Was machen die Champions besser?
FOKUS: Daten, Erlebnisberichte, Fakten, usw.

Wir hatten vor Kurzem die Möglichkeit, im Verein Marketing Club Lago eine App für unsere Mitglieder zu testen.

Hat ein Mitglied die App installiert, so kann der Verein diese Person mit Push-Nachrichten versorgen.

Dabei lassen sich auch die News aus verschiedenen Kanälen bündeln, wie beispielsweise:

  • News aus den Konten des Vereins bei Facebook, Instagram oder Twitter
  • Details zu Veranstaltungen oder neue Blogeinträge, usw.

Eine solche App ermöglicht das Einbinden aller Inhalte aus verschiedenen Kanälen wie z.B. Instagram, Twitter oder Pinterest. Nutzer können mit Hilfe einer solchen App alle Inhalte, egal ob Instagram oder Facebook, in dieser App anschauen. Dies kann dem Nutzer viel Zeit sparen.

Was ist die Herausforderung?

Schon 2015 aber auch heute hat ein Smartphone Nutzer bei weitem mehr Apps, als er regelmässig nutzt.

Messenger Apps (WhatsApp, Threema, Facebook Messenger, Google Talk, etc.) oder Browser Apps (Google Chrome, Firefox, usw.) sind nur einige Beispiele. Grosse Firmen bieten Apps an für das Recruiting, aber auch Sportvereine in den obersten Ligen mit Club Apps für ihre Fans.

Dabei ist bei Pendlern die Messenger App, welche über lokale Störungen zeitnah informiert, sicherlich populär.

Doch die restlichen 30 oder 50 auf dem Smartphone installierten Apps nutzen wir manchmal mehrere Wochen nicht.

Bewusst nutzen wir vielleicht 10 Apps täglich wie z.B.:  Gmail, Instagram, LinkedIn, WhatsApp, usw.  --  Was sind hier die Chancen für unsere neue Club App mit Infos für Mitglieder ?
Bewusst nutzen wir vielleicht 10 Apps täglich wie z.B.: Gmail, Instagram, LinkedIn, WhatsApp, usw. — Was sind hier die Chancen für unsere neue Club App mit Infos für Mitglieder ?

Kern der Marke

Der 4-Länder Marketing Club Lago ist einer von über 60 Vereinen vom Deutschen Marketing Verband (DMV) mit mehr als 15,000 Mitgliedern.

Der Markenkern des MC Lago ist:

Die Differenzierung dank länderübergreifendem Wissensaustausch von Experten in Innovation, Marketing, Strategie und Technologie. Zu diesen Themen veranstaltet der Verein attraktive Events wie Vorträge und die Academy.

Die Mitgliedschaft vom MCLago im DMV bietet dabei dessen Mitgliedern die Möglichkeit zur Teilnahme an hochkarätigen, nationalen Veranstaltungen, Zugang zu White Papers der Competence Circles, usw.

Die Problematik ist also:

Inwiefern hilft eine App dem Verein dem MCLago seinen USP (Unique Selling Proposition oder Alleinstellungsmerkmal) zu stärken?

Projekt Management: Schlüssel zum Erfolg

MCLago Mitglieder und Interessenten erhalten schon heute über andere Kanäle regelmäßig News vom Verein. Dabei handelt es sich z.B. um neue Blogeinträge, Alerts zu in Kürze stattfindenden Veranstaltungen, E-Mails, E-Newslettern oder Webseiten-News.

Der Vorstand hat sich deshalb 2 Fragen gestellt:

  1. Hat eine App genug Mehrwert, sodass das Mitglied (oder Firmenkunde) die Technologie will (d.h. ist er Willens, die App herunterzuladen)?
  2. Resultiert Punkt 1 in einer Situation, in welcher der Nutzer die App mindestens 3 x 5 in der Woche nutzt?

Diese beiden Fragen müssen in der einen Form oder anderen Form für jede Technologie beantwortet werden, bevor in diese investiert wird.

Punkt 2 ist auch davon abhängig, inwiefern ein Unternehmen oder Verein genügend neue Informationen hat, um den Kanal mehrmals die Woche mit Neuigkeiten zu füttern.

Die Grafik unten zeigt, dass solche Stolpersteine schon früh im Projekt berücksichtigt werden müssen.

iVAULT 6 Punkte Checkliste für erfolgreiche Blockchain Projekte.
iVAULT 6 Punkte Checkliste für erfolgreiche Blockchain Projekte.

Projektbegleitung verlangt Ressourcen

Bei der Einführung einer solchen App fallen Nutzungskosten an. Ebenfalls braucht es Ressourcen, um die Inhalte bereitstellen zu können. Die verschiedenen Kanäle müssen oft genug bespielt werden, sodass es etwa einmal täglich News in der App gibt.

Diese Problematik stellt sich auch schon in der Testphase und es braucht den Willen der Mitglieder, Mitarbeiter oder Kunden um sich an einem solchen Test zu beteiligen.

Winner takes it all, Wechselkosten zu hoch

Nach sorgfältiger Überprüfung der oben aufgeführten Faktoren entschloss sich der MC Lago Vorstand, diese App nicht einzusetzen.

Wir glauben, dass die meisten Mitglieder und Interessenten für eine Mitgliedschaft schon diverse Informationskanäle nutzen, wie beispielsweise

Das zeigt, dass die meisten Nutzer oder Vereinsmitglieder schon heute über einen oder sogar mehrere digitale Kanäle erreicht werden können (z.B. Instagram für Millennials)

Ob MCLago Mitglieder oder mögliche Vereinsmitglieder dann überhaupt noch eine spezielle News App brauchen, erschien uns fraglich. Nach einem Social Media Audit – kurzes Inventar darüber, was bereits effizient funktioniert – führte zu dem Fazit, dass der Nutzen für unsere Mitglieder zu gering ist.

Marketing Club Rhein-Neckar: Interessante Veranstaltungen sind einer der Schlüsselfaktoren für den Vereinserfolg.
Marketing Club Rhein-Neckar: Interessante Veranstaltungen sind einer der Schlüsselfaktoren für den Vereinserfolg.

Hierfür könnte es zwei Gründe geben:

„Winner takes it all“: Bedeutet hier, dass in jedem Land einige wenige Apps dominieren. Zum Beispiel ist WhatsApp als Messenger App in unseren Breitengraden die Nummer 1. Dies wird wohl noch länger so bleiben, auch wenn andere Apps wie Threema mehr Sicherheit bieten.

Wechselkosten (Switching Costs): Dies sind Kosten, die einem Verbraucher durch den Wechsel von Marken, Geräten oder Social Networks entstehen. Das bedeutet, auch wenn wir unsere Instagram Inhalte in die App einspeisen, werden Mitglieder weiterhin primär Instagram nutzen.

In dieser Winner takes all Wirtschaft ist es für Nutzer attraktiv, bei einem etwaigen Wechsel von einer Plattform/Service/Technologie zur anderen die Kosten miteinzubeziehen. Sind diese finanziell, psychologisch oder anderweitig zu hoch, hat eine neue Technologie, wie die mögliche neue MC Lago App für Push Nachrichten, nur wenig Chancen. Dies hat, jedoch wenn überhaupt nur wenig mit der Qualität der App, dem Produkt oder der neuen Technologie zu tun.

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Ihre Meinung

Ihre Meinung ist uns wichtig

  • Welche 3 Apps benutzen Sie am Meisten?
  • Nutzen Sie bestimmte Kriterien, um sich zu entscheiden, bevor Sie eine neue App auf ihrem Smartphone installieren?
  • Wie entscheiden Sie, ob eine neue App oder Technologie in ihrem Unternehmen genutzt werden soll oder eben nicht?

♥ Bitte teilen Sie die News zum MCLago Fallbeispiel mit diesem URL: https://blog.drkpi.de/?p=9992

Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

PS. Interessanter Beitrag zu Markenrelaunch – Markenkern – Markgraf von Baden.

DrKPI am WEF2019 in Davos, mit dabei Arman Sarhaddar von Vault Security Systems Interview mit Jessica Walker

DrKPI WEF19: am Bahnhof kurz vor Davos

DrKPI, MCLago und iVAULT am WEF19: Bahnhof kurz vor Davos


Dieser Blogbeitrag ist im Rahmen einer Reihe von Beiträgen entstanden, die Sie hier lesen können:

  1. WEF Davos 2019: Best 100 CEO bloggers
  2. WEF Davos 2019: Die besten Chef Blogs (Sie sind hier)
  3. WEF Davos: Cybersecurity and Blockchain
  4. WEF Davos: MCLago und Marketing

Summary: Wir haben bereits #DrKPI WEF Davos Blogger Rankings für 2015,  2016 und 2017 gemacht.
In diesem Post erfahren Sie mehr über die 2019 Rankings.
Modisch zu sein ist vorübergehend, aber öffentlich zugängliche Unternehmensblogs sind hier. Zur Veranschaulichung,

53% of Fortune 500 and 55% of Inc 500 firms in the USA have public facing blogs. Source: Center for Marketing Research at the University of Massachusetts Dartmouth.

53% der Fortune-500-Unternehmen sowie 55% der Inc-500-Unternehmen in den USA verfügen über öffentlich zugängliche Blogs. Quelle: Zentrum für Marktforschung an der University of Massachusetts Dartmouth.

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Jedes Jahr werden die Straßen nach Davos mit Unternehmen übersät, die einst allmächtig wirkten, früher oder später aber auch einmal stolperten. Zum Beispiel war Marissa Mayer, ehemalige Chefin von Yahoo, bis vor kurzem eine begeisterte Bloggerin, die nicht mehr am WEF Davos teilnimmt. Neue Leute tauchen auf und sagen uns, dass der Börsengang und der Erfahrungsaustausch die Aufgabe jedes Unternehmens und seiner Führungskräfte sind.

Trennung der Spreu vom Weizen

Ist Bloggen einfach? Die Antwort kennen wir alle. Aber wenn wir uns die Besucher von Davos ansehen, wundert man sich schon. Eine der vielen guten Fähigkeiten, die CEOs haben, wenn Sie die Harvard Business Review Rankings studieren, ist wohl, dass sie ihre Botschaft sehr effektiv zu vermitteln wissen.
Aber was ist mit dem Bloggen? Wenn eine wachsende Zahl von Fortune-500-Unternehmen öffentlich zugängliche Blogs hat, kennen ihre CEOs die Vorgehensweise? Oder etwa nicht?
Es ist ein gemischtes Bild, das wir bekommen. Sie mögen das Gespräch wie Stephanie Buscemi führen, liefern aber die nötige Würze nicht immer.

Speaking at the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, Salesforce chief marketing officer Stephanie Buscemi said companies need to have a "point of view."

Stephanie Buscemi, Chief Marketing Officer von Salesforce, sagte auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos, dass Unternehmen einen „Standpunkt“ einnehmen sollten.

Take-away

Obwohl Salesforce einen „Standpunkt“ hat, kann ich im Blog von Stephanie Buscemi sicher nicht herausfinden, wofür sie steht. Die Produkte ihres Unternehmens mit Hilfe von Marketing Gooble zu übertrumpfen, ist sicherlich nicht das Thema, oder doch…. ?
Gibt es einen Mehrwert? Auf keinen Fall José.

Satya Nadella (CEO Microsoft) wurde beim Abendessen mit Tim Cook (Apple) mit Brasiliens rechtsextremem Präsidenten Jair Bolsonaro in Davos gezeigt.


Satya Nadella spricht über die Notwendigkeit, einen globalen GDPR-Datenschutz als Menschenrecht zu schaffen, wann immer er eine Gelegenheit hat, in Interviews und auch während seiner diesjährigen WEF-Rede. Leider kann er seine Position nicht in seinem Microsoft-Blog darlegen.
Eine weitere verpasste Gelegenheit!

Satya Nadella asserted that there needs to be a GDPR for the world.

Satya Nadella erklärte, dass es eine GDPR für die Welt geben müsse.

Take-away

Microsoft CEO will eine GDPR für die Welt. Er sollte vielleicht Stephanie Buscemis Ratschlag folgen, den sie während ihres Vortrags des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos gegeben hat, einen „Standpunkt“ einzunehmen.

Nadella hat sicher einen Standpunkt, sollte dahinter stehen und hoffentlich selbst darüber bloggen, statt die PR-Gruppe einen weiteren sterilen unauthentischen Beitrag schreiben zu lassen.

[su_box title=“World Economic Forum Davos: 6 Fakten, die erfolgreiche c-suite Blogger von anderen unterscheiden“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

2 Jahre zuvor schlugen wir vor:

        1. Beim Thema bleiben vs. „Trumping“
        1. Regelmäßiges Posten
        1. Kommentare der Leser beantworten
      1. Benchmarking für den Blog – finden Sie heraus, was für Sie am besten funktioniert.

Diese Jahr hat uns 2 weitere Dinge gelernt, die wir hier vorschlagen können…

      • Authentisch sein,
    • Nabelschau vermeiden, während Sie nach außen schauen

[/su_box]

Ranking CEO (Top-Management) Blogger für den WEF Davos 2019

CLICK on IMAGE - DrKPI - Top 100 CEO bloggers.Wir veröffentlichen jährlich den DrKPI BlogRank: Top 100 CEO Blogger (Mehr dazu auf der Webseite).
Diese Zahlen können Sie jederzeit abrufen; bookmarken Sie einfach diesen Eintrag, Top-Blogs von Davos 2019 | Weltwirtschaftsforum von DrKPI® BlogRank, und Sie sind startklar.
[su_box title=“5 der WEF Davos 2017 Top 100 Blogs, die sie speichern wollen“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Wichtiger Blog fehlt – deins! Bitte melden Sie sich gleich jetzt an und holen Sie sich die Zahlen.
Hier sind die Links, die Sie brauchen:
1. Gesamtübersicht – WEF Davos 2019 Top 100 CEO Blogger – Christine Lagarde – IMF
2. Details – WEF Davos 2019 Top 100 CEO Bloggers – Richard Edelman – Edelman Trust Barometer
3. Details – Content Strategy – WEF Davos 2019 – Dr Francis Collins, NIH Director
4. Details – Brand Image and Impact – WEF Davos 2019 Top 100 CEO Bloggers – Maler Heyse
5. Details – Conversation and Social Sharing – WEF Davos 2019 Best 100 CEO Bloggers – Ron Tolido – Capgemini
Schauen Sie sich die Tabelle unten an!
[/su_box]
Hier sind einige weitere Dinge aufgelistet, die Sie berücksichtigen sollten.

[su_box title=“World Economic Forum Davos: 3 Anfängerfehler, die auch Profis noch machen. Lesen und daraus lernen, bevor es passiert.“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1. Eine Hashtag-Strategie ist ein Muss.

Das WEF hat den #WEF19 Hashtag herausgebracht, aber die meisten Leute werden ihn nirgendwo prominent auf der Website finden. Viele andere werden auch verwendet, wie z.B.: #Davos2019. Was auch immer du tust, benutze mindestens 3 Hashtags, damit dein Beitrag leicht gefunden werden kann.
Tweeten Sie oder posten Sie auf LinkedIn über diesen Blog-Eintrag – zum Beispiel mit Hashtags:

Der jährliche #WEF #BlogRank von #DrKPI mit #metrics2watch:
https://blog.drkpi.de/?p=9798
für die besten 100 #CEO #Blogger bei #WEFdavos #WEF19

2. Das Bloggen oder Teilen von Inhalten in einem Garten mit hohen Mauern ist nicht besonders klug…

Ich schätze alle CEOs, die ihre Gedanken und spontanen Bemerkungen beispielsweise über LinkedIn mitteilen. Aber vergessen wir nicht, dass Sie eher diejenigen erreichen, die so denken wie Sie (Kollegen, Geschäftsführer, Bienen usw.), in einem abgeschotteten Echoraum wie LinkedIn.
Ist das auch die Zielgruppe der Kunden, die Sie erreichen wollen? Wahrscheinlich nicht. Und wenn dies nicht Grund genug ist: Es wird auch keine Suchmaschine Ihren Eintrag auf LinkedIn indizieren und die Leute werden ihn auf dieser Plattform nicht finden können.
Holen Sie sich also Ihren eigenen Blog und kuratieren Sie Inhalte, die Ihre Zielgruppe(n) interessieren, indem Sie ihnen einen Mehrwert bieten.

3. Das Verhindern des Crawling Ihrer Website hilft nicht weiter.

Einige Blogger leisten gute Arbeit. Strategien sind, Artikel zusammen mit Untergeordneten (z.B. Christine Lagarde) Artikel zu verfassen.
Aber bitte, Christine, stellen Sie sicher, dass Ihre robots.txt-Datei so eingerichtet ist, dass Suchmaschinen Ihren Blog durchsuchen und indizieren können. Natürlich, George Colony: Dem Counterintuitive CEO ist es vielleicht egal, da er bereits berühmt ist. Aber wenn Sie es nicht sind, hüten Sie sich … hier ist eine Hilfe für Nicht-Geeks, wie man eine robots.txt-Datei richtig einrichten kann.

Sagen Sie uns Ihre Meinung

Quelle: WEF Davos 2019: Best 100 CEO bloggers
Einige unserer Eindrücke vom #WEF2019 finden Sie in diesem iVAULT Video:

Was ist Ihre Meinung?

– Wer ist Ihr bevorzugter Top-Management-, C-Suite- oder CEO-Blogger?
– Was würden Sie einem CEO-Blogger wie Jean-Pascal Tricoire (CEO von Schneider Electric) empfehlen, um mehr Kommentare von Lesern zu erhalten (1.000 likes, 13.000 views ABER 0 reader comments)?
– Da Elon Musk sechs Tage braucht, um von der Idee zur Umsetzung zu gelangen, was würden Sie ihm empfehlen, um seinen alten Blog wiederzubeleben?

Mehr zum DrKPI BlogRank – Hit Parade
Erklärung widersprüchlicher Interessen

Der Autor erklärt, dass er keinen Interessenkonflikt in Bezug auf den Inhalt, die Urheberschaft oder die Veröffentlichung dieses Blog-Eintrags hatte.

[su_box title=“WEF Davos 2017 Top 100 Blogger: Wie es funktioniert“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Wir haben nicht nur die über 100 CEO / c-suite Blogs gesammelt, die uns am besten gefallen haben. Stattdessen hat unser DrKPI® BlogRank diejenigen ausgewählt, die die informativsten, sachkundigsten und erfahrungsorientiertesten Erkenntnisse bieten, und zwar anhand objektiver Indikatoren. Wir analysieren auch den Schreibstil und die visuellen Effekte sowie, wie viel Leserbindung, Dialog, etc. durch die im Blog veröffentlichten Marketinginhalte erzeugt wird.
100 ist die höchstmögliche Bewertung für jeden Indikator. Der Durchschnitt innerhalb der Gruppe der geordneten Blogs oder aller Blogs (siehe Tabelle unten) beträgt 50.
[/su_box]

Top 100 CEO Blogs

Erfahren Sie mehr über die untenstehende Tabelle aus dem obigen Blog-Eintrag. Holen Sie sich die untenstehenden Zahlen mit diesem Klick.
Registrieren Sie Ihren Blog direkt hier.

WEF 2019 Davos - die top CEO Bloggers - die besten Kommunikatoren - Ueberraschungen gibt es viele.

WEF 2019 Davos – die Top CEO Blogger – die besten Kommunikatoren – Überraschungen gibt es viele.

Aufnahmen von unserem Besuch am #WEF19 gibt es hier

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Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: WEF Davos 2019: Die besten CEO Blogger
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wie nutzen Sie Personalmarketing im Online Bereich? Schaffen Sie es #BrandBuzz zu kreieren?
    2. Wie nutzen Sie Hashtags in ihrem Marketing (z.B. #Azubi #Ausbildung #MINT #skills)?
    3. Welches sind die USPs Ihres Betriebes welche Sie in den Internet Inhalten kommunizieren z.B. Blog, Instagram, LinkedIn.
    4. Wie messen Sie die Erfolge mit Ihrem Content Marketing?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werden.

Ein Einblick hinter die Kulissen der Video Produktion von DrKPI.

In Kürze: Bundesrätin Simonetta Samaruga – Justizministerin der Schweiz – hat ein Ziel. Sie will, dass mindestens die Hälfte der Flüchtlinge innerhalb 7 Jahre eine Stelle haben. Hadya Khalil ist nur ein Beispiel, das zeigt, wie es gelingen kann.
DrKPI hat ein besonderes Video zu diesem Thema produziert. Im Fokus ist Hadya Khalil, eine Auszubildende bei Alpiq InTec in Zürich.
Hadya hat uns und allen Begeisterten, die ihr Video bereits gesehen haben, ihre Lebensgeschichte erzählt. Wir hatten gemeinsam viel Spaß bei den Dreharbeiten und das Resultat kann sich sehen lassen.
Und nebenbei ist dies auch ein Beispiel, das 2 Dinge gut illustriert:

  1. Es braucht Motivation für eine Integration
  2. Öffentliche Stellen, private Unternehmen und der Flüchtling – alle sind gefordert.

Hier eine kleine Übersicht:

DrKPI Videos: Das Making-Of vom Alpiq InTec Video über Hadya Khalil, eine motivierte Auszubildende, die mit ihren Eltern aus Syrien in die Schweiz geflüchtet ist.

DrKPI Videos: Das Making-Of vom Alpiq InTec Video über Hadya Khalil, eine motivierte Auszubildende, die mit ihren Eltern aus Syrien in die Schweiz geflüchtet ist.


Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und bleiben Sie auf dem Laufenden, um keine neuen Videos von DrKPI zu verpassen.

1. Unser Projekt mit Hadya Khalil und viel Herzblut

Nach der einen oder anderen Schnupperlehre hat Hadya Khalil sich für eine Lehrstelle als Bürokauffrau bei der Firma Alpiq InTec in Zürich entschieden.
Ihr Weg war nicht leicht: Sie musste eine neue Sprache lernen und hat ihre Prüfung bestanden.
Jetzt ist sie Azubi und erzählt uns ihre beeindruckende Lebensgeschichte. Mit ihrer Ausbildungswahl ist sie sehr glücklich.
Natürlich möchte die Firma Alpiq InTec mit diesem Video zeigen, dass alles möglich ist. Ob als Flüchtling oder auch nicht, das spielt dabei keine Rolle.
Wir hatten wirklich viel Spaß bei den Dreharbeiten. Dieser Moment, wenn man einmal eine kurze Pause einlegen muss, weil keiner vor Lachen mehr ernst bleiben kann.
Aber eine gesunde Portion Humor gehört nunmal dazu und das Video ist natürlich gelungen, da sich alle Beteiligten motiviert und ambitioniert ins Zeug gelegt.
[su_box title=“Wir starteten bei Hadya zu Hause“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
Angekommen in Winterthur, holte Hadya Urs und mich vom Bahnhof hab, schwer bepackt mit der Kameraausrüstung.
Wir fuhren zu Hadya nach Hause, wo wir auch ihre Eltern kennenlernten, die ihrer Tochter begeistert bei ihrem Auftritt vor der Kamera zusahen.

DrKPI Videoproduktion: Hadya Khalil flüchtete aus Syrien und macht nun eine Ausbildung zur Bürokauffrau bei Alpiq Intec

DrKPI Videoproduktion: Hadya Khalil flüchtete aus Syrien und macht nun eine Ausbildung zur Bürokauffrau bei Alpiq InTec


Hadya erzählte uns fast 2 Stunden vor der Kamera ihre Geschichte. Keine Frage, das war sehr anstrengend für sie. Auch deshalb, weil sie ihre Formulierungen immer wieder korrigieren wollte.
Sie hat Spaß am Deutschsprechen und das haben wir ihr auch angesehen. Vor allem aber hat sie uns gezeigt, dass ihre Lehrstelle als Bürokauffrau bei der Firma Alpiq Intec sehr wichtig ist.
Für Sie ist es die beste Lehrstelle und das konnten wir ganz gut nachvollziehen, denn wir waren selbst dort: Wir haben ihren Arbeitsplatz gesehen, ihre Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und stellen fest, kein Wunder, dass Ausbildungssuchende sich bei der Alpiq um eine Lehrstelle bewerben.
Und auch Rolf Siebold ist sehr glücklich, eine Auszubildende wie Hadya in der Firma zu haben, denn sie hat Durchhaltevermögen und einen starken Willen.  [/su_box]
Hadya hatte von uns allen sicher die schwierigste Aufgabe. Sie musste immerhin den ganzen Tag vor der Kamera stehen:

Das ist das erste Mal für mich, dass ich so ein Video mache. Am Anfang war es sehr schwierig, zum Beispiel immer in die Kamera zu schauen. Aber mit der Hilfe von der Kamerafrau habe ich es dann geschafft. Wenn ich das Video jetzt sehe, bin ich sehr stolz auf mich. Und es freut mich sehr, dass wir es geschafft haben.

 2. Ein langer Tag, ein tolles Team

Nachdem wir bei Hadyas Familie den größten Teil des Videos im Kasten hatten, zogen wir weiter.
Das Treffen mit Kathrin Neukomm, Sozialpädagogin bei der Stadt Winterthur, war bereits eine Stunde früher geplant. Aber unsere Vorarbeit war intensiv und wir waren natürlich bemüht, das allerbeste aus diesem Video zu machen.
Für Frau Neukomm war das allerdings kein Problem, denn sie unterstützte unsere Arbeit ebenfalls mit ganzem Herzen.

Als Sozialpädagogin unterstützt Frau Neukomm Hadya dabei, ihre Ziele zu erreichen.

Als Sozialpädagogin unterstützt Frau Neukomm Hadya dabei, ihre Ziele zu erreichen.


Und das tat auch Irène Pauli, Job-Coach bei der aoz Zürich, die nächste Station auf unserem Ablaufplan für die Dreharbeiten. Sie ist zuständig für Integrationsbegleitung und gab uns einen interessanten Einblick in ihre Tätigkeit.
Frau Pauli spielt außerdem eine entscheidende Rolle in Hadyas Lebenslauf, denn ohne ihre Unterstützung hätte Hadya es noch schwerer gehabt, eine Lehrstelle zu finden.
Spät nachmittags trafen wir in den Büroräumen der Alpiq ein, wo wir mit Jasmin Knöri bekannt gemacht wurden.
Frau Knöri ist Leiterin Human Ressources der Alpiq Intec Management AG und begleitet Hadya an ihrem Ausbildungsplatz mit viel Engagement.
Auch uns begrüßte sie mit einem starken Kaffee, denn wir waren bereits den ganzen Tag auf den Beinen. Dann bauten wir ein letztes Mal das Kamera Equipment auf und filmten die beiden bei ihrem Gespräch.
Im Making-Of unten sind ein paar lustige Szenen dabei, die wir in den Pausen aufnahmen. Das war wieder besonders amüsant.
Natürlich sind noch mehr Menschen an unserem Projekt beteiligt gewesen, nicht alle tauchen vor der Kamera auf.
Doch alle haben eines gemeinsam: Sie haben durch ihre Motivation und ihr Engagement ein tolles Video mitproduziert mit Story auf dem Firmenblog, das unbedingt gesehen werden sollte.

3. Warum haben wir dieses Video eigentlich gemacht?

Das ist ganz einfach.
Wir wollen zeigen, was möglich ist.
Es ist für junge Ausbildungssuchende oft schwer sich für eine Lehrstelle zu entscheiden. Und das gilt nicht nur für Hadya, die sicher mehr geleistet hat als so manch anderer.
Schüler fragen sich oft, was ist die beste Lehrstelle für mich? Doch oft stehen die Unternehmen den Suchenden selbst im Weg, indem sie es ihnen nicht leicht machen.
Webseiten sind unübersichtlich gestaltet, der Schüler findet nicht alle Informationen, die er braucht und ist nach der langen, intensiven Suche noch verzweifelter als vorher.
Die Firma Alpiq Intec bietet auch Schnupperlehren an, damit sich Schüler orientieren können und einen Einblick in das Unternehmen und die Ausbildung erhalten.
Schnupperlehren sind sehr wichtig, das zeigt auch das Beispiel Hadya Khalil, die jetzt sehr zufrieden ist mit ihrer Entscheidung für die Ausbildung bei der Alpiq.
Auch Hadya will mit ihrem Video eine ganz klare Message vermitteln:

Ich habe bei dem Video mitgemacht, damit ich den Leuten zeigen kann: Wenn man ein Ziel hat, kann man es schaffen, aber man muss schon dran bleiben. Eine gute Zukunft kommt nicht von allein.

Und hier gibt es auch einen Blogeintrag mit dem Alpiq Video, das auf dem Corporate Blog hier zu finden ist.
Das Making-Of Video sehen sie gleich hier.  Über einen Kommentar würden wir uns natürlich freuen.

4. … und was ist Ihre Meinung?

Wir haben viel Zeit und Ideen in das Video investiert und hatten Freude an den Dreharbeiten. Und das ist noch lange nicht alles, denn Hadya plant auch, ihre eigenen Beiträge im Lernenden-Blog von Alpiq zu schreiben.
Hier ist wichtig, das wir erwähnen, dass etwa 85 % der anerkannten Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen Sozialhilfe beziehen. Eine große finanzielle Bürde für Gemeinden und Kantone. Deshalb ist die schnelle und erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt wichtig.
Wie Bundesrätin – Justizministerin Simonetta Sommaruga am Montag (2018-04-30) vor den Medien in Bern erklärte: „Diese Investition zahlt sich aus.“
Der Bund will, dass der Förderbedarf und das Potenzial für jeden Flüchtlinge individuell ermittelt wird. Dazu wird er jährlich CHF 18,000 an die Kantone und Gemeinden je Flüchtling bezahlen, zusätzlich zur Pauschale für die Unterbringung.
Diese Arbeit beinhaltet auch die tatkräftige Unterstützung der Flüchtlinge inklusive Sprachkurse, Coaching, Praktika, usw. Diese Unterstützung hat Hadya bekommen. Sie hat die Chance genutzt und sich einen Ausbildungsplatz gesichert.
Ein Resultat innerhalb von knapp 3 Jahren und neun Monaten.  Etwas mehr als die Hälfte der Zeit – 7 Jahre – in der der Bund will, dass mindestens 50%  der Flüchtlinge eine Stelle haben werden. Chapeau! Ausgezeichnet.
Haben Sie das Video oben schon angeguckt? Wie ist ihre Meinung dazu?

  • Können Sie sich vorstellen, so hart zu arbeiten wie Hadya an ihrer Zukunft?
  • Kennen Sie eine Ausbildungssuchende, die einen ähnlichen Weg gegangen ist?
  • Finden Sie das Vorhaben des Bundes realistisch, wie stehen Sie dazu?

Hinterlassen Sie uns gerne einen Kommentar. Wir freuen uns sehr darüber, Ihnen schon bald antworten zu können.
Offenlegung: Die Autorin / Bloggerin weist darauf hin, dass einige der erwähnten Organisationen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Teenagers gucken sich was an auf dem Smartphone - mobiles Internet | Urheber: ViewApart |auf Fotolia #76987797

In Kürze:  In der Schweiz wurden  2017 rund 90,000 Lehrstellen besetzt.
7,000 Lehrstellen konnten nicht besetzt werden
.
Hier hilft die Social Media Marketing Strategie dem Unternehmen offene Lehrstellen zu besetzen.
Kennzahlen, ROI, aber auch Word-of-Mouth spielen eine Rolle.
Wir zeigen hier anhand einiger Beispiele, wie die Dinge im Online Recruiting verbessert werden können.
Mehr zu Employer Branding, Recruiting und Markenstärke gibt es hier.
Punkte unten einfach anklicken und Sie kommen sofort zur Antwort weiter unten.

Eine lange Liste mit gewünschten Qualifikationen im Anforderungsprofil ist nicht unbedingt effektiv. Besser ist, wenn zwischen notwendigen Qualifikationen, die ein Bewerber mitbringen muss, und Eigenschaften, die irgendwie schon ganz nett wären, unterschieden wird.
Aber es gibt noch andere Dinge, die es lohnt nicht zu vergessen und die wir daher unten genauer erläutern.

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1. Berufspraktika machen den Unterschied

Schnupperlehren oder Berufspraktika von 1 bis 3 Tagen sind bei Schülern in der Schweiz sehr beliebt.
Doch nur wenige Unternehmen bieten Schülern diesen Berufs- und Betriebseinblick in der Form von Betriebspraktika (auch Schnupperlehren genannt) an.
Einige wie die ZKB (Zürcher Kantonalbank) bieten einen Informationstag oder einen Nachmittag (Infotag) an. Diese Informationstage gibt es z.B. auch bei der Swisscom, Sunrise oder der Bank Julius Baer.
Ohne einen besseren Einblick in den gewünschten Beruf ist es jedoch für Schüler nicht einfach, sich ein realistisches Bild machen zu können. Wenn man mit Schülern spricht, gibt es auch bei der Organisation und dem Ablauf dieser Informationstage oder Halbtage erhebliche Unterschiede.
Der Rekrutierungsprozess wie auch ein Informationstag sind die ersten Eindrücke, die ein Schüler vom Unternehmen erhält. Die Forschung zeigt, der erste Eindruck ist fast immer richtig und wird auch selten geändert. Da lohnt es sich als Unternehmen die Sache richtig anzupacken.

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt: die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.


Dass sich die Rekrutierung von Lehrlingen lohnt, die motiviert an die Ausbildung gehen und zum Unternehmen passen, versteht sich von selbst. Abgesehen davon können bei deren Übernahme nach Abschluss nochmals rund CHF 16.000 oder mehr der Rekrutierungskosten gespart werden.
Fazit: Berufspraktika sind aufwendig, doch wenn sie gut vorbereitet und durchgeführt werden, sind sie für Bewerber und Unternehmer ein ideales Unterstützung im Recruiting.
Man lernt voneinander und kann somit besser einschätzen, was für Konsequenzen ein Ausbildungsvertrag (3-4 Jahre) hat. Das heisst, Risiken für den Misserfolg während der Ausbildung können für beide Parteien gesenkt werden.

Download der Slides – AEVO Webinar – Optimiertes Azubi Recruiting: Diese Tipps machen den Unterschied – PDF Datei, 15 MB.

2. Recruiting Funnel richtig nutzen

12 bis 18 Monate können vergehen zwischen dem ersten Besuch der Webseite eines Unternehmens und dem Zeitpunkt, zu dem die Schülerin dann die Lehrstelle antritt.
Experten weisen schon lange darauf hin, dass sich die Betriebe hier anstrengen müssen. Will heissen, in dieser eher langen Phase bis zum Antritt kann viel passieren. Und auch viel getan werden! Gute Bewerber können eher zwischen mehreren Angeboten wählen. Da muss eine Beziehung zwischen Ausbildungsbetrieb und Lehrling bestehen, sodass dieser die Stelle bevorzugt.
Doch hier hapert es bei grossen wie auch kleineren Firmen. Als Beispiel, da besuchte die Person z.B. bei der Sunrise im Dezember einen „Infomorgen“. Doch von der Firma hat man anschließend nichts mehr gehört, auch wenn der Bewerber sich via eMail bedankte, wie es sich gehört.
Auch wird kaum nachgefasst mit Hilfe des Telefons. Bei einem Unternehmen der Mobiltelefonie würde man dies ja eigentlich erwarten.
Aus der Verkaufslehre kennen wir den Sales Funnel. Dieser sagt uns, dass wir den Kunden von der Frühphase (Interesse, will sich informieren) bis zum Kauf (Bestellung wird gemacht und z.B. gleich online bezahlt) begleiten müssen.
Amazon oder auch FedEx erlauben es dem Kunden, seine Bestellung online zu verfolgen. Ebenfalls bieten immer mehr Logistik Unternehmen den Kunden Updates via SMS oder aber Email. Diese Informationen zeigen auf Wunsch an, wo sich ein Paket gerade befindet oder wann es an den Empfänger abgegeben wurde.
In der Ausbildung sind die Dinge ein wenig anders. Z.B. kann es passieren, dass eine Schülerin dem Unternehmen eine Email schickt. In dieser fragt sie an, wie sie sich für eine Schnupperlehre bewerben kann.
Sie erhält Antwort. Daraufhin schickt die Schülerin die Bewerbung für dieses Berufspraktikum umgehend via eMail an ein grosses Unternehmen in der Schweiz wie z.B. die Migros. Doch auch nach 14 Tagen hat sie:

  • weder eine Bestätigung, dass die Bewerbung eingetroffen ist,
  • noch eine Zusage, dass sie ein Berufspraktikum machen darf.

Oft macht z.B. eine Schülerin im Frühjahr Praktika bei mehreren Unternehmen (z.B. 2017). Doch die Bewerbung für eine Stelle erfolgt vielleicht erst im August (z.B. 2017) für eine Ausbildung, welche im folgenden Jahr anfängt (z.B. August 2018).
In jeder Phase, siehe Chart unten, vergehen mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate, bis dann vielleicht wieder etwas passiert. Da gilt es, sicherzustellen dass die Ausbildungsfirma und der gewünschte Beruf bei der Schülerin präsent bleiben.
Hierzu kann eine Email helfen.

Ohne regelmässigen Follow-Up ist das Talent Sourcing weniger effektiv als es sein muss.

Ohne regelmässigen Follow-Up ist das Talent Sourcing weniger effektiv als es sein muss.


Im Verkauf würde es ja nie einem Verkäufer in den Sinn kommen, die am Messestand eingesammelten Visitenkarten nicht zu nutzen. Er arbeitet diese ab, indem er die möglichen Kunden innerhalb von 2 Wochen nach dem Event anruft. Dabei informiert er sich, ob der Interessent noch Informationen braucht, vereinbart Termine usw.
Doch neulich war ich mit einer Gruppe von Schülern an einer Berufsmesse. Mehrere Schüler haben sich bei verschiedenen Ständen informiert. Sie machten in einigen Fällen sogar einen Test, welcher gut ausfiel, haben mit Lehrlingen gesprochen, usw.
Doch denken Sie, es wurden Adressen gesammelt oder aber den Schülern wurden weitere Informationen via Email angeboten? Nein. Weder die Bank, Versicherung noch der Internet Gigant haben sich nochmals gemeldet.
Das mag kein Problem sein, denn die Plätze werden sicherlich mit qualifizierten Bewerbern gefüllt. Doch werden damit vielleicht einige hoch motivierte und gut ausgebildete Kandidaten abgeschreckt. Diese werden sich nicht bewerben und demzufolge in diesem Betrieb keine Ausbildung machen.
Wenn man den Ausbildungsbetrieb aus den Augen verliert, kann es schon passieren, dass der junge Mensch bei einer anderen Firma unterschreibt. Verständlich.
Wenn man nichts mehr hört, wird ein möglicher Ausbildungsplatz einfach vergessen.
Fazit: Rekrutierungsprozesse müssen wie Verkaufsprozesse anhand der Touchpoints optimiert werden.
Das bedeutet, dass wir den Bewerber über eine Zeit von 18 bis vielleicht fast 24 Monate hinweg begleiten müssen.
Regelmäßige Anrufe, Emails, Events, Newsletter, usw. sollten hier genutzt werden.
Nur damit bleiben wir für den Schüler präsent und können ihn bei der Stange halten.
Das erhöht die Chancen, dass der Schüler sich bewirbt und bei uns einen Ausbildungsvertrag unterschreibt.

3. Apps gibt es wie Sand am Meer

Nutzer nutzen im Schnitt rund 25 Apps. Doch dies bedeutet nicht, dass die Welt unsere App nicht braucht.
Trotzdem ist eine App mit offenen Stellen und weiteren Informationen über das Unternehmen nur dann von Erfolg und die Investitionen wert, wenn diese sich im Markt durchsetzt.
Das würde heissen, möglichst viele wollen diese App nutzen. Doch werden Schüler kaum eine solche App herunter laden wollen. Warum Speicherplatz abgeben für eine weitere App ,die man sowieso kaum nutzt.
Deshalb ist das Risiko, dass die App ein Flop wird relativ gross, wenn wir berücksichtigen, dass je nach Land gut 40% der Zeit im mobilen Internet mit etwa 3 Apps genutzt wird.
Was bedeutet dies? Konkreter: Haben wir eine Chance, dass sich die App zum Renner mausert?

Facebook dominiert die App Szene: Da kommt unsere Chat, News, oder Job App kaum an.

Facebook dominiert die App Szene: Da kommt unsere Chat, News, oder Job App kaum an.


Fazit: Weniger ist mehr. Fokus auf den Mehrwert der Inhalte auf der Sektion Karriere der Webseite der Firma lohnt sich. Chat oder Job Apps sind nicht unbedingt notwendig. Es funktioniert auch dann, wenn man die Fehler in unserer Checkliste unten vermeidet.

4.  Checkliste für das erfolgreiche Azubi Recruiting

Hier sind unsere Tipps für die Optimierung vom Recruiting im Bereich Ausbildung. Einfache Grundsätze, an die wir uns immer wieder erinnern sollten.
[su_box title=“11-Punkte Checkliste Rekrutierung: Ausbildung, Azubi, Lehrstelle, Berufspraktikum, Schnupperlehre“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
Diese 12 Punkte Checkliste für das digitale Recruiting macht den Unterschied.

Grundsätzliches

1. Altersgruppe:  Diese definieren und falls notwendig Inhalte anpassen. 14-jährige haben andere Bedürfnisse als 18-jährige Jugendliche. Wird leider oft vergessen.
2. Bildungsniveau-Ausbildungsberuf-Fit: Welche Anforderungen für welchen Ausbildungsgang im Unternehmen und warum muss auf der Webseite klar ersichtlich sein.
Dies bedeutet ebenfalls, dass die Inhalte auf Bildungsniveau und Alter abgestimmt sein müssen.
3. Flüchtlinge und wenig vertretene Gruppen: Beispiel einer Bank: 04.04.18 Zürich-Hard 09:00 – 16:00 Uhr (nur für Mädchen). Spezielle Events für Minderheiten empfehlen sich fast immer.

Digitales Ausbildungsmarketing

4. Links überprüfen:  Alle URLs anklicken oder mit Hilfe eines Tools diese überprüfen.
Nichts ist für einen Schüler so ärgerlich, als wenn der weiterführende Link nirgendwo hinführt (d.h. Error 404 Seite wird angezeigt).
5. Usability Webseite: Amazon und Zalando haben uns gelehrt, Kunden wollen Informationen oder die Bezahlung vom Einkauf mit höchstens 2 Clicks sicherstellen.
Leider machen es Karriere-Seiten Interessenten oft viel schwieriger.
Bis die gewünschte Information angezeigt wird, braucht es oft 5 bis 10 Clicks. Das ist zu viel. Maximal 3 Clicks sind das Ziel.
6. Mehrwert der Inhalte der Webseite: Inwiefern helfen diese den KandidatInnen einen besseren Einblick in die Ausbildung in unserem Betrieb zu erhalten?
Bieten die Inhalte Schülern Hilfestellung in Sachen Bewerbung (z.B. wie muss ich was machen, Vorlage Lebenslauf, usw.)?
Ebenfalls müssen diese Inhalte der Zielgruppe und dem Bildungsniveau dieser angepasst sein (siehe Punkte 1 bis 3).

Recruiting oder Talent Sourcing

7. Durchführung von Veranstaltungen: Diese müssen gut organisiert sein.
Beispiele: Sind Namensschilder für Teilnehmer vorhanden? Oder findet der Berufsbildner Namen des Schülers auf seiner vollständigen Liste der Teilnehmer, usw.
Auch die Geräte im Veranstaltungsraum sollten alle funktionieren. Dies ist z.B. bei PCs nicht immer der Fall. Das gibt dem Schüler sicherlich einen falschen Eindruck…
8. Prozess Optimierung: Eine Vollbewerbung vor dem 2-tägigen Betriebspraktikum zu verlangen, schreckt viele Schüler ab.
Das kann Betrieben, welche bei jungen Menschen sehr beliebt sind, helfen die Anzahl der Berufspraktikanten zu reduzieren.
Doch kann eine solche Anforderung auch Talente davon abhalten, sich zu bewerben.
PS. Viele Unternehmen verlangen von Bewerbern, dass sie ein Berufspraktikum gemacht haben. Doch selber bieten sie keines an! Da zeigt sich auf jeden Fall Potential zur Optimierung…
9. Follow-Up: Einen Schüler auf dem Handy anrufen, z.B. mit einer guten Nachricht, kommt immer gut an. Emails erfüllen denselben Zweck. Natürlich kann eine besonders wichtige Information auch mit der Post zugestellt werden.
Was zählt ist, dass der Schüler in jeder Phase des Recruiting Prozesses weiss, wie es gerade steht. Das kann das Unternehmen nur dank Zustellung wichtiger Informationen im Follow-Up machen.

Kosten und Nutzen der Ausbildung

10. Ausbildung: Die Bemessung von Kosten und Nutzen nach Lehrdauer zeigt in der Schweiz, dass bei 3- oder 4-jähriger Grundausbildung der Nutzen über CHF 8’000 pro Lehrling beträgt (Staatsekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), 2017, S. 24).
Hier zeigt sich auch, dass Unternehmen mit Hilfe der Vollkostenrechnung genau eruieren sollten, wieviel Ihnen die Ausbildung bringt.
Viele Investitionen werden hier getätigt. Ohne genaue Kosten- und Ertragsrechnung fliegt man jedoch blind und kürzt unter Umständen dort – bei der Ausbildung – wo man nicht sollte.
11. Übernahme nach Abschluss: In der Schweiz werden die Arbeitsmarkt Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten auf durchschnittlich über CHF 21’000 beziffert (siehe Strupler und Wolter (2012, S. 56) sowie Die Volkswirtschaft, 2014, Nr 9, S. 9).
Inwieweit der gesamte Betrag gespart werden kann, hängt vom Betrieb ab. Nichtdestotrotz wird dieser Betrag bei grösseren Betrieben schnell gegen CHF 20’000 betragen.

Fazit

Die Punkte 10 und 11 illustrieren, Ausbildung kann vor allem bei Übernahme nach Abschluss des Lehrlings helfen, Kosten zu sparen und die Produktivität zu steigern. Dies zeigt aber auch, dass Unternehmen eine Vollkostenrechnung in Sachen Ausbildung an die Hand nehmen müssen.
Z.B. ist hier nicht berücksichtigt, dass die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen verlangt, dass der Betrieb ausbildet. Dies verbessert die Möglichkeit für das Unternehmen an solche Aufträge ranzukommen.
Doch auch diese Chancenverbesserung für den Erhalt öffentlicher Aufträge muss irgendwo in der Vollkostenkalkulation berücksichtig sein. Ansonsten ergibt diese ein völlig ungenaues Bild der Situation.
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Ihre Meinung – mit diskutieren

Die beste Social Media Marketing Strategie hilft im Recruiting für die Ausbildung. Doch spielen auch ROI und Kennzahlen eine Rolle wie oben aufgezeigt.
Natürlich hilft beim Talent Sourcing Word of Mouth Marketing. Heutige und ehemalige Lehrlinge sind hier eine grosse Hilfe. Auch sind heute Auszubildende als Referenten und Teilnehmer bei Schnuppertagen oder Informationsveranstaltungen für Schüler wichtige Markenbotschafter und Influencer.
Earned Media – dass über die Ausbildung in der Firma in den Medien berichtigt wird, oder Inhalte auf der Webseite auf anderen Seiten verlinkt werden – spielt ebenfalls eine Rolle.
Ihre Meinung zu diesem Thema und vielleicht auch persönliche Erfahrungen würden uns hier als Kommentar interessieren, wie z.B.:

  1. Wie haben Sie als Schüler oder Elternteil die Suche für eine Lehrstelle erlebt?
  2. Haben Sie ein Beispiel eines Rekrutierungsprozesses der bestens funktioniert?
  3. Offeriert Ihr Unternehmen ein Betriebspraktikum / Schnupperlehre für Schüler?
  4. Wie eruieren sie die Kosten und Nutzen in der Ausbildung bei der Unternehmung?

Offfenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Download die Slides – AEVO Webinar – Optimiertes Azubi Recruiting: Diese Tipps machen den Unterschied – PDF Datei, 15 MB.

In Kürze: Frohes Neues Jahr wünschen wir allen unseren Lesern.
2018 müssen sich Unternehmen im Online Recruiting von Airbnb, Amazon und Zalando inspirieren lassen.
Für die „ShaRenting“ Generation, d.h. bis 20 Jährige welche vermehrt Filme, Kleider und Musik mieten (z.B. Netflix, Dimi, Spotify streaming statt CD oder DVD zu kaufen) oder car sharing dem Autokauf vorziehen (z.B. Lyft, Uber, Mobility, rent the car, share the ride), ist Usability und User-Friendliness der Karriereseite einer Firma sehr wichtig.
ERGO, Swiss-Life oder Swisscom tun sich hier etwas schwer. Andere, wie z.B. DHL oder UBS machen es besser.
Hier die Resultate und Tipps in unserem Ratgeber
Hier geht es zur Registrierung zum Online Ausbilderkongress 2018 – kostenlos.
Weitere Events mit DrKPI Staff als Referent/in können Sie hier einsehen.
Die Fragen unten einfach anklicken und Sie kommen sofort zur Antwort weiter unten.

Viele von uns shoppen bei Amazon oder Zalando. Oder wir bestellen uns am Freitagabend nach der Party eine Fahrt auf Uber. Das Wichtigste, was diese Dienstleister dabei verbindet, ist, dass ihre Webseite und / oder ihre App einfach zu bedienen ist.
1 oder 2 Clicks und schon ist der Uber Fahrer unterwegs oder das gewünschte Kleid im Warenkorb von Zalando. 2 Dinge fallen auf:

  1. Bei einigen e-Commerce Webseiten oder Apps klappt das sehr gut. Doch manchen Dienstleistern fällt dies schwerer. Beispielsweise sind bei ERGO mehr als 6 Clicks nötig, um Informationen zu einem Versicherungsangebot zu finden.
  2. Was bei Online Bestellungen sehr gut funktioniert, wird auf der Karriereseite einiger Unternehmen schwieriger. Suche ich hier einen Ausbildungsplatz, sind die Informationen oft nicht einfach zu finden.

So zeigt die Seite der ERGO Group unten gut auf: Auch wenn Karriere prominent im Reiter aufgeführt ist, heisst dies nicht, dass die Inhalte dieser Seite gut strukturiert sind.

Wenn ein Kunde Probleme hat, die Infos zum Produkt zu finden oder dieses zu bestellen, wie schwierig wird es dann für einen Schüler Angaben zur Ausbildung zu finden?

Wenn ein Kunde Probleme hat, Infos zu einem Produkt zu finden oder dieses zu bestellen, wie schwierig wird es dann für einen Schüler Angaben zu einer Ausbildung zu finden?


Bei ERGO ist der Schüler nach 6 Clicks dort, wo er sein sollte. Doch die Angaben zur dualen Ausbildung sind bei verschiedenen Berufen eher spärlich.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen, die zeigen, wie es geht. So z.B. die DHL (Deutsche Post).
Hier wird es Schülern sehr einfach gemacht, die relevanten Informationen für einen möglichen Ausbildungsplatz auf der Webseite mit 2 Clicks zu finden (siehe unten).
DHL spurt vor: 2 Clicks und der Schüler weiss welche Ausbildung DHL anbietet und wann und wie man sich zum Schnuppertag anmeldet.

DHL spurt vor: 2 Clicks und der Schüler weiss, welche Ausbildung DHL anbietet und wann und wie man sich zum Schnuppertag anmelden kann.


Hier ist es der DHL gelungen, den Bewerber Journey einfach aufzuzeigen. Und das obwohl sich jedes Land der Corporate Struktur der DHL Webseite anpassen muss. Das heisst, grosse Flexibilität, welche eine Anpassung an nationale Gegebenheiten und Erfordernisse ermöglicht, hat man hier nicht.
Trotz dieser Einschränkungen sind die Informationen zu den Ausbildungsangeboten auch für die DHL Schweiz sehr schnell auffindbar. Eine klare Strukturierung inklusive Daten zu den Events. Chapeau!

1. Wie hilfreich ist unsere Webseite?

Warum haben Amazon oder Zalando Erfolg?
Der wichtigste Grund ist, dass man das Produkt, das man kaufen möchte, mit etwa 2 Clicks finden kann. 2 – 4 weitere Clicks, je nach dem, ob man Neukunde ist oder nicht, dann ist der Checkout auch schon bewältigt.
Es kann nur als logisch erscheinen, dass auch Stellensuchende die Informationen auf der Webseite schnell finden wollen. Doch dieses Usability Prinzip wird oft vernachlässigt.
DHL macht hier vor, wie man dies erfolgreich umsetzt. Und das obwohl die Corporate Webseite die Möglichkeiten in Sachen Gestaltung und Inhalten für die Länderorganisation Schweiz stark einschränkt.
Einen flexibleren Weg ist die Alpiq InTec (siehe unten) gegangen. Sie hat eine neue Webseite mit eigener Domaine für die Ausbildungsressorts in 2014 lanciert. Den direkten Zugang zu dieser Seite erhält man dabei auch über die Corporate Webseite. Darüber hinaus sind die meisten Informationen der Azubi Webseite auch auf der Corporate Webseite zu finden.
Ende 2017 ist diese Seite einem Redesign und einer Umstrukturierung unterzogen worden, um zukünftig noch besser auf die Bedürfnisse der Zielgruppe von 14 bis 16 jährigen Schülern, wie auch deren Eltern und Lehrern eingehen zu können.
Die Azubi Webseite von Alpiq InTec (einem Unternehmen der Alpiq Gruppe) kommt farbiger daher als die Corporate Webseite. Zudem spielen Bewegtbild / Videos eine viel wichtigere Rolle als auf der Firmenwebseite.
Der Leserdialog ist auf der Azubi Webseite möglich. Lehrer und Eltern stellen Fragen oder kommentieren. Auch Schüler und ehemalige Auszubildende lassen von sich hören und hinterlassen Kommentare.
Noch besser ist, dass all diese Leserkommentare fachkundig beantwortet werden.

Was Schüler wissen müssen bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz.

Was Schüler bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz wissen müssen.


Jugendliche gezielt und zeitsparend anzusprechen in Sachen Ausbildung klappt bei vielen Unternehmen wie DHL gut. Bei einigen wie der Alpiq InTec sogar sehr gut – Bewerbung.
Doch oft ist die Navigation auf Webseiten nicht einfach. Wenn Lehrer oder Eltern den Jugendlichen helfen können, klappt dies meistens. Doch ohne deren Hilfe wird es für Schüler oft schwierig, die benötigten Informationen zu finden.
Deshalb sollte sich ein Unternehmen in Sachen Nutzerfreundlichkeit oder User-Friendliness immer diese Fragen stellen:

  • Findet eine 13 bis 16 jährige Schülerin sich auf unserer Webseite auch ohne fachkundige Eltern zurecht?
  • Sind die Informationen, welche wir offerieren, vollständig?
  • Beantworten wir die Fragen via Email oder Telefon altersgerecht?

Oft können diese 3 Punkte allesamt mit nein beantwortet werden. Nur zur Illustration, wenn ich z.B. die Seite von Roche besuche, finde ich auf den ersten Blick keine Informationen zum Thema Karriere. Erst wenn ich auf Menu klicke, zeigt es mir eine Seite „Karriere“ zur Auswahl.
Klicke ich dann auf Karriere, finde ich einige Informationen zum Thema Karriere bei Roche. Leider jedoch kaum Angaben zur Ausbildung. Gebe ich eine Suchanfrage ein wie „Lehrstelle“, ist das Resultat = 0.
Es sollte ja nicht sein, dass die Schüler zuerst eine Suchmaschine nutzen müssen, um den notwendigen Link zur richtigen Seite auf der Firmenwebseite zu finden. Erst recht nicht, wenn es dann, wie in den meisten Fällen, mehrere Versuche und Clicks braucht.
Doch in dieser Sache ist Roche leider in sehr guter Gesellschaft. Auch bei Bayer braucht es viele Clicks. Unter „Berufseinsteiger“ findet man keine Informationen zu den Ausbildungsprogrammen. Erst unter Arbeiten bei Bayer findet man das Wort Berufseinstieg wieder. Für einen 14-Jährigen ist dies nicht einfach zu überschauen.
Doch von Amazon, Zalando, Uber oder Airbnb wissen wir, dass es besser geht. Usability 101 verlangt, dass wir es einfacher machen, wenn wir die von uns gewünschte Zielgruppe erreichen möchten.
Doch auch Swiss Life tut sich schwer. In unserem Kurztest mit 3 Schülern war es keinem von diesem klar, ob das Unternehmen von ihnen erwartet, dass sie eine Schnupperlehre machen. Sie fragten sich ebenfalls, ob eine solche Schnupperlehre oder ein mehrtägiges Praktikum ein Teil vom Selektionsprozess darstellt, oder eben nicht.

Der Kunden oder Customer Journey ist hoffentlich nicht so kompliziert wie der Azubi Journey. Wäre dem so, würden wohl zu viele mögliche Kunden die Swiss-Life Webseite nach 5 Sek. verlassen. 

Der Customer Journey ist hoffentlich nicht so kompliziert wie der Azubi Journey. Wäre dem so, würden wohl zu viele mögliche Kunden die Swiss-Life Webseite nach 5 Sek. wieder verlassen…

2. Sind wir „kundenfreundlich“?

Die obigen Ausführungen zeigen, viele Unternehmen behandeln die Aufarbeitung der Informationsseite zum Thema Ausbildung wie ein Stiefkind.
Es ist weder einfach die notwendigen Infos schnell zu finden, noch sind diese immer gut strukturiert und aussagekräftig.
Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen hat über 1,450 Bewerbungen im Jahr für ca. 290 Lehrstellen in 12 Berufen. Das es hier eine gewisse Systematisierung der Abläufe im Rekrutierungsprozess braucht, ist klar.
Würden Sie einen Kunden auffordern, in 2 Monaten nochmals vorbeizukommen, weil:

  • wir die Daten, wann, wo und wie man sich bewirbt (oder ein Auto kauft), erst in 2 Monaten haben?

Auch bei Swiss Life muss man z.B. mehrmals vorbeikommen. Ende Jahr sollten z.B. die Termine laut der Webseite für die Schnuppertage feststehen. Dies war jedoch an Weihnachten noch nicht der Fall, was ich als Ende des Jahr bezeichnen würde.
Also blieb den Schülern in dieser Klasse nichts anderes übrig als bis Januar 2018 zu warten, um mehr Informationen erhalten zu können. Leider waren dann aber schon mehrere der Schüler mit anderen Möglichkeiten konfrontiert. Das heisst sie bewarben sich erfolgreich anderswo.
Wie beim Customer Journey müssen wir auch beim Bewerber Journey für Azubis die Dinge sorgfältig aufgleisen. Auch hier wollen wir keine Leads verlieren.
Bei der Zürcher Kantonalbank ZKB kann man z.B. an einer Messe einen Test machen. Wenn man diesen dann beendet hat und eine hohe Punktzahl erreicht, was dann? Niemand will die Adresse der Schüler.
Diese Sales Funnel Technik ist, so scheint es, bei den meisten Rekrutierungsabteilungen kein bekanntes Konzept. Auch das Word Leads ist hier wohl unbekannt.
Im Verkauf würden wir z.B. mit Hilfe der eMail Adresse den Interessenten für das neue Produkt relevante Informationen zukommen lassen. Warum tun wir dies nicht auch mit interessierten Schülern, welche uns auf einer Messe besuchen? Mit der Adresse können wir diesen informieren über einen Informationstag für den man sich registrieren kann, usw.

Customer Journey und Customer Touchpoints: Praktische Vorlage für den Erfolg im Recruiting für Ausbildungsplätze.

Customer Journey und Customer Touchpoints: Praktische Vorlage für den Erfolg im Recruiting für Ausbildungsplätze.


Google sieht das Recruiting von Auszubildenden nicht als einen Journey mit wichtigen Touchpoints.
Doch so ohne weiteres finden wir auf der Google Webseite keine Informationen zu den Ausbildungsangeboten beim Unternehmen. Auch im Ranking der Suchmaschine gibt es unter den ersten 10 Einträgen nichts zur Ausbildung bei Google.
Finden lassen sich die spärlichen Informationen nur über die Berufsberatung.ch Webseite.
Hier kommt die eher spartanische Google Recruiting Webseite für Ausbildung – Lehrstellen die man mit Hilfe des Links findet:
Recruiting 1 x 1 - Google braucht Nachhilfeunterricht. Spärliche Informationen in keiner der Landessprachen.

Recruiting 1 x 1 – Google braucht Nachhilfeunterricht. Spärliche Informationen in keiner der Landessprachen.


Nich nur die Webseite ist in Englisch, auch die Anfrage und Antworten sind in keiner der Landessprachen verfasst.
Die Infos unten zeigen, Google tut sich noch schwer das ganze zu personalisieren.
Aber das Image der Firma macht die Fehler in Sachen Usability und dem schlechten Recruiting Funnel Management sicherlich wett.

Dez. 9, 2018
Dear Sir or Madam
I am very interested in doing an apprenticeship with Google Switzerland in the area of Informatiker/in (EFZ) Applikationsentwicklung.

However, to give me and you the opportunity to get to know each other better, I was wondering if there is an opportunity for:

– an Infonachmittag and
– a Schnupperlehre for Informatiker/in (EFZ) Applikationsentwicklung

I would appreciate to get some additional information.
Cordially
Name
P.S. I will be ready to start my apprenticeship August 2019.

Dez. 9., 2018 Automatische Antwort

From: Apprenticeship ZRH <apprenticeship.zrh+noreply@google.com>
Date: 2017-12-09 10:39 GMT+01:00
Subject: Re: Schnupperlehre for Informatiker/in (EFZ) Applikationsentwicklung
To: Adresse

Thank you for your interest in the apprenticeship program with Google Switzerland.
Please note that we won’t be conducting interviews for the remainder of the year, and your application will be reviewed in January. We will get in touch with you for next steps.

Happy Holidays!

Dez 12, 2018 personalisierte Antwort an Schülerin von Google Ausbildung.
From: Person <apprenticeship.zrh@google.com>
Date: 2017-12-11 10:20 GMT+01:00
Subject: Re: [apprenticeship.zrh] Schnupperlehre for Informatiker/in (EFZ) Applikationsentwicklung
To: Person

Hi Name,

Thank you for your interest in apprenticeships at Google Switzerland.

We currently don’t have any taster days scheduled, but would be happy to update you as soon as we organize one in the future. I have added you to our list of contacts now.

Best regards,
Janina
Google Switzerland Apprenticeships Team

Ein Informationstag bei Google ist interessant. Ein Schüler will sich ein Bild machen über den Beruf für den man sich interessiert und wie es sich so fühlt bei Google zu arbeiten. Reicht diese kurze Zeit?
Fragen welche sich ein Schüler und Unternehmen stellen müssen sind z.B.:

  1. Kann sich ein Schüler ohne Arbeitserfahrung hier nach 3 Stunden ein klares Bild machen, was die Zustimmung zu einer 4-Jahre dauernden Ausbildung für ihn oder sie bedeutet?
  2. Fühlt man sich da vielleicht wie derjenige, der die Katze im Sack kauft?
  3. Ist diese Situation optimal für das auszubildende Unternehmen? Man „verkauft“ die Ausbildung als möglichst attraktiv, aber ist das realistisch?

3.  Den Bewerber auf dem Laufenden zu halten, ist Pflichtprogramm

Doch wenn der Kunde oder auch der mögliche Lehrling dann einmal in Kontakt steht mit dem Unternehmen, braucht es viel Arbeit um diesen zu gewinnen.
Dieses Bedürnis nach Information entdeckte 1994 FedEx als möglichen USP den es zu nutzen galt. Das Unternehmen führte  die Sendungsverfolgung für Kunden über das Internet ein. Dieser damals neuartige Service des Tracking einer Lieferung erfreute sich schnell wachsender Beliebtheit bei Kunden.
Heute werden solche Möglichkeiten z.B. auch von Amazon, DHL oder der Post angeboten. Wir empfehlen einen ähnlichen Ansatz wenn es um die Rekrutierung von Auszubildenden geht.
Nach Eingang einer Bewerbung oder Anfrage generiert das System z.B. bei Google (siehe oben) eine Standardmitteilung, welche bestätigt, dass die Kontaktaufnahme erfolgreich war.

Betreff: Eingangsbestätigung Bewerbung für eine Schnupperlehre als Informatiker/in EFZ Fachrichtung Applikationsentwicklung
An: ….
Cc:

Sehr geehrte Frau
Wir bestätigen Ihnen hiermit, dass wir die Bewerbung für eine Schnupperlehre als ……. EFZ Fachrichtung ……. erhalten haben.
Wir werden Sie in den nächsten Tagen kontaktieren und den Termin bestätigen.
Sollten Sie innerhalb von 14 Tagen keine Nachricht von uns erhalten, wenden Sie sich bitte an die untenstehende Adresse.

Adresse

Freundliche Grüsse
Berufsbildung Name Unternehmen AG

Ein Tag später kommt vielleicht eine weitere Email, die um Ergänzungsinformationen bittet. Nach deren Erhalt kommt 72 Std. später die Bestätigung, dass man das Praktikum oder die Schnupperlehre am gewünschten Datum machen kann. Zur Sicherheit kommt dies dann auch noch 2 Tage später als Brief mit der Post.
Das obige Beispiel zeigt: Der Schüler wird immer wieder informiert und weiss ungefähr, wie lange er noch warten muss. Dabei sollte aber auch kommuniziert werden, welche Hürde er oder sie im Bewerbungsprozess noch zu bewältigen hat, wie z.B. Prüfungen. Dies umso mehr, wenn es mehr Ausbildungsplätze zu besetzen gilt, als Schüler, die eine Berufslehre absolvieren wollen. In 2017  waren je nach Beruf, 5 – 15% der offenen Ausbildungsplätze in der Schweiz nicht besetzt.
Ganz besonders schwierig ist es, alle offenen Ausbildungsplätze im MINT (d.h. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) Bereich mit qualifizierten Bewerberinnen zu besetzen.

Roche Basel versucht den Fluss von Bewerbern zu kanalisieren, d.h. z.B. Selektionierung gleich zu Beginn.

Roche Basel versucht den Fluss von Bewerbern zu kanalisieren, d.h. z.B. Selektionierung gleich zu Beginn.

4. Ihre Meinung zähltCLICK - more information about: Gattiker, Urs E. (2013). Social Media Audit: Measuring for Impact – ISBN 978-1-4614-3602-7

Die obigen Beispiele zeigen, dass bei einigen Unternehmen die Online Kommunikation zum Thema Rekrutierung und Ausbildung deutlich verbessert werden kann.
Kommunikation über Instagram, Twitter oder Facebook macht vielleicht auf den ersten Blick Sinn. Fragt man jedoch Schüler, wollen sie auf diesen Plattformen nicht zum Thema Ausbildung mit Unternehmen kommunizieren.
Deshalb muss die Usability (Nutzbarkeit) und Usefulness (Nützlichkeit) der Informationen auf der eigenen Webseite sehr viel besser werden. 2 Clicks müssen zur gewünschten Information zur Ausbildung oder Lehrstelle im Unternehmen führen.
Die ShaRenting Generation (bis 20 Jahre alt) will alle Information möglichst mit wenig Aufwand und übersichtlich präsentiert. Wenn sie es nicht kriegt, sind sie von unserer Webseite weg
Was ist Ihre Meinung oder Antwort zu den Fragen unten:

  1. Wie gut oder klar strukturiert sind die Informationen zu offenen Ausbildungsplätzen auf Webseiten, welche Sie besucht haben?
  2. Welche Erfahrungen haben Sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz gemacht?
  3. Wie und wo war Ihre Hilfe als Mutter oder Vater gefragt bei der Sondierung von Online Informationen zur dualen Ausbildung in einem Unternehmen?
  4. Wie hat Ihr Unternehmen in den letzten 12 Monaten versucht den Rekrutierungsprozess zu verbessern? Welche Kennzahl war bei dieser Arbeit wichtig?

Offfenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen Kunden von CyTRAP GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.
PS. Bitte registrieren Sie sich für den nächsten Event / Workshop in Konstanz beim Südkurier, Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) oder General Data Protection Regulation (DSPR): Erfahrungsberichte und technische, juristische Feinheiten zur optimalen Umsetzung im Unternehmen

Auch in Holland wird Personal gesucht. Fast immer jedoch nur stundenweise Teilzeit Anstellung zu unregelmässigen Zeiten.

In Kürze: Employer Branding ist ein beliebtes Schlagwort wie auch Word-of-Mouth (WOM) Marketing oder Markenstärke.
Doch was tun wenn es an Motivation und Hilfsbereitschaft mangelt?
Das Wissen über das Produkt das verkauft wird beim Verkaufspersonal zu wünschen übrig lässt?
Das hilft dem Employer Brand kaum.
Das Word-of-Mouth über den Service wird Online und Offline sicherlich nicht besser.
Einige Eindrücke von Shopfloors welche wir in den letzten Wochen besucht haben.
Fragen unten einfach anklicken und Sie können sogleich die Antwort lesen.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Dinge welche sie wissen sollten. Uebrigens:

  • Was war Ihr letztes tolles Einkaufserlebnis? Können Sie sich noch erinnern?

1.  Wo bleibt das tolle Einkaufserlebnis?

Was einem in einem Laden von Esprit, Adidas, Nike, usw. sofort auffällt ist:

  1. Mitarbeiter finden sich selber sehr cool (extremes Beispiel siehe Adidas Store in Antwerpen), und
  2. haben es sehr lustig miteinander.

Eigentlich toll nur das Problem ist, dass der Service vom Personal zu wünschen übrig lässt.
Abgesehen davon, viele dieser „coolen Typen“ kenn die eigenen Produkte nur sehr ungenau. Das heisst, wie diese gemacht sind, warum das tragen dieses Schuhes ein Vorteil ist, usw. kann einem niemand erklären. Traurig aber war.

Bei Adidas geht die eigene Rauchpause vor. Resultat: einige Kunden helfen sich selber, andere haben den Laden schon verlassen. Word-of-Mouth ist: Service nicht zufriedenstellend.

Bei Adidas geht die eigene Rauchpause vor. Resultat: einige Kunden helfen sich selber, andere haben den Laden schon verlassen. Word-of-Mouth ist: Service nicht zufriedenstellend.


Da liebe ich den Levi Strauss & Co. Store in Antwerpen. Gleich neben Adidas. Der Verkäufer weiss welche Produkte er hat. Deren Vor- wie auch Nachteile sind ihm geläufig. Er ist freundlich, springt für alle Kunden, sucht die richtige Grösse raus. Sagt einem auch wenn es nicht gut genug sitzt. Hat Ideen was besser sitzen könnte.
Schlechter Service im Einzelhandel stärkt die Marke auf keinen Fall. Guter Service Offline und Online schon eher.
Noch schlimmer kommt es, wenn der Service zu negativem Word-of-Mouth Marketing führt. Es könnte ja sein, dass ich meine schlechten Erfahrungen an meine Freunde weitergebe.
Das stärkt auch meinen Employer Brand keinesfalls. Wer ist schon wirklich enthusiastisch bei Adidas zu arbeiten, wenn deren Service Niveau weit unter dem Durchschnitt ist?
Der Timberland Laden in Antwerpen war da ein Vorbild für das Thema Einkaufserlebnis mit Mehrwehrt

  • Freundlichkeit, Schnelligkeit, Hilfsbereitschaft und sogar Humor von allen der 3 Verkäufer von 3 verschiedenen Leuten von uns getestet.

Timberland in Antwerpen: Exzellenter Service, Vom Chef bis zum Verkäufer, mit Humor, Wissen und Hilfsbereitschaft

Timberland in Antwerpen: Exzellenter Service, Vom Chef bis zum Verkäufer, mit Humor, Wissen und Hilfsbereitschaft


Aber manchmal klappt das nicht einmal von einem Laden einer Kette zum nächsten. Antwerpen war sehr gut was Service, Freundlichkeit und Wissen der MitarbeiterInnen angeht.
Ganz im Gegensatz zum Timberland Shop in Den Haag. Warum wohl. Das ist doch der Vorteil einer Marke, einheitlicher Service egal in welchem Ort ich einen Laden betrete.
Aber der Manager oder die Managerin macht vielleicht den Unterschied?
Fazit: Der Einzelhandel sucht qualifizierte Arbeitskräfte.
Doch guter Service is in Ladenketten nich immer einfach zu bekommen.
Auch ist das Niveau und Qualität der Dienstleistung zwischen verschiedener Ableger von Ketten nicht unbedingt vergleichbar.

2.  Einzelhandel: Wo sind die motivierten Mitarbeiter ?

Seit ca. 3 Monaten besuche ich des öfteren Läden aus privaten aber auch beruflichen Gründen.  Zum Beispiel in den Niederlanden fand ich sehr interessant dass:

  • im Einzelhandel anscheinend ein nicht zu unterschätzender Bedarf nach qualifiziertem und motiviertem Personal besteht.

An vielen Schaufenstern war eine Notiz zu finden (siehe Beispiel unten von Esprit) mit einer Aufforderung, dass man sich bewerben solle.
Doch jedesmal, wenn ich mich dann im Laden erkundigte, für wieviele Stunden die Arbeit denn sei, hiess es Flexibilität sei gefragt.
Nach meinem genaueren Nachfragen kam dann fast immer raus, dass die Stelle keine garantierte Anzahl Stunden je Woche hätte. Das heisst, die Person müsse flexibel je nach Bedarf auf Abruf von Montag bis Samstag einsetzbar sein.

Enthusiastische Mitarbeiter sucht auch mein Unternehmen. Doch diese nach deren Einstellung motiviert zu halten ist SEHR schwierig. MEHRWERT bietet dem Kunden der Laden nur dann, wenn dessen Mitarbeiter, motiviert, hilfsbereit und freundlich mit viel Wissen über das Produkt dem Kunden tatkräftig zur Seite stehen.

Enthusiastische Mitarbeiter sucht auch mein Unternehmen. Doch diese nach deren Einstellung motiviert zu halten ist SEHR schwierig. MEHRWERT bietet dem Kunden der Laden nur dann, wenn dessen Mitarbeiter, motiviert, hilfsbereit und freundlich mit viel Wissen über das Produkt dem Kunden tatkräftig zur Seite stehen.


Fazit: Was vom Verkäufer gefordert ist wird oft mehr oder weniger klar definiert (inklusive Foto… wird da vielleicht bei Esprit diskriminiert?).
Doch wie wertvoll dieses Humankapital dem Unternehmen wirklich ist, bleibt bei meinen Recherchen mit Ladenchefs und deren MitarbeiterInnen oft etwas unklar.

3. Was ist der Mehrwert für den Ladenbesucher?

Die obige Situation ist auch mit derjenigen in deutschen oder schweizerischen Ladenketten vergleichbar. Doch nirgendwo in der D-A-CH Region hörte ich Wörter wie –  motiviert, engagiert, flexibel, usw. –  so oft wie in Holland. Ladenmanagement oder Recruiter betonen diese Buzzwords. Aber wie funktioniert dies in der Praxis?
Motivierte und freundliche Mitarbeiter wollen wir alle. Wenn ich Kleider, Geräte wie Kaffeemaschinen, PCs, oder Haushaltgeschirr im Laden mit gutem Service kaufe, gibt es 3-primäre Gründe warum ich dies im Laden tue und nicht auf einem Digital Marketplace:

  1. Ich kann mir die Dinge zuerst einmal angucken, d.h. diese anfühlen, anprobieren im Fall von Kleidern, usw.
  2. Ich habe die Möglichkeit den gut ausgebildeten Verkäufer Dinge über das Produkt zu fragen (Vorteile gegenüber Produkt X, Materialien, usw.).
  3. Wenn ich was suche hilft die Verkäuferin mir das vielleicht passende Gerät, Kleid, Paar Schuhe oder Werkzeuge wie Schraubenzieher zu finden. Manchmal macht mich das Verkaufspersonal auch auf eine attraktive Alternative aufmerksam.

Doch leider werden diese 3 Punkte öfters nicht erfüllt. Zum Beispiel, bei Nachfrage nach dem Material im Produkt weiss die Verkäuferin keinen Bescheid. Also gehe ich nach Hause, nutze das Internet des Herstellers und finde die Informationen selber.
Das obige Beispiel zeigt, wenn ich dann auf der Internetseite bin, kann ich ja gleich dort bestellen. Warum soll ich z.B. in Alkmaar topshelf.nl ein zweites Mal besuchen um die Regenjacke zu kaufen?
Die Vorteile der persönlichen und fachkundigen Bedienung im Laden gegenüber dem Einkauf auf dem Digital Marketplace muss genutzt werden.
Als Ladenbesitzer heisst dies aber auch, ich muss in mein Personal investieren und versuchen mit deren Hilfe meine Markenstärke zu steigern und den Employer Brand noch attraktiver zu machen.
Fazit: Wenn ich genau weiss was ich will – Samsung Galaxy 10 S oder BlackBerry 12 – hängt der Entscheid oft auch vom Preis ab. Dann ist der Einkauf auf dem Digital Marketplace bequem und möglicherweise sehr attraktiv.
Beim Kleid, verderblichen Lebensmitteln, usw. hat der Händler um die Ecke einen Vorteil.
Doch diese Vorteile kann der Händler nur mit gut ausgebildetem, motiviertem und freundlichem wie auch hilfsbereitem Personal nutzen das sich sicher ist, dass der Arbeitgeber dessen Leistung zu würdigen weiss.
Der Laden muss dem Kunden klaren Mehrwert im Verhältnis zum Digital Marketplace bieten. Ansonsten fallen die Umsätze spätestens morgen wenn nicht schon heute Nachmittag.

Wenn im Einzelhandel die Angestellten mehr mit sich selber beschäftigt sind als mit den Kunden: Vorteil von Service und Beratung im Laden gegenüber Selbstservice auf dem Digital Marketplace geht flöten. Bsp Topshelf.nl in Alkmaar.

Wenn im Einzelhandel die Angestellten mehr mit sich selber beschäftigt sind als mit den Kunden: Vorteil von Service und Beratung im Laden gegenüber Selbstservice auf dem Digital Marketplace geht flöten. Bsp topshelf.nl in Alkmaar.

4. Markenstärke: Reputation und Vertrauen

Kundenservice wie auch eine tolle Garantieleistung kommt nicht ohne erhebliche Kosten. Das gilt für den Grosshändler, Hersteller und / oder den Verkäufer der über den Digital Marketplace verkauft oder einen e-Shop betreibt..
Heute gibt es sicherlich 3 Möglichkeiten Service zu bekommen:

  1. Man besucht den Laden und bringt das Produkt zur Reparatur.
  2. Das Produkt wird an den Internet Händler zur Reparatur gesandt.
  3. Alle Garantiearbeiten werden vom Hersteller ausgeführt, d.h. das Produkt muss dort eingereicht werden (spart dem Händler die Umtriebe).

Auch bei den obigen 3 Varianten gibt es verschiedene Lösungsansätze. Zum Beispiel, Apple will als Hersteller die Garantiearbeiten selber ausführen. Da kann es passieren, das das Produkt welches man bei einem Händler gekauft hat, von diesem nach Holland zu Apple zur Begutachtung  und Reparatur geschickt wird.
Natürlich kann hier der Apple Store die Garantiearbeit womöglich gleich vor Ort ausführen oder das Kabel wird gleich ersetzt. Spart dem Kunden Zeit und sichert, dass er den Apple Store besucht und nicht den Händler welcher ihm das Produkt ja verkauft hat.
Apple spekuliert natürlich, dass man sich die Produkte im Laden gut anschaut. Noch besser ist wenn man das nächste Apple Produkt dann gleich oder baldmöglichst im Apple Store einkauft.
Beim Einkauf auf dem Internet muss der Kunde sein beschädigtes Produkt einsenden an den E-Commerce Händler. Dann kann dann das passieren wie unten beschrieben.

Von: PC-Ostschweiz.ch
Gesendet: Mittwoch, 19. Juli 2017 13:55
An: U.Gattiker
Betreff: PC-Ostschweiz Information (Kundennummer 30902561)
Sehr geehrter Herr Gattiker,
vielen Dank für die Einsendung des Defekten Artikels.
Bei der Prüfung haben wir festgestellt, dass die Kontakte, wo das Kabel am Controller eingesteckt wird, verbogen sind.
Dies ist eine mechanische Beschädigung und die Garantie wird durch den Hersteller deshalb abgelehnt.
Dürfen wir den Artikel für Sie entsorgen oder an Sie zurück senden?
Bitte um eine Rückmeldung wie wir mit dem Artikel umgehen dürfen.
Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Freundliche Grüsse
Ihr Team von PC-Ostschweiz

PC Ostschweiz macht Vorinspektion und legt fest ob die Garantieansprüche berechtigt sind. In diesem Falle sagte man zuerst nein .... und fragt den Kunden ob er das Produkt zurückhaben will oder ob man es entsorgen darf. 

PC Ostschweiz macht Vorinspektion und legt fest ob die Garantieansprüche berechtigt sind. In diesem Falle sagte man zuerst nein …. und fragt den Kunden ob er das Produkt zurückhaben will oder ob man es entsorgen darf.


Natürlich habe ich argumentiert, dass auch wenn ein Kontakt nicht mehr 100% gerade raussticht, sollte der Kontakt noch funktionieren.  Nach weiterem insistieren, sah sich der Händler genötigt das beschädigte Produkt dem Hersteller zukommen zu lassen. Dieser hat dann ein Materialfehler gesehen und das Produkt repariert / ersetzt.

From: PC-Ostschweiz.ch
Subject: AW: PC-Ostschweiz Information (Kundennummer 30902561) RMA 61184999
Date: 21 August 2017 at 16:40:24 GMT+2
To: U.Gattiker
Guten Tag Herr Gattiker
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Wir haben Ihr Gerät heute zurückerhalten.
Es wurde durch den Hersteller in Garantie repariert.
Freundliche Grüsse
Ihr Team von PC-Ostschweiz

Das ganze Prozedere hat gut einen Monat gedauert. Übrigens, dass war das 2 Mal wo wir innerhalb der 2-jährigen Garantieperiode dieses Produkt retournieren mussten.
Das heisst für uns 2 x Umtriebe und Kosten. Nebenbei mussten wir noch die Verpackung organisieren, sodass wir das Produkt per Post retournieren konnten.
Einfacher ist da wenn ich die Ware einfach dem Händler zurück bringe und dieser es einschickt. Spart mir Zeit und Geld.
Trotzdem, PC-Ostschweiz hat die Arbeit gut erledigt, der Service funktionierte, das Produkt läuft wieder bestens.
Fazit:  Den Verkäufer gegenüber zu stehen und das Garantieproblem zu erklären ist für mich einfacher als dies mit einer eMail tun zu müssen.
Die Reputation des Laden oder der Online Plattform basiert auf des Kunden Erfahrung mit dem Lieferanten. Laut Jeff Bezos hängt dies z.B. davon ab, wie gut Garantiefälle gelöst werden.

5. Schlussfolgerungen: Müssen wir uns an der Nase nehmen?

An vielen Orten hört man, dass der Einzelhandel zu kämpfen hat. Wer es nicht glaubt lese einfach diesen Report:
Credit Suisse (Januar 2017). Economic Research Retail Outlook 2017. Swiss Issues Branchen
Schweizer Detailhandel im Umbruch. Aufgerufen am 2017-09-04 auf https://business-easy.credit-suisse.com/media/pdf/retail-outlook-de.pdf
Credit Suisse ist ebenfalls der Meinung, das z.B. dieses Jahr rund 8640 Läden in den USA die Tore schliessen dürften. Viele reden vom Einkaufserlebnis. Sicher kann dies wichtig sein doch wenn ich das für mich definiere heisst dies:

Ein gutes Einkaufserlebnis erlebe ich, wenn ich einen Laden betrete und dort fachkundigen Service bekomme von einem unaufdringlichen, freundlichen und hilfsbereiten Verkäufer oder Verkäuferin.

Sicher, auch der Kunde hat die Verantwortung den Verkäufer mit Respekt und Freundlichkeit zu behandeln. Wobei ein Dankeschön für den guten Service wirklich Pflicht ist.
Was motiviert einen Verkäufer mehr als vom Kunden zu hören, dass er zufrieden ist. Das heisst jedoch auch:

  • Laden besuchen, Schuhe probieren, Foto machen und dann im Internet kauf geht nicht…

Mein Vorschlag, suchen wir uns einen Laden wo es tollen Service gibt. Wenn es 5% mehr kostet als auf dem Digital Marketplace, was soll das? Der Service mit dem gut informierten und hilfsbereiten Verkäufer ist es allemal wert.
Trotzdem, die beschriebenen Beispiele zeigen jedoch, dass nicht alles richtig zu funktionieren scheint im Einkaufsparadies. Löbliche Ausnahmen wie Timberland und vor allem Ketten die kleiner sind (z.B. 2 oder 3 Läden) muss ich hier auch erwähnen.
Solange mir der Digital Marketplace die englischsprachigen Bücher schneller und kostengünstiger liefert als der Buchhändler, nutze ich den Service. Will und brauche ich Beratung, erhalte ich diese in meinen Lieblingsläden. Natürlich Beratung im Laden und dann Kauf im Netz, dass geht gar nicht :-(   Das empfinde ich als unverschämt.
Service hat seinen Preis. Wenn wir weiterhin guten Service bekommen möchten, dann müssen wir dort unser Geld ausgeben, wo wir guten Service auch bekommen. Beispiel siehe Fussball-Corner Oechslin – Fussballschuhe – Fanartikel.
QuelleEinzelhandel: Weniger in der Kasse
Offenlegung: Der Autor gibt an, dass keine der hier genannten Brands oder Läden Kunden sind. Es ergeben sich somit keine Interessenkonflikt hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation. 
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wann kaufen Sie im Laden?  Wann und warum auf dem Digital Marketplace / Plattform?
    2. Wann hatten sie das letzte Mal ein tolles Einkaufserlebnis? Was war besonders gut?
    3. Haben Sie ein Beispiel von einem Online Einkauf wo es mit der Erfüllung der Garantie nicht klappte?
    4. Welchen Aspekt den Sie als wichtig empfinden haben wir hier vergessen?

Herzlichen Dank für den Kommentar den ich natürlich beantworten werde.

Auch bei Oger.NL braucht es neue Mitarbeiter welche motiviert sind... doch verstehen sie das Produkt, sind freundlich ... und werden vom Arbeitgeber geschätzt.

Auch bei Oger.NL braucht es neue Mitarbeiter welche motiviert sind… doch verstehen sie das Produkt, sind freundlich … und werden vom Arbeitgeber geschätzt?

Wie sprechen wir junge Talente an. Funktioniert unsere Strategie im Rekrutierungsbereich? | Urheber: Eugenio Marongiu | Fotolia #95011937

In Kürze: Helfen Webinhalte die Marke zu stärken?
Wie verbessern wir das Personalmarketing?
Unser Faktencheck bringt Licht ins Dunkel.
Update 2017-06-21 DrKPI BlogRank: Die Besten Corporate HR-Blogs

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Weiterer brisanter Lesestoff:

Warum Ziele keine Strategie ausmachen

Im täglichen Sprachgebrauch nutzen wir das Wort Strategie sehr oft.  Von der Preisstrategie über die Content Strategie im Marketing oder aber die Verkaufsstrategie.
Doch Michael Porter – ein Fachmann für Strategie – findet das wir in den meisten Fällen eigentlich von Planung und nicht Strategie reden. Er hat dabei viele Beispiele welche er in Büchern braucht, bei seinen vielen Auftritten oder an einer seiner Vorlesungen an der Harvard Business School.
Zum Beispiel, die Idee das beste Produkt X herzustellen ist sicherlich ein guter Plan. Doch laut Michael Porter hat dies wenig mit einer Strategie zu tun.
Im Prinzip befasst sich eine Strategie mit den Alleinstellungsmerkmalen oder Unique Selling Propositions (USPs). Hier einige Beispiele der USPs die unsere Ausbildung für Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz attraktiv machen können:

      • 98% unserer Auszubildenden bestehen die Abschlussprüfung, UND
      • 87% von unseren Absolventen bestehen die Schlussprüfung mit der Note „sehr gut“.

Dies könnten 2 USPs sein die aufzeigen, dass wir bei uns die Ausbildung sehr ernst nehmen. Dabei kann, z.B. die Webseite Inhalte bringen, die dies auf praktische Weise illustrieren für die Zielgruppe – Schüler die einen Ausbildungsplatz suchen. Alpiq Intec macht dies z.B. hier:

      1. Endspurt für die Lehrabschlussprüfung 2016
      2. Zwischenprüfung bei Alpiq InTec (das bringt den Lernenden sehr viel…)

Solche Beiträge machen es für Interessenten einfacher, solche wichtigen Informationen zur Ausbildung, dem Praktikum, usw. in unserem Unternehmen zu finden.
Ebenfalls muss dem Team klar sein, inwiefern diese Aktivitäten helfen, unsere einzigartigen Vorteile (unique advantages) zu stärken oder vor unserer Konkurrenz zu schützen.
Z.B. wie kann Content Marketing helfen, noch mehr gute qualifizierte und motivierte Bewerbungen zu erhalten?
Dabei müssen wir klar ausformulieren, wie Inhalte auf der Webseite oder Updates auf Social Media helfen diese Vorteile besser rüber zu bringen.

Beispiel: Employer Branding bringt was, aber nur dann, wenn … ?

Die Vorgabe aus der Führungsetage lautet, den Umsatz für die nächsten 3 Jahre um jährlich 5% zu erhöhen. Das hatte in diesem Falle zu Folge, dass Ausbildungsplätze und Praktikumsplätze  um rund 7% im Jahr ansteigen würden. Ebenfalls sollte die Übernahmequote der Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss von 82% auf 87% erhöht werden.
Konkret müssen die Inhalte auf Webseiten und Aktivitäten im Social Media Bereich wie folgt überprüft werden:

      1. Wie können unsere Erfolge in der Ausbildung noch besser an die Zielgruppe kommuniziert werden, sodass die Bekanntheit der Marke als Ausbildner überregional gestärkt wird.
      2. Wie kann Content Marketing helfen die Anzahl von qualifizierten Schülern / Studenten eingereichten Bewerbungen zu steigern?
      3. Wie können wir dank effektiverer Online Kommunikation, die Akzeptanz der von uns an Bewerber offerierten Ausbildungsverträge, oder Übernahmeangebote nach Lehrabschluss, erhöhen?

Der Azubi oder Trainee Blog oder die Webseite Karriere muss helfen, die für uns gesteckten Ziele schnell zu erreichen. Ganz spezifisch geht es darum,  inwiefern Content Marketing hilft, unsere Leistungen zu verbessern. Das diese in Verbindung zu den Unternehmenszielen (z.B. Verkauf) gebraucht werden müssen versteht sich.
Wie Volker Mayer in seinem Blogeintrag gut aufzeigt, und mir in einem Kommentar erklärt gibt es sicherlich 2 grosse Herausforderungen denen wir uns stellen müssen:

…von der Erstansprache potenzieller Berufseinsteiger bis zur vollwertigen Ausfüllung eines Arbeitsplatzes können ca. fünf Jahre vergehen.
… Korrelationen beschränken sich daher – wenn überhaupt möglich – auf ausbildungs-interne Überlegungen; die notwendige Verbindung mit Finanzdaten bleibt aus; der Beitrag der Berufsausbildung zum unternehmerischen Erfolg damit auch!

Den Beitrag der Berufsausbildung nicht mit dem unternehmerischen Erfolg zu verbinden, dass macht es schwierig zu demonstrieren, wieviel solche Leistungen zum Erfolg des Unternehmens beitragen.  Dies umso mehr, da Ausbildung eine langfristige Investition ist welche geplant werden muss.

Markenimage & Markenstaerke müssen wir im Recruiting nutzen. | Urheber DrKPI® und peshkov | DrKPI 92836831

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[su_box title=“4 Punkte Checkliste: Definition unser Strategie in der Ausbildung – Employer Branding und Recruiting“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1. Welches ist unsere Zielgruppe?

Wen will ich ansprechen (Alter, Geschlecht, Sprache, Region, Interessen / Beruf, usw.).
Repräsentieren meine Auszubildenden diese Zielgruppe?
Tipp:  Ein Polymechaniker hat oft andere Interessen und persönliche Charakteristiken als eine Physiklaborantin oder eine Lastwagenfahrerin. Das muss beim Recruiting berücksichtigt werden, falls wir solche unterschiedliche Zielgruppen ausbilden.

2. Was sind unsere Alleinstellungsmerkmale (Unique Selling Propositions oder USPs) in der Ausbildung?

Energielieferant X ermöglicht es Schülern einen attraktiven Ausbildungsplatz in abgelegenen Gebieten zu erhalten (z.B. Bergregion, Nordseeinsel, usw.).
Tipp:  In abgelegenen Gebieten kann oftmals ein Teil der Ausbildung in der Filiale gemacht werden. Der Rest in einer grösseren Filiale oder am Hauptsitz – inklusive Unterbringung im Lehrlingsheim.
Diese zukünftigen Fachkräfte stellen ein Pool der oft dringend benötigten Arbeitskräfte für die Filiale in der Randregion dar.

3.  Welche Ressourcen nutzen wir zur effektiven Umsetzung der Alleinstellungsmerkmale (USPs)?

Ikea stellt weder Einzelstücke noch Kleinserien für seine Produkte her. Die attraktiven „Economies of Scale“ ermöglichen es Ikea, Produkte zu attraktive Preisen anzubieten
PS. Im Geschäftsjahr 2015/2016 hatte Ikea weltweit 34.2 Mrd. € Umsatz.  Davon 4.75 Mrd. € auf seinem grössten Einzelmarkt, DE. Der Gewinn weltweit war 4.2 Mrd. €.
Im Ausbildungsbereich heisst dies, bilden wir auf zu vielen Berufen aus, können wir kaum ein „Economies of Scale“ erreichen. Wenn wir uns auf ein paar konzentrieren in denen wir ausbilden, kann sich dies positiv auf die Qualität der Ausbildung auswirken.
Tipp:  Ausbildner müssen die notwendigen Ressourcen erhalten. Neben didaktischen Schlüsselqualifikationen braucht ein Ausbildner oder Ausbildnerin auch Zeit, um Lehrlinge betreuen zu können. Ohne die richtigen Werkzeuge, kann weder ein Chirurg noch eine Fachfrau/Fachmann Gesundheit die Arbeit fachgerecht ausführen.

4. Wie schützen oder verteidigen wir diese Vorteile, ja bauen diese vielleicht sogar aus?

Hier sind einige Möglichkeiten:

  • Ausbildner didaktisch noch besser schulen;
  • Ausbildner mindestens 2 Std. anstatt 1 Std. je Woche mit dem ihnen zugeteilten Lehrling arbeiten
  • Arbeit der Ausbildnerin in deren halbjährlichen Mitarbeitergespräch einfliessen, d.h. mit bewertet werden. Z.B. wie erfolgreich waren die dem Ausbildner zugeteilten Auszubildenden in der Schule, beim Lehrabschluss, usw.
    Das steigert die Karriereaussichten der Lehrlinge und macht eine Ausbildung beim Unternehmen noch attraktiver.

Die obigen Punkte zeigen aber auch der Ausbildnerin, dass ihre Leistung geschätzt wird.
Die Gefahr besteht leider, dass wir zwar Ausbildner wollen und brauchen, aber neben Herzblut von solchen Fachkräften viel zusätzlich nicht honorierten Einsatz erwarten.
Deren Wertschätzung bleibt dabei oft auf der Strecke.
Tipp:  Die Resultate unserer Ausbildung müssen auf der Webseite kommuniziert werden. Unsere Vorteile müssen gestärkt werden. Dabei ist die einfache und schnelle Auffindung dieser Webinhalte über Suchmaschinen Pflicht.  [/su_box]

4 Schritte zur besseren Kommunikation auf der Karriere Webseite | Urheber: DrKPI®

4 Schritte zur besseren Kommunikation auf der Karriere Webseite | Urheber: DrKPI®

Steter Tropfen höhlt den Stein

Manchmal hilft es auch wenn wir mehrere Einträge zu einem Thema machen. Zum Beispiel Tipps zum Thema Prüfungsvorbereitung. Diese sind immer wieder hochaktuell, denn jedes Jahr finden Prüfungen statt.
Manchmal muss jemand aus der Zielgruppe auch mehrmals etwas zum Thema lesen, bevor er oder sie von etwas überzeugt ist.
Aus der Forschung wissen wir, dass Menschen auf mehrmalige Exposure positiv reagieren. Dass heisst:

  • mehr „exposure“ = desto mehr wir etwas sehen, desto eher denken wir es ist ein schönes Bild, gutes Produkt, usw.

Zajonc, Robert (1968).  Attitudinal effects of mere exposure, Journal of Personality and Social Psychology, 9, S. 1-27.
Da hilft es natürlich auch wenn wir ein Thema aus dem Ausbildungsbereich mehrmals diskutieren. Ein gutes Beispiel is wie man sich auf eine Prüfung vorbereitet. Tipps zu diesem Thema sind sicherlich jedes Jahr populär.
Ebenfalls kann der Beschrieb wie der Betrieb eine Zwischenprüfung nutzt um zu überprüfen ob Auszubildende das notwendige Leistungsniveau erreicht hat. Die Resultate sagen aber auch dem Ausbildner, wo die Person im Ausbildungsprogramm vielleicht noch spezielle Betreuung braucht um die erforderlichen Ziele zu erreichen.
Es ist auch bekannt, dass wenn man öfters Mitteilungen über eine Firma und deren Ausbildungsprogramme liest, wir das Unternehmen und seine Marke eher positiv beurteilen. Das heisst, Schüler sehen diese Firmen eher als möglicher Ort für eine Ausbildung.
Karl K. Szpunar, E. Glenn Schellenberg, and Patricia Plinar, “Liking and Memory for Musical Stimuli as a Function of Exposure,” Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory, and Cognition, 30 (2004), 370-381. 12
Wahrnehmung (Awareness) der Marke, d.h. kennen wir die Marke. Dies ist auch vom Brand Buzz (d.h. haben die Leute schon was gehört über diesen Brand oder diesen Club) abhängig.
Die Einstellung und Wahrnehmung entwickelt sich am ehesten positiv, wenn man die Dinge nicht zu oft sieht oder nicht zu oft einen Werbespot serviert bekommt.
Overexposure ist natürlich nicht zu empfehlen (erklärt Cutting James sehr eloquent).

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: HR-Blogs: Ohne Strategie klappt es nicht
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wie nutzen Sie Personalmarketing im Online Bereich? Schaffen Sie es #BrandBuzz zu kreieren?
    2. Wie nutzen Sie Hashtags in ihrem Marketing (z.B. #Azubi #Ausbildung #MINT #skills)?
    3. Welches sind die USPs Ihres Betriebes für Schüler welche einen Ausbildungsplatz suchen?
    4. Wie messen Sie die Erfolge mit Ihrem Content Marketing im Recruiting Bereich?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werden.

Tabelle 1: 3 SEO Fehler die Profis nicht machen

===>   siehe auch Tabelle 2 (ab 20 Juni, 2017)

Problematik Resultat
1.1  Die Einstellung wurde so gesetzt, dass Webseite von Suchmaschinen nicht indexiert werden darf.
PS. Robots.txt Datei richtig aufgesetzt.
Diese Einstellung ermöglicht es der Suchmaschine nicht, die Einträge nach Datum, Fachgebiet, etc. einzuordnen.
Das verhindert das Auftauchen der Einträge in den organischen Suchresultaten (z.B. IxQuick) der NutzerInnen von einer Suchmaschine.
Auch der #DrKPI #BlogRank kann diese Einträge nicht erfassen.
1.2  Texteinträge auf der Webseite oder dem Blog sind nicht mit einem Datum versehen. Suchmaschinen können die News nicht nach Datum einordnen.
Da die neueren Einträge in Suchresultaten besser platziert sind als alte, geniessen unsere neuen Einträge diesen Vorteil nicht bei z.B. DuckDuckGo.
1.3  Die Webseite ist hinter Java-Script versteckt oder viel Java Script wird genutzt um die Webseite zu zeigen. 1. Google schreibt, viel Java oder Ajax Script auf einer Webseite macht es für seine Crawler nicht einfach, die Seite vollständig und korrekt zu indexieren.
2. Besucher via Smartphone bekommen eine relative langsame Webseite da das CPU der Geräte stärker beansprucht wird als bei z.B. CSS Code.
Grosse CPU Beanspruchung steigert den Stromverbrauch und verkürzt die Nutzungsdauer der Batterie.

Suche auf Google – Einträge zu DrKPI vom letzten Monat – Einstellungsbeispiel – check it out !

Kosten – Nutzen Analyse

Hier noch einige interessante Daten, wieviel auszubildende Betriebe aus der Ausbildung von Lehrlingen (beruflichen Grundbildung) im Schnitt realisieren – Nettoerträge.
Quelle für die Grafik links im Image unten: Berufsbildung in der Schweiz, Fakten und Zahlen 2017, S. 17
Quelle Grafik unten rechts im Image: Strupler und Wolter (2012, S. 56) / sowie Die Volkswirtschaft, 2014, Nr 9, S. 9

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.

Planen wir diese Dinge genau oder machen wir dies ohne Plan?| Urheber: Foster & Asher |auf Death to Stock Photo

In Kürze: Inwiefern hilft die Marke Amazon und Zalando deren Verkäufe zu steigern?
Wir zeigen ein paar Beispiele, welche Unternehmen in Sachen Markenaufbau die Dinge clever angehen.
Unser Faktencheck bringt Licht ins Dunkel UND zeigt welche Lektionen KMUs für sich rausziehen können.

♥ Neugierig? Machen Sie es wie unsere 1,000 Abonnenten, tragen Sie Ihre eMail hier ein and lesen Sie weiter ♥

Gerade neulich las ich, dass der Online-Kleiderhändler Zalando zweistellig wächst – 23% – und im letzten Vierteljahr knapp 980 Mio. € umgesetzt hat. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wurde zu Jahresbeginn auf ca 20 Mio. € geschätzt, was einer Marge von 2% entspricht.
Doch die Jagd nach neuen Kunden geht weiter und in den meisten Kleiderläden pfeift ein kalter Wind. Yendi musste diesen Monat die Bilanz beim Konkursverwalter deponieren.
Der Trend zeigt, dass es immer bessere Argumente braucht wie gute Beratung, vorteilhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis, usw. um Einkäufer in Läden zu locken. Denn immer mehr lieben es von der Couch aus über das Internet zu shoppen.

1. Beispiel Coop und Migros

Diesem Trend haben sich auch Coop und Migros in der Schweiz nicht verschliessen können. Will heissen, die beiden Grossverteiler bieten immer weitere Plattformen, Produkte und Dienstleistungen über das Internet an.
Mit all diesen Produkten ist natürlich die richtige Namensgebung ebenfalls sehr wichtig. Immer mehr Produkte brauchen immer noch griffigere oder einprägsamere Namen. Ansonsten erhalten sie keine Aufmerksamkeit vom Kunden und sind dann sehr schnell dem „Tode“ geweiht.
Natürlich gibt es hier eine bewährte Strategie. Zum Beispiel kann ich eine ganz Palette von ähnlichen Namen kreieren. Nestlé hat dies vorgemacht, Beispiel einer Familie von Brands: Nescafe, Nespresso, usw.  Aber auch hier gibt es wie bei Volkswagen weitere Marken die wenig wie nichts mit den anderen verbindet.
Migros versucht sich hier ebenfalls, Beispiel: Platform Migipedia oder die neue Kochplattform Migusto.
Dabei wollen Hersteller wie auch Grossverteiler die möglichen neuen Trends nicht verschlafen.
Beispiele sind diese 2 Kochplattformen von 2 Grossverteilern, welche in der Schweiz online gegangen sind. All dies geschah im Februar 2o17, innerhalb von 2 Tagen:

In Tabelle 1 habe ich 3 wichtige Dinge aufgelistet. Diese müssen beim Branding und Aufbau einer Marke wie Migusto oder Fooby berücksichtigt werden.
[su_box title=“Tabelle 1: Was Marketing Expertinnen zu schätzen wissen“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1.1 Guter Name macht den Unterschied

Ein guter einprägsamer Name, der sich sogar vielleicht noch in mehreren Ländern nutzen lässt ist der richtige Ansatz (zu.B. Red Bull). Doch zeigt sich auch hier, dass dies nicht so einfach ist.
Mit anderen Worten, auch wir haben Lehrgeld bezahlt.
1.1.1 Bsp.  Unser Firmennamen: CyTRAP – Cyber Threat Reduction and Prevention – Abkürzung ruft bestimmte Assoziationen hervor (z.B. Hacking, Phishing, Bots).  Ist aber im Bereich Social Media oder Marketing nicht gerade ein hilfreicher Name :-)

1.2. Ist die Internet-Domaine frei?

Wenn eine Domaine (z.B. .com) nicht frei ist im eigenen Lande oder einem wichtigen Markt (z.B. DE), dann sollte man es sich genau überlegen, ob nicht ein anderer Name genutzt werden sollte. Ansonsten muss dieser wohl gekauft werden (z.B. Lumendi.fr).
1.2.1 DiLumen ist z.B. ein Produkt wo die Internet Domaine .com nicht frei war.
Vielleicht hätte man dies vorher abchecken müssen oder aber besser eine andere Variation des Firmennamen Lumendi genutzt?

1.3. Kann der Markenname geschützt werden?

Manchmal kann man zwar die Domaine für den Namen erhalten, aber die Marke lässt sich nicht schützen.
Es kann auch passieren, dass der Name leicht zu Verwechslungen führt.
1.3.1 Bsp. Commetrics konnten wir in der Schweiz schützen aber nicht in den USA
1.3.2 Bsp. Fooby von Coop Basel, habe ich schon falsch eingetippt als Foody und Foodie …. und in einigen Ländern wird diese Marke von einem Fashion Label genutzt.
[/su_box]

2.  Amazon macht viele Dinge sehr gut

1994 hat Jeff Bezos Amazon gegründet. Im ersten Aktionärsbrief in 1997 wies er darauf hin

… Amazon.com passed many milestones in 1997: by year-end, we had served more than 1.5 million customers, yielding 838% revenue growth to $147.8 million, and extended our market leadership despite aggressive competitive entry.
But this is Day 1 for the Internet and, if we execute well, for Amazon.com.

Das zeigt, das Amazon wohl etwas riskierte aber vielleicht auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Heute glaubt die Credit Suisse, dass z.B. in diesem Jahr in den USA rund 8’640 Läden die Tore schliessen dürften.
Amazon Web Services (AWS) hat 2006 angefangen und ist heute eine Division welche $12 Milliarden jährlich umsetzt – mit einer Wachstumsrate von gut 50% jährlich. Tendenz steigend.
Auch die neue Amazon Logistics bäckt zur Zeit, wie in 2006 die AWS, noch kleine Kuchen. Aber wie auch bei AWS wurde der Amazon Logistics+ Service (für kleine Firmen in China – egal ob diese über die Amazon Plattform verkaufen oder nicht) zuerst für Amazon selber genutzt. Im November 2016 hat der Service angefangen zwischen 10 bis 13 Container pro Woche mit Ware von Kunden von China in die USA zu bringen. Amazon selber nutzt diesen Service für 350 Container die Woche.
Der neueste Service ist der Amazon Trade Counter welche in den USA, UK und Deutschland zur Zeit expandiert. Hier versucht die Plattform Firmen anzusprechen, den B2B Bereich.
400,000 amerikanische Firmen haben sich zum Einkaufen auf dieser Plattform schon im ersten Jahr registriert. In Deutschland haben sich seit Dezember 2016 (Launch) bis April 2017 schon mehr als 10,000 Firmen eingetragen. Da entwickelt sich ein gewaltiger virtueller Markt im B2B Bereich.
Amazon hat ebenfalls einen Lieferservice Amazon Pantry in Deutschland genannt Amazon Prime Pantry in den USA.  Dieser soll vielleicht 2017 auch in die Schweiz kommen. Da könnte Amazon ja vielleicht noch von Coop at Home oder Le Shop von Migros lernen. Wer weiss.
PS. Pantry bedeutet ein kleiner Raum oder Küchenschrank wo man Esswaren und / oder  Besteck, aufbewahrt. Hier hat der Name eine Bedeutung in der englischen Sprache.

Fooby Webseite Domaine .com gesichert aber Umleitung nicht richtig eingestellt. Fehler für Anfänger?

Fooby Webseite Domaine .com gesichert aber Umleitung nicht richtig eingestellt. Fehler für Anfänger?

3.  Marketing Trend: Digitale Kopfschmerzen

Was Amazon klar demonstriert ist, dass ein früher Markteintritt – wenn nicht zu früh – es einem einfacher macht den Markt zu erobern. Das hat relativ wenig mit Marketing zu tun…aber nur auf den ersten Blick, denn ein gutes Branding macht Amazon alleweil.
Beispielsweise hat Amazon immer den Firmennamen vorne angestellt. Produktnamen beginnen also immer mit dem Wort Amazon.
1 bis 3 weiteren Wörter, welches das Produkt beschreiben wie z.B. Amazon Web Services, werden hinten angestellt.
Migros versucht eine ähnliche Strategie mit migusto.migros.ch or migipedia.migros.ch
Apple macht es mit dem kleinen i das by iPhone, iTunes, usw. vorne ansteht.
Was Social Media wie Instagram oder Twitter betrifft, ist Amazon fast gleich wie Apple, Funkstille. Anstatt es selber zu tun oder Influencers einzustellen, lässt man diese aus Eigeninitiative über die Firma und deren Produkte schreiben. Das tun diese sowieso. Somit hat man die Werbung oder auch Aufmerksamkeit gesichert, ohne dafür zu bezahlen.
Trotzdem spielt Branding auch bei diesen grossen Firmen eine Rolle. Dabei sind laut A. Aaker 3 Dinge wichtig:

  1. Wahrnehmung (Awareness) der Marke, d.h. kennen wir die Marke, auch vom Brand Buzz (d.h. haben die Leute schon was gehört über diesen Brand oder diesen Club) abhängig.
  2. Assoziation und Glauben (z.B. über das Produkt oder die Marke).
  3. Einstellung zur Marke (positiv, negative oder keine Meinung).

Man kann dies sicherlich sehr gut mit digitalem Content lösen. Doch auch die Migros, Tchibo oder Coop sind Webhinhalte immer wichtiger. D.h. diese müssen von der Zielgruppe angeguckt werden und diesen Mehrwert bieten (siehe auch Tabelle 2).
[su_box title=“Was ist ein Blog“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Definieren können wir dies wie folgt:

  1. Regelmässige Publikation neuer Inhalte: Blogger schreiben regelmässig Text zu einem Thema (z.B. Essen, Kochen, Fashion, Technologie oder Gaming).
  2. Texte mit Substanz: Die Texte sind pro Blogeintrag fast immer mehr als 400 Worte lang und haben auch Fotos oder Grafiken um die Sache visuell attraktiv zu machen.
  3. Kommentar- / Dialogfunktion aufgeschaltet: Der Blog gibt Leser nicht nur die Möglichkeiten Inhalte einfach auf Social Networks zu teilen. Viel wichtiger ist, das Leserinnen Kommentare zu einem Beitrag schreiben können.

Man kann auch sehr schnell rausfinden ob ein Blog die obigen Kriterien erfüllt oder nicht. Ein Blog ohne Dialogfunktion oder Kommentarfunktion ist ist kein Blog (siehe diesen Kommentar zum Thema was ist ein Blog).
Siehe auch Definition in meinem Buch: Social Media Audit. Achieving deep impact…  S. 5
[/su_box]
Es ist klar, dass es ganz verschiedene Blogger gibt. Man bloggt zum Spass  (z.B. Sabine Gimm). Andere auch um dank dem Blog ein wenig Geld Geld zu verdienen (z.B. gesponserte Posts, Einladungen zu Events, Reisen, usw.)
Manche versuchen sich als Influencer zu etablieren (z.B. Fanny Frey tolle Fotos, klassisches Broadcasting – null Dialog).
Anderen ist es egal ob sie Influencer sind oder nicht. Doch dank deren authentischen Stil sind sie zu 150% Stars auf ihrem Gebiete  (z.B. Michèle Krüsi oder Petra Drissen – ganz verschieden aber 100% authentisch und interessant).

3.1  Influencer richtig auswählen

Was vielen Firmen Probleme bereitet ist die besten Markenbotschafter zu finden und dann auch auszuwählen. Wenn weder bei Coop noch Migros die Verantwortlichen genau verstehen,  was ein Blog ist (siehe hier für Beispiele und oben), wird es schwierig.
Coop-Marketingchef Thomas Schwetje versteht es die Foodbloggerin in den Mittelpunkt zu rücken.
Doch sollte es nicht die Geschichte und die „interviewte“ Person sein welche wir im Blogeintrag in Mittelpunkt setzen sollten?

Sprechen solche Inhalte das Zielpublikum an? Noch wichtiger ist dann auch ob diese angesprochenen Kunden dann die dazugehörigen Coop Produkte kaufen?
Hier hätte man wohl mit der richtigen Methode systematisch vorgehen sollen, und nicht 2 Bloggerinnen auswählen welche:

  • Im gleichen Alter sind.
  • Beide Personen sind weiblich;
    ===> d.h. Männer und ihre Kochkünste sollen nicht angesprochen werden? Kaufen die keine Coop Produkte?
    Wohl kaum der Tatsache entsprechend, also warum diese Gruppe ausschliessen?
  • Den Bloggerinnen wird nicht erlaubt im Coop Fooby Blog authentisch rüber zu kommen, im Gegensatz zu deren privaten Blogs –Fanny Frey und  Nadia Damaso!

Influencer auswählen bringt was. Doch primär als Auswahlfaktor Schönheit oder Alter zu nutzen, dass kann es ja wohl nicht sein? | Urheber: Foster & Asher |auf Death to Stock Photo

Influencer auswählen bringt was. Doch primär als Auswahlfaktor Schönheit oder Alter zu nutzen, dass kann es ja wohl nicht sein? | Urheber: Foster & Asher |auf Death to Stock Photo


Die obigen Beispiele zeigen, auch wenn wir einen Trend nicht verpassen wollen, sollten wir dies systematisch, langfristig und sorgfältig angehen. Eine Auswahl von einem Influencer basierend auf z.B. Instagram Followers ist der falsche.
Im weiteren ist es bei der Zusammenarbeit auch wichtig, dass man einen #Hashtag plant und diesen gut einsetzt.  Das gilt auch für nicht kommerzielle Organisation wie ein Verein wie der #MCLago
Wenn niemand über Dich redet in der digitalen Welt, wie hilft dies dann dein Produkt zu verkaufen? Wie oben erwähnt, Wahrnehmung, Glauben über die Marke und Einstellung sind wichtig. Doch um wahrgenommen zu werden braucht es gute Arbeit.

Der Hashtag Check für Fooby

Wenn diese Dinge nicht richtig funktionieren, können sie auch nicht die wichtigen Kennzahlen wie Umsatz und Ertrag positiv beeinflussen. So einfach ist das und doch wiederum so schwierig :-)  Viel Erfolg wünscht Ihr DrKPI.

4. Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: Was haben Amazon, Migros und Coop gemeinsam
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

  • Welche Marke ist für Sie ein tolles Beispiel wie man es richtig macht?
  • Wie haben Sie Produktenamen ausgesucht und aufgebaut?
  • Was würden Sie vielleicht heute anders angehen basierend auf Ihren Erfahrungen?
  • Wie nutzen Sie digitale Kanäle oder auch Influencer zur Stärkung der Marke?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werde.

Lesenswert

Offenlegung: Der Autor gibt an, dass einige der hier genannten Brands seine Kunden sind. Jedoch ergeben sich hier keine Interessenkonflikt hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation. 

5.  Authentizität Quo Vadis: Beispiele aus der Praxis

  1.   Migipedia Blog – Dialog ist bescheiden, Werbung ist Trumpf
  2.   A1 Corporate Blog – Blogbeiträge geschrieben von Freelancern, nicht Miarbeitern: Schafft das Vertrauen?
  3.   Philips – Da läuft was schief, gesehen?
  4.   Coop muss hier die Schulbank drücken   – Fooby Wenn weder der Auftraggeber noch der „Influencer“ / Blogger verstehen um was es geht – Coop rückt die Bloggerin statt den Gast in den Mittelpunkt der Fotos und der Story … spricht man so die Zielgruppe an?
Piazza San Carlo, hier spielte sich das politische Leben von Piemont ab. PS: das 1842 eröffnete Café San Carlo war das erste Lokal mit Gasbeleuchtung in Italien.

In Kürze: IWas hat Markenstärke mit der Gründung eines Club zu tun?
Name und Internet Domaine spielen eine wichtige Rolle.
Unser Faktencheck bringt Licht ins Dunkel.

♥ Neugierig? Machen Sie es wie unsere 1,000 Abonnenten, tragen Sie Ihre eMail hier ein and lesen Sie weiter ♥

Wie A. Aaker schon immer sagte, zur Visualisierung von Branding sollten wir uns einen kleinen Sekretär im Kopfe des Konsumenten vorstellen. Diese Kommode hat 3 Schubladen:

  1. Wahrnehmung (Awareness) der Marke, d.h. kennen wir die Marke, auch vom Brand Buzz (d.h. haben die Leute schon was gehört über diesen Brand oder diesen Club) abhängig.
  2. Assoziation und Glauben (Beliefs über den Club).
  3. Einstellung zur Marke (positiv, negative oder keine Meinung).

Wenn uns der Konsument nicht kennt oder beine positiven Assoziationen mit unserem Club hat, wird es schwierig beim Gespräch zur Mitgliederrekrutierung.
In diesem Beitrag geht es um die Gründung vom Marketing Club Lago e.V. Dieser ist Teil des Deutschen Marketing Verbandes oder DMV und deckt die Region Bodensee ab. Obwohl dieser seinen offiziellen und steuerlichen Sitz in Konstanz hat, rekrutieren sich die Mitglieder aus mehreren Ländern – den Anrainerstaaten.
Ich versuche hier einige unserer Erfahrungen im Vorstand aufzuschreiben. Hier fokussiere ich mich speziell was Branding, Markenstärke und Markenimage mit dem Ganzen zu tun hat.

1.  Namensfindung für Produkt oder Verein

Manchmal kann man sich einen Namen wählen welchen man einfach aus einem Hut zieht. Da wir aber dem Deutschen Marketing Verband beitreten wollten, war der Einbau der 2 Worte „Marketing Club“ schon fast gegeben.
Das hiess, irgendwie würde der Name Marketing Club  …. e.V. sein.
Hier sind einige zusätzliche Namen die wir im Visier hatten, wie z.B.:

  • Lago
  • Region Bodensee
  • Bodensee
  • usw.

Offensichtlich ist ein Name wie Marketing Club Region Bodensee e.V. etwas lang im heutigen Zeitalter von Twitter.
Am Ende nutzten wir Marketing Club Lago oder MC Lago in der Kurzform. Lago wurde ja auch schon früher gebraucht zur Bezeichnung vom Bodensee, wie z.B. Lago di Constanza (siehe Wikipedia Eintrag)

2.  Internet  Domaine sichern

Wenn man einen Namen berücksichtigt, ist es wie mit einem Produkt oder einem Start-up, muss natürlich die Internet Domaine frei sein.
Zum Beispiel ist der Name MCBodensee wie auch MC-Bodensee besetzt. Leider ist dieser Name auch schon relativ lang mit 10 Buchstaben.  Unsere Mitglieder bevorzugen kürzere Namen beim Eintippen in das Browser Window auf ihrem Handy.
Aus diesem Grunde war MC Lago für uns interessant. Dies um so mehr, da die Domaine damals noch frei war und wir diese nutzen konnten. Deshalb haben wir uns gleich einmal verschiedene Namen gesichert wie z.B.

  • MCLago.com
  • MCLago.at
  • MCLago.ch
  • MCLago.de
  • MCLago.li

Das war für uns äusserst wichtig, da ein effektives Internet Marketing ohne die dazugehörige Domaine für die Webseite nicht praktikabel ist.

Der Mefistofele - der Teufel von einem Auto - wurde von Sir Ernest Eldridge entworfen. Er baute diesen mit Hilfe eines Chassis von einem 1904 Fiat SB4. Auf einer gesperrten öffentlichen Strasse stellte Eldrigdge am 12. Juli 1924 mit dem Mefistofele mit 234.98 km/h den Landgeschwindigkeitsrekord auf.

Der Mefistofele – der Teufel von einem Auto – wurde von Sir Ernest Eldridge entworfen. Er baute diesen mit Hilfe eines Chassis von einem 1904 Fiat SB4. Ein frühes Beispiel der THEMATIK – Branding is Everything.

3. Hashtag / Schlagwort nutzen:  #MCLago

Aus der Forschung wissen wir, dass Menschen auf mehrmalige Exposure positiv reagieren. Dass heisst:

  • mehr „exposure“ = desto mehr wir etwas sehen, desto eher denken wir es ist ein schönes Bild, gutes Produkt, usw.

Zajonc, Robert (1968).  Attitudinal effects of mere exposure, Journal of Personality and Social Psychology, 9, S. 1-27.
Heute gibt es ebenfalls Forschungsresultate die zeigen, dass wir z.B. Musik eher positiv beurteilen, wenn diese uns bekannt ist und wir sie in einem Laden hören.
Karl K. Szpunar, E. Glenn Schellenberg, and Patricia Plinar, “Liking and Memory for Musical Stimuli as a Function of Exposure,” Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory, and Cognition, 30 (2004), 370-381. 12
Die Einstellung und Wahrnehmung entwickelt sich am ehesten positiv, wenn man die Dinge nicht zu oft sieht oder nicht zu oft eine Werbung sieht.
Overexposure ist natürlich nicht zu empfehlen (Cutting James).
Aus diesem Grunde wollen wir zwar auf unseren Club aufmerksam machen, aber niemand ärgern. Aber mit dem Hashtag #MCLago erhoffen wir uns bessere Platzierung unserer Arbeit in den organischen Suchresultaten. Beispiele sind FacebookGoogle+Twitter oder auf Suchmaschinen wie z.B. Google oder Qwant (hier klappt es z.B. noch nicht).

Doch die Wahrnehmung unseres Produktes oder Vereins kann auch mit Hilfe eines Hashtags in Blogs und auf Webseiten verbessert werden, wie auf:

angezeigt. Erwähnung des Hashtag #MCLago auf möglichst vielen Webseiten und Blogs hilft uns ebenfalls den Club noch bekannter zu machen.

Packen wir es an.

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: MCLago – Warum Brand Equity bei einer Vereinsgründung wichtig ist 
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werden.

Lesenswert

Offenlegung: Der Autor gibt an, dass er Präsident des Marketing Club Lago ist. Jedoch ergeben sich hier keine Interessenkonflikt hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation. 
Vertrauen erhalten braucht viel Arbeit über längere Zeit, verlieren kann man es in Minuten | Urheber: anyaberkut |auf Fotolia #74048678

2017-07 Update: Bademode und Unterwäsche: Was bringen Influencer?
Sponsored Blogeintrag: Dies ist ein von DrKPI gesponserter Blogeintrag
Siehe Update 2016-09-26 ganz unten wie auch 2017-03-18 und die Kommentare.

In Kürze: Haftung & Vertrauensverlust: Sponsor Deals müssen wir offenlegen.
Aber wie erfüllen wir das Gesetz nach Geist und Buchstaben (letter and spirit of the law) und stellen sicher, dass es trotzdem noch authentisch rüber kommt?
Tipps und Tricks aus der Praxis von DrKPI.

Vor kurzem schieben wir über die Compliance Probleme beim Digital Marketing und Influencer Marketing von Unternehmen wie z.B. Buzzfeed, Henkel, Dyson, usw.
Nun bekam ich vor kurzem die folgenden Informationen was man als Blogger tun sollte:

Unsere Kooperationen werden ausnahmslos und immer zu Beginn eines Posts als Werbung gekennzeichnet. Die Begriffe „Werbung“, „Anzeige“ oder „Reklame“ sind rechtlich sichere Varianten.

Was heisst nun Kooperation. Das Geld die Hand gewechselt hat oder vielleicht ein Produkt zur Verfügung gestellt wurde?  Ist das Werbung?
Kann ich da wegen unlauterem Wettbewerb verklagt werden?
Die im obigen Statement aufgezeigte Problematik haben wir versucht unten ein wenig genauer zu analysieren.

Unlauterer Wettbewerb

Nach Gesetz ist Kooperationen sicherlich nicht das gleiche wie Werbung. Die Problematik basiert auf dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) § 4 Nr. 3. Dies definiert, dass Schleichwerbung unzulässig ist. Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (letztmals in DE revidiert Feb. 2016) macht uns dann auf Dinge aufmerksam wie z.B. das Pendant in der Schweiz UWG, Art. 1.
Das bedeutet z.B., dass der Preis gut sichtbar und deutlich lesbar direkt auf dem Button (Buy) zur Annahme des jeweiligen Angebots bekannt gegeben werden. Indirekt kann dies auch in der Nähe gemacht werden.
Aber wo sind da die Stolpersteine für Blogger?  Wir erklären dies unten genauer. Nur soviel, ein Text wie dieser ist sicherlich zu ungenau:

In freundlicher Kooperation mit Müller BV.

Was heisst dies: Hat der Blogger Geld bekommen? Ein Testprodukt? Sonstige Goodies (siehe weiter unten).

Beispiel für den unlauteren Wettbewerb

Werbetext in der Form eines Artikels (redaktionelle Anzeige oder auch Advertorial genannt) muss als solches gekennzeichnet werden. Normalerweise ist der Text in einer Werbung oder Anzeige vom Unternehmen oder dessen Werbetexter geschrieben.
In einem Advertorial oder redaktionellen Anzeige wie im Beispiel von Buzzfeed in England wurde der Text teilweise von Buzzfeed Autoren verfasst. Doch es war eine Werbung für das Produkt. Deshalb hat die Advertising Standards Authority (eine Selbstregulierungsbehörde der Werbebranche) Buzzfeed bestraft. Grund war, die Werbung war nicht ganz klar als solche gekennzeichnet.

Ist ein Sponsored Post Werbung?

Die Rechtssprechung hat weder in den USA, UK, AT, DE noch der Schweiz Klarheit geschaffen was ein „Sponsored Post“ ist. Deshalb ist Vorsicht geboten.
Wir alle kennen diese Problematik auch aus Tageszeitungen. Neulich stellte ich nach Nachforschungen fest, dass die Journalistin vorgefertigte Textbausteine aus einer Pressemitteilung in einen redaktionellen Beitrag eingebaut hatte.
Natürlich war dieser Beitrag weder als „Werbung“ noch als „Anzeige“ gekennzeichnet. Mir als zahlendem Leser wurde das Ganze als redaktioneller Inhalt verkauft.
Gleiches gilt für Blogger auch wenn einige wenige Rechtsanwälte dies nicht so sehen.
Ein Zitat, als solches gekennzeichnet in Blogeintrag, aus der Pressemitteilung des Unternehmens macht einen Blogeintrag rechtlich noch nicht zur Werbung.
Wie unten aufgeführt, entscheidend ist, wieviel der wirklich redaktionelle Teil im Blogeintrag darstellt.

1. Geld bekommen: Warum ist das keine Werbung?

Ich habe von einem Hersteller Geld bekommen um einen Blogeintrag zu schreiben. Dafür teste ich dessen Produkt welches ich kostenlos zugestellt bekam.
Wenn ich den Beitrag selber schreibe, d.h. meine eigenen Worte nutze liegt keine Werbung vor. Aber ein Sponsored Post.
Anders ausgedrückt, es gibt meines Wissens in keinem der 3 Länder in der D-A-CH Region ein Gesetz oder mir bekanntes Rechtsurteil  welches mich auffordert das Wort Werbung oben am Beitrag anzustellen.
Verwende ich im Text ein Zitat das ich während der Pressekonferenz bekommen habe oder in der Pressemitteilung aufgeführt wurde, ist mein Blogeintrag immer noch keine Werbung.
Unten schreibe ich dann meine Offenlegung auch Disclaimer genannt. Darin gebe ich an, dass dies ein gesponserter Post ist. Ich habe für diesen Post ein Beispiel unten aufgeführt.
Fazit:  Wenn ich Geld und Tstprodukt bekommen habe muss ich dies in der Offenlegung angeben. Ebenfalls muss ich den Post oben als Sponsored Post bezeichnen.

2. Produkt kostenlos erhalt: Ist dies nun Werbung?

Wenn ich ein Produkt zu Testzwecken erhalten habe, muss ich natürlich unten im Blogeintrag dies erwähnen.
Das Beispiel für den Text für die Offenlegung / Disclaimer, welches auch zu Deinem speziellen Fall passt findest du hier in diesem früheren Blogeintrag in der Tabelle 2, garantiert.
Ich kann über meine ASICS Laufschuhe schreiben. Wenn ich diese nicht als Testprodukt bekam, sondern selber gekauft habe, dann würde ich das ebenfalls im Blog angeben.  Solche Produkte-Evaluationen mögen Leser besonders, da diese wirklich als authentisch rüber kommen..
Fazit:  Produkt kostenlos erhalten, in der Offenlegung erwähnt: Keine Werbung, du kannst es als Sponsored Post markieren, gibt kein Urteil der uns sagt du musst.

Ist eine Hotel oder Flug Bewertung ein Advertorial, sponsored Post oder was...? | Urheber: Daniel Ernst |auf Fotolia #50499836

Ist eine Hotel oder Flug Bewertung ein Advertorial, sponsored Post oder was…? | Urheber: Daniel Ernst |auf Fotolia #50499836

3. Andere Zuwendungen – Neudeutsch Goodies: Jetzt ist das aber Werbung?

Ein Unternehmen kann dem Blogger auch Naturalien zukommen lassen wie z.B. Wein. In einem anderen Falle bezahlt der Sponsor die Hotelrechnung und meine Anreise an eine Messe.
Dies muss dann im Blogeintrag erwähnt werden. Das heisst neben „Sponsored Post“ ganz oben muss es noch eine Offenlegung unten am Text haben welche darauf hinweist (siehe Beispiele). Diese habe ich auch hier unten erwähnt.
Fazit:  Spesen bekommen oder anderweitige Dinge welche mir einen Vorteil verschaffen. Deklarieren lohnt sich. Keine Werbung.

3.1 Wer ist der Autor beim Sponsored Post?

Bei einem Sponsored Post wird unten oder oben der Blogger als Autor aufgeführt.
Dies ist ein „sponsored Post“ (siehe Markierung ganz oben) und dies ist auch in der Offenlegung (kleingedrucktes ganz unten) aufgeführt.

3.2 Wer ist der Autor bei Werbung

Wenn der Text von der Agentur oder dem Unternehmen geschrieben ist, muss neben dem Wort Werbung ganz oben auch die Agentur/Firma als Autor aufgeführt sein.

Wann ist ein Link ein sponsored oder affiliate Link?

Meines erachtens ist die Unterscheidung zwischen Sponsored Post und Werbung relativ einfach, wenn wir vorsichtig sind und alles klar deklarieren. Es geht hier um Transparenz, d.h. der Kunde darf nicht in die Irre geführt werden. Auch dürfen wir keine falschen Tatsachen vorspiegeln, usw.

Aber was tun mit den Links in einem Sponsored Post?

Verweist mein Link auf ein Forschungspapier an der Universität Potsdam, ist dies sicherlich kein bezahlter Link.
Deshalb ist ein solcher Satz wie der folgende für ein Blogger mehr verwirrend als hilfreich.

2. Wir kennzeichnen zusätzlich alle Werbe-Links innerhalb eines Beitrags (Grundlage: Beschluss v. 23.2.2011, Az. 6 W 111/10, BeckRS 2011, 06931).

Das obige Gerichtsurteil hat eigentlich mit Werbe-Links überhaupt nichts zu tun. Wichtig war hier für das Gericht, das ein Mouseover Hinweis (z.B. dies führt auf eine e-Commerce Seite) keine ausreichende Aufklärung für den Konsumenten sei. Er würde dies sowieso nicht beachten oder sehen. Das reichte dem Gericht um es als unzureichend einzustufen.
Trotzdem gibt es einen Rechtsfall in Deutschland, der in Sachen Links die Dinge klärt:

2. Die Website, auf die von der Beklagten verlinkt wurde, enthält keinen redaktionellen Beitrag sondern Werbung.  LG München I, Urteil v. 31.07.2015 – 4 HK O 21172/14

Das entscheidende bei einem Link ist nicht unbedingt in welcher Art von Beitrag ich diesen Link vorfinde, z.B.  Advertorial oder eine Werbeanzeige.

Entscheidend ist wohin der Link den Leser führt.

Hätte im obigen Falle der Link auf die Stiftung Warentest verlinkt, mit einer Rangliste der Haarprodukte die getestet wurden, dann hätte die Klage keinen Erfolg gehabt.
Das heisst niemand hätte angenommen, dass dies ein Werbe-Link, bezahlter Link oder affiliate Link sei für das getestete Produkt. Wir wissen ja, dass Test-Resultate von der Stiftung Warentest fair und glaubwürdig sind.
Die unten aufgeführten Regeln sind jedoch sehr wichtig und bedürfen noch einer Erklärung:

– Hinter den von DrKPI bezahlten Link wird in Klammern das Wort (Werbung) gesetzt – NoFollow zwingend
– Verwendete Affiliate Links müssen gesondert gekennzeichnet werden (Affiliate-Link) – NoFollow zwingend

Zum Beispiel kann der Link einen Verweis auf den Webshop inklusive einem Code mit welchem ich einen Discount als Leser bekomme enthalten. Vielleicht bekommt dann der Blogger auch eine Kommission für die verkaufte Ware. In beiden diesen Beispielen ist dies dann ein sogenannter Affiliate Link.  Dieser Link muss dann als Werbe-Link gekennzeichnet sein.
Wie LG München I, Urteil v. 31.07.2015 – 4 HK O 21172/14 klar aufzeigt, ein Mouseover Text genügt dem Gericht nicht. Das es ein Affiliate Link ist muss im Text markiert sein.
Ob wir diesem Link ein no-follow geben, wie oben verlangt, hat weder mit unseren Gesetzen noch der Rechtssprechung in der D-A-CH Region was zu tun.
Das no-follow liebt Google. Warum das Google gerne hätte, erklären wir Dir in Tabelle 1 hier.
Fazit: Wenn ich einen Link aus meinem Blogeintrag schalte, ist entscheidend laut Gesetz und Rechtssprechung wohin dieser führt.
Führt der URL oder Link zu mehr Informationen zum Thema auf einer Webseite – d.h. gibt dem Leser Mehrwert – geht dies in Ordnung. Führt er auf die Seite wo das Produkt verkauft wird (auch wenn ich für den Link kein Geld erhielt aber z.B. für den Blogeintrag), muss der Link als Affiliate Link gekennzeichnet sein.
Wer sind die besten Bloggers – Beispiel Rechtsanwälte in der D-A-CH Region.

Die besten Jura Blogs - Rechtsanwälte als Schreiberlinge - DrKPI #BuzzRank in der D-A-CH Region.

Die besten Jura Blogs – Rechtsanwälte als Schreiberlinge – DrKPI #BuzzRank in der D-A-CH Region.

Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

Am Ende geht es um Vertrauen und Authentizität. Dies wollen wir mit unseren Lesern nicht verlieren.
Auch gilt es darauf zu achten, dass wir nicht mit 2 konkurrierenden Marken in Verbindung gebracht werden. Das hilft nicht mit unseren Sponsoren.
Was denkt Ihr?

–  Wie bewerkstelligen Sie als Unternehmen diese rechtliche Gratwanderung mit Bloggern?

–  Haben Sie ein Beispiel wo dies Compliance / Offenbarungs-Deklaration gut gehandhabt wurde?

–   Was raten Sie einer Bloggerin wie die rechtlichen Hürden am Besten umschifft werden können?

Dieser Blogeintrag setzt die Resultate des DrKPI BlogRank der besten LifeStyle Blogger in Austria, Deutschland und der Schweiz in den Kontext der Compliance in Sachen Werbung, Advertorials und Sponsorship.

Gut zu wissen

Best Practice und e-Commerce
Ausführungen zu unlauterem Wettbewerb – gilt für D-A-CH Region
Wenn ein Disclaimer kein Sinn macht – zwecks Links auf die wir verlinken
es gibt leider noch kein Gerichtsurteil zum Thema
2 Anwälte beantworten die Fragen – es ist nicht 100% klar was man tun soll
Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich des Inhalts in diesem Beitrag (oder dieses Beitrags) und dessen Publikation.
Juristischen Hinweise in diesem Blogeintrag sind allgemeiner Art und stellen keine Rechtsberatung dar.
Die notwendige Zeit für das Schreiben dieses Eintrages wurde von DrKPI bezahlt.
 

Zu Guter Letzt

Nicht hilfreich ist es, wenn Quellen nicht richtig interpretiert, sprich – das Original nicht genau studiert wird.
Im Urteil vom Lt. Landgericht München I (Urteil vom 31. Juli 2015, Az. 4 HK O 21172/14) ist weder die Rede von Sponsored noch Irreführung in Sachen Sponsored die Rede.
Der Text unten ist ein Zitat von einem Blogeintrag von Anja welche den interessanten Castlemaker Blog schreibt. Leider kann laut Münchner Urteil ein solcher Schluss – den anscheinend e-Recht24 gezogen haben soll (Infos wo sie dies taten kann ich nicht finden) aus dem Schuldspruch nicht gezogen werden:

So reicht es z.B. nicht aus, einen “sponsored”-Hinweis anzubringen – weder in der Überschrift noch irgendwo im Text. Lt. Landgericht München I (Urteil vom 31. Juli 2015, Az. 4 HK O 21172/14) sei der Hinweis “sponsored” irreführend und nicht eindeutig, weil es ein englischer Begriff sei.  Außerdem sei der Hinweis nicht unbedingt so zu verstehen, dass es sich um eine Anzeige handelt. Der normale Leser könne dies evtl. nicht verstehen und somit in die irre geleitet werden. (Quelle: e-Recht24)

Machen wir es richtig, doch bleiben wir dabei pragmatisch.
Wenn wir unseren Text selber schreiben, ist dies laut Rechtssprechung noch keine Werbung. Doch eine Offenlegung wenn wir Geld erhielten, Spesen bezahlt wurden, ein Muster erhielten versteht sich von selbst. Das Vertrauen unseres Lesers verlangt dies. Ende der Durchsage.
Das wir dabei authentisch bleiben und unsere Leser nicht vergraulen wollen, dies versteht sich von selbst.
Übrigens, diese Problematik haben auch Blogger die schon fast „ewig im Geschäft“ sind. Sowas wie unten ist ein pragmatischer Ansatz, der aber auch zeigt, dass es in verschiedenen Gebieten wie bei Travelblogs anders läuft

Hinweis: Unser Besuch in Vorarlberg fand im Rahmen einer Bloggerreise auf Einladung von Österreich Tourismus, Lech Zürs Tourismus und Klostertal Tourismus statt. Wie immer gibt es hier ausschliesslich meine persönlichen Eindrücke und Meinungen.

Die Offenlegung oben ist klar. Nur ich habe es leider erst gemerkt wo mich jemand am Telefon darauf aufmerksam gemacht hat.
Der Blogger hat eine Reise angetreten für welche er oder sie eine Übernachtung bekam, vielleicht auch Spesen. Davon sind dem Blogger aber keine Vorteile zugeflossen. Will heissen, übernachten muss man irgendwo und Essen ebenso. Klar ist hier, dass dies kein Sponsored Post ist.
Der Post ist vergleichbar mit einem Style Post der eine neue Tasche vorstellt. Doch im Gegensatz zum letzteren, hat eine Reiseblogger oder Fotograf nur seine Eindrücke nach der Reise. Ein zusätzlicher Nutzen wie bei einer Tasche oder einem paar Schuhe gibt es nicht.
[su_box title=“Tabelle 1: Update 2016-09-26: Pragmatischer und rechtlich korrekter Ansatz für die Bloggerin“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Nach den Diskussionen (siehe unten) wie auch solchen via eMail und Telefon schlage ich die folgende Variante vor:
Unter dem Titel klar gekennzeichnet:
Werbung: Dieser Artikel ist gesponsered.
Unten im Beitrag würde ich dann noch ein Offenbarungstext hinzu fügen wie z.B.:
Notiz: Der Autor hat für diesen Beitrag ein Honorar erhalten sowie ein Testprodukt. Der redaktionelle Text wurde in Eigenregie erstellt und wiedergibt meine Meinung. Sie wurde in keiner Weise vom Sponsor beeinflusst.
Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation.

Wenn das Testprodukt zurückging an den Hersteller, unbedingt oben angeben.
Petra Drissen’s Frage nach Gesetzen. Meine Antwort mit dem Gesetzestext hier.
[/su_box]

2017-03-17 Zusatz – 3 Dinge inkl. Affiliate Links

[su_box title=“Offenlegung – à la Google“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1. Impressum / Kontakt: D-A-CH Region
Z.B. im UWG (Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) geht es insbesondere um Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe s der sagt:
„Unlauter handelt insbesondere, wer:….
s.10 Waren, Werke oder Leistungen im elektronischen Geschäftsverkehr anbietet und es dabei unterlässt:
1. klare und vollständige Angaben über seine Identität und seine Kontaktadresse einschliesslich derjenigen der elektronischen Post zu machen,…“
Wenn der Blog irgendwie kommerziell genutzt wird (z.B. wir erhalten Produkte und veröffentlichen Tests), ist ein Impressum zwingend. Dieses empfiehlt sich aber auch sonst.
Das Wort Impressum kann aber, z.B. in der Schweiz durch das Wort Kontakt ersetzt werden.

2. Produkt/Beauty Box zum Test erhalten

Erhält ein Blogger ein Produkt wie eine Tasche oder Make-up kostenlos, in der Hoffnung, dass er dieses testet, muss dies unten im Blogeintrag angegeben werden (für Beispiele – siehe Tabelle)

3. Affiliate Links wie ein Amazon-Partner Link

Wer Affiliate Links mit denen man Provisionen bekommt schaltet, der handelt gewerblich. Das heisst ein Impressum ist Pflicht.
Ebenfalls sollten diese Links gekennzeichnet. Ein Beispiel ist ein Sternchen * Unter dem Beitrag sollte dann sowas stehen wie:

  • * = gesponsorter Link“

[/su_box]