Technische Hilfsmittel machen datengesteuertes Krisenmanagement einfacher und schneller. Doch der Teufel liegt auch hier im Detail. Die Qualität der Daten (z.B. Influencer Marketing) oder deren richtige Interpretation (NZZ und wer mehr streamt geht öfter ins Kino – wirklich?) sind elementar. Die Coronakrise zeigt auch, dass falsche Sparübungen negative Auswirkungen haben, welche sich bei der Bekämpfung einer Pandemie rächen (z.B. Budgetkürzungen am falschen Ort).

Präsident Donald Trump’s Meldungen auf Twitter zur #CoronaKrise sind schon heute vom Wahlkampf geprägt und verärgern die Gouverneure oder aber führen dazu, dass Twitter einen Fact Check Link einem Tweet hinzufügt. Präsident Trump hat sich auch schon per Dekret an Twitter gerächt.

Kürzlich fragte mich ein Teenager zu diesem Thema:

Wie können wir Pandemien zukünftig besser managen?

Teenager frägt drkpi®

Die Antwort auf die Frage bringt dieser Beitrag mit Beispielen aus der Schweiz, Deutschland, UK und den USA.

Rankings und das US Gesundheitssystem

Ranglisten werden mittlerweile in inflationärem Mass produziert. Doch solche Rankings können auch immer wieder methodische Schwächen haben. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus und der Problematik von Ranglisten ist der Global Health Security Index interessant. In der global vernetzten Welt kennen Krankheitserreger keine Grenzen. Sie verbreiten sich rasend schnell. Als Antwort auf Sars haben die 194 Mitgliedsländer der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Mai 2005 die aktualisierten International Health Regulations (IHR) angenommen. Die Mitgliedsländer verpflichteten sich in diesen Regularien, eine Art globaler Pandemieplan umzusetzen.

Darin werden einige Faktoren überprüft, um festzustellen, wie gut die Gesundheitssysteme in verschiedenen Ländern funktionieren. Prinzipiell sind reichere Länder besser für Epidemien gerüstet als ärmere.

Global Health Security Index

Der Indexwert im Global Health Security Index reicht von 0 – 100 und wird dafür genutzt, den Grad der Pandemie- und Epidemievorsorge in einem Land festzustellen.

Bei 195 verglichenen Ländern landet Österreich mit 58.5 Punkten auf dem 26. Platz. Deutschland landet auf dem Platz 14 mit 66 Punkten, knapp hinter der Schweiz mit 67 Punkten auf Platz 13.

Die USA sind mit grossem Abstand die Nummer 1 in der Rangliste mit 83,4 Punkten aus 100 Maximalpunkten, gefolgt von Grossbritannien mit 77.9 Punkten auf Platz 2. Spanien dagegen mit 65.9 Punkten landet auf Platz 15 und Italien mit 56.2 Punkten auf Platz 31. Ghana mit 35,5 Punkten auf Position 105 von 195 Ländern. Kann diese Rangliste noch stimmen, wenn wenn wir uns die Covid-19 Infektionen in den beiden Top Ländern anschauen?

Global Health Security Index: Praxistest USA

Das Gesundheitssystem in den USA is stark fragmentiert und privatisiert. Die US Regierung bezahlt z.B. über Medicare (Senioren) und Medicaid (Arme Bevölkerung) und über andere Wege mehr als 50% der gesamten Gesundheitskosten. 4 oder mehr Prozent der Amerikaner – je nach Gegend – haben allerdings keine Krankenversicherung. Manchmal bis zu 80% der Patientenaufenthalte einer Klinik werden über Medicare und Medicaid bezahlt. Doch die Preise, die diese staatlichen Versicherungssysteme an die Kliniken zahlen, sind oftmals nicht für verschiedene Eingriffe kostendeckend (siehe Hook, Leslie 2020-05-2/3). How coronavirus broke the US healthcare system – FT S. 14/15).

Die obigen Faktoren haben zur Folge, dass rund 30%-40% der amerikanischen Kliniken ein hohes kurzfristiges Risiko der Zahlungsunfähigkeit haben. Alle 3 Wochen schliesst eine Klinik auf dem Lande. Anfang März 2020 hatten die USA 15 Fälle von Covid-19. Präsident Donald Trump hat zur selben Zeit verkündet, dass mehr als 4 Mio Test-Kits innerhalb einer Woche zur Verfügung gestellt würden. Doch auch 10 Wochen später – Mitte Mai – war dies noch nicht der Fall und bis anhin wurden weniger als 3% der Bevölkerung getestet. Und die Zahl der Infizierten wuchs rasant.

Heute ist die USA die #1 bei Todesfällen, Infektionen und vielleicht auch Missmanagement. Zum Beispiel versucht das Center für Disease Control (CDC) seit Wochen, einen Corona Test zu entwickeln. Dabei gab es schon Ende Januar von der WHO genehmigte Tests aus Deutschland zum Import (siehe auch Luce, Edward 2020-05-16/17. Trump and the great coronavirus meltdown. FT, Life & Arts, S. 1 & 15).

Präsident Trump liess sich durch seine Vorurteile leiten anstatt auf die Wissenschaft zu hören. So etwas können wir uns bei einer Pandemie nicht leisten. Auch die Konfiszierung von Beatmungsgeräten im Transit zeugt von Chaos im Krisenmanagement. Beispielsweise wurden Im April 600 Beamtmungsgeräte auf deren Route von China über Miami nach Brasilien gestoppt. Anfangs Mai beim Stopover zur Kerosinauftankung in New York waren es 250 Geräte, welche die USA zurückbehalten haben.

Auch Präsident Trump’s Behauptung, dass wir in ein paar Monaten eine Impfung gegen Corona Virus haben werden, ist erstaunlich. Im Durchschnitt dauert es 10.71 Jahre um einen Impfstoff zu entwickeln. Nur gerade 6% der Forschung auf diesem Gebiete führt zum Erfolg.

Der Tweet von Präsident Trump und der Fact Check Link von Twitter (anklicken zur Ansicht). Der Präsident ist schon heute im Wahlkampfmodus, und macht sich Sorgen um seine Wähler in Bundesstaaten welche hart vom Coronavirus betroffen sind.

📌 In Michigan hat er bei der Wahl von 2016 die 11 electoral Votes mit nur 11,000 Wählerstimmen gewonnen – einer 0.26% Marge. 

🔎  Die #Coronakrise: Fast 55,000 Leute wurden in Michigan positiv auf Coronavirus getestet und 5,266 sind gestorben. Nach NY, NJ und MA die viert-höchste Zahl von Toten. Das könnte einige Wähler verärgern….. doch Trumps Antwort und #Fake News sind hier nicht hilfreich, um die Krise in den Griff zu bekommen. Vielmehr ist es eine gelungene Ablenkung von mangelhaftem Krisenmanagement.

👉 2020-05-27 Mittwoch versah Twitter zum ersten Mal auch die Tweets des Sprechers des chinesischen Aussenministeriums mit Hinweisen. Dies nachdem er behauptet hatte, dass das Coronavirus vom amerikanischen Militär geschaffen worden sei.

FIRST Präsident Trump Tweet mit einem Fact Check Link versehen von Twitter: Versetzt Trump in Wut.
FIRST Präsident Trump Tweet mit einem Fact Check Link versehen von Twitter: Versetzt Trump in Wut.

PS. Auch der britische Premierminister Boris Johnson liess sich von Vorurteilen und seiner eigenen Meinung leiten. Diese Einstellung hat sich wohl durch seine Einlieferung auf die Intensivstation ein wenig geändert. Doch solche Fehleinschätzungen führen zu Missmanagement und der daraus folgende Schaden ist immens.

Fazit: Rankings helfen nicht immer beim Krisenmanagement

Das US Beispiel zeigt, dass ein Ranking, welches auf dem Ausfüllen eines Fragebogens basiert, nicht unbedingt gut voraussagt, wie die Dinge in der Praxis funktionieren. Die USA hat zur Zeit mehr als 100’000 Coronavirus Tote zu beklagen.

Donald Trump hat mehr als 80 Millionen Followers auf Twitter. Er verbreitet dabei täglich mehrmals seine wüsten Behauptungen, Verschwörungstheorien und Beschimpfungen an ein weltweites Publikum. Diese Art von Krisenkommunikation hilt nicht die Coronakrise besser zu managen.

Kommunikation und datengesteuertes Krisenmanagement Schweiz

Im Global Health Security Index landet die Schweiz mit 67 Punkten auf Platz 13. Während der Coronakrise hat sich gezeigt, dass viele Zusammenhänge wichtig sind, um eine Pandemie effektiv managen zu können. Diese haben oft keine Korrelation mit der Punktzahl, welche die Schweiz beim Global Health Security Index erreicht hat.

Beispielsweise hat das Schweizer Militär während der Coronakrise wichtige Aufgaben übernommen. Nichtdestotrotz wurden die aufgebotenen Sanitätstruppen gebeten, für die ersten 2 Tage die Verpflegung gleich mitzubringen. Nicht gerade ein Vertrauensbeweis in Sachen Organisation und Krisenmanagement.

Das Fax ist NICHT das Problem…

Der Bund hatte Mühe die Fallzahlen zu ermitteln, obwohl Ärzte und Laboratorien verpflichtet waren, Fälle innerhalb von 24 Stunden dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) zu melden. Die Formulare dazu sind auf der BAG Webseite in PDF Format erhältlich. Sie können aber nicht direkt am Computer bearbeitet werden, sondern müssen zuerst ausgedruckt, von Hand ausgefüllt und per FAX an das BAG übermittelt werden. Dort werden diese handschriftlichen Daten in die Datenbank händisch eingetragen.

Dieses FAX Problem, das seit 2012 bekannt ist, haben wir bereits diskutiert. Eine externe Evaluation hat in 2012 festgestellt, dass die Übermittlung der Daten via Fax nicht effizient ist und zu einem unnötigen Risiko für Fehler bei der Eingabe in die Datenbank führen kann. Das BAG kündigte daraufhin ein elektronisches Meldesystem für 2013/14 für Ärzte an. 2020 sagt uns die Website, dass an einem elektronischen Übermittlungssystem für Laboratorien gearbeitet wird und für Ärzte sei das System weit fortgeschritten. Doch während der Covid-19-Pandemie ist es immer noch nicht erhältlich. Warum dauert das so lange?

Hier zeigt sich, dass das Fax nicht das Problem ist. Dass wir jedoch dieses Risiko nicht rechtzeitigt beseitigt haben führte dazu, dass es in Zeiten der Krise aufgedeckt und als Schwachpunkt identifiziert wurde.

CH Bundesamt fuer Gesundheit empfiehlt Masken tragen. Warum keine klarere Aussage für den öffentlichen Verkehr - Masken tragen "Pflicht"?
Schweizer Bundesamt für Gesundheit empfiehlt Masken tragen. Warum keine klare Aussage für den öffentlichen Verkehr – Masken tragen “Pflicht”?

Debakel mit den Masken

Das obige Plakat zeigt, dass in der Schweiz das Bundesamt für Gesundheit das Tragen von Mund-und-Nasenschutz empfiehlt. Gemäss Daten tragen z.B. in der Region Zürich nur 5 bis 10% der Gäste im öV eine Maske. Doch wie geht das in Zukunft, wenn in den Stosszeiten der 2 Meter Abstand nicht mehr eingehalten werden kann?

In der vom Coronavirus hervorgerufenen “ausserordentlichen Lage” sagt der Bund, wie die Pandemie gehandhabt wird. Grundlage ist die “Verordnung über die Koordination des Verkehrswesens im Hinblick auf Ereignisfälle“. Damit beauftragt der Bund die Bundesbahnen (SBB) und die Postauto AG für den übrigen ÖV samt Tram zu dieser Koordination. Die SBB und die Postauto AG arbeiten ein Schutzkonzept aus. Dieses setzt auf Eigenverantwortung und Solidarität der ÖV Nutzer.

Doch wie kriegen wir eine kritische Masse an Leuten dazu, die das Tragen von Schutzmasken als sinnvoll und vernünftig erachten und demzufolge eine im Bus oder Tram aufziehen? In dichtbesiedelten Gebieten wie um Zürich herum herrschen andere Verhältnisse als in Randregionen.

Das Tragen wurde nicht klarer, weil der Bund am Anfang der Krise die Maske nicht empfahl, primär weil die Schweiz davon zu wenig hatte. Heute ist die Situation anders. Doch die meisten Leute sehen heute nicht mehr ein, warum sie einen Mund-und-Nasenschutz tragen sollten.

P.S. 2015 waren 168,800 FFP2- und FFP3-Masken, die sich für den Einsatz im Gesundheitswesen eignen, in der Pflichtlagerhaltung. Auch Ende 2019 präsentierte sich die Anzahl unverändert. Schon 2015 wurde der Bund aufgefordert, die Menge der Masken zu erhöhen. Denn wie sich während der Pandemie gerausgestellt hat, waren es viel zu wenige Masken für das schweizerische Gesundheitswesen. Wissen der Sachlage ist das Eine, die Situation zu verbessern etwas ganz anderes.

Fazit: Datengesteuertes Krisenmanagement muss sich den Gegebenheiten anpassen

Ein Blick in die Welt zeigt eine weitere Problematik. Kurzfristige Wahlversprechen Kosten zu senken können zu langfristigen Auswirkungen führen, welche bei der Bekämpfung einer Pandemie die Schwächen eines Systems klar aufdecken. Mit schlimmen Konsequenzen. In der UK wurde seit 2010 die Anzahl der Vollzeitangestellten beim Regulator “The Health and Safety Executive” auf 2,400 runter gefahren. Diese inspizieren unter anderem landesweit die Altersheime. Die Anzahl der lokalen Inspektoren, welche Lager, Läden und Restaurants kontrollierten, wurde um gut 50% gestrichen. Heute sind es noch 480 Vollzeitstellen insgesamt. Auch in den USA war die Anzahl der Inspektoren für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz seit 1970 nicht mehr so tief wie heute.

Ohne Personal für die notwendigen Inspektion in Sachen Einhaltung von Gesundheits- und Sicherheitsregeln in Spitälern, Altersheimen, Restaurants, usw. kann nicht sichergestellt werden, dass die Regeln von allen richtig und zum Schutz aller umgesetzt wurden.

Schlussfolgerungen

Dieser Beitrag zeigt, dass die Gefahr gross ist, komplexe Zusammenhänge durch oberflächliche Kategorisierungen zu simplifizieren, wie dies mit dem Global Health Security Index geschieht. Auch in einer globalisierten Welt gibt es kulturelle Eigenheit und in grossen Ländern regionale Unterschiede. In Krisensituationen werden einem immer wieder die Schwächen eines Systems aufgezeigt. Für die Versäumnisse müssen wir dann immer bezahlen, vor allem wenn wir die uns bekannten Risiken nicht ausgemerzt haben (Bsp. Datenübermittlung der Coronavirus Fälle handschriftlich per FAX).

A Datengesteuerte Krisenkommunikation braucht “gute” UND öffentliche Daten

Gemäss einer Recherche bei den Kantonen ereigneten sich mehr als 50% von den 1655 Covid-19-Todesfällen (BAG, Stand 29.5.20) in der Schweiz in Alters- und Pflegeheimen.
Diese Daten sind jedoch zum Teil ungenau, weil die Kantone Aargau, Baselland, Solothurn, Schaffhausen über keine Daten verfügen oder diese aber gemäss Recherche nicht publizieren. Die Kantone Uri und Jura haben z.B. auf eine Anfrage vom Tages-Anzeiger nicht reagiert.

Ohne genaue Zahlen hat weder eine offiziell verantwortliche Stelle noch die Öffentlichkeit die notwendigen Fakten, um die Krisensituation effektiv meistern zu können.

Eine Diskussion über oder aber die Überprüfung solcher Zahlen und deren Annahmen ist notwendig für ein effektives Risiko-Management. Dies umso mehr, da die obersten Entscheidungsträger*innen bei deren Arbeit solche Zahlen nutzen um unsere Sicherheit zu verbessern.

B Planung und Eliminierung von bekannten Risiken ist Pflichtprogramm für effektives Management

Gute Planung des Vorgehens in einer Krise ist, wie auch im Projektmanagement, wichtig. Dazu gehört Risikoanalyse und das Eliminieren oder Abschwächen der bekannten Risiken. Wenn Schwachstellen wie z.B. bei Datenerfassung und -übermittlung bekannt sind, sollen sie schnellstens beseitigt werden. Die bekannten Risiken nicht zu beseitigen kann als grobe Fahrlässigkeit interpretiert werden.

Auch die viel zu niedrige Anzahl der Schutzmasken (d.h. zu wenig wurden gelagert) war seit Dezember 2005 in der Schweiz bekannt. Getan wurde nichts weil weder Bund noch Kantone die zusätzlichen Kosten übernehmen wollten. Man rechnet nicht im Voraus mit einer Krise, dennoch sollen Staaten vorbereitet sein. Just in case.

Es ist schön, wenn externe oder interne Consultants Analysen erstellen und Schwachstellen aufzeigen. Was wichtig ist, ist dann die tatkräftige Umsetzung der Empfehlungen und das Entschärfen der Risiken aus den aufgezeigten Schwachstellen (z.B. Datenübermittlung Fax, schlechte Finanzierung von Spitälern auf dem Lande in den USA). So etwas soll nicht über Jahre hinweg ignoriert werden. Es lohnt schlichweg nicht.

C Gut verpackte Data-driven Digitale Kommunikation ist Pflichtprogramm

Optimal datengesteuertes Krisenmanagement bedingt, dass wir unsere Informationen gemäss Vorteilen von verschiedenen Kommunikationskanälen und Kundenbedürfnissen aufbereiten. Beispiel sind die BAG Tweets mit Grafiken (siehe unten links). Das ist schon mal richtig gemacht. Doch, diese URLs führen zur BAG Hauptseite aber nicht direkt zu den Texten/Grafiken, welche im Tweet angezeigt werden. Der Nutzer muss sich hier auf der Seite zurechtfinden. Das ist wirklich schade. Weder Usability (Nutzerfreundlichkeit) noch das nutzen von Grafiken und Visuals ist optimal. Die Navigation braucht zuviel Zeit (siehe auch Fallbeispiel BAG und Corporate Communication #bigfail).

Die Coronakrise zeigt, dass es in der Schweizer Bundesverwaltung auch anders geht. Beispiel ist die Armee. Diese versucht mit regelmässigen Nachrichten, auch wenn die zu nutzende Plattform dazu nicht geeignet ist, das Leserengagement und Verbreiten der Beiträge in Social Media zu verbessern.

Fazit: 3 Punkte zur Verbesserung des datengesteuerten Krisenmanagement

Erinnern wir uns, die Frage des Teenagers lautete: “Wie können wir Pandemien zukünftig besser managen?” Die Antwort kann man in 3 Punkten zusammenfassen.

  • Starke Regulierungsbehörde: Die Coronakrise hat in verschiedenen Ländern wie z.B. in UK gezeigt, dass eine starke Regulierungsbehörde nicht der Feind einer gesunden Wirtschaft ist, sondern eine Voraussetzung dafür. Ohne Kontrolle kann nicht sichergestellt werden, dass Regeln und Vorschriften richtig und durchgehend angewendet werden. Ohne diese Sicherheit könnte z.B. die Bevölkerung in Deutschland oder der Schweiz nicht mit Zuversicht nach den Lockdown-Erleichterungen wieder ins öffentliche Leben und an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.
  • Datenauswertung und Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse: Dank Daten haben wir Schwachstellen entdeckt. Beispielsweise, dass die Pflichtlager für medizinische Schutzmasken nicht ausreichend bestückt sind um den Bedarf der schutzbedürftigen Bevölkerung zu decken. Kritisch scheint uns, dass wir solche Informationen nutzen um die bekannten Schwachstellen zu eliminieren. Wenn wie oben aufgezeigt, solche Risiken über Jahre hinweg ignoriert werden, scheint uns ein solches Verhalten unverantwortlich.
  • Strategie zur Risikominimierung: Langfristig müssen wir uns einer Diskussion und Umsetzung stellen, die aufzeigen kann, wie z.B. die prekäre finanzielle Situation von Landspitälern (USA), das Vorhandensein von zu wenig Gesundheits- und Sicherheitsinspektoren (UK) oder der ungenügenden Digitalisierung bei der Datenerhebung im Falle einer Pandemie (CH) verbessert werden können. Wenn wir nur darüber diskutieren und die notwendigen Änderungen jedoch nicht umsetzen, haben wir diese wichtige Chance, ein datengesteuertes Krisenmanagement zu führen, nicht genutzt. Die ersten Resultate sollen innerhalb von 12 Monaten – bis Mai 2021 – vorliegen. Diskussion und Berichte müssen zu Verbesserungen führen.
    Pandemiepläne dürfen auch nicht zu detailliert sein, zu starr. Denn in der Praxis zeigt sich, eine Pandemie lässt sich schlecht planen – Bsp. Schweiz-NZZ. Ebenfalls bringt es wenig, wenn eine Eidgenössische Prüfungskommission für das Medizinstudium dem Bundesrat Vorschläge unterbreitet und dieser die Vorschläge zu 100% ignoriert. Er ändert wegen Corona Spielregeln und verlangt von Medizinstudenten, dass sie sich in einem sechs Wochen dauernden Praktikum beweisen anstatt eine praktische Prüfung abzulegen um das Diplom zu erhalten.

Die bestplatzierten USA und die auf Rang 2 platziertes UK haben gemäss dem Global Health Security Index eine sehr gute Pandemie- und Epidemievorsorge. Doch die COVID-19 Pandemie hat uns gezeigt, dass deren Gesundheitssysteme frappante Schwachstellen haben und stellt somit das gesamte Ranking in Frage.

Interessante Studie

Wissenschaftler haben das Ausmass einer möglichen zweiten Pandemie-Welle in der Schweiz vorausberechnet. Wie sie verläuft, hängt mutmasslich vom Verhalten der Jugendlichen von 10 – 20 Jahren ab. Diese tragen aufgrund ihrer häufigeren Sozialkontakte stark zur Verbreitung des Virus bei. 35- bis 45-Jährige ebenfalls überdurchschnittlich und die Senioren sind unterdurchschnittlich daran beteiligt. Wird die Übertragungswahrscheinlichkeit in den Schulen durch konsequent eingehaltene Abstands- und Hygieneregeln halbiert, sänke die Zahl zusätzlicher Todesfälle in der Bevölkerung von 5,000 auf weniger als 1,000. Schlimmstenfalls könnten 5,000 Menschen sterben. 

Was denken Sie, lassen Sie es uns wissen in einem Kommentar. Gibt es andere Schwachstellen, die Ihnen aufgefallen sind?

Wir brauchen mehr und bessere Studien wie diese aus der ganzen Welt, damit wir die richtigen Lehren aus der Coronakrise ziehen können.

Happy team working with a blockchain.

SEO techniques are supposed to help a website get more traffic from the target audience. One can spend plenty of money on hiring an SEO consultant. But is the expense worth the cost? We explain this by telling you about 10 tricks SEO experts use. Social media plays an important role as we explained previously here:

Read this entry in German here.

How can I save the cost for an SEO consultant?

When I got another question from a client in Europe 2 weeks ago I decided to put these 10 tips together to help us all save some serious cash.

Recently somebody in Europe asked me something similar to

Why should I not hire an SEO consultant?

Client asking drkpi®

The question is a good one since you can spend quite a lot of money hiring an an SEO consultant. The short answer we gave is below

Just follow our 10 tipps for avoiding the necessity for hiring an SEO consultant.

drkpi®

Download the checklist: Quick SEO Check: Tips and Tricks?

Traffic from organic search results experienced a sharp downturn at the end of March 2020. But so did Google’s search engine advertising. Nevertheless, during later April, things have again improved. Ruth Porat (Chief Financial Officer) pointed out that Google had seen “some signs users are returning to more normal behavior in search.” Hence, SEO techniques are again very important to get the traffic you need to succeed after the Corona lockdown.

Which SEO techniques are popular? 10 secrets SEO experts won’t tell

Some of the things you will here is that great content is king or organic content (i.e. content you wrote yourself) adds value. Such content that helps your target audience is the type that answers questions, a guide on how to overcome a problem or a video explaining how to put together an IKEA bookshelf. We have put these together below:

Why should we refrain from hiring an SEO consultant? Many SEO consultants are not that much better than you are if that. Things like building 5,000 links for x dollars… that is a waste of time and money. Instead, spend it on writing organic content that adds value and solves your target’ audience’s problems.

Why do social accounts in our brand name matter? You want to own the brand name or your URL in the “eyes” of Google. Thus a social media page for your brand or company is a must. There are many more than just Twitter, Facebook, Instagram, WeChat, … So for the main ones, do it yourself and post 1 x a week if at all possible or 3 times between Monday to Friday on LinkedIn.
You can also hire a person to open 50 brand pages for you for the price of about US $ 3 to 10.
PS: but you still have to add content… :-) So choose wisely. Get a guy to do it (click)

How often should we update our website and blog? In the beginning, 2 x a week might be ideal. Thereafter, use 2 x 4 times a month. Sometimes you can simply not afford to spend more than 5 to 10 hours to create more than one blog post or webpage entry a month.

Why should we write so-called White Papers? These can be checklists, research reports or more extensive things. Allow people to download these papers. For instance, create a landing page / Wiki for a topic with many white papers, checklists, guides to download.

Which Google Tools should we use? Use the free Google tools – Google Analytics, Google Business Page (your entry is placed prominently in organic search results when people search for your company or brand name), Google Search Console, Google Scholar (research results), Google Question Hub and Google Trends.
PS. Comparing yourself to and mentioning your competitor’s name or brand will very likely bring you some of their

Why is the structure of a website important? Google looks for content that it beliefs users can understand. Accordingly, it looks for content that users can scan on their smartphone. Headers in html code such as H1, H2 and so forth in the text as well as bullets and short paragraphs/sentences help. Headings or sub-titels (e.g., H3) that ask a question that you answer in a few sentences right below is what Google is looking for (see also point 9 below).

Why is it worthwhile to talk about one’s competition? Start-up should talk about competition – it is maybe a bit touchy. Nevertheless, comparing your product to the competition helps attract potential customers and tells them why your product is a viable alternative.
PS. Comparing yourself to and mentioning your competitor’s name or brand will very likely bring you some of their traffic from Google searches.

Why do conversations help with Google? Links are like votes, they indicate to Google that your content is important. Moreover, if you link to content on the corporate website from a comment you write on LinkedIn, it also permits you to gain targeted traffic.
PS. Never buy backlinks from websites or social media channels. Google does not reward you for it. It wants links from websites where the content that links to your website is relevant (e.g., an SEO entry links to this entry about 10 SEO tricks experts will not tell). Similar to Likes or Shares, Google interprets backlinks from quality site as confirming that what you do is worthwhile.

How can Google questions and answers help? You should make use of Google questions and answers – just use your search window and type them in – also see Google Question Hub and sign up right now.
PS. Make it easy for Google to understand (point 6 – structure). Use a question as a heading for your page or blog entry (H1) or an H3 type header, followed by text answering the question.

How can you build on what content you have already? Don’t worry too much about design, perfect font and so forth. In other words, websites get constantly improved upon. Do not wait until things are perfect, do a soft launch (just launch and tell a few people). Work right now with what you have, preferably today not tomorrow.
PS. In the internet age, launching beta software, tools and websites has become the norm think. Tools get released before they are 100% done, except for medical technology or a Corona vaccine, of course.

SEO techniques: Final things to keep in mind

SEO techniques are often simplified by focusing on keywords. But a list of 100 keywords is as useless as one with 5 keywords that you fail to use in your texts or videos.

If you have your 10 keywords or thereabouts, you have it pretty much covered. For us these are such as data protection, GDPR, content marketing, digital marketing, analytics, social media audit, website audit, search engine optimisation audit, brand buzz, metrics and technology management. But now you must make sure that these words are used in your website content or blog as well as white papers. That is a never ending marathon that you need to take care of.

Besides keywords and using them in text, you need to continuously focus on updating your social media accounts, updating your website, commenting on other relevant websites and so forth (see our 10 tips and tricks above).

If you follow our 10 tips and tricks, you should be well on your way to receive more targeted traffic to your website.

Search Engine Optimisation (Suchmaschinenoptimierung) oder kurz SEO-Techniken sollen einer Website helfen, mehr Traffic von der Zielgruppe zu erhalten. Man kann viel Geld für die Beautragung eines SEO-Beraters ausgeben. Aber ist der Aufwand die Kosten wert?

Wir erklären dies, indem wir Ihnen 10 Tricks verraten, die SEO-Experten anwenden. Soziale Medien spielen eine wichtige Rolle, wie wir zuvor hier erklärt haben:

Lesen Sie hier den Beitrag auf Englisch. Ein Video gibt es ebenfalls unten, bitte anschauen.

Checkliste: Download ganz unten.

Wie kann ich die Kosten für einen SEO-Berater sparen?

Kürzlich fragte mich jemand:

Warum sollte ich keinen SEO-Berater beauftragen?

Kunde fragt drkpi®

Dies ist eine gute Frage, da Sie ziemlich viel Geld für die Einstellung eines SEO-Beraters ausgeben können. Die kurze Antwort, die wir gegeben haben, lautet wie folgt:

Folgen Sie einfach unseren 10 Tipps, um die Notwendigkeit der Einstellung eines SEO-Beraters zu vermeiden.

drkpi®

Checkliste hier downloaden: Schneller SEO Check: 10 Tipps und Tricks

Traffic mithilfe von organischen Suchergebnissen erfuhr Ende März 2020 einen starken Rückgang. Dies gilt auch für die Suchmaschinenwerbung von Google. Im Laufe des späteren Aprils hat sich die Lage jedoch wieder verbessert. Ruth Porat (Chief Financial Officer) wies darauf hin, dass sie “einige Anzeichen dafür gesehen habe, dass die Nutzer zu einem normaleren Verhalten bei der Suche zurückkehren.” Daher sind SEO-Techniken wieder sehr wichtig, um den Traffic zu erhalten, der für den Erfolg notwendig ist.

Welche SEO-Techniken sind beliebt? 10 Geheimnisse, die SEO-Experten nicht verraten

Oft werden Sie hören, dass grossartige Inhalte am besten sind oder organische Inhalte (d.h. Inhalte, die Sie selbst geschrieben haben) einen Mehrwert darstellen. Inhalte, die Ihrem Zielpublikum helfen, sind solche, die Fragen beantworten, ein Leitfaden zur Lösung eines Problems oder ein Video, das erklärt, wie man ein IKEA-Bücherregal zusammenstellt. Wie Sie diese Inhalte am besten publizieren, erklären wir hier:

  1. Warum sollten wir davon absehen, einen SEO-Berater zu engagieren? Viele SEO-Berater sind nicht so viel besser als Sie. Dinge wie das Erreichen von 5.000 Links für x Dollar, das ist eine Verschwendung von Zeit und Geld. Stattdessen sollten Sie es für das Schreiben organischer Inhalte ausgeben, die einen Mehrwert schaffen und die Probleme Ihrer Zielgruppe lösen.
  2. Warum sind soziale Konten in unserem Markennamen wichtig? Sie möchten den Markennamen oder Ihre URL in den “Augen” von Google besitzen. Daher ist eine Social-Media-Seite für Ihre Marke oder Ihr Unternehmen ein Muss. Es gibt viel mehr als nur Twitter, Facebook, Instagram, WeChat und andere. Es gibt auch Dienstleister, welche für Sie diese Firmen- oder Markenseiten auf Social Networks eröffnen. 30 bis 50 solcher Profile werden von Dienstleistern für Preise von US $3 bis 10 angeboten. Wann immer Sie ein Social Media/Network Profil erstellen, müssen Sie dieses aber auch bespielen. Beispielsweise, posten Sie idealerweise 1 x pro Woche, oder zumindest 3 x pro Woche von Montag bis Freitag auf LinkedIn.
    PS. Sie müssen immer noch Inhalte hinzufügen. Wählen Sie also mit Bedacht. Beauftragen Sie jemanden dafür (klick)
  3. Wie oft sollten wir unsere Website und unseren Blog aktualisieren? Am Anfang könnten 2 x pro Woche ideal sein. Danach sollten Sie 2 x 4 Mal pro Monat einen Blogbeitrag publizieren. Manchmal können Sie es sich einfach nicht leisten, mehr als 5 bis 10 Stunden für die Erstellung von mehr als einem Blog- oder Webpage-Eintrag pro Monat aufzuwenden.
  4. Warum sollten wir so genannte White Papers schreiben? Das können Checklisten, Forschungsberichte oder umfangreichere Dinge sein. Erlauben Sie den Leuten, diese Dokumente herunterzuladen. Erstellen Sie zum Beispiel eine Landingpage oder eine Wiki Page für ein Thema mit vielen White Paper, Checklisten, Leitfäden zum Herunterladen.
  5. Welche Google Tools sollten wir verwenden? Verwenden Sie die kostenlosen Google-Tools – Google Analytics, Google Business Page (Eintrag kommt prominent in organischen Suchresultaten z.B. wenn Leute nach Ihrem Firmennamen suchen), Google Search Console, Google Scholar (Fachliteratur/Forschungsresultate), Google Question Hub und Google Trends. Einfach die Tools anklicken oder auf Google suchen.
    PS.  Die Vorschläge zur Vervollständigung, die Google da bringt, sind ebenfalls hilfreich. Man kann diese z.B. Beispiel als Frage oder Text in eine Webseite prominent einbauen. Je nachdem was sie eingeben erhalten Sie Vervollständigungsvorschläge für Ihre Eingabe. Ein Beispiel ist die Suche nach Digital Mark oder aber Digitales Mark die Ihne unterschiedliche Resultate bietet.
    Bitte vorher Browser Cache leeren damit Sie die effektiven Vorschläge und nicht solche nach Ihrem getrackten Suchverhalten von Google bekommen. Wie Sie den Cache leeren können finden Sie hier.
  6. Warum ist die Struktur einer Website wichtig? Google sucht nach Inhalten, von denen es glaubt, dass die Nutzer sie verstehen können. Dementsprechend sucht es nach Inhalten, die Nutzer auf ihrem Smartphone lesen können. Die Dokumentstruktur mit Titel, Überschriften oder auch Aufzählungszeichen findet Google hilfreich. Überschriften, in denen eine Frage gestellt wird, die Sie in wenigen Sätzen direkt darunter beantworten, ist das, wonach Google sucht (siehe auch Punkt 9 unten).
  7. Warum lohnt es sich, über die eigene Konkurrenz zu sprechen? Über Mitbewerber zu schreiben macht Sinn. Solche Produktvergleiche oder Besprechungen der Konkurrenzangebote interessieren potenzielle Kunden und sie machen diese auf das eigene Produkt aufmerksam. Wir können in solchen Inhalten erklären, warum Ihr Produkt eine gute Alternative ist (z.B. sehr gut ist die Erwähnung von Testresultaten von Dritten wie z.B. Stiftung Warentests oder Bloggern).
    PS. Wenn Sie Ihren Service oder Produkte mit denjenigen der Mitbewerber vergleichen, hilft dies ebenfalls. Sie erwähnen den Namen oder die Marke Ihres Konkurrenten. Das hat zur Folge, dass Sie auch in organischen Suchresultaten erwähnt werden, wo Namen der Konkurrenzprodukte erscheinen. Dadurch erhalten Sie ebenfalls weitere interessierte Website Besucher.
  8. Warum helfen Interaktionen mit Google? Links sind wie Stimmen bei einer Schönheitswahl, sie zeigen Google an, dass Ihr Content wichtig ist. Wenn Sie von einem Kommentar, den Sie auf LinkedIn schreiben, auf Inhalte auf der Unternehmenswebsite verlinken, können Sie darüber hinaus gezielt Traffic gewinnen.
    PS. Backlinks sind für Google wichtig. Dies bedeutet, dass von einer anderen Webseite auf Ihre Homepage zurück verwiesen wird mit einem Link/Backlink. Das können Links von Nutzern sein, welche Ihre Seite empfehlen. Solche Links interpretiert Google als Empfehlungen. Wenn Sie jedoch Backlinks von dubiosen Webseiten kaufen zu irgendeinem Thema, stuft Google solche Links als nicht relevant ein. SEO Experten empfehlen, niemals Backlinks von solchen Seiten zu kaufen.
  9. Wie können Fragen und Antworten von Google helfen? Sie sollten Google Fragen und Antworten nutzen – verwenden Sie einfach Ihr Suchfenster und geben Sie sie ein – siehe auch Google Frage-Hub und melden Sie sich gleich an.
    PS. Machen Sie es Google leicht verständlich (Punkt 6 – Struktur). Verwenden Sie eine Frage als Überschrift, gefolgt von einem Text, der die Frage beantwortet.
  10. Wie können Sie auf dem Inhalt aufbauen, den Sie bereits haben? Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken über Design, perfekte Schriftart und so weiter. Mit anderen Worten: Websites werden ständig verbessert. Warten Sie nicht, bis alles perfekt ist, sondern machen Sie einen sanften Start (starten Sie sie einfach und erzählen Sie es ein paar Leuten). Arbeiten Sie jetzt mit dem, was Sie haben, am besten heute und nicht morgen.
    PS. Im Internet-Zeitalter ist die Einführung von Beta-Software, Tools und Websites zur Norm geworden, d.h. Versionen oder Produkte werden sehr früh auf dem Markt angeboten, auch wenn diese noch nicht zu 100% funktionieren. Das ist beispielsweise in der Medizinaltechnik aus klar ersichtlichen Gründennicht der Fall.

SEO-Techniken: Letzte Dinge, die zu beachten sind

SEO-Techniken werden oft vereinfacht, indem man sich auf Schlüsselwörter konzentriert. Aber eine Liste mit 100 Schlüsselwörtern ist genauso nutzlos wie eine mit 5 Schlüsselwörtern, die Sie in Ihren Texten oder Videos nicht verwenden.

Wenn Sie Ihre 10 Schlüsselwörter oder so ungefähr haben, haben Sie es so ziemlich abgedeckt. Für uns sind dies beispielsweise Datenschutz, GDPR, Content-Marketing, digitales Marketing, Analytik, Social Media Audit, Website-Audit, Audit der Suchmaschinenoptimierung, Brand Buzz, Metriken und Technologiemanagement. Aber jetzt müssen Sie sicherstellen, dass diese Begriffe in Ihrem Website-Inhalt oder Blog sowie in White Paper verwendet werden. Das ist ein nicht enden wollender Marathon, um den Sie sich kümmern müssen.

Neben der Verwendung von Schlüsselwörtern und deren Verwendung im Text müssen Sie sich kontinuierlich auf die Aktualisierung Ihrer Social-Media-Accounts konzentrieren, Ihre Website aktualisieren, andere relevante Websites kommentieren und so weiter (siehe unsere 10 Tipps und Tricks oben).

Wenn Sie unsere 10 Tipps und Tricks befolgen, sollten Sie auf dem besten Weg sein, mehr zielgerichteten Traffic auf Ihre Website zu erhalten.

Video mit Checkliste SEO Tricks und Tipps

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Checkliste hier downloaden: Schneller SEO Check: 10 Tipps und Tricks

Creating organic content takes time and effort and what ROI (return on investment) it delivers can be questionable. We outline here how it can help your reputation as an expert and strengthen your brand. As importantly, after social distancing and lockdown, your digital marketing efforts are what is needed to get your customers to return after the return to the new normal. Rest assured, the competition is fierce.

Advertising and COVID-19

During recession or a crisis such as the coronavirus, advertising and marketing costs get cut to the bone. This is understandable – when my hairdresser has to close shop, cash becomes priority number one. After all, he has to pay rent at the end of the month.

But if you have the time, energy, and cash you should continue to spend on marketing and advertising. Similarly, staying active on social networks is a smart move. It helps you create visibility and build your personal as well as corporate brand further, as the Institute of Practitioners in Advertising (IPA) suggests.

IPA zieht Rückschlüsse aus einer Stichprobe welche nicht repräsentativ ist.
Even though IPA UK uses a convenience sample to communicate its point, the point is still pretty interesting.

In addition to spending money on advertising, therefore, you should use organic content to further improve your reputation as an expert, i.e. building your brand equity. It also helps increase your visibility while strengthening both the personal and the corporate brand. For instance, during the coronavirus lockdown, homeworkers ditch deodorant, wash their hair less often and put off shaving, according to Unilever. Hence, sales of personal hygiene products have slumped during COVID-19, Unilever is trying to use advertising, organic content and social media to turn things around.

Organic content on social media: Building brand on LinkedIn and Twitter

While working from the home office or remotely, people consume vastly more organic content than befroe the crisis.

When others go quiet
your voice gets louder on social media

drkpi

During recession or a crisis, organic content on LinkedIn, Twitter or any other network that your target audience frequents, can help. Start before the lockdown is over or continue posting organic content if you have not already :-)

LinkedIn is a professional network, that was founded 2002-12-28 and launched 2003-05-03. I am one of Linkedin’s first 60,000 members. As with all networks, how many contacts on LinkedIn or Twitter you should strive for is a difficult question. But the theory of Dunbar’s number can help. He suggests that we can only really maintain about 150 connections at once. But 150 alone doesn’t tell the whole story. Other numbers are nested within the theory by successive layers of:

  • 5 (loved ones)
  • 15 (good friends),
  • 50 (friends),
  • 150 (meaningful contacts),
  • 500 (acquaintances), and
  • 1500 (people you can recognise).

People migrate in and out of these layers, but the idea is that space has to be carved out for a new member to join. Dunbar and his colleagues’ work suggests that we can only ever have 150 meaningful connections at most.

So, if you have 500 or 1,000 contacts on LinkedIn or followers on Twitter, few of these will belong to your group of 150. Sometimes it can happen that somebody says hello to you at an event and you do not even recognise the person’s face from their LinkedIn photo. Nevertheless, you are connected with them on LinkedIn or Facebook. But being connected on such a platform is no indication of whether:

  • your organic content is of interest to your “followers”, or
  • you can build your visibility and personal brand.

P.S. Besides LinkedIn or Twitter, CEOs use corporate blogs to actively market themselves as experts in their industry or chosen field. In today’s digital age:

personal brands are becoming the vehicle by which larger brands are being seen.

drkpi
Using organic content to strengthen your personal brand.
Using organic content to strengthen your personal brand.

10-point guide for using organic content to strengthen your personal brand = building brand equity

Below we give you a short list of tips for how to spread your quality organic content on LinkedIn or Twitter to strengthen your personal brand while building your reputation as an expert.

  1. Why we use it. Among other things, LinkedIn is today’s Rolodex. If people change jobs, you can still contact them through LinkedIn. So, be sure your contact details allow people to phone or at least email you.
    Twitter is more of a news network that allows you to get links to interesting material. Politicians including President Trump and Prime Minister Johnson love to broadcast their “news” through Twitter.
  2. Connect and follow, maybe. If somebody follows you on Twitter you do not have to follow them back unless you find their content adds value for you. P.S. People whose content seems to matter / provides added value, or are very social, have many more followers than people they follow back.
    If you do not know somebody personally or have talked to them before, I am not sure if it is advisable to connect on LinkedIn… unless it is somebody you just want to connect with.
  3. Follow conversational receptiveness. You have to be willing to engage with another person’s views on LinkedIn or Twitter, even if you disagree with them. Please be polite and always ask yourself, what would my loved ones think if they saw this post / tweet down the road? If they think it’s rude, tacky or uncalled for, it probably is, especially if somebody shares your work out of context later on. Don’t be a bull in a china shop.
  4. Social strokes. People love to be mentioned, have their posts liked or re-shared / retweeted. Remember it is all about Give > Receive. So if you mention somebody such as @Lumendi (@drkpi) on LinkedIn or @Lumendi_USA (@drkpicom) on Twitter those people may share / like one of your future posts / tweets, but don’t expect an even exchange of one for one.
    P.S. When you mention people either on LinkedIn or Twitter, they will get a notice about it, so they will probably read that content, and hopefully comment on / like it.
    P.P.S. Please comment on other people’s LinkdeIn posts as well, it helps.
  5. Hashtags. Develop your set of hashtags, such as the brand (#drkpi) or terms related to your business (i.e. #digitalmarketing #contentmarketing). Use about 3 to 5 in the text itself if appropriate, or just 1 or 2 at the end. These help people find your content if they search for or follow a particular hashtag.
    P.S. Do not think that the hashtag you created will go viral and be used by everybody. We have tried with #metrics2watch #trends2watch and in both cases it flopped (i.e. besides us, barely anybody else uses it). We have had limited success with the hashtag #BlogRank or #brandbuzz.
  6. Visuals. People in a picture works better than 2 screwdrivers or wrenches in an image, so strive for something that adds more than just color. Please never use pictures that could negatively impact your personal brand, for example you holding a glass while attending a reception. It could be misconstrued, unfortunately.
  7. Frequency. There is no ideal number of LinkedIn posts or tweets on Twitter. But remember, if you post an average of more than 7 times a week… it takes time to do that well. Also, your followers or friends may be very busy people, so they will not necessarily have plenty of time on their hands to read all your stuff. Accordingly, sometimes posting less but of greater quality (3 times a week on LinkedIn or Twitter) might serve you and your fans better than overloading them.
  8. Ideal posting times. If you want to reach people on LinkedIn it is probably better to do so from Monday to Friday during office hours.
  9. Time management. Set some time aside for your social media activities. If you want to manage Twitter and LinkedIn from your computer or mobile, check out an app called Franz to save time (you can schedule your tweets, for instance). But please, avoid spending more than 20 minutes each work day on social media… Getting a customer to place an order thanks to your telephone conversation still matters more than a social media update!
  10. Show me the numbers. KPIs (key performance indicators) are increasingly important. Engagement on LinkedIn is a KPI. Use post likes, comments, and views, with the most valuable form of engagement being comments. In our time-pressured world, leaving a comment that takes 25+ seconds to type means that person is genuinely interested in the organic content you are sharing.
    Content shared by employees has 2 times the engagement than what gets shared by a company page. When we think about this it makes sense, since people want to interact with your sales reps; their online voice helps a great deal.
    P.S. Salespeople benefit from posting organic content – if they post regularly, LinkedIn claims they are 45% more likely to exceed quota.
    P.P.S. A social media audit (light) will help. Download the checklist.

Conclusion: What is the ROI for publishing organic social media content?

You cannot really quantify the ROI of organic social content that you post on LinkedIn or Twitter. The primary reason being that it is very random. To illustrate, it is not direct response marketing because you are not driving installs of your product. People might see your LinkedIn post, then a journalist gets in touch with you or a conference organiser wants you to give a speech and so on.

But the ROI of organic content is all about indirect benefits. These range from job opportunities, speaking engagements, and even media inquiries or building your visibility and reputation as an expert in your field. Selling medical, manufacturing or household technology requires that your buyer has confidence in, and trusts you. Being an acknowledged expert surely helps. Therefore, posting content on LinkedIn or Twitter and writing white papers helps get you recognised for knowing your stuff.

LinkedIn is very generous with its algorithm, giving you a chance to see second- or third-degree connections with many video views. LinkedIn serves up content to users at a really good clip. Facebook is stingier because it has to make room for ads every four posts.

What are your most successful posts on LinkedIn or Twitter? Tell us below in a comment! If you want more about brand equity, click this link.

Zusammenfassung: Wegen des Coronavirus, auch COVID-19 genannt, wandern Jungpflanzen in diesen Wochen auf den Kompost statt in den Verkauf. Kurzarbeit und Hilfskredite lösen nur einen Teil der Probleme. Das Resultat ist, das die Hälfte der Schweizer Gärtnereien vor dem Aus steht.
Geschäftsinhaber und ihre Marketingexperten stehen vor neuen Herausforderungen, wie z.B.:

  • Wie holen wir die Spargelernte ein?
  • Wo bekommen wir die medizinischen Hilsfmittel wie Masken während der Corona Krise?
  • Lassen sich Business-Reisen zu 100% vermeiden?

Systemrelevante Spargelstecher und das Coronavirus

In Deutschland braucht die Landwirtschaft Saisonarbeitskräfte um z.B. die Spargelernte einbringen zu können. Rund 300’000 Erntehelfer kommen jedes Jahr aus Polen, Rumänien, Südosteuropa wie auch aus der Ukraine für einige Monate ins Land. Laut Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner liegt der Bedarf an Erntehelfern im März bei 30’000, im Mai werden rund 80’000 helfende Hände gebraucht.

Doch seit dem 25.3.2020 können Erntehelfer im Rahmen der bestehenden Grenzkontrollen nicht mehr einreisen. Die Bundesregierung hat zumindest die Aufenthaltsgenehmigung für diejenigen, die schon in Deutschland sind, verlängert. Am 2. April haben die Landwirtschaftsminiserin Julia Klöckner und der Innenminister Horst Seehofer einen Vorschlag ins Kabinett gebracht, wie man dieses Problem wenigstens teilweise lösen könnte.

Die Einreisestopps sollen nicht nur entsprechend gelockert werden. Zusätzlich sollen inländische Helfer angeworben werden, wie Kurzarbeiter, Arbeitslose, Studierende oder Asylbewerber. “Es haben sich schon über 40’000 Menschen eingetragen, vom Kurzarbeiter über den Studenten. Jeder will da mit anpacken”.

Die Arbeit auf dem Feld in der Frühlingssonne könnte tatsächlich für viele eine schöne und revitalisierende Abwechslung bedeuten – eine Gelegenheit, sich ein paar Wochen lang mit ganz anderen Dingen als dem alltäglichen Arbeitsstress der “normalen Welt” zu beschäftigen. Diese Möglichkeit haben die meisten sonst kaum. Feld- und Gartenarbeit ist nicht nur gesund und wird insbesondere zur Stressreduktion, z.B. an Kurorten, und als alternativer Therapieansatz bereits umgesetzt. Es kann auch eine wertvolle Ablenkung in der Krisenzeit darstellen, welche dann erwiesenermassen tatsächlich glücklich macht.

Mangel an wichtigen medizinischen Hilfsmitteln

Neben der Problematik mit Erntehilfskräften im Gemüseanbau gibt es auch Probleme mit der medizinischen Schutzkleidung und Equipment für Pflegepersonal. Krankenhäuser auf der ganzen Welt kämpfen mit einem Mangel an wichtigen medizinischen Hilfsmitteln, wie Masken und Beatmungsgeräten, die zur Behandlung der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankenheit wichtig sind.

Die weltweiten Bestellungen erreichten in der letzten Märzwoche 2020 das Doppelte der vollen Produktionskapazität der malaysischen Handschuhhersteller. Dies geschah, als Malaysia eine mindestens einmonatige Sperrung von Fabriken bekannt gegeben hat. Wenn die Fabriken überhaupt geöffnet sind, laufen sie mit halber Kapazität.

Lieferungen der heute bestellten medizinischen Handschuhe können zur Zeit erst nach ca. vier Monaten ausgeführt werden. Kriminelle greifen bereits zu, so wurde heute, am 3. April, auch bekannt, dass Amerikaner eine Lieferung mit 200’000 Atemschutzmasken nach Berlin abfingen.

Allein die Schweiz benötigt 2 Mio Schutzmasken am Tag primär im Gesundheitswesen und dort bei der Arbeit mit Risikopatienten. Doch kann das Land nur ca. 40’000 dieser Masken täglich selber produzieren. Der Rest kommt aus Deutschland und vor allem aus China. Vor einigen Wochen wurde ein Container mit Masken auf dem Wege in die Schweiz im Zollfreilager Hamburg unnötigerweise von Deutschland festgehalten.

Bei Beatmungsgeräten ist es wiederum so, dass die meisten in Europa hergestellt werden. Die Deutsche Bundesregierung hat im März bei Drägerwerk in Lübeck 10’000 Beamtmungsgeräte bestellt. Deren Auslieferung wird sich jedoch über das ganze Jahr erstrecken. Hamilton Medical (Domat-Ems/Chur, Schweiz) verdoppelt gerade seine Kapazität auf 500 Beamtmungsgeräte pro Woche. Getinge (Schweden) hat seine Produktion ebenfalls hochgefahren. Doch Hamilton Medical befürchtet, dass es bei den Zulieferern bald zu Lieferengpässen kommt und einige Teile nicht rechtzeitig ankommen.

Home Office - gleich fangen wir an mit mehreren PCs und Servern.
Home Office – gleich fangen wir an mit mehreren PCs und Servern.

Coronavirus: Home-Office geht nicht immer

Kürzlich musste ich eine kleine Reise unternehmen, um mich wieder einmal mit der Buchhalterin zu treffen und die wichtigen finanziellen Dinge für unser Business zu erledigen. Zur Zeit arbeiten wir beide im Home-Office.

Selbstverständlich nutzen wir verschiedene Internet-Tools, um die Kommunikation zu verbessern. Die grösste Herausforderung ist aber, diese Technologien effektiv zu nutzen. Die Nutzung von z.B. Slack oder Beekeeper mag toll sein. Webinare oder Team Meetings mit GoTo Meeting sind oft hilfreich. Doch zu viele Telefon- und Videogespräche, sowie eine Flut von Slack oder Beekeeper Nachrichten lenkt ab.

Heute gibt es zu viele Möglichkeiten, oftmals nur wenige wichtige Dinge und Gedanken sofort an Kollegen, welche auch im Home-Office arbeiten, zu kommunizieren. Vielleicht ist es ja so, dass Threema oder WhatsApp vollkommen ausreichen, um mit Kolleginnen in Verbindung zu bleiben. Natürlich sind die gute alte Email oder die Analogpost auch noch da.

Manchmal müssen Papiere oder Dokumente doch noch manuell ausgetauscht werden. Heute galt es die Steuererklärung zu unterschreiben, weil die digitale Unterschrift da noch nicht funktioniert. Also unternahm ich eine kleine Reise vom Home-Office in Zürich ins Home-Office nach Döttingen.

Der Hauptbahnhof Zürich war wie leer gefegt. Der Zug von Zürich (siehe Bildergalerie) war ebenfalls leer. So habe ich das noch nie erlebt.

Doch auch beim Umsteigen in Baden war es still, nur wenige Passagiere im Regionalzug nach Koblenz über Döttingen unterwegs. Dieser fährt üblicherweise bis Waldshut, gleich nach der Grenze in Deutschland. Doch dieser Tage ist auch da kein durchkommen.

Jemand, den ich auf meiner kleinen Reise traf, sagte mir, dass sein Hauptlieferant in Italien nicht mehr produziert und deshalb keine Lieferungen mehr kommen. Das heisst, noch für 2 Monate, denkt er, habe er Material, um die Wünsche der Kunden für Platten z.B. im Bad zufrieden zu stellen. Neue Aufträge kommen zur Zeit langsam und weniger rein, obwohl er zur Zeit alle seine ca. 8 Mitarbeiter voll beschäftigt. Doch wie lange noch?

Interessante Studien

Riou Julien, Althaus Christian L. Pattern of early human-to-human transmission of Wuhan 2019 novel coronavirus (2019-nCoV), December 2019 to January 2020. Euro Surveillance 2020;25(4). https://doi.org/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.4.2000058

Corona Krise und Amazon: Haben Sie’s gewusst?

Während der Corona-Krise wurden die Amazon Logistik-Mitarbeiter in den USA als unentbehrliche Arbeitskräfte bezeichnet. Dennoch gehören sie zu den am schlechtesten bezahlten des Landes.

Die Arbeiterinnen und Arbeiter bei Amazon und Whole Foods haben in der ersten Aprilwoche Arbeitsniederlegungen inszeniert, um Schutzausrüstung und Gefahrenzulage zu erhalten. Viele sind besorgt, dass sie sich durch die Arbeitsbedingungen mit dem Coronavirus anstecken könnten.

Amazon, der zweitgrößte Arbeitgeber der USA, hat seinen Mindestlohn vorübergehend um 2 auf 17 Dollar pro Stunde erhöht. Dies wird Amazon $350 Mio. kosten. Das entspricht etwa 0,2 % der Betriebskosten 2019. Amazon machte in 2019 $280 Milliarden Umsatz. Davon waren $11.6 Milliarden, ca. 4% vom Umsatz, Gewinn.

Amazon braucht zur Zeit täglich 270’000 Mitarbeiter, damit die Logistik in den USA reibungslos funktioniert. Das Unternehmen will in Europa und Nord Amerika 100’000 zusätzliche Mitarbeiter einstellen, um die COVID-19 Krise bessern meistern zu können.

Corona Krise und KMU Kredite: Es geht schnell – in der Schweiz, oder aber sehr langsam – in Deutschland, UK, Italien

In der Schweiz geschieht dies mit einem online Formular. Einfach ausfüllen. In unserem fiktiven Beispiel brauchten wir weniger als 15 Minuten, um alles bei der Website des Bundes online auszufüllen.

In der Schweiz dauert es von der Eingabe am Freitag bis vielleicht Montag, 2 Arbeitstage oder weniger, bis der Antrag geprüft und genehmigt oder abgelehnt wird. Da gibt es viele Beispiele in unserem Umfeld von Lieferanten und Kunden. So schnell ging es :-) Super Beispiel wie #PublicPrivatePartnership (d.h. hier Verwaltung und Banken) funktionieren kann.

In anderen Ländern ist es nicht unbedingt so. 14 Tage nach dem Launch eines solchen Programmes sind in Grossbritannien mehr als 130’000 Anfragen eingetroffen. Doch bis Donnerstag 2. April wurden nur 983 Kredite ausgesprochen.

Auch in Deutschland ist das System überlastet wenn nicht sogar zusammen gebrochen. Die Kommunikation war schlecht, die Inanspruchnahme gering, und einige Unternehmen berichten von ihren Banken, dass es Tage, wenn nicht Wochen dauern kann, bis Geld ankommen wird (siehe hier).

In Kürze: In Teil 1 unserer Reihe zum Thema Video Marketing zeigen wir, was es braucht, damit Video Marketing erfolgreich ist. Hier geht es allein um die Vorarbeit, die Sie leisten müssen.

Wir können mit einigen Geheimtipps behilflich sein…

In den letzten Jahren stieg die Anzahl der täglichen Views auf YouTube auf über 4 Milliarden, denn – das ist uns sicher allen klar – die Menschen mögen es Videos anzuschauen. So sehen auch 52% der Marketing-Professionals weltweit das Video als den Content-Typ mit der besten ROI an.

Eine gute Vorbereitung ist dabei (fast) alles. Denn unglaublich viel Zeit und Geld geht verloren, wenn Sie während der Produktion oder gar der Post-Produktion feststellen, dass Ihr Projekt wohl doch nicht gut genug durchdacht war…

Deshalb haben wir für Sie eine Checkliste zusammengestellt mit 12 Fragen, die Sie sich unbedingt stellen müssen, bevor Sie sich Hals über Kopf in die Dreharbeiten stürzen.

Die ersten 4 grundlegenden Fragen können Sie unten einfach anklicken und Sie erhalten sofort eine Antwort:

  1. 1. Warum ein Video?
  2. 2. Wer ist unsere Zielgruppe?
  3. 3. Was ist unser Ziel?
  4. 4. Um was geht es?
  5. 5. Was ist Ihre Meinung?

Mehr Informationen finden Sie auch hier:

Video Marketing: 4 Tipps zur Content Optimierung (Sie sind hier)
Video Marketing: 4 Tipps, um Probleme zu vermeiden
Video Marketing: 4 Geheimnisse, die Experten selten verraten

Lesen Sie den englischen Beitrag hier.

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, wie Sie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren.

1. Warum ein Video?

Wir können ja mal ein Video machen, ist leichter gesagt als getan. Der Grund für das Video, das Warum, ist der erste Schritt, um klar zu formulieren, was wir überhaupt machen möchten.

Wir können uns auch fragen, warum wir gerade dieses Mal ein Video statt z.B. wie immer einen Blogeintrag machen?

Ganz klar, ein Video geht einfach leichter in den Kopf als ein Blogeintrag, der manchmal ganz schön schwere Kost sein kann. Vor allem dann, wenn wir komplizierte Sachverhalte erklären wollen, tun wir dies besser in einem Video statt in einem Text, der vom Leser vielleicht zu viel Konzentration abverlangt.

Aber insbesondere darüber, was wir zeigen wollen, müssen wir uns Gedanken machen. Ein Video ist ein audiovisuelles Medium, dessen besondere mediale Qualitäten auch als solche genutzt werden wollen.

Ein Beispiel?

Dreht sich unser Marketing Video um eine Liste von Informationen, sind diese vielleicht besser in einem Blogtext aufgehoben, in dem die Leser alles problemlos auch mehrmals nachlesen können.

In einem Video müssten die Zuschauer die betreffende Stelle erst einmal wiederfinden – es gibt keine Unterüberschrift, die beim Durchscrollen leicht wiedergefunden werden kann. Da bietet ein Text vielleicht die bessere Struktur.

Beispielsweise kann dann aber ein spezifischer Punkt im Text, der z.B. einen komplexen Sachverhalt umschreibt, durch ein Erklärvideo begleitet werden. Im Video wird dann nicht nur erklärt, sondern auch anhand eines Beispiels demonstriert, was gemeint ist.

Ist dieses Video von vielleicht 2 Minuten erst einmal in den Beitrag eingebettet, ist dieser auch – man könnte sagen – “getunet”. Für mich als Leserin jedenfalls interessanter, da vielseitiger und leichter zu verdauen.

Tipp

Ein Marketing Video zu produzieren nur um des Videos Willen, ist nicht ohne Weiteres sinnvoll.
Dagegen ist ein kurzer Video Clip fast immer nutzbar, wenn es einen Blogbeitrag begleiten soll.
Das Video kann eine super Ergänzung zu reinem Text sein.

2. Wer ist meine Zielgruppe?

Produzieren wir für bestehende Kunden, Key-Accounts vielleicht, bestehende Partnerunternehmen oder Mitarbeiter? Oder versuchen wir Neue ins Boot zu holen?

Besteht unsere Zielgruppe aus Schülern und Ausbildungssuchenden, aus möglichen Investoren oder Unternehmen für etwaige Joint Ventures? Oder wollen wir mit unserem Video direkt auf die Endnutzer zukommen?

Kinder? Ärzte? Sportler? Tierliebhaber? Sie wissen, was ich meine.

Tipp

Hier kann es helfen, sich zu fragen, welche Videos Ihre Zielgruppe gerne ansieht.
Zu beachten ist aber auch, dass die jeweiligen Zuschauer von Ihnen vielleicht ein ganz anderes Video erwarten.

Beispielsweise schauen Schüler privat sicher gerne witzige Vines (7-Sekunden-Videos) von ihren Lieblings-YouTubern an. Doch wollen wir diese für unser Unternehmen rekrutieren, wird die Sache ernster:

Produzieren wir ein witziges Video im Stil eines derartigen viralen Internethits, am besten noch mit Influencer (Achtung: Ironie…), ist eine Schülerin von uns als Arbeitgeber vielleicht eher abgeneigt.

Denn auch sie möchte von ihrem zukünftigen Arbeitgeber ernstgenommen werden. Dieser muss also zeigen, dass er die vielleicht bestehende Unsicherheit der Ausbildungssuchenden hinsichtlich der eigenen Zukunft versteht.

Ergo vermitteln wir doch besser seriös, wie gut unsere Azubis abgesichert sind, wie wir ihnen beim Lernen zur Seite stehen. Und wie wir sie mit unseren besonderen Qualitäten als Arbeitgeber unterstützen können.

Ein Beispiel hierfür (Video unten) ist unsere Produktion mit Hadya Khalil für die Bouygues E&S Intec AG, damals noch Alpiq Intec genannt, in Zürich. Hadya war keine bekannte Influencerin, sondern selbst eine junge Ausbildungssuchende. Sie musste sich einige Steine aus dem Weg räumen, bis sie bei der Alpiq eine Ausbildungsstelle gefunden hat.

Aus der Zielgruppe ergibt sich natürlich auch die Tonalität des Videos. Soll es eher emotional, sachlich oder informativ sein?

Was unser Ziel ist, wozu wir unsere Zielgruppe bewegen möchten, können wir jetzt erst genauer formulieren.

3. Das Ziel konkret werden lassen

Denken wir über unser allgemeines Ziel nach, müssen wir uns erst einmal das fragen:

Soll ein Image-Video produziert werden, um unsere Philosophie an den Mann zu bringen?
Will ich ein Produkt bewerben, um mehr potentielle Käufer darauf aufmerksam zu machen?
Oder ein Unternehmen, um das Recruiting zu verbessern?
Oder wird das Ganze eine Event-Dokumentation, um bei der nächsten Veranstaltung höhere Besucherzahlen zu generieren?

Wir brauchen ein klares Ziel vor Augen, um genauestens planen zu können.

Tipp

Es kann dann sehr hilfreich sein, Referenzvideos ähnlicher Projekte zu suchen und anzuschauen.

Auch ein Profi kann zu Rate gezogen werden oder eine bereits bestehende Idee evaluieren bezüglich der technischen Möglichkeiten oder des Marketingpotentials.

4. Um was geht es?

Ganz klar, ein Video über eine Spielzeuglokomotive ist nicht gleich ein Video über ein innovatives medizinisches Gerät wie hier.

Dies muss ebenfalls die Tonalität des Videos bestimmen. Spricht beispielsweise ein CEO über das Produkt eines Start-Up-Unternehmens, soll das ganze authentisch und neutral wirken.

Es geht hier aber auch darum, die Inhalte über die beworbenen Produkte, das Unternehmen oder Dienstleistungen hinaus genau zu definieren.

Tipp

Erzählen Sie eine Geschichte. Das gilt sowohl beim Bloggen als auch bei Videos. Emotionaler  Gehalt wird meistens als wertvoller empfunden.

Ein Beispiel ist die Story von Hadya Khalil im Video oben. Oft möchten wir den Zuschauern aber auch Informationen über ein komplexes Thema klar und verständlich erklären.

Es gilt hier, das Skript von vornherein unbedingt gut zu strukturieren, damit später auch der Zuschauer den Überblick behält. Ich garantiere Ihnen, er wird sehr schnell auf ein anderes Video klicken, wenn Sie ihm die kleinste Gelegenheit bieten, die Orientierung zu verlieren…

Wollen Sie uns auch Ihre Meinung zum Thema weitergeben? Haben diese Tipps geholfen? Hinterlassen Sie unten einen Kommentar. Oder lesen Sie gleich hier Teil 2 und erhalten Sie mehr Antworten zu wichtigen Fragen bei der Vorbereitung von Ihrem Marketing Video.

5. Was ist Ihre Meinung?

  • Was denken Sie, wie viele Minuten verbringen Sie damit, Videos auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop anzusehen?
  • Haben Sie bereits Erfahrungen mit Video Marketing gemacht? Positive oder negative? Was würden Sie beim nächsten Projekt anders und vielleicht besser machen?
  • Sind Sie interessiert daran, ein Video für das eigene Unternehmen, ein Event oder ein passendes Video zu einem Blogbeitrag zu machen? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen. Gerne antworten wir Ihnen so schnell wie möglich.
Einfluss muss man sich hart erarbeiten | Urheber: Kovalenko |auf Fotolia #86245218

Zusammenfassung: Mit welchen Social Media Influencers sollten wir zusammen arbeiten?
Checkliste: Erfolgreiche Markeneinführung von Parfums Givenchy mit Hilfe vom Social Media Audit.
Sind ältere männliche Semester die für uns beste Gruppe von Influencers?

Das Sponsoring mit Hilfe von Persönlichkeiten im Sport, Film oder Fashion zu bewerkstelligen ist ein teures Unterfangen (siehe Forbes Ranking). Weniger berühmte Persönlichkeiten bieten für viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) effektivere Möglichkeiten, Markenstärke wie auch Markenimage zu verbessern.

1.  Definition von Influence Marketing

Einfluss Marketing oder Influence Marketing beschreibt eine Person, welche eine starken Präsenz und hohen Ansehen auf bestimmten Bereichen geniesst. Deshalb könnte die Person für das Unternehmen in Sachen Marketing interessant sein
Zum Beispiel war die Tennisspielerin Maria Sharapova für einige Marken eine interessante Partnerin für das Marketing. Doch der Doping Skandal beendete diese Attraktivität für eine Marke wie Nike.
Ronaldo mag für Unterhosen ein guter Werbeträger sein, doch verdient Roger Federer immer noch ein mehrfaches an Sponsoring Einnahmen dank Nike, Gillette, usw.
Einfluss Marketing oder auf Neudeutsch Influencer Marketing (auch Influence Marketing) genannt fokussiert auf Personen die andere Menschen beeinflussen. Influencer ist ein um 2006 – 2007 entstandener und bekannt gewordener Begriff. Eine allgemeine Definition gibt es weder für Influencer Marketing noch für Meinungsführer.

Siehe Brand Strength: Wie sich Influence Marketing für Marken lohnt

Ein Influencer kann auch ein Kunde sein. Meinungsführerinnen können ihren Status als Influencer über ihren Blog, Bücher oder aber auch Auftritte an Konferenzen und TV Shows gewonnen haben.
[su_custom_gallery source=”media: 4752″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”189px” Title=”Wenn ich bei einer bekannten Marke arbeite, hilft dies meinem Personal Brand – doch werde ich deshalb als Experte wahrgenommen? Habe ich auf die Louis Vuitton Zielgruppe Einfluss?” alt=”Wenn ich bei einer bekannten Marke arbeite, hilft dies meinem Personal Brand – doch werde ich deshalb als Experte wahrgenommen? Habe ich auf die Louis Vuitton Zielgruppe Einfluss?”]
Aber auch bestimmte Gruppen haben Einfluss. Ich erinnere mich wie damals Johnson & Johnson mich anfragte ob ich als Uni-Professor bereit sei deren in 16 Wochen auf den Markt kommenden Rasier-Gel zu testen. Auch dies in der Hoffnung, dass meine vielen männlichen Studenten sich von mir beeinflussen lassen würden, dieses neue Produkt zu testen.
Die Schwierigkeit liegt wiederum dabei, die für uns besten Meinungs- oder Opinion-Leaders zu finden. Influencer Marketing muss dabei aufpassen, das es nicht als Schleichwerbung rüberkommt.

2.  Ohne Zielgruppe kein Social Media Audit

Hier braucht es eine genaue Definition der Zielgruppe wie z.B. Konsumenten, nach Geschlecht, Altersgruppe und Land.
Firmenkunden nach Branche, Grösse des Unternehmen und z.B. Produktanwendung.
[su_custom_gallery source=”media: 5035″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”542px” Title=”Auch Buecher be bekannten Verlagen führt zum Expertenstatus und Einfluss” alt=”Auch Buecher be bekannten Verlagen führt zum Expertenstatus und Einfluss”]
Manchmal sind die Menschen zwar prädestiniert andere zu beeinflussen (siehe World Economic Forum – Financial Times Journalisten). Doch nicht immer kommen die Inhalte gut beim Zielpublikum an.
Deshalb ist es für jeden Marketing Experten oder Manager wichtig zu wissen, wie man die für die Marke besten Influencer finden kann.
Die 50 Jahre alte Geschäftsfrau ist nicht unbedingt interessiert, die Besprechung ihrer Lieblings-Handtasche von einer 25 Jahre alten Blogger Ikone zu lesen.
Geschmäcker sind nicht nur nach Alter, Position und wo das Produkt genutzt werden soll (z.B. Arbeit, Ausgang, Weekend) verschieden. Auch Unterschiede nach Land und Sprache gilt es zu berücksichtigen (z.B. Süd- oder Nord-Deutschland).
Nur wenn wir die Zielgruppe genau definieren, können wir Ziele für Marketing Kampagnen festlegen. Dies wiederum ermöglicht es dank dem Social Media Audit zu eruieren ob die Influencer Kampagne ein Hit oder ein Flop war.

3.  Wo sind die Influencers für unsere Marke?

Warren Buffett sendet ganz selten einen Tweet auf Twitter. Trotzdem werden diese dann sorgfältig von Analysten und Investoren studiert.
Im Falle von Burberry, eine Nobelmarke (Luxus Brand) für Trenchcoats, ist Warren Buffett als Influencer nicht von Interesse. Trotzdem kann sich dies schlagartig ändern, wenn Buffett was über die Gewinnchancen der Firma schreibt.
Lesenswert: Cha, Meeyoung, Haddadit, Hamed, Benevenutot, Fabricio und Gummadi, Krishna, P. (2010).  Measuring influence in Twitter. The million follower fallacy. Proceedings of the Fourth International AAAI Conference on Weblogs and Social Media, p. 10 – 17. Aufgerufen am 8. Februar 2016 auf http://www.aaai.org/ocs/index.php/ICWSM/ICWSM10/paper/viewFile/1538/1826,2011
Wichtig ist, das wir den Offline wie auch den Online Einfluss berücksichtigen sollten.
Bevor wir uns auf die Suche nach solchen Personen machen, müssen wir die Kriterien festlegen mit deren Hilfe wir diese Personen identifizieren. Erst dann können diese selektioniert werden.
Doch welche Daten nutzen wir als Basis für diesen Prozess der Entscheidungsfindung und Selektion? Hier schafft der unten aufgeführte Ratgeber samt Checkliste die notwendige Abhilfe.
[su_box title=”Tabelle 1. Der Ratgeber: Antworten zu 3 Fragen führen zum Erfolg” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]

1.  Was wollen wir erreichen?

Am einfachsten ist es oft, wenn wir einmal die gewünschten Resultate definieren. Was ist das von uns gesetzte Ziel?
Eine Bloggerin schreibt über unsere Schuhe und postet auch ein Foto auf Instagram.
– Erhoffen wir uns, dass einige der LeserInnen sich inspirieren lassen und einen unserer Vertragspartner besucht um sich das Produkt zu kaufen,  und / oder
– erhoffen wir uns, dass sich einige Leser den Newsletter von DrKPI und Apple abonnieren?
Genügt es uns, dass die Marke bei gewissen Gruppen bekannter gemacht wird?
Wollen wir die Markenstärke / Brand Strength verbessern? Messen wir dann den Erfolg mittels der möglichen Steigerung der Bekanntheit unserer Marke bei der Zielgruppe?

2.  Was ist unser Zielpublikum?

Wenn wir die Ziele identifiziert haben, müssen wir uns daran machen, fest zu legen wie wir dieses Publikum erreichen können.
In der Konsumbranche können wir dies mit Hilfe von Gruppen machen. Diese werden z.B. nach Alter, Einkommen oder Geschlecht (z.B. Mann oder Frau) zusammen gestellt.
Im B2B Bereich machen wir uns Gedanken zur Grösse von Unternehmen die wir erreichen möchten (KMU = 96 oder mehr aller Unternehmen in Europa, oder andere). Dann gilt es abzuklären in welcher Industrie diese tätig sind. Ob Metallbauer oder Hotel, eine weitere Unterteilung bietet sich an nach Land oder Region. Ein bayrisches Gästehaus vermarktet sich anders als ein Familienpension in einer Hansestadt.
Desto genauer wir diese Arbeit erledigen wollen, desto schwieriger ist diese Arbeit. Sie zahlt sich jedoch insofern aus, indem die Wahrscheinlichkeit für den Misserfolg signifikant verringert wird.

3. Welche Art von Inhalten interessieren unsere Ziel- oder Kundengruppe?

Könnten diese an den Testresultaten eines Nutzers / Bloggers interessiert sein? Beispiele sind:

“Ich trug diese… zu Events. Beide waren…. Ein Paar trug sich für meine Füsse bequemer weil… “
“Wir unterzogen das iPhone und das Samsung S 7 den üblichen 5 standardisierten Benchmark Tests. Die Resultate zeigen…”

Die Definition und Erkenntnis welche Inhalte auf Resonanz oder Interesse beim Zielpublikum stossen – d.h. dem Leser Mehrwert bieten – ist Pflicht.

4. Definierte Ziele, Zielgruppen und Benchmarks = Voraussetzung für den Social Media Audit

Nur wenn wir die obigen Hausaufgaben gemacht haben, inklusive der Formulierung quantifizierter Ziele, werden wir unsere Kampagne genau auswerten können.
Ein Social Media Audit braucht die vorherige Erarbeitung der Zielvorgaben, Ressourcen Allokation, Budget, usw. Danach wird mit Hilfe des Audit und der schlüsselrelevanter Kennzahlen entschieden, wo Verbesserungen notwendig  sind. [/su_box]
Wenn wir die Informationen / Antworten zu den obigen Fragen schriftlich auf je 1 Seite dokumentiert haben, geht es umgehend auf die Suche nach Influencern (siehe Präsentationsfolien unten).
[su_spacer]
[embeddoc url=”http://blog.drkpi.de/wp-content/files/Fashion-Influencer-und-Content-Marketing-besser-gemacht-mit-DrKPI-BlogRank.pdf” width=”100%” viewer=”google” ]
[su_spacer]

Die DrKPI Methode zur Identifikation von Social Media Influencern:
Hier sichern sie sich die PDF Datei von 295KB als kostenloser Download

Die Folien oben zeigen, mit Hilfe des DrKPI Influencer Benchmark Tool können Marketing Fachleute eruieren, welche Influencers sich für eine Kampagne empfehlen.
Ebenfalls können wir genau messen, welche Influencers für unsere Marke in Frage kommen und welchen Einfluss diese mit ihren Lesern haben.
Bei einer Zusammenarbeit kann dann nach der Kampagne gemessen werden, wie genau die Inhalte die erwünschte Resonanz beim Zielpublikum erzeugten.

Schlussfolgerungen

Wichtig ist, sich bewusst zu sein, dass diese Arbeit nicht 100 % perfekt gemacht werden kann. Obwohl dies quantitativ gemacht wird, gibt es natürlich auch wichtige qualitative Aspekte zu berücksichtigen.
Doch gilt die Maxime: Fehler wenn immer möglich vermeiden ist Pflicht.
[su_box title=”Tabelle 2: Die Checkliste – 4 Fehler der Amateure welche Profis geschickt zu deren Vorteil nutzen” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]

1.  Hausaufgaben müssen gemacht werden

Die 3 Fragen in Tabelle 1 wurden weder gestellt noch schriftlich abgearbeitet. Eine Diskussion dieses Dokumentes mit Stakeholders (interessierten Gruppen) im Unternehmen wurde nicht gemacht.

2.  Bauchgefühl und Instinkt haben hier keinen Platz

Nur weil die Tochter eines Managers einen Styleblog mag, heisst dies noch nicht dieser Blogger ist ein Influencer für unsere Marke oder Produkte. Anhand der schlüsselrelevanten Kennzahlen oder KPIs muss dies recherchiert werden.

3.  Nabelschau darf nicht Trumpf sein

Anhand von unverständlichen Rankings wie solche von Klout, oder die Anzahl von Twitter Followers dürfen wir unsere Partner nicht auswählen.
Eine Resonanz von 0.012 % auf unsere Tweets von unseren Fans ist auch bei 2 Millionen Followers kein Garant, dass wir es mit einer einflussreichen Persönlichkeit zu tun haben.

4. Was lange währt, wird endlich gut

Kooperationen brauchen Zeit, Geduld und gegenseitigen Respekt wie auch Verständnis.
Erfolg bedingt, dass wir die Bedürfnisse und Ziele vom älteren Hobby und jüngeren Karriere-Bloggern verstehen. Danach zu handeln und auf Wünsche einzugehen, dass versteht sich von selbst.[/su_box]
Übrigens, Daten von einem Tool wie Klout zu glauben ist nicht empfehlenswert. Hohe Platzierung auf Klout heisst für den Durchschnittsnutzer (bis 55 Punkte) eigentlich nur, dass wir oft tweeten. Aber ist dies mit Einfluss gleichzusetzen?
Ebenfalls hat dieses Tool in der Vergangenheit Justin Bieber als wichtigeren Influencer als President Barack Obama eingestuft. Dieser Fehler wurde eliminiert. Doch die Ranking Kriterien sind immer noch ein Buch mit 7 Siegeln.
Ein Social Media Marketing und Social Media Monitoring Experte ist gut beraten, sich weder auf solche Zahlen zu verlassen, noch sich mit diesen zu brüsten (sie Image des Tweets unten auf Twitter)
[su_custom_gallery source=”media: 5079″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”112px” Title=”Hohe Platzierung auf Klout heisst eigentlich nur das man oft tweetet – aber ist das = Einfluss – Hier braucht das Monitoring Team wohl noch ein wenig Nachhilfe” alt=”Hohe Platzierung auf Klout heisst eigentlich nur das man oft tweetet – aber ist das = Einfluss – Hier braucht das Monitoring Team wohl noch ein wenig Nachhilfe”]

6. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

Aus unserem Beitrag: Wir helfen Marken sich zu verbessern
–  Wie haben sie ihre Influencers ausgewählt?
–  Welche Beispiele kennen Sie, wo die Messung der Kampagne gut und transparent gemacht wurde?
–  Wie messen Sie den Erfolg einer Influencer Kampagne?

Mehr erfahrenANKLICKEN - der DrKPI Blog Health Check

–  Ohne Plan kappt das “Content Seeding” nicht
–  60-Minuten Health Check: Content Marketing
–  Corporate Blog: 5 Tipps für knackige Überschriften
–  Facebook Zeitgeist: ABB, Google oder Ferrari?
–  Pew Studie – Social Media Nutzung USA nach Alter – Trendlinie weist von 2005 – 2015 führt nach oben
Ratgeber Strategie: 6 Regeln von den Profis

Teenagers gucken sich was an auf dem Smartphone - mobiles Internet | Urheber: ViewApart |auf Fotolia #76987797

In Kürze: Tipps für WhatsApp, Instagram, Facebook, usw. inklusive kostenlose TOOLS für das Handy.
Hilfe zur besseren Konzentration in der Schule, minimierte Risiken in Sachen Mobbing und Bullying, sowie ein verbesserter Datenschutz. 

Diesen Freitag habe ich die Möglichkeit, mich mit 11 bis ca 13 Jahre alten Schülern und Schülerinnen über Sicherheit, Datenschutz, Nutzung usw. in Sachen mobiles Internet auszutauschen.  Ich habe mir für diesen Tag viele Gedanken gemacht. Dabei fand ich auch Jugendmedienschutz: Empfehlungen der Carl-Schurz-Schule an Eltern wo es heisst:

Sammeln Sie Handys und mobile Spielkonsolen abends ein! In einer 5. Klasse laufen in deren WhatsApp- Gruppe an Wochentagen zwischen 22 und 6 Uhr bis zu 500 Nachrichten auf. Handys und Spielkonsolen über Nacht im Kinderzimmer führen unweigerlich zu Schlafmangel (platzieren Sie also auch keinen internetfähigen Computer im Kinderzimmer).

Das Telefon oder die Spielkonsole wegnehmen, ist oft nicht unbedingt praktikabel oder man vergisst es!
Auch scheint mir dies nicht notwendig.  Langfristig hilfreicher ist es, wenn wir unseren Kindern helfen, ihr Verhalten mit diesen Geräten zu optimieren. Nur ein solches Vorgehen hilft, ihnen die Technologie in den Griff zu bekommen, d.h.

nicht die Technologie kontrolliert den Schüler sondern die Schülerin kontrolliert die Technologie (d.h wann nutze ich diese, wie lange, wozu, usw. siehe Gattiker, 2001).

Dieser Beitrag ist ein Ratgeber für Schüler und Schülerinnen und hilft diesen die Handynutzung zu verbessern. Mit der Umsetzung der Tipps hier verringern sie das Risiko für Belästigungen, verbessern den Schutz der eigenen Daten und vermeiden Schlafstörungen (siehe auch  CH Studie).
Dieser Beitrag ist wie folgt strukturiert (eine Überschrift unten anklicken um diesen Teil zu lesen oder einfach weiter scrollen):

1. Gesundheit – Tipps & Tools
2. Datenschutz und Sicherheit – Tipps & Tools
3. Zeit Management- Tipps
4. Belästigungen minimieren: Checkliste & Einstellungen Handy
5. Mitdiskutieren – Slides runterladen
6. Cyberbullying vermeiden
7. Österreich stimmt uns nachdenklich

1.  Gesundheit hat einen Preis

Handynutzung beeinflusst unseren Schlaf, Konzentration, usw. (siehe detaillierte Daten einer Studie über Handynutzung).
Die Studiendaten zeigen, dass es sich für Schüler und Teenies lohnt, die folgenden 6 Punkte zu berücksichtigen.
[su_box title=”6 Punkte um die stetige Strahlenbelastung vom Handy zu minimieren” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]
Handystrahlen sind ungesund, deshalb sollten wir die folgenden Dinge tun:
1.  Mobile Internetnutzung einschränken: Es empfiehlt sich zu Hause immer das WLAN (drahtloses Netzwerk) zu nutzen.
2.  Handy am rechten Ohr halten:  Laut Forschung schwächt ein langes Telefongespräch auf dem linken Ohr unser verbales Gedächtnis für einige Zeit. Das heisst, am nächsten Morgen können wir uns bei der Prüfung weniger gut an die französischen oder englischen Vokabeln erinnern, welche wir gestern Abend so mühsam gelernt haben.
3.  Nachts das Handy  komplett ausschalten:  Ein eingeschaltetes Mobiltelefon stört unseren Tiefschlaf: Beispielsweise wenn es vibriert, tönt wenn eine SMS oder Snapchat-Mitteilung angekommen ist. Das Resultat ist, dass wir am Morgen früh weniger gut ausgeruht sind oder sogar Kopfschmerzen haben. Deshalb: Handy komplett ausschalten.
4.  Strahlung: Handy nicht ganz nahe am Körper tragen (z.B. Hosentasche oder am Gürtel angemacht). Zu Hause gut einen Meter weg auf dem Tisch oder der Kommode platzieren.
5.  Lange Telefongespräche vermeiden:  Wir rufen die Schulfreundin deshalb vom Festnetz auf ihr Festnetz an. Ansonsten nutzen wir den Computer und rufen mit Hilfe von Facetime, Google Hangout, Skype, usw. an.
6. Schlechte Verbindungen abbrechen: Die Strahlung ist bei schlechten Verbindungen höher. Entweder nochmals anrufen oder noch besser, Gespräch ganz kurz halten.
[/su_box]
Für unseren besten Schlaf und Höchstleistungen in der Schule gehen wir wie folgt vor:

Ab 20:00  Uhr ist das Handy/PC/IPad, etc. komplett ausgeschaltet.

Warum? Für den besseren Schlaf sollten wir 45 Minuten vor dem ins Betten Gehen das Handy nicht mehr nutzen. Ansonsten kann dies zu Schlafstörungen führen. Diese wiederum reduzieren dann am nächsten Tage unsere Konzentrationsfähigkeit in der Schule.
Aber was tun wenn wir Abends noch Hausaufgaben am PC oder Mac machen? Dann müssen wir das blaue Licht welches der Monitor oder Handy Bildschirm ausstrahlt minimieren. Das sogenannte blaue Licht, welches der Monitor ausstrahlt, ist dafür verantwortlich, dass wir länger wach bleiben.
Dies können wir mit Hilfe einer Software tun. Diese filtert Abends das blaue Licht aus und passt die sogenannte “Farbentemperatur” auf unserem Monitor an.

Resultat: Die installierte Software hilft Dir schneller einschlafen zu können. Trotzdem, 45 Minuten vor deiner Bettzeit ist Schluss!

f.lux Software – am Abend blaues Licht vom Monitor verringern = besseren Schlaf.
Kostenlos für Android Mac und PC …. etwas schwierige Installation für iOS

Übrigens, bevor wir abends im Bett das Licht löschen, empfiehlt es sich ca. 10 – 20 Minuten was auf Papier zu lesen (nein nicht auf dem Handy!). Dies hilft beim Einschlafen garantiert !
Oftmals müssen wir den Batterie-Sparmodus auf dem Handy ausmachen, damit der Google Play Store richtig funktioniert – so wird es gemacht wie hier angezeigt von #DrKPI

2. Datenschutz kostet

WhatsApp kostet nichts, weil Facebook (die Besitzerin) Daten über unser Nutzungsverhalten sammelt (mit wem chattest du, wie oft, wann, schickst du Fotos, usw.)
Mit der Akzeptierung der Nutzungsbedingungen haben wir dieser Datensammlung zugestimmt.
Diese Informationen werden  auf YouTube, Facebook, usw. genutzt, um uns Werbung zu zeigen, die uns vielleicht interessieren dürfte.
Swisscom, Deutsche Telekom, A-1 oder z.B. Sunrise wissen genau, wo wir um welche Zeit mit dem Handy gewesen sind (z.B. Schulweg, Fussballplatz, Migros beim Einkaufen).
Auch das GPS nur dann auf dem Smartphone einschalten, wenn wir es wirklich brauchen.
Wir können die Flut der Informationen, welche wir diesen Plattformen mit ihren Apps übermitteln teilweise einschränken wie z.B.:

  • Plattform nicht nutzen oder nur 1 für Chats,
  • Handy ausschalten – warum nicht, und
  • Facebook gewisse Dinge nicht erlauben (z.B. Fotos mit uns als Person dürfen nicht mit unserem Namen getagt werden).
Wichtig ist, dass wir immer zuerst überlegen, bevor wir etwas tun wie z.B.: Wenn ich das tue, wie findet das Oma, Grossvater, Mutter, Vater, Lehrerin, Kollegen, Arbeitgeber ….

Ein unvorteilhaftes Foto auf Facebook oder Instagram kann uns in der Zukunft schaden.  Beispielsweise, was antworten wir beim Interview für einen Ausbildungsplatz / Lehrstelle, wenn uns der mögliche Arbeitgeber fragt:

Was hast du dir dabei gedacht, als du diesen Schnappschuss aufs Netz hochgeladen hast?

Tool für User: Hilft Dir Deine Privatsphäre besser zu schützen

Wenn du Deine Privatsphäre schützen oder den Datenschutz verstärken willst, gibt es seit ein paar Monaten die kostenlose App Privacy Fix .
Installation auf http://privacyfix.com/start/install
2016-05-20 — Leider wurde Privacy Fix von AVG vom Netz genommen, es kann deshalb nicht mehr runter geladen werden.

3. Zeit Management

Online Games spielen ist toll. Doch all dies braucht viel Zeit.
Somit müssen wir den Zeitverbrauch einteilen. Ansonsten kommen die Eltern nach Hause und der Geschirrspüler ist immer noch nicht ausgeräumt. Und dies obwohl uns die Eltern dieses kleine Amt heute Morgen zugeteilt haben.
Oder noch schlimmer, die Hausaufgaben habe ich heute nach der Schule nicht gemacht…  Doch all dies können wir vermeiden, wenn wir die folgenden 4 Tipps befolgen.
[su_box title=”4 Punkte die uns helfen das Handy effektiver zu nutzen UND Ärger zu vermeiden” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]
Zeit sparen und Sicherheit verbessern
1. Weniger ist besser: Nur 1 oder 2 WhatsApp, Snapchat Gruppen beitreten (d.h. jede Gruppe hat gut 200 WhatsApp Mitteilungen am Tag – lenkt ab, braucht Zeit).
2. Fragen nicht über WhatsApp oder SMS: Fragen stellen und über diese Technologie beantworten – z.B. über Schulaufgaben – sind immer zeitaufwendig.  Direkt anrufen und Frage stellen. Das geht fast immer schneller.
3. Konzentration auf das Wichtigste: In der Kirche, Schule, beim Frühstück oder Nachtessen das Telefon ausschalten oder aber auf lautlos (nicht auf vibrieren) einstellen.
Legt das Handy weg vom Tisch auf das Pult oder die Kommode. Das erlaubt uns, uns besser zu konzentrieren oder mit den Anderen am Tisch zu reden.  Lassen wir uns nicht ablenken.
4.Zeitlimiten setzen: Beschränken wir das Gamen auf die gleiche Anzahl Minuten welche wir uns täglich sportlich betätigen. Das heisst, 1  Std. Sport gemacht, jetzt Gamen wir eine Stunde.
Aus Eigeninteresse, beschränke das Gamen auf 2 Std. am Tag. Rede lieber mit Freundinnen oder sei draussen.
[/su_box]

4.  Belästigungen vermindern

Auch als Ausbildner, Lehrer, Schulpsychologe müssen wir uns Gedanken machen, was wir auf Facebook oder Instagram posten.
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
[su_custom_gallery source=”media: 5330″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”435px” Title=”Instagram: Schnappschüsse von sich selber mit viel Haut sind nicht empfehlenswert” alt=”Instagram: Schnappschüsse von sich selber mit viel Haut sind nicht empfehlenswert”]
Fotos (siehe oben) welche zu viel Haut zeigen sind auch für Erwachsene Ausbildner oder Lehrmeister nicht empfehlenswert.
Für Kinder und junge Erwachsene sind solche ein Tabu.
[su_custom_gallery source=”media: 5332″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”622px” Title=” Linus hat seit er 11 ist ein Konto auf Instagram – zeigt aber keine Schnappschüsse von sich selber” alt=”Linus hat seit er 11 ist ein Konto auf Instagram – zeigt aber keine Schnappschüsse von sich selber”]
Das obige Instagram Konto eines 12 jährigen Buben zeigt nur Fussballschuhe. Er postet die für ihn besten Modelle. Keine persönlichen Fotos.
Ebenfalls hat er sich entschieden, je nach Inhalt eine anderes Konto auf Instagram zu nutzen. Doch gibt er nie seinen persönlichen Namen an.
Übrigens, du kannst ganz einfach auf dem Handy von einem auf das andere Instagram Konto wechseln.
Was wir berücksichtigen müssen, um mögliche Belästigungen zu minimieren, zeigt die folgende Checkliste.
[su_box title=”Bullying, Belästigungen: 6 Tipps wie wir dieses Risiko minimieren können” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]

1. Alle Inhalte, welche wir aufs Netz posten (z.B. Instagram), sind für LANGE Zeit einsehbar.

Ein dummes Foto, mit welchem dein Freund blossgestellt wird, sollten wir nicht hochladen oder mit dem Handy mit Freunden teilen.
Diese Foto könnte dem Freund/Freundin sogar Probleme bei der Suche nach einer Lehrstelle verursachen, wenn es z.B. der mögliche Arbeitgeber sieht.
Tipp: Am besten nur Fotos welche auch in einer Zeitung erscheinen könnten, keine Personen, nur Spielzeug, Landschaften, Zug, Flugzeug, Puppe, etc.

2. Tief durchatmen: Abklären ob Personen in Foto / Video einverstanden sind, dass dieses publiziert werden.

Haben wir einen Freund entdeckt, wie er was Blödes tut? Ist es wirklich schlau ein Foto zu machen, welches ihn in dieser misslichen Lage zeigt? Noch schlimmer, sollen wir dies dann über Facebook, Instagram Snapchat oder Lime teilen?
Tipp: Niemals eine Bekannte oder einen Bekannten in einer peinlichen Situation fotografieren. Alles was auf Facebook hochgeladen wird ist, öffentlich egal wie Eure Einstellungen sind (siehe Gerichtsurteile).
Ohne ausdrückliche Zustimmung der in der Foto aufgeführten Kinder / Erwachsenen, dürfen wir eine Foto, in dem sie zu sehen sind weder auf Facebook posten, noch über WhatsApp versenden.  
Für Kinder – da minderjährig – heisst dies, wir brauchen die Einwilligung der Eltern, ob wir ein Foto posten dürfen. Klar, das ist mühsam oder ätzend, aber Gesetz ist Gesetz!

3. Bevor wir etwas posten, die Sache überschlafen

Es lohnt sich fast nie von der Tanzfläche oder der Familienparty eine Foto sofort ins Netz zu stellen. Schaut Euch die Fotos morgen nochmals in aller Ruhe und ausgeschlafen an. Vielleicht will eine Person in der Foto gar nicht, dass die Foto ins Netz gestellt wird.
Tipp:  Grundsätzlich gehören Partyfotos nicht auf das Netz. Jemand kann diese dann kopieren und für andere Dinge nutzen. Das kann sehr grosse Probleme verursachen wie z.B. Belästigungen der Person über Chat, eMail, SMS, usw.

4. Positive Einträge kommen bei Lesern gut an.

Schreibt keine negativen Sachen im Netz. Obszönitäten, Fluchwörter, usw. sind bei vielen Nutzern verpönt. Cool ist wer Positives schreibt (siehe Forschung).
Tipp:  Alles, was wir auf Instagram, WhatsApp oder Facebook posten, kann vor Gericht gegen uns verwendet werden (siehe z.B. FR, CH und DE Gerichtsurteile).

5. Der Test: Grossmutter, Freund/Freundin, Lehrer/In, Tante/Onkel, Freunde

Würde dein Vater oder die Grossmutter es als cool finden, wenn du diese Foto publizierst, in welcher Dein Freund auf der Toilette sitzt oder in der Nase bohrt?
Tipp:  Immer überlegen was die Freunde oder die Familie denken, wenn sie erfahren, dass Du dieses Foto hochgeladen hast oder der Autor dieses Beitrages bist. Wenn diese die Nasen rümpfen könnten, Finger weg…. es gibt sonst Ärger.

6. Wenn immer möglich – Handy aus

Spätestens 45 Minuten bevor wir ins Bett gehen wird unser Handy, PC und Game Console ausgeschaltet, d.h. runtergefahren und weg vom Netz.
Tipp: Ausmachen der Geräte. Danach diese über Nacht mindestens 3 Meter vom Bett weg entfernt deponieren. Morgens erst nach dem Frühstück EIN Gerät einschalten und keine Zeit unnötig damit verbringen, WhatsApp, etc. zu checken.
[/su_box]
[su_custom_gallery source=”media: 6049″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”550px” Title=”Jungs schauen sich was an auf dem Handy| Urheber: ViewApart |auf Fotolia #97351679″ alt=”Jungs schauen sich was an auf dem Handy| Urheber: ViewApart |auf Fotolia #97351679″]
Hier noch 3 Dinge.
[su_box title=”Tipps in Sachen Datenschutz und Sicherheit – Einfach erklärt” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]

1.  Facebook

Die wichtigesten Einstellungen müssen wir unter Datenschutz Privacy machen.  Wenn Du Hilfe brauchst, das Migros Magazin hat das mit Screenshots toll erklärt.
Übrigens, ein versteckter Link ermöglich das Löschen des Facebook Konto.

2. Instagram

Auf der Instagram-Website klickt man nach der Anmeldung zunächst auf „Profil bearbeiten“. Ganz unten können wir einstellen, ob die Beiträge öffentlich und für jeden Instagram-Benutzer sichtbar sind oder ob die Posts privat und nur von zugelassenen Kontakten eingesehen werden können.
Ist der Schalter “Posts are private “ auf der rechten Seite – bei Android-Geräten kann man das Kontrollkästchen aktivieren – dann sind Posts privat. ABER aufgepasst, ob es dann jemand kopiert und über Facebook verteilt, können wir damit nicht verhindern!
Das Konto kann gelöscht werden, indem wir nach unten scrollen. Da finden wir auf der rechten Seite den Link „Ich möchte mein Konto löschen“.

3. WhatsApp

Hier die Erklärungen zu den wichtigsten Einstellungen.
Achtung! WhatsApp ermittelt Telefonnummern des Anrufers und des Angerufenen, Beginn des Anrufs und Dauer des Anrufs und weitere Dinge. Anhand solcher Metadaten kann man sehr genaue User Profile erstellen.

PS.

All diese 3 Applikationen gehören Facebook. Also Vorsicht: Inwieweit die Daten über Nutzer zwischen diesen Plattformen von Facebook genutzt werden, ist noch nicht ganz klar.[/su_box]

Interessante Links

Schüler und Eltern Infos: Seite der Primarschule Holderbach – Stadt Zürich
Mackenzie Dawson(2016-02-26). How social media is destroying the lives of teen girls. New York Post. Aufgerufen am 2017-02-29 auf http://nypost.com/2016/02/21/how-social-media-is-destroying-the-lives-of-teen-girls/
Higgins, Kathryn (2016-02-25). Judges need social media savvy, warns new research. Aufgerufen am 29. Februar, 2016 von http://www.globallegalpost.com/global-view/judges-need-social-media-savvy-warns-new-research-10550122/#.VtNDyKYsICY.twitter
CH – Bundesamt für Gesundheit – Merkblatt Mobiltelefon
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Handy ohne Risiko? Mit Sicherheit mobil – ein Ratgeber für Eltern. https://www.jugendundmedien.ch/digitale-medien/smartphones-tablets.html
Peter K. Smith, Helen Cowie, Ragnar F. Olafsson, and Andy P. D. Liefooghe (July/August 2002). Definitions of bullying: Differences, in a fourteen-country international comparison. Child Development, Vol. 73, Number 4, p.1119–1133
Weitere Information zum Thema Cyberbullying aus Forschungsarbeiten

5. Mitdiskutieren – Slides runter laden

– Welche App nütz du öfters als andere? Was ist an der App so toll?
– Welchen Tipp hast Du für Schüler (eine App, Tipp zum Zeit sparen, usw.)?
– Wievielen Gruppen bist du auf WhatsApp beigetreten?
– Wie lange gamest du am Tag auf dem Handy, PC, Play Station 4 oder Xbox One?

Slides zum Anschauen / Downloaden

Download der Folien – PDF Datei – 315 KB

[embeddoc url=”http://blog.drkpi.de/wp-content/files/2016-05-11-DrKPI-6-Klasse-Helene-Hora-Schulhaus-Zurich.pdf” width=”100%” viewer=”google”]

6. Wie vermeide ich Cyberbullying

Hier erklären wir, was Cyberbullying ist und wie Schüler es schnell selber identifizieren können.
Auch wie wir vermeiden, dass wir selber Cyberbullying betreiben, ist erklärt.
[su_box title=”Tipps in Sachen Datenschutz und Sicherheit – Einfach erklärt” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]
Was ist Cyberbullying? Forschung mit Schülern in 14 Ländern mit verschiedenen Sprachen zeigt, dass Cyberbullying und Cybermobbing als Synonyme verwendet werden (siehe Smith, Cowie, Olaffson…) . Das heisst sie meinen dasselbe.
Dabei werden die Worte genutzt, um eine Situation am Arbeitsplatz oder im Schulkontext zu beschreiben.
CyberBulling ist, wenn eine Erwachsener, ein Kind oder ein Teenager einen anderen Menschen bedroht, quält oder erniedrigt. Dabei nutzt er oder sie das Internet wie z.B. PC, iPad oder Handy um z.B. denunzierende, kompromittierende oder falsche Informationen zu verbreiten..
Beispiel ist eine WhatsApp Mitteilung die z.B. falsche Dinge über die andere Person verbreitet. Auch kann eine SMS Lügen oder peinliche Wahrheiten über den gemobbten Schüler verbreiten. Bsp. Robi auf der Toilette / WC.
Wichtig. Ob etwas dem Mobbing oder Cyberbullying entspricht, hängt primär von der Wahrnehmung / dem Empfinden der belästigten, lächerlich gemachten und blamierten Person ab.
D.h. wenn Robi es eine Blamage findet, dass dieses Foto von ihm auf der Toilette auf WhatsApp an alle Klassenmitglieder verschickt wird, dann sind wir schon beim Cyber-Mobbing (oben wäre dies Robi).
Zuerst überlegen. Die Dinge überschlafen, bevor wir was versenden. Fragen wir uns erst einmal, wie sich der auf den Arm genommene Schüler fühlen wird, wenn er die WhatsApp Message sieht.
Haben wir Zweifel? Finger weg und keine Nachricht versenden.
Strafrecht und Freunde: Derjenige, der mobbt, riskiert auch ganz schnell seine Freunde zu verlieren! Strafrechtliche Konsequenzen hat cyber-mobbing in vielen Ländern. Auch in der Schweiz (siehe ganz am Ende hier im Beitrag – Bundesrat).
Deshalb, wenn du das Gefühl hast, dass du gemobbt wirst, dann unverzüglich Eltern und Lehrerin informieren.[/su_box]

Bsp. Österreich stimmt uns nachdenklich

Strohmeier und Gradinger (2013) schlagen vor, um von Bullying zu sprechen, brauche es 3 konstituierende Kriterien folgender Art, nämlich:

1.  Vorliegen einer bewussten aggressiven Handlung;
2.  das wiederholte Vorkommen dieser Handlungen und
3.  ein Machtungleichgewicht zwischen Beteiligten, d.h. Täter und Opfer

Gradinger Petra, & Strohmeier Dagmar. (2013). Cyberbullying – Mobbing in neuen Medien: Prävalenzen, Komorbidität und Motive. Psychologie in Österreich, Nr. 1, 7-12. Aufgerufen am 16 Mai, 2016 von
https://www.boep.or.at/download/54f0a5cd6461357e62040000/Gradinger_Strohmeier_Cyberbulling_01.pdf
In Österreich wird die obige Definition von der Schulpsychologie in Materialien an Eltern weiter empfohlen. Da regen sich bei mir Zweifel, ob unsere Nachbarn aus Österreich sich auf dem richtigen Pfad befinden.
Die Definition anhand der obigen 3 Kriterien erinnert an die 60er Jahre in Sachen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Derjenige der belästigt oder mobbt ist sich nicht unbedingt bewusst, dass er dies tut.
Auch muss die Belästigung oder das Mobbing nicht mehrmals vorkommen, um dem Betroffen Schaden zuzufügen. Schon das Versenden der Foto und das immer wieder aufkommende Getuschel in der Klasse darüber, empfindet die Schülerin sicher als Schikane und fühlt sich gequält.
Zu guter Letzt, auch wenn der Kollege oder Mitschüler nicht mehr Macht besitzt als der Betroffene, kann er trotzdem ein Bully sein und/oder die andere Person mobben.
Natürlich, die rechtliche Definition von Cyber-Mobbing oder Cyberbullying wird sich anhand der Gerichtspraxis entwickeln müssen. Da sind wir noch am Anfang.
Bei Cyberbulling kann es sich um eine Straftat handeln wenn z.B. Erpressung (Art. 156 StGB), üble Nachrede (Art 173 StGB), Verleumdung (Art 174 StGB), Beschimpfung (Art. 177 StGB), Drohung (Art. 180 StGB) oder Nötigung (Art. 181 StGB) vorliegen (siehe Bericht des Bundesrates, 26. Mai, 2010. Schutz vor Cyberbullying, S. 22).

10 best free tools for monitoring social media smartly

In Kürze: Die #helpilayda Campaign hat mehr als €600’000 an Spenden gesammelt.
Hier präsentieren wir die von uns für die Kampagne genutzten Social Media Monitoring Tools.
Zu jedem Tool gibt es einige Kommentare und einen Screenshot.
Ebenfalls präsentieren wir 2 Checklisten die uns halfen das Monitoring besser und einfacher zu bewerkstelligen. 

Menschen sind bereit Geld zu spenden.  Doch wie z.B. die isländische Sängerin Björk erfahren musste, es ist nicht einfach jedes gemeinnützige Projekt dank Crowdfunding zu realisieren.
In unserem Falle wollten wir mit Hilfe einer Crowdfunding Kampagne Mittel sammeln, um einem todkranken Mädchen die lebensrettende Therapie in den USA zu ermöglichen.
Dieser Eintrag ist Teil unserer Serie zu Big Data und Crowdsourcing.
Hier ist die Checkliste welche wir nutzten, um etwelche Fehler in Sachen Monitoring während der Kampagne zu vermeiden.
[su_box title=”Tabelle 1. Richtiges Planen für das erfolgreiche Monitoring: 5 wichtige Schritte” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1. Plan – was wollen wir erreichen?
Plan war €1Mio zu sammeln. Danke hohem Ziel haben wir uns noch mehr angestrengt. Wir sind fast angekommen, aber es gibt noch Einiges zu tun.
2. Wie sollten wir Social Networks nutzen?
Facebook Seite von Ilayda muss genutzt werden. Prominente sollen wenn möglich mit kurzen Selfie-Videos mitmachen. Diese können dann geteilt werden.
Weitere Kanäle wie z.B. Blogs von unseren Freiwilligen müssen mit Inhalten gefüllt werden wie z.B. Campaigning Summit Switzerland: #helpilayda Spendekampagne.
3. Wie stellen wir sicher, dass viele Leute spenden?
Wir fahren zweigleisig Geschäfte werden direkt angegangen (z.B. eMail und Telefon) um dadurch grössere einzelne Spenden zu erhalten.
Kleinere Spenden versuchen wir z.B. über YouTube, zu bekommen.
4. Wie bekommen Spender Feedback zum weiteren Verlauf der Krankheit?
Wir haben die Spender über verschiedene Social Media Plattformen orientiert wie z.B. Twitter oder Facebook.
LinkedIn oder Xing Updates wurden rege genutzt.
Ebenfalls wurde die Facebook-Seite der Ilayda regelmässig mit Updates gefüttert.  Auch Partner Webseiten informieren um den Verlauf der Spendekampagne.
Wir nutzen diese Kanäle weiterhin um Spender über die Behandlungsverlauf und die Fortschritte der Patientin zu orientieren.
5. Wie machen wir ein effektives Monitoring?
Wir haben ein einfaches Monitoring eingesetzt. Es sollte uns primär zeigen, wo wir auf Tweets, Facebook Einträge, usw. antworten mussten. Auch half das Monitoring mit zu entscheiden, wo ein Anruf an den möglichen Spender der Auslöser zum Spenden sein könnte.  [/su_box]
In diesem Beitrag geht es um Social Media Monitoring. Dies stellt einen Teil der Arbeit der Analysten dar.
Social Media Analytics und Web Analytics folgen in den nächsten paar Wochen. Auch in diesen Beiträgen werden wir Euch die Tools vorstellen, welche wir in dieser erfolgreichen Crowdfunding Kampagne genutzt haben.
[su_custom_gallery source=”media: 5596″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”599px” Title=”Effektives Campaigning braucht Monitoring, Analytics und Analyse” alt=”Effektives Campaigning braucht Monitoring, Analytics und Analyse”]

Wir haben die unten aufgeführten Tools allesamt kostenlos genutzt.

1. Social Media Monitoring – Wo wird was über uns gesagt

Wie die obige Grafik zeigt, hier geht es darum wie oft das Unternehmen oder unsere Kampagne im Internet erwähnt wird. Deshalb gilt es Social Networks, Blogs und Webseiten, usw. ins Monitoring mit einzubauen. Hier ein paar Tipps.

1.1. Einstellungen auf Social Networks wie z.B. Twitter

Es gibt für Nutzer auf den meisten Netzwerken viele Daten kostenlos. Bei Twitter loggt man sich z.B. ein. Danach können wir einige Optionen einstellen.
Settings bei Twitter: Diese Optionen waehlen und sie erhalten einen Alert wenn jemand den Tweet liked, re-tweeted, usw. Um die Einstellungen wie hier rechts angezeigt einstellen zu können, loggen sie sich einmal auf Twitter in ihrem Konto ein. Danach Twitter Settings anklicken und die Einstellungen nach Wunsch anpassen.
Jedesmal wenn Twitter jetzt sieht, dass jemand einen Tweet von Ihnen re-tweeted, erhalten sie eine eMail. Diese geht an die Adresse welche sie dem Twitter Konto zugeteilt haben.
Sie denken sie kriegen viele eMails mit diesen Einstellungen?
Bei 95% der Nutzer ist es höchstens 1 oder 2 eMails am Tag. Die Flut ist also überschaubar.

1.2 Ein gutes Schlagwort mit Hashtag ist Pflicht

Ein Hashtag ist ein Gartenhag #. Diesen stellen wir vor das Schlagwort wie z.B. #helpilayda.
Das Schlagwort sollte möglichst kurz sein und aussagekräftig.  Nicht der Firmenname ist hier wichtig.
Wir wollen einen aussagekräftiges Schlagwort, welches auch aus 2 Wörtern zusammengesetzt sein kann. Beispiel ist #SocBiz welches sich aus Social und Business zusammensetzt.
Egal welches Schlagwort, testen und nochmals testen ist ratsam.
Wir müssen sicher stellen, dass der Hashtag nicht noch für andere Zwecke gebraucht wird. Z.B. wollten wir für den Careum Congress 2014 in Basel einen Hashtag.
Wir dachten an CC14, doch dieser wurde für Country Music genutzt. Somit endeten wir mit #CC14B (Careum Congress 2014 Basel).  Der Campaign Summit Switzerland nutzt CCCH. Dieser wird dann jedes Jahr mit der Jahreszahl ergänzt.  Beispiel für 2017 ist #CSCH17. Dies ermöglicht die Nutzung eines Hashtag schon gut ein Jahr vor dem Event.
Auch bei Facebook, Google Plus, Instagram, usw. funktionieren Hashtags. Deshalb sollten wir diese überall auf dem Facebook oder Google Plus Post wie auch im Tweet nutzen. Wir erklären dies gleich noch genauer.
Es empfiehlt sich ca. 3 Hashtags pro Tweet zu nutzen. Aber wir haben für die #helpilayda manchmal auch mehr genutzt. Das ging gut wie z.B.:

#helpilayda #crowdfunding: Ilayda bedankt sich bei allen Spendern http://blog.drkpi.de #CARTcells #Leukämie

Der obige Tweet ist 102 Zeichen (Maximum 140) lang. Somit kann er ohne weitere Arbeit von einem Follower auf Twitter Re-Tweeted werden. Wichtig, denn das spart dem Follower Arbeit…

1.3 Suchen nach unserem Hashtag #helpilayda

Auf Twitter können wir dann z.B. mit Hilfe unseres Schlagwortes mit Hashtag suchen. Wir besuchen dazu http://search.Twitter.com.
Die Links unten zeigen die Suchresultate auf verschiedenen Social Networks wie z.B.:

Twitter Suche nach: #helpilayda
Google Plus: Suche nach #helpilayda
– Facebook Suche nach #helpilayda

Auch auf den Suchmaschinen selber kann man den Hashtag eingeben wie hier:

– Google
BING

2. Effektive Suchanfragen: Gewusst wie

Bei den Suchanfragen ist es immer wichtig, dass wir die Eingaben korrekt erstellen. Die Tabelle 2 unten gibt 5 Tipps, welche wir nutzten um effektivere Suchanfragen zu machen.  Das Twitter Beispiel unterhalb der Tabelle 2 zeigt die Resultate einer solchen Suchanfrage auf http://Search.Twitter.com
[su_box title=”Tabelle 2: Welche Basis-Operatoren soll ich bei der Suchanfrage nutzen?” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1. Alle Operanden müssen in Grossbuchstaben getippt sein.
Siehe Image unten, wenn wir statt AND das Word “and” mit Kleinbuchstaben eingeben, gibt es Null Resultate auf unsere Suchanfrage.
Deshalb beachten. Die Operatoren müssen immer GROSS geschrieben sein.
2. A AND B

Crowdfundung AND helpilayda  oder aber mit dem Hashtag, dann ist es #Crowdfunding AND #helpilayda (siehe Image unten).

A AND B heisst suche alle Tweets oder Blogeinträge mit den Schlagwörtern Crowdfunding und helpilayda

3. A NOT B

Alle Tweets mit den Hashtags #Crowdfunding aber nicht mit #helpilayda.

Diese Suchanfrage ohne Gartenhag resultiert darin, dass viel mehr Tweets in den Suchresultaten angezeigt werden.

4. A AND NOT B

Crowdfunding AND NOT Krebs. Dieser Suchauftrag hat zu folge, dass in den Suchresultaten alle Tweets oder Blogeinträge (z.B. auf Google) angezeigt werden, welche das Wort Crowdfunding beinhalten aber nicht das Wort Krebs.

5. A AND (B OR C)

Crowdfunding AND (helpilayda OR Krebs) – dies zeigt uns alle Tweets oder Webseiten wo Crowdfunding vorkommt. Zusätzlich muss noch eines der beiden Wörter helpilayda oder Krebs vorkommen.

Tipp 6 unten geht nicht auf Twitter aber funktioniert z.B. auf Google oder Bing

6. “?” oder “*” Platzhalter

Der “?” Platzhalter steht für genau ein beliebiges Zeichen in einem Suchbegriff. Er kann an jeder Stelle eines Suchbegriffs stehen (ausser am Anfang).

Der “*”-Platzhalter steht für ein oder mehrere beliebige Zeichen in einem Suchbegriff.

Globalization, Globalisierung können wir mit Globali* suchen.

Crowdsearching, Crowdfunding, CrowdSpenden, CrowdHelp, usw. suchen wir z.B. mit crowd* 

Doch oft erhalten wir bessere Resultate von der Suchmaschine, wenn alle Worte ausgeschrieben sind.

[/su_box]
[su_custom_gallery source=”media: 5830″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”567px” Title=”Die sog. Beooleschen Operatoren sind wichtige Elemente zur Nutzung der Keywords bei einer Suchanfrage.” alt=”Die sog. Beooleschen Operatoren sind wichtige Elemente zur Nutzung der Keywords bei einer Suchanfrage.”]

4. Interessante Tools für Social Media Analytics

Hier kommen die Tools welche wir bis heute nutzen. Ebenfalls haben wir noch einige aufgeführt welche wir getestet haben, aber heute eher sollten wenn überhaupt nutzen.

3.1 Tweetdeck von Twitter

Tweetdeck wurde von Twitter übernommen. Es offeriert ein Monitoring für Twitter. Dazu besuchen wir den Chrome Web Store für das kleine Add On as wir im Chrome Browser benötigen. Auch Firefox hat einen Add-on für Tweedeck.
[su_custom_gallery source=”media: 5786″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”493px” Title=”Tweet – kleiner Browser Plugin – hilft dem Monitoring von Hashtags auf Twitter” alt=”Tweet – kleiner Browser Plugin – hilft dem Monitoring von Hashtags auf Twitter”]
Wie oben angezeigt können wir unseren Browser nutzen und uns bei Twitter einloggen. Wir haben im obigen Bild 3 Hashtags genutzt #CSCH17 (Campaign Summit 2017 in Zürich), #DrKPI (das Blogger Analytics Tool), #helpilayda (unsere Crowdfunding Kampagne).
Plus: Das Tool ist kostenlos und monitored wie oft ein Hashtag auf Twitter von wem genutzt wird..
Weniger gut: Manchmal wird der  Fluss von Tweets schon fast wieder ein wenig viel… aber das geht meistens vorbei.

3.2  Mentions

Unten sehen sie ein Screenshot von Mentions.
[su_custom_gallery source=”media:5773″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”379px” Title=”Sich auf Mention registrieren, Facebook und Twitter Konto eintragen und hashtag den wir nutzen, es wird monitored.” alt=”Sich auf Mention registrieren, Facebook und Twitter Konto eintragen und hashtag den wir nutzen, es wird monitored.”]
Mentions gibt einem die Facebook oder Twitter Angaben wie oft wir selber den Hashtag verwendet haben.
Plus: Das Tool ist kostenlos und monitored Facebook und Twitter.
Weniger gut: Der Rest des Web wie Webseiten wird lückenhaft wenn überhaupt (z.B. Webseiten, Blogs, etc.) ins Monitoring einbezogen.

3.3 Talkwalker

Talkwalker ist sehr ähnlich wie Mentions.  Anhand der eingegebenen Daten und Schlagwörter versucht es einem diese mit Hilfe einer eMail zukommen zu lassen.
[su_custom_gallery source=”media: 5782″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”493px” Title=”Bei Talkwalker fehlen viele Webseiten. Das Unternehmen hofft dann auf die Hilfe der Nutzer welche auf die Blogs auf Twitter oder Facebook verweisen.” alt=”Bei Talkwalker fehlen viele Webseiten. Das Unternehmen hofft dann auf die Hilfe der Nutzer welche auf die Blogs auf Twitter oder Faceook verweisen..”]
Talkwalker ist eher auf Europa fokussiert als Mentions. Das letztere hat vor allem Nord Amerika im Auge.
Plus: Das Tool ist kostenlos und monitored Facebook und Twitter.
Weniger gut: Der Rest des Web wie Webseiten wird lückenhaft ins Monitoring einbezogen.

3.4 Google Trends

Ist einfach zu nutzen. Bring sehr viel bei grossen Kampagnen. Ansonsten werden keine Grafiken angezeigt wie z.B.

DrKPI AND helpilayda (keine Angaben da zu wenig Suchanfragen für beide Schlagwörter zusammen)


Plus: Das Tool ist kostenlos und monitored Google Plus, Search auf Google, usw.
Weniger gut: Wie und wo es die Daten findet ist unklar. Ausser bei sehr vielen Suchanfragen kann wenig angezeigt werden.

Oft genannt. Test gemacht, nicht genutzt

Die Tools unten werden immer wieder von Bloggern erwähnt. Doch für uns waren diese nur bedingt hilfreich mit der Helpilayda Kampagne.
Das heisst, die gelieferten Daten waren entweder unvollständig, oder aber nicht sehr genau.
Wir erwähnen diese nur deshalb, dass Sie ebenfalls die Möglichkeit haben diese auf einfache Art zu testen.

3.5 Google Alerts

Google Alerts werden einem mit eMail gesandt oder wir können diese alerts via einem RSS Feed abholen.
[su_custom_gallery source=”media: 5800″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”474px” Title=”Google Alerts einstellen mit Hilfe von Keywords, Hashtags – aber aufgepasst, die Daten sind nicht sehr genau.” alt=”Google Alerts einstellen mit Hilfe von Keywords, Hashtags – aber aufgepasst, die Daten sind nicht sehr genau.”]
Google sendet die Alerts via eMail. Doch manchmal scheinen diese wenig Sinn zu machen. Z.B. 2016-04-04 erhielten wir für BlogRank als Resultat in der Schlagwortsuche einen Link zu einem Blogeintrag welche Baseballteams auflistet (siehe weitere Kommentare über dieses Tool am Ende des Blogeintrages).

3.6  BoardTracker

Mit BoardTracker können wir ebenfalls Schlagwörter eingeben und sehen wie diese genutzt werden. Auch hier bekommen wir diese Informationen mit Hilfe einer eMail. Ebenfalls erlaubt das Werkzeug nach Themen in Foren oder Diskussionsgruppen zu suchen.
BoardTracker versucht ebenfalls aufzulisten welche Personen zu welchen Themen wie oft kommentieren.

3.7  Tweatreach

Tweatreach zeigt schöne Charts. Bei Eingabe des Hashtag #DrKPI zeigt es auf, welche Twitter Konten diesen Hashtag erwähnten. Ebenlls zeigt es wo und wie Re-Tweets stattgefunden haben.
[su_custom_gallery source=”media: 5822″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”582px” Title=”Tweetreach has limited information – navel gazing exercise.” alt=”Tweetreach has limited information – navel gazing exercise.”]
Diese Infos, bekommen wir auch von Twitter selber oder Twitter’s Tweetdeck (siehe oben).

3.8 Social Mentions

Diese Informationen sind interessant aber nicht genau.
[su_custom_gallery source=”media: 5825″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”457px” Title=”Daten welche über 22 Monate alt sind nützen uns wenig” alt=”Daten welche über 22 Monate alt sind nützen uns wenig”]
Diese Infos, bekommen wir auch von Twitter selber oder Twitter’s Tweetdeck (siehe oben).

Was ist das Beste Tool für unsere Kampagne?

In einem der Fälle fand Talkwalker ca 50% der Fälle wo unser Hashtag genutzt wurde, im Vergleich zu Mentions. Dieses Beispiel zeig, weshalb es sich lohnt mehr als ein Tool zu nutzen.
[su_box title=”Tabelle 3: Das Beste Tool gibt es nicht” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1. Jedes Werkzeug hat Vor- und Nachteile. Tönt banal, aber wenn das Zielpublikum in Nord Amerika ist oder China, brauchen wir andere Tools.
2. Es lohnt sich die Daten von mehreren Tools zu beziehen. Das stellt sicher, dass die Schwächen eines jeden Tools wenigstens teilweise eliminiert werden.
3. Wichtig sind ein schriftlich aufgesetzter Plan (wenn sie unbedingt wollen – Strategie) (siehe unsere Tabelle 1). Dieser muss Schritt für Schritt umgesetzt werden. Regelmässige Kommunikation zwischen den freiwilligen Helfern führt dabei zur besseren Koordination. Dies resultiert wiederum in der schnelleren Umsetzung des Planes.
[/su_box]
Wie die Screenshots zeigen, wenn der Hashtag erwähnt wird auf Facebook oder Twitter, dann findet das Tool diese Nennung und informiert unverzüglich.
Dies ist einfach zu erklären. Im Falle von Twitter bezahlen die Services eine monatliche oder wöchentlich Gebühr und erhalten somit diese Daten frei Haus geliefert. Dies gibt es auch von Facebook zur Zeit kostenlos. Google+ macht es den Monitoring Tools noch etwas schwierig.
Doch das Web besteht nicht nur aus Social Networks wie Facebook oder Twitter. Es gibt noch viele andere wie z.B. Xing oder Tumblr. Ebenfalls all die Millionen von Webseiten und Blogs.

Laut Google werden jede Minute 570 neue Webseiten / Domains aufgeschaltet.

Nicht ohne Grund hat Google seine Alerts eingestellt. Ich bekomme deshalb nur noch sporadisch ein Alert. Einen guten Service zu bieten und immer auf dem neuesten Stand war für Google hier zu wenig wirtschaftlich.
Auch ist unmöglich die Angaben von Twitter oder Facebook zu überprüfen. Es gibt oft unerklärliche Schwankungen oder Veränderungen in den Daten. Beim DrKPI stellen wir fest, das manchmal die Zahlen innerhalb weniger Stunden stark schwanken. Siehe dazu die Anzeigen der Details zur DrKPI Social Sharing Punktzahl.
Das war Sociallight (siehe unten) ein zu grosses Risiko. Es ist einer der Gründe warum sie ihren Service einstellen mussten.
[su_custom_gallery source=”media: 5775″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”623px” Title=”Sociallight fand das sammeln von Daten schwierig ABER die Abhängigkeit von anderen ihren Daten wie Facebook schwierig” alt=”Sociallight fand das sammeln von Daten schwierig ABER die Abhängigkeit von anderen ihren Daten wie Facebook schwierig”]

Leben retten: Spenden Sie gleich JETZT für Ilayda (Treuhandkonto)

Bitte helfen auch Sie Ilayda.

5. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

– Wie findet ihr die Liste?

– Fehlen da Eures Erachtens noch Tools?

– Welchen Tipp hättet Ihr noch zum Verbessern des Monitoring?

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Der Autor erklärt hiermit, dass er keinen möglichen Interessenkonflikt sieht, der wegen Publikation, Inhalt und seiner Autorschaft für diesen Beitrag entstanden sein könnte.

Durchsetzungs-Initiative ist unmenschlich, unverhaeltnismässig und unrechtmaessig

2016-02-28 Update: Echo der Zeit – Sarah Nowotny – Daten die verwirren
2016-02-28 Update: Update 2016-02-28 Unsere Prognose von 56% NEIN Stimmen war um 2.9% zu tief
Dieser Beitrag publizieren wir im Zusammenhang mit dem der BarCamp / Session welche ich am Campaigning Summit Switzerland 2016 halten werde:

Campaigns: 10 Schlüsselelemente für den durchschlagenden Erfolg

Weitere Blogeinträge zum Barcamp sind:

1.  Erfolgreiche Kampagnen: Politik und Marketing – Firmen, Parteien und NGOs
2. Abstimmung => Zur Durchsetzung der Ausschaffung krimineller Ausländer (Durchsetzungsinitiative)  – Sie sind hier
3. Crowdfunding Kampagnen für die todkranke Ilayda Yildiz
4.  Campaigning: Quo Vadis
5. 10 KOSTENLOSE Social Media Monitoring Tools die wir nutzten
Auch auf unserem kanadischen Blog haben wir das Thema Kampagnen aufgegriffen mit einer Serie von Einträgen. Der erste ist: Yes Virginia, pollsters really are wrong
Heute geht es um die Durchsetzungsinitiative in der Schweiz die am 28. February 2016 zur Abstimmung kommt.

1. Durchsetzungsinitiative – Um was geht es

Die Abstimmung ist nötig, weil die Initianten ihre Vorstellung durchsetzen wollen, wie die Ausschaffungsinitiative umzusetzen sei.
Der Präsident der FDP erklärt in diesem Video, warum diese Initiative unmenschlich, unverhältnissmässig und unrechtmässig ist.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=HEFsmBH4UDA[/youtube]
Die Durchsetzungsinitiative wird das Einhalten internationaler Verträge für die Schweiz noch schwieriger machen.
Dies hat Matthias Mahlmann kurz dokumentiert und hier erläutert:
[embeddoc url=”http://www.snf.ch/SiteCollectionDocuments/Web-News/02022016_Mahlmann_News_Durchsetzungsinitiative.pdf” viewer=”google”]
Ebenfalls lesenswert:
Raselli Niccolò (2016). Die Durchsetzungsinitiative – ein Monstrum. Aufgerufen am 20 Februar, 2016 auf

2. Wie läuft die Kampagne?

Das Wort Kampagne kann mit Ebene, Feldzug oder flaches Land (Italienisch – campagna) umschrieben werden (siehe Duden).

Eine Kampagne ist der koordinierte Effort auf ein definiertes Ziel hinzuarbeiten.

Doch auch Abstimmungen sind vor ungeplanten Überraschungen nicht gefeit. Kurz nachdem Bruno Zuppinger von der SVP zum Kandidaten für den Bundesrat nominiert wurde, verbreitete die Weltwoche eine Hiobsbotschaft im Dezember 2011. Die Nachricht war, dass der Unternehmer Zuppinger das Erbe einer verstorbenen Mitarbeiterin veruntreut habe. Dies veranlasste die SVP ihren Zürcher Bundesratskandidaten postwendend aus dem Rennen zu nehmen (siehe NZZ).
[su_custom_gallery source=”media: 5223″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”755px” height=”455px” Title=”Ein Referendum oder Initiative ist nur dann erfolgreich, wenn die Initianten die Abstimmung gewinnen.” alt=”Ein Referendum oder Initiative ist nur dann erfolgreich, wenn die Initianten die Abstimmung gewinnen.”]
Die Kampagne wird natürlich auch von Medien besprochen in Beiträgen, Artikeln, Interviews, usw. Diese Informationen werden dann auch oft direkt von Journalisten oder aber Lesern / Zuhörern über Social Media weiter im Netz verbreitet.
Doch nicht immer ist die angebotene Information korrekt, manchmal ist diese schlichtweg falsch wie wir unten aufzeigen.

3. Bundesamt für Statistik oder Bundesamt für Justiz?

Neben Enthüllungen der Presse wie oben im Fall Zuppinger beschrieben, gibt es aber auch noch die Art der Medien Fakten und Tatsachen falsch zu präsentieren. Wir erläutern dies hier anhand der Sendung Echo der Zeit und dem Bundesamt für Justiz.
Zur Information: Die Ausschaffungsinitiative wurde am 10 Juni 2010 in der Abstimmung vom Volk angenommen. Wenn die Durchsetzungsinitiative abgelehnt wird, wird die Ausschaffungsinitiative wie unten im Dokument erläutert umgesetzt:
[embeddoc url=”http://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2015/2735.pdf” viewer=”google”]
Die Statistiker des Bundesamt für Statistik (BFA) haben anhand der von ihnen erhobenen Daten im Strafvollzug und bei Gerichten versucht zu errechnen “what if…”
Unter der Annahme, dass die Ausschaffungsinitiative schon 2014 voll umgesetzt wurde, errechnete das BFS wieviele Ausländer unter dieser Annahme ausgeschafft worden wären. Die Zahl beläuft sich für das Jahr 2014 auf 3863 (siehe Tabelle unten).
Unter der Annahme dass die Durchsetzungsinitiative (Abstimmung Februar 28) schon 2014 voll umgesetzt gewesen wäre, hätte dies laut dem Bundesamt für Statistik zu Ausschaffungen von10,210 Ausländern geführt.
[su_custom_gallery source=”media: 5040″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”288px” Title=”Durchsetzungs-Initiative SVP oder Umsetzung gemaess Parlament:Ausweisung der Ausländer – Zahlen anhand der 2014 Daten – Auswirkungen gemaess Bundesamt fuer Statistik” alt=”Durchsetzungs-Initiative SVP oder Umsetzung gemaess Parlament: Ausweisung der Ausländer – Zahlen anhand der 2014 Daten – Auswirkungen gemaess Bundesamt fuer Statistik”]
Umsetzung der Ausschaffungsinitiative – Statistische Informationen aus der Urteilsstatistik zur Umsetzung der Ausschaffungsinitiative
Doch um dies Daten richtig zu interpretieren, müssen wir die Angaben vom Bundesamt für Statistik genau lesen.
Beim Beitrag im Echo der Zeit 2016-01-26 wurden die Informationen nicht genau studiert. Es scheint als hätte die beteiligte Journalistin Sarah Nowotny nicht die notwendigen mathematischen Grundkenntnisse (siehe OECD – Pisa Studie) um dies richtig zu tun. Auch Ingrid Ryser vom Bundesamt für Justiz, welche im Beitrag über diese Zahlen ausgefragt wurde, schaffte hier noch mehr Verwirrung.

Medien beeinflussen den Erfolg einer Kampagne

Man schreibt einige griffige Schlagzeile, doch diese wiedergibt nicht unbedingt richtig den Inhalt des Beitrages.
[su_custom_gallery source=”media: 5036″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”289px” Title=”Durchsetzungs-Initiative CH SRF Echo der Zeit – was rauskommt wenn weder Reporter noch Redaktorin Grundkenntnisse im Rechnen und Statistik besitzen” alt=”Durchsetzungs-Initiative CH SRF Echo der Zeit – was rauskommt wenn weder Reporter noch Redaktorin Grundkenntnisse im Rechnen und Statistik besitzen”]
1.40 Min im SRF Beitrag der Sendung Echo der Zeit: Beitrag, Sarah Nowotny von SRF redet von Kaffeesatz lesen und holt Ingrid Ryser vom Bundesamt für Justiz zu Rate

Update 2016-02-28 Echo der Zeit

Sarah Nowotny erzählt am Ende des Echo der Zeit Beitrages (5.25 Min) (2016-02-28):

 … es könnte sogar sein, dass die Richter gleichviele oder sogar mehr kriminelle Ausländer ausschaffen als wenn es jetzt ein ja zur Durchsetzungsinitiative gegeben hätte…

Aber Frau Nowotny versteht ja die vom Bundesamt vorgelegten Statistiken nicht (siehe Kommentar unten) … . Diese zeigen auf, dass eine Interpration wie diejenige von Frau Nowotny nicht wirklich möglich ist (siehe Tabelle oben mit Zahlen vom Bundesamt für Statistik).

4. Zufallsprinzip: Kann ich den Angaben trauen?

Neben den Journalisten welche mit ihren richtigen oder falschen Informationen Kampagnen beeinflussen, tun dies auch Vorabstimmungsanalysen. Die letzteren können z.B. dazu führen, dass sich Gegner oder Befürworter einer Abstimmung doch noch aufraffen ihre Stimme abzugeben. Natürlich, dies in der Hoffnung die Initiative oder das Gesetz angenommen oder abgelehnt wird.
Doch wie gut sind diese Analysen?
Die SRF beauftragte wie üblich das GFS mit der Vorabstimmungsanalyse zur eidg. Abstimmung vom 28. Februar 2016.
[su_custom_gallery source=”media: 5212″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”529px” Title=”Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%. ” alt=”Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%.”]
Hier die Angaben auf der SRF Seite zur obigen Grafik = Durchsetzungsinitiative – schwindelnder Rückhalt in der Bevölkerung,
Wie die Grafik unten (Methodik) zeigt, wurde die Stichprobe nicht nach dem Zufallsprinzip durchgeführt wie in Tabelle 1 erklärt.
[su_box title=”Tabelle 1: Kann ich dieser geschichteten Zufallsprobe trauen ? ” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1.  Ist meine Stichprobe okay?
Hier wurde die Auswahl anhand der Swisscom Directories gemacht – gepooled – will heissen alle Telefonbüchern in einer Datei für die Zufallsselektion.
Laut Urs Schäppi CEO Swisscom (2016-02 Medienkonferenz) haben ca. 60% der Haushalte noch einen Festnetzanschluss (Deutschland ebenfalls ca. 65%). Der Rest ist nur über das Mobil erreichbar und diese Nummern sind im Verzeichnis, laut Swisscom, nicht gut abgedeckt.
Fazit: Ungefähr 30% der CH Bevölkerung ist nicht Teil des von GFK genutzten Pools von Telefonnummern. Somit konnten Stimmbürger deren Nummer nicht registriert ist, nicht nach dem Zufallsprinzip für diese Umfrage selektioniert werden.
2.  Wie wurden die Sprachregionen selektioniert?
Der Abschnitt im Bericht der GFK zeigt
“DCH: 704, n WCH: 404, n ICH: 303 ”
Rund 9 % der stimmberechtigten sind in der Schweiz Italienisch sprechend. Die GFK hat für die Stichprobenziehung die Schweiz in Sprachregionen eingeteilt. In jeder Region wurde eine Zufallsstichprobe gezogen. Diese Art der Ziehung entspricht einer geschichteten Stichprobe, bei der die Sprachregionen als Schichten verwendet werden.
Doch Anhand der Kalkulationen (stimmberechtigte in der Schweiz) und des Anteils der italienischsprechenden Bevölkerung = ca. 9%, erhalten wir ca 460’000 stimmberechtigte Schweizer die Italienisch sprechen.
Wenn ich eine Fehlerquote von 2.7% anstrebe, werden weit mehr als 303 Teilnehmer benötigt als in der von GFK gezogenen “Stichprobe”.
Siehe Erklärung wie das funktioniert auf Deutsch. Zum Nachrechnen hat die der National Statistical Service Australia ein Online Tool zur Verfügung gestellt.
Fazit: Theoretisch – gemäss dem National Statistical Service, wäre die Fehlerquote für die italienische Stichprobe… ca +/- 5.7% Dies bedeutet, dass wenn 58% der Befragten die Durchsetzungsinitiative befürworten, schwankt die Prognose für Ja Stimmen zwischen 52.3% bis 63.7%
Demzufolge ist die Prognose für den italienisch sprechenden Teil der stimmberechtigten Bevölkerung relativ ungenau. Wie gut ist der Rest….?

Anhand dieser Zahlen und obigen Problematik der Umfrageergebnisse (Validität und Reliabilität) ist unser Forecast, dass die Schweizer Bevölkerung die Durchsetzungsinitiative mit etwa 56% NEIN stimmen ablehnen wird.

[/su_box]

Update 2016-02-28 Unsere Prognose (siehe = oben) von 56% NEIN Stimmen war 2.9% zu tief… nicht schlecht

[su_custom_gallery source=”media: 5316″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”529px” Title=”58.9% der Schweizer und 18.5 der Kantone sagen NEIN zur Durchsetzungsinitiative der SVP #Abst16 #DSInein ” alt=”58.9% der Schweizer und 18.5 der Kantone sagen NEIN zur Durchsetzungsinitiative der SVP. #Abst16 #DSInein”]
====
Anhand der oben aufgeführten 2 Punkte in der Tabelle ist klar ersichtlich, dass die Umfrage sauber gemacht wurde. Trotzdem ist diese kaum repräsentativ.

Die vorliegende Befragungsreihe wurde vom gfs-Befragungsdienst realisiert, die Berichterstattung nahm das Forschungsinstitut gfs.bern vor. Befragt wurden 1411 repräsentativ ausgewählte Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz. Um sprachregionale Aussagen machen zu können, haben wir die Sprachminderheiten überproportional berücksichtigt. Diese wurden, um nationale Aussagen machen zu können, wieder ins richtige Verhältnis gebracht.

Das obigen Zitat welche auf Seite 13 im Schlussbericht erscheint zeigt, dass die Stichprobe nicht die Regeln des Zufallsprinzips berücksichtig. Deshalb macht die Angabe des Fehlers in der Stichprobe von +/- 2.7% keinen Sinn.
[su_custom_gallery source=”media: 5248″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”529px” Title=”Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%. ” alt=”Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%.”]
Durchsetzungsinitiative – schwindelnder Rückhalt in der Bevölkerung
Das obige Beispiel zeigt, auch in der Schweiz sind Vorababstimmungsanalysen nicht billig. Mehrere tausend Anrufe sind notwendig um 300 Antworten (stimmberechtigteSchweizer die Italienisch sprechen) zu bekommen (UK und USA 20’000 – 40’000 Anrufe für 1,000 Antworten).
Ebenfalls werden in der Schweiz meistens nur von einer Organisation solche Analysen durchgeführt. Doch Best Practice zeigt, dass mehrere Analyse von mehreren Anbietern eine bessere Einschätzung der Lage ermöglichen. Doch hier ist wohl die Marktgrösse – sprich kleine Schweiz – ein Hindernis um mehrere Anbieter ein ansprechbares Auskommen mit Vorabstimmungsanalysen zu ermöglichen..

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5. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

– Wie wissen Sie, dass sie den Angaben eines Meinungsforscher trauen können?
–  Was denken Sie, wird die Durchsetzungsinitiative angenommen?
–  Finden Sie es gut, dass wir in der Schweiz Abstimmungsanalysen nur von einer Firma bekommen (statt 5 oder 6 Anbieter)?

Interessante Informationen zum Thema

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