Die Checkliste für das erfolgreiche Praktikum.
Wie erlebt der Schüler den Tag? 
Schnupperlehre für einen MINT Beruf.
Was Unternehmen oder qualifizierte Bewerber wissen müssen.

Lesen Sie mehr zu den obigen Themen gleich unten im Ratgeber für KMUs und Schüler.

Praktikum im KMU

Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind im Recruiting und der Ausbildung gefordert. Ein Thema das wir in diesem Blog schon öfters thematisiert haben wie z.B.

Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Online Recruiting
DrKPI Blog Benchmark: Bayer und Roche im Test

Wir sind ein KMU. Ein Kleinbetrieb mit weniger als 10 Vollzeit Stellen. Wir haben uns entschlossen, einen weiteren Schüler die Möglichkeit zu geben, bei uns ein Praktikum zu absolvieren. Dieses dauerte einen Tag mit Deniz Demir.

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Wohin geht die Reise?

[su_box title=”Der Trainer gibt Instruktionen ” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
Genaue Instruktionen vom Trainer an Fussballspieler ist sehr wichtig.
Erfahrungen Schnupperlehre Deniz – Richtig Kommunizieren bei der Arbeit oder im Fussball ist eine Kunst.[/su_box]
Bevor der Betrieb eine Schülerin zum Praktikum einlädt, müssen einige Dinge berücksichtigt werden.  Checklisten sind hier eine grosse Stütze um es besser zu machen. Sie helfen die wichtigsten Dinge während der Vorbereitungsphase nicht zu vergessen.
Ein Beispiel ist, was man einem Schüler mitteilen muss, bevor er oder sie das Praktikum oder die Schnupperlehre antritt:

– Wann und wo (Adresse) fängt die Schnupperlehre an (Zeit, etc.)?
– Braucht die Schülerin spezielle Arbeitskleider?
– Wie ist es mit der Versicherung (z.B. Unfall) und / oder Spesenentschädigung?
– Selbstverpflegung oder Kantine?

Dem KMU oder Ausbildner helfen die folgenden Unterlagen:

Kanton Wallis: Schnupperlehre – Vorbereitung Betrieb
Stadt Winterthur: Merkblatt Schnupperlehren
– DrKPI Lehrstellen Recruiting: 4 Schritte zum Erfolg
Alpiq InTec Gruppe: 5 Tipps für einen Schnupperlehrplatz

Unten schreibt Deniz Demir, was er in seinem eintägigen Praktikum letzte Woche bei der DrKPI CyTRAP Labs GmbH erlebte.
[su_box title=”Ergonomie im Büro macht das Arbeiten einfacher” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]

Deniz-arbeitet-am-Stehpult-mit-PC

[/su_box]

Deniz erzählt: Auf was muss ich als Schüler achten?

Hier zuerst einmal einige Links zu Webseiten welche einem Tipps geben.

Schweizerischer Gewerbeverband (sgv) und Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK): Vergleiche die schulischen Anforderungsprofile von 153 Berufen
DrKPI Zürich: Erfolgreich bewerben mit Tipps und kostenlosen Tools
Alpiq InTec: Meine 4 Tipps für eine erfolgreiche Schnupperlehre

Die obigen Blogeinträge sind Ratgeber, wie man erfolgreich nach einer Schnupperlehre oder Stelle für ein Praktikum sucht. Auch kostenlose Tools die man nutzt um z.B. eine PDF Datei zu erstellen, kann man downloaden.
Viele Firmen bevorzugen die elektronische Übermittlung von Bewerbungsunterlagen. Mir haben diese Informationen mit den obigen URLs sehr geholfen. Dir vielleicht auch!
Gut 48 Std. bevor meine Schnupperlehre bei der CyTRAP Labs anfing, hat mir die Firma eine Checkliste via eMail zugestellt. 9 Tipps – genannt 10 Tipps :-). Vieles wusste ich von meiner letzten Schnupperlehre. Doch deren Auflistung unten zeigte mir nochmals auf, wie wichtig etwas ist (z.B. Ablenkung bei der Arbeit tunlichst vermeiden).
Die Liste ist unten am Beitrag aufgeführt inklusive URL zum Download!
Diese Checkliste für Praktikanten hat für mich wichtige Dinge angesprochen wie Zeitplanung, Kleidung, Verhalten meinerseits am Arbeitsplatz, WhatsApp, usw.
Ich habe mein Mobiltelefon auf stumm gestellt. Aber es macht halt auch dann Lärm, je nach App :-)
Urs, mein Ausbildner und ich haben dies dann schnell diskutiert. Danach habe ich mein Handy einfach ausgeschaltet. Das nicht mehr abgelenkt zu sein vom Mobiltelefon bei der Arbeit, habe ich dann als positiv empfunden.
Meine Erfahrung ist, dass das Mobiltelefon während der Arbeit als Praktikant am Besten ausgeschaltet bleibt. Während der Mittagspause kann man es wieder einmachen. Obwohl, ich tat dies eigentlich nicht zum eMail oder WhatsApp checken.
Es war viel wichtiger beim gemeinsamen Mittagessen mit den anderen Leuten am Esstisch im Pausenraum zu reden. Hier habe ich dann wieder ein paar wichtige Dinge gehört und gelernt.
Den Tagesablauf habe ich auch 2 Tage vorher als PDF Datei in der eMail erhalten (siehe unten). Zwar ist der Tag nicht genau so abgelaufen wie unten aufgelistet. Doch grösstenteils waren meine Aufgaben schon wie unten aufgeführt. Diese Liste zu bekommen machte es mir einfacher. Aber ich hatte auch das Gefühl, dies hat dem Ausbildner und dem Team es ermöglicht, sich auf meinen Besuch als Praktikant vorzubereiten.
Die Arbeit war dann für mich bereit. Auch mit wem ich arbeiten sollte war klar. Alle Mitarbeiter haben mit mir diese Liste ebenfalls via eMail zugestellt bekommen (siehe im Anhang zum Beitrag).

Was habe ich gelernt?

Ich habe die Stadtkarte am Tage vorher studiert, sodass ich die Büros in Zürich finden würde. Auch die Kleider habe ich am Abend vorher bereit gelegt. Das hat sich gelohnt. Morgens war ich zeitlich gut dran. Kein Stress um früh genug den Bahnhof zu erreichen (Illnau-Effretikon).
Einen ganzen Tag mit dem PC und auf dem Internet zu arbeiten ist anstrengend. Irgendwie anders als im Klassenzimmer. Man darf sich nicht ablenken lassen und muss sich immer konzentrieren.
PS. Deniz interessiert sich für 3 MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) Berufe: Telematiker EFZInformatiker EFZ und vielleicht Mediamatiker EFZ
[su_box title=”Deniz arbeitet am Blogeintrag” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]

Deinz-schreibt-am-Blogeintrag-Tipps-für-die-Schnupperlehre

[/su_box]

Notizen machen lohnt sich

Ich habe an diesem Tag andauernd was Neues gelernt. Manchmal hat mir der Kopf fast ein wenig gebrummt. Um sicher zu stellen, dass man keine wichtigen Dinge vergisst oder die Aufgabe auch eine Stunde später nochmals ausführen kann, empfehle ich Notizen zu machen. Wie wichtig es ist habe ich unterschätzt.
Gleich wie in der Schule, gut strukturiert und nummeriert sollten die Notizen sein. So kann man die Informationen schnell wieder finden.  Mein Tipp ist lieber zu viele Notizen, als zu wenig. Da kommt man schnell auf 3 Seiten. Ansonsten hat man viel Dinge dann vergessen. Hier muss ich mich noch verbessern.
Sicherlich, Dinge aufschreiben macht einem ein wenig langsamer. Doch wenn man diese Arbeit oder das Gelernte am Nachmittag nochmals nutzen sollte, dann helfen diese Notizen.  Man vergisst dann vielleicht einen von 10 Arbeitsschritten nicht. Genau das ist mir passiert, weil ich einmal etwas nicht aufschrieb. Ein anderes Mal waren meine Notizen zu ungenau und ich musste nochmals fragen. Das war nicht ideal.
Ich hatte einen Schreibblock dabei. Doch vielleicht wäre es besser für alle Notizen ein Buch zu haben. Darin hat man dann für jedes Unternehmen wo man einen Tag schnupperte oder 1 Woche im Praktikum war Arbeitsnotizen. Da muss ich mir noch das richtige Material anschaffen.

Fragen stellen

Bei Bedarf Fragen zu stellen war für mich am Anfang nicht einfach. Auch wenn ich den vorgegeben Arbeitsschritt fertig hatte oder nicht weiter kam, muss dem Ausbilder kommuniziert werden.  Zum Glück gab es ja noch das gemeinsame Mittagessen. Da hat man mit mir über diese Dinge in einer lockeren Atmosphäre gesprochen. Da habe ich auch gleich Tipps bekommen von anderen, wie sie solche Herausforderungen meistern.
Da wurde ich dann auch gefragt, wie man die Dinge für mich besser machen könnte.  Für jemanden der etwas introvertiert ist wie ich, hilft ein informelles Gespräch sehr viel! Ich hatte nach dem Lunch keine Angst mehr gehabt, öfters bei Bedarf zu fragen. Somit konnte ich dem Ausbildner auch sagen, wenn ich einen Arbeitsschritt fertig hatte. Dies erlaubte es mir dann nach neuen Instruktionen, gleich mit dem nächsten Arbeitsschritt zu beginnen.
Kodierung im html (Hypertext Markup Language) Code wie auch das Schreiben im Firmenblog war sehr interessant für mich. Habe ich auch selber erfahren können, dass ein Befehl abgeschlossen werden muss. Ansonsten gibt es Probleme:
<strong>Azubi <strong>  statt <strong> Azubi </strong>
Ohne den / ist der Befehl nicht abgeschlossen. D.h. der ganze nachfolgende Text wurde dann fett angezeigt. Beim Code schreiben ist jeder kleinste Fehler ein richtiges Problem!

Ich hoffe auf Ihren / Deinen Kommentar unten.

Was ging bei Deiner Schnupperlehre sehr gut.
Wie organisiert man den ‘optimalen’ Schnuppertag?

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Schlussgedanken

Ausbilder haben eine grosse Verantwortung.

Im Praktikum oder der Schnupperlehre muss die Schülerin viel Neues lernen. Man will Schülern den Einblick geben, ihnen zeigen welche Aufgaben man in diesem Beruf ausübt, usw.
Ich habe dies als Schüler völlig unterschätzt. Aber nach mehreren Schnupperlehren / Praktika ist mir dies jedoch aufgefallen. Es gibt grosse Unterschiede.  Einige können fast mühelos auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler eingehen (z.B. verschiedene Persönlichkeiten, Fähigkeiten und Erfahrungen). Machmal muss man die Schülerin jedoch auch sofort auf einen Fehler hinweisen. In anderen Fällen ist die Arbeit einfach nicht gut genug ausgeführt – 80 statt 100 Prozent!
Im Falle der CyTRAP Labs GmbH war der Ausbilder manchmal in der Funktion wie ein Lehrer, Vorgesetzter oder aber auch Kollege. Er versuchte mir Struktur zu geben, mich zu fordern aber auch nicht zu überfordern. Das ist sicherlich nicht einfach. Motivation des Azubi spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Ausbildnerinnen wie auch Lehrer können  von diesem Problem sicher ein Liedchen singen.
In der Schule beim Mathe Test macht man vielleicht einen oder zwei Fehler. Trotzdem ist die Zensur immer noch eine 1-2 oder 5-6. Bei der Arbeit muss es 100% richtig sein.
Zum Beispiel, Fehler führen dazu, dass ein Computer Programm nicht funktioniert.
Egal wie klein dieser Fehler auch ist. Bei mehreren 100 Linien von Code ein winziger Fehler und die Arbeit wird falsch ausgeführt. Mit dieser Situation war ich heute im Praktikum plötzlich konfrontiert. Es dauerte einige Zeit bis wir den Fehler fanden.
[su_box title=”Schüler und Ausbildner: Formular für die Evaluation ausfüllen und besprechen ” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
Ausbilder Urs und Schüler Deniz fuellen Evaluation aus: Die Resultate: Was kann wie verbessert werden
[/su_box]
Am Schluss des Tages haben wir wie geplant das Bewertungsformular besprochen (siehe Foto oben). Das war hilfreich. Der Ausbildner hat mit mir jeden Teil der Evaluation besprochen und erklärt. Zum Glück fand er, dass vieles was am Mittagessen besprochen wurde sich am Nachmittag markant verbessert hatte. War ich froh zu hören. Die Evaluation war, laut Ausbildner “Sehr gut.”

FRAGEN

Als Recruiter, was empfehlen Sie einem Praktikanten? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Als Schüler/In, hast du gute Erfahrungen gemacht in der Schnupperlehre?
Hat man Dir geholfen?
Wurde das Bewertungs-Formular am Abend mit Dir besprochen?

Dieser Beitrag hat Deniz Demir während der Schnupperlehre angefangen. Die Fertigstellung geschah nach dem Praktikum durch Deniz. Er erhielt dabei tatkräftige Unterstützung von Urs E. Gattiker, seinem Ausbildner.

Hilfsmaterial folgt unten

Diese beiden Dokumente hat der Praktikant ca. 48 Std. vor Antritt der Schnupperlehre via eMail erhalten.
[su_box title=”Checkliste zur Schnupperlehre: 10 Tipps” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
1. Bitte um 9 Uhr bei uns erscheinen (d.h. im Geschäftsleben 5 Min. früher).
2. Dresscode. Weisses Hemd und Krawatte braucht es nicht. Gewaschene Jeans und ein anständiges T-shirt reichen.
Wegen möglichem Kundenkontakt sind Hoodies, Trainerhosen, Trainerjacken nicht zu empfehlen.
3. Dein Mobiltelefon bleibt währen der Arbeit ausgeschaltet. Wir empfehlen dir auch, dieses nicht auf lautlos zu stellen, denn es lenkt Dich immer noch ab. Du brauchst es zur Arbeit nicht!
Während der Mittagspause kannst du selbstverständlich Dein Mobiltelefon wieder einschalten.
4. Bitte bring Deinen privaten PC mit wenn Du für das Praktikum / Schnupperlehre erscheinst. Du wirst auch auf unseren Geräten arbeiten. Trotzdem,  wir werden Dir hoffentlich ein paar nützliche Dinge zeigen, welche Du dann auch nach dem Praktikum auf Deinem persönlichen PC für die Schule nutzen kannst.
Natürlich, private eMails abrufen oder WhatsApp nutzen mit Hilfe des PC machst Du bitte nur während der Mittagspause.
5. Bitte bring ein Notizbuch. Dieses ermöglicht es Dir Eindrücke zu notieren. Auch vom Ausbildner erhaltene Tipps oder Antworten auf Deine Fragen von der Ausbildnerin sollten dort notiert werden.
Hier solltest du auch weitere Eindrücke notieren, welche Dir persönlich wichtig waren (Atmosphäre, fühlst du Dich wohl, waren die Instruktionen klar, usw.).
Bitte packe Dein Notizbuch oder Block gleich am Anfang aus, sodass du sogleich anfangen kannst Dir Notizen zu schreiben.
6. Fragen sind sehr wichtig. Wann immer Du etwas genauer wissen möchtest, oder eine Erklärung unserseits unklar ist, Frage die Ausbildnerin.
Sie wird es Dir gerne genauer erläutern. Es gibt nichts Schlimmeres als eine Arbeit ausführen zu müssen, wo man nicht genau weiss wie man diese erledigen soll. Diese Erfahrung möchten wir Dir ersparen. Hier bitten wir Dich um Hilfe.
7. Auch wir freuen uns von Dir lernen zu dürfen! Wir sind sicher das Du Sachen weisst, die für uns auch sehr interessant sein dürften. Deshalb, lass uns wissen, wie man Dinge auch anders machen könnte. Sage uns, wie du die Sachen siehst.
Kommunikation hilft Dir und uns, die Dinge zu verbessern und Sachen klar zu stellen.
8. Versuchen locker zu bleiben. Es ist nicht immer einfach nicht nervös zu sein. Doch bleib locker. Das wird schon gut. Beim Gespräch versuchen die Hände ruhig zu halten.
9. Abschlussgespräch um 16:30 Uhr. In diesem Gespräch diskutieren wir mit Dir wie der Tag / die Woche verlaufen ist.
Deine Eindrücke möchten wir natürlich gerne hören. Hier werden Dir Deine Notizen helfen.
Auch unsere Eindrücke über Deine Mitarbeit bei uns, Motivation usw. werden wir mit Dir erörtern.
Wenn uns Dinge in Sachen Schlüsselqualifikationen aufgefallen sind (z.B. Schreiben, Grammatik, Mathematik, Teamfähigkeit), werden wir diese hier mit Dir besprechen.
Wir freuen uns auf Deine Zeit als Schnupperlehrling/Praktikant bei uns.
Freundlichst
Urs
1. Download CHECKLISTE Praktikum: 10 Tipps zur erfolgreichen Schnupperlehre (PDF Datei 34 KB)
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[su_box title=”Provisorischer Tagesablauf ” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
1. Checkliste “Schnupperlehre / Praktikum” überarbeiten. Diese mit Hilfe eines Beitrages für den Blog Unternehmens-Blog vorbereiten (http://blog.DrKPI.de)
Blogbeitrag vorbereiten.
Dokument als Download im Blogeintrag einbauen.
Fotos inklusive html Code überarbeiten
SEO (Search Engine Optimisierung) überarbeiten.
Diese Arbeiten (während und nach meinem Tag im Praktikum) führten zu diesem Blogeintrag.
2. DrKPI Pro CEO Report: Unsere Kunden kriegen wöchentlich einen Benchmark Report. Dieser zeigt auf wie Reichweite, Markenimage und Content Strategie mit Hilfe von gezielten Beiträgen verbessert werden kann.
Der Report ist zur Zeit in Überarbeitung. Der Auszubildende Deniz diskutiert diesen, überprüft html Code und arbeitet an diesem Dokument.
3. Telefon Meeting A. Wir diskutieren über Google Hangouts (Voice over IP) mit der Grafik-Designerin einige graphische Arbeiten welche wir für uns wie auch Kunden umsetzen wollen.
4. Telefon Sitzung mit VR Präsident: Thematik IT und Kommunikation Internet. Details vor dem Meeting.

Wenn die Zeit es zulässt – siehe unten

5. Arbeit mit dem Software Engineer zwecks PHP Code.
6. Weitere Arbeiten mit dem Ausbilder
7. Besuch bei einem Kunden
Urs
Ausbilder für Deniz
2. Download Praktikum: Der Tages oder Wochenplan garantiert den Erfolg (PDF Datei 33KB)
[/su_box]

Wir zeigen WIE A1 die Social Media Kanäle noch besser nutzen kann.

Digital Marketing und e-Business wird immer wichtiger.
Erfolgreiche Social Media Kanäle bieten Lesern interessante Stories und relevanten Content.
Dialog mit Lesern und deren Marken-Bindung ist erwünscht.
Hier die Resultate vom DrKPI Social Media Audit Light für die A1.

Vor nicht allzu langer Zeit (13. März) besuchte ich den CampaignSummitSwitzerland. Der Summit zeigte  auf, wie man Interessenten, Kunden oder Stimmbürger mobilisieren kann. Dabei kann Social Media ebenfalls eine Rolle spielen.
Während des Events kamen mir auch der Beitrag Social Media Audit: Was Messi und Ronaldo besser machen in den Sinn. Wie bei Kampagnen, Social Media Aktivitäten oder dem Content Marketing via Corporate Blog, Ziele müssen gleich am Anfang definiert werden.

Content Marketing

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Doch nicht nur Politiker oder NGOs mit ihren Kampagnen wollen Bürger aktivieren und zum Mitmachen bewegen. Auch Firmen versuchen sich auf verschiedenen Social Networks, um damit die verschiedenen Kundensegmente zu erreichen.
Kürzlich habe ich das Thema Content Marketing in unserem Blog diskutiert. In den Leser-Kommentaren bin ich dann auch auf das  Survey von Isabel Kaiser zum Content Marketing gestossen. Am Anfang der Umfrage hat Isabel eine interessante und sehr hilfreiche Definition geschrieben welche ich hier einfüge (siehe Image unten – machen Sie beim Survey mit = jetzt).
[su_box title=”Isabel Kaiser: Was ist Content Marketing? ” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
Content-Marketing-definition
[/su_box]
Das Entscheidende in der Definition ist:

“…relevant, valuable and non-commercial content.” (…relevante, wertvolle und nicht kommerzielle Inhalte).

Das heisst, erfolgreiches Content Marketing bedarf einer klar definierten Zielgruppe, für welche die bereit gestellten Inhalte sofort erkennbaren Mehrwert offerieren.
Da ist die Telekom Austria Group und deren Marken und Firmen keine Ausnahme. Das unten aufgeführte Image zeigt, dass verschiedene Marken der Telekom Austria Group auf verschiedenen Plattformen Inhalte publizieren.  Die Firma sucht dabei dank Content Marketing ihre verschiedenen Zielgruppen zu erreichen.
[su_box title=”Telekom Austria Group – Social Media” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]

AT-1-Sturm-2015-Was-ist-erfolgreiches-Engagement-Nicht-mit-gleichen-Inhalten-egal-welcher-Kanal

Die Telekom Austria Group auf Social Media Kanälen.


[/su_box]
Auf verschiedenen Kanälen present zu sein, ist sicherlich wichtig.
Doch wie messen wir die Erfolge oder Misserfolge auf diesen verschiedenen Kanälen (siehe Gattiker, 2014, p. 76, Kapitel 5)?  Hier hilft ein Inventar, d.h. was und welche Inhalte werden schon heute produziert. Dazu ein paar Fragen welche man dann im Team diskutiert.
[su_box title=”Social Media Audit Light: Schritt 1 Aufnahme des Inventars” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
1. Facebook, Google+, Flickr, A1 Blog: Inhalte über neue Telefone im Shop, Service-Änderungen, usw.
Frage: Welches Kunden-Segment interessiert diese Art von Inhalten (5 mal pro Woche oder mehr) für länger als 2 Wochen?
2. Facebook, Google+ oder Twitter, A1 Blog: Die geteilten Beiträge sind dieselben. Das heisst, auf Twitter vielleicht ohne Foto, auf Facebook mit Foto oder Video.
Frage: Haben Nutzer auf diesen Kanälen dieselben Interessen? Wollen sie dieselben Inhalte? Will ich 3 x das Gleiche erhalten? Das heisst,  1x je auf Facebook, Google+ und Twitter? Kaum.
3. Praktischer Mehrwert: Oft sind dies Beschriebe neuer Produkte oder Dienstleistungen der Austria Telekom und deren Firmen.
Es dreht sich zu 90% um Produkte oder ‘Happenings’ im Unternehmen.
Frage: Wo sind die für die Zielgruppe(n) relevanten, wertvollen und nicht kommerziellen Inhalte? Welches Kundensegment sieht langfristig Mehrwert in solchen Inhalten?
[/su_box]
Der Kunde bevorzugt Content, der sich auf Usability – Nutzbarkeit fokussiert  (Gattiker, 2014, S. 58). Das heisst, Problemlösungen sind von Interesse für den Kunden.
Ein Beispiel ist, wie ich mein Adressbuch auf meinem Smartphone besser nutzen kann (z.B. Synchronisation mit Adressbuch auf PC, iPad ,iPhone und Android Smartphone). Solche Beiträge hat A1 von Zeit zu Zeit. Diese sind auch sehr hilfreich für Nutzer / Kunden.

Social Engagement und Dialog

Social Engagement kann auf verschiedene Arten definiert werden. Wichtig ist, dass das Unternehmen selber definiert was es für Content Marketing bedeutet.
Ebenso muss das Social Media und Marketing Team verstehen, wie der Kunde Social Engagement versteht. Die meisten Kunden wollen keinen Dialog. Statt dessen wollen sie ein Produkt das funktioniert.
[su_box title=”Will der Kunde Social Engagement mit dem Unternehmen?” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
Über 99.7% der Kunden wollen:
1. Das Produkt funktioniert = KEIN Social Engagement mit Unternehmen vom Kunden erwünscht.
2. Fachkundige und schnelle Hilfe gesucht: Dann ist Social Engagement erwünscht. Desto schneller, desto besser.
[/su_box]
Aber die A1 Austria Telekom AG hat dies, laut Wolfgang Sturm, Leitung Digital Content im Griff (siehe unten)
[su_box title=”DMX Austria – Digital Marketing und e-Business” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
AT-1-Sturm-2015-Was-ist-erfolgreiches-Engagement
[/su_box]
Natürlich, wir wissen ja, dass Social Media nicht push, sondern pull ist. Nur wenn man versteht, dass der interessierte Leser sich die Informationen selber holt (z.B. mit einem e-Mail Abonnement), funktioniert Social Media.
[su_box title=”DrKPI Social Media Audit Light: Schritt 2 Mögliche Verbesserungen” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
1. Verschiedene Kunden-Segmente: Können über die verschiedenen Kanäle andere Interessenten  mit unterschiedlichen Inhalten angesprochen werden (z.B. Facebook oder Google Plus)?
Vorschlag für Austria Telekom:  Twitter Fokussierung ändern, d.h. Zielgruppe Presse und Grosskunden. Auf Facebook, jüngere Privat-Kunden (z.B. Schüler und Studenten) mit Wettbewerben ansprechen. Möglichkeiten zum Gewinnen von Preisen. Beispiel, Eintritt zu exklusiven Events welche die A1 sponsert, usw.
2. Engagement auf dem A1 Blog: Kommentare wurden bis vor kurzem nicht angezeigt. Statt dessen wurden mit Hilfe des Facebook Plugins werden alle Kommentare auf Facebook  publiziert.
Vorschlag:  Entfernung des Facebook Kommentar Plugin oder wenigstens Default kommentieren im Blog möglich (wurde gemacht, d.h. man kann nun im Blog kommentieren und muss es nicht über Facebook tun !)
Resultat: Google kann Facebook Kommentare nicht indexieren. Solche auf dem Blog aber schon. Das verbessert die Platzierung der Blog Einträge wie auch der Kommentare in organischen Suchresultaten.
Ebenfalls können Leser Kommentare noch Wochen später, auf dem Blog nachlesen. Schon mal einen User beobachtet der einen alten Kommentar auf Facebook sucht. Chancenloses Unterfangen.
3. Volumen von neuen Posts auf dem A1 Blog: Jeden Werktag mindestens 1 von Trends zu Blackberry Tipp, über Lifestyle zu Musik.
Vorschlag:  E-Mail Newsletter für Kategorien. Um Leser Präferenzen zu berücksichtigen, sollte der Blog ein eMail Newsletter anbieten. Je nach Kategorie, denn derjenige der ein Blackberry Tipp will, ist nicht unbedingt an Mode- oder Style-Trends interessiert.
[/su_box]
Für mich sind z.B. beim A1 Blog die technischen Tipps sehr interessant.
Da habe ich gleich einen über den Blackberry Messenger BBM gefunden und dort kommentiert siehe Image hier unten. Diese Tipps würde ich, falls via eMail angeboten, abonnieren.
Doch den Rest der Inhalte lässt mich eher kalt.
[su_box title=”Wurde der Kommentar publiziert & beantwortet?” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
Wurde der Komentar publiziert & beantwortet ?
[/su_box]
Der Blog hat wenig Kommentare von Lesern. Doch wenn man wie ich oben eine Frage stellt, kriegt man eine Antwort. Leider beginnt diese mit einem “Hallo” und nennt nicht einmal den Namen des Kommentators. Der Schreibstil könnte wohl noch ein wenig höflicher sein…

Ziel, Kennzahl und Schlüssel-Faktor

Die obigen Erläuterungen zeigen auf, dass man die Inhalte erstellen muss, welche beim Zielpublikum auf das gewünschte Interesse stossen. Das ist auch mit Geld nicht immer einfach.

Jetzt haben Sie schon so weit gelesen. Ich hoffe auf Ihren Kommentar unten. Ebenfalls lade ich Sie ein zum Abonnieren des Blog Newsletter mit über 1500 Abonnenten!

Anklicken und Grafik vergrössert anschauen.
[su_box title=”Definitionen der Messgrössen” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
BeBuD-Feldkirch-Kerntreiber-im-Fussball-und-im-Betrieb
[/su_box]
Die obige Grafik zeigt auf, dass 2 Punkte evaluiert werden müssen:

— A. Welche KPIs oder Schlüssel-Kennzahlen nutzen wir um die Social Media Arbeit zu messen bei A1, und
— B. welche Faktoren entscheiden darüber ob Helen Mirren’s oder Austria Telekom A1’s Social Media Präsenz ein Erfolg oder Flop ist?

[su_box title=”DrKPI Social Media Audit Light: Schritt 3 Messen was Sinn macht” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
1. Schlüssel-Faktoren (Key Drivers):  Sind es die Geschichten auf Facebook, Google Plus und / oder Blogeinträge mit eingebetteten Fotos und 2 Minuten-Videos, welche die Erneuerung von Monatsverträgen mit jetzigen Kunden steigern.
Vorschlag:  Es ist notwendig für jedes Social Network und den A1 Corporate Blog die Key Drivers zu identifizieren.
2. Schlüssel-Kennzahlen oder Key Performance Indicators (KPIs): Welche Key Drivers sind verantwortlich für den Erfolg einer Kampagne wie z.B. gemessen anhand der neuen Monatsverträge, usw.
Vorschlag:  Ausprobieren welche Schlüssel-Faktoren bei welchem Kunden-Segment den Erfolg signifikant beeinflussen.
[/su_box]
DrKPI Blog Benchmark Test (anklicken) zeigt die Resultate unten. Der A1 Corporate Blog ist in den Top 10 in Österreich. Diese Kategorie der Blogs hat primär Informationen über das Produkt des Unternehmens.
Im Vergleich zu weiteren Corporate Blogs in der DACH Region (anklicken) zeigt, dass die Dinge nicht allzu rosig aussehen.
[su_box title=”DrKPI Benchmark: Der A1 Blog im Vergleich – Corporate Communication Blogs in Austria = Inhalte primär über Unternehmen & Produkte ” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
A1-der-Corporat-Blog-im-Benchmark-Test
[/su_box]

Schlussfolgerungen

Ziel und Definition des Erfolges im Social Media Marketing Bereich sind wichtige Schritte auf dem Erfolgspfad.
Dies ist die Grundlage für ein evidenzbasiertes Handeln 
Die Evidenz unten zeigt z.B., dass 97% der Tweets bei DMX Austria (Konferenz 2015) keine eigens geschriebene Tweets sind, sondern Re-Tweets. Auch werden fast keine neuen Inhalte geteilt. Da hängt der Mehrwert primär davon ab, wie gut man die Tweets welche man re-tweeted auswählt.
[su_box title=”Eigene Tweets = > Mehrwert für Zielpublikum” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
AT-1-DMX-Austria-Twitter-Konto-wo-ist-Original-Content
[/su_box]
Ohne klare Ziele welche dann auch anhand von KPIs und Key Drivers (Schlüssel-Faktoren) gemessen werden, klappt Social Media kaum. Nur dann haben wir die benötigten Fakten, um das Management mit Zahlen vom Nutzen der Aktivität überzeugen zu können.
Wolfgang Sturm von A1 schreibt in seiner Zusammenfassung über seine Präsentation am DMX Austria Kongress (siehe Image weiter oben):

“Anhand der Social Media Kanäle von A1 wird gezeigt, wie sich das Unternehmen im Themenmix aus Branding, Sales und Service erfolgreich etabliert hat.”  

Wie Branding, Sales und Service dank einem effektiven Content Marketing auf Facebook, YouTube oder mit dem A1 Corporate Blog erfolgreich etabliert wurden, ist unklar. Auswertung von klassischen KPIs wie auch der der KPI Benchmark (siehe oben) erlauben eine solche Schlussfolgerung für A1 Telekom Austria nicht.

Hier ein kurzer Werbefilm der A1 – wie Social Media Aktivitäten dem Kunden helfen… was denken Sie? Hilft es?

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=JomHLwtd9sg&t=60[/youtube]

Der Beitrag: A1 Telekom Austria: Corporate Blog
Stimmen Sie mit mir überein?
Welche Kennzahlen oder Metrics würden Sie empfehlen?
Welche Erfahrungen haben Sie gemacht mit Social Media Kennzahlen?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

Interessant
— Zielbasiertes Handeln tut not!
Fallbeispiele zum Social Media Audit

Beträge im Corporate Blog von Experten oder Freelance Journalisten können interessant sein. Doch wenn diese mehr als 50 Prozent ausmachen – wo bleibt dann die Authenzität.
DrKPI Empfehlung: Mindestens 73 Prozent der Beiträge im Corporate Blog müssen von Mitarbeitern geschrieben sein !
[su_box title=”A1 Blog und Beiträge DRITTER: Authentizität Quo Vadis?” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
A1-50-Prozent-der-Inhalte-von-Freelancern-ist-das-authentisch
[/su_box]

Better Business Day in Feldkirch ist diese Woche Programm.
Mein Thema: Wie messen wir den Erfolg?
Fussball als Lehrmeister für den Betrieb.
Checkliste mit 4 Punkten.

Der Better Business Day oder #bebuD (hashtag) findet in Feldkirch (AT) statt. Dieser ermöglicht Führungskräften, Selbständigen und Fachkräften aus verschiedenen Branchen sich auszutauschen.
Thema is Marketing und Kommunikation (Tickets gibt es hier).
Hier erzähle ich ein wenig über die Präsentation welche ich in Feldkirch durchführen werde.

Was lernt uns Fussball über Kennzahlen?

Im Fussball würde man denken, dass es einfach ist Kennzahlen zu entwickeln. Dem ist nicht so. Auch hier hängt das Ganze von der Zielsetzung ab. Was will der Club:

– den Sieg in der Meisterschaft,
– den Abstieg vermeiden, oder
– unter den ersten fünf Teams klassiert sein am Ende der Saison?

Die obigen drei Punkte zeigen die Problematik auf. Welche Faktoren wichtig sind um welches Ziel zu erreichen muss diskutiert werden.
BeBuD-Feldkirch-Praesentation-3-Themen

#BeBuD Feldkirch – Messen was Sinn macht !

Was können Messi und Ronaldo besser?

Tore schiessen, klar. Zum Beispiel die meisten Hattricks in La Liga schossen:

–  24 Lionel Messi,
–  23 Cristiano Ronaldo,
–  22 Telmo Zarra, und
–  22 Alfredo Di Stefano.

Am Sonntag 2015-03-08 schoss Messi 3 Tore innerhalb von 12 Minuten.

Messi-hattrick-within-12-minutes
Lionel Messi schoss 3 Tore beim 6:1 Sieg von Barcelona gegen Rayo Vallecano. Er hat in La Liga die meisten Hat Tricks erzielt.

Doch ist ein Tor gleichzusetzen mit Erfolg für das Team? Was ist mit Platzverweisen (rote Karte) oder aber mit Freistössen?
Freistösse sind die Schlüsselfaktoren welche zu Toren führen können. Tore sind KPIs oder Schlüssel-Kennzahlen.
Ballbesitz im Vergleich zum Gegner sind Rohdaten, welche wir sammeln. Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte ist wichtig. Ballbesitz erhöht die Chancen des angreifenden Teams, ein Freistoss zu erhalten.
Natürlich, dank Freistoss gelingt es dann eher Tore zu schiessen (Grafik anklicken um diese vergrössert angucken zu können).

Erfolg-mit-Schlüssel-Faktoren-und-Kennzahlen

Von den gewünschten Resultaten rückwärts arbeiten. Das ist der Schlüssel zum Erfolg.


 
[su_box title=”Messi und Ronaldo: 2 Tipps wie man die La Liga Meisterschaft gewinnt ” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
1. Schlüssel-Faktoren sind der Weg zum Erfolg.  Welche Faktoren helfen uns die Erfolge realisieren zu können?
Fussball:  Die Freistösse im gegnerischen Strafraum erhöhen die Wahrscheinlichkeit, Tore zu schiessen.
Betrieb: Eine hilfreiche und aussagekräftige Schlagzeile: Zum Beispiel “Amazon FAQ: Was tun bei beschädigtem Produkt?” ist wichtig. Gutes SEO (Search Engine Optimisation) für den FAQ Content hilft eine gute Platzierung in den Suchresultaten zu sichern.
2. Schlüssel-Kennzahlen. Hier gilt es ca. 3 kritische Kennzahlen zu nutzen. Dies hilft sich besser auf das Wichtigste zu fokussieren.
Fussball: Anzahl Siege von Meisterschaftsspielen in La Liga.
Betrieb: Anzahl Anrufe auf die Kunden Hotline mit der Bitte um Hilfe. Zeit welche pro Service-Anruf benötigt wird.
[/su_box]
Wenn Sie das Thema interessiert, 3 CEOs von DAX Unternehmen lesen diesen Blog.  Kostenlos als Newsletter abonnieren (einfach anklicken).
Weiteres zum Thema Content Marketing – geht das wirklich ?
STUDIE-wann-und-wie-schiessen-Fussballer-Tore
Interessante Studie: Von Strategie, über Spielplan über Freistösse zum Tor

Warum muss ich das messen?

Wenn Freistösse im Fussball wichtig sind, welche Situationen führen zu diesen? Sicherlich hat Ballbesitz was damit zu tun. Wenn Real Madrid oder Barcelona in der Hälfte des Gegners den Ball spielen, steigt das Gefahrenpotential. Dadurch kann es passieren, dass ein Real or Barca Spieler vom Gegner gefoult wird. Der dann gegebene Freistoss ist eine Möglichkeit, ein weiteres Tor zu schiessen.
[su_box title=”Dank der richtigen Daten das Jahresziel erreichen ” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
3.  Die richtigen Daten: Helfen unsere Daten die Aktivitäten anzupassen, um die Endziele zu erreichen?
Fussball: Ballbesitz-Anteil während des Spiel (z.B. Minuten, Prozente).
Betrieb: Anzahl Leser / Aufrufe der FAQ Seite oder des Blogeintrages – direkt und über Suchmaschine.
4. Jahresziele  der Geschäftsleitung: Wie helfen die Kennzahlen, Schlüssel-Faktoren und Daten die Ziele der Geschäftsleitung zu erreichen?
Fussball: Gewinnen der Meisterschaft
Betrieb: Kostensenkung um 5 Prozent.
[/su_box]
Natürlich führt eine Werbekampagne nicht unbedingt dazu, dass mehr Kunden unser Produkt kaufen. Das heisst Korrelationen zwischen zwei Variablen ist nicht gleich Kausalität.
Korrelation ist ja nichts weiter als das zwei Variablen sich miteinander bewegen. D.h. wenn es draussen schneit, ist is sicherlich kalt. Diese 2 Faktoren sind positiv korreliert. Wird es warm, schneit es nicht. Sonnenschein und Regen sind negativ korreliert. Bei Sonnenschein regnet es nicht…
Doch selten sind es nur 2 Variablen die das Resultat beeinflussen. Es können mehrere sein die bestimmen, warum ein Team besser ist als der Gegner.
Neben Ballbesitz ist sicher die Qualität der Spieler ein wichtiger Faktor. Indirekt wird dies oft gemessen, indem man die Gehälter zwischen verschiedenen Klubs vergleicht. Vergleiche mit der Höhe der Gehälter und der Schlussplatzierung in der Premier League zeigen uns interessante Dinge. Die Korrelation von Endplatzierung in der Premier League und der Höhe der Spieler-Gehälter is zwischen .5 bis ca .65 je nach Studie.
Arsène Wenger vom FC Arsenal war einer der ersten Coaches, der Genaues über die Geschwindigkeit eines Spieler wissen wollte. Geschwindigkeit is für Wenger die Zeit welche ein Spieler braucht, um aus dem Stande heraus volle Lauf-Geschwindigkeit zu erreichen.
Dieser Zeitfaktor beeinflusst die Wahrscheinlichkeit positiv, dass ein Spieler ein Ballduell gewinnt. Dies erhöht wiederum den Ballbesitz. Wir wissen natürlich, dass nur dank Ballbesitz man die Möglichkeit hat ein Tor zu erzielen.

Schlussfolgerungen

Der beste Ansatz ist wenn man zuerst den Erfolg oder das gewünschte Resultat genau definiert. Erst danach lohnt es sich die Key Drivers (Schlüssel-Faktoren) sowie die Key Performance Indicators (KPIs oder Schlüssel-Kennzahlen) zu definieren.
Schlüssel-Faktoren erfüllen eine besondere Aufgabe. Sie machen klar, warum wir eine gute Weinernte hatten oder eben nicht. Beispiel ist z.B. eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Tage mit Sonne. Ein weiterer Faktor ist Hagel welcher die Trauben im Frühjahr beschädigen kann.
Im Fussball sind dies zum Beispiel Faktoren, wie viel Anteil das Team am Ballbesitz hat. Wenn es über 50 Prozent ist, schafft dies Möglichkeiten Tore zu schiessen. Oder wie hoch ist der Prozentsatz für erfolgreich abgeschlossene Pässe ist hier ebenfalls wichtig zu wissen. Da spielt vor allem der Vergleich mit dem Gegner. Aber auch die Benchmarks mit anderen Teams der Liga sind hilfreich.
Ein Key Driver sind ebenfalls die Kommentare welche ein Blogeintrag generiert. Auch können dies die Anzahl Ansichten eine FAQ (Frequently-Asked-Question(s)) Eintrages sein.
Für jedes Unternehmen ist dies eine individuelle Aufgabe. Das heisst, die Marketing oder aber die Human Resource Abteilung müssen die Schlüssel-Faktoren und KPIs erarbeiten.

Download PDF Datei (680KB) Wie Lionel Messi und Cristiano Ronaldo Kennzahlen nutzen

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier – anschauen lohnt sich.

[slideshare id=45620404&doc=messi-und-ronaldo-best-practice-150309130631-conversion-gate01]
Der Beitrag: Social Media Audit: Was Messi und Ronaldo besser machen

Stimmen Sie mit mir überein?
Was muss man bei Kennzahlen noch berücksichtigen?
Wie nutzen Sie Kennzahlen und Schlüssel-Faktoren um den Erfolg zu messen?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar.
Interessant:
Anderson, Chris, Sally, David (2013). The numbers game. Why everything you know about football is wrong. New York: Pinguin Boos. See: http://andersonsally.com/
Geheimnisse der Zahlen und Statistiken von FC Manchester City auf: http://
Soccermetrics Interview #3: Gavin Fleig (Part I) auf: http://www.soccermetrics.net/soccermetrics-interviews/soccermetrics-interview-3-part-1-gavin-fleig

Content Marketing wird oft mit Sales oder Verkauf verwechselt.
Kann Content Marketing qualitativ gut und fair sein?
Ist es vielleicht einfach versteckte Werbung?
5 Beispiele aus der Praxis und eine 3 Punkte Checkliste für den Erfolg.

Bitte mitmachen Isabel Kaiser: Umfrage – Success Faktoren für das Content Marketing
Kurz vor der Gründung meiner ersten Firma Cal-Swiss Associates machte mich Peter F. Drucker darauf aufmerksam, dass ich noch einige Hausaufgaben im Marketing erledigen müsse.
Zum Beispiel, wie ich meinen Kunden beschreiben würde wollte er wissen. Seien diese grosse oder kleinere Betriebe und in welcher Branche müsste ich abklären. Ebenfalls sei zentral, dass mein Produkt / Service wichtige Bedürfnisse des Kunden abdeckt / befriedigt.
Wie Drucker an diesem warmen Herbstnachmittag in Claremont ausführte, kommt noch was dazu. Der Kunde ist nur dann interessiert zu bezahlen, wenn die Lösung des Problems ihm als wichtig erscheint.
Deshalb lese ich eine Tageszeitung nur dann, wenn ich ein Bedürfnis für Informationen habe welche diese Zeitung offeriert. Ein kostenpflichtiges Abonnement will ich, wenn der Mehrwert im Vergleich zum Gratisblatt / Freesheet mir als genügend gross erscheint. Erst dies gerechtfertigt die Kosten.

Selling is preoccupied with the seller’s need to convert his product into cash; marketing with the idea of satisfying the needs of the customer by means of the product and the cluster of things associated with creating, delivering, and finally consuming it.” – Theodore Levitt

Levitt weist darauf hin, dass im Content Marketing oder Marketing überhaupt, der Kunde im Zentrum steht. Was interessiert ihn und nicht was den Verkäufer interessiert ist im Fokus. Anders formuliert:

Warum will die Kundin diesen Corporate Blog Beitrag oder das White Paper lesen?

Weil dieser wie unser Blog Problemlösungen und Inhalte mit Mehrwert den Abonnenten kostenlos liefert via Newsletter!
Bitte Lesen:  Das Corporate Blog passt zur Marketing Strategie wie die Berghütte zur Wanderroute.

Usability des Corporate Blog: Apple oder Alessi?

Nur weil opulente Online Magazine hipp sind, müssen sie noch lange nicht nutzerfreundlich sein. Das Beispiel hier ist sicherlich das neue Feature Magazin von Vodafone Deutschland.
Im Vergleich zum ehemaligen Corporate Blog ist das Online Magazin unübersichtlich. Das dominierende Gestaltungsbild sind Bilder.

Design-bei-Philippe-Starck-fuer-Alessi-Zitrus-Presse

Die obige Presse von Alessi deckt wohl ein Bedürfnis ab. Doch ist deren Handhabung relative kompliziert. Viel Flüssigkeit endet nicht im Glas. Deshalb muss der Nutzer einige Reinigungsarbeiten nach deren Nutzung vornehmen.
Usability (Nutzbarkeit) niedrig, jedoch schönes Design … Dies trifft sicherlich auf für das Online Magazin der Vodafone Deutschland zu.
[su_box title=”Content Marketing: Eine Chance, KEINE GARANTIE” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
Erstellen Sie Inhalte welche Ihre Zielgruppe interessieren UND praktische Problemlösungen anbieten.
Sie haben dann bessere Chancen, bestehende Kunden an sich zu binden und neue Kunden zu gewinnen.
[/su_box]

Ist Content King? Nein aber Usefulness

Steve Jobs fand, dass die Nützlichkeit (Usefulness) neuer Innovationen das Wichtigste sei. Wenn dies für den Kunden nicht ersichtlich ist, wird es für ein Produkt schwierig.
Wie ein Produkt muss auch Content Marketing für den Kunden nützlich sein. Oft ist der Blogeintrag oder das White Paper nur auf den ersten Blick von nutzen. Bei genauerer Betrachtung stellt sich jedoch des öfteren heraus, dass Inhalte hübsch verpackte Sales-Mitteilungen sind.
Wir wissen jedoch aus eigener Erfahrung, ohne klar ersichtlichen Nutzen sind wir nicht gewillt, etwas zu lesen. Abonnieren der Inhalte oder regelmässiges Besuchen der Webseite ist dann auch nicht von Interesse.
Deshalb war für Steve Jobs die oberste Mantra: Die Nützlichkeit einer Innovation muss für den Kunden klar ersichtlich sein – siehe iPad, iPhone…  Natürlich gilt dies auch für unseren Corporate Blog. Die Frage die es zu beantworten gilt ist:

Was ist der Mehrwert der Inhalte im Corporate Blog für unsere Zielgruppe?

Der Titel des Blogs unten insinuiert, dass man mit Smartphones Leben retten kann. Wollen Sie das lesen? Aber sicher doch!
Smartphone-kuriert-Alzheimer-schafft-die-Ueberschrift-vertrauen
Auch ein Untertitel im Blogeintrag verstärkt dieses Gefühl, dass Smartphones Wunder vollbringen können wie:

Alzheimer im Schlaf heilen

Der obige Untertitel weckt Hoffnungen. Doch die Heilung von Alzheimer wird im Blogeintrag nicht diskutiert.  Wenn man dann mit SEO (Search Engine Optimisation) Technik diesen Eindruck für Suchmaschinen forciert ist dies moralisch fragwürdig und schafft kaum Vertrauen beim Leser.
Vodafone-Alzheimer-Smartphone-Kann-man-diesem-Inhalt-vertrauen-schenken
WEITERE Blogs im Test: Tchibo, Roche, BASF, Migros, Coop, Nestlé

Vertrauen schaffen dank Mehrwert

Im Online Content hat das Bild eine wichtige Funktion. Doch muss dann der Text die zum Bild relevanten Inhalte liefern. Wenn wie im Vodafone Blog die Beträge kurz und oberflächlich sind, ist der Mehrwert nicht klar ersichtlich. Die Irreführung des Lesers aber schon.

Bla Bla Inhalte verbessern weder Branding noch Markenimage.

Selbstverständlich, in der Kürze liegt die Würze. Aber, auch in der heutigen Zeit wo Leser Text nur noch überfliegen, ist Qualität erste Priorität.
Ebenfalls zeigen Daten, dass längere Beiträge mit Links zu Inhalten mit weiteren Details (z.B. Bundesamt für Statistik oder Forschungsresultate zum Download) bei Lesern beliebt sind. Oft sind auch einige der ersten sechs Platzierungen in den organischen Suchresultaten Beiträge mit Tiefgang.
1000 Wörter – einige Links zu weiteren Info Ressourcen – bessere Platzierung in organischen Suchresultatenn: DrKPI Wissenstransfer Index

Vodafone-Bottom-Line-bringt-das-Magazin-neue-Kunden

Was bringen solche Inhalte. Welche Kundengruppe kann hier Mehrwert finden ?


Es gilt immer mehr die Devise:

Der heutige Leser is oft überbenachrichtigt und unterinformiert.

Content Marketing sollte den Leser deshalb nicht mit Fakten überschwemmen.  Blog Einträge welche nur auf meine Produkte fokussieren, sind hier ebenfalls nicht unbedingt hilfreich.

Daten und Fakten alleine machen noch keine Informationen

Informationen erhält man erst dann, wenn die Daten korrekt ausgewertet wurden. Anhand von Daten und Fakten kann man mit Hilfe des eigenen Wissens versuchen, die Daten und Fakten zu analysieren und zu interpretieren. Aber ohne ein gewisses Wissen wird dies wohl kaum klappen.
Daten und Fakten alleine bieten keine Gewähr, das die Leserin die richtigen Schlüsse ziehen kann, um das eigene Wissen und Verständnis der Problematik zu verbessern (klick für Text unten).

Jens-Pacholsky-verwechselt-Kenntnis-von-Fakten-mit-WissenContent Strategie

Die Strategie ist in vielen Fällen der Plan der in groben Zügen definiert, wie ich welche Ziele erreichen möchte. Doch die Umsetzung der Strategie erfordert, dass gute Inhalte vorbereitet werden. Diese Inhalte müssen so aufbereitet werden, sodass die Leser nicht unbedingt einfach noch mehr Fakten ohne weiteren Zusammenhang erhalten. Der Mehrwert muss ersichtlich sein.
Es braucht deshalb Autoren, welche es verstehen die Fakten und Informationen lesergerecht aufbereiten zu können. Der Salesforce Blog wie auch der Alpiq InTec Blog weiter unten sind beides Beispiel, wo die Autoren dies erfolgreich meistern.
Meike-Leopold-und-der-Salesforce-Blog-in-DE
Manchmal kommt die Geschichte vielleicht etwas sales-lastig rüber. In anderen Fällen ist es einfach purer Mehrwert für den Kunden beim Salesforce Deutschland Corporate Blog.
Siehe auch: Salesforce Deutschlang Blog im DrKPI Benchmark test
Andere Blogs wie derjenige der Alpiq InTec bieten dem Zielpublikum (d.h. Stellensuchenden) den Mehrwert bei 95% der Blogeinträge. Beispiele sind solche  Wie man sich bewirbt, oder für ein Job Interview vorbereitet. Auch Themen wie man sich die ersten 90 Tage mit Erfolg im neuen Unternehmen einarbeitet werden abgehandelt (Disclosure: Ein Kunde von uns).
Dies sind ohne Ausnahme alles Inhalte, welche jede Arbeit suchende Fachkraft interessieren dürften. Wenn sich diese Leser dann erfolgreich bei der Alpiq bewerben und die Stelle antreten, haben wir unser Ziel erreicht.

Alpiq-5-tipps-schnupperlehre

Lesen: Unternehmensblogs: Besser machen statt Dunkeltuten!
Siehe auch: Alpiq InTec Skills Blog im DrKPI Benchmark Test

Schlussfolgerung

Beim HR & Recruiter Chillout gestern Abend war die Diskussion vielfältig. Doch das Thema Vertrauen kam mehrmals in meinen Gesprächen mit den Experten auf. Obwohl Geld immer eine Rolle spielt, hat Vertrauen bei der Entscheidung einen Service zu wählen und dafür zu bezahlen eine sehr wichtige Funktion (siehe auch Recruiting: 3 Ziele für den schnelleren Erfolg).
Die Content Strategie sollte berücksichtigen, dass viele Leser neben Fakten und Daten eine gewisse Hilfestellung brauchen, um diese interpretieren zu können. Content Marketing kann hier eine wichtige Hilfsfunktion anbieten. Dies gelingt aber nur dann, wenn Qualität über Fakten und Zahlen hinausführt, und dem Leser Interpretation und Tipps bietet. Die unten aufgeführte Checkliste hilft das Content Marketing zu verbessern.
[su_box title=”Corporate Blog: Überbenachrichtigung ist OUT ” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
1. Wo drückt den Kunden der Schuh? Nicht unser Produkt kann hier im Fokus sein. Auch nicht, dass wir eine neue Bankfiliale eröffnet haben interessiert.
Das Problem welches dem Kunden Kopfweh bereitet, muss hier im Zentrum des Blog Eintrages sein. Wie managen wir dieses Risiko besser? Wie kann diese Herausforderung angepackt werden?
Das Zielpublikum liest gerne Inhalte, welche praktische Lösungen aufzeigen. Das ist Mehrwert.
2. Qualität kommt vor Quantität: Lieber einen Blogeintrag weniger, aber dafür mit Mehrwert für die Kundin.
Welches Problem spricht dieser Eintrag an? Hat der Eintrag konkrete und praktische Lösungsvorschläge, welche die Kundin umsetzen kann? Es geht um den Leser oder die Kundin, nicht um uns.
3. Weg von der Flut von Fakten, hin zur Interpretation und Information: Besser verstehen hilft der Kundin,  im eigenen Betrieb oder Leben, die Abläufe und Prozesse zu verbessern.
Zu wissen, dass ich das Telefon falsch nutze ist vielleicht interessant. Zu verstehen wie ich mein Verhalten ändern kann um es besser zu machen, ist was ich wissen will.
[/su_box]
Der Beitrag: Content Marketing – das Buzzword – falsch angewendet

Stimmen Sie mit mir überein?
Was sollte man noch für eine gute Content Strategie berücksichtigen?
Haben Sie ein Beispiel eines Corporate Blog der tolles Content Marketing macht?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar.
Interessant: Der WEF Davos 2015 Benchmark: Die 100 besten CEO Bloggers

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Kurzfassung:  Wo suchen Stellenbewerber für den neuen Job?
Wie kann das Unternehmen im Recruiting das Internet besser nutzen?

Mehr zum Thema Recruiting, Active Sourcing und Employer Branding ===> Abonnieren Sie unseren Newsletter
Kürzlich las ich einen interessanten Werbespruch von Markenberaterin Maren Martschenko:

“Konzentrieren Sie sich im Marketing auf das Wesentliche und das Wirksame – für anderes gibt es weder Zeit noch Geld.”

Dieser Spruch leuchtet jedem von uns ein. Doch was sind die Wesentlichen Aktivitäten im Recruiting von Personal? Jährlich beantragen Sie ein Budget, dass von den Verantwortlichen hoffentlich akzeptiert wird. Wenn aber etwas als nicht Wesentlich oder Wirksam taxiert wird, dann kann es passieren, dass  dieser Teil vom Budget gestrichen wird.
Wir mögen den Stellenbeschrieb auf der Firmen-Webseite und dem Corporate Blog platzieren. Wenn genug Geld vorhanden ist, platzieren wir den Stellenbeschrieb in Kurzformat auf einem Job Board. Vielleicht reicht es sogar zum Inserat in der  Zeitung (z.B. Print und Online).

Aber was von den obigen Dingen gehört zum Wesentlichen?
Wie wissen wir ohne Daten, was wirksam ist?

PS. Mit Bauchgefühl zu argumentieren, hilft nicht bei Budgetverhandlungen.

Das die Arbeit mit der Suchmaschine hier nicht ignoriert werden darf, wissen wir. Aber es ist einfacher gesagt als richtig getan. Diese Problematik diskutierten wir letzten Dienstag in einer kleinen Runde der Gruppe #HRtweetupZH (Organisator: Etienne Besson).

Job-Agent-Thalwil-und-weitere-Nischen-Players-am-HR-Tweet-UP-ZH

1. Nischen-Jobsuchmaschinen

Das Suchmaschinen bei der Suche nach Arbeit wichtig sind zeigt sich anhand des Trends von 2004 bis 2014 (Daten vom Bundesamt für Statistik – Schweiz).
In den letzten 3 Monaten haben fast 80% der Nutzer im 2014 Datenset das Internet genutzt um Informationen über Dienstleistungen und Produkte zu finden.
Das hier auch die Suche nach Arbeit eine Rolle spielt ist offensichtlich. Doch sind die Suchergebnisse ergiebig, gut organisiert und übersichtlich?
CH-BFS-wie-Haushalte-Internet-nutzen-Zeitreihe-2004-2010-2014
Hier gibt es natürlich Unterschiede. Z.B. sammelt eine Jobsuchmaschine mit Hilfe eines “Crawlers” (auch “Spider” genannt) die im Internet gelisteten Stellenangebote ein.  Diese findet der Crawler direkt auf der Webseite des Unternehmens mit den offenen Stellen.
Dadurch wird eine ausgeschriebene Stelle bei der Job-Suchmaschine einmal aufgeführt und nicht mehrmals. Jobsuchmaschinen platzieren sich auch weit oben in den organischen Suchresultaten bei Bing oder Google.

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Google-oder-Nischen-JobSuchMaschine-wast-bringt-wem-mehr

2. Ist Google schlechter?

Ob man aktiv nach einer neuen Stelle sucht, oder aber nur passiv Ausschau hält nach möglichen Angeboten, Suchmaschinen werden genutzt (siehe auch Grafik oben vom Bundesamt für Statistik).
Dabei erhält man organische Resultate, je nach Eingabe der Schlagworte im Suchfeld.

Nischen-Jobsuchmaschinen-Google-ads

Top und rechte Kolumne sind Ads bei Google


Wie oben aufgezeigt beinhalten die Suchresultate für Jobs auch Werbung. Ganz oben, wie auch ganz rechts erhält man Werbung anhand der eingegebenen Schlagworte.

Machen es Jobsuchmaschinen besser?

Für mich ist der grösste Unterschied, dass Jobsuchmaschinen ihre Resultate oder Such-Algorithmen auch an Firmen wie Verlage mit Job-Plattformen im Abo verkaufen. Dabei können auch öffentliche Büros für Arbeitslose solche Technologie im Verbund nutzen, um damit die neuesten Jobangebote für ihre Klientel anbieten zu können.

Verkaufs-Strategie-fuer-Job-Such-Maschinen

Ebenfalls können die Ergebnisse auf spezialisierten Plattformen vom Eigner der Jobsuchmaschine Angeboten werden.
Dies kann wiederum in Form einer Webseite geschehen.

Wie sucht die Pflegefachfrau?

Werden die richtigen Schlagwörter genutzt. Dies gilt für den Suchenden wie auch dem Eigner der Job-Plattform oder aber der Webseite des Unternehmens.
Wenn man sich hier nicht einarbeitet. Kann es passieren, dass eine Dipl. Pflegefachfrau HF andere Schlagwörter bei der Jobsuche nutzt, als ein SEO Experte.
Dies führt dann dazu, dass die Pflegefachfrau nicht unbedingt auf der Seite landet, welche für sie die meisten offenen Stellen hat (siehe auch die Terminologie auf Careum – FAQ zur Ausbildung).
Fflege-Beruf-Plattform-fuer-Jobs
Das Team bei Pflege-berufe.ch (Image oben) hat dies gut gelöst (siehe unten).
Eine ganz einfache Suche mit nur zwei Schlagwörtern habe ich gemacht. Die Plattform ist gleich im Rang 1 der organischen Suchresultate. Chapeau an das TEAM der Seite (x28)!
FAGE-such-stelle-pflege-berufe-ch-hilft

Xing und LinkedIn

Der Vorteil von Xing oder LinkedIn ist, dass man eine interessierte Gruppe erreichen kann. Ein Beispiel sind Spezialisten des Branding and Image-Marketing (siehe Dilyana Ivanova Post unten).
Der Nachteil ist, dass die meisten Inhalte auf diesen Social Networks von Google nicht gut oder überhaupt nicht indexiert werden. Ein Grund ist, dass Plattformen wie LinkedIn oder Xing dies gar nicht möchten. Sie bevorzugen es, dass die Mitglieder diese Informationen nur auf der Xing Plattform selber suchen und finden können.
Dies limitiert die Reichweite der Posts mit einer Stellenbeschreibung erheblich. Wenn dann dies ein nicht der Firma angehörender Berater tut, wie z.B. unten, dann kommt dies oft noch nicht einmal gut bei Mitgliedern an.  Nur 1 bis 2 Personen von 5,000 in dieser Gruppe, wollen mehr Infos direkt vom Recruiter.
Solch eine kleine Resonanz kann weder den Recruiter noch den internen HR Experten glücklich machen.
Rekrutierung-auf-Xing-LinkedIn-wie-in-den-70-er-Jahren
Übrigens, auf meine Frage habe ich auch 48 Std. nachher keine Antwort bekommen. Zwar hat die Recruiterin mein Profil angeschaut, mir aber keine eMail via Xing geschickt. Was für einen Eindrukc gibt ein solches verhalten beim möglichen Multiplikator.
Frau Ivanova hat wohl vergessen, dass jeder in der Gruppe die Infos auch weitergeben könnte – klassischer Anfängerfehler: Was man nicht tun sollte – wenn man möchte das eine Stellenanzeige per Mundpropaganda verteilt werden soll (Viral Marketing und Jobs).

Schlussfolgerung

Eine gute Platzierung von offenen Stellen im Betrieb in den organischen Ergebnissen einer Suchmaschinen sind wichtig. Doch kann es einem KMU passieren, dass der Eintrag auf Google+ die ersten 3 Tage auf Position 4 bis 6 erscheint.
Erst nach dieser Periode wird dann vielleicht Blogeintrag mit Fotos und Stellenangaben auf Pos. 6 aufgeführt.
Dieses Beispiel zeigt, dass man die Dinge nicht immer unter Kontrolle hat. Das Google mit Hilfe von Google Plus versucht seine “Hand” am Puls des Social Media Zeitgeschehens zu haben ist bekannt. Die Auswirkung dieser Aktivitäten von Google auf auf die Suchresultate dürfen wir nicht unterschätzen.
Effektives Recruiting auf dem Internet ist kein Endziel sondern eine Reise welche uns immer wieder Überraschungen bringt.

Testen Sie die Performance Ihres Karriereblogs kostenlos!

[su_box title=”Recruiting: 3 Ziele für den schnelleren Erfolg” box_color=”#ff9900″ title_color=”#ffffff”]
1. Suchmaschinen indexieren unsere neuen Stellenangebote innerhalb 24 Std: Das man offene Stellen von Nestlé oder Raiffeisen schnell findet, wird kaum überraschen. Doch KMUs müssen sich anstrengen. Da hilft oft ein Karriereblog der auch über offene Stellen berichtet.
2. Word-of-mouth dank zufriedener Mitarbeiter: Der KMU muss seine Mitarbeiter bei der Rekrutierung miteinbeziehen. Sie sind die effektivsten Ambassadeurs, um das Interesse in aktiv und passiv suchenden Arbeitskräften zu wecken.
3. Wesentlich und wirksam: Der wesentlicher Unterschied ist eine gut gestalteter Stellenbeschrieb, welcher von Suchmaschinen kurz nach Plublikation indexiert wird.
Eine gute Platzierung in Suchresultaten ist Pflicht.
Übrigens, wirksam sind solche Aktivitäten nur dann, wenn diese die gewünschten BewerberInnen bringen von denen mindestens eine Person die Jobofferte akzeptiert und dann auch zur Arbeit erscheint!
Stimmen Sie mit diesen Punkten überein. Schreiben Sie einen Kommentar unten und sagen Sie es uns. Join the conversation!
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Synopsis:  Audi, Daimler, Swisscom: Die erfolgreichen e-Recruiter.

Wie nutzt man Online Content richtig im Ausbildungs-Marketing?
4 Tipps für das erfolgreiche Recruiting im Bereich MINT Berufe.
Für Sie, die Checkliste zum kostenlosen Download.

1.   Zielgruppe

Natürlich sollte ein Azubi-Blog als Zielgruppe primär versuchen Schüler, Berufsberater, Eltern, Lehrer und jetzig Auszubildende ansprechen. Doch auch andere Firmen sowie Medien und Recruiter werden einen interessanten Blog lesen.
Klar ist, dass ein Blog zum Thema Ausbildung nur dann auf Resonanz stösst, wenn die Inhalte von guter Qualität sind. Auch sollten diese Problemlösungen anbieten. Zum Beispiel sind eine Checkliste welche Charakteristiken eine gute Bewerbung hat interessant. Für Schüler auf der Such nach einem Ausbildungsplatz ist eine Checkliste wie man eine tolle Bewerbung zusammenstellt nützlich.  Ebenso eine Vorlage des Briefes welcher mit der Bewerbung verschickt wird.
Auch Beiträge die auf die Problematik bei einer Online Bewerbung hinweisen und Möglichkeiten zur Lösung offerieren sind hilfreich (z.B. Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Online Recruiting).
Tipp: Einträge welche praktische Tipps und Hinweise rund um die Ausbildung beinhalten sind bei der Zielgruppe – Schüler die Ausbildungsplatz suchen – beliebt.

2. Strategie: 2 bis 3 Sätze

Als ich beim Management Guru Peter F. Drucker studierte, erklärte er mir einmal bei einem Glas Wasser, dass die meisten Strategien nicht unbedingt hilfreich sind. Seiner Meinung nach muss jeder Mitarbeiter in der Lage sein, diese kurz skizzieren zu können. Zwei bis drei Sätze, mit den eigenen Worten, auf einem Blatt Papier sollte reichen. Das war Drucker’s Meinung.
Doch oft sind solche Dokumente mehrere Seiten lang. Viele “Buzz” Wörter werden genutzt. Am Schlimmsten ist jedoch, das diese Dokumente abgelegt werden. Bald nach Abgabe werden sie dann nicht mehr gebraucht.
Tipp: Beschränken Sie die Strategie für das Recruiting neuer Lehrlinge auf die wirklich wichtigen Dinge. Eine A4 Seite sollte reichen.

3. Operative Ziele setzen

Die grösste Herausforderung an die Strategen ist fast immer die Erarbeitung von operativen Zielen. Kurz:
1.  Was bedeutet die Strategie für die Linie oder die Personalabteilung?
2.  Welche Ziele setzen wir uns für das nächste Jahr?
Zur Illustration, einer unserer Kunden erklärte mir, dass er für nächstes Jahr 15% mehr Ausbildungsverträge abschliessen will. Konkret heisst dies für das Unternehmen, 116 statt 100 Personen werden dieses Jahr eine Lehre im August 2015 anfangen. Von diesen 116 Positionen sind ca. 87 der zu besetzenden Ausbildungsplätze in sogenannten Mint Berufen.

Wie gut ist Ihr Azubi oder Karriere Blog?

Aber bei der Zahl ist es nicht getan. Nun gilt es das Ganze runter zu brechen auf die verschiedenen Teilziele. Jedes Teilziel sollte dabei auch mit einer steuerungsrelevanten Kennzahl versehen werden. Das heisst, um diese besseren Kennzahlen zu erreichen, muss operativ etwas geändert werden.  Beispielsweise müssen vielleicht die Anzahl Schulbesuche der Mitarbeiterinnen in der Region erhöht werden (siehe Grafik unten). Das sollte wiederum helfen, die Anzahl Schüler welche bei uns eine Schnupperlehre machen zu erhöhen.
In über 63 % der Fälle bedeutet eine erfolgreiche Schnupperlehre, dass die Bewerberin die drei oder vier Jahre dauernden Ausbildung im Betrieb antreten wird.

BENCHMARK: Für jede Stufe des Prozesses brauchen wir eine steuerungsrelevante Kennzahl - KPI

BENCHMARK:  Dank steuerungsrelevanter Kennzahlen (KPIs) zum Erfolg


Tipp:  Messung erlaubt es zu überprüfen, ob das Unternehmen im Frühjahr auf Kurs ist, die 116 neuen Lehrverträge abzuschliessen.
Ziel- oder Kursabweichungen werden analysiert. Mögliche Kursänderungen müssen dann vorgenommen werden, sodass das Ziel doch noch erreicht wird.

4. Dank Analyse verbessern

Die gesammelten Daten sind ein wichtiger erster Schritt um zu überprüfen, ob sich das Team auf Kurs befindet. Bei Kursabweichungen müssen Massnahmen eingeleitet werden, sodass der Hafen doch noch erreich wird.
Im weiteren muss eine Analyse gemacht werden, um nächstes Jahr weder die gleichen Fehler noch selben Risiken einzugehen. Diese Arbeit gibt Hinweise welche Dinge für nächstes Jahr verbessert werden sollten. Oft zeigt es sich auch, wie dies gemacht werden sollte um, z.B. die Resonanz bei der Zielgruppe zu erhöhen.
Auch der Social Media Audit hilft, die Inhalte im Web und auf Social Networks zu verbessern. Dabei zeigt diese Arbeit ebenfalls auf, wie man noch besser potentielle Interessenten für eine Ausbildung im Unternehmen erreichen oder ansprechen kann.
Zum Beispiel bietet unsere Studie mit der STRIMgroup die Möglichkeiten, Firmenwebseiten und Business Blogs von Schülern evaluieren zu lassen. Diese evaluieren die Webseiten und beantworten dazu Fragen. Dabei stellt man vielleicht überraschende Dinge fest.   Zum Beispiel, das sich angebotene Inhalte nicht per Mausklick runter laden lassen, usw.
 
Online-Schuelerbefragung-2015-STRIMgroup-DrKPI Wie sehen es SchülerInnen:  Verbesserung des Lehrstellen-Recruiting im Schnitt um 29%.

Fazit: Social Media Audit hilft

Regelmässige Evaluationen und ein Social Media Audit der Webseiten Angebote erlauben es Firmen Trends früh zu erkennen.  Zum Beispiel, Daten in 2013 (siehe STRIMgroup und DrKPI Umfrage – D-A-CH Region) zeigten, dass die Resonanz auf Facebook Angebote bescheiden war. Sie ist auch 2013 und 2014 noch weiter gesunken. Teilnehmende Firmen haben deshalb ihre Facebook Aktivitäten im Lehrstellen-Recruiting stark zurückgefahren, modifiziert oder sogar eingestellt.
Die Daten vom Frühjahr 2015 werden es uns erlauben,mögliche Trends im Vergleich zu 2013, oder 2014 zu präsentieren. Dies hilft wiederum den teilnehmenden Firmen die Rekrutierung zur erfolgreichen Besetzung von offenen Ausbildungsplätzen signifikant zu verbessern (machen Sie mit, es lohnt sich).
Tipp:  Unsere Schülerstudien zeigen auf welche Bedürfnisse und Kriterien bei der Auswahl einer Lehrstelle von Schülern genutzt werden.
Usability Tests von Webangeboten mit Schülern (der Zielgruppe) hilft Personalfachleuten ihre Rekrutierungs-Aktivitäten markant zu verbessern.

Download PDF Datei (544KB) Checkliste und Ratgeber: Welche 4 Punkte muss das Azubi-Recruiting berücksichten?

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

Die Präsentation unten skizziert einige Ideen. Die Slides machen Ihnen praktische und kostengünstige Lösungsvorschläge zur Umsetzung in ihrem Betrieb.
[slideshare id=42439895&doc=2014-12-alpiq-vortrag-v3-141207074232-conversion-gate02]

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Fragen an Sie / Dich

– Wie wichtig ist die Schnupperlehre in Ihrem Betrieb bei der Auswahl für und Besetzung der Lehrstellen?

– Wie nutzen Sie Messen bei der Rekrutierung von Auszubildenden?

– Welche Erfahrungen haben Sie als Lehrlingsbetreuer mit Online Content für Auszubildenden gemacht. Erfolge und Misserfolge? Was geht besser?

Mehr Tipps und Tricks zum Thema

    1. Recruiting in der D-A-CH Region
    2. Die 25 besten Recruiting Blogs der Schweiz
    3. Ratgeber Recruiting: Die erfolgreiche Bewerbung
Testen Sie die Performance Ihres Karriereblogs kostenlos!

2014-11-05   Bitte Kommentare lesen, Checkliste / Ratgeber –  2 Bonus Tipps.
PLUS Gratis-PDF zum Download, Video, Slides, usw.

Dank Bauchgefühl:
Die Experten glauben zu wissen was die ideale Schlagzeile macht.
Doch aufgepasst….

Hier diskutieren wir dieses Thema in Bezug auf:

1. Griffige Überschriften: Was ist die optimale Länge
2. Was sind die Grundregeln?

Der Verein für deutsche Sprache führte 2011, 2012 und 2013 einen Wettbewerb für die beste Schlagzeile durch. Dabei können Leser die aus ihrer Sicht besten Schlagzeilen einreichen. Die eingereichten Schlazeilen oder Überschriften werden im November von einer Jury beurteilt. Diese kürt dann die beste Schlagzeile (für Deutschland). Die Ranglisten sind hier:

– 2013
– 2012
– 2011

Dabei reichen die Gewinner von der Bild, über die TAZ, dem Stern, usw.

Fakten können helfen.

Fakten können helfen.


Wortspiele werden genutzt aber auch lange Überschriften sind in den besten drei Platzierungen zu finden.
Trotzdem, unter den 10 best platzierten Schlazeilen des Jahres, machen fast immer solche mit etwa 4 bis 6 Wörtern das Rennen. Natürlich dies kann einfach das Resultat sein der persönlichen Präferenzen der Jury dieses Preises.  Aber was sagt uns die Forschung?

1. Bauchgefühl herrscht vor

Tendenz bei Bloggern ist, dass sie kurze Titel als besser betrachten.
Doch anhand welcher Fakten kommen Blogger oder auch Kommunikationsberater auf kurze Schlagzeilen? Meistens basiert dies auf dem Bauchgefühl. Dieses wird kaschiert und als Wissen in Beiträgen weitergegeben, wie z.B.:

… you have to be a great writer to do it in 5 words… Headlines that are longer than 10-12 words are simply ineffective.” (Nikitina, 2012, p. 35).
Nikitina, Arina (2012). Improve your writing skills. Im Selbstverlag. Eingesehen am 15 Oktober auf http://amspaces.pbworks.com/w/file/fetch/79227218/improve-your-writing-skills.pdf

Keven Lee hat dieses Jahr im Buffer Blog die Behauptung aufgestellt:

“…The ideal length of a headline is 6 words.
Lee, Kevan (March 31, 2014). The ideal length of everything online, backed up by research. [Buffer Blog]. Aufgerufen am 15. Oktober, 2014 auf http://blog.bufferapp.com/the-ideal-length-of-everything-online-according-to-science

Wohlgemerkt, Lee hat in diesem Beitrag 10 Wörter genutzt nach dem Motto: Ausnahmen bestätigen die Regel?

Lee’s Tipp basiert in diesem Falle nicht auf Forschung wie er im Titel behauptet. Er zitiert einen interessanten Blogeintrag von Tennant (19. Dezember 2011):

“Usability research shows that people not only scan body copy, but headlines as well—and they tend to take in only the first and last 3 words. This suggests the perfect length for a headline is 6 words… But let me suggest that rather than worrying about length you should worry about making every word count. Especially the first and last 3—and if that means using the passive voice, so be it.”
Tennant, Bnonn (19. Dezember 2011). Can you write a better headline than this? Not using old headline formulas you can’t. [Kissmetrics Blog]. Aufgerufen am 15 Oktober, 2014 auf https://blog.kissmetrics.com/how-to-write-headlines/

Übrigens, keine der Usability Studien auf welche sich Tennant beruft werden auch zitiert oder aber verlinkt zu diesem Beitrag.  Hier kann man der Behauptung glauben schenken oder aber einige Zweifel anbringen.

Sag das Eine, tue das Andere:  Interessant ist, dass Tennant (wie auch Lee von der Firma Buffer, siehe oben)für seinen Blogeintrag eine Überschrift wählte, welche 15 Wörter beinhaltet. Und dies obwohl er in diesem Blogeintrag dem Leser empfiehlt, nur 6 Wörter in einem Titel zu nutzen.

Die ersten drei Wörter sind “Can you write” und die letzten drei “formulas you can’t.” Sind diese gut oder schlecht, weil sie ja laut Tennant die wichtigsten Plätze in seinem langen Titel einnehmen? Was denken Sie?

Weiteres Material zum Thema Bauchgefühl

Kein Autor (kein Datum). How to write magnetic headlines. Eingesehen am 15. Oktober auf http://www.copyblogger.com/magnetic-headlines/ 

2. Was sagt die Forschung?

Wie die obigen Beispiele zeigen, Expert-Blogger arbeiten aus dem Bauchgefühl heraus. Ihre Tipps basieren auf deren Meinung aber nicht unbedingt auf Fakten. Der DrKPI Schlagzeilen Index basiert jedoch auf Forschungsergebnissen. Einige stellen wir Ihnen gleich einmal hier vor.
Zum Beispiel, die Werber haben sich schon im letzten Jahrhundert mit diesem Thema beschäftig. Dabei ging es darum welche Anzahl von Worten das Optimum für eine Schlagzeile in einem Inserat sein könnte. Zum Beispiel, Feasly und Stuart (1987) studierten die Länge von Überschriften in der Werbung zwischen 1932 und 1982. Sie schrieben:
“… either six or seven words, with an average of 7.44 to 9.54 words” sind Ideal für Überschriften (Seite 23).
In einer Masterarbeit (Anaya, 2008) fand die Autorin, dass  Überschriften / Titel in Inseraten von 1980 bis 2005 kürzer wurden. Sie hat zu dieser Arbeit 7.915 Überschriften in Werbetexten und Inseraten analsiert. Die Anzahl Wörter reduzierten sich von 1980 mit 7.71 Wörter, 1985 (5.80), 1990 (5.98), 1995 (7.30), 2000 (6.04) bis im Jahre 2005 auf einen Durschnittswert von 5.02 Wörtern.
Die obige Studie ist wichtig. Diese zeigt, dass über die letzten Jahrzente Werber immer mehr kürzere Überschriften bevorzugen.

David Abott - 40 - 60 Mal verbesserte er seine besten Schagzeilen.

David Abott – 40 – 60 Mal verbesserte er seine besten Schagzeilen. Mehr zum Thema finden Sie hier inklusive einer Präsentation


Interessant ist hier, wie gut Leserinnen kürzere oder längere Überschriften verstehen. Lucas (1934) eruierte dieses Problem im Detail. Er fand, dass eine .80 Korrelation bestand zwischen längeren Überschriften und dem Verständnis des Inhaltes beim Leser.
Percy (1981, 2011) verglich die Länge von Überschriften ebenfalls mit dem Leser-Verständnis. Percy untersuchte dabei, wie die Länge einer Überschrieft die Wahrscheinlichkeit beeinflusste, dass der Leser den ganzen Beitrag studieren würde. Er fand, das Titel mit weniger als 5 Wörtern ein Skore von 9.0 erhielten.
Dieses verbesserte sich auf 9.86 für Headlines mit sechs bis acht Wörtern. Danach viel das Skore auf 7.95 ab. Deshalb empfahl Percy, in einem Titel zwischen 5 bis 8 Wörter zu nutzen um damit das Verständnis und indirekt damit auch das Leserinteresse zu fördern.
Infos
Anaya, Michelle, A. (2008). Changing appearances: magazine advertising layout and design, 1980-2005. San Jose: San Jose State University (Calif). Master’s Theses. Paper 3615.  Zugegriffen: 29. Oktober, 2014.
Feasley, Florence G., & Stuart, Elnora W. (1987). Magazine advertising layout and
design: 1932-1982. Journal of Advertising, 16(2), 20-25.
Lucas, D. B. (October 1934). The optimum length of advertising headline. Journal of Applied Psychology, Vol 18(5), Oct 1934, 665-674.http://dx.doi.org/10.1037/h0072217
Percy, Larry. (1981), “Psycholinguistics: Some Simple Rules for Do-It-Yourself Ad Testing.” Proceedings of the 3rd Business Research Conference, Advertising Research Foundation.
Percy, Larry (2011). Psycholinguistic guidelines for advertising copy.NA – Advances in Consumer Research Volume 09, eds. Andrew Mitchell, Ann Abor, MI : Association for Consumer Research, Pages: 107-111http://www.acrwebsite.org/search/view-conference-proceedings.aspx?Id=5910 Aufgerufen am 14. Oktober 2014.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=kxhEOEhKnWA[/youtube]

Weitere kurze Videos zum Thema Blogging gibt es hier

Umsetzung in die Praxis

Headlines in Inseraten oder aber auch Artikeln in Zeitungun sind oftmals zweigeteilt (siehe Nelson, 1989, S. 167). Der Haupttitel is grösser und relative kurz wie z.B. 4 Wörter lang. Der Untertitel ist kleiner und vielleicht kursiv gedruckt. Er beinhaltet manchmal bis zu 15 Wörtern oder sogar noch etwas mehr. In diesem Falle eine Kurzusammenfassung in 2 oder 3 Sätzen. Hier ein Beispiel aus der NZZ vom 28. Oktober, 2014 (Seite 50 – Sektion Medien)

Es geht abwärts

Das Jahrbuch zur Medienqualität malt wieder schwarz – warum das einige schmerz und provoziert.

Online ist die Überschrift leicht anders. Aussagekräftig in Untertitel und Hauptitel aufgeteilt. Danach ein Bild mit Erklärungstext und darauf die Kurzzusammenfassung. Die letztere findet sich auch in der Print Version.

Kurzer Titel Dann kursiv geschriebener Untertitel. Danach etwas grösserer geschriebener Paragraph als Kurzzusammenfassung unter dem Bild. Danach Text in Normalgrösse.

1. Kurzer Titel
2. Dann etwas grösser geschriebener Haupt-Titel.
3. Die Kurzzusammenfassung des Beitrages nach dem Bild. 
===>  Darauf folgt der Text in Normalgrösse.

So kurz wie möglich, so lang wie nötig

Dies scheint die Devise für die NZZ. Dies zeigt das Beispiel aus der gedruckten wie auch der Oline Version des oben aufgeführten Artikels.
Dies deckt sich auch anhand der Forschungsresultate.  Knackige, kurze, präzise, griffige, packende, spannende und aussagekräftige Headline sollte man in 8 Wörtern schaffen. Sicher es klappt nicht immer :-).
Kurzzum, die erfolgreiche Überschrift zeichnet sich meistens durch folgende 3 Dinge aus:

1. 5 bis 8 Wörter in der Schlagzeile,
2. 1 bis 2 Wörter mit > als 6 Buchstaben, und
3. höchstens 40 Zeichen, inklusive Leerschläge.

Siehe auch meinen Kommentar unten…. das reicht eben noch nicht, denn… Testen Sie die Wirksamkeit der Überschriften in Ihrem Firmenblog hier

Weitere Infos

Nelson, Roy Paul (1989). The design of advertising, Iowa: Wm. C. Brown Publishers.

Download PDF Datei (544KB) Schlagzeilen: Optimale Anzahl Wörter im Corporate Blog

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

[slideshare id=41051678&doc=bild-headline-2014-141103080735-conversion-gate02]

Hat Sie dieser Blogeintrag interessiert? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Weitere Informationen

Ball, James (16. März 2014). Read this to find out how Upworth’s awful headlines changed the web.  [The Guardian – Generation Y takeover: Media series of articles] Aufgerufen am 15 Oktober, 2014 auf http://www.theguardian.com/media/2014/mar/16/upworthy-website-generation-y-awful-headlines

Tate, Ryan (25. Februar 2013). Tabloid chic: How racy headlines unlock money. [Wired Blog] Aufgerufen am 15 Oktober, 2014 auf http://www.wired.com/2013/02/tabloid-chic-the-rise-of-racy-headlines/

Mehr Tipps und Tricks zum Thema

    1. Definition: DrKPI Schlagzeilen Index
    2. Methodologie zum DrKPI Index
    3. Die 25 besten Recruiting Blogs der Schweiz
    4. Fallstudie: Tchibo Blog

Benchmarken und testen Sie Ihre Überschriften im Firmenblog: Gleich JETZT, kostenlos.

Wir erklären hier 3 Dinge im Zusammenhang mit Rekrutierung für Aubsbildungsplätze bei der Bayer AG:
1. Wie verschafft man sich mit Hilfe eines Inventars einen Überblick?
2. Wie verbesseren wir die Resonanz anhand einiger Kennzahlen?
3. Wie nutzen wir Kennzahlen um die Social Media Aktivitäten der Bayer AG zu verbessern?

Wir haben schon früher über die Bayer AG und deren Aktivitäten im Social Web berichtet wie z.B.

–  Bayer und Roche im Test

Diesen Sommer hatten wir den Auftrag einen Social Media Audit Light mit der DrKPI Methode über die Bayer AG zu erstellen.
Ziel war es, einen kurzen Überblick über deren Recruiting Aktivitäten im Bereich Ausbildung – Schlagwort Mint Berufe – zu erhalten. Hier eine stark gekürzte Zusammenfassung – inklusive Download-Möglichkeit für den gekürzten Report.

1. Das Inventar

Vor einiger Zeit musste ich einmal ein Restaurant übernehmen. Leider war sich niemand so sicher ob unsere Weinkarte den Präferenzen unserer Kunden entsprach. Deshalb war ein Inventar nötig. Dieses zeigte uns auf, welche Arten von Weinen (z.B. rot oder weiss, trocken oder süss, usw) vorhanden waren.  Wir stellten fest, dass der Weinkeller primär trockene Rotweine der teureren Art enthielt.
Doch anhand der Speisekarte und unserer Gäste war klar, dass hier Verbesserungen notwendig waren.
Genau wie beim Weinkeller gilt es auch bei Social Media Aktivitäten, zuerst einmal einige Dinge zu überprüfen. Dies umso mehr, da es immer schwieriger wird, die offenen Ausbildungsplätzen in den technischen Berufen (auch als Mint Berufe bezeichnet) mit qualifizierten und motivierten Schülern zu besetzen.
Das Inventar kann auch über Social Media Aktivitäten neue Erkenntnisse vermitteln, wie z.B.:

Wie gut sind unsere Webinhalte für die Lehrberufe in welchen wir ausbilden?
Relevante Inhalte: Empfinden Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz unsere Inhalte auf Social Networks als hilfreich?
Resonanz: Stossen unsere Angebote auf die erwünschte Resonanz bei unserem Zielpublikum?

Click on Image - view inside - Gattiker, Urs E. Social Media Audit: Bayer Human Resource Management - Ausbildung - 6 w Schritte zum Erfolg.

Was zeigt uns das Inventar? Erste Erfolge !

Hier ist schnell ersichtlich (see Download unten), dass die Bayer AG einige Kanäle mit Erfolg nutzt. Ebenfalls verfolgt das Unternehmen eine Strategie welche sich mehrere Social Networks zu Nutze macht. Diese reichen von einer Karriereseite, über Blogs zu Facebook, YouTube oder der eigenen Karriere App, usw.
Überrascht waren wir, dass einige Kanäle nach drei oder vier Jahren sich selbst überlassen werden. Das heisst weder ein neuer Tweet noch Blogeintrag erfolgt innerhalb mehrer Monate.  Gleichzeitig werden die fast gleichen Inhalte über einen weiteren Kanal neu aufgerollt. All dies bedeutet eine nicht optimale Allokation von Ressourcen.
Aber wie können Sie solche Erkenntnisse zur Verbesserung der eigenen Recruitierung nutzen? Diese erläutere ich unten im Detail.

2. Recruiting verbessern

Wir haben also ein Inventar durchgeführt und festgestellt, dass unsere Weinkarte nicht gerade inspiriert. Oder aber, dass unsere Webinhalte Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz nicht unbedingt ansprechen. Was nun?

Was müssen wir tun um uns zu verbessern?

Bei unserem Weinkeller / Restaurant Beispiel war nach dem Inventar ersichtlich, dass wir entweder die Speisekarte, oder aber der Inhalte des Weinkellers ändern mussten. Die schnellste, einfachste und preiswerteste Änderung war das Weinangebot zu verbessern. Dies umso mehr, da die Speisekarte mit den Tagesangeboten bei den Gästen und dem Zielpublikum auf grosses positives Echo stiessen. Hier ergab auch das Feedback vom Service-Personal, dass die Weinkarte nicht den Kundenwünschen entsprach.
Beim Recruiting und der Nutzung von Social Media bei der Bayer AG ergibt sich ein ähnliches Bild. Die Aktivitäten müssen gebündelt werden. Dies bedeutet, dass weniger Weine / Angebote auf verschiedenen Social Networks von Vorteil sein dürften.
Als Employer Brand ist Bayer sehr bekannt. Doch z.B. die tiefen Zugriffszahlen auf Facebook gilt es zu berücksichtigen.  Auch die Inhalte der Blogs müssen analysiert werden, ob sie z.B.

– Mehrwehrt, wie auch
– praktische Problemlösungen

für das Zielpublikum anbieten. Zur Zeit scheint dies nicht unbedingt der Fall zu sein wie der Screenshot hier aufzeigt.

5 Tage nach dem Posten - 7 Clicks auf der einen Facebook Seite

5 Tage nach dem Posten – 7 Clicks auf der einen Facebook Seite – 13 im Total.


Nur wenn wir etwas messen, können wir dann versuchen es zu verbessern

Nur wenn wir es messen, können wir es verbessern.


Die Slides unten zeigen Ihnen im Detail, wie ein Blog Benchmark helfen kann die Resonanz auf Blogeinträge und den Einfluss eines Corporate Blog zu verbessern. Schauen Sie rein, es lohnt sich (8 Slides)
[slideshare id=36115166&doc=abo-champions-league-140620112157-phpapp02]

Download PDF Datei (335KB) Social Media Marketing: 3 Probleme und unsere 3 Lösungen für Sie

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

3. Wo ist der Erfolg?

ANKLICKEN - 25% Rabatt - mehr Infos zu:  Gattiker, Urs E. (2014). Social Media Audits: Achieving deep impact wihtout sacrificing the bottom line – ISBN 978-1-84334-745-3 (print) ISBN 978-1-78063-426-5 (e-book) Man wünscht sich Erfolg. Doch tritt dieser ein oder bleibt er nur ein Phantom? Das ist die Frage die es zu beantworten gilt.
Auch für die Bayer AG muss die Verbindung zwischen Marketing-Aktivitäten, wie Social Media und der Anzahl abgeschlossener Ausbildungsverträge, hergestellt werden.
Helfen hier die Rekrutierungsarbeiten auf dem Social Web die Anzahl der qualifizierten Bewerber zu verbessern? Schafft das Unternehmen ebenfalls über 90 Prozent der erfolgreichen Absolventen von Ausbildungs- lehrgängen als Fachkräfte zu rekrutieren und somit zu behalten?
Nur der Social Media Check-Up kann hier helfen. Dabei ist das Aufzeigen der Korrelation, Verbindung der Kosten von Messebesuchen oder Printwerbung mit steuerungsrelevanten Kennzahlen zu berücksichtigen. Ebenfalls ist es hier notwendig, die wichtigsten Kennzahlen für den Firmenblog oder Facebook Seite zu erarbeiten. Qualitative wie auch quantitative Kriterien spielen eine Rolle.
PS. Ebenfalls empfiehlt sich ein mehrsprachiger Blog nicht (SEO, Leserfreundlichkeit, usw.)
Click on Image - view inside - Gattiker, Urs E. Social Media Audit: Bayer Human Resource Management - Ausbildung. Zurich, Switzerland
Aber schauen Sie mal kurz rein. Hier sind die Resultate des DrKPI Social Media Audit Light der Bayer AG als PDF Datei zum kostenlosen Download:

DOWNLOAD: Report Bayer AG – DrKPI – Social Media Audit Light
Interessant:  Weitere Fallstudien von DrKPI wie Tchibo, Coca-Cola, usw.

Quelle: DrKPI: Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Recruiting

Hier ist der Bericht zur Ansicht….

[slideshare id=40336763&doc=2014-06-bayer-social-media-audit-roi-141016021614-conversion-gate01&type=d]

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

Was ist Ihre Meinung?

Auch Sie haben sich sicherlich schon einmal die Frage gestellt, ob Social Media die Resonanz bringt welche Sie sich erhofften.  Ihre Meinung interessiert mich!

– Welche Kennzahlen nutzen Sie um Ihr Social Media Marketing im Recruiting zu verbessern?
– Was war Ihre beste Social Media Kampagne in den letzten Monaten in Sachen Ausbildung und Rekrutierung?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare, Beispiele von erfolgreichen Kampagnen und Fragen.

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2014-09-25 –  Empfehle Kommentare zum Beitrag zu lesen, interessant!
Soeben habe ich Informationen erhalten die darauf hinweisen, das die Migros Geschäftsleitung sich mit dem Gedanken trägt, die Migipedia Online-Plattform für Kunden zu schliessen.
Wir wollen nicht, dass Migipedia geschlossen wird.
Anhand dieses Mini Audits zeigen wir den Super-Erfolg der Migipedia Plattform auf.

Schritt 1: Mit grosser Kelle anrühren

2010 fing alles an. Migipedia, die Community für Migros Fans, ging Online.
Schon am 28. März 2011 erklärte uns die Werbeagentur Von Matt/Limmat, warum sie einen Superjob hingelgt hatten. Dabei war Ihre Idee phänomenal und das Design 10 Jahre voraus. Auch die Implementierung der Plattform war ein Geniestreich.
Wenn Sie Zweifel haben, das Video unten hilft vielleicht diese aus dem Weg zu räumen. Viel Spass.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=92ewNE-O77c[/youtube]
Natürlich, nicht jedes Unternehmen hat das Geld um eine eigene Social Community zu lancieren. Aber bei der Migros ist dies weniger ein Problem. Interessant war was Social Media Experten auf Xing über Migipedia schon 2010 diskutierten. Die offiziell mitgeteilten Ziele liessen die Experten aufhorchen. Zweifel wurden angemeldet. Doch wie steht es heute?

Schritt 2: Den Dialog fördern

Kann man auch mit einer Social Community einen Superwurf realisien? Eine vibrierende, interessante, relevante Community aufbauen?
Den konstruktiven Dialog mit Kunden über längere Zeit im Gang zu halten ist nicht einfach. Ebenfalls braucht es viel Arbeit und auch Geld um es gut machen zu können. Zum Beispiel haben Unternehmen gelernt, dass Kundenservice mit Hilfe von Twitter ein arbeitsintensives und kostspieliges Unterfangen ist, wenn man es richtig machen will (siehe:  Social CRM: Kundenservice mit Twitter?). Da können amerikanische Unternehmen ein Liedchen singen.
Noch schwieriger ist es eine zufriedenstellende Resonanz auf diesen Plattformen wie Twitter, Facebook oder Migipedia zu erreichen.

Migros sendet Twitter Nutzer als Antwort ein Link auf Migipedia mit Produktbeschrieb - resonanz = null 1 click von uns, 2 von einem bestimmten User = 3 clicks aus 3500 followers?

2012 – Resonanz – Migros im Social Media – Audit Light:      Von 3000 oder mehr Followern klicken 4  – 2 Mitarbeiter, ich und wer noch ?


Auf Twitter hat Migros heute 30,000 Fans,  10 x mehr als 2012 (siehe obiges Image).
Doch wie gut ist die Resonanz. Wir haben es getestet. Weniger als 0.50% der Folllowers welche Tweets von der Migros bekommen klicken auf die mitgesandten URLs (i.e. Links auf Produkte, Migipedia, usw).
Im Klartext bedeutet dies, von mehr als 30,000 Followers welche den Tweet erhalten, klicken vielleicht gerade einmal 8 auf den URL.  Wenn dies Kunden sind ist dies ein Anfang. Aber was, wenn primär MitarbeiterInnen auf solche URLS klicken? Dann hat man vielleicht noch 2 Kunden welche einen über Twitter mitgeteilten Link anklicken? Nicht gerade hoch.

Migipedia und Relevanz

Auch auf einer Community wie Migipedia ist Resonanz Gold Wert. Doch wie definieren wir gute oder nicht zufriedenstellende Resonanz?
Grundsätzlich ist klar, dass in jeder Kateorie von Beiträgen wie z.B. News, die Inhalte interessant, relevant und hoffentlich auch unterhaltsam sind für die Zielgruppe. Aber sind sie es wirklich?

Rebecca07

by ‎yesterday

Sie plädiert für kalorienfreie Schokolade und erklärt, warum die Quarktorte die ideale Süssigkeit ist.”

Ich gebe ca. 50% meiner Ausgaben für Haushaltsartikel und Lebensmittel bei der Migros aus.  Doch solche Beiträge auf Migipedia schrecken mich ab. Die lassen bei mir Langweile aufkommen oder ich würde am Liebsten rufen:

“Get a life….” ich habe was Besseres zu tun.

Schritt 3:  Positiv denken

Wie oben aufgezeigt, die Resonanz auf Twitter oder Migipedia ist eher bescheiden für die Migros. Ein Grund kann natürlich sein, dass es schwierig ist die Zielgruppe zu definieren für einen solchen Konzern. Zum Beispiel, Kunden die Technologie affin sind und viel Geld in der Migros ausgeben und / oder Teenies die gerne teilen aber wenig kaufen….?
Trotzdem, auch wenn dies bei einer Analyse nicht klar durchkommt, man kann öffentlich trotzdem verbreiten man sei erfolgreich.


Wie oben aufgezeigt, bei allen Wettbewerben mitmachen ist natürlich Pflicht. Nur wenn Lieferanten wie die Werbebranche einem auch als Gewinner ausrufen, nimmt einem die Bevölkerung als erfolgreich war.
Die Mitglieder der Community gleich noch einladen zum Abstimmen ist Pflicht. Das versteht sich von selbst. Übrigens, auch wenn niemand weiss nach welchen Kriterien ausgewählt wurde, einen Publikumspreis zu erhalten ist genial.

Facebook – die Migros zeigt wie es geht

Natürlich, es hilft wenn man für die Migros, Novartis oder vielleicht Swatch arbeitet. In einem solchen Falle ist man sich der Aufmerksamkeit von Schweizer Medienschaffenden einmal sicher. Die Migros Experten im Social Media Marketing erhalten öfters Gelegenheit, sich zu präsentieren. Das ist verständlich, bei der Grösse des Unternehmens ist es für CH-Medien fast egal was der Inhalt ist. Was die Migros macht, stösst bei Lesern und Fernseh-Zuschauern in der Schweiz fast immer auf Interesse.
Ein Beispiel ist das 10-jährige Jubiläum von Facebook. Dies wurde auch in der SRF Tagesschau dieses Frühjahr gebührend erwähnt. Die Vertreterin der Migros wies im Kurz-Interview darauf hin, dass der Grossverteiler erfolgreich mit Hilfe der Facebook Fans Marktforschung macht (siehe auch Image unten)..
2014-02-11-Migros-Ice-Tea-on-Facebook-Engagement-Quo-Vadis
Link zu TV News und mehr wie oben angezeigt – Siehe auch Twitter – DrKPIde.
Doch wie diese Daten genutzt werden hat die Expertin leider nicht erklärt. Auch die eMail an mich war vague damals. Die niedrige Aktivität auf einigen der Migros-Seiten zu verschiedenen Produkten auf Facebook lässt Fragen offen. Wie man da gute Marktforschung macht ist eine Kunst der Unmöglichkeit für fast alle von uns. Doch für die Migros scheint dies zu gehen.
Aber Hand aufs Herz, das niedrige Engagement der Facebook Fans, sowie Validität und Reliabilität solcher Daten wirft Fragen auf. Sinde diese Daten wirklich brauchbar. Sind diese räpresentativ? Wenn ja, für welche Kundensegmente der Migros? Teenies? Gerade 50 Lehrlinge gefragt, nicht einer war auf Migipedia als Nutzer eingetragen, 1 auf Twitter, 15 auf Facebook, 46 auf Whats App…

4. Schritt: Re-Design der Community

Hat man sich einmal in den Medien, auf Konferenzen und in Workshops mit tollen Präsentationen vorgestellt, ist man auf auf dem besten Weg als Erfolg wahrgenommen zu werden.
Dank der aktiven Mitglieder kommt man dann bei der Migros auch zur Einsicht, dass es nicht mehr notwendig ist, Gästen die Möglichkeit zu geben einen Kommentar zu hinterlassen.
Deshalb schliesst die Migros diese Kommentar-Funktion auf Migipedia aus:

2014-09-16-NEU-Dialog-Nein-Danke-wir-senden-nur-noch

Vom Dialog zurück zum altbekannten Broadcasting
                   Resonanz wie auch Dialogue = 0


Also weg vom Dialog für solche die ab und zu mal kommentieren wollen. Man will, dass sich die Nutzer registrieren und dann kommentieren. Versteht sich, denn auch fast alle Kunden wollen ja dieser Community beitreten. Wirklich?
Ebenfalls wurde mit dem obigen Design noch einiges verändert.  Alles natürlich mit dem Ziel die Nutzer noch öfters begrüssen zu dürfen.
Schaut man sich aber die Einträge auf der neuen Migipedia Community einmal genauer an (siehe Rebecca07 oben), dann fällt auf, dass diese ein wenig gekünstelt wenn nichgt sogar langweilig daher kommen. Authentizität ist nicht immer gegeben. Ebenfalls erzählen die Beiträge nicht unbedingt eine ‘gute’ Geschichte.
Facebook hat in der Schweiz ca. 3.3 Mio Nutzer. Rund 2.8 Mio Schweizer sind Mitglied beim kostenlosen Bonusprogramm der  Migros. Zum Vergleich, Migipedia hat, laut Migros, 60,000 registrierte Nutzer (ich bin auch einer vond diesen Nutzern). Aber wie oft schauen wir hier vorbei. Ich einmal im Jahr aus beruflichem Interesse. Und der Rest….?
Aber die “Einzigartige Migros-Community” kämpft wie andere ebenfalls um engagierte Mitglieder. Die letzteren haben natürlich nichts Besseres zu tun als uneigennützig und aus purer Liebe zur Migros interessante, relevante und unterhaltsame Inhalte zu erstellen. Nebenbei, nicht jeder Ice Tea Konsument will auch anderen auf Migipedia mitteilen, dass er schon wieder einen Liter getrunken hat.

Schritt 5: Social Media Audit durchführen

#SMaudit Social Media Audit

#SMaudit
Social Media Audit


Wenn man Dinge oft genug sagt, haben Menschen die Tendenz diese zu glauben. Um diese manchmal falsche Art der Wahrnehmung noch zu verstärken, lohnt es sich immer eine Pressemitteilung zu erstellen.
Die Pressemitteilung gibt einem wiederum die Möglichkeit, die eigene Wahrnehmung als Fakt zu kommunizieren. Dies geht umso besser, desto schwieriger es ist für Journalisten, Blogger und auch Leser diese Fakten zu verifizieren. Der erste Paragraph zeigt dies in diesem Beispiel sehr schön:

Migipedia: Von Kunden entwickelte Produkte bringen Migros 40 Millionen

Zürich (ots) – Nach vier Jahren zieht die Migros Bilanz über ihr Pionier-Projekt Migipedia.ch. Mittlerweile testen, bewerten und entwickeln über 60’000 registrierte User auf der Plattform Migros-Produkte. Bereits über 50 neue Produkte schafften es dank der grössten Schweizer Unternehmens-Community in die Migros-Regale. Diese setzen bisher 40 Millionen Franken um. Über 1 Million verschiedene Besucher besuchten die Webseite im letzten Jahr. Webseite und Logo wurden jetzt rundumerneuert. Der neue Slogan heisst «Um deine Meinung besser».”

Nicht genau formulieren heisst, das Interesse der LeserInnen wecken. Was heisst z.B. 40 Millionen Franken mehr Umsetz?  Wir fragen uns dann sogleich Dinge wie:

– Vorschläge von Migipedia Mitgliedern führt zu neuen Produkten, diese resultieren dann in höheren Verkaufszahlen? Ist dies so genau erurierbar?
–  Bisher 40 Millionen Franken: Heisst dies kumuliert seit der Lancierung der Migipedia Plattform oder nur in den letzten 12 Monaten?
– Bedeutet diese Mitteilung, dass Migipedia Mitglieder über neue Produkte abstimmen und die Mehrheit entscheidet? Also nicht die Experten der Migros? Auch nicht die Millionen weiteren Kunden der Migros haben hier keinen Einfluss?

Aber genau dokumentierte Fakten sind bei einer Pressemitteilung nicht unbedingt gefragt. Eine gute Schlagzeile aber schon. Denn diejenige hier ist so gut, Social Media Nutzer reichen sie gerne weiter :-)

Migros-sagt-es-also-stimmt-die-Info

Migros Infos werden gerne weiter verbreitet.


Wieder News von der Migros – die gebe ich gleich weiter.  Aber beim Social Media Audit zählen zuerst einmal die Fakten und Kennzahlen.  Da reicht die gute Formulierung einer Pressemitteilung nicht, um Migipedia als Erfolg taxieren zu können.
Fazit: Als CEO dürfen Sie Social Media Aktivitäten nur einem Social Media Audit unterziehen, wenn sie bereit sind den harten Tatsachen in die Augen zu sehen. Es ist nicht alles Gold was gläntzt.

Was sagt dazu die erfolgreiche Managerin?

Manche KMU Managerin oder Geschäftsleitungs-Mitglieder sind sehr auf die  Bottom-Line fokusiert. Will heissen, Zahlen und Fakten machen das Rennen. Dabei haben diese dann die Art knallharte Fragen zu stellen, wie z.B.:

– Bei 30,000 Followers klicken 8 einen im Tweet eingebauten Link an. War dies unser Ziel, wenn ja warum wurde die Messlatte so tief gesetzt?
– Warum ist Social Media ein guter Einsatz unserer Werbefranken (Vollkostenvergleich)?
–  Ist unsere Community auf dem Web ein effektiver Weg für neue Produkt-Ideen?
– Wie helfen all diese Social Media Aktivitäten den Kundenservice zu verbessern (wenn die Antwort ja ist, wie haben Sie dies gemessen)?

Meine Meinung

Marken sollten dem Motto folgen: Schuster bleib bei Deinen Leisten – d.h. fokussiere auf Dein Business (siehe auch Peter Kim brands cannot be human).
Nur steuerungsrelevante Kennzahlen helfen hier Klarheit zu verschaffen. Wenn die Migros Geschäftsleitung solche Medienmitteilungen toleriert, wird deren Abteilung für Social Media Marketing weiter wursteln.
Die Migros Experten müssten doch eigentlich für all uns weniger erfolgreichen Social Media Experten in der Lage sein, klar aufschlüsseln zu können:

==> welche Kennzahlen für welche gewünschten Resultate verantwortlich sind.

Dies kann man in eine Pressmitteilung einfliessen lassen, ohne Geschäftsgeheimnisse weiter zu geben. Das Engagement auf Twitter, Facebook oder die Kommentare auf Migipedia (im Verhältnis zu Nutzer Zahlen) lassen hier einige Fragen offen.
Im Vergleich zum Cumulus Programm, Migros Zeitung, TV und Print Werbung hat sich die GL sicherlich gefragt, wie gut schneidet Social Media Marketing ab? Wie genau zeichnet es verantwortlich für die:

– Verbesserungen der Kundendienstleistungen und
– Erhöhung der Verkäufe?

Hier kann nur eine Vollkosten-Analyse eine ungefähre Gewissheit schaffen. Eine teilweise Re-Allokation der Ressourcen (finanziell wie auch personell) zwischen den verschiedenen Marketing-Aktivitäten könnte dann vorgenommen werden.

Wie denken Sie  darüber?
Freue mich auf Ihren Kommentar

Quelle: Fallstudie Migros: 5 Schritte zum CHF 40 Mio Erfolg mit Migipedia
PS. Aber nein, die Migros GL wird die Migipedia heute und morgen nicht schliessen. Aber vielleicht werden Sie einen Audit in Auftrag geben, sodass der “Added-Value” dieser Plattform anhand von Fakten und steuerungsrelevanten Kennzahlen aufgezeigt werden kann. Wenn nicht geht die unnötige Ressourcen-Verschwendung weiter.


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social-media-monitoring
Das Wichtigste in Kürze
KMU:  Fast 2/3 aller Menschen in Europe arbeiten in einem Kleinst-, Klein- oder Mittel-Unternehmen.
Social Media Monitoring (SMM): Was gilt es zu beachten?
Fazit: Es geht auch ohne komplexes Tool. Mit KPIs zum SMM Erfolg !

Wir diskutieren die folgenden drei Fragen

Image ANKLICKEN - Benchmarken - October 2010, p. 4: 'we asked consumers if they were more likely to purchase from a brand after becoming a FAN on Facebook, and only 17 percent of US consumers reported that they are more likely to buy as a result of LIKING a brand. So do these findings support or debunk the myth that a FAN is worth US$136.38?'

1. Welche Kriterien nutzen die EU und andere Länder für die Klassifizierung von Unternehmen?

2. Wie wichtig sind KMUs für die Volkswirtschaft und die Beschäftigung?

3. Was bedeuten diese Zahlen für das Social Media Monitoring und Benchmarking?

1. Welche Kriterien nutzt die EU?

Die Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) (2003/361/EC). Diese Definition wird auch in der Schweiz genutzt. Die Europäische Kommission definiert KMUs anhand von drei Kennzahlen:

– Anzahl Angestellte (Vollzeitequivalenz),
– Bilanzsumme, und
– Umsatz

Im Detail sieht dies dann wie folgt aus:

Die Grössenklasse der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) setzt sich aus Unternehmen zusammen, die weniger als 250 Personen beschäftigen und die entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Mio. EUR beläuft.

Ein Kleinstunternehmen wird als ein Unternehmen definiert, das weniger als 10 Personen beschäftigt und dessen Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz 2 Mio. EUR nicht überschreitet.

Innerhalb der Kategorie der KMU wird ein kleines Unternehmen als ein Unternehmen definiert, dass weniger als 50 Personen beschäftigt und dessen Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz 10 Mio. EUR nicht übersteigt

Definition von: COMMISSION RECOMMENDATION of 6 May 2003 concerning the definition of micro, small and medium-sized enterprises [notified under document number C(2003) 1422] (Text with EEA relevance) (2003/361/EC) (May 20, 2003).

Vollzeitequivalent ist eine Person welche ein 100 Prozent Pensum in der Firma arbeitet. Teilzeitkräfte, Saisonniers und andere nicht Vollzeitkräfte werden dabei addiert, um das Vollzeitequivalent (Full-Time Equivalent – FTE) zu erhalten.

2. Wie wichtig sind Kleinunternehmen?

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EU und die Schweiz

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