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Teenagers gucken sich was an auf dem Smartphone - mobiles Internet | Urheber: ViewApart |auf Fotolia #76987797

In Kürze: Tipps für WhatsApp, Instagram, Facebook, usw. inklusive kostenlose TOOLS für das Handy.
Hilfe zur besseren Konzentration in der Schule, minimierte Risiken in Sachen Mobbing und Bullying, sowie ein verbesserter Datenschutz. 

Diesen Freitag habe ich die Möglichkeit, mich mit 11 bis ca 13 Jahre alten Schülern und Schülerinnen über Sicherheit, Datenschutz, Nutzung usw. in Sachen mobiles Internet auszutauschen.  Ich habe mir für diesen Tag viele Gedanken gemacht. Dabei fand ich auch Jugendmedienschutz: Empfehlungen der Carl-Schurz-Schule an Eltern wo es heisst:

Sammeln Sie Handys und mobile Spielkonsolen abends ein! In einer 5. Klasse laufen in deren WhatsApp- Gruppe an Wochentagen zwischen 22 und 6 Uhr bis zu 500 Nachrichten auf. Handys und Spielkonsolen über Nacht im Kinderzimmer führen unweigerlich zu Schlafmangel (platzieren Sie also auch keinen internetfähigen Computer im Kinderzimmer).

Das Telefon oder die Spielkonsole wegnehmen, ist oft nicht unbedingt praktikabel oder man vergisst es!
Auch scheint mir dies nicht notwendig.  Langfristig hilfreicher ist es, wenn wir unseren Kindern helfen, ihr Verhalten mit diesen Geräten zu optimieren. Nur ein solches Vorgehen hilft, ihnen die Technologie in den Griff zu bekommen, d.h.

nicht die Technologie kontrolliert den Schüler sondern die Schülerin kontrolliert die Technologie (d.h wann nutze ich diese, wie lange, wozu, usw. siehe Gattiker, 2001).

Dieser Beitrag ist ein Ratgeber für Schüler und Schülerinnen und hilft diesen die Handynutzung zu verbessern. Mit der Umsetzung der Tipps hier verringern sie das Risiko für Belästigungen, verbessern den Schutz der eigenen Daten und vermeiden Schlafstörungen (siehe auch  CH Studie).
Dieser Beitrag ist wie folgt strukturiert (eine Überschrift unten anklicken um diesen Teil zu lesen oder einfach weiter scrollen):

1. Gesundheit – Tipps & Tools
2. Datenschutz und Sicherheit – Tipps & Tools
3. Zeit Management- Tipps
4. Belästigungen minimieren: Checkliste & Einstellungen Handy
5. Mitdiskutieren – Slides runterladen
6. Cyberbullying vermeiden
7. Österreich stimmt uns nachdenklich

1.  Gesundheit hat einen Preis

Handynutzung beeinflusst unseren Schlaf, Konzentration, usw. (siehe detaillierte Daten einer Studie über Handynutzung).
Die Studiendaten zeigen, dass es sich für Schüler und Teenies lohnt, die folgenden 6 Punkte zu berücksichtigen.
[su_box title=“6 Punkte um die stetige Strahlenbelastung vom Handy zu minimieren“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Handystrahlen sind ungesund, deshalb sollten wir die folgenden Dinge tun:
1.  Mobile Internetnutzung einschränken: Es empfiehlt sich zu Hause immer das WLAN (drahtloses Netzwerk) zu nutzen.
2.  Handy am rechten Ohr halten:  Laut Forschung schwächt ein langes Telefongespräch auf dem linken Ohr unser verbales Gedächtnis für einige Zeit. Das heisst, am nächsten Morgen können wir uns bei der Prüfung weniger gut an die französischen oder englischen Vokabeln erinnern, welche wir gestern Abend so mühsam gelernt haben.
3.  Nachts das Handy  komplett ausschalten:  Ein eingeschaltetes Mobiltelefon stört unseren Tiefschlaf: Beispielsweise wenn es vibriert, tönt wenn eine SMS oder Snapchat-Mitteilung angekommen ist. Das Resultat ist, dass wir am Morgen früh weniger gut ausgeruht sind oder sogar Kopfschmerzen haben. Deshalb: Handy komplett ausschalten.
4.  Strahlung: Handy nicht ganz nahe am Körper tragen (z.B. Hosentasche oder am Gürtel angemacht). Zu Hause gut einen Meter weg auf dem Tisch oder der Kommode platzieren.
5.  Lange Telefongespräche vermeiden:  Wir rufen die Schulfreundin deshalb vom Festnetz auf ihr Festnetz an. Ansonsten nutzen wir den Computer und rufen mit Hilfe von Facetime, Google Hangout, Skype, usw. an.
6. Schlechte Verbindungen abbrechen: Die Strahlung ist bei schlechten Verbindungen höher. Entweder nochmals anrufen oder noch besser, Gespräch ganz kurz halten.
[/su_box]
Für unseren besten Schlaf und Höchstleistungen in der Schule gehen wir wie folgt vor:

Ab 20:00  Uhr ist das Handy/PC/IPad, etc. komplett ausgeschaltet.

Warum? Für den besseren Schlaf sollten wir 45 Minuten vor dem ins Betten Gehen das Handy nicht mehr nutzen. Ansonsten kann dies zu Schlafstörungen führen. Diese wiederum reduzieren dann am nächsten Tage unsere Konzentrationsfähigkeit in der Schule.
Aber was tun wenn wir Abends noch Hausaufgaben am PC oder Mac machen? Dann müssen wir das blaue Licht welches der Monitor oder Handy Bildschirm ausstrahlt minimieren. Das sogenannte blaue Licht, welches der Monitor ausstrahlt, ist dafür verantwortlich, dass wir länger wach bleiben.
Dies können wir mit Hilfe einer Software tun. Diese filtert Abends das blaue Licht aus und passt die sogenannte „Farbentemperatur“ auf unserem Monitor an.

Resultat: Die installierte Software hilft Dir schneller einschlafen zu können. Trotzdem, 45 Minuten vor deiner Bettzeit ist Schluss!

f.lux Software – am Abend blaues Licht vom Monitor verringern = besseren Schlaf.
Kostenlos für Android Mac und PC …. etwas schwierige Installation für iOS

Übrigens, bevor wir abends im Bett das Licht löschen, empfiehlt es sich ca. 10 – 20 Minuten was auf Papier zu lesen (nein nicht auf dem Handy!). Dies hilft beim Einschlafen garantiert !
Oftmals müssen wir den Batterie-Sparmodus auf dem Handy ausmachen, damit der Google Play Store richtig funktioniert – so wird es gemacht wie hier angezeigt von #DrKPI

2. Datenschutz kostet

WhatsApp kostet nichts, weil Facebook (die Besitzerin) Daten über unser Nutzungsverhalten sammelt (mit wem chattest du, wie oft, wann, schickst du Fotos, usw.)
Mit der Akzeptierung der Nutzungsbedingungen haben wir dieser Datensammlung zugestimmt.
Diese Informationen werden  auf YouTube, Facebook, usw. genutzt, um uns Werbung zu zeigen, die uns vielleicht interessieren dürfte.
Swisscom, Deutsche Telekom, A-1 oder z.B. Sunrise wissen genau, wo wir um welche Zeit mit dem Handy gewesen sind (z.B. Schulweg, Fussballplatz, Migros beim Einkaufen).
Auch das GPS nur dann auf dem Smartphone einschalten, wenn wir es wirklich brauchen.
Wir können die Flut der Informationen, welche wir diesen Plattformen mit ihren Apps übermitteln teilweise einschränken wie z.B.:

  • Plattform nicht nutzen oder nur 1 für Chats,
  • Handy ausschalten – warum nicht, und
  • Facebook gewisse Dinge nicht erlauben (z.B. Fotos mit uns als Person dürfen nicht mit unserem Namen getagt werden).
Wichtig ist, dass wir immer zuerst überlegen, bevor wir etwas tun wie z.B.: Wenn ich das tue, wie findet das Oma, Grossvater, Mutter, Vater, Lehrerin, Kollegen, Arbeitgeber ….

Ein unvorteilhaftes Foto auf Facebook oder Instagram kann uns in der Zukunft schaden.  Beispielsweise, was antworten wir beim Interview für einen Ausbildungsplatz / Lehrstelle, wenn uns der mögliche Arbeitgeber fragt:

Was hast du dir dabei gedacht, als du diesen Schnappschuss aufs Netz hochgeladen hast?

Tool für User: Hilft Dir Deine Privatsphäre besser zu schützen

Wenn du Deine Privatsphäre schützen oder den Datenschutz verstärken willst, gibt es seit ein paar Monaten die kostenlose App Privacy Fix .
Installation auf http://privacyfix.com/start/install
2016-05-20 — Leider wurde Privacy Fix von AVG vom Netz genommen, es kann deshalb nicht mehr runter geladen werden.

3. Zeit Management

Online Games spielen ist toll. Doch all dies braucht viel Zeit.
Somit müssen wir den Zeitverbrauch einteilen. Ansonsten kommen die Eltern nach Hause und der Geschirrspüler ist immer noch nicht ausgeräumt. Und dies obwohl uns die Eltern dieses kleine Amt heute Morgen zugeteilt haben.
Oder noch schlimmer, die Hausaufgaben habe ich heute nach der Schule nicht gemacht…  Doch all dies können wir vermeiden, wenn wir die folgenden 4 Tipps befolgen.
[su_box title=“4 Punkte die uns helfen das Handy effektiver zu nutzen UND Ärger zu vermeiden“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Zeit sparen und Sicherheit verbessern
1. Weniger ist besser: Nur 1 oder 2 WhatsApp, Snapchat Gruppen beitreten (d.h. jede Gruppe hat gut 200 WhatsApp Mitteilungen am Tag – lenkt ab, braucht Zeit).
2. Fragen nicht über WhatsApp oder SMS: Fragen stellen und über diese Technologie beantworten – z.B. über Schulaufgaben – sind immer zeitaufwendig.  Direkt anrufen und Frage stellen. Das geht fast immer schneller.
3. Konzentration auf das Wichtigste: In der Kirche, Schule, beim Frühstück oder Nachtessen das Telefon ausschalten oder aber auf lautlos (nicht auf vibrieren) einstellen.
Legt das Handy weg vom Tisch auf das Pult oder die Kommode. Das erlaubt uns, uns besser zu konzentrieren oder mit den Anderen am Tisch zu reden.  Lassen wir uns nicht ablenken.
4.Zeitlimiten setzen: Beschränken wir das Gamen auf die gleiche Anzahl Minuten welche wir uns täglich sportlich betätigen. Das heisst, 1  Std. Sport gemacht, jetzt Gamen wir eine Stunde.
Aus Eigeninteresse, beschränke das Gamen auf 2 Std. am Tag. Rede lieber mit Freundinnen oder sei draussen.
[/su_box]

4.  Belästigungen vermindern

Auch als Ausbildner, Lehrer, Schulpsychologe müssen wir uns Gedanken machen, was wir auf Facebook oder Instagram posten.
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
[su_custom_gallery source=“media: 5330″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“435px“ Title=“Instagram: Schnappschüsse von sich selber mit viel Haut sind nicht empfehlenswert“ alt=“Instagram: Schnappschüsse von sich selber mit viel Haut sind nicht empfehlenswert“]
Fotos (siehe oben) welche zu viel Haut zeigen sind auch für Erwachsene Ausbildner oder Lehrmeister nicht empfehlenswert.
Für Kinder und junge Erwachsene sind solche ein Tabu.
[su_custom_gallery source=“media: 5332″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“622px“ Title=“ Linus hat seit er 11 ist ein Konto auf Instagram – zeigt aber keine Schnappschüsse von sich selber“ alt=“Linus hat seit er 11 ist ein Konto auf Instagram – zeigt aber keine Schnappschüsse von sich selber“]
Das obige Instagram Konto eines 12 jährigen Buben zeigt nur Fussballschuhe. Er postet die für ihn besten Modelle. Keine persönlichen Fotos.
Ebenfalls hat er sich entschieden, je nach Inhalt eine anderes Konto auf Instagram zu nutzen. Doch gibt er nie seinen persönlichen Namen an.
Übrigens, du kannst ganz einfach auf dem Handy von einem auf das andere Instagram Konto wechseln.
Was wir berücksichtigen müssen, um mögliche Belästigungen zu minimieren, zeigt die folgende Checkliste.
[su_box title=“Bullying, Belästigungen: 6 Tipps wie wir dieses Risiko minimieren können“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1. Alle Inhalte, welche wir aufs Netz posten (z.B. Instagram), sind für LANGE Zeit einsehbar.

Ein dummes Foto, mit welchem dein Freund blossgestellt wird, sollten wir nicht hochladen oder mit dem Handy mit Freunden teilen.
Diese Foto könnte dem Freund/Freundin sogar Probleme bei der Suche nach einer Lehrstelle verursachen, wenn es z.B. der mögliche Arbeitgeber sieht.
Tipp: Am besten nur Fotos welche auch in einer Zeitung erscheinen könnten, keine Personen, nur Spielzeug, Landschaften, Zug, Flugzeug, Puppe, etc.

2. Tief durchatmen: Abklären ob Personen in Foto / Video einverstanden sind, dass dieses publiziert werden.

Haben wir einen Freund entdeckt, wie er was Blödes tut? Ist es wirklich schlau ein Foto zu machen, welches ihn in dieser misslichen Lage zeigt? Noch schlimmer, sollen wir dies dann über Facebook, Instagram Snapchat oder Lime teilen?
Tipp: Niemals eine Bekannte oder einen Bekannten in einer peinlichen Situation fotografieren. Alles was auf Facebook hochgeladen wird ist, öffentlich egal wie Eure Einstellungen sind (siehe Gerichtsurteile).
Ohne ausdrückliche Zustimmung der in der Foto aufgeführten Kinder / Erwachsenen, dürfen wir eine Foto, in dem sie zu sehen sind weder auf Facebook posten, noch über WhatsApp versenden.  
Für Kinder – da minderjährig – heisst dies, wir brauchen die Einwilligung der Eltern, ob wir ein Foto posten dürfen. Klar, das ist mühsam oder ätzend, aber Gesetz ist Gesetz!

3. Bevor wir etwas posten, die Sache überschlafen

Es lohnt sich fast nie von der Tanzfläche oder der Familienparty eine Foto sofort ins Netz zu stellen. Schaut Euch die Fotos morgen nochmals in aller Ruhe und ausgeschlafen an. Vielleicht will eine Person in der Foto gar nicht, dass die Foto ins Netz gestellt wird.
Tipp:  Grundsätzlich gehören Partyfotos nicht auf das Netz. Jemand kann diese dann kopieren und für andere Dinge nutzen. Das kann sehr grosse Probleme verursachen wie z.B. Belästigungen der Person über Chat, eMail, SMS, usw.

4. Positive Einträge kommen bei Lesern gut an.

Schreibt keine negativen Sachen im Netz. Obszönitäten, Fluchwörter, usw. sind bei vielen Nutzern verpönt. Cool ist wer Positives schreibt (siehe Forschung).
Tipp:  Alles, was wir auf Instagram, WhatsApp oder Facebook posten, kann vor Gericht gegen uns verwendet werden (siehe z.B. FR, CH und DE Gerichtsurteile).

5. Der Test: Grossmutter, Freund/Freundin, Lehrer/In, Tante/Onkel, Freunde

Würde dein Vater oder die Grossmutter es als cool finden, wenn du diese Foto publizierst, in welcher Dein Freund auf der Toilette sitzt oder in der Nase bohrt?
Tipp:  Immer überlegen was die Freunde oder die Familie denken, wenn sie erfahren, dass Du dieses Foto hochgeladen hast oder der Autor dieses Beitrages bist. Wenn diese die Nasen rümpfen könnten, Finger weg…. es gibt sonst Ärger.

6. Wenn immer möglich – Handy aus

Spätestens 45 Minuten bevor wir ins Bett gehen wird unser Handy, PC und Game Console ausgeschaltet, d.h. runtergefahren und weg vom Netz.
Tipp: Ausmachen der Geräte. Danach diese über Nacht mindestens 3 Meter vom Bett weg entfernt deponieren. Morgens erst nach dem Frühstück EIN Gerät einschalten und keine Zeit unnötig damit verbringen, WhatsApp, etc. zu checken.
[/su_box]
[su_custom_gallery source=“media: 6049″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“550px“ Title=“Jungs schauen sich was an auf dem Handy| Urheber: ViewApart |auf Fotolia #97351679″ alt=“Jungs schauen sich was an auf dem Handy| Urheber: ViewApart |auf Fotolia #97351679″]
Hier noch 3 Dinge.
[su_box title=“Tipps in Sachen Datenschutz und Sicherheit – Einfach erklärt“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1.  Facebook

Die wichtigesten Einstellungen müssen wir unter Datenschutz Privacy machen.  Wenn Du Hilfe brauchst, das Migros Magazin hat das mit Screenshots toll erklärt.
Übrigens, ein versteckter Link ermöglich das Löschen des Facebook Konto.

2. Instagram

Auf der Instagram-Website klickt man nach der Anmeldung zunächst auf „Profil bearbeiten“. Ganz unten können wir einstellen, ob die Beiträge öffentlich und für jeden Instagram-Benutzer sichtbar sind oder ob die Posts privat und nur von zugelassenen Kontakten eingesehen werden können.
Ist der Schalter “Posts are private “ auf der rechten Seite – bei Android-Geräten kann man das Kontrollkästchen aktivieren – dann sind Posts privat. ABER aufgepasst, ob es dann jemand kopiert und über Facebook verteilt, können wir damit nicht verhindern!
Das Konto kann gelöscht werden, indem wir nach unten scrollen. Da finden wir auf der rechten Seite den Link „Ich möchte mein Konto löschen“.

3. WhatsApp

Hier die Erklärungen zu den wichtigsten Einstellungen.
Achtung! WhatsApp ermittelt Telefonnummern des Anrufers und des Angerufenen, Beginn des Anrufs und Dauer des Anrufs und weitere Dinge. Anhand solcher Metadaten kann man sehr genaue User Profile erstellen.

PS.

All diese 3 Applikationen gehören Facebook. Also Vorsicht: Inwieweit die Daten über Nutzer zwischen diesen Plattformen von Facebook genutzt werden, ist noch nicht ganz klar.[/su_box]

Interessante Links

Schüler und Eltern Infos: Seite der Primarschule Holderbach – Stadt Zürich
Mackenzie Dawson(2016-02-26). How social media is destroying the lives of teen girls. New York Post. Aufgerufen am 2017-02-29 auf http://nypost.com/2016/02/21/how-social-media-is-destroying-the-lives-of-teen-girls/
Higgins, Kathryn (2016-02-25). Judges need social media savvy, warns new research. Aufgerufen am 29. Februar, 2016 von http://www.globallegalpost.com/global-view/judges-need-social-media-savvy-warns-new-research-10550122/#.VtNDyKYsICY.twitter
CH – Bundesamt für Gesundheit – Merkblatt Mobiltelefon
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Handy ohne Risiko? Mit Sicherheit mobil – ein Ratgeber für Eltern. https://www.jugendundmedien.ch/digitale-medien/smartphones-tablets.html
Peter K. Smith, Helen Cowie, Ragnar F. Olafsson, and Andy P. D. Liefooghe (July/August 2002). Definitions of bullying: Differences, in a fourteen-country international comparison. Child Development, Vol. 73, Number 4, p.1119–1133
Weitere Information zum Thema Cyberbullying aus Forschungsarbeiten

5. Mitdiskutieren – Slides runter laden

– Welche App nütz du öfters als andere? Was ist an der App so toll?
– Welchen Tipp hast Du für Schüler (eine App, Tipp zum Zeit sparen, usw.)?
– Wievielen Gruppen bist du auf WhatsApp beigetreten?
– Wie lange gamest du am Tag auf dem Handy, PC, Play Station 4 oder Xbox One?

Slides zum Anschauen / Downloaden

Download der Folien – PDF Datei – 315 KB

[embeddoc url=“http://blog.drkpi.de/wp-content/files/2016-05-11-DrKPI-6-Klasse-Helene-Hora-Schulhaus-Zurich.pdf“ width=“100%“ viewer=“google“]

6. Wie vermeide ich Cyberbullying

Hier erklären wir, was Cyberbullying ist und wie Schüler es schnell selber identifizieren können.
Auch wie wir vermeiden, dass wir selber Cyberbullying betreiben, ist erklärt.
[su_box title=“Tipps in Sachen Datenschutz und Sicherheit – Einfach erklärt“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Was ist Cyberbullying? Forschung mit Schülern in 14 Ländern mit verschiedenen Sprachen zeigt, dass Cyberbullying und Cybermobbing als Synonyme verwendet werden (siehe Smith, Cowie, Olaffson…) . Das heisst sie meinen dasselbe.
Dabei werden die Worte genutzt, um eine Situation am Arbeitsplatz oder im Schulkontext zu beschreiben.
CyberBulling ist, wenn eine Erwachsener, ein Kind oder ein Teenager einen anderen Menschen bedroht, quält oder erniedrigt. Dabei nutzt er oder sie das Internet wie z.B. PC, iPad oder Handy um z.B. denunzierende, kompromittierende oder falsche Informationen zu verbreiten..
Beispiel ist eine WhatsApp Mitteilung die z.B. falsche Dinge über die andere Person verbreitet. Auch kann eine SMS Lügen oder peinliche Wahrheiten über den gemobbten Schüler verbreiten. Bsp. Robi auf der Toilette / WC.
Wichtig. Ob etwas dem Mobbing oder Cyberbullying entspricht, hängt primär von der Wahrnehmung / dem Empfinden der belästigten, lächerlich gemachten und blamierten Person ab.
D.h. wenn Robi es eine Blamage findet, dass dieses Foto von ihm auf der Toilette auf WhatsApp an alle Klassenmitglieder verschickt wird, dann sind wir schon beim Cyber-Mobbing (oben wäre dies Robi).
Zuerst überlegen. Die Dinge überschlafen, bevor wir was versenden. Fragen wir uns erst einmal, wie sich der auf den Arm genommene Schüler fühlen wird, wenn er die WhatsApp Message sieht.
Haben wir Zweifel? Finger weg und keine Nachricht versenden.
Strafrecht und Freunde: Derjenige, der mobbt, riskiert auch ganz schnell seine Freunde zu verlieren! Strafrechtliche Konsequenzen hat cyber-mobbing in vielen Ländern. Auch in der Schweiz (siehe ganz am Ende hier im Beitrag – Bundesrat).
Deshalb, wenn du das Gefühl hast, dass du gemobbt wirst, dann unverzüglich Eltern und Lehrerin informieren.[/su_box]

Bsp. Österreich stimmt uns nachdenklich

Strohmeier und Gradinger (2013) schlagen vor, um von Bullying zu sprechen, brauche es 3 konstituierende Kriterien folgender Art, nämlich:

1.  Vorliegen einer bewussten aggressiven Handlung;
2.  das wiederholte Vorkommen dieser Handlungen und
3.  ein Machtungleichgewicht zwischen Beteiligten, d.h. Täter und Opfer

Gradinger Petra, & Strohmeier Dagmar. (2013). Cyberbullying – Mobbing in neuen Medien: Prävalenzen, Komorbidität und Motive. Psychologie in Österreich, Nr. 1, 7-12. Aufgerufen am 16 Mai, 2016 von
https://www.boep.or.at/download/54f0a5cd6461357e62040000/Gradinger_Strohmeier_Cyberbulling_01.pdf
In Österreich wird die obige Definition von der Schulpsychologie in Materialien an Eltern weiter empfohlen. Da regen sich bei mir Zweifel, ob unsere Nachbarn aus Österreich sich auf dem richtigen Pfad befinden.
Die Definition anhand der obigen 3 Kriterien erinnert an die 60er Jahre in Sachen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Derjenige der belästigt oder mobbt ist sich nicht unbedingt bewusst, dass er dies tut.
Auch muss die Belästigung oder das Mobbing nicht mehrmals vorkommen, um dem Betroffen Schaden zuzufügen. Schon das Versenden der Foto und das immer wieder aufkommende Getuschel in der Klasse darüber, empfindet die Schülerin sicher als Schikane und fühlt sich gequält.
Zu guter Letzt, auch wenn der Kollege oder Mitschüler nicht mehr Macht besitzt als der Betroffene, kann er trotzdem ein Bully sein und/oder die andere Person mobben.
Natürlich, die rechtliche Definition von Cyber-Mobbing oder Cyberbullying wird sich anhand der Gerichtspraxis entwickeln müssen. Da sind wir noch am Anfang.
Bei Cyberbulling kann es sich um eine Straftat handeln wenn z.B. Erpressung (Art. 156 StGB), üble Nachrede (Art 173 StGB), Verleumdung (Art 174 StGB), Beschimpfung (Art. 177 StGB), Drohung (Art. 180 StGB) oder Nötigung (Art. 181 StGB) vorliegen (siehe Bericht des Bundesrates, 26. Mai, 2010. Schutz vor Cyberbullying, S. 22).

Kürzlich nahm ich an zwei Konferenz-Calls der STRIMgroup in Sachen Recruiting, Lehrstellen-Besetzung, Onboarding und Content Marketing teil. Unter anderem war auch ein Thema, ob und wie Flüchtlinge dank Ausbildung in verschiedenen Berufen inkl. MINT noch besser integriert werden könnten.
In diesem Beitrag ist der Fokus vorerst einmal auf Social Media, Content und Crossmedia Marketing im Bereich Recruiting.
[su_box title=“3 Marketing Weisheiten“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1  Geld (Budget) hilft immer.
Die Presse Mitteilung von Nestlé oder Daimler interessiert. Auch habe solche Firmen genügend Personal im Einsatz, um Schlüsselthemen im Content Marketing (z.B. Verkauf, Trends, Recruiting, Umwelt) zu besetzen.
Manchmal ist man sich des regionalen Interesses sicher – Heidelberg Cement.
Nationale Aufmerksamkeit für den Mittelständler ist jedoch eher die Ausnahme.
Checkliste: Wie kann Content Marketing funktionieren?
2.  Inhalte die unsere Zielgruppe interessieren machen das Rennen.
Mehrwert ist Pflicht. Deshalb ist ein Bericht über den letzten Betriebsausflug der Auszubildenden, deren Teilnahme am Volleyball Cup oder die Checkliste zur Abschlussprüfung von Interesse.
Die Mischung macht den Unterschied.
Checkliste: Mirjam Herms – Wie nutze ich meine Stärken und Interessen als Blogger?
3. Wir brauchen messbare Zielvorgaben für 2016.
Haben wir uns messbare Ziele gesetzt? Wenn ja, sind diese steuerungsrelevant?
Mehr Facebook Likes sind vielleicht wünschenswert. Doch wie helfen deren Realisation unsere Ziele, wie z.B. Besetzung der offenen Stellen mit qualifiziertem Personal, zu erreichen?
Diese Thematik müssen wir im Team diskutieren. Die Erkenntnisse sollten schriftlich festgehalten werden. Diese Notizen bilden einen wichtigen Bestandteil der Arbeit. Sie machen diese für andere Entscheidungsträger verständlich!
Ansonsten wird die Messung von Twitter Followers, Mentions, Replies, etc. oft zur Nabelschau!
Lesenswert: Wie messen Messi und Ronaldo ihre Erfolge – Social Media Audit der rockt
[/su_box]
Die Fragestellungen in diesen beiden Konferenzschaltungen befassten sich auch mit der Effektivität der verschiedenen Plattformen im Recruiting.
Unten präsentieren wir 3 Trends im Social Media Marketing welche Recruiters wie auch Verkäufer und Consultants berücksichtigen müssen.

Trend 1: Längere Inhalte bevorzugt

Social Media hat often kurze Mitteilungen. Doch längere Mitteilungen werden immer wichtiger. Google liebt es, wenn diese längeren Inhalte dann noch zu weiteren Inhalten auf dem Netz verlinken (z.B. URL zu einem Papier bei der Uni zum kostenlosen Download).
2015 begann LinkedIn das Erstellen und Publizieren von längeren Inhalten zu ermöglichen. Facebook hat die Notes geändert, d.h. für Users das Ganze vereinfacht. Es will das Publizieren längeren Beiträge erleichtern und auch fördern.  Facebook misst wie lange der Leser auf einem Beitrag verweilt. Das heisst, der Zeitfaktor hat einen positiven Einfluss auf die Platzierung der Note im Newsfeed der Fans und Freunde.
Auch Google versucht längere Inhalte in Corporate Blogs positiver zu bewerten als kurze. Solche Beiträge werden z.B. gemäss DrKPI BlogRank Daten öfters auf Social Networks geteilt als kurze Beiträge.
Herausforderung:  Längere Inhalte sind bei Google und Facebook im Trend (z.B. bessere Platzierung Newsfeed und Suchresultate).
Deren Erstellung heisst, die Autorin braucht Zeit für die Recherche und Know-How zum Thema. Das ist bei Wiederverwertung von News in einem 50-Wort Update nicht notwendig.
Lesenswert: Die Trends für Social Media 2016

Trend 2: Jeder will seinen Senf dazugeben

Über 97.6% der Corporate Blogs haben keine Leser-Kommentare. Da ist ein Blog mit 2 Leserkommentaren je Eintrag eine nennenswerte Ausnahme. Wenn die Autorin dann noch die Leserkommentare beantwortet, ist dies schon eine Seltenheit.
Leser kommentieren natürlich auch auf Facebook und anderen Social Networks. Dies passiert oft vom Smartphone aus. Da versteht es sich von selbst, dass die Kommentare kürzer sind. Dies spart Zeit. Ebenfalls sind diese Kommentare nach wenigen Tagen kaum mehr auffindbar für Otto Normalverbraucher.
Das Resultat ist, Nutzer geben oft ihre Meinung ohne sich vorher versichert zu haben, dass ihre Fakten stimmen. Schreib oder kommentiere einfach mal drauf los.
Das Beispiel vom Dezember 2015 unten zeigt dies schön auf. Einige der Kommentatoren nahmen sich nicht einmal die Zeit rauszufinden, was im Blog geschrieben stand. Auch holen sie sich kaum die Fakten, warum ein Blog tiefer eingestuft wurde als sie dachten er müsste. Einfach seine Meinung kundtun ist Trumpf.
Dies macht es jedoch für ein Unternehmen schwieriger, einen konstruktiven Dialog mit der Zielgruppe auf Facebook zu führen. Von Mehrwert ganz zu schweigen. Denn oft scheint es, dass der Akt des Kommentieren wichtiger ist für die Leser, als auf die Qualität dessen zu achten.
[su_custom_gallery source=“media: 4389″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“747px“ margin=“2px“ height=“1767px“ Title=“Facebook: Jeder will mitreden, aber wenn der Leser die Fakten vorher nicht checkt, dann sieht er oft dumm aus mit seinen Kommentaren“ alt=“Facebook: Jeder will mitreden, aber wenn der Leser die Fakten vorher nicht checkt, dann sieht er oft dumm aus mit seinen Kommentaren“]
Herausforderung: Dialog ist King. D.h. aber auch jeder will seinen Senf dazugeben z.B. auf Tumblr oder Facebook.
Engagement und Dialog auf der Firmen-Webseite oder dem Corporate Blog kommt nicht automatisch. Es braucht Fingerspitzengefühl und engagierter Einsatz der Autoren!
Das hilft: 10 Punkte für den besseren Blog

Trend 3: WhatsApp, Facebook, Instagram, Google+ oder was sonst?

Die Schwierigkeit ist zu wissen, welche Plattform in 5 Jahren noch aktuell sein wird.  Was heute fasziniert ist schon vielleicht morgen Geschichte.
Wer erinnert sich noch an Second Life?
Topsy die Social Media Analytics Firm welche Apple vor 2 Jahren für $200 Mio gekauft hat wurde 2015-12-14 abends in San Francisco sang und klanglos geschlossen.
Im Weiteren kann es auch passieren, dass die Zielgruppe sich wohl in einem Kanal tummelt. Jedoch kann es auch passieren, dass dort die Zeilgruppe weder Lust auf Werbung hat, noch sich mit einer Marken Persona auszutauschen will (z.B. WhatsApp).
Die Kennzahlen in der Präsentation unten zeigen folgende Trends auf (Download für Slides mit Links zu zitierten Studien – PDF Datei – 550 KB):

–  Obwohl immer mehr Leute Social Media nutzen, wird dies primär zur Interaktion mit Freunden und Mitgliedern der Familie eingesetzt.

–  eMail ist auch heute laut Daten aus der D-A-CH Region ein sehr populäres Kommunikationsmittel (eMail Newsletters für ‚wichtiges‘ Material sind bei Schülern und Eltern beliebt).

–  Mehr Leute nutzen Google mehrmals die Woche als man so denkt. Neben der Suchmaschine sind z.B. in den USA ca 20% der Internet Nutzer täglich auf Google+ anzutreffen.

–  Relevante Themen zum Fachgebiet mit Inhalten welche den Nutzern Mehrwert bieten, müssen besetzt werden. D.h. nicht Stories über die Firma, sondern Problemlösungen für die Zielgruppe sind beliebt (das kann teilweise auch mit einer statischen Seite klappen – Berufsausbildung Schenck Process GmbH).

Diese Charts wie unten aufgezeigt müssen in Ihre Planung für 2016 einfliessen. Diese helfen Ihnen mit Hilfe einer guten Strategie besser zu agieren.
[embeddoc url=“http://blog.drkpi.de/wp-content/files/2015-12-Strim-Group-Tel-Coference-DrKPI.pdf“ download=“all“ viewer=“google“]
Links in der Präsentation anklicken, sodass Sie die Originalstudie im Detail angucken können. Download Kennzahlen von DrKPI.
Früher haben viele Leute Flickr genutzt, wie dies die Rhätische Bahn noch heute tut – sehr schöne Fotos! (auch wir sind auf Flickr – Measure-for-Impact).
Doch für die unter 35-jährigen hat Instagram Flickr’s Position übernommen. Es eignet sich ausgezeichnet für die Selbstdarstellung (das gilt auch für Tumblr, ein von Yahoo gekauftes Tool).
Chemie- oder Energie-Unternehmen platzieren ihre Fotos vielleicht besser auf Flickr  als auf Instagram.
Nichtsdestotrotz gilt, die Zentrale Schaltstelle für Inhalte und Dialog ist die Webseite des Unternehmens. Diese sollte dank Blog Software so gestaltet sein, dass sich die Zielgruppe angesprochen fühlt. Inhalte müssen klar ersichtlichen Mehrwert bieten.
Dialog mit Auszubildenden auf der Webseite braucht Effort und Zeit. Doch heute muss dies Programm sein.
Lesenswert: Ann Sophie (15): So nutze ich Social Media (Entertainment ist Trumpf)

Schlussfolgerung

Wichtig ist, sich in diesem sich schnell ändernden Umfeld rasch anzupassen. Ebenfalls müssen wir uns kontinuierlich verbessern.

Tamara Molitor: Ausbildungsleiterin der Adolf Würth GmbH & Co. KG  – Wir haben bis vor 1 Jahr unsere Facebook Seite zum Recruiting im Ausbildungsbereich sehr aktiv genutzt. Doch die Interaktion und Resonanz bei Zielgruppen, wie z.B. Schüler oder Studenten, war für uns nicht optimal. Wir nutzen diese Seite weiterhin, doch setzen wir dafür heute weniger Ressourcen ein.

Keiner weiss was morgen sein wird – Flexibilität ist gefragt

Die obigen 3 Trends gilt es jedoch zu berücksichtigen. Nur dies sichert die weiterhin effektive Nutzung der eigenen Ressourcen.
Auch grosse Firmen tun sich hier schwer (z.B. Migros). Sie können dank ihrer überdurchschnittlich grossen Ressourcen teilweise noch heute Strategien erfolgreich nutzen, welche schon 2013 passé waren (Royal Air Force hilft Migros, Lidl und Tesco).

6. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Ist Social Media vielleicht passé?
–  Wie werden Sie nächstes Jahr dank gutem Content Marketing ihre Abteilung (z.B. Ausbildung, Marketing, Produktion, Verkauf) tatkräftig unterstützen?
–  Was wollen Sie mit Ihren Social Media Aktivitäten 2016 erreichen?
–  Was wird für Sie in 2016 in Sachen Social Media Marketing die Nr. 1 Herausforderung sein?

Mehr erfahrenANKLICKEN - der DrKPI Blog Health Check

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Google Analytics reicht nicht zur Erfolgs-Messung - der CORPORATE BLOGKürzlich erklärte mir ein Manager: „Dialogkultur ist Pflicht„.
Ebenfalls müsse dies im Unternehmen und auf der Webseite gelebt werden.

Ich wollte es von einem Personal-Blogger genau wissen. Ich stellte ihr 2 Fragen:

– Welche Ziele hat der Corporate Blog?
– Wie messt ihr ob diese Ziele erreicht wurden?

Antwort

Die vereinfachte Antwort welche ich von der verantwortlichen Person erhielt, lautete:

„… Was das Messen betrifft:
Wir arbeiten mit Google Analytics und schauen dort, wie viele Klickzahlen der Blog insgesamt und die einzelnen Beiträge sowie auch der Podcast generieren.
Im September etwa hatten wir über 6800 Klicks von mehr als 3200 Usern, Tendenz steigend….“

Der Blog existiert seit Ende März 2015. In 7 Monaten (bis Ende Oktober) wurden ca 50 Blogeinträge publiziert (d.h. 7 Einträge je Monat).
Ausser in den Monaten Juli – August hat der Blog jede Woche mindestens 2 neue Einträge.

Wie sind diese Zahlen im Vergleich?

Für den deutschen Sprachraum können sich diese Zugriffszahlen sehen lassen. Die Zielgruppe ist eng definiert.
Zum Vergleich auf unserem Blog in deutscher Sprache bin ich froh wenn es für jeden Beitrag mehrere hundert Zugriffe sind.
Sicherlich, auch im deutschen Sprachraum gibt es Überflieger.  Themen wie Gesundheit sind ein Beispiel für hohe Zugriffszahlen für jeden einzelnen Blogeintrag. Ebenfalls gibt es für englischsprachige Blogs fast immer höhere Zugriffszahlen als für deutsche Texte (z.B. DrKPI Blog auf Englisch hat fast immer mehrere tausend Zugriffe auf einen Blogeintrag).

Welche Ziele führten zu diesem Erfolg?

Jeder Athlet will an die olympischen Sommerspielen 2016 in Rio. Doch bevor der Verband die Athletin nominiert muss diese gewisse Qualifikations-Limiten erfüllen. Beispiel sind Zeitlimiten, usw.
Auch im Falle des Corporate Blogs meines Gesprächspartners wurden Ziele gesetzt:

„Wir wollen gerne mehr in Interaktion mit unserer Zielgruppe, den XY-Verantwortlichen, treten. Denn wir erhalten kaum Feedback, obwohl XY im Strategie-Umfeld sehr bekannt ist und auch geschätzt wird, wie wir dank Umfragen wissen.

Auf unserer Website ***.ch besteht eine Kommentarfunktion, die leider selten genutzt wird.

Mit dem Blog ist es uns gelungen, mit den …-Verantwortlichen verstärkt in Kontakt zu treten.

Auch Sie haben dort ja erfreulicherweise bereits Beiträge kommentiert.“

Dies zeigt, Social Media soll helfen den Dialog mit der Zielgruppe zu verbessern.

Messen Zugriffszahlen im Blog den erhöhten Dialog?

Das Dialog mit den Zielgruppen immer wichtiger wird hat die Personalbranche schon lange realisiert. Daniela Schlick hat dies auf JobNews.At so formuliert:

Eine unverzichtbare Voraussetzung für die Einführung eines Corporate Blogs ist, dass man den Dialog mit der Interessensgruppe führen will…
Wenn es um das  bedachte Antworten auf Kommentare im Blog geht, ist in der Regel das Communications Team gefragt.

Der Authentizität zu liebe muss ich dem obigen Zitat ein wenig widersprechen. Wenn immer möglich, muss der Autor dem Leser antworten und nicht ein Kommunikations-Experte.
Die Grafik unten zeigt die 7 wichtigen Zutaten, welche es zum erfolgreichen Dialog zu berücksichtigen gilt.
[su_custom_gallery source=“media: 3718″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“525px“ height=“317px“ Title=“Diagram: 7 Schritte zum erfolgreichen Dialog im Corporate Blog“ alt=“Diagram: 7 Schritte zum erfolgreichen Dialog im Corporate Blog“]
Die obige Grafik illustriert welchen Herausforderungen sich Autoren stellen müssen. Die Dialogkultur verlangt von Autoren viel ab, wie z.B. Geduld und Zeit.

Doch wie klappt dies bei D-A-CH Blogs?
Stellen sie sich der Dialogkultur mit Erfolg?

HR-Blogs im Benchmark Test

Was ist die erste Herausforderung für Blogs im HR-Bereich wie z.B. Recruiting?

Viele Recruiting oder HR-Blogs haben wenig wenn überhaupt Kommentare von Lesern.

Für die Top 10 HR-Blogs in der CH heisst dies im Schnitt, sie erhalten weniger als 1 Kommentar pro Eintrag (anklicken – Daten im Detail, ist ihr Blog dabei?).
[su_custom_gallery source=“media: 3722″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“528px“ height=“161px“ Title=“Human Resource Blogs – Top 10 NUR Alpiq-Skills.com und Zhag-blog.ch beantworten Leser-Kommentare“ alt=“Human Resource Blogs – Top 10 NUR Alpiq-Skills.com und Zhag-blog.ch beantworten Leser-Kommentare“]
Dies deutet nicht auf sehr hohe Resonanz bei der Leserschaft hin. Doch auch in Deutschland oder Österreich sieht es nicht besser aus.
In der Schweiz werden Leser-Kommentare der Top 10 HR Blogs in den letzten 90 Tagen nur in 2 Blogs beantwortet. Dies ist der Alpiq-Skills Blog und derjenige vom Zentrum für die Ausbildung im Gesundheitswesen des Kanton Zürich.
Weder in Deutschland noch Österreich beantworten die 10 Top Corporate Blogger im HR Bereich Kommentare von Lesern.
Beantwortet ihr Nr. 1 HR-Blogger Kommentare von Lesern im Blog?
[su_custom_gallery source=“media: 3727″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“530px“ height=“349px“ Title=“Human Resource – Dialog im Blog in der D-A-CH Region Scores sind – CH 14, DE 11 und AT 8″ alt=“Human Resource – Dialog im Blog in der D-A-CH Region Scores sind – CH 14, DE 11 und AT 8″]
Das obige zeigt, Corporate Blogs im Human Resource Bereich tun sich schwer mit der Dialogkultur.
Doch in anderen Ländern Europas steht es nicht besser. Die obige Karte reflektiert die folgenden Kennzahlen:

– CH 14, DE 11 und AT 8 und für
– FR 6, IT 4 und BE 2

Solche Zahlen sind nicht berauschend . Das Maximum sind 100 Punkte (Mittelwert 50).

Ratgeber

ANKLICKEN - der DrKPI Blog Health CheckWas tun wenn der Dialog im Recruiting Blog nicht so gut funktioniert?
Die Beispiele oben illustrieren, dass wir vielleicht von einer Dialogkultur träumen. Doch um diese im Blog Wirklichkeit werden zu lassen, müssen wir noch viel arbeiten.
Ohne Schweiss keinen Preis.
Wie bekommen wir Leserkommentare und wenn ja, was müssen wir dann tun?
Mit Hilfe von Social Media einen Dialog mit Lesern zu führen passiert nicht einfach so. Dies illustrieren die Kennzahlen der HR-Blogs in der D-A-CH Region.
Dabei ist auch verwunderlich, dass wenn dann ein Kommentar geschrieben wurde, dieser nicht eine Antwort bekommt. Bedeutet dies Wertschätzung vom Autor? Den Willen zum Dialog?
Hier 3 Tipps um den Dialog im Corporate Blog zu verbessern.
[su_box title=“3 Schritte zur Verbesserung des Dialoges mit Lesern im Corporate HR-Blog“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]
Nicht vergessen, es sind oft die Kommentare der Leser welche für andere Blog Besucher den gewissen Mehrwert bieten. Natürlich, Kommentare zu beantworten und managen  braucht Zeit. Aber es lohnt sich langfristig!

1. Stellen Sie Lesern Fragen im Blog

Fragen zu stellen ist eine effektive Methode, um Leser zum Kommentare schreiben zu animieren.
Am besten scheinen sich kurze Fragen zu bewähren. Diese sollten vorzugsweise am Ende des Blogeintrages eingefügt werden.

2. Aller Anfang ist schwer: Interessierte Leser ansprechen

Oft ist es schwierig den ersten Kommentar für einen Beitrag zu erhalten. Hier muss der Autor des Beitrages aktiv werden.
Hier empfiehlt es sich den Kontakt aufzunehmen mit möglich interessierten Lesern. Beispiele sind Blogger oder Forscher die im Blogeintrag erwähnt werden.
Auch interessierte Kunden zum Thema zeigen vielleicht Interesse zu kommentieren.
Da hilft ein Anruf oder eMail mit URL zum Beitrag mit der Bitte für einen Kommentar. Der zweite Kommentar kommt dann hoffentlich bald.

3. Kommentare verdienen eine Antwort von Format

Der Leser hat sich 10 Minuten Zeit genommen um einen Kommentar zu formulieren. Dieser Effort gebührt Anerkennung. Diese und die Wertschätzung folgt in Form einer Antwort vom Autor.
Natürlich heisst dies 50 Worte damit die Antwort auch Mehrwert für den Leser enthalten kann.
Ebenso braucht es eine eMail mit einem persönlichen Dankeschön.
Das steigert die Wahrscheinlichkeit, dass die Leserin innerhalb 9 Monaten nochmals in einen Eintrag im Blog kommentieren wird. Engagement welches jeder Blogger liebt :-)
Urs E. Gattiker – DrKPI – Dialog im Corporate Blog

Allgemeines

A. Nein, Pingbacks von anderen Blogs oder Webseiten sind keine Kommentare. Dies gilt auch dann, wenn einige Schlaumeier diese als Kommentare im Blog auflisten :-)
B. Den Blog so einstellen, dass Suchmaschinen ihn auch indexieren dürfen. Das Crawlen den Suchmaschinen verbieten, wie dies der Azubiblog ThyssenKrupp Rasselstein macht, ist sicherlich ein Versehen.
Natürlich schätzen wir es, wenn wir mehr Leser über organische Suchmaschinen-Resultate bekommen. Deshalb muss die Einstellung so gemacht werden, dass die Suchmaschine den Blog indexieren darf / kann.
Hier ist erklärt wie man den Weblog einstellt, sodass Bing oder Google den Blog indexieren können.
[/su_box]

Fazit: Es braucht Einsatz

Neulich las ich, dass jedes Unternehmen durch gelebte Werte geprägt ist. Dem kann ich nur zustimmen.
Viele wollen sich natürlich als attraktiver, offener, „cooler“ und fortschrittlicher Arbeitgeber präsentieren. Dieses Image wird auf dem Web, Messen oder in Broschüren kommuniziert. Dabei sind auch Dinge wie durchlässige Hierarchien und eine offene Unternehmenskultur Thema.
Doch noch wichtiger als alle diese Dinge im Employer Branding ist, dass wir unsere Werte auch leben. Eine Kultur mit wenig Hierarchie-Stufen, offener Diskussionskultur, usw. bedingt, dass wir dies auch im Recruiting Blog praktizieren.
Hier gibt es in Deutschland, der Schweiz wie auch Österreich für HR-Bloggers noch viel zu tun! Packen wir es an.

Mit der Verbesserung des Dialoges im Corporate Blog beginnen, Newsletter mit unseren Tipps und Checklisten abonnieren

Was ist Ihre Meinung?

–  Welchen Corporate Blogs mit interessanten Dialogen können sie uns empfehlen?

–  An alle Blogger, wie fördert ihr den Dialog im Blog?

– Welche Tipps haben sie lieber Leser zum Thema?

Weitere interessante Lektüre zum Thema

1. Meike Leopold – Blogger Relations: Endlich handfeste Zahlen?!
2. Konstantin Kühle – Punkt 8 – Call to Action Dialog fördern
3. Katharina Ficht – Die Leser bestimmen die Regeln
4. Mehr zum Thema — Ausbildung, Personal, Recruiting, Lehre, Azubi
5. Haufe PersonalMagazin Aug. 2013 – die besten HR-Blogs in Deutschland (Kriterien nicht 100% genau erklärt, aber interessante Liste)
6. Bernadette Bisculm – Kommentare sind der sichtbare Applaus für Blogger.

Funktioniert das rekrutieren von Fachkräften im Social Web?
Welche steuerungsrelevante Kennzahlen empfehlen Best Practice Experten?
Der Ratgeber mit den Tipps inkl. Checkliste zum Download für die erfolgreiche Rekrutierung mit Social Media.

Recruiting im Web

Immer mehr Unternehmen rektrutieren Fachpersonal im Web. Für einige Firmen ist dies dank des Bekanntheitsgrades des Unternehmens nicht allzu schwierig. Da hilft auch das Markenimage und der Brand mehr Leute zu erreichen.
DochPositionen in den technischen Bereichen wie Informatik, Megantronik, usw. sind auch für Konzerne nicht allzu einfach zu besetzen. Qualifizierte Bewerber in den MINT- oder Gesundheitsberufen zu finden ist für fast alle Unternehmen nicht ganz einfach.
Doch wie finden diese Talente  unseren Positionsbeschrieb? Vielleicht im Corporate Blog dem  Inserat in der Zeitung, oder einer Branchen-Webseite?
Hier einige Hinweise wie man diese Dinge noch optimieren kann.
[slideshare id=48286501&doc=10-tipps-online-recruiting-150518144525-lva1-app6891]

♥ Weitere Präsentationen von DrKPI anschauen lohnt sich

Download: Warum funktioniert die Personalbeschaffung nicht im Social Web? 10 Tipps
Die obigen Slides sind Teil einer Präsentation welche ich am 21. Mai 2015 gebe im Sonnenberg Convention Center Zürich: als Teil der Fachtagung der STRIMgroup “Talent Acquisition”
10 Tipps für knackige Überschriften und Texte auf der Webseite werde ich amd 25. und 26. Juni 2015 auf dem Schloss Edesheim, Edesheim (Pfalz): an der Fachtagung der STRIMgroup “Talent: Strategie & Analytics halten.

Social Media: Der Internet Stammtisch

Social Media ermöglichen es Nutzern ohne grosses technisches Wissen, Inhalte mit Hilfe von verschiedenen Technologien zu erstellen und zu publizieren.
Nutzer schreiben einen Blogeintrag oder kommentieren einen Beitrag im Firmenblog. Diese Inhalte können wir auf Facebook, Linkedin oder Xing teilen. Fotos auf Instagram, Pinterest oder Flickr, usw. Apps wie WhatsApp haben das Texten ersetzt. Facetime, Skype, usw ersetzen immer mehr die Ferngespräche über den klassischen Telekom Anbieter.

Social Media ist vergleichbar mit dem wöchentlichen Stammtisch im Gasthaus – dem Internet Stammtisch.

[su_custom_gallery source=“media: 3155″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“100%“ style=“max-width=520px;“]
Das Unternehmen wünscht sich, dass viele interessierte und qualifizierte Personen sich die Stellenausschreibung anschauen.
PS. Was heute populär ist im Social Media Bereich, kann schon morgen kalter Kaffee sein.

Social Media: Zeit ist ein limitiertes Gut

Was müssen wir tun, damit unsere Zielgruppe sich auch mit dem Stelleninserat auseinandersetzt? Da gibt es einige Dinge zu beachten.  Erfolgreiches Recruiting mit Social Media bedingt z.B., dass die Stellenbeschriebe auch artgerecht für deren Online-Studium aufbereitet werden.
Deshalb ist ein erfolgreiches Online Inserat gut gestaltet. Dies bedeutet jedoch auch, dass es sich vom gedruckten Inserat stark unterscheidet. Warum? Online wird der Stellenbeschrieb nicht auf die gleiche Weise gelesen wie auf Papier gedruckt.
Das Zeitproblem stellt sich mehrfach. Z.B. ist unsere  Zeit beschränkt. Daten zeigen, Mitarbeiter welche Social Media nutzen, sind weniger produktiv und empfinden grösseren Stress. Dies gilt es auch beim Recruiting zu berücksichtigen. Menschen nehmen sich immer weniger Zeit Dinge genau zu lesen und zu studieren. Wir sind „überbenachrichtig und unterinformiert“ („overnewsed and underinformed“).
Zeit ist Geld und wenn wir die Infos nicht richtig präsentieren geht diese in der Flut der Informationen und Updates einfach  Hier unsere 10 Tipps und Tricks.

10 Tipps zum erfolgreichen Recruiting im Web

Erfolg hängt primär davon ab, wie gut man seine Hausaufgaben gemacht hat. Eine Strategie braucht es auf jeden Fall.
Hier 10 Tipps. Deren Umsetzung hilft die Effektivität des Online Recruiting signifikant zu verbessern.
[slideshare id=48288905&doc=10-punkte-ratgeber-recruiting-im-web-150518153447-lva1-app6892&type=d]
 
Download: Links anklicken mehr Ressourcen erhalten:  Ratgeber: 10 Tipps zum erfolgreichen Recruiting im Web  (PDF Datei 55 KB)

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Fragen – Können sie helfen?

  • Was sind ihre Erfahrungen zu diesem Thema?
  • Was war ihre letzter Stelleninserat. welches dank Social Media ein Erfolg wurde?
  • Welchen Tipp haben sie für einen Online Recruiter?

[su_box title=“10 Recruiting Tipps für das Web“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]

  1. Nutzer wollen kommunizieren. Ob z.B. Skype, Kick, Instagram oder Viper, Leute wollen kommunizieren. Technologien mögen verschwinden, doch die Kommunikation bleibt. KOMMUNIZIEREN sie schnell, freundlich & persönlich mit Bewerbern.

Infos: http://blog.drkpi.de/change-management-1/

  1. Search Engine Optimierung (SEO) ist wichtig. In den Texten müssen die wichtigsten Schlagworte vorkommen. Nur so kann der überbenachrichtigte und unterinformierte Nutzer die Infos finden!    Über 80% der Nutzer suchen Jobs und Ausbildungsplätze oder Gesundheitsinfos über Suchmaschinen.

Infos: http://blog.drkpi.de/seo-1/   http://blog.drkpi.de/erlauben-sie-unseren-crawler-ihren-blog-zu-indexieren/

  1. Steuerungsrelevante Kennzahlen (KPIs). 3 bis 5 Kennzahlen. Diese muss das Management verstehen. Die Experten (z.B. HRM, Marketing oder Strategie) müssen dann mit diesen KPIs arbeiten können.

Infos: http://blog.drkpi.de/buch-14-1/

  1. Definition von Resultat / Ziel ist Teil der Strategie. Mit schriftlicher Definition der gewünschten Resultate können Ziele schneller umgesetzt werden. Definieren sie was Erfolg und Misserfolg sind wie z.B.: Wie viele der ausgewählten Bewerber tritt Stelle an und besteht die Probezeit? 70 % ist ein Erfolg, unter 60% wird als Misserfolg eingestuft.

Info: http://blog.drkpi.de/social-media-audit-3/

  1. Definition der Key Drivers / Leading Indikators ist Pflicht. Welche Aktivitäten führen für uns zum Erfolg? Bei Mitarbeitersuche, sind es die Inserate auf Xing oder Linkedin? Im Verkauf, die Spezialangebote vor Weihnachten oder Pfingsten? Wenn nicht, was dann?

Infos: http://blog.drkpi.com/?p=1691  http://blog.drkpi.de/social-media-audit-5/

  1. Kennzahlen / Resultate sind die Basis für Entscheidungen. Wenn die gewünschten Anzahl Bewerber oder Verkäufe nicht erreicht / übertroffen werden, was geschieht dann?  Besuchen wir weitere Messen? Wird die Werbung intensiviert? Wenn Zahlen zu keinen Entscheidungen führen, dann müssen diese Daten nicht gesammelt werden.

Infos: http://blog.drkpi.de/messen-was-sinn-macht-1/

  1. Social Media dient dem Marketing, nicht dem Verkauf. Marketing fokussiert auf das bessere Verständnis der Bedürfnisse und Probleme der Kunden. Social Media hilft diese Bedürfnisse besser zu verstehen. Dabei sind relevante Inhalte für die Zielgruppe Pflicht.

Infos: http://blog.drkpi.de/trust-1 (erklärt bei Prof. Levitt und Prof. Peter F. Drucker)

  1. Inhalte mit Mehrwert für das Zielpublikum haben Erfolg. In der Flut der Fakten haben nur solche Inhalte / Dokumente oder Blogeinträge eine Chance beim Leser. Leserinnen wollen keine Werbung aber Lösungen für ihre Probleme.

Infos: http://blog.drkpi.de/trust-1

  1. Manchmal dem Bauchgefühl trauen. Bauchentscheiden nicht immer misstrauen. Für jede neue Idee nicht immer eine rationale Begründung inklusive ROI verlangen.   Ansonsten werden die meisten Ideen und Innovationen sogleich auf Eis gelegt.    2011 sagte das Bauchgefühl: Facebook funktioniert schlecht bei der Rekrutierung von Personal. 2013 war es ein Fakt (siehe Forschung).    2014 war klar, weder WhatsApp, Instagram, Snapchat noch Twitter helfen mit Rekrutierung. 2016 wird es auch durch Studien belegt sein.

Infos: http://blog.drkpi.com/social-media-audit-building-social-connections-1/  http://blog.drkpi.de/social-media-audit-6/

  1. Prozesssteuerung kontinuierlich optimieren. Mit Hilfe der Kennzahlen und Punkte 1-9 die Prozesse verbessern. Durch Fehler lernen.

Infos: http://blog.drkpi.de/schlagzeile-des-jahres-2/    http://blog.drkpi.de/word-of-mouth-recruiting-1/   Forschung erklärt – Ziel definition ist wichtig… aber dann Prozess

  1. Social Media kann Jobsuche erleichtern.  Doch auch ohne ein LinkedIn oder Xing Profil  kann ein Kandidat interessant sein. Ein wenig genutztes Social Media Profil kann vieles heissen. Z.B. das die Leser weniger Zeit im Web verbringt, aber vielleicht mehr mit Freunden :-) ? Forschung zeigt, hohe Nutzung von Social Media reduziert Arbeitsproduktivität und erhöht das Gefühl von Stress.

Infos: http://mem.to/t/g/56PekR669

Download CHECKLISTE: 10 Tipps zur erfolgreichen Personalbeschaffung im Web (PDF Datei 55 KB) http://securl.de/de-check-2[/su_box]

[su_custom_gallery source=“media: 1662″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“520px“ height=“520px“]

Die Checkliste für das erfolgreiche Praktikum.
Wie erlebt der Schüler den Tag? 
Schnupperlehre für einen MINT Beruf.
Was Unternehmen oder qualifizierte Bewerber wissen müssen.

Lesen Sie mehr zu den obigen Themen gleich unten im Ratgeber für KMUs und Schüler.

Praktikum im KMU

Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind im Recruiting und der Ausbildung gefordert. Ein Thema das wir in diesem Blog schon öfters thematisiert haben wie z.B.

Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Online Recruiting
DrKPI Blog Benchmark: Bayer und Roche im Test

Wir sind ein KMU. Ein Kleinbetrieb mit weniger als 10 Vollzeit Stellen. Wir haben uns entschlossen, einen weiteren Schüler die Möglichkeit zu geben, bei uns ein Praktikum zu absolvieren. Dieses dauerte einen Tag mit Deniz Demir.

Testen Sie eines unserer Produkte jetzt gleich kostenlos:  Performance Ihres Corporate Blog oder der Karriereblog !

Wohin geht die Reise?

[su_box title=“Der Trainer gibt Instruktionen “ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
Genaue Instruktionen vom Trainer an Fussballspieler ist sehr wichtig.
Erfahrungen Schnupperlehre Deniz – Richtig Kommunizieren bei der Arbeit oder im Fussball ist eine Kunst.[/su_box]
Bevor der Betrieb eine Schülerin zum Praktikum einlädt, müssen einige Dinge berücksichtigt werden.  Checklisten sind hier eine grosse Stütze um es besser zu machen. Sie helfen die wichtigsten Dinge während der Vorbereitungsphase nicht zu vergessen.
Ein Beispiel ist, was man einem Schüler mitteilen muss, bevor er oder sie das Praktikum oder die Schnupperlehre antritt:

– Wann und wo (Adresse) fängt die Schnupperlehre an (Zeit, etc.)?
– Braucht die Schülerin spezielle Arbeitskleider?
– Wie ist es mit der Versicherung (z.B. Unfall) und / oder Spesenentschädigung?
– Selbstverpflegung oder Kantine?

Dem KMU oder Ausbildner helfen die folgenden Unterlagen:

Kanton Wallis: Schnupperlehre – Vorbereitung Betrieb
Stadt Winterthur: Merkblatt Schnupperlehren
– DrKPI Lehrstellen Recruiting: 4 Schritte zum Erfolg
Alpiq InTec Gruppe: 5 Tipps für einen Schnupperlehrplatz

Unten schreibt Deniz Demir, was er in seinem eintägigen Praktikum letzte Woche bei der DrKPI CyTRAP Labs GmbH erlebte.
[su_box title=“Ergonomie im Büro macht das Arbeiten einfacher“ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]

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[/su_box]

Deniz erzählt: Auf was muss ich als Schüler achten?

Hier zuerst einmal einige Links zu Webseiten welche einem Tipps geben.

Schweizerischer Gewerbeverband (sgv) und Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK): Vergleiche die schulischen Anforderungsprofile von 153 Berufen
DrKPI Zürich: Erfolgreich bewerben mit Tipps und kostenlosen Tools
Alpiq InTec: Meine 4 Tipps für eine erfolgreiche Schnupperlehre

Die obigen Blogeinträge sind Ratgeber, wie man erfolgreich nach einer Schnupperlehre oder Stelle für ein Praktikum sucht. Auch kostenlose Tools die man nutzt um z.B. eine PDF Datei zu erstellen, kann man downloaden.
Viele Firmen bevorzugen die elektronische Übermittlung von Bewerbungsunterlagen. Mir haben diese Informationen mit den obigen URLs sehr geholfen. Dir vielleicht auch!
Gut 48 Std. bevor meine Schnupperlehre bei der CyTRAP Labs anfing, hat mir die Firma eine Checkliste via eMail zugestellt. 9 Tipps – genannt 10 Tipps :-). Vieles wusste ich von meiner letzten Schnupperlehre. Doch deren Auflistung unten zeigte mir nochmals auf, wie wichtig etwas ist (z.B. Ablenkung bei der Arbeit tunlichst vermeiden).
Die Liste ist unten am Beitrag aufgeführt inklusive URL zum Download!
Diese Checkliste für Praktikanten hat für mich wichtige Dinge angesprochen wie Zeitplanung, Kleidung, Verhalten meinerseits am Arbeitsplatz, WhatsApp, usw.
Ich habe mein Mobiltelefon auf stumm gestellt. Aber es macht halt auch dann Lärm, je nach App :-)
Urs, mein Ausbildner und ich haben dies dann schnell diskutiert. Danach habe ich mein Handy einfach ausgeschaltet. Das nicht mehr abgelenkt zu sein vom Mobiltelefon bei der Arbeit, habe ich dann als positiv empfunden.
Meine Erfahrung ist, dass das Mobiltelefon während der Arbeit als Praktikant am Besten ausgeschaltet bleibt. Während der Mittagspause kann man es wieder einmachen. Obwohl, ich tat dies eigentlich nicht zum eMail oder WhatsApp checken.
Es war viel wichtiger beim gemeinsamen Mittagessen mit den anderen Leuten am Esstisch im Pausenraum zu reden. Hier habe ich dann wieder ein paar wichtige Dinge gehört und gelernt.
Den Tagesablauf habe ich auch 2 Tage vorher als PDF Datei in der eMail erhalten (siehe unten). Zwar ist der Tag nicht genau so abgelaufen wie unten aufgelistet. Doch grösstenteils waren meine Aufgaben schon wie unten aufgeführt. Diese Liste zu bekommen machte es mir einfacher. Aber ich hatte auch das Gefühl, dies hat dem Ausbildner und dem Team es ermöglicht, sich auf meinen Besuch als Praktikant vorzubereiten.
Die Arbeit war dann für mich bereit. Auch mit wem ich arbeiten sollte war klar. Alle Mitarbeiter haben mit mir diese Liste ebenfalls via eMail zugestellt bekommen (siehe im Anhang zum Beitrag).

Was habe ich gelernt?

Ich habe die Stadtkarte am Tage vorher studiert, sodass ich die Büros in Zürich finden würde. Auch die Kleider habe ich am Abend vorher bereit gelegt. Das hat sich gelohnt. Morgens war ich zeitlich gut dran. Kein Stress um früh genug den Bahnhof zu erreichen (Illnau-Effretikon).
Einen ganzen Tag mit dem PC und auf dem Internet zu arbeiten ist anstrengend. Irgendwie anders als im Klassenzimmer. Man darf sich nicht ablenken lassen und muss sich immer konzentrieren.
PS. Deniz interessiert sich für 3 MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) Berufe: Telematiker EFZInformatiker EFZ und vielleicht Mediamatiker EFZ
[su_box title=“Deniz arbeitet am Blogeintrag“ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]

Deinz-schreibt-am-Blogeintrag-Tipps-für-die-Schnupperlehre

[/su_box]

Notizen machen lohnt sich

Ich habe an diesem Tag andauernd was Neues gelernt. Manchmal hat mir der Kopf fast ein wenig gebrummt. Um sicher zu stellen, dass man keine wichtigen Dinge vergisst oder die Aufgabe auch eine Stunde später nochmals ausführen kann, empfehle ich Notizen zu machen. Wie wichtig es ist habe ich unterschätzt.
Gleich wie in der Schule, gut strukturiert und nummeriert sollten die Notizen sein. So kann man die Informationen schnell wieder finden.  Mein Tipp ist lieber zu viele Notizen, als zu wenig. Da kommt man schnell auf 3 Seiten. Ansonsten hat man viel Dinge dann vergessen. Hier muss ich mich noch verbessern.
Sicherlich, Dinge aufschreiben macht einem ein wenig langsamer. Doch wenn man diese Arbeit oder das Gelernte am Nachmittag nochmals nutzen sollte, dann helfen diese Notizen.  Man vergisst dann vielleicht einen von 10 Arbeitsschritten nicht. Genau das ist mir passiert, weil ich einmal etwas nicht aufschrieb. Ein anderes Mal waren meine Notizen zu ungenau und ich musste nochmals fragen. Das war nicht ideal.
Ich hatte einen Schreibblock dabei. Doch vielleicht wäre es besser für alle Notizen ein Buch zu haben. Darin hat man dann für jedes Unternehmen wo man einen Tag schnupperte oder 1 Woche im Praktikum war Arbeitsnotizen. Da muss ich mir noch das richtige Material anschaffen.

Fragen stellen

Bei Bedarf Fragen zu stellen war für mich am Anfang nicht einfach. Auch wenn ich den vorgegeben Arbeitsschritt fertig hatte oder nicht weiter kam, muss dem Ausbilder kommuniziert werden.  Zum Glück gab es ja noch das gemeinsame Mittagessen. Da hat man mit mir über diese Dinge in einer lockeren Atmosphäre gesprochen. Da habe ich auch gleich Tipps bekommen von anderen, wie sie solche Herausforderungen meistern.
Da wurde ich dann auch gefragt, wie man die Dinge für mich besser machen könnte.  Für jemanden der etwas introvertiert ist wie ich, hilft ein informelles Gespräch sehr viel! Ich hatte nach dem Lunch keine Angst mehr gehabt, öfters bei Bedarf zu fragen. Somit konnte ich dem Ausbildner auch sagen, wenn ich einen Arbeitsschritt fertig hatte. Dies erlaubte es mir dann nach neuen Instruktionen, gleich mit dem nächsten Arbeitsschritt zu beginnen.
Kodierung im html (Hypertext Markup Language) Code wie auch das Schreiben im Firmenblog war sehr interessant für mich. Habe ich auch selber erfahren können, dass ein Befehl abgeschlossen werden muss. Ansonsten gibt es Probleme:
<strong>Azubi <strong>  statt <strong> Azubi </strong>
Ohne den / ist der Befehl nicht abgeschlossen. D.h. der ganze nachfolgende Text wurde dann fett angezeigt. Beim Code schreiben ist jeder kleinste Fehler ein richtiges Problem!

Ich hoffe auf Ihren / Deinen Kommentar unten.

Was ging bei Deiner Schnupperlehre sehr gut.
Wie organisiert man den ‚optimalen‘ Schnuppertag?

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Schlussgedanken

Ausbilder haben eine grosse Verantwortung.

Im Praktikum oder der Schnupperlehre muss die Schülerin viel Neues lernen. Man will Schülern den Einblick geben, ihnen zeigen welche Aufgaben man in diesem Beruf ausübt, usw.
Ich habe dies als Schüler völlig unterschätzt. Aber nach mehreren Schnupperlehren / Praktika ist mir dies jedoch aufgefallen. Es gibt grosse Unterschiede.  Einige können fast mühelos auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler eingehen (z.B. verschiedene Persönlichkeiten, Fähigkeiten und Erfahrungen). Machmal muss man die Schülerin jedoch auch sofort auf einen Fehler hinweisen. In anderen Fällen ist die Arbeit einfach nicht gut genug ausgeführt – 80 statt 100 Prozent!
Im Falle der CyTRAP Labs GmbH war der Ausbilder manchmal in der Funktion wie ein Lehrer, Vorgesetzter oder aber auch Kollege. Er versuchte mir Struktur zu geben, mich zu fordern aber auch nicht zu überfordern. Das ist sicherlich nicht einfach. Motivation des Azubi spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Ausbildnerinnen wie auch Lehrer können  von diesem Problem sicher ein Liedchen singen.
In der Schule beim Mathe Test macht man vielleicht einen oder zwei Fehler. Trotzdem ist die Zensur immer noch eine 1-2 oder 5-6. Bei der Arbeit muss es 100% richtig sein.
Zum Beispiel, Fehler führen dazu, dass ein Computer Programm nicht funktioniert.
Egal wie klein dieser Fehler auch ist. Bei mehreren 100 Linien von Code ein winziger Fehler und die Arbeit wird falsch ausgeführt. Mit dieser Situation war ich heute im Praktikum plötzlich konfrontiert. Es dauerte einige Zeit bis wir den Fehler fanden.
[su_box title=“Schüler und Ausbildner: Formular für die Evaluation ausfüllen und besprechen “ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
Ausbilder Urs und Schüler Deniz fuellen Evaluation aus: Die Resultate: Was kann wie verbessert werden
[/su_box]
Am Schluss des Tages haben wir wie geplant das Bewertungsformular besprochen (siehe Foto oben). Das war hilfreich. Der Ausbildner hat mit mir jeden Teil der Evaluation besprochen und erklärt. Zum Glück fand er, dass vieles was am Mittagessen besprochen wurde sich am Nachmittag markant verbessert hatte. War ich froh zu hören. Die Evaluation war, laut Ausbildner „Sehr gut.“

FRAGEN

Als Recruiter, was empfehlen Sie einem Praktikanten? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Als Schüler/In, hast du gute Erfahrungen gemacht in der Schnupperlehre?
Hat man Dir geholfen?
Wurde das Bewertungs-Formular am Abend mit Dir besprochen?

Dieser Beitrag hat Deniz Demir während der Schnupperlehre angefangen. Die Fertigstellung geschah nach dem Praktikum durch Deniz. Er erhielt dabei tatkräftige Unterstützung von Urs E. Gattiker, seinem Ausbildner.

Hilfsmaterial folgt unten

Diese beiden Dokumente hat der Praktikant ca. 48 Std. vor Antritt der Schnupperlehre via eMail erhalten.
[su_box title=“Checkliste zur Schnupperlehre: 10 Tipps“ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
1. Bitte um 9 Uhr bei uns erscheinen (d.h. im Geschäftsleben 5 Min. früher).
2. Dresscode. Weisses Hemd und Krawatte braucht es nicht. Gewaschene Jeans und ein anständiges T-shirt reichen.
Wegen möglichem Kundenkontakt sind Hoodies, Trainerhosen, Trainerjacken nicht zu empfehlen.
3. Dein Mobiltelefon bleibt währen der Arbeit ausgeschaltet. Wir empfehlen dir auch, dieses nicht auf lautlos zu stellen, denn es lenkt Dich immer noch ab. Du brauchst es zur Arbeit nicht!
Während der Mittagspause kannst du selbstverständlich Dein Mobiltelefon wieder einschalten.
4. Bitte bring Deinen privaten PC mit wenn Du für das Praktikum / Schnupperlehre erscheinst. Du wirst auch auf unseren Geräten arbeiten. Trotzdem,  wir werden Dir hoffentlich ein paar nützliche Dinge zeigen, welche Du dann auch nach dem Praktikum auf Deinem persönlichen PC für die Schule nutzen kannst.
Natürlich, private eMails abrufen oder WhatsApp nutzen mit Hilfe des PC machst Du bitte nur während der Mittagspause.
5. Bitte bring ein Notizbuch. Dieses ermöglicht es Dir Eindrücke zu notieren. Auch vom Ausbildner erhaltene Tipps oder Antworten auf Deine Fragen von der Ausbildnerin sollten dort notiert werden.
Hier solltest du auch weitere Eindrücke notieren, welche Dir persönlich wichtig waren (Atmosphäre, fühlst du Dich wohl, waren die Instruktionen klar, usw.).
Bitte packe Dein Notizbuch oder Block gleich am Anfang aus, sodass du sogleich anfangen kannst Dir Notizen zu schreiben.
6. Fragen sind sehr wichtig. Wann immer Du etwas genauer wissen möchtest, oder eine Erklärung unserseits unklar ist, Frage die Ausbildnerin.
Sie wird es Dir gerne genauer erläutern. Es gibt nichts Schlimmeres als eine Arbeit ausführen zu müssen, wo man nicht genau weiss wie man diese erledigen soll. Diese Erfahrung möchten wir Dir ersparen. Hier bitten wir Dich um Hilfe.
7. Auch wir freuen uns von Dir lernen zu dürfen! Wir sind sicher das Du Sachen weisst, die für uns auch sehr interessant sein dürften. Deshalb, lass uns wissen, wie man Dinge auch anders machen könnte. Sage uns, wie du die Sachen siehst.
Kommunikation hilft Dir und uns, die Dinge zu verbessern und Sachen klar zu stellen.
8. Versuchen locker zu bleiben. Es ist nicht immer einfach nicht nervös zu sein. Doch bleib locker. Das wird schon gut. Beim Gespräch versuchen die Hände ruhig zu halten.
9. Abschlussgespräch um 16:30 Uhr. In diesem Gespräch diskutieren wir mit Dir wie der Tag / die Woche verlaufen ist.
Deine Eindrücke möchten wir natürlich gerne hören. Hier werden Dir Deine Notizen helfen.
Auch unsere Eindrücke über Deine Mitarbeit bei uns, Motivation usw. werden wir mit Dir erörtern.
Wenn uns Dinge in Sachen Schlüsselqualifikationen aufgefallen sind (z.B. Schreiben, Grammatik, Mathematik, Teamfähigkeit), werden wir diese hier mit Dir besprechen.
Wir freuen uns auf Deine Zeit als Schnupperlehrling/Praktikant bei uns.
Freundlichst
Urs
1. Download CHECKLISTE Praktikum: 10 Tipps zur erfolgreichen Schnupperlehre (PDF Datei 34 KB)
[/su_box]
[su_box title=“Provisorischer Tagesablauf “ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
1. Checkliste „Schnupperlehre / Praktikum“ überarbeiten. Diese mit Hilfe eines Beitrages für den Blog Unternehmens-Blog vorbereiten (http://blog.DrKPI.de)
Blogbeitrag vorbereiten.
Dokument als Download im Blogeintrag einbauen.
Fotos inklusive html Code überarbeiten
SEO (Search Engine Optimisierung) überarbeiten.
Diese Arbeiten (während und nach meinem Tag im Praktikum) führten zu diesem Blogeintrag.
2. DrKPI Pro CEO Report: Unsere Kunden kriegen wöchentlich einen Benchmark Report. Dieser zeigt auf wie Reichweite, Markenimage und Content Strategie mit Hilfe von gezielten Beiträgen verbessert werden kann.
Der Report ist zur Zeit in Überarbeitung. Der Auszubildende Deniz diskutiert diesen, überprüft html Code und arbeitet an diesem Dokument.
3. Telefon Meeting A. Wir diskutieren über Google Hangouts (Voice over IP) mit der Grafik-Designerin einige graphische Arbeiten welche wir für uns wie auch Kunden umsetzen wollen.
4. Telefon Sitzung mit VR Präsident: Thematik IT und Kommunikation Internet. Details vor dem Meeting.

Wenn die Zeit es zulässt – siehe unten

5. Arbeit mit dem Software Engineer zwecks PHP Code.
6. Weitere Arbeiten mit dem Ausbilder
7. Besuch bei einem Kunden
Urs
Ausbilder für Deniz
2. Download Praktikum: Der Tages oder Wochenplan garantiert den Erfolg (PDF Datei 33KB)
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Better Business Day in Feldkirch ist diese Woche Programm.
Mein Thema: Wie messen wir den Erfolg?
Fussball als Lehrmeister für den Betrieb.
Checkliste mit 4 Punkten.

Der Better Business Day oder #bebuD (hashtag) findet in Feldkirch (AT) statt. Dieser ermöglicht Führungskräften, Selbständigen und Fachkräften aus verschiedenen Branchen sich auszutauschen.
Thema is Marketing und Kommunikation (Tickets gibt es hier).
Hier erzähle ich ein wenig über die Präsentation welche ich in Feldkirch durchführen werde.

Was lernt uns Fussball über Kennzahlen?

Im Fussball würde man denken, dass es einfach ist Kennzahlen zu entwickeln. Dem ist nicht so. Auch hier hängt das Ganze von der Zielsetzung ab. Was will der Club:

– den Sieg in der Meisterschaft,
– den Abstieg vermeiden, oder
– unter den ersten fünf Teams klassiert sein am Ende der Saison?

Die obigen drei Punkte zeigen die Problematik auf. Welche Faktoren wichtig sind um welches Ziel zu erreichen muss diskutiert werden.
BeBuD-Feldkirch-Praesentation-3-Themen

#BeBuD Feldkirch – Messen was Sinn macht !

Was können Messi und Ronaldo besser?

Tore schiessen, klar. Zum Beispiel die meisten Hattricks in La Liga schossen:

–  24 Lionel Messi,
–  23 Cristiano Ronaldo,
–  22 Telmo Zarra, und
–  22 Alfredo Di Stefano.

Am Sonntag 2015-03-08 schoss Messi 3 Tore innerhalb von 12 Minuten.

Messi-hattrick-within-12-minutes
Lionel Messi schoss 3 Tore beim 6:1 Sieg von Barcelona gegen Rayo Vallecano. Er hat in La Liga die meisten Hat Tricks erzielt.

Doch ist ein Tor gleichzusetzen mit Erfolg für das Team? Was ist mit Platzverweisen (rote Karte) oder aber mit Freistössen?
Freistösse sind die Schlüsselfaktoren welche zu Toren führen können. Tore sind KPIs oder Schlüssel-Kennzahlen.
Ballbesitz im Vergleich zum Gegner sind Rohdaten, welche wir sammeln. Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte ist wichtig. Ballbesitz erhöht die Chancen des angreifenden Teams, ein Freistoss zu erhalten.
Natürlich, dank Freistoss gelingt es dann eher Tore zu schiessen (Grafik anklicken um diese vergrössert angucken zu können).

Erfolg-mit-Schlüssel-Faktoren-und-Kennzahlen

Von den gewünschten Resultaten rückwärts arbeiten. Das ist der Schlüssel zum Erfolg.


 
[su_box title=“Messi und Ronaldo: 2 Tipps wie man die La Liga Meisterschaft gewinnt “ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
1. Schlüssel-Faktoren sind der Weg zum Erfolg.  Welche Faktoren helfen uns die Erfolge realisieren zu können?
Fussball:  Die Freistösse im gegnerischen Strafraum erhöhen die Wahrscheinlichkeit, Tore zu schiessen.
Betrieb: Eine hilfreiche und aussagekräftige Schlagzeile: Zum Beispiel „Amazon FAQ: Was tun bei beschädigtem Produkt?“ ist wichtig. Gutes SEO (Search Engine Optimisation) für den FAQ Content hilft eine gute Platzierung in den Suchresultaten zu sichern.
2. Schlüssel-Kennzahlen. Hier gilt es ca. 3 kritische Kennzahlen zu nutzen. Dies hilft sich besser auf das Wichtigste zu fokussieren.
Fussball: Anzahl Siege von Meisterschaftsspielen in La Liga.
Betrieb: Anzahl Anrufe auf die Kunden Hotline mit der Bitte um Hilfe. Zeit welche pro Service-Anruf benötigt wird.
[/su_box]
Wenn Sie das Thema interessiert, 3 CEOs von DAX Unternehmen lesen diesen Blog.  Kostenlos als Newsletter abonnieren (einfach anklicken).
Weiteres zum Thema Content Marketing – geht das wirklich ?
STUDIE-wann-und-wie-schiessen-Fussballer-Tore
Interessante Studie: Von Strategie, über Spielplan über Freistösse zum Tor

Warum muss ich das messen?

Wenn Freistösse im Fussball wichtig sind, welche Situationen führen zu diesen? Sicherlich hat Ballbesitz was damit zu tun. Wenn Real Madrid oder Barcelona in der Hälfte des Gegners den Ball spielen, steigt das Gefahrenpotential. Dadurch kann es passieren, dass ein Real or Barca Spieler vom Gegner gefoult wird. Der dann gegebene Freistoss ist eine Möglichkeit, ein weiteres Tor zu schiessen.
[su_box title=“Dank der richtigen Daten das Jahresziel erreichen “ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
3.  Die richtigen Daten: Helfen unsere Daten die Aktivitäten anzupassen, um die Endziele zu erreichen?
Fussball: Ballbesitz-Anteil während des Spiel (z.B. Minuten, Prozente).
Betrieb: Anzahl Leser / Aufrufe der FAQ Seite oder des Blogeintrages – direkt und über Suchmaschine.
4. Jahresziele  der Geschäftsleitung: Wie helfen die Kennzahlen, Schlüssel-Faktoren und Daten die Ziele der Geschäftsleitung zu erreichen?
Fussball: Gewinnen der Meisterschaft
Betrieb: Kostensenkung um 5 Prozent.
[/su_box]
Natürlich führt eine Werbekampagne nicht unbedingt dazu, dass mehr Kunden unser Produkt kaufen. Das heisst Korrelationen zwischen zwei Variablen ist nicht gleich Kausalität.
Korrelation ist ja nichts weiter als das zwei Variablen sich miteinander bewegen. D.h. wenn es draussen schneit, ist is sicherlich kalt. Diese 2 Faktoren sind positiv korreliert. Wird es warm, schneit es nicht. Sonnenschein und Regen sind negativ korreliert. Bei Sonnenschein regnet es nicht…
Doch selten sind es nur 2 Variablen die das Resultat beeinflussen. Es können mehrere sein die bestimmen, warum ein Team besser ist als der Gegner.
Neben Ballbesitz ist sicher die Qualität der Spieler ein wichtiger Faktor. Indirekt wird dies oft gemessen, indem man die Gehälter zwischen verschiedenen Klubs vergleicht. Vergleiche mit der Höhe der Gehälter und der Schlussplatzierung in der Premier League zeigen uns interessante Dinge. Die Korrelation von Endplatzierung in der Premier League und der Höhe der Spieler-Gehälter is zwischen .5 bis ca .65 je nach Studie.
Arsène Wenger vom FC Arsenal war einer der ersten Coaches, der Genaues über die Geschwindigkeit eines Spieler wissen wollte. Geschwindigkeit is für Wenger die Zeit welche ein Spieler braucht, um aus dem Stande heraus volle Lauf-Geschwindigkeit zu erreichen.
Dieser Zeitfaktor beeinflusst die Wahrscheinlichkeit positiv, dass ein Spieler ein Ballduell gewinnt. Dies erhöht wiederum den Ballbesitz. Wir wissen natürlich, dass nur dank Ballbesitz man die Möglichkeit hat ein Tor zu erzielen.

Schlussfolgerungen

Der beste Ansatz ist wenn man zuerst den Erfolg oder das gewünschte Resultat genau definiert. Erst danach lohnt es sich die Key Drivers (Schlüssel-Faktoren) sowie die Key Performance Indicators (KPIs oder Schlüssel-Kennzahlen) zu definieren.
Schlüssel-Faktoren erfüllen eine besondere Aufgabe. Sie machen klar, warum wir eine gute Weinernte hatten oder eben nicht. Beispiel ist z.B. eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Tage mit Sonne. Ein weiterer Faktor ist Hagel welcher die Trauben im Frühjahr beschädigen kann.
Im Fussball sind dies zum Beispiel Faktoren, wie viel Anteil das Team am Ballbesitz hat. Wenn es über 50 Prozent ist, schafft dies Möglichkeiten Tore zu schiessen. Oder wie hoch ist der Prozentsatz für erfolgreich abgeschlossene Pässe ist hier ebenfalls wichtig zu wissen. Da spielt vor allem der Vergleich mit dem Gegner. Aber auch die Benchmarks mit anderen Teams der Liga sind hilfreich.
Ein Key Driver sind ebenfalls die Kommentare welche ein Blogeintrag generiert. Auch können dies die Anzahl Ansichten eine FAQ (Frequently-Asked-Question(s)) Eintrages sein.
Für jedes Unternehmen ist dies eine individuelle Aufgabe. Das heisst, die Marketing oder aber die Human Resource Abteilung müssen die Schlüssel-Faktoren und KPIs erarbeiten.

Download PDF Datei (680KB) Wie Lionel Messi und Cristiano Ronaldo Kennzahlen nutzen

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier – anschauen lohnt sich.

[slideshare id=45620404&doc=messi-und-ronaldo-best-practice-150309130631-conversion-gate01]
Der Beitrag: Social Media Audit: Was Messi und Ronaldo besser machen

Stimmen Sie mit mir überein?
Was muss man bei Kennzahlen noch berücksichtigen?
Wie nutzen Sie Kennzahlen und Schlüssel-Faktoren um den Erfolg zu messen?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar.
Interessant:
Anderson, Chris, Sally, David (2013). The numbers game. Why everything you know about football is wrong. New York: Pinguin Boos. See: http://andersonsally.com/
Geheimnisse der Zahlen und Statistiken von FC Manchester City auf: http://
Soccermetrics Interview #3: Gavin Fleig (Part I) auf: http://www.soccermetrics.net/soccermetrics-interviews/soccermetrics-interview-3-part-1-gavin-fleig

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Kurzfassung:  Wo suchen Stellenbewerber für den neuen Job?
Wie kann das Unternehmen im Recruiting das Internet besser nutzen?

Mehr zum Thema Recruiting, Active Sourcing und Employer Branding ===> Abonnieren Sie unseren Newsletter
Kürzlich las ich einen interessanten Werbespruch von Markenberaterin Maren Martschenko:

„Konzentrieren Sie sich im Marketing auf das Wesentliche und das Wirksame – für anderes gibt es weder Zeit noch Geld.“

Dieser Spruch leuchtet jedem von uns ein. Doch was sind die Wesentlichen Aktivitäten im Recruiting von Personal? Jährlich beantragen Sie ein Budget, dass von den Verantwortlichen hoffentlich akzeptiert wird. Wenn aber etwas als nicht Wesentlich oder Wirksam taxiert wird, dann kann es passieren, dass  dieser Teil vom Budget gestrichen wird.
Wir mögen den Stellenbeschrieb auf der Firmen-Webseite und dem Corporate Blog platzieren. Wenn genug Geld vorhanden ist, platzieren wir den Stellenbeschrieb in Kurzformat auf einem Job Board. Vielleicht reicht es sogar zum Inserat in der  Zeitung (z.B. Print und Online).

Aber was von den obigen Dingen gehört zum Wesentlichen?
Wie wissen wir ohne Daten, was wirksam ist?

PS. Mit Bauchgefühl zu argumentieren, hilft nicht bei Budgetverhandlungen.

Das die Arbeit mit der Suchmaschine hier nicht ignoriert werden darf, wissen wir. Aber es ist einfacher gesagt als richtig getan. Diese Problematik diskutierten wir letzten Dienstag in einer kleinen Runde der Gruppe #HRtweetupZH (Organisator: Etienne Besson).

Job-Agent-Thalwil-und-weitere-Nischen-Players-am-HR-Tweet-UP-ZH

1. Nischen-Jobsuchmaschinen

Das Suchmaschinen bei der Suche nach Arbeit wichtig sind zeigt sich anhand des Trends von 2004 bis 2014 (Daten vom Bundesamt für Statistik – Schweiz).
In den letzten 3 Monaten haben fast 80% der Nutzer im 2014 Datenset das Internet genutzt um Informationen über Dienstleistungen und Produkte zu finden.
Das hier auch die Suche nach Arbeit eine Rolle spielt ist offensichtlich. Doch sind die Suchergebnisse ergiebig, gut organisiert und übersichtlich?
CH-BFS-wie-Haushalte-Internet-nutzen-Zeitreihe-2004-2010-2014
Hier gibt es natürlich Unterschiede. Z.B. sammelt eine Jobsuchmaschine mit Hilfe eines „Crawlers” (auch “Spider” genannt) die im Internet gelisteten Stellenangebote ein.  Diese findet der Crawler direkt auf der Webseite des Unternehmens mit den offenen Stellen.
Dadurch wird eine ausgeschriebene Stelle bei der Job-Suchmaschine einmal aufgeführt und nicht mehrmals. Jobsuchmaschinen platzieren sich auch weit oben in den organischen Suchresultaten bei Bing oder Google.

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Google-oder-Nischen-JobSuchMaschine-wast-bringt-wem-mehr

2. Ist Google schlechter?

Ob man aktiv nach einer neuen Stelle sucht, oder aber nur passiv Ausschau hält nach möglichen Angeboten, Suchmaschinen werden genutzt (siehe auch Grafik oben vom Bundesamt für Statistik).
Dabei erhält man organische Resultate, je nach Eingabe der Schlagworte im Suchfeld.

Nischen-Jobsuchmaschinen-Google-ads

Top und rechte Kolumne sind Ads bei Google


Wie oben aufgezeigt beinhalten die Suchresultate für Jobs auch Werbung. Ganz oben, wie auch ganz rechts erhält man Werbung anhand der eingegebenen Schlagworte.

Machen es Jobsuchmaschinen besser?

Für mich ist der grösste Unterschied, dass Jobsuchmaschinen ihre Resultate oder Such-Algorithmen auch an Firmen wie Verlage mit Job-Plattformen im Abo verkaufen. Dabei können auch öffentliche Büros für Arbeitslose solche Technologie im Verbund nutzen, um damit die neuesten Jobangebote für ihre Klientel anbieten zu können.

Verkaufs-Strategie-fuer-Job-Such-Maschinen

Ebenfalls können die Ergebnisse auf spezialisierten Plattformen vom Eigner der Jobsuchmaschine Angeboten werden.
Dies kann wiederum in Form einer Webseite geschehen.

Wie sucht die Pflegefachfrau?

Werden die richtigen Schlagwörter genutzt. Dies gilt für den Suchenden wie auch dem Eigner der Job-Plattform oder aber der Webseite des Unternehmens.
Wenn man sich hier nicht einarbeitet. Kann es passieren, dass eine Dipl. Pflegefachfrau HF andere Schlagwörter bei der Jobsuche nutzt, als ein SEO Experte.
Dies führt dann dazu, dass die Pflegefachfrau nicht unbedingt auf der Seite landet, welche für sie die meisten offenen Stellen hat (siehe auch die Terminologie auf Careum – FAQ zur Ausbildung).
Fflege-Beruf-Plattform-fuer-Jobs
Das Team bei Pflege-berufe.ch (Image oben) hat dies gut gelöst (siehe unten).
Eine ganz einfache Suche mit nur zwei Schlagwörtern habe ich gemacht. Die Plattform ist gleich im Rang 1 der organischen Suchresultate. Chapeau an das TEAM der Seite (x28)!
FAGE-such-stelle-pflege-berufe-ch-hilft

Xing und LinkedIn

Der Vorteil von Xing oder LinkedIn ist, dass man eine interessierte Gruppe erreichen kann. Ein Beispiel sind Spezialisten des Branding and Image-Marketing (siehe Dilyana Ivanova Post unten).
Der Nachteil ist, dass die meisten Inhalte auf diesen Social Networks von Google nicht gut oder überhaupt nicht indexiert werden. Ein Grund ist, dass Plattformen wie LinkedIn oder Xing dies gar nicht möchten. Sie bevorzugen es, dass die Mitglieder diese Informationen nur auf der Xing Plattform selber suchen und finden können.
Dies limitiert die Reichweite der Posts mit einer Stellenbeschreibung erheblich. Wenn dann dies ein nicht der Firma angehörender Berater tut, wie z.B. unten, dann kommt dies oft noch nicht einmal gut bei Mitgliedern an.  Nur 1 bis 2 Personen von 5,000 in dieser Gruppe, wollen mehr Infos direkt vom Recruiter.
Solch eine kleine Resonanz kann weder den Recruiter noch den internen HR Experten glücklich machen.
Rekrutierung-auf-Xing-LinkedIn-wie-in-den-70-er-Jahren
Übrigens, auf meine Frage habe ich auch 48 Std. nachher keine Antwort bekommen. Zwar hat die Recruiterin mein Profil angeschaut, mir aber keine eMail via Xing geschickt. Was für einen Eindrukc gibt ein solches verhalten beim möglichen Multiplikator.
Frau Ivanova hat wohl vergessen, dass jeder in der Gruppe die Infos auch weitergeben könnte – klassischer Anfängerfehler: Was man nicht tun sollte – wenn man möchte das eine Stellenanzeige per Mundpropaganda verteilt werden soll (Viral Marketing und Jobs).

Schlussfolgerung

Eine gute Platzierung von offenen Stellen im Betrieb in den organischen Ergebnissen einer Suchmaschinen sind wichtig. Doch kann es einem KMU passieren, dass der Eintrag auf Google+ die ersten 3 Tage auf Position 4 bis 6 erscheint.
Erst nach dieser Periode wird dann vielleicht Blogeintrag mit Fotos und Stellenangaben auf Pos. 6 aufgeführt.
Dieses Beispiel zeigt, dass man die Dinge nicht immer unter Kontrolle hat. Das Google mit Hilfe von Google Plus versucht seine „Hand“ am Puls des Social Media Zeitgeschehens zu haben ist bekannt. Die Auswirkung dieser Aktivitäten von Google auf auf die Suchresultate dürfen wir nicht unterschätzen.
Effektives Recruiting auf dem Internet ist kein Endziel sondern eine Reise welche uns immer wieder Überraschungen bringt.

Testen Sie die Performance Ihres Karriereblogs kostenlos!

[su_box title=“Recruiting: 3 Ziele für den schnelleren Erfolg“ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
1. Suchmaschinen indexieren unsere neuen Stellenangebote innerhalb 24 Std: Das man offene Stellen von Nestlé oder Raiffeisen schnell findet, wird kaum überraschen. Doch KMUs müssen sich anstrengen. Da hilft oft ein Karriereblog der auch über offene Stellen berichtet.
2. Word-of-mouth dank zufriedener Mitarbeiter: Der KMU muss seine Mitarbeiter bei der Rekrutierung miteinbeziehen. Sie sind die effektivsten Ambassadeurs, um das Interesse in aktiv und passiv suchenden Arbeitskräften zu wecken.
3. Wesentlich und wirksam: Der wesentlicher Unterschied ist eine gut gestalteter Stellenbeschrieb, welcher von Suchmaschinen kurz nach Plublikation indexiert wird.
Eine gute Platzierung in Suchresultaten ist Pflicht.
Übrigens, wirksam sind solche Aktivitäten nur dann, wenn diese die gewünschten BewerberInnen bringen von denen mindestens eine Person die Jobofferte akzeptiert und dann auch zur Arbeit erscheint!
Stimmen Sie mit diesen Punkten überein. Schreiben Sie einen Kommentar unten und sagen Sie es uns. Join the conversation!
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Synopsis:  Audi, Daimler, Swisscom: Die erfolgreichen e-Recruiter.

Wie nutzt man Online Content richtig im Ausbildungs-Marketing?
4 Tipps für das erfolgreiche Recruiting im Bereich MINT Berufe.
Für Sie, die Checkliste zum kostenlosen Download.

1.   Zielgruppe

Natürlich sollte ein Azubi-Blog als Zielgruppe primär versuchen Schüler, Berufsberater, Eltern, Lehrer und jetzig Auszubildende ansprechen. Doch auch andere Firmen sowie Medien und Recruiter werden einen interessanten Blog lesen.
Klar ist, dass ein Blog zum Thema Ausbildung nur dann auf Resonanz stösst, wenn die Inhalte von guter Qualität sind. Auch sollten diese Problemlösungen anbieten. Zum Beispiel sind eine Checkliste welche Charakteristiken eine gute Bewerbung hat interessant. Für Schüler auf der Such nach einem Ausbildungsplatz ist eine Checkliste wie man eine tolle Bewerbung zusammenstellt nützlich.  Ebenso eine Vorlage des Briefes welcher mit der Bewerbung verschickt wird.
Auch Beiträge die auf die Problematik bei einer Online Bewerbung hinweisen und Möglichkeiten zur Lösung offerieren sind hilfreich (z.B. Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Online Recruiting).
Tipp: Einträge welche praktische Tipps und Hinweise rund um die Ausbildung beinhalten sind bei der Zielgruppe – Schüler die Ausbildungsplatz suchen – beliebt.

2. Strategie: 2 bis 3 Sätze

Als ich beim Management Guru Peter F. Drucker studierte, erklärte er mir einmal bei einem Glas Wasser, dass die meisten Strategien nicht unbedingt hilfreich sind. Seiner Meinung nach muss jeder Mitarbeiter in der Lage sein, diese kurz skizzieren zu können. Zwei bis drei Sätze, mit den eigenen Worten, auf einem Blatt Papier sollte reichen. Das war Drucker’s Meinung.
Doch oft sind solche Dokumente mehrere Seiten lang. Viele „Buzz“ Wörter werden genutzt. Am Schlimmsten ist jedoch, das diese Dokumente abgelegt werden. Bald nach Abgabe werden sie dann nicht mehr gebraucht.
Tipp: Beschränken Sie die Strategie für das Recruiting neuer Lehrlinge auf die wirklich wichtigen Dinge. Eine A4 Seite sollte reichen.

3. Operative Ziele setzen

Die grösste Herausforderung an die Strategen ist fast immer die Erarbeitung von operativen Zielen. Kurz:
1.  Was bedeutet die Strategie für die Linie oder die Personalabteilung?
2.  Welche Ziele setzen wir uns für das nächste Jahr?
Zur Illustration, einer unserer Kunden erklärte mir, dass er für nächstes Jahr 15% mehr Ausbildungsverträge abschliessen will. Konkret heisst dies für das Unternehmen, 116 statt 100 Personen werden dieses Jahr eine Lehre im August 2015 anfangen. Von diesen 116 Positionen sind ca. 87 der zu besetzenden Ausbildungsplätze in sogenannten Mint Berufen.

Wie gut ist Ihr Azubi oder Karriere Blog?

Aber bei der Zahl ist es nicht getan. Nun gilt es das Ganze runter zu brechen auf die verschiedenen Teilziele. Jedes Teilziel sollte dabei auch mit einer steuerungsrelevanten Kennzahl versehen werden. Das heisst, um diese besseren Kennzahlen zu erreichen, muss operativ etwas geändert werden.  Beispielsweise müssen vielleicht die Anzahl Schulbesuche der Mitarbeiterinnen in der Region erhöht werden (siehe Grafik unten). Das sollte wiederum helfen, die Anzahl Schüler welche bei uns eine Schnupperlehre machen zu erhöhen.
In über 63 % der Fälle bedeutet eine erfolgreiche Schnupperlehre, dass die Bewerberin die drei oder vier Jahre dauernden Ausbildung im Betrieb antreten wird.

BENCHMARK: Für jede Stufe des Prozesses brauchen wir eine steuerungsrelevante Kennzahl - KPI

BENCHMARK:  Dank steuerungsrelevanter Kennzahlen (KPIs) zum Erfolg


Tipp:  Messung erlaubt es zu überprüfen, ob das Unternehmen im Frühjahr auf Kurs ist, die 116 neuen Lehrverträge abzuschliessen.
Ziel- oder Kursabweichungen werden analysiert. Mögliche Kursänderungen müssen dann vorgenommen werden, sodass das Ziel doch noch erreicht wird.

4. Dank Analyse verbessern

Die gesammelten Daten sind ein wichtiger erster Schritt um zu überprüfen, ob sich das Team auf Kurs befindet. Bei Kursabweichungen müssen Massnahmen eingeleitet werden, sodass der Hafen doch noch erreich wird.
Im weiteren muss eine Analyse gemacht werden, um nächstes Jahr weder die gleichen Fehler noch selben Risiken einzugehen. Diese Arbeit gibt Hinweise welche Dinge für nächstes Jahr verbessert werden sollten. Oft zeigt es sich auch, wie dies gemacht werden sollte um, z.B. die Resonanz bei der Zielgruppe zu erhöhen.
Auch der Social Media Audit hilft, die Inhalte im Web und auf Social Networks zu verbessern. Dabei zeigt diese Arbeit ebenfalls auf, wie man noch besser potentielle Interessenten für eine Ausbildung im Unternehmen erreichen oder ansprechen kann.
Zum Beispiel bietet unsere Studie mit der STRIMgroup die Möglichkeiten, Firmenwebseiten und Business Blogs von Schülern evaluieren zu lassen. Diese evaluieren die Webseiten und beantworten dazu Fragen. Dabei stellt man vielleicht überraschende Dinge fest.   Zum Beispiel, das sich angebotene Inhalte nicht per Mausklick runter laden lassen, usw.
 
Online-Schuelerbefragung-2015-STRIMgroup-DrKPI Wie sehen es SchülerInnen:  Verbesserung des Lehrstellen-Recruiting im Schnitt um 29%.

Fazit: Social Media Audit hilft

Regelmässige Evaluationen und ein Social Media Audit der Webseiten Angebote erlauben es Firmen Trends früh zu erkennen.  Zum Beispiel, Daten in 2013 (siehe STRIMgroup und DrKPI Umfrage – D-A-CH Region) zeigten, dass die Resonanz auf Facebook Angebote bescheiden war. Sie ist auch 2013 und 2014 noch weiter gesunken. Teilnehmende Firmen haben deshalb ihre Facebook Aktivitäten im Lehrstellen-Recruiting stark zurückgefahren, modifiziert oder sogar eingestellt.
Die Daten vom Frühjahr 2015 werden es uns erlauben,mögliche Trends im Vergleich zu 2013, oder 2014 zu präsentieren. Dies hilft wiederum den teilnehmenden Firmen die Rekrutierung zur erfolgreichen Besetzung von offenen Ausbildungsplätzen signifikant zu verbessern (machen Sie mit, es lohnt sich).
Tipp:  Unsere Schülerstudien zeigen auf welche Bedürfnisse und Kriterien bei der Auswahl einer Lehrstelle von Schülern genutzt werden.
Usability Tests von Webangeboten mit Schülern (der Zielgruppe) hilft Personalfachleuten ihre Rekrutierungs-Aktivitäten markant zu verbessern.

Download PDF Datei (544KB) Checkliste und Ratgeber: Welche 4 Punkte muss das Azubi-Recruiting berücksichten?

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

Die Präsentation unten skizziert einige Ideen. Die Slides machen Ihnen praktische und kostengünstige Lösungsvorschläge zur Umsetzung in ihrem Betrieb.
[slideshare id=42439895&doc=2014-12-alpiq-vortrag-v3-141207074232-conversion-gate02]

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Fragen an Sie / Dich

– Wie wichtig ist die Schnupperlehre in Ihrem Betrieb bei der Auswahl für und Besetzung der Lehrstellen?

– Wie nutzen Sie Messen bei der Rekrutierung von Auszubildenden?

– Welche Erfahrungen haben Sie als Lehrlingsbetreuer mit Online Content für Auszubildenden gemacht. Erfolge und Misserfolge? Was geht besser?

Mehr Tipps und Tricks zum Thema

    1. Recruiting in der D-A-CH Region
    2. Die 25 besten Recruiting Blogs der Schweiz
    3. Ratgeber Recruiting: Die erfolgreiche Bewerbung
Testen Sie die Performance Ihres Karriereblogs kostenlos!
Wir erklären hier 3 Dinge im Zusammenhang mit Rekrutierung für Aubsbildungsplätze bei der Bayer AG:
1. Wie verschafft man sich mit Hilfe eines Inventars einen Überblick?
2. Wie verbesseren wir die Resonanz anhand einiger Kennzahlen?
3. Wie nutzen wir Kennzahlen um die Social Media Aktivitäten der Bayer AG zu verbessern?

Wir haben schon früher über die Bayer AG und deren Aktivitäten im Social Web berichtet wie z.B.

–  Bayer und Roche im Test

Diesen Sommer hatten wir den Auftrag einen Social Media Audit Light mit der DrKPI Methode über die Bayer AG zu erstellen.
Ziel war es, einen kurzen Überblick über deren Recruiting Aktivitäten im Bereich Ausbildung – Schlagwort Mint Berufe – zu erhalten. Hier eine stark gekürzte Zusammenfassung – inklusive Download-Möglichkeit für den gekürzten Report.

1. Das Inventar

Vor einiger Zeit musste ich einmal ein Restaurant übernehmen. Leider war sich niemand so sicher ob unsere Weinkarte den Präferenzen unserer Kunden entsprach. Deshalb war ein Inventar nötig. Dieses zeigte uns auf, welche Arten von Weinen (z.B. rot oder weiss, trocken oder süss, usw) vorhanden waren.  Wir stellten fest, dass der Weinkeller primär trockene Rotweine der teureren Art enthielt.
Doch anhand der Speisekarte und unserer Gäste war klar, dass hier Verbesserungen notwendig waren.
Genau wie beim Weinkeller gilt es auch bei Social Media Aktivitäten, zuerst einmal einige Dinge zu überprüfen. Dies umso mehr, da es immer schwieriger wird, die offenen Ausbildungsplätzen in den technischen Berufen (auch als Mint Berufe bezeichnet) mit qualifizierten und motivierten Schülern zu besetzen.
Das Inventar kann auch über Social Media Aktivitäten neue Erkenntnisse vermitteln, wie z.B.:

Wie gut sind unsere Webinhalte für die Lehrberufe in welchen wir ausbilden?
Relevante Inhalte: Empfinden Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz unsere Inhalte auf Social Networks als hilfreich?
Resonanz: Stossen unsere Angebote auf die erwünschte Resonanz bei unserem Zielpublikum?

Click on Image - view inside - Gattiker, Urs E. Social Media Audit: Bayer Human Resource Management - Ausbildung - 6 w Schritte zum Erfolg.

Was zeigt uns das Inventar? Erste Erfolge !

Hier ist schnell ersichtlich (see Download unten), dass die Bayer AG einige Kanäle mit Erfolg nutzt. Ebenfalls verfolgt das Unternehmen eine Strategie welche sich mehrere Social Networks zu Nutze macht. Diese reichen von einer Karriereseite, über Blogs zu Facebook, YouTube oder der eigenen Karriere App, usw.
Überrascht waren wir, dass einige Kanäle nach drei oder vier Jahren sich selbst überlassen werden. Das heisst weder ein neuer Tweet noch Blogeintrag erfolgt innerhalb mehrer Monate.  Gleichzeitig werden die fast gleichen Inhalte über einen weiteren Kanal neu aufgerollt. All dies bedeutet eine nicht optimale Allokation von Ressourcen.
Aber wie können Sie solche Erkenntnisse zur Verbesserung der eigenen Recruitierung nutzen? Diese erläutere ich unten im Detail.

2. Recruiting verbessern

Wir haben also ein Inventar durchgeführt und festgestellt, dass unsere Weinkarte nicht gerade inspiriert. Oder aber, dass unsere Webinhalte Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz nicht unbedingt ansprechen. Was nun?

Was müssen wir tun um uns zu verbessern?

Bei unserem Weinkeller / Restaurant Beispiel war nach dem Inventar ersichtlich, dass wir entweder die Speisekarte, oder aber der Inhalte des Weinkellers ändern mussten. Die schnellste, einfachste und preiswerteste Änderung war das Weinangebot zu verbessern. Dies umso mehr, da die Speisekarte mit den Tagesangeboten bei den Gästen und dem Zielpublikum auf grosses positives Echo stiessen. Hier ergab auch das Feedback vom Service-Personal, dass die Weinkarte nicht den Kundenwünschen entsprach.
Beim Recruiting und der Nutzung von Social Media bei der Bayer AG ergibt sich ein ähnliches Bild. Die Aktivitäten müssen gebündelt werden. Dies bedeutet, dass weniger Weine / Angebote auf verschiedenen Social Networks von Vorteil sein dürften.
Als Employer Brand ist Bayer sehr bekannt. Doch z.B. die tiefen Zugriffszahlen auf Facebook gilt es zu berücksichtigen.  Auch die Inhalte der Blogs müssen analysiert werden, ob sie z.B.

– Mehrwehrt, wie auch
– praktische Problemlösungen

für das Zielpublikum anbieten. Zur Zeit scheint dies nicht unbedingt der Fall zu sein wie der Screenshot hier aufzeigt.

5 Tage nach dem Posten - 7 Clicks auf der einen Facebook Seite

5 Tage nach dem Posten – 7 Clicks auf der einen Facebook Seite – 13 im Total.


Nur wenn wir etwas messen, können wir dann versuchen es zu verbessern

Nur wenn wir es messen, können wir es verbessern.


Die Slides unten zeigen Ihnen im Detail, wie ein Blog Benchmark helfen kann die Resonanz auf Blogeinträge und den Einfluss eines Corporate Blog zu verbessern. Schauen Sie rein, es lohnt sich (8 Slides)
[slideshare id=36115166&doc=abo-champions-league-140620112157-phpapp02]

Download PDF Datei (335KB) Social Media Marketing: 3 Probleme und unsere 3 Lösungen für Sie

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

3. Wo ist der Erfolg?

ANKLICKEN - 25% Rabatt - mehr Infos zu:  Gattiker, Urs E. (2014). Social Media Audits: Achieving deep impact wihtout sacrificing the bottom line – ISBN 978-1-84334-745-3 (print) ISBN 978-1-78063-426-5 (e-book) Man wünscht sich Erfolg. Doch tritt dieser ein oder bleibt er nur ein Phantom? Das ist die Frage die es zu beantworten gilt.
Auch für die Bayer AG muss die Verbindung zwischen Marketing-Aktivitäten, wie Social Media und der Anzahl abgeschlossener Ausbildungsverträge, hergestellt werden.
Helfen hier die Rekrutierungsarbeiten auf dem Social Web die Anzahl der qualifizierten Bewerber zu verbessern? Schafft das Unternehmen ebenfalls über 90 Prozent der erfolgreichen Absolventen von Ausbildungs- lehrgängen als Fachkräfte zu rekrutieren und somit zu behalten?
Nur der Social Media Check-Up kann hier helfen. Dabei ist das Aufzeigen der Korrelation, Verbindung der Kosten von Messebesuchen oder Printwerbung mit steuerungsrelevanten Kennzahlen zu berücksichtigen. Ebenfalls ist es hier notwendig, die wichtigsten Kennzahlen für den Firmenblog oder Facebook Seite zu erarbeiten. Qualitative wie auch quantitative Kriterien spielen eine Rolle.
PS. Ebenfalls empfiehlt sich ein mehrsprachiger Blog nicht (SEO, Leserfreundlichkeit, usw.)
Click on Image - view inside - Gattiker, Urs E. Social Media Audit: Bayer Human Resource Management - Ausbildung. Zurich, Switzerland
Aber schauen Sie mal kurz rein. Hier sind die Resultate des DrKPI Social Media Audit Light der Bayer AG als PDF Datei zum kostenlosen Download:

DOWNLOAD: Report Bayer AG – DrKPI – Social Media Audit Light
Interessant:  Weitere Fallstudien von DrKPI wie Tchibo, Coca-Cola, usw.

Quelle: DrKPI: Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Recruiting

Hier ist der Bericht zur Ansicht….

[slideshare id=40336763&doc=2014-06-bayer-social-media-audit-roi-141016021614-conversion-gate01&type=d]

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

Was ist Ihre Meinung?

Auch Sie haben sich sicherlich schon einmal die Frage gestellt, ob Social Media die Resonanz bringt welche Sie sich erhofften.  Ihre Meinung interessiert mich!

– Welche Kennzahlen nutzen Sie um Ihr Social Media Marketing im Recruiting zu verbessern?
– Was war Ihre beste Social Media Kampagne in den letzten Monaten in Sachen Ausbildung und Rekrutierung?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare, Beispiele von erfolgreichen Kampagnen und Fragen.

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Zielzbasierte Kennzalen
Das Wichtigste in Kürze
Social Media Monitoring:  Ziellos messen, das macht wenig Sinn.
Quantifizierbare Ziele:  Für 2015 wollen wir den Eingang  von qualifi-zierten Bewerberinnen für unsere offenen Ausbildungsplätze gebenüber 2014 um 40% steigern.
Leistungsbewertung:  Qualität, Quantität, Zeitraum und Budget = Pflicht.

3 Fragen – 3 Antworten

1. Was ist mein Ziel?
2. Wie definiere ich Erfolg im Social Media Bereich, für den Verkauf oder Recruiting?
3. Wie messe ich den Erfolg?Click on Image - view inside - DOI 10.1007/978-1-4614-3603-4 Gattiker, Urs E. Social Media Audit: Measure for Impact. New York: Springer.

Die Fragen oben gilt es zu beantworten. Wie fange ich das Ganze am Besten an?
Die Antwort auf diese letzte Frage ist sicherlich eine Herausforderung. Übrigens, nur weil es jedermann tut, ist es für Sie nicht unbdingt ein Grund es auch zu tun.
Zur Lösung kann ein kostenfreies Abo zu unserem Blog Newsletter via eMail beitragen, garantiert.
Hier kommen die Antworten zu den obigen 3 Fragen.

1. Was ist das Beste Tool?

Dies ist schon einmal die falsche Frage. Was wir zuerst abklären müssen ist:

Warum müssen wir diese Aktivität messen?

Werkzeuge zum Messen gibt es wie Sand am mehr. Was fehlt ist ein Ziel.

a – Warum will ich dies messen?
b – Für welche Entscheidungen bilden diese Daten die Grundlage?
c – Was bedeuten diese Daten für meine Vorgesetzten?

Beispiele aus der Praxis

1. Die Unternhemensleitung will den Umsatz in der Region Norditalien (Mailand, etc.) um 10 Prozent steigern. Wie kann hier ein Blog diese Anstrengungen unterstüzen?

2. Für 2015 müssen die Rekrutierungszahlen für Auszubildende im Bereich technische oder MINT Berufe verbessert werden. Konkret, das Unternehmen möchte im Vergleich zu 2014 rund 20% mehr qualifizierte Bewerbungen für die 100 zu besetzenden Ausbildungsplätze.
Qualifiziert wird wie folgt definiert: „… und Bewerber welche bei uns eine Schnupperlehre von mindestens fünf Tagen gemacht haben. Dabei ist wichtig, dass deren Bewertung vom direkten Vorgesetzten oder Lehrlingsverantwortlichen in der Gruppe positiv ausfällt.“

Natürlich, wenn die obigen Ziele feststehen, muss diskutiert werden, wie und was genau Social Media hier beitragen kann und muss wie z.B.:

– Generieren Social Media oder Blogeinträge Leads?
– Helfen Blogeinträge zum Thema Ausbildung, SchülerInnen zu überzeugen sich für eine Schnupperlehre anzumelden?
– Werden Blogeinträge von Schülern oder Lehrern kommentiert (z.B. hinterlassen sie Kommentare wie z.B. Fragen zum Thema)?

Hier noch ein Beispiel. Fragen welche beantwortet werden müssen:

„… welche Daten willst du analysieren“… „schlüsselrelevante Kennzahlen“, usw.

Image ANKLICKEN - Ohne Ziel - alles Messen - Chaos ist vorprogrammiert = #bigfail

2. Was ist zielbasiertes Handeln?

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