Zusammenfassung: Wegen des Coronavirus, auch COVID-19 genannt, wandern Jungpflanzen in diesen Wochen auf den Kompost statt in den Verkauf. Kurzarbeit und Hilfskredite lösen nur einen Teil der Probleme. Das Resultat ist, das die Hälfte der Schweizer Gärtnereien vor dem Aus steht.
Geschäftsinhaber und ihre Marketingexperten stehen vor neuen Herausforderungen, wie z.B.:

  • Wie holen wir die Spargelernte ein?
  • Wo bekommen wir die medizinischen Hilsfmittel wie Masken während der Corona Krise?
  • Lassen sich Business-Reisen zu 100% vermeiden?

Systemrelevante Spargelstecher und das Coronavirus

In Deutschland braucht die Landwirtschaft Saisonarbeitskräfte um z.B. die Spargelernte einbringen zu können. Rund 300’000 Erntehelfer kommen jedes Jahr aus Polen, Rumänien, Südosteuropa wie auch aus der Ukraine für einige Monate ins Land. Laut Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner liegt der Bedarf an Erntehelfern im März bei 30’000, im Mai werden rund 80’000 helfende Hände gebraucht.

Doch seit dem 25.3.2020 können Erntehelfer im Rahmen der bestehenden Grenzkontrollen nicht mehr einreisen. Die Bundesregierung hat zumindest die Aufenthaltsgenehmigung für diejenigen, die schon in Deutschland sind, verlängert. Am 2. April haben die Landwirtschaftsminiserin Julia Klöckner und der Innenminister Horst Seehofer einen Vorschlag ins Kabinett gebracht, wie man dieses Problem wenigstens teilweise lösen könnte.

Die Einreisestopps sollen nicht nur entsprechend gelockert werden. Zusätzlich sollen inländische Helfer angeworben werden, wie Kurzarbeiter, Arbeitslose, Studierende oder Asylbewerber. “Es haben sich schon über 40’000 Menschen eingetragen, vom Kurzarbeiter über den Studenten. Jeder will da mit anpacken”.

Die Arbeit auf dem Feld in der Frühlingssonne könnte tatsächlich für viele eine schöne und revitalisierende Abwechslung bedeuten – eine Gelegenheit, sich ein paar Wochen lang mit ganz anderen Dingen als dem alltäglichen Arbeitsstress der “normalen Welt” zu beschäftigen. Diese Möglichkeit haben die meisten sonst kaum. Feld- und Gartenarbeit ist nicht nur gesund und wird insbesondere zur Stressreduktion, z.B. an Kurorten, und als alternativer Therapieansatz bereits umgesetzt. Es kann auch eine wertvolle Ablenkung in der Krisenzeit darstellen, welche dann erwiesenermassen tatsächlich glücklich macht.

Mangel an wichtigen medizinischen Hilfsmitteln

Neben der Problematik mit Erntehilfskräften im Gemüseanbau gibt es auch Probleme mit der medizinischen Schutzkleidung und Equipment für Pflegepersonal. Krankenhäuser auf der ganzen Welt kämpfen mit einem Mangel an wichtigen medizinischen Hilfsmitteln, wie Masken und Beatmungsgeräten, die zur Behandlung der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankenheit wichtig sind.

Die weltweiten Bestellungen erreichten in der letzten Märzwoche 2020 das Doppelte der vollen Produktionskapazität der malaysischen Handschuhhersteller. Dies geschah, als Malaysia eine mindestens einmonatige Sperrung von Fabriken bekannt gegeben hat. Wenn die Fabriken überhaupt geöffnet sind, laufen sie mit halber Kapazität.

Lieferungen der heute bestellten medizinischen Handschuhe können zur Zeit erst nach ca. vier Monaten ausgeführt werden. Kriminelle greifen bereits zu, so wurde heute, am 3. April, auch bekannt, dass Amerikaner eine Lieferung mit 200’000 Atemschutzmasken nach Berlin abfingen.

Allein die Schweiz benötigt 2 Mio Schutzmasken am Tag primär im Gesundheitswesen und dort bei der Arbeit mit Risikopatienten. Doch kann das Land nur ca. 40’000 dieser Masken täglich selber produzieren. Der Rest kommt aus Deutschland und vor allem aus China. Vor einigen Wochen wurde ein Container mit Masken auf dem Wege in die Schweiz im Zollfreilager Hamburg unnötigerweise von Deutschland festgehalten.

Bei Beatmungsgeräten ist es wiederum so, dass die meisten in Europa hergestellt werden. Die Deutsche Bundesregierung hat im März bei Drägerwerk in Lübeck 10’000 Beamtmungsgeräte bestellt. Deren Auslieferung wird sich jedoch über das ganze Jahr erstrecken. Hamilton Medical (Domat-Ems/Chur, Schweiz) verdoppelt gerade seine Kapazität auf 500 Beamtmungsgeräte pro Woche. Getinge (Schweden) hat seine Produktion ebenfalls hochgefahren. Doch Hamilton Medical befürchtet, dass es bei den Zulieferern bald zu Lieferengpässen kommt und einige Teile nicht rechtzeitig ankommen.

Home Office - gleich fangen wir an mit mehreren PCs und Servern.
Home Office – gleich fangen wir an mit mehreren PCs und Servern.

Coronavirus: Home-Office geht nicht immer

Kürzlich musste ich eine kleine Reise unternehmen, um mich wieder einmal mit der Buchhalterin zu treffen und die wichtigen finanziellen Dinge für unser Business zu erledigen. Zur Zeit arbeiten wir beide im Home-Office.

Selbstverständlich nutzen wir verschiedene Internet-Tools, um die Kommunikation zu verbessern. Die grösste Herausforderung ist aber, diese Technologien effektiv zu nutzen. Die Nutzung von z.B. Slack oder Beekeeper mag toll sein. Webinare oder Team Meetings mit GoTo Meeting sind oft hilfreich. Doch zu viele Telefon- und Videogespräche, sowie eine Flut von Slack oder Beekeeper Nachrichten lenkt ab.

Heute gibt es zu viele Möglichkeiten, oftmals nur wenige wichtige Dinge und Gedanken sofort an Kollegen, welche auch im Home-Office arbeiten, zu kommunizieren. Vielleicht ist es ja so, dass Threema oder WhatsApp vollkommen ausreichen, um mit Kolleginnen in Verbindung zu bleiben. Natürlich sind die gute alte Email oder die Analogpost auch noch da.

Manchmal müssen Papiere oder Dokumente doch noch manuell ausgetauscht werden. Heute galt es die Steuererklärung zu unterschreiben, weil die digitale Unterschrift da noch nicht funktioniert. Also unternahm ich eine kleine Reise vom Home-Office in Zürich ins Home-Office nach Döttingen.

Der Hauptbahnhof Zürich war wie leer gefegt. Der Zug von Zürich (siehe Bildergalerie) war ebenfalls leer. So habe ich das noch nie erlebt.

Doch auch beim Umsteigen in Baden war es still, nur wenige Passagiere im Regionalzug nach Koblenz über Döttingen unterwegs. Dieser fährt üblicherweise bis Waldshut, gleich nach der Grenze in Deutschland. Doch dieser Tage ist auch da kein durchkommen.

Jemand, den ich auf meiner kleinen Reise traf, sagte mir, dass sein Hauptlieferant in Italien nicht mehr produziert und deshalb keine Lieferungen mehr kommen. Das heisst, noch für 2 Monate, denkt er, habe er Material, um die Wünsche der Kunden für Platten z.B. im Bad zufrieden zu stellen. Neue Aufträge kommen zur Zeit langsam und weniger rein, obwohl er zur Zeit alle seine ca. 8 Mitarbeiter voll beschäftigt. Doch wie lange noch?

Interessante Studien

Riou Julien, Althaus Christian L. Pattern of early human-to-human transmission of Wuhan 2019 novel coronavirus (2019-nCoV), December 2019 to January 2020. Euro Surveillance 2020;25(4). https://doi.org/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.4.2000058

Corona Krise und Amazon: Haben Sie’s gewusst?

Während der Corona-Krise wurden die Amazon Logistik-Mitarbeiter in den USA als unentbehrliche Arbeitskräfte bezeichnet. Dennoch gehören sie zu den am schlechtesten bezahlten des Landes.

Die Arbeiterinnen und Arbeiter bei Amazon und Whole Foods haben in der ersten Aprilwoche Arbeitsniederlegungen inszeniert, um Schutzausrüstung und Gefahrenzulage zu erhalten. Viele sind besorgt, dass sie sich durch die Arbeitsbedingungen mit dem Coronavirus anstecken könnten.

Amazon, der zweitgrößte Arbeitgeber der USA, hat seinen Mindestlohn vorübergehend um 2 auf 17 Dollar pro Stunde erhöht. Dies wird Amazon $350 Mio. kosten. Das entspricht etwa 0,2 % der Betriebskosten 2019. Amazon machte in 2019 $280 Milliarden Umsatz. Davon waren $11.6 Milliarden, ca. 4% vom Umsatz, Gewinn.

Amazon braucht zur Zeit täglich 270’000 Mitarbeiter, damit die Logistik in den USA reibungslos funktioniert. Das Unternehmen will in Europa und Nord Amerika 100’000 zusätzliche Mitarbeiter einstellen, um die COVID-19 Krise bessern meistern zu können.

Corona Krise und KMU Kredite: Es geht schnell – in der Schweiz, oder aber sehr langsam – in Deutschland, UK, Italien

In der Schweiz geschieht dies mit einem online Formular. Einfach ausfüllen. In unserem fiktiven Beispiel brauchten wir weniger als 15 Minuten, um alles bei der Website des Bundes online auszufüllen.

In der Schweiz dauert es von der Eingabe am Freitag bis vielleicht Montag, 2 Arbeitstage oder weniger, bis der Antrag geprüft und genehmigt oder abgelehnt wird. Da gibt es viele Beispiele in unserem Umfeld von Lieferanten und Kunden. So schnell ging es :-) Super Beispiel wie #PublicPrivatePartnership (d.h. hier Verwaltung und Banken) funktionieren kann.

In anderen Ländern ist es nicht unbedingt so. 14 Tage nach dem Launch eines solchen Programmes sind in Grossbritannien mehr als 130’000 Anfragen eingetroffen. Doch bis Donnerstag 2. April wurden nur 983 Kredite ausgesprochen.

Auch in Deutschland ist das System überlastet wenn nicht sogar zusammen gebrochen. Die Kommunikation war schlecht, die Inanspruchnahme gering, und einige Unternehmen berichten von ihren Banken, dass es Tage, wenn nicht Wochen dauern kann, bis Geld ankommen wird (siehe hier).

In Kürze: In Teil 1 unserer Reihe zum Thema Video Marketing zeigen wir, was es braucht, damit Video Marketing erfolgreich ist. Hier geht es allein um die Vorarbeit, die Sie leisten müssen.

Wir können mit einigen Geheimtipps behilflich sein…

In den letzten Jahren stieg die Anzahl der täglichen Views auf YouTube auf über 4 Milliarden, denn – das ist uns sicher allen klar – die Menschen mögen es Videos anzuschauen. So sehen auch 52% der Marketing-Professionals weltweit das Video als den Content-Typ mit der besten ROI an.

Eine gute Vorbereitung ist dabei (fast) alles. Denn unglaublich viel Zeit und Geld geht verloren, wenn Sie während der Produktion oder gar der Post-Produktion feststellen, dass Ihr Projekt wohl doch nicht gut genug durchdacht war…

Deshalb haben wir für Sie eine Checkliste zusammengestellt mit 12 Fragen, die Sie sich unbedingt stellen müssen, bevor Sie sich Hals über Kopf in die Dreharbeiten stürzen.

Die ersten 4 grundlegenden Fragen können Sie unten einfach anklicken und Sie erhalten sofort eine Antwort:

  1. 1. Warum ein Video?
  2. 2. Wer ist unsere Zielgruppe?
  3. 3. Was ist unser Ziel?
  4. 4. Um was geht es?
  5. 5. Was ist Ihre Meinung?

Mehr Informationen finden Sie auch hier:

Video Marketing: 4 Tipps zur Content Optimierung (Sie sind hier)
Video Marketing: 4 Tipps, um Probleme zu vermeiden
Video Marketing: 4 Geheimnisse, die Experten selten verraten

Lesen Sie den englischen Beitrag hier.

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, wie Sie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren.

1. Warum ein Video?

Wir können ja mal ein Video machen, ist leichter gesagt als getan. Der Grund für das Video, das Warum, ist der erste Schritt, um klar zu formulieren, was wir überhaupt machen möchten.

Wir können uns auch fragen, warum wir gerade dieses Mal ein Video statt z.B. wie immer einen Blogeintrag machen?

Ganz klar, ein Video geht einfach leichter in den Kopf als ein Blogeintrag, der manchmal ganz schön schwere Kost sein kann. Vor allem dann, wenn wir komplizierte Sachverhalte erklären wollen, tun wir dies besser in einem Video statt in einem Text, der vom Leser vielleicht zu viel Konzentration abverlangt.

Aber insbesondere darüber, was wir zeigen wollen, müssen wir uns Gedanken machen. Ein Video ist ein audiovisuelles Medium, dessen besondere mediale Qualitäten auch als solche genutzt werden wollen.

Ein Beispiel?

Dreht sich unser Marketing Video um eine Liste von Informationen, sind diese vielleicht besser in einem Blogtext aufgehoben, in dem die Leser alles problemlos auch mehrmals nachlesen können.

In einem Video müssten die Zuschauer die betreffende Stelle erst einmal wiederfinden – es gibt keine Unterüberschrift, die beim Durchscrollen leicht wiedergefunden werden kann. Da bietet ein Text vielleicht die bessere Struktur.

Beispielsweise kann dann aber ein spezifischer Punkt im Text, der z.B. einen komplexen Sachverhalt umschreibt, durch ein Erklärvideo begleitet werden. Im Video wird dann nicht nur erklärt, sondern auch anhand eines Beispiels demonstriert, was gemeint ist.

Ist dieses Video von vielleicht 2 Minuten erst einmal in den Beitrag eingebettet, ist dieser auch – man könnte sagen – “getunet”. Für mich als Leserin jedenfalls interessanter, da vielseitiger und leichter zu verdauen.

Tipp

Ein Marketing Video zu produzieren nur um des Videos Willen, ist nicht ohne Weiteres sinnvoll.
Dagegen ist ein kurzer Video Clip fast immer nutzbar, wenn es einen Blogbeitrag begleiten soll.
Das Video kann eine super Ergänzung zu reinem Text sein.

2. Wer ist meine Zielgruppe?

Produzieren wir für bestehende Kunden, Key-Accounts vielleicht, bestehende Partnerunternehmen oder Mitarbeiter? Oder versuchen wir Neue ins Boot zu holen?

Besteht unsere Zielgruppe aus Schülern und Ausbildungssuchenden, aus möglichen Investoren oder Unternehmen für etwaige Joint Ventures? Oder wollen wir mit unserem Video direkt auf die Endnutzer zukommen?

Kinder? Ärzte? Sportler? Tierliebhaber? Sie wissen, was ich meine.

Tipp

Hier kann es helfen, sich zu fragen, welche Videos Ihre Zielgruppe gerne ansieht.
Zu beachten ist aber auch, dass die jeweiligen Zuschauer von Ihnen vielleicht ein ganz anderes Video erwarten.

Beispielsweise schauen Schüler privat sicher gerne witzige Vines (7-Sekunden-Videos) von ihren Lieblings-YouTubern an. Doch wollen wir diese für unser Unternehmen rekrutieren, wird die Sache ernster:

Produzieren wir ein witziges Video im Stil eines derartigen viralen Internethits, am besten noch mit Influencer (Achtung: Ironie…), ist eine Schülerin von uns als Arbeitgeber vielleicht eher abgeneigt.

Denn auch sie möchte von ihrem zukünftigen Arbeitgeber ernstgenommen werden. Dieser muss also zeigen, dass er die vielleicht bestehende Unsicherheit der Ausbildungssuchenden hinsichtlich der eigenen Zukunft versteht.

Ergo vermitteln wir doch besser seriös, wie gut unsere Azubis abgesichert sind, wie wir ihnen beim Lernen zur Seite stehen. Und wie wir sie mit unseren besonderen Qualitäten als Arbeitgeber unterstützen können.

Ein Beispiel hierfür (Video unten) ist unsere Produktion mit Hadya Khalil für die Bouygues E&S Intec AG, damals noch Alpiq Intec genannt, in Zürich. Hadya war keine bekannte Influencerin, sondern selbst eine junge Ausbildungssuchende. Sie musste sich einige Steine aus dem Weg räumen, bis sie bei der Alpiq eine Ausbildungsstelle gefunden hat.

Aus der Zielgruppe ergibt sich natürlich auch die Tonalität des Videos. Soll es eher emotional, sachlich oder informativ sein?

Was unser Ziel ist, wozu wir unsere Zielgruppe bewegen möchten, können wir jetzt erst genauer formulieren.

3. Das Ziel konkret werden lassen

Denken wir über unser allgemeines Ziel nach, müssen wir uns erst einmal das fragen:

Soll ein Image-Video produziert werden, um unsere Philosophie an den Mann zu bringen?
Will ich ein Produkt bewerben, um mehr potentielle Käufer darauf aufmerksam zu machen?
Oder ein Unternehmen, um das Recruiting zu verbessern?
Oder wird das Ganze eine Event-Dokumentation, um bei der nächsten Veranstaltung höhere Besucherzahlen zu generieren?

Wir brauchen ein klares Ziel vor Augen, um genauestens planen zu können.

Tipp

Es kann dann sehr hilfreich sein, Referenzvideos ähnlicher Projekte zu suchen und anzuschauen.

Auch ein Profi kann zu Rate gezogen werden oder eine bereits bestehende Idee evaluieren bezüglich der technischen Möglichkeiten oder des Marketingpotentials.

4. Um was geht es?

Ganz klar, ein Video über eine Spielzeuglokomotive ist nicht gleich ein Video über ein innovatives medizinisches Gerät wie hier.

Dies muss ebenfalls die Tonalität des Videos bestimmen. Spricht beispielsweise ein CEO über das Produkt eines Start-Up-Unternehmens, soll das ganze authentisch und neutral wirken.

Es geht hier aber auch darum, die Inhalte über die beworbenen Produkte, das Unternehmen oder Dienstleistungen hinaus genau zu definieren.

Tipp

Erzählen Sie eine Geschichte. Das gilt sowohl beim Bloggen als auch bei Videos. Emotionaler  Gehalt wird meistens als wertvoller empfunden.

Ein Beispiel ist die Story von Hadya Khalil im Video oben. Oft möchten wir den Zuschauern aber auch Informationen über ein komplexes Thema klar und verständlich erklären.

Es gilt hier, das Skript von vornherein unbedingt gut zu strukturieren, damit später auch der Zuschauer den Überblick behält. Ich garantiere Ihnen, er wird sehr schnell auf ein anderes Video klicken, wenn Sie ihm die kleinste Gelegenheit bieten, die Orientierung zu verlieren…

Wollen Sie uns auch Ihre Meinung zum Thema weitergeben? Haben diese Tipps geholfen? Hinterlassen Sie unten einen Kommentar. Oder lesen Sie gleich hier Teil 2 und erhalten Sie mehr Antworten zu wichtigen Fragen bei der Vorbereitung von Ihrem Marketing Video.

5. Was ist Ihre Meinung?

  • Was denken Sie, wie viele Minuten verbringen Sie damit, Videos auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop anzusehen?
  • Haben Sie bereits Erfahrungen mit Video Marketing gemacht? Positive oder negative? Was würden Sie beim nächsten Projekt anders und vielleicht besser machen?
  • Sind Sie interessiert daran, ein Video für das eigene Unternehmen, ein Event oder ein passendes Video zu einem Blogbeitrag zu machen? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen. Gerne antworten wir Ihnen so schnell wie möglich.
Einfluss muss man sich hart erarbeiten | Urheber: Kovalenko |auf Fotolia #86245218

Zusammenfassung: Mit welchen Social Media Influencers sollten wir zusammen arbeiten?
Checkliste: Erfolgreiche Markeneinführung von Parfums Givenchy mit Hilfe vom Social Media Audit.
Sind ältere männliche Semester die für uns beste Gruppe von Influencers?

Das Sponsoring mit Hilfe von Persönlichkeiten im Sport, Film oder Fashion zu bewerkstelligen ist ein teures Unterfangen (siehe Forbes Ranking). Weniger berühmte Persönlichkeiten bieten für viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) effektivere Möglichkeiten, Markenstärke wie auch Markenimage zu verbessern.

1.  Definition von Influence Marketing

Einfluss Marketing oder Influence Marketing beschreibt eine Person, welche eine starken Präsenz und hohen Ansehen auf bestimmten Bereichen geniesst. Deshalb könnte die Person für das Unternehmen in Sachen Marketing interessant sein
Zum Beispiel war die Tennisspielerin Maria Sharapova für einige Marken eine interessante Partnerin für das Marketing. Doch der Doping Skandal beendete diese Attraktivität für eine Marke wie Nike.
Ronaldo mag für Unterhosen ein guter Werbeträger sein, doch verdient Roger Federer immer noch ein mehrfaches an Sponsoring Einnahmen dank Nike, Gillette, usw.
Einfluss Marketing oder auf Neudeutsch Influencer Marketing (auch Influence Marketing) genannt fokussiert auf Personen die andere Menschen beeinflussen. Influencer ist ein um 2006 – 2007 entstandener und bekannt gewordener Begriff. Eine allgemeine Definition gibt es weder für Influencer Marketing noch für Meinungsführer.

Siehe Brand Strength: Wie sich Influence Marketing für Marken lohnt

Ein Influencer kann auch ein Kunde sein. Meinungsführerinnen können ihren Status als Influencer über ihren Blog, Bücher oder aber auch Auftritte an Konferenzen und TV Shows gewonnen haben.
[su_custom_gallery source=”media: 4752″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”189px” Title=”Wenn ich bei einer bekannten Marke arbeite, hilft dies meinem Personal Brand – doch werde ich deshalb als Experte wahrgenommen? Habe ich auf die Louis Vuitton Zielgruppe Einfluss?” alt=”Wenn ich bei einer bekannten Marke arbeite, hilft dies meinem Personal Brand – doch werde ich deshalb als Experte wahrgenommen? Habe ich auf die Louis Vuitton Zielgruppe Einfluss?”]
Aber auch bestimmte Gruppen haben Einfluss. Ich erinnere mich wie damals Johnson & Johnson mich anfragte ob ich als Uni-Professor bereit sei deren in 16 Wochen auf den Markt kommenden Rasier-Gel zu testen. Auch dies in der Hoffnung, dass meine vielen männlichen Studenten sich von mir beeinflussen lassen würden, dieses neue Produkt zu testen.
Die Schwierigkeit liegt wiederum dabei, die für uns besten Meinungs- oder Opinion-Leaders zu finden. Influencer Marketing muss dabei aufpassen, das es nicht als Schleichwerbung rüberkommt.

2.  Ohne Zielgruppe kein Social Media Audit

Hier braucht es eine genaue Definition der Zielgruppe wie z.B. Konsumenten, nach Geschlecht, Altersgruppe und Land.
Firmenkunden nach Branche, Grösse des Unternehmen und z.B. Produktanwendung.
[su_custom_gallery source=”media: 5035″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”542px” Title=”Auch Buecher be bekannten Verlagen führt zum Expertenstatus und Einfluss” alt=”Auch Buecher be bekannten Verlagen führt zum Expertenstatus und Einfluss”]
Manchmal sind die Menschen zwar prädestiniert andere zu beeinflussen (siehe World Economic Forum – Financial Times Journalisten). Doch nicht immer kommen die Inhalte gut beim Zielpublikum an.
Deshalb ist es für jeden Marketing Experten oder Manager wichtig zu wissen, wie man die für die Marke besten Influencer finden kann.
Die 50 Jahre alte Geschäftsfrau ist nicht unbedingt interessiert, die Besprechung ihrer Lieblings-Handtasche von einer 25 Jahre alten Blogger Ikone zu lesen.
Geschmäcker sind nicht nur nach Alter, Position und wo das Produkt genutzt werden soll (z.B. Arbeit, Ausgang, Weekend) verschieden. Auch Unterschiede nach Land und Sprache gilt es zu berücksichtigen (z.B. Süd- oder Nord-Deutschland).
Nur wenn wir die Zielgruppe genau definieren, können wir Ziele für Marketing Kampagnen festlegen. Dies wiederum ermöglicht es dank dem Social Media Audit zu eruieren ob die Influencer Kampagne ein Hit oder ein Flop war.

3.  Wo sind die Influencers für unsere Marke?

Warren Buffett sendet ganz selten einen Tweet auf Twitter. Trotzdem werden diese dann sorgfältig von Analysten und Investoren studiert.
Im Falle von Burberry, eine Nobelmarke (Luxus Brand) für Trenchcoats, ist Warren Buffett als Influencer nicht von Interesse. Trotzdem kann sich dies schlagartig ändern, wenn Buffett was über die Gewinnchancen der Firma schreibt.
Lesenswert: Cha, Meeyoung, Haddadit, Hamed, Benevenutot, Fabricio und Gummadi, Krishna, P. (2010).  Measuring influence in Twitter. The million follower fallacy. Proceedings of the Fourth International AAAI Conference on Weblogs and Social Media, p. 10 – 17. Aufgerufen am 8. Februar 2016 auf http://www.aaai.org/ocs/index.php/ICWSM/ICWSM10/paper/viewFile/1538/1826,2011
Wichtig ist, das wir den Offline wie auch den Online Einfluss berücksichtigen sollten.
Bevor wir uns auf die Suche nach solchen Personen machen, müssen wir die Kriterien festlegen mit deren Hilfe wir diese Personen identifizieren. Erst dann können diese selektioniert werden.
Doch welche Daten nutzen wir als Basis für diesen Prozess der Entscheidungsfindung und Selektion? Hier schafft der unten aufgeführte Ratgeber samt Checkliste die notwendige Abhilfe.
[su_box title=”Tabelle 1. Der Ratgeber: Antworten zu 3 Fragen führen zum Erfolg” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]

1.  Was wollen wir erreichen?

Am einfachsten ist es oft, wenn wir einmal die gewünschten Resultate definieren. Was ist das von uns gesetzte Ziel?
Eine Bloggerin schreibt über unsere Schuhe und postet auch ein Foto auf Instagram.
– Erhoffen wir uns, dass einige der LeserInnen sich inspirieren lassen und einen unserer Vertragspartner besucht um sich das Produkt zu kaufen,  und / oder
– erhoffen wir uns, dass sich einige Leser den Newsletter von DrKPI und Apple abonnieren?
Genügt es uns, dass die Marke bei gewissen Gruppen bekannter gemacht wird?
Wollen wir die Markenstärke / Brand Strength verbessern? Messen wir dann den Erfolg mittels der möglichen Steigerung der Bekanntheit unserer Marke bei der Zielgruppe?

2.  Was ist unser Zielpublikum?

Wenn wir die Ziele identifiziert haben, müssen wir uns daran machen, fest zu legen wie wir dieses Publikum erreichen können.
In der Konsumbranche können wir dies mit Hilfe von Gruppen machen. Diese werden z.B. nach Alter, Einkommen oder Geschlecht (z.B. Mann oder Frau) zusammen gestellt.
Im B2B Bereich machen wir uns Gedanken zur Grösse von Unternehmen die wir erreichen möchten (KMU = 96 oder mehr aller Unternehmen in Europa, oder andere). Dann gilt es abzuklären in welcher Industrie diese tätig sind. Ob Metallbauer oder Hotel, eine weitere Unterteilung bietet sich an nach Land oder Region. Ein bayrisches Gästehaus vermarktet sich anders als ein Familienpension in einer Hansestadt.
Desto genauer wir diese Arbeit erledigen wollen, desto schwieriger ist diese Arbeit. Sie zahlt sich jedoch insofern aus, indem die Wahrscheinlichkeit für den Misserfolg signifikant verringert wird.

3. Welche Art von Inhalten interessieren unsere Ziel- oder Kundengruppe?

Könnten diese an den Testresultaten eines Nutzers / Bloggers interessiert sein? Beispiele sind:

“Ich trug diese… zu Events. Beide waren…. Ein Paar trug sich für meine Füsse bequemer weil… “
“Wir unterzogen das iPhone und das Samsung S 7 den üblichen 5 standardisierten Benchmark Tests. Die Resultate zeigen…”

Die Definition und Erkenntnis welche Inhalte auf Resonanz oder Interesse beim Zielpublikum stossen – d.h. dem Leser Mehrwert bieten – ist Pflicht.

4. Definierte Ziele, Zielgruppen und Benchmarks = Voraussetzung für den Social Media Audit

Nur wenn wir die obigen Hausaufgaben gemacht haben, inklusive der Formulierung quantifizierter Ziele, werden wir unsere Kampagne genau auswerten können.
Ein Social Media Audit braucht die vorherige Erarbeitung der Zielvorgaben, Ressourcen Allokation, Budget, usw. Danach wird mit Hilfe des Audit und der schlüsselrelevanter Kennzahlen entschieden, wo Verbesserungen notwendig  sind. [/su_box]
Wenn wir die Informationen / Antworten zu den obigen Fragen schriftlich auf je 1 Seite dokumentiert haben, geht es umgehend auf die Suche nach Influencern (siehe Präsentationsfolien unten).
[su_spacer]
[embeddoc url=”http://blog.drkpi.de/wp-content/files/Fashion-Influencer-und-Content-Marketing-besser-gemacht-mit-DrKPI-BlogRank.pdf” width=”100%” viewer=”google” ]
[su_spacer]

Die DrKPI Methode zur Identifikation von Social Media Influencern:
Hier sichern sie sich die PDF Datei von 295KB als kostenloser Download

Die Folien oben zeigen, mit Hilfe des DrKPI Influencer Benchmark Tool können Marketing Fachleute eruieren, welche Influencers sich für eine Kampagne empfehlen.
Ebenfalls können wir genau messen, welche Influencers für unsere Marke in Frage kommen und welchen Einfluss diese mit ihren Lesern haben.
Bei einer Zusammenarbeit kann dann nach der Kampagne gemessen werden, wie genau die Inhalte die erwünschte Resonanz beim Zielpublikum erzeugten.

Schlussfolgerungen

Wichtig ist, sich bewusst zu sein, dass diese Arbeit nicht 100 % perfekt gemacht werden kann. Obwohl dies quantitativ gemacht wird, gibt es natürlich auch wichtige qualitative Aspekte zu berücksichtigen.
Doch gilt die Maxime: Fehler wenn immer möglich vermeiden ist Pflicht.
[su_box title=”Tabelle 2: Die Checkliste – 4 Fehler der Amateure welche Profis geschickt zu deren Vorteil nutzen” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]

1.  Hausaufgaben müssen gemacht werden

Die 3 Fragen in Tabelle 1 wurden weder gestellt noch schriftlich abgearbeitet. Eine Diskussion dieses Dokumentes mit Stakeholders (interessierten Gruppen) im Unternehmen wurde nicht gemacht.

2.  Bauchgefühl und Instinkt haben hier keinen Platz

Nur weil die Tochter eines Managers einen Styleblog mag, heisst dies noch nicht dieser Blogger ist ein Influencer für unsere Marke oder Produkte. Anhand der schlüsselrelevanten Kennzahlen oder KPIs muss dies recherchiert werden.

3.  Nabelschau darf nicht Trumpf sein

Anhand von unverständlichen Rankings wie solche von Klout, oder die Anzahl von Twitter Followers dürfen wir unsere Partner nicht auswählen.
Eine Resonanz von 0.012 % auf unsere Tweets von unseren Fans ist auch bei 2 Millionen Followers kein Garant, dass wir es mit einer einflussreichen Persönlichkeit zu tun haben.

4. Was lange währt, wird endlich gut

Kooperationen brauchen Zeit, Geduld und gegenseitigen Respekt wie auch Verständnis.
Erfolg bedingt, dass wir die Bedürfnisse und Ziele vom älteren Hobby und jüngeren Karriere-Bloggern verstehen. Danach zu handeln und auf Wünsche einzugehen, dass versteht sich von selbst.[/su_box]
Übrigens, Daten von einem Tool wie Klout zu glauben ist nicht empfehlenswert. Hohe Platzierung auf Klout heisst für den Durchschnittsnutzer (bis 55 Punkte) eigentlich nur, dass wir oft tweeten. Aber ist dies mit Einfluss gleichzusetzen?
Ebenfalls hat dieses Tool in der Vergangenheit Justin Bieber als wichtigeren Influencer als President Barack Obama eingestuft. Dieser Fehler wurde eliminiert. Doch die Ranking Kriterien sind immer noch ein Buch mit 7 Siegeln.
Ein Social Media Marketing und Social Media Monitoring Experte ist gut beraten, sich weder auf solche Zahlen zu verlassen, noch sich mit diesen zu brüsten (sie Image des Tweets unten auf Twitter)
[su_custom_gallery source=”media: 5079″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”112px” Title=”Hohe Platzierung auf Klout heisst eigentlich nur das man oft tweetet – aber ist das = Einfluss – Hier braucht das Monitoring Team wohl noch ein wenig Nachhilfe” alt=”Hohe Platzierung auf Klout heisst eigentlich nur das man oft tweetet – aber ist das = Einfluss – Hier braucht das Monitoring Team wohl noch ein wenig Nachhilfe”]

6. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

Aus unserem Beitrag: Wir helfen Marken sich zu verbessern
–  Wie haben sie ihre Influencers ausgewählt?
–  Welche Beispiele kennen Sie, wo die Messung der Kampagne gut und transparent gemacht wurde?
–  Wie messen Sie den Erfolg einer Influencer Kampagne?

Mehr erfahrenANKLICKEN - der DrKPI Blog Health Check

–  Ohne Plan kappt das “Content Seeding” nicht
–  60-Minuten Health Check: Content Marketing
–  Corporate Blog: 5 Tipps für knackige Überschriften
–  Facebook Zeitgeist: ABB, Google oder Ferrari?
–  Pew Studie – Social Media Nutzung USA nach Alter – Trendlinie weist von 2005 – 2015 führt nach oben
Ratgeber Strategie: 6 Regeln von den Profis

Teenagers gucken sich was an auf dem Smartphone - mobiles Internet | Urheber: ViewApart |auf Fotolia #76987797

In Kürze: Tipps für WhatsApp, Instagram, Facebook, usw. inklusive kostenlose TOOLS für das Handy.
Hilfe zur besseren Konzentration in der Schule, minimierte Risiken in Sachen Mobbing und Bullying, sowie ein verbesserter Datenschutz. 

Diesen Freitag habe ich die Möglichkeit, mich mit 11 bis ca 13 Jahre alten Schülern und Schülerinnen über Sicherheit, Datenschutz, Nutzung usw. in Sachen mobiles Internet auszutauschen.  Ich habe mir für diesen Tag viele Gedanken gemacht. Dabei fand ich auch Jugendmedienschutz: Empfehlungen der Carl-Schurz-Schule an Eltern wo es heisst:

Sammeln Sie Handys und mobile Spielkonsolen abends ein! In einer 5. Klasse laufen in deren WhatsApp- Gruppe an Wochentagen zwischen 22 und 6 Uhr bis zu 500 Nachrichten auf. Handys und Spielkonsolen über Nacht im Kinderzimmer führen unweigerlich zu Schlafmangel (platzieren Sie also auch keinen internetfähigen Computer im Kinderzimmer).

Das Telefon oder die Spielkonsole wegnehmen, ist oft nicht unbedingt praktikabel oder man vergisst es!
Auch scheint mir dies nicht notwendig.  Langfristig hilfreicher ist es, wenn wir unseren Kindern helfen, ihr Verhalten mit diesen Geräten zu optimieren. Nur ein solches Vorgehen hilft, ihnen die Technologie in den Griff zu bekommen, d.h.

nicht die Technologie kontrolliert den Schüler sondern die Schülerin kontrolliert die Technologie (d.h wann nutze ich diese, wie lange, wozu, usw. siehe Gattiker, 2001).

Dieser Beitrag ist ein Ratgeber für Schüler und Schülerinnen und hilft diesen die Handynutzung zu verbessern. Mit der Umsetzung der Tipps hier verringern sie das Risiko für Belästigungen, verbessern den Schutz der eigenen Daten und vermeiden Schlafstörungen (siehe auch  CH Studie).
Dieser Beitrag ist wie folgt strukturiert (eine Überschrift unten anklicken um diesen Teil zu lesen oder einfach weiter scrollen):

1. Gesundheit – Tipps & Tools
2. Datenschutz und Sicherheit – Tipps & Tools
3. Zeit Management- Tipps
4. Belästigungen minimieren: Checkliste & Einstellungen Handy
5. Mitdiskutieren – Slides runterladen
6. Cyberbullying vermeiden
7. Österreich stimmt uns nachdenklich

1.  Gesundheit hat einen Preis

Handynutzung beeinflusst unseren Schlaf, Konzentration, usw. (siehe detaillierte Daten einer Studie über Handynutzung).
Die Studiendaten zeigen, dass es sich für Schüler und Teenies lohnt, die folgenden 6 Punkte zu berücksichtigen.
[su_box title=”6 Punkte um die stetige Strahlenbelastung vom Handy zu minimieren” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]
Handystrahlen sind ungesund, deshalb sollten wir die folgenden Dinge tun:
1.  Mobile Internetnutzung einschränken: Es empfiehlt sich zu Hause immer das WLAN (drahtloses Netzwerk) zu nutzen.
2.  Handy am rechten Ohr halten:  Laut Forschung schwächt ein langes Telefongespräch auf dem linken Ohr unser verbales Gedächtnis für einige Zeit. Das heisst, am nächsten Morgen können wir uns bei der Prüfung weniger gut an die französischen oder englischen Vokabeln erinnern, welche wir gestern Abend so mühsam gelernt haben.
3.  Nachts das Handy  komplett ausschalten:  Ein eingeschaltetes Mobiltelefon stört unseren Tiefschlaf: Beispielsweise wenn es vibriert, tönt wenn eine SMS oder Snapchat-Mitteilung angekommen ist. Das Resultat ist, dass wir am Morgen früh weniger gut ausgeruht sind oder sogar Kopfschmerzen haben. Deshalb: Handy komplett ausschalten.
4.  Strahlung: Handy nicht ganz nahe am Körper tragen (z.B. Hosentasche oder am Gürtel angemacht). Zu Hause gut einen Meter weg auf dem Tisch oder der Kommode platzieren.
5.  Lange Telefongespräche vermeiden:  Wir rufen die Schulfreundin deshalb vom Festnetz auf ihr Festnetz an. Ansonsten nutzen wir den Computer und rufen mit Hilfe von Facetime, Google Hangout, Skype, usw. an.
6. Schlechte Verbindungen abbrechen: Die Strahlung ist bei schlechten Verbindungen höher. Entweder nochmals anrufen oder noch besser, Gespräch ganz kurz halten.
[/su_box]
Für unseren besten Schlaf und Höchstleistungen in der Schule gehen wir wie folgt vor:

Ab 20:00  Uhr ist das Handy/PC/IPad, etc. komplett ausgeschaltet.

Warum? Für den besseren Schlaf sollten wir 45 Minuten vor dem ins Betten Gehen das Handy nicht mehr nutzen. Ansonsten kann dies zu Schlafstörungen führen. Diese wiederum reduzieren dann am nächsten Tage unsere Konzentrationsfähigkeit in der Schule.
Aber was tun wenn wir Abends noch Hausaufgaben am PC oder Mac machen? Dann müssen wir das blaue Licht welches der Monitor oder Handy Bildschirm ausstrahlt minimieren. Das sogenannte blaue Licht, welches der Monitor ausstrahlt, ist dafür verantwortlich, dass wir länger wach bleiben.
Dies können wir mit Hilfe einer Software tun. Diese filtert Abends das blaue Licht aus und passt die sogenannte “Farbentemperatur” auf unserem Monitor an.

Resultat: Die installierte Software hilft Dir schneller einschlafen zu können. Trotzdem, 45 Minuten vor deiner Bettzeit ist Schluss!

f.lux Software – am Abend blaues Licht vom Monitor verringern = besseren Schlaf.
Kostenlos für Android Mac und PC …. etwas schwierige Installation für iOS

Übrigens, bevor wir abends im Bett das Licht löschen, empfiehlt es sich ca. 10 – 20 Minuten was auf Papier zu lesen (nein nicht auf dem Handy!). Dies hilft beim Einschlafen garantiert !
Oftmals müssen wir den Batterie-Sparmodus auf dem Handy ausmachen, damit der Google Play Store richtig funktioniert – so wird es gemacht wie hier angezeigt von #DrKPI

2. Datenschutz kostet

WhatsApp kostet nichts, weil Facebook (die Besitzerin) Daten über unser Nutzungsverhalten sammelt (mit wem chattest du, wie oft, wann, schickst du Fotos, usw.)
Mit der Akzeptierung der Nutzungsbedingungen haben wir dieser Datensammlung zugestimmt.
Diese Informationen werden  auf YouTube, Facebook, usw. genutzt, um uns Werbung zu zeigen, die uns vielleicht interessieren dürfte.
Swisscom, Deutsche Telekom, A-1 oder z.B. Sunrise wissen genau, wo wir um welche Zeit mit dem Handy gewesen sind (z.B. Schulweg, Fussballplatz, Migros beim Einkaufen).
Auch das GPS nur dann auf dem Smartphone einschalten, wenn wir es wirklich brauchen.
Wir können die Flut der Informationen, welche wir diesen Plattformen mit ihren Apps übermitteln teilweise einschränken wie z.B.:

  • Plattform nicht nutzen oder nur 1 für Chats,
  • Handy ausschalten – warum nicht, und
  • Facebook gewisse Dinge nicht erlauben (z.B. Fotos mit uns als Person dürfen nicht mit unserem Namen getagt werden).
Wichtig ist, dass wir immer zuerst überlegen, bevor wir etwas tun wie z.B.: Wenn ich das tue, wie findet das Oma, Grossvater, Mutter, Vater, Lehrerin, Kollegen, Arbeitgeber ….

Ein unvorteilhaftes Foto auf Facebook oder Instagram kann uns in der Zukunft schaden.  Beispielsweise, was antworten wir beim Interview für einen Ausbildungsplatz / Lehrstelle, wenn uns der mögliche Arbeitgeber fragt:

Was hast du dir dabei gedacht, als du diesen Schnappschuss aufs Netz hochgeladen hast?

Tool für User: Hilft Dir Deine Privatsphäre besser zu schützen

Wenn du Deine Privatsphäre schützen oder den Datenschutz verstärken willst, gibt es seit ein paar Monaten die kostenlose App Privacy Fix .
Installation auf http://privacyfix.com/start/install
2016-05-20 — Leider wurde Privacy Fix von AVG vom Netz genommen, es kann deshalb nicht mehr runter geladen werden.

3. Zeit Management

Online Games spielen ist toll. Doch all dies braucht viel Zeit.
Somit müssen wir den Zeitverbrauch einteilen. Ansonsten kommen die Eltern nach Hause und der Geschirrspüler ist immer noch nicht ausgeräumt. Und dies obwohl uns die Eltern dieses kleine Amt heute Morgen zugeteilt haben.
Oder noch schlimmer, die Hausaufgaben habe ich heute nach der Schule nicht gemacht…  Doch all dies können wir vermeiden, wenn wir die folgenden 4 Tipps befolgen.
[su_box title=”4 Punkte die uns helfen das Handy effektiver zu nutzen UND Ärger zu vermeiden” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]
Zeit sparen und Sicherheit verbessern
1. Weniger ist besser: Nur 1 oder 2 WhatsApp, Snapchat Gruppen beitreten (d.h. jede Gruppe hat gut 200 WhatsApp Mitteilungen am Tag – lenkt ab, braucht Zeit).
2. Fragen nicht über WhatsApp oder SMS: Fragen stellen und über diese Technologie beantworten – z.B. über Schulaufgaben – sind immer zeitaufwendig.  Direkt anrufen und Frage stellen. Das geht fast immer schneller.
3. Konzentration auf das Wichtigste: In der Kirche, Schule, beim Frühstück oder Nachtessen das Telefon ausschalten oder aber auf lautlos (nicht auf vibrieren) einstellen.
Legt das Handy weg vom Tisch auf das Pult oder die Kommode. Das erlaubt uns, uns besser zu konzentrieren oder mit den Anderen am Tisch zu reden.  Lassen wir uns nicht ablenken.
4.Zeitlimiten setzen: Beschränken wir das Gamen auf die gleiche Anzahl Minuten welche wir uns täglich sportlich betätigen. Das heisst, 1  Std. Sport gemacht, jetzt Gamen wir eine Stunde.
Aus Eigeninteresse, beschränke das Gamen auf 2 Std. am Tag. Rede lieber mit Freundinnen oder sei draussen.
[/su_box]

4.  Belästigungen vermindern

Auch als Ausbildner, Lehrer, Schulpsychologe müssen wir uns Gedanken machen, was wir auf Facebook oder Instagram posten.
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
[su_custom_gallery source=”media: 5330″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”435px” Title=”Instagram: Schnappschüsse von sich selber mit viel Haut sind nicht empfehlenswert” alt=”Instagram: Schnappschüsse von sich selber mit viel Haut sind nicht empfehlenswert”]
Fotos (siehe oben) welche zu viel Haut zeigen sind auch für Erwachsene Ausbildner oder Lehrmeister nicht empfehlenswert.
Für Kinder und junge Erwachsene sind solche ein Tabu.
[su_custom_gallery source=”media: 5332″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”622px” Title=” Linus hat seit er 11 ist ein Konto auf Instagram – zeigt aber keine Schnappschüsse von sich selber” alt=”Linus hat seit er 11 ist ein Konto auf Instagram – zeigt aber keine Schnappschüsse von sich selber”]
Das obige Instagram Konto eines 12 jährigen Buben zeigt nur Fussballschuhe. Er postet die für ihn besten Modelle. Keine persönlichen Fotos.
Ebenfalls hat er sich entschieden, je nach Inhalt eine anderes Konto auf Instagram zu nutzen. Doch gibt er nie seinen persönlichen Namen an.
Übrigens, du kannst ganz einfach auf dem Handy von einem auf das andere Instagram Konto wechseln.
Was wir berücksichtigen müssen, um mögliche Belästigungen zu minimieren, zeigt die folgende Checkliste.
[su_box title=”Bullying, Belästigungen: 6 Tipps wie wir dieses Risiko minimieren können” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]

1. Alle Inhalte, welche wir aufs Netz posten (z.B. Instagram), sind für LANGE Zeit einsehbar.

Ein dummes Foto, mit welchem dein Freund blossgestellt wird, sollten wir nicht hochladen oder mit dem Handy mit Freunden teilen.
Diese Foto könnte dem Freund/Freundin sogar Probleme bei der Suche nach einer Lehrstelle verursachen, wenn es z.B. der mögliche Arbeitgeber sieht.
Tipp: Am besten nur Fotos welche auch in einer Zeitung erscheinen könnten, keine Personen, nur Spielzeug, Landschaften, Zug, Flugzeug, Puppe, etc.

2. Tief durchatmen: Abklären ob Personen in Foto / Video einverstanden sind, dass dieses publiziert werden.

Haben wir einen Freund entdeckt, wie er was Blödes tut? Ist es wirklich schlau ein Foto zu machen, welches ihn in dieser misslichen Lage zeigt? Noch schlimmer, sollen wir dies dann über Facebook, Instagram Snapchat oder Lime teilen?
Tipp: Niemals eine Bekannte oder einen Bekannten in einer peinlichen Situation fotografieren. Alles was auf Facebook hochgeladen wird ist, öffentlich egal wie Eure Einstellungen sind (siehe Gerichtsurteile).
Ohne ausdrückliche Zustimmung der in der Foto aufgeführten Kinder / Erwachsenen, dürfen wir eine Foto, in dem sie zu sehen sind weder auf Facebook posten, noch über WhatsApp versenden.  
Für Kinder – da minderjährig – heisst dies, wir brauchen die Einwilligung der Eltern, ob wir ein Foto posten dürfen. Klar, das ist mühsam oder ätzend, aber Gesetz ist Gesetz!

3. Bevor wir etwas posten, die Sache überschlafen

Es lohnt sich fast nie von der Tanzfläche oder der Familienparty eine Foto sofort ins Netz zu stellen. Schaut Euch die Fotos morgen nochmals in aller Ruhe und ausgeschlafen an. Vielleicht will eine Person in der Foto gar nicht, dass die Foto ins Netz gestellt wird.
Tipp:  Grundsätzlich gehören Partyfotos nicht auf das Netz. Jemand kann diese dann kopieren und für andere Dinge nutzen. Das kann sehr grosse Probleme verursachen wie z.B. Belästigungen der Person über Chat, eMail, SMS, usw.

4. Positive Einträge kommen bei Lesern gut an.

Schreibt keine negativen Sachen im Netz. Obszönitäten, Fluchwörter, usw. sind bei vielen Nutzern verpönt. Cool ist wer Positives schreibt (siehe Forschung).
Tipp:  Alles, was wir auf Instagram, WhatsApp oder Facebook posten, kann vor Gericht gegen uns verwendet werden (siehe z.B. FR, CH und DE Gerichtsurteile).

5. Der Test: Grossmutter, Freund/Freundin, Lehrer/In, Tante/Onkel, Freunde

Würde dein Vater oder die Grossmutter es als cool finden, wenn du diese Foto publizierst, in welcher Dein Freund auf der Toilette sitzt oder in der Nase bohrt?
Tipp:  Immer überlegen was die Freunde oder die Familie denken, wenn sie erfahren, dass Du dieses Foto hochgeladen hast oder der Autor dieses Beitrages bist. Wenn diese die Nasen rümpfen könnten, Finger weg…. es gibt sonst Ärger.

6. Wenn immer möglich – Handy aus

Spätestens 45 Minuten bevor wir ins Bett gehen wird unser Handy, PC und Game Console ausgeschaltet, d.h. runtergefahren und weg vom Netz.
Tipp: Ausmachen der Geräte. Danach diese über Nacht mindestens 3 Meter vom Bett weg entfernt deponieren. Morgens erst nach dem Frühstück EIN Gerät einschalten und keine Zeit unnötig damit verbringen, WhatsApp, etc. zu checken.
[/su_box]
[su_custom_gallery source=”media: 6049″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”550px” Title=”Jungs schauen sich was an auf dem Handy| Urheber: ViewApart |auf Fotolia #97351679″ alt=”Jungs schauen sich was an auf dem Handy| Urheber: ViewApart |auf Fotolia #97351679″]
Hier noch 3 Dinge.
[su_box title=”Tipps in Sachen Datenschutz und Sicherheit – Einfach erklärt” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]

1.  Facebook

Die wichtigesten Einstellungen müssen wir unter Datenschutz Privacy machen.  Wenn Du Hilfe brauchst, das Migros Magazin hat das mit Screenshots toll erklärt.
Übrigens, ein versteckter Link ermöglich das Löschen des Facebook Konto.

2. Instagram

Auf der Instagram-Website klickt man nach der Anmeldung zunächst auf „Profil bearbeiten“. Ganz unten können wir einstellen, ob die Beiträge öffentlich und für jeden Instagram-Benutzer sichtbar sind oder ob die Posts privat und nur von zugelassenen Kontakten eingesehen werden können.
Ist der Schalter “Posts are private “ auf der rechten Seite – bei Android-Geräten kann man das Kontrollkästchen aktivieren – dann sind Posts privat. ABER aufgepasst, ob es dann jemand kopiert und über Facebook verteilt, können wir damit nicht verhindern!
Das Konto kann gelöscht werden, indem wir nach unten scrollen. Da finden wir auf der rechten Seite den Link „Ich möchte mein Konto löschen“.

3. WhatsApp

Hier die Erklärungen zu den wichtigsten Einstellungen.
Achtung! WhatsApp ermittelt Telefonnummern des Anrufers und des Angerufenen, Beginn des Anrufs und Dauer des Anrufs und weitere Dinge. Anhand solcher Metadaten kann man sehr genaue User Profile erstellen.

PS.

All diese 3 Applikationen gehören Facebook. Also Vorsicht: Inwieweit die Daten über Nutzer zwischen diesen Plattformen von Facebook genutzt werden, ist noch nicht ganz klar.[/su_box]

Interessante Links

Schüler und Eltern Infos: Seite der Primarschule Holderbach – Stadt Zürich
Mackenzie Dawson(2016-02-26). How social media is destroying the lives of teen girls. New York Post. Aufgerufen am 2017-02-29 auf http://nypost.com/2016/02/21/how-social-media-is-destroying-the-lives-of-teen-girls/
Higgins, Kathryn (2016-02-25). Judges need social media savvy, warns new research. Aufgerufen am 29. Februar, 2016 von http://www.globallegalpost.com/global-view/judges-need-social-media-savvy-warns-new-research-10550122/#.VtNDyKYsICY.twitter
CH – Bundesamt für Gesundheit – Merkblatt Mobiltelefon
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Handy ohne Risiko? Mit Sicherheit mobil – ein Ratgeber für Eltern. https://www.jugendundmedien.ch/digitale-medien/smartphones-tablets.html
Peter K. Smith, Helen Cowie, Ragnar F. Olafsson, and Andy P. D. Liefooghe (July/August 2002). Definitions of bullying: Differences, in a fourteen-country international comparison. Child Development, Vol. 73, Number 4, p.1119–1133
Weitere Information zum Thema Cyberbullying aus Forschungsarbeiten

5. Mitdiskutieren – Slides runter laden

– Welche App nütz du öfters als andere? Was ist an der App so toll?
– Welchen Tipp hast Du für Schüler (eine App, Tipp zum Zeit sparen, usw.)?
– Wievielen Gruppen bist du auf WhatsApp beigetreten?
– Wie lange gamest du am Tag auf dem Handy, PC, Play Station 4 oder Xbox One?

Slides zum Anschauen / Downloaden

Download der Folien – PDF Datei – 315 KB

[embeddoc url=”http://blog.drkpi.de/wp-content/files/2016-05-11-DrKPI-6-Klasse-Helene-Hora-Schulhaus-Zurich.pdf” width=”100%” viewer=”google”]

6. Wie vermeide ich Cyberbullying

Hier erklären wir, was Cyberbullying ist und wie Schüler es schnell selber identifizieren können.
Auch wie wir vermeiden, dass wir selber Cyberbullying betreiben, ist erklärt.
[su_box title=”Tipps in Sachen Datenschutz und Sicherheit – Einfach erklärt” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]
Was ist Cyberbullying? Forschung mit Schülern in 14 Ländern mit verschiedenen Sprachen zeigt, dass Cyberbullying und Cybermobbing als Synonyme verwendet werden (siehe Smith, Cowie, Olaffson…) . Das heisst sie meinen dasselbe.
Dabei werden die Worte genutzt, um eine Situation am Arbeitsplatz oder im Schulkontext zu beschreiben.
CyberBulling ist, wenn eine Erwachsener, ein Kind oder ein Teenager einen anderen Menschen bedroht, quält oder erniedrigt. Dabei nutzt er oder sie das Internet wie z.B. PC, iPad oder Handy um z.B. denunzierende, kompromittierende oder falsche Informationen zu verbreiten..
Beispiel ist eine WhatsApp Mitteilung die z.B. falsche Dinge über die andere Person verbreitet. Auch kann eine SMS Lügen oder peinliche Wahrheiten über den gemobbten Schüler verbreiten. Bsp. Robi auf der Toilette / WC.
Wichtig. Ob etwas dem Mobbing oder Cyberbullying entspricht, hängt primär von der Wahrnehmung / dem Empfinden der belästigten, lächerlich gemachten und blamierten Person ab.
D.h. wenn Robi es eine Blamage findet, dass dieses Foto von ihm auf der Toilette auf WhatsApp an alle Klassenmitglieder verschickt wird, dann sind wir schon beim Cyber-Mobbing (oben wäre dies Robi).
Zuerst überlegen. Die Dinge überschlafen, bevor wir was versenden. Fragen wir uns erst einmal, wie sich der auf den Arm genommene Schüler fühlen wird, wenn er die WhatsApp Message sieht.
Haben wir Zweifel? Finger weg und keine Nachricht versenden.
Strafrecht und Freunde: Derjenige, der mobbt, riskiert auch ganz schnell seine Freunde zu verlieren! Strafrechtliche Konsequenzen hat cyber-mobbing in vielen Ländern. Auch in der Schweiz (siehe ganz am Ende hier im Beitrag – Bundesrat).
Deshalb, wenn du das Gefühl hast, dass du gemobbt wirst, dann unverzüglich Eltern und Lehrerin informieren.[/su_box]

Bsp. Österreich stimmt uns nachdenklich

Strohmeier und Gradinger (2013) schlagen vor, um von Bullying zu sprechen, brauche es 3 konstituierende Kriterien folgender Art, nämlich:

1.  Vorliegen einer bewussten aggressiven Handlung;
2.  das wiederholte Vorkommen dieser Handlungen und
3.  ein Machtungleichgewicht zwischen Beteiligten, d.h. Täter und Opfer

Gradinger Petra, & Strohmeier Dagmar. (2013). Cyberbullying – Mobbing in neuen Medien: Prävalenzen, Komorbidität und Motive. Psychologie in Österreich, Nr. 1, 7-12. Aufgerufen am 16 Mai, 2016 von
https://www.boep.or.at/download/54f0a5cd6461357e62040000/Gradinger_Strohmeier_Cyberbulling_01.pdf
In Österreich wird die obige Definition von der Schulpsychologie in Materialien an Eltern weiter empfohlen. Da regen sich bei mir Zweifel, ob unsere Nachbarn aus Österreich sich auf dem richtigen Pfad befinden.
Die Definition anhand der obigen 3 Kriterien erinnert an die 60er Jahre in Sachen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Derjenige der belästigt oder mobbt ist sich nicht unbedingt bewusst, dass er dies tut.
Auch muss die Belästigung oder das Mobbing nicht mehrmals vorkommen, um dem Betroffen Schaden zuzufügen. Schon das Versenden der Foto und das immer wieder aufkommende Getuschel in der Klasse darüber, empfindet die Schülerin sicher als Schikane und fühlt sich gequält.
Zu guter Letzt, auch wenn der Kollege oder Mitschüler nicht mehr Macht besitzt als der Betroffene, kann er trotzdem ein Bully sein und/oder die andere Person mobben.
Natürlich, die rechtliche Definition von Cyber-Mobbing oder Cyberbullying wird sich anhand der Gerichtspraxis entwickeln müssen. Da sind wir noch am Anfang.
Bei Cyberbulling kann es sich um eine Straftat handeln wenn z.B. Erpressung (Art. 156 StGB), üble Nachrede (Art 173 StGB), Verleumdung (Art 174 StGB), Beschimpfung (Art. 177 StGB), Drohung (Art. 180 StGB) oder Nötigung (Art. 181 StGB) vorliegen (siehe Bericht des Bundesrates, 26. Mai, 2010. Schutz vor Cyberbullying, S. 22).

10 best free tools for monitoring social media smartly

In Kürze: Die #helpilayda Campaign hat mehr als €600’000 an Spenden gesammelt.
Hier präsentieren wir die von uns für die Kampagne genutzten Social Media Monitoring Tools.
Zu jedem Tool gibt es einige Kommentare und einen Screenshot.
Ebenfalls präsentieren wir 2 Checklisten die uns halfen das Monitoring besser und einfacher zu bewerkstelligen. 

Menschen sind bereit Geld zu spenden.  Doch wie z.B. die isländische Sängerin Björk erfahren musste, es ist nicht einfach jedes gemeinnützige Projekt dank Crowdfunding zu realisieren.
In unserem Falle wollten wir mit Hilfe einer Crowdfunding Kampagne Mittel sammeln, um einem todkranken Mädchen die lebensrettende Therapie in den USA zu ermöglichen.
Dieser Eintrag ist Teil unserer Serie zu Big Data und Crowdsourcing.
Hier ist die Checkliste welche wir nutzten, um etwelche Fehler in Sachen Monitoring während der Kampagne zu vermeiden.
[su_box title=”Tabelle 1. Richtiges Planen für das erfolgreiche Monitoring: 5 wichtige Schritte” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1. Plan – was wollen wir erreichen?
Plan war €1Mio zu sammeln. Danke hohem Ziel haben wir uns noch mehr angestrengt. Wir sind fast angekommen, aber es gibt noch Einiges zu tun.
2. Wie sollten wir Social Networks nutzen?
Facebook Seite von Ilayda muss genutzt werden. Prominente sollen wenn möglich mit kurzen Selfie-Videos mitmachen. Diese können dann geteilt werden.
Weitere Kanäle wie z.B. Blogs von unseren Freiwilligen müssen mit Inhalten gefüllt werden wie z.B. Campaigning Summit Switzerland: #helpilayda Spendekampagne.
3. Wie stellen wir sicher, dass viele Leute spenden?
Wir fahren zweigleisig Geschäfte werden direkt angegangen (z.B. eMail und Telefon) um dadurch grössere einzelne Spenden zu erhalten.
Kleinere Spenden versuchen wir z.B. über YouTube, zu bekommen.
4. Wie bekommen Spender Feedback zum weiteren Verlauf der Krankheit?
Wir haben die Spender über verschiedene Social Media Plattformen orientiert wie z.B. Twitter oder Facebook.
LinkedIn oder Xing Updates wurden rege genutzt.
Ebenfalls wurde die Facebook-Seite der Ilayda regelmässig mit Updates gefüttert.  Auch Partner Webseiten informieren um den Verlauf der Spendekampagne.
Wir nutzen diese Kanäle weiterhin um Spender über die Behandlungsverlauf und die Fortschritte der Patientin zu orientieren.
5. Wie machen wir ein effektives Monitoring?
Wir haben ein einfaches Monitoring eingesetzt. Es sollte uns primär zeigen, wo wir auf Tweets, Facebook Einträge, usw. antworten mussten. Auch half das Monitoring mit zu entscheiden, wo ein Anruf an den möglichen Spender der Auslöser zum Spenden sein könnte.  [/su_box]
In diesem Beitrag geht es um Social Media Monitoring. Dies stellt einen Teil der Arbeit der Analysten dar.
Social Media Analytics und Web Analytics folgen in den nächsten paar Wochen. Auch in diesen Beiträgen werden wir Euch die Tools vorstellen, welche wir in dieser erfolgreichen Crowdfunding Kampagne genutzt haben.
[su_custom_gallery source=”media: 5596″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”599px” Title=”Effektives Campaigning braucht Monitoring, Analytics und Analyse” alt=”Effektives Campaigning braucht Monitoring, Analytics und Analyse”]

Wir haben die unten aufgeführten Tools allesamt kostenlos genutzt.

1. Social Media Monitoring – Wo wird was über uns gesagt

Wie die obige Grafik zeigt, hier geht es darum wie oft das Unternehmen oder unsere Kampagne im Internet erwähnt wird. Deshalb gilt es Social Networks, Blogs und Webseiten, usw. ins Monitoring mit einzubauen. Hier ein paar Tipps.

1.1. Einstellungen auf Social Networks wie z.B. Twitter

Es gibt für Nutzer auf den meisten Netzwerken viele Daten kostenlos. Bei Twitter loggt man sich z.B. ein. Danach können wir einige Optionen einstellen.
Settings bei Twitter: Diese Optionen waehlen und sie erhalten einen Alert wenn jemand den Tweet liked, re-tweeted, usw. Um die Einstellungen wie hier rechts angezeigt einstellen zu können, loggen sie sich einmal auf Twitter in ihrem Konto ein. Danach Twitter Settings anklicken und die Einstellungen nach Wunsch anpassen.
Jedesmal wenn Twitter jetzt sieht, dass jemand einen Tweet von Ihnen re-tweeted, erhalten sie eine eMail. Diese geht an die Adresse welche sie dem Twitter Konto zugeteilt haben.
Sie denken sie kriegen viele eMails mit diesen Einstellungen?
Bei 95% der Nutzer ist es höchstens 1 oder 2 eMails am Tag. Die Flut ist also überschaubar.

1.2 Ein gutes Schlagwort mit Hashtag ist Pflicht

Ein Hashtag ist ein Gartenhag #. Diesen stellen wir vor das Schlagwort wie z.B. #helpilayda.
Das Schlagwort sollte möglichst kurz sein und aussagekräftig.  Nicht der Firmenname ist hier wichtig.
Wir wollen einen aussagekräftiges Schlagwort, welches auch aus 2 Wörtern zusammengesetzt sein kann. Beispiel ist #SocBiz welches sich aus Social und Business zusammensetzt.
Egal welches Schlagwort, testen und nochmals testen ist ratsam.
Wir müssen sicher stellen, dass der Hashtag nicht noch für andere Zwecke gebraucht wird. Z.B. wollten wir für den Careum Congress 2014 in Basel einen Hashtag.
Wir dachten an CC14, doch dieser wurde für Country Music genutzt. Somit endeten wir mit #CC14B (Careum Congress 2014 Basel).  Der Campaign Summit Switzerland nutzt CCCH. Dieser wird dann jedes Jahr mit der Jahreszahl ergänzt.  Beispiel für 2017 ist #CSCH17. Dies ermöglicht die Nutzung eines Hashtag schon gut ein Jahr vor dem Event.
Auch bei Facebook, Google Plus, Instagram, usw. funktionieren Hashtags. Deshalb sollten wir diese überall auf dem Facebook oder Google Plus Post wie auch im Tweet nutzen. Wir erklären dies gleich noch genauer.
Es empfiehlt sich ca. 3 Hashtags pro Tweet zu nutzen. Aber wir haben für die #helpilayda manchmal auch mehr genutzt. Das ging gut wie z.B.:

#helpilayda #crowdfunding: Ilayda bedankt sich bei allen Spendern http://blog.drkpi.de #CARTcells #Leukämie

Der obige Tweet ist 102 Zeichen (Maximum 140) lang. Somit kann er ohne weitere Arbeit von einem Follower auf Twitter Re-Tweeted werden. Wichtig, denn das spart dem Follower Arbeit…

1.3 Suchen nach unserem Hashtag #helpilayda

Auf Twitter können wir dann z.B. mit Hilfe unseres Schlagwortes mit Hashtag suchen. Wir besuchen dazu http://search.Twitter.com.
Die Links unten zeigen die Suchresultate auf verschiedenen Social Networks wie z.B.:

Twitter Suche nach: #helpilayda
Google Plus: Suche nach #helpilayda
– Facebook Suche nach #helpilayda

Auch auf den Suchmaschinen selber kann man den Hashtag eingeben wie hier:

– Google
BING

2. Effektive Suchanfragen: Gewusst wie

Bei den Suchanfragen ist es immer wichtig, dass wir die Eingaben korrekt erstellen. Die Tabelle 2 unten gibt 5 Tipps, welche wir nutzten um effektivere Suchanfragen zu machen.  Das Twitter Beispiel unterhalb der Tabelle 2 zeigt die Resultate einer solchen Suchanfrage auf http://Search.Twitter.com
[su_box title=”Tabelle 2: Welche Basis-Operatoren soll ich bei der Suchanfrage nutzen?” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1. Alle Operanden müssen in Grossbuchstaben getippt sein.
Siehe Image unten, wenn wir statt AND das Word “and” mit Kleinbuchstaben eingeben, gibt es Null Resultate auf unsere Suchanfrage.
Deshalb beachten. Die Operatoren müssen immer GROSS geschrieben sein.
2. A AND B

Crowdfundung AND helpilayda  oder aber mit dem Hashtag, dann ist es #Crowdfunding AND #helpilayda (siehe Image unten).

A AND B heisst suche alle Tweets oder Blogeinträge mit den Schlagwörtern Crowdfunding und helpilayda

3. A NOT B

Alle Tweets mit den Hashtags #Crowdfunding aber nicht mit #helpilayda.

Diese Suchanfrage ohne Gartenhag resultiert darin, dass viel mehr Tweets in den Suchresultaten angezeigt werden.

4. A AND NOT B

Crowdfunding AND NOT Krebs. Dieser Suchauftrag hat zu folge, dass in den Suchresultaten alle Tweets oder Blogeinträge (z.B. auf Google) angezeigt werden, welche das Wort Crowdfunding beinhalten aber nicht das Wort Krebs.

5. A AND (B OR C)

Crowdfunding AND (helpilayda OR Krebs) – dies zeigt uns alle Tweets oder Webseiten wo Crowdfunding vorkommt. Zusätzlich muss noch eines der beiden Wörter helpilayda oder Krebs vorkommen.

Tipp 6 unten geht nicht auf Twitter aber funktioniert z.B. auf Google oder Bing

6. “?” oder “*” Platzhalter

Der “?” Platzhalter steht für genau ein beliebiges Zeichen in einem Suchbegriff. Er kann an jeder Stelle eines Suchbegriffs stehen (ausser am Anfang).

Der “*”-Platzhalter steht für ein oder mehrere beliebige Zeichen in einem Suchbegriff.

Globalization, Globalisierung können wir mit Globali* suchen.

Crowdsearching, Crowdfunding, CrowdSpenden, CrowdHelp, usw. suchen wir z.B. mit crowd* 

Doch oft erhalten wir bessere Resultate von der Suchmaschine, wenn alle Worte ausgeschrieben sind.

[/su_box]
[su_custom_gallery source=”media: 5830″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”567px” Title=”Die sog. Beooleschen Operatoren sind wichtige Elemente zur Nutzung der Keywords bei einer Suchanfrage.” alt=”Die sog. Beooleschen Operatoren sind wichtige Elemente zur Nutzung der Keywords bei einer Suchanfrage.”]

4. Interessante Tools für Social Media Analytics

Hier kommen die Tools welche wir bis heute nutzen. Ebenfalls haben wir noch einige aufgeführt welche wir getestet haben, aber heute eher sollten wenn überhaupt nutzen.

3.1 Tweetdeck von Twitter

Tweetdeck wurde von Twitter übernommen. Es offeriert ein Monitoring für Twitter. Dazu besuchen wir den Chrome Web Store für das kleine Add On as wir im Chrome Browser benötigen. Auch Firefox hat einen Add-on für Tweedeck.
[su_custom_gallery source=”media: 5786″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”493px” Title=”Tweet – kleiner Browser Plugin – hilft dem Monitoring von Hashtags auf Twitter” alt=”Tweet – kleiner Browser Plugin – hilft dem Monitoring von Hashtags auf Twitter”]
Wie oben angezeigt können wir unseren Browser nutzen und uns bei Twitter einloggen. Wir haben im obigen Bild 3 Hashtags genutzt #CSCH17 (Campaign Summit 2017 in Zürich), #DrKPI (das Blogger Analytics Tool), #helpilayda (unsere Crowdfunding Kampagne).
Plus: Das Tool ist kostenlos und monitored wie oft ein Hashtag auf Twitter von wem genutzt wird..
Weniger gut: Manchmal wird der  Fluss von Tweets schon fast wieder ein wenig viel… aber das geht meistens vorbei.

3.2  Mentions

Unten sehen sie ein Screenshot von Mentions.
[su_custom_gallery source=”media:5773″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”379px” Title=”Sich auf Mention registrieren, Facebook und Twitter Konto eintragen und hashtag den wir nutzen, es wird monitored.” alt=”Sich auf Mention registrieren, Facebook und Twitter Konto eintragen und hashtag den wir nutzen, es wird monitored.”]
Mentions gibt einem die Facebook oder Twitter Angaben wie oft wir selber den Hashtag verwendet haben.
Plus: Das Tool ist kostenlos und monitored Facebook und Twitter.
Weniger gut: Der Rest des Web wie Webseiten wird lückenhaft wenn überhaupt (z.B. Webseiten, Blogs, etc.) ins Monitoring einbezogen.

3.3 Talkwalker

Talkwalker ist sehr ähnlich wie Mentions.  Anhand der eingegebenen Daten und Schlagwörter versucht es einem diese mit Hilfe einer eMail zukommen zu lassen.
[su_custom_gallery source=”media: 5782″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”493px” Title=”Bei Talkwalker fehlen viele Webseiten. Das Unternehmen hofft dann auf die Hilfe der Nutzer welche auf die Blogs auf Twitter oder Facebook verweisen.” alt=”Bei Talkwalker fehlen viele Webseiten. Das Unternehmen hofft dann auf die Hilfe der Nutzer welche auf die Blogs auf Twitter oder Faceook verweisen..”]
Talkwalker ist eher auf Europa fokussiert als Mentions. Das letztere hat vor allem Nord Amerika im Auge.
Plus: Das Tool ist kostenlos und monitored Facebook und Twitter.
Weniger gut: Der Rest des Web wie Webseiten wird lückenhaft ins Monitoring einbezogen.

3.4 Google Trends

Ist einfach zu nutzen. Bring sehr viel bei grossen Kampagnen. Ansonsten werden keine Grafiken angezeigt wie z.B.

DrKPI AND helpilayda (keine Angaben da zu wenig Suchanfragen für beide Schlagwörter zusammen)


Plus: Das Tool ist kostenlos und monitored Google Plus, Search auf Google, usw.
Weniger gut: Wie und wo es die Daten findet ist unklar. Ausser bei sehr vielen Suchanfragen kann wenig angezeigt werden.

Oft genannt. Test gemacht, nicht genutzt

Die Tools unten werden immer wieder von Bloggern erwähnt. Doch für uns waren diese nur bedingt hilfreich mit der Helpilayda Kampagne.
Das heisst, die gelieferten Daten waren entweder unvollständig, oder aber nicht sehr genau.
Wir erwähnen diese nur deshalb, dass Sie ebenfalls die Möglichkeit haben diese auf einfache Art zu testen.

3.5 Google Alerts

Google Alerts werden einem mit eMail gesandt oder wir können diese alerts via einem RSS Feed abholen.
[su_custom_gallery source=”media: 5800″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”474px” Title=”Google Alerts einstellen mit Hilfe von Keywords, Hashtags – aber aufgepasst, die Daten sind nicht sehr genau.” alt=”Google Alerts einstellen mit Hilfe von Keywords, Hashtags – aber aufgepasst, die Daten sind nicht sehr genau.”]
Google sendet die Alerts via eMail. Doch manchmal scheinen diese wenig Sinn zu machen. Z.B. 2016-04-04 erhielten wir für BlogRank als Resultat in der Schlagwortsuche einen Link zu einem Blogeintrag welche Baseballteams auflistet (siehe weitere Kommentare über dieses Tool am Ende des Blogeintrages).

3.6  BoardTracker

Mit BoardTracker können wir ebenfalls Schlagwörter eingeben und sehen wie diese genutzt werden. Auch hier bekommen wir diese Informationen mit Hilfe einer eMail. Ebenfalls erlaubt das Werkzeug nach Themen in Foren oder Diskussionsgruppen zu suchen.
BoardTracker versucht ebenfalls aufzulisten welche Personen zu welchen Themen wie oft kommentieren.

3.7  Tweatreach

Tweatreach zeigt schöne Charts. Bei Eingabe des Hashtag #DrKPI zeigt es auf, welche Twitter Konten diesen Hashtag erwähnten. Ebenlls zeigt es wo und wie Re-Tweets stattgefunden haben.
[su_custom_gallery source=”media: 5822″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”582px” Title=”Tweetreach has limited information – navel gazing exercise.” alt=”Tweetreach has limited information – navel gazing exercise.”]
Diese Infos, bekommen wir auch von Twitter selber oder Twitter’s Tweetdeck (siehe oben).

3.8 Social Mentions

Diese Informationen sind interessant aber nicht genau.
[su_custom_gallery source=”media: 5825″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”457px” Title=”Daten welche über 22 Monate alt sind nützen uns wenig” alt=”Daten welche über 22 Monate alt sind nützen uns wenig”]
Diese Infos, bekommen wir auch von Twitter selber oder Twitter’s Tweetdeck (siehe oben).

Was ist das Beste Tool für unsere Kampagne?

In einem der Fälle fand Talkwalker ca 50% der Fälle wo unser Hashtag genutzt wurde, im Vergleich zu Mentions. Dieses Beispiel zeig, weshalb es sich lohnt mehr als ein Tool zu nutzen.
[su_box title=”Tabelle 3: Das Beste Tool gibt es nicht” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1. Jedes Werkzeug hat Vor- und Nachteile. Tönt banal, aber wenn das Zielpublikum in Nord Amerika ist oder China, brauchen wir andere Tools.
2. Es lohnt sich die Daten von mehreren Tools zu beziehen. Das stellt sicher, dass die Schwächen eines jeden Tools wenigstens teilweise eliminiert werden.
3. Wichtig sind ein schriftlich aufgesetzter Plan (wenn sie unbedingt wollen – Strategie) (siehe unsere Tabelle 1). Dieser muss Schritt für Schritt umgesetzt werden. Regelmässige Kommunikation zwischen den freiwilligen Helfern führt dabei zur besseren Koordination. Dies resultiert wiederum in der schnelleren Umsetzung des Planes.
[/su_box]
Wie die Screenshots zeigen, wenn der Hashtag erwähnt wird auf Facebook oder Twitter, dann findet das Tool diese Nennung und informiert unverzüglich.
Dies ist einfach zu erklären. Im Falle von Twitter bezahlen die Services eine monatliche oder wöchentlich Gebühr und erhalten somit diese Daten frei Haus geliefert. Dies gibt es auch von Facebook zur Zeit kostenlos. Google+ macht es den Monitoring Tools noch etwas schwierig.
Doch das Web besteht nicht nur aus Social Networks wie Facebook oder Twitter. Es gibt noch viele andere wie z.B. Xing oder Tumblr. Ebenfalls all die Millionen von Webseiten und Blogs.

Laut Google werden jede Minute 570 neue Webseiten / Domains aufgeschaltet.

Nicht ohne Grund hat Google seine Alerts eingestellt. Ich bekomme deshalb nur noch sporadisch ein Alert. Einen guten Service zu bieten und immer auf dem neuesten Stand war für Google hier zu wenig wirtschaftlich.
Auch ist unmöglich die Angaben von Twitter oder Facebook zu überprüfen. Es gibt oft unerklärliche Schwankungen oder Veränderungen in den Daten. Beim DrKPI stellen wir fest, das manchmal die Zahlen innerhalb weniger Stunden stark schwanken. Siehe dazu die Anzeigen der Details zur DrKPI Social Sharing Punktzahl.
Das war Sociallight (siehe unten) ein zu grosses Risiko. Es ist einer der Gründe warum sie ihren Service einstellen mussten.
[su_custom_gallery source=”media: 5775″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”623px” Title=”Sociallight fand das sammeln von Daten schwierig ABER die Abhängigkeit von anderen ihren Daten wie Facebook schwierig” alt=”Sociallight fand das sammeln von Daten schwierig ABER die Abhängigkeit von anderen ihren Daten wie Facebook schwierig”]

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Bitte helfen auch Sie Ilayda.

5. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

– Wie findet ihr die Liste?

– Fehlen da Eures Erachtens noch Tools?

– Welchen Tipp hättet Ihr noch zum Verbessern des Monitoring?

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Der Autor erklärt hiermit, dass er keinen möglichen Interessenkonflikt sieht, der wegen Publikation, Inhalt und seiner Autorschaft für diesen Beitrag entstanden sein könnte.

Durchsetzungs-Initiative ist unmenschlich, unverhaeltnismässig und unrechtmaessig

2016-02-28 Update: Echo der Zeit – Sarah Nowotny – Daten die verwirren
2016-02-28 Update: Update 2016-02-28 Unsere Prognose von 56% NEIN Stimmen war um 2.9% zu tief
Dieser Beitrag publizieren wir im Zusammenhang mit dem der BarCamp / Session welche ich am Campaigning Summit Switzerland 2016 halten werde:

Campaigns: 10 Schlüsselelemente für den durchschlagenden Erfolg

Weitere Blogeinträge zum Barcamp sind:

1.  Erfolgreiche Kampagnen: Politik und Marketing – Firmen, Parteien und NGOs
2. Abstimmung => Zur Durchsetzung der Ausschaffung krimineller Ausländer (Durchsetzungsinitiative)  – Sie sind hier
3. Crowdfunding Kampagnen für die todkranke Ilayda Yildiz
4.  Campaigning: Quo Vadis
5. 10 KOSTENLOSE Social Media Monitoring Tools die wir nutzten
Auch auf unserem kanadischen Blog haben wir das Thema Kampagnen aufgegriffen mit einer Serie von Einträgen. Der erste ist: Yes Virginia, pollsters really are wrong
Heute geht es um die Durchsetzungsinitiative in der Schweiz die am 28. February 2016 zur Abstimmung kommt.

1. Durchsetzungsinitiative – Um was geht es

Die Abstimmung ist nötig, weil die Initianten ihre Vorstellung durchsetzen wollen, wie die Ausschaffungsinitiative umzusetzen sei.
Der Präsident der FDP erklärt in diesem Video, warum diese Initiative unmenschlich, unverhältnissmässig und unrechtmässig ist.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=HEFsmBH4UDA[/youtube]
Die Durchsetzungsinitiative wird das Einhalten internationaler Verträge für die Schweiz noch schwieriger machen.
Dies hat Matthias Mahlmann kurz dokumentiert und hier erläutert:
[embeddoc url=”http://www.snf.ch/SiteCollectionDocuments/Web-News/02022016_Mahlmann_News_Durchsetzungsinitiative.pdf” viewer=”google”]
Ebenfalls lesenswert:
Raselli Niccolò (2016). Die Durchsetzungsinitiative – ein Monstrum. Aufgerufen am 20 Februar, 2016 auf

2. Wie läuft die Kampagne?

Das Wort Kampagne kann mit Ebene, Feldzug oder flaches Land (Italienisch – campagna) umschrieben werden (siehe Duden).

Eine Kampagne ist der koordinierte Effort auf ein definiertes Ziel hinzuarbeiten.

Doch auch Abstimmungen sind vor ungeplanten Überraschungen nicht gefeit. Kurz nachdem Bruno Zuppinger von der SVP zum Kandidaten für den Bundesrat nominiert wurde, verbreitete die Weltwoche eine Hiobsbotschaft im Dezember 2011. Die Nachricht war, dass der Unternehmer Zuppinger das Erbe einer verstorbenen Mitarbeiterin veruntreut habe. Dies veranlasste die SVP ihren Zürcher Bundesratskandidaten postwendend aus dem Rennen zu nehmen (siehe NZZ).
[su_custom_gallery source=”media: 5223″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”755px” height=”455px” Title=”Ein Referendum oder Initiative ist nur dann erfolgreich, wenn die Initianten die Abstimmung gewinnen.” alt=”Ein Referendum oder Initiative ist nur dann erfolgreich, wenn die Initianten die Abstimmung gewinnen.”]
Die Kampagne wird natürlich auch von Medien besprochen in Beiträgen, Artikeln, Interviews, usw. Diese Informationen werden dann auch oft direkt von Journalisten oder aber Lesern / Zuhörern über Social Media weiter im Netz verbreitet.
Doch nicht immer ist die angebotene Information korrekt, manchmal ist diese schlichtweg falsch wie wir unten aufzeigen.

3. Bundesamt für Statistik oder Bundesamt für Justiz?

Neben Enthüllungen der Presse wie oben im Fall Zuppinger beschrieben, gibt es aber auch noch die Art der Medien Fakten und Tatsachen falsch zu präsentieren. Wir erläutern dies hier anhand der Sendung Echo der Zeit und dem Bundesamt für Justiz.
Zur Information: Die Ausschaffungsinitiative wurde am 10 Juni 2010 in der Abstimmung vom Volk angenommen. Wenn die Durchsetzungsinitiative abgelehnt wird, wird die Ausschaffungsinitiative wie unten im Dokument erläutert umgesetzt:
[embeddoc url=”http://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2015/2735.pdf” viewer=”google”]
Die Statistiker des Bundesamt für Statistik (BFA) haben anhand der von ihnen erhobenen Daten im Strafvollzug und bei Gerichten versucht zu errechnen “what if…”
Unter der Annahme, dass die Ausschaffungsinitiative schon 2014 voll umgesetzt wurde, errechnete das BFS wieviele Ausländer unter dieser Annahme ausgeschafft worden wären. Die Zahl beläuft sich für das Jahr 2014 auf 3863 (siehe Tabelle unten).
Unter der Annahme dass die Durchsetzungsinitiative (Abstimmung Februar 28) schon 2014 voll umgesetzt gewesen wäre, hätte dies laut dem Bundesamt für Statistik zu Ausschaffungen von10,210 Ausländern geführt.
[su_custom_gallery source=”media: 5040″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”288px” Title=”Durchsetzungs-Initiative SVP oder Umsetzung gemaess Parlament:Ausweisung der Ausländer – Zahlen anhand der 2014 Daten – Auswirkungen gemaess Bundesamt fuer Statistik” alt=”Durchsetzungs-Initiative SVP oder Umsetzung gemaess Parlament: Ausweisung der Ausländer – Zahlen anhand der 2014 Daten – Auswirkungen gemaess Bundesamt fuer Statistik”]
Umsetzung der Ausschaffungsinitiative – Statistische Informationen aus der Urteilsstatistik zur Umsetzung der Ausschaffungsinitiative
Doch um dies Daten richtig zu interpretieren, müssen wir die Angaben vom Bundesamt für Statistik genau lesen.
Beim Beitrag im Echo der Zeit 2016-01-26 wurden die Informationen nicht genau studiert. Es scheint als hätte die beteiligte Journalistin Sarah Nowotny nicht die notwendigen mathematischen Grundkenntnisse (siehe OECD – Pisa Studie) um dies richtig zu tun. Auch Ingrid Ryser vom Bundesamt für Justiz, welche im Beitrag über diese Zahlen ausgefragt wurde, schaffte hier noch mehr Verwirrung.

Medien beeinflussen den Erfolg einer Kampagne

Man schreibt einige griffige Schlagzeile, doch diese wiedergibt nicht unbedingt richtig den Inhalt des Beitrages.
[su_custom_gallery source=”media: 5036″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”289px” Title=”Durchsetzungs-Initiative CH SRF Echo der Zeit – was rauskommt wenn weder Reporter noch Redaktorin Grundkenntnisse im Rechnen und Statistik besitzen” alt=”Durchsetzungs-Initiative CH SRF Echo der Zeit – was rauskommt wenn weder Reporter noch Redaktorin Grundkenntnisse im Rechnen und Statistik besitzen”]
1.40 Min im SRF Beitrag der Sendung Echo der Zeit: Beitrag, Sarah Nowotny von SRF redet von Kaffeesatz lesen und holt Ingrid Ryser vom Bundesamt für Justiz zu Rate

Update 2016-02-28 Echo der Zeit

Sarah Nowotny erzählt am Ende des Echo der Zeit Beitrages (5.25 Min) (2016-02-28):

 … es könnte sogar sein, dass die Richter gleichviele oder sogar mehr kriminelle Ausländer ausschaffen als wenn es jetzt ein ja zur Durchsetzungsinitiative gegeben hätte…

Aber Frau Nowotny versteht ja die vom Bundesamt vorgelegten Statistiken nicht (siehe Kommentar unten) … . Diese zeigen auf, dass eine Interpration wie diejenige von Frau Nowotny nicht wirklich möglich ist (siehe Tabelle oben mit Zahlen vom Bundesamt für Statistik).

4. Zufallsprinzip: Kann ich den Angaben trauen?

Neben den Journalisten welche mit ihren richtigen oder falschen Informationen Kampagnen beeinflussen, tun dies auch Vorabstimmungsanalysen. Die letzteren können z.B. dazu führen, dass sich Gegner oder Befürworter einer Abstimmung doch noch aufraffen ihre Stimme abzugeben. Natürlich, dies in der Hoffnung die Initiative oder das Gesetz angenommen oder abgelehnt wird.
Doch wie gut sind diese Analysen?
Die SRF beauftragte wie üblich das GFS mit der Vorabstimmungsanalyse zur eidg. Abstimmung vom 28. Februar 2016.
[su_custom_gallery source=”media: 5212″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”529px” Title=”Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%. ” alt=”Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%.”]
Hier die Angaben auf der SRF Seite zur obigen Grafik = Durchsetzungsinitiative – schwindelnder Rückhalt in der Bevölkerung,
Wie die Grafik unten (Methodik) zeigt, wurde die Stichprobe nicht nach dem Zufallsprinzip durchgeführt wie in Tabelle 1 erklärt.
[su_box title=”Tabelle 1: Kann ich dieser geschichteten Zufallsprobe trauen ? ” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1.  Ist meine Stichprobe okay?
Hier wurde die Auswahl anhand der Swisscom Directories gemacht – gepooled – will heissen alle Telefonbüchern in einer Datei für die Zufallsselektion.
Laut Urs Schäppi CEO Swisscom (2016-02 Medienkonferenz) haben ca. 60% der Haushalte noch einen Festnetzanschluss (Deutschland ebenfalls ca. 65%). Der Rest ist nur über das Mobil erreichbar und diese Nummern sind im Verzeichnis, laut Swisscom, nicht gut abgedeckt.
Fazit: Ungefähr 30% der CH Bevölkerung ist nicht Teil des von GFK genutzten Pools von Telefonnummern. Somit konnten Stimmbürger deren Nummer nicht registriert ist, nicht nach dem Zufallsprinzip für diese Umfrage selektioniert werden.
2.  Wie wurden die Sprachregionen selektioniert?
Der Abschnitt im Bericht der GFK zeigt
“DCH: 704, n WCH: 404, n ICH: 303 ”
Rund 9 % der stimmberechtigten sind in der Schweiz Italienisch sprechend. Die GFK hat für die Stichprobenziehung die Schweiz in Sprachregionen eingeteilt. In jeder Region wurde eine Zufallsstichprobe gezogen. Diese Art der Ziehung entspricht einer geschichteten Stichprobe, bei der die Sprachregionen als Schichten verwendet werden.
Doch Anhand der Kalkulationen (stimmberechtigte in der Schweiz) und des Anteils der italienischsprechenden Bevölkerung = ca. 9%, erhalten wir ca 460’000 stimmberechtigte Schweizer die Italienisch sprechen.
Wenn ich eine Fehlerquote von 2.7% anstrebe, werden weit mehr als 303 Teilnehmer benötigt als in der von GFK gezogenen “Stichprobe”.
Siehe Erklärung wie das funktioniert auf Deutsch. Zum Nachrechnen hat die der National Statistical Service Australia ein Online Tool zur Verfügung gestellt.
Fazit: Theoretisch – gemäss dem National Statistical Service, wäre die Fehlerquote für die italienische Stichprobe… ca +/- 5.7% Dies bedeutet, dass wenn 58% der Befragten die Durchsetzungsinitiative befürworten, schwankt die Prognose für Ja Stimmen zwischen 52.3% bis 63.7%
Demzufolge ist die Prognose für den italienisch sprechenden Teil der stimmberechtigten Bevölkerung relativ ungenau. Wie gut ist der Rest….?

Anhand dieser Zahlen und obigen Problematik der Umfrageergebnisse (Validität und Reliabilität) ist unser Forecast, dass die Schweizer Bevölkerung die Durchsetzungsinitiative mit etwa 56% NEIN stimmen ablehnen wird.

[/su_box]

Update 2016-02-28 Unsere Prognose (siehe = oben) von 56% NEIN Stimmen war 2.9% zu tief… nicht schlecht

[su_custom_gallery source=”media: 5316″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”529px” Title=”58.9% der Schweizer und 18.5 der Kantone sagen NEIN zur Durchsetzungsinitiative der SVP #Abst16 #DSInein ” alt=”58.9% der Schweizer und 18.5 der Kantone sagen NEIN zur Durchsetzungsinitiative der SVP. #Abst16 #DSInein”]
====
Anhand der oben aufgeführten 2 Punkte in der Tabelle ist klar ersichtlich, dass die Umfrage sauber gemacht wurde. Trotzdem ist diese kaum repräsentativ.

Die vorliegende Befragungsreihe wurde vom gfs-Befragungsdienst realisiert, die Berichterstattung nahm das Forschungsinstitut gfs.bern vor. Befragt wurden 1411 repräsentativ ausgewählte Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz. Um sprachregionale Aussagen machen zu können, haben wir die Sprachminderheiten überproportional berücksichtigt. Diese wurden, um nationale Aussagen machen zu können, wieder ins richtige Verhältnis gebracht.

Das obigen Zitat welche auf Seite 13 im Schlussbericht erscheint zeigt, dass die Stichprobe nicht die Regeln des Zufallsprinzips berücksichtig. Deshalb macht die Angabe des Fehlers in der Stichprobe von +/- 2.7% keinen Sinn.
[su_custom_gallery source=”media: 5248″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”780px” height=”529px” Title=”Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%. ” alt=”Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%.”]
Durchsetzungsinitiative – schwindelnder Rückhalt in der Bevölkerung
Das obige Beispiel zeigt, auch in der Schweiz sind Vorababstimmungsanalysen nicht billig. Mehrere tausend Anrufe sind notwendig um 300 Antworten (stimmberechtigteSchweizer die Italienisch sprechen) zu bekommen (UK und USA 20’000 – 40’000 Anrufe für 1,000 Antworten).
Ebenfalls werden in der Schweiz meistens nur von einer Organisation solche Analysen durchgeführt. Doch Best Practice zeigt, dass mehrere Analyse von mehreren Anbietern eine bessere Einschätzung der Lage ermöglichen. Doch hier ist wohl die Marktgrösse – sprich kleine Schweiz – ein Hindernis um mehrere Anbieter ein ansprechbares Auskommen mit Vorabstimmungsanalysen zu ermöglichen..

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5. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

– Wie wissen Sie, dass sie den Angaben eines Meinungsforscher trauen können?
–  Was denken Sie, wird die Durchsetzungsinitiative angenommen?
–  Finden Sie es gut, dass wir in der Schweiz Abstimmungsanalysen nur von einer Firma bekommen (statt 5 oder 6 Anbieter)?

Interessante Informationen zum Thema

— Bundesamt für Statistik – Ressourcen Seite zur Abstimmung Ausschaffungsinitiative Juni 2010 und Durchsetungsinitiative Februar 29, 2016 – Welche Kantone habe wie abgestimmt.
Zweite Gotthard-Röhre verliert an Zustimmung
Für die Abschaffung der Heiratsstrafe wird’s eng
Spekulationsstopp bei Nahrungsmitteln findet weniger Zustimmung
Caritas Zürich empfiehlt NEIN für die Durchsetzungsinitiative

Vor kurzem haben wir die 3 Trends im Social Media Marketing besprochen.
Heute geht es also um die 3 Trends im Social Media Monitoring inklusive Download mit Tipps
Im ersten Moment denken viele von uns vielleicht, dass Social Media Monitoring einfach ist. Es zeigt einem auf, wie sich die Kampagne auf dem Internet verbreitet hat dank z.B. Word-of-Mouth Marketing oder Viral Marketing. Doch sobald wir diese Daten einmal genauer studieren, wird uns klar, das Ganze zu interpretieren ist nicht einfach.
Deshalb zur Vereinfachung und besserem Verständnis für ein effektives Social Media Montiroing einmal die Grafik unten.
Sie zeigt links 3 Textboxen welche 3 verschiedene, aber wichtige Gebiete des Monitoring darstellen.
Die grosse rechte Box zeigt auf, wir brauchen zuerst einmal ein Inventar. Was machen wir schon und wie exzellent sind wir. Basierend auf diesen Erkenntnissen geht es dann an die Planung. Ohne diese macht Monitoring wenig Sinn.
Planung muss auch die Zielsetzung beinhalten, d.h. welche Ziele wollen wir erreichen. Dann gilt es zu erklären, in welcher Beziehung diese Ziele stehen zu den steuerungsrelevanten Kennzahlen im Unternehmen oder der Abteilung Marketing und Sales.
Zur Illustration dies. Unsere Werbe-Kampagne kommt heute Abend 3 x im Fernsehen. Morgen stellen wir fest, diese wurde 50 x auf Twitter von Nutzern mit unserem gewählten #Hashtag erwähnt.
Ist das wichtig, gut oder interessiert es nicht? Können wir dies unserem CEO erklären? Versteht sie unsere Logik und warum diese Kennzahl wichtig ist?
[su_custom_gallery source=”media: 5100″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”644px” Title=”Monitoring der eigenen Aktivitäten und Webseiten, sowie Facebook oder Twitter ist einfach ABER das Internet, Web und Blogs ist schwierig” alt=”Monitoring der eigenen Aktivitäten und Webseiten, sowie Facebook oder Twitter ist einfach ABER das Internet, Web und Blogs ist schwierig”]
Wenn wir uns Ziele gesetzt haben, müssen diese auch klar ausformuliert sein. Danach setzen wir das Monitoring um. Doch vielleicht stellt sich dann auch sogleich die Frage:

Wie genau sind unsere Daten aus dem Social Media Monitoring?

Z.B. werden auch die kleineren Webseiten und Blogs vom Monitoring Tool überprüft (siehe mittlere Box oben Links in der Grafik)?
Hier bringen wir Ihnen die 3 Weisheiten. Diese dürfen wir nicht vergessen, wenn wir unser Social Media Monitoring umsetzen wollen, oder für das Management überprüfen müssen.
[su_box title=”3 Weisheiten im Social Media Monitoring ” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1  Twitter oder Facebook Erwähnungen melden kann jedes Tool.
Die Mentions der Marke auf Twitter zu finden ist einfach. Minimum $3000 im Monat für den Provider des Monitoring Tool. Dann hat er Zugriff auf den Twitter API.  Dieser bietet alle Daten (wird auch Big Hose genannt). Bei Facebook klappt dies ebenfalls.
Selbstverständlich kann jedes Monitoring Tool die Erwähnung unserer Marke auf Spiegel Online finden. Aber wir wissen natürlich, dass solche Webseiten nur ein ganz kleiner Teil des Web ausmachen.
Der Acid oder ultimative Test für ein Monitoring Tool ist: Findet es den Blogeintrag welcher unser Produkt erwähnt?
Speziell interessiert dieses Szenario, wenn der Eintrag von einer Kundin auf deren Corporate Blog publiziert wurde. Ein gutes Beispiel ist der Zimmermeister / Schreiner in Feldkirch, Lindau oder Kreuzlingen. Er hat einen kleinen Blog. Er nutzt unseren Kleber, Schrauben, usw. und schreibt darüber.
Machen Sie den Test, in 90% der Fälle fällt das Tool durch und findet den Beitrag vielleicht nach 30 Tagen wenn überhaupt! Garantiert.
Checkliste: Wie gut ist mein Corporate Blog – URL eingeben, lost gehts
2.  Facebook oder Twitter Daten kann niemand überprüfen.
Jegliche Daten von diesen Social Networks nutzen wir auf eigene Verantwortung.
Z.B. stellen wir fest, dass die Daten für einen einzelnen Blogeintrag manchmal stark schwanken. Z.B. heute 120 Likes für diesen Eintrag auf dem Firmenblog, morgen nur noch 30 und übermorgen 80. Was stimmt jetzt?
Das Beispiel zeigt, es gibt keine Garantie das die gelieferten Daten korrekt sind. Mit dem haben wir uns abgefunden.
Und Sie? Zufrieden, dass Sie die Daten nicht überprüfen können. Wissen sie wie genau Ihre Daten sind von Facebook oder Twitter – d.h. wie ungenau Ihr Monitoring Tool ist?
Checkliste: Social Media Monitoring: Sind die Tools KMU tauglich?
3. Ohne messbaren Zielvorgaben für 2016 können wir das Monitoring lassen.
Haben wir uns messbare Ziele gesetzt? Wenn ja, sind diese steuerungsrelevant?
Wenn unser Hashtag  #inLoveWithSwitzerland 3,000 mal im Januar erwähnt wurde, was bedeutet das für den Verkauf von Tageskarten zum Skifahren oder Hotel Übernachtungen in Saas Fee, Lech Zürs am Arlberg oder Berchtesgaden?
Diese Dinge bedürfen einer Erklärung. Dies sollte auch schriftlich dokumentiert sein: Warum dieses Ziel?  Wie relevant ist dessen Bezug auf unsere steurungsrelevanten Kennzahlen?
Wenn dies nicht erklärt werden kann, dann zeigt das Top Management kaum Interesse an solchen Zahlenspielchen.
Lesenswert: Wie messen Messi und Ronaldo ihre Erfolge – Social Media Audit der rockt
[/su_box]
Unten lesen Sie mehr über unser 3 Vorschläge wie wir unser Monitoring einfach, kostengünstig und schnell auf Vordermann bringen können.

1. Hashtag oder Schlagwort mit Vorsicht wählen

DrKPI als Schlagwort oder #DrKPI als Hashtag kann funktionieren. Das wichtigste Kriterium ist das ein Hashtag kurz sein muss.
Aber nicht immer :-) #Matterhorn als Hashtag ist die Ausnahme welche die Regel bestätigt. Viele Touristen kennen das Wort. Es ruft positive Assoziationen hervor. Deshalb wird es auch fleissig von Touristen in ihren Social Media Updates auf Facebook oder Instagram genutzt.
Toll ist ebenfalls, dass egal ob der Tweet auf English, Chinesisch, Französisch oder Deutsch, der Hashtag #Matterhorn wird genutzt.
Da ist #InLoveWithSwitzerland schon zu lang zum Tippen. Auch hat jede Sprache einen anderen Hashtag wie #VERLIEBTindieSCHWEIZ oder auch #AMOUREUXdelaSUISSE?
Nicht ideal im Gegensatz zu #Matterhorn (warum nutzt dies die Tourismus Zermatt Region diesen Hashtag so wenig wenn überhaupt?).
Da Twitter z.B. nur 140 Zeichen erlaubt, sollten wir nur 120 nutzen. Dies macht ein Re-Tweet in der Form:

“RT .@DrKPIde Ich bin dem #InLoveWithSwitzerland in #Berguen verfallen. #Skifahren war exzellent und der Schnee ebenso” (das sind 117 Zeichen)

möglich, ohne dass der Re-Tweeter am Text was ändern muss. Wir alle teilen etwas gerne, wenn es uns keine Arbeit macht :-) Da kommt ein kurzer Hashtag gerade richtig. Dann noch ein kurzer gut geschriebene Tweets mit tollen Fotos. Schon steigt die Anzahl von Re-Tweets.
Übrigens, lange Hashtags werden oft nur von Mitarbeitern genutzt. Das Zielpublikum oder Kunden ignorieren diese öfters wie dieser Search für #InLoveWithSwitzerland auf Twitter klar zeigt.
Trend 1: Kurze #Hashtags bleiben wichtig. Doch gute Hashtags wie #Matterhorn liegen nicht auf der Strasse rum. Deshalb gut überlegen bevor wir uns für einen Hashtag entscheiden
Tipp: Hashtag mit <10 Zeichen, muss in mehreren Sprachen Englisch / Deutsch / Chinesisch funktionieren (z.B. #TrendCH).

2. Das Internet wächst ständig: Unser Monitoring ist keinesfalls genau

Für grosse private Social Networks wie z.B. Facebook, Twitter oder Instagram gibt es sehr gute Angebote in Sachen Monitoring. Zum Beispiel kann der Name des CEO als Suchaufgabe eingegeben werden. Wenn immer in einem Tweet oder auf einer Instagram Foto der CEO erwähnt wird, erhalten wir dann einen Alert via eMail (z.B. Daniel Kueng – Swiss Global Enterprise – wenig Nennungen via Hashtag #danielKueng)
Aber nicht immer ist es so einfach. Zur Illustration, wir haben Mention.com beauftragt das Web nach DrKPI zu durchforsten. Den Alert unten erhielten wir einige Tage nach der Erwähnung auf The Economist.
[su_custom_gallery source=”media: 5053″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”680px” Title=”Grosse Webseiten werden von Mention.com indexiert – dauert aber bis 1 Woche nach Publikation eines Beitraeges das den CEO erwaehnt – aber kleinere Webseiten werden unregelmaessig wenn ueberhaupt auf Beitraege ueberprueft” alt=”Grosse Webseiten werden von Mention.com indexiert – dauert aber bis 1 Woche nach Publikation eines Beitraeges das den CEO erwaehnt – aber kleinere Webseiten werden unregelmaessig wenn ueberhaupt auf Beitraege ueberprueft”]
Der Newseintrag – siehe Grafik unten – beim Economist behandelte die Daten welche die Zeitung vom WEF Davos 2016 erhalten hatte. Dieser Beitrag wurde auf Social Networks oft geteilt. Trotzdem dauerte es einige Zeit bevor dieser indexiert wurde.
Die Problematik wird noch klarer wenn wir uns vorstellen, dass ein Blogger unser Produkt testet. Er präsentiert dann die Ergebnisse im Blog. Leser kommentieren.
Doch bis ein Monitoring Tool das indexiert, da dauert es schnell einmal 10 Tage. Garantiert.
Beispiel, wir haben in einem Blogeintrag von Buffer (Software Hersteller, grosser Blog mit viel Traffik) einen Testkommentar hinterlassen. Weder Brandwatch noch Trendwalker fanden den Kommentar innerhalb von 30 Tagen.
BBC, ARD Tagesschau, oder ähnliche Webseiten sind hier nicht das Mass der Dinge. Diese werden mehrmals täglich indexiert. Doch für einen kleineren Blog trifft dies nicht zu. Und seien wir ehrlich, aus der Bing oder Google Perspektive sind 99% der Webseiten kleine Destinationen auf dem Web. Das gilt auch für unseren Blog.
[su_custom_gallery source=”media: 5054″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”743px” Title=”Mention, Brandwatch und andere brauchen auch bei grossen Webseiten einige Tage bis es die Erwaehnung des Firmen-CEO oder der Marke findet. Ist das schnell genug in einer Krise?” alt=”Mention, Brandwatch und andere brauchen auch bei grossen Webseiten einige Tage bis es die Erwaehnung des Firmen-CEO oder der Marke findet. Ist das schnell genug in einer Krise?”]
Tipp: Wenn wir z.B. von Freunden oder einem Monitoring Tool darauf hingewiesen werden, dass unser CEO, Produkt, etc. erwähnt wurde, anklicken und sich die Seite anschauen
Wenn es ein Blogeintrag ist, dann ist der gehaltvollen Kommentar mit Mehrwert Pflicht. Diese Art der Kommunikation ist für die Marke oder das Unternehmen Gold wert.
Trend 2: Inkorrekte Daten von Monitoring Tools bleiben auch 2016 ein Thema.

3. Monitoring Daten lassen oft keine Schlüsse zu

Vor kurzem habe ich eine tolle  Präsentation über den Schweizer Tourismus und Social Media von der Previon AG (Download PDF Datei = 8MB) erhalten. Darin wird auch sehr genau aufgezeigt was es zu einem guten Monitoring braucht.
Doch die Problematik ist, welche Schlüsse wir aus diesen tollen Daten und Grafiken ziehen können. Wir möchten überprüfen, ob die Diskussion um die Preise in den Social Media den Verkauf von Tageskarten am Berg beeinflusst….  Doch wie sollen wir dies bewerkstelligen. Diese Diskussion wird sicherlich von Wochengästen (im Hotel oder Ferienhaus) aus Social Media anders geführt, als von Tages-Gästen?
Ohne diese zusätzlichen Angaben wird es schwierig, aus Tweet oder Facebook Daten, die richtigen Rückschlüsse zu ziehen. Da ist dann auch eine Anpassung der Werbe- oder auch Preis-Strategie eher gewagt. Aber wie ein türkisches Sprichwort so schön sagt: “Falla inanma ama fallsiz da kalma.” Glaube nicht an das Kaffeesatzlesen, aber lebe auch nicht ohne.

Hier 3 Tipps für Euch für das Social Media Monitoring – bitte umsetzen, es lohnt

[embeddoc url=”http://blog.drkpi.de/wp-content/files/DrKPI-das-effektive-Social-Media-Monitoring-fuer-2016-3-Tipps-von-den-Profis.pdf” viewer=”google”]

Download der 230KB grossen PDF Datei mit den Slides 

Viel Glück beim besseren Social Media Monitoring mit weniger Zeitaufwand.
Trend 3: Die Daten-Analyse wird bei der immer grösser werdenden Menge schwieriger.
Lesenswert: Morling, Beth (April 2014). Guide your students to become better research consumers. APS Observer. Aufgerufen, 28 Januar 2016 auf http://www.psychologicalscience.org/index.php/publications/observer/2014/april-14/teach-your-students-to-be-better-consumers.html/comment-page-1

Schlussfolgerung

Wichtig ist, sich in diesem sich schnell ändernden Umfeld rasch anzupassen. Ebenfalls müssen wir uns kontinuierlich verbessern.
Keiner weiss was morgen sein wird – Flexibilität ist gefragt.
Die obigen 3 Trends gilt es jedoch zu berücksichtigen. Nur dies sichert die weiterhin effektive Nutzung der eigenen Ressourcen.
Monitoring bringt was. Doch ein KMU sollte weder zu viel Zeit darauf verwenden, noch zu viel Geld ausgeben.
Übrigens, Daten von einem Tool wie Klout dann noch glauben schenken bringt nichts. Es dann über Twitter verbreiten, zeigt eigentlich nur, dass wir unser Geschäft als Social Media Marketing und Social Media Monitoring Experte nicht verstehen (sie Image hier unten)
[su_custom_gallery source=”media: 5079″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”112px” Title=”Hohe Platzierung auf Klout heisst eigentlich nur das man oft tweetet – aber ist das = Einfluss – Hier braucht das Monitoring Team wohl noch ein wenig Nachhilfe” alt=”Hohe Platzierung auf Klout heisst eigentlich nur das man oft tweetet – aber ist das = Einfluss – Hier braucht das Monitoring Team wohl noch ein wenig Nachhilfe”]

6. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Welche Hashtags von Firmen oder Marke finden Sie gut?
–  Wie werden Sie 2016 dank gutem Social Media Monitoring ihre Abteilung (z.B. Ausbildung, Marketing, Produktion, Verkauf) tatkräftig unterstützen?
–  Was wollen Sie mit Ihren Social Media Aktivitäten 2016 erreichen?
–  Was wird für Sie in 2016 in Sachen Social Media Monitoring die Nr. 1 Herausforderung sein?

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Kürzlich erhielt ich die Zeitschrift Go! von Switzerland Global Enterprise in der mir im Editorial der CEO – Herr Daniel Küng – mitteilt, dass dies die letzte gedruckte Version sei.
Dies hat mein Interesse geweckt. Ich begann über diese Dinge im Allgemeinen und die Efforts von Switzerland Global Enterprise im Speziellen nachzudenken.

Was ist die beste Strategie, muss ich mich zwischen Digital oder Print entscheiden?

Ich erlaube mir einige meiner Erkenntnisse aus diesen Gedankengängen und Tests unten zu erläutern.
Fragen unten einfach anklicken und Sie können sogleich meine Antwort lesen:

1. Definition: Was ist eine Strategie?

Brauchen wir eine App für unsere Kunden?  Ist Print oder Digital für unsere Zeitschrift der beste Weg?
Wollen wir unsere Inhalte auf einer Plattform publizieren, welche ihre eigenen Regeln aufstellt und unser Urheberrecht tangiert wie LinkedIn dies tut? D.h. wie Facebook kann LinkedIn meine auf der Plattform publizierte Inhalte für eigene Zwecke, wie z.B. Werbung, nutzen.
Wo publizieren wir welche Inhalte – Synopsis auf LinkedIn, das Ganze auf der eigenen Webseite?
[su_box title=”4 Dinge welche die Strategie ausmachen” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ] Strategie ist nicht ein Plan wie wir von A nach B kommen. Strategie beinhaltet ebenfalls keine solche markanten Sprüche wie “Wir wollen Cost Leader in unserer Niche sein.”
Hier 4 Punkte welche uns helfen eine Strategie zu definieren !
1.  In welchen Märkten (z.B. Produkte und Länder) sind wir aktiv? Welches ist unsere primäre / sekundäre Kundengruppe?
2. Welche Alleinstellungsmerkmale (oder Unique Selling Proposition USP) streben wir an?
Was macht unser Produkt oder Content Marketing besser als dasjenige der Konkurrenz?
3. Welche Ressourcen nutzen wir zur effektiven Umsetzung der Alleinstellungsmerkmale (USPs)?
Haben wir das notwendige Know-How (z.B. Bereich Digital / Print, Recht / Finanzen und Deutsch / Englisch)?
Können wir für verschiedene Märkte die Kundenwünsche mit kulturell angepasster Werbung und / oder mit besserem Content Marketing ansprechen?
4. Wie schützen wir diese Vorteile und Qualitäten, in einem sich schnell wandelnden Umfeld?

Aufgepasst

Natürlich ist es auch wichtig kurz aufzuzeigen, was man nicht tun will, weil es nicht zur eigenen Strategie passt. Zum Beispiel für Ikea ist die Berücksichtigung der individuellen Kundenwünsche nicht Teil deren Strategie.
Ebenfalls müssen wir messbare Ziele setzen. Dank dem nachfolgenden Audit können wir überprüfen ob diese Ziele erreicht wurden: d.h. wir kontrollieren ob und wie wir die steuerungsrelevanten Kennzahlen erfüllt haben.

Content Strategie gibt es nicht – der Content Plan ist umso wichtiger

Der Content Plan ist ein Teil der Massnahmen / Taktiken, welche dem Unternehmen helfen die Strategie umzusetzen, oder die Wettbewerbsvorteile (“Competitive Advantages”) weiterhin zu sichern.
[/su_box]
Hier ein kurzes aber sehr gutes Video über – Was ist Strategie? – Warum Planung und Taktik keine Strategie sein können – von Michael Porter
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=NY4myVa5Wkw[/youtube]

2. Wir wissen: Planung ist keine Strategie

Als Switzerland Global Enterprise können wir definieren was wir im Export, Import und Invest Sektor erreichen möchten. Doch was sind unsere Alleinstellungsmerkmale? Diese zeigen unseren Kunden / Mitgliedern auf, welche Dinge das Mitglied nur bei uns bekommt.
Weder die mir vorliegenden Unterlagen zur Mitglieder Rekrutierung, noch die Webseite geben dazu für mich klare Auskunft. Auch bei Switzerland Global Enterprise will mir jemand Taktik oder Planung für Strategie verkaufen.
Zum Beispiel: Auf der Learning Plattform von Switzerland Global Enterprise hat die PWC ein Video welches die Taktik in der Werbung als Strategie anpreist.Aber Datteln sind keine Äpfel wie jederKMU (Definition – Anzahl Mitarbeiter KMU CH und EU) Manager weiss.
Die Art von Werbung welche wir nutzen ist keine Strategie. Sie ist eine mögliche Taktik, welche wir mit einem Plan versuchen erfolgreich umzusetzen (siehe auch das interessante Buch zum Thema von Freedman, Lawrence (2013) Strategy: A History. Oxford, UK: Oxford University Press.
Ob Print oder Digital Strategie, der Bezug zur Strategie des Unternehmens muss für alle Mitarbeiter klar ersichtlich sein. Nur dann kann eine effektive Umsetzung stattfinden.

3. Umsetzung der Strategie: Viel Arbeit

Viele Firmen dachten schon for 5 Jahren sie würden eine App brauchen. Meistens wurde die Idee schnell und nicht allzu teuer umgesetzt. Zum Beispiel die STRIMgroup – ein KMU – hat seit 2012 für das iPhone eine App. Doch:

–  Wie wichtig ist eine App für den Erfolg unserer Strategie?

–  Was ist das Alleinstellungsmerkmal unser App um in der Masse der Angebote bestehen zu können?

[su_custom_gallery source=”media: 4571″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”500px” Title=”Print Magazin eingestellt, S-GE-App, Newsletter Export.news und LinkedIn Member Community auf Ebene Geschaeftsleitung – bringt die Umsetzung dieser Strategie Erfolg?” alt=”Print Magazin eingestellt, S-GE-App, Newsletter Export.news und LinkedIn Member Community aufm Ebene Geschaeftsleitung – bringt die Umsetzung dieser Strategie Erfolg?”]
Die obigen Erklärungen im Image zeigen auf, dass egal ob App oder Webseite, jeder Kanal offeriert die gleichen Inhalte.
[su_box title=”Brauchen wir eine App? 3 Dinge die es zu berücksichtigen gilt” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1  Nutzt unser Zielpublikum Apps von Firmen oder Vereinen?
Als News-Junkie möchte ich vielleicht die App der öffentlich rechtlichen Anstalt wie ARD / SRF auf dem Handy nutzen.
Die Bayer Career App interessiert mich nur dann, wenn ich bei Bayer in Deutschland arbeiten möchte.
2. Was sind die Kosten?
Nicht nur die Programmierung der App kostet. Regelmässige und technische Updates sind ebenfalls notwendig.
Wir Nutzer öffnen eine App nur dann, wenn diese neue Inhalte offeriert. Das herstellen der Inhalte braucht Zeit und Fachpersonal. Es gilt abzuklären wie oft unsere Zielgruppe solche News bekomment möchte wie 1 x die Woche oder 5 x?
3. Wie wichtig ist unsere App für die Zielgruppe?Wenn das Sicherheits-Zertifikat nicht funktioniert Switzerland Global Enterprise App - frisst enorm viele Daten noch dazu - VERTRAUEN, Qualitaet, Mehrwert?
Es gibt Apps wie Sand am Meer. Studien zeigen, dass Nutzer ca. 200 Minuten täglich Apps nutzen.
Doch von dieser Zeit wird ca. 30 – 55% mit einer App verbracht (z.B. Facebook, Smartchat, WhatsApp eMail, Browser, oder… siehe Presentation in diesem DrKPI verlinkten Beitrag mit den Daten)?
Der Smartphone Screen ist ein hart umkämpfter Platz. Alleinstellungsmerkmale sind wichtig. Aber gewusst wie ist hier die Herausforderung.

Fazit

Was bleibt da noch für unsere App? Ist die Investition gerechtfertigt, wenn 100 Leute die App ca. 1 Mal in der Woche nutzen?
PS. Wenn die App von Switzerland Global Enterprise (S-GE) dann noch 43MB gross ist, und Zugriff auf meine Fotos, Bluetooth wie auch Daten zur Wireless-Nutzung haben will, werden mögliche Nutzer misstrauisch (z.B. Datenschutz / Privacy Quo Vadis?).
Das Sicherheits-Zertifikat müsste richtig eingestellt sein (siehe Screenshot rechts von der S-GE-App). Ansonsten haben wir bei Otto Normalverbraucher gleich unseren Vertrauenskredit verspielt.
Die 10 populärsten Apps Ende 2015 in den USA – basiert auf Nutzungsdaten von 9,000 Studien Teilnehmern – Nielsen
[/su_box]

4. Print oder Digital? Falsche Frage

Weder digitale Inhalte über die App anbieten, noch Musikvideos, sind heute revolutionär.
Die Frage ist wie der Leser die Information erhalten soll. Dabei ist Print schon fast wieder modern.
Die gedruckte Firmenzeitung fällt auf und wird z.B. bei uns von mehreren Mitgliedern des Haushaltes oder im Büro gelesen.
Print Produkte gibt es immer weniger, die guten müssen da einfach auffallen!
[embeddoc url=”http://blog.drkpi.de/wp-content/files/GO-Dezember-2015-DE-wir-stellen-um-auf-LinkedIn-und-Digital.pdf” viewer=”google”]
DOWNLOAD Letzte Ausgabe des Switzerland Global Enterprise GO! Magazin als pdf Datei, 1.4MB
[su_box title=”Ist das gedruckte Magazin noch zeitgemäss? 3 Fragen die es mit Vorsicht zu beantworten gilt” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1  Wie bekomme ich die Aufmerksamkeit meines Wunschlesers?
Der CEO will Inhalte mit Mehrwert. Dieser muss sofort klar ersichtlich sein.
Nebenbei ist unsere Zeit für das Studium der Beiträge über eine App oder Webseite beschränkt.
2. Können Beiträge zum Thema in die Tiefe gehen?
Artikel mit Tiefgang auf dem Handy zu lesen ist schwierig. Studien in Norwegen und Grossbritannien zeigen, dass Texte auf Papier besser verstanden werden als solche auf dem Tablet oder Smartphone. Dies würde wiederum für Print sprechen.
Lesenswert: Mangen, Anne, Walgermo, Bente R., & Brønnick, Kohlbjørn (2013). Reading linear texts on paper versus computer screen: Effects on reading comprehension. International Journal of Educational Research, Vol. 58, pp. 61-68. Eingesehen am 4 Januar, 2016 kostenlos auf Academia.edu oder http://dx.doi.org/10.1016/j.ijer.2012.12.002
Mangen, Anne, & Kuiken, Don (2014). Lost in the iPad: Narrative engagement on paper and tablet.Scientific Study of Literature, 4(2), 150-177. DOI: 10.1075/ssol.4.2.02man oder kostenlos auf Academia.edu
3. Schafft meine App Mehrwert für den Nutzer
Bringe ich Inhalte (z.B. auch News aus Zeitungen) welcher der Nutzer schon anderswo findet – z.B. in einer News App?
Was ist der Mehrwert meiner App für den Nutzer. Warum soll er diese installieren und dann auch täglich nutzen?
Nur neue Inhalte oder Funktionen auf meiner App welche für die Zielgruppe Mehrwert bieten helfen mir im harten Apps Markt zu bestehen.
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5. Content Marketing: Wohin mit den besten Inhalten?

Switzerland Global Enterprise (S-GE) hat auf LinkedIn eine geschlossene Member Community gegründet: Darin finden Sie Inhalte und Angebote rund um die Internationalisierung von und für eine exklusiven Teilnehmerkreis auf C-Level

Zitat von Seite 9 in der Zeitschrift – siehe oben.
[su_custom_gallery source=”media: 4578″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”414px” Title=” LinkedIn Member Community auf Geschaeftsebene – bringt die Umsetzung dieser Strategie Erfolg?” alt=”LinkedIn Member Community auf Geschaeftsebene – bringt die Umsetzung dieser Strategie Erfolg?”]
Siehe LinkedIn Seite 
[su_box title=”Content Marketing – Wo publizieren wir die besten Inhalte? 3 Dinge die es zu berücksichtigen gilt” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1. Wo publizieren?
Das Beste gehört auf die Webseite des Unternehmens. Diskussionen, Einträge usw. können auch anderswo gemacht werden um so ein weiteres Publikum auf die Webseite zu bringen.
“Exklusiver Teilnehmerkreis auf LinkedIn auf C-Level” ist schwierig umzusetzen. Prinzipiell kann jedes LinkedIn Mitglied in unsere Gruppe beitreten. Da ist die Mehrheit nicht dem C-Level zuzuordnen.
2. Welche Inhalte sind von Interesse?
Inhalte “… rund um die Internationalisierung” ist hier relativ weit gefasst. Der Markt ist heute soweit fortgeschritten, dass Nutzer genau auf sie zugeschnittene Inhalte konsumieren möchten.
Da ist auch ein Eintrag der zu einem Zeitungsartikel verlinkt nich unbedingt Mehrwert.
3. Wie oft muss publiziert werden
Festtage resultieren darin, dass für fast 2 Wochen (diese Weihnachten und Neujahr) nichts relevantes publiziert wird. Dies bedeutet totale Funkstille.
Ob das die Zielgruppe in Asien versteht?  Noch schlimmer ist wenn für 6 Monate nichts Neues publiziert wird (siehe Image unten). Soll ich diese App noch nutzen?
[/su_box]

Mehr zum erfolgreichen Content Marketing

[su_custom_gallery source=”media: 4619″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”420px” Title=”Den letzten Beitrag in der News APP VOM JULI 2015 – 7 Monate keine neuen Inhalte – machen wir vielleicht einige Dinge falsch?” alt=”Den letzten Beitrag in der News APP VOM JULI 2015 – 7 Monate keine neuen Inhalte – machen wir vielleicht einige Dinge falsch?”]

Mitdiskutieren – was ist Ihre Meinung?

– Können Sie die Firmenstrategie in 3 bis 10 Sätzen in eigenen Worten zusammenfassen?
– Finden Sie, dass gedruckte Magazine von Unternehmen noch Zukunft haben (z.B. Personalmagazin Luzerner Kantonsspital (Impuls – nicht Online), Panorama (Das Kundenmagazin der Raiffeisenbanken)?
– Welches sind die Apps welche Sie am Meisten nutzen?

6. Schlussfolgerungen

Es gibt viele Möglichkeiten die Zielgruppe zu erreichen. Doch gerade dies macht es auch immer schwieriger, da die Zielgruppe zwischen X-Möglichkeiten auswählen kann.
Dank der Strategie können wir besser abklären, warum eine App, Print Magazin und / oder  Gruppe auf LinkedIn von Vorteil sein können. Doch leider kann es auch passieren, dass wir dank einer schlechten oder nicht klar definierten Strategie kostbare Ressourcen unnötig verschwenden.
Unklare Zielvorgaben und Nicht-Messung der steuerungsrelevanten Kennzahlen helfen hier nicht.
Bei der Fernsehserie muss das Drehbuch angepasst werden, wenn z.B. ein wichtiger Schauspieler seinen Charakter in der Serie nicht mehr spielen will.

Die Strategie eines Unternehmens ist ein Drehbuch. Es ist hilfreich. Aber wir müssen bereit sein, es den sich ändernden Umständen anzupassen. #DrKPI

Die Aufwertung des CHF  illustriert wie ein Alleinstellungsmerkmal – Qualität zum attraktiven Preis – vernichtet werden kann. Dies bedingt eine schnelle Änderung / Anpassung der Strategie.
Oft ist eine Kombination von Print und Digital die beste Lösung um das Zielpublikum zu erreichen. Keine News über 6 Monate hinweg macht jedoch die beste Planung für das Content-Marketing zunichte. Die App wird de-installiert …
Wenn dann noch der Mehrwert der Inhalte für Manager nicht klar ersichtlich ist, dann weiss der gewiefte Stratege:

Etwas ist faul im Staate Dänemark.

Kürzlich nahm ich an zwei Konferenz-Calls der STRIMgroup in Sachen Recruiting, Lehrstellen-Besetzung, Onboarding und Content Marketing teil. Unter anderem war auch ein Thema, ob und wie Flüchtlinge dank Ausbildung in verschiedenen Berufen inkl. MINT noch besser integriert werden könnten.
In diesem Beitrag ist der Fokus vorerst einmal auf Social Media, Content und Crossmedia Marketing im Bereich Recruiting.
[su_box title=”3 Marketing Weisheiten” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1  Geld (Budget) hilft immer.
Die Presse Mitteilung von Nestlé oder Daimler interessiert. Auch habe solche Firmen genügend Personal im Einsatz, um Schlüsselthemen im Content Marketing (z.B. Verkauf, Trends, Recruiting, Umwelt) zu besetzen.
Manchmal ist man sich des regionalen Interesses sicher – Heidelberg Cement.
Nationale Aufmerksamkeit für den Mittelständler ist jedoch eher die Ausnahme.
Checkliste: Wie kann Content Marketing funktionieren?
2.  Inhalte die unsere Zielgruppe interessieren machen das Rennen.
Mehrwert ist Pflicht. Deshalb ist ein Bericht über den letzten Betriebsausflug der Auszubildenden, deren Teilnahme am Volleyball Cup oder die Checkliste zur Abschlussprüfung von Interesse.
Die Mischung macht den Unterschied.
Checkliste: Mirjam Herms – Wie nutze ich meine Stärken und Interessen als Blogger?
3. Wir brauchen messbare Zielvorgaben für 2016.
Haben wir uns messbare Ziele gesetzt? Wenn ja, sind diese steuerungsrelevant?
Mehr Facebook Likes sind vielleicht wünschenswert. Doch wie helfen deren Realisation unsere Ziele, wie z.B. Besetzung der offenen Stellen mit qualifiziertem Personal, zu erreichen?
Diese Thematik müssen wir im Team diskutieren. Die Erkenntnisse sollten schriftlich festgehalten werden. Diese Notizen bilden einen wichtigen Bestandteil der Arbeit. Sie machen diese für andere Entscheidungsträger verständlich!
Ansonsten wird die Messung von Twitter Followers, Mentions, Replies, etc. oft zur Nabelschau!
Lesenswert: Wie messen Messi und Ronaldo ihre Erfolge – Social Media Audit der rockt
[/su_box]
Die Fragestellungen in diesen beiden Konferenzschaltungen befassten sich auch mit der Effektivität der verschiedenen Plattformen im Recruiting.
Unten präsentieren wir 3 Trends im Social Media Marketing welche Recruiters wie auch Verkäufer und Consultants berücksichtigen müssen.

Trend 1: Längere Inhalte bevorzugt

Social Media hat often kurze Mitteilungen. Doch längere Mitteilungen werden immer wichtiger. Google liebt es, wenn diese längeren Inhalte dann noch zu weiteren Inhalten auf dem Netz verlinken (z.B. URL zu einem Papier bei der Uni zum kostenlosen Download).
2015 begann LinkedIn das Erstellen und Publizieren von längeren Inhalten zu ermöglichen. Facebook hat die Notes geändert, d.h. für Users das Ganze vereinfacht. Es will das Publizieren längeren Beiträge erleichtern und auch fördern.  Facebook misst wie lange der Leser auf einem Beitrag verweilt. Das heisst, der Zeitfaktor hat einen positiven Einfluss auf die Platzierung der Note im Newsfeed der Fans und Freunde.
Auch Google versucht längere Inhalte in Corporate Blogs positiver zu bewerten als kurze. Solche Beiträge werden z.B. gemäss DrKPI BlogRank Daten öfters auf Social Networks geteilt als kurze Beiträge.
Herausforderung:  Längere Inhalte sind bei Google und Facebook im Trend (z.B. bessere Platzierung Newsfeed und Suchresultate).
Deren Erstellung heisst, die Autorin braucht Zeit für die Recherche und Know-How zum Thema. Das ist bei Wiederverwertung von News in einem 50-Wort Update nicht notwendig.
Lesenswert: Die Trends für Social Media 2016

Trend 2: Jeder will seinen Senf dazugeben

Über 97.6% der Corporate Blogs haben keine Leser-Kommentare. Da ist ein Blog mit 2 Leserkommentaren je Eintrag eine nennenswerte Ausnahme. Wenn die Autorin dann noch die Leserkommentare beantwortet, ist dies schon eine Seltenheit.
Leser kommentieren natürlich auch auf Facebook und anderen Social Networks. Dies passiert oft vom Smartphone aus. Da versteht es sich von selbst, dass die Kommentare kürzer sind. Dies spart Zeit. Ebenfalls sind diese Kommentare nach wenigen Tagen kaum mehr auffindbar für Otto Normalverbraucher.
Das Resultat ist, Nutzer geben oft ihre Meinung ohne sich vorher versichert zu haben, dass ihre Fakten stimmen. Schreib oder kommentiere einfach mal drauf los.
Das Beispiel vom Dezember 2015 unten zeigt dies schön auf. Einige der Kommentatoren nahmen sich nicht einmal die Zeit rauszufinden, was im Blog geschrieben stand. Auch holen sie sich kaum die Fakten, warum ein Blog tiefer eingestuft wurde als sie dachten er müsste. Einfach seine Meinung kundtun ist Trumpf.
Dies macht es jedoch für ein Unternehmen schwieriger, einen konstruktiven Dialog mit der Zielgruppe auf Facebook zu führen. Von Mehrwert ganz zu schweigen. Denn oft scheint es, dass der Akt des Kommentieren wichtiger ist für die Leser, als auf die Qualität dessen zu achten.
[su_custom_gallery source=”media: 4389″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”747px” margin=”2px” height=”1767px” Title=”Facebook: Jeder will mitreden, aber wenn der Leser die Fakten vorher nicht checkt, dann sieht er oft dumm aus mit seinen Kommentaren” alt=”Facebook: Jeder will mitreden, aber wenn der Leser die Fakten vorher nicht checkt, dann sieht er oft dumm aus mit seinen Kommentaren”]
Herausforderung: Dialog ist King. D.h. aber auch jeder will seinen Senf dazugeben z.B. auf Tumblr oder Facebook.
Engagement und Dialog auf der Firmen-Webseite oder dem Corporate Blog kommt nicht automatisch. Es braucht Fingerspitzengefühl und engagierter Einsatz der Autoren!
Das hilft: 10 Punkte für den besseren Blog

Trend 3: WhatsApp, Facebook, Instagram, Google+ oder was sonst?

Die Schwierigkeit ist zu wissen, welche Plattform in 5 Jahren noch aktuell sein wird.  Was heute fasziniert ist schon vielleicht morgen Geschichte.
Wer erinnert sich noch an Second Life?
Topsy die Social Media Analytics Firm welche Apple vor 2 Jahren für $200 Mio gekauft hat wurde 2015-12-14 abends in San Francisco sang und klanglos geschlossen.
Im Weiteren kann es auch passieren, dass die Zielgruppe sich wohl in einem Kanal tummelt. Jedoch kann es auch passieren, dass dort die Zeilgruppe weder Lust auf Werbung hat, noch sich mit einer Marken Persona auszutauschen will (z.B. WhatsApp).
Die Kennzahlen in der Präsentation unten zeigen folgende Trends auf (Download für Slides mit Links zu zitierten Studien – PDF Datei – 550 KB):

–  Obwohl immer mehr Leute Social Media nutzen, wird dies primär zur Interaktion mit Freunden und Mitgliedern der Familie eingesetzt.

–  eMail ist auch heute laut Daten aus der D-A-CH Region ein sehr populäres Kommunikationsmittel (eMail Newsletters für ‘wichtiges’ Material sind bei Schülern und Eltern beliebt).

–  Mehr Leute nutzen Google mehrmals die Woche als man so denkt. Neben der Suchmaschine sind z.B. in den USA ca 20% der Internet Nutzer täglich auf Google+ anzutreffen.

–  Relevante Themen zum Fachgebiet mit Inhalten welche den Nutzern Mehrwert bieten, müssen besetzt werden. D.h. nicht Stories über die Firma, sondern Problemlösungen für die Zielgruppe sind beliebt (das kann teilweise auch mit einer statischen Seite klappen – Berufsausbildung Schenck Process GmbH).

Diese Charts wie unten aufgezeigt müssen in Ihre Planung für 2016 einfliessen. Diese helfen Ihnen mit Hilfe einer guten Strategie besser zu agieren.
[embeddoc url=”http://blog.drkpi.de/wp-content/files/2015-12-Strim-Group-Tel-Coference-DrKPI.pdf” download=”all” viewer=”google”]
Links in der Präsentation anklicken, sodass Sie die Originalstudie im Detail angucken können. Download Kennzahlen von DrKPI.
Früher haben viele Leute Flickr genutzt, wie dies die Rhätische Bahn noch heute tut – sehr schöne Fotos! (auch wir sind auf Flickr – Measure-for-Impact).
Doch für die unter 35-jährigen hat Instagram Flickr’s Position übernommen. Es eignet sich ausgezeichnet für die Selbstdarstellung (das gilt auch für Tumblr, ein von Yahoo gekauftes Tool).
Chemie- oder Energie-Unternehmen platzieren ihre Fotos vielleicht besser auf Flickr  als auf Instagram.
Nichtsdestotrotz gilt, die Zentrale Schaltstelle für Inhalte und Dialog ist die Webseite des Unternehmens. Diese sollte dank Blog Software so gestaltet sein, dass sich die Zielgruppe angesprochen fühlt. Inhalte müssen klar ersichtlichen Mehrwert bieten.
Dialog mit Auszubildenden auf der Webseite braucht Effort und Zeit. Doch heute muss dies Programm sein.
Lesenswert: Ann Sophie (15): So nutze ich Social Media (Entertainment ist Trumpf)

Schlussfolgerung

Wichtig ist, sich in diesem sich schnell ändernden Umfeld rasch anzupassen. Ebenfalls müssen wir uns kontinuierlich verbessern.

Tamara Molitor: Ausbildungsleiterin der Adolf Würth GmbH & Co. KG  – Wir haben bis vor 1 Jahr unsere Facebook Seite zum Recruiting im Ausbildungsbereich sehr aktiv genutzt. Doch die Interaktion und Resonanz bei Zielgruppen, wie z.B. Schüler oder Studenten, war für uns nicht optimal. Wir nutzen diese Seite weiterhin, doch setzen wir dafür heute weniger Ressourcen ein.

Keiner weiss was morgen sein wird – Flexibilität ist gefragt

Die obigen 3 Trends gilt es jedoch zu berücksichtigen. Nur dies sichert die weiterhin effektive Nutzung der eigenen Ressourcen.
Auch grosse Firmen tun sich hier schwer (z.B. Migros). Sie können dank ihrer überdurchschnittlich grossen Ressourcen teilweise noch heute Strategien erfolgreich nutzen, welche schon 2013 passé waren (Royal Air Force hilft Migros, Lidl und Tesco).

6. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Ist Social Media vielleicht passé?
–  Wie werden Sie nächstes Jahr dank gutem Content Marketing ihre Abteilung (z.B. Ausbildung, Marketing, Produktion, Verkauf) tatkräftig unterstützen?
–  Was wollen Sie mit Ihren Social Media Aktivitäten 2016 erreichen?
–  Was wird für Sie in 2016 in Sachen Social Media Marketing die Nr. 1 Herausforderung sein?

Mehr erfahrenANKLICKEN - der DrKPI Blog Health Check

Jörg Haslbeck – Careum – 5 Schritte zum erfolgreichen Health Blog
Recruiting im Social Web: 10 Tipps
60-Minuten Health Check: Content Marketing
Corporate Blog: 5 Tipps für knackige Überschriften
Facebook Zeitgeist: ABB, Google oder Ferrari?
Recruiting bei Audi: Das Ford-T Modell
Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Online Recruiting
Lehrstellen Recruiting: 4 Schritte zum Erfolg
Pew Studie – Social Media Nutzung USA nach Alter – Trendlinie weist von 2005 – 2015 nach oben

corporate blog

Corporate Communication ist immer auf der Suche nach guten Beiträgen.

Man hat sie eingeladen was kurzes zu schreiben? Toll, sie haben schon eine Idee. Morgen schreiben sie die Sache. Genau dies wurde in diesem Fall gemacht. Der Autor – Experte – wurde angefragt etwas für das Firmenmagazin zu schreiben.

Das erste Beispiel zeigt was der Experte geschrieben hat. Das zweite Beispiel zeigt ihnen die redigierte und umgeschriebene Version des Beauftragten der Kommunikation.

1. Version der Expertin der Berufsbildung

Zur Illustration wurden 2 Fotos hinzugefügt. Diese sind hier zwecks Datenschutz nicht eingefügt.

[su_box title=”Firma X:  Erfolgreich in der Ausbildung unterwegs” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]Berufsbildung für unsere zukünftigen Fachkräfte!Die Firma X bietet mit ihrer Vielfalt an Lehrberufen spannende Herausforderungen und interessante berufliche Perspektiven für Lernende.Auch im Jahr 2015 haben wir rund 157 neue Berufsleute erfolgreich ausgebildet. Unser Ziel ist es, junge Menschen zu fachlich kompetenten und selbstständigen Mitarbeitern auszubilden. Für ihren erfolgreichen Lehrabschluss finden sie in der Firma X beste Voraussetzungen.
Die verantwortlichen Personen der Berufsbildung begleiten unsere Lernenden sehr engagiert. Als Top-Lehrbetrieb sehen wir uns mit der steigenden Herausforderung konfrontiert, eine hohe Ausbildungsqualität zu liefern. An diesen Parametern werden wir alle gemessen. Sie bestimmen unser Image bei Jugendlichen, den Eltern und Lehrpersonen der Volksschule.
Dennoch; die Berufsbildung ist nicht mit jenen rekordverdächtigen Rekrutierungszahlen unterwegs, wie teilweise von offizieller Seite her suggeriert wird. Die weiter ansteigenden Maturitätsquoten werden vom Bundesamt für Statistik (BFS) belegt und sind ein Indiz dafür, dass wir uns dieser Entwicklung nicht verschliessen dürfen.
Somit darf auch der viel zitierte Fachkräftemangel nicht wegdiskutiert werden. Neuste Erhebungen (Mitte August 2015) zeigen auf, dass die Talentknappheit einen Höchststand seit 8 Jahren erreicht und im letztem Jahr erneut zugenommen hat.
Die Frage die sich nun stellt, ist, mit welchem Qualitätsanspruch wir dieser Situation begegnen. Für einen verantwortungsbewussten Lehrbetrieb ist es nicht leicht, neue Lernende mit Potenzial zu rekrutieren.
Fachkräfte die wir nach unserem Bedarf effektiv benötigen würden, sind ebenfalls nicht einfach zu finden. Es sind jene, die nicht nur ihr Fachgebiet beherrschen, sondern auch das Flair für die Ausbildung unserer Lernenden als Mehrwert mitbringen.
Die Aus- und Weiterbildung funktioniert deshalb nur mit allseitigem Interesse der Beteiligten und der Bereitschaft den Worten auch Taten folgen zu lassen. Unser aller Beitrag ist wichtig, den wir – die Firma X – sehen dies als Teil unserer Unternehmens-Verantwortung (Corporate Responsibility).
PS Anmerkung #DrKPI: Der Text ist so aufbereitet, dass er auch digital im Blog übers Handy gelesen werden kann. D.h. im Druck mit weniger fettem Text.
[/su_box]

2. Version des Ansprechpartner für Kommunikation

Der obige Artikel wurde wie gewünscht an Corporate Communication versandt. Dort entschloss sich der Experte für Kommunikation das Ganze umzuschreiben.  Die neue Version (siehe Textbox unten) kam als Anhang mit dieser eMail:

Von: Ferdinand Silberhuber
Gesendet: Donnerstag, 22. Oktober 2015
An: Petra Müller
Betreff: Kommunikation 02/15: Textfreigabe durch Autoren

Hallo Petra
Ab sofort bin ich dein Ansprechpartner fürs Kommunikation. Wie ich gesehen habe, hast du einen Text für die aktuelle Ausgabe verfasst.

Nun bitte ich dich, den angehängten Text zu prüfen und mir bis am 28.10. ein Feedback zu geben bzw. die Freigabe zu erteilen.
Bitte berücksichtige, dass ich den Text kürzen musste aufgrund der zu hohen Zeichenzahl.

Danke & beste Grüsse
Ferdinand

Den angehängten Text ist hier.

[su_box title=”Gesucht: Lernende mit Potenzial” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″]((Lead))
Top-Lehre soll Talente anlocken
((Copy))
Ziel der Firma X Gruppe ist es, in Zukunft eine noch beliebtere Arbeitgeberin bei Jugendlichen zu werden. Und die Voraussetzungen dafür stehen gut: Dank der Vielfalt an Lehrberufen bieten wir Jugendlichen viel versprechende berufliche Perspektiven. So sind es 2015 insgesamt 157 Lernende, die ihre Berufslehre bei uns abgeschlossen haben.Zweifellos kommt es nicht nur auf die Quantität, sondern auch auf die Qualität der Lernenden an. Aus diesem Grund bedarf es neben gezielten Massnahmen im Bereich Employer Branding (siehe Artikel „XY“) grosse Anstrengungen aller Berufsbildner bei Firma X. «Unsere Aufgabe ist es, junge Menschen zu fachlich kompetenten und selbstständigen Mitarbeitenden auszubilden – und diese Aufgabe gehen wir sehr engagiert an», meint Anita Müller, Leiterin Berufsbildung der Firma X.Deshalb legen wir grossen Wert auf eine hohe Qualität der Ausbildung, wollen den Jugendlichen eine Top-Lehre bieten. Dieser Qualitätsanspruch – und nicht zuletzt die daraus resultierenden erfolgreichen Lehrabschlüsse – sind massgeblich für das Image der Lehre bei uns verantwortlich.Ein gutes Image wiederum leistet einen unverzichtbaren Beitrag dazu, junge Talente auf unser Unternehmen aufmerksam zu machen. Denn wie Anita Müller ausführt, ist es zurzeit nicht einfach, neue Lernende mit Potenzial zu finden. Nichtsdestotrotz haben wir die Herausforderung angenommen, die Talente von morgen zu finden, zu uns zu holen und auszubilden.PS – Anmerkung #DrKPI. Nichts im Text ist Fett. Das Magazin wird gedruckt und ist als PDF Online erhältlich.
[/su_box]

Beispiele von Magazinen, Berichten usw. von Unternehmen für deren Mitarbeiter,  Kunden und Investoren:
[su_custom_gallery source=”media: 4023″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” width=”700px” class=”alignleft” height=”329px” Title=”das Kundenmagazin der Howag Kabel AG” alt=”das Kundenmagazin der Howag Kabel AG”]
Credit Suisse Bulletin (siehe Foto 2 oben)
EMS-CHEMIE
Howag AG – The Link (siehe Foto oben)
– Marquard & Bahls Firmenmagazin
Sika Ambitions
– SBB – Via Reisemagazin (siehe Foto Angang)

2 Fragen und Antworten

Ich fand die 2 Beispiele oben sehr interessant – Ausbildung und Kommunikation.
ANKLICKEN - Kunden sind voll des Lobes für Gaby Feile
Was immer wir für das Firmen-Magazin schreiben, es wird gedruckt und digital aufbereitet.
Somit werden Leser den Inhalt auf Papier wie auch in digitaler Form – z.B. auf iPad, PC oder  Smartphone – konsumieren.
Welche Auswirkungen dies für denjenigen der schreibt haben könnte wollten wir von der Kommunikations-Expertin Gaby Feile etwas genauer wissen.

1. Was denken Sie, Frau Feile, welche Mitteilung – Ausbildner oder Mitarbeiter d. Abteilung Kommunikation – kommt bei Eltern und Schülern (15 bis 17 Jahre) oder Mitarbeitern besser an?

Spontan und aus dem Bauch heraus gefällt mir die erste Version besser, weil sie “echter” wirkt. Der Stil des Textes entspricht mehr dem, wie wir sprechen (nur ohne die störenden Faktoren wie etwa  “ähms”). Das wirkt in der heutigen Zeit, wo wir alle über Informationsüberfluss klagen, frisch und ansprechend und ist verständlich. Für Schüler könnte der Text sogar noch lockerer geschrieben werden, aber dann würden die Eltern sich nicht so angesprochen fühlen.
Der zweite Text ist aus Sicht der internen Abteilung vermutlich optimal. Er klingt allerdings eher wie eine Pressemitteilung. Das ist es ja, was die Corporate Communicators am häufigsten schreiben.
Die Zielgruppe bei einer Pressemitteilung ist aber eine andere: das sind Redakteure, die am liebsten emotionslose Texte wollen, voll mit Fakten und Substantiven. “Schön machen” wollen sie diese dann selber, das ist ja ihr Job. Und ultimativ ist eine Pressemitteilung oft eher dafür da, die Konkurrenz zu beeindrucken als die Zielgruppe.

2. Was empfehlen Sie einem Ausbildner oder Marketing-Fachfrau wenn diese für das Corporate Magazin schreiben dürfen?

Bevor man mit dem Schreiben beginnt, sollte man sich klar machen, was der Effekt des Textes sein soll, also das Ziel. Was soll passieren, wenn jemand den Text liest?
Und dann ist es ausgesprochen wichtig, sich die WunschleserInnen ganz genau vorzustellen und den Text genau für diese zu schreiben. Mir hilft es sehr, mir stellvertretend eine Person aus der Zielgruppe vorzustellen und nur für diese zu schreiben. Suchen Sie sich jemanden aus, den Sie kennen, und der oder die Ihrem Wunschleser entspricht.
Um sich Arbeit zu sparen, empfehle ich, diese Faktoren vorab mit den Kollegen in der Kommunikationsabteilung zu besprechen, sodass alle Seiten dasselbe Ziel und dieselbe Zielgruppe haben. Sich an die Vorgaben zur Länge zu halten, ist sehr sinnvoll, damit nicht irgendwas gestrichen wird, was für Sie wichtig ist.

Liebe Frau Feile, Danke für diese Antworten.

[su_custom_gallery source=”media: 4022″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”701px” margin=”2px” height=”285px” Title=”Credit Suisse – Publikation Shop – kostenlose Downloads” alt=”Credit Suisse – Publikation Shop – kostenlose Downloads”]

Fazit

Dieser Fall zeigt 3 Dinge sehr schön auf:
1. Kommunikationsabteilung und der Bildungs-Experte:  Vorab hilft es hier miteinander zu reden. Nicht erst nach Erhalt des Beitrages dem Experten eine PR Fachperson zur Seite stellen. Wenn sich diese dann noch via eMail meldet und sagt: “…Ich bin zuständig” ist dies eher abschreckend als hilfreich.
Ziele müssen vorab festgelegt werden.  Was wollen wir mit der Zielgruppe(n) erreichen? In diesem Falle ist die Zielgruppe Kunden, Mitarbeiter und mögliche Kandidaten für eine Ausbildung beim Unternehmen.
2. Der Brand oder das Image muss gelebt werden:  Der Ton muss die Zielgruppe ansprechen. Zu steif und “corporate” ist nicht ideal. Das schreckt 14 oder 15 Jahre alte Schüler ab.
3. Fokus von Marketing und Kommunikation: Auch hier ist eine Anpassung notwendig. Reine PR Texte werden von den meisten Zielgruppen inkl. Kunden nicht mehr goutiert. Auch das Firmenmagazin braucht authentische Inhalte. Nur diese können vielleicht noch auf Resonanz stossen.

“Corporate Talk” und bla bla ist im Zeitalter von Spotify und Netflix nicht mehr zeitgemäss.

Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Haben sie ein tolles Beispiel einer Firmenzeitschrift?
–  Welche Tipps haben Sie für den Schreiber eines Beitrages für die Firmenzeitung?

– Haben sie eine Frage an Gaby Feile?

–  Was waren ihre Erfahrungen beim Schreiben eines Blogeintrages, Artikels, usw. für das Unternehmen? Gab es Überraschungen?
– Gibt es die Communication Abteilung in 5 Jahren NOCH?

Lesenswert – mehr erfahren

Eine der älteren Firmenzeitschriften ist diejenige der Firma Suchard.Die Firmenzeitung Entre nous wurde 1898 gegründet.
Die Firmengeschichte (sehr interessant) finden sie hier:
Wittig, Ulrich (März 2007).Die Unternehmensentwicklung von Kraft Foods in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung internationaler Akquisitionen zwischen 1978 und 1998. Dissertation, Universität Bielefeld. Speziell die Seiten 256-259 über die Geschichte der Firma Suchard. Runter geladen, November 13, 2015 von http://pub.uni-bielefeld.de/luur/download?func=downloadFile&recordOId=2304709&fileOId=2304712