Was interessant ist aber halt in keine Kategorie passt.

Durchsetzungs-Initiative ist unmenschlich, unverhaeltnismässig und unrechtmaessig

2016-02-28 Update: Echo der Zeit – Sarah Nowotny – Daten die verwirren
2016-02-28 Update: Update 2016-02-28 Unsere Prognose von 56% NEIN Stimmen war um 2.9% zu tief
Dieser Beitrag publizieren wir im Zusammenhang mit dem der BarCamp / Session welche ich am Campaigning Summit Switzerland 2016 halten werde:

Campaigns: 10 Schlüsselelemente für den durchschlagenden Erfolg

Weitere Blogeinträge zum Barcamp sind:

1.  Erfolgreiche Kampagnen: Politik und Marketing – Firmen, Parteien und NGOs
2. Abstimmung => Zur Durchsetzung der Ausschaffung krimineller Ausländer (Durchsetzungsinitiative)  – Sie sind hier
3. Crowdfunding Kampagnen für die todkranke Ilayda Yildiz
4.  Campaigning: Quo Vadis
5. 10 KOSTENLOSE Social Media Monitoring Tools die wir nutzten
Auch auf unserem kanadischen Blog haben wir das Thema Kampagnen aufgegriffen mit einer Serie von Einträgen. Der erste ist: Yes Virginia, pollsters really are wrong
Heute geht es um die Durchsetzungsinitiative in der Schweiz die am 28. February 2016 zur Abstimmung kommt.

1. Durchsetzungsinitiative – Um was geht es

Die Abstimmung ist nötig, weil die Initianten ihre Vorstellung durchsetzen wollen, wie die Ausschaffungsinitiative umzusetzen sei.
Der Präsident der FDP erklärt in diesem Video, warum diese Initiative unmenschlich, unverhältnissmässig und unrechtmässig ist.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=HEFsmBH4UDA[/youtube]
Die Durchsetzungsinitiative wird das Einhalten internationaler Verträge für die Schweiz noch schwieriger machen.
Dies hat Matthias Mahlmann kurz dokumentiert und hier erläutert:

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Ebenfalls lesenswert:
Raselli Niccolò (2016). Die Durchsetzungsinitiative – ein Monstrum. Aufgerufen am 20 Februar, 2016 auf

2. Wie läuft die Kampagne?

Das Wort Kampagne kann mit Ebene, Feldzug oder flaches Land (Italienisch – campagna) umschrieben werden (siehe Duden).

Eine Kampagne ist der koordinierte Effort auf ein definiertes Ziel hinzuarbeiten.

Doch auch Abstimmungen sind vor ungeplanten Überraschungen nicht gefeit. Kurz nachdem Bruno Zuppinger von der SVP zum Kandidaten für den Bundesrat nominiert wurde, verbreitete die Weltwoche eine Hiobsbotschaft im Dezember 2011. Die Nachricht war, dass der Unternehmer Zuppinger das Erbe einer verstorbenen Mitarbeiterin veruntreut habe. Dies veranlasste die SVP ihren Zürcher Bundesratskandidaten postwendend aus dem Rennen zu nehmen (siehe NZZ).
[su_custom_gallery source=“media: 5223″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“755px“ height=“455px“ Title=“Ein Referendum oder Initiative ist nur dann erfolgreich, wenn die Initianten die Abstimmung gewinnen.“ alt=“Ein Referendum oder Initiative ist nur dann erfolgreich, wenn die Initianten die Abstimmung gewinnen.“]
Die Kampagne wird natürlich auch von Medien besprochen in Beiträgen, Artikeln, Interviews, usw. Diese Informationen werden dann auch oft direkt von Journalisten oder aber Lesern / Zuhörern über Social Media weiter im Netz verbreitet.
Doch nicht immer ist die angebotene Information korrekt, manchmal ist diese schlichtweg falsch wie wir unten aufzeigen.

3. Bundesamt für Statistik oder Bundesamt für Justiz?

Neben Enthüllungen der Presse wie oben im Fall Zuppinger beschrieben, gibt es aber auch noch die Art der Medien Fakten und Tatsachen falsch zu präsentieren. Wir erläutern dies hier anhand der Sendung Echo der Zeit und dem Bundesamt für Justiz.
Zur Information: Die Ausschaffungsinitiative wurde am 10 Juni 2010 in der Abstimmung vom Volk angenommen. Wenn die Durchsetzungsinitiative abgelehnt wird, wird die Ausschaffungsinitiative wie unten im Dokument erläutert umgesetzt:

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Die Statistiker des Bundesamt für Statistik (BFA) haben anhand der von ihnen erhobenen Daten im Strafvollzug und bei Gerichten versucht zu errechnen „what if…“
Unter der Annahme, dass die Ausschaffungsinitiative schon 2014 voll umgesetzt wurde, errechnete das BFS wieviele Ausländer unter dieser Annahme ausgeschafft worden wären. Die Zahl beläuft sich für das Jahr 2014 auf 3863 (siehe Tabelle unten).
Unter der Annahme dass die Durchsetzungsinitiative (Abstimmung Februar 28) schon 2014 voll umgesetzt gewesen wäre, hätte dies laut dem Bundesamt für Statistik zu Ausschaffungen von10,210 Ausländern geführt.
[su_custom_gallery source=“media: 5040″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“288px“ Title=“Durchsetzungs-Initiative SVP oder Umsetzung gemaess Parlament:Ausweisung der Ausländer – Zahlen anhand der 2014 Daten – Auswirkungen gemaess Bundesamt fuer Statistik“ alt=“Durchsetzungs-Initiative SVP oder Umsetzung gemaess Parlament: Ausweisung der Ausländer – Zahlen anhand der 2014 Daten – Auswirkungen gemaess Bundesamt fuer Statistik“]
Umsetzung der Ausschaffungsinitiative – Statistische Informationen aus der Urteilsstatistik zur Umsetzung der Ausschaffungsinitiative
Doch um dies Daten richtig zu interpretieren, müssen wir die Angaben vom Bundesamt für Statistik genau lesen.
Beim Beitrag im Echo der Zeit 2016-01-26 wurden die Informationen nicht genau studiert. Es scheint als hätte die beteiligte Journalistin Sarah Nowotny nicht die notwendigen mathematischen Grundkenntnisse (siehe OECD – Pisa Studie) um dies richtig zu tun. Auch Ingrid Ryser vom Bundesamt für Justiz, welche im Beitrag über diese Zahlen ausgefragt wurde, schaffte hier noch mehr Verwirrung.

Medien beeinflussen den Erfolg einer Kampagne

Man schreibt einige griffige Schlagzeile, doch diese wiedergibt nicht unbedingt richtig den Inhalt des Beitrages.
[su_custom_gallery source=“media: 5036″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“289px“ Title=“Durchsetzungs-Initiative CH SRF Echo der Zeit – was rauskommt wenn weder Reporter noch Redaktorin Grundkenntnisse im Rechnen und Statistik besitzen“ alt=“Durchsetzungs-Initiative CH SRF Echo der Zeit – was rauskommt wenn weder Reporter noch Redaktorin Grundkenntnisse im Rechnen und Statistik besitzen“]
1.40 Min im SRF Beitrag der Sendung Echo der Zeit: Beitrag, Sarah Nowotny von SRF redet von Kaffeesatz lesen und holt Ingrid Ryser vom Bundesamt für Justiz zu Rate

Update 2016-02-28 Echo der Zeit

Sarah Nowotny erzählt am Ende des Echo der Zeit Beitrages (5.25 Min) (2016-02-28):

 … es könnte sogar sein, dass die Richter gleichviele oder sogar mehr kriminelle Ausländer ausschaffen als wenn es jetzt ein ja zur Durchsetzungsinitiative gegeben hätte…

Aber Frau Nowotny versteht ja die vom Bundesamt vorgelegten Statistiken nicht (siehe Kommentar unten) … . Diese zeigen auf, dass eine Interpration wie diejenige von Frau Nowotny nicht wirklich möglich ist (siehe Tabelle oben mit Zahlen vom Bundesamt für Statistik).

4. Zufallsprinzip: Kann ich den Angaben trauen?

Neben den Journalisten welche mit ihren richtigen oder falschen Informationen Kampagnen beeinflussen, tun dies auch Vorabstimmungsanalysen. Die letzteren können z.B. dazu führen, dass sich Gegner oder Befürworter einer Abstimmung doch noch aufraffen ihre Stimme abzugeben. Natürlich, dies in der Hoffnung die Initiative oder das Gesetz angenommen oder abgelehnt wird.
Doch wie gut sind diese Analysen?
Die SRF beauftragte wie üblich das GFS mit der Vorabstimmungsanalyse zur eidg. Abstimmung vom 28. Februar 2016.
[su_custom_gallery source=“media: 5212″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“529px“ Title=“Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%. “ alt=“Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%.“]
Hier die Angaben auf der SRF Seite zur obigen Grafik = Durchsetzungsinitiative – schwindelnder Rückhalt in der Bevölkerung,
Wie die Grafik unten (Methodik) zeigt, wurde die Stichprobe nicht nach dem Zufallsprinzip durchgeführt wie in Tabelle 1 erklärt.
[su_box title=“Tabelle 1: Kann ich dieser geschichteten Zufallsprobe trauen ? “ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1.  Ist meine Stichprobe okay?
Hier wurde die Auswahl anhand der Swisscom Directories gemacht – gepooled – will heissen alle Telefonbüchern in einer Datei für die Zufallsselektion.
Laut Urs Schäppi CEO Swisscom (2016-02 Medienkonferenz) haben ca. 60% der Haushalte noch einen Festnetzanschluss (Deutschland ebenfalls ca. 65%). Der Rest ist nur über das Mobil erreichbar und diese Nummern sind im Verzeichnis, laut Swisscom, nicht gut abgedeckt.
Fazit: Ungefähr 30% der CH Bevölkerung ist nicht Teil des von GFK genutzten Pools von Telefonnummern. Somit konnten Stimmbürger deren Nummer nicht registriert ist, nicht nach dem Zufallsprinzip für diese Umfrage selektioniert werden.
2.  Wie wurden die Sprachregionen selektioniert?
Der Abschnitt im Bericht der GFK zeigt
„DCH: 704, n WCH: 404, n ICH: 303 “
Rund 9 % der stimmberechtigten sind in der Schweiz Italienisch sprechend. Die GFK hat für die Stichprobenziehung die Schweiz in Sprachregionen eingeteilt. In jeder Region wurde eine Zufallsstichprobe gezogen. Diese Art der Ziehung entspricht einer geschichteten Stichprobe, bei der die Sprachregionen als Schichten verwendet werden.
Doch Anhand der Kalkulationen (stimmberechtigte in der Schweiz) und des Anteils der italienischsprechenden Bevölkerung = ca. 9%, erhalten wir ca 460’000 stimmberechtigte Schweizer die Italienisch sprechen.
Wenn ich eine Fehlerquote von 2.7% anstrebe, werden weit mehr als 303 Teilnehmer benötigt als in der von GFK gezogenen „Stichprobe“.
Siehe Erklärung wie das funktioniert auf Deutsch. Zum Nachrechnen hat die der National Statistical Service Australia ein Online Tool zur Verfügung gestellt.
Fazit: Theoretisch – gemäss dem National Statistical Service, wäre die Fehlerquote für die italienische Stichprobe… ca +/- 5.7% Dies bedeutet, dass wenn 58% der Befragten die Durchsetzungsinitiative befürworten, schwankt die Prognose für Ja Stimmen zwischen 52.3% bis 63.7%
Demzufolge ist die Prognose für den italienisch sprechenden Teil der stimmberechtigten Bevölkerung relativ ungenau. Wie gut ist der Rest….?

Anhand dieser Zahlen und obigen Problematik der Umfrageergebnisse (Validität und Reliabilität) ist unser Forecast, dass die Schweizer Bevölkerung die Durchsetzungsinitiative mit etwa 56% NEIN stimmen ablehnen wird.

[/su_box]

Update 2016-02-28 Unsere Prognose (siehe = oben) von 56% NEIN Stimmen war 2.9% zu tief… nicht schlecht

[su_custom_gallery source=“media: 5316″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“529px“ Title=“58.9% der Schweizer und 18.5 der Kantone sagen NEIN zur Durchsetzungsinitiative der SVP #Abst16 #DSInein “ alt=“58.9% der Schweizer und 18.5 der Kantone sagen NEIN zur Durchsetzungsinitiative der SVP. #Abst16 #DSInein“]
====
Anhand der oben aufgeführten 2 Punkte in der Tabelle ist klar ersichtlich, dass die Umfrage sauber gemacht wurde. Trotzdem ist diese kaum repräsentativ.

Die vorliegende Befragungsreihe wurde vom gfs-Befragungsdienst realisiert, die Berichterstattung nahm das Forschungsinstitut gfs.bern vor. Befragt wurden 1411 repräsentativ ausgewählte Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz. Um sprachregionale Aussagen machen zu können, haben wir die Sprachminderheiten überproportional berücksichtigt. Diese wurden, um nationale Aussagen machen zu können, wieder ins richtige Verhältnis gebracht.

Das obigen Zitat welche auf Seite 13 im Schlussbericht erscheint zeigt, dass die Stichprobe nicht die Regeln des Zufallsprinzips berücksichtig. Deshalb macht die Angabe des Fehlers in der Stichprobe von +/- 2.7% keinen Sinn.
[su_custom_gallery source=“media: 5248″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“529px“ Title=“Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%. “ alt=“Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%.“]
Durchsetzungsinitiative – schwindelnder Rückhalt in der Bevölkerung
Das obige Beispiel zeigt, auch in der Schweiz sind Vorababstimmungsanalysen nicht billig. Mehrere tausend Anrufe sind notwendig um 300 Antworten (stimmberechtigteSchweizer die Italienisch sprechen) zu bekommen (UK und USA 20’000 – 40’000 Anrufe für 1,000 Antworten).
Ebenfalls werden in der Schweiz meistens nur von einer Organisation solche Analysen durchgeführt. Doch Best Practice zeigt, dass mehrere Analyse von mehreren Anbietern eine bessere Einschätzung der Lage ermöglichen. Doch hier ist wohl die Marktgrösse – sprich kleine Schweiz – ein Hindernis um mehrere Anbieter ein ansprechbares Auskommen mit Vorabstimmungsanalysen zu ermöglichen..

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5. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

– Wie wissen Sie, dass sie den Angaben eines Meinungsforscher trauen können?
–  Was denken Sie, wird die Durchsetzungsinitiative angenommen?
–  Finden Sie es gut, dass wir in der Schweiz Abstimmungsanalysen nur von einer Firma bekommen (statt 5 oder 6 Anbieter)?

Interessante Informationen zum Thema

— Bundesamt für Statistik – Ressourcen Seite zur Abstimmung Ausschaffungsinitiative Juni 2010 und Durchsetungsinitiative Februar 29, 2016 – Welche Kantone habe wie abgestimmt.
Zweite Gotthard-Röhre verliert an Zustimmung
Für die Abschaffung der Heiratsstrafe wird’s eng
Spekulationsstopp bei Nahrungsmitteln findet weniger Zustimmung
Caritas Zürich empfiehlt NEIN für die Durchsetzungsinitiative

Vor kurzem haben wir die 3 Trends im Social Media Marketing besprochen.
Heute geht es also um die 3 Trends im Social Media Monitoring inklusive Download mit Tipps
Im ersten Moment denken viele von uns vielleicht, dass Social Media Monitoring einfach ist. Es zeigt einem auf, wie sich die Kampagne auf dem Internet verbreitet hat dank z.B. Word-of-Mouth Marketing oder Viral Marketing. Doch sobald wir diese Daten einmal genauer studieren, wird uns klar, das Ganze zu interpretieren ist nicht einfach.
Deshalb zur Vereinfachung und besserem Verständnis für ein effektives Social Media Montiroing einmal die Grafik unten.
Sie zeigt links 3 Textboxen welche 3 verschiedene, aber wichtige Gebiete des Monitoring darstellen.
Die grosse rechte Box zeigt auf, wir brauchen zuerst einmal ein Inventar. Was machen wir schon und wie exzellent sind wir. Basierend auf diesen Erkenntnissen geht es dann an die Planung. Ohne diese macht Monitoring wenig Sinn.
Planung muss auch die Zielsetzung beinhalten, d.h. welche Ziele wollen wir erreichen. Dann gilt es zu erklären, in welcher Beziehung diese Ziele stehen zu den steuerungsrelevanten Kennzahlen im Unternehmen oder der Abteilung Marketing und Sales.
Zur Illustration dies. Unsere Werbe-Kampagne kommt heute Abend 3 x im Fernsehen. Morgen stellen wir fest, diese wurde 50 x auf Twitter von Nutzern mit unserem gewählten #Hashtag erwähnt.
Ist das wichtig, gut oder interessiert es nicht? Können wir dies unserem CEO erklären? Versteht sie unsere Logik und warum diese Kennzahl wichtig ist?
[su_custom_gallery source=“media: 5100″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“644px“ Title=“Monitoring der eigenen Aktivitäten und Webseiten, sowie Facebook oder Twitter ist einfach ABER das Internet, Web und Blogs ist schwierig“ alt=“Monitoring der eigenen Aktivitäten und Webseiten, sowie Facebook oder Twitter ist einfach ABER das Internet, Web und Blogs ist schwierig“]
Wenn wir uns Ziele gesetzt haben, müssen diese auch klar ausformuliert sein. Danach setzen wir das Monitoring um. Doch vielleicht stellt sich dann auch sogleich die Frage:

Wie genau sind unsere Daten aus dem Social Media Monitoring?

Z.B. werden auch die kleineren Webseiten und Blogs vom Monitoring Tool überprüft (siehe mittlere Box oben Links in der Grafik)?
Hier bringen wir Ihnen die 3 Weisheiten. Diese dürfen wir nicht vergessen, wenn wir unser Social Media Monitoring umsetzen wollen, oder für das Management überprüfen müssen.
[su_box title=“3 Weisheiten im Social Media Monitoring “ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1  Twitter oder Facebook Erwähnungen melden kann jedes Tool.
Die Mentions der Marke auf Twitter zu finden ist einfach. Minimum $3000 im Monat für den Provider des Monitoring Tool. Dann hat er Zugriff auf den Twitter API.  Dieser bietet alle Daten (wird auch Big Hose genannt). Bei Facebook klappt dies ebenfalls.
Selbstverständlich kann jedes Monitoring Tool die Erwähnung unserer Marke auf Spiegel Online finden. Aber wir wissen natürlich, dass solche Webseiten nur ein ganz kleiner Teil des Web ausmachen.
Der Acid oder ultimative Test für ein Monitoring Tool ist: Findet es den Blogeintrag welcher unser Produkt erwähnt?
Speziell interessiert dieses Szenario, wenn der Eintrag von einer Kundin auf deren Corporate Blog publiziert wurde. Ein gutes Beispiel ist der Zimmermeister / Schreiner in Feldkirch, Lindau oder Kreuzlingen. Er hat einen kleinen Blog. Er nutzt unseren Kleber, Schrauben, usw. und schreibt darüber.
Machen Sie den Test, in 90% der Fälle fällt das Tool durch und findet den Beitrag vielleicht nach 30 Tagen wenn überhaupt! Garantiert.
Checkliste: Wie gut ist mein Corporate Blog – URL eingeben, lost gehts
2.  Facebook oder Twitter Daten kann niemand überprüfen.
Jegliche Daten von diesen Social Networks nutzen wir auf eigene Verantwortung.
Z.B. stellen wir fest, dass die Daten für einen einzelnen Blogeintrag manchmal stark schwanken. Z.B. heute 120 Likes für diesen Eintrag auf dem Firmenblog, morgen nur noch 30 und übermorgen 80. Was stimmt jetzt?
Das Beispiel zeigt, es gibt keine Garantie das die gelieferten Daten korrekt sind. Mit dem haben wir uns abgefunden.
Und Sie? Zufrieden, dass Sie die Daten nicht überprüfen können. Wissen sie wie genau Ihre Daten sind von Facebook oder Twitter – d.h. wie ungenau Ihr Monitoring Tool ist?
Checkliste: Social Media Monitoring: Sind die Tools KMU tauglich?
3. Ohne messbaren Zielvorgaben für 2016 können wir das Monitoring lassen.
Haben wir uns messbare Ziele gesetzt? Wenn ja, sind diese steuerungsrelevant?
Wenn unser Hashtag  #inLoveWithSwitzerland 3,000 mal im Januar erwähnt wurde, was bedeutet das für den Verkauf von Tageskarten zum Skifahren oder Hotel Übernachtungen in Saas Fee, Lech Zürs am Arlberg oder Berchtesgaden?
Diese Dinge bedürfen einer Erklärung. Dies sollte auch schriftlich dokumentiert sein: Warum dieses Ziel?  Wie relevant ist dessen Bezug auf unsere steurungsrelevanten Kennzahlen?
Wenn dies nicht erklärt werden kann, dann zeigt das Top Management kaum Interesse an solchen Zahlenspielchen.
Lesenswert: Wie messen Messi und Ronaldo ihre Erfolge – Social Media Audit der rockt
[/su_box]
Unten lesen Sie mehr über unser 3 Vorschläge wie wir unser Monitoring einfach, kostengünstig und schnell auf Vordermann bringen können.

1. Hashtag oder Schlagwort mit Vorsicht wählen

DrKPI als Schlagwort oder #DrKPI als Hashtag kann funktionieren. Das wichtigste Kriterium ist das ein Hashtag kurz sein muss.
Aber nicht immer :-) #Matterhorn als Hashtag ist die Ausnahme welche die Regel bestätigt. Viele Touristen kennen das Wort. Es ruft positive Assoziationen hervor. Deshalb wird es auch fleissig von Touristen in ihren Social Media Updates auf Facebook oder Instagram genutzt.
Toll ist ebenfalls, dass egal ob der Tweet auf English, Chinesisch, Französisch oder Deutsch, der Hashtag #Matterhorn wird genutzt.
Da ist #InLoveWithSwitzerland schon zu lang zum Tippen. Auch hat jede Sprache einen anderen Hashtag wie #VERLIEBTindieSCHWEIZ oder auch #AMOUREUXdelaSUISSE?
Nicht ideal im Gegensatz zu #Matterhorn (warum nutzt dies die Tourismus Zermatt Region diesen Hashtag so wenig wenn überhaupt?).
Da Twitter z.B. nur 140 Zeichen erlaubt, sollten wir nur 120 nutzen. Dies macht ein Re-Tweet in der Form:

„RT .@DrKPIde Ich bin dem #InLoveWithSwitzerland in #Berguen verfallen. #Skifahren war exzellent und der Schnee ebenso“ (das sind 117 Zeichen)

möglich, ohne dass der Re-Tweeter am Text was ändern muss. Wir alle teilen etwas gerne, wenn es uns keine Arbeit macht :-) Da kommt ein kurzer Hashtag gerade richtig. Dann noch ein kurzer gut geschriebene Tweets mit tollen Fotos. Schon steigt die Anzahl von Re-Tweets.
Übrigens, lange Hashtags werden oft nur von Mitarbeitern genutzt. Das Zielpublikum oder Kunden ignorieren diese öfters wie dieser Search für #InLoveWithSwitzerland auf Twitter klar zeigt.
Trend 1: Kurze #Hashtags bleiben wichtig. Doch gute Hashtags wie #Matterhorn liegen nicht auf der Strasse rum. Deshalb gut überlegen bevor wir uns für einen Hashtag entscheiden
Tipp: Hashtag mit <10 Zeichen, muss in mehreren Sprachen Englisch / Deutsch / Chinesisch funktionieren (z.B. #TrendCH).

2. Das Internet wächst ständig: Unser Monitoring ist keinesfalls genau

Für grosse private Social Networks wie z.B. Facebook, Twitter oder Instagram gibt es sehr gute Angebote in Sachen Monitoring. Zum Beispiel kann der Name des CEO als Suchaufgabe eingegeben werden. Wenn immer in einem Tweet oder auf einer Instagram Foto der CEO erwähnt wird, erhalten wir dann einen Alert via eMail (z.B. Daniel Kueng – Swiss Global Enterprise – wenig Nennungen via Hashtag #danielKueng)
Aber nicht immer ist es so einfach. Zur Illustration, wir haben Mention.com beauftragt das Web nach DrKPI zu durchforsten. Den Alert unten erhielten wir einige Tage nach der Erwähnung auf The Economist.
[su_custom_gallery source=“media: 5053″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“680px“ Title=“Grosse Webseiten werden von Mention.com indexiert – dauert aber bis 1 Woche nach Publikation eines Beitraeges das den CEO erwaehnt – aber kleinere Webseiten werden unregelmaessig wenn ueberhaupt auf Beitraege ueberprueft“ alt=“Grosse Webseiten werden von Mention.com indexiert – dauert aber bis 1 Woche nach Publikation eines Beitraeges das den CEO erwaehnt – aber kleinere Webseiten werden unregelmaessig wenn ueberhaupt auf Beitraege ueberprueft“]
Der Newseintrag – siehe Grafik unten – beim Economist behandelte die Daten welche die Zeitung vom WEF Davos 2016 erhalten hatte. Dieser Beitrag wurde auf Social Networks oft geteilt. Trotzdem dauerte es einige Zeit bevor dieser indexiert wurde.
Die Problematik wird noch klarer wenn wir uns vorstellen, dass ein Blogger unser Produkt testet. Er präsentiert dann die Ergebnisse im Blog. Leser kommentieren.
Doch bis ein Monitoring Tool das indexiert, da dauert es schnell einmal 10 Tage. Garantiert.
Beispiel, wir haben in einem Blogeintrag von Buffer (Software Hersteller, grosser Blog mit viel Traffik) einen Testkommentar hinterlassen. Weder Brandwatch noch Trendwalker fanden den Kommentar innerhalb von 30 Tagen.
BBC, ARD Tagesschau, oder ähnliche Webseiten sind hier nicht das Mass der Dinge. Diese werden mehrmals täglich indexiert. Doch für einen kleineren Blog trifft dies nicht zu. Und seien wir ehrlich, aus der Bing oder Google Perspektive sind 99% der Webseiten kleine Destinationen auf dem Web. Das gilt auch für unseren Blog.
[su_custom_gallery source=“media: 5054″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“743px“ Title=“Mention, Brandwatch und andere brauchen auch bei grossen Webseiten einige Tage bis es die Erwaehnung des Firmen-CEO oder der Marke findet. Ist das schnell genug in einer Krise?“ alt=“Mention, Brandwatch und andere brauchen auch bei grossen Webseiten einige Tage bis es die Erwaehnung des Firmen-CEO oder der Marke findet. Ist das schnell genug in einer Krise?“]
Tipp: Wenn wir z.B. von Freunden oder einem Monitoring Tool darauf hingewiesen werden, dass unser CEO, Produkt, etc. erwähnt wurde, anklicken und sich die Seite anschauen
Wenn es ein Blogeintrag ist, dann ist der gehaltvollen Kommentar mit Mehrwert Pflicht. Diese Art der Kommunikation ist für die Marke oder das Unternehmen Gold wert.
Trend 2: Inkorrekte Daten von Monitoring Tools bleiben auch 2016 ein Thema.

3. Monitoring Daten lassen oft keine Schlüsse zu

Vor kurzem habe ich eine tolle  Präsentation über den Schweizer Tourismus und Social Media von der Previon AG (Download PDF Datei = 8MB) erhalten. Darin wird auch sehr genau aufgezeigt was es zu einem guten Monitoring braucht.
Doch die Problematik ist, welche Schlüsse wir aus diesen tollen Daten und Grafiken ziehen können. Wir möchten überprüfen, ob die Diskussion um die Preise in den Social Media den Verkauf von Tageskarten am Berg beeinflusst….  Doch wie sollen wir dies bewerkstelligen. Diese Diskussion wird sicherlich von Wochengästen (im Hotel oder Ferienhaus) aus Social Media anders geführt, als von Tages-Gästen?
Ohne diese zusätzlichen Angaben wird es schwierig, aus Tweet oder Facebook Daten, die richtigen Rückschlüsse zu ziehen. Da ist dann auch eine Anpassung der Werbe- oder auch Preis-Strategie eher gewagt. Aber wie ein türkisches Sprichwort so schön sagt: „Falla inanma ama fallsiz da kalma.“ Glaube nicht an das Kaffeesatzlesen, aber lebe auch nicht ohne.

Hier 3 Tipps für Euch für das Social Media Monitoring – bitte umsetzen, es lohnt

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Download der 230KB grossen PDF Datei mit den Slides 

Viel Glück beim besseren Social Media Monitoring mit weniger Zeitaufwand.
Trend 3: Die Daten-Analyse wird bei der immer grösser werdenden Menge schwieriger.
Lesenswert: Morling, Beth (April 2014). Guide your students to become better research consumers. APS Observer. Aufgerufen, 28 Januar 2016 auf http://www.psychologicalscience.org/index.php/publications/observer/2014/april-14/teach-your-students-to-be-better-consumers.html/comment-page-1

Schlussfolgerung

Wichtig ist, sich in diesem sich schnell ändernden Umfeld rasch anzupassen. Ebenfalls müssen wir uns kontinuierlich verbessern.
Keiner weiss was morgen sein wird – Flexibilität ist gefragt.
Die obigen 3 Trends gilt es jedoch zu berücksichtigen. Nur dies sichert die weiterhin effektive Nutzung der eigenen Ressourcen.
Monitoring bringt was. Doch ein KMU sollte weder zu viel Zeit darauf verwenden, noch zu viel Geld ausgeben.
Übrigens, Daten von einem Tool wie Klout dann noch glauben schenken bringt nichts. Es dann über Twitter verbreiten, zeigt eigentlich nur, dass wir unser Geschäft als Social Media Marketing und Social Media Monitoring Experte nicht verstehen (sie Image hier unten)
[su_custom_gallery source=“media: 5079″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“112px“ Title=“Hohe Platzierung auf Klout heisst eigentlich nur das man oft tweetet – aber ist das = Einfluss – Hier braucht das Monitoring Team wohl noch ein wenig Nachhilfe“ alt=“Hohe Platzierung auf Klout heisst eigentlich nur das man oft tweetet – aber ist das = Einfluss – Hier braucht das Monitoring Team wohl noch ein wenig Nachhilfe“]

6. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Welche Hashtags von Firmen oder Marke finden Sie gut?
–  Wie werden Sie 2016 dank gutem Social Media Monitoring ihre Abteilung (z.B. Ausbildung, Marketing, Produktion, Verkauf) tatkräftig unterstützen?
–  Was wollen Sie mit Ihren Social Media Aktivitäten 2016 erreichen?
–  Was wird für Sie in 2016 in Sachen Social Media Monitoring die Nr. 1 Herausforderung sein?

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Facebook Zeitgeist: ABB, Google oder Ferrari?
Pew Studie – Social Media Nutzung USA nach Alter – Trendlinie weist von 2005 – 2015 nach oben
Ratgeber Strategie: 6 Regeln von den Profis

Kürzlich erhielt ich die Zeitschrift Go! von Switzerland Global Enterprise in der mir im Editorial der CEO – Herr Daniel Küng – mitteilt, dass dies die letzte gedruckte Version sei.
Dies hat mein Interesse geweckt. Ich begann über diese Dinge im Allgemeinen und die Efforts von Switzerland Global Enterprise im Speziellen nachzudenken.

Was ist die beste Strategie, muss ich mich zwischen Digital oder Print entscheiden?

Ich erlaube mir einige meiner Erkenntnisse aus diesen Gedankengängen und Tests unten zu erläutern.
Fragen unten einfach anklicken und Sie können sogleich meine Antwort lesen:

1. Definition: Was ist eine Strategie?

Brauchen wir eine App für unsere Kunden?  Ist Print oder Digital für unsere Zeitschrift der beste Weg?
Wollen wir unsere Inhalte auf einer Plattform publizieren, welche ihre eigenen Regeln aufstellt und unser Urheberrecht tangiert wie LinkedIn dies tut? D.h. wie Facebook kann LinkedIn meine auf der Plattform publizierte Inhalte für eigene Zwecke, wie z.B. Werbung, nutzen.
Wo publizieren wir welche Inhalte – Synopsis auf LinkedIn, das Ganze auf der eigenen Webseite?
[su_box title=“4 Dinge welche die Strategie ausmachen“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ] Strategie ist nicht ein Plan wie wir von A nach B kommen. Strategie beinhaltet ebenfalls keine solche markanten Sprüche wie „Wir wollen Cost Leader in unserer Niche sein.“
Hier 4 Punkte welche uns helfen eine Strategie zu definieren !
1.  In welchen Märkten (z.B. Produkte und Länder) sind wir aktiv? Welches ist unsere primäre / sekundäre Kundengruppe?
2. Welche Alleinstellungsmerkmale (oder Unique Selling Proposition USP) streben wir an?
Was macht unser Produkt oder Content Marketing besser als dasjenige der Konkurrenz?
3. Welche Ressourcen nutzen wir zur effektiven Umsetzung der Alleinstellungsmerkmale (USPs)?
Haben wir das notwendige Know-How (z.B. Bereich Digital / Print, Recht / Finanzen und Deutsch / Englisch)?
Können wir für verschiedene Märkte die Kundenwünsche mit kulturell angepasster Werbung und / oder mit besserem Content Marketing ansprechen?
4. Wie schützen wir diese Vorteile und Qualitäten, in einem sich schnell wandelnden Umfeld?

Aufgepasst

Natürlich ist es auch wichtig kurz aufzuzeigen, was man nicht tun will, weil es nicht zur eigenen Strategie passt. Zum Beispiel für Ikea ist die Berücksichtigung der individuellen Kundenwünsche nicht Teil deren Strategie.
Ebenfalls müssen wir messbare Ziele setzen. Dank dem nachfolgenden Audit können wir überprüfen ob diese Ziele erreicht wurden: d.h. wir kontrollieren ob und wie wir die steuerungsrelevanten Kennzahlen erfüllt haben.

Content Strategie gibt es nicht – der Content Plan ist umso wichtiger

Der Content Plan ist ein Teil der Massnahmen / Taktiken, welche dem Unternehmen helfen die Strategie umzusetzen, oder die Wettbewerbsvorteile („Competitive Advantages“) weiterhin zu sichern.
[/su_box]
Hier ein kurzes aber sehr gutes Video über – Was ist Strategie? – Warum Planung und Taktik keine Strategie sein können – von Michael Porter
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=NY4myVa5Wkw[/youtube]

2. Wir wissen: Planung ist keine Strategie

Als Switzerland Global Enterprise können wir definieren was wir im Export, Import und Invest Sektor erreichen möchten. Doch was sind unsere Alleinstellungsmerkmale? Diese zeigen unseren Kunden / Mitgliedern auf, welche Dinge das Mitglied nur bei uns bekommt.
Weder die mir vorliegenden Unterlagen zur Mitglieder Rekrutierung, noch die Webseite geben dazu für mich klare Auskunft. Auch bei Switzerland Global Enterprise will mir jemand Taktik oder Planung für Strategie verkaufen.
Zum Beispiel: Auf der Learning Plattform von Switzerland Global Enterprise hat die PWC ein Video welches die Taktik in der Werbung als Strategie anpreist.Aber Datteln sind keine Äpfel wie jederKMU (Definition – Anzahl Mitarbeiter KMU CH und EU) Manager weiss.
Die Art von Werbung welche wir nutzen ist keine Strategie. Sie ist eine mögliche Taktik, welche wir mit einem Plan versuchen erfolgreich umzusetzen (siehe auch das interessante Buch zum Thema von Freedman, Lawrence (2013) Strategy: A History. Oxford, UK: Oxford University Press.
Ob Print oder Digital Strategie, der Bezug zur Strategie des Unternehmens muss für alle Mitarbeiter klar ersichtlich sein. Nur dann kann eine effektive Umsetzung stattfinden.

3. Umsetzung der Strategie: Viel Arbeit

Viele Firmen dachten schon for 5 Jahren sie würden eine App brauchen. Meistens wurde die Idee schnell und nicht allzu teuer umgesetzt. Zum Beispiel die STRIMgroup – ein KMU – hat seit 2012 für das iPhone eine App. Doch:

–  Wie wichtig ist eine App für den Erfolg unserer Strategie?

–  Was ist das Alleinstellungsmerkmal unser App um in der Masse der Angebote bestehen zu können?

[su_custom_gallery source=“media: 4571″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“500px“ Title=“Print Magazin eingestellt, S-GE-App, Newsletter Export.news und LinkedIn Member Community auf Ebene Geschaeftsleitung – bringt die Umsetzung dieser Strategie Erfolg?“ alt=“Print Magazin eingestellt, S-GE-App, Newsletter Export.news und LinkedIn Member Community aufm Ebene Geschaeftsleitung – bringt die Umsetzung dieser Strategie Erfolg?“]
Die obigen Erklärungen im Image zeigen auf, dass egal ob App oder Webseite, jeder Kanal offeriert die gleichen Inhalte.
[su_box title=“Brauchen wir eine App? 3 Dinge die es zu berücksichtigen gilt“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1  Nutzt unser Zielpublikum Apps von Firmen oder Vereinen?
Als News-Junkie möchte ich vielleicht die App der öffentlich rechtlichen Anstalt wie ARD / SRF auf dem Handy nutzen.
Die Bayer Career App interessiert mich nur dann, wenn ich bei Bayer in Deutschland arbeiten möchte.
2. Was sind die Kosten?
Nicht nur die Programmierung der App kostet. Regelmässige und technische Updates sind ebenfalls notwendig.
Wir Nutzer öffnen eine App nur dann, wenn diese neue Inhalte offeriert. Das herstellen der Inhalte braucht Zeit und Fachpersonal. Es gilt abzuklären wie oft unsere Zielgruppe solche News bekomment möchte wie 1 x die Woche oder 5 x?
3. Wie wichtig ist unsere App für die Zielgruppe?Wenn das Sicherheits-Zertifikat nicht funktioniert Switzerland Global Enterprise App - frisst enorm viele Daten noch dazu - VERTRAUEN, Qualitaet, Mehrwert?
Es gibt Apps wie Sand am Meer. Studien zeigen, dass Nutzer ca. 200 Minuten täglich Apps nutzen.
Doch von dieser Zeit wird ca. 30 – 55% mit einer App verbracht (z.B. Facebook, Smartchat, WhatsApp eMail, Browser, oder… siehe Presentation in diesem DrKPI verlinkten Beitrag mit den Daten)?
Der Smartphone Screen ist ein hart umkämpfter Platz. Alleinstellungsmerkmale sind wichtig. Aber gewusst wie ist hier die Herausforderung.

Fazit

Was bleibt da noch für unsere App? Ist die Investition gerechtfertigt, wenn 100 Leute die App ca. 1 Mal in der Woche nutzen?
PS. Wenn die App von Switzerland Global Enterprise (S-GE) dann noch 43MB gross ist, und Zugriff auf meine Fotos, Bluetooth wie auch Daten zur Wireless-Nutzung haben will, werden mögliche Nutzer misstrauisch (z.B. Datenschutz / Privacy Quo Vadis?).
Das Sicherheits-Zertifikat müsste richtig eingestellt sein (siehe Screenshot rechts von der S-GE-App). Ansonsten haben wir bei Otto Normalverbraucher gleich unseren Vertrauenskredit verspielt.
Die 10 populärsten Apps Ende 2015 in den USA – basiert auf Nutzungsdaten von 9,000 Studien Teilnehmern – Nielsen
[/su_box]

4. Print oder Digital? Falsche Frage

Weder digitale Inhalte über die App anbieten, noch Musikvideos, sind heute revolutionär.
Die Frage ist wie der Leser die Information erhalten soll. Dabei ist Print schon fast wieder modern.
Die gedruckte Firmenzeitung fällt auf und wird z.B. bei uns von mehreren Mitgliedern des Haushaltes oder im Büro gelesen.
Print Produkte gibt es immer weniger, die guten müssen da einfach auffallen!

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DOWNLOAD Letzte Ausgabe des Switzerland Global Enterprise GO! Magazin als pdf Datei, 1.4MB
[su_box title=“Ist das gedruckte Magazin noch zeitgemäss? 3 Fragen die es mit Vorsicht zu beantworten gilt“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1  Wie bekomme ich die Aufmerksamkeit meines Wunschlesers?
Der CEO will Inhalte mit Mehrwert. Dieser muss sofort klar ersichtlich sein.
Nebenbei ist unsere Zeit für das Studium der Beiträge über eine App oder Webseite beschränkt.
2. Können Beiträge zum Thema in die Tiefe gehen?
Artikel mit Tiefgang auf dem Handy zu lesen ist schwierig. Studien in Norwegen und Grossbritannien zeigen, dass Texte auf Papier besser verstanden werden als solche auf dem Tablet oder Smartphone. Dies würde wiederum für Print sprechen.
Lesenswert: Mangen, Anne, Walgermo, Bente R., & Brønnick, Kohlbjørn (2013). Reading linear texts on paper versus computer screen: Effects on reading comprehension. International Journal of Educational Research, Vol. 58, pp. 61-68. Eingesehen am 4 Januar, 2016 kostenlos auf Academia.edu oder http://dx.doi.org/10.1016/j.ijer.2012.12.002
Mangen, Anne, & Kuiken, Don (2014). Lost in the iPad: Narrative engagement on paper and tablet.Scientific Study of Literature, 4(2), 150-177. DOI: 10.1075/ssol.4.2.02man oder kostenlos auf Academia.edu
3. Schafft meine App Mehrwert für den Nutzer
Bringe ich Inhalte (z.B. auch News aus Zeitungen) welcher der Nutzer schon anderswo findet – z.B. in einer News App?
Was ist der Mehrwert meiner App für den Nutzer. Warum soll er diese installieren und dann auch täglich nutzen?
Nur neue Inhalte oder Funktionen auf meiner App welche für die Zielgruppe Mehrwert bieten helfen mir im harten Apps Markt zu bestehen.
[/su_box]

5. Content Marketing: Wohin mit den besten Inhalten?

Switzerland Global Enterprise (S-GE) hat auf LinkedIn eine geschlossene Member Community gegründet: Darin finden Sie Inhalte und Angebote rund um die Internationalisierung von und für eine exklusiven Teilnehmerkreis auf C-Level

Zitat von Seite 9 in der Zeitschrift – siehe oben.
[su_custom_gallery source=“media: 4578″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“414px“ Title=“ LinkedIn Member Community auf Geschaeftsebene – bringt die Umsetzung dieser Strategie Erfolg?“ alt=“LinkedIn Member Community auf Geschaeftsebene – bringt die Umsetzung dieser Strategie Erfolg?“]
Siehe LinkedIn Seite 
[su_box title=“Content Marketing – Wo publizieren wir die besten Inhalte? 3 Dinge die es zu berücksichtigen gilt“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1. Wo publizieren?
Das Beste gehört auf die Webseite des Unternehmens. Diskussionen, Einträge usw. können auch anderswo gemacht werden um so ein weiteres Publikum auf die Webseite zu bringen.
„Exklusiver Teilnehmerkreis auf LinkedIn auf C-Level“ ist schwierig umzusetzen. Prinzipiell kann jedes LinkedIn Mitglied in unsere Gruppe beitreten. Da ist die Mehrheit nicht dem C-Level zuzuordnen.
2. Welche Inhalte sind von Interesse?
Inhalte „… rund um die Internationalisierung“ ist hier relativ weit gefasst. Der Markt ist heute soweit fortgeschritten, dass Nutzer genau auf sie zugeschnittene Inhalte konsumieren möchten.
Da ist auch ein Eintrag der zu einem Zeitungsartikel verlinkt nich unbedingt Mehrwert.
3. Wie oft muss publiziert werden
Festtage resultieren darin, dass für fast 2 Wochen (diese Weihnachten und Neujahr) nichts relevantes publiziert wird. Dies bedeutet totale Funkstille.
Ob das die Zielgruppe in Asien versteht?  Noch schlimmer ist wenn für 6 Monate nichts Neues publiziert wird (siehe Image unten). Soll ich diese App noch nutzen?
[/su_box]

Mehr zum erfolgreichen Content Marketing

[su_custom_gallery source=“media: 4619″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“420px“ Title=“Den letzten Beitrag in der News APP VOM JULI 2015 – 7 Monate keine neuen Inhalte – machen wir vielleicht einige Dinge falsch?“ alt=“Den letzten Beitrag in der News APP VOM JULI 2015 – 7 Monate keine neuen Inhalte – machen wir vielleicht einige Dinge falsch?“]

Mitdiskutieren – was ist Ihre Meinung?

– Können Sie die Firmenstrategie in 3 bis 10 Sätzen in eigenen Worten zusammenfassen?
– Finden Sie, dass gedruckte Magazine von Unternehmen noch Zukunft haben (z.B. Personalmagazin Luzerner Kantonsspital (Impuls – nicht Online), Panorama (Das Kundenmagazin der Raiffeisenbanken)?
– Welches sind die Apps welche Sie am Meisten nutzen?

6. Schlussfolgerungen

Es gibt viele Möglichkeiten die Zielgruppe zu erreichen. Doch gerade dies macht es auch immer schwieriger, da die Zielgruppe zwischen X-Möglichkeiten auswählen kann.
Dank der Strategie können wir besser abklären, warum eine App, Print Magazin und / oder  Gruppe auf LinkedIn von Vorteil sein können. Doch leider kann es auch passieren, dass wir dank einer schlechten oder nicht klar definierten Strategie kostbare Ressourcen unnötig verschwenden.
Unklare Zielvorgaben und Nicht-Messung der steuerungsrelevanten Kennzahlen helfen hier nicht.
Bei der Fernsehserie muss das Drehbuch angepasst werden, wenn z.B. ein wichtiger Schauspieler seinen Charakter in der Serie nicht mehr spielen will.

Die Strategie eines Unternehmens ist ein Drehbuch. Es ist hilfreich. Aber wir müssen bereit sein, es den sich ändernden Umständen anzupassen. #DrKPI

Die Aufwertung des CHF  illustriert wie ein Alleinstellungsmerkmal – Qualität zum attraktiven Preis – vernichtet werden kann. Dies bedingt eine schnelle Änderung / Anpassung der Strategie.
Oft ist eine Kombination von Print und Digital die beste Lösung um das Zielpublikum zu erreichen. Keine News über 6 Monate hinweg macht jedoch die beste Planung für das Content-Marketing zunichte. Die App wird de-installiert …
Wenn dann noch der Mehrwert der Inhalte für Manager nicht klar ersichtlich ist, dann weiss der gewiefte Stratege:

Etwas ist faul im Staate Dänemark.

Kürzlich nahm ich an zwei Konferenz-Calls der STRIMgroup in Sachen Recruiting, Lehrstellen-Besetzung, Onboarding und Content Marketing teil. Unter anderem war auch ein Thema, ob und wie Flüchtlinge dank Ausbildung in verschiedenen Berufen inkl. MINT noch besser integriert werden könnten.
In diesem Beitrag ist der Fokus vorerst einmal auf Social Media, Content und Crossmedia Marketing im Bereich Recruiting.
[su_box title=“3 Marketing Weisheiten“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1  Geld (Budget) hilft immer.
Die Presse Mitteilung von Nestlé oder Daimler interessiert. Auch habe solche Firmen genügend Personal im Einsatz, um Schlüsselthemen im Content Marketing (z.B. Verkauf, Trends, Recruiting, Umwelt) zu besetzen.
Manchmal ist man sich des regionalen Interesses sicher – Heidelberg Cement.
Nationale Aufmerksamkeit für den Mittelständler ist jedoch eher die Ausnahme.
Checkliste: Wie kann Content Marketing funktionieren?
2.  Inhalte die unsere Zielgruppe interessieren machen das Rennen.
Mehrwert ist Pflicht. Deshalb ist ein Bericht über den letzten Betriebsausflug der Auszubildenden, deren Teilnahme am Volleyball Cup oder die Checkliste zur Abschlussprüfung von Interesse.
Die Mischung macht den Unterschied.
Checkliste: Mirjam Herms – Wie nutze ich meine Stärken und Interessen als Blogger?
3. Wir brauchen messbare Zielvorgaben für 2016.
Haben wir uns messbare Ziele gesetzt? Wenn ja, sind diese steuerungsrelevant?
Mehr Facebook Likes sind vielleicht wünschenswert. Doch wie helfen deren Realisation unsere Ziele, wie z.B. Besetzung der offenen Stellen mit qualifiziertem Personal, zu erreichen?
Diese Thematik müssen wir im Team diskutieren. Die Erkenntnisse sollten schriftlich festgehalten werden. Diese Notizen bilden einen wichtigen Bestandteil der Arbeit. Sie machen diese für andere Entscheidungsträger verständlich!
Ansonsten wird die Messung von Twitter Followers, Mentions, Replies, etc. oft zur Nabelschau!
Lesenswert: Wie messen Messi und Ronaldo ihre Erfolge – Social Media Audit der rockt
[/su_box]
Die Fragestellungen in diesen beiden Konferenzschaltungen befassten sich auch mit der Effektivität der verschiedenen Plattformen im Recruiting.
Unten präsentieren wir 3 Trends im Social Media Marketing welche Recruiters wie auch Verkäufer und Consultants berücksichtigen müssen.

Trend 1: Längere Inhalte bevorzugt

Social Media hat often kurze Mitteilungen. Doch längere Mitteilungen werden immer wichtiger. Google liebt es, wenn diese längeren Inhalte dann noch zu weiteren Inhalten auf dem Netz verlinken (z.B. URL zu einem Papier bei der Uni zum kostenlosen Download).
2015 begann LinkedIn das Erstellen und Publizieren von längeren Inhalten zu ermöglichen. Facebook hat die Notes geändert, d.h. für Users das Ganze vereinfacht. Es will das Publizieren längeren Beiträge erleichtern und auch fördern.  Facebook misst wie lange der Leser auf einem Beitrag verweilt. Das heisst, der Zeitfaktor hat einen positiven Einfluss auf die Platzierung der Note im Newsfeed der Fans und Freunde.
Auch Google versucht längere Inhalte in Corporate Blogs positiver zu bewerten als kurze. Solche Beiträge werden z.B. gemäss DrKPI BlogRank Daten öfters auf Social Networks geteilt als kurze Beiträge.
Herausforderung:  Längere Inhalte sind bei Google und Facebook im Trend (z.B. bessere Platzierung Newsfeed und Suchresultate).
Deren Erstellung heisst, die Autorin braucht Zeit für die Recherche und Know-How zum Thema. Das ist bei Wiederverwertung von News in einem 50-Wort Update nicht notwendig.
Lesenswert: Die Trends für Social Media 2016

Trend 2: Jeder will seinen Senf dazugeben

Über 97.6% der Corporate Blogs haben keine Leser-Kommentare. Da ist ein Blog mit 2 Leserkommentaren je Eintrag eine nennenswerte Ausnahme. Wenn die Autorin dann noch die Leserkommentare beantwortet, ist dies schon eine Seltenheit.
Leser kommentieren natürlich auch auf Facebook und anderen Social Networks. Dies passiert oft vom Smartphone aus. Da versteht es sich von selbst, dass die Kommentare kürzer sind. Dies spart Zeit. Ebenfalls sind diese Kommentare nach wenigen Tagen kaum mehr auffindbar für Otto Normalverbraucher.
Das Resultat ist, Nutzer geben oft ihre Meinung ohne sich vorher versichert zu haben, dass ihre Fakten stimmen. Schreib oder kommentiere einfach mal drauf los.
Das Beispiel vom Dezember 2015 unten zeigt dies schön auf. Einige der Kommentatoren nahmen sich nicht einmal die Zeit rauszufinden, was im Blog geschrieben stand. Auch holen sie sich kaum die Fakten, warum ein Blog tiefer eingestuft wurde als sie dachten er müsste. Einfach seine Meinung kundtun ist Trumpf.
Dies macht es jedoch für ein Unternehmen schwieriger, einen konstruktiven Dialog mit der Zielgruppe auf Facebook zu führen. Von Mehrwert ganz zu schweigen. Denn oft scheint es, dass der Akt des Kommentieren wichtiger ist für die Leser, als auf die Qualität dessen zu achten.
[su_custom_gallery source=“media: 4389″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“747px“ margin=“2px“ height=“1767px“ Title=“Facebook: Jeder will mitreden, aber wenn der Leser die Fakten vorher nicht checkt, dann sieht er oft dumm aus mit seinen Kommentaren“ alt=“Facebook: Jeder will mitreden, aber wenn der Leser die Fakten vorher nicht checkt, dann sieht er oft dumm aus mit seinen Kommentaren“]
Herausforderung: Dialog ist King. D.h. aber auch jeder will seinen Senf dazugeben z.B. auf Tumblr oder Facebook.
Engagement und Dialog auf der Firmen-Webseite oder dem Corporate Blog kommt nicht automatisch. Es braucht Fingerspitzengefühl und engagierter Einsatz der Autoren!
Das hilft: 10 Punkte für den besseren Blog

Trend 3: WhatsApp, Facebook, Instagram, Google+ oder was sonst?

Die Schwierigkeit ist zu wissen, welche Plattform in 5 Jahren noch aktuell sein wird.  Was heute fasziniert ist schon vielleicht morgen Geschichte.
Wer erinnert sich noch an Second Life?
Topsy die Social Media Analytics Firm welche Apple vor 2 Jahren für $200 Mio gekauft hat wurde 2015-12-14 abends in San Francisco sang und klanglos geschlossen.
Im Weiteren kann es auch passieren, dass die Zielgruppe sich wohl in einem Kanal tummelt. Jedoch kann es auch passieren, dass dort die Zeilgruppe weder Lust auf Werbung hat, noch sich mit einer Marken Persona auszutauschen will (z.B. WhatsApp).
Die Kennzahlen in der Präsentation unten zeigen folgende Trends auf (Download für Slides mit Links zu zitierten Studien – PDF Datei – 550 KB):

–  Obwohl immer mehr Leute Social Media nutzen, wird dies primär zur Interaktion mit Freunden und Mitgliedern der Familie eingesetzt.

–  eMail ist auch heute laut Daten aus der D-A-CH Region ein sehr populäres Kommunikationsmittel (eMail Newsletters für ‚wichtiges‘ Material sind bei Schülern und Eltern beliebt).

–  Mehr Leute nutzen Google mehrmals die Woche als man so denkt. Neben der Suchmaschine sind z.B. in den USA ca 20% der Internet Nutzer täglich auf Google+ anzutreffen.

–  Relevante Themen zum Fachgebiet mit Inhalten welche den Nutzern Mehrwert bieten, müssen besetzt werden. D.h. nicht Stories über die Firma, sondern Problemlösungen für die Zielgruppe sind beliebt (das kann teilweise auch mit einer statischen Seite klappen – Berufsausbildung Schenck Process GmbH).

Diese Charts wie unten aufgezeigt müssen in Ihre Planung für 2016 einfliessen. Diese helfen Ihnen mit Hilfe einer guten Strategie besser zu agieren.

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Download


Links in der Präsentation anklicken, sodass Sie die Originalstudie im Detail angucken können. Download Kennzahlen von DrKPI.
Früher haben viele Leute Flickr genutzt, wie dies die Rhätische Bahn noch heute tut – sehr schöne Fotos! (auch wir sind auf Flickr – Measure-for-Impact).
Doch für die unter 35-jährigen hat Instagram Flickr’s Position übernommen. Es eignet sich ausgezeichnet für die Selbstdarstellung (das gilt auch für Tumblr, ein von Yahoo gekauftes Tool).
Chemie- oder Energie-Unternehmen platzieren ihre Fotos vielleicht besser auf Flickr  als auf Instagram.
Nichtsdestotrotz gilt, die Zentrale Schaltstelle für Inhalte und Dialog ist die Webseite des Unternehmens. Diese sollte dank Blog Software so gestaltet sein, dass sich die Zielgruppe angesprochen fühlt. Inhalte müssen klar ersichtlichen Mehrwert bieten.
Dialog mit Auszubildenden auf der Webseite braucht Effort und Zeit. Doch heute muss dies Programm sein.
Lesenswert: Ann Sophie (15): So nutze ich Social Media (Entertainment ist Trumpf)

Schlussfolgerung

Wichtig ist, sich in diesem sich schnell ändernden Umfeld rasch anzupassen. Ebenfalls müssen wir uns kontinuierlich verbessern.

Tamara Molitor: Ausbildungsleiterin der Adolf Würth GmbH & Co. KG  – Wir haben bis vor 1 Jahr unsere Facebook Seite zum Recruiting im Ausbildungsbereich sehr aktiv genutzt. Doch die Interaktion und Resonanz bei Zielgruppen, wie z.B. Schüler oder Studenten, war für uns nicht optimal. Wir nutzen diese Seite weiterhin, doch setzen wir dafür heute weniger Ressourcen ein.

Keiner weiss was morgen sein wird – Flexibilität ist gefragt

Die obigen 3 Trends gilt es jedoch zu berücksichtigen. Nur dies sichert die weiterhin effektive Nutzung der eigenen Ressourcen.
Auch grosse Firmen tun sich hier schwer (z.B. Migros). Sie können dank ihrer überdurchschnittlich grossen Ressourcen teilweise noch heute Strategien erfolgreich nutzen, welche schon 2013 passé waren (Royal Air Force hilft Migros, Lidl und Tesco).

6. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Ist Social Media vielleicht passé?
–  Wie werden Sie nächstes Jahr dank gutem Content Marketing ihre Abteilung (z.B. Ausbildung, Marketing, Produktion, Verkauf) tatkräftig unterstützen?
–  Was wollen Sie mit Ihren Social Media Aktivitäten 2016 erreichen?
–  Was wird für Sie in 2016 in Sachen Social Media Marketing die Nr. 1 Herausforderung sein?

Mehr erfahrenANKLICKEN - der DrKPI Blog Health Check

Jörg Haslbeck – Careum – 5 Schritte zum erfolgreichen Health Blog
Recruiting im Social Web: 10 Tipps
60-Minuten Health Check: Content Marketing
Corporate Blog: 5 Tipps für knackige Überschriften
Facebook Zeitgeist: ABB, Google oder Ferrari?
Recruiting bei Audi: Das Ford-T Modell
Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Online Recruiting
Lehrstellen Recruiting: 4 Schritte zum Erfolg
Pew Studie – Social Media Nutzung USA nach Alter – Trendlinie weist von 2005 – 2015 nach oben

corporate blog

Corporate Communication ist immer auf der Suche nach guten Beiträgen.

Man hat sie eingeladen was kurzes zu schreiben? Toll, sie haben schon eine Idee. Morgen schreiben sie die Sache. Genau dies wurde in diesem Fall gemacht. Der Autor – Experte – wurde angefragt etwas für das Firmenmagazin zu schreiben.

Das erste Beispiel zeigt was der Experte geschrieben hat. Das zweite Beispiel zeigt ihnen die redigierte und umgeschriebene Version des Beauftragten der Kommunikation.

1. Version der Expertin der Berufsbildung

Zur Illustration wurden 2 Fotos hinzugefügt. Diese sind hier zwecks Datenschutz nicht eingefügt.

[su_box title=“Firma X:  Erfolgreich in der Ausbildung unterwegs“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]Berufsbildung für unsere zukünftigen Fachkräfte!Die Firma X bietet mit ihrer Vielfalt an Lehrberufen spannende Herausforderungen und interessante berufliche Perspektiven für Lernende.Auch im Jahr 2015 haben wir rund 157 neue Berufsleute erfolgreich ausgebildet. Unser Ziel ist es, junge Menschen zu fachlich kompetenten und selbstständigen Mitarbeitern auszubilden. Für ihren erfolgreichen Lehrabschluss finden sie in der Firma X beste Voraussetzungen.
Die verantwortlichen Personen der Berufsbildung begleiten unsere Lernenden sehr engagiert. Als Top-Lehrbetrieb sehen wir uns mit der steigenden Herausforderung konfrontiert, eine hohe Ausbildungsqualität zu liefern. An diesen Parametern werden wir alle gemessen. Sie bestimmen unser Image bei Jugendlichen, den Eltern und Lehrpersonen der Volksschule.
Dennoch; die Berufsbildung ist nicht mit jenen rekordverdächtigen Rekrutierungszahlen unterwegs, wie teilweise von offizieller Seite her suggeriert wird. Die weiter ansteigenden Maturitätsquoten werden vom Bundesamt für Statistik (BFS) belegt und sind ein Indiz dafür, dass wir uns dieser Entwicklung nicht verschliessen dürfen.
Somit darf auch der viel zitierte Fachkräftemangel nicht wegdiskutiert werden. Neuste Erhebungen (Mitte August 2015) zeigen auf, dass die Talentknappheit einen Höchststand seit 8 Jahren erreicht und im letztem Jahr erneut zugenommen hat.
Die Frage die sich nun stellt, ist, mit welchem Qualitätsanspruch wir dieser Situation begegnen. Für einen verantwortungsbewussten Lehrbetrieb ist es nicht leicht, neue Lernende mit Potenzial zu rekrutieren.
Fachkräfte die wir nach unserem Bedarf effektiv benötigen würden, sind ebenfalls nicht einfach zu finden. Es sind jene, die nicht nur ihr Fachgebiet beherrschen, sondern auch das Flair für die Ausbildung unserer Lernenden als Mehrwert mitbringen.
Die Aus- und Weiterbildung funktioniert deshalb nur mit allseitigem Interesse der Beteiligten und der Bereitschaft den Worten auch Taten folgen zu lassen. Unser aller Beitrag ist wichtig, den wir – die Firma X – sehen dies als Teil unserer Unternehmens-Verantwortung (Corporate Responsibility).
PS Anmerkung #DrKPI: Der Text ist so aufbereitet, dass er auch digital im Blog übers Handy gelesen werden kann. D.h. im Druck mit weniger fettem Text.
[/su_box]

2. Version des Ansprechpartner für Kommunikation

Der obige Artikel wurde wie gewünscht an Corporate Communication versandt. Dort entschloss sich der Experte für Kommunikation das Ganze umzuschreiben.  Die neue Version (siehe Textbox unten) kam als Anhang mit dieser eMail:

Von: Ferdinand Silberhuber
Gesendet: Donnerstag, 22. Oktober 2015
An: Petra Müller
Betreff: Kommunikation 02/15: Textfreigabe durch Autoren

Hallo Petra
Ab sofort bin ich dein Ansprechpartner fürs Kommunikation. Wie ich gesehen habe, hast du einen Text für die aktuelle Ausgabe verfasst.

Nun bitte ich dich, den angehängten Text zu prüfen und mir bis am 28.10. ein Feedback zu geben bzw. die Freigabe zu erteilen.
Bitte berücksichtige, dass ich den Text kürzen musste aufgrund der zu hohen Zeichenzahl.

Danke & beste Grüsse
Ferdinand

Den angehängten Text ist hier.

[su_box title=“Gesucht: Lernende mit Potenzial“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″]((Lead))
Top-Lehre soll Talente anlocken
((Copy))
Ziel der Firma X Gruppe ist es, in Zukunft eine noch beliebtere Arbeitgeberin bei Jugendlichen zu werden. Und die Voraussetzungen dafür stehen gut: Dank der Vielfalt an Lehrberufen bieten wir Jugendlichen viel versprechende berufliche Perspektiven. So sind es 2015 insgesamt 157 Lernende, die ihre Berufslehre bei uns abgeschlossen haben.Zweifellos kommt es nicht nur auf die Quantität, sondern auch auf die Qualität der Lernenden an. Aus diesem Grund bedarf es neben gezielten Massnahmen im Bereich Employer Branding (siehe Artikel „XY“) grosse Anstrengungen aller Berufsbildner bei Firma X. «Unsere Aufgabe ist es, junge Menschen zu fachlich kompetenten und selbstständigen Mitarbeitenden auszubilden – und diese Aufgabe gehen wir sehr engagiert an», meint Anita Müller, Leiterin Berufsbildung der Firma X.Deshalb legen wir grossen Wert auf eine hohe Qualität der Ausbildung, wollen den Jugendlichen eine Top-Lehre bieten. Dieser Qualitätsanspruch – und nicht zuletzt die daraus resultierenden erfolgreichen Lehrabschlüsse – sind massgeblich für das Image der Lehre bei uns verantwortlich.Ein gutes Image wiederum leistet einen unverzichtbaren Beitrag dazu, junge Talente auf unser Unternehmen aufmerksam zu machen. Denn wie Anita Müller ausführt, ist es zurzeit nicht einfach, neue Lernende mit Potenzial zu finden. Nichtsdestotrotz haben wir die Herausforderung angenommen, die Talente von morgen zu finden, zu uns zu holen und auszubilden.PS – Anmerkung #DrKPI. Nichts im Text ist Fett. Das Magazin wird gedruckt und ist als PDF Online erhältlich.
[/su_box]

Beispiele von Magazinen, Berichten usw. von Unternehmen für deren Mitarbeiter,  Kunden und Investoren:
[su_custom_gallery source=“media: 4023″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“700px“ class=“alignleft“ height=“329px“ Title=“das Kundenmagazin der Howag Kabel AG“ alt=“das Kundenmagazin der Howag Kabel AG“]
Credit Suisse Bulletin (siehe Foto 2 oben)
EMS-CHEMIE
Howag AG – The Link (siehe Foto oben)
– Marquard & Bahls Firmenmagazin
Sika Ambitions
– SBB – Via Reisemagazin (siehe Foto Angang)

2 Fragen und Antworten

Ich fand die 2 Beispiele oben sehr interessant – Ausbildung und Kommunikation.
ANKLICKEN - Kunden sind voll des Lobes für Gaby Feile
Was immer wir für das Firmen-Magazin schreiben, es wird gedruckt und digital aufbereitet.
Somit werden Leser den Inhalt auf Papier wie auch in digitaler Form – z.B. auf iPad, PC oder  Smartphone – konsumieren.
Welche Auswirkungen dies für denjenigen der schreibt haben könnte wollten wir von der Kommunikations-Expertin Gaby Feile etwas genauer wissen.

1. Was denken Sie, Frau Feile, welche Mitteilung – Ausbildner oder Mitarbeiter d. Abteilung Kommunikation – kommt bei Eltern und Schülern (15 bis 17 Jahre) oder Mitarbeitern besser an?

Spontan und aus dem Bauch heraus gefällt mir die erste Version besser, weil sie „echter“ wirkt. Der Stil des Textes entspricht mehr dem, wie wir sprechen (nur ohne die störenden Faktoren wie etwa  „ähms“). Das wirkt in der heutigen Zeit, wo wir alle über Informationsüberfluss klagen, frisch und ansprechend und ist verständlich. Für Schüler könnte der Text sogar noch lockerer geschrieben werden, aber dann würden die Eltern sich nicht so angesprochen fühlen.
Der zweite Text ist aus Sicht der internen Abteilung vermutlich optimal. Er klingt allerdings eher wie eine Pressemitteilung. Das ist es ja, was die Corporate Communicators am häufigsten schreiben.
Die Zielgruppe bei einer Pressemitteilung ist aber eine andere: das sind Redakteure, die am liebsten emotionslose Texte wollen, voll mit Fakten und Substantiven. „Schön machen“ wollen sie diese dann selber, das ist ja ihr Job. Und ultimativ ist eine Pressemitteilung oft eher dafür da, die Konkurrenz zu beeindrucken als die Zielgruppe.

2. Was empfehlen Sie einem Ausbildner oder Marketing-Fachfrau wenn diese für das Corporate Magazin schreiben dürfen?

Bevor man mit dem Schreiben beginnt, sollte man sich klar machen, was der Effekt des Textes sein soll, also das Ziel. Was soll passieren, wenn jemand den Text liest?
Und dann ist es ausgesprochen wichtig, sich die WunschleserInnen ganz genau vorzustellen und den Text genau für diese zu schreiben. Mir hilft es sehr, mir stellvertretend eine Person aus der Zielgruppe vorzustellen und nur für diese zu schreiben. Suchen Sie sich jemanden aus, den Sie kennen, und der oder die Ihrem Wunschleser entspricht.
Um sich Arbeit zu sparen, empfehle ich, diese Faktoren vorab mit den Kollegen in der Kommunikationsabteilung zu besprechen, sodass alle Seiten dasselbe Ziel und dieselbe Zielgruppe haben. Sich an die Vorgaben zur Länge zu halten, ist sehr sinnvoll, damit nicht irgendwas gestrichen wird, was für Sie wichtig ist.

Liebe Frau Feile, Danke für diese Antworten.

[su_custom_gallery source=“media: 4022″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“701px“ margin=“2px“ height=“285px“ Title=“Credit Suisse – Publikation Shop – kostenlose Downloads“ alt=“Credit Suisse – Publikation Shop – kostenlose Downloads“]

Fazit

Dieser Fall zeigt 3 Dinge sehr schön auf:
1. Kommunikationsabteilung und der Bildungs-Experte:  Vorab hilft es hier miteinander zu reden. Nicht erst nach Erhalt des Beitrages dem Experten eine PR Fachperson zur Seite stellen. Wenn sich diese dann noch via eMail meldet und sagt: „…Ich bin zuständig“ ist dies eher abschreckend als hilfreich.
Ziele müssen vorab festgelegt werden.  Was wollen wir mit der Zielgruppe(n) erreichen? In diesem Falle ist die Zielgruppe Kunden, Mitarbeiter und mögliche Kandidaten für eine Ausbildung beim Unternehmen.
2. Der Brand oder das Image muss gelebt werden:  Der Ton muss die Zielgruppe ansprechen. Zu steif und „corporate“ ist nicht ideal. Das schreckt 14 oder 15 Jahre alte Schüler ab.
3. Fokus von Marketing und Kommunikation: Auch hier ist eine Anpassung notwendig. Reine PR Texte werden von den meisten Zielgruppen inkl. Kunden nicht mehr goutiert. Auch das Firmenmagazin braucht authentische Inhalte. Nur diese können vielleicht noch auf Resonanz stossen.

„Corporate Talk“ und bla bla ist im Zeitalter von Spotify und Netflix nicht mehr zeitgemäss.

Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Haben sie ein tolles Beispiel einer Firmenzeitschrift?
–  Welche Tipps haben Sie für den Schreiber eines Beitrages für die Firmenzeitung?

– Haben sie eine Frage an Gaby Feile?

–  Was waren ihre Erfahrungen beim Schreiben eines Blogeintrages, Artikels, usw. für das Unternehmen? Gab es Überraschungen?
– Gibt es die Communication Abteilung in 5 Jahren NOCH?

Lesenswert – mehr erfahren

Eine der älteren Firmenzeitschriften ist diejenige der Firma Suchard.Die Firmenzeitung Entre nous wurde 1898 gegründet.
Die Firmengeschichte (sehr interessant) finden sie hier:
Wittig, Ulrich (März 2007).Die Unternehmensentwicklung von Kraft Foods in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung internationaler Akquisitionen zwischen 1978 und 1998. Dissertation, Universität Bielefeld. Speziell die Seiten 256-259 über die Geschichte der Firma Suchard. Runter geladen, November 13, 2015 von http://pub.uni-bielefeld.de/luur/download?func=downloadFile&recordOId=2304709&fileOId=2304712

Google Analytics reicht nicht zur Erfolgs-Messung - der CORPORATE BLOGKürzlich erklärte mir ein Manager: „Dialogkultur ist Pflicht„.
Ebenfalls müsse dies im Unternehmen und auf der Webseite gelebt werden.

Ich wollte es von einem Personal-Blogger genau wissen. Ich stellte ihr 2 Fragen:

– Welche Ziele hat der Corporate Blog?
– Wie messt ihr ob diese Ziele erreicht wurden?

Antwort

Die vereinfachte Antwort welche ich von der verantwortlichen Person erhielt, lautete:

„… Was das Messen betrifft:
Wir arbeiten mit Google Analytics und schauen dort, wie viele Klickzahlen der Blog insgesamt und die einzelnen Beiträge sowie auch der Podcast generieren.
Im September etwa hatten wir über 6800 Klicks von mehr als 3200 Usern, Tendenz steigend….“

Der Blog existiert seit Ende März 2015. In 7 Monaten (bis Ende Oktober) wurden ca 50 Blogeinträge publiziert (d.h. 7 Einträge je Monat).
Ausser in den Monaten Juli – August hat der Blog jede Woche mindestens 2 neue Einträge.

Wie sind diese Zahlen im Vergleich?

Für den deutschen Sprachraum können sich diese Zugriffszahlen sehen lassen. Die Zielgruppe ist eng definiert.
Zum Vergleich auf unserem Blog in deutscher Sprache bin ich froh wenn es für jeden Beitrag mehrere hundert Zugriffe sind.
Sicherlich, auch im deutschen Sprachraum gibt es Überflieger.  Themen wie Gesundheit sind ein Beispiel für hohe Zugriffszahlen für jeden einzelnen Blogeintrag. Ebenfalls gibt es für englischsprachige Blogs fast immer höhere Zugriffszahlen als für deutsche Texte (z.B. DrKPI Blog auf Englisch hat fast immer mehrere tausend Zugriffe auf einen Blogeintrag).

Welche Ziele führten zu diesem Erfolg?

Jeder Athlet will an die olympischen Sommerspielen 2016 in Rio. Doch bevor der Verband die Athletin nominiert muss diese gewisse Qualifikations-Limiten erfüllen. Beispiel sind Zeitlimiten, usw.
Auch im Falle des Corporate Blogs meines Gesprächspartners wurden Ziele gesetzt:

„Wir wollen gerne mehr in Interaktion mit unserer Zielgruppe, den XY-Verantwortlichen, treten. Denn wir erhalten kaum Feedback, obwohl XY im Strategie-Umfeld sehr bekannt ist und auch geschätzt wird, wie wir dank Umfragen wissen.

Auf unserer Website ***.ch besteht eine Kommentarfunktion, die leider selten genutzt wird.

Mit dem Blog ist es uns gelungen, mit den …-Verantwortlichen verstärkt in Kontakt zu treten.

Auch Sie haben dort ja erfreulicherweise bereits Beiträge kommentiert.“

Dies zeigt, Social Media soll helfen den Dialog mit der Zielgruppe zu verbessern.

Messen Zugriffszahlen im Blog den erhöhten Dialog?

Das Dialog mit den Zielgruppen immer wichtiger wird hat die Personalbranche schon lange realisiert. Daniela Schlick hat dies auf JobNews.At so formuliert:

Eine unverzichtbare Voraussetzung für die Einführung eines Corporate Blogs ist, dass man den Dialog mit der Interessensgruppe führen will…
Wenn es um das  bedachte Antworten auf Kommentare im Blog geht, ist in der Regel das Communications Team gefragt.

Der Authentizität zu liebe muss ich dem obigen Zitat ein wenig widersprechen. Wenn immer möglich, muss der Autor dem Leser antworten und nicht ein Kommunikations-Experte.
Die Grafik unten zeigt die 7 wichtigen Zutaten, welche es zum erfolgreichen Dialog zu berücksichtigen gilt.
[su_custom_gallery source=“media: 3718″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“525px“ height=“317px“ Title=“Diagram: 7 Schritte zum erfolgreichen Dialog im Corporate Blog“ alt=“Diagram: 7 Schritte zum erfolgreichen Dialog im Corporate Blog“]
Die obige Grafik illustriert welchen Herausforderungen sich Autoren stellen müssen. Die Dialogkultur verlangt von Autoren viel ab, wie z.B. Geduld und Zeit.

Doch wie klappt dies bei D-A-CH Blogs?
Stellen sie sich der Dialogkultur mit Erfolg?

HR-Blogs im Benchmark Test

Was ist die erste Herausforderung für Blogs im HR-Bereich wie z.B. Recruiting?

Viele Recruiting oder HR-Blogs haben wenig wenn überhaupt Kommentare von Lesern.

Für die Top 10 HR-Blogs in der CH heisst dies im Schnitt, sie erhalten weniger als 1 Kommentar pro Eintrag (anklicken – Daten im Detail, ist ihr Blog dabei?).
[su_custom_gallery source=“media: 3722″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“528px“ height=“161px“ Title=“Human Resource Blogs – Top 10 NUR Alpiq-Skills.com und Zhag-blog.ch beantworten Leser-Kommentare“ alt=“Human Resource Blogs – Top 10 NUR Alpiq-Skills.com und Zhag-blog.ch beantworten Leser-Kommentare“]
Dies deutet nicht auf sehr hohe Resonanz bei der Leserschaft hin. Doch auch in Deutschland oder Österreich sieht es nicht besser aus.
In der Schweiz werden Leser-Kommentare der Top 10 HR Blogs in den letzten 90 Tagen nur in 2 Blogs beantwortet. Dies ist der Alpiq-Skills Blog und derjenige vom Zentrum für die Ausbildung im Gesundheitswesen des Kanton Zürich.
Weder in Deutschland noch Österreich beantworten die 10 Top Corporate Blogger im HR Bereich Kommentare von Lesern.
Beantwortet ihr Nr. 1 HR-Blogger Kommentare von Lesern im Blog?
[su_custom_gallery source=“media: 3727″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“530px“ height=“349px“ Title=“Human Resource – Dialog im Blog in der D-A-CH Region Scores sind – CH 14, DE 11 und AT 8″ alt=“Human Resource – Dialog im Blog in der D-A-CH Region Scores sind – CH 14, DE 11 und AT 8″]
Das obige zeigt, Corporate Blogs im Human Resource Bereich tun sich schwer mit der Dialogkultur.
Doch in anderen Ländern Europas steht es nicht besser. Die obige Karte reflektiert die folgenden Kennzahlen:

– CH 14, DE 11 und AT 8 und für
– FR 6, IT 4 und BE 2

Solche Zahlen sind nicht berauschend . Das Maximum sind 100 Punkte (Mittelwert 50).

Ratgeber

ANKLICKEN - der DrKPI Blog Health CheckWas tun wenn der Dialog im Recruiting Blog nicht so gut funktioniert?
Die Beispiele oben illustrieren, dass wir vielleicht von einer Dialogkultur träumen. Doch um diese im Blog Wirklichkeit werden zu lassen, müssen wir noch viel arbeiten.
Ohne Schweiss keinen Preis.
Wie bekommen wir Leserkommentare und wenn ja, was müssen wir dann tun?
Mit Hilfe von Social Media einen Dialog mit Lesern zu führen passiert nicht einfach so. Dies illustrieren die Kennzahlen der HR-Blogs in der D-A-CH Region.
Dabei ist auch verwunderlich, dass wenn dann ein Kommentar geschrieben wurde, dieser nicht eine Antwort bekommt. Bedeutet dies Wertschätzung vom Autor? Den Willen zum Dialog?
Hier 3 Tipps um den Dialog im Corporate Blog zu verbessern.
[su_box title=“3 Schritte zur Verbesserung des Dialoges mit Lesern im Corporate HR-Blog“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]
Nicht vergessen, es sind oft die Kommentare der Leser welche für andere Blog Besucher den gewissen Mehrwert bieten. Natürlich, Kommentare zu beantworten und managen  braucht Zeit. Aber es lohnt sich langfristig!

1. Stellen Sie Lesern Fragen im Blog

Fragen zu stellen ist eine effektive Methode, um Leser zum Kommentare schreiben zu animieren.
Am besten scheinen sich kurze Fragen zu bewähren. Diese sollten vorzugsweise am Ende des Blogeintrages eingefügt werden.

2. Aller Anfang ist schwer: Interessierte Leser ansprechen

Oft ist es schwierig den ersten Kommentar für einen Beitrag zu erhalten. Hier muss der Autor des Beitrages aktiv werden.
Hier empfiehlt es sich den Kontakt aufzunehmen mit möglich interessierten Lesern. Beispiele sind Blogger oder Forscher die im Blogeintrag erwähnt werden.
Auch interessierte Kunden zum Thema zeigen vielleicht Interesse zu kommentieren.
Da hilft ein Anruf oder eMail mit URL zum Beitrag mit der Bitte für einen Kommentar. Der zweite Kommentar kommt dann hoffentlich bald.

3. Kommentare verdienen eine Antwort von Format

Der Leser hat sich 10 Minuten Zeit genommen um einen Kommentar zu formulieren. Dieser Effort gebührt Anerkennung. Diese und die Wertschätzung folgt in Form einer Antwort vom Autor.
Natürlich heisst dies 50 Worte damit die Antwort auch Mehrwert für den Leser enthalten kann.
Ebenso braucht es eine eMail mit einem persönlichen Dankeschön.
Das steigert die Wahrscheinlichkeit, dass die Leserin innerhalb 9 Monaten nochmals in einen Eintrag im Blog kommentieren wird. Engagement welches jeder Blogger liebt :-)
Urs E. Gattiker – DrKPI – Dialog im Corporate Blog

Allgemeines

A. Nein, Pingbacks von anderen Blogs oder Webseiten sind keine Kommentare. Dies gilt auch dann, wenn einige Schlaumeier diese als Kommentare im Blog auflisten :-)
B. Den Blog so einstellen, dass Suchmaschinen ihn auch indexieren dürfen. Das Crawlen den Suchmaschinen verbieten, wie dies der Azubiblog ThyssenKrupp Rasselstein macht, ist sicherlich ein Versehen.
Natürlich schätzen wir es, wenn wir mehr Leser über organische Suchmaschinen-Resultate bekommen. Deshalb muss die Einstellung so gemacht werden, dass die Suchmaschine den Blog indexieren darf / kann.
Hier ist erklärt wie man den Weblog einstellt, sodass Bing oder Google den Blog indexieren können.
[/su_box]

Fazit: Es braucht Einsatz

Neulich las ich, dass jedes Unternehmen durch gelebte Werte geprägt ist. Dem kann ich nur zustimmen.
Viele wollen sich natürlich als attraktiver, offener, „cooler“ und fortschrittlicher Arbeitgeber präsentieren. Dieses Image wird auf dem Web, Messen oder in Broschüren kommuniziert. Dabei sind auch Dinge wie durchlässige Hierarchien und eine offene Unternehmenskultur Thema.
Doch noch wichtiger als alle diese Dinge im Employer Branding ist, dass wir unsere Werte auch leben. Eine Kultur mit wenig Hierarchie-Stufen, offener Diskussionskultur, usw. bedingt, dass wir dies auch im Recruiting Blog praktizieren.
Hier gibt es in Deutschland, der Schweiz wie auch Österreich für HR-Bloggers noch viel zu tun! Packen wir es an.

Mit der Verbesserung des Dialoges im Corporate Blog beginnen, Newsletter mit unseren Tipps und Checklisten abonnieren

Was ist Ihre Meinung?

–  Welchen Corporate Blogs mit interessanten Dialogen können sie uns empfehlen?

–  An alle Blogger, wie fördert ihr den Dialog im Blog?

– Welche Tipps haben sie lieber Leser zum Thema?

Weitere interessante Lektüre zum Thema

1. Meike Leopold – Blogger Relations: Endlich handfeste Zahlen?!
2. Konstantin Kühle – Punkt 8 – Call to Action Dialog fördern
3. Katharina Ficht – Die Leser bestimmen die Regeln
4. Mehr zum Thema — Ausbildung, Personal, Recruiting, Lehre, Azubi
5. Haufe PersonalMagazin Aug. 2013 – die besten HR-Blogs in Deutschland (Kriterien nicht 100% genau erklärt, aber interessante Liste)
6. Bernadette Bisculm – Kommentare sind der sichtbare Applaus für Blogger.

Wie liest meine Zielgruppe meine Inhalte?
Wie nutzen wir das Internet mit Smartphone,Tablet oder PC?
- Sind die populärsten Apps Facebook, Instagram & YouTube?
- Gibt es Unterschiede in der Internet Nutzung zwischen Teenagern und Primarschülern?
Antworten zu diesen Fragen hier.

Letztes Jahr hörte ich über eine Sekundarklasse im Kanton Aargau. Die Schüler hatten eingewilligt, das Smartphone am Montag abzugeben. Am Freitag erhielten sie es in der Klasse zurück.
Kürzlich las ich über eine Zürcher Sekundarklasse, welche einwilligte, an einem Klassenlager teilzunehmen, aber ohne Handy. Die Klasse übte anscheinend den Verzicht. Am Ende der Woche freuten sich dann einige der SchülerInnen wieder mit dem Handy kommunizieren zu können.
Doch nutzen Schüler, Auszubildende oder Jugendliche das Internet so stark wie wir vermuten. Geht es heute ohne Internet nur unter Stress? Ist dies für Schüler ein Alptraum?
Unten habe ich ein Daten von verschiedenen Ländern zusammengetragen. Überall finden Sie auch die Links zum kostenlosen Download dieser Studien. Es zeight sich, dass Jugendliche das Internet immer mehr – primär mit dem Handy – nutzen.

Über die Konsequenzen dieses Verhaltens wissen wir zur Zeit SEHR wenig.

CH – Schweiz

Interessant an diesen Daten aus der Schweiz ist, dass sie 2004, 2010 und 2014 gesammelt wurden. Hier geht es um die private Nutzung dieser Möglichkeiten in Sachen Kommunikation mit Hilfe des Internet.
Nummer 1 bleibt die eMail.  Rasant zugenommen seit 2010 hat hier die Nutzung von Voice over IP.  Skype nutzen in der Westschweiz 35%, in der Deutschwchweiz 19% und im Tessin 15% der Primarschüler (siehe MiKE-Studie unten, S. 38, warum ist hier natürlich die Frage).
[su_custom_gallery source=“media: 3575″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“533px“ height=“287px“ Title=“CH – eMail wird auch 2014 privat mehrmals im Monat genutzt“]

CH- Private Internetnutzung in der Schweiz – Bundesamt für Statistik
Weiter Daten über die Internetnutzung in der Schweiz vom Bundesamt für Statistik

Im 2014 wurden die Resultate der JAMES-Studie publiziert. Diese befragt 13-19 jährige Jugendlich über deren Internet Nutzung.  Interessant ist, dass jüngere Teilnehmer der Studie Instagram bevorzugen. Ältere dagegen Facebook.
YouTube wurde leider nicht als Social Network aufgeführt. Somit wurden Daten nur beschränkt für diese Plattform erhoben. Die Studien-Autoren weisen aber darauf hin, dass die Popularität von YouTube bei Teenagern gross ist.
[su_custom_gallery source=“media: 3608″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“530px“ height=“286px“ Title=“CH – wie nutzen 12- 19 jährige Jugendliche das Internet – ZHAW – JAMES-Studie“]

CH – wie nutzen 12- 19 jährige Jugendliche das Internet – ZHAW – JAMES-Studie 2014
CH – Jugendliche nutzen das Internet: Mädchen laden gerne Fotos hoch – Buben lieben das Gamen Zusammenfassung der ZHAW – JAMES-Studie 2014

Die MiKE-Studie, auch vom ZHAW, untersucht  ebenfalls die Mediennutzung wie die JAMES-Studie. Hier sind die Teilnehmer Schüler der Primarstufe der 1. – 6 Klasse im Alter von  6 – 13 Jahren. Die Daten wurden diesen Montag (2015-09-28) veröffentlicht.
[su_custom_gallery source=“media: 3632″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“530px“ height=“261px“ Title=“CH – Mediennutzung ihrer Kinder 6 – 13 jaehrige  – Primary School Pupils: Nutzungsverhalten auf dem Internet in Sachen Medien – ZHAW – MiKE-Studie“]
Wie das obige Image zeigt, 37% der Schüler geben an fast  täglich ein Buch zu lesen.  Leider nimmt das letztere wiederum mit dem Alter ab. Dies wird in der Studie jedoch nicht weiter im Detail eruiert.
[su_custom_gallery source=“media: 3630″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“530px“ height=“315px“ Title=“CH – Angabe der Eltern – Mediennutzung ihrer Kinder 6 – 13 jaehrige  – Primary School Pupils: Nutzungsverhalten auf dem Internet in Sachen Medien – ZHAW – MiKE-Studie“]
Das obige Image zeigt ebenfalls, dass Eltern der Meinung sind, Jugendliche nutzen ihr Handy ca. 29 Minuten am Tag.  Dabei weisen die Forscher jedoch darauf hin, dass die Abgrenzung zwischen WhatsApp, Internet Nutzung oder Games anhand der Geräte nicht einfach ist.
Dies wollten wir mit 10 Schülern (5 und 6 Primarklasse)  überprüfen. Deren Angaben im Interview ergaben, dass sie das Handy täglich zwischen 74 bis 123 Minuten nutzten.  Wir haben also diese kleine Anzahl von Schülern speziell zu Tätigkeiten mit ihrem Handy befragt:

1. 3 – 20 Minuten Whats App oder Kik / Snapchat Messages erhalten und beantworten,
2. 20 Minuten Gamen (oft wird es 30 Minuten),
3. 24 Minuten irgendwelche Videos auf YouTube anschauen,
4. 32 Minuten mit Hilfe von iTube Musik hören,
6. 4-8 Minuten Infos suchen (z.B. für die Schule, Hobbies, usw.), und
7. 3 Minuten eMail schreiben und / oder lesen.

Aber wir fanden raus, dass unsere Schüler Schwierigkeiten hatten, über eine längere Periode genaue Zeitangaben machen zu können (z.B. mehr als 3 Tage zurück). Das heisst ihre Angaben wurden ungenau, sie korrigierten sich im Interview mit einem geschulten Interviewer auch mehrmals und waren sich nicht sicher..
Auch die Analyse was sie lesen auf dem Handy, auf Papier gedruckt war schwierig. D.h. sie vergassen oft eine Unterscheidung zwischen Gratiszeitung und Buch zu machen. Auch ob Sie was Online oder auf Papier gelesen hatten vor 3 Tagen war ihnen nicht klar.
Dies deutet darauf hin, dass die Daten der MiKE-Studie über Nutzung von Apps und Zeit mit Vorsicht zu geniessen sind. Aber der Report ist LESENSWERT.

CH – Mediennutzung von 6-13 Jahre alten Primarschülern – ZHAW – MiKE-Studie
CH –  Mädchen wollen mehr Musik hören – Jungs gamen lieber -Übersichtsseite inklusive Medienmitteilung – ZHAW – MiKE-Studie

[su_custom_gallery source=“media: 3628″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“430px“ height=“324px“ Title=“CH – Angabe der Kinder – Nenne deine 3 beliebtesten Apps –  6 – 13 Jahre alt – ZHAW – MiKE-Studie“]
Schülerinnen wurden MiKE Studie ebenfalls gefragt, welche Apps sie bevorzugen, d.h. beliebteste App und zweitbeliebteste App. Die Resultate sind unten aufgelistet.  988 Schüler wurden gefragt:

1. 111 Nennungen für YouTube – Video anschauen
2.  90 Nennungen f. WhatsApp – Chat-Dienst
3.  85 N. f. Instagram – Fotos
4.  68 Clash of Clans – Game
5.  60 Minecraft – Game
6.  35 FIFA – Game
7.  32 iTube – Musik Videos
8.  29 Viber – Chat-Dienst
9.  28 Google – Mail / Social Network / Search ?
10. 24 Angry Birds – Game

Die Unterschiede sind so, dass wir einen Cluster um Apps YouTube, WhatsApp und Instragram, dann 2 Games. Danach etwas abgeschlagen Positionen 6 bis 10.

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Deutschland

Die JAMES-Studie hat auch ein Pendant in Deutschland, die JIM-Studie welche sich mit dem Mediennutzungsverhalten von 12 bis 19-jährigen befasst. Die MiKE-Studie ist das Pendant zur deutschen KIM-Studie.

DE wie nutzen 6-12 jährige Primarschüler – Primary School Pupils das Internet Mediennutzungsverhalten – MPFS – JIM-Studie
DE – Uebersicht zur MPFS – KIM Studie

[su_custom_gallery source=“media: 3637″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“530px“ height=“347px“ Title=“DE – Angabe der Kinder – 6 – 13 jaehrige  – Primary School Pupils: Auf den Fernseher wollen ältere nicht verzichten – MPFS – KIM-Studie“]
Die Umfragen in Deutschland zur Nutzung von Medien (d.h. JIM- und KIM-Studie) erheben ähnliche Daten wie die die JAMES- und MiKE-Studie in der Schweiz. Z.B. ist überall der gleiche Trend erkennbar:

1. die Popularität von Video-Plattformen ist ungebremst;
2. jüngere Schüler mögen Instagram, ältere bevorzugen Facebook (auch in der UK, siehe unten); und
3. Fernsehen mit dem klassischen TV wird für ältere Teenager immer seltener. Sie bevorzugen die Filme, News und Sitcoms über das Internet zu empfangen (d.h. Video streaming über Netflix, Amazon, etc.).

Können Daten zur effektiven Nutzung auch mit Hilfe von Software, Technik und Cookies gesammelt werden?  Wie sehen dann die Nutzungsdaten aus?
Dies diskutieren wir anhand von Daten und Studien aus der UK und ded USA unten.

UK – United Kingdom

Die immer grössere Beliebtheit von Video Plattformen ist nicht nur in Deutschland und der Schweiz zu sehen. Auch in der UK, wie die jährliche Ofcom Studie (August 2015) unten aufzeigt:

– für 12-15 jährige ist YouTube die Nummer 1.

Nach YouTube folgen Facebook, Instagram, Snapchat, WhatsApp und Twitter.
Was die Zeit betrifft. Facebook, YouTube, Instagram und Snapchat werden am meisten genutzt (gelb markiert unten).
[su_custom_gallery source=“media: 3576″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“531px“ height=“279px“ Title=“UK wie nutzen Teenies das Internet – OfCom Studie 2015″]

UK – wie nutzen Teenies das Internet – Ofcom Studie 2015

Alle Daten und Erkenntniss der bis jetzt erwähnten Studien inklusive derjenigen von Ofcom basieren auf Umfragen oder Interviews von Schülern und Erwachsenen.
Doch auch Erhebungen anhand von Nutzdaten gibt es.  In den Studien unten wurde das Nutzerverhalten mit Hilfe von Cookies und Smartphone Apps erhoben. Dies geschah mit der vorherigen Einwilligung der Nutzer zur Studienteilnahme.
Aktive Nutzung ergibt sich z.B. wenn jemand seinen Browser offen hat und das Web surft. Das offene Browserfenster wurde nicht berücksichtigt, wenn der Nutzer gleichzeitig an einem Textdokument arbeitet.  Surfen oder eintippen einer Mitteilung auf dem Smartphone wurde als aktive Nutzung gezählt.
Die Daten zeigen, dass UK Nutzer täglich fast 3 Stunden lang das Internet auf verschiedensten Geräten nutzen (siehe USA Daten weiter unten = fast 3 Std. und 45 Minuten).
[su_custom_gallery source=“media: 3577″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“534px“ height=“288px“ Title=“UK – Wir verbringen täglich 171 Minuten aktiv auf dem Internet – Studie des Internet Advertising Bureau UK“]

UK – Wir verbringen täglich 171 Minuten aktiv auf dem Internet – Studie des Internet Advertising Bureau UK

[su_custom_gallery source=“media: 3587″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“526px“ height=“271px“ Title=“UK – Smartphones werden 2 x so oft genutzt um Video Clip anzusehen im Vergleich zu Full Length Videos“]

UK – 81% lesen auf dem Smartphone eMails, 77% nutzen Browser und 42% senden Photos oder Videos via Text Message – Ofcom Studie 2015, Seite 71

Doppelt so oft wird ein Smartphone genutzt um ein Video Clip anzusehen im Vergleich zum Streaming-Video einer Fernseh-Serie oder eines Films  (42% vs. 21%).
Am populärsten ist wie auch in der Schweiz die eMail Nutzung . 81% der Nutzer brauchen eMail auf dem Smartphone. 77% nutzen das Smartphone auch zum Internet Browsing.
Nur 4 von 10 Internet Nutzern (42%) senden Fotos oder Videos mit Hilfe von Text Messages. Nur gerade 18% nutzen in der UK das Smartphone für Video Internet Anrufe.

USA

Auch von den USA gibt es Daten welche sich auf die Nutzung des Internet anhand von Handy- und App- wie auch Browser-Daten beziehen.
[su_custom_gallery source=“media: 3578″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“531px“ height=“289px“ Title=“USA – Wir verbringen täglich 220 Minuten auf dem mobilen Internet – Studie von Flurry from Yahoo!“]

USA – Wir verbringen täglich 220 Minuten auf dem mobilen Internet – Studie von Flurry Yahoo!

Was die obige Studie klar demonstriert, US Nutzer verbringen die meiste Zeit auf dem Internet.
Dies hat vielleicht auch damit zu tun, dass das Video Streaming in den USA öfters genutzt wird als fast überall in Europa.

Was uns die Studien nicht erzählen

Hier eine Zusammenstellung der wichtigsten Erkenntnisse und Fragen welche die oben aufgeführten Resultate wecken.
[su_box title=“3 Erkenntnisse: Was bleibt?“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]

1. DE, CH und UK: Sind die Studien vergleichbar?

Die KIM wie auch MiKE-Studie sind beide natürlich sehr interessant und gut gemacht.  Vergleichbarkeit ist jedoch schwierig.
D.h. in Deutschland war das Handy bewusst oder aber unbewusst nicht zentraler Teil der Studie. In der Schweiz zeigen die Daten, das Smartphone ist wichtig.
Dies Diskrepanz ergibt sich, obwohl zwischen den Datenerhebungen wohl kaum mehr als 6 Monate dazwischen liegen.
Fazit: Queerschnittstudien können sehr interessant sein. Doch wir erhalten  nur eine Momentaufnahme.
Im Internet Zeitalter hat sich in Sachen Plattform-Nutzung oder Smartphone in 6-Monaten jedoch wieder Einiges geändert. Somit ist die Vergleichbarkeit und Langfristigkeit solcher Studien eher klein.

2. Befragungen von Schülern zweck ihrer Nutzung der Medien

Die Problematik bei der Datenerhebung mit Fragebögen oder einem Interview ist, dass die Teilnehmerinnen oftmals sich sehr ungenau erinnern können.
Wann sie welche App oder wie lange das Handy nutzten müssen die Jugendlichen und deren Eltern in der MiKE-Studie angeben. Dies ist schwierig.
Deshalb kommen unterschiedliche Studien auch auf sehr unterschiedliche Werte (wie lange nutzen Menschen das Internet) (Fulgoni, 2014).
Lesenswert: Fulgoni, Gian (2014). Numbers, please: uses and misuses of online-survey panels in Digital Research. Journal of Advertising Research, 54, No. 2. Aufgerfufen am 23. September, 2015 von https://www.comscore.com/content/download/25803/1319819/version/1/file/Uses_and_Misuses_of_Online_Survey_Panels_in_Digital_Research.pdf
Fazit: Die Richtigkeit des Erinnerungsvermögens („recall accuracy)  der Jugendlichen oder deren Eltern können die Qualität der Daten stark beeinträchtigen.
Ob Kinder wirklich das Handy nur so wenig nutzen (siehe CH Daten) wie sie das selber oder die Eltern einschätzen? Daten aus der Medizinforschung (z.B. Erinnerung  – frühere Medikamenteneinnahme und Befinden) lassen einige Zweifel berechtigt erscheinen.

3. Hat die Mediennutzung Auswirkungen auf die Entwicklung der Jugendlichen?

Keine der oben erwähnten Datensätze beschäftigt sich mit dem „Warum“ (Why). Wie in der Meinungsforschung werden Daten erhoben und präsentiert. Anhand des Themas – Nutzung von Smartphone- Internet- Medien – stossen die Daten bei uns allen auf grosses Interesse.
Keine der Studien erhebt Anspruch auf wisschenschaftliches Arbeiten (z.B. siehge MiKE-Studie, pp. 80-81). Trotzdem sind z.B. die JAMES, JIM oder Ofcom Studie methodisch sehr gut gemacht.
Fazit:  Ob die verstärkte Internet Nutzung sich negativ auf das Lesen auswirkt wird hier nicht eruiert. Ebenfalls ob vermehrte Handy Nutzung (z.B. eMails, Videos, Games) sich auf soziale oder sprachliche Fähigkeiten auswirkt ist unbekannt.
Übrigens, die Schlüsse welche Journalisten aus diesen Studien ziehen sind oft falsch wie z.B. in der NZZ am Sonntag – Schweizer Kinder sind Bücherwürmer. Auch der Tages-Anzeiger liess sich auf diese Schlagzeile verleiten mit: Schweizer Kinder sind kleine Bücherwürmer.
Anhand der methodischen Erwägungen lässt der MiKE Umfragebericht keinesfalls diesen Schluss zu.
[/su_box]

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Was ist Deine Meinung?

– Wissen sie wie lange ihre Kinder die Handys am Tage nutzen für Gaming, Video, Chat/SMS oder Lesen?
– Welche Arten von Videos gucken Schüler oder Kinder öfters (z.B. Sport, Spiele, Fernsehfilme, etc.)?
– Wie zeigen sich die Entzugserscheinungen, wenn ein Primarschüler für 2 Wochen kein Internet-Zugang bekommt?
– Sind Kinder welche erst später ein Handy bekommen oder dies weniger nutzen im Vorteil was die Schulleistungen betrifft?

Update 2015-09-10: Die 14 Kommentare muss man gelesen haben – sehr interessant – TIPP UND TRICKS.

Wie wichtig sind Schlagworte in der Überschrift?
Wieso will ich einen Permalink nutzen?
Wie werden Suchresultate dank SEO beeinflusst?
Im 1. Beitrag dieser Serie erfahren Sie mehr zum Thema.
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Einfach die Fragen anklicken, sie werden gleich zur Antwort weitergeleitet

Mögliche Kunden wollen weder am Telefon mit einem Anruf, ungewünschter Werbung im Briefkasten, noch mit Spam eMail belästigt werden.
Ganz klar, in diesem Umfeld wird Inbound Marketing immer wichtiger. Das heisst, Leser finden unsere Beiträge auf dem Web und besuchen dann unsere Webseite oder Corporate Blog.
Diese Art von Marketing, auch Content Marketing genannt bedingt jedoch, dass wir die Beiträge für Suchmaschinen optimieren. Dieses Thema diskutieren wir hier.
[su_box title=“DEFINITION – Suchmaschinenoptimierung – Search Engine Optimisation (SEO)“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]
SEO umfasst die Massnahmen welche dazu führen, dass Webinhalte auf den vorderen Rängen der Suchresultate rangieren.
Der Nutzer gibt Keywords / Schlagworte in die Suchmaske ein. Das Resultat sind die „organischen Suchergebnisse“ (organic search results), welche dem Nutzer von der Suchmaschine angezeigt werden.
Diese Inhalte enstehen durch Bots / Spider auch Crawler genannt, welche die Blog- oder Webinhalte kostenlos erfassen und indexieren.
Diese Indexierung kann jedoch nur dann geschehen, wenn das Crawlen der Inhalte den Suchmaschinen explizit erlaubt ist.
[/su_box]

1.  Wieviele Sekunden Zeit haben wir?

Forschungsresultate zeigen, dass Menschen weniger als 1 Sekunde benötigen, um sich eine Meinung über den anderen Menschen zu bilden.
Für Autoren bedeutet dies, in weniger als 1 Sekunde entscheidet der Leser ob er was lesen will oder eben nicht.
Die Überschrift ist nicht nur wichtig für Leser, auch Google holt sich dort Informationen. Eine gute Überschrift ist fast immer kurz. Ebenfalls werden 2 bis 3 Schlagworte (auch Keywords genannt) eingebaut. Natürlich müssen diese relevant sein zum im Eintrag besprochenen Thema.
Ebenfalls liebt es Google, wenn die Schlagworte im Text des Eintrages genutzt werden. Das heisst, eine Meta-Tag Strategie bedingt, dass das wichtigste Keyword im Titel des Beitrages vorkommt. Diese Wichtigkeit wird dann von Bing oder Google auch wahrgenommen.

Von Interesse: 1 Sekunde entscheidet UND wichtig, der Schlagzeilen Index.

2. Permalink mit Schlagwort / Keyword

Organische Suchresultate zeigen ebenfalls den URL des Beitrages an. Deshalb ist es wichtig, dass im  URL Keywords enthalten sind. Dies bietet nicht nur dem Leser wichtige Informationen über den Blogeintrag. Auch Suchmaschinen wie Bing nutzen diese Informationen.
Wichtig ist, dass andere Keywords im Permalink genutzt werden als in der Überschrift. Mit weiteren 2 bis 4 Keywords im Permalink verbessern wir das SEO für den Beitrag.  Dies wirkt sich wiederum positiv auf die mögliche Platzierung des Beitrages in Suchresultaten aus.
Der Screenshot unten zeigt am Beispiel WordPress, wie wir die Option für das generieren von Permalinks mit Keywords einstellen sollten.
WordPress-Google-mag-Permalinks-wie-man-es-macht-hier-im-Screenshot
Ich stelle die Permalink Option auf der Benutzerdefinierte Struktur und füge diesen Text ein:  /%postname%/
Somit kann ich nun einen modifizierten Link machen wie diesen:  http://blog.drkpi.de/rating-und-ranking-2/
Dieser Link weist darauf hin, dass der Beitrag sich mit Rating und Ranking – in diesem Falle Marketing Blogs – beschäftigt. Der Titel: „Die 100 besten Marketing Blogs“ gibt dem Leser weitere wichtige Informationen – Keywords zum Thema.

Lesenswert: Wie kann Content Marketing funktionieren?

3. Search Engine Optimisation (SEO)

Oben erwähnte ich, dass sowohl in der Überschrift, wie auch im Permalink, Schlagworte oder Keywords genutzt werden sollten. Dabei müssen wir verschiedene Schlagworte nutzen, aber alle relevant zum Inhalt des Beitrages.
Je öfters Nutzer eine Kombination dieser Keywords bei Suchmaschinen nutzen, desto höher die Besuche von interessierten Lesern auf der Webseite.
Zum Beispiel unten werden der in der Suchmaske eingegebene Text  */robots-tx-file angegeben. Z.B. ist der Permalink fett markiert. Aber auch im Text wird das Wort robots.txt von Google fett gekennzeichnet.
Ebenfalls zeigt der Screenshot sehr gut, dass Permalinks für den Blogeintrag mit einem oder mehreren Schlagwort angezeigt werden. Dies hilft dem Leser wiederum, mehr Informationen aus dem URL selber zu erhalten.
Die Schlagworte in der Überschrift, wie auch die Keywords im Permalink, machen ist für Leser einfach die Frage zu beantworten:

Wie relevant ist der Beitrag für mich?

Soll ich mir die Mühe machen ,diesen einmal zuerst zu überfliegen.
Sowohl Blog, wie auch Social Networks wie Pinterest und Google Plus werden in den Suchresultaten angezeigt.
Wie-Google-Permalink-Title-Tag-Summary-bei-Suchresultaten-nutzt
[su_box title=“12’000 Nutzer wissen was funktioniert in Sachen Suchmaschinen-Optimierung“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]
Unsere Nutzer registrieren beim Firmenblog dank dem DrKPI Blog Benchmark in wenigen Monaten einige Verbesserung:
– der Qualität und Anzahl der Leserkommentare um 73%.
– der Social Shares um gut 51%
– des Search Engine Ranking um 18 Positionen, usw.
Hier gleich jetzt Ihren Blog überprüfen und dank der Tipps das SEO verbessern!
Weitere Tipps und Tricks zum Thema SEO
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Fazit

Ein Schlagwort im Titel eines Blogeintrages zu nutzen ist Pflicht. 2 oder 3 Schlagworte in der Headline zu haben ist besser als 1.
Gleiches gilt natürlich auch für den Permalink zum Beitrag. Auch hier wollen wir mindestens 2 für uns wichtige Keywords nutzen. Damit diese in verschiedenen Permalinks genutzt werden können, sollte eine Zahl eingebaut werden. Beispiel:

http://blog.drkpi.de/top-rank-2/social-media-audit/-1

Die 1 am Ende des obigen Links ist praktisch. Sie kann dann beliebig geändert werden. Z.B. auf 2, 3, etc., wann immer ein neuer Beitrag zum Thema publiziert wird.

Empfehlenswert:  Weitere wichtige Infos zur SEO Optimierung

Uebrigens, wie die obigen Angaben schon andeuten, jedes Unternehmen braucht eine Domain-Strategie.
[su_box title=“Eine gute Domain Strategie verbessert das SEO signifikant“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]
Es macht Sinn, einen Blog mit einer Domaine wie http://Blog.Daimler.de , http://azubiblog.wuerth.de/ oder auch http://Alpiq-Skills.com zu haben.
Die Marke muss im URL des Blogs immer erkennbar sein.
Deshalb macht es wenig Sinn, einen Blog auf http://azubiblog.autonews.ch laufen zu lassen für, z.B. Daimler.
[/su_box]

Was ist Deine Meinung?

Welches ist für Dich das Wichtigste beim SEO?
Welches Tool nutzt Du zum Checken von Keywords wie z.B. Marketing Ninjas.
Welchen Tipp würdest du einem Corporate Blogger geben in Sachen Suchmaschinen-Optimisierung?
Welche Domaine nutzt Du für den Corporate Blog? Ist der Name der Firma eingebettet?

Faustregeln für Profis.
Social Sharing - bringt das was?
Wie verbessern wir die Resonanz auf unser Content Marketing?
Machen Sie den DrKPI Health Check kostenlos.

Webinhalte: Das Gesundheitsdossier

Der Health Check funktioniert für den Firmenblog wie auch die Webseite. Es gilt fest zu stellen, ob die Inhalte bestmöglich aufbereitet wurden.
Hier wollen wir zuerst wissen, ob die ins Netz gestellten Inhalte auch die Bedürfnisse und Wünsche vom Zielpublikum abdecken. Dem Gesprächspartner gut zuhören ist Vorraussetzung.
[su_custom_gallery source=“media: 3245″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“507px“ height=“312px“]

Download: DrKPI Content Check: 8 neuralgische Punkte

Wie kommunizieren wir

Qualifizierte Bewerber in den MINT- oder Gesundheitsberufen zu finden ist für fast alle Unternehmen nicht ganz einfach.
Doch wie finden diese Talente  unseren Positionsbeschrieb? Vielleicht im Corporate Blog, dem  Inserat in der Zeitung, oder über eine Branchen-Webseite?
Doch vor dieser Diskussion gilt es die Frage zu beantworten:

Was interessiert unser Zielpublikum?

Vielleicht ist es eine Schülerin die einen Platz für die Ausbildung sucht. Es könnte aber auch eine technische Fachkraft sein. Diese sucht vielleicht eine neue berufliche Herausforderung. Fachkraft oder Schülerin haben unterschiedliche Bedürfnisse was die Information über  eine mögliche Anstellung betrifft.
Scheint logisch. Doch in der praktischen Umsetzung kann es schief gehen.

Zielpublikum: Schüler oder Eltern

Auch die Eltern und Lehrern sind interessiert an Informationen über eine Ausbildung wie Mechantroniker. Diese müssen sich durch die Inhalte angesprochen fühlen.
Bei der Expertin für die Kaderstelle sind neben ihr vielleicht noch Freunde und Kollegen wichtig. Diese könnten den Inhalt an eine mögliche Kandidatin weiter empfehlen. Natürlich tun sie dies nur dann, wenn die Inhalte wie Video als interessant eingestuft werden.
Wegen der unterschiedlichen Bedürfnisse von Zielgruppen, gilt es auch die Inhalte entsprechend aufzubereiten.
Zum Beispiel, das kurze Video unten hat Sound (Musik), aber es wird kein Text gesprochen.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=M0YF_ZevrZU[/youtube]  Seilbahn-Mechatroniker EFZ, Seilbahner EBA, Mecatronicien remontée mecanique
Im obigen Video ist die Fokussierung auf eher allgemeine Dinge. Szenen aus der Berufsschule werden gezeigt, sowie Arbeit an der Seilbahn.
Im Video – Was Ist Mechatronik? ist der Fokus auf Wissenstransfer. Insbesondere wird erklärt, wie Know-How aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik von Mechatronikern bei deren Arbeit genutzt werden.
[su_custom_gallery source=“media: 3223″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“500px“ height=“341px“]

Frage – Bitte um ihre Meinung als Kommentar unten

– Welche Zielgrupp soll Video 1 ansprechen?
– Welche Gruppe wird Video 2 eher interessieren?

Der Inhaltscheck

Hier ein paar Beispiele aufgelistet nach Anzahl Ansichten der Videos zur Ausbildung als Mechantroniker:

1. VW Image Video über Mechantronik Ausbildung, hochgeladen 2009-10-03, ca 35’000 Ansichten.
2. LIFE e.V. Berlin „Junge Frauen in Technikberufe“, Auszubildende Mechatronikerin, hochgeladen 2012-03-06, ca 19’400 Ansichten.
3. Seilbahnen der Schweiz (siehe Video oben), hochgeladen 2011-12-06, ca 12’000 Ansichten.
4.von Hochschule Karlsruhe (siehe Image oben)Was Ist Mechatronik?  Hochgeladen 2009-10-13, ca. 4’400 Ansichten.

Welches ist das erfolgreichste Recruiting Video?

Alle dieser 4 Videos sind mehr oder weniger erfolgreich, wie sie Inhalte rüber bringen. Die Ziele sind jedoch anders.
Video 1 von der VW ist ein Image Video.
Video 2 von Life e.V. Berlin erzählt die Story eines Mädchens in der Ausbildung als Mechantronikerin.  Es versucht Mädchen für diesen Beruf zu interessieren.
Videos 3 und 4 haben weniger mit einem Unternehmen, als mit dem Berufe einer Mechatronikerin ganz allgemein zu tun.
Video 3 spricht Schüler an, welche sich für diese Ausbildung interessieren dürften. Es zeigt auf, dass die Ausbildung als Seilbahn Mechantronikerin neben Schulbank auch die Arbeit in der Höhe mit sich bringt.
Wer Sonnenschein, Regen oder Wind nicht liebt, wählt kaum die Ausbildung als Seilbahn Mechatroniker. Ebenfalls sollte man schwindelfrei sein, um in luftiger Höhe arbeiten zu können.  All dies zeigt das Video.
Nur Video 4 vermittelt Wissen über den Beruf und welche Qualifikationen ein Ingenieur haben muss.. Es spricht denjenigen Schüler an, welcher sich auch über die Zunkuntsperspektiven im Beruf gedanken macht.
Auch Eltern sollte dieses Material eher interessieren als die Videos 1-3.

Was denken sie?

DrKPI Health Check-up für Inhalte

Erfolg hängt primär davon ab, wie gut man seine Hausaufgaben gemacht hat. Eine Strategie braucht es auf jeden Fall.
Download:  Checkliste: Der Marketing Health Check für Online Profis (PDF Datei 55 KB)

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Fragen – Können sie helfen?

  • Was sind ihre Erfahrungen zu diesem Thema?
  • Mit welchen Inhalten im Content Marketing feiern sie Erfolge?
  • Wie würden sie ihr Zielpublikum in 2 Sätzen beschreiben?

[su_box title=“5 Content Marketing Tipps“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]
Download CHECKLISTE: 5 Tipps zum erfolgreichen Marketing Health Check (PDF Datei 50 KB) http://securl.de/health-check-de-2 (50 KB pdf Datei)
Die Checkliste dient der Analyse der jetzigen Situation. Sie vermittelt aber auch konkrete Vorschläge.
Deren Umsetzung führt zur Optimierung der Inhalte auf dem Web oder Firmenblog. Dabei nutzen wir die folgende Skala:

1. Erfolglos
2. Nicht zufriedenstellend
3. Weder schlecht noch gut
4. Zufriedenstellend
5. Erfolgreich

1. Welche Gruppe(n) wollen wir ansprechen?

Aktive (d.h.suchende) wie auch passive (d.h. solche die sich bewerben wenn der Stellenbeschrieb interessant ausschaut) wollen wir ansprechen.
In der Ausbildung werden die Inhalte manchmal zuerst von Eltern gesichtet. Eltern machen Kinder öfters auf einen Blogeintrag aufmerksam.
Dies bedingt, dass Beiträge in Sachen Ausbildung z.B. mehr als 1 Generation ansprechen sollten,  d.h. Teenagers und Eltern / Lehrer.
Fragen: Haben wir eine (z.B. Kunden) oder mehrere Zielgruppen (z.B. auch potentielle Kunden)?
Unterscheiden sich Kunden nach Produktpalette und Ausrichtung der Marke(n) im Unternehmen (z.B. Audi oder Seat)?
Bewertung: Siehe Skala 1-5 oben.
Warum: Um uns zu verbessern, müssen wir wissen welche Faktoren zum Miss/Erfolg beitrugen. Hier gilt es die Schlüsselfaktoren zu eruieren und deren Einfluss zu besprechen.
Waren es die Grafiken oder Fotos welche die Attraktivität des Beitrages erhöhten?
Ist die Checkliste zum kostenlosen Download bei Schülern auf Interesse gestossen?

2. Welche Art von Inhalten will unsere Zielgruppe konsumieren?

Wie genau decken unsere Inhalte die Bedürfnisse der Zielgruppe ab.
Zum Beispiel, geben wir den Lesern die Möglichkeit zum Download einer Checkliste „5 Tipps zur erfolgreichen Bewerbung“?
Fragen:Sind die Inhalte gemäss Zielgruppe aufbereitet?
Offerieren unsere Inhalte den Lesern Hilfe um Probleme zu lösen?
Bewertung: Siehe Skala 1-5 oben.
Warum: Wurden die angebotenen Inhalte auch konsumiert und kommentiert?
Nur wenn wir wissen / verstehen, was für unsere Gruppe Mehrwert bedeutet, können wir diesen auch weiterhin liefern.

3.  Was soll der Leser nach dem Studium des Beitrages tun?

Wollen wir Kommentare / Fragen von Lesern welche wir beantworten?
Ist Erfolg die Anzahl Downloads der Checkliste?
Nur wenn der Erfolg vorher definiert wurde, können wir evaluieren, wie erfolgreich wir mit dem Inhalt waren.
Fragen: Bringen wir die Zielgruppe wie Schüler oder Uni-Absolventen dazu, sich für ein Praktikum zu bewerben?
Beispiel, nach dem Lesen des Beitrages bewerben sich 3% für ein Praktikum. Oder, 5% schreiben eine eMail und bitten um weitere Infos.
Bewertung: Siehe Skala 1-5 oben.
Warum: Welche Beiträge resultierten bei Lesern in die von uns gewünschten Aktivitäten? Wenn wir dies wissen, können wir die Content Strategie entsprechend ändern.

4. Wie stärkt unser Content Marketing die Marke?

Natürlich ist eine richtige Markenstrategie die Basis zum erfolgreichem Branding. Dabei hilft, wenn das Unternehmen es schafft, durch Differenzierung die Marke zu stärken.
Doch ohne einen Satz von schlüsselrelevanten Indikatoren lässt sich die Beziehung zwischen Relevanz und Resonance kaum messbar machen.
Fragen: Hilft der Content das Einzigartige der Marke erlebbar zu machen?
Ist die Erfolgsmessung ein integraler Teil der Content Strategie?
Bewertung: Siehe Skala 1-5 oben.
Warum: Wenn Dinge nicht vorher kurz und verständlich definiert wurden (z.B. Erfolg / Misserfolg), ist das Performance-Management eine Glücksache.

5. Ist die Resonanz für unsere Inhalte langfristig?

Wenn etwas langfristig gut gehen soll, muss auf lange Sicht geplant werden. Dabei spielen Zeit und Ressourcen eine Rolle.
Fragen: Wird das Augenmerk von Anfang an auf eine transparente, umfassende Bewertung der Ausgangslage gesetzt? und der
Werden mittelfristige Leistungszielen festgelegt?
Bewertung: Siehe Skala 1-5 oben.
Warum:  Erfolgt beim Zielpublikum ein langfristiger „buy in“. Nicht nur Abonnenten des Newsletters sind wichtig. Noch wichtiger ist, dass die Abonnentin den Newsletter regelmässig öffnet und dessen Inhalte genau studiert. Natürlich, nicht einfach in der heutigen Zeit.
Wie kann Content Marketing funktionieren – more Infos
[/su_box]
[su_custom_gallery source=“media: 3243″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“535px“ height=“314px“]
Check out quality of Wikipedia entries – Association of Psychological Science

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Was müssten wir in der obigen Checkliste noch hinzufügen? Bitte ein Kommentar unten. Danke.

Funktioniert das rekrutieren von Fachkräften im Social Web?
Welche steuerungsrelevante Kennzahlen empfehlen Best Practice Experten?
Der Ratgeber mit den Tipps inkl. Checkliste zum Download für die erfolgreiche Rekrutierung mit Social Media.

Recruiting im Web

Immer mehr Unternehmen rektrutieren Fachpersonal im Web. Für einige Firmen ist dies dank des Bekanntheitsgrades des Unternehmens nicht allzu schwierig. Da hilft auch das Markenimage und der Brand mehr Leute zu erreichen.
DochPositionen in den technischen Bereichen wie Informatik, Megantronik, usw. sind auch für Konzerne nicht allzu einfach zu besetzen. Qualifizierte Bewerber in den MINT- oder Gesundheitsberufen zu finden ist für fast alle Unternehmen nicht ganz einfach.
Doch wie finden diese Talente  unseren Positionsbeschrieb? Vielleicht im Corporate Blog dem  Inserat in der Zeitung, oder einer Branchen-Webseite?
Hier einige Hinweise wie man diese Dinge noch optimieren kann.
[slideshare id=48286501&doc=10-tipps-online-recruiting-150518144525-lva1-app6891]

♥ Weitere Präsentationen von DrKPI anschauen lohnt sich

Download: Warum funktioniert die Personalbeschaffung nicht im Social Web? 10 Tipps
Die obigen Slides sind Teil einer Präsentation welche ich am 21. Mai 2015 gebe im Sonnenberg Convention Center Zürich: als Teil der Fachtagung der STRIMgroup “Talent Acquisition”
10 Tipps für knackige Überschriften und Texte auf der Webseite werde ich amd 25. und 26. Juni 2015 auf dem Schloss Edesheim, Edesheim (Pfalz): an der Fachtagung der STRIMgroup “Talent: Strategie & Analytics halten.

Social Media: Der Internet Stammtisch

Social Media ermöglichen es Nutzern ohne grosses technisches Wissen, Inhalte mit Hilfe von verschiedenen Technologien zu erstellen und zu publizieren.
Nutzer schreiben einen Blogeintrag oder kommentieren einen Beitrag im Firmenblog. Diese Inhalte können wir auf Facebook, Linkedin oder Xing teilen. Fotos auf Instagram, Pinterest oder Flickr, usw. Apps wie WhatsApp haben das Texten ersetzt. Facetime, Skype, usw ersetzen immer mehr die Ferngespräche über den klassischen Telekom Anbieter.

Social Media ist vergleichbar mit dem wöchentlichen Stammtisch im Gasthaus – dem Internet Stammtisch.

[su_custom_gallery source=“media: 3155″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“100%“ style=“max-width=520px;“]
Das Unternehmen wünscht sich, dass viele interessierte und qualifizierte Personen sich die Stellenausschreibung anschauen.
PS. Was heute populär ist im Social Media Bereich, kann schon morgen kalter Kaffee sein.

Social Media: Zeit ist ein limitiertes Gut

Was müssen wir tun, damit unsere Zielgruppe sich auch mit dem Stelleninserat auseinandersetzt? Da gibt es einige Dinge zu beachten.  Erfolgreiches Recruiting mit Social Media bedingt z.B., dass die Stellenbeschriebe auch artgerecht für deren Online-Studium aufbereitet werden.
Deshalb ist ein erfolgreiches Online Inserat gut gestaltet. Dies bedeutet jedoch auch, dass es sich vom gedruckten Inserat stark unterscheidet. Warum? Online wird der Stellenbeschrieb nicht auf die gleiche Weise gelesen wie auf Papier gedruckt.
Das Zeitproblem stellt sich mehrfach. Z.B. ist unsere  Zeit beschränkt. Daten zeigen, Mitarbeiter welche Social Media nutzen, sind weniger produktiv und empfinden grösseren Stress. Dies gilt es auch beim Recruiting zu berücksichtigen. Menschen nehmen sich immer weniger Zeit Dinge genau zu lesen und zu studieren. Wir sind „überbenachrichtig und unterinformiert“ („overnewsed and underinformed“).
Zeit ist Geld und wenn wir die Infos nicht richtig präsentieren geht diese in der Flut der Informationen und Updates einfach  Hier unsere 10 Tipps und Tricks.

10 Tipps zum erfolgreichen Recruiting im Web

Erfolg hängt primär davon ab, wie gut man seine Hausaufgaben gemacht hat. Eine Strategie braucht es auf jeden Fall.
Hier 10 Tipps. Deren Umsetzung hilft die Effektivität des Online Recruiting signifikant zu verbessern.
[slideshare id=48288905&doc=10-punkte-ratgeber-recruiting-im-web-150518153447-lva1-app6892&type=d]
 
Download: Links anklicken mehr Ressourcen erhalten:  Ratgeber: 10 Tipps zum erfolgreichen Recruiting im Web  (PDF Datei 55 KB)

♥ Jetzt haben Sie schon so weit gelesen. Tragen Sie sich gleich selber in den Verteiler für den Blog Newsletter mit über 1500 Abonnenten ein!

Fragen – Können sie helfen?

  • Was sind ihre Erfahrungen zu diesem Thema?
  • Was war ihre letzter Stelleninserat. welches dank Social Media ein Erfolg wurde?
  • Welchen Tipp haben sie für einen Online Recruiter?

[su_box title=“10 Recruiting Tipps für das Web“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]

  1. Nutzer wollen kommunizieren. Ob z.B. Skype, Kick, Instagram oder Viper, Leute wollen kommunizieren. Technologien mögen verschwinden, doch die Kommunikation bleibt. KOMMUNIZIEREN sie schnell, freundlich & persönlich mit Bewerbern.

Infos: http://blog.drkpi.de/change-management-1/

  1. Search Engine Optimierung (SEO) ist wichtig. In den Texten müssen die wichtigsten Schlagworte vorkommen. Nur so kann der überbenachrichtigte und unterinformierte Nutzer die Infos finden!    Über 80% der Nutzer suchen Jobs und Ausbildungsplätze oder Gesundheitsinfos über Suchmaschinen.

Infos: http://blog.drkpi.de/seo-1/   http://blog.drkpi.de/erlauben-sie-unseren-crawler-ihren-blog-zu-indexieren/

  1. Steuerungsrelevante Kennzahlen (KPIs). 3 bis 5 Kennzahlen. Diese muss das Management verstehen. Die Experten (z.B. HRM, Marketing oder Strategie) müssen dann mit diesen KPIs arbeiten können.

Infos: http://blog.drkpi.de/buch-14-1/

  1. Definition von Resultat / Ziel ist Teil der Strategie. Mit schriftlicher Definition der gewünschten Resultate können Ziele schneller umgesetzt werden. Definieren sie was Erfolg und Misserfolg sind wie z.B.: Wie viele der ausgewählten Bewerber tritt Stelle an und besteht die Probezeit? 70 % ist ein Erfolg, unter 60% wird als Misserfolg eingestuft.

Info: http://blog.drkpi.de/social-media-audit-3/

  1. Definition der Key Drivers / Leading Indikators ist Pflicht. Welche Aktivitäten führen für uns zum Erfolg? Bei Mitarbeitersuche, sind es die Inserate auf Xing oder Linkedin? Im Verkauf, die Spezialangebote vor Weihnachten oder Pfingsten? Wenn nicht, was dann?

Infos: http://blog.drkpi.com/?p=1691  http://blog.drkpi.de/social-media-audit-5/

  1. Kennzahlen / Resultate sind die Basis für Entscheidungen. Wenn die gewünschten Anzahl Bewerber oder Verkäufe nicht erreicht / übertroffen werden, was geschieht dann?  Besuchen wir weitere Messen? Wird die Werbung intensiviert? Wenn Zahlen zu keinen Entscheidungen führen, dann müssen diese Daten nicht gesammelt werden.

Infos: http://blog.drkpi.de/messen-was-sinn-macht-1/

  1. Social Media dient dem Marketing, nicht dem Verkauf. Marketing fokussiert auf das bessere Verständnis der Bedürfnisse und Probleme der Kunden. Social Media hilft diese Bedürfnisse besser zu verstehen. Dabei sind relevante Inhalte für die Zielgruppe Pflicht.

Infos: http://blog.drkpi.de/trust-1 (erklärt bei Prof. Levitt und Prof. Peter F. Drucker)

  1. Inhalte mit Mehrwert für das Zielpublikum haben Erfolg. In der Flut der Fakten haben nur solche Inhalte / Dokumente oder Blogeinträge eine Chance beim Leser. Leserinnen wollen keine Werbung aber Lösungen für ihre Probleme.

Infos: http://blog.drkpi.de/trust-1

  1. Manchmal dem Bauchgefühl trauen. Bauchentscheiden nicht immer misstrauen. Für jede neue Idee nicht immer eine rationale Begründung inklusive ROI verlangen.   Ansonsten werden die meisten Ideen und Innovationen sogleich auf Eis gelegt.    2011 sagte das Bauchgefühl: Facebook funktioniert schlecht bei der Rekrutierung von Personal. 2013 war es ein Fakt (siehe Forschung).    2014 war klar, weder WhatsApp, Instagram, Snapchat noch Twitter helfen mit Rekrutierung. 2016 wird es auch durch Studien belegt sein.

Infos: http://blog.drkpi.com/social-media-audit-building-social-connections-1/  http://blog.drkpi.de/social-media-audit-6/

  1. Prozesssteuerung kontinuierlich optimieren. Mit Hilfe der Kennzahlen und Punkte 1-9 die Prozesse verbessern. Durch Fehler lernen.

Infos: http://blog.drkpi.de/schlagzeile-des-jahres-2/    http://blog.drkpi.de/word-of-mouth-recruiting-1/   Forschung erklärt – Ziel definition ist wichtig… aber dann Prozess

  1. Social Media kann Jobsuche erleichtern.  Doch auch ohne ein LinkedIn oder Xing Profil  kann ein Kandidat interessant sein. Ein wenig genutztes Social Media Profil kann vieles heissen. Z.B. das die Leser weniger Zeit im Web verbringt, aber vielleicht mehr mit Freunden :-) ? Forschung zeigt, hohe Nutzung von Social Media reduziert Arbeitsproduktivität und erhöht das Gefühl von Stress.

Infos: http://mem.to/t/g/56PekR669

Download CHECKLISTE: 10 Tipps zur erfolgreichen Personalbeschaffung im Web (PDF Datei 55 KB) http://securl.de/de-check-2[/su_box]

[su_custom_gallery source=“media: 1662″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“520px“ height=“520px“]