Die deutschsprachige Recruiting-Welt auf einen Blick.
FOKUS: Duale Ausbildung, Human Kapital, Selektion, Personalentwicklung, Weiterbildung, usw.

Ein Einblick hinter die Kulissen der Video Produktion von DrKPI.

In Kürze: Bundesrätin Simonetta Samaruga – Justizministerin der Schweiz – hat ein Ziel. Sie will, dass mindestens die Hälfte der Flüchtlinge innerhalb 7 Jahre eine Stelle haben. Hadya Khalil ist nur ein Beispiel, das zeigt, wie es gelingen kann.
DrKPI hat ein besonderes Video zu diesem Thema produziert. Im Fokus ist Hadya Khalil, eine Auszubildende bei Alpiq InTec in Zürich.
Hadya hat uns und allen Begeisterten, die ihr Video bereits gesehen haben, ihre Lebensgeschichte erzählt. Wir hatten gemeinsam viel Spaß bei den Dreharbeiten und das Resultat kann sich sehen lassen.
Und nebenbei ist dies auch ein Beispiel, das 2 Dinge gut illustriert:

  1. Es braucht Motivation für eine Integration
  2. Öffentliche Stellen, private Unternehmen und der Flüchtling – alle sind gefordert.

Hier eine kleine Übersicht:

DrKPI Videos: Das Making-Of vom Alpiq InTec Video über Hadya Khalil, eine motivierte Auszubildende, die mit ihren Eltern aus Syrien in die Schweiz geflüchtet ist.

DrKPI Videos: Das Making-Of vom Alpiq InTec Video über Hadya Khalil, eine motivierte Auszubildende, die mit ihren Eltern aus Syrien in die Schweiz geflüchtet ist.


Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und bleiben Sie auf dem Laufenden, um keine neuen Videos von DrKPI zu verpassen.

1. Unser Projekt mit Hadya Khalil und viel Herzblut

Nach der einen oder anderen Schnupperlehre hat Hadya Khalil sich für eine Lehrstelle als Bürokauffrau bei der Firma Alpiq InTec in Zürich entschieden.
Ihr Weg war nicht leicht: Sie musste eine neue Sprache lernen und hat ihre Prüfung bestanden.
Jetzt ist sie Azubi und erzählt uns ihre beeindruckende Lebensgeschichte. Mit ihrer Ausbildungswahl ist sie sehr glücklich.
Natürlich möchte die Firma Alpiq InTec mit diesem Video zeigen, dass alles möglich ist. Ob als Flüchtling oder auch nicht, das spielt dabei keine Rolle.
Wir hatten wirklich viel Spaß bei den Dreharbeiten. Dieser Moment, wenn man einmal eine kurze Pause einlegen muss, weil keiner vor Lachen mehr ernst bleiben kann.
Aber eine gesunde Portion Humor gehört nunmal dazu und das Video ist natürlich gelungen, da sich alle Beteiligten motiviert und ambitioniert ins Zeug gelegt.
[su_box title=“Wir starteten bei Hadya zu Hause“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
Angekommen in Winterthur, holte Hadya Urs und mich vom Bahnhof hab, schwer bepackt mit der Kameraausrüstung.
Wir fuhren zu Hadya nach Hause, wo wir auch ihre Eltern kennenlernten, die ihrer Tochter begeistert bei ihrem Auftritt vor der Kamera zusahen.

DrKPI Videoproduktion: Hadya Khalil flüchtete aus Syrien und macht nun eine Ausbildung zur Bürokauffrau bei Alpiq Intec

DrKPI Videoproduktion: Hadya Khalil flüchtete aus Syrien und macht nun eine Ausbildung zur Bürokauffrau bei Alpiq InTec


Hadya erzählte uns fast 2 Stunden vor der Kamera ihre Geschichte. Keine Frage, das war sehr anstrengend für sie. Auch deshalb, weil sie ihre Formulierungen immer wieder korrigieren wollte.
Sie hat Spaß am Deutschsprechen und das haben wir ihr auch angesehen. Vor allem aber hat sie uns gezeigt, dass ihre Lehrstelle als Bürokauffrau bei der Firma Alpiq Intec sehr wichtig ist.
Für Sie ist es die beste Lehrstelle und das konnten wir ganz gut nachvollziehen, denn wir waren selbst dort: Wir haben ihren Arbeitsplatz gesehen, ihre Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und stellen fest, kein Wunder, dass Ausbildungssuchende sich bei der Alpiq um eine Lehrstelle bewerben.
Und auch Rolf Siebold ist sehr glücklich, eine Auszubildende wie Hadya in der Firma zu haben, denn sie hat Durchhaltevermögen und einen starken Willen.  [/su_box]
Hadya hatte von uns allen sicher die schwierigste Aufgabe. Sie musste immerhin den ganzen Tag vor der Kamera stehen:

Das ist das erste Mal für mich, dass ich so ein Video mache. Am Anfang war es sehr schwierig, zum Beispiel immer in die Kamera zu schauen. Aber mit der Hilfe von der Kamerafrau habe ich es dann geschafft. Wenn ich das Video jetzt sehe, bin ich sehr stolz auf mich. Und es freut mich sehr, dass wir es geschafft haben.

 2. Ein langer Tag, ein tolles Team

Nachdem wir bei Hadyas Familie den größten Teil des Videos im Kasten hatten, zogen wir weiter.
Das Treffen mit Kathrin Neukomm, Sozialpädagogin bei der Stadt Winterthur, war bereits eine Stunde früher geplant. Aber unsere Vorarbeit war intensiv und wir waren natürlich bemüht, das allerbeste aus diesem Video zu machen.
Für Frau Neukomm war das allerdings kein Problem, denn sie unterstützte unsere Arbeit ebenfalls mit ganzem Herzen.

Als Sozialpädagogin unterstützt Frau Neukomm Hadya dabei, ihre Ziele zu erreichen.

Als Sozialpädagogin unterstützt Frau Neukomm Hadya dabei, ihre Ziele zu erreichen.


Und das tat auch Irène Pauli, Job-Coach bei der aoz Zürich, die nächste Station auf unserem Ablaufplan für die Dreharbeiten. Sie ist zuständig für Integrationsbegleitung und gab uns einen interessanten Einblick in ihre Tätigkeit.
Frau Pauli spielt außerdem eine entscheidende Rolle in Hadyas Lebenslauf, denn ohne ihre Unterstützung hätte Hadya es noch schwerer gehabt, eine Lehrstelle zu finden.
Spät nachmittags trafen wir in den Büroräumen der Alpiq ein, wo wir mit Jasmin Knöri bekannt gemacht wurden.
Frau Knöri ist Leiterin Human Ressources der Alpiq Intec Management AG und begleitet Hadya an ihrem Ausbildungsplatz mit viel Engagement.
Auch uns begrüßte sie mit einem starken Kaffee, denn wir waren bereits den ganzen Tag auf den Beinen. Dann bauten wir ein letztes Mal das Kamera Equipment auf und filmten die beiden bei ihrem Gespräch.
Im Making-Of unten sind ein paar lustige Szenen dabei, die wir in den Pausen aufnahmen. Das war wieder besonders amüsant.
Natürlich sind noch mehr Menschen an unserem Projekt beteiligt gewesen, nicht alle tauchen vor der Kamera auf.
Doch alle haben eines gemeinsam: Sie haben durch ihre Motivation und ihr Engagement ein tolles Video mitproduziert mit Story auf dem Firmenblog, das unbedingt gesehen werden sollte.

3. Warum haben wir dieses Video eigentlich gemacht?

Das ist ganz einfach.
Wir wollen zeigen, was möglich ist.
Es ist für junge Ausbildungssuchende oft schwer sich für eine Lehrstelle zu entscheiden. Und das gilt nicht nur für Hadya, die sicher mehr geleistet hat als so manch anderer.
Schüler fragen sich oft, was ist die beste Lehrstelle für mich? Doch oft stehen die Unternehmen den Suchenden selbst im Weg, indem sie es ihnen nicht leicht machen.
Webseiten sind unübersichtlich gestaltet, der Schüler findet nicht alle Informationen, die er braucht und ist nach der langen, intensiven Suche noch verzweifelter als vorher.
Die Firma Alpiq Intec bietet auch Schnupperlehren an, damit sich Schüler orientieren können und einen Einblick in das Unternehmen und die Ausbildung erhalten.
Schnupperlehren sind sehr wichtig, das zeigt auch das Beispiel Hadya Khalil, die jetzt sehr zufrieden ist mit ihrer Entscheidung für die Ausbildung bei der Alpiq.
Auch Hadya will mit ihrem Video eine ganz klare Message vermitteln:

Ich habe bei dem Video mitgemacht, damit ich den Leuten zeigen kann: Wenn man ein Ziel hat, kann man es schaffen, aber man muss schon dran bleiben. Eine gute Zukunft kommt nicht von allein.

Und hier gibt es auch einen Blogeintrag mit dem Alpiq Video, das auf dem Corporate Blog hier zu finden ist.
Das Making-Of Video sehen sie gleich hier.  Über einen Kommentar würden wir uns natürlich freuen.

4. … und was ist Ihre Meinung?

Wir haben viel Zeit und Ideen in das Video investiert und hatten Freude an den Dreharbeiten. Und das ist noch lange nicht alles, denn Hadya plant auch, ihre eigenen Beiträge im Lernenden-Blog von Alpiq zu schreiben.
Hier ist wichtig, das wir erwähnen, dass etwa 85 % der anerkannten Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen Sozialhilfe beziehen. Eine große finanzielle Bürde für Gemeinden und Kantone. Deshalb ist die schnelle und erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt wichtig.
Wie Bundesrätin – Justizministerin Simonetta Sommaruga am Montag (2018-04-30) vor den Medien in Bern erklärte: „Diese Investition zahlt sich aus.“
Der Bund will, dass der Förderbedarf und das Potenzial für jeden Flüchtlinge individuell ermittelt wird. Dazu wird er jährlich CHF 18,000 an die Kantone und Gemeinden je Flüchtling bezahlen, zusätzlich zur Pauschale für die Unterbringung.
Diese Arbeit beinhaltet auch die tatkräftige Unterstützung der Flüchtlinge inklusive Sprachkurse, Coaching, Praktika, usw. Diese Unterstützung hat Hadya bekommen. Sie hat die Chance genutzt und sich einen Ausbildungsplatz gesichert.
Ein Resultat innerhalb von knapp 3 Jahren und neun Monaten.  Etwas mehr als die Hälfte der Zeit – 7 Jahre – in der der Bund will, dass mindestens 50%  der Flüchtlinge eine Stelle haben werden. Chapeau! Ausgezeichnet.
Haben Sie das Video oben schon angeguckt? Wie ist ihre Meinung dazu?

  • Können Sie sich vorstellen, so hart zu arbeiten wie Hadya an ihrer Zukunft?
  • Kennen Sie eine Ausbildungssuchende, die einen ähnlichen Weg gegangen ist?
  • Finden Sie das Vorhaben des Bundes realistisch, wie stehen Sie dazu?

Hinterlassen Sie uns gerne einen Kommentar. Wir freuen uns sehr darüber, Ihnen schon bald antworten zu können.
Offenlegung: Die Autorin / Bloggerin weist darauf hin, dass einige der erwähnten Organisationen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Teenagers gucken sich was an auf dem Smartphone - mobiles Internet | Urheber: ViewApart |auf Fotolia #76987797

In Kürze:  In der Schweiz wurden  2017 rund 90,000 Lehrstellen besetzt.
7,000 Lehrstellen konnten nicht besetzt werden
.
Hier hilft die Social Media Marketing Strategie dem Unternehmen offene Lehrstellen zu besetzen.
Kennzahlen, ROI, aber auch Word-of-Mouth spielen eine Rolle.
Wir zeigen hier anhand einiger Beispiele, wie die Dinge im Online Recruiting verbessert werden können.
Mehr zu Employer Branding, Recruiting und Markenstärke gibt es hier.
Punkte unten einfach anklicken und Sie kommen sofort zur Antwort weiter unten.

Eine lange Liste mit gewünschten Qualifikationen im Anforderungsprofil ist nicht unbedingt effektiv. Besser ist, wenn zwischen notwendigen Qualifikationen, die ein Bewerber mitbringen muss, und Eigenschaften, die irgendwie schon ganz nett wären, unterschieden wird.
Aber es gibt noch andere Dinge, die es lohnt nicht zu vergessen und die wir daher unten genauer erläutern.

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1. Berufspraktika machen den Unterschied

Schnupperlehren oder Berufspraktika von 1 bis 3 Tagen sind bei Schülern in der Schweiz sehr beliebt.
Doch nur wenige Unternehmen bieten Schülern diesen Berufs- und Betriebseinblick in der Form von Betriebspraktika (auch Schnupperlehren genannt) an.
Einige wie die ZKB (Zürcher Kantonalbank) bieten einen Informationstag oder einen Nachmittag (Infotag) an. Diese Informationstage gibt es z.B. auch bei der Swisscom, Sunrise oder der Bank Julius Baer.
Ohne einen besseren Einblick in den gewünschten Beruf ist es jedoch für Schüler nicht einfach, sich ein realistisches Bild machen zu können. Wenn man mit Schülern spricht, gibt es auch bei der Organisation und dem Ablauf dieser Informationstage oder Halbtage erhebliche Unterschiede.
Der Rekrutierungsprozess wie auch ein Informationstag sind die ersten Eindrücke, die ein Schüler vom Unternehmen erhält. Die Forschung zeigt, der erste Eindruck ist fast immer richtig und wird auch selten geändert. Da lohnt es sich als Unternehmen die Sache richtig anzupacken.

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt: die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.


Dass sich die Rekrutierung von Lehrlingen lohnt, die motiviert an die Ausbildung gehen und zum Unternehmen passen, versteht sich von selbst. Abgesehen davon können bei deren Übernahme nach Abschluss nochmals rund CHF 16.000 oder mehr der Rekrutierungskosten gespart werden.
Fazit: Berufspraktika sind aufwendig, doch wenn sie gut vorbereitet und durchgeführt werden, sind sie für Bewerber und Unternehmer ein ideales Unterstützung im Recruiting.
Man lernt voneinander und kann somit besser einschätzen, was für Konsequenzen ein Ausbildungsvertrag (3-4 Jahre) hat. Das heisst, Risiken für den Misserfolg während der Ausbildung können für beide Parteien gesenkt werden.

Download der Slides – AEVO Webinar – Optimiertes Azubi Recruiting: Diese Tipps machen den Unterschied – PDF Datei, 15 MB.

2. Recruiting Funnel richtig nutzen

12 bis 18 Monate können vergehen zwischen dem ersten Besuch der Webseite eines Unternehmens und dem Zeitpunkt, zu dem die Schülerin dann die Lehrstelle antritt.
Experten weisen schon lange darauf hin, dass sich die Betriebe hier anstrengen müssen. Will heissen, in dieser eher langen Phase bis zum Antritt kann viel passieren. Und auch viel getan werden! Gute Bewerber können eher zwischen mehreren Angeboten wählen. Da muss eine Beziehung zwischen Ausbildungsbetrieb und Lehrling bestehen, sodass dieser die Stelle bevorzugt.
Doch hier hapert es bei grossen wie auch kleineren Firmen. Als Beispiel, da besuchte die Person z.B. bei der Sunrise im Dezember einen „Infomorgen“. Doch von der Firma hat man anschließend nichts mehr gehört, auch wenn der Bewerber sich via eMail bedankte, wie es sich gehört.
Auch wird kaum nachgefasst mit Hilfe des Telefons. Bei einem Unternehmen der Mobiltelefonie würde man dies ja eigentlich erwarten.
Aus der Verkaufslehre kennen wir den Sales Funnel. Dieser sagt uns, dass wir den Kunden von der Frühphase (Interesse, will sich informieren) bis zum Kauf (Bestellung wird gemacht und z.B. gleich online bezahlt) begleiten müssen.
Amazon oder auch FedEx erlauben es dem Kunden, seine Bestellung online zu verfolgen. Ebenfalls bieten immer mehr Logistik Unternehmen den Kunden Updates via SMS oder aber Email. Diese Informationen zeigen auf Wunsch an, wo sich ein Paket gerade befindet oder wann es an den Empfänger abgegeben wurde.
In der Ausbildung sind die Dinge ein wenig anders. Z.B. kann es passieren, dass eine Schülerin dem Unternehmen eine Email schickt. In dieser fragt sie an, wie sie sich für eine Schnupperlehre bewerben kann.
Sie erhält Antwort. Daraufhin schickt die Schülerin die Bewerbung für dieses Berufspraktikum umgehend via eMail an ein grosses Unternehmen in der Schweiz wie z.B. die Migros. Doch auch nach 14 Tagen hat sie:

  • weder eine Bestätigung, dass die Bewerbung eingetroffen ist,
  • noch eine Zusage, dass sie ein Berufspraktikum machen darf.

Oft macht z.B. eine Schülerin im Frühjahr Praktika bei mehreren Unternehmen (z.B. 2017). Doch die Bewerbung für eine Stelle erfolgt vielleicht erst im August (z.B. 2017) für eine Ausbildung, welche im folgenden Jahr anfängt (z.B. August 2018).
In jeder Phase, siehe Chart unten, vergehen mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate, bis dann vielleicht wieder etwas passiert. Da gilt es, sicherzustellen dass die Ausbildungsfirma und der gewünschte Beruf bei der Schülerin präsent bleiben.
Hierzu kann eine Email helfen.

Ohne regelmässigen Follow-Up ist das Talent Sourcing weniger effektiv als es sein muss.

Ohne regelmässigen Follow-Up ist das Talent Sourcing weniger effektiv als es sein muss.


Im Verkauf würde es ja nie einem Verkäufer in den Sinn kommen, die am Messestand eingesammelten Visitenkarten nicht zu nutzen. Er arbeitet diese ab, indem er die möglichen Kunden innerhalb von 2 Wochen nach dem Event anruft. Dabei informiert er sich, ob der Interessent noch Informationen braucht, vereinbart Termine usw.
Doch neulich war ich mit einer Gruppe von Schülern an einer Berufsmesse. Mehrere Schüler haben sich bei verschiedenen Ständen informiert. Sie machten in einigen Fällen sogar einen Test, welcher gut ausfiel, haben mit Lehrlingen gesprochen, usw.
Doch denken Sie, es wurden Adressen gesammelt oder aber den Schülern wurden weitere Informationen via Email angeboten? Nein. Weder die Bank, Versicherung noch der Internet Gigant haben sich nochmals gemeldet.
Das mag kein Problem sein, denn die Plätze werden sicherlich mit qualifizierten Bewerbern gefüllt. Doch werden damit vielleicht einige hoch motivierte und gut ausgebildete Kandidaten abgeschreckt. Diese werden sich nicht bewerben und demzufolge in diesem Betrieb keine Ausbildung machen.
Wenn man den Ausbildungsbetrieb aus den Augen verliert, kann es schon passieren, dass der junge Mensch bei einer anderen Firma unterschreibt. Verständlich.
Wenn man nichts mehr hört, wird ein möglicher Ausbildungsplatz einfach vergessen.
Fazit: Rekrutierungsprozesse müssen wie Verkaufsprozesse anhand der Touchpoints optimiert werden.
Das bedeutet, dass wir den Bewerber über eine Zeit von 18 bis vielleicht fast 24 Monate hinweg begleiten müssen.
Regelmäßige Anrufe, Emails, Events, Newsletter, usw. sollten hier genutzt werden.
Nur damit bleiben wir für den Schüler präsent und können ihn bei der Stange halten.
Das erhöht die Chancen, dass der Schüler sich bewirbt und bei uns einen Ausbildungsvertrag unterschreibt.

3. Apps gibt es wie Sand am Meer

Nutzer nutzen im Schnitt rund 25 Apps. Doch dies bedeutet nicht, dass die Welt unsere App nicht braucht.
Trotzdem ist eine App mit offenen Stellen und weiteren Informationen über das Unternehmen nur dann von Erfolg und die Investitionen wert, wenn diese sich im Markt durchsetzt.
Das würde heissen, möglichst viele wollen diese App nutzen. Doch werden Schüler kaum eine solche App herunter laden wollen. Warum Speicherplatz abgeben für eine weitere App ,die man sowieso kaum nutzt.
Deshalb ist das Risiko, dass die App ein Flop wird relativ gross, wenn wir berücksichtigen, dass je nach Land gut 40% der Zeit im mobilen Internet mit etwa 3 Apps genutzt wird.
Was bedeutet dies? Konkreter: Haben wir eine Chance, dass sich die App zum Renner mausert?

Facebook dominiert die App Szene: Da kommt unsere Chat, News, oder Job App kaum an.

Facebook dominiert die App Szene: Da kommt unsere Chat, News, oder Job App kaum an.


Fazit: Weniger ist mehr. Fokus auf den Mehrwert der Inhalte auf der Sektion Karriere der Webseite der Firma lohnt sich. Chat oder Job Apps sind nicht unbedingt notwendig. Es funktioniert auch dann, wenn man die Fehler in unserer Checkliste unten vermeidet.

4.  Checkliste für das erfolgreiche Azubi Recruiting

Hier sind unsere Tipps für die Optimierung vom Recruiting im Bereich Ausbildung. Einfache Grundsätze, an die wir uns immer wieder erinnern sollten.
[su_box title=“11-Punkte Checkliste Rekrutierung: Ausbildung, Azubi, Lehrstelle, Berufspraktikum, Schnupperlehre“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
Diese 12 Punkte Checkliste für das digitale Recruiting macht den Unterschied.

Grundsätzliches

1. Altersgruppe:  Diese definieren und falls notwendig Inhalte anpassen. 14-jährige haben andere Bedürfnisse als 18-jährige Jugendliche. Wird leider oft vergessen.
2. Bildungsniveau-Ausbildungsberuf-Fit: Welche Anforderungen für welchen Ausbildungsgang im Unternehmen und warum muss auf der Webseite klar ersichtlich sein.
Dies bedeutet ebenfalls, dass die Inhalte auf Bildungsniveau und Alter abgestimmt sein müssen.
3. Flüchtlinge und wenig vertretene Gruppen: Beispiel einer Bank: 04.04.18 Zürich-Hard 09:00 – 16:00 Uhr (nur für Mädchen). Spezielle Events für Minderheiten empfehlen sich fast immer.

Digitales Ausbildungsmarketing

4. Links überprüfen:  Alle URLs anklicken oder mit Hilfe eines Tools diese überprüfen.
Nichts ist für einen Schüler so ärgerlich, als wenn der weiterführende Link nirgendwo hinführt (d.h. Error 404 Seite wird angezeigt).
5. Usability Webseite: Amazon und Zalando haben uns gelehrt, Kunden wollen Informationen oder die Bezahlung vom Einkauf mit höchstens 2 Clicks sicherstellen.
Leider machen es Karriere-Seiten Interessenten oft viel schwieriger.
Bis die gewünschte Information angezeigt wird, braucht es oft 5 bis 10 Clicks. Das ist zu viel. Maximal 3 Clicks sind das Ziel.
6. Mehrwert der Inhalte der Webseite: Inwiefern helfen diese den KandidatInnen einen besseren Einblick in die Ausbildung in unserem Betrieb zu erhalten?
Bieten die Inhalte Schülern Hilfestellung in Sachen Bewerbung (z.B. wie muss ich was machen, Vorlage Lebenslauf, usw.)?
Ebenfalls müssen diese Inhalte der Zielgruppe und dem Bildungsniveau dieser angepasst sein (siehe Punkte 1 bis 3).

Recruiting oder Talent Sourcing

7. Durchführung von Veranstaltungen: Diese müssen gut organisiert sein.
Beispiele: Sind Namensschilder für Teilnehmer vorhanden? Oder findet der Berufsbildner Namen des Schülers auf seiner vollständigen Liste der Teilnehmer, usw.
Auch die Geräte im Veranstaltungsraum sollten alle funktionieren. Dies ist z.B. bei PCs nicht immer der Fall. Das gibt dem Schüler sicherlich einen falschen Eindruck…
8. Prozess Optimierung: Eine Vollbewerbung vor dem 2-tägigen Betriebspraktikum zu verlangen, schreckt viele Schüler ab.
Das kann Betrieben, welche bei jungen Menschen sehr beliebt sind, helfen die Anzahl der Berufspraktikanten zu reduzieren.
Doch kann eine solche Anforderung auch Talente davon abhalten, sich zu bewerben.
PS. Viele Unternehmen verlangen von Bewerbern, dass sie ein Berufspraktikum gemacht haben. Doch selber bieten sie keines an! Da zeigt sich auf jeden Fall Potential zur Optimierung…
9. Follow-Up: Einen Schüler auf dem Handy anrufen, z.B. mit einer guten Nachricht, kommt immer gut an. Emails erfüllen denselben Zweck. Natürlich kann eine besonders wichtige Information auch mit der Post zugestellt werden.
Was zählt ist, dass der Schüler in jeder Phase des Recruiting Prozesses weiss, wie es gerade steht. Das kann das Unternehmen nur dank Zustellung wichtiger Informationen im Follow-Up machen.

Kosten und Nutzen der Ausbildung

10. Ausbildung: Die Bemessung von Kosten und Nutzen nach Lehrdauer zeigt in der Schweiz, dass bei 3- oder 4-jähriger Grundausbildung der Nutzen über CHF 8’000 pro Lehrling beträgt (Staatsekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), 2017, S. 24).
Hier zeigt sich auch, dass Unternehmen mit Hilfe der Vollkostenrechnung genau eruieren sollten, wieviel Ihnen die Ausbildung bringt.
Viele Investitionen werden hier getätigt. Ohne genaue Kosten- und Ertragsrechnung fliegt man jedoch blind und kürzt unter Umständen dort – bei der Ausbildung – wo man nicht sollte.
11. Übernahme nach Abschluss: In der Schweiz werden die Arbeitsmarkt Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten auf durchschnittlich über CHF 21’000 beziffert (siehe Strupler und Wolter (2012, S. 56) sowie Die Volkswirtschaft, 2014, Nr 9, S. 9).
Inwieweit der gesamte Betrag gespart werden kann, hängt vom Betrieb ab. Nichtdestotrotz wird dieser Betrag bei grösseren Betrieben schnell gegen CHF 20’000 betragen.

Fazit

Die Punkte 10 und 11 illustrieren, Ausbildung kann vor allem bei Übernahme nach Abschluss des Lehrlings helfen, Kosten zu sparen und die Produktivität zu steigern. Dies zeigt aber auch, dass Unternehmen eine Vollkostenrechnung in Sachen Ausbildung an die Hand nehmen müssen.
Z.B. ist hier nicht berücksichtigt, dass die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen verlangt, dass der Betrieb ausbildet. Dies verbessert die Möglichkeit für das Unternehmen an solche Aufträge ranzukommen.
Doch auch diese Chancenverbesserung für den Erhalt öffentlicher Aufträge muss irgendwo in der Vollkostenkalkulation berücksichtig sein. Ansonsten ergibt diese ein völlig ungenaues Bild der Situation.
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CLICK - more information about: Gattiker, Urs E. (2013). Social Media Audit: Measuring for Impact – ISBN 978-1-4614-3602-7

Ihre Meinung – mit diskutieren

Die beste Social Media Marketing Strategie hilft im Recruiting für die Ausbildung. Doch spielen auch ROI und Kennzahlen eine Rolle wie oben aufgezeigt.
Natürlich hilft beim Talent Sourcing Word of Mouth Marketing. Heutige und ehemalige Lehrlinge sind hier eine grosse Hilfe. Auch sind heute Auszubildende als Referenten und Teilnehmer bei Schnuppertagen oder Informationsveranstaltungen für Schüler wichtige Markenbotschafter und Influencer.
Earned Media – dass über die Ausbildung in der Firma in den Medien berichtigt wird, oder Inhalte auf der Webseite auf anderen Seiten verlinkt werden – spielt ebenfalls eine Rolle.
Ihre Meinung zu diesem Thema und vielleicht auch persönliche Erfahrungen würden uns hier als Kommentar interessieren, wie z.B.:

  1. Wie haben Sie als Schüler oder Elternteil die Suche für eine Lehrstelle erlebt?
  2. Haben Sie ein Beispiel eines Rekrutierungsprozesses der bestens funktioniert?
  3. Offeriert Ihr Unternehmen ein Betriebspraktikum / Schnupperlehre für Schüler?
  4. Wie eruieren sie die Kosten und Nutzen in der Ausbildung bei der Unternehmung?

Offfenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Download die Slides – AEVO Webinar – Optimiertes Azubi Recruiting: Diese Tipps machen den Unterschied – PDF Datei, 15 MB.
Wie sprechen wir junge Talente an. Funktioniert unsere Strategie im Rekrutierungsbereich? | Urheber: Eugenio Marongiu | Fotolia #95011937

In Kürze: Helfen Webinhalte die Marke zu stärken?
Wie verbessern wir das Personalmarketing?
Unser Faktencheck bringt Licht ins Dunkel.
Update 2017-06-21 DrKPI BlogRank: Die Besten Corporate HR-Blogs

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Weiterer brisanter Lesestoff:

Warum Ziele keine Strategie ausmachen

Im täglichen Sprachgebrauch nutzen wir das Wort Strategie sehr oft.  Von der Preisstrategie über die Content Strategie im Marketing oder aber die Verkaufsstrategie.
Doch Michael Porter – ein Fachmann für Strategie – findet das wir in den meisten Fällen eigentlich von Planung und nicht Strategie reden. Er hat dabei viele Beispiele welche er in Büchern braucht, bei seinen vielen Auftritten oder an einer seiner Vorlesungen an der Harvard Business School.
Zum Beispiel, die Idee das beste Produkt X herzustellen ist sicherlich ein guter Plan. Doch laut Michael Porter hat dies wenig mit einer Strategie zu tun.
Im Prinzip befasst sich eine Strategie mit den Alleinstellungsmerkmalen oder Unique Selling Propositions (USPs). Hier einige Beispiele der USPs die unsere Ausbildung für Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz attraktiv machen können:

      • 98% unserer Auszubildenden bestehen die Abschlussprüfung, UND
      • 87% von unseren Absolventen bestehen die Schlussprüfung mit der Note „sehr gut“.

Dies könnten 2 USPs sein die aufzeigen, dass wir bei uns die Ausbildung sehr ernst nehmen. Dabei kann, z.B. die Webseite Inhalte bringen, die dies auf praktische Weise illustrieren für die Zielgruppe – Schüler die einen Ausbildungsplatz suchen. Alpiq Intec macht dies z.B. hier:

      1. Endspurt für die Lehrabschlussprüfung 2016
      2. Zwischenprüfung bei Alpiq InTec (das bringt den Lernenden sehr viel…)

Solche Beiträge machen es für Interessenten einfacher, solche wichtigen Informationen zur Ausbildung, dem Praktikum, usw. in unserem Unternehmen zu finden.
Ebenfalls muss dem Team klar sein, inwiefern diese Aktivitäten helfen, unsere einzigartigen Vorteile (unique advantages) zu stärken oder vor unserer Konkurrenz zu schützen.
Z.B. wie kann Content Marketing helfen, noch mehr gute qualifizierte und motivierte Bewerbungen zu erhalten?
Dabei müssen wir klar ausformulieren, wie Inhalte auf der Webseite oder Updates auf Social Media helfen diese Vorteile besser rüber zu bringen.

Beispiel: Employer Branding bringt was, aber nur dann, wenn … ?

Die Vorgabe aus der Führungsetage lautet, den Umsatz für die nächsten 3 Jahre um jährlich 5% zu erhöhen. Das hatte in diesem Falle zu Folge, dass Ausbildungsplätze und Praktikumsplätze  um rund 7% im Jahr ansteigen würden. Ebenfalls sollte die Übernahmequote der Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss von 82% auf 87% erhöht werden.
Konkret müssen die Inhalte auf Webseiten und Aktivitäten im Social Media Bereich wie folgt überprüft werden:

      1. Wie können unsere Erfolge in der Ausbildung noch besser an die Zielgruppe kommuniziert werden, sodass die Bekanntheit der Marke als Ausbildner überregional gestärkt wird.
      2. Wie kann Content Marketing helfen die Anzahl von qualifizierten Schülern / Studenten eingereichten Bewerbungen zu steigern?
      3. Wie können wir dank effektiverer Online Kommunikation, die Akzeptanz der von uns an Bewerber offerierten Ausbildungsverträge, oder Übernahmeangebote nach Lehrabschluss, erhöhen?

Der Azubi oder Trainee Blog oder die Webseite Karriere muss helfen, die für uns gesteckten Ziele schnell zu erreichen. Ganz spezifisch geht es darum,  inwiefern Content Marketing hilft, unsere Leistungen zu verbessern. Das diese in Verbindung zu den Unternehmenszielen (z.B. Verkauf) gebraucht werden müssen versteht sich.
Wie Volker Mayer in seinem Blogeintrag gut aufzeigt, und mir in einem Kommentar erklärt gibt es sicherlich 2 grosse Herausforderungen denen wir uns stellen müssen:

…von der Erstansprache potenzieller Berufseinsteiger bis zur vollwertigen Ausfüllung eines Arbeitsplatzes können ca. fünf Jahre vergehen.
… Korrelationen beschränken sich daher – wenn überhaupt möglich – auf ausbildungs-interne Überlegungen; die notwendige Verbindung mit Finanzdaten bleibt aus; der Beitrag der Berufsausbildung zum unternehmerischen Erfolg damit auch!

Den Beitrag der Berufsausbildung nicht mit dem unternehmerischen Erfolg zu verbinden, dass macht es schwierig zu demonstrieren, wieviel solche Leistungen zum Erfolg des Unternehmens beitragen.  Dies umso mehr, da Ausbildung eine langfristige Investition ist welche geplant werden muss.

Markenimage & Markenstaerke müssen wir im Recruiting nutzen. | Urheber DrKPI® und peshkov | DrKPI 92836831

Markenimage & Markenstaerke müssen wir im Recruiting nutzen. | Urheber DrKPI® und peshkov | DrKPI 92836831


[su_box title=“4 Punkte Checkliste: Definition unser Strategie in der Ausbildung – Employer Branding und Recruiting“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1. Welches ist unsere Zielgruppe?

Wen will ich ansprechen (Alter, Geschlecht, Sprache, Region, Interessen / Beruf, usw.).
Repräsentieren meine Auszubildenden diese Zielgruppe?
Tipp:  Ein Polymechaniker hat oft andere Interessen und persönliche Charakteristiken als eine Physiklaborantin oder eine Lastwagenfahrerin. Das muss beim Recruiting berücksichtigt werden, falls wir solche unterschiedliche Zielgruppen ausbilden.

2. Was sind unsere Alleinstellungsmerkmale (Unique Selling Propositions oder USPs) in der Ausbildung?

Energielieferant X ermöglicht es Schülern einen attraktiven Ausbildungsplatz in abgelegenen Gebieten zu erhalten (z.B. Bergregion, Nordseeinsel, usw.).
Tipp:  In abgelegenen Gebieten kann oftmals ein Teil der Ausbildung in der Filiale gemacht werden. Der Rest in einer grösseren Filiale oder am Hauptsitz – inklusive Unterbringung im Lehrlingsheim.
Diese zukünftigen Fachkräfte stellen ein Pool der oft dringend benötigten Arbeitskräfte für die Filiale in der Randregion dar.

3.  Welche Ressourcen nutzen wir zur effektiven Umsetzung der Alleinstellungsmerkmale (USPs)?

Ikea stellt weder Einzelstücke noch Kleinserien für seine Produkte her. Die attraktiven „Economies of Scale“ ermöglichen es Ikea, Produkte zu attraktive Preisen anzubieten
PS. Im Geschäftsjahr 2015/2016 hatte Ikea weltweit 34.2 Mrd. € Umsatz.  Davon 4.75 Mrd. € auf seinem grössten Einzelmarkt, DE. Der Gewinn weltweit war 4.2 Mrd. €.
Im Ausbildungsbereich heisst dies, bilden wir auf zu vielen Berufen aus, können wir kaum ein „Economies of Scale“ erreichen. Wenn wir uns auf ein paar konzentrieren in denen wir ausbilden, kann sich dies positiv auf die Qualität der Ausbildung auswirken.
Tipp:  Ausbildner müssen die notwendigen Ressourcen erhalten. Neben didaktischen Schlüsselqualifikationen braucht ein Ausbildner oder Ausbildnerin auch Zeit, um Lehrlinge betreuen zu können. Ohne die richtigen Werkzeuge, kann weder ein Chirurg noch eine Fachfrau/Fachmann Gesundheit die Arbeit fachgerecht ausführen.

4. Wie schützen oder verteidigen wir diese Vorteile, ja bauen diese vielleicht sogar aus?

Hier sind einige Möglichkeiten:

  • Ausbildner didaktisch noch besser schulen;
  • Ausbildner mindestens 2 Std. anstatt 1 Std. je Woche mit dem ihnen zugeteilten Lehrling arbeiten
  • Arbeit der Ausbildnerin in deren halbjährlichen Mitarbeitergespräch einfliessen, d.h. mit bewertet werden. Z.B. wie erfolgreich waren die dem Ausbildner zugeteilten Auszubildenden in der Schule, beim Lehrabschluss, usw.
    Das steigert die Karriereaussichten der Lehrlinge und macht eine Ausbildung beim Unternehmen noch attraktiver.

Die obigen Punkte zeigen aber auch der Ausbildnerin, dass ihre Leistung geschätzt wird.
Die Gefahr besteht leider, dass wir zwar Ausbildner wollen und brauchen, aber neben Herzblut von solchen Fachkräften viel zusätzlich nicht honorierten Einsatz erwarten.
Deren Wertschätzung bleibt dabei oft auf der Strecke.
Tipp:  Die Resultate unserer Ausbildung müssen auf der Webseite kommuniziert werden. Unsere Vorteile müssen gestärkt werden. Dabei ist die einfache und schnelle Auffindung dieser Webinhalte über Suchmaschinen Pflicht.  [/su_box]

4 Schritte zur besseren Kommunikation auf der Karriere Webseite | Urheber: DrKPI®

4 Schritte zur besseren Kommunikation auf der Karriere Webseite | Urheber: DrKPI®

Steter Tropfen höhlt den Stein

Manchmal hilft es auch wenn wir mehrere Einträge zu einem Thema machen. Zum Beispiel Tipps zum Thema Prüfungsvorbereitung. Diese sind immer wieder hochaktuell, denn jedes Jahr finden Prüfungen statt.
Manchmal muss jemand aus der Zielgruppe auch mehrmals etwas zum Thema lesen, bevor er oder sie von etwas überzeugt ist.
Aus der Forschung wissen wir, dass Menschen auf mehrmalige Exposure positiv reagieren. Dass heisst:

  • mehr „exposure“ = desto mehr wir etwas sehen, desto eher denken wir es ist ein schönes Bild, gutes Produkt, usw.

Zajonc, Robert (1968).  Attitudinal effects of mere exposure, Journal of Personality and Social Psychology, 9, S. 1-27.
Da hilft es natürlich auch wenn wir ein Thema aus dem Ausbildungsbereich mehrmals diskutieren. Ein gutes Beispiel is wie man sich auf eine Prüfung vorbereitet. Tipps zu diesem Thema sind sicherlich jedes Jahr populär.
Ebenfalls kann der Beschrieb wie der Betrieb eine Zwischenprüfung nutzt um zu überprüfen ob Auszubildende das notwendige Leistungsniveau erreicht hat. Die Resultate sagen aber auch dem Ausbildner, wo die Person im Ausbildungsprogramm vielleicht noch spezielle Betreuung braucht um die erforderlichen Ziele zu erreichen.
Es ist auch bekannt, dass wenn man öfters Mitteilungen über eine Firma und deren Ausbildungsprogramme liest, wir das Unternehmen und seine Marke eher positiv beurteilen. Das heisst, Schüler sehen diese Firmen eher als möglicher Ort für eine Ausbildung.
Karl K. Szpunar, E. Glenn Schellenberg, and Patricia Plinar, “Liking and Memory for Musical Stimuli as a Function of Exposure,” Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory, and Cognition, 30 (2004), 370-381. 12
Wahrnehmung (Awareness) der Marke, d.h. kennen wir die Marke. Dies ist auch vom Brand Buzz (d.h. haben die Leute schon was gehört über diesen Brand oder diesen Club) abhängig.
Die Einstellung und Wahrnehmung entwickelt sich am ehesten positiv, wenn man die Dinge nicht zu oft sieht oder nicht zu oft einen Werbespot serviert bekommt.
Overexposure ist natürlich nicht zu empfehlen (erklärt Cutting James sehr eloquent).

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: HR-Blogs: Ohne Strategie klappt es nicht
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wie nutzen Sie Personalmarketing im Online Bereich? Schaffen Sie es #BrandBuzz zu kreieren?
    2. Wie nutzen Sie Hashtags in ihrem Marketing (z.B. #Azubi #Ausbildung #MINT #skills)?
    3. Welches sind die USPs Ihres Betriebes für Schüler welche einen Ausbildungsplatz suchen?
    4. Wie messen Sie die Erfolge mit Ihrem Content Marketing im Recruiting Bereich?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werden.

Tabelle 1: 3 SEO Fehler die Profis nicht machen

===>   siehe auch Tabelle 2 (ab 20 Juni, 2017)

Problematik Resultat
1.1  Die Einstellung wurde so gesetzt, dass Webseite von Suchmaschinen nicht indexiert werden darf.
PS. Robots.txt Datei richtig aufgesetzt.
Diese Einstellung ermöglicht es der Suchmaschine nicht, die Einträge nach Datum, Fachgebiet, etc. einzuordnen.
Das verhindert das Auftauchen der Einträge in den organischen Suchresultaten (z.B. IxQuick) der NutzerInnen von einer Suchmaschine.
Auch der #DrKPI #BlogRank kann diese Einträge nicht erfassen.
1.2  Texteinträge auf der Webseite oder dem Blog sind nicht mit einem Datum versehen. Suchmaschinen können die News nicht nach Datum einordnen.
Da die neueren Einträge in Suchresultaten besser platziert sind als alte, geniessen unsere neuen Einträge diesen Vorteil nicht bei z.B. DuckDuckGo.
1.3  Die Webseite ist hinter Java-Script versteckt oder viel Java Script wird genutzt um die Webseite zu zeigen. 1. Google schreibt, viel Java oder Ajax Script auf einer Webseite macht es für seine Crawler nicht einfach, die Seite vollständig und korrekt zu indexieren.
2. Besucher via Smartphone bekommen eine relative langsame Webseite da das CPU der Geräte stärker beansprucht wird als bei z.B. CSS Code.
Grosse CPU Beanspruchung steigert den Stromverbrauch und verkürzt die Nutzungsdauer der Batterie.

Suche auf Google – Einträge zu DrKPI vom letzten Monat – Einstellungsbeispiel – check it out !

Kosten – Nutzen Analyse

Hier noch einige interessante Daten, wieviel auszubildende Betriebe aus der Ausbildung von Lehrlingen (beruflichen Grundbildung) im Schnitt realisieren – Nettoerträge.
Quelle für die Grafik links im Image unten: Berufsbildung in der Schweiz, Fakten und Zahlen 2017, S. 17
Quelle Grafik unten rechts im Image: Strupler und Wolter (2012, S. 56) / sowie Die Volkswirtschaft, 2014, Nr 9, S. 9

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.

Teenagers gucken sich was an auf dem Smartphone - mobiles Internet | Urheber: ViewApart |auf Fotolia #76987797

In Kürze: Tipps für WhatsApp, Instagram, Facebook, usw. inklusive kostenlose TOOLS für das Handy.
Hilfe zur besseren Konzentration in der Schule, minimierte Risiken in Sachen Mobbing und Bullying, sowie ein verbesserter Datenschutz. 

Diesen Freitag habe ich die Möglichkeit, mich mit 11 bis ca 13 Jahre alten Schülern und Schülerinnen über Sicherheit, Datenschutz, Nutzung usw. in Sachen mobiles Internet auszutauschen.  Ich habe mir für diesen Tag viele Gedanken gemacht. Dabei fand ich auch Jugendmedienschutz: Empfehlungen der Carl-Schurz-Schule an Eltern wo es heisst:

Sammeln Sie Handys und mobile Spielkonsolen abends ein! In einer 5. Klasse laufen in deren WhatsApp- Gruppe an Wochentagen zwischen 22 und 6 Uhr bis zu 500 Nachrichten auf. Handys und Spielkonsolen über Nacht im Kinderzimmer führen unweigerlich zu Schlafmangel (platzieren Sie also auch keinen internetfähigen Computer im Kinderzimmer).

Das Telefon oder die Spielkonsole wegnehmen, ist oft nicht unbedingt praktikabel oder man vergisst es!
Auch scheint mir dies nicht notwendig.  Langfristig hilfreicher ist es, wenn wir unseren Kindern helfen, ihr Verhalten mit diesen Geräten zu optimieren. Nur ein solches Vorgehen hilft, ihnen die Technologie in den Griff zu bekommen, d.h.

nicht die Technologie kontrolliert den Schüler sondern die Schülerin kontrolliert die Technologie (d.h wann nutze ich diese, wie lange, wozu, usw. siehe Gattiker, 2001).

Dieser Beitrag ist ein Ratgeber für Schüler und Schülerinnen und hilft diesen die Handynutzung zu verbessern. Mit der Umsetzung der Tipps hier verringern sie das Risiko für Belästigungen, verbessern den Schutz der eigenen Daten und vermeiden Schlafstörungen (siehe auch  CH Studie).
Dieser Beitrag ist wie folgt strukturiert (eine Überschrift unten anklicken um diesen Teil zu lesen oder einfach weiter scrollen):

1. Gesundheit – Tipps & Tools
2. Datenschutz und Sicherheit – Tipps & Tools
3. Zeit Management- Tipps
4. Belästigungen minimieren: Checkliste & Einstellungen Handy
5. Mitdiskutieren – Slides runterladen
6. Cyberbullying vermeiden
7. Österreich stimmt uns nachdenklich

1.  Gesundheit hat einen Preis

Handynutzung beeinflusst unseren Schlaf, Konzentration, usw. (siehe detaillierte Daten einer Studie über Handynutzung).
Die Studiendaten zeigen, dass es sich für Schüler und Teenies lohnt, die folgenden 6 Punkte zu berücksichtigen.
[su_box title=“6 Punkte um die stetige Strahlenbelastung vom Handy zu minimieren“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Handystrahlen sind ungesund, deshalb sollten wir die folgenden Dinge tun:
1.  Mobile Internetnutzung einschränken: Es empfiehlt sich zu Hause immer das WLAN (drahtloses Netzwerk) zu nutzen.
2.  Handy am rechten Ohr halten:  Laut Forschung schwächt ein langes Telefongespräch auf dem linken Ohr unser verbales Gedächtnis für einige Zeit. Das heisst, am nächsten Morgen können wir uns bei der Prüfung weniger gut an die französischen oder englischen Vokabeln erinnern, welche wir gestern Abend so mühsam gelernt haben.
3.  Nachts das Handy  komplett ausschalten:  Ein eingeschaltetes Mobiltelefon stört unseren Tiefschlaf: Beispielsweise wenn es vibriert, tönt wenn eine SMS oder Snapchat-Mitteilung angekommen ist. Das Resultat ist, dass wir am Morgen früh weniger gut ausgeruht sind oder sogar Kopfschmerzen haben. Deshalb: Handy komplett ausschalten.
4.  Strahlung: Handy nicht ganz nahe am Körper tragen (z.B. Hosentasche oder am Gürtel angemacht). Zu Hause gut einen Meter weg auf dem Tisch oder der Kommode platzieren.
5.  Lange Telefongespräche vermeiden:  Wir rufen die Schulfreundin deshalb vom Festnetz auf ihr Festnetz an. Ansonsten nutzen wir den Computer und rufen mit Hilfe von Facetime, Google Hangout, Skype, usw. an.
6. Schlechte Verbindungen abbrechen: Die Strahlung ist bei schlechten Verbindungen höher. Entweder nochmals anrufen oder noch besser, Gespräch ganz kurz halten.
[/su_box]
Für unseren besten Schlaf und Höchstleistungen in der Schule gehen wir wie folgt vor:

Ab 20:00  Uhr ist das Handy/PC/IPad, etc. komplett ausgeschaltet.

Warum? Für den besseren Schlaf sollten wir 45 Minuten vor dem ins Betten Gehen das Handy nicht mehr nutzen. Ansonsten kann dies zu Schlafstörungen führen. Diese wiederum reduzieren dann am nächsten Tage unsere Konzentrationsfähigkeit in der Schule.
Aber was tun wenn wir Abends noch Hausaufgaben am PC oder Mac machen? Dann müssen wir das blaue Licht welches der Monitor oder Handy Bildschirm ausstrahlt minimieren. Das sogenannte blaue Licht, welches der Monitor ausstrahlt, ist dafür verantwortlich, dass wir länger wach bleiben.
Dies können wir mit Hilfe einer Software tun. Diese filtert Abends das blaue Licht aus und passt die sogenannte „Farbentemperatur“ auf unserem Monitor an.

Resultat: Die installierte Software hilft Dir schneller einschlafen zu können. Trotzdem, 45 Minuten vor deiner Bettzeit ist Schluss!

f.lux Software – am Abend blaues Licht vom Monitor verringern = besseren Schlaf.
Kostenlos für Android Mac und PC …. etwas schwierige Installation für iOS

Übrigens, bevor wir abends im Bett das Licht löschen, empfiehlt es sich ca. 10 – 20 Minuten was auf Papier zu lesen (nein nicht auf dem Handy!). Dies hilft beim Einschlafen garantiert !
Oftmals müssen wir den Batterie-Sparmodus auf dem Handy ausmachen, damit der Google Play Store richtig funktioniert – so wird es gemacht wie hier angezeigt von #DrKPI

2. Datenschutz kostet

WhatsApp kostet nichts, weil Facebook (die Besitzerin) Daten über unser Nutzungsverhalten sammelt (mit wem chattest du, wie oft, wann, schickst du Fotos, usw.)
Mit der Akzeptierung der Nutzungsbedingungen haben wir dieser Datensammlung zugestimmt.
Diese Informationen werden  auf YouTube, Facebook, usw. genutzt, um uns Werbung zu zeigen, die uns vielleicht interessieren dürfte.
Swisscom, Deutsche Telekom, A-1 oder z.B. Sunrise wissen genau, wo wir um welche Zeit mit dem Handy gewesen sind (z.B. Schulweg, Fussballplatz, Migros beim Einkaufen).
Auch das GPS nur dann auf dem Smartphone einschalten, wenn wir es wirklich brauchen.
Wir können die Flut der Informationen, welche wir diesen Plattformen mit ihren Apps übermitteln teilweise einschränken wie z.B.:

  • Plattform nicht nutzen oder nur 1 für Chats,
  • Handy ausschalten – warum nicht, und
  • Facebook gewisse Dinge nicht erlauben (z.B. Fotos mit uns als Person dürfen nicht mit unserem Namen getagt werden).
Wichtig ist, dass wir immer zuerst überlegen, bevor wir etwas tun wie z.B.: Wenn ich das tue, wie findet das Oma, Grossvater, Mutter, Vater, Lehrerin, Kollegen, Arbeitgeber ….

Ein unvorteilhaftes Foto auf Facebook oder Instagram kann uns in der Zukunft schaden.  Beispielsweise, was antworten wir beim Interview für einen Ausbildungsplatz / Lehrstelle, wenn uns der mögliche Arbeitgeber fragt:

Was hast du dir dabei gedacht, als du diesen Schnappschuss aufs Netz hochgeladen hast?

Tool für User: Hilft Dir Deine Privatsphäre besser zu schützen

Wenn du Deine Privatsphäre schützen oder den Datenschutz verstärken willst, gibt es seit ein paar Monaten die kostenlose App Privacy Fix .
Installation auf http://privacyfix.com/start/install
2016-05-20 — Leider wurde Privacy Fix von AVG vom Netz genommen, es kann deshalb nicht mehr runter geladen werden.

3. Zeit Management

Online Games spielen ist toll. Doch all dies braucht viel Zeit.
Somit müssen wir den Zeitverbrauch einteilen. Ansonsten kommen die Eltern nach Hause und der Geschirrspüler ist immer noch nicht ausgeräumt. Und dies obwohl uns die Eltern dieses kleine Amt heute Morgen zugeteilt haben.
Oder noch schlimmer, die Hausaufgaben habe ich heute nach der Schule nicht gemacht…  Doch all dies können wir vermeiden, wenn wir die folgenden 4 Tipps befolgen.
[su_box title=“4 Punkte die uns helfen das Handy effektiver zu nutzen UND Ärger zu vermeiden“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Zeit sparen und Sicherheit verbessern
1. Weniger ist besser: Nur 1 oder 2 WhatsApp, Snapchat Gruppen beitreten (d.h. jede Gruppe hat gut 200 WhatsApp Mitteilungen am Tag – lenkt ab, braucht Zeit).
2. Fragen nicht über WhatsApp oder SMS: Fragen stellen und über diese Technologie beantworten – z.B. über Schulaufgaben – sind immer zeitaufwendig.  Direkt anrufen und Frage stellen. Das geht fast immer schneller.
3. Konzentration auf das Wichtigste: In der Kirche, Schule, beim Frühstück oder Nachtessen das Telefon ausschalten oder aber auf lautlos (nicht auf vibrieren) einstellen.
Legt das Handy weg vom Tisch auf das Pult oder die Kommode. Das erlaubt uns, uns besser zu konzentrieren oder mit den Anderen am Tisch zu reden.  Lassen wir uns nicht ablenken.
4.Zeitlimiten setzen: Beschränken wir das Gamen auf die gleiche Anzahl Minuten welche wir uns täglich sportlich betätigen. Das heisst, 1  Std. Sport gemacht, jetzt Gamen wir eine Stunde.
Aus Eigeninteresse, beschränke das Gamen auf 2 Std. am Tag. Rede lieber mit Freundinnen oder sei draussen.
[/su_box]

4.  Belästigungen vermindern

Auch als Ausbildner, Lehrer, Schulpsychologe müssen wir uns Gedanken machen, was wir auf Facebook oder Instagram posten.
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
[su_custom_gallery source=“media: 5330″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“435px“ Title=“Instagram: Schnappschüsse von sich selber mit viel Haut sind nicht empfehlenswert“ alt=“Instagram: Schnappschüsse von sich selber mit viel Haut sind nicht empfehlenswert“]
Fotos (siehe oben) welche zu viel Haut zeigen sind auch für Erwachsene Ausbildner oder Lehrmeister nicht empfehlenswert.
Für Kinder und junge Erwachsene sind solche ein Tabu.
[su_custom_gallery source=“media: 5332″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“622px“ Title=“ Linus hat seit er 11 ist ein Konto auf Instagram – zeigt aber keine Schnappschüsse von sich selber“ alt=“Linus hat seit er 11 ist ein Konto auf Instagram – zeigt aber keine Schnappschüsse von sich selber“]
Das obige Instagram Konto eines 12 jährigen Buben zeigt nur Fussballschuhe. Er postet die für ihn besten Modelle. Keine persönlichen Fotos.
Ebenfalls hat er sich entschieden, je nach Inhalt eine anderes Konto auf Instagram zu nutzen. Doch gibt er nie seinen persönlichen Namen an.
Übrigens, du kannst ganz einfach auf dem Handy von einem auf das andere Instagram Konto wechseln.
Was wir berücksichtigen müssen, um mögliche Belästigungen zu minimieren, zeigt die folgende Checkliste.
[su_box title=“Bullying, Belästigungen: 6 Tipps wie wir dieses Risiko minimieren können“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1. Alle Inhalte, welche wir aufs Netz posten (z.B. Instagram), sind für LANGE Zeit einsehbar.

Ein dummes Foto, mit welchem dein Freund blossgestellt wird, sollten wir nicht hochladen oder mit dem Handy mit Freunden teilen.
Diese Foto könnte dem Freund/Freundin sogar Probleme bei der Suche nach einer Lehrstelle verursachen, wenn es z.B. der mögliche Arbeitgeber sieht.
Tipp: Am besten nur Fotos welche auch in einer Zeitung erscheinen könnten, keine Personen, nur Spielzeug, Landschaften, Zug, Flugzeug, Puppe, etc.

2. Tief durchatmen: Abklären ob Personen in Foto / Video einverstanden sind, dass dieses publiziert werden.

Haben wir einen Freund entdeckt, wie er was Blödes tut? Ist es wirklich schlau ein Foto zu machen, welches ihn in dieser misslichen Lage zeigt? Noch schlimmer, sollen wir dies dann über Facebook, Instagram Snapchat oder Lime teilen?
Tipp: Niemals eine Bekannte oder einen Bekannten in einer peinlichen Situation fotografieren. Alles was auf Facebook hochgeladen wird ist, öffentlich egal wie Eure Einstellungen sind (siehe Gerichtsurteile).
Ohne ausdrückliche Zustimmung der in der Foto aufgeführten Kinder / Erwachsenen, dürfen wir eine Foto, in dem sie zu sehen sind weder auf Facebook posten, noch über WhatsApp versenden.  
Für Kinder – da minderjährig – heisst dies, wir brauchen die Einwilligung der Eltern, ob wir ein Foto posten dürfen. Klar, das ist mühsam oder ätzend, aber Gesetz ist Gesetz!

3. Bevor wir etwas posten, die Sache überschlafen

Es lohnt sich fast nie von der Tanzfläche oder der Familienparty eine Foto sofort ins Netz zu stellen. Schaut Euch die Fotos morgen nochmals in aller Ruhe und ausgeschlafen an. Vielleicht will eine Person in der Foto gar nicht, dass die Foto ins Netz gestellt wird.
Tipp:  Grundsätzlich gehören Partyfotos nicht auf das Netz. Jemand kann diese dann kopieren und für andere Dinge nutzen. Das kann sehr grosse Probleme verursachen wie z.B. Belästigungen der Person über Chat, eMail, SMS, usw.

4. Positive Einträge kommen bei Lesern gut an.

Schreibt keine negativen Sachen im Netz. Obszönitäten, Fluchwörter, usw. sind bei vielen Nutzern verpönt. Cool ist wer Positives schreibt (siehe Forschung).
Tipp:  Alles, was wir auf Instagram, WhatsApp oder Facebook posten, kann vor Gericht gegen uns verwendet werden (siehe z.B. FR, CH und DE Gerichtsurteile).

5. Der Test: Grossmutter, Freund/Freundin, Lehrer/In, Tante/Onkel, Freunde

Würde dein Vater oder die Grossmutter es als cool finden, wenn du diese Foto publizierst, in welcher Dein Freund auf der Toilette sitzt oder in der Nase bohrt?
Tipp:  Immer überlegen was die Freunde oder die Familie denken, wenn sie erfahren, dass Du dieses Foto hochgeladen hast oder der Autor dieses Beitrages bist. Wenn diese die Nasen rümpfen könnten, Finger weg…. es gibt sonst Ärger.

6. Wenn immer möglich – Handy aus

Spätestens 45 Minuten bevor wir ins Bett gehen wird unser Handy, PC und Game Console ausgeschaltet, d.h. runtergefahren und weg vom Netz.
Tipp: Ausmachen der Geräte. Danach diese über Nacht mindestens 3 Meter vom Bett weg entfernt deponieren. Morgens erst nach dem Frühstück EIN Gerät einschalten und keine Zeit unnötig damit verbringen, WhatsApp, etc. zu checken.
[/su_box]
[su_custom_gallery source=“media: 6049″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“550px“ Title=“Jungs schauen sich was an auf dem Handy| Urheber: ViewApart |auf Fotolia #97351679″ alt=“Jungs schauen sich was an auf dem Handy| Urheber: ViewApart |auf Fotolia #97351679″]
Hier noch 3 Dinge.
[su_box title=“Tipps in Sachen Datenschutz und Sicherheit – Einfach erklärt“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1.  Facebook

Die wichtigesten Einstellungen müssen wir unter Datenschutz Privacy machen.  Wenn Du Hilfe brauchst, das Migros Magazin hat das mit Screenshots toll erklärt.
Übrigens, ein versteckter Link ermöglich das Löschen des Facebook Konto.

2. Instagram

Auf der Instagram-Website klickt man nach der Anmeldung zunächst auf „Profil bearbeiten“. Ganz unten können wir einstellen, ob die Beiträge öffentlich und für jeden Instagram-Benutzer sichtbar sind oder ob die Posts privat und nur von zugelassenen Kontakten eingesehen werden können.
Ist der Schalter “Posts are private “ auf der rechten Seite – bei Android-Geräten kann man das Kontrollkästchen aktivieren – dann sind Posts privat. ABER aufgepasst, ob es dann jemand kopiert und über Facebook verteilt, können wir damit nicht verhindern!
Das Konto kann gelöscht werden, indem wir nach unten scrollen. Da finden wir auf der rechten Seite den Link „Ich möchte mein Konto löschen“.

3. WhatsApp

Hier die Erklärungen zu den wichtigsten Einstellungen.
Achtung! WhatsApp ermittelt Telefonnummern des Anrufers und des Angerufenen, Beginn des Anrufs und Dauer des Anrufs und weitere Dinge. Anhand solcher Metadaten kann man sehr genaue User Profile erstellen.

PS.

All diese 3 Applikationen gehören Facebook. Also Vorsicht: Inwieweit die Daten über Nutzer zwischen diesen Plattformen von Facebook genutzt werden, ist noch nicht ganz klar.[/su_box]

Interessante Links

Schüler und Eltern Infos: Seite der Primarschule Holderbach – Stadt Zürich
Mackenzie Dawson(2016-02-26). How social media is destroying the lives of teen girls. New York Post. Aufgerufen am 2017-02-29 auf http://nypost.com/2016/02/21/how-social-media-is-destroying-the-lives-of-teen-girls/
Higgins, Kathryn (2016-02-25). Judges need social media savvy, warns new research. Aufgerufen am 29. Februar, 2016 von http://www.globallegalpost.com/global-view/judges-need-social-media-savvy-warns-new-research-10550122/#.VtNDyKYsICY.twitter
CH – Bundesamt für Gesundheit – Merkblatt Mobiltelefon
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Handy ohne Risiko? Mit Sicherheit mobil – ein Ratgeber für Eltern. https://www.jugendundmedien.ch/digitale-medien/smartphones-tablets.html
Peter K. Smith, Helen Cowie, Ragnar F. Olafsson, and Andy P. D. Liefooghe (July/August 2002). Definitions of bullying: Differences, in a fourteen-country international comparison. Child Development, Vol. 73, Number 4, p.1119–1133
Weitere Information zum Thema Cyberbullying aus Forschungsarbeiten

5. Mitdiskutieren – Slides runter laden

– Welche App nütz du öfters als andere? Was ist an der App so toll?
– Welchen Tipp hast Du für Schüler (eine App, Tipp zum Zeit sparen, usw.)?
– Wievielen Gruppen bist du auf WhatsApp beigetreten?
– Wie lange gamest du am Tag auf dem Handy, PC, Play Station 4 oder Xbox One?

Slides zum Anschauen / Downloaden

Download der Folien – PDF Datei – 315 KB

[embeddoc url=“http://blog.drkpi.de/wp-content/files/2016-05-11-DrKPI-6-Klasse-Helene-Hora-Schulhaus-Zurich.pdf“ width=“100%“ viewer=“google“]

6. Wie vermeide ich Cyberbullying

Hier erklären wir, was Cyberbullying ist und wie Schüler es schnell selber identifizieren können.
Auch wie wir vermeiden, dass wir selber Cyberbullying betreiben, ist erklärt.
[su_box title=“Tipps in Sachen Datenschutz und Sicherheit – Einfach erklärt“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Was ist Cyberbullying? Forschung mit Schülern in 14 Ländern mit verschiedenen Sprachen zeigt, dass Cyberbullying und Cybermobbing als Synonyme verwendet werden (siehe Smith, Cowie, Olaffson…) . Das heisst sie meinen dasselbe.
Dabei werden die Worte genutzt, um eine Situation am Arbeitsplatz oder im Schulkontext zu beschreiben.
CyberBulling ist, wenn eine Erwachsener, ein Kind oder ein Teenager einen anderen Menschen bedroht, quält oder erniedrigt. Dabei nutzt er oder sie das Internet wie z.B. PC, iPad oder Handy um z.B. denunzierende, kompromittierende oder falsche Informationen zu verbreiten..
Beispiel ist eine WhatsApp Mitteilung die z.B. falsche Dinge über die andere Person verbreitet. Auch kann eine SMS Lügen oder peinliche Wahrheiten über den gemobbten Schüler verbreiten. Bsp. Robi auf der Toilette / WC.
Wichtig. Ob etwas dem Mobbing oder Cyberbullying entspricht, hängt primär von der Wahrnehmung / dem Empfinden der belästigten, lächerlich gemachten und blamierten Person ab.
D.h. wenn Robi es eine Blamage findet, dass dieses Foto von ihm auf der Toilette auf WhatsApp an alle Klassenmitglieder verschickt wird, dann sind wir schon beim Cyber-Mobbing (oben wäre dies Robi).
Zuerst überlegen. Die Dinge überschlafen, bevor wir was versenden. Fragen wir uns erst einmal, wie sich der auf den Arm genommene Schüler fühlen wird, wenn er die WhatsApp Message sieht.
Haben wir Zweifel? Finger weg und keine Nachricht versenden.
Strafrecht und Freunde: Derjenige, der mobbt, riskiert auch ganz schnell seine Freunde zu verlieren! Strafrechtliche Konsequenzen hat cyber-mobbing in vielen Ländern. Auch in der Schweiz (siehe ganz am Ende hier im Beitrag – Bundesrat).
Deshalb, wenn du das Gefühl hast, dass du gemobbt wirst, dann unverzüglich Eltern und Lehrerin informieren.[/su_box]

Bsp. Österreich stimmt uns nachdenklich

Strohmeier und Gradinger (2013) schlagen vor, um von Bullying zu sprechen, brauche es 3 konstituierende Kriterien folgender Art, nämlich:

1.  Vorliegen einer bewussten aggressiven Handlung;
2.  das wiederholte Vorkommen dieser Handlungen und
3.  ein Machtungleichgewicht zwischen Beteiligten, d.h. Täter und Opfer

Gradinger Petra, & Strohmeier Dagmar. (2013). Cyberbullying – Mobbing in neuen Medien: Prävalenzen, Komorbidität und Motive. Psychologie in Österreich, Nr. 1, 7-12. Aufgerufen am 16 Mai, 2016 von
https://www.boep.or.at/download/54f0a5cd6461357e62040000/Gradinger_Strohmeier_Cyberbulling_01.pdf
In Österreich wird die obige Definition von der Schulpsychologie in Materialien an Eltern weiter empfohlen. Da regen sich bei mir Zweifel, ob unsere Nachbarn aus Österreich sich auf dem richtigen Pfad befinden.
Die Definition anhand der obigen 3 Kriterien erinnert an die 60er Jahre in Sachen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz. Derjenige der belästigt oder mobbt ist sich nicht unbedingt bewusst, dass er dies tut.
Auch muss die Belästigung oder das Mobbing nicht mehrmals vorkommen, um dem Betroffen Schaden zuzufügen. Schon das Versenden der Foto und das immer wieder aufkommende Getuschel in der Klasse darüber, empfindet die Schülerin sicher als Schikane und fühlt sich gequält.
Zu guter Letzt, auch wenn der Kollege oder Mitschüler nicht mehr Macht besitzt als der Betroffene, kann er trotzdem ein Bully sein und/oder die andere Person mobben.
Natürlich, die rechtliche Definition von Cyber-Mobbing oder Cyberbullying wird sich anhand der Gerichtspraxis entwickeln müssen. Da sind wir noch am Anfang.
Bei Cyberbulling kann es sich um eine Straftat handeln wenn z.B. Erpressung (Art. 156 StGB), üble Nachrede (Art 173 StGB), Verleumdung (Art 174 StGB), Beschimpfung (Art. 177 StGB), Drohung (Art. 180 StGB) oder Nötigung (Art. 181 StGB) vorliegen (siehe Bericht des Bundesrates, 26. Mai, 2010. Schutz vor Cyberbullying, S. 22).

Kürzlich nahm ich an zwei Konferenz-Calls der STRIMgroup in Sachen Recruiting, Lehrstellen-Besetzung, Onboarding und Content Marketing teil. Unter anderem war auch ein Thema, ob und wie Flüchtlinge dank Ausbildung in verschiedenen Berufen inkl. MINT noch besser integriert werden könnten.
In diesem Beitrag ist der Fokus vorerst einmal auf Social Media, Content und Crossmedia Marketing im Bereich Recruiting.
[su_box title=“3 Marketing Weisheiten“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1  Geld (Budget) hilft immer.
Die Presse Mitteilung von Nestlé oder Daimler interessiert. Auch habe solche Firmen genügend Personal im Einsatz, um Schlüsselthemen im Content Marketing (z.B. Verkauf, Trends, Recruiting, Umwelt) zu besetzen.
Manchmal ist man sich des regionalen Interesses sicher – Heidelberg Cement.
Nationale Aufmerksamkeit für den Mittelständler ist jedoch eher die Ausnahme.
Checkliste: Wie kann Content Marketing funktionieren?
2.  Inhalte die unsere Zielgruppe interessieren machen das Rennen.
Mehrwert ist Pflicht. Deshalb ist ein Bericht über den letzten Betriebsausflug der Auszubildenden, deren Teilnahme am Volleyball Cup oder die Checkliste zur Abschlussprüfung von Interesse.
Die Mischung macht den Unterschied.
Checkliste: Mirjam Herms – Wie nutze ich meine Stärken und Interessen als Blogger?
3. Wir brauchen messbare Zielvorgaben für 2016.
Haben wir uns messbare Ziele gesetzt? Wenn ja, sind diese steuerungsrelevant?
Mehr Facebook Likes sind vielleicht wünschenswert. Doch wie helfen deren Realisation unsere Ziele, wie z.B. Besetzung der offenen Stellen mit qualifiziertem Personal, zu erreichen?
Diese Thematik müssen wir im Team diskutieren. Die Erkenntnisse sollten schriftlich festgehalten werden. Diese Notizen bilden einen wichtigen Bestandteil der Arbeit. Sie machen diese für andere Entscheidungsträger verständlich!
Ansonsten wird die Messung von Twitter Followers, Mentions, Replies, etc. oft zur Nabelschau!
Lesenswert: Wie messen Messi und Ronaldo ihre Erfolge – Social Media Audit der rockt
[/su_box]
Die Fragestellungen in diesen beiden Konferenzschaltungen befassten sich auch mit der Effektivität der verschiedenen Plattformen im Recruiting.
Unten präsentieren wir 3 Trends im Social Media Marketing welche Recruiters wie auch Verkäufer und Consultants berücksichtigen müssen.

Trend 1: Längere Inhalte bevorzugt

Social Media hat often kurze Mitteilungen. Doch längere Mitteilungen werden immer wichtiger. Google liebt es, wenn diese längeren Inhalte dann noch zu weiteren Inhalten auf dem Netz verlinken (z.B. URL zu einem Papier bei der Uni zum kostenlosen Download).
2015 begann LinkedIn das Erstellen und Publizieren von längeren Inhalten zu ermöglichen. Facebook hat die Notes geändert, d.h. für Users das Ganze vereinfacht. Es will das Publizieren längeren Beiträge erleichtern und auch fördern.  Facebook misst wie lange der Leser auf einem Beitrag verweilt. Das heisst, der Zeitfaktor hat einen positiven Einfluss auf die Platzierung der Note im Newsfeed der Fans und Freunde.
Auch Google versucht längere Inhalte in Corporate Blogs positiver zu bewerten als kurze. Solche Beiträge werden z.B. gemäss DrKPI BlogRank Daten öfters auf Social Networks geteilt als kurze Beiträge.
Herausforderung:  Längere Inhalte sind bei Google und Facebook im Trend (z.B. bessere Platzierung Newsfeed und Suchresultate).
Deren Erstellung heisst, die Autorin braucht Zeit für die Recherche und Know-How zum Thema. Das ist bei Wiederverwertung von News in einem 50-Wort Update nicht notwendig.
Lesenswert: Die Trends für Social Media 2016

Trend 2: Jeder will seinen Senf dazugeben

Über 97.6% der Corporate Blogs haben keine Leser-Kommentare. Da ist ein Blog mit 2 Leserkommentaren je Eintrag eine nennenswerte Ausnahme. Wenn die Autorin dann noch die Leserkommentare beantwortet, ist dies schon eine Seltenheit.
Leser kommentieren natürlich auch auf Facebook und anderen Social Networks. Dies passiert oft vom Smartphone aus. Da versteht es sich von selbst, dass die Kommentare kürzer sind. Dies spart Zeit. Ebenfalls sind diese Kommentare nach wenigen Tagen kaum mehr auffindbar für Otto Normalverbraucher.
Das Resultat ist, Nutzer geben oft ihre Meinung ohne sich vorher versichert zu haben, dass ihre Fakten stimmen. Schreib oder kommentiere einfach mal drauf los.
Das Beispiel vom Dezember 2015 unten zeigt dies schön auf. Einige der Kommentatoren nahmen sich nicht einmal die Zeit rauszufinden, was im Blog geschrieben stand. Auch holen sie sich kaum die Fakten, warum ein Blog tiefer eingestuft wurde als sie dachten er müsste. Einfach seine Meinung kundtun ist Trumpf.
Dies macht es jedoch für ein Unternehmen schwieriger, einen konstruktiven Dialog mit der Zielgruppe auf Facebook zu führen. Von Mehrwert ganz zu schweigen. Denn oft scheint es, dass der Akt des Kommentieren wichtiger ist für die Leser, als auf die Qualität dessen zu achten.
[su_custom_gallery source=“media: 4389″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“747px“ margin=“2px“ height=“1767px“ Title=“Facebook: Jeder will mitreden, aber wenn der Leser die Fakten vorher nicht checkt, dann sieht er oft dumm aus mit seinen Kommentaren“ alt=“Facebook: Jeder will mitreden, aber wenn der Leser die Fakten vorher nicht checkt, dann sieht er oft dumm aus mit seinen Kommentaren“]
Herausforderung: Dialog ist King. D.h. aber auch jeder will seinen Senf dazugeben z.B. auf Tumblr oder Facebook.
Engagement und Dialog auf der Firmen-Webseite oder dem Corporate Blog kommt nicht automatisch. Es braucht Fingerspitzengefühl und engagierter Einsatz der Autoren!
Das hilft: 10 Punkte für den besseren Blog

Trend 3: WhatsApp, Facebook, Instagram, Google+ oder was sonst?

Die Schwierigkeit ist zu wissen, welche Plattform in 5 Jahren noch aktuell sein wird.  Was heute fasziniert ist schon vielleicht morgen Geschichte.
Wer erinnert sich noch an Second Life?
Topsy die Social Media Analytics Firm welche Apple vor 2 Jahren für $200 Mio gekauft hat wurde 2015-12-14 abends in San Francisco sang und klanglos geschlossen.
Im Weiteren kann es auch passieren, dass die Zielgruppe sich wohl in einem Kanal tummelt. Jedoch kann es auch passieren, dass dort die Zeilgruppe weder Lust auf Werbung hat, noch sich mit einer Marken Persona auszutauschen will (z.B. WhatsApp).
Die Kennzahlen in der Präsentation unten zeigen folgende Trends auf (Download für Slides mit Links zu zitierten Studien – PDF Datei – 550 KB):

–  Obwohl immer mehr Leute Social Media nutzen, wird dies primär zur Interaktion mit Freunden und Mitgliedern der Familie eingesetzt.

–  eMail ist auch heute laut Daten aus der D-A-CH Region ein sehr populäres Kommunikationsmittel (eMail Newsletters für ‚wichtiges‘ Material sind bei Schülern und Eltern beliebt).

–  Mehr Leute nutzen Google mehrmals die Woche als man so denkt. Neben der Suchmaschine sind z.B. in den USA ca 20% der Internet Nutzer täglich auf Google+ anzutreffen.

–  Relevante Themen zum Fachgebiet mit Inhalten welche den Nutzern Mehrwert bieten, müssen besetzt werden. D.h. nicht Stories über die Firma, sondern Problemlösungen für die Zielgruppe sind beliebt (das kann teilweise auch mit einer statischen Seite klappen – Berufsausbildung Schenck Process GmbH).

Diese Charts wie unten aufgezeigt müssen in Ihre Planung für 2016 einfliessen. Diese helfen Ihnen mit Hilfe einer guten Strategie besser zu agieren.
[embeddoc url=“http://blog.drkpi.de/wp-content/files/2015-12-Strim-Group-Tel-Coference-DrKPI.pdf“ download=“all“ viewer=“google“]
Links in der Präsentation anklicken, sodass Sie die Originalstudie im Detail angucken können. Download Kennzahlen von DrKPI.
Früher haben viele Leute Flickr genutzt, wie dies die Rhätische Bahn noch heute tut – sehr schöne Fotos! (auch wir sind auf Flickr – Measure-for-Impact).
Doch für die unter 35-jährigen hat Instagram Flickr’s Position übernommen. Es eignet sich ausgezeichnet für die Selbstdarstellung (das gilt auch für Tumblr, ein von Yahoo gekauftes Tool).
Chemie- oder Energie-Unternehmen platzieren ihre Fotos vielleicht besser auf Flickr  als auf Instagram.
Nichtsdestotrotz gilt, die Zentrale Schaltstelle für Inhalte und Dialog ist die Webseite des Unternehmens. Diese sollte dank Blog Software so gestaltet sein, dass sich die Zielgruppe angesprochen fühlt. Inhalte müssen klar ersichtlichen Mehrwert bieten.
Dialog mit Auszubildenden auf der Webseite braucht Effort und Zeit. Doch heute muss dies Programm sein.
Lesenswert: Ann Sophie (15): So nutze ich Social Media (Entertainment ist Trumpf)

Schlussfolgerung

Wichtig ist, sich in diesem sich schnell ändernden Umfeld rasch anzupassen. Ebenfalls müssen wir uns kontinuierlich verbessern.

Tamara Molitor: Ausbildungsleiterin der Adolf Würth GmbH & Co. KG  – Wir haben bis vor 1 Jahr unsere Facebook Seite zum Recruiting im Ausbildungsbereich sehr aktiv genutzt. Doch die Interaktion und Resonanz bei Zielgruppen, wie z.B. Schüler oder Studenten, war für uns nicht optimal. Wir nutzen diese Seite weiterhin, doch setzen wir dafür heute weniger Ressourcen ein.

Keiner weiss was morgen sein wird – Flexibilität ist gefragt

Die obigen 3 Trends gilt es jedoch zu berücksichtigen. Nur dies sichert die weiterhin effektive Nutzung der eigenen Ressourcen.
Auch grosse Firmen tun sich hier schwer (z.B. Migros). Sie können dank ihrer überdurchschnittlich grossen Ressourcen teilweise noch heute Strategien erfolgreich nutzen, welche schon 2013 passé waren (Royal Air Force hilft Migros, Lidl und Tesco).

6. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Ist Social Media vielleicht passé?
–  Wie werden Sie nächstes Jahr dank gutem Content Marketing ihre Abteilung (z.B. Ausbildung, Marketing, Produktion, Verkauf) tatkräftig unterstützen?
–  Was wollen Sie mit Ihren Social Media Aktivitäten 2016 erreichen?
–  Was wird für Sie in 2016 in Sachen Social Media Marketing die Nr. 1 Herausforderung sein?

Mehr erfahrenANKLICKEN - der DrKPI Blog Health Check

Jörg Haslbeck – Careum – 5 Schritte zum erfolgreichen Health Blog
Recruiting im Social Web: 10 Tipps
60-Minuten Health Check: Content Marketing
Corporate Blog: 5 Tipps für knackige Überschriften
Facebook Zeitgeist: ABB, Google oder Ferrari?
Recruiting bei Audi: Das Ford-T Modell
Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Online Recruiting
Lehrstellen Recruiting: 4 Schritte zum Erfolg
Pew Studie – Social Media Nutzung USA nach Alter – Trendlinie weist von 2005 – 2015 nach oben

Google Analytics reicht nicht zur Erfolgs-Messung - der CORPORATE BLOGKürzlich erklärte mir ein Manager: „Dialogkultur ist Pflicht„.
Ebenfalls müsse dies im Unternehmen und auf der Webseite gelebt werden.

Ich wollte es von einem Personal-Blogger genau wissen. Ich stellte ihr 2 Fragen:

– Welche Ziele hat der Corporate Blog?
– Wie messt ihr ob diese Ziele erreicht wurden?

Antwort

Die vereinfachte Antwort welche ich von der verantwortlichen Person erhielt, lautete:

„… Was das Messen betrifft:
Wir arbeiten mit Google Analytics und schauen dort, wie viele Klickzahlen der Blog insgesamt und die einzelnen Beiträge sowie auch der Podcast generieren.
Im September etwa hatten wir über 6800 Klicks von mehr als 3200 Usern, Tendenz steigend….“

Der Blog existiert seit Ende März 2015. In 7 Monaten (bis Ende Oktober) wurden ca 50 Blogeinträge publiziert (d.h. 7 Einträge je Monat).
Ausser in den Monaten Juli – August hat der Blog jede Woche mindestens 2 neue Einträge.

Wie sind diese Zahlen im Vergleich?

Für den deutschen Sprachraum können sich diese Zugriffszahlen sehen lassen. Die Zielgruppe ist eng definiert.
Zum Vergleich auf unserem Blog in deutscher Sprache bin ich froh wenn es für jeden Beitrag mehrere hundert Zugriffe sind.
Sicherlich, auch im deutschen Sprachraum gibt es Überflieger.  Themen wie Gesundheit sind ein Beispiel für hohe Zugriffszahlen für jeden einzelnen Blogeintrag. Ebenfalls gibt es für englischsprachige Blogs fast immer höhere Zugriffszahlen als für deutsche Texte (z.B. DrKPI Blog auf Englisch hat fast immer mehrere tausend Zugriffe auf einen Blogeintrag).

Welche Ziele führten zu diesem Erfolg?

Jeder Athlet will an die olympischen Sommerspielen 2016 in Rio. Doch bevor der Verband die Athletin nominiert muss diese gewisse Qualifikations-Limiten erfüllen. Beispiel sind Zeitlimiten, usw.
Auch im Falle des Corporate Blogs meines Gesprächspartners wurden Ziele gesetzt:

„Wir wollen gerne mehr in Interaktion mit unserer Zielgruppe, den XY-Verantwortlichen, treten. Denn wir erhalten kaum Feedback, obwohl XY im Strategie-Umfeld sehr bekannt ist und auch geschätzt wird, wie wir dank Umfragen wissen.

Auf unserer Website ***.ch besteht eine Kommentarfunktion, die leider selten genutzt wird.

Mit dem Blog ist es uns gelungen, mit den …-Verantwortlichen verstärkt in Kontakt zu treten.

Auch Sie haben dort ja erfreulicherweise bereits Beiträge kommentiert.“

Dies zeigt, Social Media soll helfen den Dialog mit der Zielgruppe zu verbessern.

Messen Zugriffszahlen im Blog den erhöhten Dialog?

Das Dialog mit den Zielgruppen immer wichtiger wird hat die Personalbranche schon lange realisiert. Daniela Schlick hat dies auf JobNews.At so formuliert:

Eine unverzichtbare Voraussetzung für die Einführung eines Corporate Blogs ist, dass man den Dialog mit der Interessensgruppe führen will…
Wenn es um das  bedachte Antworten auf Kommentare im Blog geht, ist in der Regel das Communications Team gefragt.

Der Authentizität zu liebe muss ich dem obigen Zitat ein wenig widersprechen. Wenn immer möglich, muss der Autor dem Leser antworten und nicht ein Kommunikations-Experte.
Die Grafik unten zeigt die 7 wichtigen Zutaten, welche es zum erfolgreichen Dialog zu berücksichtigen gilt.
[su_custom_gallery source=“media: 3718″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“525px“ height=“317px“ Title=“Diagram: 7 Schritte zum erfolgreichen Dialog im Corporate Blog“ alt=“Diagram: 7 Schritte zum erfolgreichen Dialog im Corporate Blog“]
Die obige Grafik illustriert welchen Herausforderungen sich Autoren stellen müssen. Die Dialogkultur verlangt von Autoren viel ab, wie z.B. Geduld und Zeit.

Doch wie klappt dies bei D-A-CH Blogs?
Stellen sie sich der Dialogkultur mit Erfolg?

HR-Blogs im Benchmark Test

Was ist die erste Herausforderung für Blogs im HR-Bereich wie z.B. Recruiting?

Viele Recruiting oder HR-Blogs haben wenig wenn überhaupt Kommentare von Lesern.

Für die Top 10 HR-Blogs in der CH heisst dies im Schnitt, sie erhalten weniger als 1 Kommentar pro Eintrag (anklicken – Daten im Detail, ist ihr Blog dabei?).
[su_custom_gallery source=“media: 3722″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“528px“ height=“161px“ Title=“Human Resource Blogs – Top 10 NUR Alpiq-Skills.com und Zhag-blog.ch beantworten Leser-Kommentare“ alt=“Human Resource Blogs – Top 10 NUR Alpiq-Skills.com und Zhag-blog.ch beantworten Leser-Kommentare“]
Dies deutet nicht auf sehr hohe Resonanz bei der Leserschaft hin. Doch auch in Deutschland oder Österreich sieht es nicht besser aus.
In der Schweiz werden Leser-Kommentare der Top 10 HR Blogs in den letzten 90 Tagen nur in 2 Blogs beantwortet. Dies ist der Alpiq-Skills Blog und derjenige vom Zentrum für die Ausbildung im Gesundheitswesen des Kanton Zürich.
Weder in Deutschland noch Österreich beantworten die 10 Top Corporate Blogger im HR Bereich Kommentare von Lesern.
Beantwortet ihr Nr. 1 HR-Blogger Kommentare von Lesern im Blog?
[su_custom_gallery source=“media: 3727″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“530px“ height=“349px“ Title=“Human Resource – Dialog im Blog in der D-A-CH Region Scores sind – CH 14, DE 11 und AT 8″ alt=“Human Resource – Dialog im Blog in der D-A-CH Region Scores sind – CH 14, DE 11 und AT 8″]
Das obige zeigt, Corporate Blogs im Human Resource Bereich tun sich schwer mit der Dialogkultur.
Doch in anderen Ländern Europas steht es nicht besser. Die obige Karte reflektiert die folgenden Kennzahlen:

– CH 14, DE 11 und AT 8 und für
– FR 6, IT 4 und BE 2

Solche Zahlen sind nicht berauschend . Das Maximum sind 100 Punkte (Mittelwert 50).

Ratgeber

ANKLICKEN - der DrKPI Blog Health CheckWas tun wenn der Dialog im Recruiting Blog nicht so gut funktioniert?
Die Beispiele oben illustrieren, dass wir vielleicht von einer Dialogkultur träumen. Doch um diese im Blog Wirklichkeit werden zu lassen, müssen wir noch viel arbeiten.
Ohne Schweiss keinen Preis.
Wie bekommen wir Leserkommentare und wenn ja, was müssen wir dann tun?
Mit Hilfe von Social Media einen Dialog mit Lesern zu führen passiert nicht einfach so. Dies illustrieren die Kennzahlen der HR-Blogs in der D-A-CH Region.
Dabei ist auch verwunderlich, dass wenn dann ein Kommentar geschrieben wurde, dieser nicht eine Antwort bekommt. Bedeutet dies Wertschätzung vom Autor? Den Willen zum Dialog?
Hier 3 Tipps um den Dialog im Corporate Blog zu verbessern.
[su_box title=“3 Schritte zur Verbesserung des Dialoges mit Lesern im Corporate HR-Blog“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]
Nicht vergessen, es sind oft die Kommentare der Leser welche für andere Blog Besucher den gewissen Mehrwert bieten. Natürlich, Kommentare zu beantworten und managen  braucht Zeit. Aber es lohnt sich langfristig!

1. Stellen Sie Lesern Fragen im Blog

Fragen zu stellen ist eine effektive Methode, um Leser zum Kommentare schreiben zu animieren.
Am besten scheinen sich kurze Fragen zu bewähren. Diese sollten vorzugsweise am Ende des Blogeintrages eingefügt werden.

2. Aller Anfang ist schwer: Interessierte Leser ansprechen

Oft ist es schwierig den ersten Kommentar für einen Beitrag zu erhalten. Hier muss der Autor des Beitrages aktiv werden.
Hier empfiehlt es sich den Kontakt aufzunehmen mit möglich interessierten Lesern. Beispiele sind Blogger oder Forscher die im Blogeintrag erwähnt werden.
Auch interessierte Kunden zum Thema zeigen vielleicht Interesse zu kommentieren.
Da hilft ein Anruf oder eMail mit URL zum Beitrag mit der Bitte für einen Kommentar. Der zweite Kommentar kommt dann hoffentlich bald.

3. Kommentare verdienen eine Antwort von Format

Der Leser hat sich 10 Minuten Zeit genommen um einen Kommentar zu formulieren. Dieser Effort gebührt Anerkennung. Diese und die Wertschätzung folgt in Form einer Antwort vom Autor.
Natürlich heisst dies 50 Worte damit die Antwort auch Mehrwert für den Leser enthalten kann.
Ebenso braucht es eine eMail mit einem persönlichen Dankeschön.
Das steigert die Wahrscheinlichkeit, dass die Leserin innerhalb 9 Monaten nochmals in einen Eintrag im Blog kommentieren wird. Engagement welches jeder Blogger liebt :-)
Urs E. Gattiker – DrKPI – Dialog im Corporate Blog

Allgemeines

A. Nein, Pingbacks von anderen Blogs oder Webseiten sind keine Kommentare. Dies gilt auch dann, wenn einige Schlaumeier diese als Kommentare im Blog auflisten :-)
B. Den Blog so einstellen, dass Suchmaschinen ihn auch indexieren dürfen. Das Crawlen den Suchmaschinen verbieten, wie dies der Azubiblog ThyssenKrupp Rasselstein macht, ist sicherlich ein Versehen.
Natürlich schätzen wir es, wenn wir mehr Leser über organische Suchmaschinen-Resultate bekommen. Deshalb muss die Einstellung so gemacht werden, dass die Suchmaschine den Blog indexieren darf / kann.
Hier ist erklärt wie man den Weblog einstellt, sodass Bing oder Google den Blog indexieren können.
[/su_box]

Fazit: Es braucht Einsatz

Neulich las ich, dass jedes Unternehmen durch gelebte Werte geprägt ist. Dem kann ich nur zustimmen.
Viele wollen sich natürlich als attraktiver, offener, „cooler“ und fortschrittlicher Arbeitgeber präsentieren. Dieses Image wird auf dem Web, Messen oder in Broschüren kommuniziert. Dabei sind auch Dinge wie durchlässige Hierarchien und eine offene Unternehmenskultur Thema.
Doch noch wichtiger als alle diese Dinge im Employer Branding ist, dass wir unsere Werte auch leben. Eine Kultur mit wenig Hierarchie-Stufen, offener Diskussionskultur, usw. bedingt, dass wir dies auch im Recruiting Blog praktizieren.
Hier gibt es in Deutschland, der Schweiz wie auch Österreich für HR-Bloggers noch viel zu tun! Packen wir es an.

Mit der Verbesserung des Dialoges im Corporate Blog beginnen, Newsletter mit unseren Tipps und Checklisten abonnieren

Was ist Ihre Meinung?

–  Welchen Corporate Blogs mit interessanten Dialogen können sie uns empfehlen?

–  An alle Blogger, wie fördert ihr den Dialog im Blog?

– Welche Tipps haben sie lieber Leser zum Thema?

Weitere interessante Lektüre zum Thema

1. Meike Leopold – Blogger Relations: Endlich handfeste Zahlen?!
2. Konstantin Kühle – Punkt 8 – Call to Action Dialog fördern
3. Katharina Ficht – Die Leser bestimmen die Regeln
4. Mehr zum Thema — Ausbildung, Personal, Recruiting, Lehre, Azubi
5. Haufe PersonalMagazin Aug. 2013 – die besten HR-Blogs in Deutschland (Kriterien nicht 100% genau erklärt, aber interessante Liste)
6. Bernadette Bisculm – Kommentare sind der sichtbare Applaus für Blogger.

Funktioniert das rekrutieren von Fachkräften im Social Web?
Welche steuerungsrelevante Kennzahlen empfehlen Best Practice Experten?
Der Ratgeber mit den Tipps inkl. Checkliste zum Download für die erfolgreiche Rekrutierung mit Social Media.

Recruiting im Web

Immer mehr Unternehmen rektrutieren Fachpersonal im Web. Für einige Firmen ist dies dank des Bekanntheitsgrades des Unternehmens nicht allzu schwierig. Da hilft auch das Markenimage und der Brand mehr Leute zu erreichen.
DochPositionen in den technischen Bereichen wie Informatik, Megantronik, usw. sind auch für Konzerne nicht allzu einfach zu besetzen. Qualifizierte Bewerber in den MINT- oder Gesundheitsberufen zu finden ist für fast alle Unternehmen nicht ganz einfach.
Doch wie finden diese Talente  unseren Positionsbeschrieb? Vielleicht im Corporate Blog dem  Inserat in der Zeitung, oder einer Branchen-Webseite?
Hier einige Hinweise wie man diese Dinge noch optimieren kann.
[slideshare id=48286501&doc=10-tipps-online-recruiting-150518144525-lva1-app6891]

♥ Weitere Präsentationen von DrKPI anschauen lohnt sich

Download: Warum funktioniert die Personalbeschaffung nicht im Social Web? 10 Tipps
Die obigen Slides sind Teil einer Präsentation welche ich am 21. Mai 2015 gebe im Sonnenberg Convention Center Zürich: als Teil der Fachtagung der STRIMgroup “Talent Acquisition”
10 Tipps für knackige Überschriften und Texte auf der Webseite werde ich amd 25. und 26. Juni 2015 auf dem Schloss Edesheim, Edesheim (Pfalz): an der Fachtagung der STRIMgroup “Talent: Strategie & Analytics halten.

Social Media: Der Internet Stammtisch

Social Media ermöglichen es Nutzern ohne grosses technisches Wissen, Inhalte mit Hilfe von verschiedenen Technologien zu erstellen und zu publizieren.
Nutzer schreiben einen Blogeintrag oder kommentieren einen Beitrag im Firmenblog. Diese Inhalte können wir auf Facebook, Linkedin oder Xing teilen. Fotos auf Instagram, Pinterest oder Flickr, usw. Apps wie WhatsApp haben das Texten ersetzt. Facetime, Skype, usw ersetzen immer mehr die Ferngespräche über den klassischen Telekom Anbieter.

Social Media ist vergleichbar mit dem wöchentlichen Stammtisch im Gasthaus – dem Internet Stammtisch.

[su_custom_gallery source=“media: 3155″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“100%“ style=“max-width=520px;“]
Das Unternehmen wünscht sich, dass viele interessierte und qualifizierte Personen sich die Stellenausschreibung anschauen.
PS. Was heute populär ist im Social Media Bereich, kann schon morgen kalter Kaffee sein.

Social Media: Zeit ist ein limitiertes Gut

Was müssen wir tun, damit unsere Zielgruppe sich auch mit dem Stelleninserat auseinandersetzt? Da gibt es einige Dinge zu beachten.  Erfolgreiches Recruiting mit Social Media bedingt z.B., dass die Stellenbeschriebe auch artgerecht für deren Online-Studium aufbereitet werden.
Deshalb ist ein erfolgreiches Online Inserat gut gestaltet. Dies bedeutet jedoch auch, dass es sich vom gedruckten Inserat stark unterscheidet. Warum? Online wird der Stellenbeschrieb nicht auf die gleiche Weise gelesen wie auf Papier gedruckt.
Das Zeitproblem stellt sich mehrfach. Z.B. ist unsere  Zeit beschränkt. Daten zeigen, Mitarbeiter welche Social Media nutzen, sind weniger produktiv und empfinden grösseren Stress. Dies gilt es auch beim Recruiting zu berücksichtigen. Menschen nehmen sich immer weniger Zeit Dinge genau zu lesen und zu studieren. Wir sind „überbenachrichtig und unterinformiert“ („overnewsed and underinformed“).
Zeit ist Geld und wenn wir die Infos nicht richtig präsentieren geht diese in der Flut der Informationen und Updates einfach  Hier unsere 10 Tipps und Tricks.

10 Tipps zum erfolgreichen Recruiting im Web

Erfolg hängt primär davon ab, wie gut man seine Hausaufgaben gemacht hat. Eine Strategie braucht es auf jeden Fall.
Hier 10 Tipps. Deren Umsetzung hilft die Effektivität des Online Recruiting signifikant zu verbessern.
[slideshare id=48288905&doc=10-punkte-ratgeber-recruiting-im-web-150518153447-lva1-app6892&type=d]
 
Download: Links anklicken mehr Ressourcen erhalten:  Ratgeber: 10 Tipps zum erfolgreichen Recruiting im Web  (PDF Datei 55 KB)

♥ Jetzt haben Sie schon so weit gelesen. Tragen Sie sich gleich selber in den Verteiler für den Blog Newsletter mit über 1500 Abonnenten ein!

Fragen – Können sie helfen?

  • Was sind ihre Erfahrungen zu diesem Thema?
  • Was war ihre letzter Stelleninserat. welches dank Social Media ein Erfolg wurde?
  • Welchen Tipp haben sie für einen Online Recruiter?

[su_box title=“10 Recruiting Tipps für das Web“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]

  1. Nutzer wollen kommunizieren. Ob z.B. Skype, Kick, Instagram oder Viper, Leute wollen kommunizieren. Technologien mögen verschwinden, doch die Kommunikation bleibt. KOMMUNIZIEREN sie schnell, freundlich & persönlich mit Bewerbern.

Infos: http://blog.drkpi.de/change-management-1/

  1. Search Engine Optimierung (SEO) ist wichtig. In den Texten müssen die wichtigsten Schlagworte vorkommen. Nur so kann der überbenachrichtigte und unterinformierte Nutzer die Infos finden!    Über 80% der Nutzer suchen Jobs und Ausbildungsplätze oder Gesundheitsinfos über Suchmaschinen.

Infos: http://blog.drkpi.de/seo-1/   http://blog.drkpi.de/erlauben-sie-unseren-crawler-ihren-blog-zu-indexieren/

  1. Steuerungsrelevante Kennzahlen (KPIs). 3 bis 5 Kennzahlen. Diese muss das Management verstehen. Die Experten (z.B. HRM, Marketing oder Strategie) müssen dann mit diesen KPIs arbeiten können.

Infos: http://blog.drkpi.de/buch-14-1/

  1. Definition von Resultat / Ziel ist Teil der Strategie. Mit schriftlicher Definition der gewünschten Resultate können Ziele schneller umgesetzt werden. Definieren sie was Erfolg und Misserfolg sind wie z.B.: Wie viele der ausgewählten Bewerber tritt Stelle an und besteht die Probezeit? 70 % ist ein Erfolg, unter 60% wird als Misserfolg eingestuft.

Info: http://blog.drkpi.de/social-media-audit-3/

  1. Definition der Key Drivers / Leading Indikators ist Pflicht. Welche Aktivitäten führen für uns zum Erfolg? Bei Mitarbeitersuche, sind es die Inserate auf Xing oder Linkedin? Im Verkauf, die Spezialangebote vor Weihnachten oder Pfingsten? Wenn nicht, was dann?

Infos: http://blog.drkpi.com/?p=1691  http://blog.drkpi.de/social-media-audit-5/

  1. Kennzahlen / Resultate sind die Basis für Entscheidungen. Wenn die gewünschten Anzahl Bewerber oder Verkäufe nicht erreicht / übertroffen werden, was geschieht dann?  Besuchen wir weitere Messen? Wird die Werbung intensiviert? Wenn Zahlen zu keinen Entscheidungen führen, dann müssen diese Daten nicht gesammelt werden.

Infos: http://blog.drkpi.de/messen-was-sinn-macht-1/

  1. Social Media dient dem Marketing, nicht dem Verkauf. Marketing fokussiert auf das bessere Verständnis der Bedürfnisse und Probleme der Kunden. Social Media hilft diese Bedürfnisse besser zu verstehen. Dabei sind relevante Inhalte für die Zielgruppe Pflicht.

Infos: http://blog.drkpi.de/trust-1 (erklärt bei Prof. Levitt und Prof. Peter F. Drucker)

  1. Inhalte mit Mehrwert für das Zielpublikum haben Erfolg. In der Flut der Fakten haben nur solche Inhalte / Dokumente oder Blogeinträge eine Chance beim Leser. Leserinnen wollen keine Werbung aber Lösungen für ihre Probleme.

Infos: http://blog.drkpi.de/trust-1

  1. Manchmal dem Bauchgefühl trauen. Bauchentscheiden nicht immer misstrauen. Für jede neue Idee nicht immer eine rationale Begründung inklusive ROI verlangen.   Ansonsten werden die meisten Ideen und Innovationen sogleich auf Eis gelegt.    2011 sagte das Bauchgefühl: Facebook funktioniert schlecht bei der Rekrutierung von Personal. 2013 war es ein Fakt (siehe Forschung).    2014 war klar, weder WhatsApp, Instagram, Snapchat noch Twitter helfen mit Rekrutierung. 2016 wird es auch durch Studien belegt sein.

Infos: http://blog.drkpi.com/social-media-audit-building-social-connections-1/  http://blog.drkpi.de/social-media-audit-6/

  1. Prozesssteuerung kontinuierlich optimieren. Mit Hilfe der Kennzahlen und Punkte 1-9 die Prozesse verbessern. Durch Fehler lernen.

Infos: http://blog.drkpi.de/schlagzeile-des-jahres-2/    http://blog.drkpi.de/word-of-mouth-recruiting-1/   Forschung erklärt – Ziel definition ist wichtig… aber dann Prozess

  1. Social Media kann Jobsuche erleichtern.  Doch auch ohne ein LinkedIn oder Xing Profil  kann ein Kandidat interessant sein. Ein wenig genutztes Social Media Profil kann vieles heissen. Z.B. das die Leser weniger Zeit im Web verbringt, aber vielleicht mehr mit Freunden :-) ? Forschung zeigt, hohe Nutzung von Social Media reduziert Arbeitsproduktivität und erhöht das Gefühl von Stress.

Infos: http://mem.to/t/g/56PekR669

Download CHECKLISTE: 10 Tipps zur erfolgreichen Personalbeschaffung im Web (PDF Datei 55 KB) http://securl.de/de-check-2[/su_box]

[su_custom_gallery source=“media: 1662″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“520px“ height=“520px“]

Die Checkliste für das erfolgreiche Praktikum.
Wie erlebt der Schüler den Tag? 
Schnupperlehre für einen MINT Beruf.
Was Unternehmen oder qualifizierte Bewerber wissen müssen.

Lesen Sie mehr zu den obigen Themen gleich unten im Ratgeber für KMUs und Schüler.

Praktikum im KMU

Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind im Recruiting und der Ausbildung gefordert. Ein Thema das wir in diesem Blog schon öfters thematisiert haben wie z.B.

Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Online Recruiting
DrKPI Blog Benchmark: Bayer und Roche im Test

Wir sind ein KMU. Ein Kleinbetrieb mit weniger als 10 Vollzeit Stellen. Wir haben uns entschlossen, einen weiteren Schüler die Möglichkeit zu geben, bei uns ein Praktikum zu absolvieren. Dieses dauerte einen Tag mit Deniz Demir.

Testen Sie eines unserer Produkte jetzt gleich kostenlos:  Performance Ihres Corporate Blog oder der Karriereblog !

Wohin geht die Reise?

[su_box title=“Der Trainer gibt Instruktionen “ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
Genaue Instruktionen vom Trainer an Fussballspieler ist sehr wichtig.
Erfahrungen Schnupperlehre Deniz – Richtig Kommunizieren bei der Arbeit oder im Fussball ist eine Kunst.[/su_box]
Bevor der Betrieb eine Schülerin zum Praktikum einlädt, müssen einige Dinge berücksichtigt werden.  Checklisten sind hier eine grosse Stütze um es besser zu machen. Sie helfen die wichtigsten Dinge während der Vorbereitungsphase nicht zu vergessen.
Ein Beispiel ist, was man einem Schüler mitteilen muss, bevor er oder sie das Praktikum oder die Schnupperlehre antritt:

– Wann und wo (Adresse) fängt die Schnupperlehre an (Zeit, etc.)?
– Braucht die Schülerin spezielle Arbeitskleider?
– Wie ist es mit der Versicherung (z.B. Unfall) und / oder Spesenentschädigung?
– Selbstverpflegung oder Kantine?

Dem KMU oder Ausbildner helfen die folgenden Unterlagen:

Kanton Wallis: Schnupperlehre – Vorbereitung Betrieb
Stadt Winterthur: Merkblatt Schnupperlehren
– DrKPI Lehrstellen Recruiting: 4 Schritte zum Erfolg
Alpiq InTec Gruppe: 5 Tipps für einen Schnupperlehrplatz

Unten schreibt Deniz Demir, was er in seinem eintägigen Praktikum letzte Woche bei der DrKPI CyTRAP Labs GmbH erlebte.
[su_box title=“Ergonomie im Büro macht das Arbeiten einfacher“ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]

Deniz-arbeitet-am-Stehpult-mit-PC

[/su_box]

Deniz erzählt: Auf was muss ich als Schüler achten?

Hier zuerst einmal einige Links zu Webseiten welche einem Tipps geben.

Schweizerischer Gewerbeverband (sgv) und Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK): Vergleiche die schulischen Anforderungsprofile von 153 Berufen
DrKPI Zürich: Erfolgreich bewerben mit Tipps und kostenlosen Tools
Alpiq InTec: Meine 4 Tipps für eine erfolgreiche Schnupperlehre

Die obigen Blogeinträge sind Ratgeber, wie man erfolgreich nach einer Schnupperlehre oder Stelle für ein Praktikum sucht. Auch kostenlose Tools die man nutzt um z.B. eine PDF Datei zu erstellen, kann man downloaden.
Viele Firmen bevorzugen die elektronische Übermittlung von Bewerbungsunterlagen. Mir haben diese Informationen mit den obigen URLs sehr geholfen. Dir vielleicht auch!
Gut 48 Std. bevor meine Schnupperlehre bei der CyTRAP Labs anfing, hat mir die Firma eine Checkliste via eMail zugestellt. 9 Tipps – genannt 10 Tipps :-). Vieles wusste ich von meiner letzten Schnupperlehre. Doch deren Auflistung unten zeigte mir nochmals auf, wie wichtig etwas ist (z.B. Ablenkung bei der Arbeit tunlichst vermeiden).
Die Liste ist unten am Beitrag aufgeführt inklusive URL zum Download!
Diese Checkliste für Praktikanten hat für mich wichtige Dinge angesprochen wie Zeitplanung, Kleidung, Verhalten meinerseits am Arbeitsplatz, WhatsApp, usw.
Ich habe mein Mobiltelefon auf stumm gestellt. Aber es macht halt auch dann Lärm, je nach App :-)
Urs, mein Ausbildner und ich haben dies dann schnell diskutiert. Danach habe ich mein Handy einfach ausgeschaltet. Das nicht mehr abgelenkt zu sein vom Mobiltelefon bei der Arbeit, habe ich dann als positiv empfunden.
Meine Erfahrung ist, dass das Mobiltelefon während der Arbeit als Praktikant am Besten ausgeschaltet bleibt. Während der Mittagspause kann man es wieder einmachen. Obwohl, ich tat dies eigentlich nicht zum eMail oder WhatsApp checken.
Es war viel wichtiger beim gemeinsamen Mittagessen mit den anderen Leuten am Esstisch im Pausenraum zu reden. Hier habe ich dann wieder ein paar wichtige Dinge gehört und gelernt.
Den Tagesablauf habe ich auch 2 Tage vorher als PDF Datei in der eMail erhalten (siehe unten). Zwar ist der Tag nicht genau so abgelaufen wie unten aufgelistet. Doch grösstenteils waren meine Aufgaben schon wie unten aufgeführt. Diese Liste zu bekommen machte es mir einfacher. Aber ich hatte auch das Gefühl, dies hat dem Ausbildner und dem Team es ermöglicht, sich auf meinen Besuch als Praktikant vorzubereiten.
Die Arbeit war dann für mich bereit. Auch mit wem ich arbeiten sollte war klar. Alle Mitarbeiter haben mit mir diese Liste ebenfalls via eMail zugestellt bekommen (siehe im Anhang zum Beitrag).

Was habe ich gelernt?

Ich habe die Stadtkarte am Tage vorher studiert, sodass ich die Büros in Zürich finden würde. Auch die Kleider habe ich am Abend vorher bereit gelegt. Das hat sich gelohnt. Morgens war ich zeitlich gut dran. Kein Stress um früh genug den Bahnhof zu erreichen (Illnau-Effretikon).
Einen ganzen Tag mit dem PC und auf dem Internet zu arbeiten ist anstrengend. Irgendwie anders als im Klassenzimmer. Man darf sich nicht ablenken lassen und muss sich immer konzentrieren.
PS. Deniz interessiert sich für 3 MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) Berufe: Telematiker EFZInformatiker EFZ und vielleicht Mediamatiker EFZ
[su_box title=“Deniz arbeitet am Blogeintrag“ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]

Deinz-schreibt-am-Blogeintrag-Tipps-für-die-Schnupperlehre

[/su_box]

Notizen machen lohnt sich

Ich habe an diesem Tag andauernd was Neues gelernt. Manchmal hat mir der Kopf fast ein wenig gebrummt. Um sicher zu stellen, dass man keine wichtigen Dinge vergisst oder die Aufgabe auch eine Stunde später nochmals ausführen kann, empfehle ich Notizen zu machen. Wie wichtig es ist habe ich unterschätzt.
Gleich wie in der Schule, gut strukturiert und nummeriert sollten die Notizen sein. So kann man die Informationen schnell wieder finden.  Mein Tipp ist lieber zu viele Notizen, als zu wenig. Da kommt man schnell auf 3 Seiten. Ansonsten hat man viel Dinge dann vergessen. Hier muss ich mich noch verbessern.
Sicherlich, Dinge aufschreiben macht einem ein wenig langsamer. Doch wenn man diese Arbeit oder das Gelernte am Nachmittag nochmals nutzen sollte, dann helfen diese Notizen.  Man vergisst dann vielleicht einen von 10 Arbeitsschritten nicht. Genau das ist mir passiert, weil ich einmal etwas nicht aufschrieb. Ein anderes Mal waren meine Notizen zu ungenau und ich musste nochmals fragen. Das war nicht ideal.
Ich hatte einen Schreibblock dabei. Doch vielleicht wäre es besser für alle Notizen ein Buch zu haben. Darin hat man dann für jedes Unternehmen wo man einen Tag schnupperte oder 1 Woche im Praktikum war Arbeitsnotizen. Da muss ich mir noch das richtige Material anschaffen.

Fragen stellen

Bei Bedarf Fragen zu stellen war für mich am Anfang nicht einfach. Auch wenn ich den vorgegeben Arbeitsschritt fertig hatte oder nicht weiter kam, muss dem Ausbilder kommuniziert werden.  Zum Glück gab es ja noch das gemeinsame Mittagessen. Da hat man mit mir über diese Dinge in einer lockeren Atmosphäre gesprochen. Da habe ich auch gleich Tipps bekommen von anderen, wie sie solche Herausforderungen meistern.
Da wurde ich dann auch gefragt, wie man die Dinge für mich besser machen könnte.  Für jemanden der etwas introvertiert ist wie ich, hilft ein informelles Gespräch sehr viel! Ich hatte nach dem Lunch keine Angst mehr gehabt, öfters bei Bedarf zu fragen. Somit konnte ich dem Ausbildner auch sagen, wenn ich einen Arbeitsschritt fertig hatte. Dies erlaubte es mir dann nach neuen Instruktionen, gleich mit dem nächsten Arbeitsschritt zu beginnen.
Kodierung im html (Hypertext Markup Language) Code wie auch das Schreiben im Firmenblog war sehr interessant für mich. Habe ich auch selber erfahren können, dass ein Befehl abgeschlossen werden muss. Ansonsten gibt es Probleme:
<strong>Azubi <strong>  statt <strong> Azubi </strong>
Ohne den / ist der Befehl nicht abgeschlossen. D.h. der ganze nachfolgende Text wurde dann fett angezeigt. Beim Code schreiben ist jeder kleinste Fehler ein richtiges Problem!

Ich hoffe auf Ihren / Deinen Kommentar unten.

Was ging bei Deiner Schnupperlehre sehr gut.
Wie organisiert man den ‚optimalen‘ Schnuppertag?

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Schlussgedanken

Ausbilder haben eine grosse Verantwortung.

Im Praktikum oder der Schnupperlehre muss die Schülerin viel Neues lernen. Man will Schülern den Einblick geben, ihnen zeigen welche Aufgaben man in diesem Beruf ausübt, usw.
Ich habe dies als Schüler völlig unterschätzt. Aber nach mehreren Schnupperlehren / Praktika ist mir dies jedoch aufgefallen. Es gibt grosse Unterschiede.  Einige können fast mühelos auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler eingehen (z.B. verschiedene Persönlichkeiten, Fähigkeiten und Erfahrungen). Machmal muss man die Schülerin jedoch auch sofort auf einen Fehler hinweisen. In anderen Fällen ist die Arbeit einfach nicht gut genug ausgeführt – 80 statt 100 Prozent!
Im Falle der CyTRAP Labs GmbH war der Ausbilder manchmal in der Funktion wie ein Lehrer, Vorgesetzter oder aber auch Kollege. Er versuchte mir Struktur zu geben, mich zu fordern aber auch nicht zu überfordern. Das ist sicherlich nicht einfach. Motivation des Azubi spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Ausbildnerinnen wie auch Lehrer können  von diesem Problem sicher ein Liedchen singen.
In der Schule beim Mathe Test macht man vielleicht einen oder zwei Fehler. Trotzdem ist die Zensur immer noch eine 1-2 oder 5-6. Bei der Arbeit muss es 100% richtig sein.
Zum Beispiel, Fehler führen dazu, dass ein Computer Programm nicht funktioniert.
Egal wie klein dieser Fehler auch ist. Bei mehreren 100 Linien von Code ein winziger Fehler und die Arbeit wird falsch ausgeführt. Mit dieser Situation war ich heute im Praktikum plötzlich konfrontiert. Es dauerte einige Zeit bis wir den Fehler fanden.
[su_box title=“Schüler und Ausbildner: Formular für die Evaluation ausfüllen und besprechen “ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
Ausbilder Urs und Schüler Deniz fuellen Evaluation aus: Die Resultate: Was kann wie verbessert werden
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Am Schluss des Tages haben wir wie geplant das Bewertungsformular besprochen (siehe Foto oben). Das war hilfreich. Der Ausbildner hat mit mir jeden Teil der Evaluation besprochen und erklärt. Zum Glück fand er, dass vieles was am Mittagessen besprochen wurde sich am Nachmittag markant verbessert hatte. War ich froh zu hören. Die Evaluation war, laut Ausbildner „Sehr gut.“

FRAGEN

Als Recruiter, was empfehlen Sie einem Praktikanten? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Als Schüler/In, hast du gute Erfahrungen gemacht in der Schnupperlehre?
Hat man Dir geholfen?
Wurde das Bewertungs-Formular am Abend mit Dir besprochen?

Dieser Beitrag hat Deniz Demir während der Schnupperlehre angefangen. Die Fertigstellung geschah nach dem Praktikum durch Deniz. Er erhielt dabei tatkräftige Unterstützung von Urs E. Gattiker, seinem Ausbildner.

Hilfsmaterial folgt unten

Diese beiden Dokumente hat der Praktikant ca. 48 Std. vor Antritt der Schnupperlehre via eMail erhalten.
[su_box title=“Checkliste zur Schnupperlehre: 10 Tipps“ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
1. Bitte um 9 Uhr bei uns erscheinen (d.h. im Geschäftsleben 5 Min. früher).
2. Dresscode. Weisses Hemd und Krawatte braucht es nicht. Gewaschene Jeans und ein anständiges T-shirt reichen.
Wegen möglichem Kundenkontakt sind Hoodies, Trainerhosen, Trainerjacken nicht zu empfehlen.
3. Dein Mobiltelefon bleibt währen der Arbeit ausgeschaltet. Wir empfehlen dir auch, dieses nicht auf lautlos zu stellen, denn es lenkt Dich immer noch ab. Du brauchst es zur Arbeit nicht!
Während der Mittagspause kannst du selbstverständlich Dein Mobiltelefon wieder einschalten.
4. Bitte bring Deinen privaten PC mit wenn Du für das Praktikum / Schnupperlehre erscheinst. Du wirst auch auf unseren Geräten arbeiten. Trotzdem,  wir werden Dir hoffentlich ein paar nützliche Dinge zeigen, welche Du dann auch nach dem Praktikum auf Deinem persönlichen PC für die Schule nutzen kannst.
Natürlich, private eMails abrufen oder WhatsApp nutzen mit Hilfe des PC machst Du bitte nur während der Mittagspause.
5. Bitte bring ein Notizbuch. Dieses ermöglicht es Dir Eindrücke zu notieren. Auch vom Ausbildner erhaltene Tipps oder Antworten auf Deine Fragen von der Ausbildnerin sollten dort notiert werden.
Hier solltest du auch weitere Eindrücke notieren, welche Dir persönlich wichtig waren (Atmosphäre, fühlst du Dich wohl, waren die Instruktionen klar, usw.).
Bitte packe Dein Notizbuch oder Block gleich am Anfang aus, sodass du sogleich anfangen kannst Dir Notizen zu schreiben.
6. Fragen sind sehr wichtig. Wann immer Du etwas genauer wissen möchtest, oder eine Erklärung unserseits unklar ist, Frage die Ausbildnerin.
Sie wird es Dir gerne genauer erläutern. Es gibt nichts Schlimmeres als eine Arbeit ausführen zu müssen, wo man nicht genau weiss wie man diese erledigen soll. Diese Erfahrung möchten wir Dir ersparen. Hier bitten wir Dich um Hilfe.
7. Auch wir freuen uns von Dir lernen zu dürfen! Wir sind sicher das Du Sachen weisst, die für uns auch sehr interessant sein dürften. Deshalb, lass uns wissen, wie man Dinge auch anders machen könnte. Sage uns, wie du die Sachen siehst.
Kommunikation hilft Dir und uns, die Dinge zu verbessern und Sachen klar zu stellen.
8. Versuchen locker zu bleiben. Es ist nicht immer einfach nicht nervös zu sein. Doch bleib locker. Das wird schon gut. Beim Gespräch versuchen die Hände ruhig zu halten.
9. Abschlussgespräch um 16:30 Uhr. In diesem Gespräch diskutieren wir mit Dir wie der Tag / die Woche verlaufen ist.
Deine Eindrücke möchten wir natürlich gerne hören. Hier werden Dir Deine Notizen helfen.
Auch unsere Eindrücke über Deine Mitarbeit bei uns, Motivation usw. werden wir mit Dir erörtern.
Wenn uns Dinge in Sachen Schlüsselqualifikationen aufgefallen sind (z.B. Schreiben, Grammatik, Mathematik, Teamfähigkeit), werden wir diese hier mit Dir besprechen.
Wir freuen uns auf Deine Zeit als Schnupperlehrling/Praktikant bei uns.
Freundlichst
Urs
1. Download CHECKLISTE Praktikum: 10 Tipps zur erfolgreichen Schnupperlehre (PDF Datei 34 KB)
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[su_box title=“Provisorischer Tagesablauf “ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
1. Checkliste „Schnupperlehre / Praktikum“ überarbeiten. Diese mit Hilfe eines Beitrages für den Blog Unternehmens-Blog vorbereiten (http://blog.DrKPI.de)
Blogbeitrag vorbereiten.
Dokument als Download im Blogeintrag einbauen.
Fotos inklusive html Code überarbeiten
SEO (Search Engine Optimisierung) überarbeiten.
Diese Arbeiten (während und nach meinem Tag im Praktikum) führten zu diesem Blogeintrag.
2. DrKPI Pro CEO Report: Unsere Kunden kriegen wöchentlich einen Benchmark Report. Dieser zeigt auf wie Reichweite, Markenimage und Content Strategie mit Hilfe von gezielten Beiträgen verbessert werden kann.
Der Report ist zur Zeit in Überarbeitung. Der Auszubildende Deniz diskutiert diesen, überprüft html Code und arbeitet an diesem Dokument.
3. Telefon Meeting A. Wir diskutieren über Google Hangouts (Voice over IP) mit der Grafik-Designerin einige graphische Arbeiten welche wir für uns wie auch Kunden umsetzen wollen.
4. Telefon Sitzung mit VR Präsident: Thematik IT und Kommunikation Internet. Details vor dem Meeting.

Wenn die Zeit es zulässt – siehe unten

5. Arbeit mit dem Software Engineer zwecks PHP Code.
6. Weitere Arbeiten mit dem Ausbilder
7. Besuch bei einem Kunden
Urs
Ausbilder für Deniz
2. Download Praktikum: Der Tages oder Wochenplan garantiert den Erfolg (PDF Datei 33KB)
[/su_box]

Better Business Day in Feldkirch ist diese Woche Programm.
Mein Thema: Wie messen wir den Erfolg?
Fussball als Lehrmeister für den Betrieb.
Checkliste mit 4 Punkten.

Der Better Business Day oder #bebuD (hashtag) findet in Feldkirch (AT) statt. Dieser ermöglicht Führungskräften, Selbständigen und Fachkräften aus verschiedenen Branchen sich auszutauschen.
Thema is Marketing und Kommunikation (Tickets gibt es hier).
Hier erzähle ich ein wenig über die Präsentation welche ich in Feldkirch durchführen werde.

Was lernt uns Fussball über Kennzahlen?

Im Fussball würde man denken, dass es einfach ist Kennzahlen zu entwickeln. Dem ist nicht so. Auch hier hängt das Ganze von der Zielsetzung ab. Was will der Club:

– den Sieg in der Meisterschaft,
– den Abstieg vermeiden, oder
– unter den ersten fünf Teams klassiert sein am Ende der Saison?

Die obigen drei Punkte zeigen die Problematik auf. Welche Faktoren wichtig sind um welches Ziel zu erreichen muss diskutiert werden.
BeBuD-Feldkirch-Praesentation-3-Themen

#BeBuD Feldkirch – Messen was Sinn macht !

Was können Messi und Ronaldo besser?

Tore schiessen, klar. Zum Beispiel die meisten Hattricks in La Liga schossen:

–  24 Lionel Messi,
–  23 Cristiano Ronaldo,
–  22 Telmo Zarra, und
–  22 Alfredo Di Stefano.

Am Sonntag 2015-03-08 schoss Messi 3 Tore innerhalb von 12 Minuten.

Messi-hattrick-within-12-minutes
Lionel Messi schoss 3 Tore beim 6:1 Sieg von Barcelona gegen Rayo Vallecano. Er hat in La Liga die meisten Hat Tricks erzielt.

Doch ist ein Tor gleichzusetzen mit Erfolg für das Team? Was ist mit Platzverweisen (rote Karte) oder aber mit Freistössen?
Freistösse sind die Schlüsselfaktoren welche zu Toren führen können. Tore sind KPIs oder Schlüssel-Kennzahlen.
Ballbesitz im Vergleich zum Gegner sind Rohdaten, welche wir sammeln. Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte ist wichtig. Ballbesitz erhöht die Chancen des angreifenden Teams, ein Freistoss zu erhalten.
Natürlich, dank Freistoss gelingt es dann eher Tore zu schiessen (Grafik anklicken um diese vergrössert angucken zu können).

Erfolg-mit-Schlüssel-Faktoren-und-Kennzahlen

Von den gewünschten Resultaten rückwärts arbeiten. Das ist der Schlüssel zum Erfolg.


 
[su_box title=“Messi und Ronaldo: 2 Tipps wie man die La Liga Meisterschaft gewinnt “ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
1. Schlüssel-Faktoren sind der Weg zum Erfolg.  Welche Faktoren helfen uns die Erfolge realisieren zu können?
Fussball:  Die Freistösse im gegnerischen Strafraum erhöhen die Wahrscheinlichkeit, Tore zu schiessen.
Betrieb: Eine hilfreiche und aussagekräftige Schlagzeile: Zum Beispiel „Amazon FAQ: Was tun bei beschädigtem Produkt?“ ist wichtig. Gutes SEO (Search Engine Optimisation) für den FAQ Content hilft eine gute Platzierung in den Suchresultaten zu sichern.
2. Schlüssel-Kennzahlen. Hier gilt es ca. 3 kritische Kennzahlen zu nutzen. Dies hilft sich besser auf das Wichtigste zu fokussieren.
Fussball: Anzahl Siege von Meisterschaftsspielen in La Liga.
Betrieb: Anzahl Anrufe auf die Kunden Hotline mit der Bitte um Hilfe. Zeit welche pro Service-Anruf benötigt wird.
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Wenn Sie das Thema interessiert, 3 CEOs von DAX Unternehmen lesen diesen Blog.  Kostenlos als Newsletter abonnieren (einfach anklicken).
Weiteres zum Thema Content Marketing – geht das wirklich ?
STUDIE-wann-und-wie-schiessen-Fussballer-Tore
Interessante Studie: Von Strategie, über Spielplan über Freistösse zum Tor

Warum muss ich das messen?

Wenn Freistösse im Fussball wichtig sind, welche Situationen führen zu diesen? Sicherlich hat Ballbesitz was damit zu tun. Wenn Real Madrid oder Barcelona in der Hälfte des Gegners den Ball spielen, steigt das Gefahrenpotential. Dadurch kann es passieren, dass ein Real or Barca Spieler vom Gegner gefoult wird. Der dann gegebene Freistoss ist eine Möglichkeit, ein weiteres Tor zu schiessen.
[su_box title=“Dank der richtigen Daten das Jahresziel erreichen “ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
3.  Die richtigen Daten: Helfen unsere Daten die Aktivitäten anzupassen, um die Endziele zu erreichen?
Fussball: Ballbesitz-Anteil während des Spiel (z.B. Minuten, Prozente).
Betrieb: Anzahl Leser / Aufrufe der FAQ Seite oder des Blogeintrages – direkt und über Suchmaschine.
4. Jahresziele  der Geschäftsleitung: Wie helfen die Kennzahlen, Schlüssel-Faktoren und Daten die Ziele der Geschäftsleitung zu erreichen?
Fussball: Gewinnen der Meisterschaft
Betrieb: Kostensenkung um 5 Prozent.
[/su_box]
Natürlich führt eine Werbekampagne nicht unbedingt dazu, dass mehr Kunden unser Produkt kaufen. Das heisst Korrelationen zwischen zwei Variablen ist nicht gleich Kausalität.
Korrelation ist ja nichts weiter als das zwei Variablen sich miteinander bewegen. D.h. wenn es draussen schneit, ist is sicherlich kalt. Diese 2 Faktoren sind positiv korreliert. Wird es warm, schneit es nicht. Sonnenschein und Regen sind negativ korreliert. Bei Sonnenschein regnet es nicht…
Doch selten sind es nur 2 Variablen die das Resultat beeinflussen. Es können mehrere sein die bestimmen, warum ein Team besser ist als der Gegner.
Neben Ballbesitz ist sicher die Qualität der Spieler ein wichtiger Faktor. Indirekt wird dies oft gemessen, indem man die Gehälter zwischen verschiedenen Klubs vergleicht. Vergleiche mit der Höhe der Gehälter und der Schlussplatzierung in der Premier League zeigen uns interessante Dinge. Die Korrelation von Endplatzierung in der Premier League und der Höhe der Spieler-Gehälter is zwischen .5 bis ca .65 je nach Studie.
Arsène Wenger vom FC Arsenal war einer der ersten Coaches, der Genaues über die Geschwindigkeit eines Spieler wissen wollte. Geschwindigkeit is für Wenger die Zeit welche ein Spieler braucht, um aus dem Stande heraus volle Lauf-Geschwindigkeit zu erreichen.
Dieser Zeitfaktor beeinflusst die Wahrscheinlichkeit positiv, dass ein Spieler ein Ballduell gewinnt. Dies erhöht wiederum den Ballbesitz. Wir wissen natürlich, dass nur dank Ballbesitz man die Möglichkeit hat ein Tor zu erzielen.

Schlussfolgerungen

Der beste Ansatz ist wenn man zuerst den Erfolg oder das gewünschte Resultat genau definiert. Erst danach lohnt es sich die Key Drivers (Schlüssel-Faktoren) sowie die Key Performance Indicators (KPIs oder Schlüssel-Kennzahlen) zu definieren.
Schlüssel-Faktoren erfüllen eine besondere Aufgabe. Sie machen klar, warum wir eine gute Weinernte hatten oder eben nicht. Beispiel ist z.B. eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Tage mit Sonne. Ein weiterer Faktor ist Hagel welcher die Trauben im Frühjahr beschädigen kann.
Im Fussball sind dies zum Beispiel Faktoren, wie viel Anteil das Team am Ballbesitz hat. Wenn es über 50 Prozent ist, schafft dies Möglichkeiten Tore zu schiessen. Oder wie hoch ist der Prozentsatz für erfolgreich abgeschlossene Pässe ist hier ebenfalls wichtig zu wissen. Da spielt vor allem der Vergleich mit dem Gegner. Aber auch die Benchmarks mit anderen Teams der Liga sind hilfreich.
Ein Key Driver sind ebenfalls die Kommentare welche ein Blogeintrag generiert. Auch können dies die Anzahl Ansichten eine FAQ (Frequently-Asked-Question(s)) Eintrages sein.
Für jedes Unternehmen ist dies eine individuelle Aufgabe. Das heisst, die Marketing oder aber die Human Resource Abteilung müssen die Schlüssel-Faktoren und KPIs erarbeiten.

Download PDF Datei (680KB) Wie Lionel Messi und Cristiano Ronaldo Kennzahlen nutzen

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier – anschauen lohnt sich.

[slideshare id=45620404&doc=messi-und-ronaldo-best-practice-150309130631-conversion-gate01]
Der Beitrag: Social Media Audit: Was Messi und Ronaldo besser machen

Stimmen Sie mit mir überein?
Was muss man bei Kennzahlen noch berücksichtigen?
Wie nutzen Sie Kennzahlen und Schlüssel-Faktoren um den Erfolg zu messen?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar.
Interessant:
Anderson, Chris, Sally, David (2013). The numbers game. Why everything you know about football is wrong. New York: Pinguin Boos. See: http://andersonsally.com/
Geheimnisse der Zahlen und Statistiken von FC Manchester City auf: http://
Soccermetrics Interview #3: Gavin Fleig (Part I) auf: http://www.soccermetrics.net/soccermetrics-interviews/soccermetrics-interview-3-part-1-gavin-fleig

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Kurzfassung:  Wo suchen Stellenbewerber für den neuen Job?
Wie kann das Unternehmen im Recruiting das Internet besser nutzen?

Mehr zum Thema Recruiting, Active Sourcing und Employer Branding ===> Abonnieren Sie unseren Newsletter
Kürzlich las ich einen interessanten Werbespruch von Markenberaterin Maren Martschenko:

„Konzentrieren Sie sich im Marketing auf das Wesentliche und das Wirksame – für anderes gibt es weder Zeit noch Geld.“

Dieser Spruch leuchtet jedem von uns ein. Doch was sind die Wesentlichen Aktivitäten im Recruiting von Personal? Jährlich beantragen Sie ein Budget, dass von den Verantwortlichen hoffentlich akzeptiert wird. Wenn aber etwas als nicht Wesentlich oder Wirksam taxiert wird, dann kann es passieren, dass  dieser Teil vom Budget gestrichen wird.
Wir mögen den Stellenbeschrieb auf der Firmen-Webseite und dem Corporate Blog platzieren. Wenn genug Geld vorhanden ist, platzieren wir den Stellenbeschrieb in Kurzformat auf einem Job Board. Vielleicht reicht es sogar zum Inserat in der  Zeitung (z.B. Print und Online).

Aber was von den obigen Dingen gehört zum Wesentlichen?
Wie wissen wir ohne Daten, was wirksam ist?

PS. Mit Bauchgefühl zu argumentieren, hilft nicht bei Budgetverhandlungen.

Das die Arbeit mit der Suchmaschine hier nicht ignoriert werden darf, wissen wir. Aber es ist einfacher gesagt als richtig getan. Diese Problematik diskutierten wir letzten Dienstag in einer kleinen Runde der Gruppe #HRtweetupZH (Organisator: Etienne Besson).

Job-Agent-Thalwil-und-weitere-Nischen-Players-am-HR-Tweet-UP-ZH

1. Nischen-Jobsuchmaschinen

Das Suchmaschinen bei der Suche nach Arbeit wichtig sind zeigt sich anhand des Trends von 2004 bis 2014 (Daten vom Bundesamt für Statistik – Schweiz).
In den letzten 3 Monaten haben fast 80% der Nutzer im 2014 Datenset das Internet genutzt um Informationen über Dienstleistungen und Produkte zu finden.
Das hier auch die Suche nach Arbeit eine Rolle spielt ist offensichtlich. Doch sind die Suchergebnisse ergiebig, gut organisiert und übersichtlich?
CH-BFS-wie-Haushalte-Internet-nutzen-Zeitreihe-2004-2010-2014
Hier gibt es natürlich Unterschiede. Z.B. sammelt eine Jobsuchmaschine mit Hilfe eines „Crawlers” (auch “Spider” genannt) die im Internet gelisteten Stellenangebote ein.  Diese findet der Crawler direkt auf der Webseite des Unternehmens mit den offenen Stellen.
Dadurch wird eine ausgeschriebene Stelle bei der Job-Suchmaschine einmal aufgeführt und nicht mehrmals. Jobsuchmaschinen platzieren sich auch weit oben in den organischen Suchresultaten bei Bing oder Google.

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Google-oder-Nischen-JobSuchMaschine-wast-bringt-wem-mehr

2. Ist Google schlechter?

Ob man aktiv nach einer neuen Stelle sucht, oder aber nur passiv Ausschau hält nach möglichen Angeboten, Suchmaschinen werden genutzt (siehe auch Grafik oben vom Bundesamt für Statistik).
Dabei erhält man organische Resultate, je nach Eingabe der Schlagworte im Suchfeld.

Nischen-Jobsuchmaschinen-Google-ads

Top und rechte Kolumne sind Ads bei Google


Wie oben aufgezeigt beinhalten die Suchresultate für Jobs auch Werbung. Ganz oben, wie auch ganz rechts erhält man Werbung anhand der eingegebenen Schlagworte.

Machen es Jobsuchmaschinen besser?

Für mich ist der grösste Unterschied, dass Jobsuchmaschinen ihre Resultate oder Such-Algorithmen auch an Firmen wie Verlage mit Job-Plattformen im Abo verkaufen. Dabei können auch öffentliche Büros für Arbeitslose solche Technologie im Verbund nutzen, um damit die neuesten Jobangebote für ihre Klientel anbieten zu können.

Verkaufs-Strategie-fuer-Job-Such-Maschinen

Ebenfalls können die Ergebnisse auf spezialisierten Plattformen vom Eigner der Jobsuchmaschine Angeboten werden.
Dies kann wiederum in Form einer Webseite geschehen.

Wie sucht die Pflegefachfrau?

Werden die richtigen Schlagwörter genutzt. Dies gilt für den Suchenden wie auch dem Eigner der Job-Plattform oder aber der Webseite des Unternehmens.
Wenn man sich hier nicht einarbeitet. Kann es passieren, dass eine Dipl. Pflegefachfrau HF andere Schlagwörter bei der Jobsuche nutzt, als ein SEO Experte.
Dies führt dann dazu, dass die Pflegefachfrau nicht unbedingt auf der Seite landet, welche für sie die meisten offenen Stellen hat (siehe auch die Terminologie auf Careum – FAQ zur Ausbildung).
Fflege-Beruf-Plattform-fuer-Jobs
Das Team bei Pflege-berufe.ch (Image oben) hat dies gut gelöst (siehe unten).
Eine ganz einfache Suche mit nur zwei Schlagwörtern habe ich gemacht. Die Plattform ist gleich im Rang 1 der organischen Suchresultate. Chapeau an das TEAM der Seite (x28)!
FAGE-such-stelle-pflege-berufe-ch-hilft

Xing und LinkedIn

Der Vorteil von Xing oder LinkedIn ist, dass man eine interessierte Gruppe erreichen kann. Ein Beispiel sind Spezialisten des Branding and Image-Marketing (siehe Dilyana Ivanova Post unten).
Der Nachteil ist, dass die meisten Inhalte auf diesen Social Networks von Google nicht gut oder überhaupt nicht indexiert werden. Ein Grund ist, dass Plattformen wie LinkedIn oder Xing dies gar nicht möchten. Sie bevorzugen es, dass die Mitglieder diese Informationen nur auf der Xing Plattform selber suchen und finden können.
Dies limitiert die Reichweite der Posts mit einer Stellenbeschreibung erheblich. Wenn dann dies ein nicht der Firma angehörender Berater tut, wie z.B. unten, dann kommt dies oft noch nicht einmal gut bei Mitgliedern an.  Nur 1 bis 2 Personen von 5,000 in dieser Gruppe, wollen mehr Infos direkt vom Recruiter.
Solch eine kleine Resonanz kann weder den Recruiter noch den internen HR Experten glücklich machen.
Rekrutierung-auf-Xing-LinkedIn-wie-in-den-70-er-Jahren
Übrigens, auf meine Frage habe ich auch 48 Std. nachher keine Antwort bekommen. Zwar hat die Recruiterin mein Profil angeschaut, mir aber keine eMail via Xing geschickt. Was für einen Eindrukc gibt ein solches verhalten beim möglichen Multiplikator.
Frau Ivanova hat wohl vergessen, dass jeder in der Gruppe die Infos auch weitergeben könnte – klassischer Anfängerfehler: Was man nicht tun sollte – wenn man möchte das eine Stellenanzeige per Mundpropaganda verteilt werden soll (Viral Marketing und Jobs).

Schlussfolgerung

Eine gute Platzierung von offenen Stellen im Betrieb in den organischen Ergebnissen einer Suchmaschinen sind wichtig. Doch kann es einem KMU passieren, dass der Eintrag auf Google+ die ersten 3 Tage auf Position 4 bis 6 erscheint.
Erst nach dieser Periode wird dann vielleicht Blogeintrag mit Fotos und Stellenangaben auf Pos. 6 aufgeführt.
Dieses Beispiel zeigt, dass man die Dinge nicht immer unter Kontrolle hat. Das Google mit Hilfe von Google Plus versucht seine „Hand“ am Puls des Social Media Zeitgeschehens zu haben ist bekannt. Die Auswirkung dieser Aktivitäten von Google auf auf die Suchresultate dürfen wir nicht unterschätzen.
Effektives Recruiting auf dem Internet ist kein Endziel sondern eine Reise welche uns immer wieder Überraschungen bringt.

Testen Sie die Performance Ihres Karriereblogs kostenlos!

[su_box title=“Recruiting: 3 Ziele für den schnelleren Erfolg“ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
1. Suchmaschinen indexieren unsere neuen Stellenangebote innerhalb 24 Std: Das man offene Stellen von Nestlé oder Raiffeisen schnell findet, wird kaum überraschen. Doch KMUs müssen sich anstrengen. Da hilft oft ein Karriereblog der auch über offene Stellen berichtet.
2. Word-of-mouth dank zufriedener Mitarbeiter: Der KMU muss seine Mitarbeiter bei der Rekrutierung miteinbeziehen. Sie sind die effektivsten Ambassadeurs, um das Interesse in aktiv und passiv suchenden Arbeitskräften zu wecken.
3. Wesentlich und wirksam: Der wesentlicher Unterschied ist eine gut gestalteter Stellenbeschrieb, welcher von Suchmaschinen kurz nach Plublikation indexiert wird.
Eine gute Platzierung in Suchresultaten ist Pflicht.
Übrigens, wirksam sind solche Aktivitäten nur dann, wenn diese die gewünschten BewerberInnen bringen von denen mindestens eine Person die Jobofferte akzeptiert und dann auch zur Arbeit erscheint!
Stimmen Sie mit diesen Punkten überein. Schreiben Sie einen Kommentar unten und sagen Sie es uns. Join the conversation!
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