kanäle nach drei oder vier Jahren sich selbst überlassen werden. Das heisst weder ein neuer Tweet noch Blogeintrag erfolgt innerhalb mehrer Monate.  Gleichzeitig werden die fast gleichen Inhalte über einen weiteren Kanal neu aufgerollt. All dies bedeutet eine nicht optimale Allokation von Ressourcen.
Aber wie können Sie solche Erkenntnisse zur Verbesserung der eigenen Recruitierung nutzen? Diese erläutere ich unten im Detail.

2. Recruiting verbessern

Wir haben also ein Inventar durchgeführt und festgestellt, dass unsere Weinkarte nicht gerade inspiriert. Oder aber, dass unsere Webinhalte Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz nicht unbedingt ansprechen. Was nun?

Was müssen wir tun um uns zu verbessern?

Bei unserem Weinkeller / Restaurant Beispiel war nach dem Inventar ersichtlich, dass wir entweder die Speisekarte, oder aber der Inhalte des Weinkellers ändern mussten. Die schnellste, einfachste und preiswerteste Änderung war das Weinangebot zu verbessern. Dies umso mehr, da die Speisekarte mit den Tagesangeboten bei den Gästen und dem Zielpublikum auf grosses positives Echo stiessen. Hier ergab auch das Feedback vom Service-Personal, dass die Weinkarte nicht den Kundenwünschen entsprach.
Beim Recruiting und der Nutzung von Social Media bei der Bayer AG ergibt sich ein ähnliches Bild. Die Aktivitäten müssen gebündelt werden. Dies bedeutet, dass weniger Weine / Angebote auf verschiedenen Social Networks von Vorteil sein dürften.
Als Employer Brand ist Bayer sehr bekannt. Doch z.B. die tiefen Zugriffszahlen auf Facebook gilt es zu berücksichtigen.  Auch die Inhalte der Blogs müssen analysiert werden, ob sie z.B.

– Mehrwehrt, wie auch
– praktische Problemlösungen

für das Zielpublikum anbieten. Zur Zeit scheint dies nicht unbedingt der Fall zu sein wie der Screenshot hier aufzeigt.

5 Tage nach dem Posten - 7 Clicks auf der einen Facebook Seite

5 Tage nach dem Posten – 7 Clicks auf der einen Facebook Seite – 13 im Total.


Nur wenn wir etwas messen, können wir dann versuchen es zu verbessern

Nur wenn wir es messen, können wir es verbessern.


Die Slides unten zeigen Ihnen im Detail, wie ein Blog Benchmark helfen kann die Resonanz auf Blogeinträge und den Einfluss eines Corporate Blog zu verbessern. Schauen Sie rein, es lohnt sich (8 Slides)
[slideshare id=36115166&doc=abo-champions-league-140620112157-phpapp02]

Download PDF Datei (335KB) Social Media Marketing: 3 Probleme und unsere 3 Lösungen für Sie

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

3. Wo ist der Erfolg?

ANKLICKEN - 25% Rabatt - mehr Infos zu:  Gattiker, Urs E. (2014). Social Media Audits: Achieving deep impact wihtout sacrificing the bottom line – ISBN 978-1-84334-745-3 (print) ISBN 978-1-78063-426-5 (e-book) Man wünscht sich Erfolg. Doch tritt dieser ein oder bleibt er nur ein Phantom? Das ist die Frage die es zu beantworten gilt.
Auch für die Bayer AG muss die Verbindung zwischen Marketing-Aktivitäten, wie Social Media und der Anzahl abgeschlossener Ausbildungsverträge, hergestellt werden.
Helfen hier die Rekrutierungsarbeiten auf dem Social Web die Anzahl der qualifizierten Bewerber zu verbessern? Schafft das Unternehmen ebenfalls über 90 Prozent der erfolgreichen Absolventen von Ausbildungs- lehrgängen als Fachkräfte zu rekrutieren und somit zu behalten?
Nur der Social Media Check-Up kann hier helfen. Dabei ist das Aufzeigen der Korrelation, Verbindung der Kosten von Messebesuchen oder Printwerbung mit steuerungsrelevanten Kennzahlen zu berücksichtigen. Ebenfalls ist es hier notwendig, die wichtigsten Kennzahlen für den Firmenblog oder Facebook Seite zu erarbeiten. Qualitative wie auch quantitative Kriterien spielen eine Rolle.
PS. Ebenfalls empfiehlt sich ein mehrsprachiger Blog nicht (SEO, Leserfreundlichkeit, usw.)
Click on Image - view inside - Gattiker, Urs E. Social Media Audit: Bayer Human Resource Management - Ausbildung. Zurich, Switzerland
Aber schauen Sie mal kurz rein. Hier sind die Resultate des DrKPI Social Media Audit Light der Bayer AG als PDF Datei zum kostenlosen Download:

DOWNLOAD: Report Bayer AG – DrKPI – Social Media Audit Light
Interessant:  Weitere Fallstudien von DrKPI wie Tchibo, Coca-Cola, usw.

Quelle: DrKPI: Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Recruiting

Hier ist der Bericht zur Ansicht….

[slideshare id=40336763&doc=2014-06-bayer-social-media-audit-roi-141016021614-conversion-gate01&type=d]

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

Was ist Ihre Meinung?

Auch Sie haben sich sicherlich schon einmal die Frage gestellt, ob Social Media die Resonanz bringt welche Sie sich erhofften.  Ihre Meinung interessiert mich!

– Welche Kennzahlen nutzen Sie um Ihr Social Media Marketing im Recruiting zu verbessern?
– Was war Ihre beste Social Media Kampagne in den letzten Monaten in Sachen Ausbildung und Rekrutierung?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare, Beispiele von erfolgreichen Kampagnen und Fragen.

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2014-09-25 –  Empfehle Kommentare zum Beitrag zu lesen, interessant!
Soeben habe ich Informationen erhalten die darauf hinweisen, das die Migros Geschäftsleitung sich mit dem Gedanken trägt, die Migipedia Online-Plattform für Kunden zu schliessen.
Wir wollen nicht, dass Migipedia geschlossen wird.
Anhand dieses Mini Audits zeigen wir den Super-Erfolg der Migipedia Plattform auf.

Schritt 1: Mit grosser Kelle anrühren

2010 fing alles an. Migipedia, die Community für Migros Fans, ging Online.
Schon am 28. März 2011 erklärte uns die Werbeagentur Von Matt/Limmat, warum sie einen Superjob hingelgt hatten. Dabei war Ihre Idee phänomenal und das Design 10 Jahre voraus. Auch die Implementierung der Plattform war ein Geniestreich.
Wenn Sie Zweifel haben, das Video unten hilft vielleicht diese aus dem Weg zu räumen. Viel Spass.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=92ewNE-O77c[/youtube]
Natürlich, nicht jedes Unternehmen hat das Geld um eine eigene Social Community zu lancieren. Aber bei der Migros ist dies weniger ein Problem. Interessant war was Social Media Experten auf Xing über Migipedia schon 2010 diskutierten. Die offiziell mitgeteilten Ziele liessen die Experten aufhorchen. Zweifel wurden angemeldet. Doch wie steht es heute?

Schritt 2: Den Dialog fördern

Kann man auch mit einer Social Community einen Superwurf realisien? Eine vibrierende, interessante, relevante Community aufbauen?
Den konstruktiven Dialog mit Kunden über längere Zeit im Gang zu halten ist nicht einfach. Ebenfalls braucht es viel Arbeit und auch Geld um es gut machen zu können. Zum Beispiel haben Unternehmen gelernt, dass Kundenservice mit Hilfe von Twitter ein arbeitsintensives und kostspieliges Unterfangen ist, wenn man es richtig machen will (siehe:  Social CRM: Kundenservice mit Twitter?). Da können amerikanische Unternehmen ein Liedchen singen.
Noch schwieriger ist es eine zufriedenstellende Resonanz auf diesen Plattformen wie Twitter, Facebook oder Migipedia zu erreichen.

Migros sendet Twitter Nutzer als Antwort ein Link auf Migipedia mit Produktbeschrieb - resonanz = null 1 click von uns, 2 von einem bestimmten User = 3 clicks aus 3500 followers?

2012 – Resonanz – Migros im Social Media – Audit Light:      Von 3000 oder mehr Followern klicken 4  – 2 Mitarbeiter, ich und wer noch ?


Auf Twitter hat Migros heute 30,000 Fans,  10 x mehr als 2012 (siehe obiges Image).
Doch wie gut ist die Resonanz. Wir haben es getestet. Weniger als 0.50% der Folllowers welche Tweets von der Migros bekommen klicken auf die mitgesandten URLs (i.e. Links auf Produkte, Migipedia, usw).
Im Klartext bedeutet dies, von mehr als 30,000 Followers welche den Tweet erhalten, klicken vielleicht gerade einmal 8 auf den URL.  Wenn dies Kunden sind ist dies ein Anfang. Aber was, wenn primär MitarbeiterInnen auf solche URLS klicken? Dann hat man vielleicht noch 2 Kunden welche einen über Twitter mitgeteilten Link anklicken? Nicht gerade hoch.

Migipedia und Relevanz

Auch auf einer Community wie Migipedia ist Resonanz Gold Wert. Doch wie definieren wir gute oder nicht zufriedenstellende Resonanz?
Grundsätzlich ist klar, dass in jeder Kateorie von Beiträgen wie z.B. News, die Inhalte interessant, relevant und hoffentlich auch unterhaltsam sind für die Zielgruppe. Aber sind sie es wirklich?

Rebecca07

by ‎yesterday

Sie plädiert für kalorienfreie Schokolade und erklärt, warum die Quarktorte die ideale Süssigkeit ist.“

Ich gebe ca. 50% meiner Ausgaben für Haushaltsartikel und Lebensmittel bei der Migros aus.  Doch solche Beiträge auf Migipedia schrecken mich ab. Die lassen bei mir Langweile aufkommen oder ich würde am Liebsten rufen:

„Get a life….“ ich habe was Besseres zu tun.

Schritt 3:  Positiv denken

Wie oben aufgezeigt, die Resonanz auf Twitter oder Migipedia ist eher bescheiden für die Migros. Ein Grund kann natürlich sein, dass es schwierig ist die Zielgruppe zu definieren für einen solchen Konzern. Zum Beispiel, Kunden die Technologie affin sind und viel Geld in der Migros ausgeben und / oder Teenies die gerne teilen aber wenig kaufen….?
Trotzdem, auch wenn dies bei einer Analyse nicht klar durchkommt, man kann öffentlich trotzdem verbreiten man sei erfolgreich.


Wie oben aufgezeigt, bei allen Wettbewerben mitmachen ist natürlich Pflicht. Nur wenn Lieferanten wie die Werbebranche einem auch als Gewinner ausrufen, nimmt einem die Bevölkerung als erfolgreich war.
Die Mitglieder der Community gleich noch einladen zum Abstimmen ist Pflicht. Das versteht sich von selbst. Übrigens, auch wenn niemand weiss nach welchen Kriterien ausgewählt wurde, einen Publikumspreis zu erhalten ist genial.

Facebook – die Migros zeigt wie es geht

Natürlich, es hilft wenn man für die Migros, Novartis oder vielleicht Swatch arbeitet. In einem solchen Falle ist man sich der Aufmerksamkeit von Schweizer Medienschaffenden einmal sicher. Die Migros Experten im Social Media Marketing erhalten öfters Gelegenheit, sich zu präsentieren. Das ist verständlich, bei der Grösse des Unternehmens ist es für CH-Medien fast egal was der Inhalt ist. Was die Migros macht, stösst bei Lesern und Fernseh-Zuschauern in der Schweiz fast immer auf Interesse.
Ein Beispiel ist das 10-jährige Jubiläum von Facebook. Dies wurde auch in der SRF Tagesschau dieses Frühjahr gebührend erwähnt. Die Vertreterin der Migros wies im Kurz-Interview darauf hin, dass der Grossverteiler erfolgreich mit Hilfe der Facebook Fans Marktforschung macht (siehe auch Image unten)..
2014-02-11-Migros-Ice-Tea-on-Facebook-Engagement-Quo-Vadis
Link zu TV News und mehr wie oben angezeigt – Siehe auch Twitter – DrKPIde.
Doch wie diese Daten genutzt werden hat die Expertin leider nicht erklärt. Auch die eMail an mich war vague damals. Die niedrige Aktivität auf einigen der Migros-Seiten zu verschiedenen Produkten auf Facebook lässt Fragen offen. Wie man da gute Marktforschung macht ist eine Kunst der Unmöglichkeit für fast alle von uns. Doch für die Migros scheint dies zu gehen.
Aber Hand aufs Herz, das niedrige Engagement der Facebook Fans, sowie Validität und Reliabilität solcher Daten wirft Fragen auf. Sinde diese Daten wirklich brauchbar. Sind diese räpresentativ? Wenn ja, für welche Kundensegmente der Migros? Teenies? Gerade 50 Lehrlinge gefragt, nicht einer war auf Migipedia als Nutzer eingetragen, 1 auf Twitter, 15 auf Facebook, 46 auf Whats App…

4. Schritt: Re-Design der Community

Hat man sich einmal in den Medien, auf Konferenzen und in Workshops mit tollen Präsentationen vorgestellt, ist man auf auf dem besten Weg als Erfolg wahrgenommen zu werden.
Dank der aktiven Mitglieder kommt man dann bei der Migros auch zur Einsicht, dass es nicht mehr notwendig ist, Gästen die Möglichkeit zu geben einen Kommentar zu hinterlassen.
Deshalb schliesst die Migros diese Kommentar-Funktion auf Migipedia aus:

2014-09-16-NEU-Dialog-Nein-Danke-wir-senden-nur-noch

Vom Dialog zurück zum altbekannten Broadcasting
                   Resonanz wie auch Dialogue = 0


Also weg vom Dialog für solche die ab und zu mal kommentieren wollen. Man will, dass sich die Nutzer registrieren und dann kommentieren. Versteht sich, denn auch fast alle Kunden wollen ja dieser Community beitreten. Wirklich?
Ebenfalls wurde mit dem obigen Design noch einiges verändert.  Alles natürlich mit dem Ziel die Nutzer noch öfters begrüssen zu dürfen.
Schaut man sich aber die Einträge auf der neuen Migipedia Community einmal genauer an (siehe Rebecca07 oben), dann fällt auf, dass diese ein wenig gekünstelt wenn nichgt sogar langweilig daher kommen. Authentizität ist nicht immer gegeben. Ebenfalls erzählen die Beiträge nicht unbedingt eine ‚gute‘ Geschichte.
Facebook hat in der Schweiz ca. 3.3 Mio Nutzer. Rund 2.8 Mio Schweizer sind Mitglied beim kostenlosen Bonusprogramm der  Migros. Zum Vergleich, Migipedia hat, laut Migros, 60,000 registrierte Nutzer (ich bin auch einer vond diesen Nutzern). Aber wie oft schauen wir hier vorbei. Ich einmal im Jahr aus beruflichem Interesse. Und der Rest….?
Aber die „Einzigartige Migros-Community“ kämpft wie andere ebenfalls um engagierte Mitglieder. Die letzteren haben natürlich nichts Besseres zu tun als uneigennützig und aus purer Liebe zur Migros interessante, relevante und unterhaltsame Inhalte zu erstellen. Nebenbei, nicht jeder Ice Tea Konsument will auch anderen auf Migipedia mitteilen, dass er schon wieder einen Liter getrunken hat.

Schritt 5: Social Media Audit durchführen

#SMaudit Social Media Audit

#SMaudit
Social Media Audit


Wenn man Dinge oft genug sagt, haben Menschen die Tendenz diese zu glauben. Um diese manchmal falsche Art der Wahrnehmung noch zu verstärken, lohnt es sich immer eine Pressemitteilung zu erstellen.
Die Pressemitteilung gibt einem wiederum die Möglichkeit, die eigene Wahrnehmung als Fakt zu kommunizieren. Dies geht umso besser, desto schwieriger es ist für Journalisten, Blogger und auch Leser diese Fakten zu verifizieren. Der erste Paragraph zeigt dies in diesem Beispiel sehr schön:

Migipedia: Von Kunden entwickelte Produkte bringen Migros 40 Millionen

Zürich (ots) – Nach vier Jahren zieht die Migros Bilanz über ihr Pionier-Projekt Migipedia.ch. Mittlerweile testen, bewerten und entwickeln über 60’000 registrierte User auf der Plattform Migros-Produkte. Bereits über 50 neue Produkte schafften es dank der grössten Schweizer Unternehmens-Community in die Migros-Regale. Diese setzen bisher 40 Millionen Franken um. Über 1 Million verschiedene Besucher besuchten die Webseite im letzten Jahr. Webseite und Logo wurden jetzt rundumerneuert. Der neue Slogan heisst «Um deine Meinung besser».“

Nicht genau formulieren heisst, das Interesse der LeserInnen wecken. Was heisst z.B. 40 Millionen Franken mehr Umsetz?  Wir fragen uns dann sogleich Dinge wie:

– Vorschläge von Migipedia Mitgliedern führt zu neuen Produkten, diese resultieren dann in höheren Verkaufszahlen? Ist dies so genau erurierbar?
–  Bisher 40 Millionen Franken: Heisst dies kumuliert seit der Lancierung der Migipedia Plattform oder nur in den letzten 12 Monaten?
– Bedeutet diese Mitteilung, dass Migipedia Mitglieder über neue Produkte abstimmen und die Mehrheit entscheidet? Also nicht die Experten der Migros? Auch nicht die Millionen weiteren Kunden der Migros haben hier keinen Einfluss?

Aber genau dokumentierte Fakten sind bei einer Pressemitteilung nicht unbedingt gefragt. Eine gute Schlagzeile aber schon. Denn diejenige hier ist so gut, Social Media Nutzer reichen sie gerne weiter :-)

Migros-sagt-es-also-stimmt-die-Info

Migros Infos werden gerne weiter verbreitet.


Wieder News von der Migros – die gebe ich gleich weiter.  Aber beim Social Media Audit zählen zuerst einmal die Fakten und Kennzahlen.  Da reicht die gute Formulierung einer Pressemitteilung nicht, um Migipedia als Erfolg taxieren zu können.
Fazit: Als CEO dürfen Sie Social Media Aktivitäten nur einem Social Media Audit unterziehen, wenn sie bereit sind den harten Tatsachen in die Augen zu sehen. Es ist nicht alles Gold was gläntzt.

Was sagt dazu die erfolgreiche Managerin?

Manche KMU Managerin oder Geschäftsleitungs-Mitglieder sind sehr auf die  Bottom-Line fokusiert. Will heissen, Zahlen und Fakten machen das Rennen. Dabei haben diese dann die Art knallharte Fragen zu stellen, wie z.B.:

– Bei 30,000 Followers klicken 8 einen im Tweet eingebauten Link an. War dies unser Ziel, wenn ja warum wurde die Messlatte so tief gesetzt?
– Warum ist Social Media ein guter Einsatz unserer Werbefranken (Vollkostenvergleich)?
–  Ist unsere Community auf dem Web ein effektiver Weg für neue Produkt-Ideen?
– Wie helfen all diese Social Media Aktivitäten den Kundenservice zu verbessern (wenn die Antwort ja ist, wie haben Sie dies gemessen)?

Meine Meinung

Marken sollten dem Motto folgen: Schuster bleib bei Deinen Leisten – d.h. fokussiere auf Dein Business (siehe auch Peter Kim brands cannot be human).
Nur steuerungsrelevante Kennzahlen helfen hier Klarheit zu verschaffen. Wenn die Migros Geschäftsleitung solche Medienmitteilungen toleriert, wird deren Abteilung für Social Media Marketing weiter wursteln.
Die Migros Experten müssten doch eigentlich für all uns weniger erfolgreichen Social Media Experten in der Lage sein, klar aufschlüsseln zu können:

==> welche Kennzahlen für welche gewünschten Resultate verantwortlich sind.

Dies kann man in eine Pressmitteilung einfliessen lassen, ohne Geschäftsgeheimnisse weiter zu geben. Das Engagement auf Twitter, Facebook oder die Kommentare auf Migipedia (im Verhältnis zu Nutzer Zahlen) lassen hier einige Fragen offen.
Im Vergleich zum Cumulus Programm, Migros Zeitung, TV und Print Werbung hat sich die GL sicherlich gefragt, wie gut schneidet Social Media Marketing ab? Wie genau zeichnet es verantwortlich für die:

– Verbesserungen der Kundendienstleistungen und
– Erhöhung der Verkäufe?

Hier kann nur eine Vollkosten-Analyse eine ungefähre Gewissheit schaffen. Eine teilweise Re-Allokation der Ressourcen (finanziell wie auch personell) zwischen den verschiedenen Marketing-Aktivitäten könnte dann vorgenommen werden.

Wie denken Sie  darüber?
Freue mich auf Ihren Kommentar

Quelle: Fallstudie Migros: 5 Schritte zum CHF 40 Mio Erfolg mit Migipedia
PS. Aber nein, die Migros GL wird die Migipedia heute und morgen nicht schliessen. Aber vielleicht werden Sie einen Audit in Auftrag geben, sodass der „Added-Value“ dieser Plattform anhand von Fakten und steuerungsrelevanten Kennzahlen aufgezeigt werden kann. Wenn nicht geht die unnötige Ressourcen-Verschwendung weiter.


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Das Wichtigste in Kürze – Dislosure ist wichtig!
1. Brauchen Blogger einen Verhaltenskodex?
2.
Brauchen Zeitungen oder Firmen eine Offenlegungspolitik?

Hilft ein Offenlegungsgrundsatz dem Corporate Blogger? Wird die Transparenz, Compliance und Ethik verbessert?

Click on Image - view inside - DOI 10.1007/978-1-4614-3603-4 Gattiker, Urs E. Social Media Audit: Measure for Impact. New York: Springer. Die Fragen oben gilt es zu beantworten. Haben Sie eine spontane Antwort?
Wie hat Ihr Unternehmen diese Problematik gelöst (z.B. Kundengeschenke? Was geht, was nicht?).
Gleich einen Kommentar unten schreiben bitte. Was immer Ihre Antwort sein mag…. Bei diesem Thema ist eine rege Diskussion vorprogrammiert.
Kürzlich fand eine Diskussion zu diesem Thema am BarCamp Schweiz in Zürich statt. Dabei war auch Ethik ein Thema – Sollen Blogger an PR-Events (Adrienne / Kevin).
Dies motivierte diesen Beitrag zu schreiben. In einer Rezension des obigen Events las ich unter anderem:

„Ich verwies auf die ausgebliebenen Blogbeiträge zur Search.ch-App und äusserte den Verdacht, dass man mit Donuts und Bier jeden Beissreflex killen kann. Schwer tat ich mich ausserdem mit dem Alibi-Hashtag des Klassentreffens, der ein spontanes Treffen der Social Media-Szene suggerierte. Und die Kommunikation des Anlasses nach aussen liess jegliche Mindeststandards an Transparenz missen. Offen blieb zum Beispiel, wer in die Organisation involviert war.“ Von Adrienne Fichter auf: http://www.nzz.ch/mehr/digital/barcampch-adrienne-fichter-kevin-kyburz-blogger-manifest-nzz-1.18369352 

Interessant ist, dass Adrienne Fichter (NZZ-Community Redaktorin) Anfangs dieses Jahres noch als Corporate Content Blogger gearbeitet hat.  Diese Thematik hat Adrienne Fichter auch schon auf ihrem privaten Blog aufgenommen: PR – Ethik – Blogger.

Ist ein Beissreflex notwendig?

Obwohl unsere Meinungen nicht allzu unterschiedlich sind, gibt es doch einige interessante Differenzen zu Adrienne Fichter. Als Einstieg, Blogger wie auch Journalisten besuchen Pressekonferenzen. Wir wissen, dass Journalisten sich das Recht vorbehalten, über einen Event zu schreiben oder eben nicht.
Das gleiche Recht hat auch ein Blogger.  Beide entscheiden primär anhand des Informationsgehaltes einer Pressekonferenz, Reise oder Nachricht, ob es sich überhaupt lohnt was zu schreiben oder nicht. Vielleicht schreibe ich über eine neue App von Search.ch oder aber den Update bei der Swisscom iO App.
Die Entscheidung ist nicht immer einfach. Ist das Thema interessant für das Ziepublikum? Wenn ja, gibt die Pressekonferenz oder der Press Release genügend Material für einen gut recherchierten Beitrag? Sicherlich kaum. Doch kann der Informationsgehalt verbessert werden indem man Informationen von weiteren Studien einfliessen lässt?
Hilft vielleicht ein Gespräch mit Entwicklern der App interessante Details zu bekommen. Für Journalisten ist vielleicht noch das „okay“ von der verantwortlichen Redaktionsperson notwendig. Dieses okay entscheidet, ob der Inhalt überhaupt eine Chance hat veröffentlicht zu werden.
Das persönliche Image ist auch immer eng verbunden mit demjenigen des Unternehmens.  Wer die Position des Unternehmens in einem Kommentar im Netz genauer erläutert (z.B. Walter Schärer – Danke für Ihr Interesse an unser neuen App ) weiss, dass man die  Auswirkungen auf die Firmen-Reputation im Auge behalten muss. Dies umso mehr, wenn der Kommentar dann noch zu einem detaillierten Blogeintrag auf dem privaten Blog verweist  (ein tolles Beispiel – im positiven Sinne – liefert Walter Schärer).
Fazit: Journalisten wie Blogger besuchen Pressekonferenzen. Ob man dann darüber schreibt hängt vom Thema, Inhalt, usw ab. Die meisten Journalisten nennen dies  redaktionelle Freiheit – siehe The Guardian.

Weder ein paar Gläser Bier noch ein Apéro Häppchen machen den Unterschied. Alleine der Informationsgehalt für unsere Leser ist was hier zählt.

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Unser Video UNTEN und Präsentation-Slides zeigen genau auf, was Sie tun müssen um Fehler zu vermeiden. Continue reading “Ethik und Vertrauen: Journalisten oder Blogger?” »

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social-media-monitoring
Das Wichtigste in Kürze
KMU:  Fast 2/3 aller Menschen in Europe arbeiten in einem Kleinst-, Klein- oder Mittel-Unternehmen.
Social Media Monitoring (SMM): Was gilt es zu beachten?
Fazit: Es geht auch ohne komplexes Tool. Mit KPIs zum SMM Erfolg !

Wir diskutieren die folgenden drei Fragen

Image ANKLICKEN - Benchmarken - October 2010, p. 4: 'we asked consumers if they were more likely to purchase from a brand after becoming a FAN on Facebook, and only 17 percent of US consumers reported that they are more likely to buy as a result of LIKING a brand. So do these findings support or debunk the myth that a FAN is worth US$136.38?'

1. Welche Kriterien nutzen die EU und andere Länder für die Klassifizierung von Unternehmen?

2. Wie wichtig sind KMUs für die Volkswirtschaft und die Beschäftigung?

3. Was bedeuten diese Zahlen für das Social Media Monitoring und Benchmarking?

1. Welche Kriterien nutzt die EU?

Die Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) (2003/361/EC). Diese Definition wird auch in der Schweiz genutzt. Die Europäische Kommission definiert KMUs anhand von drei Kennzahlen:

– Anzahl Angestellte (Vollzeitequivalenz),
– Bilanzsumme, und
– Umsatz

Im Detail sieht dies dann wie folgt aus:

Die Grössenklasse der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) setzt sich aus Unternehmen zusammen, die weniger als 250 Personen beschäftigen und die entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Mio. EUR beläuft.

Ein Kleinstunternehmen wird als ein Unternehmen definiert, das weniger als 10 Personen beschäftigt und dessen Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz 2 Mio. EUR nicht überschreitet.

Innerhalb der Kategorie der KMU wird ein kleines Unternehmen als ein Unternehmen definiert, dass weniger als 50 Personen beschäftigt und dessen Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz 10 Mio. EUR nicht übersteigt

Definition von: COMMISSION RECOMMENDATION of 6 May 2003 concerning the definition of micro, small and medium-sized enterprises [notified under document number C(2003) 1422] (Text with EEA relevance) (2003/361/EC) (May 20, 2003).

Vollzeitequivalent ist eine Person welche ein 100 Prozent Pensum in der Firma arbeitet. Teilzeitkräfte, Saisonniers und andere nicht Vollzeitkräfte werden dabei addiert, um das Vollzeitequivalent (Full-Time Equivalent – FTE) zu erhalten.

2. Wie wichtig sind Kleinunternehmen?

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EU und die Schweiz

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