qualitative, quantitative analys, Interpretation von Daten, Big Data, usw.
Spezifisch (specific): Genügend Flexibilität, um notwendige Details für Chef oder Kunde hinzuzufügen.
Überschaubar (manageable): Keep it Simple, Stupid (KISS)
Umsetzbar (actioable): Metriken müssen Maßnahmen auslösen.
Relevant: Damit Ihre Ziele für Ihr Unternehmen relevant sind, müssen Sie den Kontext berücksichtigen.
Trendgerechte (: Die heute produzierten Schlüsselkennzahlen sollten in Zusammenhang mit der bisherigen Leistung gebracht werden.
FOKUS: Specific, Manageable, Actionable, Relevant, Trending (SMART) Kennzahlen / Metrics.

Marketingplan: Die Gruppe plant

In Kürze: Influencer Marketing ist wichtig.
Hol Dir die Slides here als Download.
Doch mit „Navel Gazing Metrics“ werden wir unser Ziel wohl kaum erreichen.
Dafür müssen wir den #InfluencerBrandFit schaffen.
PS. Dies war ein am 7 Nov. gehaltener Vortrag bei der MarComSuisse. Das Event bot wieder einmal Gelegenheit für interessante Gespräche.
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Doch bevor wir loslegen, gibt es noch ein wenig Arbeit.
[su_box title=“Ohne Definitionen geht es kaum“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]

Was ist ein Influencer – eine 3-Punkte-Definition
Wichtige Definitionen rund ums Influencer Marketing
Was ist Influencer Marketing?
Marketing für Nobelmarken: Was ist Influencer Reichweite?
Influencer Marketing: TV, Instagram oder Blog?
#MCLago Event: Influencer Marketing
#MCLago: Influencer Marketing feiert Erfolge im B2B Bereich
[/su_box]

1. Sind Influencer wichtig?

Durchforschen wir das Internet ein bisschen, finden wir natürlich einige Antworten, z.B.:

    1. Nur 15% der Konsumenten nutzen Influencers bei der Suche von Information über ein Produkt. 35% der Teilnehmer in der Studie gaben an, Familie, enge Freunde und ein paar Kollegen würden Sie beeinflussen (DigitasLBi, 2016).
    2. „Influencer Marketing wirkt nicht nur bei den ganz jungen Zielgruppen. … Produktplatzierungen von YouTubern, Instagrammern & Co. werden bereits von mehr als einem Viertel aller Internetnutzer in Deutschland wahrgenommen. Influencer Marketing hat dabei eine stark verkaufsfördernde Wirkung – und das nicht nur bei Teenagern“ (Influry, August 2017, siehe Chart unten).
Die Studie insinuiert Kausalität ohne für diese zu testen. Die Formulierung der Frage führt zu einem Halo Effekt, wobei einige der Teilnehmer mit Ja antworten weil sie denken, das wird gewünscht, ist cool. Nebenbei ist unklar wie lange nach Ansicht des YouTube Videos der Einfluss war der zum Einkauf führte. Wegen eines Videos oder Instagram Fotos bin ich also 2 Wochen später hingegangen und habe im Laden oder Online eine Kaffeemaschine gekauft im Wert von 800 Euro? PS. der Durchschnitt der Teenies sieht mehr als 10 Videoclips und sicherlich 20 Instagram Updates pro Tag). D.h. wie wichtig sind solche Videos und Updates. Sind vielleicht andere Faktoren wichtiger und haben Sie mehr beeinflusst als das Video oder die Instagram Foto?

Die Studie insinuiert Kausalität ohne für diese zu testen. Die Formulierung der Frage führt zu einem Halo Effekt. Das heisst, einige Teilnehmer werden alleine deshalb diese Frage mit Ja beantworten, weil sie denken, dass ist die erwünschte Antwort…. oder es ist ganz einfach cool.

  1. Die Daten der Grafik unten zeigen, dass die Familie den grössten Einfluss ausübt, während TV Werbung oder Berühmtheiten wie George Clooney laut Konsumenten keinen Einfluss auf deren Kaufentscheidungen ausüben (pulse Marktforschung, Juli 2017, siehe Chart gleich unten).

Die Studie zeigt, YouTube, Instagram und Twitter Influencers bringen wenig bis gar nichts.

Die Studie zeigt: YouTube, Instagram und Twitter Influencers bringen wenig bis gar nichts.


Doch bevor ich die obigen Zahlen akzeptieren kann, muss ich an einigen Stellen nachhaken. Ich frage mich z.B.:

      1. Sind die Teilnehmer der obigen Studien repräsentativ für die gewünschte Zielgruppe?
      2. Können die Teilnehmer die Ihnen gestellten Fragen genau beantworten? Dies hängt z.B. vom Grade der Selbsteinschätzung und dem Erinnerungsvermögen ab.
      3. Wurde den befragten Personen gesagt, in welcher Phase des Customer Journey’s sie sind (d.h. Abklärung, Selektion möglicher Produktoptionen, 1 Woche oder weniger vor dem Kauf, usw.), um dann genau zu markieren, wer sie wie beeinflusst?

Diese oben genannten 3 Punkte sind in den meisten Studien (auch den oben zitierten) methodisch nicht sauber gelöst. Demzufolge sind die Daten nicht aussagekräftig. So einfach ist das.
Natürlich, es kann ohne weiteres sein, dass das folgende Zitat stimmt:

„Influencers werden beim Kaufprozess nicht konsultiert.“

Dennoch sollte das Zitat um eine Perspektive erweitert werden:

Jeder Konsument ist ein Influencer. Dessen Einfluss wird gestärkt, wenn das Votum für ein Produkt auf Experiential Word-of-Mouth basiert.

2. Influencer Marketing: Was ist das Ziel?

Wenn die Daten oben nicht unbedingt vertrauenswürdig sind, was können wir dann tun, um unser Influencer Marketing zu optimieren?
Natürlich nutzen wir Marketing nicht auf die gleiche Weise für Konsum- und Investitionsgüter. Das Image unten zeigt diese Problematik auf.

Konsumgut oder Investitionsgut, Bekanntheit steigern und/oder Verkauf erhöhen. Was darf es sein?

Konsumgut oder Investitionsgut, Bekanntheit steigern und/oder Verkauf erhöhen. Was darf es sein?


Die Stärke Facebook’s war ihr Potential für mehr „earned“ Konversation und Engagement. Doch heute ist es weniger als 1 % und es sinkt auch auf Instagram rasant in den letzten 12 Monaten.
Auch für eine Influencer Kampagne müssen Ziele festgelegt werden. Klappt dies nicht, ist es schwierig den „perfekten“ Influencer für das Produkt oder die Marke zu finden.

3.  Der perfekte Influencer

Twitter versuchte seinen Werbekunden zu erklären, warum Influencer Marketing etwas bringt. Unter anderem stand in einer Email:

Twitter ist eine leistungsstarke Plattform für wichtige Influencer und weniger bekannte Personen, die aber mit treuen Followern aufwarten können. Wenn du den Einfluss eines Influencers für deine Botschaft nutzen möchtest, solltest du folgende Punkte bedenken:
• Wichtiger als die Anzahl der Follower ist, wie aktiv die Follower sind.

• Schau dir an, wie sie ähnliche Produkte oder Services in der Vergangenheit beworben haben, und überlege, ob das zu deiner Botschaft passt.

Aktive Followers erwähnen vielleicht schon meine Marke. Wenn diese jedoch schon ähnliche Produkte beworben haben, ist das auch eine Frage der Glaubwürdigkeit und Authentizität in den Augen von Konsumenten.
Anders ausgedrückt, ein Influencer der noch keine meiner Konkurrenzprodukte beworben hat, ist glaubwürdiger als ein Sternchen, dass diese Woche Softdrink A und nächsten Monat für Softdrink B wirbt.
Zur Illustration: Wenn ich heute für Opel, morgen für Renault und dann für Fiat als Influencer arbeite, sind mögliche Konflikte und Missverständnisse vorprogrammiert.

Der erfolgreiche Influencer repräsentiert eine persönliche Marke oder "personal brand" . Diese persönliche Marke muss interessant, nützlich, einzigartig und widerspruchsfrei sein. Desto eher dies zutrifft, desto besser.

Der erfolgreiche Influencer repräsentiert eine persönliche Marke oder „personal brand“ . Diese persönliche Marke muss interessant, nützlich, einzigartig und widerspruchsfrei sein. Desto eher dies zutrifft, desto besser.


Wenn wir mit Influencers wie Petra Drissen arbeiten möchten, dann sollten wir einmal abklären, auf was wir Wert legen. Mit anderen Worten:

      • Ist das Image des Influencers attraktiv für unsere Zielgruppe?
      • Wie können wir den Content verschiedener Influencer vergleichen anhand der Qualität, der Resonanz bei Lesern, usw.
      • Sind die Fans / Leser des Influencer’s die von uns gesuchte Zielgruppe.

Nur Zahlen wie die Anzahl an Facebook Likes oder auch Instagram Followers werden zu diesen 3 Fragen keine Antwort liefern. Da müssen wir uns mehr auf die Inhalte der Webseite oder des Blogs konzentrieren.

Sind meine Inhalte optimiert und stösst meine Stories und Kampagnen auch BrandBuzz im Social Web generieren.

Sind meine Inhalte optimiert? Stossen meine Stories und Kampagnen auf Interesse? Werden meine Inhalte und #Hashtags in Texten erwähnt, d.h. stossen meine Inhalte auf Resonanz.


Tipp: Der Deutsche Marketing Tag 2017 vom Deutschen Marketing Verband steht vor der Tür —- Download vom Programm (PDF Datei, 2.9MB) –JETZT registrieren für den Marketing Tag

4. Nabelschau / „Navel Gazing“ Metrics helfen nicht

Influencer Marketing funktioniert immer weniger. Teilweise basiert dies darauf, dass wir unsere Hausaufgaben nicht immer richtig machen. Manchmal werden Entscheidungen getroffen ohne solide Fakten auf der Hand zu haben.
Dabei kommen alternative Fakten oder Navel Gazing / Nabelschau Metrics immer mehr zum Einsatz. Solche auf nicht repräsentativen Daten basierte Analysen, welche nicht immer gut gemacht sind, ergeben falsche Resultate. Hier werden KPIs empfohlen, deren Steuerungsrelevanz meist zweifelhaft erscheint.

4.1 Nabelschau Jung von Matt und Brandnew IO?

Z.B. führten die Agenturen Jung von Matt and Brandnew IO eine interessante Studie durch, in der versucht wurde mit Hilfeeiner Methode – Random Forests – Daten von gut 655 Influencers über 2 Jahre hinweg zu analysieren.
Die Studie umfasst Instagram Influencers. Man findet Aussagen wie:

      • „The sample is thus not entirely random and presents a self-selection bias.“

Entweder ist eine Stichprobe repräsentativ oder nicht. Die Studie basiert also auf einer nicht randomisierten Stichprobe, welche zu Selektionsbasis führt.
Weiter wird erwähnt:

      • „the response: the business KPI we are interested in; e.g. engagement rate or number of likes per post.“
      • „the predictors: the factors, metrics or dimensions that we aim to investigate in order to understand
        whether they have any impact on the response; e.g. age of poster, average income of audience, or the day of week the post went live.“

Doch gerade für mehrere Faktoren, wie oben erwähnt braucht es eine multivariate Erweiterung der Methodik von Strobl, Malley und Tutz, wie sie die Gradient Boosted Regression Trees von Friedman bietet.
Darüber hinaus liest man Schlussfolgerungen wie:

      • die beste Zeit für Influencer zum Posten auf Instagram ist 18:30 Uhr (wie wissen die Autoren, dass dies nicht von den Followers abhängt und deren Alter, Land, Interessen/Thema des Influencers, usw.?).
      • Fragezeichen, Titel mit 35 Wörtern auf Instagram und 3 Hashtags sind die magische Formel für Engagement (und inwiefern sind diese Faktoren korreliert und eliminieren sich dabei vielleicht gegenseitig?).

Die im Report gemachten Angaben erwecken den Eindruck, dass die von den Autoren gemachten Schlussfolgerungen auf falsch angewendete Methodik oder Nichteliminierung von gewissen Effekten beruhen. Das führt zu unserem Fazit:

Einer Agentur die Verantwortung für die Auswahl der Influencer erteilen, ist nicht effektiv.
Hier braucht es systematische Arbeit für die Erarbeitung der steuerungsrelevanten Kennzahlen.
Die Marke muss in diesen Prozess involviert sein.

Checkliste: So wählt man Influencers aus welche zur Marke passen.

Checkliste: So wählt man Influencers aus welche zur Marke passen.

4.2 Andy Lippner: Reichen Zahlenspielereien, wenn es um Geld geht?

Andy versucht die Sache anhand eines Pakets, bestehend aus einem Blogeintrag und 2 Social Posts (z.B. 2 Fotos auf Instagram), zu illustrieren. Er nimmt z.B. an, ein Mikro-Influencer hätte 5,000 bis ca. 50’000 Followers (was er als Reichweite bezeichnet). Beispiele sind:

  • $ 200 bis $ 1.500, mit Standard Nutzungsrechten und ohne Exklusivität und
  • 400 bis 4000 US-Dollar mit erweiterten Nutzungsrechten und Exklusivität.

Für einen Top-Level Influencer (ein nicht-prominenter Influencer mit mehr als 100,000 Followers) sieht dies wie folgt aus:

  • 4.000 bis 20.000 US-Dollar, mit Standard Nutzungsrechten und ohne Exklusivität und
  • $ 15.000 bis $ 50.000-plus, mit erweiterten Nutzungsrechten und Exklusivität.

Der Autor betont dabei, dass ein Influencer wenig mehr verlangen wird, um es auf verschiedenen zusätzlichen Plattformen zu publizieren. Doch stellt sich die Frage, ob unser Zielpublikum es dort auch sehen will – oder es dieses dort überhaupt erreicht. Facebook Nutzer bilden nicht unbedingt auch dieselbe Nutzergruppe wie auf Snapchat oder Instagram.
Natürlich, einen Blogeintrag auf der Webseite vom Unternehmen zu publizieren, ist gut. Doch denselben auch auf der Seite der Influencerin zu zeigen, das goutiert Google nicht. Diese Strategie ist aus SEO-Gründen nicht zu empfehlen.
Ein ganzheitlicher Ansatz ist interessant, aber je nach Land oder sogar Region (z.B. Kalifornien vs. mittlerer Westen der USA) muss der Ansatz angepasst werden.
Im Vordergrund steht die langfristige Zusammenarbeit mit dem Influencer und nicht ein „flash in the pan“ (wie beim Flambieren). Die langfristige Wirkung ist unser Ziel.
So wie oben dargestellt, erreichen Sie eine Preisvorstellung und können schnell ein Budget erstellen. Ob dieser Ansatz Ihnen jedoch eine effektive und erfolgreiche Kampagne bringt, ist zu bezweifeln.

4.3 Der Influencer-Brand-Fit ist sehr wichtig

Nur wenn mein Influencer zu meinem Brand passt (z.B. ähnliche Werte und bleibt diesen Werten dabei über Jahre treu), sollte eine Zusammenarbeit in Betracht gezogen werden.
Natürlich helfen hier auch Kennzahlen. Diese nutzen wir, um unseren Kunden aufzuzeigen, wieso ein Influencer sich für die Zusammenarbeit empfiehlt.
Die für Sie richtigen Kennzahlen zu entwickeln ist essentiell. Und nein, eine Nabelschau mit Followers auf Instagram zu betreiben (Problematik Fake, Leute vergessen zu schnell, usw.), ist kein professioneller Audit zur Evaluation der Influencer Marketing Aktivitäten.
Packen Sie es richtig an, es lohnt sich.

Der Influencer-Brand-Fit ist Match entscheidend.

Der Influencer-Brand-Match ist entscheidend.

Schlussfolgerungen: Was sind die nächsten Schritte?

Facebook Likes korrelieren nicht mit mehr Business oder Engagement (d.h. es besteht keine Kausalität im Sinne von „mehr Likes = mehr Verkauf“). Das gleiche gilt auch für Instagram Likes.
Doch können Influencers helfen, die Bekanntheit der Marke zu steigern. Aber dies hilft nur dann, wenn der Bekanntheitsgrad auch in der gewünschten Zielgruppe erhöht wird.
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde, wäre Ihre Meinung:

      • Welche Marke ist für Sie ein tolles Beispiel, wie man das Influencer Marketing richtig macht?
      • Lassen Sie sich von Influencers in Ihrem Verkaufverhalten beeinflussen?
      • Wie nutzen Sie digitale Kanäle oder auch Influencer zur Stärkung der Marke?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werde.

Download die Slides von der DrKPI®  Präsentation bei MarComSuisse in Zug: 10 MB, PDF Datei

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Die Grafik unten inklusive das Video für den Fernsehspot illustrieren, was passieren kann, wenn man einen Star in der Werbung als Markenbotschafter nutzt. Clicks, Gespräche, usw.
Doch hat die Kampagne für das viele Geld mehr Kunden dazu bewegt, vom Auto oder Flugzeug auf die Bahn umzusteigen, um von Berlin nach München oder umgekehrt zu reisen?
Wenn dies geschah, chapeau an die Bahn. Wenn nicht, was lief falsch?
Ganz einfach, ich erkläre es Ihnen bei einer Tasse Tee im Büro oder am Deutschen Marketing Tag 2017 #DMT17, in Frankfurt. Wir sehen uns.
€15 Mio Kampagne mit Nico Rosberg als Influencer: Ein Flop?

€15 Mio Kampagne mit Nico Rosberg als Influencer: Ein Flop?

Auch in Holland wird Personal gesucht. Fast immer jedoch nur stundenweise Teilzeit Anstellung zu unregelmässigen Zeiten.

In Kürze: Employer Branding ist ein beliebtes Schlagwort wie auch Word-of-Mouth (WOM) Marketing oder Markenstärke.
Doch was tun wenn es an Motivation und Hilfsbereitschaft mangelt?
Das Wissen über das Produkt das verkauft wird beim Verkaufspersonal zu wünschen übrig lässt?
Das hilft dem Employer Brand kaum.
Das Word-of-Mouth über den Service wird Online und Offline sicherlich nicht besser.
Einige Eindrücke von Shopfloors welche wir in den letzten Wochen besucht haben.
Fragen unten einfach anklicken und Sie können sogleich die Antwort lesen.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Dinge welche sie wissen sollten. Uebrigens:

  • Was war Ihr letztes tolles Einkaufserlebnis? Können Sie sich noch erinnern?

1.  Wo bleibt das tolle Einkaufserlebnis?

Was einem in einem Laden von Esprit, Adidas, Nike, usw. sofort auffällt ist:

  1. Mitarbeiter finden sich selber sehr cool (extremes Beispiel siehe Adidas Store in Antwerpen), und
  2. haben es sehr lustig miteinander.

Eigentlich toll nur das Problem ist, dass der Service vom Personal zu wünschen übrig lässt.
Abgesehen davon, viele dieser „coolen Typen“ kenn die eigenen Produkte nur sehr ungenau. Das heisst, wie diese gemacht sind, warum das tragen dieses Schuhes ein Vorteil ist, usw. kann einem niemand erklären. Traurig aber war.

Bei Adidas geht die eigene Rauchpause vor. Resultat: einige Kunden helfen sich selber, andere haben den Laden schon verlassen. Word-of-Mouth ist: Service nicht zufriedenstellend.

Bei Adidas geht die eigene Rauchpause vor. Resultat: einige Kunden helfen sich selber, andere haben den Laden schon verlassen. Word-of-Mouth ist: Service nicht zufriedenstellend.


Da liebe ich den Levi Strauss & Co. Store in Antwerpen. Gleich neben Adidas. Der Verkäufer weiss welche Produkte er hat. Deren Vor- wie auch Nachteile sind ihm geläufig. Er ist freundlich, springt für alle Kunden, sucht die richtige Grösse raus. Sagt einem auch wenn es nicht gut genug sitzt. Hat Ideen was besser sitzen könnte.
Schlechter Service im Einzelhandel stärkt die Marke auf keinen Fall. Guter Service Offline und Online schon eher.
Noch schlimmer kommt es, wenn der Service zu negativem Word-of-Mouth Marketing führt. Es könnte ja sein, dass ich meine schlechten Erfahrungen an meine Freunde weitergebe.
Das stärkt auch meinen Employer Brand keinesfalls. Wer ist schon wirklich enthusiastisch bei Adidas zu arbeiten, wenn deren Service Niveau weit unter dem Durchschnitt ist?
Der Timberland Laden in Antwerpen war da ein Vorbild für das Thema Einkaufserlebnis mit Mehrwehrt

  • Freundlichkeit, Schnelligkeit, Hilfsbereitschaft und sogar Humor von allen der 3 Verkäufer von 3 verschiedenen Leuten von uns getestet.

Timberland in Antwerpen: Exzellenter Service, Vom Chef bis zum Verkäufer, mit Humor, Wissen und Hilfsbereitschaft

Timberland in Antwerpen: Exzellenter Service, Vom Chef bis zum Verkäufer, mit Humor, Wissen und Hilfsbereitschaft


Aber manchmal klappt das nicht einmal von einem Laden einer Kette zum nächsten. Antwerpen war sehr gut was Service, Freundlichkeit und Wissen der MitarbeiterInnen angeht.
Ganz im Gegensatz zum Timberland Shop in Den Haag. Warum wohl. Das ist doch der Vorteil einer Marke, einheitlicher Service egal in welchem Ort ich einen Laden betrete.
Aber der Manager oder die Managerin macht vielleicht den Unterschied?
Fazit: Der Einzelhandel sucht qualifizierte Arbeitskräfte.
Doch guter Service is in Ladenketten nich immer einfach zu bekommen.
Auch ist das Niveau und Qualität der Dienstleistung zwischen verschiedener Ableger von Ketten nicht unbedingt vergleichbar.

2.  Einzelhandel: Wo sind die motivierten Mitarbeiter ?

Seit ca. 3 Monaten besuche ich des öfteren Läden aus privaten aber auch beruflichen Gründen.  Zum Beispiel in den Niederlanden fand ich sehr interessant dass:

  • im Einzelhandel anscheinend ein nicht zu unterschätzender Bedarf nach qualifiziertem und motiviertem Personal besteht.

An vielen Schaufenstern war eine Notiz zu finden (siehe Beispiel unten von Esprit) mit einer Aufforderung, dass man sich bewerben solle.
Doch jedesmal, wenn ich mich dann im Laden erkundigte, für wieviele Stunden die Arbeit denn sei, hiess es Flexibilität sei gefragt.
Nach meinem genaueren Nachfragen kam dann fast immer raus, dass die Stelle keine garantierte Anzahl Stunden je Woche hätte. Das heisst, die Person müsse flexibel je nach Bedarf auf Abruf von Montag bis Samstag einsetzbar sein.

Enthusiastische Mitarbeiter sucht auch mein Unternehmen. Doch diese nach deren Einstellung motiviert zu halten ist SEHR schwierig. MEHRWERT bietet dem Kunden der Laden nur dann, wenn dessen Mitarbeiter, motiviert, hilfsbereit und freundlich mit viel Wissen über das Produkt dem Kunden tatkräftig zur Seite stehen.

Enthusiastische Mitarbeiter sucht auch mein Unternehmen. Doch diese nach deren Einstellung motiviert zu halten ist SEHR schwierig. MEHRWERT bietet dem Kunden der Laden nur dann, wenn dessen Mitarbeiter, motiviert, hilfsbereit und freundlich mit viel Wissen über das Produkt dem Kunden tatkräftig zur Seite stehen.


Fazit: Was vom Verkäufer gefordert ist wird oft mehr oder weniger klar definiert (inklusive Foto… wird da vielleicht bei Esprit diskriminiert?).
Doch wie wertvoll dieses Humankapital dem Unternehmen wirklich ist, bleibt bei meinen Recherchen mit Ladenchefs und deren MitarbeiterInnen oft etwas unklar.

3. Was ist der Mehrwert für den Ladenbesucher?

Die obige Situation ist auch mit derjenigen in deutschen oder schweizerischen Ladenketten vergleichbar. Doch nirgendwo in der D-A-CH Region hörte ich Wörter wie –  motiviert, engagiert, flexibel, usw. –  so oft wie in Holland. Ladenmanagement oder Recruiter betonen diese Buzzwords. Aber wie funktioniert dies in der Praxis?
Motivierte und freundliche Mitarbeiter wollen wir alle. Wenn ich Kleider, Geräte wie Kaffeemaschinen, PCs, oder Haushaltgeschirr im Laden mit gutem Service kaufe, gibt es 3-primäre Gründe warum ich dies im Laden tue und nicht auf einem Digital Marketplace:

  1. Ich kann mir die Dinge zuerst einmal angucken, d.h. diese anfühlen, anprobieren im Fall von Kleidern, usw.
  2. Ich habe die Möglichkeit den gut ausgebildeten Verkäufer Dinge über das Produkt zu fragen (Vorteile gegenüber Produkt X, Materialien, usw.).
  3. Wenn ich was suche hilft die Verkäuferin mir das vielleicht passende Gerät, Kleid, Paar Schuhe oder Werkzeuge wie Schraubenzieher zu finden. Manchmal macht mich das Verkaufspersonal auch auf eine attraktive Alternative aufmerksam.

Doch leider werden diese 3 Punkte öfters nicht erfüllt. Zum Beispiel, bei Nachfrage nach dem Material im Produkt weiss die Verkäuferin keinen Bescheid. Also gehe ich nach Hause, nutze das Internet des Herstellers und finde die Informationen selber.
Das obige Beispiel zeigt, wenn ich dann auf der Internetseite bin, kann ich ja gleich dort bestellen. Warum soll ich z.B. in Alkmaar topshelf.nl ein zweites Mal besuchen um die Regenjacke zu kaufen?
Die Vorteile der persönlichen und fachkundigen Bedienung im Laden gegenüber dem Einkauf auf dem Digital Marketplace muss genutzt werden.
Als Ladenbesitzer heisst dies aber auch, ich muss in mein Personal investieren und versuchen mit deren Hilfe meine Markenstärke zu steigern und den Employer Brand noch attraktiver zu machen.
Fazit: Wenn ich genau weiss was ich will – Samsung Galaxy 10 S oder BlackBerry 12 – hängt der Entscheid oft auch vom Preis ab. Dann ist der Einkauf auf dem Digital Marketplace bequem und möglicherweise sehr attraktiv.
Beim Kleid, verderblichen Lebensmitteln, usw. hat der Händler um die Ecke einen Vorteil.
Doch diese Vorteile kann der Händler nur mit gut ausgebildetem, motiviertem und freundlichem wie auch hilfsbereitem Personal nutzen das sich sicher ist, dass der Arbeitgeber dessen Leistung zu würdigen weiss.
Der Laden muss dem Kunden klaren Mehrwert im Verhältnis zum Digital Marketplace bieten. Ansonsten fallen die Umsätze spätestens morgen wenn nicht schon heute Nachmittag.

Wenn im Einzelhandel die Angestellten mehr mit sich selber beschäftigt sind als mit den Kunden: Vorteil von Service und Beratung im Laden gegenüber Selbstservice auf dem Digital Marketplace geht flöten. Bsp Topshelf.nl in Alkmaar.

Wenn im Einzelhandel die Angestellten mehr mit sich selber beschäftigt sind als mit den Kunden: Vorteil von Service und Beratung im Laden gegenüber Selbstservice auf dem Digital Marketplace geht flöten. Bsp topshelf.nl in Alkmaar.

4. Markenstärke: Reputation und Vertrauen

Kundenservice wie auch eine tolle Garantieleistung kommt nicht ohne erhebliche Kosten. Das gilt für den Grosshändler, Hersteller und / oder den Verkäufer der über den Digital Marketplace verkauft oder einen e-Shop betreibt..
Heute gibt es sicherlich 3 Möglichkeiten Service zu bekommen:

  1. Man besucht den Laden und bringt das Produkt zur Reparatur.
  2. Das Produkt wird an den Internet Händler zur Reparatur gesandt.
  3. Alle Garantiearbeiten werden vom Hersteller ausgeführt, d.h. das Produkt muss dort eingereicht werden (spart dem Händler die Umtriebe).

Auch bei den obigen 3 Varianten gibt es verschiedene Lösungsansätze. Zum Beispiel, Apple will als Hersteller die Garantiearbeiten selber ausführen. Da kann es passieren, das das Produkt welches man bei einem Händler gekauft hat, von diesem nach Holland zu Apple zur Begutachtung  und Reparatur geschickt wird.
Natürlich kann hier der Apple Store die Garantiearbeit womöglich gleich vor Ort ausführen oder das Kabel wird gleich ersetzt. Spart dem Kunden Zeit und sichert, dass er den Apple Store besucht und nicht den Händler welcher ihm das Produkt ja verkauft hat.
Apple spekuliert natürlich, dass man sich die Produkte im Laden gut anschaut. Noch besser ist wenn man das nächste Apple Produkt dann gleich oder baldmöglichst im Apple Store einkauft.
Beim Einkauf auf dem Internet muss der Kunde sein beschädigtes Produkt einsenden an den E-Commerce Händler. Dann kann dann das passieren wie unten beschrieben.

Von: PC-Ostschweiz.ch
Gesendet: Mittwoch, 19. Juli 2017 13:55
An: U.Gattiker
Betreff: PC-Ostschweiz Information (Kundennummer 30902561)
Sehr geehrter Herr Gattiker,
vielen Dank für die Einsendung des Defekten Artikels.
Bei der Prüfung haben wir festgestellt, dass die Kontakte, wo das Kabel am Controller eingesteckt wird, verbogen sind.
Dies ist eine mechanische Beschädigung und die Garantie wird durch den Hersteller deshalb abgelehnt.
Dürfen wir den Artikel für Sie entsorgen oder an Sie zurück senden?
Bitte um eine Rückmeldung wie wir mit dem Artikel umgehen dürfen.
Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Freundliche Grüsse
Ihr Team von PC-Ostschweiz

PC Ostschweiz macht Vorinspektion und legt fest ob die Garantieansprüche berechtigt sind. In diesem Falle sagte man zuerst nein .... und fragt den Kunden ob er das Produkt zurückhaben will oder ob man es entsorgen darf. 

PC Ostschweiz macht Vorinspektion und legt fest ob die Garantieansprüche berechtigt sind. In diesem Falle sagte man zuerst nein …. und fragt den Kunden ob er das Produkt zurückhaben will oder ob man es entsorgen darf.


Natürlich habe ich argumentiert, dass auch wenn ein Kontakt nicht mehr 100% gerade raussticht, sollte der Kontakt noch funktionieren.  Nach weiterem insistieren, sah sich der Händler genötigt das beschädigte Produkt dem Hersteller zukommen zu lassen. Dieser hat dann ein Materialfehler gesehen und das Produkt repariert / ersetzt.

From: PC-Ostschweiz.ch
Subject: AW: PC-Ostschweiz Information (Kundennummer 30902561) RMA 61184999
Date: 21 August 2017 at 16:40:24 GMT+2
To: U.Gattiker
Guten Tag Herr Gattiker
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Wir haben Ihr Gerät heute zurückerhalten.
Es wurde durch den Hersteller in Garantie repariert.
Freundliche Grüsse
Ihr Team von PC-Ostschweiz

Das ganze Prozedere hat gut einen Monat gedauert. Übrigens, dass war das 2 Mal wo wir innerhalb der 2-jährigen Garantieperiode dieses Produkt retournieren mussten.
Das heisst für uns 2 x Umtriebe und Kosten. Nebenbei mussten wir noch die Verpackung organisieren, sodass wir das Produkt per Post retournieren konnten.
Einfacher ist da wenn ich die Ware einfach dem Händler zurück bringe und dieser es einschickt. Spart mir Zeit und Geld.
Trotzdem, PC-Ostschweiz hat die Arbeit gut erledigt, der Service funktionierte, das Produkt läuft wieder bestens.
Fazit:  Den Verkäufer gegenüber zu stehen und das Garantieproblem zu erklären ist für mich einfacher als dies mit einer eMail tun zu müssen.
Die Reputation des Laden oder der Online Plattform basiert auf des Kunden Erfahrung mit dem Lieferanten. Laut Jeff Bezos hängt dies z.B. davon ab, wie gut Garantiefälle gelöst werden.

5. Schlussfolgerungen: Müssen wir uns an der Nase nehmen?

An vielen Orten hört man, dass der Einzelhandel zu kämpfen hat. Wer es nicht glaubt lese einfach diesen Report:
Credit Suisse (Januar 2017). Economic Research Retail Outlook 2017. Swiss Issues Branchen
Schweizer Detailhandel im Umbruch. Aufgerufen am 2017-09-04 auf https://business-easy.credit-suisse.com/media/pdf/retail-outlook-de.pdf
Credit Suisse ist ebenfalls der Meinung, das z.B. dieses Jahr rund 8640 Läden in den USA die Tore schliessen dürften. Viele reden vom Einkaufserlebnis. Sicher kann dies wichtig sein doch wenn ich das für mich definiere heisst dies:

Ein gutes Einkaufserlebnis erlebe ich, wenn ich einen Laden betrete und dort fachkundigen Service bekomme von einem unaufdringlichen, freundlichen und hilfsbereiten Verkäufer oder Verkäuferin.

Sicher, auch der Kunde hat die Verantwortung den Verkäufer mit Respekt und Freundlichkeit zu behandeln. Wobei ein Dankeschön für den guten Service wirklich Pflicht ist.
Was motiviert einen Verkäufer mehr als vom Kunden zu hören, dass er zufrieden ist. Das heisst jedoch auch:

  • Laden besuchen, Schuhe probieren, Foto machen und dann im Internet kauf geht nicht…

Mein Vorschlag, suchen wir uns einen Laden wo es tollen Service gibt. Wenn es 5% mehr kostet als auf dem Digital Marketplace, was soll das? Der Service mit dem gut informierten und hilfsbereiten Verkäufer ist es allemal wert.
Trotzdem, die beschriebenen Beispiele zeigen jedoch, dass nicht alles richtig zu funktionieren scheint im Einkaufsparadies. Löbliche Ausnahmen wie Timberland und vor allem Ketten die kleiner sind (z.B. 2 oder 3 Läden) muss ich hier auch erwähnen.
Solange mir der Digital Marketplace die englischsprachigen Bücher schneller und kostengünstiger liefert als der Buchhändler, nutze ich den Service. Will und brauche ich Beratung, erhalte ich diese in meinen Lieblingsläden. Natürlich Beratung im Laden und dann Kauf im Netz, dass geht gar nicht :-(   Das empfinde ich als unverschämt.
Service hat seinen Preis. Wenn wir weiterhin guten Service bekommen möchten, dann müssen wir dort unser Geld ausgeben, wo wir guten Service auch bekommen. Beispiel siehe Fussball-Corner Oechslin – Fussballschuhe – Fanartikel.
QuelleEinzelhandel: Weniger in der Kasse
Offenlegung: Der Autor gibt an, dass keine der hier genannten Brands oder Läden Kunden sind. Es ergeben sich somit keine Interessenkonflikt hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation. 
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wann kaufen Sie im Laden?  Wann und warum auf dem Digital Marketplace / Plattform?
    2. Wann hatten sie das letzte Mal ein tolles Einkaufserlebnis? Was war besonders gut?
    3. Haben Sie ein Beispiel von einem Online Einkauf wo es mit der Erfüllung der Garantie nicht klappte?
    4. Welchen Aspekt den Sie als wichtig empfinden haben wir hier vergessen?

Herzlichen Dank für den Kommentar den ich natürlich beantworten werde.

Auch bei Oger.NL braucht es neue Mitarbeiter welche motiviert sind... doch verstehen sie das Produkt, sind freundlich ... und werden vom Arbeitgeber geschätzt.

Auch bei Oger.NL braucht es neue Mitarbeiter welche motiviert sind… doch verstehen sie das Produkt, sind freundlich … und werden vom Arbeitgeber geschätzt?

Funktioniert #BrandBuzz #Buzzbrank in der Praxis? #DrKPI #BlogRank zeigt wie es geht | Urheber: Jana Akyildiz

In Kürze. Wir haben Firmenblogs zum Thema Employer Branding, Recruiting, Azubi / Ausbildung für Sie analysiert.
Basierend auf diesen Daten haben wir einen kurzen Ratgeber erstellt.
Die Kommentare mit Grafiken / Fotos – Flickr, Facebook, Instagram Recruiting lesen lohnt.
Dies ist der zweite Beitrag zum HR-Best Corporate Blog Thema für 2017. Der erste war:

 Erfolgreiche HR-Blogs: Ohne Strategie klappt es nicht

Der nachfolgende Beitrag aus unserer Reihe Effektives Content Marketing mit dem DrKPI BlogRank zeigt auf, welche Dinge Marketing Fachleute oder Human Resource Experten berücksichtigen müssen, um das Employer Branding zu verbessern.

Update gefällig?

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein, bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten jeweils eine Reminder-Mail, sobald ein neues BlogRank hier publiziert wurde.

HR-Blog Benchmark: Wer ist die Nummer 1?

Vor einiger Zeit publizierten wir:

Zeit für eine neue Bestandsaufnahme und Analyse mit dem DrKPI BlogRank. Speziell wollen wir natürlich wissen, inwiefern sich die Dinge weiter entwickelt haben oder ob sie gleich geblieben sind.
Die gelisteten Themen unten anklicken und Sie können sogleich die Antwort lesen.

1. Personalblog Rankings

Einen Weg um die Bekanntheit des Employer Brand zu erhöhen ist der Corporate Blog. Dieser kann authentisch über die Arbeit im Betrieb erzählen.
Doch reicht das Bauchgefühl, um fair und systematisch festzustellen, ob die Inhalte (z.B. Einträge, Videos, Checklisten) die Zielgruppe ansprechen?
Als Unternehmen sollten wir uns folgende Fragen stellen:

  • Macht uns ein Auftritt und das Logo der Plattform wie Facebook oder Instagram auf der Karriereseite wirklich social?
  • Will unsere Zielgruppe mit uns über WhatsApp, Snapchat oder Facebook kontaktieren. Ist das gefragt?
  • Auf wieviel Resonanz stossen unsere Beiträge zum Thema Job Sharing, Ausbildung 101, Schnupperlehre, usw.?

DrKPI BlogRank: 2017

Dieses Jahr haben wir die Dinge ein wenig anders angepackt. D.h. wir haben uns voll und ganz auf Firmenblogs fokussiert. Blogs von Einzelpersonen sind nicht in diesem Ranking.
Was uns interessiert ist, wie grosse Unternehmen wie z.B. Audi, Krone, Siemens, Swisscom, Alpiq InTec, Red Bull, OEBB, Voestalpine, usw. es schaffen im Human Resource Bereich (Rekrutierung, Karriere, Azubi, Uni Absolventen, Quereinsteiger, etc.) mit ihren Lesern in den Dialog zu treten.
Im Ranking sind Blogs welche sich mit HR Marketing beschäftigen. Speziell mit Themen wie:

  1. Corporate Blog im Personalbereich (z.B. Rekrutierung von Personal).
  2. Azubi Blogs, d.h. Blogs welche sich auf die Lehre fokussieren.
  3. Employer Branding: Das Unternehmen präsentiert sich und will seine Marke als Arbeitgeber rüber bringen und die Bekanntheit stärken.
  4. Trainee Blogs, d.h. solche welche versuchen Uni Absolventen eine Karriere im Unternehmen zu erklären und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber rüber zu bringen.

Fokus ist auf Blogs von Unternehmen in den obigen Bereichen in Deutschland, Austria und der Schweiz, manchmal auch DACH oder D-A-CH Region genannt.
Kurzum, Blogs von Einzelfirmen, Personalexperten, usw. sind hier nicht im Fokus vom DrKPI BlogRank für HR Blogs.

DrKPI® BlogRank: Die besten HR Blogs: Firmenblogs aus Austria, Deutschland und der Schweiz im Vergleich

DrKPI® BlogRank: Die besten HR Blogs: Firmenblogs aus Austria, Deutschland und der Schweiz im Vergleich


Charts gibt es hier 
Die obige Liste zeigt die 10 besten  Corporate Blogs zum Thema Personalmarketing, Recruiting, Employer Branding, Ausbildung, etc. aus der D-A-CH Region.
Das obige Ranking ist das Resultat einer Gesamtanalyse. Offensichtlich ist, dass die deutschen Firmenblogs die Liste dominieren. Österreich wie auch die Schweiz haben nur je einen Corporate Blog in den Top 10 platziert.

Unser Firmenblog im Vergleich: DrKPI® BlogRank

2. Dialog und Engagement

Dialog wie Meinungsführerschaft oder Knowledge Leadership since wichtige Komponenten eines erfolgreichen Corporate Blog zum Thema Employer Branding oder Recruiting.
Wenn sich ein Unternehmen für den Blog die Meinungsführerschaft sichern möchte, dann ist es wichtig, dass diese Arbeit die Leser erreicht, d.h. authentisch rüberkommt. Das Resultat ist im Idealfall, dass die Einträge auf Resonanz stossen. In diesem Sinne würden die Leser dann kommentieren.
Natürlich, damit wenigstens im Ansatz ein Dialog entstehen kann, muss die Autorin diese Leserkommentare beantworten.  Die Tabelle unten zeigt 3 Dinge auf:

  1. Nur gerade die ersten 3 Blogs haben Kommentare (gelb), wobei nur bei Alpiq-Skills jeder Kommentar von den Autoren beantwortet wird.
  2. Leser fühlen sich kaum beeinflusst (1 Kolumne rot), die Anzahl Worte ist sehr gering (Ausnahme Alpiq-Skills)
  3. Meinungsführung von Bloggern oder Autoren in den Corporate Blogs findet kaum statt (Ausnahme Alpiq-Skills).

Fazit: Laut Daten aus der Tabelle unten haben die meisten der HR- Personal- oder Recruiting-Blogs nicht einmal im Ansatz einen Dialog mit ihren Lesern.

DrKPI BlogRank: Die besten HR Corporate Blogs: Dialog und Einfluss mit Lesern m eher gering. Gute Vorbilder gibt es jedoch auf Position 1 bis 3.

DrKPI BlogRank: Die besten HR Corporate Blogs: Dialog und Einfluss mit Lesern m eher gering. Gute Vorbilder gibt es jedoch auf Position 1 bis 3.


Die obige Table zeigt auf, über die letzten 90 Tage haben die Personalblogs in der Tabelle fast kein Leser Engagement zu verzeichnen. Nur ein oder zwei der Personalblogs von Firmen in der D-A-CH Region schaffen es überhaupt je einen Leserkommentar pro publizierten Eintrag zu erhalten.
Unverständlich ist jedoch, dass wenn ein Blog dann einmal ein Kommentar erhält, werden diese in einigen Fällen nicht beantwortet. Wie dieses einen Dialog schaffen soll oder hilft das Unternehmen als Social rüber kommen zu lassen ist schleierhaft.
Der Alpiq-Skills Blog hat sich auf das Thema Ausbildung und Recruiting von Lehrlingen spezialisiert. Die Kennzahlen zeigen, dass die Autoren jeden Kommentar im Blog beantworten. Ebenfalls ist die Antwort dieser Leserkommentare oft sehr genau, mit Links zu weiteren Informationen, usw. Solche Antworten mit Informationen die dem Leser helfen weiter zu kommen, repräsentiert in den Augen dieser klar Mehrwert.
Der Daimler Blog ist ein weiteres Beispiel. Er hat eine Kategorie Karriere. In dieser werden so ca alle 3 Wochen ein Eintrag zum Thema publiziert. Fast jeder Eintrag hat 4 Kommentare über die letzten 90 Tage. Jeder ist ca. 45 Worte lang. Doch keiner dieser Kommentare wird von den Autoren beantwortet. Das ist Web 1.0 Broadcasting vom Feinsten.  Aber sicherlich nicht ein Charakteristik des Firmenblog, welcher den Dialog mit seinen Lesern fördern will.

4. Was ist Ihre Meinung. Diskutieren Sie mit

Nur wenn sich der Leser wirklich angesprochen fühlt, ist er oder sie vielleicht willens, einen Kommentar zu hinterlassen. Natürlich, viele werden dann keinen Kommentar schreiben. Doch wenn der Leser dies tut, ist es wie Trinkgeld für den Autor. Es gibt je nachdem wie gut der Gast den Service empfand (oder die Qualität des Blogeintrages), mehr oder weniger Trinkgeld (d.h. kürzere oder längere Leserkommentare).
Meinungsführerschaft erreichen zu wollen ist das Eine. Doch dies bedingt, dass sich Leser der Zielgruppe mit dem Inhalt auseinandersetzen. Natürlich, Social Sharing der Beiträge auf Social Media Plattformen heisst nicht automatisch, dass ein Beitrag auf Interesse stösst. Dennoch, Fotos mit schönen Menschen werden einfach eher geteilt, als Beiträge mit Substanz zu einem Thema.
Einträge mit Fotos über Autos / Arbeit bei Audi werden geteilt. Auch Fotos und Einträge bei der Fluggesellschaft Swiss die gutaussehende Menschen im Flugzeug bei der Arbeit zeigen, stossen auf Interesse. Realistische Beschriebe von IT Arbeit bei Swisscom, oder der Arbeit als Azubi bei Daimler werden weniger auf Social Networks weiter verbreitet.
Dies erklärt auch sehr gut, warum Audi und Swiss weit vorne stehen in Sachen Social Sharing des publizierten Content auf Facebook oder Linkedin.  Doch ob die Leute die Beiträge lesen ist eine zweite Frage. Übrigens, kommentieren der Beiträge auf Facebook oder Xing findet ebenfalls nicht statt ! D.h., es wird viel geteilt aber die Leute setzen sich kaum mit den geteilten Inhalten auseinander. Das Resultat ist, dass sich solche Leute sicherlich nicht bewerben. Denn wenn ich mich bewerben will, dann brauche ich relevante Information und bitte in Detail.
Quelle: DrKPI BlogRank: Die Besten Corporate HR-Blogs
Offenlegung: Der Autor gibt an, dass einige der hier genannten Brands DrKPI® Analytics und Services nutzen. Jedoch ergeben sich hier keine Interessenkonflikt hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation. 
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wie nutzen Sie Personalmarketing im Online Bereich? Schaffen Sie es #BrandBuzz zu kreieren?
    2. Wie nutzen Sie Hashtags in ihrem Marketing (z.B. #Azubi #Ausbildung #MINT #skills)?
    3. Welches sind die USPs Ihres Betriebes für Schüler welche einen Ausbildungsplatz suchen?
    4. Wie messen Sie die Erfolge mit Ihrem Content Marketing im Recruiting Bereich?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werden.

5. Was bedeuten diese Zahlen?

Manchmal werden Rankings von HRM oder Karriere Webseiten oder Blogs nach Bauchgefühl vorgenommen. Beispiel ist der HR Benchmark. Solche sind jedoch subjektiv und schwierig zu verstehen. Ebenfalls können Sie uns nicht aufzeigen wie wir unsere Webseite verbessern können, eines der wichtigsten Ziele vom DrKPI BlogRank (siehe Textbox unten).
Wir erklären hier was die Zahlen bedeuten.
[su_box title=“DrKPI BlogRank:  Was die Zahlen bedeuten – FAQs“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1. Was heisst die Messwerte sind standardisiert?
Unsere Bots besuchen die verschiedenen Blogs regelmässig. Wir sammeln diese „rohen“ Daten. Um den Index berechnen zu können, konvertieren wir die Daten eines jeden Blogs in einen z-Wert.
Dies wird als z-Standardisierung bezeichnet.
Wenn man einen Messwert z-standardisiert, erhält man einen neuen Wert. Dieser Wert gibt an, um das wieviel fache der Standardabweichung der ursprüngliche Messwert vom Mittelwert abweicht.
Dies bedeutet, dass für jeden Blog und jeden von uns berechneten Index (z.B. Schlagzeile) wir ein z-Wert erhalten. Wir benutzen dann alle diese z-Punktzahl Test für z.B. die Schlagzeile und erstellen dann eine Rangliste von 0 bis 100 wo wir die Blogs aufführen.
Zur Illustration, bei 1‘000 Blogs in einer Kategorie in Deutschland nehmen wir von jedem dieser Blog das errechnete z-Wert. Wir platzieren diese 1,000 Werte dann in einer Skala von 0 bis 100.
50 ist der Mittelwert auf dieser Skala. Es gilbt also möglichst besser platziert zu sein. Der Blog mit der besten Leistung erhält die Punktzahl 100.
2.  „Was bedeuten die Kennzahlen unter ‚Kategorie und Land„?
Kategorie und Land, heisst im Vergleich zu allen Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs im Lande, hier Deutschland.
3.  „Was heisst es wenn mein Blog 60 Punkte erhält in ‚Kategorie und Land‘?
In diesem Falle beinhaltet die Kategorie die Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs aus der Deutschland.
Alle Zahlen wurden normalisiert (statistisches Verfahren) und dann bekam der beste Blog 100 Punkte, der Mean / Durchschnitt ist 50 Punkte.
60 Punkte heisst dieser Blog ist um Einiges besser als der Mittelwert der Lifestyle Blogs in der Deutschland (Mittelwert = 50) (mehr Infos).
4. „Was heisst wenn mein Blog 53 Punkte unter ‚Alle Blogs‘ erhält?“
Diese Zahl heisst der LifeStyle Blog hat im Vergleich zu allen aktiven Blogs  (d.h. solche welche in den letzten 90 Tagen einen neuen Eintrag publizierten) in unserer Datenbank 53 Punkte erhalten. Er ist deshalb besser als der Durchschnitt.
Aber aufgepasst. Diese Kennzahl basiert auf tausenden von Blogs zum Thema Finanzen, Marketing oder Alternative Energien. Hier finden wir auch den Firmenblog, den Travel Blogger, oder die gewählte Nationalrätin, Regierungsrätin mit ihrem Blog, usw.

5 „Wieso ist dieser einflussreiche Blog nicht unter den Top 10 platziert?“
Wir berücksichtigen z.B. nicht wie viele Followers eine Fashion-Bloggerin auf Facebook oder Instagram hat. Hier geht es nur um den Blog.
Wir berücksichtigen die Schlagzeile, erster Eindruck (z.B. Strukturierung des Textes, Fotos, etc.), Schreibstil, Wissenstransfer, Social Shares (z.B. wie oft auf Facebook geteilt…) und den Dialog (z.B. hat es Leserkommentare UND werden diese beantwortet). Wir sind transparent, hier die Erklärungen für den DrKPI BlogRank.
Mit diesen Kennzahlen vergleichen wir die Blogs über eine Periode von 90 Tagen. Anhand dieser Zahlen erstellen wir dann Rangliste wie oben erläutert.
6. Warum hat mein Blog so wenig Social Shares?
Es kann passieren, dass in einer Gruppe ein oder 2 Blogs z.B. im Schnitt so ca. 100 Shares auf Facebook für Einträge bekommen. Der Rest der Blogs kriegt jedoch höchstens 2 und vielleicht noch 1 auf LinkedIn oder Google Plus
Hier kann es dann passieren, dass der erste Blog – den man auch als statistischen Ausreisser bezeichnet – 100 Punkte erhält und der 2 nur noch 79 in der Skala von 1 bis 100 (Mittelwert 50). .
Desto mehr Blogs es gibt ein einer Gruppe, desto eher werden die Abstände kleiner zwischen den verschiedenen Positionen. Bei 1,000 Blogs kann es dann passieren das gleich mehrere auf Position 200 platziert sind.
[/su_box]

Blogger sind oft sehr erfolgreiche Markenbotschafter | Urheber: Rawpixel.com |auf Fotolia #109012401

Blogger sind oft sehr erfolgreiche Markenbotschafter | Urheber: Rawpixel.com |auf Fotolia #109012401

6. Kennzahlen nutzen, um Blog zu verbessern

Die Dinge unten können wir dann noch regelmässig überprüfen, bevor wir einen Beitrag publizieren.
[su_box title=“DrKPI BlogRank: Dank kostengünstiger Tipps Resultate schnell verbessern“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1. Suchmaschinen Ranking verbessern
Immer 3 bis 3 Schlagworte in der Überschrift nutzen. Nicht dieselben Schlagworte im Permalink zum Beitrag.
Siehe Titel zu diesem Beitrag: „DrKPI BlogRank: Die Besten Corporate HR-Blogs“
Permalink zu diesem Beitrag: http://blog.drkpi.de/top-recruiting-und-employer-branding-blog/
2. Dialog fördern
Versuchen Sie den Lesern fragen zu stellen.
Laden Sie interessierte Kunden, Leser usw. ein, einen Kommentar zu hinterlassen. Manchmal braucht es einen Anstoss – Telefonanruf – um den ersten Kommentar zu erhalten.
Wenn wir dann einen Kommentar haben, mit einer gut recherchierten und durchdachten Antwort an den Leser aufwarten. Diese Antwort muss Mehrwert bieten und kein bla bla.
3. Mit Hilfe vieler kleiner Schritte verbessern
Immer wieder überprüfen was wir noch besser machen können.
Sind unsere Sätze kurz?
Ist der Beitrag gut strukturiert? Kurze Paragraphen.
Haben wir tolle Fotos? Gelingt nicht immer welche zu bekommen die mehr als 1,000 Worte sagen :-)
Ist die Schlagzeile kurz und prägnant?
Wenn wir das obige berücksichtigen, sollte unser Beitrag auch auf dem Handy einfach einsehbar sein.
[/su_box]

Weitere Informationen

Weitere Information zu unseren Kennzahlen erhalten Sie auch indem sie die URLs unten anklicken.

 

Wie sprechen wir junge Talente an. Funktioniert unsere Strategie im Rekrutierungsbereich? | Urheber: Eugenio Marongiu | Fotolia #95011937

In Kürze: Helfen Webinhalte die Marke zu stärken?
Wie verbessern wir das Personalmarketing?
Unser Faktencheck bringt Licht ins Dunkel.
Update 2017-06-21 DrKPI BlogRank: Die Besten Corporate HR-Blogs

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Weiterer brisanter Lesestoff:

Warum Ziele keine Strategie ausmachen

Im täglichen Sprachgebrauch nutzen wir das Wort Strategie sehr oft.  Von der Preisstrategie über die Content Strategie im Marketing oder aber die Verkaufsstrategie.
Doch Michael Porter – ein Fachmann für Strategie – findet das wir in den meisten Fällen eigentlich von Planung und nicht Strategie reden. Er hat dabei viele Beispiele welche er in Büchern braucht, bei seinen vielen Auftritten oder an einer seiner Vorlesungen an der Harvard Business School.
Zum Beispiel, die Idee das beste Produkt X herzustellen ist sicherlich ein guter Plan. Doch laut Michael Porter hat dies wenig mit einer Strategie zu tun.
Im Prinzip befasst sich eine Strategie mit den Alleinstellungsmerkmalen oder Unique Selling Propositions (USPs). Hier einige Beispiele der USPs die unsere Ausbildung für Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz attraktiv machen können:

      • 98% unserer Auszubildenden bestehen die Abschlussprüfung, UND
      • 87% von unseren Absolventen bestehen die Schlussprüfung mit der Note „sehr gut“.

Dies könnten 2 USPs sein die aufzeigen, dass wir bei uns die Ausbildung sehr ernst nehmen. Dabei kann, z.B. die Webseite Inhalte bringen, die dies auf praktische Weise illustrieren für die Zielgruppe – Schüler die einen Ausbildungsplatz suchen. Alpiq Intec macht dies z.B. hier:

      1. Endspurt für die Lehrabschlussprüfung 2016
      2. Zwischenprüfung bei Alpiq InTec (das bringt den Lernenden sehr viel…)

Solche Beiträge machen es für Interessenten einfacher, solche wichtigen Informationen zur Ausbildung, dem Praktikum, usw. in unserem Unternehmen zu finden.
Ebenfalls muss dem Team klar sein, inwiefern diese Aktivitäten helfen, unsere einzigartigen Vorteile (unique advantages) zu stärken oder vor unserer Konkurrenz zu schützen.
Z.B. wie kann Content Marketing helfen, noch mehr gute qualifizierte und motivierte Bewerbungen zu erhalten?
Dabei müssen wir klar ausformulieren, wie Inhalte auf der Webseite oder Updates auf Social Media helfen diese Vorteile besser rüber zu bringen.

Beispiel: Employer Branding bringt was, aber nur dann, wenn … ?

Die Vorgabe aus der Führungsetage lautet, den Umsatz für die nächsten 3 Jahre um jährlich 5% zu erhöhen. Das hatte in diesem Falle zu Folge, dass Ausbildungsplätze und Praktikumsplätze  um rund 7% im Jahr ansteigen würden. Ebenfalls sollte die Übernahmequote der Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss von 82% auf 87% erhöht werden.
Konkret müssen die Inhalte auf Webseiten und Aktivitäten im Social Media Bereich wie folgt überprüft werden:

      1. Wie können unsere Erfolge in der Ausbildung noch besser an die Zielgruppe kommuniziert werden, sodass die Bekanntheit der Marke als Ausbildner überregional gestärkt wird.
      2. Wie kann Content Marketing helfen die Anzahl von qualifizierten Schülern / Studenten eingereichten Bewerbungen zu steigern?
      3. Wie können wir dank effektiverer Online Kommunikation, die Akzeptanz der von uns an Bewerber offerierten Ausbildungsverträge, oder Übernahmeangebote nach Lehrabschluss, erhöhen?

Der Azubi oder Trainee Blog oder die Webseite Karriere muss helfen, die für uns gesteckten Ziele schnell zu erreichen. Ganz spezifisch geht es darum,  inwiefern Content Marketing hilft, unsere Leistungen zu verbessern. Das diese in Verbindung zu den Unternehmenszielen (z.B. Verkauf) gebraucht werden müssen versteht sich.
Wie Volker Mayer in seinem Blogeintrag gut aufzeigt, und mir in einem Kommentar erklärt gibt es sicherlich 2 grosse Herausforderungen denen wir uns stellen müssen:

…von der Erstansprache potenzieller Berufseinsteiger bis zur vollwertigen Ausfüllung eines Arbeitsplatzes können ca. fünf Jahre vergehen.
… Korrelationen beschränken sich daher – wenn überhaupt möglich – auf ausbildungs-interne Überlegungen; die notwendige Verbindung mit Finanzdaten bleibt aus; der Beitrag der Berufsausbildung zum unternehmerischen Erfolg damit auch!

Den Beitrag der Berufsausbildung nicht mit dem unternehmerischen Erfolg zu verbinden, dass macht es schwierig zu demonstrieren, wieviel solche Leistungen zum Erfolg des Unternehmens beitragen.  Dies umso mehr, da Ausbildung eine langfristige Investition ist welche geplant werden muss.

Markenimage & Markenstaerke müssen wir im Recruiting nutzen. | Urheber DrKPI® und peshkov | DrKPI 92836831

Markenimage & Markenstaerke müssen wir im Recruiting nutzen. | Urheber DrKPI® und peshkov | DrKPI 92836831


[su_box title=“4 Punkte Checkliste: Definition unser Strategie in der Ausbildung – Employer Branding und Recruiting“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1. Welches ist unsere Zielgruppe?

Wen will ich ansprechen (Alter, Geschlecht, Sprache, Region, Interessen / Beruf, usw.).
Repräsentieren meine Auszubildenden diese Zielgruppe?
Tipp:  Ein Polymechaniker hat oft andere Interessen und persönliche Charakteristiken als eine Physiklaborantin oder eine Lastwagenfahrerin. Das muss beim Recruiting berücksichtigt werden, falls wir solche unterschiedliche Zielgruppen ausbilden.

2. Was sind unsere Alleinstellungsmerkmale (Unique Selling Propositions oder USPs) in der Ausbildung?

Energielieferant X ermöglicht es Schülern einen attraktiven Ausbildungsplatz in abgelegenen Gebieten zu erhalten (z.B. Bergregion, Nordseeinsel, usw.).
Tipp:  In abgelegenen Gebieten kann oftmals ein Teil der Ausbildung in der Filiale gemacht werden. Der Rest in einer grösseren Filiale oder am Hauptsitz – inklusive Unterbringung im Lehrlingsheim.
Diese zukünftigen Fachkräfte stellen ein Pool der oft dringend benötigten Arbeitskräfte für die Filiale in der Randregion dar.

3.  Welche Ressourcen nutzen wir zur effektiven Umsetzung der Alleinstellungsmerkmale (USPs)?

Ikea stellt weder Einzelstücke noch Kleinserien für seine Produkte her. Die attraktiven „Economies of Scale“ ermöglichen es Ikea, Produkte zu attraktive Preisen anzubieten
PS. Im Geschäftsjahr 2015/2016 hatte Ikea weltweit 34.2 Mrd. € Umsatz.  Davon 4.75 Mrd. € auf seinem grössten Einzelmarkt, DE. Der Gewinn weltweit war 4.2 Mrd. €.
Im Ausbildungsbereich heisst dies, bilden wir auf zu vielen Berufen aus, können wir kaum ein „Economies of Scale“ erreichen. Wenn wir uns auf ein paar konzentrieren in denen wir ausbilden, kann sich dies positiv auf die Qualität der Ausbildung auswirken.
Tipp:  Ausbildner müssen die notwendigen Ressourcen erhalten. Neben didaktischen Schlüsselqualifikationen braucht ein Ausbildner oder Ausbildnerin auch Zeit, um Lehrlinge betreuen zu können. Ohne die richtigen Werkzeuge, kann weder ein Chirurg noch eine Fachfrau/Fachmann Gesundheit die Arbeit fachgerecht ausführen.

4. Wie schützen oder verteidigen wir diese Vorteile, ja bauen diese vielleicht sogar aus?

Hier sind einige Möglichkeiten:

  • Ausbildner didaktisch noch besser schulen;
  • Ausbildner mindestens 2 Std. anstatt 1 Std. je Woche mit dem ihnen zugeteilten Lehrling arbeiten
  • Arbeit der Ausbildnerin in deren halbjährlichen Mitarbeitergespräch einfliessen, d.h. mit bewertet werden. Z.B. wie erfolgreich waren die dem Ausbildner zugeteilten Auszubildenden in der Schule, beim Lehrabschluss, usw.
    Das steigert die Karriereaussichten der Lehrlinge und macht eine Ausbildung beim Unternehmen noch attraktiver.

Die obigen Punkte zeigen aber auch der Ausbildnerin, dass ihre Leistung geschätzt wird.
Die Gefahr besteht leider, dass wir zwar Ausbildner wollen und brauchen, aber neben Herzblut von solchen Fachkräften viel zusätzlich nicht honorierten Einsatz erwarten.
Deren Wertschätzung bleibt dabei oft auf der Strecke.
Tipp:  Die Resultate unserer Ausbildung müssen auf der Webseite kommuniziert werden. Unsere Vorteile müssen gestärkt werden. Dabei ist die einfache und schnelle Auffindung dieser Webinhalte über Suchmaschinen Pflicht.  [/su_box]

4 Schritte zur besseren Kommunikation auf der Karriere Webseite | Urheber: DrKPI®

4 Schritte zur besseren Kommunikation auf der Karriere Webseite | Urheber: DrKPI®

Steter Tropfen höhlt den Stein

Manchmal hilft es auch wenn wir mehrere Einträge zu einem Thema machen. Zum Beispiel Tipps zum Thema Prüfungsvorbereitung. Diese sind immer wieder hochaktuell, denn jedes Jahr finden Prüfungen statt.
Manchmal muss jemand aus der Zielgruppe auch mehrmals etwas zum Thema lesen, bevor er oder sie von etwas überzeugt ist.
Aus der Forschung wissen wir, dass Menschen auf mehrmalige Exposure positiv reagieren. Dass heisst:

  • mehr „exposure“ = desto mehr wir etwas sehen, desto eher denken wir es ist ein schönes Bild, gutes Produkt, usw.

Zajonc, Robert (1968).  Attitudinal effects of mere exposure, Journal of Personality and Social Psychology, 9, S. 1-27.
Da hilft es natürlich auch wenn wir ein Thema aus dem Ausbildungsbereich mehrmals diskutieren. Ein gutes Beispiel is wie man sich auf eine Prüfung vorbereitet. Tipps zu diesem Thema sind sicherlich jedes Jahr populär.
Ebenfalls kann der Beschrieb wie der Betrieb eine Zwischenprüfung nutzt um zu überprüfen ob Auszubildende das notwendige Leistungsniveau erreicht hat. Die Resultate sagen aber auch dem Ausbildner, wo die Person im Ausbildungsprogramm vielleicht noch spezielle Betreuung braucht um die erforderlichen Ziele zu erreichen.
Es ist auch bekannt, dass wenn man öfters Mitteilungen über eine Firma und deren Ausbildungsprogramme liest, wir das Unternehmen und seine Marke eher positiv beurteilen. Das heisst, Schüler sehen diese Firmen eher als möglicher Ort für eine Ausbildung.
Karl K. Szpunar, E. Glenn Schellenberg, and Patricia Plinar, “Liking and Memory for Musical Stimuli as a Function of Exposure,” Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory, and Cognition, 30 (2004), 370-381. 12
Wahrnehmung (Awareness) der Marke, d.h. kennen wir die Marke. Dies ist auch vom Brand Buzz (d.h. haben die Leute schon was gehört über diesen Brand oder diesen Club) abhängig.
Die Einstellung und Wahrnehmung entwickelt sich am ehesten positiv, wenn man die Dinge nicht zu oft sieht oder nicht zu oft einen Werbespot serviert bekommt.
Overexposure ist natürlich nicht zu empfehlen (erklärt Cutting James sehr eloquent).

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: HR-Blogs: Ohne Strategie klappt es nicht
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wie nutzen Sie Personalmarketing im Online Bereich? Schaffen Sie es #BrandBuzz zu kreieren?
    2. Wie nutzen Sie Hashtags in ihrem Marketing (z.B. #Azubi #Ausbildung #MINT #skills)?
    3. Welches sind die USPs Ihres Betriebes für Schüler welche einen Ausbildungsplatz suchen?
    4. Wie messen Sie die Erfolge mit Ihrem Content Marketing im Recruiting Bereich?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werden.

Tabelle 1: 3 SEO Fehler die Profis nicht machen

===>   siehe auch Tabelle 2 (ab 20 Juni, 2017)

Problematik Resultat
1.1  Die Einstellung wurde so gesetzt, dass Webseite von Suchmaschinen nicht indexiert werden darf.
PS. Robots.txt Datei richtig aufgesetzt.
Diese Einstellung ermöglicht es der Suchmaschine nicht, die Einträge nach Datum, Fachgebiet, etc. einzuordnen.
Das verhindert das Auftauchen der Einträge in den organischen Suchresultaten (z.B. IxQuick) der NutzerInnen von einer Suchmaschine.
Auch der #DrKPI #BlogRank kann diese Einträge nicht erfassen.
1.2  Texteinträge auf der Webseite oder dem Blog sind nicht mit einem Datum versehen. Suchmaschinen können die News nicht nach Datum einordnen.
Da die neueren Einträge in Suchresultaten besser platziert sind als alte, geniessen unsere neuen Einträge diesen Vorteil nicht bei z.B. DuckDuckGo.
1.3  Die Webseite ist hinter Java-Script versteckt oder viel Java Script wird genutzt um die Webseite zu zeigen. 1. Google schreibt, viel Java oder Ajax Script auf einer Webseite macht es für seine Crawler nicht einfach, die Seite vollständig und korrekt zu indexieren.
2. Besucher via Smartphone bekommen eine relative langsame Webseite da das CPU der Geräte stärker beansprucht wird als bei z.B. CSS Code.
Grosse CPU Beanspruchung steigert den Stromverbrauch und verkürzt die Nutzungsdauer der Batterie.

Suche auf Google – Einträge zu DrKPI vom letzten Monat – Einstellungsbeispiel – check it out !

Kosten – Nutzen Analyse

Hier noch einige interessante Daten, wieviel auszubildende Betriebe aus der Ausbildung von Lehrlingen (beruflichen Grundbildung) im Schnitt realisieren – Nettoerträge.
Quelle für die Grafik links im Image unten: Berufsbildung in der Schweiz, Fakten und Zahlen 2017, S. 17
Quelle Grafik unten rechts im Image: Strupler und Wolter (2012, S. 56) / sowie Die Volkswirtschaft, 2014, Nr 9, S. 9

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.

Die besten LifesStyle Blogs in Deutschland: eine wirklich interessante Gruppe von Bloggern.

In Kürze:  Posieren und kassieren, der Traum eines jeden Influencers.
Da heute der Bloggerpoint Event stattfand, und wir dabei waren mit einem Stand, ist dies ein gutes Datum um unser DrKPI® der 100 besten Style Blogs zu veröffentlichen.
Hier sind die Daten und einige Gedanken unsererseits zum Thema „die 10 besten Blogs“.
Wir produzieren regelmässig Rankings, wie z.B.
–  Die 100 besten LifeStyle Blogs der Schweiz – mit Interview von Lena Yerebakan
–   2016 DrKPI BlogRank: Top 100 Lifestyle Blogs in Deutschland
Das Problem ist, dass weder viele Instagram Followers noch die Aufmerksamkeit der Presse ein Garant sind, dass eine Bloggerin Einfluss bei Ihren Lesern hat.
Dialog zu haben in der heutigen schnelllebigen Zeit ist nicht einfach. Hier ein interessantes Zitag zum Thema:

What made, for instance, James Baldwin and Margaret Mead’s superb 1970 dialogue about race and identity so powerful and so enduringly insightful is precisely the fact that it was a dialogue — not the ping-pong of opinions and co-reactivity that passes for dialogue today, but a commitment to mutual contemplation of viewpoints and considered response…
… And yet so much of our communication today is defined by a rather ungenerous unwillingness to listen coupled with a compulsion to speak.

Und dazu sollte man unbedingt hier reinschauen: Legendary Physicist David Bohm on the Paradox of Communication, the Crucial Difference Between Discussion and Dialogue, and What Is Keeping Us from Listening to One Another

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1. Objektive und subjektive Kriterien

Rankings sind eine tolle Sache. Doch wie diese zustande kommen ist oft ein Buch mit 7 Siegeln wie zum ein Ranking in England (siehe Screenshot unten).

Ohne zu verstehen wie ein Ranking gemacht wurde, verbreiten die Leute die Resultate. Dabei macht die Methodik in diesem Falle wenig Sinn. Das Ranking ist nicht nachvollziehbar.

Ohne zu verstehen wie ein Ranking gemacht wurde, verbreiten die Leute die Resultate. Dabei macht die Methodik in diesem Falle wenig Sinn. Das Ranking ist nicht nachvollziehbar.


In the Frow Bloggerin tweeted ihre Aufnahme in die Liste – Platz 2 – Kriterien? Ein Buch mit 7 Siegeln

2. Warum sind Bloggers wichtig für Unternehmen?

Beides, Loyalität und die Gewinnung von Neukunden sind wichtig.
Dabei sollten Unternehmen auf eine festen und langfristige kleine Gruppe von Bloggern setzen. Da kann man argumentieren das Authentizität mehr zählt als Reichweite.  Dabei spielt natürlich die Zielgruppenaffinität eine Rolle, wobei Resonanz sich in Leserkommentaren und einem lebendigen Dialog abspielen sollte.
Lesenswert: Influencer Marketing wird schwieriger
Natürlich ist es schwierig die Relevanz der Modeblogosphäre zu messen. Dabei bietet DrKPI BlogRank eine wichtige Orientierungshilfe um sich einen Überblick zu schaffen.
5 Thesen zur Zukunft der Fashion Blogsphäre – Interessante Thesen wir sind gespannt ob diese eintreffen… 
Die Geschichten der Style Bloggers stossen bei Lesern auf Resonanz und Engagement. Dabei gilt es die Unabhängigkeit und Authentizität zu waren.
McQuarrie, E., Miller, J. and Phillips, B. (2013). The Megaphone Effect: Taste and Audience in Fashion Blogging. Journal of Consumer Research, 40(1), pp.136-158. Aufgerufen am 13. Nov. 2016 auf https://huieab.files.wordpress.com/2014/11/the-megaphone-effect-taste-and-audience-in-fashion-blogging.pdf

Unser Firmenblog im Vergleich: DrKPI® BlogRank

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3. Was bedeuten diese Zahlen?

Wir erklären hier was die Zahlen bedeuten.
[su_box title=“DrKPI BlogRank:  Was die Zahlen bedeuten – FAQs“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1.1  „Was bedeuten die Kennzahlen unter ‚Kategorie und Land“?
Kategorie und Land, heisst im Vergleich zu allen Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs im Lande, hier Deutschland.
1.2  „Was heisst es wenn mein Blog 60 Punkte erhält in ‚Kategorie und Land‘?
In diesem Falle beinhaltet die Kategorie die Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs aus der Deutschland.
Alle Zahlen wurden normalisiert (statistisches Verfahren) und dann bekam der beste Blog 100 Punkte, der Mean / Durchschnitt ist 50 Punkte.
60 Punkte heisst dieser Blog ist um Einiges besser als der Mittelwert der Lifestyle Blogs in der Deutschland (Mittelwert = 50) (mehr Infos).
1.3 „Was heisst wenn mein Blog 53 Punkte unter ‚Alle Blogs‘ erhält?“
Diese Zahl heisst der LifeStyle Blog hat im Vergleich zu allen aktiven Blogs  (d.h. solche welche in den letzten 90 Tagen einen neuen Eintrag publizierten) in unserer Datenbank 53 Punkte erhalten. Er ist deshalb besser als der Durchschnitt.
Aber aufgepasst. Diese Kennzahl basiert auf tausenden von Blogs zum Thema Finanzen, Marketing oder Alternative Energien. Hier finden wir auch den Firmenblog, den Travel Blogger, oder die gewählte Nationalrätin, Regierungsrätin mit ihrem Blog, usw.

1.4 „Wieso ist dieser einflussreiche Blog nicht unter den Top 10 platziert?“
Wir berücksichtigen z.B. nicht wie viele Followers eine Fashion-Bloggerin auf Facebook oder Instagram hat. Hier geht es nur um den Blog.
Wir berücksichtigen die Schlagzeile, erster Eindruck (z.B. Strukturierung des Textes, Fotos, etc.), Schreibstil, Wissenstransfer, Social Shares (z.B. wie oft auf Facebook geteilt…) und den Dialog (z.B. hat es Leserkommentare UND werden diese beantwortet). Wir sind transparent, hier die Erklärungen für den DrKPI BlogRank.
Mit diesen Kennzahlen vergleichen wir die Blogs über eine Periode von 90 Tagen. Anhand dieser Zahlen erstellen wir dann Rangliste wie oben erläutert.
[/su_box]

DrKPIBlogRank: Die Blog Hitparade 2013,2014, 2015, 2016, 2017…

Mein Stilblog im Vergleich: DrKPI® BlogRank

4. Die Rangliste

Unten haben wir einen Teil der Rangliste abgebildet.

Hier die heutige Rangliste – 100 Top Blogs – Style einsehen

Die besten Style Bloggers DE beim Bloggerpoint Event in Düsseldorf

Die besten Style Bloggers DE beim Bloggerpoint Event in Düsseldorf


Charts gibt es hier 

Mehr Daten UND Charts zu diesen tollen Blogs

5. Schlussfolgerung: Was machen die besten Blogs besser?

Natürlich, Qualität ist ein muss, d.h. gute Fotos und Text mit Mehrwert kommen bei den Lesern gut an. Doch hier sind 3 Punkte die Firmen bei der Auswahl aber auch Blogger selber berücksichtigen sollten.
[su_box title=“DrKPI BlogRank:  Was die Zahlen bedeuten – FAQs“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1. Dialog fördert Engagement

Doch zeigt sich auch bei Fashion Blogs der Trend, dass es für Blogger schwieriger wird ihre Leser zum Dialog zu motivieren.

2. Unabhängigkeit bewahren

Bloggers brauchen Geld um überleben zu können. Doch müssen sie dabei sicher stellen, dass sie ihre Sponsors sorgfältig auswählen. Welches Produkt passt zu mir ist eine Frage welche sich jede Bloggerin stellen sollte.
Authentizität ist kostbar und wie auch das Vertrauen verspielt man beide sehr rasch beim Leser.

3. Compliance nicht vergessen

Bezahlte Blogaufträge müssen klar markiert sein weil es das Gesetz verlangt. Ebenso wichtig ist, dass der Leser dies wissen sollte –
1DrKPI Checkliste – so halten wir die Regeln ein
2. DrKPI Checkliste – Beauty Boxes, Affiliate Links und mehr – so halten wir die Regeln ein[/su_box]

5. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

Newsletter abonnieren – erhalten Sie die nächsten Rankings per eMail

–  Welchen Life Style Blog lesen sie regelmässig?

–  Welche Tipps haben Sie für LifeStyle Bloggers?

Dieser Blogeintrag präsentiert die Resultate des DrKPI BlogRank der besten LifeStyle Blogger in Deutschland.

Ebenfalls lesenswert

In Kürze: Wir haben den nächsten Schritt gemacht für unsere Kunden.
Der DrKPI BrandBuzz wurde eingeführt für Power Users.
Ein paar Gedanken wohin die Strategie und Reise führen wird.

Vor nicht allzu langer Zeit schrieb ich mit Jana Akyildiz einen Blogeintrag über Projekt Management: DrKPI BrandBuzz und Influence Analytics

Dabei ging es darum, wie wir mit einem effektiven Meeting was erreichen können. Am Besten ist, das konstruktive Sitzungen von beschränkter Dauer. Das gute Ambiente kann dabei auch helfen das Arbeitsklima zu verbessern.

Letzte Woche Freitag hatten wir ein Meeting in Zürich. Werner verliess die Wälder Finnland’s bei Syöte und kam auf Besuch nach Zürich ins DrKPI Büro.  Dabei war die Jana über moderne Kommunikationsmittel bei einigen wichtigen Passagen aus Rielasingen-Worblingen zugeschaltet.
Wir sind mit dem Produkt Erweiterungen einen grossen Schritt weiter gekommen.
Dieser Blogbeitrag erzählt wie es uns erging beim Meeting. Ebenfalls erzählen wir etwas über die neuen Metrics, Ranking und methodische Verfeinerungen, welche wir seit neuestem unseren Kunden anbieten.

Wo brennt es?

Eine Agenda hatten wir natürlich vorbereitet. Das heisst Urs hat eine Liste via eMail rumgeschickt und diese wurde über die letzten 2 Wochen laufend ergänzt.
Während des letzten Meetings im Juli hatten wir diskutiert ob wir die DrKPI Hotel Light und Pro Version anbieten sollten. Seither sind fast 2.5 Monate vorgegangen und wir haben einige Erfahrungen gesammelt. Dabei ergab sich, dass wir dieses Geschäftsgebiet nicht als eine unserer „Core Activities“ ansehen. Wir erfüllen die Aufträge wie sie reinkommen, doch bearbeiten wir dieses Gebiet nicht speziell.
Die obigen Antworten haben wir auch dadurch bekommen, dass wir Lehrgeld bezahlt haben. Wir haben Dinge aufgebaut. Doch funktionierte es nicht unbedingt so, wie wir uns dies vorgestellt hatten. Anstatt mehr zu investieren, dachten wir das Nutzen der Ressourcen in anderen Gebieten ist produktiver.
Einige dieser produktiveren Geschäftsfelder und deren Möglichkeiten erörtern wir unten.

Analytics: Influencer Marketing und Blogger Analytics

Seit dem letzten Meeting haben Jana und Urs hart am Konzept und Tool gearbeitet für das Influencer Marketing.  Daraus sind 2 Blogger Analytics Reports entstanden.

DrKPI Influencer Blog Report

Der DrKPI Influencer Report zeigt auf wie die Bloggerin ihren Blog noch attraktiver für Sponsoren macht und dabei viel mehr aktive Leser gewinnt.
Diesen haben einige wenige von unseren Nutzern gesehen, getestet und Feedback eingereicht.

DrKPI Influencer Benchmark Report

DrKPI Influencer Benchmark Blog Report haben erst einige wenige unserer Power Nutzer gesehen. Das heisst, wir haben diesen Nutzern den neuen Report als Testversion für ihren Blog zukommen lassen.
Wir bekamen von fast allen von Euch hilfreiches Feedback. Wichtig waren da die Vorschläge wie wir die Dinge noch besser machen können. Dafür ein grosses Dankeschön. Natürlich haben wir praktisch alles 1 x 1 umbesetzt.
PS. Ja derDrKPI Influencer Benchmark Blog Report zeigt auf wie der eigene Blog im Vergleich zur Konkurrenz dasteht. Brand Image, Einfluss, Resonanz, usw. Und klar, das interessiert die Blogger sehr.
Wenn Sie auch interessiert sind, lasst es uns mit einer eMail oder einem Kommentar unten wissen.
Selbstverständlich haben unsere Power Nutzer Privilegien die wir gerne am Telefon kurz erklären.  Wir freuen uns auf Deine Kontaktaufnahme.

Wir sind daran Kundenkommentare und Input von Power Nutzern in unsere Produkte einzubauen. RESULTAT - einfachere Bedienung, bessere Analytics.

Wir sind daran Kundenkommentare und Input von Power Nutzern in unsere Produkte einzubauen. RESULTAT – einfachere Bedienung, bessere Analytics, mehr Insights.

Was ist ihre Meinung? Nutzen Sie Influencers für das Marketing?

Nutzen sie Blog Influencers in ihren Marketing Kampagnen? Wir hatten auf der Xing Plattform in der Markenstärke und Markenimage Gruppe eine Diskussion zum Thema. Einige wenige fanden Markenbotschafter braucht man überhaupt nicht.
Was meint Ihr?  Braucht das Euer Brand, Produkt, Unternehmen?  Über einen Kommentar unten würden wir uns freuen.

Corporate Blog: Wie erhalte ich mehr Budget?

Wir kennen das, jedes Jahr die gleiche Story mit den Budget Verhandlungen. Oft wird das Budget nicht erhöht manchmal sogar gekürzt. Doch ein höherer Impact oder ROI mit weniger Ressourcen zu erzielen ist vielerorts Pflicht.

DrKPI Analyst Development Report

Dieser Report zeigt auf, wo man welche Dinge wie ändert. Diese Optimisierungen helfen die Resonanz und das Echo auf die Inhalte beim Zielpublikum zu erhöhen.
Doch wie erklären wir die Effektivität unserer Blogger und Digital Marketing Anstrengungen im Detail unseren Vorgesetzten?
Auch hier hilft der Report. Er erklärt in einfachen Sätzen, warum in Zukunft PR oder Marketing ihre Beiträge ändern sollten.
All diese Arbeit hat natürlich nur zum Ziel, das Echo auf Social Networks und in der Blogosphäre für unsere Inhalte zu steigern.

DrKPI Analyst Benchmark Report

Dieser zeigt dem Analysten auf, wie gut sich der Blog im Vergleich entwickelt hat zu ähnlichen Blogs der Konkurrenz.
Dabei versuchen wir auch über die Landesgrenzen zu schauen. Somit erhält der Analyst natürlich auch Zahlen was dort geschieht und wie gut sich der Firmenblog macht.
Ebenfalls bringt der DrKPI Analyst Benchmark Report Tipps aus der Forschung. Diese helfen den Content Marketing Experten die Resonanz im Netz zu erhöhen.

Image und Brand Kampagnen: ROI und Resonanz

Erfolgreiche Kampagnen zu entwerfen und dann mit Erfolg abzuschliessen ist nicht einfach.  Auch für Zeitungen wie der New York Times ist es schwierig deren Marke im digitalen Bereich zu stärken.
Deshalb werden Marketing Kampagnen im Online Bereich für den Erfolg der Marke und Produkte immer wichtiger.
Dabei haben der B2B Marketer wie auch der B2C Kollege ähnliche Interessen. Sie wollen wissen, wie und wo die Kampagne auf Interesse gestossen ist. Dabei interessiert natürlich zu wissen bei welcher Zielgruppe.
Doch Fragen bleiben, wie z.B.:

  1. Blogger Resonanz: Fühlten sich die Blogger angesprochen?
  2. Virales Marketing: Haben die Leser mit anderen Menschen über die Kampagne, das Produkt oder die Marke gesprochen (z.B. Word of Mouth Marketing)?
  3. Leser Resonanz: Fühlten sich die Blog Leser vom Beitrag der die Marke erwähnt beeinflusst?

Sicherlich, kein Tool kann alles beantworten. Das wollen wir auch nicht. Doch Licht ins Dunkle bringen kann DrKPI schon.
Jana, Werner und Urs arbeiten daran. Das Tool erlaubt es unseren Testern schon heute einige Dinge zu sehen. Beispiele sind solche wie:

  • wo hat unsere Kampagne gepunktet und
  • was wollen wir für die nächste Produkte Kampagne wie genau besser machen.

Ihre Meinung zum Video? Bitte um Kommentar.

Interessierte DrKPI Nutzer melden sich am Besten bei uns um in den Genuss des „Early Release“ zu kommen.

Fazit

Weder Werner noch Urs lieben Meetings. Wenn immer wir welche organisieren, dann werden diese so kurz wie möglich gehalten.  Alles weitere per eMail oder aber am Telefon.
Das Meeting hat uns gezeigt, die Ideen für die neuen Produkte wurden klarer. Jetzt können die letzten Anpassungen vorgenommen werden. Die uns selbst gesetzte Deadline war September 5.  Da waren wir eigentlich gut drin.
Wir haben uns eine nächste Deadline gesetzt: 6. Dezember.  Bis dahin wollen wir einige Dinge umsetzen, welche dann auch unseren Kunden ins Auge springen werden :-)
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

  • Erinnern Sie sich an ein effektives Meeting?  Was ist Ihnen da besonders aufgefallen?
  • Wie messen Sie die Effektivität von Influencer Marketing?
  • Nutzen Sie Schlagworte oder Hashtags im Marketing. Sind diese erfolgreich, wie z.B. von Akris mit #AkrisAidentity – #DontCrackUnderPressure von TAGHeuer, oder eben weniger?

War unser Meeting ein Erfolg?
Auf jeden Fall haben wir einige Fragen und neuralgische Punkte abklären können. Inwieweit sich ein nachhaltiger Erfolg einstellt hängt von den nächsten 8 Wochen ab.
Wieviel setzen wir wie gut um. Im Juni klappte dies sehr gut. Also wenn die Vergangenheit ein Indikator für die Zukunft ist…. :-)

Vertrauen erhalten braucht viel Arbeit über längere Zeit, verlieren kann man es in Minuten | Urheber: anyaberkut |auf Fotolia #74048678

2017-07 Update: Bademode und Unterwäsche: Was bringen Influencer?
Sponsored Blogeintrag: Dies ist ein von DrKPI gesponserter Blogeintrag
Siehe Update 2016-09-26 ganz unten wie auch 2017-03-18 und die Kommentare.

In Kürze: Haftung & Vertrauensverlust: Sponsor Deals müssen wir offenlegen.
Aber wie erfüllen wir das Gesetz nach Geist und Buchstaben (letter and spirit of the law) und stellen sicher, dass es trotzdem noch authentisch rüber kommt?
Tipps und Tricks aus der Praxis von DrKPI.

Vor kurzem schieben wir über die Compliance Probleme beim Digital Marketing und Influencer Marketing von Unternehmen wie z.B. Buzzfeed, Henkel, Dyson, usw.
Nun bekam ich vor kurzem die folgenden Informationen was man als Blogger tun sollte:

Unsere Kooperationen werden ausnahmslos und immer zu Beginn eines Posts als Werbung gekennzeichnet. Die Begriffe „Werbung“, „Anzeige“ oder „Reklame“ sind rechtlich sichere Varianten.

Was heisst nun Kooperation. Das Geld die Hand gewechselt hat oder vielleicht ein Produkt zur Verfügung gestellt wurde?  Ist das Werbung?
Kann ich da wegen unlauterem Wettbewerb verklagt werden?
Die im obigen Statement aufgezeigte Problematik haben wir versucht unten ein wenig genauer zu analysieren.

Unlauterer Wettbewerb

Nach Gesetz ist Kooperationen sicherlich nicht das gleiche wie Werbung. Die Problematik basiert auf dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) § 4 Nr. 3. Dies definiert, dass Schleichwerbung unzulässig ist. Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (letztmals in DE revidiert Feb. 2016) macht uns dann auf Dinge aufmerksam wie z.B. das Pendant in der Schweiz UWG, Art. 1.
Das bedeutet z.B., dass der Preis gut sichtbar und deutlich lesbar direkt auf dem Button (Buy) zur Annahme des jeweiligen Angebots bekannt gegeben werden. Indirekt kann dies auch in der Nähe gemacht werden.
Aber wo sind da die Stolpersteine für Blogger?  Wir erklären dies unten genauer. Nur soviel, ein Text wie dieser ist sicherlich zu ungenau:

In freundlicher Kooperation mit Müller BV.

Was heisst dies: Hat der Blogger Geld bekommen? Ein Testprodukt? Sonstige Goodies (siehe weiter unten).

Beispiel für den unlauteren Wettbewerb

Werbetext in der Form eines Artikels (redaktionelle Anzeige oder auch Advertorial genannt) muss als solches gekennzeichnet werden. Normalerweise ist der Text in einer Werbung oder Anzeige vom Unternehmen oder dessen Werbetexter geschrieben.
In einem Advertorial oder redaktionellen Anzeige wie im Beispiel von Buzzfeed in England wurde der Text teilweise von Buzzfeed Autoren verfasst. Doch es war eine Werbung für das Produkt. Deshalb hat die Advertising Standards Authority (eine Selbstregulierungsbehörde der Werbebranche) Buzzfeed bestraft. Grund war, die Werbung war nicht ganz klar als solche gekennzeichnet.

Ist ein Sponsored Post Werbung?

Die Rechtssprechung hat weder in den USA, UK, AT, DE noch der Schweiz Klarheit geschaffen was ein „Sponsored Post“ ist. Deshalb ist Vorsicht geboten.
Wir alle kennen diese Problematik auch aus Tageszeitungen. Neulich stellte ich nach Nachforschungen fest, dass die Journalistin vorgefertigte Textbausteine aus einer Pressemitteilung in einen redaktionellen Beitrag eingebaut hatte.
Natürlich war dieser Beitrag weder als „Werbung“ noch als „Anzeige“ gekennzeichnet. Mir als zahlendem Leser wurde das Ganze als redaktioneller Inhalt verkauft.
Gleiches gilt für Blogger auch wenn einige wenige Rechtsanwälte dies nicht so sehen.
Ein Zitat, als solches gekennzeichnet in Blogeintrag, aus der Pressemitteilung des Unternehmens macht einen Blogeintrag rechtlich noch nicht zur Werbung.
Wie unten aufgeführt, entscheidend ist, wieviel der wirklich redaktionelle Teil im Blogeintrag darstellt.

1. Geld bekommen: Warum ist das keine Werbung?

Ich habe von einem Hersteller Geld bekommen um einen Blogeintrag zu schreiben. Dafür teste ich dessen Produkt welches ich kostenlos zugestellt bekam.
Wenn ich den Beitrag selber schreibe, d.h. meine eigenen Worte nutze liegt keine Werbung vor. Aber ein Sponsored Post.
Anders ausgedrückt, es gibt meines Wissens in keinem der 3 Länder in der D-A-CH Region ein Gesetz oder mir bekanntes Rechtsurteil  welches mich auffordert das Wort Werbung oben am Beitrag anzustellen.
Verwende ich im Text ein Zitat das ich während der Pressekonferenz bekommen habe oder in der Pressemitteilung aufgeführt wurde, ist mein Blogeintrag immer noch keine Werbung.
Unten schreibe ich dann meine Offenlegung auch Disclaimer genannt. Darin gebe ich an, dass dies ein gesponserter Post ist. Ich habe für diesen Post ein Beispiel unten aufgeführt.
Fazit:  Wenn ich Geld und Tstprodukt bekommen habe muss ich dies in der Offenlegung angeben. Ebenfalls muss ich den Post oben als Sponsored Post bezeichnen.

2. Produkt kostenlos erhalt: Ist dies nun Werbung?

Wenn ich ein Produkt zu Testzwecken erhalten habe, muss ich natürlich unten im Blogeintrag dies erwähnen.
Das Beispiel für den Text für die Offenlegung / Disclaimer, welches auch zu Deinem speziellen Fall passt findest du hier in diesem früheren Blogeintrag in der Tabelle 2, garantiert.
Ich kann über meine ASICS Laufschuhe schreiben. Wenn ich diese nicht als Testprodukt bekam, sondern selber gekauft habe, dann würde ich das ebenfalls im Blog angeben.  Solche Produkte-Evaluationen mögen Leser besonders, da diese wirklich als authentisch rüber kommen..
Fazit:  Produkt kostenlos erhalten, in der Offenlegung erwähnt: Keine Werbung, du kannst es als Sponsored Post markieren, gibt kein Urteil der uns sagt du musst.

Ist eine Hotel oder Flug Bewertung ein Advertorial, sponsored Post oder was...? | Urheber: Daniel Ernst |auf Fotolia #50499836

Ist eine Hotel oder Flug Bewertung ein Advertorial, sponsored Post oder was…? | Urheber: Daniel Ernst |auf Fotolia #50499836

3. Andere Zuwendungen – Neudeutsch Goodies: Jetzt ist das aber Werbung?

Ein Unternehmen kann dem Blogger auch Naturalien zukommen lassen wie z.B. Wein. In einem anderen Falle bezahlt der Sponsor die Hotelrechnung und meine Anreise an eine Messe.
Dies muss dann im Blogeintrag erwähnt werden. Das heisst neben „Sponsored Post“ ganz oben muss es noch eine Offenlegung unten am Text haben welche darauf hinweist (siehe Beispiele). Diese habe ich auch hier unten erwähnt.
Fazit:  Spesen bekommen oder anderweitige Dinge welche mir einen Vorteil verschaffen. Deklarieren lohnt sich. Keine Werbung.

3.1 Wer ist der Autor beim Sponsored Post?

Bei einem Sponsored Post wird unten oder oben der Blogger als Autor aufgeführt.
Dies ist ein „sponsored Post“ (siehe Markierung ganz oben) und dies ist auch in der Offenlegung (kleingedrucktes ganz unten) aufgeführt.

3.2 Wer ist der Autor bei Werbung

Wenn der Text von der Agentur oder dem Unternehmen geschrieben ist, muss neben dem Wort Werbung ganz oben auch die Agentur/Firma als Autor aufgeführt sein.

Wann ist ein Link ein sponsored oder affiliate Link?

Meines erachtens ist die Unterscheidung zwischen Sponsored Post und Werbung relativ einfach, wenn wir vorsichtig sind und alles klar deklarieren. Es geht hier um Transparenz, d.h. der Kunde darf nicht in die Irre geführt werden. Auch dürfen wir keine falschen Tatsachen vorspiegeln, usw.

Aber was tun mit den Links in einem Sponsored Post?

Verweist mein Link auf ein Forschungspapier an der Universität Potsdam, ist dies sicherlich kein bezahlter Link.
Deshalb ist ein solcher Satz wie der folgende für ein Blogger mehr verwirrend als hilfreich.

2. Wir kennzeichnen zusätzlich alle Werbe-Links innerhalb eines Beitrags (Grundlage: Beschluss v. 23.2.2011, Az. 6 W 111/10, BeckRS 2011, 06931).

Das obige Gerichtsurteil hat eigentlich mit Werbe-Links überhaupt nichts zu tun. Wichtig war hier für das Gericht, das ein Mouseover Hinweis (z.B. dies führt auf eine e-Commerce Seite) keine ausreichende Aufklärung für den Konsumenten sei. Er würde dies sowieso nicht beachten oder sehen. Das reichte dem Gericht um es als unzureichend einzustufen.
Trotzdem gibt es einen Rechtsfall in Deutschland, der in Sachen Links die Dinge klärt:

2. Die Website, auf die von der Beklagten verlinkt wurde, enthält keinen redaktionellen Beitrag sondern Werbung.  LG München I, Urteil v. 31.07.2015 – 4 HK O 21172/14

Das entscheidende bei einem Link ist nicht unbedingt in welcher Art von Beitrag ich diesen Link vorfinde, z.B.  Advertorial oder eine Werbeanzeige.

Entscheidend ist wohin der Link den Leser führt.

Hätte im obigen Falle der Link auf die Stiftung Warentest verlinkt, mit einer Rangliste der Haarprodukte die getestet wurden, dann hätte die Klage keinen Erfolg gehabt.
Das heisst niemand hätte angenommen, dass dies ein Werbe-Link, bezahlter Link oder affiliate Link sei für das getestete Produkt. Wir wissen ja, dass Test-Resultate von der Stiftung Warentest fair und glaubwürdig sind.
Die unten aufgeführten Regeln sind jedoch sehr wichtig und bedürfen noch einer Erklärung:

– Hinter den von DrKPI bezahlten Link wird in Klammern das Wort (Werbung) gesetzt – NoFollow zwingend
– Verwendete Affiliate Links müssen gesondert gekennzeichnet werden (Affiliate-Link) – NoFollow zwingend

Zum Beispiel kann der Link einen Verweis auf den Webshop inklusive einem Code mit welchem ich einen Discount als Leser bekomme enthalten. Vielleicht bekommt dann der Blogger auch eine Kommission für die verkaufte Ware. In beiden diesen Beispielen ist dies dann ein sogenannter Affiliate Link.  Dieser Link muss dann als Werbe-Link gekennzeichnet sein.
Wie LG München I, Urteil v. 31.07.2015 – 4 HK O 21172/14 klar aufzeigt, ein Mouseover Text genügt dem Gericht nicht. Das es ein Affiliate Link ist muss im Text markiert sein.
Ob wir diesem Link ein no-follow geben, wie oben verlangt, hat weder mit unseren Gesetzen noch der Rechtssprechung in der D-A-CH Region was zu tun.
Das no-follow liebt Google. Warum das Google gerne hätte, erklären wir Dir in Tabelle 1 hier.
Fazit: Wenn ich einen Link aus meinem Blogeintrag schalte, ist entscheidend laut Gesetz und Rechtssprechung wohin dieser führt.
Führt der URL oder Link zu mehr Informationen zum Thema auf einer Webseite – d.h. gibt dem Leser Mehrwert – geht dies in Ordnung. Führt er auf die Seite wo das Produkt verkauft wird (auch wenn ich für den Link kein Geld erhielt aber z.B. für den Blogeintrag), muss der Link als Affiliate Link gekennzeichnet sein.
Wer sind die besten Bloggers – Beispiel Rechtsanwälte in der D-A-CH Region.

Die besten Jura Blogs - Rechtsanwälte als Schreiberlinge - DrKPI #BuzzRank in der D-A-CH Region.

Die besten Jura Blogs – Rechtsanwälte als Schreiberlinge – DrKPI #BuzzRank in der D-A-CH Region.

Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

Am Ende geht es um Vertrauen und Authentizität. Dies wollen wir mit unseren Lesern nicht verlieren.
Auch gilt es darauf zu achten, dass wir nicht mit 2 konkurrierenden Marken in Verbindung gebracht werden. Das hilft nicht mit unseren Sponsoren.
Was denkt Ihr?

–  Wie bewerkstelligen Sie als Unternehmen diese rechtliche Gratwanderung mit Bloggern?

–  Haben Sie ein Beispiel wo dies Compliance / Offenbarungs-Deklaration gut gehandhabt wurde?

–   Was raten Sie einer Bloggerin wie die rechtlichen Hürden am Besten umschifft werden können?

Dieser Blogeintrag setzt die Resultate des DrKPI BlogRank der besten LifeStyle Blogger in Austria, Deutschland und der Schweiz in den Kontext der Compliance in Sachen Werbung, Advertorials und Sponsorship.

Gut zu wissen

Best Practice und e-Commerce
Ausführungen zu unlauterem Wettbewerb – gilt für D-A-CH Region
Wenn ein Disclaimer kein Sinn macht – zwecks Links auf die wir verlinken
es gibt leider noch kein Gerichtsurteil zum Thema
2 Anwälte beantworten die Fragen – es ist nicht 100% klar was man tun soll
Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich des Inhalts in diesem Beitrag (oder dieses Beitrags) und dessen Publikation.
Juristischen Hinweise in diesem Blogeintrag sind allgemeiner Art und stellen keine Rechtsberatung dar.
Die notwendige Zeit für das Schreiben dieses Eintrages wurde von DrKPI bezahlt.
 

Zu Guter Letzt

Nicht hilfreich ist es, wenn Quellen nicht richtig interpretiert, sprich – das Original nicht genau studiert wird.
Im Urteil vom Lt. Landgericht München I (Urteil vom 31. Juli 2015, Az. 4 HK O 21172/14) ist weder die Rede von Sponsored noch Irreführung in Sachen Sponsored die Rede.
Der Text unten ist ein Zitat von einem Blogeintrag von Anja welche den interessanten Castlemaker Blog schreibt. Leider kann laut Münchner Urteil ein solcher Schluss – den anscheinend e-Recht24 gezogen haben soll (Infos wo sie dies taten kann ich nicht finden) aus dem Schuldspruch nicht gezogen werden:

So reicht es z.B. nicht aus, einen “sponsored”-Hinweis anzubringen – weder in der Überschrift noch irgendwo im Text. Lt. Landgericht München I (Urteil vom 31. Juli 2015, Az. 4 HK O 21172/14) sei der Hinweis “sponsored” irreführend und nicht eindeutig, weil es ein englischer Begriff sei.  Außerdem sei der Hinweis nicht unbedingt so zu verstehen, dass es sich um eine Anzeige handelt. Der normale Leser könne dies evtl. nicht verstehen und somit in die irre geleitet werden. (Quelle: e-Recht24)

Machen wir es richtig, doch bleiben wir dabei pragmatisch.
Wenn wir unseren Text selber schreiben, ist dies laut Rechtssprechung noch keine Werbung. Doch eine Offenlegung wenn wir Geld erhielten, Spesen bezahlt wurden, ein Muster erhielten versteht sich von selbst. Das Vertrauen unseres Lesers verlangt dies. Ende der Durchsage.
Das wir dabei authentisch bleiben und unsere Leser nicht vergraulen wollen, dies versteht sich von selbst.
Übrigens, diese Problematik haben auch Blogger die schon fast „ewig im Geschäft“ sind. Sowas wie unten ist ein pragmatischer Ansatz, der aber auch zeigt, dass es in verschiedenen Gebieten wie bei Travelblogs anders läuft

Hinweis: Unser Besuch in Vorarlberg fand im Rahmen einer Bloggerreise auf Einladung von Österreich Tourismus, Lech Zürs Tourismus und Klostertal Tourismus statt. Wie immer gibt es hier ausschliesslich meine persönlichen Eindrücke und Meinungen.

Die Offenlegung oben ist klar. Nur ich habe es leider erst gemerkt wo mich jemand am Telefon darauf aufmerksam gemacht hat.
Der Blogger hat eine Reise angetreten für welche er oder sie eine Übernachtung bekam, vielleicht auch Spesen. Davon sind dem Blogger aber keine Vorteile zugeflossen. Will heissen, übernachten muss man irgendwo und Essen ebenso. Klar ist hier, dass dies kein Sponsored Post ist.
Der Post ist vergleichbar mit einem Style Post der eine neue Tasche vorstellt. Doch im Gegensatz zum letzteren, hat eine Reiseblogger oder Fotograf nur seine Eindrücke nach der Reise. Ein zusätzlicher Nutzen wie bei einer Tasche oder einem paar Schuhe gibt es nicht.
[su_box title=“Tabelle 1: Update 2016-09-26: Pragmatischer und rechtlich korrekter Ansatz für die Bloggerin“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Nach den Diskussionen (siehe unten) wie auch solchen via eMail und Telefon schlage ich die folgende Variante vor:
Unter dem Titel klar gekennzeichnet:
Werbung: Dieser Artikel ist gesponsered.
Unten im Beitrag würde ich dann noch ein Offenbarungstext hinzu fügen wie z.B.:
Notiz: Der Autor hat für diesen Beitrag ein Honorar erhalten sowie ein Testprodukt. Der redaktionelle Text wurde in Eigenregie erstellt und wiedergibt meine Meinung. Sie wurde in keiner Weise vom Sponsor beeinflusst.
Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation.

Wenn das Testprodukt zurückging an den Hersteller, unbedingt oben angeben.
Petra Drissen’s Frage nach Gesetzen. Meine Antwort mit dem Gesetzestext hier.
[/su_box]

2017-03-17 Zusatz – 3 Dinge inkl. Affiliate Links

[su_box title=“Offenlegung – à la Google“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1. Impressum / Kontakt: D-A-CH Region
Z.B. im UWG (Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) geht es insbesondere um Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe s der sagt:
„Unlauter handelt insbesondere, wer:….
s.10 Waren, Werke oder Leistungen im elektronischen Geschäftsverkehr anbietet und es dabei unterlässt:
1. klare und vollständige Angaben über seine Identität und seine Kontaktadresse einschliesslich derjenigen der elektronischen Post zu machen,…“
Wenn der Blog irgendwie kommerziell genutzt wird (z.B. wir erhalten Produkte und veröffentlichen Tests), ist ein Impressum zwingend. Dieses empfiehlt sich aber auch sonst.
Das Wort Impressum kann aber, z.B. in der Schweiz durch das Wort Kontakt ersetzt werden.

2. Produkt/Beauty Box zum Test erhalten

Erhält ein Blogger ein Produkt wie eine Tasche oder Make-up kostenlos, in der Hoffnung, dass er dieses testet, muss dies unten im Blogeintrag angegeben werden (für Beispiele – siehe Tabelle)

3. Affiliate Links wie ein Amazon-Partner Link

Wer Affiliate Links mit denen man Provisionen bekommt schaltet, der handelt gewerblich. Das heisst ein Impressum ist Pflicht.
Ebenfalls sollten diese Links gekennzeichnet. Ein Beispiel ist ein Sternchen * Unter dem Beitrag sollte dann sowas stehen wie:

  • * = gesponsorter Link“

[/su_box]

Projekt Management: DrKPI BrandBuzz und Influence Analytics
Jana Akyildiz nezzform I Urs E. Gattiker DrKPI

In Kürze: Kommunikation mit eMail, Skype oder Google Talk sind heute nichts Neues.
Doch ein zielgerichtetes, strukturiertes „face-to-face“ Meeting im tollen Ambiente verlieh uns heute den gewünschten Schub.
Ein paar Gedanken wohin die Strategie, Reise führen wird… und Ideen für Sie lieber Leser.

In den späten 90er Jahren hörte ich das erste Mal den Ausdruck „virtuelle Organisation“. Wir arbeiteten an einem Projekt mit Kollegen in Canada, Dänemark und Estonien.  Damals kam ein Tool wie Skype gerade richtig denn es machte die Kommunikation einfacher.
Heute ist das alles ein alter Hut. Viel hat sich seit dieser Zeit verändert. Die meisten Unternehmen nutzen verschiedene Tools für die Kommunikation. Manchmal ist das Telefonieren noch das einfachste, spart mehrere eMails und reduziert das Risiko für Missverständnisse.
Doch ein Treffen wo man Angesicht zu Angesicht die Sache diskutiert ist trotzdem oft noch sehr hilfreich. Dieses Mal nahm ich das öffentliche Verkehrsmittel und habe mich ins nahe Deutschland begeben.
Wir wollten uns treffen und zusammen über die Bücher wie auch unsere Projektplanung. Dabei ging es auch darum wie wir die Prozesse verbessern können, effektiver arbeiten, usw.
Das haben wir heute grenzübergreifend getan – Zürich / Rielasingen-Worblingen, d.h. ich war im Aussenbüro in Rielasingen-Worblingen.

1. Brand Buzz Analytics

Unser neues Produkt hat sich schon recht gut gemausert. Doch es braucht noch einen guten Webauftritt. Neben den analytischen Möglichkeiten gibt es ebenfalls die gestalterischen gut zu nutzen.
Hier zeigen die ersten Vergleiche und Reports, dass wir die Datenerfassung noch effektiver machen können.
Big Data ist so eine Sache. Oft hat man viel mehr Daten als man benötigt. Andernfalls ist man sich vielleicht dessen nicht bewusst.
In unserem Falle sind es die richtigen (Seiteninhalte von tausenden von Webseiten), welche wir noch effektiver nutzen können um aufzuzeigen wie sich die Markenstärke manifestiert.

2. Influencer Analytics

Jana-Akyildiz-Urs-Gattiker-nezzform-drkpi-sketchnote-brand-buzz-analytics-content-marketing
Hier stellt sich für uns die Herausforderung, die Webseite noch freundlicher für Nutzer zu machen. Dabei auch das visuelle nicht zu vernachlässigen ist natürlich Pflichtprogramm.
Die technische Umsetzung folgt wie immer in unserem finnischen Büro. Die Mitglieder haben es heute nicht zum Meeting geschafft. Sie sind jedoch hart am Arbeiten und versicherten uns, dass sie zur Zeit den 4. Tisch für das Büro im Garten zimmern.

Im finnischen Büro in Syöte ist der Werner am Zimmern.

Im finnischen Büro in Syöte ist der Werner am Zimmern.


Doch beschlossen wir heute, dass wir die Influencer Analytics und Daten Aufbereitung noch verbessern wollen.
Hier können wir in Sachen Usability noch Einiges für unsere Nutzer steigern.

3. Content Marketing: DrKPI Hotel Light und Pro Version

Im Tourismusbereich eröffnen sich dank der digitalen Kanäle für kleinere Hotels neue Möglichkeiten. Doch diese müssen genutzt werden. Dies umso mehr, da , gemässen den neuesten Daten vom Bundesamt für Statistik die Logiernächte sind z.B. in der Schweiz und Deutschland sich im Sinkflug befinden.
Hier bereiten wir die DrKPI Hotel Light und die DrKPI Hotel Pro Version vor für die Parahotellerie und Familienbetrieben im Tourismusbereich.
Dabei gilt es aber noch ein paar Dinge abzuklären, wie z.B.:

  • Wie können wir ein Buchungssystem wie WooCommerce noch effektiver in unsere Lösung einbauen?
  • Wie ermöglichen wir den Kunden zwischen verschiedenen Preisoptionen zu wählen (z.B. Zimmer oder Suite, Hochsaison oder Nebensaison, usw).

All dies ist nicht so einfach. Die Optionen der eCommerce Systeme sind nicht für Familienhotels im Speziellen oder der Parahotellerie im Allgemeinen konzipiert.
Die Bedienungsfreundlichkeit (auf Neudeutsch: usability) lässt viel zu wünschen übrig. Doch hier müssen wir ansetzen, denn die Nettobettenauslastung ist z.B. in der Schweiz im Schnitt knapp 40%.  Diese Rate erlaubt es jedoch vielen Betrieben nicht gewinnbringend Arbeiten zu können. Da kann digitales Marketing sicherlich gute Unterstützung bieten.
Aber unsere Lösungen sind im Test und werden wohl schon sehr bald bei Kunden genutzt. Doch bis dann müssen wir noch einige Dinge verbessern :-)

4. WordPress Optimierungen

Dieses Problem kennt jeder WordPress Nutzer. Wer die Wahl hat hat die Qual.
Es gibt sehr viele Templates für WordPress. Oft ist keine genau so wie es sich der Kunde vorstellt. Anpassungen müssen vorgenommen werden. Die Herausforderung ist dabei die Zeit und die Kosten.
Niemand will unnötig viel Zeit verschwenden. Dies würde wiederum unnötig Kosten verursachen die den Profit schmälert oder aber beim in Rechnungsstellung den Kunden nicht freut.
Hier gilt es den idealen Kompromiss für alle der Parteien zu finden. Für uns gilt es dabei abzuklären welche der Templates mag der Kunde?
Noch wichtiger, aber nicht einfach dem Kunden zu erklären ist jedoch, was der Zielgruppe am meisten dient. Welche Template und deren Anpassung ist die optimale Lösung für das vom Kunden gesuchte Zielpublikum. Kann das letztere hier die Informationen einfach und schnell finden?
Dabei ist oft Überzeugungsarbeit notwendig. Es muss dem Kunden aufgezeigt werden, weshalb diese oder eine andere Template diese Vorgaben besser erfüllt. Oft hilft uns hier der direkte Kontakt zum Zielpublikum. Man sieht dann anhand deren Verhalten und Navigation einer Webseite was gut funktioniert, einfach zu bedienen ist, genutzt wird und was nicht geht.
Diese Herausforderungen müssen wir lösen. Deshalb optimieren wir zur Zeit unsere Prozessabläufe.

Susanne Mueller Zantop, Founder and Chairwoman, CEO Positions AG: Gattiker ist ein Blog-Spezialist, der wie ein leicht verrückter angegrauter Professor wirkt, und das Thema aber ganz exzellent beherrscht. Er hat sogar das Blog der Caritas zu einem spannenden, viel gelesenen Portal gemacht. Und die haben wahrlich nicht besonders heitere Themen.

Fazit

Die eMail ist ein wunderbares Werkzeug für die Kommunikation. Doch oft braucht es mehrere eMails bis alle verstehen um was es geht. Über Skype oder Facetime zu kommunizieren hilft.  Ebenfalls das alte Telefon.
Doch wenn es sehr komplex wird dann ist ein Meeting im gleichen Raum doch immer noch zu empfehlen. Für uns war dies ein sehr produktiver Tag. Wir sind uns auch sicher, dass er unseren Kunden einige neue Vorteile bringen wird. Es hat sich aber gezeigt das eine Vorbereitung, Fokus und ein gutes Ambiente das Ganze produktiver machen.
Jeder weiss nun was es zu tun gibt und wir alle haben unsere Hausaufgaben bekommen. Diese müssen ab jetzt schnellstens aber bis spätestens am 5 September erledigt sein.
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre oder Deine Meinung:

  • Wie lösen Sie die Usability / Nutzerfreundlichkeit Herausforderung für ihr Produkt wie z.B. Haushaltgerät, Maschine, Zug, Stuhl, usw.
  • Wo sehen Sie die grossen Herausforderungen in Sachen Nützlichkeit (Usefulness) und Nutzerfreundlichkeit (Usability) für Webseiten, eCommerce Seiten, usw.?
  • Wie erhöhen sie die Effektivität von Team-Meetings in Ihrem Unternehmen?
Die besten LifesStyle Blogs in Deutschland: eine wirklich interessante Gruppe von Bloggern.

Wir produzieren regelmässig Rankings wie z.B. die

Die 100 besten Marketing Blogs
2015 DrKPI Benchmark: Top 100 Lifestyle Blogs in Deutschland
WEF Davos 2016: 100 Best CEO Bloggers

Das Interesse an diesen ist relativ gross. Auch dieses Jahr war ich und das Team wieder ein wenig beschäftigt um die 2015 Rankings der Modeblogs zusammen stellen zu können.  Vor kurzem produzierten wir:

–  Die 100 besten LifeStyle Blogs der Schweiz – mit Interview von Lena Yerebakan

Hier bringen wir ihnen die besten LifeStyle Blogs in Deutschland zum Anfang von 2016.

1. Was bedeuten diese Zahlen

Wir erklären hier was die Zahlen bedeuten.
[su_box title=“DrKPI BlogRank:  Was die Zahlen bedeuten – FAQs“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1.1  „Was bedeuten die Kennzahlen unter ‚Kategorie und Land“?
Kategorie und Land, heisst im Vergleich zu allen Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs im Lande, hier Deutschland.
1.2  „Was heisst es wenn mein Blog 60 Punkte erhält in ‚Kategorie und Land‘?
In diesem Falle beinhaltet die Kategorie die Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs aus der Deutschland.
Alle Zahlen wurden normalisiert (statistisches Verfahren) und dann bekam der beste Blog 100 Punkte, der Mean / Durchschnitt ist 50 Punkte.
60 Punkte heisst dieser Blog ist um Einiges besser als der Mittelwert der Lifestyle Blogs in der Deutschland (Mittelwert = 50) (mehr Infos).
1.3 „Was heisst wenn mein Blog 53 Punkte unter ‚Alle Blogs‘ erhält?“
Diese Zahl heisst der LifeStyle Blog hat im Vergleich zu allen aktiven Blogs  (d.h. solche welche in den letzten 90 Tagen einen neuen Eintrag publizierten) in unserer Datenbank 53 Punkte erhalten. Er ist deshalb besser als der Durchschnitt.
Aber aufgepasst. Diese Kennzahl basiert auf tausenden von Blogs zum Thema Finanzen, Marketing oder Alternative Energien. Hier finden wir auch den Firmenblog, den Travel Blogger, oder die gewählte Nationalrätin, Regierungsrätin mit ihrem Blog, usw.

1.4 „Wieso ist dieser einflussreiche Blog nicht unter den Top 10 platziert?“
Wir berücksichtigen z.B. nicht wie viele Followers eine Fashion-Bloggerin auf Facebook oder Instagram hat. Hier geht es nur um den Blog.
Wir berücksichtigen die Schlagzeile, erster Eindruck (z.B. Strukturierung des Textes, Fotos, etc.), Schreibstil, Wissenstransfer, Social Shares (z.B. wie oft auf Facebook geteilt…) und den Dialog (z.B. hat es Leserkommentare UND werden diese beantwortet). Wir sind transparent, hier die Erklärungen für den DrKPI BlogRank.
Mit diesen Kennzahlen vergleichen wir die Blogs über eine Periode von 90 Tagen. Anhand dieser Zahlen erstellen wir dann Rangliste wie oben erläutert.
[/su_box]

DrKPIBlogRank: Die Blog Hitparade 2013,2014, 2015, 2016…

2. Die Rangliste

Unten haben wir die Rangliste abgebildet.
[su_custom_gallery source=“media: 4930″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“1737px“ Title=“DrKPI BlogRank: 100 Besten Style Bloggers aus Deutschland“ alt=“DrKPI BlogRank: 100 Besten Style Bloggers aus Deutschland“]

Die DrKPI BlogRank für die besten Style Blogger Deutschland im Detail.

Interessant is das vom letzten Jahr einige Blogger weiter zurückgefallen sind
2014   2015
1          14         pureglam
2          15         spruced.us
3         19         fashionattitude.de
4          31         linamallon.de
5          —         wertvoll-berlin.de posted nur alle 6 Monate July und Dez.
6          55         iloveponysmag.com
7          108       blog.conleys.de
8          96         stilinberlin.de
9          78         makeupbeauty.de
10        48         fasionvictress.com
11         41         lady-blog.de
12         116       elbmadam.de
13         2          danalovesfashionandmusic.blogspot.com  Aufsteiger des Jahres
Hier unten erklären wir einige der Gründe warum dies so ist.

Was machen die erfolgreichsten Blogger besser

Die Präsentation unten (der Download – 339 KB der pdf Datei) zeigt die 3 Punkte welche die sehr guten Blogs vom Rest abheben.

Qualität gewinnt:  Gute Fotos und Text mit Mehrwert kommen bei den Lesern gut an.

Dialog fördert Engagement. Doch zeigt sich auch bei Fashion Blogs der Trend, dass es für Blogger schwieriger wird ihre Leser zum Dialog zu motivieren.

Erfolgreiche Meinungsbildner (d.h. Influence Blogger) geben sich sehr viel Mühe: Die für Labels interessanten Bloggers beantworten die Fragen der Leser und fördern somit den Dialog im Blog. Das kostet Zeit!

Einige der zurück gefallenen und gut etablierten Blogs, verzeichnen einen starken Rückgang in Leser-Kommentaren sowie Social Shares seit Januar 2015.

Präsentation / Slides unten mit mehr Angaben = Download pdf Datei 339 KB.

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Die Daten unten zeigen, dass die Konversation in Style Blogs weniger oft vorkommt als noch in 2014. Die  „Übersättigung“ der Leser (d.h. zu viele Angebote auf vielen Plattformen inklusive Blogs) könnte dies verursacht haben. Das zeitaufwendige Schreiben von Kommentaren mit Mehrwert wird vielen Lesern zu  viel.
Sie haben keine Zeit mehr den Beitrag genau zu studieren. Anstatt hetzen sie zum nächsten Blogeintrag oder Instagram Update.  Die besten Blogs schaffen es aber Leser zum Verweilen zu bringen was dann auch wieder zu interessanten Dialogen führen kann.
[su_custom_gallery source=“media: 4494″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780 px“ height=“500 px“ Title=“Vergleich 2014 mit 2015 – Deutschland – die Konversation im Lifestyle Blog wird immer schwieriger“ alt=“Vergleich 2014 mit 2015 – Deutschland – die Konversation im Lifestyle Blog wird immer schwieriger“]

Hier gibt es weitere Daten und Grafiken zum Thema

3. Mein Blog ist nicht dabei.  Was nun?

Das kann passieren. Unsere Listen werden zwar laufend aktualisiert aber wir haven versehentlich vielleicht deinen Blog nicht gefunden. Die Liste unten zeigt auf, was du machen kannst um deinen Blog in unserer Liste kostenlos und einfach zu registrieren.
Manchmal kommt es auch vor, dass obwohl Google den Blog in den organischen Suchresultaten aufführt, dieser nicht Online ist. Das ist uns mit Les Mads passiert (siehe Screenshot unten). In einem solchen Falle kann der Blog natürlich nicht in die Rangliste aufgenommen werden.
[su_custom_gallery source=“media: 4966″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780 px“ height=“186 px“ Title=“Vergleich 2014 mit 2015 – Deutschland – Lifestyle Blog – Les Mads Webseite ist offline“ alt=“Vergleich 2014 mit 2015 – Deutschland – Lifestyle Blog – Les Mads Webseite ist offline“]
[su_box title=“DrKPI BlogRank:  Was muss ich tun damit mein Blog geranked wird? – FAQs“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]3.1  „Check ob der Blog in unserer Datenbank ist‘?
http://DrKPI.de besuchen und den Blog URL eingeben. Sehen ob es Resultate gibt
Wenn Dein Blog nicht in unserer Datenbank ist (d.h. nach dem Test mit dem URL gibt es keine Daten), dann gehe wie folgt vor:
1. Gleich mit Deiner eMail registrieren.
2. Danach den Blog eintragen / registrieren.
3. Danach die eMail welche du erhälst bestätigen (d.h. Link anklicken)
Jetzt ist dein Blog registriert. Nach spätestens 48 Std. kannst du den Blog nochmals eingeben. Die Daten sind hier !
3.2 Mein Blog ist in der DrKPI Datenbank, aber wird nicht getrackt
Zuerst suchen ob der Blog ein ??? oder n/a hat. Dies bedeutet, dass wir diesen noch nicht lesen können. Jedes Theme braucht ein wenig tweaking für die Crawlers.
Geh wie folgt vor. Checkt ob der Blog es dem Crawler erlaubt zu indexieren wie folgt:
http://Domain/robots.txt z.B. http://angeladoe.com/robots.txt
Die Information welche es dann im Browser anzeigt ist:
User-agent: *
Disallow: /wordpress/wp-admin/
Dies bedeutet, dass ausser dem Wp-admin alles gescannt werden kann.
Ueberprüfen kann man dies auf Einstellungen > Lesen auf Ihrem WordPress Admin Panel (Sichtbarkeit für Suchmaschinen – Box darf nicht mit Haken markiert sein).
Weitere Infos zum  Robots.txt Datei
3.3 „Mein Blog dar gescanned werden, wird aber noch nicht von DrKPI?
Unten im Blogeintrag gleich den Link eingeben und bei uns nachfragen. Unsere Software Geeks und Ingenieure werden unsere Crawler dann gleich tweaken, sodass dein Blog gescanned werden kann.
[/su_box]

4. 5 Fragen an die LifeStyle Bloggerin Dana Jo

Es gibt sehr viele Blogs auf diesem Gebiete die mir natürlich ganz persönlich sehr gut gefallen.
ANKLICKEN - Dana Jo bloggt sehr erfolgreich seit Januar 2013 - Aufsteiger des Jahres 2015 - von Platz 13 auf Position 2 !
Doch wie fängt man an zu bloggen?
Was bringt einem dazu alle paar Tage oder Wochen einen Blogeintrag zu schreiben?
Fragen und Fragen.
Wie das so alles vor sich geht wollte ich von der Lifestyle Bloggerin Dana Jo etwas genauer wissen.

4.1 Liebe Dana, Sie haben vor gut 3 Jahren den Blog Dana Loves Fashion und Music ins Leben gerufen. Warum?

Es war für mich persönlich DER perfekte Zeitpunkt.
Wir waren umgezogen und ich hatte auf einmal – Freundeskreis weit weg und ohne Job – sehr viel Zeit. Ich hatte schon viele, viele Monate davor unzählige Fashion- und Lifestyleblogs bewundert und mich jeden Tag davon immer wieder gefragt.. könnte ich das auch???
Natürlich hatte ich auch Angst davor, mich zu blamieren, schließlich waren das blutjunge Frauen aus NY, LA und Paris und dann ich.. fast 50 aus dem Schwabenländle! Doch dann hat mich die Abenteuerlust gepackt und ich habe einfach losgelegt. Dana loves fashion and music ! Das trifft es voll und ganz!
Und dann ging er schon los der Kampf mit der Technik wie z.B.  Kamera, Playlist via Spotify, Layout, Tools und Social Media. Auch die immer wieder nötige „Eigenwerbung“ auf allen Kanälen muss gemacht werden.
Das war alles neu für mich aber gleichzeitig eine große Herausforderung und sehr, sehr spannend. Ich habe extrem viel gelernt. Sehr viele Menschen kennengelernt. Positiv und negativ. Ich habe sehr viel über mich selbst erfahren und schon deshalb hat sich jede Sekunde gelohnt.

4.2 Warum engagiert sich eine über 30-jährige Person noch in Sachen Fashion, Style und Musik? (Zwinker). Wieso diesen Effort?

Gegenfrage: Warum nicht?
Noch eine Gegenfrage: Was hat das alles mit dem Alter zu tun?
Man lässt seine Interessen, Hobbys und Vorlieben nicht am Tag seines 30sten Geburtstages fallen, setzt sich vor dem Kamin und strickt für die Enkelkinder Socken! (Zwinker)
Wetten, dass ich das noch mit 90 machen kann?? ;-)
(Anmerkung Urs: Das kann die Dana ganz bestimmt, garantiert! Und ich werde den Blog immer noch mit Freude lesen und selber mehrmals im Jahr einen Kommentar hinterlassen.)

4.3  Was empfehlen Sie einem Luxury Brand oder Fashion Label wie man Blogger Relations effektiv managed?

Nicht von oben herab sondern auf gleicher Augenhöhe begegnen.
Nicht NUR vorgeben, sondern miteinander entwickeln. Labels würden sich wundern was Bloggern so alles einfällt. Sie sitzen schließlich an der Quelle und kennen alle Wünsche, Gründe und Vorlieben.
Keine Konditionen anbieten die einen Nutzwert von 90 (Label)/10 (Blogger) haben.
Nicht die „ältere“ oft sehr zahlungskräftigere Generation unterschätzten und ausklammern.
Nicht mit unpersönlichen Massenangeboten und Massenmails arbeiten.
Labels sollten mehr Werbung entwickeln die wir ernster nehmen und mit der wir uns identifizieren können (zu abgehoben, zu über-photoshoped und zu abgehoben).
Produkt/Werbung und Verbraucher trennen Welten.

4.4 Wie bleibt ein Brand Ambassador neutral (Interessenskonflikt) wenn er Einladungen, Kleider, Parfums usw. auch Geld von Brands erhält in der Hoffnung, dass er oder sie darüber schreibt?

Ich persönlich werde niemals zusagen, wenn ich nicht positiv vom Produkt überzeugt bin.
Leider tun das jedoch sehr viele Blogger. Bei diesen Artikeln spürt man oft sehr genau, dass die Meinung nur „schön-gespült“ ist. Diese Artikel sind für mich und meine Kaufentscheidung, oder ob ich mich näher mit diesem Produkt/Label beschäftigen möchte, eher unwichtig.

4.5 Dana, Dein / Ihr  Wunsch für 2016?

Mehr Individualität!
Jeder wird jetzt sofort nicken und behaupten, dass er und sein Style sehr individuell sind. Wenn man sich jedoch auf den Blogs umschaut, dann ist da überall ein Einheits-Brei.
Überall die selben It-Peaces, die selben Must-Haves, die selben Handtaschen, Uhren, Jeans, Karoschals.
Ich wünsche mir von den Labels etwas mehr Mut, Risiko und Individualismus. Das selbe wünsche ich mir für jeden von euch und natürlich auch für mich selbst! :-)
Ob ich auf dem richtigen Weg bin könnt ihr selbst beurteilen:
Blog – Dana loves fashion and music
Instagram – Dana loves fashion and music
Liebe Frau Dana Jo (DanaLovesFahsionandMusic), danke für dieses Gespräch.

5. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Welchen Life Style Blog lesen sie regelmässig?

–  Welche Tipps haben Sie für LifeStyle Bloggers?

–  Haben sie eine Frage an Dana Jo  z.B. zum Thema Social Influencer für Luxury Brands, Blogger Relations, usw.?

Dieser Blogeintrag präsentiert die Resultate des DrKPI BlogRank der besten LifeStyle Blogger in Deutschland.
 

Das Interesse an diesen Rankings ist immer gross.
Auch dieses Jahr war ich und das Team Anfangs Dezember wieder damit beschäftigt um die 2015 Rankings der Beauty, Mode, Fashion und Lifestyle Blogs zusammen stellen zu können.

1. Methodik

Den Anfang machen wir hier mit der Schweiz. Zuerst Information die euch hilft die Daten zu interpretieren.
[su_box title=“DrKPI BlogRank:  Was die Zahlen bedeuten – FAQs“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1.1  „Was bedeuten die Kennzahlen unter ‚Kategorie und Land“?
Kategorie und Land, heisst im Vergleich zu allen Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs in der Schweiz.
1.2  „Was heisst es wenn mein Blog 60 Punkte erhält in ‚Kategorie und Land‘?
In diesem Falle beinhaltet die Kategorie die Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs aus der Schweiz.
Alle Zahlen wurden normalisiert (statistisches Verfahren) und dann bekam der beste Blog 100 Punkte, der Mean / Durchschnitt ist 50 Punkte.
60 Punkte heisst dieser Blog ist um Einiges besser als der Mittelwert der Lifestyle Blogs in der Schweiz (Mittelwert = 50) (mehr Infos).
1.3 „Was heisst wenn mein Blog 53 Punkte unter ‚Alle Blogs‘ erhält?“
Diese Zahl heisst der LifeStyle Blog hat im Vergleich zu allen aktiven Blogs  (d.h. solche welche in den letzten 90 Tagen einen neuen Eintrag publizierten) in unserer Datenbank 53 Punkte erhalten. Er ist deshalb besser als der Durchschnitt.
Aber aufgepasst. Diese Kennzahl basiert auf tausenden von Blogs zum Thema Finanzen, Marketing oder Alternative Energien. Hier finden wir auch den Firmenblog, den Travel Blogger, oder die gewählte Nationalrätin, Regierungsrätin mit ihrem Blog, usw.
DrKPI BlogRank – Wer ist die Nummer 1 – mehr Ranglisten und der FAQ zum DrKPI BlogRank
[/su_box]

DrKPIBlogRank: Die Blog Hitparade 2013,2014, 2015, 2016…

2. Die Rangliste

Unten haben wir die Rangliste abgebildet.
[su_custom_gallery source=“media: 4256″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“306px“ Title=“harmonie-pur, roseklarapeaches.com, audreysbeatysecretcs, italiannights, hey pretty, missispf koschka, fashion-mistriess to Swiss Style blogs“ alt=“harmonie-pur, roseklarapeaches.com, audreysbeatysecretcs, italiannights, hey pretty, missispf koschka, fashion-mistriess to Swiss Style blogs“]

Die DrKPI BlogRank Rangliste für Style Blogger der Schweiz im Detail.

3. Was die besten Blogs besser machen

Der DrKPI BlogRank gibt einem auch die Möglichkeit seinen Blog zu verbessern. Am Einfachsten bewerkstelligen wir dies, indem wir uns die besten Blogs ein wenig genauer anschauen (sie Rangliste oben).
Für euch haben wir hier 3 wichtigsten Unterschiede zwischen den Top platzierten LifeStyle Blogs und den weiteren zusammengestellt. Diese Angaben basieren auf den Daten und sind wie immer ohne Gewähr.
[su_box title=“DrKPI BlogRank:  Was haben die besten Schweizer Lifestyle Blogs gemeinsam?“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]3.1  Sehr interessante Überschriften
Oft mit kaum mehr als 8 Wörtern, schaffen es die Top Blogger das Interesse der Leser zu wecken.
Lesenswert: Wanda Ms Pf – aussagekräftige Überschriften (ich wünsche mir monatliche Beiträge… da mit die Überschriften immer neugierig machen = interessant).
3.2  Schönes Bildmaterial – weder zu viel noch zu wenig
Zur Illustration der Ideen im Blogeintrag verwenden die besten Blogs nicht nur gute Fotos, welche den Blogger ins beste Licht rücken. Vielmehr werden auch Fotos zum Thema eingebaut, welche die Dinge helfen noch besser zu illustrieren oder zu erklären.
Lesenswert – Audrey’s Beauty Secrets Fotos = zusätzliche Informationen zum Thema
3. 3  Resonanz von Lesern
Kommentare von Lesern zeigen an, dass die Bloggerin bei den Lesern ankommt.
Lesenswert – Stephane Zwicky Le Blog de Big Beauty – viele Kommentare
[/su_box]

4.  Zwei Fragen an die LifeStyle Bloggerin

Es gibt sehr viele Blogs auf diesem Gebiete die mir natürlich ganz persönlich sehr gut gefallen.
ANKLICKEN - Lisa Leyla Yerabakan - bloggt mit Erfolg seit Januar 2015
Doch wie fängt man an zu bloggen?
Was bringt einem dazu alle paar Tage oder Wochen einen Blogeintrag zu schreiben?
Fragen und Fragen.
Wie das so alles vor sich geht wollte ich von der Lifestyle Bloggerin Lisa Yerebakan etwas genauer wissen.

4.1 Frau  Yerebakan, Sie haben vor gut 1 Jahr den Blog Leylas Bazaar ins Leben gerufen. Wieso ein Lifestyle Blog? Ist dies ein Hobby oder auch Teil des Berufes / Karriereplanes?

Das ganze hat damit angefangen, dass ich ein Jahr Pause von der Uni gemacht habe. Ich hatte genug von all dem Druck und der Monotonität und war auf eine gewisse Weise unerfüllt. Plötzlich hatte ich Zeit darüber nachzudenken, wer ich bin und vor Allem, was mir Spass macht. Dabei haben mir vor Allem meine Reisen ins Ausland geholfen. Ich habe so viele, unterschiedliche Menschen kennen gelernt, die mich schliesslich dazu inspiriert haben mein eigenes Ding durchzuziehen.
Ich war schon immer ein ästethischer Mensch,  eine schöne Umgebung ist mir sehr wichtig. Ob nun das Müsli zum Frühstück, Fotos oder die Kleidung die ich trage, alles muss ansehnlich sein. Dafür nehme ich mir auch gerne die Zeit. Meine Mutter meint manchmal, ich sei verrückt, mein Frühstück zu dekorieren, das sieht ja sowieso keiner… Durch den Blog, kann ich diese Seite noch intensiver ausleben und natürlich, mit Anderen teilen.
Ich hoffe sehr, dass ich eines Tages einen genauso kreativen Beruf tätigen kann, wie ich es heute tue, mit dem Unterschied, dafür bezahlt zu werden (Zwinker).

4.2  Was empfehlen Sie einem Luxury Brand oder Fashion Label wie man Blogger Relations effektiv managed?

Ich denke die Korrelation zwischen Der Firmenmarke und der Eigenmarke des Bloggers ist hier entscheidend.

–  Wen will ich ansprechen, was für ein Produkt biete ich an?
–  Wer verkörpert meine ideale Zielgruppe?

Vor Allem im Bereich Luxury sollte man seine Social Influencer sehr gezielt wählen, da das Produkt primär durch die Marke an Wert schöpft. Jedoch denke ich, dass es mittlerweile genügend Social Influencer gibt, die qualitativ hochwertig arbeiten.
Wichtig finde ich auch, dass die Kooperation nicht gekünstelt wirkt.
Ich sehe beispielsweise immer öfter, wie 17 Jährige Mode -Blogger in Luxushotels eingeladen werden. Dort werden die Mode-Blogger nach Strich und Faden verwöhnt. Davon berichten sie dann über Snapchat mit kaum relevanten und oftmals qualitativ schlechten Videos.
Wen genau wollen diese Luxus Hotels nun damit ansprechen?
Sprich, die Firma sollte sich gut überlegen, mit wem sie kooperieren, und ob eine solche Kooperation hinsichtlich des Produkts wirklich Sinn macht. Auch denke ich, dass wenn man sich für Social Influencer entscheidet, man innerhalb der Kooperation diesem/dieser Freiheiten lässt. Schliesslich macht dies ja den Blog aus, seine Persönlichkeit.

Liebe Frau Yerabakan (Leylas Bazaar) Danke für dieses Gespräch.

5. Schlussfolgerung

Dieser Blogeintrag präsentiert die Resultate des DrKPI BlogRank der besten Schweizer LifeStyle Blogs. Neben Tipps und Fakten zeigt er 3 Dinge sehr schön auf (siehe Textbox unten).
[su_box title=“Schweizer LifeStyle Blogger“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]5.1  Blogger verstehen ihr Geschäft.
Die Beiträge sind interessant, gut aufgebaut und nutzen Bildmaterial effizient zur Kommunikation der Ideen.
5.2 Resonanz bei Lesern ist vorhanden
Obwohl wir im Zeitalter des Social Web alle vom Dialog sprechen ist es schwierig Leserkommentare zu bekommen. Das gilt auch für die Top Schweizer LifeStyle Blogs.
Lesenswert: Firmenblogs: Leserkommentare? Brauchen wir nicht!?
5.3 Social Sharing der Inhalte ist gering
Inhalte werden in der D-A-CH Region prinzipiell weniger in Social Networks geteilt als z.B. in den USA oder Grossbritannien.
Dies ist auch bei den Lifestyle Bloggern der Fall.
Natürlich, wenn es eine Uhr, Parfum oder teures Kleidungsstück zu gewinnen gibt: Fragt sich nur ob diejenigen die es Sharen überhaupt Geld haben umd dieses Luxusprodukt zu kaufen, hier sind die Daten – ein Beispiel von Jorge S. B. Guerreiro.
PS. Die Inhalte der LifeStyle Blogs in Schweden werden öfters geteilt als anderswo in Europa (siehe Image unten).[/su_box]
[su_custom_gallery source=“media: 4247″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“490px“ Title=“DrKPI BlogRank – Top Schweizer LifeStyle Blogger – Social Sharing der Inhalte – Europa“ alt=“DrKPI BlogRank – Top Schweizer LifeStyle Blogger – Social Sharing der Inhalte – Europa“]

Mehr Grafiken wie oben zum Thema

6. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Welchen Life Style Blog lesen sie regelmässig?
–  Welche Tipps haben Sie für LifeStyle Bloggers?

–  Haben sie eine Frage an Leila Yerabakan, z.B. zum Thema Social Influencer für Luxury Brands, Blogger Relations?

7. Schnelle Hilfe

ANKLICKEN - der DrKPI Blog Health Check
Der wöchentliche DrKPI CEO Report zeigt auf, wie der Blog verbessert werden kann.
Dieser liefer jeden Mittwoch früh die steuerungsrelevanten Kennzahlen frei Haus.
Nicht genug, neben Kennzahlen hat er das Wichtigste. Konkrete Vorschläge wie und wo man sich verbessert, wie z.B.:

  1. Content Strategie
  2. Schlagzeilen Index
  3. Schreibstil Index
  4. Markenimage und Markenwirkung
  5. Erster Eindruck Index
  6. Wissenstransfer Index
  7. Resonanz und Reichweite
  8. Konversation Index
  9. Social Sharing Index

Ebenfalls gibt es Daten in Sachen Usability, Blogger Einfluss, usw.