Verkauf fokussiert auf den Tauschprozess, wobei der Käufer Geld für das Produkt bezahlt.
Marketing beschäftig sich mit den Werten und Bedürfnissen des Käufers welches den Kaufprozess signifikant beeinflusst.
FOKUS: Kundenbedürfnis, Problemlösung, Service

Summary: Klaus Schwab hatte schon immer eine Vision für das World Economic Forum in Davos, z.B. will das WEF, dass seine Firmenmitglieder bis 2050 klimaneutral werden.
Doch das wird ohne einen Dialog mit allen Gruppen kaum realisierbar sein. Leider hat sich der Dialog in Corporate Medien wie Firmenblogs (z.B. Fortune Global 500, FT Global 500) im letzten Jahrzehnt verschlechtert.
Das stimmt uns nachdenklich, denn ohne den Dialog mit den Stakeholders zu wichtigen Themen wie Klimaneutralität, lassen sich Visionen vom WEF oder Management kaum umsetzen.

Der zweite Beitrag aus der Reihe 2020 Marketing Trends. #drkpi WEF Davos Blogger Rankings haben wir auch schon für 2015,  2016, 2017 und 2019 publiziert. Hier zeigen wir den Trend von 2010 und den BlogRank für 2020.

1. Social Media Plattformen kommen und gehen, die Corporate Webseite bleibt

Im Gegensatz zum modisch-modernen Blog, ist der öffentlich zugängliche Unternehmensblog langfristig von Vorteil. Das war und ist auch heute noch der Trend. Zur Veranschaulichung:

  • eine Studie aus dem Jahr 2019 berichtete, dass 54 Prozent der Fortune-500-Unternehmen mindestens einen Corporate Blog hatten
  • 270 Fortune-500-Unternehmen (54 Prozent) hatten Corporate Blogs für Content Marketing Zwecke (siehe UMass Center for Marketing Research)
  • 2018 war dieser Prozentsatz das erste Mal höher als für Inc. 500 Unternehmen, nämlich 53% vs. 52% (siehe drkpi 2019 Trends)
  • Diese Zahlen sind in den letzten Jahren stetig gewachsen!

2010 waren Twitter, Flicker und Tumblr beliebt. Heute wird Twitter zwar noch genutzt, aber wächst wohl teilweise dank der anhaltenden Aufmerksamkeit, welche Donald Trump auf seinem Account schafft. Weder Flickr noch Tumblr sind heute im Rampenlicht, obwohl beide gute Angebote bieten.

2010 – Blogs & Twitter waren damals „cool“

Twitter und ein Weblog sind cool und viele WEF Davos Teilnehmer nutzen beide Kanäle für die Kommunikation mit Lesern/Kunden (siehe Tabelle unten Jahr 2010). Führungskräfte lieben Blogs als effektives Kommunikationsmittel für wichtige Themen wie Strategie, Regulierung, Umwelt, usw.

2020 – Twitter, LinkedIn, Webseite

Es gibt immer mehr Infos von einem kleineren Teil der Nutzer. Beispielsweise, 10% der aktivsten Twitter Nutzer produzieren 80% der Inhalte (Pew Research – Juli 2019), geht es um US Politik, sind es sogar 97% aller Tweets (Pew Research – Oktober 2019).

2. Was ist ein Firmenblogger oder CEO Blogger?

2012 schrieben PR Leute noch, dass gute Blogs gute Inhalte brauchen und den Dialog fördern. Anfangs 2016 schrieb Ulrike Führmann:

Ein Chef-Blog fördert Sichtbarkeit, Klarheit, Vertrauen, Kultur und Veränderung.

Das tönt fast ein wenig veraltet, wenn wir berücksichtigen, dass Uwe Knaus, einer der Mitgründer vom Daimler Blog in seinem Nachwort zum Daimler Blog schrieb:

In den letzten zwei Jahren entwickelte sie (Jessica Abt) das Daimler-Blog als Chefredakteurin thematisch in die Richtung, die jetzt mit dem Nachfolgeprojekt konsequent weiterverfolgt wird. Nur so viel: Das Tagebuch wird zwar geschlossen, aber Authentizität und Glaubwürdigkeit werden weiterhin wichtige Erfolgsfaktoren bleiben.

Doch was genau bringt ein ‚authentischer‘ und ‚glaubwürdiger‘ Corporate Blogger mit sich?

Was ist ein Corporate Blogger?

Ein Firmenblogger schreibt zu Themen an welchen er/sie gerade arbeitet, welche ihn beschäftigen, usw.
300 – ca. 1500 Wörter umfasst einen Blogbeitrag. Mehrwert fürs Zielpublikum ist Programm.
Leserkommentare sind erwünscht und werden persönlich beantwortet.
Der Blog ist auf wenige Fachthemen fokussiert. Manager erhält Unterstützung wie z.B. Lektorat, Gestaltung, SEO und Fotos für den Blogbeitrag.

Wer ist kein Corporate Blogger?

Vlogger veröffentlicht Videos auf YouTube / Vimeo.
Twitter Nutzer werden auch Microbloggers genannt.
Facebook Staus Updates sind keine Blogs, LinkedIn Pulse Einträge schon eher. Doch hat hier das Unternehmen weder Copyright zum Inhalt, noch kann der Leser diese Inhalte später schnell in der Suchmaschine finden wie beim Firmenblog.
Von Corporate Communication geschriebene Beiträge machen den CEO nicht zu einem Firmenblogger.

Der frühere Chef von McKinsey Dominic Barton und der heutig Global Managing Partner Kevin Sneader sind kein Beispiel von Corporate Bloggern. Sie waren oder sind Autoren auf dem McKinsey Blog, doch dieser erlaubt keine Leserkommentare. Die Schreibweise ist eher steril auch „Corporate Speak“ gennant, oder z.B. eine Zusammenfassung von einem Interview des CEO mit CNN. Der persönliche Touch oder die Authentizität ist in diesen Beiträgen nicht gegeben, auch wenn die Beiträge glaubwürdig sein können.

Doch auch die Greenpeace-Geschäftsführerin Jennifer Morgan (eine der vielen NGO-Vertreter am WEF20), gelingt es nicht, ihre Ansichten, Strategien usw. im Greenpeace Blog klar und persönlich der Öffentlichkeit weiterzugeben.

Trendcheck – wenn kontroverse Themen im Blog fehlenBeispiele
drkpi Daten zeigen, kontroverse Themen wie auch Strategiepläne, usw. werden im Firmenblog primär vom Top Management diskutiert. Ohne dessen Beteiligung fehlen diese Themen. In solchen Corporate Blogs sinkt die Authentizität der Beiträge. Diese wird vermehrt durch „Corporate Speak“ ersetzt. Daimler Magazin, Coop Zeitung Blogs, & Bank of America

3. drkpi BlogRank für CEO Blogs: The Winner is?

So oft wie im Jahr 2010 haben WEF Davos Top Management Teilnehmer und Vortragende ihre Texte selten auf der Firmenwebseite veröffentlicht.

Unten können Sie das Ranking als PDF Datei runterladen. Es zeigt: nur wenige CEO Blogger von Davos sind Firmenblogger, die Einträge publizieren, welche authentisch und glaubwürdig rüberkommen und den Dialog mit Stakeholders fördern.

WEF 2020 Davos drkpi BlogRank: Fortune Global 500
WEF 2020 Davos drkpi BlogRank: Fortune Global 500
  • Fehlt ihr Firmenblog im BlogRanking? Ganz einfach URL der Seite in den Kommentaren hinterlassen.

drkpi® BlogRank der CEO Blogger am WEF Davos im Schnelltest: Wo steht unser Corporate Blog?

Am besten zeigen sich die Resultate in der pdf Datei mit einem einfachen Schnelltest. Diesen können Sie gleich ohne viel Zeitaufwand selber auf Ihren Firmenblog anwenden.

Der drei Minuten Schnelltest zeigt Ihnen sofort, wo welche Dinge gut gehen und wo es happert und eine schnelle Verbesserung Not tut.

  • Dialog: Engagieren sich Ihre Kunden mit den Inhalten, d.h. können sie einen Kommentar hinterlassen? Wird dieser innerhalb von einem Werktag beantwortet?
    Lesen der Bloginhalte ist natürlich erwünscht, doch an der Diskussion teilnehmen anscheinend nicht. Denn warum sonst haben viele Firmenblogs die Kommentarfunktion ausgeschaltet? Wenn die Kommentarfunktion aufgeschaltet ist, hinterlassen Leser nicht oft Kommentare. Wenn es einer tut, werden diese selten wenn überhaupt beantwortet.
  • Herzblut: Beziehen unsere Top Manager zu heiklen aber für das Unternehmen wichtige Themen im Blog Stellung?
    Beispiele sind Arbeitsbedingungen bei Zulieferanten, Nachhaltigkeit, CO2 Ausstoss, Qualität der Produkte, Kundenservice, usw. Gefragt sind nicht Trump-Style Fake News sondern Fakten für und Respekt gegenüber den Lesern.
  • Mehrwert: Empfindet ein neutraler Leser oder möglicher Kunde, dass ihm die Beiträge Mehrwert bieten?
    Oft kommt es vor, dass weder auf Informationsquellen auf anderen Webseiten verlinkt wird (z.B. Bundesamt für Statistik), noch auf Studien die kostenlos zugänglich sind (z.B. an einer Universität, Bundesamt für Arbeit). Stattdessen wird, wenn überhaupt, nur auf die eigene Webseite verlinkt und über die Firma gebloggt. Ist das wirklich ein Qualitätsbeitrag zum Thema?

Doch was wenn der Schnelltest zeigt, dass weder Dialog, noch Herzblut oder Mehrwert für die Leser*innen geboten wird? In diesem Fall gilt es sich entweder schnell zu verbessern oder aber den Schalter beim Firmenblog und der Webseite auf „Aus“ drehen.

4. Das Ende vom Corporate Blog am WEF Davos 2020?

Kurz: Im neuen Daimler Magazin geht es nur noch um Elektromobilität und ein wenig um Nachhaltigkeit, mit vielen Bildchen. Praktisch alle Inhalte beziehen sich nur noch auf Daimler. Wo sind die Stories, in der ein Azubi seine ersten 100 Tage im Werk beschreibt? Mitarbeiter einen Spielplatz bei einer Kita auf Vordermann bringen?

Persönliche Geschichten zur Arbeit, Produkten und dem Leben ist, was den Leser interessiert. Wenn man nur über die Arbeit an sich und die Produkte schreibt, ist das Interesse gering und niemand kommentiert. Wenn wir keine Kommentare beantworten können, entsteht kein Dialog.

Seit 2008 hat das Daimler Team sehr interessante Geschichten erzählt und nicht nur verkappte Eigenwerbung im Daimler Blog gemacht. Das braucht Mut und Einsatz.

Das Entwickeln von Geschichten aus dem Unternehmen oder ein CEO der zu wichtigen Themen bloggt, ist arbeitsintensiv. Doch als Kommunikationsinstrument für Mitarbeiter funktioniert der Blog. Für das Unternehmen dient sie auch als Instrument mit dem die Werte und Ziele der Marke kommuniziert werden.

Der Dialog mit Kunden, Aktionären und Lieferanten über einen Corporate Blog braucht Mut, Zeit, Ressourcen und Engagement. Öffentlichkeitsarbeit, die den Dialog mit Lesern sucht und findet, kommt nicht einfach so. Mit all den verschiedenen Kanälen wird der Kunde heutzutage mit Informationen fast schon überflutet. Das bedeutet, dass die Pflege eines Dialogs mit dem Kunden seit 2010 markant schwieriger geworden ist.

  • Was ist ihr Beispiel von einem Blog mit interessanten Leserkommentaren?
    Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar unten mit dem Namen des Blogs.
Trend20102020Beispiele
Kommentar
1. Sinkendes Engagement und Dialog mit Lesern im FirmenblogÖfters Kommentare von Lesern. Im Schnitt hatte ein Blogeintrag im drkpi BlogRank Datenbank ca. 2.4 Kommentare. Diese wurden auch in mehr als 75% der Fälle von Autoren beantwortet. In ca. 30% der Fälle hat der kommentierende Leser auf die Antwort nochmals kommentiert, es entstand ein Dialog. Die Blogkommentarfunktion ist heute bei vielen Corporate Blogs deaktiviert.
Wenn kommentiert werden kann, geschieht dies selten, d.h. ca. 1 Kommentar pro Blogeintrag ist schon über dem Durchschnitt.
Bsp: Buzzfeed – CEO Jonah Beretti, Barclays versucht es seit Jahren aber Kommentaroption ist nicht eingeschaltet.
Dialog wird hier zur Rarität.
2. Top Management riskiert weniger CEOs nehmen vermehrt Stellung, riskieren vielleicht sogar etwas. Beispielsweise, die Position des Unternehmens zu einem wichtigen Thema wird im Blog verständlich kommuniziert für Investoren, Regulatoren und Aktivisten (Bsp. Lemathe … zum Thema Wasser und Nestlé).
Obwohl weniger populär als früher, bleibt doe direkte authentische Kommunikation vom CEO zum Kunden immer noch die erfolgreichste (Bsp. John Doe). In Krisensituationen sind Blogs ein sehr effektives Tool für das Management den Reputationsschaden zu minimieren. Bsp: Credit Suisse Affäre Khan. Hier wäre Klartext von CEO Tidjane Thiam oder Verwaltungsratspräsident Urs Rohner im CS Corporate Blog (den es nicht gibt) für Mitarbeiter, Kunden und Investoren hilfreich gewesen.
3. Email Kommunikationdrkpi Daten zeigen, dass damals gut 50% der Firmenblogs dem Leser die Möglichkeit gaben, sich für einen Blog Newsletter zu registrieren. Dieser kam mit einer kurzen Zusammenfassung für den Beitrag und Link zum kompletten Eintrag. Bei einem neuen Blogeintrag wird der Leser via Email informiert. Obwohl Thierry Breton, Geschäftsführer von Atos (mit seiner 2011 „Null-E-Mail-Initiative“ gescheitert) und andere E-Mails totgesagt haben, steigt deren Nutzung jedes Jahr.
drkpi BlogRank Daten zeigen, dass heute nur noch ca. 30% der Firmen ihren Lesern die Bloginhalte via Newsletter liefern.
Blog hat kein Email Newsletter: Erna Solberg, Premierministerin Norwegen

Mit Email Newsletter: IMF Blog, Blackrock, usw.
4. RSS Feed Rund 60% offerieren einen RSS Feed und gut 20% sogar einen zusätzlichen, welcher nur Leserkommentare liefert.Ein RSS Feed ist heute eine Rarität bei einem Firmenblog. Verständlich, da die Technologie zwar seit 2003 einfach einsetzbar ist, aber von Lesern, ausser Geeks, nie wirklich geliebt wurde.Bsp: drkpi RSS Blogeinträge und RSS Leserkommentare mit Firefox oder Google Chrome Plugin/Add On als RSS lesen
5. Farbtupfer SyndromDer Mobile Internet Nutzer ist 2010 noch in der Minderheit. Infografiken erfreuen sich damals wachsender Beliebtheit. Die Usability / Nutzbarkeit von Blogeinträgen ist damals ganz klar für den Desktop ausgelegt.Die Mehrheit der Besucher einer Webseite sind mobile Internetnutzer, d.h. mittels Handy. Nichtsdestotrotz ist die User-Friendliness für den Smartphone-Nutzer schlechter geworden. Heute sagen Fotos oft nicht mehr als 1,000 Worte zu einem Beitrag aber sind ein schöner Farbtupfer. Sie bieten dem Leser selten einen Mehrwert.
Bsp: Daimler Magazin
6. URL Links externe Seiten: Knowledge SharingDas Internet bietet die wunderbare Möglichkeit, aus Beiträgen heraus zu Webseiten mit mehr Informationen zum Thema im Blogeintrag zu verlinken (z.B. Forschungsresultate, Bundesamt für Statistik, usw.). 2000 wurde dies ganz vereinzelt von Zeitungen gemacht. Firmenblogs nutzten diese Möglichkeiten jedoch stark. Damals fanden wir im Schnitt 3.9 URLs pro Eintrag die auf externe Webseiten verwiesen. Heute hat ein von drkpi BlogRank gefolgter Corporate Blog im Schnitt 1.8 URLs, welche auf Seiten auf anderen Domainen verlinken. Mehr Links verweisen im Schnitt auf weitere Blogeinträge oder Inhalte auf der Firmenwebseite.

Wie die Tabelle zeigt, tun sich die Blogs heutzutage schwer. Das Forum in Davos ist laut Klaus Schwab die Antwort auf die Zusammenarbeit der verschiedenen Stakeholder zu globalen Zukunftsfragen. Doch stellen sich die CEOs immer weniger dem Dialog im Corporate Blog. Immer mehr dreht sich in den Beiträgen alles nur noch um den Betrieb und um ihre eignen Visionen. Doch was andere wollen, was Kunden sich wünschen ist schwieriger auszumachen. Die schwindende Leserresonanz und/oder das Abschalten der Kommentarfunktion ist dabei nicht hilfreich diese Wünsche auszumachen.

Einige CEOs haben seit 2010 sang- und klanglos das Handtuch geworfen, wie Michael Dell. Wenn Botschaften im Blog laut Klaus Eck wieder zentral zur Mission des Unternehmens werden sollen, müssen die CEOs ihre Hausaufgaben vor dem WEF 2021 erledigen (siehe 3 Fragen oben – wo steht unser Corporate Blog).

  • Haben Sie ein Beispiel von einem Top Manager, dessen Blog Sie interessant finden?
    Schreiben Sie den Blog gerne als Kommentar!

Der Weblog gibt einen ROI, aber nur dann, wenn wir diesen dazu nutzen authentische und glaubwürdige Blogbeiträge zu schreiben. In diesen müssen Top Management und Angestellte, wie auch Auszubildende interessante Themen couragiert präsentieren und vorstellen. Da ist es nachvollziehbar, dass es dem Leser bei solchen Beiträgen mehr Spaß macht einen Kommentar zu schreiben. Dass eine gut recherchierte Antwort den Dialog fördert, leuchtet ebenfalls ein. Doch auch das WEF und Klaus Schwab wissen, man kann das Pferd zum Wasser führen, doch trinken muss es selber.

  • Klaus Eck findet, dass die Botschaften im Corporate Blog zentral zur Mission des Unternehmens und Chefsache sind. Sind Sie gleicher Meinung?

DSGVO / Marketing / Technologie Beratung

drkpi® ist Spezialist für Datenschutz, Marketing und neue Technologien. Unsere BlogRank und Analytics Software entwickelt sich laut Financial Times zu einem Standard.  Wir verstehen die Herausforderungen, vor denen Unternehmen stehen. Gerne teilen wir unser Wissen mit Ihnen. Kontaktieren Sie uns unter info@drkpi.com 

Weiterführende Ressourcen

Wir diskutieren kurz eine Studie, die Kosten-Nutzen Daten in Sachen Schweizer Lehrbetriebe präsentiert. Inwiefern sie sich auf das Recruiting von Auszubildenden auswirkt ist ebenfalls Thema im Beitrag.

Die duale Berufsausbildung – d.h. die lernende Person hat zwei Lernorte, Betrieb und Berufsschule – hat vor allem in der Schweiz, Deutschland, Österreich und auch Dänemark eine wichtige Funktion. Viele Jugendlichen werden dadurch für eine Karriere im Berufsalltag vorbereitet.

2015 haben in Zürich knapp 70% der jungen Erwachsenen bis zum 25. Altersjahr eine Berufslehrausbildung als Erstabschluss nach der obligatorischen Schule gemacht. In Genf lag dieser Anteil nur bei 30% und im Kanton Waadt bei knapp 48%. Diese Zahlen sind wichtig, denn im internationalen Vergleich weisen Länder mit stark betrieblich basierter Ausbildung tendenziell für Erwachsene unter 26 Jahren eine tiefere Arbeitslosigkeit auf.

In der Schweiz unterscheidet man prinzipiell zwischen zwei Typen von Berufslehrabschlüssen:

  • die zweijährige berufliche Grundbildung mit Eidgenössischem Berufsattest (EBA), und
  • die drei- und vierjährige berufliche Grundbildung, welche man mit dem Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) abschliesst.

Diese Woche wurde die Kosten-Nutzen-Erhebung des Schweizerischen Observatoriums für die Berufsbildung OBS EHB, die das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI in Auftrag gegeben hat, veröffentlicht. Hier ein paar Details.

Datenerhebung in der Studie

Die Autoren beschreiben die Datenerhebung im Bericht. Für uns ist es von speziellem Interesse zu untersuchen, wie die Kennzahlen zu Kosten und Nutzen erhoben wurden. Hier die Kurzerklärung:

Die Bruttokosten setzen sich aus Lehrlingslohn, Personalkosten, Material und Anlagekosten sowie sonstigen Aufwendungen zusammen. Bei den Personalkosten werden die zeitlichen Aufwendungen der Ausbildner erhoben und mit ihren Löhnen verrechnet.
Auf der Nutzenseite profitieren die Betriebe von der Arbeitskraft der Lernenden, den «produktiven Leistungen».
Dabei unterscheidet die Studie zwischen Tätigkeiten, die sonst von ungelernten Arbeitskräften ausgeführt würden (sogenannten Ungelernten-Tätigkeiten), und Arbeiten von ausgebildeten Fachkräften (Fachkraft-Tätigkeiten). Daneben gibt es auch «unproduktive» Tätigkeiten wie Übungen.

Lehrstellen - welche Bruttokosten entstehen dem Betrieb
Lehrstellen – welche Bruttokosten entstehen dem Betrieb

Die obige Definition zeigt bereits, dass nur Betriebe mit genauem „Cost-Accounting“ diese Zahlen aus der Datenbank liefern können. Doch es scheint sicher, dass einige Teilnehmer der Studie nicht von solchen Daten profitierten. Somit dürften diese Teilnehmer über den Daumen gepeilt Angaben zu Kosten und Ertrag gemacht haben. Wie sich dies auf die Studie und deren Wiederspiegelung der Realität auswirkt, können wir an dieser Stelle nicht genau eruieren.

Die produktiven Leistungen von einem Azubi
Die produktiven Leistungen von einem Azubi

Inwiefern die fehlende Kostenrechnung für die Berufsbildung die Aussagekraft der Studienresultate beeinflusst ist schwer abzuschätzen. Doch diese Problematik wurde weder an der Pressekonferenz noch in den allen zur Verfügung gestellten Reports angesprochen.

Die Studie zeigt, dass die Lehrlingen in der zwei-, drei- und auch vierjährigen Ausbildung in 63% der Fälle schon während der Ausbildung dem Betrieb mehr bringen, als sie kosten. Das kann der Betrieb aber nur dann nachvollziehen, wenn die Kostenrechnung vollständig und sehr genau gemacht wird. Nach unserer Erfahrung ist das weder in kleineren noch grösseren Betrieben immer der Fall.

Übrigens, ein besonders günstiges Konsten-Nutzen-Verhältnis weist die zweijährige Lehre mit eidgenössischem Berufsattest aus (EBA). Die Frage muss jedoch gestellt werden, ob die wachsende Anzahl solcher Ausbildungsplätze auch damit korreliert, dass immer mehr Schulabgänger den Ausbildungsansprüchen einer drei- oder vierjährigen Lehre nicht gerecht werden, d.h. für die Berufsschule ungenügende Kenntnisse in Mathematik, Sprache, usw. mitbringen. Darauf gibt uns die Studie keine Antwort. Deren Resultate dazu zu nutzen, die zweijährige Ausbildung zu forcieren, darf hinterfragt werden.

Kurze Anmerkung: Die Studie basiert auf einer Stichprobe von 421 ausgefüllten Fragebögen von ausbildenden Betrieben (siehe z.B. Seite 11 Methodenbericht unten). Die Studie ist nicht repräsentativ.

Auswirkungen auf das Recruiting von Lehrlingen oder Azubis

Der Status der Berufslehre hängt davon ab ob die kritisch notwendige Masse von Jugendlichen diesen Weg wählt, denen auch das Gymnasium offen gestanden hätte. Diese Schulabgänger sind wichtige mögliche Bewerber für die EZB.

Doch ist es für immer mehr Firmen schwieriger, deren offenen 4-jährigen Ausbildungsplätze z.b. in technischen Berufen mit qualifizieren Schulabgängern zu besetzen. Zur Illustration, die 2-jährige EBA Ausbildung erfreut sich bei Betrieben immer grösserer Beliebtheit, speziell auch weil solche Ausbildungsplätze mit weniger guten Schülern besetzt werden können. Nichtsdestotrotz kann ein Mitarbeiter mit einem 2-jährigen EBA Abschluss nicht die gleich komplexen Arbeiten unabhängig ausführen, wie derjenige der eine 4-jährige EZB Bildung erfolgreich abgeschlossen hat.

Aus diesem Grunde müssen Firmen auch weiterhin sicher stellen, dass deren EZB Ausbildungsplätze besetzt werden. Eine Möglichkeit bietet Corporate Communication. Das heisst, Content mit Mehrwert für die Stakeholders wie Eltern, Schüler und Lehrer zu produzieren ist hier Pflicht. Das Beispiel von der Roche Diagnostics unten zeigt dies. Dank starker Marke, guter Ausbildung und mit Hilfe einer Kommunikation mit Mehrwert für die Jungen sind die EZB Stellen früh besetzt!

PS: Wie wir hier Mehrwert kreieren können und müssen, haben wir in diesem Blogeintrag aufgezeigt.

Roche Diagnostics: 21 Monate vorher sich für Schnupperlehre bewerben. WARUM: Im November im Vorjahr sind hier die Lehrstellen für den August des folgenden Jahres schon alle vergeben.
Roche Diagnostics: 21 Monate vorher sich für Schnupperlehre bewerben. WARUM: Im November im Vorjahr sind hier die Lehrstellen für den August des folgenden Jahres schon alle vergeben.

Das Beispiel der Bouygues (siehe unten) illustriert dies auf eine weitere Art. Hier werden Inhalte angezeigt, welche es dem Jungen ein wenig einfacher machen sollen, sich erfolgreich zu bewerben. Angaben wie z.B. wie bereite ich mich für die Schnupperlehre vor, das Job Interview und den Test wie Multicheck wird hier diskutiert. Das stört auf Interesse wenn dann noch Vorlagen (z.B. für Lebenslauf, Begleitbrief) usw. bereit gestellt werden. Dies schadet dem Firmenimage als Ausbildner bestimmt auch nicht und bringt mehr qualifizierte Bewerber.

Bouygues vergibt Tipps: Planung ist der Schlüssel zum Erfolg. Wie und wann bewirbt man sich erfolgreich für den Ausbildungsplatz.
Bouygues vergibt Tipps: Planung ist der Schlüssel zum Erfolg. Wie und wann bewirbt man sich erfolgreich für den Ausbildungsplatz.

Unten haben wir eine Tabelle, welche zeigt, inwiefern Planung und Strategie bereits von Anfang im Recruiting mit Hilfe digitaler Kanäle eine immer wichtigere Rolle spielt, um qualifizierte Auszubildende rekrutieren zu können.

Relevante Inhalte mit wichtigen Informationen müssen diese Zielgruppe über verschiedene Kanäle erreichen wie Webseite, Blog, Instagram, Schulklasse, Messe, usw.

ZeitschieneDigitale InhalteAktivitäten
21-24 Monate vor Antritt der AusbildungKommunikation Webseite von Lehrenden wie zum Beispiel: „Ersten 90 Tage meiner Ausbildung“Schulbesuche festlegen für z.B. Monate September bis November in Schulklassen, denn diebeschäftigen sich fast zwei Jahre vor Lehrantritt mit der Berufsauswahl, Praktikumsplatz, Schnupperlehre, usw.
18-20 Monate vor Antritt der AusbildungWie funktioniert der Bewerbungsprozess.
Wie hilft dir das Praktikum / Schnuppertag(e) deine Bewerbungschancen zu verbessern.
Schulen besuchen, Präsentation in Schulklassen halten, usw.
15-17 Monate vor Beginn der Ausbildung Was sind die drei grössten Fehler welche wir in Bewergungen sehen?
Meine Erfahrungen als neuer Lehrling in der Berufsschule
Beispiele: Informationstage, Schnupperlehren, Praktikumsplätze anbieten, Messen besuchen.
12-14 Monate vor Beginn der AusbildungWie bereitest du Dich für das Bewerbungsinterview vor?
Probezeit verlängert: Was bedeutet das und wie besteht man diese im zweiten Anlauf?
Workshops in Schulen geben: So bewirbst du dich für eine Schnupperlehre oder Ausbildungsplatz. Vorlagen für einen Lebenslauf geben. Sehr gut kommt dabei bei Schülern an, wenn Lehrlinge mitkommen und präsentieren, „lerne aus meinen Fehlern.“
9 -11 Monate Veranstaltung mit Eltern: Die letzten Vorbereitungen zur Vertragsunterzeichnung
Bericht zur Veranstaltung
Beginn der Selektion, Versendung der Verträge, Zeremonie mit Eltern und Schülern für die Vertragsunterzeichnung besprechen
6- 8 Monate Wie kann ich die Zusammenarbeit mit meinem Ausbildungsbetreuer gut nutzen?
Was tun, wenn ich Probleme in der Berufschule habe?
Onboarding, Informationen zur Lehre, Tipps, Veranstaltung am zukünftigen Arbeitsort, usw.
3-5 MonateWas braucht es zu einem guten Start in die Lehre?
Erfahrungsbericht vom ersten Arbeitstag: Bei mir ging alles falsch!
Sicherstellen, dass die Schüler an der Berufsschule oder Berufsmittelschule angemeldet sind.
Teilnahme der Betriebsverantwortlichen Ausbildner an der Orientierung an der Berufsschule, Informationsvermittlung falls notwendig, usw.

Notiz. Die obigen Phasen und deren Inhalte in Sachen Digital Marketing und Recruiting sind ein Grobkonzept.

Kosten-Nutzen Analyse vom Recruiting

Ziel der oben aufgelisteten Aktivitäten ist es, die Anzahl qualifizierter Bewerber und Jugendlicher, die einen Ausbildungsvertrag unterschreiben oder die erste Stelle nach erfolgreichem Studienabschluss im Betrieb antreten, zu erhöhen.

Auch wir haben einigen unserer Kunden dabei unterstützt, das Recruiting von Auszubildenden mithilfe digitaler Medien und anderer Aktivitäten zu verbessern. Unsere Analysen zeigen, dass wenn diese Schritte optimal umgesetzt werden, eine Verbesserung von 20% oder höher erreicht werden kann. Das heisst mehr qualifizierte Auszubildende unterschreiben einen Lehrvertrag. Doch auch auf anderen Gebieten muss exzellente Arbeit erbracht werden, z.B. bei der Lehrlingsbetreuung vor Ort. Wir konnten auch nachweisen, dass eine Vernachlässigung vom Content Marketing für sechs oder mehr Monate sich auf die Kennzahlen oder KPIs im Recruiting stark negativ auswirkt. Haben Sie eine spezifische Fragen zu Themen im Bereich digitales Recruiting, Marketing, Analytics oder Compliance, fragen Sie uns hier, wir antworten gerne.

Die obigen Ausführung zeigen, wie enorm wichtig eine gut aufgestellte Kommunikation ist. Das heisst, digitale Inhalte inklusive Webseite, gedruckte Materialien, Email mit Follow-up per Post sowie Schulbesuche sind hier Pflichtprogramm. Ohne diese Basisarbeit ist es für viele Firmen nicht einfach bis schwierig, qualifizierte Bewerber für die drei- oder vierjährige Ausbildung EZB zu finden. Es lohnt sih also, die sich wiederholende Rekrutierungsarbeit für den Betrieb langfristig und strategisch aufzustellen. Ohne Investition von Arbeitsstunden, Content Marketing, Schul- und Messebesuchen, usw. werden die Betriebe keine gute Ernte einfahren können.

3 Fragen für Sie

Basierend auf der Studie zur Kosten-Nutzen Analyse der Berufsausbildung in Unternehmen haben wir drei Fragen für Sie, für welche wir Ihre Antworten gerne als Kommentare unten im Blog lesen möchten. Nämlich:

  • Wie gut sind die Zahlen: Die Kosten-Nutzen Analyse ist sicherlich statistisch sehr gut abgesichert (siehe Methodenpapier unten). Doch alles hängt davon ab, wie gut und akkurat die teilnehmenden Firmen dieses Formular Online ausfüllten. Leute aus der Praxis denken, dass diese Zahlen nur in wenigen Betrieben sofort aus den Datenbanken gezogen werden können. Also was haben die Studienteilnehmer dann eingetragen….Schätzungen?
  • EBA oder EFZ: Glaubt man der Kosten-Nutzen Analyse und der Presse (siehe unten) rentiert sich die Ausbildung vor allem im EBA Bereich, d.h. bei der zweijährigen Attest Lehre. Doch sind die Qualifikationen dieser Personen für eine Arbeitswelt, welche immer mehr Schlüsselqualifikationen verlangt, gut genug?
  • Schulausbildung: Hat der Trend, dass es immer mehr EBA Bewerber gibt auch damit zu tun, dass eine immer grössere Anzahl der Schüler den Mindestanforderungen für die Berufsschule bei einer EFZ Ausbildung nicht mehr gerecht werden?

Weitere interessante im Beitrag erwähnte Ressourcen zum Thema

Unternehmenskommunikation (Corporate Communication, kurz CorpCom) befasst sich mit nach innen und aussen gerichteten kommunikativen Aktivitäten eines Unternehmens. Ziel ist es, sich bei den relevanten Zielgruppen oder Öffentlichkeit und bei Mitarbeitern ein klares Vorstellungsbild der Unternehmung (d.h. Corporate Image) zu erarbeiten.  Der Begriff Corporate Communication wird jedoch oftmals sehr unterschiedlich definiert. Dies zeigt z.B. schon der Vergleich von Wikipedia mit der Definition vom Gabler Wirtschaftslexikon. Viele Experten*innen weisen darauf hin, dass CorpComms folgende zwei Faktoren berücksichtigen müssen:

  • Broadcasting (wenige senden, viele hören zu) ist laut BBC seit 1998 out, d.h. immer mehr kommunizieren über immer mehr Kanäle. Leider hören aber immer weniger zu. Somit geht vielleicht unsere wichtige Information in all dem Lärm völlig unter.
  • Geduld und Aufmerksamkeit werden immer kostbarer, d.h. die Leute lesen immer weniger jedes Wort, überfliegen aber den Text. Sie überspringen nicht nur den Vor- und Nachspann beim gestreamten Video, sondern auch ganze Sequenzen mit Inhalten, die sie nicht interessieren.

Kommunikation von einem einheitlichen Unternehmensbild, angepasst an die wichtigsten Zielgruppen über alle relevanten Kanäle sicher zu stellen, ist nicht einfach. Doch genau das wird vom Top Management und Kommunikationsabteilungen erwartet. Die Herausforderung beginnt hier bereits damit, dass Top Management das einheitliche Bild fördert und die steuerungsrelevante Kennzahlen versteht und akzeptiert.

1. Analyse machen, Ziele setzen

Die Entscheidung, ob wir unsere Kommunikation über Print oder digital gestalten, ist eine Frage der Zielsetzung. Dabei müssen wir in der Lage sein, dem interessierten Aussenseiter die Zusammenhänge in wenigen und einfachen Sätzen erklären zu können. Dazu bedarf es zunächst einer Analyse.

  • Wer sind unsere 5 wichtigsten Stakeholder? Die Liste beinhaltet Geschäftskunden, Konsumenten, Mitarbeiter, Investoren, Dienstleister, usw. und die 5 wichtigsten werden dann ausgewählt. Nach dieser Analyse können wir weiter überlegen:
  • Wie machen wir Content Marketing/Kommunikation? Mögliche Synergien zwischen Firmenzeitschrift, Medienmitteilungen, Digitalen Inhalte, Veranstaltungen, usw. werden effektiv genutzt.
  • Wie sind wir im Social Networking und Content Marketing unterwegs? Wie gut sind wir über unterschiedliche Kanäle vernetzt, sind wir an den für unsere Stakeholders wichtigen Konferenzen präsent, nehmen wir an Events teil, sind wir auf Social Media Plattformen einfach zu finden, usw.

Unten habe ich kurz skizziert, wie sich die Situation nach Anpassungen ändern kann. Links ist ein Beispiel, wie es heute in einem Unternehmen aussehen kann. In der rechten Kolumne zeige ich auf, wo wir vielleicht hin möchten.

Analyse/Inventar: Wie machen wir es heute?

Die Grenzen zwischen Unternehmens-Kommunikation (CorpCom) und Marketing Kommunikation sind heute oft fliessend. Die Verantwortung für Firmenzeitung, Medienmitteilungen, usw. liegt vielleicht bei der CorpCom. Doch Inhalte zur Verbreitung auf Social Media, Stories auf der Webseite, usw. sind Teil des (digital) Marketings. Synergien zwischen Kanälen sind schwieriger zu managen.

Vorteil: Klare Arbeitsteilung, welche oft den Präferenzen der jeweiligen Abteilungsleiter und der Expertise der Mitarbeitenden entspricht.
Nachteil: Synergiepotential zwischen CorpCom und Marketing (z.B. digital) wird zu wenig genutzt.

Strategie/Zielsetzung: Umsetzung in 12-18 Monaten

Was sind die wichtigsten 3 bis 5 Stakeholdergruppen, die wir auf welchen Kanälen, mit welchen Inhalten erreichen müssen? Primäres Ziel ist die optimale Koordination und effektivere Nutzung von Content. Zum Beispiel, Artikel aus der Firmenzeitung, Berichte von Veranstaltungen, usw. werden für Storytelling im digitalen Bereich und zur Nutzung in Medienmitteilungen kuratiert und gepflegt.

Vorteil: Verschiedene Gruppen wie Millennials und Digital Natives innerhalb einer Stakeholdergruppe werden jetzt erreicht und ihr Engagement wird verbessert.
Nachteil: Wenn wir dies nicht schaffen, bieten unsere Inhalte keinen Mehrwert für Zielgruppen, die uns wichtig sind.

Kommunikation Papier und Digital, nur Papier oder nur Digital? Egal welcher Kanal, die Message muss ankommen.
Kommunikation Papier und Digital, nur Papier oder nur Digital? Egal welcher Kanal, die Message muss ankommen.

2. Business Communication 4.1: Markenstärke verbessern

Die Faktoren wie oben aufgelistet zeigen, dass dank mehr Kooperation und Koordination zwischen verschiedenen Bereichen wie CorpCom und Marketing, die wichtigen Zielgruppen besser erreicht werden. Das heisst, egal ob Corporate Communications oder Digital Marketing, beide produzieren wichtige Inhalte. Diese müssen die gewünschten Stakeholder erreichen und deren Aufmerksamkeit gewinnen. Nicht zu vergessen ist dabei, dass jede Stakeholdergruppe verschiedene Alters-, Bildungs-, Einkommens- und Gendergruppen hat. Dies bedingt wiederum, dass die Kommunikation entsprechend angepasst wird.

Das wichtigste Ziel ist es, mit Hilfe von Kommunikation die Marke zu stärken und die Brand Equity oder den Markenwert zu steigern.

Die Tabelle unten ist ein ganz einfaches Beispiel, wie in 3 Phasen und einer Projektdauer von 12 – 18 Monaten die Prozesse in Kommunikation und Markenwert optimiert werden.

Start
Monat 0
Phase 1:
Beginn Monat 0,
Dauer 1 – 3 Monate
Phase 2:
Beginn Monat 4
Dauer 1-4 Monate
Abschluss Monat 4 bis ca. 9
Phase 3:
Beginn Monat 9,
Dauer 3-9 Monate
Abschluss Monat 12-18
AnalyseMögliche Defizite identifizierenPotentiale in Sachen Verbesserung Koordination identifizieren1-2 grössere Ziele welche
verbessert werden sollten
ZieleMit wenig Aufwand einen grossen Ertrag erzielenSMART-Metrics bei der
Zielsetzung nutzen
Wer macht was, bis wann und wie definieren wir hier Erfolg/Misserfolg? Vorher definieren
UmsetzungEinfach ab heute versuchen umzusetzen und somit die Dinge besser machenMit der Umsetzung möglichst bald beginnen, schrittweise vorgehenNur nach Genehmigung der notwendigen Ressourcen mit Umsetzung anfangen
KontrolleNach 3 Monaten, die Zielerreichung überprüfenNach 2 Monaten erste Ergebnisse analysierenNach 2 Monaten erste Ergebnisse
analysieren

Notiz. Phase 1 beginnt im Monat 0. Insgesamt sollten die 3 Phasen in 12 bis spätestens 18 Monaten erfolgreich abgeschlossen sein.
Phase 1 fokussiert nach der Analyse auf die Umsetzung von 2 bis 3 einfachen Aufgaben, welche mit wenigen Ressourcen verbessert werden können und einen grossen Ertrag (positives Resultat) generieren.
Phase 3 bedingt, dass nach 12 Monaten erste positive Resultate präsentiert werden können.

3. Umsetzung und Kontrolle

Wichtig ist, das mit Hilfe der Analyse in der ersten Phase, die „low-hanging Fruit“ realisiert werden. Das heisst, relativ einfach umsetzbare und kostengünstige Änderungen, welche den Impakt der Kommunikation umgehend verbessern, werden identifiziert und die Ideen werden sogleich implementiert.

Beispiel für Phase 1 und eine einfach umsetzbare Änderung ist z.B., wenn ein Artikel für die Unternehmenszeitung auch für die Publikation auf der Webseite aufbereitet wird. Änderungen und Ergänzungen im Text und Bild sind nötig. Der Bedarf an zusätzlich benötigten Ressourcen ist niedrig. Diese Phase soll erlauben verschiedene Gruppen wie Millennials und Digital Natives innerhalb einer Stakeholdergruppe besser zu erreichen.

Phase 2 würde dann den obigen Schritt vielleicht noch mit einem kurzen Video ergänzen, das ebenfalls in nochmals gekürzter Form auf den von den Stakeholder genutzten Social Networks geteilt wird. Diese werden dann für zusätzliche Informationen auf die Webseite geleitet.

Phase 3 sollte maximal 3 Verbesserungen mit Hilfe von Change Management für die Kommunikation enthalten. Diese sind meist etwas längerfristig und intensiver in der Umsetzung. Nichtdestotrotz ist der Impakt für die Kommunikation und die Ergebnisse signifikant. Dabei empfiehlt es sich, SMART Metrics zu nutzen.

Für den Kunden zählt im Endeffekt weniger die Verpackung der Marke als der Inhalt, beispielsweise:

  • Wir offerieren innovative und konkurrenzfähige Produkte – kommunizieren wir das effektiv?
  • Qualität zu einem fairen Preis – inwiefern im Vergleich zur Konkurrenz?
  • Exzellenter Kundenservice – anhand welcher Kriterien und mit Hilfe von Kundenbewertungen und Erfahrungsberichten?

Wenn die Firma diese 3 Dinge erfolgreich meistert und dies gut auf verschiedenen Kanälen kommuniziert, und somit die verschiedenen Stakeholdergruppen erreicht, ist sie fast immer sehr erfolgreich unterwegs.

Trotzdem geht es heute in CorpCom um mehr als ein klares Vorstellungsbild der Unternehmung (d.h. Corporate Image) den Stakeholders und Mitarbeitern zu vermitteln. Weder Medienschaffende noch Stakeholder haben Interesse und Zeit um unsere Medienmitteilung aufmerksam zu lesen. Dies war vielleicht vor 25 Jahren noch der Fall.

Kommunikation hilft heute dem Unternehmen seine Marke zu positionieren. Mit Hilfe z.B. der Markeninszenierung platzieren wir das Produkt von der rationalen Vergleichbarkeit weg. Wir schaffen damit auch die Nähe zum Kunden. Die interessante Story z.B. in Sachen Nachhaltigkeit, Charity und Brand Engagement wird in der Kommunikation immer wichtiger. Ohne Emotionen und Markeninszenierung bleibt nur noch der Preis als Differenzierung. Das ist langfristig sehr dünnes Eis.

4. Was ist Ihre Meinung

Wichtig ist, dass wir zuerst die aktuelle Situation analysieren. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse entscheiden wir dann, was geändert werden muss. Um diesen Prozess reibungslos zu gestalten, definieren wir, was durch die Veränderungen erreicht werden soll. Dazu gehört auch ein klares Verständnis dafür, was Erfolg oder Misserfolg ausmacht. Mit Hilfe unserer KPIs können wir dann sicherstellen, dass unsere spätere Bewertung auf Fakten und nicht auf Fiktion basiert.

In Corporate Communication wie auch bei anderen Dingen bei der Arbeit als Freiwilliger oder in der Firma sollten wir uns von dem folgenden Gedanken leiten lassen:

Sobald wir eine Diagnose haben und wissen, welches Problem behoben werden muss und wie dies geschehen könnte, beheben wir es einfach. Denn das Zeitfenster wird sich schliessen und wir müssen schnell handeln.

„The low-hanging fruit“ oder die „tief hängenden Früchte“, d.h. Probleme, die die Analyse ergeben hat und die wir schnell und mit wenig Aufwand lösen können, müssen rasch beseitigt werden. Die Umsetzung dieser kleinen Änderungen bietet dem Team auch die wichtigen ersten Erfolge. Im Gegenzug wird es sie befähigen, die schwerwiegenderen Anpassungen und Änderungen in Angriff zu nehmen, um ihre Arbeit weiter zu optimieren.

Was uns brennend interessiert, sind Ihre Erfahrungen und Meinungen.

  • Wie haben Sie die oben diskutieren Herausforderungen gelöst?
  • Mussten Sie schon einmal ihre Corporate Communication oder Digital Marketing umorganisieren?
  • Inwiefern haben die Arbeiten an der Kommunikationsinhalten wie Medienmitteilungen Veränderungen in den internen Prozessen ausgelöst?

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare, die wir mit Interesse lesen und beantworten werden.

Eigentlich ist es verrückt, wir haben immer mehr digitale Technologien um uns herum, die uns erlauben, Konferenzen z.B. von zu Hause aus zu führen. Sehr viele Anbieter halten eine Reihe von Software für virtuelle Konferenzen bereit, um Webinare zu halten oder Events im Live-Stream zu besuchen.

Trotzdem merke ich, dass Konferenzen vor Ort immer noch sehr populär sind. Es ist wohl so, dass wir alle den direkten Kontakt zu anderen Menschen suchen, um uns persönlich austauschen zu können.

Am Samstag den 14. September 2019 hatte ich die Gelegenheit, das WordPress Camp in Zürich zu besuchen. Eine Gelegenheit, die ich mir nicht entgehen lassen wollte, zumal die Veranstaltung im Technopark in Zürich unweit von unserem Büro stattfand.

Ich hatte bis anhin noch nie an einem WordCamp teilgenommen. Aber dank Word-of-Mouth Marketing vom Chefblogger haben ich von diesem Event erfahren und war am Samstag dabei.

Zuerst habe ich mich auf der Webseite informiert. Alles klang sehr gut. Als Neuling bei diesem Event bewarb ich mich als freiwilliger Helfer. Solche Events sind auf Freiwillige angewiesen um die Kosten möglichst tief zu halten. Ich wurde am Registration Desk eingesetzt und durfte bereits um ca. 07:40 vor Ort antreten.

Für Neulinge an einer Konferenz wie das WordCamp als Freiwilliger zu arbeiten ist ideal. Zum Beispiel konnte ich an der Rezeption viele Teilnehmer persönlich begrüssen. An meinem „freien Nachmittag“ (ich musste nur bis 13:00 Uhr arbeiten), wurde ich dann auch von einigen Leuten angesprochen, weil sie sich an meine Präsenz und Hilfe beim Check-in erinnerten.

Von einem WordCamp wie dem #WCZRH kann man gemäss Veranstalter erwarten, dass man von Experten lernt, selber Expertise weiter gibt und sich mit anderen austauscht. Das wurde auf der Webseite erklärt und ist mit dem Image unten noch versinnbildlicht.

#WCZRH #WordPress #WordCamp: Was ein Teilnehmer von dem Event erwarten kann.
#WCZRH #WordPress #WordCamp: Was ein Teilnehmer von dem Event erwarten kann.

Was habe ich gelernt?

Diese Frage kann ich in drei Punkten beantworten:

  • Man weiss nicht genau was man lernen wird: Der Titel eines Vortrages sagt wenig über dessen Inhalt und noch weniger über dessen Qualität aus (das ist aber nichts Neues :-) ).
  • Technik und Methodik: Technisch gab es für mich nicht allzu viel Neues zu lernen. Trotzdem war mir Einiges nicht mehr so präsent und die Vortragenden haben den Zuhörern viele kleine Tricks gezeigt.
  • Social Networking: Ich hatte die Chance, tollen Leuten begegnen zu dürfen und alte Freunde wieder einmal zu sehen…. :-).

Was gab es Neues?

Bei den Ausstellern habe ich unter anderem zum Thema Hosting Interessantes gelernt. Zum Beispiel hatte der eine Hoster ein Buch ausgelegt, welches wichtige Tipps gibt, wie man seine WordPress Seite beschleunigt. Zu Hause angekommen, habe ich das Buch studiert und gleich angefangen, die Tipps zu testen.

Ein anderer Aussteller erklärte mir, auf welche Unterschiede man bei der Auswahl eines Hosters achten muss. Es war sehr interessant die kleinen Unterschiede zu lernen, was passiert wenn man auf die Details nicht mehr achtet…

Noch eine weitere Beobachtung habe ich gemacht, die vielleicht typisch für Veranstaltungen der eher technischen Art sind. Einerseits kommen die Aussteller hierher, um bestehende Kunden zu treffen und neue potentielle Kunden anzusprechen. Und der Kunde kommt, weil er – trotz aller Digitalisierung – den direkten menschlichen Kontakt zum Aussteller sucht. Andererseits starrten viele dieser ausstellender Geeks auf ihre Monitore anstatt auf die Besucher einzugehen. Manche waren gar nie an ihrem Stand.

Die Konferenz selber war in 2 Tracks aufgeteilt.

Track 1

Hier wurde Live Streaming der Vorträge offeriert.

Viele der Beiträge waren nur 10 Minuten lang und gaben einem eine kurze Einführung.

Track 2

Hier wurden Forschungsresultate vorgestellt und diskutiert.

In Workshop oder interaktiv enstanden angeregte Diskussionen.

Programm Download (700 KB PDF Datei)-–-WordCamp-Zürich 2019

Schlussfolgerungen: Was ist Ihre Meinung

Meine Zusammenfassung: Die Atmosphäre war sehr freundlich. Den „Röstigraben“ zwischen den Teilnehmern aus der deutschen Schweiz, Deutschland und der französischen Schweiz oder auch Frankreich konnte ich nicht ausmachen. Nichtdestotrotz, sprachliche Barrieren gab es schon ein wenig. Des Öfteren unterhielten sich Tessiner/Italiener, Deutschschweizer/Deutsche und Romands/Franzosen mit den anderen Gruppen auf Englisch, was kaum verwundert.

Auch habe ich Einiges gelernt. Neue Technologien wurden vorgestellt, Innovationen und sehr gute Ideen und Vorschläge präsentiert. Als Beispiele kann ich die Tipps nennen, wie man z.B. eine WordPress Seite beschleunigt, oder warum man das eine oder andere Plug-In für mehrsprachige Websites nutzen kann. Mein persönliches Highlight war zu erfahren, warum Usability/Nutzbarkeit einer Webseite mit der User-Experience/Nutzer Erfahrung eng verknüpft ist.

Welche Erfahrungen haben Sie mit WordCamps, Barcamps oder klassischen Konferenzen gemacht?

Bevorzugen Sie vielleicht eher virtuelle Konferenzen im Live Stream oder sind Sie lieber selber vor Ort? Warum?

Waren Sie schon jemals in der Situation, wo Sie für einen Markenwechsel verantwortlich waren? Mussten Sie schon ein Rebranding Projekt durchführen? Dann wissen Sie sehr genau, wie schwierig das sein kann. Viele Firmen tun sich bei diesem Thema schwer. Zum Beispiel, seit der Gründung von Weight Watchers in 1963 lag der primäre Fokus darauf, Kunden zu Gewichtsverlust zu verhelfen. Kunden treffen sich in Selbsthilfegruppen, dokumentieren ihr Gewicht und diskutieren ihre Erfolge und Misserfolge. Gemäss der Unternehmensgeschichte und dessen Entwicklung erschien es für das Management naheliegend, Weight Watchers in WW umzubenennen. Diese Idee ist aber gar nicht gut angekommen! Der Fall WW illustriert 2 Dinge:

  • Hart erarbeitete Brand Equity oder gewonnenen Markenwert kann man sehr schnell und auch unabsichtlich vernichten.
  • Ein Wort oder Kürzel wie WW kann eine weitere Bedeutung haben, welche der Marke nicht hilft (z.B. WW = World War).

Unser Fallbeispiel hier im Blog zeigt auf, wie wir beim Rebranding von drkpi® erfolgreich versucht haben, diese Problematik zu meistern.

1. Was zeichnet erfolgreiche Marken aus

Diese 3 Punkten erklären, was erfolgreiche Marken ausmacht:

  • Klare Zuordnung und Bedeutung im relevanten Bereich
  • Authentisches und konsistentes Markenversprechen
  • Entwicklungsfähigkeit im sozialen und Marktumfeld

Eine der Herausforderungen beim Rebranding kann laut Stefan Schmidheiny (Accent.swiss) sein, wenn die Marke zum Gattungsbegriff wird (z.B. Tempo, Tesafilm und Vespa). Dies ist zugleich das Beste und Schlimmste für die Marke. Doch in dieser Situation ist drkpi® sicherlich nicht.

Eine weitere Problematik zeigt sich, wenn das Rebranding von Kunden oder von Journalisten als Flop betrachtet wird. Ein Beispiel ist Weight Watchers (siehe oben) oder aber der Relaunch von Douglas mit dem Hashtag #TheNewDouglas. Die dritte Herausforderung ist, dass die Werte der Marke als auch das Design von allen Mitarbeitern in der Organisation konsequent umgesetzt und angewandt werden.

2. Markenrelaunch gelingt kaum ohne ProzessÄnderungen

Idealerweise läuft ein Markenrelaunch sehr geordnet ab, wie z.B. in den unten aufgezeigten 3 Schritten. Jeder wird idealerweise vor dem nächsten Schritt abgeschlossen.

Corporate Image u. Corporate Design:

  • Was sind unsere Werte?
  • Wie setzen wir es um (Logo, Briefpapier, Broschüren, usw.)

Layout erstellen

  • Logo
  • Webseite
  • Briefpapier usw.

Umsetzung

  • Webseite
  • Briefpapier
  • Broschüren usw.

Doch die Praxis weicht vom Ideal fast immer stark ab. Die Erfahrung lehrt uns, dass bei Projekten zur Digitalisierung oder IT es sich bezahlt macht, auch die Prozesse und Arbeitsabläufe unter die Lupe zu nehmen. Oft lohnt es sich dann, einige Dinge besser oder anders zu organisieren. Verschiedene Schritte können vielleicht eliminiert und neue hinzugefügt werden.

Erst danach beschäftigen wir uns mit Fragen rund um die Hardware und Software und welche genutzt werden soll. Gleiches gilt für die Marke. Hier lohnt es sich, wenn wir uns mit Fragen zum Markenwert, Markenstärke und Strategie auseinander setzen. Dabei beeinflusst dies natürlich auch das Produkteangebot. Beispiele sind:

  • Priorität 1: Was wollen wir wirklich dank einem neuen Markennamen, Markenimage, usw. erreichen? Steigern vom Vertrauen unserer Kunden in unsere Marke/Produkte, Verkäufe erhöhen und/oder einfach Kosten sparen?
  • Das Ziel: Was bezweckt eine allfällige Neupositionierung oder Umbenennung der Marke (wie z.B. drkpi® oder Weight Watcher auf WW)?
  • Marketing und Verkauf: Inwiefern passt noch das Design und unsere Produktepalette zum gewünschten neuen Markenimage?

Verständlicherweise fordern die unterschiedlichen Antworten zu den obigen Fragen unterschiedliche Vorgehensweisen. Doch zuerst müssen wir uns einmal klar sein, für was der jetzige Brand steht oder wie die Mitarbeiter ihn verstehen. Sehen diese die Firma im gleichen Licht wie Management und Kunden? Unseren erster Wurf haben wir kurz in der Tabelle unten aufgezeigt. Nach Diskussionen entstand dann die Phase 2.

Erste Ideen:

  • CyTRAP Labs GmbH, d.h. drkpi® – die Marke – führt qualitative und quantitative Analysen durch.
  • Wir optimieren Unternehmen in den Bereichen Unternehmens-kommunikation, Digital- und Content-Marketing sowie Compliance, Datenschutz und Datensicherheit.
  • Darüber hinaus bietet drkpi® Schulungen, Kurse und Audits.

Konkretere Vision der Ideen:

  • Wir optimieren Unternehmen in den Bereichen Unternehmenskommunikation, Digital-, Content- und Impact-Marketing sowie Compliance, Datenschutz und Datensicherheit.
  • drkpi® analysiert das Erreichen einer definierbaren und messbaren Wirkung.
  • Darüber hinaus bietet drkpi® Schulungen, Kurse und Audits.

3. Repositionierung der Produkte

Die obige Tabelle zeigt, dass unsere Ideen zunächst etwas unausgereift waren. Wir haben alles im Team mehrmals diskutiert. In diesen Diskussionen wurde irgendwann klar, dass unsere Ideen dazu führen, dass wir 4 Produkte anbieten wollen. Dabei gibt es 4 Module für jedes Produkt, das der Kunde nach Bedarf kauft. Wir haben alles in der Tabelle unten aufgeführt.

StrategieAcademyComplianceAnalytics
1. AnalysePriorisierungBedarfsermittlungIST-AnalyseBest-Practice
2. Beratung FokussierungAktionsplanMassnahmenEntwicklung
3. Umsetzung OptimierungSchulungRealisierungSMART-Metrics
4. KontrolleMetricsZielerreichungDatensicherheitBenchmarks

4. Erste Schritte: Brand Equity und mögliches Rebranding

Unsere Überlegungen zu unseren Werten und Expertise führten zu weiteren Änderungen in der Ausrichtung vom Geschäft, der Strategie, Produktepalette, Preispolitik usw. Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir noch nichts in Sachen Branding gemacht. Unten sind unsere ersten Ideen zu Branding und Marke aufgeführt. Auch dieser Prozess war nicht einfach.

Themen

  • Bekanntheit der Marke
  • Strategie und Wachstum
  • Organisation, Governance und Prozesse
  • Usability oder Benutzerfreundlichkeit der Webseite
  • Usefulness oder Nützlichkeit der Webseite

Fragen

  • Kennen Kunden / Interessenten die Marke?
  • Welchen Märkten & Ländern bieten wir welche Produkte an?
  • Wie verbessern wir die Abläufe?
  • Wie einfach ist die Webseite zu bedienen und wie schnell findet man das Gesuchte?
  • Bieten die Informationen Mehrwert für unsere Zielgruppen?

5. Zwischenbilanz

Dieser Blogeintrag zeigt auf, wie viele verschiedene Aspekte die Beantwortung der Frage nach einer möglichen Neupositionierung einer Marke beeinflussen. Anfangs stand zur Diskussion, ob wir die DrKPI® Marke (damals noch so geschrieben, heute als drkpi®) streichen oder weiter nutzen sollten . Am Ende entschieden wir uns aus verschiedenen Gründen, diese Marke zu behalten:

  • Der Name ist positiv besetzt,
  • Jede Organisation will gute Key Performance Indicators (KPIs) nutzen,
  • Wir besitzen die .com Domaine, d.h. drkpi.com, und
  • Dank dem kurzen Namen ist auch der Name der Domaine kurz und einprägsam für den Nutzer (nur 5 Buchstaben).

Doch wie wir unsere Produkte heute positionieren wollen hat sich gegenüber der letzten 5 Jahre stark geändert. Erst nachdem die in den obigen Tabellen gestellten Fragen einigermassen gut beantwortet waren, haben wir uns an die eher klassischen Rebranding Fragen der Grafik und des Corporate Designs (CD) wie auch der Corporate Identity (CI) herangetastet. Für den Kunden zählt im Endeffekt weniger die Verpackung der Marke als der Inhalt, beispielsweise:

  • innovative und konkurrenzfähige Produkte;
  • Qualität zu einem fairen Preis; und
  • exzellenter Kundenservice.

Wenn die Firma diese 3 Dinge erfolgreich meistert, ist die Verpackung nur noch das Sahnehäubchen auf dem Kaffee.

6. Was ist Ihre Meinung

Was uns brennend interessiert, sind Ihre Erfahrungen.

  • Wie haben Sie die oben diskutieren Herausforderungen gelöst?
  • Mussten Sie schon einmal ein Logo, das Corporate Image und / oder den Webauftritt der Firma ändern?
  • Inwiefern haben die Arbeiten an der Marke Veränderungen in den internen Prozessen ausgelöst und Produktangebote verändert?

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar unten.

#CSCH19 Barcamp Elodie Caucigh mit Aurelie Litynski im Gespräch.

Hier geht es um

  1. Digitales Zeitalter: Warum Konferenzen wichtig sind!
  2. KPIs: Es hapert mit dem Campaigning 3.0

Dieser Beitrag gehört zu unserer Serie der Themen Big Data, Crossmedia, Crowdsourcing sowie Konferenzberichten.

Konferenz im digitalen Zeitalter

Heute ist das Streamen von Musik wie auch Vorträgen gang und gäbe. Also kann man sich doch fragen, warum eine Konferenz, wie das #CSCH19 nötig sein soll…

Das #CSCH19 versprach auch dieses Jahr sehr nahrhafte Kost.

Es zeigte sich wieder, dass die Moderation teils sehr gut war und sogar Höhenflüge machte, aber manchmal eben auch zu wünschen übrig ließ. Sie verstand es leider nicht, dem Ganzen die notwendige Struktur zu bieten. Gute Moderatoren, die anstatt sich selbst die Vortragenden ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellen, schaffen es fast immer, mit fachspezifischen Fragen die „gold nuggets“ herauszusieben. Ebenfalls gelingt es ihnen, mit ihren Fragen unterschiedliche Nuancen auszuloten. Das gelang Klapproth auch dieses Jahr bei weitem nicht.

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Lucero Oyarzun war unsere erste Referentin. Sie wies darauf hin, dass Millennials es nicht lieben, wenn man ihnen vorschreibt, was zu tun sei. Als Beispiel gab es eine Checkliste.

Interessanterweise gab die Referentin eine Checkliste mit ca. 11 Punkten zum Besten, die zeigten, wie man Millennials am Besten erreichen könnte. Doch wenn Millennials solche Vorlagen nicht lieben, wieso denkt Lucero dann, dass Millennials ihrer Checkliste folgen würden?

Auch ob Social Media hier langfristig effektiv ist, kann mit KPIs nicht untermauert werden. Sogenannte „erwünschte Resultate“ sind oft nur ein Sturm im Wasserglas. Weder ändern Wähler aufgrund dessen ihre Meinung oder Stimme, noch kaufen Konsumenten deshalb ein Produkt dank einer Social Media Kampagne.

Zur Illustration: Es ist beispielsweise unbestritten, dass Russland sich über Facebook in die US Präsidentschaftswahlen eingemischt hat und dadurch viele Stimmberechtigte erreichen konnte. Leider weiß aber niemand, inwiefern diese Einmischungsversuche das Wählerverhalten tatsächlich beeinflusst hat (siehe auch Roger McNamee, Zucked, waking up to the Facebook catastrophe).

Das heisst ob die Crowd oder Crowdsourcing mit Social Media wirklich Abstimmungsresultate beeinflusst muss noch überprüft werden, Studien gibt es bis jetzt keine… oder kennt Ihr eine?

Bei Harnaam Kaur war es so, dass ich nur vom oberen Stock aus zuhörte, mich ansonsten aber darauf konzentrierte, Emails zu beantworten. Dies sollte man als Konferenzteilnehmer natürlich nicht tun, doch das interessante Thema passte irgendwie nicht zum Fokus von #CSCH19: Campaigning.

#CSCH19 - Twitter @SoniaGuez @DrKPIcom @InfoSecHarnaam Kaur mit einer persönlichen Story - doch inwiefern ist dies relevant für einen Kongress zum Thema Campaigning und Marketing?
#CSCH19 – Twitter @SoniaGuez @DrKPIcom @InfoSecHarnaam Kaur mit einer persönlichen Story – doch inwiefern ist dies relevant für einen Kongress zum Thema Campaigning und Marketing?

Goldstückchen wie Sand am Meer

Nach den beiden ersten Vorträgen wurden die Beiträge für mich dann jedoch sehr relevant. Zum Beispiel fand ich die Barcamps (hier einfach Beiträge von Teilnehmern die sich freiwillig vorher mit deren Themen bewarben) äußerst informativ.

Der Barcamp Beitrag von Nicole M. Pfeffer war natürlich wieder Klasse (siehe Foto unten). Aber nach ihrem tollen Vortrag in 2018 am #CSCH18 hatte ich nichts anderes erwartet :-)

#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 #Barcamp: Nicole M. Pfeffer erklärt Kreativ oder tot - Darf es eine Portion Unternehmenszukunft sein?
#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 #Barcamp: Nicole M. Pfeffer erklärt Kreativ oder tot – Darf es eine Portion Unternehmenszukunft sein?

Aurelie Litynski folgte mit dem Thema Happiness. Zwar war vielleicht nicht alles neu, doch wie Aurelie uns dabei half, die wichtigsten Säulen herauszuarbeiten, war sehr interessant. Merci!

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#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 Barcamp: Aurelia Litynski zum Thema From happiness at work to performance - 2
#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 Barcamp: Aurelia Litynski zum Thema From happiness at work to performance

Pausen sind ideal zum Netzwerken

Auch war ich wie immer über die Pausen erfreut. Diese waren lang genug, um einem die Möglichkeit zu bieten, sich mit anderen Teilnehmern austauschen zu können.

#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019: Auch die Events Mgmt. Crew geniesst Stehlunch.
#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019: Auch die Events Mgmt. Crew genießt Stehlunch.

Zwischendurch hatten Elodie Caucigh und ich viel Zeit, um uns beim Mittagessen – Stehlunch (wir saßen auf einer Couch) – zu unterhalten, bei den Vorbereitungen für ihren Vortrag war ich auch dabei.

#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 Barcamp: Vorbereitung von Elodie Caucigh Thema - Campaigning kostet Nerven. Wei behalte ich einen kühlen Kopf und Fokus von der Idee/Briefing bis zum Launch.
#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 Barcamp: Vorbereitung von Elodie Caucigh Thema – Campaigning kostet Nerven. Wie behalte ich einen kühlen Kopf und Fokus von der Idee bis zum Launch?

Interessante Gäste

Sophie Hundertmark und Christoph Süess hatten die schwierige Aufgabe, uns nach dem Mittagessen mit ihrem Vortrag zu ihrem Chatbot wach zu halten. Das schafften die beiden ohne Probleme :-)

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Und Steffen Konrath gab uns einen Einblick, inwieweit Daten analysiert werden können um Kampagnen effektiver zu gestalten.

Interessant was Steffen vortrug, doch leider war nicht genug Zeit um in die technischen Details einzutauchen in Sachen Big Data.

Das letzte Wissen, das ich mitnahm an diesem Tage, war die Barcamp-Session von Elodie Caucigh. Thema war: Wie behalte ich Ruhe und Fokus wenn unter Druck. Dabei gab es noch 2 Tipps mit Atem- und Balance-Übungen, welche helfen, die Konzentration wiederzufinden, wenn es im Kopf surrt… :-) Habe ich gestern Abend umgesetzt, funktioniert für mich bestens. Danke Elodie!

Danach verließ ich den Kongress – um mich noch zu einem Meeting zu begeben.

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Konferenzen gibt es viele, manche sind sehr gut und andere ein wenig besser. Ich war froh, am #CSCH19 teilgenommen zu haben.  Interessant war auch, das Crossmedia dieses Jahr eigentlich kein Thema war. Doch das nutzen von Radio, Social Media, Webinhalten, wie auch der Klimastreit der Jungen in vielen Städten kann helfen Zielvorgaben zu erreichen. 

Die Veranstaltung zeigte, dass wir im Bereich Campaigning, digitalem Marketing und Social Media einiges tun, doch die steuerungsrelevanten KPIs sind immer noch selten im Zentrum der Diskussion.

Stattdessen geht es oft um Meinungen, Gefühle und persönliche Erfahrungen. Solche lassen selten eine Generalisierung und Rückschlüsse über z.B. Bürger oder Kundengruppen zu und die Kennzahlen sind nicht aufschlussreich (z.B. Pageviews, Zuschauer, usw.) wenn es um Verkäufe oder Profit geht.

Was ist Ihre Meinung?

  • Welchen Congress oder welche Konferenz haben Sie zuletzt besucht?
  • Was machen Konferenzen für Sie wertvoll?
  • Wie überzeugen Sie den Chef oder Chefin dazu, Sie für eine Tagesveranstaltung anzumelden?
  • Waren Sie am #CSCH19? Was war Ihr Eindruck?

Erzählen Sie uns gerne von Ihren Erfahrungen in einem Kommentar. Wir freuen uns immer über Ihr Feedback!

♥ Bitte teilen Sie die News zum Campaigning Summit Switzerland 2019 mit diesem URL auf den Social Networks wie LinkedIn, Snapchat, Twitter, usw.: https://blog.drkpi.de/de?p=10339 Vielen Dank ! ♥

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DrKPI am WEF2019 in Davos, mit dabei Arman Sarhaddar von Vault Security Systems Interview mit Jessica Walker

DrKPI WEF19: am Bahnhof kurz vor Davos

DrKPI, MCLago und iVAULT am WEF19: Bahnhof kurz vor Davos

Dieser Blogbeitrag ist im Rahmen einer Reihe von Beiträgen entstanden, die Sie hier lesen können:

  1. WEF Davos 2019: Best 100 CEO bloggers
  2. WEF Davos 2019: Die besten Chef Blogs (Sie sind hier)
  3. WEF Davos: Cybersecurity and Blockchain
  4. WEF Davos: MCLago und Marketing

Summary: Wir haben bereits #DrKPI WEF Davos Blogger Rankings für 2015,  2016 und 2017 gemacht.
In diesem Post erfahren Sie mehr über die 2019 Rankings.
Modisch zu sein ist vorübergehend, aber öffentlich zugängliche Unternehmensblogs sind hier. Zur Veranschaulichung,

53% of Fortune 500 and 55% of Inc 500 firms in the USA have public facing blogs. Source: Center for Marketing Research at the University of Massachusetts Dartmouth.

53% der Fortune-500-Unternehmen sowie 55% der Inc-500-Unternehmen in den USA verfügen über öffentlich zugängliche Blogs. Quelle: Zentrum für Marktforschung an der University of Massachusetts Dartmouth.

Dieser Beitrag gefällt Ihnen? Hier klicken und Blog News abonnieren!♥

Jedes Jahr werden die Straßen nach Davos mit Unternehmen übersät, die einst allmächtig wirkten, früher oder später aber auch einmal stolperten. Zum Beispiel war Marissa Mayer, ehemalige Chefin von Yahoo, bis vor kurzem eine begeisterte Bloggerin, die nicht mehr am WEF Davos teilnimmt. Neue Leute tauchen auf und sagen uns, dass der Börsengang und der Erfahrungsaustausch die Aufgabe jedes Unternehmens und seiner Führungskräfte sind.

Trennung der Spreu vom Weizen

Ist Bloggen einfach? Die Antwort kennen wir alle. Aber wenn wir uns die Besucher von Davos ansehen, wundert man sich schon. Eine der vielen guten Fähigkeiten, die CEOs haben, wenn Sie die Harvard Business Review Rankings studieren, ist wohl, dass sie ihre Botschaft sehr effektiv zu vermitteln wissen.
Aber was ist mit dem Bloggen? Wenn eine wachsende Zahl von Fortune-500-Unternehmen öffentlich zugängliche Blogs hat, kennen ihre CEOs die Vorgehensweise? Oder etwa nicht?
Es ist ein gemischtes Bild, das wir bekommen. Sie mögen das Gespräch wie Stephanie Buscemi führen, liefern aber die nötige Würze nicht immer.

Speaking at the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, Salesforce chief marketing officer Stephanie Buscemi said companies need to have a "point of view."

Stephanie Buscemi, Chief Marketing Officer von Salesforce, sagte auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos, dass Unternehmen einen „Standpunkt“ einnehmen sollten.

Take-away

Obwohl Salesforce einen „Standpunkt“ hat, kann ich im Blog von Stephanie Buscemi sicher nicht herausfinden, wofür sie steht. Die Produkte ihres Unternehmens mit Hilfe von Marketing Gooble zu übertrumpfen, ist sicherlich nicht das Thema, oder doch…. ?
Gibt es einen Mehrwert? Auf keinen Fall José.

Satya Nadella (CEO Microsoft) wurde beim Abendessen mit Tim Cook (Apple) mit Brasiliens rechtsextremem Präsidenten Jair Bolsonaro in Davos gezeigt.


Satya Nadella spricht über die Notwendigkeit, einen globalen GDPR-Datenschutz als Menschenrecht zu schaffen, wann immer er eine Gelegenheit hat, in Interviews und auch während seiner diesjährigen WEF-Rede. Leider kann er seine Position nicht in seinem Microsoft-Blog darlegen.
Eine weitere verpasste Gelegenheit!

Satya Nadella asserted that there needs to be a GDPR for the world.

Satya Nadella erklärte, dass es eine GDPR für die Welt geben müsse.

Take-away

Microsoft CEO will eine GDPR für die Welt. Er sollte vielleicht Stephanie Buscemis Ratschlag folgen, den sie während ihres Vortrags des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos gegeben hat, einen „Standpunkt“ einzunehmen.

Nadella hat sicher einen Standpunkt, sollte dahinter stehen und hoffentlich selbst darüber bloggen, statt die PR-Gruppe einen weiteren sterilen unauthentischen Beitrag schreiben zu lassen.

[su_box title=“World Economic Forum Davos: 6 Fakten, die erfolgreiche c-suite Blogger von anderen unterscheiden“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

2 Jahre zuvor schlugen wir vor:

        1. Beim Thema bleiben vs. „Trumping“
        1. Regelmäßiges Posten
        1. Kommentare der Leser beantworten
      1. Benchmarking für den Blog – finden Sie heraus, was für Sie am besten funktioniert.

Diese Jahr hat uns 2 weitere Dinge gelernt, die wir hier vorschlagen können…

      • Authentisch sein,
    • Nabelschau vermeiden, während Sie nach außen schauen

[/su_box]

Ranking CEO (Top-Management) Blogger für den WEF Davos 2019

CLICK on IMAGE - DrKPI - Top 100 CEO bloggers.Wir veröffentlichen jährlich den DrKPI BlogRank: Top 100 CEO Blogger (Mehr dazu auf der Webseite).
Diese Zahlen können Sie jederzeit abrufen; bookmarken Sie einfach diesen Eintrag, Top-Blogs von Davos 2019 | Weltwirtschaftsforum von DrKPI® BlogRank, und Sie sind startklar.
[su_box title=“5 der WEF Davos 2017 Top 100 Blogs, die sie speichern wollen“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Wichtiger Blog fehlt – deins! Bitte melden Sie sich gleich jetzt an und holen Sie sich die Zahlen.
Hier sind die Links, die Sie brauchen:
1. Gesamtübersicht – WEF Davos 2019 Top 100 CEO Blogger – Christine Lagarde – IMF
2. Details – WEF Davos 2019 Top 100 CEO Bloggers – Richard Edelman – Edelman Trust Barometer
3. Details – Content Strategy – WEF Davos 2019 – Dr Francis Collins, NIH Director
4. Details – Brand Image and Impact – WEF Davos 2019 Top 100 CEO Bloggers – Maler Heyse
5. Details – Conversation and Social Sharing – WEF Davos 2019 Best 100 CEO Bloggers – Ron Tolido – Capgemini
Schauen Sie sich die Tabelle unten an!
[/su_box]
Hier sind einige weitere Dinge aufgelistet, die Sie berücksichtigen sollten.

[su_box title=“World Economic Forum Davos: 3 Anfängerfehler, die auch Profis noch machen. Lesen und daraus lernen, bevor es passiert.“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1. Eine Hashtag-Strategie ist ein Muss.

Das WEF hat den #WEF19 Hashtag herausgebracht, aber die meisten Leute werden ihn nirgendwo prominent auf der Website finden. Viele andere werden auch verwendet, wie z.B.: #Davos2019. Was auch immer du tust, benutze mindestens 3 Hashtags, damit dein Beitrag leicht gefunden werden kann.
Tweeten Sie oder posten Sie auf LinkedIn über diesen Blog-Eintrag – zum Beispiel mit Hashtags:

Der jährliche #WEF #BlogRank von #DrKPI mit #metrics2watch:
https://blog.drkpi.de/?p=9798
für die besten 100 #CEO #Blogger bei #WEFdavos #WEF19

2. Das Bloggen oder Teilen von Inhalten in einem Garten mit hohen Mauern ist nicht besonders klug…

Ich schätze alle CEOs, die ihre Gedanken und spontanen Bemerkungen beispielsweise über LinkedIn mitteilen. Aber vergessen wir nicht, dass Sie eher diejenigen erreichen, die so denken wie Sie (Kollegen, Geschäftsführer, Bienen usw.), in einem abgeschotteten Echoraum wie LinkedIn.
Ist das auch die Zielgruppe der Kunden, die Sie erreichen wollen? Wahrscheinlich nicht. Und wenn dies nicht Grund genug ist: Es wird auch keine Suchmaschine Ihren Eintrag auf LinkedIn indizieren und die Leute werden ihn auf dieser Plattform nicht finden können.
Holen Sie sich also Ihren eigenen Blog und kuratieren Sie Inhalte, die Ihre Zielgruppe(n) interessieren, indem Sie ihnen einen Mehrwert bieten.

3. Das Verhindern des Crawling Ihrer Website hilft nicht weiter.

Einige Blogger leisten gute Arbeit. Strategien sind, Artikel zusammen mit Untergeordneten (z.B. Christine Lagarde) Artikel zu verfassen.
Aber bitte, Christine, stellen Sie sicher, dass Ihre robots.txt-Datei so eingerichtet ist, dass Suchmaschinen Ihren Blog durchsuchen und indizieren können. Natürlich, George Colony: Dem Counterintuitive CEO ist es vielleicht egal, da er bereits berühmt ist. Aber wenn Sie es nicht sind, hüten Sie sich … hier ist eine Hilfe für Nicht-Geeks, wie man eine robots.txt-Datei richtig einrichten kann.

Sagen Sie uns Ihre Meinung

Quelle: WEF Davos 2019: Best 100 CEO bloggers
Einige unserer Eindrücke vom #WEF2019 finden Sie in diesem iVAULT Video:

Was ist Ihre Meinung?

– Wer ist Ihr bevorzugter Top-Management-, C-Suite- oder CEO-Blogger?
– Was würden Sie einem CEO-Blogger wie Jean-Pascal Tricoire (CEO von Schneider Electric) empfehlen, um mehr Kommentare von Lesern zu erhalten (1.000 likes, 13.000 views ABER 0 reader comments)?
– Da Elon Musk sechs Tage braucht, um von der Idee zur Umsetzung zu gelangen, was würden Sie ihm empfehlen, um seinen alten Blog wiederzubeleben?

Mehr zum DrKPI BlogRank – Hit Parade
Erklärung widersprüchlicher Interessen

Der Autor erklärt, dass er keinen Interessenkonflikt in Bezug auf den Inhalt, die Urheberschaft oder die Veröffentlichung dieses Blog-Eintrags hatte.

[su_box title=“WEF Davos 2017 Top 100 Blogger: Wie es funktioniert“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Wir haben nicht nur die über 100 CEO / c-suite Blogs gesammelt, die uns am besten gefallen haben. Stattdessen hat unser DrKPI® BlogRank diejenigen ausgewählt, die die informativsten, sachkundigsten und erfahrungsorientiertesten Erkenntnisse bieten, und zwar anhand objektiver Indikatoren. Wir analysieren auch den Schreibstil und die visuellen Effekte sowie, wie viel Leserbindung, Dialog, etc. durch die im Blog veröffentlichten Marketinginhalte erzeugt wird.
100 ist die höchstmögliche Bewertung für jeden Indikator. Der Durchschnitt innerhalb der Gruppe der geordneten Blogs oder aller Blogs (siehe Tabelle unten) beträgt 50.
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Top 100 CEO Blogs

Erfahren Sie mehr über die untenstehende Tabelle aus dem obigen Blog-Eintrag. Holen Sie sich die untenstehenden Zahlen mit diesem Klick.
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WEF 2019 Davos - die top CEO Bloggers - die besten Kommunikatoren - Ueberraschungen gibt es viele.

WEF 2019 Davos – die Top CEO Blogger – die besten Kommunikatoren – Überraschungen gibt es viele.

Aufnahmen von unserem Besuch am #WEF19 gibt es hier

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Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: WEF Davos 2019: Die besten CEO Blogger
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wie nutzen Sie Personalmarketing im Online Bereich? Schaffen Sie es #BrandBuzz zu kreieren?
    2. Wie nutzen Sie Hashtags in ihrem Marketing (z.B. #Azubi #Ausbildung #MINT #skills)?
    3. Welches sind die USPs Ihres Betriebes welche Sie in den Internet Inhalten kommunizieren z.B. Blog, Instagram, LinkedIn.
    4. Wie messen Sie die Erfolge mit Ihrem Content Marketing?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werden.

In Kürze: Im dritten Teil der Reihe zu erfolgreichem Video Marketing gibt es weitere besondere Tipps mit Beispielen. Denn auch wir fragen uns immer wieder, wie die Produktion eines guten Marketing Videos effektiver und besonders aussichtsreich ablaufen kann.
Lesen Sie hier von unseren Antworten und Erfahrungen zu diesen 4 Fragen (Punkte unten einfach anklicken und Sie erhalten sofort eine Antwort):

  1. 1. Wie finanzieren wir das alles?
  2. 2. Wo soll das fertige Video gelaunched werden?
  3. 3. Wie lang darf das Video dauern?
  4. 4. Epilog: Das eigentliche Geheimrezept lautet: Langfristig planen!
  5. 5. Was ist Ihre Meinung?

Noch mehr zum Thema gibt es auch hier:
[su_box title=“Wie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Video Marketing: 4 Tipps zur Content Optimierung
Video Marketing: 4 Tipps, um Probleme zu vermeiden
Video Marketing: 4 Geheimnisse, die Experten selten verraten (Sie sind hier)
[/su_box]
Lesen Sie den englischen Beitrag hier.
Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, wie Sie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren.

1. Wie finanzieren wir das alles?

  • Haben wir das nötige Kleingeld, eine Produktion zu finanzieren?
  • Haben wir alles durchkalkuliert und ggf. noch einen Puffer?
  • Wie können wir Sponsoren von Extern finden und wie können Abgeltungen aussehen?

[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Planen Sie einen Puffer ein: Sie brauchen garantiert alles Geld, das Sie einplanen und stellen bei den ersten Produktionen oft fest, dass es doch noch mehr bedarf… [/su_note]
Doch besonders der letzte Punkt in der Aufzählung oben dürfte für uns alle sehr interessant sein. Ist es möglich als Unternehmen oder Organisation die eigene Marketing Video Produktion selbst zu finanzieren? No problem!
Machen Sie sich aber unbedingt Gedanken darüber, dass es nicht bei einem einzigen Video bleiben sollte (mehr dazu weiter unten!). Es macht daher Sinn auch ohne die dringende Notwendigkeit der Fremdfinanzierung mit Sponsoren zu arbeiten, die Ihre Produktionen auch in Zukunft unterstützen.
Wie kann ein Sponsoring aussehen?
Natürlich kann es sich um eine rein finanzielle Unterstützung handeln. Vielleicht haben Sie UND ihr Sponsor aber auch gleichzeitig einen größeren Vorteil, wenn es um nicht-monetäre Leistungen geht.
Beispiel: Der Sponsor hat im Geschäftsgebäude nachmittags nie alle Konferenzräume belegt, während Sie eine Lösung für die Finanzierung eines geeigneten Raumes für ein beispielsweise ein Video für Ihre Investoren suchen.
Die Lösung liegt auf der Hand und präsentiert sich uns ganz klar als eine Win-Win-Situation.
Die Abgeltung könnte dann darin bestehen, dass Sie Unternehmenslogos Ihres Sponsors in das Video einflechten und so ein wenig Werbung für diesen machen. Oft reicht auch eine Danksagung.
Schriftliche Verträge sind dabei nicht immer nötig. Für unser DMV-Video des Marketing Club Lago (#MCLago) zum Thema DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung), stellte uns ein Mitglied  freundlicherweise einen freien Konferenzraum der Credit Suisse zur Verfügung.
Auch hier mussten wir übrigens einen neuen Termin festlegen, weil wir vor Ort merkten, dass die Kleidung (weiß mit hellgrünen Punkten) sich zu wenig vom Hintergrund abhob.
Alles wurde (glücklicherweise nur) um etwas mehr als eine Woche verschoben und wir wählten ein hellblaues Hemd, dass zum dunkelblauen Logo des DMV (Deutscher Marketing Verband) und unseres Marketing Clubs passt. Gleichzeitig sollte es einen ausreichenden Kontrast zum hellen Hintergrund geben.
What is the secret behind videos gone viral?

2. Wo soll das fertige Video gelaunched werden?

Auch diese Frage stellen wir uns nicht nur, sondern arbeiten mögliche Antworten theoretisch konkret aus, bevor wir irgendetwas in die Praxis umsetzen.

  • Auf welche Video Platform können wir unser Video lancieren? YouTube, Vimeo, andere?
  • Gibt es bereits einen Unternehmenskanal z.B. auf YouTube, im Corporate Design, oder müssen wir diesen anlegen?
  • Schreiben wir noch einen Beitrag zum Video? (Wir: Ja, immer!)
  • Können wir das Video auch im Blog unseres Sponsors einbetten, z.B. wenn eine Verwandtschaft der vermarkteten Produkte oder Dienstleistungen besteht?
  • Haben wir andere Seiten, z.B. auf Facebook, Instagram, Twitter? Dort können wir das Video posten, oder aber teasern und mehr Leser auf unsere Seite holen, die das ganze Video sehen wollen.

[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Eine andere Frage lautet, wie wir das Video launchen wollen. Ist es zum Beispiel ein 10-minütiger Film, lohnt es sich vielleicht, einen Trailer von einer halben Minute zusammenzuschneiden (oder zusammenschneiden zu lassen).
Dieser könnte beispielsweise mit einem Countdown versehen werden, bis das eigentliche Video rauskommt und dementsprechend früher auf allen Seiten und Kanälen verbreitet werden.[/su_note]
Vielleicht gibt es darüber hinaus sogar die Möglichkeit, das Video auf einem lokalen Fernsehsender oder in einem Kino in der Umgebung vor dem Film zu zeigen. Dies hängt natürlich von allen anderen Fragen ab, von unserem Ziel, unserer Zielgruppe etc.
Und nicht zuletzt von unserem Budget, versteht sich.

3. Wie lang darf das Video dauern?

In den ersten 15 Sekunden müssen Sie Ihr Video für die Zuschauer so interessant wie möglich machen. Denn in diesen ersten Augenblicken entscheiden die Zuschauer, ob sie Ihrem Video mehr Zeit schenken oder weiter klicken.
Besser noch: Gehen Sie mit der folgender Mentalität an die Planung Ihres Filmprojekts:
„Die ersten 5 Sekunden des Videos entscheiden über Leben und Tod.“
Wir bei DrKPI brauchen für die Takes des ersten Teils am längsten. Hier lohnt es sich perfektionistisch zu sein.
Der Rest ergibt sich (fast) von selbst: Vermitteln Sie wichtige Informationen? Dann sollte das Video wohl länger sein, packen Sie es aber keinesfalls zu voll, denn das könnte das Video langatmig und uninteressant machen.
Allgemein gilt:
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

So kurz wie möglich, so lang wie nötig.
Denken Sie an die Aufmerksamkeits-Bereitschaft Ihres Zuhörers, der sich ja schon entschieden hat, ein Video anzuschauen, statt einen Text zu lesen…[/su_note]

4. Epilog: Das eigentliche Geheimrezept lautet: Langfristig planen!

Produzieren wir nur ein Marketing Video, muss dieses schon etwas ganz besonderes sein, um einfach so erfolgreich zu sein. Meist wird das Erfolgspotential eines Videos erst durch eine Kampagne deutlich.
Wir fragen uns daher: Ist unser Projekt geeignet, um eine Reihe von Videos im ähnlichen Stil zu produzieren? Haben wir noch mehr Ideen, die wir umsetzen können?
Haben Sie nur eine Idee für eine super Story, die sich um Ihr Unternehmen oder Produkt dreht, merken aber, dass diese nicht ausbaufähig ist? Dass weitere ähnliche Videos sehr viel weniger aussagekräftig werden würden? Dann müssen Sie diese Idee unbedingt überdenken.
Unser Beispielvideo unten zeigt, dass ein Video allein auch einfach schnell veraltet ist – besonders wenn es um aktuelle Themen wie die DSGVO geht.
Das dürfte jedem einleuchtend erscheinen, der weiß, dass jede Minute 400 Stunden Videomaterial auf YouTube hochgeladen werden. Am Tag sind das 576.000 Stunden… diese Menge ist für unsere Gehirne gar nicht mehr erfassbar.
Hier geht es nur um eine einzige Aussage bezüglich EuGH-Urteil und Facebook-Fanpages (lesen Sie hier mehr dazu), die so nicht mehr ganz stimmt.

Das Urteil vom 05.06.2018 machte den Betrieb einer Unternehmens-Fanpage auf Facebook problematisch, wenn nicht illegal, doch jetzt arbeitet auch Facebook an einer DSGVO-konformen Lösung, damit nicht Millionen Seiten gelöscht werden müssen.
Was wir daraus lernen:
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Unser Content muss regelmäßig aktualisiert werden, ein Video allein reicht so gut wie nie aus, um erfolgreich zu sein. Es kommen mit der Zeit tendenziell immer weniger Views dazu.[/su_note]
Auch wenn das Marketing Video ein absoluter Renner war, wird es irgendwann uninteressant werden. Selbst dann, wenn der Content theoretisch auch nach Wochen, Monaten, vielleicht sogar nach Jahren noch aktuell ist.
Machen Sie sich also unbedingt schon vor der ersten Produktion Gedanken darüber, wie es weitergehen soll.
Wir bei DrKPI testen immer schon vorher das Potential einer Produktion darauf, wie es weitergehen kann. Unsere Ideen teilen wir gerne mit unseren Auftraggebern und Kunden, denn es ist unglaublich wichtig den eigenen Content regelmäßig zu aktualisieren.
Vielleicht gewinnen Sie mit ihrer ersten Video Produktion auf einen Schlag eine erfreuliche Menge an Neukunden. Sie haben es geschafft, Ihren Zuschauern unmissverständlich klarzumachen, wie gut Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung, Ihre Idee ist.
Doch bleiben Ihnen diese Kunden treu, wenn Ihre Konkurrenz regelmäßig Videos über die Verbesserungen, neue Entwicklungen und noch mehr Innovationen ins Netz lädt? Wenn alle anderen Ihnen einen großen Schritt voraus sind?
Das wird sicher problematisch…

5. Was ist Ihre Meinung?

  • Würden Sie selbst gerne eine Reihe kleiner Videos machen, haben aber keine Idee oder es hapert an der Umsetzung?
  • Haben Sie bereits Erfahrungen mit Video Marketing? Positive oder negative? Was würden Sie beim nächsten Projekt anders und vielleicht besser machen?
  • Sind Sie interessiert daran ein Video für das eigene Unternehmen, ein Event oder ein passendes Video zu einem Blogbeitrag zu produzieren? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen. Gerne antworten wir Ihnen so schnell wie möglich.
  • Sie haben bereits ein erfolgreiches Marketing Video gemacht? Verlinken Sie es doch in einem Kommentar unten und zeigen uns und unseren Lesern, wie es funktionieren kann.

Wir freuen uns auf Ihre vielseitige Antworten und Beispiele.

Bewegtbild für Lehrlinge ist eine wirksamer Ansatz um Jugendliche anzusprechen.

In Kürze: Nach Teil 1 unserer Reihe zu erfolgreichem Video Marketing folgt Teil 2.
Zuvor besprachen wir hier, warum wir ein Video machen, wen und was wir erreichen wollen. Und was der beste Content für eine gelungene Social Media Marketing Strategie ist.
Nun bekommen Sie weitere besondere Tipps mit Beispielen zur Vorbereitung Ihrer Produktion.
Wir gehen ins Detail, denn auch unsere Erfahrungen als Filmcrew sind durch ein „Trail and Error“ gekennzeichnet. Die Reflexion der Projekte verhilft auch uns regelmäßig, unsere Prozesse zu optimieren. Das Lernen ist nie vorbei und wir sind motiviert!
Dieses Mal erwarten Sie vielseitige Antworten auf diese 4 Fragen (Punkte unten einfach anklicken und Sie erhalten sofort eine Antwort):

  1. 1. Welches Equipment brauchen wir?
  2. 2. Wer ist beteiligt und für was verantwortlich?
  3. 3. Und rechtliche Aspekte?
  4. 4. Wo drehen?
  5. 5. Was ist Ihre Meinung?

Mehr Informationen finden Sie auch hier:
[su_box title=“Wie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Video Marketing: 4 Tipps zur Content Optimierung
Video Marketing: 4 Tipps, um Probleme zu vermeiden (Sie sind hier)
Video Marketing: 4 Geheimnisse, die Experten selten verraten
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Lesen Sie den englischen Beitrag hier.
Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, wie Sie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren.

1. Welches Equipment brauchen wir?

Die Technik

Die Kamera, klar! Doch vergessen Sie nicht, dass auch Licht und Ton eine essentielle Rolle spielen. Denn diese beiden Komponenten werden viel zu oft unterschätzt.
Ein Movie lässt sich heute auch professionell mit der integrierten iPhone-Kamera drehen. Die Bildqualität an sich lässt kaum zu wünschen übrig. Aufnahme outdoor sind bei sonnigen Tagen (beste natürliche Lichtverhältnisse) dann gar kein Problem.
Doch achten Sie unbedingt darauf, hier ein professionelles Mikrofon einzusetzen, denn ohne dieses kann ein Video so gut aussehen wie es will, es wirkt amateurhaft, wenn Sie sich nicht um die Akustik kümmern.
Das Video kann auch im Tonstudio nach-synchronisiert werden. Dies ist oft jedoch noch schwieriger und erfordert noch mehr technisches Know-How und eine erfahrene Stimme hinter dem Aufnahmegerät.
Arbeiten Sie drinnen, reicht das Licht, das durch die Fenster kommt, oft nicht aus und das Bild ist zu dunkel. Auch dann bekommen Sie Aufnahmen, die unprofessionell wirken.
Professionelle Scheinwerfer sind fast immer ein Muss in diesem Fall, denn auch das künstliche Licht in den meisten Räumen reicht dann nicht aus, um Raum sowie Personen und gefilmte Objekte auf eine sinnvolle Weise auszuleuchten.

3 Scheinwerfer brauch es meistens: Diese Standardsituation zeigt Ihnen, wie Sie in Ihrem Video eine professionelle Belichtung schaffen.

3 Scheinwerfer brauch es meistens: Diese Standardsituation zeigt Ihnen, wie Sie in Ihrem Video eine professionelle Belichtung schaffen.


Noch besser werden die Aufnahmen natürlich mit einer Filmkamera oder einem guten Camcorder, wie wir sie bei DrKPI benutzen, z.B. die P2HD-Lösungen von Panasonic.
Beachten Sie hier, dass ein solches Gerät meistens mehr Zubehör erfordert wie das Stativ, das Speichermedium oder je nach dem auch Kompatibilitätslösungen zur Übertragung von Daten.
Zudem erfordert eine Profi-Kamera auch ein gewisses technisches Know-How. Sie wollen schließlich keine verwackelten, zu dunklen oder überbelichteten Aufnahmen, die einfach nicht gut wirken.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Frage eine besondere Gewichtung zukommt, denn hier dreht sich alles um ein Wort und dieses ist „Professionalität“.
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Tip

Scheinwerfer und iPhone sind das Minimum. Auch solch eine Produktion kann erfolgreich sein. Benutzen Sie in diesem Fall aber beispielsweise ein Accessoire zur Stabilisierung Ihres iPhones beim Filmen. Denn verwackelte Bilder wirken einfach unprofessionell.
Konsultieren Sie danach einen Profi, um Ihre Aufnahmen mit diesem zu besprechen und zu sehen, ob daraus ein kleine Marketing Film zusammengeschnitten werden kann.[/su_note]
Hier noch eine kleine Liste, die Ihnen zusätzlich weiterhelfen kann:

  • Equipment-Checkliste schreiben, damit Sie den Überblick behalten.
  • Fahrzeuge und Parkmöglichkeiten?
  • Anschlüsse und Adapter (Kompatibilität im Ausland?)
  • Lagermöglichkeiten für Equipment, um Logistik zu vereinfachen?
  • Special Equipment: Drohnen, Dolly, Schienen für Kamera, etc.?
Mehr als nur der technische Kram

Wenn Sie mit einem Kamerateam zusammenarbeiten, können Sie diese Aufgaben den Profis überlassen. Sie haben mehr Zeit, sich den Kopf über andere Dinge zu zerbrechen, wie z.B.:

  • Welche Requisiten brauche ich?
  • Welche Kleidung sollen die im Video gezeigten Personen tragen?
  • Ist an den Drehtagen für Verpflegung gesorgt?

Für LomMedical (für mehr Infos hier klicken) haben wir beispielsweise die besagte innovative Sicherheitsspritze mit automatischer Retraktion für den einmaligen Gebrauch mit ins Bild genommen.

Natürlich mussten wir darauf achten, dass das Bild nicht überladen ist, sondern zur neutral-fachlichen, informativen Tonalität des Investoren-Videos passt: Auf Blumen und andere Tischdekoration haben deshalb verzichtet. In anderen Projekten wären diese vielleicht gar nicht schlecht.
Das Beispiel oben zeigt übrigens auch, was passieren kann, wenn es vor den Dreharbeiten keine Möglichkeit gibt, eine Lichtprobe vor Ort durchzuführen.
Dieser war schlecht beleuchtet; die Fenster waren am Ende des langen und schmalen Raums, sodass wir auch mit Scheinwerfern leider nicht das Optimum aus dem Bild herausholen…
Lassen Sie sich von Kameramann und Regisseur (visuelle Kompetenz) beraten, welche Kleidung Sie brauchen. Denken Sie dabei unbedingt auch an das Corporate Design, das in die Wahl mit einfließen muss.
Auch über Speisen und Trunk sollten Sie sich Gedanken machen, insbesondere wenn Sie einen langen Drehtag vor sich haben.
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Tip

Wenn Sie Fotos von den Dreharbeiten auf Facebook, Instagram und Co. posten wollen (und das sollten Sie!), oder – noch besser – wenn Sie ein kleines Making-Of von den Dreharbeiten zusammenschneiden wollen,  achten Sie darauf:
Gläser, Flaschen, Teller etc. gehören mit zu den „Requisiten“. Denken Sie über den repräsentativen Charakter dieser Dinge auch ein wenig nach, es lohnt sich meistens.[/su_note]

2. Wer ist beteiligt und wer für was verantwortlich?

Hier können wir uns fragen,

  1. wen wir vor der Kamera einsetzen und
  2. wen wir hinter den Kulissen brauchen.

Influencer, CEO oder ein Mitarbeiter „wie du und ich“? Die falsche Wahl kann das Video ruinieren.
Auch hinter den Kulissen kann es Probleme geben, wenn die Kompetenzfelder nicht klar verteilt sind. Expertise ist in allen Gebieten gefragt. Einen Film selbst zu drehen gestaltet sich daher oft schwierig.

Alle Beteiligten sind am Drehtag anwesend (von L nach R): Peter Johann, CEO von Lumendi Ltd.; Corina Rieflin, zuständig für Investor Relations bei Lumendi; Patrizia Sinistra, Kamera und Schnitt bei DrKPI; Urs E. Gattiker, Produzent und Regisseur von DrKPI.


Beispielsweise kann ein Beauftragter des Unternehmens selbst die organisatorischen Aufgaben eines Produzenten übernehmen, er wird aber nicht zwingend das technische Know-How haben, um Kamera, Licht und Ton richtig einzusetzen.
Es wäre frustrierend, erst während oder nach den Dreharbeiten festzustellen, dass die Aufnahmen einfach nicht gut aussehen. Dann wird vielleicht auch der beauftragte Cutter von Extern sagen, dass das Material einfach nicht verwendbar ist.
Und Sie bleiben auf den Produktionskosten sitzen.
Wir müssen uns also vor den ersten praktischen Schritten Gedanken machen und alle Beteiligten von Anfang an in die Planung miteinbeziehen. Dazu gehören:

  • Schauspieler/innen, Sprecher, Statisten etc. (vor der Kamera), sowie
  • Produzent/in,
  • Regisseur/in,
  • Kamerafrau/mann,
  • Experten für Licht und Ton,
  • evtl. Zuständige für rechtliche Fragen,
  • Finanz-Beauftragte
  • Cutter/in und
  • Marketing-Beauftragte, plus ggf. die externe Werbe-Agentur.

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Tip

Es muss ein aktiver Austausch stattfinden und die Kommunikation muss sowohl intern als auch zu externen Beteiligten funktionieren, damit alle von Beginn an mitdenken. So kann sich ein Cutter schon vor den Dreharbeiten das benötigte Material ansehen (z.B. Logos und CD) und sich Gedanken über die Animation machen.[/su_note]

3. Und rechtliche Aspekte?

Verträge sollten mit allen Beteiligten abgeschlossen werden. Insbesondere bezüglich der Personenrechte müssen Sie Einwilligungen derjenigen Personen, die vor der Kamera zu sehen sind, einholen.
Sollten Sie Ihr Marketing Video im Freien drehen, benötigen Sie eventuell Statisten. Achten Sie darauf, dass Sie keine Personen filmen, die nicht gefilmt werden wollen. Erkundigen Sie sich in diesem Fall auch unbedingt bei der Stadt nach einer Drehgenehmigung, damit es keine Probleme gibt.
Falls Sie eine bestimmte Location bevorzugen, brauchen Sie vielleicht auch eine schriftliche Nutzungserlaubnis für die betreffenden Räumlichkeiten. Achten Sie hier darauf, dass man im Hintergrund nichts zu sehen ist, dass nicht gezeigt werden soll, beispielsweise Markennamen oder Logos.
Dies kann sich natürlich ändern, wenn die Abgeltung dadurch geregelt ist, dass der Raum für den Dreh gesponsert wird.
Zuletzt müssen Sie sich noch um Unfall-, Haftpflicht- und Ausfallversicherungen kümmern.
Erst dann sind Sie rechtlich umfassend abgesichert. Ärgerlich wäre es, wenn Sie das fertige Video nicht veröffentlichen können, weil Sie mit diesem unwillentlich z.B. Personenrechte verletzen…
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tip

Beginnen Sie mit einer Aufzählung aller Verschriftlichungen, die Sie (vielleicht) brauchen werden. Vorerst besser davon ausgehen, dass Sie mehr benötigen, als Sie dann tatsächlich drucken werden.[/su_note]

4. Wo drehen?

Haben Sie eine Idee, die zu Ihrem Video passt, d.h. einen Ort, der eine bestimmte Atmosphäre hat oder Ihre Philosophie sehr gut widerspiegeln kann, testen Sie unbedingt vor dem Dreh die Lichtverhältnisse und die Akustik vor Ort.
Gegebenenfalls müssen Sie dementsprechend entweder Ihr Equipment erweitern (z.B. mehr Scheinwerfer, Windschutz für das Mikrofon, etc.) oder aber die Ortswahl noch einmal überdenken.
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Tip

Achten Sie auch unbedingt auf den Wetterbericht. Planen Sie hier eventuell einen Alternativtermin ein, damit der Dreh nicht wortwörtlich ins Wasser fällt.[/su_note]
Die Veröffentlichung des Videos kann sich um Wochen verzögern, wenn Sie erst dann beginnen einen neuen Termin zu suchen, an dem alle Beteiligten Zeit haben…
Wollen Sie uns auch Ihre Meinung zum Thema weitergeben? Haben diese Tipps geholfen? Hinterlassen Sie unten einen Kommentar. Oder lesen Sie gleich hier Teil 3 (folgt in Kürze) und erhalten Sie mehr Antworten zu wichtigen Fragen bei der Vorbereitung von Ihrem Marketing Video.

5. Was ist Ihre Meinung?

Bei unseren Produktionen ereilen uns oft Aha-Erlebnisse, die wir hier als unsere „Geheimtipps“ mit Ihnen teilen wollen. Wir hoffen, dass auch Sie etwas davon haben und Ihre Prozessabläufe ebenfalls optimieren können.

  • Hatten Sie selbst schon einmal ein solches Aha-Erlebnis? Wir lernen gerne dazu! Verraten Sie uns und unseren Lesern doch ihren persönlichen Tipp.
  • Haben Sie bereits Erfahrungen mit Video Marketing gemacht? Positive oder negative? Was würden Sie beim nächsten Projekt anders und vielleicht besser machen?
  • Sind Sie interessiert daran ein Video für das eigene Unternehmen, ein Event oder ein passendes Video zu einem Blogbeitrag zu produzieren? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen. Gerne antworten wir Ihnen so schnell wie möglich.

In Kürze: In Teil 1 unserer Reihe zum Thema Video Marketing zeigen wir, was es braucht, damit Video Marketing erfolgreich ist.
Hier geht es allein um die Vorarbeit, die Sie leisten müssen.
Wir können mit einigen Geheimtipps behilflich sein…
Lesen Sie weiter und nutzen Sie diese 4 Tipps für das nächste Video.
In den letzten Jahren stieg die Anzahl der täglichen Views auf YouTube auf über 4 Milliarden, denn – das ist uns sicher allen klar – die Menschen mögen es Videos anzuschauen.
So sehen auch 52% der Marketing-Professionals weltweit das Video als den Content-Typ mit der besten ROI an.
Eine gute Vorbereitung ist dabei (fast) alles. Denn unglaublich viel Zeit und Geld geht verloren, wenn Sie während der Produktion oder gar der Post-Produktion feststellen, dass Ihr Projekt wohl doch nicht gut genug durchdacht war…
Deshalb haben wir für Sie eine Checkliste zusammengestellt mit 12 Fragen, die Sie sich unbedingt stellen müssen, bevor Sie sich Hals über Kopf in die Dreharbeiten stürzen.
Die ersten 4 grundlegenden Fragen können Sie unten einfach anklicken und Sie erhalten sofort eine Antwort:

  1. 1. Warum ein Video?
  2. 2. Wer ist unsere Zielgruppe?
  3. 3. Was ist unser Ziel?
  4. 4. Um was geht es?
  5. 5. Was ist Ihre Meinung?

Mehr Informationen finden Sie auch hier:
[su_box title=“Wie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Video Marketing: 4 Tipps zur Content Optimierung (Sie sind hier)
Video Marketing: 4 Tipps, um Probleme zu vermeiden
Video Marketing: 4 Geheimnisse, die Experten selten verraten
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Lesen Sie den englischen Beitrag hier.
Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, wie Sie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren.

1. Warum ein Video?

Wir können ja mal ein Video machen, ist leichter gesagt als getan. Der Grund für das Video, das Warum, ist der erste Schritt, um klar zu formulieren, was wir überhaupt machen möchten.
Wir können uns auch fragen, warum wir gerade dieses Mal ein Video statt z.B. wie immer einen Blogeintrag machen?
Ganz klar, ein Video geht einfach leichter in den Kopf als ein Blogeintrag, der manchmal ganz schön schwere Kost sein kann. Vor allem dann, wenn wir komplizierte Sachverhalte erklären wollen, tun wir dies besser in einem Video statt in einem Text, der vom Leser vielleicht zu viel Konzentration abverlangt.
Aber insbesondere darüber, was wir zeigen wollen, müssen wir uns Gedanken machen.
Ein Video ist ein audiovisuelles Medium, dessen besondere mediale Qualitäten auch als solche genutzt werden wollen.
Ein Beispiel?
Dreht sich unser Marketing Video um eine Liste von Informationen, sind diese vielleicht besser in einem Blogtext aufgehoben, in dem die Leser alles problemlos auch mehrmals nachlesen können.
In einem Video müssten die Zuschauer die betreffende Stelle erst einmal wiederfinden – es gibt keine Unterüberschrift, die beim Durchscrollen leicht wiedergefunden werden kann. Da bietet ein Text vielleicht die bessere Struktur.
Beispielsweise kann dann aber ein spezifischer Punkt im Text, der z.B. einen komplexen Sachverhalt umschreibt, durch ein Erklärvideo begleitet werden. Im Video wird dann nicht nur erklärt, sondern auch anhand eines Beispiels demonstriert, was gemeint ist.
Ist dieses Video von vielleicht 2 Minuten erst einmal in den Beitrag eingebettet, ist dieser auch – man könnte sagen – „getunet“. Für mich als Leserin jedenfalls interessanter, da vielseitiger und leichter zu verdauen.
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Tipp

Ein Marketing Video zu produzieren nur um des Videos Willen, ist nicht ohne Weiteres sinnvoll.
Dagegen ist ein kurzer Video Clip fast immer nutzbar, wenn es einen Blogbeitrag begleiten soll.
Das Video kann eine super Ergänzung zu reinem Text sein.[/su_note]

2. Wer ist meine Zielgruppe?

Produzieren wir für bestehende Kunden, Key-Accounts vielleicht, bestehende Partnerunternehmen oder Mitarbeiter? Oder versuchen wir Neue ins Boot zu holen?
Besteht unsere Zielgruppe aus Schülern und Ausbildungssuchenden, aus möglichen Investoren oder Unternehmen für etwaige Joint Ventures? Oder wollen wir mit unserem Video direkt auf die Endnutzer zukommen?
Kinder? Ärzte? Sportler? Tierliebhaber? Sie wissen, was ich meine.

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Tipp

Hier kann es helfen, sich zu fragen, welche Videos Ihre Zielgruppe gerne ansieht.
Zu beachten ist aber auch, dass die jeweiligen Zuschauer von Ihnen vielleicht ein ganz anderes Video erwarten.[/su_note]
Beispielsweise schauen Schüler privat sicher gerne witzige Vines (7-Sekunden-Videos) von ihren Lieblings-YouTubern an. Doch wollen wir diese für unser Unternehmen rekrutieren, wird die Sache ernster:
Produzieren wir ein witziges Video im Stil eines derartigen viralen Internethits, am besten noch mit Influencer (Achtung: Ironie…), ist eine Schülerin von uns als Arbeitgeber vielleicht eher abgeneigt.
Denn auch sie möchte von ihrem zukünftigen Arbeitgeber ernstgenommen werden. Dieser muss also zeigen, dass er die vielleicht bestehende Unsicherheit der Ausbildungssuchenden hinsichtlich der eigenen Zukunft versteht.
Ergo vermitteln wir doch besser seriös, wie gut unsere Azubis abgesichert sind, wie wir ihnen beim Lernen zur Seite stehen. Und wie wir sie mit unseren besonderen Qualitäten als Arbeitgeber unterstützen können.
Ein Beispiel hierfür (Video unten) ist unsere Produktion mit Hadya Khalil für die Bouygues E&S Intec AG, damals noch Alpiq Intec genannt, in Zürich. Hadya war keine bekannte Influencerin, sondern selbst eine junge Ausbildungssuchende. Sie musste sich einige Steine aus dem Weg räumen, bis sie bei der Alpiq eine Ausbildungsstelle gefunden hat.

Aus der Zielgruppe ergibt sich natürlich auch die Tonalität des Videos. Soll es eher emotional, sachlich oder informativ sein?
Was unser Ziel ist, wozu wir unsere Zielgruppe bewegen möchten, können wir jetzt erst genauer formulieren.

3. Das Ziel konkret werden lassen

Denken wir über unser allgemeines Ziel nach, müssen wir uns erst einmal das fragen:

Soll ein Image-Video produziert werden, um unsere Philosophie an den Mann zu bringen?
Will ich ein Produkt bewerben, um mehr potentielle Käufer darauf aufmerksam zu machen?
Oder ein Unternehmen, um das Recruiting zu verbessern?
Oder wird das Ganze eine Event-Dokumentation, um bei der nächsten Veranstaltung höhere Besucherzahlen zu generieren?

Wir brauchen ein klares Ziel vor Augen, um genauestens planen zu können.
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Es kann dann sehr hilfreich sein, Referenzvideos ähnlicher Projekte zu suchen und anzuschauen.[/su_note]
Auch ein Profi kann zu Rate gezogen werden oder eine bereits bestehende Idee evaluieren bezüglich der technischen Möglichkeiten oder des Marketingpotentials.

4. Um was geht es?

Ganz klar, ein Video über eine Spielzeuglokomotive ist nicht gleich ein Video über ein innovatives medizinisches Gerät wie hier.
Dies muss ebenfalls die Tonalität des Videos bestimmen. Spricht beispielsweise ein CEO über das Produkt eines Start-Up-Unternehmens, soll das ganze authentisch und neutral wirken.
Es geht hier aber auch darum, die Inhalte über die beworbenen Produkte, das Unternehmen oder Dienstleistungen hinaus genau zu definieren.
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Erzählen Sie eine Geschichte. Das gilt sowohl beim Bloggen als auch bei Videos. Emotionaler  Gehalt wird meistens als wertvoller empfunden.[/su_note]
Ein Beispiel ist die Story von Hadya Khalil im Video oben. Oft möchten wir den Zuschauern aber auch Informationen über ein komplexes Thema klar und verständlich erklären.
Es gilt hier, das Skript von vornherein unbedingt gut zu strukturieren, damit später auch der Zuschauer den Überblick behält. Ich garantiere Ihnen, er wird sehr schnell auf ein anderes Video klicken, wenn Sie ihm die kleinste Gelegenheit bieten, die Orientierung zu verlieren…
Wollen Sie uns auch Ihre Meinung zum Thema weitergeben? Haben diese Tipps geholfen? Hinterlassen Sie unten einen Kommentar. Oder lesen Sie gleich hier Teil 2 (folgt in Kürze) und erhalten Sie mehr Antworten zu wichtigen Fragen bei der Vorbereitung von Ihrem Marketing Video.

5. Was ist Ihre Meinung?

  • Was denken Sie, wie viele Minuten verbringen Sie damit, Videos auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop anzusehen?
  • Haben Sie bereits Erfahrungen mit Video Marketing gemacht? Positive oder negative? Was würden Sie beim nächsten Projekt anders und vielleicht besser machen?
  • Sind Sie interessiert daran, ein Video für das eigene Unternehmen, ein Event oder ein passendes Video zu einem Blogbeitrag zu machen? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen. Gerne antworten wir Ihnen so schnell wie möglich.