qualitative, quantitative analys, Interpretation von Daten, Big Data, usw.
Spezifisch (specific): Genügend Flexibilität, um notwendige Details für Chef oder Kunde hinzuzufügen.
Überschaubar (manageable): Keep it Simple, Stupid (KISS)
Umsetzbar (actioable): Metriken müssen Maßnahmen auslösen.
Relevant: Damit Ihre Ziele für Ihr Unternehmen relevant sind, müssen Sie den Kontext berücksichtigen.
Trendgerechte (: Die heute produzierten Schlüsselkennzahlen sollten in Zusammenhang mit der bisherigen Leistung gebracht werden.
FOKUS: Specific, Manageable, Actionable, Relevant, Trending (SMART) Kennzahlen / Metrics.

Bewegtbild für Lehrlinge ist eine wirksamer Ansatz um Jugendliche anzusprechen.

In Kürze: Nach Teil 1 unserer Reihe zu erfolgreichem Video Marketing folgt Teil 2.
Zuvor besprachen wir hier, warum wir ein Video machen, wen und was wir erreichen wollen. Und was der beste Content für eine gelungene Social Media Marketing Strategie ist.

Nun bekommen Sie weitere besondere Tipps mit Beispielen zur Vorbereitung Ihrer Produktion.
Wir gehen ins Detail, denn auch unsere Erfahrungen als Filmcrew sind durch ein “Trail and Error” gekennzeichnet. Die Reflexion der Projekte verhilft auch uns regelmäßig, unsere Prozesse zu optimieren. Das Lernen ist nie vorbei und wir sind motiviert!

Dieses Mal erwarten Sie vielseitige Antworten auf diese 4 Fragen (Punkte unten einfach anklicken und Sie erhalten sofort eine Antwort):

  1. 1. Welches Equipment brauchen wir?
  2. 2. Wer ist beteiligt und für was verantwortlich?
  3. 3. Und rechtliche Aspekte?
  4. 4. Wo drehen?
  5. 5. Was ist Ihre Meinung?

Mehr Informationen finden Sie auch hier:

Video Marketing: 4 Tipps zur Content Optimierung
Video Marketing: 4 Tipps, um Probleme zu vermeiden (Sie sind hier)
Video Marketing: 4 Geheimnisse, die Experten selten verraten

Lesen Sie den englischen Beitrag hier.

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, wie Sie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren.

1. Welches Equipment brauchen wir?

Die Technik

Die Kamera, klar! Doch vergessen Sie nicht, dass auch Licht und Ton eine essentielle Rolle spielen. Denn diese beiden Komponenten werden viel zu oft unterschätzt.

Ein Movie lässt sich heute auch professionell mit der integrierten iPhone-Kamera drehen. Die Bildqualität an sich lässt kaum zu wünschen übrig. Aufnahme outdoor sind bei sonnigen Tagen (beste natürliche Lichtverhältnisse) dann gar kein Problem.

Doch achten Sie unbedingt darauf, hier ein professionelles Mikrofon einzusetzen, denn ohne dieses kann ein Video so gut aussehen wie es will, es wirkt amateurhaft, wenn Sie sich nicht um die Akustik kümmern.
Das Video kann auch im Tonstudio nach-synchronisiert werden. Dies ist oft jedoch noch schwieriger und erfordert noch mehr technisches Know-How und eine erfahrene Stimme hinter dem Aufnahmegerät.

Arbeiten Sie drinnen, reicht das Licht, das durch die Fenster kommt, oft nicht aus und das Bild ist zu dunkel. Auch dann bekommen Sie Aufnahmen, die unprofessionell wirken.

Professionelle Scheinwerfer sind fast immer ein Muss in diesem Fall, denn auch das künstliche Licht in den meisten Räumen reicht dann nicht aus, um Raum sowie Personen und gefilmte Objekte auf eine sinnvolle Weise auszuleuchten.

3 Scheinwerfer brauch es meistens: Diese Standardsituation zeigt Ihnen, wie Sie in Ihrem Video eine professionelle Belichtung schaffen.

3 Scheinwerfer brauch es meistens: Diese Standardsituation zeigt Ihnen, wie Sie in Ihrem Video eine professionelle Belichtung schaffen.

Noch besser werden die Aufnahmen natürlich mit einer Filmkamera oder einem guten Camcorder, wie wir sie bei DrKPI benutzen, z.B. die P2HD-Lösungen von Panasonic.

Beachten Sie hier, dass ein solches Gerät meistens mehr Zubehör erfordert wie das Stativ, das Speichermedium oder je nach dem auch Kompatibilitätslösungen zur Übertragung von Daten.
Zudem erfordert eine Profi-Kamera auch ein gewisses technisches Know-How. Sie wollen schließlich keine verwackelten, zu dunklen oder überbelichteten Aufnahmen, die einfach nicht gut wirken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Frage eine besondere Gewichtung zukommt, denn hier dreht sich alles um ein Wort und dieses ist “Professionalität”.

Tip

Scheinwerfer und iPhone sind das Minimum. Auch solch eine Produktion kann erfolgreich sein. Benutzen Sie in diesem Fall aber beispielsweise ein Gimbal zur Stabilisierung Ihres iPhones beim Filmen. Denn verwackelte Bilder wirken einfach unprofessionell.
Konsultieren Sie danach einen Profi, um Ihre Aufnahmen mit diesem zu besprechen und zu sehen, ob daraus ein kleine Marketing Film zusammengeschnitten werden kann.

Hier noch eine kleine Liste, die Ihnen zusätzlich weiterhelfen kann:

  • Equipment-Checkliste schreiben, damit Sie den Überblick behalten.
  • Fahrzeuge und Parkmöglichkeiten?
  • Anschlüsse und Adapter (Kompatibilität im Ausland?)
  • Lagermöglichkeiten für Equipment, um Logistik zu vereinfachen?
  • Special Equipment: Drohnen, Dolly, Schienen für Kamera, etc.?
Mehr als nur der technische Kram

Wenn Sie mit einem Kamerateam zusammenarbeiten, können Sie diese Aufgaben den Profis überlassen. Sie haben mehr Zeit, sich den Kopf über andere Dinge zu zerbrechen, wie z.B.:

  • Welche Requisiten brauche ich?
  • Welche Kleidung sollen die im Video gezeigten Personen tragen?
  • Ist an den Drehtagen für Verpflegung gesorgt?

Für LomMedical (für mehr Infos hier klicken) haben wir beispielsweise die besagte innovative Sicherheitsspritze mit automatischer Retraktion für den einmaligen Gebrauch mit ins Bild genommen.

Natürlich mussten wir darauf achten, dass das Bild nicht überladen ist, sondern zur neutral-fachlichen, informativen Tonalität des Investoren-Videos passt: Auf Blumen und andere Tischdekoration haben deshalb verzichtet. In anderen Projekten wären diese vielleicht gar nicht schlecht.

Das Beispiel oben zeigt übrigens auch, was passieren kann, wenn es vor den Dreharbeiten keine Möglichkeit gibt, eine Lichtprobe vor Ort durchzuführen.

Dieser war schlecht beleuchtet; die Fenster waren am Ende des langen und schmalen Raums, sodass wir auch mit Scheinwerfern leider nicht das Optimum aus dem Bild herausholen…

Lassen Sie sich von Kameramann und Regisseur (visuelle Kompetenz) beraten, welche Kleidung Sie brauchen. Denken Sie dabei unbedingt auch an das Corporate Design, das in die Wahl mit einfließen muss.

Auch über Speisen und Trunk sollten Sie sich Gedanken machen, insbesondere wenn Sie einen langen Drehtag vor sich haben.

Tip

Wenn Sie Fotos von den Dreharbeiten auf Facebook, Instagram und Co. posten wollen (und das sollten Sie!), oder – noch besser – wenn Sie ein kleines Making-Of von den Dreharbeiten zusammenschneiden wollen,  achten Sie darauf:
Gläser, Flaschen, Teller etc. gehören mit zu den “Requisiten”. Denken Sie über den repräsentativen Charakter dieser Dinge auch ein wenig nach, es lohnt sich meistens.

2. Wer ist beteiligt und wer für was verantwortlich?

Hier können wir uns fragen,

  1. wen wir vor der Kamera einsetzen und
  2. wen wir hinter den Kulissen brauchen.

Influencer, CEO oder ein Mitarbeiter “wie du und ich”? Die falsche Wahl kann das Video ruinieren.
Auch hinter den Kulissen kann es Probleme geben, wenn die Kompetenzfelder nicht klar verteilt sind. Expertise ist in allen Gebieten gefragt. Einen Film selbst zu drehen gestaltet sich daher oft schwierig.

Alle Beteiligten sind am Drehtag anwesend (von L nach R): Peter Johann, CEO von Lumendi Ltd.; Corina Rieflin, zuständig für Investor Relations bei Lumendi; Patrizia Sinistra, Kamera und Schnitt bei DrKPI; Urs E. Gattiker, Produzent und Regisseur von DrKPI.

Beispielsweise kann ein Beauftragter des Unternehmens selbst die organisatorischen Aufgaben eines Produzenten übernehmen, er wird aber nicht zwingend das technische Know-How haben, um Kamera, Licht und Ton richtig einzusetzen.

Es wäre frustrierend, erst während oder nach den Dreharbeiten festzustellen, dass die Aufnahmen einfach nicht gut aussehen. Dann wird vielleicht auch der beauftragte Cutter von Extern sagen, dass das Material einfach nicht verwendbar ist.

Und Sie bleiben auf den Produktionskosten sitzen.

Wir müssen uns also vor den ersten praktischen Schritten Gedanken machen und alle Beteiligten von Anfang an in die Planung miteinbeziehen. Dazu gehören:

  • Schauspieler/innen, Sprecher, Statisten etc. (vor der Kamera), sowie
  • Produzent/in,
  • Regisseur/in,
  • Kamerafrau/mann,
  • Experten für Licht und Ton,
  • evtl. Zuständige für rechtliche Fragen,
  • Finanz-Beauftragte
  • Cutter/in und
  • Marketing-Beauftragte, plus ggf. die externe Werbe-Agentur.

Tip

Es muss ein aktiver Austausch stattfinden und die Kommunikation muss sowohl intern als auch zu externen Beteiligten funktionieren, damit alle von Beginn an mitdenken. So kann sich ein Cutter schon vor den Dreharbeiten das benötigte Material ansehen (z.B. Logos und CD) und sich Gedanken über die Animation machen.

3. Und rechtliche Aspekte?

Verträge sollten mit allen Beteiligten abgeschlossen werden. Insbesondere bezüglich der Personenrechte müssen Sie Einwilligungen derjenigen Personen, die vor der Kamera zu sehen sind, einholen.

Sollten Sie Ihr Marketing Video im Freien drehen, benötigen Sie eventuell Statisten. Achten Sie darauf, dass Sie keine Personen filmen, die nicht gefilmt werden wollen. Erkundigen Sie sich in diesem Fall auch unbedingt bei der Stadt nach einer Drehgenehmigung, damit es keine Probleme gibt.

Falls Sie eine bestimmte Location bevorzugen, brauchen Sie vielleicht auch eine schriftliche Nutzungserlaubnis für die betreffenden Räumlichkeiten. Achten Sie hier darauf, dass man im Hintergrund nichts zu sehen ist, dass nicht gezeigt werden soll, beispielsweise Markennamen oder Logos.
Dies kann sich natürlich ändern, wenn die Abgeltung dadurch geregelt ist, dass der Raum für den Dreh gesponsert wird.

Zuletzt müssen Sie sich noch um Unfall-, Haftpflicht- und Ausfallversicherungen kümmern.
Erst dann sind Sie rechtlich umfassend abgesichert. Ärgerlich wäre es, wenn Sie das fertige Video nicht veröffentlichen können, weil Sie mit diesem unwillentlich z.B. Personenrechte verletzen…

Tip

Beginnen Sie mit einer Aufzählung aller Verschriftlichungen, die Sie (vielleicht) brauchen werden. Vorerst besser davon ausgehen, dass Sie mehr benötigen, als Sie dann tatsächlich drucken werden.

4. Wo drehen?

Haben Sie eine Idee, die zu Ihrem Video passt, d.h. einen Ort, der eine bestimmte Atmosphäre hat oder Ihre Philosophie sehr gut widerspiegeln kann, testen Sie unbedingt vor dem Dreh die Lichtverhältnisse und die Akustik vor Ort.
Gegebenenfalls müssen Sie dementsprechend entweder Ihr Equipment erweitern (z.B. mehr Scheinwerfer, Windschutz für das Mikrofon, etc.) oder aber die Ortswahl noch einmal überdenken.

Tip

Achten Sie auch unbedingt auf den Wetterbericht. Planen Sie hier eventuell einen Alternativtermin ein, damit der Dreh nicht wortwörtlich ins Wasser fällt.

Die Veröffentlichung des Videos kann sich um Wochen verzögern, wenn Sie erst dann beginnen einen neuen Termin zu suchen, an dem alle Beteiligten Zeit haben…

Wollen Sie uns auch Ihre Meinung zum Thema weitergeben? Haben diese Tipps geholfen? Hinterlassen Sie unten einen Kommentar. Oder lesen Sie gleich hier Teil 3 und erhalten Sie mehr Antworten zu wichtigen Fragen bei der Vorbereitung von Ihrem Marketing Video.

5. Was ist Ihre Meinung?

Bei unseren Produktionen ereilen uns oft Aha-Erlebnisse, die wir hier als unsere “Geheimtipps” mit Ihnen teilen wollen. Wir hoffen, dass auch Sie etwas davon haben und Ihre Prozessabläufe ebenfalls optimieren können.

  • Hatten Sie selbst schon einmal ein solches Aha-Erlebnis? Wir lernen gerne dazu! Verraten Sie uns und unseren Lesern doch ihren persönlichen Tipp.
  • Haben Sie bereits Erfahrungen mit Video Marketing gemacht? Positive oder negative? Was würden Sie beim nächsten Projekt anders und vielleicht besser machen?
  • Sind Sie interessiert daran ein Video für das eigene Unternehmen, ein Event oder ein passendes Video zu einem Blogbeitrag zu produzieren? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen. Gerne antworten wir Ihnen so schnell wie möglich.

In Kürze: In Teil 1 unserer Reihe zum Thema Video Marketing zeigen wir, was es braucht, damit Video Marketing erfolgreich ist. Hier geht es allein um die Vorarbeit, die Sie leisten müssen.

Wir können mit einigen Geheimtipps behilflich sein…

In den letzten Jahren stieg die Anzahl der täglichen Views auf YouTube auf über 4 Milliarden, denn – das ist uns sicher allen klar – die Menschen mögen es Videos anzuschauen. So sehen auch 52% der Marketing-Professionals weltweit das Video als den Content-Typ mit der besten ROI an.

Eine gute Vorbereitung ist dabei (fast) alles. Denn unglaublich viel Zeit und Geld geht verloren, wenn Sie während der Produktion oder gar der Post-Produktion feststellen, dass Ihr Projekt wohl doch nicht gut genug durchdacht war…

Deshalb haben wir für Sie eine Checkliste zusammengestellt mit 12 Fragen, die Sie sich unbedingt stellen müssen, bevor Sie sich Hals über Kopf in die Dreharbeiten stürzen.

Die ersten 4 grundlegenden Fragen können Sie unten einfach anklicken und Sie erhalten sofort eine Antwort:

  1. 1. Warum ein Video?
  2. 2. Wer ist unsere Zielgruppe?
  3. 3. Was ist unser Ziel?
  4. 4. Um was geht es?
  5. 5. Was ist Ihre Meinung?

Mehr Informationen finden Sie auch hier:

Video Marketing: 4 Tipps zur Content Optimierung (Sie sind hier)
Video Marketing: 4 Tipps, um Probleme zu vermeiden
Video Marketing: 4 Geheimnisse, die Experten selten verraten

Lesen Sie den englischen Beitrag hier.

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, wie Sie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren.

1. Warum ein Video?

Wir können ja mal ein Video machen, ist leichter gesagt als getan. Der Grund für das Video, das Warum, ist der erste Schritt, um klar zu formulieren, was wir überhaupt machen möchten.

Wir können uns auch fragen, warum wir gerade dieses Mal ein Video statt z.B. wie immer einen Blogeintrag machen?

Ganz klar, ein Video geht einfach leichter in den Kopf als ein Blogeintrag, der manchmal ganz schön schwere Kost sein kann. Vor allem dann, wenn wir komplizierte Sachverhalte erklären wollen, tun wir dies besser in einem Video statt in einem Text, der vom Leser vielleicht zu viel Konzentration abverlangt.

Aber insbesondere darüber, was wir zeigen wollen, müssen wir uns Gedanken machen. Ein Video ist ein audiovisuelles Medium, dessen besondere mediale Qualitäten auch als solche genutzt werden wollen.

Ein Beispiel?

Dreht sich unser Marketing Video um eine Liste von Informationen, sind diese vielleicht besser in einem Blogtext aufgehoben, in dem die Leser alles problemlos auch mehrmals nachlesen können.

In einem Video müssten die Zuschauer die betreffende Stelle erst einmal wiederfinden – es gibt keine Unterüberschrift, die beim Durchscrollen leicht wiedergefunden werden kann. Da bietet ein Text vielleicht die bessere Struktur.

Beispielsweise kann dann aber ein spezifischer Punkt im Text, der z.B. einen komplexen Sachverhalt umschreibt, durch ein Erklärvideo begleitet werden. Im Video wird dann nicht nur erklärt, sondern auch anhand eines Beispiels demonstriert, was gemeint ist.

Ist dieses Video von vielleicht 2 Minuten erst einmal in den Beitrag eingebettet, ist dieser auch – man könnte sagen – “getunet”. Für mich als Leserin jedenfalls interessanter, da vielseitiger und leichter zu verdauen.

Tipp

Ein Marketing Video zu produzieren nur um des Videos Willen, ist nicht ohne Weiteres sinnvoll.
Dagegen ist ein kurzer Video Clip fast immer nutzbar, wenn es einen Blogbeitrag begleiten soll.
Das Video kann eine super Ergänzung zu reinem Text sein.

2. Wer ist meine Zielgruppe?

Produzieren wir für bestehende Kunden, Key-Accounts vielleicht, bestehende Partnerunternehmen oder Mitarbeiter? Oder versuchen wir Neue ins Boot zu holen?

Besteht unsere Zielgruppe aus Schülern und Ausbildungssuchenden, aus möglichen Investoren oder Unternehmen für etwaige Joint Ventures? Oder wollen wir mit unserem Video direkt auf die Endnutzer zukommen?

Kinder? Ärzte? Sportler? Tierliebhaber? Sie wissen, was ich meine.

Tipp

Hier kann es helfen, sich zu fragen, welche Videos Ihre Zielgruppe gerne ansieht.
Zu beachten ist aber auch, dass die jeweiligen Zuschauer von Ihnen vielleicht ein ganz anderes Video erwarten.

Beispielsweise schauen Schüler privat sicher gerne witzige Vines (7-Sekunden-Videos) von ihren Lieblings-YouTubern an. Doch wollen wir diese für unser Unternehmen rekrutieren, wird die Sache ernster:

Produzieren wir ein witziges Video im Stil eines derartigen viralen Internethits, am besten noch mit Influencer (Achtung: Ironie…), ist eine Schülerin von uns als Arbeitgeber vielleicht eher abgeneigt.

Denn auch sie möchte von ihrem zukünftigen Arbeitgeber ernstgenommen werden. Dieser muss also zeigen, dass er die vielleicht bestehende Unsicherheit der Ausbildungssuchenden hinsichtlich der eigenen Zukunft versteht.

Ergo vermitteln wir doch besser seriös, wie gut unsere Azubis abgesichert sind, wie wir ihnen beim Lernen zur Seite stehen. Und wie wir sie mit unseren besonderen Qualitäten als Arbeitgeber unterstützen können.

Ein Beispiel hierfür (Video unten) ist unsere Produktion mit Hadya Khalil für die Bouygues E&S Intec AG, damals noch Alpiq Intec genannt, in Zürich. Hadya war keine bekannte Influencerin, sondern selbst eine junge Ausbildungssuchende. Sie musste sich einige Steine aus dem Weg räumen, bis sie bei der Alpiq eine Ausbildungsstelle gefunden hat.

Aus der Zielgruppe ergibt sich natürlich auch die Tonalität des Videos. Soll es eher emotional, sachlich oder informativ sein?

Was unser Ziel ist, wozu wir unsere Zielgruppe bewegen möchten, können wir jetzt erst genauer formulieren.

3. Das Ziel konkret werden lassen

Denken wir über unser allgemeines Ziel nach, müssen wir uns erst einmal das fragen:

Soll ein Image-Video produziert werden, um unsere Philosophie an den Mann zu bringen?
Will ich ein Produkt bewerben, um mehr potentielle Käufer darauf aufmerksam zu machen?
Oder ein Unternehmen, um das Recruiting zu verbessern?
Oder wird das Ganze eine Event-Dokumentation, um bei der nächsten Veranstaltung höhere Besucherzahlen zu generieren?

Wir brauchen ein klares Ziel vor Augen, um genauestens planen zu können.

Tipp

Es kann dann sehr hilfreich sein, Referenzvideos ähnlicher Projekte zu suchen und anzuschauen.

Auch ein Profi kann zu Rate gezogen werden oder eine bereits bestehende Idee evaluieren bezüglich der technischen Möglichkeiten oder des Marketingpotentials.

4. Um was geht es?

Ganz klar, ein Video über eine Spielzeuglokomotive ist nicht gleich ein Video über ein innovatives medizinisches Gerät wie hier.

Dies muss ebenfalls die Tonalität des Videos bestimmen. Spricht beispielsweise ein CEO über das Produkt eines Start-Up-Unternehmens, soll das ganze authentisch und neutral wirken.

Es geht hier aber auch darum, die Inhalte über die beworbenen Produkte, das Unternehmen oder Dienstleistungen hinaus genau zu definieren.

Tipp

Erzählen Sie eine Geschichte. Das gilt sowohl beim Bloggen als auch bei Videos. Emotionaler  Gehalt wird meistens als wertvoller empfunden.

Ein Beispiel ist die Story von Hadya Khalil im Video oben. Oft möchten wir den Zuschauern aber auch Informationen über ein komplexes Thema klar und verständlich erklären.

Es gilt hier, das Skript von vornherein unbedingt gut zu strukturieren, damit später auch der Zuschauer den Überblick behält. Ich garantiere Ihnen, er wird sehr schnell auf ein anderes Video klicken, wenn Sie ihm die kleinste Gelegenheit bieten, die Orientierung zu verlieren…

Wollen Sie uns auch Ihre Meinung zum Thema weitergeben? Haben diese Tipps geholfen? Hinterlassen Sie unten einen Kommentar. Oder lesen Sie gleich hier Teil 2 und erhalten Sie mehr Antworten zu wichtigen Fragen bei der Vorbereitung von Ihrem Marketing Video.

5. Was ist Ihre Meinung?

  • Was denken Sie, wie viele Minuten verbringen Sie damit, Videos auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop anzusehen?
  • Haben Sie bereits Erfahrungen mit Video Marketing gemacht? Positive oder negative? Was würden Sie beim nächsten Projekt anders und vielleicht besser machen?
  • Sind Sie interessiert daran, ein Video für das eigene Unternehmen, ein Event oder ein passendes Video zu einem Blogbeitrag zu machen? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen. Gerne antworten wir Ihnen so schnell wie möglich.
Die interessanten Themen fallen bei den Teilnehmern auf hohes Interesse. | Urheber: Sandra Blaser Photography

In Kürze: Die beste Social Media Marketing Strategie bringt nichts, wenn Kundendaten für unsere Word-of-Mouth Influencer Kampagne nicht EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) konform genutzt, verwaltet und bei verlangen gelöscht werden.
Auch Google Analytics Nutzer sollten sich vorbereiten und schnellstens einige Dinge in die Wege leiten.
Whitepaper vom Competence Circle Digital Marketplaces oder kurz #CCdigitalM vom Deutschen Marketing Verband:
Gattiker, Urs E., Temmen, Taina, & Sinistra, Patrizia (2018-04, 2 rev. Auflage). EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Was ist Sache für Marketing Manager, Geschäftsleitung und Vorstand? White Paper Serie. Düsseldorf: Deutscher Marketing Verband e.V. (DMV). Aufgerufen am 2017-12-01 auf https://MCLago.com/download/13/   (Wegen Nachfrage, 2 revidierte Auflage)
Der nachfolgende Beitrag aus unserer Reihe zum neuen DSGVO. Er zeigt auf, welche Dinge Marketing, Personalfachleute und Manager berücksichtigen müssen.

Update gefällig?

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein, bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten jeweils eine Reminder-Mail, sobald ein neues Thema zum EU Datenschutz, Marketing und Compliance veröffentlicht wird.
[su_box title=”Weitere wichtige News zum EU Datenschutz” box_color=”#86bac5″ radius=”9″ class=”alignlcenter max-width: 700px”]
2018 EU Datenschutz:  Marketing aufgepasst
2018 EU Datenschutz:  Personalrekrutierung oder kostenlose Pizza gefällig?
2018 EU Datenschutz: KMU, was nun?
2018 EU Datenschutz Ratgeber: Facebook Likes und DSGVO: Ist der Bewerber drogensüchtig?
2018 EU Datenschutz Compliance mit Google Analytics  (sie sind hier)
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing – September 2017
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing Trends – März 2018
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Compliance Ressource Seite – Tools, Checklisten (April 2018 regelmässige Updates)
MC Stuttgart-Heilbronn – DSGVO: Tipps
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Workshop für Marketing Fachleute – 8. März 2018
[/su_box]
Fragen einfach anklicken und Sie kommen sofort zur Antwort weiter unten.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Dinge, die sie wissen sollten.

1. SSL d.h. https:// einsetzen

Datensicherheit wird durch die DSGVO ab 25. Mai 2018 zu einer verpflichtenden Massnahme. Die Verschlüsselung mit einem SSL-Zertifikat ist für alle Formulare auf einer Webseite oder im Onlineshop gesetzlich vorgeschrieben.
SSL steht für “Secure Sockets Layer“. Es handelt sich dabei um ein Protokoll, welches sicherstellt, dass die Daten zwischen Browser und besuchter Website (https://) verschlüsselt übertragen werden.
Nicht vergessen, wenn Sie von http auf https umstellen, brauchen sie ein Zertifikat für Ihre Webseite.  Das können Sie über Ihren Hoster bekommen aber auch über Anbieter welche dies sogar fast oder kostenlos machen.

Welche Codes werden mit Hilfe vom Cookie auf meinem Gerät ausgeführt? Datenschutz und Sicherheit.

Welche Codes werden mit Hilfe vom Cookie auf meinem Gerät ausgeführt? Datenschutz und Sicherheit.

2. Google Analytics – richtig erklären – datenschutzkonform nutzen

Im letzen Beitrag haben wir erklärt, wie man den Vertrag mit Google Analytics erhält und hier kommen noch ein paar weitere wichtige Dinge die es zu beachten gilt.

Vorschlag was auf der Webseite eingebaut werden muss

Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. („Google“). Google Analytics verwendet „Cookies“, das sind Textdateien. Diese werden auf Ihrem Computer gespeichert. Sie ermöglichen wiederum eine Analyse der Benutzung der Webseite durch Sie.

Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung der Webseite, wird in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen. Dort werden diese Daten gespeichert.

Mehr Information zu Google Analytics können Sie hier einsehen: https://support.google.com/analytics/answer/6004245?hl=de

Browser Plugin

Sie können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern. weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich werden nutzen können.

Verhindern Sie die Erfassung der durch den Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google.

Laden Sie den für Ihren Browser benötigten Plugin herunterladen und installieren:

Google Chrome Browser-Plugin:  https://chrome.google.com/webstore/detail/google-analytics-opt-out/fllaojicojecljbmefodhfapmkghcbnh?hl=de

Firefox Browser-Plugin:

Mobile Endgeräte

Bei Browsern auf mobilen Endgeräten, können Sie die Erfassung durch Google Analytics zudem verhindern, indem Sie <span=”text-decoration:underline;”>auf diesen Link klicken<span>.

Es wird ein Opt-Out-Cookie gesetzt. Dies verhindert die zukünftige Erfassung Ihrer Daten beim Besuch unserer Webseite verhindert. Der Opt-Out-Cookie gilt nur in diesem Browser und nur für unsere Website und wird auf Ihrem Gerät abgelegt. Löschen Sie die Cookies in diesem Browser, müssen Sie das Opt-Out-Cookie erneut setzen. 

Wir nutzen Google Analytics weiterhin dazu, Daten aus Double-Click-Cookies und auch AdWords zu statistischen Zwecken auszuwerten. Sollten Sie dies nicht wünschen, können Sie dies über den Anzeigenvorgaben-Manager https://adssettings.google.com/authenticated?hl=de) deaktivieren.

Widerspruch gegen Datenerfassung
Sie können die Erfassung Ihrer Daten durch Google Analytics verhindern, indem Sie auf folgenden Link klicken. Es wird ein Opt-Out-Cookie gesetzt, der die Erfassung Ihrer Daten bei zukünftigen Besuchen dieser Website verhindert: klicken Sie bitte diesen Link. (da müssen Sie noch den richtigen Link einsetzen)

IP-Anonymisierung

Wir haben zudem auf dieser Webseite Google Analytics um den Code „anonymizeIP“ erweitert. Dies garantiert die Maskierung Ihrer IP-Adresse, sodass alle Daten anonym erhoben werden. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt.
Die im Rahmen von Google Analytics von Ihrem Browser übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt.

Quelle: https://blog.DrKPI.de

Digital Online FAQs: So helfen wir dem Nutzer.

Digital Online FAQs: So helfen wir dem Nutzer.

2.1 Anm. Hinweise zur Einbindung des Opt-Out-Cookie finden Sie unter:
Update gefällig?

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3. Was ist Ihre Meinung

Wir hoffen auf Earned Media und arbeiten mit Word-of-Mouth Influencers um den ROI zu verbessern.
Die beste Social Media Marketing Strategie mit Kennzahlen hilft nichts, wenn wir die Kundendaten nich gemäss der DSGVO sammeln, bearbeiten und / oder löschen.
Die neue  EU Datenschutz Grundverordnung (EU DS-GVO oder DSGVO) wie auch die ePrivacy-Verordnung stellen neue Anforderungen an die Compliance.
Dabei muss die Arbeit mit Google dem Nutzer richtig erklärt werden.
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde, wäre Ihre Meinung:

    • Haben Sie schon überprüft, wie gut Ihre Organisation vorbereitet ist?
    • Bei welchen Applikationen oder Social Networks gibt es für Sie noch Klärungsbedarf in Sachen DSGVO?
    • Nutzen Sie Google Analytics und ist es bei Ihnen schon DSGVO compliant umgesetzt?… Haben Sie gecheckt?

5. Checkliste: Google Analytics datenschutzkonform verwenden

Hier ist ein Beispiel wie Sie relative rasch abklären können, ob Google Analytics bei Ihnen schon richtig eingesetzt ist.
[su_box title=”6 Punkte Quick Check zum Thema DSGVO Compliance für Google Analytics” box_color=”#86bac5″ radius=”9″ class=”aligncenter max-width: 700px”]

  1. Das Unternehmen hat einen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag mit Google abgeschlossen.
  2. In der Datenschutzerklärung erklären wir den Webseiten Besuchern wie wir Google Analytics nutzen (siehe Bsp. oben).
  3. Nutzer haben die Möglichkeit sich von der Datenerhebung auszuschliessen mit Add-On oder Opt-Oout Coookie.
  4. Den Code zur Anonymisierung der IP-Adressen der Besucher ist in der Firmenwebseite eingebaut.
  5. Unternehmen hat getestet, dass die Anonymisierung der IP Adresse funktioniert.
  6. Daten welche unabsichtlich aber fälschlich erhobene wurden sind gelöscht?

Wenn diese Checkliste im Unternehmen umgesetzt ist, dann wird Google Analytics rechtskonform genutzt. Leider können sich aber diese Dinge ändern, was bedeutet, dass Sie dran bleiben müssen. [/su_box]

Fotos: Sandra Blaser Photography, iStock

Offenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen / Organisationen, Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

#MedienBC 2018 Interessante Leute zu Hauf.

Kürzlich erklärte mir ein Experte, dass zur besten Social Media Marketing Strategie natürlich Instagram dazugehöre, inklusive Kennzahlen über Influencer.
Er machte mir klar, dass dank Influencer der ROI gesteigert werde und dadurch mehr Word-of-Mouth auch zu mehr Earned Media führen müsste.
Tönt einfach, klar wie Bratensauce. :-)
Ich habe meine Überlegungen und Recherchen zum Thema hier aufgeschrieben und am #MedienBC 2018 am 3. März präsentiert.

Download die Slides von der DrKPI®  Präsentation beim #MedienBC von #SRF #MAZ sowie dem Marketing Club Allgäu in Kempten: 15 MB, PDF Datei

Lieber Leser, schaue es Dir an und lass mich in einem Kommentar wissen was du denkst.
Da habe ich natürlich auch die inspirierenden Ideen vom Medien #Barcamp  #MedienBC einfliessen lassen.
Übrigens zum #SRFmazMeBa 2017 haben wir diesen Beitrag geschrieben

♥ Neugierig? Machen Sie es wie unsere 1,000 Abonnenten, tragen Sie Ihre eMail hier ein and lesen Sie weiter

Fragen unten einfach anklicken und Sie kommen sofort zur Antwort weiter unten.

1. Vom #SRFmazMeBa 2017 zum #MedienBC 2018

2017 hatte das Barcamp noch den Hashtag #SRFmazMeBa. Aber mit 10 Buchstaben war das den Veranstaltern wohl zu lang.  Obwohl das Branding mit SRF und maz gut gemacht war, wurde es für dieses Jahr mit #MedienBC ersetzt.
Aber dies vielleicht auch deshalb, weil am 4 März ja die Abstimmung “no Billag” stattfand. Vielleicht wollte da das SRF etwas leiser auftreten? Bei der Annahme der Volksinitiative hätte das öffentlich-rechtliche Fernsehen und Radio keine Rundfunkgebühren mehr von jedem Haushalt erhalten.
Heute habe ich mit Freude festgestellt das mehr als 71% der Stimmbürger die “No Billag” Initiative abgelehnt.  Wir werden weiterhin eine durch Gebühren finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in der Schweiz haben.  Das ist gut so.

2. #MedienBC – ein #Barcamp mit Substanz

Es gab viele Vorträge. Eine der vielen Sessions, welche mich beeindruckte und mir wieder was Neues beibrachte war diejenige von Perla Ciommi von Lucify.ch (geht online Ende März).
Meine langjährige Erfahrung ist, dass bei Barcamps Sessions mit wenigen Teilnehmer oft auch sehr inspirierend sein können.  Die Problematik von Flüchtlingen als Medienschaffende in Redaktionen – Sprach- und/oder Kulturbarrieren – war für mich sehr interessant.
Nicht nur fehlen uns “Ausländer” oder “Flüchtlinge” als Mitarbeitende in Medienhäusern und Verlagen, auch wir als Zuhörer scheinen Schwierigkeiten zu haben was deren Akzeptanz betrifft.

#MedienBC Flüchtlinge in den Medien - Herausforderungen für Redaktionen, Flüchtlinge UND Zuhörer. Packen wir es an.

#MedienBC Flüchtlinge in den Medien – Herausforderungen für Redaktionen, Flüchtlinge UND Zuhörer. Packen wir es an.


Ich wünsche Perla auch mit ihrer Plattform Lucify.ch viel Erfolg.
Was ein wenig unter ging ist auch, dass Flüchtlinge auch mehr im Corporate Communication Umfeld mit einbezogen werden müssen. Einige Anfänge gibt es wie von Alpiq InTec.
Auch MrWomm offerierte wieder eine interessante Session.
MedienBC 2018 MrWomm mit Thematik: Meiden Fragmentierung, Marginalisierung (Dark Social) und Jeder ist ein Influencer.

MedienBC 2018 MrWomm mit Thematik: Medien Fragmentierung, Marginalisierung (Dark Social) und Jeder ist ein Influencer.

3. Die Nabelschau in Kennzahlen: Facebook, Instagram, Twitter

Vor meiner Session über Influencer Marketing besuchte ich unter anderem auch von Cristina Maurer und Ihrer Kollegin, Martina Bosshard (mein Gespräch mit ihr nach ihrer Session war sehr informativ) beide von der Migros.
Was für mich interessant war?
Auch bei der Migros ist viel “trial und error” Arbeit dabei.  Anders ausgedrückt, ehemalige Blogger Relations oder heute auch oft genannte Influencer Marketing bedingt viele sorgfältige Handarbeit, Big Data hin oder her.
Macht für mich die Migros wieder einmal noch sympathischer. Auch hier führt nur harte Arbeit zum Ziel.

Wen informieren wir zuerts: Medienhäuser, Journalisten, Influencer, Mitarbeiter.... Diskussion mit den Migros Experten Martina Bosshard und Cristina Maurer.

Wen informieren wir zuerst: Medienhäuser, Journalisten, Influencer, Mitarbeiter…. Diskussion mit den Migros Experten Martina Bosshard und Cristina Maurer.


Man sucht sich Influencer über Jahre hinweg aus, arbeitet mit diesen, behandelt sie mit Respekt, usw.  Inwiefern diese Zusammenarbeit aber erfolgreich ist, wissen wir nicht so genau.
Mit anderen Worten, Influencer Marketing is fast wie Print- oder Fernsehwerbung. Reichweite ist das eine, mehr Verkäufe ist das andere.  Inwiefern diese dann den Influencer Aktivitäten oder der Fernsehwerbung zugeschrieben werden können (z.B. im Falle einer Bank), ist nich einfach zu bestimmen.
Wichtig war auch die Frage an die Zuhörer wen wir in Krisen- oder Werbesituationen zuerst informieren: Journalisten, Influencer wie Blogger, oder ….
Dabei war klar, dass Journalisten je nach Verlagshaus unterscheiden, d.h. deren Ansprüche an Information und News sind stark differenziert from Freesheet zur bezahlten Tageszeitung. Aber auch Influencers und Bloggers haben unterschiedliche Ansprüche. Manche sind kritisch und lassen sich nicht einfach so für Werbezwecke einspannen. Das ist aber nicht unbedingt negativ.
#MedienBC @Kusito: Facebook und kostenlose Reichweite sind passé. Was nun?

#MedienBC @Kusito: Facebook und kostenlose Reichweite sind passé. Was nun?


Diese Problematik wird dann auch ganz klar von vielen Kennzahlen Liebhabern vergessen. Ein Beispiel ist Influencer.db, eine Suchmaschine für Instagram. Kennzahlen sind:

  1. Interaktionsrate: Die durchschnittliche Anzahl an Kommentaren pro Foto…
    PS. Meistens enthält ein Instagram Kommentar zu einem Foto weniger als 10 Worte.
  2. Hashtags: die beliebtesten Hashtags und die markierten Orte.
  3. Wert pro Foto: Je höher die Anzahl der Follower und der Interaktionen, desto höher liegt dieser in US-Dollar angegebene Wert.

Bringt das was?
Sicherlich ist die Interaktionsrate interessant, d.h. die Anzahl Kommentare pro Foto wenn wir diese mit der Anzahl Followers vergleichen. Doch leider ist dies noch keine Garantie für Einfluss.

#MedienBC 2018: Von Anfang an interessante, inspirierende und lustige Gesprächspartner am Medien Barcamp - SRF und MAZ.

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4. Instagram: Popularität ist nicht Einfluss

In zwei experimentellen Untersuchungen haben De Veirman, et.al. gezeigt, that Instagram Influencers mit vielen Followers als mehr sympathisch empfunden werden als andere Nutzer. Dies ist jedoch teilweise darauf zurückzuführen, dass solche Nutzer als populärer eingeschätzt werden als andere.
Obwohl solche populäre Nutzer Meinungsführer sein können, ist dies nur beschränkt auf die Anzahl Followers zurückzuführen. Wenn der Influencer selber nur wenigen Instagram Konten folgt, kann dies seine Liebenswürdigkeit in den Augen anderer Nutzern negativ beeinflussen. Das schmälert wiederum dessen Einfluss.
Die Forscher stellten fest, dass Influencer Marketing mit Nutzern mit vielen Followers nicht unbedingt eine effektive Strategie ist. Speziell im Fall sehr unterschiedlicher Produkte kann eine solche Zusammenarbeit die von möglichen Kunden wahrgenommene Einzigartigkeit des Produktes schmälern. Dies senkt laut diesen Forschungsresultaten auch die Einstellung zur Marke.
De Veirman, Marijke, Cauberghe, Veroline, & Hudders, Liselot (2017-07). Marketing through Instagram influencers: The impact of number of followers and product divergence on brand attitude, International Journal of Advertising 36(1), p. 1-31  DOI 10.1080/02650487.2017.1348035
Übrigens, Gleiches haben Forscher auch auf Twitter beobachtet und dies schon 2011 publiziert. Retweets, Likes, Mentions sind oft bei Micro-Influencers viel besser als bei Stars. Natürlich, Ausnahmen wie Politiker aus dem Weissen Haus bestätigen diese Regeln.
Bakshy, Eytan, Hofman, Jake, M., Winter, Mason, A. & Watts, Duncan J. (2011-02). Everyone’s an influencer: Quantifying influence on Twitter. Proceeding WSDM ’11 Proceedings of the fourth ACM international conference on Web search and data mining. Hong Kong, p. 65-74. DOI: 10.1145/1935826.1935845 Aufgerufen am 2018-03-03 auf https://www.researchgate.net/publication/221520053

#MedienBC 2018: @Chefblogger und @DrKPIde: Diskussionsrunde ... was war da wohl lustig? :-)

#MedienBC 2018: @Chefblogger und @DrKPIde: Diskussionsrunde … was war da wohl lustig? :-)

5. Experiential Word of Mouth (WOM) Marketing und Werbung

Experiential WOM Marketing oder WOMM funktioniert, da der Influencer Erfahrungen mit dem Produkt hat, vorzugsweise fährt er Bahn und hat schon seit Jahren eine Bahncard oder noch besser ein Generalabonnement in der Schweiz. Hier ist der Brand-Influencer Fit ideal zwischen dem Produkt – Bahnreisen – und dem Influencer – ein Vielfahrer.
Dies kommt bei den Lesern oder Zuschauern von einem Video auch sehr gut an. Schwierig wird es, wenn der Influencer jeden 2 Monat für ein anderes Produkt der gleichen Kategorie wirbt (z.B. Kosmetik, Autos oder Reisen).
Dann ist seine Vertrauenswürdigkeit im Eimer.  Auch die Einzigartigkeit der Marke und deren Vertrauen in den Augen der Kunden wird angekratzt, wie Forschungsresultate zeigen.
Evans, Nathaniel J., Phua, Joe, Lim, Jay & Jun, Hyoyeun (2017-09). Disclosing Instagram influencer advertising: The effects of disclosure language on advertising recognition, attitudes, and behavioral intent. Journal of Interactive Advertising, p. 138-149. DOI: 10.1080/15252019.2017.1366885

Mehr Bang for the Buck.

Mehr Bang for the Buck.


Trotzdem im Zeitalter wo wir nach einigen Kennzahlen im Schnitt rund 400 Ads am Tage sehen, da werden neue Formen der Kommunikation mit Kunden immer wichtiger.
Dabei sollten wir nicht vergessen, seit 1944 ist Influencer Marketing immer mehr ein Thema für Forscher. Schon Lazarsfeld, Berelson und Gaudet fanden raus, dass die meisten sich z.B. bei einer Wahl von anderen – Influencern oder Opinion Leaders – beeinflussen lassen.  Die letzteren sind solche, welche besser als der Durchschnitt orientiert sind und sich mitteilen. Orientierung oder Wissen haben sich dabei in der Studie (siehe Buch unten) die Opinion Leaders mit Studium von Zeitungen, usw. erarbeitet.
Mitteilen ist auch heute ein Thema, doch das alle Social Media Influencer besser orientiert sind und sich besser anhand von Fakten informieren kann und darf bezweifelt werden.
Paul F. Lazarsfeld, Bernard Berelson, and Hazel Gaudet (1944, 1948).  People’s Choice: How the Voter Makes Up His Mind in a Presidential Campaign. Columbia University Press.(1944).
#MedienBC 2018 Aufmerksame, freundliche, hilfreiche und kritische Zuhörer sind Programm.

#MedienBC 2018 Aufmerksame, freundliche, hilfreiche und kritische Zuhörer sind Programm.

6. Checkliste mit 10 besten Metrics für Influencer Marketing: Was ist Eure Meinung?

Hier noch ein paar interessante mögliche Metrics die ihr brauchen solltet im Influencer Marketing. Zuerst noch ein Beispiel

Facebook und Fondue: Korrelation ist nicht Kausalität

Am Rande der Session mit “Migros” gab es auch noch Input von ehemaligen Migros Mitarbeitern. Unter anderem wurde mir ein Fondue Beispiel aufgetischt. Dabei erzählte mir die Person, dass mit Hilfe von Inhalten und bezahlter Reichweite auf Facebook geziehlt regionale Gruppen zum Thema und Fondue erreicht wurden. Resultat war eine Steigerung des Verkaufes von Fondue Mischungen in diesen lokalen Migros Märkten.
Inwiefern wir dies so einfach der gekauften Reichweite auf Facebook zuordnen können ist nicht klar. Zum Beispiel hat da Confirmation Bias (Bestätigungsfehler) sichrlich auch eine Rolle gespielt.
Dies heisst, wir schreiben die Mehrverkäufe unserer Aktion auf Facebook zu, können dies aber nicht beweisen. Mit anderen Worten, weitere Faktoren welche wir nicht kontrollieren können, sind unter Umständen ein viel wichtigerer Faktor für den erhöhten Verkauf als die gezielt regional gekaufte Reichweite auf Facebook (Promotion von Content zu Fondue).
Das zeigt wieder einmal, wie oft Korrelation zwischen zwei Faktoren wie Facebook Content und Mehrverkauf als Kausalität interpretiert wird.

Checkliste – Ratgeber für Kennzahlen Profis

Was Daten und die Session von der Migros beim #MedienBC sehr gut illustrieren ist,  dass wir uns die Influencers mit Sorgfalt und ein wenig Systematik aussuchen.
Anzeichen von Problemen sind z.B. diese Metriken oder Kennzahlen welche mit Software ans Tageslicht gebraucht werden können, aber zum Teil auch Handarbeit erfordern:

  • Ein Instagram Account wo rund 40% oder noch mehr der Followers einfach Fakes sind,
  • ein Influencer der viel Haut zeigt (pass? dies zu unserer Marke?),
  • morgen für A und übermorgen für B Werbung macht,
  • es nicht fertig bringt, in seinem Blog interessante Stories mit Mehrwert für meine Zielgruppen regelmässig (z.B. 1 x im Monat) zu platzieren und
  • dem Alter nach nicht meiner Zielgruppe entspricht.

Körperbetonte Fotos, viele Followers: Das ist was ein Influencer braucht? NOT.

Körperbetonte Fotos, viele Followers: Das ist was ein Influencer braucht? NOT.


Horizont (2017-02-15). Schweizer Spitzen – Influencer. Horizont, Report Marktplatz Schweiz, p. 44.
Übrigens, auch im B2B Bereich können Influencers eingesetzt werden wie z.B. Early Adopters von meinem Produkt welche dieses innovativ und kreativ einsetzen.
Was ist Eure Meinung zu diesem Thema:

  1. Habe Ihr schon mal eine Influencer Kampagne für Euer Produkt gemacht?
  2. Wie nutzt Ihr Influencer Kampagnen für KMUs?
  3. Wann nervt Euch Influencer Marketing?

Hier sind unsere Tipps für die Optimierung vom Recruiting im Bereich Ausbildung. Einfache Grundsätze, an die wir uns immer wieder erinnern sollten.
[su_box title=”10-Punkte Checkliste: 10 besten Kennzahlen für das Influencer Marketing ” box_color=”#86bac5″ radius=”9″ class=”aligncenter max-width: 700px”]

  1. Interaktionsrate: Anzahl an Kommentaren pro Foto…Blogeintrag.
  2. Influencerrate 1: Antworten des Influencers auf Kommentare.
  3. Influencerrate 2: Qualität der Antworten des Influencers.
  4. Brand-Influencer Fit: Inwiefern passt der Influencer zur Marke (Handarbeit)
  5. Zielgruppe(n)-Influencer Fit: Z.B. Gender, Alter, usw.
  6. Anzahl der Werbung: Prozentsatz der Werbung im Blog.
  7. Qualität der Inhalte: Schreibweise, Struktur
  8. Branding des Influencers: Self Branding.
  9. InstaLike Index 1:  Design und die Visualität/Fotos.
  10. InstaLike Index 2: Weiterempfehlung des Instagram/Blogs.
Download die Slides von der DrKPI®  Präsentation beim #MedienBC von #SRF #MAZ sowie dem Marketing Club Allgäu in Kempten: 15 MB, PDF Datei

[/su_box]
Offfenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Ressources zum Thema

Es gibt mehr zum Thema Influencer Marketing, Measurement und Word of Mouth Marketing und nochmals mehr zu Word-of-Mouth Marketing.
LESENSWERT: Compliance Guide für Influencers der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten I DLM die medienanstalten – ALM GbRs

Fotos: Sandra Blaser Photography, Urs E. Gattiker

[su_slider source=”media: 8840,8838,8844,8841,8847,8842,8868″]
Pepsi advert fails to click with the digital generation – political backlash forced Pepsi to pull the ad less than 24 hours after its [/su_slider]

Marketingplan: Die Gruppe plant

In Kürze: Influencer Marketing ist wichtig.
Hol Dir die Slides here als Download.
Doch mit “Navel Gazing Metrics” werden wir unser Ziel wohl kaum erreichen.
Dafür müssen wir den #InfluencerBrandFit schaffen.
PS. Dies war ein am 7 Nov. gehaltener Vortrag bei der MarComSuisse. Das Event bot wieder einmal Gelegenheit für interessante Gespräche.
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Fragen unten einfach anklicken und Sie können sogleich die Antwort lesen.

Doch bevor wir loslegen, gibt es noch ein wenig Arbeit.
[su_box title=”Ohne Definitionen geht es kaum” box_color=”#86bac5″ radius=”9″ class=”alignlcenter max-width: 700px”]

Was ist ein Influencer – eine 3-Punkte-Definition
Wichtige Definitionen rund ums Influencer Marketing
Was ist Influencer Marketing?
Marketing für Nobelmarken: Was ist Influencer Reichweite?
Influencer Marketing: TV, Instagram oder Blog?
#MCLago Event: Influencer Marketing
#MCLago: Influencer Marketing feiert Erfolge im B2B Bereich
[/su_box]

1. Sind Influencer wichtig?

Durchforschen wir das Internet ein bisschen, finden wir natürlich einige Antworten, z.B.:

    1. Nur 15% der Konsumenten nutzen Influencers bei der Suche von Information über ein Produkt. 35% der Teilnehmer in der Studie gaben an, Familie, enge Freunde und ein paar Kollegen würden Sie beeinflussen (DigitasLBi, 2016).
    2. “Influencer Marketing wirkt nicht nur bei den ganz jungen Zielgruppen. … Produktplatzierungen von YouTubern, Instagrammern & Co. werden bereits von mehr als einem Viertel aller Internetnutzer in Deutschland wahrgenommen. Influencer Marketing hat dabei eine stark verkaufsfördernde Wirkung – und das nicht nur bei Teenagern” (Influry, August 2017, siehe Chart unten).
Die Studie insinuiert Kausalität ohne für diese zu testen. Die Formulierung der Frage führt zu einem Halo Effekt, wobei einige der Teilnehmer mit Ja antworten weil sie denken, das wird gewünscht, ist cool. Nebenbei ist unklar wie lange nach Ansicht des YouTube Videos der Einfluss war der zum Einkauf führte. Wegen eines Videos oder Instagram Fotos bin ich also 2 Wochen später hingegangen und habe im Laden oder Online eine Kaffeemaschine gekauft im Wert von 800 Euro? PS. der Durchschnitt der Teenies sieht mehr als 10 Videoclips und sicherlich 20 Instagram Updates pro Tag). D.h. wie wichtig sind solche Videos und Updates. Sind vielleicht andere Faktoren wichtiger und haben Sie mehr beeinflusst als das Video oder die Instagram Foto?

Die Studie insinuiert Kausalität ohne für diese zu testen. Die Formulierung der Frage führt zu einem Halo Effekt. Das heisst, einige Teilnehmer werden alleine deshalb diese Frage mit Ja beantworten, weil sie denken, dass ist die erwünschte Antwort…. oder es ist ganz einfach cool.

  1. Die Daten der Grafik unten zeigen, dass die Familie den grössten Einfluss ausübt, während TV Werbung oder Berühmtheiten wie George Clooney laut Konsumenten keinen Einfluss auf deren Kaufentscheidungen ausüben (pulse Marktforschung, Juli 2017, siehe Chart gleich unten).

Die Studie zeigt, YouTube, Instagram und Twitter Influencers bringen wenig bis gar nichts.

Die Studie zeigt: YouTube, Instagram und Twitter Influencers bringen wenig bis gar nichts.


Doch bevor ich die obigen Zahlen akzeptieren kann, muss ich an einigen Stellen nachhaken. Ich frage mich z.B.:

      1. Sind die Teilnehmer der obigen Studien repräsentativ für die gewünschte Zielgruppe?
      2. Können die Teilnehmer die Ihnen gestellten Fragen genau beantworten? Dies hängt z.B. vom Grade der Selbsteinschätzung und dem Erinnerungsvermögen ab.
      3. Wurde den befragten Personen gesagt, in welcher Phase des Customer Journey’s sie sind (d.h. Abklärung, Selektion möglicher Produktoptionen, 1 Woche oder weniger vor dem Kauf, usw.), um dann genau zu markieren, wer sie wie beeinflusst?

Diese oben genannten 3 Punkte sind in den meisten Studien (auch den oben zitierten) methodisch nicht sauber gelöst. Demzufolge sind die Daten nicht aussagekräftig. So einfach ist das.
Natürlich, es kann ohne weiteres sein, dass das folgende Zitat stimmt:

“Influencers werden beim Kaufprozess nicht konsultiert.”

Dennoch sollte das Zitat um eine Perspektive erweitert werden:

Jeder Konsument ist ein Influencer. Dessen Einfluss wird gestärkt, wenn das Votum für ein Produkt auf Experiential Word-of-Mouth basiert.

2. Influencer Marketing: Was ist das Ziel?

Wenn die Daten oben nicht unbedingt vertrauenswürdig sind, was können wir dann tun, um unser Influencer Marketing zu optimieren?
Natürlich nutzen wir Marketing nicht auf die gleiche Weise für Konsum- und Investitionsgüter. Das Image unten zeigt diese Problematik auf.

Konsumgut oder Investitionsgut, Bekanntheit steigern und/oder Verkauf erhöhen. Was darf es sein?

Konsumgut oder Investitionsgut, Bekanntheit steigern und/oder Verkauf erhöhen. Was darf es sein?


Die Stärke Facebook’s war ihr Potential für mehr “earned” Konversation und Engagement. Doch heute ist es weniger als 1 % und es sinkt auch auf Instagram rasant in den letzten 12 Monaten.
Auch für eine Influencer Kampagne müssen Ziele festgelegt werden. Klappt dies nicht, ist es schwierig den “perfekten” Influencer für das Produkt oder die Marke zu finden.

3.  Der perfekte Influencer

Twitter versuchte seinen Werbekunden zu erklären, warum Influencer Marketing etwas bringt. Unter anderem stand in einer Email:

Twitter ist eine leistungsstarke Plattform für wichtige Influencer und weniger bekannte Personen, die aber mit treuen Followern aufwarten können. Wenn du den Einfluss eines Influencers für deine Botschaft nutzen möchtest, solltest du folgende Punkte bedenken:
• Wichtiger als die Anzahl der Follower ist, wie aktiv die Follower sind.

• Schau dir an, wie sie ähnliche Produkte oder Services in der Vergangenheit beworben haben, und überlege, ob das zu deiner Botschaft passt.

Aktive Followers erwähnen vielleicht schon meine Marke. Wenn diese jedoch schon ähnliche Produkte beworben haben, ist das auch eine Frage der Glaubwürdigkeit und Authentizität in den Augen von Konsumenten.
Anders ausgedrückt, ein Influencer der noch keine meiner Konkurrenzprodukte beworben hat, ist glaubwürdiger als ein Sternchen, dass diese Woche Softdrink A und nächsten Monat für Softdrink B wirbt.
Zur Illustration: Wenn ich heute für Opel, morgen für Renault und dann für Fiat als Influencer arbeite, sind mögliche Konflikte und Missverständnisse vorprogrammiert.

Der erfolgreiche Influencer repräsentiert eine persönliche Marke oder "personal brand" . Diese persönliche Marke muss interessant, nützlich, einzigartig und widerspruchsfrei sein. Desto eher dies zutrifft, desto besser.

Der erfolgreiche Influencer repräsentiert eine persönliche Marke oder “personal brand” . Diese persönliche Marke muss interessant, nützlich, einzigartig und widerspruchsfrei sein. Desto eher dies zutrifft, desto besser.


Wenn wir mit Influencers wie Petra Drissen arbeiten möchten, dann sollten wir einmal abklären, auf was wir Wert legen. Mit anderen Worten:

      • Ist das Image des Influencers attraktiv für unsere Zielgruppe?
      • Wie können wir den Content verschiedener Influencer vergleichen anhand der Qualität, der Resonanz bei Lesern, usw.
      • Sind die Fans / Leser des Influencer’s die von uns gesuchte Zielgruppe.

Nur Zahlen wie die Anzahl an Facebook Likes oder auch Instagram Followers werden zu diesen 3 Fragen keine Antwort liefern. Da müssen wir uns mehr auf die Inhalte der Webseite oder des Blogs konzentrieren.

Sind meine Inhalte optimiert und stösst meine Stories und Kampagnen auch BrandBuzz im Social Web generieren.

Sind meine Inhalte optimiert? Stossen meine Stories und Kampagnen auf Interesse? Werden meine Inhalte und #Hashtags in Texten erwähnt, d.h. stossen meine Inhalte auf Resonanz.


Tipp: Der Deutsche Marketing Tag 2017 vom Deutschen Marketing Verband steht vor der Tür —- Download vom Programm (PDF Datei, 2.9MB) –JETZT registrieren für den Marketing Tag

4. Nabelschau / “Navel Gazing” Metrics helfen nicht

Influencer Marketing funktioniert immer weniger. Teilweise basiert dies darauf, dass wir unsere Hausaufgaben nicht immer richtig machen. Manchmal werden Entscheidungen getroffen ohne solide Fakten auf der Hand zu haben.
Dabei kommen alternative Fakten oder Navel Gazing / Nabelschau Metrics immer mehr zum Einsatz. Solche auf nicht repräsentativen Daten basierte Analysen, welche nicht immer gut gemacht sind, ergeben falsche Resultate. Hier werden KPIs empfohlen, deren Steuerungsrelevanz meist zweifelhaft erscheint.

4.1 Nabelschau Jung von Matt und Brandnew IO?

Z.B. führten die Agenturen Jung von Matt and Brandnew IO eine interessante Studie durch, in der versucht wurde mit Hilfeeiner Methode – Random Forests – Daten von gut 655 Influencers über 2 Jahre hinweg zu analysieren.
Die Studie umfasst Instagram Influencers. Man findet Aussagen wie:

      • “The sample is thus not entirely random and presents a self-selection bias.”

Entweder ist eine Stichprobe repräsentativ oder nicht. Die Studie basiert also auf einer nicht randomisierten Stichprobe, welche zu Selektionsbasis führt.
Weiter wird erwähnt:

      • “the response: the business KPI we are interested in; e.g. engagement rate or number of likes per post.”
      • “the predictors: the factors, metrics or dimensions that we aim to investigate in order to understand
        whether they have any impact on the response; e.g. age of poster, average income of audience, or the day of week the post went live.”

Doch gerade für mehrere Faktoren, wie oben erwähnt braucht es eine multivariate Erweiterung der Methodik von Strobl, Malley und Tutz, wie sie die Gradient Boosted Regression Trees von Friedman bietet.
Darüber hinaus liest man Schlussfolgerungen wie:

      • die beste Zeit für Influencer zum Posten auf Instagram ist 18:30 Uhr (wie wissen die Autoren, dass dies nicht von den Followers abhängt und deren Alter, Land, Interessen/Thema des Influencers, usw.?).
      • Fragezeichen, Titel mit 35 Wörtern auf Instagram und 3 Hashtags sind die magische Formel für Engagement (und inwiefern sind diese Faktoren korreliert und eliminieren sich dabei vielleicht gegenseitig?).

Die im Report gemachten Angaben erwecken den Eindruck, dass die von den Autoren gemachten Schlussfolgerungen auf falsch angewendete Methodik oder Nichteliminierung von gewissen Effekten beruhen. Das führt zu unserem Fazit:

Einer Agentur die Verantwortung für die Auswahl der Influencer erteilen, ist nicht effektiv.
Hier braucht es systematische Arbeit für die Erarbeitung der steuerungsrelevanten Kennzahlen.
Die Marke muss in diesen Prozess involviert sein.

Checkliste: So wählt man Influencers aus welche zur Marke passen.

Checkliste: So wählt man Influencers aus welche zur Marke passen.

4.2 Andy Lippner: Reichen Zahlenspielereien, wenn es um Geld geht?

Andy versucht die Sache anhand eines Pakets, bestehend aus einem Blogeintrag und 2 Social Posts (z.B. 2 Fotos auf Instagram), zu illustrieren. Er nimmt z.B. an, ein Mikro-Influencer hätte 5,000 bis ca. 50’000 Followers (was er als Reichweite bezeichnet). Beispiele sind:

  • $ 200 bis $ 1.500, mit Standard Nutzungsrechten und ohne Exklusivität und
  • 400 bis 4000 US-Dollar mit erweiterten Nutzungsrechten und Exklusivität.

Für einen Top-Level Influencer (ein nicht-prominenter Influencer mit mehr als 100,000 Followers) sieht dies wie folgt aus:

  • 4.000 bis 20.000 US-Dollar, mit Standard Nutzungsrechten und ohne Exklusivität und
  • $ 15.000 bis $ 50.000-plus, mit erweiterten Nutzungsrechten und Exklusivität.

Der Autor betont dabei, dass ein Influencer wenig mehr verlangen wird, um es auf verschiedenen zusätzlichen Plattformen zu publizieren. Doch stellt sich die Frage, ob unser Zielpublikum es dort auch sehen will – oder es dieses dort überhaupt erreicht. Facebook Nutzer bilden nicht unbedingt auch dieselbe Nutzergruppe wie auf Snapchat oder Instagram.
Natürlich, einen Blogeintrag auf der Webseite vom Unternehmen zu publizieren, ist gut. Doch denselben auch auf der Seite der Influencerin zu zeigen, das goutiert Google nicht. Diese Strategie ist aus SEO-Gründen nicht zu empfehlen.
Ein ganzheitlicher Ansatz ist interessant, aber je nach Land oder sogar Region (z.B. Kalifornien vs. mittlerer Westen der USA) muss der Ansatz angepasst werden.
Im Vordergrund steht die langfristige Zusammenarbeit mit dem Influencer und nicht ein “flash in the pan” (wie beim Flambieren). Die langfristige Wirkung ist unser Ziel.
So wie oben dargestellt, erreichen Sie eine Preisvorstellung und können schnell ein Budget erstellen. Ob dieser Ansatz Ihnen jedoch eine effektive und erfolgreiche Kampagne bringt, ist zu bezweifeln.

4.3 Der Influencer-Brand-Fit ist sehr wichtig

Nur wenn mein Influencer zu meinem Brand passt (z.B. ähnliche Werte und bleibt diesen Werten dabei über Jahre treu), sollte eine Zusammenarbeit in Betracht gezogen werden.
Natürlich helfen hier auch Kennzahlen. Diese nutzen wir, um unseren Kunden aufzuzeigen, wieso ein Influencer sich für die Zusammenarbeit empfiehlt.
Die für Sie richtigen Kennzahlen zu entwickeln ist essentiell. Und nein, eine Nabelschau mit Followers auf Instagram zu betreiben (Problematik Fake, Leute vergessen zu schnell, usw.), ist kein professioneller Audit zur Evaluation der Influencer Marketing Aktivitäten.
Packen Sie es richtig an, es lohnt sich.

Der Influencer-Brand-Fit ist Match entscheidend.

Der Influencer-Brand-Match ist entscheidend.

Schlussfolgerungen: Was sind die nächsten Schritte?

Facebook Likes korrelieren nicht mit mehr Business oder Engagement (d.h. es besteht keine Kausalität im Sinne von “mehr Likes = mehr Verkauf”). Das gleiche gilt auch für Instagram Likes.
Doch können Influencers helfen, die Bekanntheit der Marke zu steigern. Aber dies hilft nur dann, wenn der Bekanntheitsgrad auch in der gewünschten Zielgruppe erhöht wird.
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde, wäre Ihre Meinung:

      • Welche Marke ist für Sie ein tolles Beispiel, wie man das Influencer Marketing richtig macht?
      • Lassen Sie sich von Influencers in Ihrem Verkaufverhalten beeinflussen?
      • Wie nutzen Sie digitale Kanäle oder auch Influencer zur Stärkung der Marke?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werde.

Download die Slides von der DrKPI®  Präsentation bei MarComSuisse in Zug: 10 MB, PDF Datei

[embeddoc url=”http://blog.drkpi.de/wp-content/files/DrKPI-Influencer-Marketing-MarcomSuisse-Download.pdf” width=”100%” viewer=”google”]
Die Grafik unten inklusive das Video für den Fernsehspot illustrieren, was passieren kann, wenn man einen Star in der Werbung als Markenbotschafter nutzt. Clicks, Gespräche, usw.
Doch hat die Kampagne für das viele Geld mehr Kunden dazu bewegt, vom Auto oder Flugzeug auf die Bahn umzusteigen, um von Berlin nach München oder umgekehrt zu reisen?
Wenn dies geschah, chapeau an die Bahn. Wenn nicht, was lief falsch?
Ganz einfach, ich erkläre es Ihnen bei einer Tasse Tee im Büro oder am Deutschen Marketing Tag 2017 #DMT17, in Frankfurt. Wir sehen uns.

€15 Mio Kampagne mit Nico Rosberg als Influencer: Ein Flop?

€15 Mio Kampagne mit Nico Rosberg als Influencer: Ein Flop?

Auch in Holland wird Personal gesucht. Fast immer jedoch nur stundenweise Teilzeit Anstellung zu unregelmässigen Zeiten.

In Kürze: Employer Branding ist ein beliebtes Schlagwort wie auch Word-of-Mouth (WOM) Marketing oder Markenstärke.
Doch was tun wenn es an Motivation und Hilfsbereitschaft mangelt?
Das Wissen über das Produkt das verkauft wird beim Verkaufspersonal zu wünschen übrig lässt?
Das hilft dem Employer Brand kaum.
Das Word-of-Mouth über den Service wird Online und Offline sicherlich nicht besser.
Einige Eindrücke von Shopfloors welche wir in den letzten Wochen besucht haben.
Fragen unten einfach anklicken und Sie können sogleich die Antwort lesen.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Dinge welche sie wissen sollten. Uebrigens:

  • Was war Ihr letztes tolles Einkaufserlebnis? Können Sie sich noch erinnern?

1.  Wo bleibt das tolle Einkaufserlebnis?

Was einem in einem Laden von Esprit, Adidas, Nike, usw. sofort auffällt ist:

  1. Mitarbeiter finden sich selber sehr cool (extremes Beispiel siehe Adidas Store in Antwerpen), und
  2. haben es sehr lustig miteinander.

Eigentlich toll nur das Problem ist, dass der Service vom Personal zu wünschen übrig lässt.
Abgesehen davon, viele dieser “coolen Typen” kenn die eigenen Produkte nur sehr ungenau. Das heisst, wie diese gemacht sind, warum das tragen dieses Schuhes ein Vorteil ist, usw. kann einem niemand erklären. Traurig aber war.

Bei Adidas geht die eigene Rauchpause vor. Resultat: einige Kunden helfen sich selber, andere haben den Laden schon verlassen. Word-of-Mouth ist: Service nicht zufriedenstellend.

Bei Adidas geht die eigene Rauchpause vor. Resultat: einige Kunden helfen sich selber, andere haben den Laden schon verlassen. Word-of-Mouth ist: Service nicht zufriedenstellend.


Da liebe ich den Levi Strauss & Co. Store in Antwerpen. Gleich neben Adidas. Der Verkäufer weiss welche Produkte er hat. Deren Vor- wie auch Nachteile sind ihm geläufig. Er ist freundlich, springt für alle Kunden, sucht die richtige Grösse raus. Sagt einem auch wenn es nicht gut genug sitzt. Hat Ideen was besser sitzen könnte.
Schlechter Service im Einzelhandel stärkt die Marke auf keinen Fall. Guter Service Offline und Online schon eher.
Noch schlimmer kommt es, wenn der Service zu negativem Word-of-Mouth Marketing führt. Es könnte ja sein, dass ich meine schlechten Erfahrungen an meine Freunde weitergebe.
Das stärkt auch meinen Employer Brand keinesfalls. Wer ist schon wirklich enthusiastisch bei Adidas zu arbeiten, wenn deren Service Niveau weit unter dem Durchschnitt ist?
Der Timberland Laden in Antwerpen war da ein Vorbild für das Thema Einkaufserlebnis mit Mehrwehrt

  • Freundlichkeit, Schnelligkeit, Hilfsbereitschaft und sogar Humor von allen der 3 Verkäufer von 3 verschiedenen Leuten von uns getestet.

Timberland in Antwerpen: Exzellenter Service, Vom Chef bis zum Verkäufer, mit Humor, Wissen und Hilfsbereitschaft

Timberland in Antwerpen: Exzellenter Service, Vom Chef bis zum Verkäufer, mit Humor, Wissen und Hilfsbereitschaft


Aber manchmal klappt das nicht einmal von einem Laden einer Kette zum nächsten. Antwerpen war sehr gut was Service, Freundlichkeit und Wissen der MitarbeiterInnen angeht.
Ganz im Gegensatz zum Timberland Shop in Den Haag. Warum wohl. Das ist doch der Vorteil einer Marke, einheitlicher Service egal in welchem Ort ich einen Laden betrete.
Aber der Manager oder die Managerin macht vielleicht den Unterschied?
Fazit: Der Einzelhandel sucht qualifizierte Arbeitskräfte.
Doch guter Service is in Ladenketten nich immer einfach zu bekommen.
Auch ist das Niveau und Qualität der Dienstleistung zwischen verschiedener Ableger von Ketten nicht unbedingt vergleichbar.

2.  Einzelhandel: Wo sind die motivierten Mitarbeiter ?

Seit ca. 3 Monaten besuche ich des öfteren Läden aus privaten aber auch beruflichen Gründen.  Zum Beispiel in den Niederlanden fand ich sehr interessant dass:

  • im Einzelhandel anscheinend ein nicht zu unterschätzender Bedarf nach qualifiziertem und motiviertem Personal besteht.

An vielen Schaufenstern war eine Notiz zu finden (siehe Beispiel unten von Esprit) mit einer Aufforderung, dass man sich bewerben solle.
Doch jedesmal, wenn ich mich dann im Laden erkundigte, für wieviele Stunden die Arbeit denn sei, hiess es Flexibilität sei gefragt.
Nach meinem genaueren Nachfragen kam dann fast immer raus, dass die Stelle keine garantierte Anzahl Stunden je Woche hätte. Das heisst, die Person müsse flexibel je nach Bedarf auf Abruf von Montag bis Samstag einsetzbar sein.

Enthusiastische Mitarbeiter sucht auch mein Unternehmen. Doch diese nach deren Einstellung motiviert zu halten ist SEHR schwierig. MEHRWERT bietet dem Kunden der Laden nur dann, wenn dessen Mitarbeiter, motiviert, hilfsbereit und freundlich mit viel Wissen über das Produkt dem Kunden tatkräftig zur Seite stehen.

Enthusiastische Mitarbeiter sucht auch mein Unternehmen. Doch diese nach deren Einstellung motiviert zu halten ist SEHR schwierig. MEHRWERT bietet dem Kunden der Laden nur dann, wenn dessen Mitarbeiter, motiviert, hilfsbereit und freundlich mit viel Wissen über das Produkt dem Kunden tatkräftig zur Seite stehen.


Fazit: Was vom Verkäufer gefordert ist wird oft mehr oder weniger klar definiert (inklusive Foto… wird da vielleicht bei Esprit diskriminiert?).
Doch wie wertvoll dieses Humankapital dem Unternehmen wirklich ist, bleibt bei meinen Recherchen mit Ladenchefs und deren MitarbeiterInnen oft etwas unklar.

3. Was ist der Mehrwert für den Ladenbesucher?

Die obige Situation ist auch mit derjenigen in deutschen oder schweizerischen Ladenketten vergleichbar. Doch nirgendwo in der D-A-CH Region hörte ich Wörter wie –  motiviert, engagiert, flexibel, usw. –  so oft wie in Holland. Ladenmanagement oder Recruiter betonen diese Buzzwords. Aber wie funktioniert dies in der Praxis?
Motivierte und freundliche Mitarbeiter wollen wir alle. Wenn ich Kleider, Geräte wie Kaffeemaschinen, PCs, oder Haushaltgeschirr im Laden mit gutem Service kaufe, gibt es 3-primäre Gründe warum ich dies im Laden tue und nicht auf einem Digital Marketplace:

  1. Ich kann mir die Dinge zuerst einmal angucken, d.h. diese anfühlen, anprobieren im Fall von Kleidern, usw.
  2. Ich habe die Möglichkeit den gut ausgebildeten Verkäufer Dinge über das Produkt zu fragen (Vorteile gegenüber Produkt X, Materialien, usw.).
  3. Wenn ich was suche hilft die Verkäuferin mir das vielleicht passende Gerät, Kleid, Paar Schuhe oder Werkzeuge wie Schraubenzieher zu finden. Manchmal macht mich das Verkaufspersonal auch auf eine attraktive Alternative aufmerksam.

Doch leider werden diese 3 Punkte öfters nicht erfüllt. Zum Beispiel, bei Nachfrage nach dem Material im Produkt weiss die Verkäuferin keinen Bescheid. Also gehe ich nach Hause, nutze das Internet des Herstellers und finde die Informationen selber.
Das obige Beispiel zeigt, wenn ich dann auf der Internetseite bin, kann ich ja gleich dort bestellen. Warum soll ich z.B. in Alkmaar topshelf.nl ein zweites Mal besuchen um die Regenjacke zu kaufen?
Die Vorteile der persönlichen und fachkundigen Bedienung im Laden gegenüber dem Einkauf auf dem Digital Marketplace muss genutzt werden.
Als Ladenbesitzer heisst dies aber auch, ich muss in mein Personal investieren und versuchen mit deren Hilfe meine Markenstärke zu steigern und den Employer Brand noch attraktiver zu machen.
Fazit: Wenn ich genau weiss was ich will – Samsung Galaxy 10 S oder BlackBerry 12 – hängt der Entscheid oft auch vom Preis ab. Dann ist der Einkauf auf dem Digital Marketplace bequem und möglicherweise sehr attraktiv.
Beim Kleid, verderblichen Lebensmitteln, usw. hat der Händler um die Ecke einen Vorteil.
Doch diese Vorteile kann der Händler nur mit gut ausgebildetem, motiviertem und freundlichem wie auch hilfsbereitem Personal nutzen das sich sicher ist, dass der Arbeitgeber dessen Leistung zu würdigen weiss.
Der Laden muss dem Kunden klaren Mehrwert im Verhältnis zum Digital Marketplace bieten. Ansonsten fallen die Umsätze spätestens morgen wenn nicht schon heute Nachmittag.

Wenn im Einzelhandel die Angestellten mehr mit sich selber beschäftigt sind als mit den Kunden: Vorteil von Service und Beratung im Laden gegenüber Selbstservice auf dem Digital Marketplace geht flöten. Bsp Topshelf.nl in Alkmaar.

Wenn im Einzelhandel die Angestellten mehr mit sich selber beschäftigt sind als mit den Kunden: Vorteil von Service und Beratung im Laden gegenüber Selbstservice auf dem Digital Marketplace geht flöten. Bsp topshelf.nl in Alkmaar.

4. Markenstärke: Reputation und Vertrauen

Kundenservice wie auch eine tolle Garantieleistung kommt nicht ohne erhebliche Kosten. Das gilt für den Grosshändler, Hersteller und / oder den Verkäufer der über den Digital Marketplace verkauft oder einen e-Shop betreibt..
Heute gibt es sicherlich 3 Möglichkeiten Service zu bekommen:

  1. Man besucht den Laden und bringt das Produkt zur Reparatur.
  2. Das Produkt wird an den Internet Händler zur Reparatur gesandt.
  3. Alle Garantiearbeiten werden vom Hersteller ausgeführt, d.h. das Produkt muss dort eingereicht werden (spart dem Händler die Umtriebe).

Auch bei den obigen 3 Varianten gibt es verschiedene Lösungsansätze. Zum Beispiel, Apple will als Hersteller die Garantiearbeiten selber ausführen. Da kann es passieren, das das Produkt welches man bei einem Händler gekauft hat, von diesem nach Holland zu Apple zur Begutachtung  und Reparatur geschickt wird.
Natürlich kann hier der Apple Store die Garantiearbeit womöglich gleich vor Ort ausführen oder das Kabel wird gleich ersetzt. Spart dem Kunden Zeit und sichert, dass er den Apple Store besucht und nicht den Händler welcher ihm das Produkt ja verkauft hat.
Apple spekuliert natürlich, dass man sich die Produkte im Laden gut anschaut. Noch besser ist wenn man das nächste Apple Produkt dann gleich oder baldmöglichst im Apple Store einkauft.
Beim Einkauf auf dem Internet muss der Kunde sein beschädigtes Produkt einsenden an den E-Commerce Händler. Dann kann dann das passieren wie unten beschrieben.

Von: PC-Ostschweiz.ch
Gesendet: Mittwoch, 19. Juli 2017 13:55
An: U.Gattiker
Betreff: PC-Ostschweiz Information (Kundennummer 30902561)
Sehr geehrter Herr Gattiker,
vielen Dank für die Einsendung des Defekten Artikels.
Bei der Prüfung haben wir festgestellt, dass die Kontakte, wo das Kabel am Controller eingesteckt wird, verbogen sind.
Dies ist eine mechanische Beschädigung und die Garantie wird durch den Hersteller deshalb abgelehnt.
Dürfen wir den Artikel für Sie entsorgen oder an Sie zurück senden?
Bitte um eine Rückmeldung wie wir mit dem Artikel umgehen dürfen.
Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Freundliche Grüsse
Ihr Team von PC-Ostschweiz

PC Ostschweiz macht Vorinspektion und legt fest ob die Garantieansprüche berechtigt sind. In diesem Falle sagte man zuerst nein .... und fragt den Kunden ob er das Produkt zurückhaben will oder ob man es entsorgen darf. 

PC Ostschweiz macht Vorinspektion und legt fest ob die Garantieansprüche berechtigt sind. In diesem Falle sagte man zuerst nein …. und fragt den Kunden ob er das Produkt zurückhaben will oder ob man es entsorgen darf.


Natürlich habe ich argumentiert, dass auch wenn ein Kontakt nicht mehr 100% gerade raussticht, sollte der Kontakt noch funktionieren.  Nach weiterem insistieren, sah sich der Händler genötigt das beschädigte Produkt dem Hersteller zukommen zu lassen. Dieser hat dann ein Materialfehler gesehen und das Produkt repariert / ersetzt.

From: PC-Ostschweiz.ch
Subject: AW: PC-Ostschweiz Information (Kundennummer 30902561) RMA 61184999
Date: 21 August 2017 at 16:40:24 GMT+2
To: U.Gattiker
Guten Tag Herr Gattiker
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Wir haben Ihr Gerät heute zurückerhalten.
Es wurde durch den Hersteller in Garantie repariert.
Freundliche Grüsse
Ihr Team von PC-Ostschweiz

Das ganze Prozedere hat gut einen Monat gedauert. Übrigens, dass war das 2 Mal wo wir innerhalb der 2-jährigen Garantieperiode dieses Produkt retournieren mussten.
Das heisst für uns 2 x Umtriebe und Kosten. Nebenbei mussten wir noch die Verpackung organisieren, sodass wir das Produkt per Post retournieren konnten.
Einfacher ist da wenn ich die Ware einfach dem Händler zurück bringe und dieser es einschickt. Spart mir Zeit und Geld.
Trotzdem, PC-Ostschweiz hat die Arbeit gut erledigt, der Service funktionierte, das Produkt läuft wieder bestens.
Fazit:  Den Verkäufer gegenüber zu stehen und das Garantieproblem zu erklären ist für mich einfacher als dies mit einer eMail tun zu müssen.
Die Reputation des Laden oder der Online Plattform basiert auf des Kunden Erfahrung mit dem Lieferanten. Laut Jeff Bezos hängt dies z.B. davon ab, wie gut Garantiefälle gelöst werden.

5. Schlussfolgerungen: Müssen wir uns an der Nase nehmen?

An vielen Orten hört man, dass der Einzelhandel zu kämpfen hat. Wer es nicht glaubt lese einfach diesen Report:
Credit Suisse (Januar 2017). Economic Research Retail Outlook 2017. Swiss Issues Branchen
Schweizer Detailhandel im Umbruch. Aufgerufen am 2017-09-04 auf https://business-easy.credit-suisse.com/media/pdf/retail-outlook-de.pdf
Credit Suisse ist ebenfalls der Meinung, das z.B. dieses Jahr rund 8640 Läden in den USA die Tore schliessen dürften. Viele reden vom Einkaufserlebnis. Sicher kann dies wichtig sein doch wenn ich das für mich definiere heisst dies:

Ein gutes Einkaufserlebnis erlebe ich, wenn ich einen Laden betrete und dort fachkundigen Service bekomme von einem unaufdringlichen, freundlichen und hilfsbereiten Verkäufer oder Verkäuferin.

Sicher, auch der Kunde hat die Verantwortung den Verkäufer mit Respekt und Freundlichkeit zu behandeln. Wobei ein Dankeschön für den guten Service wirklich Pflicht ist.
Was motiviert einen Verkäufer mehr als vom Kunden zu hören, dass er zufrieden ist. Das heisst jedoch auch:

  • Laden besuchen, Schuhe probieren, Foto machen und dann im Internet kauf geht nicht…

Mein Vorschlag, suchen wir uns einen Laden wo es tollen Service gibt. Wenn es 5% mehr kostet als auf dem Digital Marketplace, was soll das? Der Service mit dem gut informierten und hilfsbereiten Verkäufer ist es allemal wert.
Trotzdem, die beschriebenen Beispiele zeigen jedoch, dass nicht alles richtig zu funktionieren scheint im Einkaufsparadies. Löbliche Ausnahmen wie Timberland und vor allem Ketten die kleiner sind (z.B. 2 oder 3 Läden) muss ich hier auch erwähnen.
Solange mir der Digital Marketplace die englischsprachigen Bücher schneller und kostengünstiger liefert als der Buchhändler, nutze ich den Service. Will und brauche ich Beratung, erhalte ich diese in meinen Lieblingsläden. Natürlich Beratung im Laden und dann Kauf im Netz, dass geht gar nicht :-(   Das empfinde ich als unverschämt.
Service hat seinen Preis. Wenn wir weiterhin guten Service bekommen möchten, dann müssen wir dort unser Geld ausgeben, wo wir guten Service auch bekommen. Beispiel siehe Fussball-Corner Oechslin – Fussballschuhe – Fanartikel.
QuelleEinzelhandel: Weniger in der Kasse
Offenlegung: Der Autor gibt an, dass keine der hier genannten Brands oder Läden Kunden sind. Es ergeben sich somit keine Interessenkonflikt hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation. 
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wann kaufen Sie im Laden?  Wann und warum auf dem Digital Marketplace / Plattform?
    2. Wann hatten sie das letzte Mal ein tolles Einkaufserlebnis? Was war besonders gut?
    3. Haben Sie ein Beispiel von einem Online Einkauf wo es mit der Erfüllung der Garantie nicht klappte?
    4. Welchen Aspekt den Sie als wichtig empfinden haben wir hier vergessen?

Herzlichen Dank für den Kommentar den ich natürlich beantworten werde.

Auch bei Oger.NL braucht es neue Mitarbeiter welche motiviert sind... doch verstehen sie das Produkt, sind freundlich ... und werden vom Arbeitgeber geschätzt.

Auch bei Oger.NL braucht es neue Mitarbeiter welche motiviert sind… doch verstehen sie das Produkt, sind freundlich … und werden vom Arbeitgeber geschätzt?

Funktioniert #BrandBuzz #Buzzbrank in der Praxis? #DrKPI #BlogRank zeigt wie es geht | Urheber: Jana Akyildiz

In Kürze. Wir haben Firmenblogs zum Thema Employer Branding, Recruiting, Azubi / Ausbildung für Sie analysiert.
Basierend auf diesen Daten haben wir einen kurzen Ratgeber erstellt.
Die Kommentare mit Grafiken / Fotos – Flickr, Facebook, Instagram Recruiting lesen lohnt.
Dies ist der zweite Beitrag zum HR-Best Corporate Blog Thema für 2017. Der erste war:

 Erfolgreiche HR-Blogs: Ohne Strategie klappt es nicht

Der nachfolgende Beitrag aus unserer Reihe Effektives Content Marketing mit dem DrKPI BlogRank zeigt auf, welche Dinge Marketing Fachleute oder Human Resource Experten berücksichtigen müssen, um das Employer Branding zu verbessern.

Update gefällig?

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein, bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten jeweils eine Reminder-Mail, sobald ein neues BlogRank hier publiziert wurde.

HR-Blog Benchmark: Wer ist die Nummer 1?

Vor einiger Zeit publizierten wir:

Zeit für eine neue Bestandsaufnahme und Analyse mit dem DrKPI BlogRank. Speziell wollen wir natürlich wissen, inwiefern sich die Dinge weiter entwickelt haben oder ob sie gleich geblieben sind.
Die gelisteten Themen unten anklicken und Sie können sogleich die Antwort lesen.

1. Personalblog Rankings

Einen Weg um die Bekanntheit des Employer Brand zu erhöhen ist der Corporate Blog. Dieser kann authentisch über die Arbeit im Betrieb erzählen.
Doch reicht das Bauchgefühl, um fair und systematisch festzustellen, ob die Inhalte (z.B. Einträge, Videos, Checklisten) die Zielgruppe ansprechen?
Als Unternehmen sollten wir uns folgende Fragen stellen:

  • Macht uns ein Auftritt und das Logo der Plattform wie Facebook oder Instagram auf der Karriereseite wirklich social?
  • Will unsere Zielgruppe mit uns über WhatsApp, Snapchat oder Facebook kontaktieren. Ist das gefragt?
  • Auf wieviel Resonanz stossen unsere Beiträge zum Thema Job Sharing, Ausbildung 101, Schnupperlehre, usw.?

DrKPI BlogRank: 2017

Dieses Jahr haben wir die Dinge ein wenig anders angepackt. D.h. wir haben uns voll und ganz auf Firmenblogs fokussiert. Blogs von Einzelpersonen sind nicht in diesem Ranking.
Was uns interessiert ist, wie grosse Unternehmen wie z.B. Audi, Krone, Siemens, Swisscom, Alpiq InTec, Red Bull, OEBB, Voestalpine, usw. es schaffen im Human Resource Bereich (Rekrutierung, Karriere, Azubi, Uni Absolventen, Quereinsteiger, etc.) mit ihren Lesern in den Dialog zu treten.
Im Ranking sind Blogs welche sich mit HR Marketing beschäftigen. Speziell mit Themen wie:

  1. Corporate Blog im Personalbereich (z.B. Rekrutierung von Personal).
  2. Azubi Blogs, d.h. Blogs welche sich auf die Lehre fokussieren.
  3. Employer Branding: Das Unternehmen präsentiert sich und will seine Marke als Arbeitgeber rüber bringen und die Bekanntheit stärken.
  4. Trainee Blogs, d.h. solche welche versuchen Uni Absolventen eine Karriere im Unternehmen zu erklären und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber rüber zu bringen.

Fokus ist auf Blogs von Unternehmen in den obigen Bereichen in Deutschland, Austria und der Schweiz, manchmal auch DACH oder D-A-CH Region genannt.
Kurzum, Blogs von Einzelfirmen, Personalexperten, usw. sind hier nicht im Fokus vom DrKPI BlogRank für HR Blogs.

DrKPI® BlogRank: Die besten HR Blogs: Firmenblogs aus Austria, Deutschland und der Schweiz im Vergleich

DrKPI® BlogRank: Die besten HR Blogs: Firmenblogs aus Austria, Deutschland und der Schweiz im Vergleich


Charts gibt es hier 
Die obige Liste zeigt die 10 besten  Corporate Blogs zum Thema Personalmarketing, Recruiting, Employer Branding, Ausbildung, etc. aus der D-A-CH Region.
Das obige Ranking ist das Resultat einer Gesamtanalyse. Offensichtlich ist, dass die deutschen Firmenblogs die Liste dominieren. Österreich wie auch die Schweiz haben nur je einen Corporate Blog in den Top 10 platziert.

Unser Firmenblog im Vergleich: DrKPI® BlogRank

2. Dialog und Engagement

Dialog wie Meinungsführerschaft oder Knowledge Leadership since wichtige Komponenten eines erfolgreichen Corporate Blog zum Thema Employer Branding oder Recruiting.
Wenn sich ein Unternehmen für den Blog die Meinungsführerschaft sichern möchte, dann ist es wichtig, dass diese Arbeit die Leser erreicht, d.h. authentisch rüberkommt. Das Resultat ist im Idealfall, dass die Einträge auf Resonanz stossen. In diesem Sinne würden die Leser dann kommentieren.
Natürlich, damit wenigstens im Ansatz ein Dialog entstehen kann, muss die Autorin diese Leserkommentare beantworten.  Die Tabelle unten zeigt 3 Dinge auf:

  1. Nur gerade die ersten 3 Blogs haben Kommentare (gelb), wobei nur bei Alpiq-Skills jeder Kommentar von den Autoren beantwortet wird.
  2. Leser fühlen sich kaum beeinflusst (1 Kolumne rot), die Anzahl Worte ist sehr gering (Ausnahme Alpiq-Skills)
  3. Meinungsführung von Bloggern oder Autoren in den Corporate Blogs findet kaum statt (Ausnahme Alpiq-Skills).

Fazit: Laut Daten aus der Tabelle unten haben die meisten der HR- Personal- oder Recruiting-Blogs nicht einmal im Ansatz einen Dialog mit ihren Lesern.

DrKPI BlogRank: Die besten HR Corporate Blogs: Dialog und Einfluss mit Lesern m eher gering. Gute Vorbilder gibt es jedoch auf Position 1 bis 3.

DrKPI BlogRank: Die besten HR Corporate Blogs: Dialog und Einfluss mit Lesern m eher gering. Gute Vorbilder gibt es jedoch auf Position 1 bis 3.


Die obige Table zeigt auf, über die letzten 90 Tage haben die Personalblogs in der Tabelle fast kein Leser Engagement zu verzeichnen. Nur ein oder zwei der Personalblogs von Firmen in der D-A-CH Region schaffen es überhaupt je einen Leserkommentar pro publizierten Eintrag zu erhalten.
Unverständlich ist jedoch, dass wenn ein Blog dann einmal ein Kommentar erhält, werden diese in einigen Fällen nicht beantwortet. Wie dieses einen Dialog schaffen soll oder hilft das Unternehmen als Social rüber kommen zu lassen ist schleierhaft.
Der Alpiq-Skills Blog hat sich auf das Thema Ausbildung und Recruiting von Lehrlingen spezialisiert. Die Kennzahlen zeigen, dass die Autoren jeden Kommentar im Blog beantworten. Ebenfalls ist die Antwort dieser Leserkommentare oft sehr genau, mit Links zu weiteren Informationen, usw. Solche Antworten mit Informationen die dem Leser helfen weiter zu kommen, repräsentiert in den Augen dieser klar Mehrwert.
Der Daimler Blog ist ein weiteres Beispiel. Er hat eine Kategorie Karriere. In dieser werden so ca alle 3 Wochen ein Eintrag zum Thema publiziert. Fast jeder Eintrag hat 4 Kommentare über die letzten 90 Tage. Jeder ist ca. 45 Worte lang. Doch keiner dieser Kommentare wird von den Autoren beantwortet. Das ist Web 1.0 Broadcasting vom Feinsten.  Aber sicherlich nicht ein Charakteristik des Firmenblog, welcher den Dialog mit seinen Lesern fördern will.

4. Was ist Ihre Meinung. Diskutieren Sie mit

Nur wenn sich der Leser wirklich angesprochen fühlt, ist er oder sie vielleicht willens, einen Kommentar zu hinterlassen. Natürlich, viele werden dann keinen Kommentar schreiben. Doch wenn der Leser dies tut, ist es wie Trinkgeld für den Autor. Es gibt je nachdem wie gut der Gast den Service empfand (oder die Qualität des Blogeintrages), mehr oder weniger Trinkgeld (d.h. kürzere oder längere Leserkommentare).
Meinungsführerschaft erreichen zu wollen ist das Eine. Doch dies bedingt, dass sich Leser der Zielgruppe mit dem Inhalt auseinandersetzen. Natürlich, Social Sharing der Beiträge auf Social Media Plattformen heisst nicht automatisch, dass ein Beitrag auf Interesse stösst. Dennoch, Fotos mit schönen Menschen werden einfach eher geteilt, als Beiträge mit Substanz zu einem Thema.
Einträge mit Fotos über Autos / Arbeit bei Audi werden geteilt. Auch Fotos und Einträge bei der Fluggesellschaft Swiss die gutaussehende Menschen im Flugzeug bei der Arbeit zeigen, stossen auf Interesse. Realistische Beschriebe von IT Arbeit bei Swisscom, oder der Arbeit als Azubi bei Daimler werden weniger auf Social Networks weiter verbreitet.
Dies erklärt auch sehr gut, warum Audi und Swiss weit vorne stehen in Sachen Social Sharing des publizierten Content auf Facebook oder Linkedin.  Doch ob die Leute die Beiträge lesen ist eine zweite Frage. Übrigens, kommentieren der Beiträge auf Facebook oder Xing findet ebenfalls nicht statt ! D.h., es wird viel geteilt aber die Leute setzen sich kaum mit den geteilten Inhalten auseinander. Das Resultat ist, dass sich solche Leute sicherlich nicht bewerben. Denn wenn ich mich bewerben will, dann brauche ich relevante Information und bitte in Detail.
Quelle: DrKPI BlogRank: Die Besten Corporate HR-Blogs
Offenlegung: Der Autor gibt an, dass einige der hier genannten Brands DrKPI® Analytics und Services nutzen. Jedoch ergeben sich hier keine Interessenkonflikt hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation. 
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wie nutzen Sie Personalmarketing im Online Bereich? Schaffen Sie es #BrandBuzz zu kreieren?
    2. Wie nutzen Sie Hashtags in ihrem Marketing (z.B. #Azubi #Ausbildung #MINT #skills)?
    3. Welches sind die USPs Ihres Betriebes für Schüler welche einen Ausbildungsplatz suchen?
    4. Wie messen Sie die Erfolge mit Ihrem Content Marketing im Recruiting Bereich?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werden.

5. Was bedeuten diese Zahlen?

Manchmal werden Rankings von HRM oder Karriere Webseiten oder Blogs nach Bauchgefühl vorgenommen. Beispiel ist der HR Benchmark. Solche sind jedoch subjektiv und schwierig zu verstehen. Ebenfalls können Sie uns nicht aufzeigen wie wir unsere Webseite verbessern können, eines der wichtigsten Ziele vom DrKPI BlogRank (siehe Textbox unten).
Wir erklären hier was die Zahlen bedeuten.
[su_box title=”DrKPI BlogRank:  Was die Zahlen bedeuten – FAQs” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1. Was heisst die Messwerte sind standardisiert?
Unsere Bots besuchen die verschiedenen Blogs regelmässig. Wir sammeln diese „rohen“ Daten. Um den Index berechnen zu können, konvertieren wir die Daten eines jeden Blogs in einen z-Wert.
Dies wird als z-Standardisierung bezeichnet.
Wenn man einen Messwert z-standardisiert, erhält man einen neuen Wert. Dieser Wert gibt an, um das wieviel fache der Standardabweichung der ursprüngliche Messwert vom Mittelwert abweicht.
Dies bedeutet, dass für jeden Blog und jeden von uns berechneten Index (z.B. Schlagzeile) wir ein z-Wert erhalten. Wir benutzen dann alle diese z-Punktzahl Test für z.B. die Schlagzeile und erstellen dann eine Rangliste von 0 bis 100 wo wir die Blogs aufführen.
Zur Illustration, bei 1‘000 Blogs in einer Kategorie in Deutschland nehmen wir von jedem dieser Blog das errechnete z-Wert. Wir platzieren diese 1,000 Werte dann in einer Skala von 0 bis 100.
50 ist der Mittelwert auf dieser Skala. Es gilbt also möglichst besser platziert zu sein. Der Blog mit der besten Leistung erhält die Punktzahl 100.
2.  “Was bedeuten die Kennzahlen unter ‘Kategorie und Land“?
Kategorie und Land, heisst im Vergleich zu allen Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs im Lande, hier Deutschland.
3.  “Was heisst es wenn mein Blog 60 Punkte erhält in ‘Kategorie und Land’?
In diesem Falle beinhaltet die Kategorie die Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs aus der Deutschland.
Alle Zahlen wurden normalisiert (statistisches Verfahren) und dann bekam der beste Blog 100 Punkte, der Mean / Durchschnitt ist 50 Punkte.
60 Punkte heisst dieser Blog ist um Einiges besser als der Mittelwert der Lifestyle Blogs in der Deutschland (Mittelwert = 50) (mehr Infos).
4. “Was heisst wenn mein Blog 53 Punkte unter ‘Alle Blogs’ erhält?”
Diese Zahl heisst der LifeStyle Blog hat im Vergleich zu allen aktiven Blogs  (d.h. solche welche in den letzten 90 Tagen einen neuen Eintrag publizierten) in unserer Datenbank 53 Punkte erhalten. Er ist deshalb besser als der Durchschnitt.
Aber aufgepasst. Diese Kennzahl basiert auf tausenden von Blogs zum Thema Finanzen, Marketing oder Alternative Energien. Hier finden wir auch den Firmenblog, den Travel Blogger, oder die gewählte Nationalrätin, Regierungsrätin mit ihrem Blog, usw.

5 “Wieso ist dieser einflussreiche Blog nicht unter den Top 10 platziert?”
Wir berücksichtigen z.B. nicht wie viele Followers eine Fashion-Bloggerin auf Facebook oder Instagram hat. Hier geht es nur um den Blog.
Wir berücksichtigen die Schlagzeile, erster Eindruck (z.B. Strukturierung des Textes, Fotos, etc.), Schreibstil, Wissenstransfer, Social Shares (z.B. wie oft auf Facebook geteilt…) und den Dialog (z.B. hat es Leserkommentare UND werden diese beantwortet). Wir sind transparent, hier die Erklärungen für den DrKPI BlogRank.
Mit diesen Kennzahlen vergleichen wir die Blogs über eine Periode von 90 Tagen. Anhand dieser Zahlen erstellen wir dann Rangliste wie oben erläutert.
6. Warum hat mein Blog so wenig Social Shares?
Es kann passieren, dass in einer Gruppe ein oder 2 Blogs z.B. im Schnitt so ca. 100 Shares auf Facebook für Einträge bekommen. Der Rest der Blogs kriegt jedoch höchstens 2 und vielleicht noch 1 auf LinkedIn oder Google Plus
Hier kann es dann passieren, dass der erste Blog – den man auch als statistischen Ausreisser bezeichnet – 100 Punkte erhält und der 2 nur noch 79 in der Skala von 1 bis 100 (Mittelwert 50). .
Desto mehr Blogs es gibt ein einer Gruppe, desto eher werden die Abstände kleiner zwischen den verschiedenen Positionen. Bei 1,000 Blogs kann es dann passieren das gleich mehrere auf Position 200 platziert sind.
[/su_box]

Blogger sind oft sehr erfolgreiche Markenbotschafter | Urheber: Rawpixel.com |auf Fotolia #109012401

Blogger sind oft sehr erfolgreiche Markenbotschafter | Urheber: Rawpixel.com |auf Fotolia #109012401

6. Kennzahlen nutzen, um Blog zu verbessern

Die Dinge unten können wir dann noch regelmässig überprüfen, bevor wir einen Beitrag publizieren.
[su_box title=”DrKPI BlogRank: Dank kostengünstiger Tipps Resultate schnell verbessern” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1. Suchmaschinen Ranking verbessern
Immer 3 bis 3 Schlagworte in der Überschrift nutzen. Nicht dieselben Schlagworte im Permalink zum Beitrag.
Siehe Titel zu diesem Beitrag: “DrKPI BlogRank: Die Besten Corporate HR-Blogs”
Permalink zu diesem Beitrag: http://blog.drkpi.de/top-recruiting-und-employer-branding-blog/
2. Dialog fördern
Versuchen Sie den Lesern fragen zu stellen.
Laden Sie interessierte Kunden, Leser usw. ein, einen Kommentar zu hinterlassen. Manchmal braucht es einen Anstoss – Telefonanruf – um den ersten Kommentar zu erhalten.
Wenn wir dann einen Kommentar haben, mit einer gut recherchierten und durchdachten Antwort an den Leser aufwarten. Diese Antwort muss Mehrwert bieten und kein bla bla.
3. Mit Hilfe vieler kleiner Schritte verbessern
Immer wieder überprüfen was wir noch besser machen können.
Sind unsere Sätze kurz?
Ist der Beitrag gut strukturiert? Kurze Paragraphen.
Haben wir tolle Fotos? Gelingt nicht immer welche zu bekommen die mehr als 1,000 Worte sagen :-)
Ist die Schlagzeile kurz und prägnant?
Wenn wir das obige berücksichtigen, sollte unser Beitrag auch auf dem Handy einfach einsehbar sein.
[/su_box]

Weitere Informationen

Weitere Information zu unseren Kennzahlen erhalten Sie auch indem sie die URLs unten anklicken.

 

Wie sprechen wir junge Talente an. Funktioniert unsere Strategie im Rekrutierungsbereich? | Urheber: Eugenio Marongiu | Fotolia #95011937

In Kürze: Helfen Webinhalte die Marke zu stärken?
Wie verbessern wir das Personalmarketing?
Unser Faktencheck bringt Licht ins Dunkel.
Update 2017-06-21 DrKPI BlogRank: Die Besten Corporate HR-Blogs

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Weiterer brisanter Lesestoff:

Warum Ziele keine Strategie ausmachen

Im täglichen Sprachgebrauch nutzen wir das Wort Strategie sehr oft.  Von der Preisstrategie über die Content Strategie im Marketing oder aber die Verkaufsstrategie.
Doch Michael Porter – ein Fachmann für Strategie – findet das wir in den meisten Fällen eigentlich von Planung und nicht Strategie reden. Er hat dabei viele Beispiele welche er in Büchern braucht, bei seinen vielen Auftritten oder an einer seiner Vorlesungen an der Harvard Business School.
Zum Beispiel, die Idee das beste Produkt X herzustellen ist sicherlich ein guter Plan. Doch laut Michael Porter hat dies wenig mit einer Strategie zu tun.
Im Prinzip befasst sich eine Strategie mit den Alleinstellungsmerkmalen oder Unique Selling Propositions (USPs). Hier einige Beispiele der USPs die unsere Ausbildung für Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz attraktiv machen können:

      • 98% unserer Auszubildenden bestehen die Abschlussprüfung, UND
      • 87% von unseren Absolventen bestehen die Schlussprüfung mit der Note “sehr gut”.

Dies könnten 2 USPs sein die aufzeigen, dass wir bei uns die Ausbildung sehr ernst nehmen. Dabei kann, z.B. die Webseite Inhalte bringen, die dies auf praktische Weise illustrieren für die Zielgruppe – Schüler die einen Ausbildungsplatz suchen. Alpiq Intec macht dies z.B. hier:

      1. Endspurt für die Lehrabschlussprüfung 2016
      2. Zwischenprüfung bei Alpiq InTec (das bringt den Lernenden sehr viel…)

Solche Beiträge machen es für Interessenten einfacher, solche wichtigen Informationen zur Ausbildung, dem Praktikum, usw. in unserem Unternehmen zu finden.
Ebenfalls muss dem Team klar sein, inwiefern diese Aktivitäten helfen, unsere einzigartigen Vorteile (unique advantages) zu stärken oder vor unserer Konkurrenz zu schützen.
Z.B. wie kann Content Marketing helfen, noch mehr gute qualifizierte und motivierte Bewerbungen zu erhalten?
Dabei müssen wir klar ausformulieren, wie Inhalte auf der Webseite oder Updates auf Social Media helfen diese Vorteile besser rüber zu bringen.

Beispiel: Employer Branding bringt was, aber nur dann, wenn … ?

Die Vorgabe aus der Führungsetage lautet, den Umsatz für die nächsten 3 Jahre um jährlich 5% zu erhöhen. Das hatte in diesem Falle zu Folge, dass Ausbildungsplätze und Praktikumsplätze  um rund 7% im Jahr ansteigen würden. Ebenfalls sollte die Übernahmequote der Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss von 82% auf 87% erhöht werden.
Konkret müssen die Inhalte auf Webseiten und Aktivitäten im Social Media Bereich wie folgt überprüft werden:

      1. Wie können unsere Erfolge in der Ausbildung noch besser an die Zielgruppe kommuniziert werden, sodass die Bekanntheit der Marke als Ausbildner überregional gestärkt wird.
      2. Wie kann Content Marketing helfen die Anzahl von qualifizierten Schülern / Studenten eingereichten Bewerbungen zu steigern?
      3. Wie können wir dank effektiverer Online Kommunikation, die Akzeptanz der von uns an Bewerber offerierten Ausbildungsverträge, oder Übernahmeangebote nach Lehrabschluss, erhöhen?

Der Azubi oder Trainee Blog oder die Webseite Karriere muss helfen, die für uns gesteckten Ziele schnell zu erreichen. Ganz spezifisch geht es darum,  inwiefern Content Marketing hilft, unsere Leistungen zu verbessern. Das diese in Verbindung zu den Unternehmenszielen (z.B. Verkauf) gebraucht werden müssen versteht sich.
Wie Volker Mayer in seinem Blogeintrag gut aufzeigt, und mir in einem Kommentar erklärt gibt es sicherlich 2 grosse Herausforderungen denen wir uns stellen müssen:

…von der Erstansprache potenzieller Berufseinsteiger bis zur vollwertigen Ausfüllung eines Arbeitsplatzes können ca. fünf Jahre vergehen.
… Korrelationen beschränken sich daher – wenn überhaupt möglich – auf ausbildungs-interne Überlegungen; die notwendige Verbindung mit Finanzdaten bleibt aus; der Beitrag der Berufsausbildung zum unternehmerischen Erfolg damit auch!

Den Beitrag der Berufsausbildung nicht mit dem unternehmerischen Erfolg zu verbinden, dass macht es schwierig zu demonstrieren, wieviel solche Leistungen zum Erfolg des Unternehmens beitragen.  Dies umso mehr, da Ausbildung eine langfristige Investition ist welche geplant werden muss.

Markenimage & Markenstaerke müssen wir im Recruiting nutzen. | Urheber DrKPI® und peshkov | DrKPI 92836831

Markenimage & Markenstaerke müssen wir im Recruiting nutzen. | Urheber DrKPI® und peshkov | DrKPI 92836831


[su_box title=”4 Punkte Checkliste: Definition unser Strategie in der Ausbildung – Employer Branding und Recruiting” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]

1. Welches ist unsere Zielgruppe?

Wen will ich ansprechen (Alter, Geschlecht, Sprache, Region, Interessen / Beruf, usw.).
Repräsentieren meine Auszubildenden diese Zielgruppe?
Tipp:  Ein Polymechaniker hat oft andere Interessen und persönliche Charakteristiken als eine Physiklaborantin oder eine Lastwagenfahrerin. Das muss beim Recruiting berücksichtigt werden, falls wir solche unterschiedliche Zielgruppen ausbilden.

2. Was sind unsere Alleinstellungsmerkmale (Unique Selling Propositions oder USPs) in der Ausbildung?

Energielieferant X ermöglicht es Schülern einen attraktiven Ausbildungsplatz in abgelegenen Gebieten zu erhalten (z.B. Bergregion, Nordseeinsel, usw.).
Tipp:  In abgelegenen Gebieten kann oftmals ein Teil der Ausbildung in der Filiale gemacht werden. Der Rest in einer grösseren Filiale oder am Hauptsitz – inklusive Unterbringung im Lehrlingsheim.
Diese zukünftigen Fachkräfte stellen ein Pool der oft dringend benötigten Arbeitskräfte für die Filiale in der Randregion dar.

3.  Welche Ressourcen nutzen wir zur effektiven Umsetzung der Alleinstellungsmerkmale (USPs)?

Ikea stellt weder Einzelstücke noch Kleinserien für seine Produkte her. Die attraktiven “Economies of Scale” ermöglichen es Ikea, Produkte zu attraktive Preisen anzubieten
PS. Im Geschäftsjahr 2015/2016 hatte Ikea weltweit 34.2 Mrd. € Umsatz.  Davon 4.75 Mrd. € auf seinem grössten Einzelmarkt, DE. Der Gewinn weltweit war 4.2 Mrd. €.
Im Ausbildungsbereich heisst dies, bilden wir auf zu vielen Berufen aus, können wir kaum ein “Economies of Scale” erreichen. Wenn wir uns auf ein paar konzentrieren in denen wir ausbilden, kann sich dies positiv auf die Qualität der Ausbildung auswirken.
Tipp:  Ausbildner müssen die notwendigen Ressourcen erhalten. Neben didaktischen Schlüsselqualifikationen braucht ein Ausbildner oder Ausbildnerin auch Zeit, um Lehrlinge betreuen zu können. Ohne die richtigen Werkzeuge, kann weder ein Chirurg noch eine Fachfrau/Fachmann Gesundheit die Arbeit fachgerecht ausführen.

4. Wie schützen oder verteidigen wir diese Vorteile, ja bauen diese vielleicht sogar aus?

Hier sind einige Möglichkeiten:

  • Ausbildner didaktisch noch besser schulen;
  • Ausbildner mindestens 2 Std. anstatt 1 Std. je Woche mit dem ihnen zugeteilten Lehrling arbeiten
  • Arbeit der Ausbildnerin in deren halbjährlichen Mitarbeitergespräch einfliessen, d.h. mit bewertet werden. Z.B. wie erfolgreich waren die dem Ausbildner zugeteilten Auszubildenden in der Schule, beim Lehrabschluss, usw.
    Das steigert die Karriereaussichten der Lehrlinge und macht eine Ausbildung beim Unternehmen noch attraktiver.

Die obigen Punkte zeigen aber auch der Ausbildnerin, dass ihre Leistung geschätzt wird.
Die Gefahr besteht leider, dass wir zwar Ausbildner wollen und brauchen, aber neben Herzblut von solchen Fachkräften viel zusätzlich nicht honorierten Einsatz erwarten.
Deren Wertschätzung bleibt dabei oft auf der Strecke.
Tipp:  Die Resultate unserer Ausbildung müssen auf der Webseite kommuniziert werden. Unsere Vorteile müssen gestärkt werden. Dabei ist die einfache und schnelle Auffindung dieser Webinhalte über Suchmaschinen Pflicht.  [/su_box]

4 Schritte zur besseren Kommunikation auf der Karriere Webseite | Urheber: DrKPI®

4 Schritte zur besseren Kommunikation auf der Karriere Webseite | Urheber: DrKPI®

Steter Tropfen höhlt den Stein

Manchmal hilft es auch wenn wir mehrere Einträge zu einem Thema machen. Zum Beispiel Tipps zum Thema Prüfungsvorbereitung. Diese sind immer wieder hochaktuell, denn jedes Jahr finden Prüfungen statt.
Manchmal muss jemand aus der Zielgruppe auch mehrmals etwas zum Thema lesen, bevor er oder sie von etwas überzeugt ist.
Aus der Forschung wissen wir, dass Menschen auf mehrmalige Exposure positiv reagieren. Dass heisst:

  • mehr „exposure“ = desto mehr wir etwas sehen, desto eher denken wir es ist ein schönes Bild, gutes Produkt, usw.

Zajonc, Robert (1968).  Attitudinal effects of mere exposure, Journal of Personality and Social Psychology, 9, S. 1-27.
Da hilft es natürlich auch wenn wir ein Thema aus dem Ausbildungsbereich mehrmals diskutieren. Ein gutes Beispiel is wie man sich auf eine Prüfung vorbereitet. Tipps zu diesem Thema sind sicherlich jedes Jahr populär.
Ebenfalls kann der Beschrieb wie der Betrieb eine Zwischenprüfung nutzt um zu überprüfen ob Auszubildende das notwendige Leistungsniveau erreicht hat. Die Resultate sagen aber auch dem Ausbildner, wo die Person im Ausbildungsprogramm vielleicht noch spezielle Betreuung braucht um die erforderlichen Ziele zu erreichen.
Es ist auch bekannt, dass wenn man öfters Mitteilungen über eine Firma und deren Ausbildungsprogramme liest, wir das Unternehmen und seine Marke eher positiv beurteilen. Das heisst, Schüler sehen diese Firmen eher als möglicher Ort für eine Ausbildung.
Karl K. Szpunar, E. Glenn Schellenberg, and Patricia Plinar, “Liking and Memory for Musical Stimuli as a Function of Exposure,” Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory, and Cognition, 30 (2004), 370-381. 12
Wahrnehmung (Awareness) der Marke, d.h. kennen wir die Marke. Dies ist auch vom Brand Buzz (d.h. haben die Leute schon was gehört über diesen Brand oder diesen Club) abhängig.
Die Einstellung und Wahrnehmung entwickelt sich am ehesten positiv, wenn man die Dinge nicht zu oft sieht oder nicht zu oft einen Werbespot serviert bekommt.
Overexposure ist natürlich nicht zu empfehlen (erklärt Cutting James sehr eloquent).

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: HR-Blogs: Ohne Strategie klappt es nicht
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wie nutzen Sie Personalmarketing im Online Bereich? Schaffen Sie es #BrandBuzz zu kreieren?
    2. Wie nutzen Sie Hashtags in ihrem Marketing (z.B. #Azubi #Ausbildung #MINT #skills)?
    3. Welches sind die USPs Ihres Betriebes für Schüler welche einen Ausbildungsplatz suchen?
    4. Wie messen Sie die Erfolge mit Ihrem Content Marketing im Recruiting Bereich?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werden.

Tabelle 1: 3 SEO Fehler die Profis nicht machen

===>   siehe auch Tabelle 2 (ab 20 Juni, 2017)

Problematik Resultat
1.1  Die Einstellung wurde so gesetzt, dass Webseite von Suchmaschinen nicht indexiert werden darf.
PS. Robots.txt Datei richtig aufgesetzt.
Diese Einstellung ermöglicht es der Suchmaschine nicht, die Einträge nach Datum, Fachgebiet, etc. einzuordnen.
Das verhindert das Auftauchen der Einträge in den organischen Suchresultaten (z.B. IxQuick) der NutzerInnen von einer Suchmaschine.
Auch der #DrKPI #BlogRank kann diese Einträge nicht erfassen.
1.2  Texteinträge auf der Webseite oder dem Blog sind nicht mit einem Datum versehen. Suchmaschinen können die News nicht nach Datum einordnen.
Da die neueren Einträge in Suchresultaten besser platziert sind als alte, geniessen unsere neuen Einträge diesen Vorteil nicht bei z.B. DuckDuckGo.
1.3  Die Webseite ist hinter Java-Script versteckt oder viel Java Script wird genutzt um die Webseite zu zeigen. 1. Google schreibt, viel Java oder Ajax Script auf einer Webseite macht es für seine Crawler nicht einfach, die Seite vollständig und korrekt zu indexieren.
2. Besucher via Smartphone bekommen eine relative langsame Webseite da das CPU der Geräte stärker beansprucht wird als bei z.B. CSS Code.
Grosse CPU Beanspruchung steigert den Stromverbrauch und verkürzt die Nutzungsdauer der Batterie.

Suche auf Google – Einträge zu DrKPI vom letzten Monat – Einstellungsbeispiel – check it out !

Kosten – Nutzen Analyse

Hier noch einige interessante Daten, wieviel auszubildende Betriebe aus der Ausbildung von Lehrlingen (beruflichen Grundbildung) im Schnitt realisieren – Nettoerträge.
Quelle für die Grafik links im Image unten: Berufsbildung in der Schweiz, Fakten und Zahlen 2017, S. 17
Quelle Grafik unten rechts im Image: Strupler und Wolter (2012, S. 56) / sowie Die Volkswirtschaft, 2014, Nr 9, S. 9

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.

Die besten LifesStyle Blogs in Deutschland: eine wirklich interessante Gruppe von Bloggern.

In Kürze:  Posieren und kassieren, der Traum eines jeden Influencers.
Da heute der Bloggerpoint Event stattfand, und wir dabei waren mit einem Stand, ist dies ein gutes Datum um unser DrKPI® der 100 besten Style Blogs zu veröffentlichen.
Hier sind die Daten und einige Gedanken unsererseits zum Thema “die 10 besten Blogs”.
Wir produzieren regelmässig Rankings, wie z.B.
–  Die 100 besten LifeStyle Blogs der Schweiz – mit Interview von Lena Yerebakan
–   2016 DrKPI BlogRank: Top 100 Lifestyle Blogs in Deutschland
Das Problem ist, dass weder viele Instagram Followers noch die Aufmerksamkeit der Presse ein Garant sind, dass eine Bloggerin Einfluss bei Ihren Lesern hat.
Dialog zu haben in der heutigen schnelllebigen Zeit ist nicht einfach. Hier ein interessantes Zitag zum Thema:

What made, for instance, James Baldwin and Margaret Mead’s superb 1970 dialogue about race and identity so powerful and so enduringly insightful is precisely the fact that it was a dialogue — not the ping-pong of opinions and co-reactivity that passes for dialogue today, but a commitment to mutual contemplation of viewpoints and considered response…
… And yet so much of our communication today is defined by a rather ungenerous unwillingness to listen coupled with a compulsion to speak.

Und dazu sollte man unbedingt hier reinschauen: Legendary Physicist David Bohm on the Paradox of Communication, the Crucial Difference Between Discussion and Dialogue, and What Is Keeping Us from Listening to One Another

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1. Objektive und subjektive Kriterien

Rankings sind eine tolle Sache. Doch wie diese zustande kommen ist oft ein Buch mit 7 Siegeln wie zum ein Ranking in England (siehe Screenshot unten).

Ohne zu verstehen wie ein Ranking gemacht wurde, verbreiten die Leute die Resultate. Dabei macht die Methodik in diesem Falle wenig Sinn. Das Ranking ist nicht nachvollziehbar.

Ohne zu verstehen wie ein Ranking gemacht wurde, verbreiten die Leute die Resultate. Dabei macht die Methodik in diesem Falle wenig Sinn. Das Ranking ist nicht nachvollziehbar.


In the Frow Bloggerin tweeted ihre Aufnahme in die Liste – Platz 2 – Kriterien? Ein Buch mit 7 Siegeln

2. Warum sind Bloggers wichtig für Unternehmen?

Beides, Loyalität und die Gewinnung von Neukunden sind wichtig.
Dabei sollten Unternehmen auf eine festen und langfristige kleine Gruppe von Bloggern setzen. Da kann man argumentieren das Authentizität mehr zählt als Reichweite.  Dabei spielt natürlich die Zielgruppenaffinität eine Rolle, wobei Resonanz sich in Leserkommentaren und einem lebendigen Dialog abspielen sollte.
Lesenswert: Influencer Marketing wird schwieriger
Natürlich ist es schwierig die Relevanz der Modeblogosphäre zu messen. Dabei bietet DrKPI BlogRank eine wichtige Orientierungshilfe um sich einen Überblick zu schaffen.
5 Thesen zur Zukunft der Fashion Blogsphäre – Interessante Thesen wir sind gespannt ob diese eintreffen… 
Die Geschichten der Style Bloggers stossen bei Lesern auf Resonanz und Engagement. Dabei gilt es die Unabhängigkeit und Authentizität zu waren.
McQuarrie, E., Miller, J. and Phillips, B. (2013). The Megaphone Effect: Taste and Audience in Fashion Blogging. Journal of Consumer Research, 40(1), pp.136-158. Aufgerufen am 13. Nov. 2016 auf https://huieab.files.wordpress.com/2014/11/the-megaphone-effect-taste-and-audience-in-fashion-blogging.pdf

Unser Firmenblog im Vergleich: DrKPI® BlogRank

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3. Was bedeuten diese Zahlen?

Wir erklären hier was die Zahlen bedeuten.
[su_box title=”DrKPI BlogRank:  Was die Zahlen bedeuten – FAQs” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1.1  “Was bedeuten die Kennzahlen unter ‘Kategorie und Land”?
Kategorie und Land, heisst im Vergleich zu allen Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs im Lande, hier Deutschland.
1.2  “Was heisst es wenn mein Blog 60 Punkte erhält in ‘Kategorie und Land’?
In diesem Falle beinhaltet die Kategorie die Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs aus der Deutschland.
Alle Zahlen wurden normalisiert (statistisches Verfahren) und dann bekam der beste Blog 100 Punkte, der Mean / Durchschnitt ist 50 Punkte.
60 Punkte heisst dieser Blog ist um Einiges besser als der Mittelwert der Lifestyle Blogs in der Deutschland (Mittelwert = 50) (mehr Infos).
1.3 “Was heisst wenn mein Blog 53 Punkte unter ‘Alle Blogs’ erhält?”
Diese Zahl heisst der LifeStyle Blog hat im Vergleich zu allen aktiven Blogs  (d.h. solche welche in den letzten 90 Tagen einen neuen Eintrag publizierten) in unserer Datenbank 53 Punkte erhalten. Er ist deshalb besser als der Durchschnitt.
Aber aufgepasst. Diese Kennzahl basiert auf tausenden von Blogs zum Thema Finanzen, Marketing oder Alternative Energien. Hier finden wir auch den Firmenblog, den Travel Blogger, oder die gewählte Nationalrätin, Regierungsrätin mit ihrem Blog, usw.

1.4 “Wieso ist dieser einflussreiche Blog nicht unter den Top 10 platziert?”
Wir berücksichtigen z.B. nicht wie viele Followers eine Fashion-Bloggerin auf Facebook oder Instagram hat. Hier geht es nur um den Blog.
Wir berücksichtigen die Schlagzeile, erster Eindruck (z.B. Strukturierung des Textes, Fotos, etc.), Schreibstil, Wissenstransfer, Social Shares (z.B. wie oft auf Facebook geteilt…) und den Dialog (z.B. hat es Leserkommentare UND werden diese beantwortet). Wir sind transparent, hier die Erklärungen für den DrKPI BlogRank.
Mit diesen Kennzahlen vergleichen wir die Blogs über eine Periode von 90 Tagen. Anhand dieser Zahlen erstellen wir dann Rangliste wie oben erläutert.
[/su_box]

DrKPIBlogRank: Die Blog Hitparade 2013,2014, 2015, 2016, 2017…

Mein Stilblog im Vergleich: DrKPI® BlogRank

4. Die Rangliste

Unten haben wir einen Teil der Rangliste abgebildet.

Hier die heutige Rangliste – 100 Top Blogs – Style einsehen

Die besten Style Bloggers DE beim Bloggerpoint Event in Düsseldorf

Die besten Style Bloggers DE beim Bloggerpoint Event in Düsseldorf


Charts gibt es hier 

Mehr Daten UND Charts zu diesen tollen Blogs

5. Schlussfolgerung: Was machen die besten Blogs besser?

Natürlich, Qualität ist ein muss, d.h. gute Fotos und Text mit Mehrwert kommen bei den Lesern gut an. Doch hier sind 3 Punkte die Firmen bei der Auswahl aber auch Blogger selber berücksichtigen sollten.
[su_box title=”DrKPI BlogRank:  Was die Zahlen bedeuten – FAQs” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]

1. Dialog fördert Engagement

Doch zeigt sich auch bei Fashion Blogs der Trend, dass es für Blogger schwieriger wird ihre Leser zum Dialog zu motivieren.

2. Unabhängigkeit bewahren

Bloggers brauchen Geld um überleben zu können. Doch müssen sie dabei sicher stellen, dass sie ihre Sponsors sorgfältig auswählen. Welches Produkt passt zu mir ist eine Frage welche sich jede Bloggerin stellen sollte.
Authentizität ist kostbar und wie auch das Vertrauen verspielt man beide sehr rasch beim Leser.

3. Compliance nicht vergessen

Bezahlte Blogaufträge müssen klar markiert sein weil es das Gesetz verlangt. Ebenso wichtig ist, dass der Leser dies wissen sollte –
1DrKPI Checkliste – so halten wir die Regeln ein
2. DrKPI Checkliste – Beauty Boxes, Affiliate Links und mehr – so halten wir die Regeln ein[/su_box]

5. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

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–  Welchen Life Style Blog lesen sie regelmässig?

–  Welche Tipps haben Sie für LifeStyle Bloggers?

Dieser Blogeintrag präsentiert die Resultate des DrKPI BlogRank der besten LifeStyle Blogger in Deutschland.

Ebenfalls lesenswert

In Kürze: Wir haben den nächsten Schritt gemacht für unsere Kunden.
Der DrKPI BrandBuzz wurde eingeführt für Power Users.
Ein paar Gedanken wohin die Strategie und Reise führen wird.

Vor nicht allzu langer Zeit schrieb ich mit Jana Akyildiz einen Blogeintrag über Projekt Management: DrKPI BrandBuzz und Influence Analytics

Dabei ging es darum, wie wir mit einem effektiven Meeting was erreichen können. Am Besten ist, das konstruktive Sitzungen von beschränkter Dauer. Das gute Ambiente kann dabei auch helfen das Arbeitsklima zu verbessern.

Letzte Woche Freitag hatten wir ein Meeting in Zürich. Werner verliess die Wälder Finnland’s bei Syöte und kam auf Besuch nach Zürich ins DrKPI Büro.  Dabei war die Jana über moderne Kommunikationsmittel bei einigen wichtigen Passagen aus Rielasingen-Worblingen zugeschaltet.
Wir sind mit dem Produkt Erweiterungen einen grossen Schritt weiter gekommen.
Dieser Blogbeitrag erzählt wie es uns erging beim Meeting. Ebenfalls erzählen wir etwas über die neuen Metrics, Ranking und methodische Verfeinerungen, welche wir seit neuestem unseren Kunden anbieten.

Wo brennt es?

Eine Agenda hatten wir natürlich vorbereitet. Das heisst Urs hat eine Liste via eMail rumgeschickt und diese wurde über die letzten 2 Wochen laufend ergänzt.
Während des letzten Meetings im Juli hatten wir diskutiert ob wir die DrKPI Hotel Light und Pro Version anbieten sollten. Seither sind fast 2.5 Monate vorgegangen und wir haben einige Erfahrungen gesammelt. Dabei ergab sich, dass wir dieses Geschäftsgebiet nicht als eine unserer “Core Activities” ansehen. Wir erfüllen die Aufträge wie sie reinkommen, doch bearbeiten wir dieses Gebiet nicht speziell.
Die obigen Antworten haben wir auch dadurch bekommen, dass wir Lehrgeld bezahlt haben. Wir haben Dinge aufgebaut. Doch funktionierte es nicht unbedingt so, wie wir uns dies vorgestellt hatten. Anstatt mehr zu investieren, dachten wir das Nutzen der Ressourcen in anderen Gebieten ist produktiver.
Einige dieser produktiveren Geschäftsfelder und deren Möglichkeiten erörtern wir unten.

Analytics: Influencer Marketing und Blogger Analytics

Seit dem letzten Meeting haben Jana und Urs hart am Konzept und Tool gearbeitet für das Influencer Marketing.  Daraus sind 2 Blogger Analytics Reports entstanden.

DrKPI Influencer Blog Report

Der DrKPI Influencer Report zeigt auf wie die Bloggerin ihren Blog noch attraktiver für Sponsoren macht und dabei viel mehr aktive Leser gewinnt.
Diesen haben einige wenige von unseren Nutzern gesehen, getestet und Feedback eingereicht.

DrKPI Influencer Benchmark Report

DrKPI Influencer Benchmark Blog Report haben erst einige wenige unserer Power Nutzer gesehen. Das heisst, wir haben diesen Nutzern den neuen Report als Testversion für ihren Blog zukommen lassen.
Wir bekamen von fast allen von Euch hilfreiches Feedback. Wichtig waren da die Vorschläge wie wir die Dinge noch besser machen können. Dafür ein grosses Dankeschön. Natürlich haben wir praktisch alles 1 x 1 umbesetzt.
PS. Ja derDrKPI Influencer Benchmark Blog Report zeigt auf wie der eigene Blog im Vergleich zur Konkurrenz dasteht. Brand Image, Einfluss, Resonanz, usw. Und klar, das interessiert die Blogger sehr.
Wenn Sie auch interessiert sind, lasst es uns mit einer eMail oder einem Kommentar unten wissen.
Selbstverständlich haben unsere Power Nutzer Privilegien die wir gerne am Telefon kurz erklären.  Wir freuen uns auf Deine Kontaktaufnahme.

Wir sind daran Kundenkommentare und Input von Power Nutzern in unsere Produkte einzubauen. RESULTAT - einfachere Bedienung, bessere Analytics.

Wir sind daran Kundenkommentare und Input von Power Nutzern in unsere Produkte einzubauen. RESULTAT – einfachere Bedienung, bessere Analytics, mehr Insights.

Was ist ihre Meinung? Nutzen Sie Influencers für das Marketing?

Nutzen sie Blog Influencers in ihren Marketing Kampagnen? Wir hatten auf der Xing Plattform in der Markenstärke und Markenimage Gruppe eine Diskussion zum Thema. Einige wenige fanden Markenbotschafter braucht man überhaupt nicht.
Was meint Ihr?  Braucht das Euer Brand, Produkt, Unternehmen?  Über einen Kommentar unten würden wir uns freuen.

Corporate Blog: Wie erhalte ich mehr Budget?

Wir kennen das, jedes Jahr die gleiche Story mit den Budget Verhandlungen. Oft wird das Budget nicht erhöht manchmal sogar gekürzt. Doch ein höherer Impact oder ROI mit weniger Ressourcen zu erzielen ist vielerorts Pflicht.

DrKPI Analyst Development Report

Dieser Report zeigt auf, wo man welche Dinge wie ändert. Diese Optimisierungen helfen die Resonanz und das Echo auf die Inhalte beim Zielpublikum zu erhöhen.
Doch wie erklären wir die Effektivität unserer Blogger und Digital Marketing Anstrengungen im Detail unseren Vorgesetzten?
Auch hier hilft der Report. Er erklärt in einfachen Sätzen, warum in Zukunft PR oder Marketing ihre Beiträge ändern sollten.
All diese Arbeit hat natürlich nur zum Ziel, das Echo auf Social Networks und in der Blogosphäre für unsere Inhalte zu steigern.

DrKPI Analyst Benchmark Report

Dieser zeigt dem Analysten auf, wie gut sich der Blog im Vergleich entwickelt hat zu ähnlichen Blogs der Konkurrenz.
Dabei versuchen wir auch über die Landesgrenzen zu schauen. Somit erhält der Analyst natürlich auch Zahlen was dort geschieht und wie gut sich der Firmenblog macht.
Ebenfalls bringt der DrKPI Analyst Benchmark Report Tipps aus der Forschung. Diese helfen den Content Marketing Experten die Resonanz im Netz zu erhöhen.

Image und Brand Kampagnen: ROI und Resonanz

Erfolgreiche Kampagnen zu entwerfen und dann mit Erfolg abzuschliessen ist nicht einfach.  Auch für Zeitungen wie der New York Times ist es schwierig deren Marke im digitalen Bereich zu stärken.
Deshalb werden Marketing Kampagnen im Online Bereich für den Erfolg der Marke und Produkte immer wichtiger.
Dabei haben der B2B Marketer wie auch der B2C Kollege ähnliche Interessen. Sie wollen wissen, wie und wo die Kampagne auf Interesse gestossen ist. Dabei interessiert natürlich zu wissen bei welcher Zielgruppe.
Doch Fragen bleiben, wie z.B.:

  1. Blogger Resonanz: Fühlten sich die Blogger angesprochen?
  2. Virales Marketing: Haben die Leser mit anderen Menschen über die Kampagne, das Produkt oder die Marke gesprochen (z.B. Word of Mouth Marketing)?
  3. Leser Resonanz: Fühlten sich die Blog Leser vom Beitrag der die Marke erwähnt beeinflusst?

Sicherlich, kein Tool kann alles beantworten. Das wollen wir auch nicht. Doch Licht ins Dunkle bringen kann DrKPI schon.
Jana, Werner und Urs arbeiten daran. Das Tool erlaubt es unseren Testern schon heute einige Dinge zu sehen. Beispiele sind solche wie:

  • wo hat unsere Kampagne gepunktet und
  • was wollen wir für die nächste Produkte Kampagne wie genau besser machen.

Ihre Meinung zum Video? Bitte um Kommentar.

Interessierte DrKPI Nutzer melden sich am Besten bei uns um in den Genuss des “Early Release” zu kommen.

Fazit

Weder Werner noch Urs lieben Meetings. Wenn immer wir welche organisieren, dann werden diese so kurz wie möglich gehalten.  Alles weitere per eMail oder aber am Telefon.
Das Meeting hat uns gezeigt, die Ideen für die neuen Produkte wurden klarer. Jetzt können die letzten Anpassungen vorgenommen werden. Die uns selbst gesetzte Deadline war September 5.  Da waren wir eigentlich gut drin.
Wir haben uns eine nächste Deadline gesetzt: 6. Dezember.  Bis dahin wollen wir einige Dinge umsetzen, welche dann auch unseren Kunden ins Auge springen werden :-)
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

  • Erinnern Sie sich an ein effektives Meeting?  Was ist Ihnen da besonders aufgefallen?
  • Wie messen Sie die Effektivität von Influencer Marketing?
  • Nutzen Sie Schlagworte oder Hashtags im Marketing. Sind diese erfolgreich, wie z.B. von Akris mit #AkrisAidentity – #DontCrackUnderPressure von TAGHeuer, oder eben weniger?

War unser Meeting ein Erfolg?
Auf jeden Fall haben wir einige Fragen und neuralgische Punkte abklären können. Inwieweit sich ein nachhaltiger Erfolg einstellt hängt von den nächsten 8 Wochen ab.
Wieviel setzen wir wie gut um. Im Juni klappte dies sehr gut. Also wenn die Vergangenheit ein Indikator für die Zukunft ist…. :-)