Arman Sarhaddar und Urs E. Gattiker beim Videodreh für Vault in Zürich

Drei neue DrKPI Videos sind jetzt online. Das Thema dürfte für jeden einzelnen sowie große und kleine Unternehmen interessant sein, die schützen wollen, was ihnen gehört. Denn wenn Fake Produkte und gefälschte Waren verkauft werden, schadet dies dem einzelnen Konsumenten, wie auch den Unternehmen.
„Protect what’s yours.“ Das bringt auf den Punkt, was mit iVAULT jetzt besser denn je möglich ist. Hinter der neuen Brand iVAULT steckt die Vault Security Systems AG.
Welche Idee dahinter steckt, erfahren Sie in diesem Blogartikel und den 3 Videos von Arman Sarhaddar, Urs E. Gattiker und Lothar Rentschler, die einige interessante Dinge zur Blockchain Technologie zu sagen haben.
Die einzelnen Statements können Sie auch direkt hier anklicken und gelangen sofort zu den Videos:

  1. Urs E. Gattiker, COO: Was ist eine Blockchain und was kann iVAULT mit dieser Technologie?
  2. Arman Sarhaddar, CEO und Gründer: Die Idee, die hinter der Plattform steckt.
  3. Lothar Rentschler, CMO: Einblicke in das Marketing der VSSAG.

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Vault ist die weltweit erste Plattform, die die Blockchain-Technologie nutzt, um Produkte zu registrieren und zu identifizieren, sodass verlorene oder gestohlene Besitztümer wiedergefunden werden. Registriert werden kann im Prinzip alles, von Luxus-Uhren über Autos bis hin zu Kunstwerke und vielem mehr.

1. Was ist eine Blockchain und was kann iVAULT mit dieser Technologie?

Was macht iVAULT so besonders, dass wir hier darüber schreiben? Urs E. Gattiker, Chief Operating Officer von Vault Security Systems AG, erklärt in unserem ersten Video die Basics:

  1. Was versteht man unter „Blockchain“?
  2. 4 Herausforderungen, die mit iVAULT bewältigt werden können.
  3. Wie macht iVault es möglich, Fakes / gefälschte Produkte von Vornherein auszurangieren?

Hier kann das Video in englischer Sprache angeschaut werden. Im Text weiter unten finden Sie die deutsche Zusammenfassung.

Während vor nicht allzu langer Zeit Kassenbücher von Hand geführt wurden, hat iVAULT den Vorteil, dass Transaktionen online registriert, verifiziert und für jeden Nutzer auf jedem Computer einsehbar werden, womit Betrug und dem Verkauf von Fälschungen oder gestohlener Ware vorgebeugt werden kann.
iVault meistert dabei diese 4 Herausforderungen:

  • Authentizität: Der Kunde kann sich sicher sein, dass er ein Originalprodukt erhält und keine Fälschung.
  • Compliance: Rationalisierung der Governance-Prozesse.
  • Information Security: Die Sicherheit der Kundendaten wird gewährleistet.
  • Kostensenkung: Reduzierung des Verwaltungsaufwands und Beschleunigung der Transaktionen.

Urs gibt uns auch ein Beispiel: Wollen wir ein ein gebrauchtes Luxus-Auto kaufen, wollen wir uns sicher sein, dass alle Informationen zum Fahrzeug der Wahrheit entsprechen. Mit iVAULT können wir uns zu 100% sicher sein, dass die Daten stimmen, denn alle Transaktionen wurden registriert und verifiziert und können nicht mehr verändert und manipuliert werden.
Wir setzen uns an einen Computer und können ganz einfach checken, wo welche Reparatur am Fahrzeug unserer Träume durchgeführt. Ob Originalteile benutzt wurden. Wer die Wartungen durchführte und so weiter. Die 100%-ige Sicherheit ist gewährleistet. Urs ist sich sicher, dass iVault für uns alle eine notwendige und sinnvolle Möglichkeit ist, gegen Fälschungen und Betrug vorzugehen. Aber woher kommt überhaupt die Idee zu einer solchen innovativen Plattform?

2. Die Idee, die hinter iVAULT steckt

Arman Sarhaddar, Chief Executive Officer und Gründer von Vault Security Systems AG, erzählt seine ganz persönliche Geschichte, die ihn inspirierte zusammen mit seinem Team eine Plattform zu kreieren, die ihm selbst geholfen hätte. Wenn es diese vor 7 Jahren schon gegeben hätte…

Arman zog damals um. Seine wertvollsten Sachen gab er vorerst in eine Einrichtung, die sie für ihn aufbewahrte, darunter Kunst, Sammlerstücke, sein gesamtes Equipment zur privaten Musikproduktion. Doch dann wurde er ausgeraubt. Der finanzielle Schaden war dabei noch lang nicht so groß, wie der sentimale Wert dieser Gegenstände, die jetzt irgendwo auf der Welt vom Dieb verkauft wurden.
Mit iVAULT können gestohlene und verlorene Wertgegenstände wiedergefunden werden. Sobald sie im Netzwerk registriert sind kann ein Käufer einer teueren Armbanduhr oder eines Gemäldes am Rechner nachschauen, ob der Verkäufer der rechtmäßige Besitzer ist und es sich nicht etwa um gefälschte oder gestohlene Ware handelt.

3. Einblicke in das Marketing der VSSAG

Lothar Rentschler, Chief Marketing Officer, betont zusätzlich, wie wichtig Kundenzufriedenheit und Kundenservice für das Unternehmen sind. Denn bei iVault geht es darum, ein neues Level von Sicherheit und Komfort zu gewährleisten. iVAULT ist eine einmalige Lösung für den Einzelnen wie auch für Unternehmen zum Schutz der eigenen Produkte.

Die Story zu den Videos können Sie auf Englisch auch hier einsehen bei der iVAULT.

4. Was ist Ihre Meinung?

Vault ist die weltweite erste Plattform, auf der User ihre wertvollsten Besitztümer registrieren können, um gegen Betrug und Diebstahl vorzugehen. Mithilfe der Blockchain Technologie bietet die VSSAG eine einzigartige Möglichkeit, wenn es um gestohlene oder gefälschte Ware geht, denn Transaktionen werden registriert, verifiziert und können nachträglich nicht manipuliert werden.

  • Was halten Sie von iVAULT?
  • Werden Sie iVault nutzen oder haben Sie noch Bedenken?
  • Haben Sie vielleicht ähnliches erfahren wie Arman Sarhaddar? Ihnen wurde etwas von besonderem Wert gestohlen oder haben Sie ein gefälschtes Produkt gekauft und sich hinterher darüber geärgert

Wir sind uns sicher, dass ein Produkt wie iVAULT dringend gebraucht wird. Hinterlassen Sie uns einen Kommentar. Wir freuen uns darauf, Ihre Meinung zu hören und werden Ihnen schnellstmöglich antworten!
Offenlegung: Die Autorin / Bloggerin weist darauf hin, dass einige der erwähnten Organisationen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Kürzlich hat ein autonom fahrender Personenwagen eine Massenkarambolage verursacht.
Beteiligt war auch ein autonomer Lastwagen.
Zukunftsmusik? Wohl kaum, wie dieses Beispiel zeigt.
Das neue White Paper vom Competence Circle Technologie, Innovation und Management kurz #ccTIM zum Thema Künstliche Intelligenz #KI ist da! Der Deutsche Marketing Tag hält Ihre gedruckte Version des KI White Paper vom #ccTIM für Sie bereit. Hier die digitale Version.

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[su_box title=“Weitere wichtige News zu Artificial Intelligence und Marketing“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]

  1. AI: What makes a system expert (Was macht ein Expert System?)
  2. #ccTIM Was ist Künstliche Intelligenz?
  3. #ccTIM Roboter löst Chaos in unserer Küche
  4. Alexa, du diskriminierst schon wieder! (Sie sind hier)

Mehr unter DrKPI auf Englisch, MCLago Competence Circles, und DrKPI Strategie

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Vor Kurzem ist es passiert. Ein autonom-fahrender Personenwagen der Marke Chevrolet Bolt, hergestellt von Cruise, einer Tochterfirma von General Motors hatte einen Unfall mit einem Lastwagen vom Typ T-Pod der Firma Einride. Dabei starben die Insassen des Personenwagens und ein Fahrradfahrer.
Das scheint dystopisch und fiktiv. Doch es handelt sich um harte Fakten. Zur Zeit testet Einride seinen Lastwagentyp T-Pod mit der Firma DB Schenker in Jonkoping. Dieser vollautomatisch elektroangetriebene Lastwagen kann, falls notwendig, von einem Fahrer in einem Kontrollzentrum aus gesteuert werden.
Das Unternehmen Einride mit 55 Angestellten erhofft sich, dass es für den Lastwagentyp  T-Pod bis im Januar 2019 eine Bewilligung von der schwedischen Transportbehörde (Transportstyrelsen) erhält, um öffentliche Strassen nutzen zu dürfen.
Machine Learning spielt dabei eine grosse Rolle.

Der Roboter arbeitet im Lager, 24 Std. am Tag bis zum nächsten Service.

Der Roboter arbeitet im Lager, 24 Std. am Tag. Unermüdlich.

1.  Machine Learning

Die heutigen Machine Learning Systeme nutzen Algorithmen. Sie sind zu Beginn praktisch ignorant. Doch dank der Möglichkeit grosse Datenmengen zu verarbeiten, erlernen die Systeme schnell die Funktionen, die sie ausführen sollen.
Ende November hat Amazon mitgeteilt, dass Machine Learning ebenfalls eine Rolle bei ihren Bemühungen spielt, ein selbstfahrendes Auto auf den Markt zu bringen. Doch Amazon versucht es mit einem Spielzeugauto Namens Deep Racer das $400 kostet.  Mit diesem können Entwickler testen, wie Machine Learning mit Hilfe von „Reinforcement Learning“, ein Prozess der mittels einer Art Ausprobieren (d.h. „trial and error“) funktioniert. Eine Möglichkeit, Machine Learning für jedermann nutzbar zu machen und damit spielerisch das Verständnis für das scheinbar Komplexe zu vermitteln.
Machine Learning ist rasant. Die starke Verbilligung der Rechenleistung der Computer haben es möglich gemacht, dass sehr grosse Datensätze analysiert werden. Programme suchen nach Mustern und Trends. Doch sie sind auch in der Lage, kontinuierlich zu lernen und immer bessere Entscheidungen zu treffen. Je grösser die analysierten Datenvolumen und je häufiger die Repetitionen, desto besser fallen die Resultate aus.
Machine Learning beinhaltet eine Komponente, die es braucht, um einen Prozess zu automatisieren. Machine Learning sagt z.B. bei der Wetterprognose voraus, was passieren könnte.
Bsp: Ein System berechnet z.B. die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde sein Kredit nicht fristgerecht zurückzahlt oder ein Patient mit bestimmten Symptomen in den nächsten 12 Monaten einen Herzinfarkt erleiden wird.
Wichtig dabei ist, dass wir uns bewusst machen, der grösste Teil Machine Learning beinhaltet den Versuch der Funktionsannäherung (function approximation) basierend auf einer Stichprobe von Daten – klein oder gross. So handelt es sich um Wahrscheinlichkeiten, nicht aber zwingend um Wahrheiten.
[su_box title=“Definition: Was ist Machine Learning?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Die heutigen Machine Learning Systeme nutzen Algorithmen. Sie sind am Anfang allerdings praktisch ignorant. Dank der Möglichkeit, große Datenmengen zu verarbeiten, erlernen die Systeme dann rasch die Funktionen, die sie ausführen sollen.
Machine Learning beinhaltet eine Komponente, die benötigt wird, um einen Prozess zu automatisieren. Ein Bei- spiel dafür ist die Wetterprognose, die mit Hilfe von Machine Learning kontinuierlich verbessert wird.
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Das Auto als Teil des Internet of Things.

Das Auto als Teil des Internet of Things.

2.  Deep Learning

…ist ein Teil von Machine Learning. Es steht für den Prozess der Mustererkennung in Datenmengen durch die Maschinen. Durch selbständiges Training werden die Maschinen immer besser darin, Bilder und gesprochene Sätze zu erkennen. Sie erkennen z.B. Krankheitssymptome immer besser und sagen voraus, ob ein Patient eine bestimmte Krankheit bekommen wird.
Die Methode basiert auf neuronalen Netzen. Diese werden nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns auf dem Computer simuliert. Sie sind in der Lage sich selbstständig zu verbessern.
Das System eignet sich zur Bearbeitung einer umgrenzten oder definierten Aufgabe. Doch dem System fehlt die Möglichkeit das Gelernte zu verstehen und dies in den Kontext des Grösseren Ganzen einzuordnen.
Bsp.: Gesichtserkennungssoftware wird immer besser mit einer Fehlerrate von 0.8 Prozent für Männer mit heller Haut. Diese schnellt auf 34.7 Prozent für dunkelhäutige Frauen (siehe http://news.mit.edu/2018/study-finds-gender-skin-type-bias-artificial-intelligence-systems-0212).
[su_box title=“Definition: Was ist Deep Learning?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Deep Learning ist ein Teil des Machine Learning. Es beschreibt den Prozess, wie Maschinen in Daten Muster erkennen.
Durch selbstständiges Lernen werden die Maschinen immer besser darin, Bilder und gesprochene Sätze zu erkennen. Sie erkennen z.B. Krankheitssymptome immer treffender und sagen so voraus, ob ein Patient eine bestimmte Krankheit bekommen wird.
[/su_box]

Cyborg kontrolliert die Roboters bei deren Arbeit.

Cyborg kontrolliert die Roboter bei deren Arbeit.

3.  Algorithmus

Ein Algorithmus ist eine eindeutige, ausführbare Folge von Anweisungen. Das heisst, Schritt für Schritt werden diese in endlicher Länge ausgeführt. Daraus resultiert die Lösung eines Problems, einer Rechenaufgabe oder eine Entscheidungsfindung.
Die Gefahr ist hier, dass ein Algorithmus einen Menschen falsch kategorisiert.
Bsp. Im Schnitt können Algorithmen 10 bis 15 Prozent bessere Entscheidungen treffen als z.B. ein Personalexperte im Falle, ob die Neugestellten überdurchschnittliche Arbeitsleistungen erbringen werden (z.B. Dietvorst, 2017 in einem Interview: https://sloanreview.mit.edu/x/59106).
Algorithmen machen etwas, das „unsupervised learning“ genannt wird, d.h. ein Algorithmus erhält kein Feedback von einem Menschen, während er von den Daten lernt, die wir eingeben.
Unser Fokus sollte darauf liegen, wie wir das Risiko minimieren können, dass die Algorithmen unsere Vorurteile übernehmen und die gleichen Fehler machen wie wir. Jeder Algorithmus, der von uns Menschen lernt, wird auch genau so „biased“ sein wie wir.
[su_box title=“Checkliste: Definition: Was ist ein Algorithmus?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Ein Algorithmus ist eine eindeutige, ausführbare Folge von Anweisungen.
Das heißt, Schritt für Schritt werden Anweisungen in endlicher Länge ausgeführt. Daraus resultiert die Lösung eines Problems, einer Rechenaufgabe oder einer grundsätzlichen Entscheidungsfindung.
[/su_box]

Die Bretzel geknetet und geformt vom Roboter Lisa.

Die Bretzel – geknetet und geformt vom Roboter Lisa.

4. Was ist Ihre Meinung?

Selbstfahrende Lastwagen werden ab Januar 2019 in Schweden zugelassen sein, wenn alles nach Plan abläuft. Vielleicht werden diese Lastwagen schon bald im Hamburger Hafen genutzt. Der selbstfahrende Robo-Taxi, der für mich vor dem Hotel wartet, ist in Phönix (Arizona) bereits Tatsache (siehe BMW vom Autofahrer zum Robo-Taxi – 5 Stufen)
Doch bei aller Liebe für Machine Learning und Algorithmen, müssen diese Programme geprüft und überwacht werden, d.h. ein Audit ist notwendig. Schwierig ist es, wenn wir dabei ein Problem finden, das nicht korrigiert werden kann.
Amazon hat im Oktober 2018 das auf Machine Learning basierende Rekrutierungsprogramm beendet. Dieses war durch Voreingenommenheit (kurz Bias) zum Schluss gekommen, dass Männer bessere Mitarbeiter sind als Frauen. Grund war, dass diese öfters in der Firma befördert werden (see DMV White Paper vom #ccTIM zum Thema AI für Details).
Was passiert, wenn das Unternehmen in der Zukunft durch dieses Problem ein Gerichtsverfahren am Hals hat? Oder während der Offenlegungsphase beim Gerichtsprozess festgestellt wird, dass das Unternehmen über den Fehler bescheid wusste? Ein Alptraum für uns Compliance-Spezialisten. Genau deshalb zog Amazon die Reissleine.
Dass Alexa weiterhin diskriminiert, was z.B. die Auswahl von Radiostationen angeht, ist ein bekannter Fakt. Amazon hat per Voreinstellung den Aggregator Tune-in ausgewählt und nicht einen Radioplayer auf dem z.B. fast alle deutschen oder schweizer und österreichischen Sender ihre Programme eingestellt haben.
Ruft der Hörer einen bestimmten Kanal auf, wird ihm dieser von Tune-in präsentiert. Der Aggregator hat jedoch nur eine begrenzte Anzahl Kanäle im Portfolio. D.h., wenn meine Lieblingsradiostation nicht auf der Liste ist und ich weder Fähigkeit noch Geduld habe sie mit Alexa zu finden, wird die Station kein Programme in meinem Wohnraum abspielen.
Was mich neugierig macht ist Ihre Einstellung zur Herausforderung AI in unserem Alltagsleben, wie z.B.:

  • Nutzen Sie schon einen Sprachassistenten? Was sind Ihre Erfahrungen?
  • Wie oft, schätzen Sie, haben Sie schon vom Roboter geknetete und geformte Brötchen gegessen?
  • Nutzen Sie im Unternehmen Deep Learning, um die Produktion, Entscheidungen und/oder Marketing zu verbessern?
  • Was ist die grösste Herausforderung in Ihrem Business?

Wir freuen uns auf vielseitige Antworten und vielleicht sogar interessante Beispiele.

In Kürze: Im dritten Teil der Reihe zu erfolgreichem Video Marketing gibt es weitere besondere Tipps mit Beispielen. Denn auch wir fragen uns immer wieder, wie die Produktion eines guten Marketing Videos effektiver und besonders aussichtsreich ablaufen kann.
Lesen Sie hier von unseren Antworten und Erfahrungen zu diesen 4 Fragen (Punkte unten einfach anklicken und Sie erhalten sofort eine Antwort):

  1. 1. Wie finanzieren wir das alles?
  2. 2. Wo soll das fertige Video gelaunched werden?
  3. 3. Wie lang darf das Video dauern?
  4. 4. Epilog: Das eigentliche Geheimrezept lautet: Langfristig planen!
  5. 5. Was ist Ihre Meinung?

Noch mehr zum Thema gibt es auch hier:
[su_box title=“Wie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Video Marketing: 4 Tipps zur Content Optimierung
Video Marketing: 4 Tipps, um Probleme zu vermeiden
Video Marketing: 4 Geheimnisse, die Experten selten verraten (Sie sind hier)
[/su_box]
Lesen Sie den englischen Beitrag hier.
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1. Wie finanzieren wir das alles?

  • Haben wir das nötige Kleingeld, eine Produktion zu finanzieren?
  • Haben wir alles durchkalkuliert und ggf. noch einen Puffer?
  • Wie können wir Sponsoren von Extern finden und wie können Abgeltungen aussehen?

[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Planen Sie einen Puffer ein: Sie brauchen garantiert alles Geld, das Sie einplanen und stellen bei den ersten Produktionen oft fest, dass es doch noch mehr bedarf… [/su_note]
Doch besonders der letzte Punkt in der Aufzählung oben dürfte für uns alle sehr interessant sein. Ist es möglich als Unternehmen oder Organisation die eigene Marketing Video Produktion selbst zu finanzieren? No problem!
Machen Sie sich aber unbedingt Gedanken darüber, dass es nicht bei einem einzigen Video bleiben sollte (mehr dazu weiter unten!). Es macht daher Sinn auch ohne die dringende Notwendigkeit der Fremdfinanzierung mit Sponsoren zu arbeiten, die Ihre Produktionen auch in Zukunft unterstützen.
Wie kann ein Sponsoring aussehen?
Natürlich kann es sich um eine rein finanzielle Unterstützung handeln. Vielleicht haben Sie UND ihr Sponsor aber auch gleichzeitig einen größeren Vorteil, wenn es um nicht-monetäre Leistungen geht.
Beispiel: Der Sponsor hat im Geschäftsgebäude nachmittags nie alle Konferenzräume belegt, während Sie eine Lösung für die Finanzierung eines geeigneten Raumes für ein beispielsweise ein Video für Ihre Investoren suchen.
Die Lösung liegt auf der Hand und präsentiert sich uns ganz klar als eine Win-Win-Situation.
Die Abgeltung könnte dann darin bestehen, dass Sie Unternehmenslogos Ihres Sponsors in das Video einflechten und so ein wenig Werbung für diesen machen. Oft reicht auch eine Danksagung.
Schriftliche Verträge sind dabei nicht immer nötig. Für unser DMV-Video des Marketing Club Lago (#MCLago) zum Thema DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung), stellte uns ein Mitglied  freundlicherweise einen freien Konferenzraum der Credit Suisse zur Verfügung.
Auch hier mussten wir übrigens einen neuen Termin festlegen, weil wir vor Ort merkten, dass die Kleidung (weiß mit hellgrünen Punkten) sich zu wenig vom Hintergrund abhob.
Alles wurde (glücklicherweise nur) um etwas mehr als eine Woche verschoben und wir wählten ein hellblaues Hemd, dass zum dunkelblauen Logo des DMV (Deutscher Marketing Verband) und unseres Marketing Clubs passt. Gleichzeitig sollte es einen ausreichenden Kontrast zum hellen Hintergrund geben.
What is the secret behind videos gone viral?

2. Wo soll das fertige Video gelaunched werden?

Auch diese Frage stellen wir uns nicht nur, sondern arbeiten mögliche Antworten theoretisch konkret aus, bevor wir irgendetwas in die Praxis umsetzen.

  • Auf welche Video Platform können wir unser Video lancieren? YouTube, Vimeo, andere?
  • Gibt es bereits einen Unternehmenskanal z.B. auf YouTube, im Corporate Design, oder müssen wir diesen anlegen?
  • Schreiben wir noch einen Beitrag zum Video? (Wir: Ja, immer!)
  • Können wir das Video auch im Blog unseres Sponsors einbetten, z.B. wenn eine Verwandtschaft der vermarkteten Produkte oder Dienstleistungen besteht?
  • Haben wir andere Seiten, z.B. auf Facebook, Instagram, Twitter? Dort können wir das Video posten, oder aber teasern und mehr Leser auf unsere Seite holen, die das ganze Video sehen wollen.

[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Eine andere Frage lautet, wie wir das Video launchen wollen. Ist es zum Beispiel ein 10-minütiger Film, lohnt es sich vielleicht, einen Trailer von einer halben Minute zusammenzuschneiden (oder zusammenschneiden zu lassen).
Dieser könnte beispielsweise mit einem Countdown versehen werden, bis das eigentliche Video rauskommt und dementsprechend früher auf allen Seiten und Kanälen verbreitet werden.[/su_note]
Vielleicht gibt es darüber hinaus sogar die Möglichkeit, das Video auf einem lokalen Fernsehsender oder in einem Kino in der Umgebung vor dem Film zu zeigen. Dies hängt natürlich von allen anderen Fragen ab, von unserem Ziel, unserer Zielgruppe etc.
Und nicht zuletzt von unserem Budget, versteht sich.

3. Wie lang darf das Video dauern?

In den ersten 15 Sekunden müssen Sie Ihr Video für die Zuschauer so interessant wie möglich machen. Denn in diesen ersten Augenblicken entscheiden die Zuschauer, ob sie Ihrem Video mehr Zeit schenken oder weiter klicken.
Besser noch: Gehen Sie mit der folgender Mentalität an die Planung Ihres Filmprojekts:
„Die ersten 5 Sekunden des Videos entscheiden über Leben und Tod.“
Wir bei DrKPI brauchen für die Takes des ersten Teils am längsten. Hier lohnt es sich perfektionistisch zu sein.
Der Rest ergibt sich (fast) von selbst: Vermitteln Sie wichtige Informationen? Dann sollte das Video wohl länger sein, packen Sie es aber keinesfalls zu voll, denn das könnte das Video langatmig und uninteressant machen.
Allgemein gilt:
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

So kurz wie möglich, so lang wie nötig.
Denken Sie an die Aufmerksamkeits-Bereitschaft Ihres Zuhörers, der sich ja schon entschieden hat, ein Video anzuschauen, statt einen Text zu lesen…[/su_note]

4. Epilog: Das eigentliche Geheimrezept lautet: Langfristig planen!

Produzieren wir nur ein Marketing Video, muss dieses schon etwas ganz besonderes sein, um einfach so erfolgreich zu sein. Meist wird das Erfolgspotential eines Videos erst durch eine Kampagne deutlich.
Wir fragen uns daher: Ist unser Projekt geeignet, um eine Reihe von Videos im ähnlichen Stil zu produzieren? Haben wir noch mehr Ideen, die wir umsetzen können?
Haben Sie nur eine Idee für eine super Story, die sich um Ihr Unternehmen oder Produkt dreht, merken aber, dass diese nicht ausbaufähig ist? Dass weitere ähnliche Videos sehr viel weniger aussagekräftig werden würden? Dann müssen Sie diese Idee unbedingt überdenken.
Unser Beispielvideo unten zeigt, dass ein Video allein auch einfach schnell veraltet ist – besonders wenn es um aktuelle Themen wie die DSGVO geht.
Das dürfte jedem einleuchtend erscheinen, der weiß, dass jede Minute 400 Stunden Videomaterial auf YouTube hochgeladen werden. Am Tag sind das 576.000 Stunden… diese Menge ist für unsere Gehirne gar nicht mehr erfassbar.
Hier geht es nur um eine einzige Aussage bezüglich EuGH-Urteil und Facebook-Fanpages (lesen Sie hier mehr dazu), die so nicht mehr ganz stimmt.

Das Urteil vom 05.06.2018 machte den Betrieb einer Unternehmens-Fanpage auf Facebook problematisch, wenn nicht illegal, doch jetzt arbeitet auch Facebook an einer DSGVO-konformen Lösung, damit nicht Millionen Seiten gelöscht werden müssen.
Was wir daraus lernen:
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Unser Content muss regelmäßig aktualisiert werden, ein Video allein reicht so gut wie nie aus, um erfolgreich zu sein. Es kommen mit der Zeit tendenziell immer weniger Views dazu.[/su_note]
Auch wenn das Marketing Video ein absoluter Renner war, wird es irgendwann uninteressant werden. Selbst dann, wenn der Content theoretisch auch nach Wochen, Monaten, vielleicht sogar nach Jahren noch aktuell ist.
Machen Sie sich also unbedingt schon vor der ersten Produktion Gedanken darüber, wie es weitergehen soll.
Wir bei DrKPI testen immer schon vorher das Potential einer Produktion darauf, wie es weitergehen kann. Unsere Ideen teilen wir gerne mit unseren Auftraggebern und Kunden, denn es ist unglaublich wichtig den eigenen Content regelmäßig zu aktualisieren.
Vielleicht gewinnen Sie mit ihrer ersten Video Produktion auf einen Schlag eine erfreuliche Menge an Neukunden. Sie haben es geschafft, Ihren Zuschauern unmissverständlich klarzumachen, wie gut Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung, Ihre Idee ist.
Doch bleiben Ihnen diese Kunden treu, wenn Ihre Konkurrenz regelmäßig Videos über die Verbesserungen, neue Entwicklungen und noch mehr Innovationen ins Netz lädt? Wenn alle anderen Ihnen einen großen Schritt voraus sind?
Das wird sicher problematisch…

5. Was ist Ihre Meinung?

  • Würden Sie selbst gerne eine Reihe kleiner Videos machen, haben aber keine Idee oder es hapert an der Umsetzung?
  • Haben Sie bereits Erfahrungen mit Video Marketing? Positive oder negative? Was würden Sie beim nächsten Projekt anders und vielleicht besser machen?
  • Sind Sie interessiert daran ein Video für das eigene Unternehmen, ein Event oder ein passendes Video zu einem Blogbeitrag zu produzieren? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen. Gerne antworten wir Ihnen so schnell wie möglich.
  • Sie haben bereits ein erfolgreiches Marketing Video gemacht? Verlinken Sie es doch in einem Kommentar unten und zeigen uns und unseren Lesern, wie es funktionieren kann.

Wir freuen uns auf Ihre vielseitige Antworten und Beispiele.

Who will clean up the kitchen? Artificial Intelligence oder mein Küchenroboter?

Will ich einen Roboter als Hilfe im Haushalt, in der Pflege, usw.?
Räumen Sie gerne die Küche auf?
Mein Haushaltsroboter schafft es leider nicht, meine Küche ordentlich aufzuräumen. Schafft es der Ihre?
Kann Artificial Intelligence (AI) / Künstliche Intelligenz hier helfen?
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1. Alexa – falscher Radiosender

Alexa, Cortana, Siri und der Google Assistent sind dank Machine Learning in der Lage, nach einigen Versuchen meinen lokalen Münchner Radiosender zu finden. Doch ohne Hilfestellung schafft dies Alexa nicht. Es lernt vom Nutzer und dessen Angaben, sodass es dann irgendwann endlich weiss, welche Station ich wirklich meine.
Kurz, diese Assistenten verstehen gesprochene Befehle, aber nicht den Kontext in dem der Gesprächspartnerin ihre Wünsche formuliert (die Radiostation KISS in Los Angeles ist nicht dieselbe wie diejenige in Düsseldorf, usw.).
PS. Algorithmen können riesige Datenmengen verarbeiten. Das Programm findet die Regeln in den Daten, um die ihm zugeteilte Funktion zu erlernen, d.h. es findet Machine Learning statt.
[su_box title=“Weitere wichtige News zu Artificial Intelligence und Marketing“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]

  1. Was macht ein System Experte (What makes a system expert)
  2. #ccTIM Was ist künstliche Intelligenz?
  3. #ccTIM Roboter löst Chaos in unserer Küche (Sie sind hier)
  4. #ccTIM Was tun Algorithmen?

Mehr unter DrKPI auf Englisch, MCLago Competence Circles, und DrKPI Strategie
[/su_box]
Seit Turing’s bahnbrechendem Artikel in 1950 ist Artificial Intelligence (der Ausdruck wurde 1955 von McCarthy, Minsky, Shannon und Rochester erfunden) ein Buzzword geworden (Anthers, 2017). Viele meinen es zu verstehen, aber niemand kann es auf die Schnelle definieren.

Turing, A.M. Computing machinery and intelligence. Mind 59 (1950), 433–460. Aufgerufen 2018-07-07 auf http://phil415.pbworks.com/f/TuringComputing.pdf

Seit 1943 oder gut 75 Jahren ist AI ein Thema. Leider schaffen es jedoch solche Systeme nicht, in einer Prüfung im Fach Naturwissenschaften vom 8. Schuljahr ein Spitzenresultat zu erreichen.
Ein Grund ist, dass ein AI System weder ein tieferes Verständnis über einem Text entwickelt, noch den Sinn hinter einer gestellten Frage versteht. Es kann somit nicht logisches Denken oder analytische Folgerungen ziehen, um die richtige Antwort zu finden (siehe Schoenick und weitere, September 2017).
Schoenick, Carissa, Clark, Peter, Tafjord, Oyvind, Turney, Peter, and Etzioni, Oren. (September 2017). Moving beyond the Turing Test with the Allen AI Science Challenge. Commun. ACM 60(9), p. 60-64. DOI: https://doi.org/10.1145/3122814
PS. Machine Learning wie auch Deep Learning sind Teilaspekte der KI.
Dieser Blogeintrag ist Teil des Artificial Intelligence Projektes vom Competence Circle Technology, Innovation and Management #ccTIM vom Deutschen Marketing Verband (DMV).
What is marketing automation?

Alexa, Siri und Magenta bringen uns die Datenflut: Privatsphäre Quo Vadis?

Alexa, Siri und Magenta bringen uns die Datenflut: Privatsphäre Quo Vadis?

2. Was ist künstliche Intelligenz (KI)?

Eine wichtige Frage, die wir noch nicht voll beantworten können.
KI versucht Wissen und Aktionen oder Entscheidungen zu verbinden. Doch die Schwierigkeit liegt darin, dass Intelligenz alleine nicht reicht, um Entscheidungen zu treffen. Das Problem muss in sich verstanden werden. Schlussfolgerungen müssen gezogen werden. Das braucht es, um dann eine Entscheidung treffen zu können..
Russel und Norvig (2010, S. 2) unterscheiden 4 Arten von KI, die in der Theorie einer Maschine eigen sein könnten, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind:

  1. Menschliches Denken (thinking humanly): Setzt voraus, dass wir genau wissen wie Menschen denken;
  2. Rationales Denken (rational thinking): Die Schwierigkeit liegt hier darin, welche Probleme im Prinzip gelöst werden können und wie wir die praktischen Lösungen für den täglichen Gebrauch finden können;
  3. Menschliches Handeln (acting humanly): Der Turing Test stellt ein solches Problem, um zu überprüfen, ob die Maschine in der Lage ist menschlich zu handeln. Doch bis anhin ist es uns noch mit keiner Maschine bzw. mit keinem AI Programm gelungen, den Turing Test zu bestehen;
  4. Rationales Handeln (acting rationally): Nicht immer erkennen wir die ganze Komplexität, somit kann das System vielleicht nur zu einem gewissen Grade rational handeln, d.h. es hat begrenzte Rationalität.

Russell, Stuart J. & Norvig, Peter (2010). Artificial intelligence (3rd Edition). Toronto: Pearson Education Ltd. Aufgerufen 2018-07-01 auf http://aima.cs.berkeley.edu/
Das obigen Schema von Russell und Norvig (2010, Kapitel 1) zeigt, dass AI oder KI auf verschiedene Weise definiert werden kann.
PS. Was ist ein Experten System? – definiert. Als Vater der Expertensysteme gilt Edward Feigenbaum.
Kurzdefinition:

Ein Expert Unterstützungssystem (Expert Support System) unterstützt Nutzer mit der Lösung eines Problems.
Wie ein Expertensystem erbringt es bessere Leistungen als ein Nichtexperte. Das System unterstützt den Menschen, doch dieser trifft die Entscheidung.

Machine Learning, Algorithmus, Big Data und Artificial Intelligence.

Machine Learning, Algorithmen, Big Data und Artificial Intelligence.

3. Roboter in Haushalt und in der Pflege

Ein Kollege hat die Herausforderungen im AI Bereich und mit Robotern neulich wie folgt umschrieben:

Bei unseren Cleaning Robots verbiete ich jedem das Wort Intelligenz intern, denn es bleiben maschinelle Helfer.
Konsumenten haben dafür teilweise ein sehr gutes Gespür und sprechen von Dienern oder Sklaven wie auch fleissigen Helfern.
Viele Konsumenten wollen auch gar nicht, dass diese Haushaltshelfer zu intelligent sind. Dies erlaubt es dem Nutzer die Maschine noch zu dominieren.
Die Ängste vor der Maschine spielen im Marketing sicher eine große Rolle. Das wird oft nicht direkt verbalisiert. Nichtdestotrotz müssen wir dies berücksichtigen.

Wir wollen, dass ein Roboter intelligent ist und menschenfreundlich. Aber ich werde weder von Alexa noch Siri in den nächsten Tagen eine Antwort auf die Frage bekommen: Was glaubst du, was ich fühle?
Auch bietet AI sicherlich nicht die Möglichkeit, dass Marken den Kontext der Nutzung besser verstehen. Ob dann die Adaption dieses Wissens in mehr Verständnis und Nähe zum Kunden resultiert, darf hinterfragt werden.
[su_box title=“Wieso kann der Roboter die Küche nicht aufräumen?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]

  • Limitiertes Gesamtbild: Der Sprachassistent Alexa hat keinen kompletten Überblick was ich genau über welche Kanäle (z.B. Online oder im Discounter nebenan) einkaufe.
  • Kontext kennt die Maschine nicht: Wo ich gerade bin (Sitzung im Büro, Atmosphäre schwierig… oder Freitagabend an einer Party, leicht angeheitert), weiß die Maschine mehr oder weniger. Doch sie kann den zwischenmenschlichen Kontext wohl kaum interpretieren.
  • Keine Empathie oder Einfühlungsvermögen: Wir haben die Fähigkeit das Denken eines anderen Menschen nachzuvollziehen. Dies ermöglicht es, dass bei allen Menschen ähnlich aufgebaute Gehirn.
  • Kein logisches Denken oder analytische Folgerungen: Ein AI System kann weder ein tieferes Verständnis über einem Text oder Prüfungsaufgabe entwickeln noch den Sinn hinter einer gestellten Frage verstehen.

[/su_box]
Was wollen die Menschen und wann fühlen sie sich wohl mit AI zu kommunizieren oder den Staubsauger in der Form eines Roboters zu nutzen? Diese Frage wird uns wohl noch eine Weile rumtreiben.

Sind wir glücklich mit dem Roboter als Haushaltshilfe?

Sind wir glücklich mit dem Roboter als Haushaltshilfe?


Inwiefern Roboter komplexere Arbeiten übernehmen können in der Pflege ist sicher sehr interessant. Doch das steckt noch schwer in den Anfängen (siehe Careum Dialog 2018)

4. Was ist Ihre Meinung?

Der Roboter in der Küche ist mein Traum.
Die Küche nach dem Kochen aufräumen macht wohl niemand gerne. Doch was wenn mein Roboter das übernimmt.
Obwohl die Arbeit einfach ist für uns, für den Roboter ist diese Arbeit höchst komplex und schwierig. Deshalb werde ich noch auf meine fast perfekte Haushaltshilfe in Form eines Roboters warten müssen.
Was mich neugierig macht ist Ihre Einstellung zur Herausforderung AI in unserem Alltagsleben, wie z.B.:

  • Nutzen Sie schon einen Sprachassistenten?  Was sind Ihre Erfahrungen?
  • Haben Sie schon einen automatischen Staubsauger / Saugroboter?  Macht er den Job zu Ihrer Zufriedenheit?
  • Haben Sie dank AI schon einen Arbeitsprozess beim Kunden verbessern können?

Wir freuen uns auf vielseitige Antworten und vielleicht sogar Beispiele.

Bewegtbild für Lehrlinge ist eine wirksamer Ansatz um Jugendliche anzusprechen.

In Kürze: Nach Teil 1 unserer Reihe zu erfolgreichem Video Marketing folgt Teil 2.
Zuvor besprachen wir hier, warum wir ein Video machen, wen und was wir erreichen wollen. Und was der beste Content für eine gelungene Social Media Marketing Strategie ist.
Nun bekommen Sie weitere besondere Tipps mit Beispielen zur Vorbereitung Ihrer Produktion.
Wir gehen ins Detail, denn auch unsere Erfahrungen als Filmcrew sind durch ein „Trail and Error“ gekennzeichnet. Die Reflexion der Projekte verhilft auch uns regelmäßig, unsere Prozesse zu optimieren. Das Lernen ist nie vorbei und wir sind motiviert!
Dieses Mal erwarten Sie vielseitige Antworten auf diese 4 Fragen (Punkte unten einfach anklicken und Sie erhalten sofort eine Antwort):

  1. 1. Welches Equipment brauchen wir?
  2. 2. Wer ist beteiligt und für was verantwortlich?
  3. 3. Und rechtliche Aspekte?
  4. 4. Wo drehen?
  5. 5. Was ist Ihre Meinung?

Mehr Informationen finden Sie auch hier:
[su_box title=“Wie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Video Marketing: 4 Tipps zur Content Optimierung
Video Marketing: 4 Tipps, um Probleme zu vermeiden (Sie sind hier)
Video Marketing: 4 Geheimnisse, die Experten selten verraten
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Lesen Sie den englischen Beitrag hier.
Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, wie Sie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren.

1. Welches Equipment brauchen wir?

Die Technik

Die Kamera, klar! Doch vergessen Sie nicht, dass auch Licht und Ton eine essentielle Rolle spielen. Denn diese beiden Komponenten werden viel zu oft unterschätzt.
Ein Movie lässt sich heute auch professionell mit der integrierten iPhone-Kamera drehen. Die Bildqualität an sich lässt kaum zu wünschen übrig. Aufnahme outdoor sind bei sonnigen Tagen (beste natürliche Lichtverhältnisse) dann gar kein Problem.
Doch achten Sie unbedingt darauf, hier ein professionelles Mikrofon einzusetzen, denn ohne dieses kann ein Video so gut aussehen wie es will, es wirkt amateurhaft, wenn Sie sich nicht um die Akustik kümmern.
Das Video kann auch im Tonstudio nach-synchronisiert werden. Dies ist oft jedoch noch schwieriger und erfordert noch mehr technisches Know-How und eine erfahrene Stimme hinter dem Aufnahmegerät.
Arbeiten Sie drinnen, reicht das Licht, das durch die Fenster kommt, oft nicht aus und das Bild ist zu dunkel. Auch dann bekommen Sie Aufnahmen, die unprofessionell wirken.
Professionelle Scheinwerfer sind fast immer ein Muss in diesem Fall, denn auch das künstliche Licht in den meisten Räumen reicht dann nicht aus, um Raum sowie Personen und gefilmte Objekte auf eine sinnvolle Weise auszuleuchten.

3 Scheinwerfer brauch es meistens: Diese Standardsituation zeigt Ihnen, wie Sie in Ihrem Video eine professionelle Belichtung schaffen.

3 Scheinwerfer brauch es meistens: Diese Standardsituation zeigt Ihnen, wie Sie in Ihrem Video eine professionelle Belichtung schaffen.


Noch besser werden die Aufnahmen natürlich mit einer Filmkamera oder einem guten Camcorder, wie wir sie bei DrKPI benutzen, z.B. die P2HD-Lösungen von Panasonic.
Beachten Sie hier, dass ein solches Gerät meistens mehr Zubehör erfordert wie das Stativ, das Speichermedium oder je nach dem auch Kompatibilitätslösungen zur Übertragung von Daten.
Zudem erfordert eine Profi-Kamera auch ein gewisses technisches Know-How. Sie wollen schließlich keine verwackelten, zu dunklen oder überbelichteten Aufnahmen, die einfach nicht gut wirken.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Frage eine besondere Gewichtung zukommt, denn hier dreht sich alles um ein Wort und dieses ist „Professionalität“.
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tip

Scheinwerfer und iPhone sind das Minimum. Auch solch eine Produktion kann erfolgreich sein. Benutzen Sie in diesem Fall aber beispielsweise ein Accessoire zur Stabilisierung Ihres iPhones beim Filmen. Denn verwackelte Bilder wirken einfach unprofessionell.
Konsultieren Sie danach einen Profi, um Ihre Aufnahmen mit diesem zu besprechen und zu sehen, ob daraus ein kleine Marketing Film zusammengeschnitten werden kann.[/su_note]
Hier noch eine kleine Liste, die Ihnen zusätzlich weiterhelfen kann:

  • Equipment-Checkliste schreiben, damit Sie den Überblick behalten.
  • Fahrzeuge und Parkmöglichkeiten?
  • Anschlüsse und Adapter (Kompatibilität im Ausland?)
  • Lagermöglichkeiten für Equipment, um Logistik zu vereinfachen?
  • Special Equipment: Drohnen, Dolly, Schienen für Kamera, etc.?
Mehr als nur der technische Kram

Wenn Sie mit einem Kamerateam zusammenarbeiten, können Sie diese Aufgaben den Profis überlassen. Sie haben mehr Zeit, sich den Kopf über andere Dinge zu zerbrechen, wie z.B.:

  • Welche Requisiten brauche ich?
  • Welche Kleidung sollen die im Video gezeigten Personen tragen?
  • Ist an den Drehtagen für Verpflegung gesorgt?

Für LomMedical (für mehr Infos hier klicken) haben wir beispielsweise die besagte innovative Sicherheitsspritze mit automatischer Retraktion für den einmaligen Gebrauch mit ins Bild genommen.

Natürlich mussten wir darauf achten, dass das Bild nicht überladen ist, sondern zur neutral-fachlichen, informativen Tonalität des Investoren-Videos passt: Auf Blumen und andere Tischdekoration haben deshalb verzichtet. In anderen Projekten wären diese vielleicht gar nicht schlecht.
Das Beispiel oben zeigt übrigens auch, was passieren kann, wenn es vor den Dreharbeiten keine Möglichkeit gibt, eine Lichtprobe vor Ort durchzuführen.
Dieser war schlecht beleuchtet; die Fenster waren am Ende des langen und schmalen Raums, sodass wir auch mit Scheinwerfern leider nicht das Optimum aus dem Bild herausholen…
Lassen Sie sich von Kameramann und Regisseur (visuelle Kompetenz) beraten, welche Kleidung Sie brauchen. Denken Sie dabei unbedingt auch an das Corporate Design, das in die Wahl mit einfließen muss.
Auch über Speisen und Trunk sollten Sie sich Gedanken machen, insbesondere wenn Sie einen langen Drehtag vor sich haben.
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Tip

Wenn Sie Fotos von den Dreharbeiten auf Facebook, Instagram und Co. posten wollen (und das sollten Sie!), oder – noch besser – wenn Sie ein kleines Making-Of von den Dreharbeiten zusammenschneiden wollen,  achten Sie darauf:
Gläser, Flaschen, Teller etc. gehören mit zu den „Requisiten“. Denken Sie über den repräsentativen Charakter dieser Dinge auch ein wenig nach, es lohnt sich meistens.[/su_note]

2. Wer ist beteiligt und wer für was verantwortlich?

Hier können wir uns fragen,

  1. wen wir vor der Kamera einsetzen und
  2. wen wir hinter den Kulissen brauchen.

Influencer, CEO oder ein Mitarbeiter „wie du und ich“? Die falsche Wahl kann das Video ruinieren.
Auch hinter den Kulissen kann es Probleme geben, wenn die Kompetenzfelder nicht klar verteilt sind. Expertise ist in allen Gebieten gefragt. Einen Film selbst zu drehen gestaltet sich daher oft schwierig.

Alle Beteiligten sind am Drehtag anwesend (von L nach R): Peter Johann, CEO von Lumendi Ltd.; Corina Rieflin, zuständig für Investor Relations bei Lumendi; Patrizia Sinistra, Kamera und Schnitt bei DrKPI; Urs E. Gattiker, Produzent und Regisseur von DrKPI.


Beispielsweise kann ein Beauftragter des Unternehmens selbst die organisatorischen Aufgaben eines Produzenten übernehmen, er wird aber nicht zwingend das technische Know-How haben, um Kamera, Licht und Ton richtig einzusetzen.
Es wäre frustrierend, erst während oder nach den Dreharbeiten festzustellen, dass die Aufnahmen einfach nicht gut aussehen. Dann wird vielleicht auch der beauftragte Cutter von Extern sagen, dass das Material einfach nicht verwendbar ist.
Und Sie bleiben auf den Produktionskosten sitzen.
Wir müssen uns also vor den ersten praktischen Schritten Gedanken machen und alle Beteiligten von Anfang an in die Planung miteinbeziehen. Dazu gehören:

  • Schauspieler/innen, Sprecher, Statisten etc. (vor der Kamera), sowie
  • Produzent/in,
  • Regisseur/in,
  • Kamerafrau/mann,
  • Experten für Licht und Ton,
  • evtl. Zuständige für rechtliche Fragen,
  • Finanz-Beauftragte
  • Cutter/in und
  • Marketing-Beauftragte, plus ggf. die externe Werbe-Agentur.

[su_note note_color=“#86bac5″]

Tip

Es muss ein aktiver Austausch stattfinden und die Kommunikation muss sowohl intern als auch zu externen Beteiligten funktionieren, damit alle von Beginn an mitdenken. So kann sich ein Cutter schon vor den Dreharbeiten das benötigte Material ansehen (z.B. Logos und CD) und sich Gedanken über die Animation machen.[/su_note]

3. Und rechtliche Aspekte?

Verträge sollten mit allen Beteiligten abgeschlossen werden. Insbesondere bezüglich der Personenrechte müssen Sie Einwilligungen derjenigen Personen, die vor der Kamera zu sehen sind, einholen.
Sollten Sie Ihr Marketing Video im Freien drehen, benötigen Sie eventuell Statisten. Achten Sie darauf, dass Sie keine Personen filmen, die nicht gefilmt werden wollen. Erkundigen Sie sich in diesem Fall auch unbedingt bei der Stadt nach einer Drehgenehmigung, damit es keine Probleme gibt.
Falls Sie eine bestimmte Location bevorzugen, brauchen Sie vielleicht auch eine schriftliche Nutzungserlaubnis für die betreffenden Räumlichkeiten. Achten Sie hier darauf, dass man im Hintergrund nichts zu sehen ist, dass nicht gezeigt werden soll, beispielsweise Markennamen oder Logos.
Dies kann sich natürlich ändern, wenn die Abgeltung dadurch geregelt ist, dass der Raum für den Dreh gesponsert wird.
Zuletzt müssen Sie sich noch um Unfall-, Haftpflicht- und Ausfallversicherungen kümmern.
Erst dann sind Sie rechtlich umfassend abgesichert. Ärgerlich wäre es, wenn Sie das fertige Video nicht veröffentlichen können, weil Sie mit diesem unwillentlich z.B. Personenrechte verletzen…
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tip

Beginnen Sie mit einer Aufzählung aller Verschriftlichungen, die Sie (vielleicht) brauchen werden. Vorerst besser davon ausgehen, dass Sie mehr benötigen, als Sie dann tatsächlich drucken werden.[/su_note]

4. Wo drehen?

Haben Sie eine Idee, die zu Ihrem Video passt, d.h. einen Ort, der eine bestimmte Atmosphäre hat oder Ihre Philosophie sehr gut widerspiegeln kann, testen Sie unbedingt vor dem Dreh die Lichtverhältnisse und die Akustik vor Ort.
Gegebenenfalls müssen Sie dementsprechend entweder Ihr Equipment erweitern (z.B. mehr Scheinwerfer, Windschutz für das Mikrofon, etc.) oder aber die Ortswahl noch einmal überdenken.
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tip

Achten Sie auch unbedingt auf den Wetterbericht. Planen Sie hier eventuell einen Alternativtermin ein, damit der Dreh nicht wortwörtlich ins Wasser fällt.[/su_note]
Die Veröffentlichung des Videos kann sich um Wochen verzögern, wenn Sie erst dann beginnen einen neuen Termin zu suchen, an dem alle Beteiligten Zeit haben…
Wollen Sie uns auch Ihre Meinung zum Thema weitergeben? Haben diese Tipps geholfen? Hinterlassen Sie unten einen Kommentar. Oder lesen Sie gleich hier Teil 3 (folgt in Kürze) und erhalten Sie mehr Antworten zu wichtigen Fragen bei der Vorbereitung von Ihrem Marketing Video.

5. Was ist Ihre Meinung?

Bei unseren Produktionen ereilen uns oft Aha-Erlebnisse, die wir hier als unsere „Geheimtipps“ mit Ihnen teilen wollen. Wir hoffen, dass auch Sie etwas davon haben und Ihre Prozessabläufe ebenfalls optimieren können.

  • Hatten Sie selbst schon einmal ein solches Aha-Erlebnis? Wir lernen gerne dazu! Verraten Sie uns und unseren Lesern doch ihren persönlichen Tipp.
  • Haben Sie bereits Erfahrungen mit Video Marketing gemacht? Positive oder negative? Was würden Sie beim nächsten Projekt anders und vielleicht besser machen?
  • Sind Sie interessiert daran ein Video für das eigene Unternehmen, ein Event oder ein passendes Video zu einem Blogbeitrag zu produzieren? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen. Gerne antworten wir Ihnen so schnell wie möglich.
GDPR DSGVO-Konformität mit einer Facebook Fanpage möglich?

Sie haben die DSGVO erfolgreich umgesetzt? Wir gratulieren.
Oder tun Sie sich mit einigen Aspekten der DSGVO noch ein wenig schwer? Dann brauchen Sie noch ein paar Tools und Checklisten, die Sie hier finden.
Anfang Juni haben wir unsere Leser informiert, dass die neue DSGVO sich mit Facebook nicht vereinbaren lässt.  Dabei machten wir einige konkrete Vorschlage was mit der Firmenseite auf Facebook zu tun sei in Sachen DSGVO oder GDPR Compliance.
Grund war das EuGH-Urteil vom 2018-06-05 in der Rechtssache C-210/16.
Dieses Urteil hat im Rechtsstreit 2011 zwischen dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) und dem IHK Schleswig-Holstein – stellvertretend für die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein und alle Betriebe Schleswig-Holsteins – die folgende Entscheidung gefällt:

    Der Betreiber einer Facebook „Fan-Page“ (z.B. Schulen, Unternehmen, öffentliche Verwaltungen) ist durch die von ihm vorgenommene Parametrierung (Zielpublikum, Ziele der Steuerung oder Förderung seiner Tätigkeiten) an der Sammlung der personenbezogenen Daten der Besucher beteiligt.

Das heisst, das Unternehmen ist neben Facebook ebenfalls mit dafür verantwortlich, was mit den persönlichen Daten der Besucher der Firmenseite auf Facebook geschieht.

Update gefällig?

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein, bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten Sie jeweils eine Reminder-Mail, sobald es neue Infos zu EU-Datenschutz, Marketing und Compliance gibt.
[su_box title=“Weitere wichtige News zum EU-Datenschutz“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
2018 EU Datenschutz: Marketing aufgepasst
2018 EU Datenschutz: Personalrekrutierung oder kostenlose Pizza gefällig?
2018 EU Datenschutz: KMU, was nun?
2018 EU Datenschutz-Ratgeber: Facebook Likes und DSGVO: Ist der Bewerber drogensüchtig?
2018 EU Datenschutz Compliance mit Google Analytics  (März 2018)
5 Alternativen zu Facebook Messenger und WhatsApp   (April 2018)
2018 EU Datenschutz Compliance mit Cookies  (Mai 2018)
2018 DSGVO umgesetzt: Facebook-Fanpages und das EuGH-Urteil (Juni 2018)
Facebook Update für Fanpages oder Firmenseiten – DSGVO Compliance (Sie sind hier)
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing – September 2017
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing Trends – März 2018
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Compliance Ressource Seite – Tools, Checklisten (April 2018, regelmässige Updates z.B. Mai 2018)
MC Stuttgart-Heilbronn – DSGVO: Tipps
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Workshop für Marketing Fachleute – 8. März 2018

Marcom Suisse 5 Monate DSGVO – Erfahrungen – Auswirkungen – Workshop – 30. Oktober 2018

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1. Facebook Update

Nun macht sich Facebook an den Roll-Out eines Updates. Dieser hilft, die Firmenseite auf Facebook datenschutzkonform zu betreiben. Sie sollten nun unbedingt die folgenden Schritte veranlassen.
Diese werden ebenfalls in die Richtlinien für Seiten, Gruppen und Veranstaltungen integriert und in der Seiten-Insights Ergänzung auf Facebook erklärt.

Was ist eine Fanpage?

Wenn eine Firma/ein Unternehmen eine Page auf Facebook betreibt, welche Facebook Nutzer Liken können.
Dies kann für ein Produkt (Magnum Eis, Migros Ice Tea) oder das Unternehmen selber sein (z.B. Migros, Douglas, Mercedes und BMW).

Unternehmen generieren Likes auf Facebook. Eine Facebook Fanpage war bisher nicht DSGVO-konform.

Unternehmen generieren Likes auf Facebook. Eine Facebook Fanpage war bisher nicht DSGVO-konform.


Aber auch Vereine oder Städte wie Köln, München und Zürich, usw. oder aber auch ein Bundesministerium können eine Facebook Fanpage betreiben.
Und was nun?
[su_box title=“Facebook stellt Dokument über „Ergänzung“ zur Verfügung“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
1.  Sie oder die verantwortliche Person für die Fanpage wird in den nächsten Tagen eine Mitteilung von Facebook erhalten. Diese wird Sie informieren, dass die Seiten-Insights-Ergänzung in die Richtlinien für Seiten, Gruppen und Veranstaltungen integriert wird.
2.  Ebenfalls müssen Sie sicherstellen, dass auf Ihrer Fanpage im Informationsbereich unter Datenrichtlinie ein Link zu Ihrer Datenschutzerklärung aufgeführt wird. Dieser Link muss den Fanpage-Nutzern angezeigt werden.
3. Ergänzen Sie in Ihrer Datenschutzerklärung mit einem Textbaustein, der die Nutzer (z.B. Kunden) darauf hinweist, dass hier eine gemeinsame Verantwortlichkeit zwischen ihrem Unternehmen und Facebook besteht. Als Rechtsgrundlage sollten Sie auf z.B. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. (a), (b), (f) DSGVO hinweisen. Hier gilt in der Praxis vor allem (f)):

f) die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen, insbesondere dann, wenn es sich bei der betroffenen Person um ein Kind handelt.
Unterabsatz 1 Buchstabe f gilt nicht für die von Behörden in Erfüllung ihrer Aufgaben vorgenommene Verarbeitung. 

Informieren Sie über Verantwortlichkeiten. Laut einem englischen Hinweis von Facebook können diese zusätzlichen Angaben zum verantwortlichen Unternehmen sowie auch dessen Datenschutzbeauftragten einschließlich deren Kontaktdaten im Bereich

  • „About“ über
  • “Edit Page Info”

eingetragen werden.[/su_box]
Diese Schritte vermindern das datenschutzrechtliche Risiko beim Betrieb einer Fanpage oder Firmenseite auf Facebook enorm.
Aber einige Experten sind der Meinung, dass immer noch einige Fragen nicht geklärt sind. Zum Beispiel ist unklar, inwiefern das EUGH-Urteil auch für Facebook-Gruppen und z.B. Instagram oder Xing gilt. Deshalb ist dies noch nicht abschliessend bewertbar.

2. Was ist Ihre Meinung?

Die neue  EU Datenschutz Grundverordnung (EU DS-GVO oder DSGVO) wie auch die ePrivacy-Verordnung stellen neue Anforderungen an die Compliance.
ACHTUNG! Diese Problematik betrifft auch Ihre betriebliche Instagram-Seite für den Betrieb, die Marke oder anderes! Warum? Ganz einfach, weil Instagram- und Facebook-Konto/-Seiten ja verbunden sind!

Wie diese gemeinsame Verantwortung zwischen Facebook und Firmen die eine Fanpage oder Gruppe auf Facebook betreiben konkret aussehen wird, ist unklar.
Doch jetzt ist Facebook am Zuge und muss die entsprechenden Optionen implementieren, welche es den Fanpage Betreibern ermöglichen, die Daten der Fans/Followers gemäss DSGVO zu schützen. 

Aber was uns natürlich brennend interessieren würde, wäre Ihre Meinung:

  • Haben Sie die Facebook Fan-Seite vom Unternehmen schon auf unsichtbar eingestellt und nach der obigen Anpassung wieder auf sichtbar eingestellt?
  • Was ist Ihrer Meinung die grösste Herausforderung mit der DSGVO und dem EuGH-Urteil?

Offenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

In Kürze: In Teil 1 unserer Reihe zum Thema Video Marketing zeigen wir, was es braucht, damit Video Marketing erfolgreich ist.
Hier geht es allein um die Vorarbeit, die Sie leisten müssen.
Wir können mit einigen Geheimtipps behilflich sein…
Lesen Sie weiter und nutzen Sie diese 4 Tipps für das nächste Video.
In den letzten Jahren stieg die Anzahl der täglichen Views auf YouTube auf über 4 Milliarden, denn – das ist uns sicher allen klar – die Menschen mögen es Videos anzuschauen.
So sehen auch 52% der Marketing-Professionals weltweit das Video als den Content-Typ mit der besten ROI an.
Eine gute Vorbereitung ist dabei (fast) alles. Denn unglaublich viel Zeit und Geld geht verloren, wenn Sie während der Produktion oder gar der Post-Produktion feststellen, dass Ihr Projekt wohl doch nicht gut genug durchdacht war…
Deshalb haben wir für Sie eine Checkliste zusammengestellt mit 12 Fragen, die Sie sich unbedingt stellen müssen, bevor Sie sich Hals über Kopf in die Dreharbeiten stürzen.
Die ersten 4 grundlegenden Fragen können Sie unten einfach anklicken und Sie erhalten sofort eine Antwort:

  1. 1. Warum ein Video?
  2. 2. Wer ist unsere Zielgruppe?
  3. 3. Was ist unser Ziel?
  4. 4. Um was geht es?
  5. 5. Was ist Ihre Meinung?

Mehr Informationen finden Sie auch hier:
[su_box title=“Wie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Video Marketing: 4 Tipps zur Content Optimierung (Sie sind hier)
Video Marketing: 4 Tipps, um Probleme zu vermeiden
Video Marketing: 4 Geheimnisse, die Experten selten verraten
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Lesen Sie den englischen Beitrag hier.
Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, wie Sie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren.

1. Warum ein Video?

Wir können ja mal ein Video machen, ist leichter gesagt als getan. Der Grund für das Video, das Warum, ist der erste Schritt, um klar zu formulieren, was wir überhaupt machen möchten.
Wir können uns auch fragen, warum wir gerade dieses Mal ein Video statt z.B. wie immer einen Blogeintrag machen?
Ganz klar, ein Video geht einfach leichter in den Kopf als ein Blogeintrag, der manchmal ganz schön schwere Kost sein kann. Vor allem dann, wenn wir komplizierte Sachverhalte erklären wollen, tun wir dies besser in einem Video statt in einem Text, der vom Leser vielleicht zu viel Konzentration abverlangt.
Aber insbesondere darüber, was wir zeigen wollen, müssen wir uns Gedanken machen.
Ein Video ist ein audiovisuelles Medium, dessen besondere mediale Qualitäten auch als solche genutzt werden wollen.
Ein Beispiel?
Dreht sich unser Marketing Video um eine Liste von Informationen, sind diese vielleicht besser in einem Blogtext aufgehoben, in dem die Leser alles problemlos auch mehrmals nachlesen können.
In einem Video müssten die Zuschauer die betreffende Stelle erst einmal wiederfinden – es gibt keine Unterüberschrift, die beim Durchscrollen leicht wiedergefunden werden kann. Da bietet ein Text vielleicht die bessere Struktur.
Beispielsweise kann dann aber ein spezifischer Punkt im Text, der z.B. einen komplexen Sachverhalt umschreibt, durch ein Erklärvideo begleitet werden. Im Video wird dann nicht nur erklärt, sondern auch anhand eines Beispiels demonstriert, was gemeint ist.
Ist dieses Video von vielleicht 2 Minuten erst einmal in den Beitrag eingebettet, ist dieser auch – man könnte sagen – „getunet“. Für mich als Leserin jedenfalls interessanter, da vielseitiger und leichter zu verdauen.
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Ein Marketing Video zu produzieren nur um des Videos Willen, ist nicht ohne Weiteres sinnvoll.
Dagegen ist ein kurzer Video Clip fast immer nutzbar, wenn es einen Blogbeitrag begleiten soll.
Das Video kann eine super Ergänzung zu reinem Text sein.[/su_note]

2. Wer ist meine Zielgruppe?

Produzieren wir für bestehende Kunden, Key-Accounts vielleicht, bestehende Partnerunternehmen oder Mitarbeiter? Oder versuchen wir Neue ins Boot zu holen?
Besteht unsere Zielgruppe aus Schülern und Ausbildungssuchenden, aus möglichen Investoren oder Unternehmen für etwaige Joint Ventures? Oder wollen wir mit unserem Video direkt auf die Endnutzer zukommen?
Kinder? Ärzte? Sportler? Tierliebhaber? Sie wissen, was ich meine.

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Tipp

Hier kann es helfen, sich zu fragen, welche Videos Ihre Zielgruppe gerne ansieht.
Zu beachten ist aber auch, dass die jeweiligen Zuschauer von Ihnen vielleicht ein ganz anderes Video erwarten.[/su_note]
Beispielsweise schauen Schüler privat sicher gerne witzige Vines (7-Sekunden-Videos) von ihren Lieblings-YouTubern an. Doch wollen wir diese für unser Unternehmen rekrutieren, wird die Sache ernster:
Produzieren wir ein witziges Video im Stil eines derartigen viralen Internethits, am besten noch mit Influencer (Achtung: Ironie…), ist eine Schülerin von uns als Arbeitgeber vielleicht eher abgeneigt.
Denn auch sie möchte von ihrem zukünftigen Arbeitgeber ernstgenommen werden. Dieser muss also zeigen, dass er die vielleicht bestehende Unsicherheit der Ausbildungssuchenden hinsichtlich der eigenen Zukunft versteht.
Ergo vermitteln wir doch besser seriös, wie gut unsere Azubis abgesichert sind, wie wir ihnen beim Lernen zur Seite stehen. Und wie wir sie mit unseren besonderen Qualitäten als Arbeitgeber unterstützen können.
Ein Beispiel hierfür (Video unten) ist unsere Produktion mit Hadya Khalil für die Bouygues E&S Intec AG, damals noch Alpiq Intec genannt, in Zürich. Hadya war keine bekannte Influencerin, sondern selbst eine junge Ausbildungssuchende. Sie musste sich einige Steine aus dem Weg räumen, bis sie bei der Alpiq eine Ausbildungsstelle gefunden hat.

Aus der Zielgruppe ergibt sich natürlich auch die Tonalität des Videos. Soll es eher emotional, sachlich oder informativ sein?
Was unser Ziel ist, wozu wir unsere Zielgruppe bewegen möchten, können wir jetzt erst genauer formulieren.

3. Das Ziel konkret werden lassen

Denken wir über unser allgemeines Ziel nach, müssen wir uns erst einmal das fragen:

Soll ein Image-Video produziert werden, um unsere Philosophie an den Mann zu bringen?
Will ich ein Produkt bewerben, um mehr potentielle Käufer darauf aufmerksam zu machen?
Oder ein Unternehmen, um das Recruiting zu verbessern?
Oder wird das Ganze eine Event-Dokumentation, um bei der nächsten Veranstaltung höhere Besucherzahlen zu generieren?

Wir brauchen ein klares Ziel vor Augen, um genauestens planen zu können.
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Tipp

Es kann dann sehr hilfreich sein, Referenzvideos ähnlicher Projekte zu suchen und anzuschauen.[/su_note]
Auch ein Profi kann zu Rate gezogen werden oder eine bereits bestehende Idee evaluieren bezüglich der technischen Möglichkeiten oder des Marketingpotentials.

4. Um was geht es?

Ganz klar, ein Video über eine Spielzeuglokomotive ist nicht gleich ein Video über ein innovatives medizinisches Gerät wie hier.
Dies muss ebenfalls die Tonalität des Videos bestimmen. Spricht beispielsweise ein CEO über das Produkt eines Start-Up-Unternehmens, soll das ganze authentisch und neutral wirken.
Es geht hier aber auch darum, die Inhalte über die beworbenen Produkte, das Unternehmen oder Dienstleistungen hinaus genau zu definieren.
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Tipp

Erzählen Sie eine Geschichte. Das gilt sowohl beim Bloggen als auch bei Videos. Emotionaler  Gehalt wird meistens als wertvoller empfunden.[/su_note]
Ein Beispiel ist die Story von Hadya Khalil im Video oben. Oft möchten wir den Zuschauern aber auch Informationen über ein komplexes Thema klar und verständlich erklären.
Es gilt hier, das Skript von vornherein unbedingt gut zu strukturieren, damit später auch der Zuschauer den Überblick behält. Ich garantiere Ihnen, er wird sehr schnell auf ein anderes Video klicken, wenn Sie ihm die kleinste Gelegenheit bieten, die Orientierung zu verlieren…
Wollen Sie uns auch Ihre Meinung zum Thema weitergeben? Haben diese Tipps geholfen? Hinterlassen Sie unten einen Kommentar. Oder lesen Sie gleich hier Teil 2 (folgt in Kürze) und erhalten Sie mehr Antworten zu wichtigen Fragen bei der Vorbereitung von Ihrem Marketing Video.

5. Was ist Ihre Meinung?

  • Was denken Sie, wie viele Minuten verbringen Sie damit, Videos auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop anzusehen?
  • Haben Sie bereits Erfahrungen mit Video Marketing gemacht? Positive oder negative? Was würden Sie beim nächsten Projekt anders und vielleicht besser machen?
  • Sind Sie interessiert daran, ein Video für das eigene Unternehmen, ein Event oder ein passendes Video zu einem Blogbeitrag zu machen? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen. Gerne antworten wir Ihnen so schnell wie möglich.
Datenschutzgrundverordnung bringt viel zusätzliche Arbeit. | Copyright iStock id680359574

Sie haben die DSGVO erfolgreich umgesetzt? Wir gratulieren.
Oder tun Sie sich mit einigen Aspekten der DSGVO noch ein wenig schwer? Dann brauchen Sie noch ein paar Tools und Checklisten, die Sie hier finden.
Und nun das: Am Dienstag dieser Woche kam der Paukenschlag: Das EuGH-Urteil vom 2018-06-05.
Dieses Urteil hat im Rechtsstreit 2011 zwischen dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) und dem IHK Schleswig-Holstein – stellvertretend für die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein und alle Betriebe Schleswig-Holsteins – eine Entscheidung gefällt:

    Der Betreiber einer Facebook „Fan-Page“ (z.B. Schulen, Unternehmen, öffentliche Verwaltungen) ist durch die von ihm vorgenommene Parametrierung (Zielpublikum, Ziele der Steuerung oder Förderung seiner Tätigkeiten) an der Sammlung der personenbezogenen Daten der Besucher beteiligt.

Das heisst, das Unternehmen ist neben Facebook ebenfalls dafür verantwortlich, was mit den persönlichen Daten der Besucher der Firmenseite auf Facebook geschieht.
Dies hat trotz des Alters des Falls (von 2011) jetzt Folgen. Denn nach der DSGVO macht die externe Datenverarbeitung (d.h. in diesem Falle bei Facebook) einen Datenverarbeitungsvertrag zwischen dem Unternehmen und Facebook zwingend. Da nach dem Urteil das Unternehmen mitverantwortlich ist für diese Daten, muss es auch wissen, wie Facebook diese sichert.
Aber hier wird Facebook kaum die Bücher offen legen wollen…
PS. Überraschend ist das Urteil nicht, denn im Oktober 2017 hat der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) ja schon vorgeschlagen,dem ULD in dieser Sache Recht zu geben.
In der Mehrzahl solcher Fälle richtet sich das EuGH in der Rechtssprechung nach dem Generalanwalt. Dies wurde im White Paper vom Deutschen Marketing Verband im Herbst 2017 erklärt (siehe 2. revidierte Auflage, April 2018, zum Download hier: https://mclago.com/best-practice-5/ ).
PPS. Was ist eine Fanpage? Wenn eine Firma/Unternehmen eine Page auf Facebook betreibt welches Facebook Nutzer Liken können.
Dies kann für ein Produkt (Magnum Eis, Migros Ice Tea) oder das Unternehmen selber sein (z.B. Migros, Douglas, Mercedes und BMW).
Aber auch Vereine oder Städte wie Köln, München und Zürich, usw. oder aber auch ein Bundesministerium können eine Facebook Fanpage betreiben.
Und was nun?
Wir erklären was Sache ist und lassen Sie an einigen amüsanten und weniger amüsanten Anekdoten teilhaben.

Update gefällig?

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein, bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten Sie jeweils eine Reminder-Mail, sobald ein neues Thema zu EU-Datenschutz, Marketing und Compliance veröffentlicht wird.
[su_box title=“Weitere wichtige News zum EU-Datenschutz“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
2018 EU Datenschutz: Marketing aufgepasst
2018 EU Datenschutz: Personalrekrutierung oder kostenlose Pizza gefällig?
2018 EU Datenschutz: KMU, was nun?
2018 EU Datenschutz-Ratgeber: Facebook Likes und DSGVO: Ist der Bewerber drogensüchtig?
2018 EU Datenschutz Compliance mit Google Analytics  (März 2018)
5 Alternativen zu Facebook Messenger und WhatsApp   (April 2018)
2018 EU Datenschutz Compliance mit Cookies  (Mai 2018)
2018 DSGVO umgesetzt: Facebook-Fanpages und das EuGH-Urteil (Juni 2018) (Sie sind hier)
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing – September 2017
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing Trends – März 2018
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Compliance Ressource Seite – Tools, Checklisten (April 2018, regelmässige Updates z.B. Mai 2018)
MC Stuttgart-Heilbronn – DSGVO: Tipps
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Workshop für Marketing Fachleute – 8. März 2018

Marcom Suisse 5 Monate DSGVO – Erfahrungen – Auswirkungen – Workshop – 30. Oktober 2018[/su_box]

EuGH-Urteil 2018-06-05 in der Rechtssache C-210/16

Wie oben erwähnt, haben auch wir oder der Marketing Club Lago keinen Datenverarbeitungsvertrag mit Facebook.
Aber was können wir anstelle von Facebook-Seiten oder auch Facebook-Gruppen anbieten? Wir wollen schließlich medial präsent bleiben und unsere „Fans“ auf eine für sie bequeme Art über Neuigkeiten informieren.
Klar sind 2 Dinge:

  1. Facebook’s Zentrale in Ireland ist verantwortlich und
  2. obwohl der Seitenbetreiber, d.h. das Unternehmen, die Datenverarbeitung von Facebook weder kontrollieren noch beeinflussen kann, ist dieses ebenfalls haftbar – und dies beginnt schon wenn die Seite aufgerufen wird.

Gutes Risiko-Management verlangt nun, dass wir die Seite löschen, bevor es Probleme gibt. Wow, gibt es eine andere Lösung?
Die Antwort ist: Ja, es gibt eine Alternative. Die Lösung wäre, die Seite als Betreiber vorübergehend „nicht sichtbar“ zu machen, bis Facebook eine Option bereithält, die das Speichern von Daten explizit ausschliesst.

Facebook Firmenseite „nicht sichtbar“ machen: So geht es
  • Klicken Sie auf „Seite bearbeiten“ oder „Manage Page“
  • Settings oder Einstellungen (siehe Screenshot unten) und
  • Option „Seite nicht veröffentlichen“ auswählen.

Diese kann nun von keinem Nutzer mehr eingesehen werden, ausgenommen dem Administrator der Firmenseite. Dann heißt es erst einmal: Warten.

EuGH Urteil vom 2018-06-05, Rechtssache C-210/16: So machen wir die Firmenseite auf Facebook, oder unsere Gruppe unsichtbar.

EuGH-Urteil vom 2018-06-05, Rechtssache C-210/16: So machen wir die Firmenseite auf Facebook, oder unsere Gruppe unsichtbar.


PS. Die Problematik ist, dass wenn wir einen Einholung der Zustimmung zur Datenverarbeitung sichern möchten, um unsere Seite online zu lassen, muss der Nutzer vor dem Besuch gefragt werden. Wird die Zustimmung erst dann eingeholt, wenn die Seite aufgerufen wurde, ist diese unwirksam. In diesem Moment hat ja die Datensammlung von Facebook schon begonnen, obwohl der Nutzer noch nicht zugestimmt hat.
Aus diesem Grunde habe ich z.B. die Marketing Club Lago Facebook-Seite auf Offline geschaltet.

2. Best Practice: Datenschutz-Board etablieren

Sie sehen schon, das Urteil vom EuGH verlangt, dass wir sachgemäss interpretieren und dann fachlich richtig umsetzen, was verlangt wird.
Da fällt mir ein Zitat eines Kollegen ein, dem ich nur zustimmen kann:

DSGVO … Und mich beschleicht das Gefühl, das eigentlich keiner genau weiß worum es eigentlich dabei geht.

Die DSGVO umzusetzen ist für uns alle nicht einfach. Dabei ist es auch nicht die beste Lösung, alles einfach dem Datenschutz-Beauftragten zu übertragen.
Neben rechtlichen Dingen hilft es auch ein gewisses Verständnis für End-User an den Tisch zu bringen (Psychologie). Denn der Datenschutz-Beauftragte weiß nicht immer, wie die End-User über die Umsetzung denken. Beispielsweise kann es passieren, dass ein Influencer beginnt sich über ein Brand lustig zu machen…

Recht, Informatik, Psychologie und Augenmass helfen bei der effektiven Umsetzung und Governance bei der DSGVO.

Recht, Informatik, Psychologie und Augenmass helfen bei der effektiven Umsetzung und Governance bei der DSGVO.


Natürlich hilft uns auch ein gewisses Know-How auf dem Gebiet der Informatik, um zu verstehen, wie schwierig es ist gewisse Risiken abschätzen zu können.
Viele Probleme werden mit einem Datenschutz-Board verkleinert. Im Datenschutz-Board haben der Datenschützer, IT-Sicherheits-Beauftragte, Marketing, Risk Management und das für Datenschutz verantwortliche Vorstandsmitglied Einsitz zu nehmen.
Nur dieses geballte Know-How sichert die DSGVO-Umsetzung nach Best Practice.

3. USA und EU – Datenschutz

Die neuesten Vorwürfe gegen Facebook besagen, dass das Unternehmen Nutzerdaten von Users und deren Freunden an ca. 60 Gerätehersteller weitergegeben hat. Facebook begründete dieses Verhalten mit dem Ziel, dadurch Nutzern von Apple, Samsung, Amazon und anderen Geräten ein „gutes-Erlebnis“ auf dem Social Network zu sichern.
Facebook scheint hier aber den „Verkauf von Daten“ falsch zu verstehen. Daten werden gewinnbringend weitergegeben und dann wird trotzdem behauptet, sie seien nicht verkauft worden.
Was auch auf Unverständnis stösst, ist, dass Facebook-intern die Weitergabe an Hersteller nicht als Weitergabe an Drittpartien eingestuft wurde. Man betrachtete dies als verlängerter Arm des Unternehmens. Somit erhielten die Hersteller vollen Datenzugriff wie Facebook auf seiner Webseite in einem Statement zu erklären versucht.

Unterschiede zwischen USA, Europa und was die Grundverordnung sonst noch bringt.

Unterschiede zwischen USA, Europa und was die Grundverordnung sonst noch bringt.


Die Senatoren Richard Blumenthal und Ed Markey haben nun Mark Zuckerberg einen Brief gesandt und ihn aufgefordert, deren Fragen zu beantworten. Speziell geht es darum, wie und warum Nutzerdaten mit Apple, BlackBerry und Samsung geteilt wurden.
Im April 2018 wurde in San Franzisko eine Sammelklage gegen Facebook genehmigt. In dieser beschweren sich Illinois Bewohner dass deren biometrische und Gesichtsdaten gespeichert wurden, ohne deren Zustimmung vorher einzuholen. Laut dem Illinois Privacy Gesetz von 2008 ist dies jedoch Pflicht.
In den USA ziehen Konsumenten und Verbraucher-Organisationen mit Hilfe von Sammelklagen und Schadensersatz-Forderungen gegen Unternehmen los. In Europa sind es eher die Europäische Kommission, die versucht, die Technologie-Unternehmen mit Geldbussen (siehe Google 2017, 2.6 Milliarden Euro) in Schach zu halten.

4. Risiko Management

Risiko Management ist insofern schwierig, weil man nicht immer wissen kann, dass jemand heimlich in das eigene Haus eingedrungen ist.
Ein Beispiel ist das IT-Netzwerk der Bundesregierung. Der Angriff auf den IVBB (Informationsverbund Bonn-Berlin) war seit Dezember 2017 intern bekannt. Dieser Digitale Hausfriedensbruch wurde der Bundesregierung jedoch schon einige Zeit vorher durch eine befreundete Organisation mitgeteilt.
Doch diese Information des erfolgreichen Anzapfen des IVBB wurde der Öffentlichkeit erst Ende Februar 2018 mitgeteilt. Auch hier wurde das laut DSGVO lautende 72 Std. Fenster wurde nicht eingehalten!

GDPR und Risiko Management, nicht einfach.

GDPR und Risiko Management, nicht einfach.


Lieder können wir nur dann die 72 Std. Frist für das Reporting der Kunden und der zuständigen Datenschutzbehörde einhalten, wenn uns der Hackerangriff überhaupt aufgefallen ist. Ansonsten kann es wie frühere Fälle zeigen Monate dauern, bis der digitale Hausfriedensbruch festgestellt wird. Von der Dunkelziffer ganz zu schweigen.
Da hilft natürlich auch diese Antwort nicht unbedingt:

Datenschützer ist für die „formalen“ Themen bestellt.
Ich glaube, daß ich ihn mit diesen Fragen überfordere – er hat keine Ahnung vom Datenschutz in einem Multibrand Unternehmen.

Ein weiteres Beispiel:

Das grösste Problem ist, dass z.B. die Niederlassung im Land A ein double-opt-in für den Newsletter hat für Kunde Müller aber ich das z.B. in Deutschland nicht weiss. Die Folge ist, dass ich die Person entferne und Land A den weiterhin mit Informationen beliefert. Diese Datenbanken müssen überprüft werden, ein Riesending.

Haben Sie das Problem gelöst?

Welche Codes werden mit Hilfe vom Cookie auf meinem Gerät ausgeführt? Datenschutz und Sicherheit.

Welche Codes werden mit Hilfe vom Cookie auf meinem Gerät ausgeführt? Datenschutz und Sicherheit.

5. Was ist Ihre Meinung?

Die neue  EU Datenschutz Grundverordnung (EU DS-GVO oder DSGVO) wie auch die ePrivacy-Verordnung stellen neue Anforderungen an die Compliance.
Wir haben hier auf die Herausforderung in Sachen Compliance und Datensicherheit hingewiesen und auch darauf, was es für Facebook bedeutet.
ACHTUNG! Diese Problematik betrifft auch Ihre betriebliche Instagram-Seite für den Betrieb, die Marke oder anderes! Warum? Ganz einfach, weil Instagram- und Facebook-Konto/-Seiten ja verbunden sind!

Wie diese gemeinsame Verantwortung zwischen Facebook und Firmen die eine Fanpage oder Gruppe auf Facebook betreiben konkret aussehen wird, ist unklar.
Doch jetzt ist Facebook am Zuge und muss die entsprechenden Optionen implementieren, welche es den Fanpage Betreibern ermöglichen, die Daten der Fans/Followers gemäss DSGVO zu schützen. 

Aber was uns natürlich brennend interessieren würde, wäre Ihre Meinung:

  • Haben Sie auch ein paar Müsterchen von Kollegen oder der Arbeit zum DSGVO?
  • Haben Sie die Facebook Fan-Seite vom Unternehmen schon auf unsichtbar eingestellt (siehe Screenshot oben?). Warum oder aber warum nicht?
  • Was ist Ihrer Meinung die grösste Herausforderung mit der DSGVO und dem EuGH-Urteil?

Offenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Ein Einblick hinter die Kulissen der Video Produktion von DrKPI.

In Kürze: Bundesrätin Simonetta Samaruga – Justizministerin der Schweiz – hat ein Ziel. Sie will, dass mindestens die Hälfte der Flüchtlinge innerhalb 7 Jahre eine Stelle haben. Hadya Khalil ist nur ein Beispiel, das zeigt, wie es gelingen kann.
DrKPI hat ein besonderes Video zu diesem Thema produziert. Im Fokus ist Hadya Khalil, eine Auszubildende bei Alpiq InTec in Zürich.
Hadya hat uns und allen Begeisterten, die ihr Video bereits gesehen haben, ihre Lebensgeschichte erzählt. Wir hatten gemeinsam viel Spaß bei den Dreharbeiten und das Resultat kann sich sehen lassen.
Und nebenbei ist dies auch ein Beispiel, das 2 Dinge gut illustriert:

  1. Es braucht Motivation für eine Integration
  2. Öffentliche Stellen, private Unternehmen und der Flüchtling – alle sind gefordert.

Hier eine kleine Übersicht:

DrKPI Videos: Das Making-Of vom Alpiq InTec Video über Hadya Khalil, eine motivierte Auszubildende, die mit ihren Eltern aus Syrien in die Schweiz geflüchtet ist.

DrKPI Videos: Das Making-Of vom Alpiq InTec Video über Hadya Khalil, eine motivierte Auszubildende, die mit ihren Eltern aus Syrien in die Schweiz geflüchtet ist.


Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und bleiben Sie auf dem Laufenden, um keine neuen Videos von DrKPI zu verpassen.

1. Unser Projekt mit Hadya Khalil und viel Herzblut

Nach der einen oder anderen Schnupperlehre hat Hadya Khalil sich für eine Lehrstelle als Bürokauffrau bei der Firma Alpiq InTec in Zürich entschieden.
Ihr Weg war nicht leicht: Sie musste eine neue Sprache lernen und hat ihre Prüfung bestanden.
Jetzt ist sie Azubi und erzählt uns ihre beeindruckende Lebensgeschichte. Mit ihrer Ausbildungswahl ist sie sehr glücklich.
Natürlich möchte die Firma Alpiq InTec mit diesem Video zeigen, dass alles möglich ist. Ob als Flüchtling oder auch nicht, das spielt dabei keine Rolle.
Wir hatten wirklich viel Spaß bei den Dreharbeiten. Dieser Moment, wenn man einmal eine kurze Pause einlegen muss, weil keiner vor Lachen mehr ernst bleiben kann.
Aber eine gesunde Portion Humor gehört nunmal dazu und das Video ist natürlich gelungen, da sich alle Beteiligten motiviert und ambitioniert ins Zeug gelegt.
[su_box title=“Wir starteten bei Hadya zu Hause“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
Angekommen in Winterthur, holte Hadya Urs und mich vom Bahnhof hab, schwer bepackt mit der Kameraausrüstung.
Wir fuhren zu Hadya nach Hause, wo wir auch ihre Eltern kennenlernten, die ihrer Tochter begeistert bei ihrem Auftritt vor der Kamera zusahen.

DrKPI Videoproduktion: Hadya Khalil flüchtete aus Syrien und macht nun eine Ausbildung zur Bürokauffrau bei Alpiq Intec

DrKPI Videoproduktion: Hadya Khalil flüchtete aus Syrien und macht nun eine Ausbildung zur Bürokauffrau bei Alpiq InTec


Hadya erzählte uns fast 2 Stunden vor der Kamera ihre Geschichte. Keine Frage, das war sehr anstrengend für sie. Auch deshalb, weil sie ihre Formulierungen immer wieder korrigieren wollte.
Sie hat Spaß am Deutschsprechen und das haben wir ihr auch angesehen. Vor allem aber hat sie uns gezeigt, dass ihre Lehrstelle als Bürokauffrau bei der Firma Alpiq Intec sehr wichtig ist.
Für Sie ist es die beste Lehrstelle und das konnten wir ganz gut nachvollziehen, denn wir waren selbst dort: Wir haben ihren Arbeitsplatz gesehen, ihre Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und stellen fest, kein Wunder, dass Ausbildungssuchende sich bei der Alpiq um eine Lehrstelle bewerben.
Und auch Rolf Siebold ist sehr glücklich, eine Auszubildende wie Hadya in der Firma zu haben, denn sie hat Durchhaltevermögen und einen starken Willen.  [/su_box]
Hadya hatte von uns allen sicher die schwierigste Aufgabe. Sie musste immerhin den ganzen Tag vor der Kamera stehen:

Das ist das erste Mal für mich, dass ich so ein Video mache. Am Anfang war es sehr schwierig, zum Beispiel immer in die Kamera zu schauen. Aber mit der Hilfe von der Kamerafrau habe ich es dann geschafft. Wenn ich das Video jetzt sehe, bin ich sehr stolz auf mich. Und es freut mich sehr, dass wir es geschafft haben.

 2. Ein langer Tag, ein tolles Team

Nachdem wir bei Hadyas Familie den größten Teil des Videos im Kasten hatten, zogen wir weiter.
Das Treffen mit Kathrin Neukomm, Sozialpädagogin bei der Stadt Winterthur, war bereits eine Stunde früher geplant. Aber unsere Vorarbeit war intensiv und wir waren natürlich bemüht, das allerbeste aus diesem Video zu machen.
Für Frau Neukomm war das allerdings kein Problem, denn sie unterstützte unsere Arbeit ebenfalls mit ganzem Herzen.

Als Sozialpädagogin unterstützt Frau Neukomm Hadya dabei, ihre Ziele zu erreichen.

Als Sozialpädagogin unterstützt Frau Neukomm Hadya dabei, ihre Ziele zu erreichen.


Und das tat auch Irène Pauli, Job-Coach bei der aoz Zürich, die nächste Station auf unserem Ablaufplan für die Dreharbeiten. Sie ist zuständig für Integrationsbegleitung und gab uns einen interessanten Einblick in ihre Tätigkeit.
Frau Pauli spielt außerdem eine entscheidende Rolle in Hadyas Lebenslauf, denn ohne ihre Unterstützung hätte Hadya es noch schwerer gehabt, eine Lehrstelle zu finden.
Spät nachmittags trafen wir in den Büroräumen der Alpiq ein, wo wir mit Jasmin Knöri bekannt gemacht wurden.
Frau Knöri ist Leiterin Human Ressources der Alpiq Intec Management AG und begleitet Hadya an ihrem Ausbildungsplatz mit viel Engagement.
Auch uns begrüßte sie mit einem starken Kaffee, denn wir waren bereits den ganzen Tag auf den Beinen. Dann bauten wir ein letztes Mal das Kamera Equipment auf und filmten die beiden bei ihrem Gespräch.
Im Making-Of unten sind ein paar lustige Szenen dabei, die wir in den Pausen aufnahmen. Das war wieder besonders amüsant.
Natürlich sind noch mehr Menschen an unserem Projekt beteiligt gewesen, nicht alle tauchen vor der Kamera auf.
Doch alle haben eines gemeinsam: Sie haben durch ihre Motivation und ihr Engagement ein tolles Video mitproduziert mit Story auf dem Firmenblog, das unbedingt gesehen werden sollte.

3. Warum haben wir dieses Video eigentlich gemacht?

Das ist ganz einfach.
Wir wollen zeigen, was möglich ist.
Es ist für junge Ausbildungssuchende oft schwer sich für eine Lehrstelle zu entscheiden. Und das gilt nicht nur für Hadya, die sicher mehr geleistet hat als so manch anderer.
Schüler fragen sich oft, was ist die beste Lehrstelle für mich? Doch oft stehen die Unternehmen den Suchenden selbst im Weg, indem sie es ihnen nicht leicht machen.
Webseiten sind unübersichtlich gestaltet, der Schüler findet nicht alle Informationen, die er braucht und ist nach der langen, intensiven Suche noch verzweifelter als vorher.
Die Firma Alpiq Intec bietet auch Schnupperlehren an, damit sich Schüler orientieren können und einen Einblick in das Unternehmen und die Ausbildung erhalten.
Schnupperlehren sind sehr wichtig, das zeigt auch das Beispiel Hadya Khalil, die jetzt sehr zufrieden ist mit ihrer Entscheidung für die Ausbildung bei der Alpiq.
Auch Hadya will mit ihrem Video eine ganz klare Message vermitteln:

Ich habe bei dem Video mitgemacht, damit ich den Leuten zeigen kann: Wenn man ein Ziel hat, kann man es schaffen, aber man muss schon dran bleiben. Eine gute Zukunft kommt nicht von allein.

Und hier gibt es auch einen Blogeintrag mit dem Alpiq Video, das auf dem Corporate Blog hier zu finden ist.
Das Making-Of Video sehen sie gleich hier.  Über einen Kommentar würden wir uns natürlich freuen.

4. … und was ist Ihre Meinung?

Wir haben viel Zeit und Ideen in das Video investiert und hatten Freude an den Dreharbeiten. Und das ist noch lange nicht alles, denn Hadya plant auch, ihre eigenen Beiträge im Lernenden-Blog von Alpiq zu schreiben.
Hier ist wichtig, das wir erwähnen, dass etwa 85 % der anerkannten Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen Sozialhilfe beziehen. Eine große finanzielle Bürde für Gemeinden und Kantone. Deshalb ist die schnelle und erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt wichtig.
Wie Bundesrätin – Justizministerin Simonetta Sommaruga am Montag (2018-04-30) vor den Medien in Bern erklärte: „Diese Investition zahlt sich aus.“
Der Bund will, dass der Förderbedarf und das Potenzial für jeden Flüchtlinge individuell ermittelt wird. Dazu wird er jährlich CHF 18,000 an die Kantone und Gemeinden je Flüchtling bezahlen, zusätzlich zur Pauschale für die Unterbringung.
Diese Arbeit beinhaltet auch die tatkräftige Unterstützung der Flüchtlinge inklusive Sprachkurse, Coaching, Praktika, usw. Diese Unterstützung hat Hadya bekommen. Sie hat die Chance genutzt und sich einen Ausbildungsplatz gesichert.
Ein Resultat innerhalb von knapp 3 Jahren und neun Monaten.  Etwas mehr als die Hälfte der Zeit – 7 Jahre – in der der Bund will, dass mindestens 50%  der Flüchtlinge eine Stelle haben werden. Chapeau! Ausgezeichnet.
Haben Sie das Video oben schon angeguckt? Wie ist ihre Meinung dazu?

  • Können Sie sich vorstellen, so hart zu arbeiten wie Hadya an ihrer Zukunft?
  • Kennen Sie eine Ausbildungssuchende, die einen ähnlichen Weg gegangen ist?
  • Finden Sie das Vorhaben des Bundes realistisch, wie stehen Sie dazu?

Hinterlassen Sie uns gerne einen Kommentar. Wir freuen uns sehr darüber, Ihnen schon bald antworten zu können.
Offenlegung: Die Autorin / Bloggerin weist darauf hin, dass einige der erwähnten Organisationen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Wir besuchen einander und reden Angesicht zu Angesicht, spart Zeit | Urheber Death to Stock

Was nützt mir die beste Social Media Marketing Strategie? Was bringt mehr Earned Media oder Word-of-Mouth dank eines Influencers, wenn alles im Datengau endet wie bei Facebook und Cambridge Analytica?
Den derzeitigen Status meiner Beziehung mit dem sozialen Netzwerk Facebook, WhatsApp, Instagram, usw. könnt man nur als „es ist kompliziert“ umschreiben.
Ich brauche den WhatsApp Messenger Service. Doch Mark Zuckerbergs Besuch vor den Gremien im amerikanischen Senat flösste mir kein Vertrauen ein. Die Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) wird auch in Zukunft dieses Unternehmen kaum daran hindern, die Privatsphäre seiner Kunden zu missachten.
John Edwards, Neuseelands Datenschutzbeauftragter beschreibt dies sehr genau in einem Artikel. Er wies Neuseelands 2.5 Mio Facebook Nutzer nach dem Cambridge Analytica Fall darauf hin, dass ein NZ Nutzer sein Recht auf Auskunft welche Daten Facebook über ihn speichert nicht einfordern könne.
Er hatte versucht dies für einen NZ Nutzer zu tun, war aber bei Facebook auf Granit gestossen. Auch der USA Regulator, die Federal Trade Commission, hat sich  Facebook, Dr. Kogut und Cambridge Analytica Datengau angenommen.
Der australische Datenschutzbeauftragte hat nachgefragt „please explain„.  Wie kompliziert der Fall ist und wieviele Firmen involviert sind wird hier im Register sehr gut beschrieben.

Non-Compliant

Aus den obigen Gründen macht es Sinn, die Whats App oder auch Facebook Messenger Service App nicht mehr zu nutzen.
Betriebe dürfen dies sowieso nicht. Facebook wie auch WhatsApp erlauben nur die private Nutzung.
Facebook bietet keinen Auftragsverarbeitungsvertrag an, somit kann ein Unternehmen weder Facebook Messenger noch WhatsApp nutzen.
Ohne Auftragsverarbeitungsvertrag ist die Nutzung einer solchen App auf dem Handy des Unternehmens oder zu Kommunikationszwecken im Betrieb nicht DSGVO compliant.
Aus diesem Grunde stellen wir Ihnen Alternativen vor.  1 Gewinner mit einem Auftragsverarbeitungsvertrag gibt es ebenso!

Update gefällig?

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein, bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten Sie jeweils eine Reminder-Mail, sobald ein neues Thema zum EU Datenschutz, Marketing und Compliance veröffentlicht wird.
[su_box title=“Weitere wichtige News zum EU Datenschutz“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
2018 EU Datenschutz: Marketing aufgepasst
2018 EU Datenschutz: Personalrekrutierung oder kostenlose Pizza gefällig?
2018 EU Datenschutz: KMU, was nun?
2018 EU Datenschutz Ratgeber: Facebook Likes und DSGVO: Ist der Bewerber drogensüchtig?
2018 EU Datenschutz Compliance mit Google Analytics 
5 Alternativen zu Facebook Messenger und WhatsApp  (sie sind hier)
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing – September 2017
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing Trends – März 2018
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Compliance Ressource Seite – Tools, Checklisten (April 2018 regelmässige Updates)
MC Stuttgart-Heilbronn – DSGVO: Tipps
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Workshop für Marketing Fachleute – 8. März 2018
[/su_box]
Punkte einfach anklicken und Sie kommen sofort zur Antwort weiter unten.

Digital Online FAQs: So helfen wir dem Nutzer.

Digital Online FAQs: So helfen wir dem Nutzer.

1. Welche WhatsApp Alternativen stehen zur Diskussion?

Hier 5 häufig genutzte Alternativen zum WhatsApp Messenger. Wir empfehlen aber keine von diesen. Wir erklären auch kurz warum.
[su_box title=“Tabelle 1: 5 WhatsApp Chat Alternativen die wir nicht empfehlen “ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]

SIMSme

Grundsätzlich muss man die Datenschutzregeln dieser Services genau studieren.
Dies hat die Verbraucherzentrale NRW getan. Z.B. bei der SIMSme App der Deutschen Post.
Nicht ideal: Die SIMSm verlangt die Verbindung mit der Telefonnummern und weiteren Angaben des Nutzers.
Auch die von David Snowden oder Bruce Schneier gepriesenen Signal App funktioniert auf diese Weise, d.h. in beiden Fällen ist die Nutzung nur bei einer Verknüpfung mit der Telefonnummer möglich.
Gut ist, dass bei fast allen Messenger Apps die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Standard ist.

Surespot

Die Applikation Surespot bietet ebenfalls End-to-End-Verschlüsselung an und basiert auf Open Source Code. Sie wird als sicher eingestuft.
Gut: Open Source.

Kik

Diese Messenger App wurde für die Nutzergruppe Teenagers entwickelt und ist für Chatting. Diese App gibt es auch auf dem Google Play Store und der iApp Plattform
Der Service hat neben der Sicherheit den Vorteil, dass keine Telefonnummer angegeben werden muss. Man nutzt einen Username.
Nicht ideal: Keine End-to-End-Verschlüsselung außer im Secret Chat Modus.
Beide oben aufgeführten Messenger Apps sind nicht mit dem Telefon des Nutzers verbunden. D.h. die Registrierung kann ohne Telefonnummer erfolgen.

Persönliche Daten müssen angegeben werden

Signal

Die App Signal von Open Whisper Systems besitzt eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Mit dem Messenger können Nutzer Textnachrichten und abhörsichere Telefonate führen. Auch für den Desktop wird ein Client angeboten.
Sicherheit ist natürlich wichtig. WhatsApp wie auch die Nachrichten-Option auf Google Allo-Messenger basieren auf der Open Source Verschlüsselung, die von Signal genutzt wird.

Telegram

Verschlüsselt Daten auf dem Handy, zentral wird kein Schlüssel gespeichert. Das hat dem Service mit dem russischen Inlandgeheimdienst FSB Probleme eingehandelt. Hier findest du Telegram Messenger App für Android, iPhone und Windows.
Der Service wird vor allem in Kriegsgebieten und in totalitären Staaten wie z.B. Syrien und Iran von Bürgern für Informationszwecke genutzt.  [/su_box]
Viele Messenger Applikationen sind über die letzten 3 Jahre verschwunden.
Swisscom lancierte 2013 deren io App für Chat und Telefonie. Aber nicht einmal ein Video mit Tina Turner verhinderte die Einstellung der App im August 2017.
Laut Swisscom Corporate Communication war der Grund mangelnde Marketakzeptanz der io App.
Doch mit ein bisschen mehr Geduld und der Swisscom PayApp integriert, wäre das sicherlich was geworden. Aber das braucht Geduld und eine Vision, um den Walk durch das Valley of Death durchzuhalten. Das scheint der Swisscom sowie auch bei anderen abhanden gekommen zu sein.
Die 10 Vollzeit Mitarbeiter wurden anderweitig eingesetzt.

2.  3 tolle Alternativen für WhatsApp

Noch bessere Alternativen finden Sie hier.
[su_box title=“Tabelle 2: Zwei WhatsApp Chat Alternativen die wir empfehlen “ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]

Threema

Den Service für Google Android, iPhone und Windows kann hier runtergeladen werden. Threema Web auf dem PC gibt es auch. Auch verschlüsselte Internet Telefonie ist möglich. Die Anmeldung kann anonym, ohne Telefonnummer oder E-Mail-Adresse bewerkstelligt werden.
Kontakte werden in drei Sicherheitsstufen dargestellt. Um die sicherste Stufe zu erreichen, müssen beide Gesprächspartner deren Identitäten über das Scannen eines QR-Codes bestätigen.
2014 hat die Stiftung Warentest diesen aus 5 Services als den einzig sicheren klassifiziert.

Hoccer

Auch dies ist ein Service, der die anonyme Registrierung wie bei Kik und Threema zulässt. Auch dieser ist sicher wie Threema laut Stiftung Warentest.

Teamwire

Diese App bietet eine Enterprise Solution an. DSGVO konform mit Checkliste, d.h. dieses System ist nicht für den privaten Gebrauch konzipiert. Inwiefern die Datenauftragsverarbeitung festgelegt ist, konnten wir auf der Webseite aber nicht eruieren.

Fazit

Threema und Hoccer verlangen keine Daten bei der Registrierung und halten sich an die DSGVO Datenschutzrichtlinien.
Wichtig ist auch, dass das Adressbuch nicht synchronisiert wird. D.h. es wird nicht mit bereits vorhandenen Messenger-Nutzern abgeglichen. Wenn Daten anfallen, werden diese umgehend wieder gelöscht.
Threema und Teamwire bieten eine Work oder Enterprise Solution an.

Die Threema und Teamwire kann DSGVO konform aufgesetzt werden.  Threema empfiehlt sich im Enterprise wie auch privaten Umfeld.

[/su_box]
Ich habe auch einige Fragen an Threema gestellt, denn ich wollte wissen, inwiefern die Applikation DSGVO compliant ist.
Vor allem ging es mir auch darum, welche Art von Vertrag Threema offeriert, damit die Auftragsverarbeitung von persönlichen Daten wie z.B. Telefonnummern von Mitarbeitern, klar festgelegt ist.
Das heisst, als Unternehmen kann ich die Work Threema Lösung kaufen. Um diese jedoch DSGVO compliant einzusetzen, brauche ich einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Threema. Das ist die erste Hürde auf dem Wege zur Erreichung der DSGVO Compliance.
Die Antwort, welche ich erhielt ist unten:

From: „Threema Support“ <support@threema.ch>
Subject: [#544459] Datenverarbeitung
Date: 10 April 2018 at 16:35:18 CEST
To:
— write your reply above this line —
Ihre Supportanfrage #544459 wurde untenstehend beantwortet. Bitte lassen Sie die
Ticketnummer im Betreff stehen, wenn Sie auf diese E-Mail antworten.
———-

Guten Tag

Grüezi Herr Gattiker

Vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Interesse an Threema Work. Gerne gehe ich nachfolgend
auf Ihre Fragen ein:

1. Informationen zur DSGVO-Konformität
Bei Threema stehen Sicherheit und Schutz der Privatsphäre der Nutzer seit jeher im
Zentrum. Um den Anforderungen der DSGVO zu genügen, waren keinerlei technische Anpassungen
nötig. Der Konformität mit der DSGVO liegen formale Aspekte zugrunde. Zwei Beispiele: Das
Gesetz gibt Eckpunkte vor, die in einer Datenschutzerklärung vorhanden sein müssen. Die
Zustimmung zur Datenschutzerklärung ist Voraussetzung zur Nutzung unserer Dienstleistung,
was auf eine Vorgabe der DSGVO zurückgeht. Die Vorgaben der DSGVO finden Sie unter

2. Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung
In der Regel senden wir ein solsches Dokument kurz vor der eigentlichen Beschaffung zu.
Daher möchten wir Sie gerne bitten, nähere Angaben zu Ihrem Use-Case zu notieren:

• Erwartete Anzahl Nutzer nach Abschluss der Testphase (sofern nicht die verbandsweite
Verteilung greift)
• Betriebssysteme der mobilen Endgeräte
• Skizzierung der wichtigsten Kommunikationsszenarien
• Eingesetzte MDM Lösung, falls vorhanden
• Vorgesehener Zeitraum für das POC, aktueller Stand der Evaluation
• Anforderungen / Vorgehen bei Fluktuation der Mitglieder in Bezug auf Chat-Inhalte und
App-Zugang

Unser Merkblatt Sicherheit und Datenschutz enthält übrigens alle wichtigen Punkte:
https://work.threema.ch/de/docs/resources.

Weitere nützliche Links:
– Ratgeber zu Bestellprozess, Rollout, Konfiguration etc.: https://work.threema.ch/hilfe
– Details zu App Funktionen, Sprachanrufen und Desktopverwendung: https://threema.ch/faq

Mit freundlichen Grüssen,
Threema Support

———-

Die Antwort zeigt, dass wir noch einiges an Arbeit vor uns haben, wenn wir dies DSGVO compliant mit Threema Support umsetzen wollen. Ich hätte die Informationen gerne vorher eingesehen, bevor ich anfange, die App als Unternehmen oder Verein zu testen.
Aber Kundenservice ist eine hohe Kunst…

Threema App: DSGVO konform/compliant.

Threema App: DSGVO konform/compliant.

3. Was ist Ihre Meinung?

Die neue  EU Datenschutz Grundverordnung (EU DS-GVO oder DSGVO) wie auch die ePrivacy-Verordnung stellen neue Anforderungen an die Compliance.
Wir haben hier auf die Herausforderung in Sachen Compliance und Messenger Apps hingewiesen.
Was sich nicht empfiehlt, ist die WhatsApp Messenger App oder auch die weiteren in Tabelle 1 oben aufgelisteten Apps zu nutzen. Da keine Vereinbarung für die Verarbeitung der Daten mit dem Provider gemacht werden kann, sind die Dinge nicht DSGVO compliant.
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde, wäre Ihre Meinung:

  • Haben Sie schon überprüft, ob Ihre Messenger App DSGVO compliant ist?
  • Wie werden Sie diese Herausforderung angehen?
  • Haben wir eine wichtige Messenger App hier vergessen welche Sie kennen?  Weisen Sie uns auf diese unten hin.
  • Nutzen Sie WhatsApp oder Skype auf dem Firmenhandy?

Obwohl Threema für Firmen eine gute Lösung ist, ist es schwierig die notwendigen Dokumente online zu finden inklusive Auftragsverarbeitungsvertrag.
Wie diese letztendlich aussehen, müsste Threema den Kunden Online zum Download anbieten. Das machen andere Firmen wie Salesforce oder Amazon Cloud Services schon lange.
Offenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

4. Weitere Ressourcen

Hier noch weitere Informationen, die wichtig sind.
[su_box title=“Tabelle 3: Weitere interessante Häppchen zur Problematik Datenschutz “ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
Es gibt mehr zum Thema Influencer Marketing, Measurement und Word-of-Mouth Marketing und nochmals mehr zu Word-of-Mouth Marketing.
Der Datenschützer für Neuseeland hat eine Seite, die erklärt, wie man seine Seite auf Facebook löscht.
Doch auch Daten wie Fotos und Likes von gelöschten Seiten auf Facebook sind hier noch erhältlich.

Risk Assessment in der Cloud

Der Fall Dr. Aleksandr Kogan, Facebook and Cambridge Analytics illustriert ebenfalls, dass ein Unternehmen kaum überprüfen kann, ob Facebook die notwendigen Vorkehrungen zur Datensicherheit vorgenommen hat. Das müsste die Firma, denn nur durch Überprüfung kann der Betrieb sicherstellen, dass der Datenschutz der persönlichen Daten seiner Fans von der Firmenseite auf Facebook nach der DSGVO genüge getan wird.
Ob ein Unternehmen in der Lage ist, die Einhaltung der Richtlinien oder der DSGVO für deren Cloud Computing bei Amazon, Dropbox, Google, Microsoft oder Salesforce zu überprüfen, darf hinterfragt werden.
Apple hat dies in den iCloud Nutzungsbedingungen gelöst, nur private Nutzer sind zugelassen. Unter „Ziffer IV. Nutzung des Dienstes durch dich.“ Abschnitt A „Dein Account“ schreibt Apple:
Außerdem stimmst du zu, dass der Dienst nur für den privaten Gebrauch bestimmt ist (…) https://www.apple.com/legal/internet-services/icloud/de/terms.html
iCloud is not DSGVO compliant, nach Apple Nutzungsbedingungen [/su_box]

30 Jahre Chat Apps: Was hat sich geändert? Wenige sind erfolgreich, noch mehr wurden eingestellt. Noch weniger sind DSGVO compliant.

30 Jahre Chat Apps: Was hat sich geändert? Wenige sind erfolgreich, noch mehr wurden eingestellt. Noch weniger sind DSGVO compliant.

5. Facebook / Cambridge Analytica Datengau: Durch DSGVO /GDPR verhindert?

Das ist sicherlich eine interessante Frage, welche wir in 3 Punkten unten in der Tabelle beantworten.
[su_box title=“Hätte die DSGVO die Facebook Data Analytica Geschichte verhindern können? “ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]

1. Schritt: Dr. Aleksandr Kogan von der Cambridge Universität

Er würde unter der DSGVO oder GDPR von den Teilnehmern seiner kurzen Umfrage das Einverständnis benötigen, bevor er Zugang zu deren persönlichen Daten auf Facebook bekommt.

2. Schritt: Dr. Kogan braucht die Zustimmung von Facebook

Dr. Kogan müsste die Einwilligung von Facebook einholen, um diese Daten an Cambridge Analytica weiter geben zu können.
Dies hätte er auch nach den Facebook Bestimmungen tun müssen.

3. Schritt: Cambridge Analytica muss betroffene Facebook Nutzer informieren

Cambridge Analytica müsste alle betroffenen Nutzer informieren, d.h. laut Facebook wären dies 82 Mio. Nutzer auf der ganzen Welt, dass deren Informationen für politische Zwecke genutzt werden sollen.
Diese könnten aber nach DSGVO deren Zustimmung verweigern.
Laut DSGVO können Personendaten für politische Kampagnen genutzt werden, jedoch nur zur Zusammenstellung von Newsletters oder aber Wahllisten. Erwägungsgrund 56 der DSGVO sagt dazu:

Wenn es in einem Mitgliedstaat das Funktionieren des demokratischen Systems erfordert, dass die politischen Parteien im Zusammenhang mit Wahlen personenbezogene Daten über die politische Einstellung von Personen sammeln, kann die Verarbeitung derartiger Daten aus Gründen des öffentlichen Interesses zugelassen werden, sofern geeignete Garantien vorgesehen werden.

PS. Im Weiteren wäre Facebook unter der DSGVO verpflichtet gewesen, das Wissen zu diesem Datenmissbrauch dem für sie zuständigen Datenschutzbeauftragten in Irland innerhalb von 72 Std. zu melden.
Das gilt auch als Zeitfenster und innerhalb dieses Zeitfensters hätten die betroffenen Nutzer, d.h. Kunden von Facebook, informiert werden müssen.
Wohlgemerkt, Facebook wusste dies seit spätestens 2015!
[/su_box]
Bitte nicht vergessen: Wenn Sie ein Geschäftshandy nutzen, dann sollten Sie WhatsApp nicht nutzen.
Es kann okay sein, die App auf dem privaten Handy für private Chats nutzen.
Doch auch hier empfiehlt sich Threema.

Message auf dem Handy eingeben | Death to Stock, Wired9

Message auf dem Handy eingeben | Death to Stock, Wired9