Verkauf fokussiert auf den Tauschprozess, wobei der Käufer Geld für das Produkt bezahlt.
Marketing beschäftig sich mit den Werten und Bedürfnissen des Käufers welches den Kaufprozess signifikant beeinflusst.
FOKUS: Kundenbedürfnis, Problemlösung, Service

Politische und marketing Kampagnen: Auch ein Touch von Mass Media ist dabei sehr wichtig.

Fast jeden Tag sind wir als Konsumenten, Bürger oder die Angestellte mit irgend einer Kampagne konfrontiert. Diese Kampagne kann z.B. den Fokus auf ein neues Produkt lenken mit Hilfe von Werbung.
Dieser Beitrag ist der erste in einer Serie von Einträgen für das BarCamp am Campaigning Summit Switzerland 2016 zum Thema: Campaigns – Show me the numbers:

1.  Erfolgreiche Kampagnen: Politik und Marketing – Firmen, Parteien und NGOs – Sie sind hier
2.  Abstimmung => Zur Durchsetzung der Ausschaffung krimineller Ausländer (Durchsetzungsinitiative)
3.  Crowdfunding Kampagnen für die todkranke Ilayda Yildiz
4.  Campaigning: Quo Vadis
5. Weiteres Thema

Das Wort Kampagne kann mit Ebene, Feldzug oder flaches Land (Italienisch – campagna) umschrieben werden (siehe Duden). Im heutigen Zeitalter ist eine Kampagne der koordinierte Effort auf ein definiertes Ziel hinzuarbeiten.
[su_custom_gallery source=”media: 5146″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”439px” Title=”Politische Kampagne als Schema im Vergleich” alt=”Politische Kampagne als Schema im Vergleich”]

2016-02-12 Update – Peter Metzinger’s Hinweis = Änderung der obigen Grafik hier

Die obig Grafik zeigt, dass es neben politischen Kampagnen natürlich auch wirtschaftliche gibt. Z.B. eine Kampagne zur Neueinführung eines Produkts. Ein Unternehmen kann auch versuchen, die Marke bei der Zielgruppe noch bekannter zu machen und nachhaltig zu verankern.
Ein NGO (non-governmental organization – Nichtregierungsorganisation) verfolgt z.B. das Ziel mit Hilfe einer Kampagne mehr Spenden für eines der Projekte zu erhalten.
Bevor wir jedoch unsere nächste Kampagne starten, müssen wir verstehen welche Arten es gibt und wie sich diese unterscheiden. Dies wird unten erklärt.

1.  Crowdsourcing oder Crowdfunding Kampagne

Image -
Mit seinem Buch “The Wisdom of Crowds” (2004 – kostenloser Download der PDF Datei) propagierte James Surowiecki die Idee, dass unter bestimmten Bedingungen, die gesammelten Meinungen von vielen Menschen einen bessere Einschätzung der Kriegs-/Marktlage sei, als nur die Meinung von wenigen Experten zu nutzen.
Jeff How hat diesen Ansatz zum Thema Entscheidungs-Prozesse genutzt. Er verwendete dabei das Wort “Crowdsourcing” in einem Wired Artikel (Oktober 2006).
Heute wird das Wort für viele Dinge verwandt. Crowdsourcing kann in einem grossen Projekt genutzt werden. Dabei erledigen Teilnehmer einige wenige Teilschritte. Diese werden dann zusammengefügt. Somit ist die erfolgreiche Fertigstellung eines sehr grossen Projektes eher möglich als wenn einige wenige Personen dies tun müssten.
Andere Methoden sind Crowdfunding. Hier ist die Hoffnung, dass sich ein Projekt dank dem Sammeln vieler kleinerer Beiträge realisieren lässt.
[su_custom_gallery source=”media: 5159″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”591px” Title=”Crowdsourcing: Investition oder Spende – unterschiedliche Kampagne” alt=”Crowdsourcing: Investition oder Spende – unterschiedliche Kampagne”]
Im Zusammenhang mit Kampagnen geht es oft um die Sicherstellung von Kapital for “Social” Enterprises oder aber Spenden. Erstere können Investitionen sein aber auch dazu genutzt werden, um in der Lage zu sein 100 Fleece Jacken herstellen zu können.

2. Politische Kampagne

Eine politische Kampagne (Definition von der Linken – Partei DE) ist zeitlich befristet und wird z.B. bei Wahlen von Parteien genutzt um Wähler zu mobilisieren und für die Themen zu sensibilisieren.
[su_custom_gallery source=”media: 5157″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”479px” Title=”Politische Kampagne, Wahl- und Meinungs-Bildung” alt=”Politische Kampagne, Wahl- und Meinungs-Bildung”]
Die obige Grafik unterscheidet zwischen Kampagnen die während Wahlen stattfinden und solchen zur Beeinflussung von der öffentlichen Meinung.  Lobbying bei Interessenverbänden ist natürlich auch eine Art der Beeinflussung der öffentlichen Meinung.

3. Marketing Kampagne

Eine Marketing Kampagne versucht bestimmte Ziele in einer definierten Zeitperiode zu erreichen.
Zum Beispiel, eine Werbekampagne ist eine meist zeitlich begrenzte Aktion eines Unternehmens, die für Produkte oder Dienstleistungen wirbt. Dabei können verschiedene Wege wie Direkt Mailing, Fernseh-, Print- oder Digital-Werbung zum Zuge kommen.
Auch Marktforschung kann eine Kampagne sein. Hier versucht die Organisation Informationen von seiner Zielgruppe zu einem Thema oder Produkt zu erhalten.
[su_custom_gallery source=”media: 5162″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”568px” Title=”Marketing – Sales- Branding- oder Werbe-Kampagne” alt=”Marketing – Sales- Branding- oder Werbe-Kampagne”]
Bei Marketing wie auch anderen Kampagnen müssen wir die Ziele vor Beginn definieren. Am Ende müssen diese dann gemessen werden. Aber auch ein NGO kann versuchen durch Branding sein Image zu verbessern oder bei einer grösseren Zielgruppe bekannt zu machen.

4. Steuerungsrelevante Kennzahlen

Wie bei allen Kampagnen müssen wir natürlich auch messen, ob sich der Erfolg dann eingestellt hat oder nicht. Dies bedeutet, dass wir vor Beginn definieren wollen was unser Ziel ist.
Beispiele sind hier Dinge wie sich der Verkauf verbessert hat dank Kampagne, die Abstimmung gewonnen wurde oder aber genügend Spenden eingegangen sind.
In den folgen Einträgen im Blog wird diese Thematik weiter verfolgt.

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5. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Welche Art der Kampagne vnutzen Sie erfolgreich für eine Stiftung, Firma oder NGO im Marketing oder Crowdsourcing?
–  Welche politischen Kampagnen sind ihnen positiv oder negativ aufgefallen?
–  Welche Lobbying Kampagnen gingen ihnen 2014 bis 2015 auf die Nerven?
–  Was wird für Sie in 2016 in Sachen Kampagnen die Nr. 1 Herausforderung sein?

Das Interesse an diesen Rankings ist immer gross.
Auch dieses Jahr war ich und das Team Anfangs Dezember wieder damit beschäftigt um die 2015 Rankings der Beauty, Mode, Fashion und Lifestyle Blogs zusammen stellen zu können.

1. Methodik

Den Anfang machen wir hier mit der Schweiz. Zuerst Information die euch hilft die Daten zu interpretieren.
[su_box title=”DrKPI BlogRank:  Was die Zahlen bedeuten – FAQs” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]1.1  “Was bedeuten die Kennzahlen unter ‘Kategorie und Land”?
Kategorie und Land, heisst im Vergleich zu allen Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs in der Schweiz.
1.2  “Was heisst es wenn mein Blog 60 Punkte erhält in ‘Kategorie und Land’?
In diesem Falle beinhaltet die Kategorie die Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs aus der Schweiz.
Alle Zahlen wurden normalisiert (statistisches Verfahren) und dann bekam der beste Blog 100 Punkte, der Mean / Durchschnitt ist 50 Punkte.
60 Punkte heisst dieser Blog ist um Einiges besser als der Mittelwert der Lifestyle Blogs in der Schweiz (Mittelwert = 50) (mehr Infos).
1.3 “Was heisst wenn mein Blog 53 Punkte unter ‘Alle Blogs’ erhält?”
Diese Zahl heisst der LifeStyle Blog hat im Vergleich zu allen aktiven Blogs  (d.h. solche welche in den letzten 90 Tagen einen neuen Eintrag publizierten) in unserer Datenbank 53 Punkte erhalten. Er ist deshalb besser als der Durchschnitt.
Aber aufgepasst. Diese Kennzahl basiert auf tausenden von Blogs zum Thema Finanzen, Marketing oder Alternative Energien. Hier finden wir auch den Firmenblog, den Travel Blogger, oder die gewählte Nationalrätin, Regierungsrätin mit ihrem Blog, usw.
DrKPI BlogRank – Wer ist die Nummer 1 – mehr Ranglisten und der FAQ zum DrKPI BlogRank
[/su_box]

DrKPIBlogRank: Die Blog Hitparade 2013,2014, 2015, 2016…

2. Die Rangliste

Unten haben wir die Rangliste abgebildet.
[su_custom_gallery source=”media: 4256″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”306px” Title=”harmonie-pur, roseklarapeaches.com, audreysbeatysecretcs, italiannights, hey pretty, missispf koschka, fashion-mistriess to Swiss Style blogs” alt=”harmonie-pur, roseklarapeaches.com, audreysbeatysecretcs, italiannights, hey pretty, missispf koschka, fashion-mistriess to Swiss Style blogs”]

Die DrKPI BlogRank Rangliste für Style Blogger der Schweiz im Detail.

3. Was die besten Blogs besser machen

Der DrKPI BlogRank gibt einem auch die Möglichkeit seinen Blog zu verbessern. Am Einfachsten bewerkstelligen wir dies, indem wir uns die besten Blogs ein wenig genauer anschauen (sie Rangliste oben).
Für euch haben wir hier 3 wichtigsten Unterschiede zwischen den Top platzierten LifeStyle Blogs und den weiteren zusammengestellt. Diese Angaben basieren auf den Daten und sind wie immer ohne Gewähr.
[su_box title=”DrKPI BlogRank:  Was haben die besten Schweizer Lifestyle Blogs gemeinsam?” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]3.1  Sehr interessante Überschriften
Oft mit kaum mehr als 8 Wörtern, schaffen es die Top Blogger das Interesse der Leser zu wecken.
Lesenswert: Wanda Ms Pf – aussagekräftige Überschriften (ich wünsche mir monatliche Beiträge… da mit die Überschriften immer neugierig machen = interessant).
3.2  Schönes Bildmaterial – weder zu viel noch zu wenig
Zur Illustration der Ideen im Blogeintrag verwenden die besten Blogs nicht nur gute Fotos, welche den Blogger ins beste Licht rücken. Vielmehr werden auch Fotos zum Thema eingebaut, welche die Dinge helfen noch besser zu illustrieren oder zu erklären.
Lesenswert – Audrey’s Beauty Secrets Fotos = zusätzliche Informationen zum Thema
3. 3  Resonanz von Lesern
Kommentare von Lesern zeigen an, dass die Bloggerin bei den Lesern ankommt.
Lesenswert – Stephane Zwicky Le Blog de Big Beauty – viele Kommentare
[/su_box]

4.  Zwei Fragen an die LifeStyle Bloggerin

Es gibt sehr viele Blogs auf diesem Gebiete die mir natürlich ganz persönlich sehr gut gefallen.
ANKLICKEN - Lisa Leyla Yerabakan - bloggt mit Erfolg seit Januar 2015
Doch wie fängt man an zu bloggen?
Was bringt einem dazu alle paar Tage oder Wochen einen Blogeintrag zu schreiben?
Fragen und Fragen.
Wie das so alles vor sich geht wollte ich von der Lifestyle Bloggerin Lisa Yerebakan etwas genauer wissen.

4.1 Frau  Yerebakan, Sie haben vor gut 1 Jahr den Blog Leylas Bazaar ins Leben gerufen. Wieso ein Lifestyle Blog? Ist dies ein Hobby oder auch Teil des Berufes / Karriereplanes?

Das ganze hat damit angefangen, dass ich ein Jahr Pause von der Uni gemacht habe. Ich hatte genug von all dem Druck und der Monotonität und war auf eine gewisse Weise unerfüllt. Plötzlich hatte ich Zeit darüber nachzudenken, wer ich bin und vor Allem, was mir Spass macht. Dabei haben mir vor Allem meine Reisen ins Ausland geholfen. Ich habe so viele, unterschiedliche Menschen kennen gelernt, die mich schliesslich dazu inspiriert haben mein eigenes Ding durchzuziehen.
Ich war schon immer ein ästethischer Mensch,  eine schöne Umgebung ist mir sehr wichtig. Ob nun das Müsli zum Frühstück, Fotos oder die Kleidung die ich trage, alles muss ansehnlich sein. Dafür nehme ich mir auch gerne die Zeit. Meine Mutter meint manchmal, ich sei verrückt, mein Frühstück zu dekorieren, das sieht ja sowieso keiner… Durch den Blog, kann ich diese Seite noch intensiver ausleben und natürlich, mit Anderen teilen.
Ich hoffe sehr, dass ich eines Tages einen genauso kreativen Beruf tätigen kann, wie ich es heute tue, mit dem Unterschied, dafür bezahlt zu werden (Zwinker).

4.2  Was empfehlen Sie einem Luxury Brand oder Fashion Label wie man Blogger Relations effektiv managed?

Ich denke die Korrelation zwischen Der Firmenmarke und der Eigenmarke des Bloggers ist hier entscheidend.

–  Wen will ich ansprechen, was für ein Produkt biete ich an?
–  Wer verkörpert meine ideale Zielgruppe?

Vor Allem im Bereich Luxury sollte man seine Social Influencer sehr gezielt wählen, da das Produkt primär durch die Marke an Wert schöpft. Jedoch denke ich, dass es mittlerweile genügend Social Influencer gibt, die qualitativ hochwertig arbeiten.
Wichtig finde ich auch, dass die Kooperation nicht gekünstelt wirkt.
Ich sehe beispielsweise immer öfter, wie 17 Jährige Mode -Blogger in Luxushotels eingeladen werden. Dort werden die Mode-Blogger nach Strich und Faden verwöhnt. Davon berichten sie dann über Snapchat mit kaum relevanten und oftmals qualitativ schlechten Videos.
Wen genau wollen diese Luxus Hotels nun damit ansprechen?
Sprich, die Firma sollte sich gut überlegen, mit wem sie kooperieren, und ob eine solche Kooperation hinsichtlich des Produkts wirklich Sinn macht. Auch denke ich, dass wenn man sich für Social Influencer entscheidet, man innerhalb der Kooperation diesem/dieser Freiheiten lässt. Schliesslich macht dies ja den Blog aus, seine Persönlichkeit.

Liebe Frau Yerabakan (Leylas Bazaar) Danke für dieses Gespräch.

5. Schlussfolgerung

Dieser Blogeintrag präsentiert die Resultate des DrKPI BlogRank der besten Schweizer LifeStyle Blogs. Neben Tipps und Fakten zeigt er 3 Dinge sehr schön auf (siehe Textbox unten).
[su_box title=”Schweizer LifeStyle Blogger” box_color=”#86bac5″ title_color=”#ffffff” radius=”5″ width=”px 700″ ]5.1  Blogger verstehen ihr Geschäft.
Die Beiträge sind interessant, gut aufgebaut und nutzen Bildmaterial effizient zur Kommunikation der Ideen.
5.2 Resonanz bei Lesern ist vorhanden
Obwohl wir im Zeitalter des Social Web alle vom Dialog sprechen ist es schwierig Leserkommentare zu bekommen. Das gilt auch für die Top Schweizer LifeStyle Blogs.
Lesenswert: Firmenblogs: Leserkommentare? Brauchen wir nicht!?
5.3 Social Sharing der Inhalte ist gering
Inhalte werden in der D-A-CH Region prinzipiell weniger in Social Networks geteilt als z.B. in den USA oder Grossbritannien.
Dies ist auch bei den Lifestyle Bloggern der Fall.
Natürlich, wenn es eine Uhr, Parfum oder teures Kleidungsstück zu gewinnen gibt: Fragt sich nur ob diejenigen die es Sharen überhaupt Geld haben umd dieses Luxusprodukt zu kaufen, hier sind die Daten – ein Beispiel von Jorge S. B. Guerreiro.
PS. Die Inhalte der LifeStyle Blogs in Schweden werden öfters geteilt als anderswo in Europa (siehe Image unten).[/su_box]
[su_custom_gallery source=”media: 4247″ limit=”7″ link=”image” target=”blank” class=”alignleft” width=”780px” margin=”2px” height=”490px” Title=”DrKPI BlogRank – Top Schweizer LifeStyle Blogger – Social Sharing der Inhalte – Europa” alt=”DrKPI BlogRank – Top Schweizer LifeStyle Blogger – Social Sharing der Inhalte – Europa”]

Mehr Grafiken wie oben zum Thema

6. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Welchen Life Style Blog lesen sie regelmässig?
–  Welche Tipps haben Sie für LifeStyle Bloggers?

–  Haben sie eine Frage an Leila Yerabakan, z.B. zum Thema Social Influencer für Luxury Brands, Blogger Relations?

7. Schnelle Hilfe

ANKLICKEN - der DrKPI Blog Health Check
Der wöchentliche DrKPI CEO Report zeigt auf, wie der Blog verbessert werden kann.
Dieser liefer jeden Mittwoch früh die steuerungsrelevanten Kennzahlen frei Haus.
Nicht genug, neben Kennzahlen hat er das Wichtigste. Konkrete Vorschläge wie und wo man sich verbessert, wie z.B.:

  1. Content Strategie
  2. Schlagzeilen Index
  3. Schreibstil Index
  4. Markenimage und Markenwirkung
  5. Erster Eindruck Index
  6. Wissenstransfer Index
  7. Resonanz und Reichweite
  8. Konversation Index
  9. Social Sharing Index

Ebenfalls gibt es Daten in Sachen Usability, Blogger Einfluss, usw.

Um was geht es?

Kampagne:     #SagesderSchweiz

Dauer:              2 Monate
Anzahl:            480 Inserate in verschiedenen Print Medien
Kosten:            Direkt und indirekt, ca. CHF 1 – 3 Millionen
Kunde:             Verband Schweizer Medien

Agentur:          Leo Burnett: Johannes Dörig, David Hugentobler, Ilija Gautschi, Vanessa Mermoud, Bastian Otter (Kreation), Pablo Schencke (CD), Johannes Raggio (ECD), Isabelle Meier, Tobias Schoen, Nadine Stüssi (Beratung),

Social:            SMLY Zürich …  heute Shortcuts – The Future Agency siehe Kommentar 
Media             ContentFry (Social Aggregator) von SMLY und Gladly.it (Monitoring)

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr Social Media funktioniert nicht wie Print!

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
       Social Media funktioniert nicht wie Print!      Siehe auch Migros – Migipedia.

Was wir aus dieser Kampagne lernen können

1. Nur weil ich als Fussball Experte bei der ARD oder SRF arbeite, bin ich noch lange nicht ein guter Volleyball Coach  

2. Hashtag: Ein #hashtag der durchgehend von allen Nutzern angewendet wird ist besser als mehrere Varianten.
Auf der Webseite heisst es: #SagesDerSchweiz
Anderswo wird auch #SagesderSchweiz genutzt

Besser wäre #SagEsDerSchweiz  überall zu verwenden. Es ist einfacher zu erkennen beim Überfliegen von Tweets oder Facebook Updates Online.

Die Slides unten zeigen Ihnen im Detail, wie ein Audit helfen kann die Effektivität und Resonanz einer Werbekampagne zu messen und zu verbessern. Schauen Sie rein, es lohnt sich (8 Slides)
[slideshare id=40547018&doc=2014-11-sag-es-der-schweiz-medien-kampagne-ein-flop-141021095854-conversion-gate01]

Download PDF Datei (335KB) #SageEsDerSchweiz: 2 Erfahrungswerte die das Problem illustrieren

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

3. Wo ist der Erfolg?

Man wünscht sich Erfolg. Doch tritt dieser ein oder bleibt er nur ein Phantom? Das ist die Frage die es zu beantworten gilt.
Letzte Woche haben wir dies für die Bayer AG aufgezeigt. Dabei war der Fokus auf die  Verbindung zwischen Marketing-Aktivitäten, wie Social Media und der Anzahl abgeschlossener Ausbildungsverträge.
In diesem Beitrag geht es um die Kampagne des Vereins Schweizer Medien, dessen Presseagentur schreibt:

Die Kampagne will Dialog erzeugen. Dies über Zeitungsinserate, obwohl für Zweiweg-Kommunikation der Online-Kanal geradezu prädestiniert wäre. Wie genau muss man sich einen Dialog über Inserate vorstellen?
Die Botschaft wird über Print vermittelt, die Zweiweg-Kommunikation erfolgt online. Print und Online gehen Hand in Hand, so muss es sein. Die Werbung erfolgt über Print, die Interaktion über Online. Die beiden Medien ergänzen sich ideal. Wir zeigen, dass es
beides braucht.” Siehe hier auf Seite 34.

Hohe Ziele wurden gesetzt.       Aber werden diese erreicht?

Hohe Ziele wurden gesetzt.
    Aber wurden diese bis anhin wirklich erreicht mit dieser Kampagne?


Die Presse Mitteilung vom 5. Oktober kam mit der Überschrift:

Verband Schweizer Medien “Print und Online gehen Hand in Hand, so
muss es sein”

Anhand der in der Präsentation oben aufgezeigten Daten ist klar ersichtlich, dass Print und Online wohl Hand in Hand gehen können, dies aber bei der vorliegenden Kampagne nicht zu funktionieren scheint.

Fakt: die Facebook Seite und Google Search demonstrieren.... es geht nicht Hand in Hand.... wie geplant !

Fakt: die Facebook Seite und Google Search demonstrieren…. es geht nicht Hand in Hand zwischen der Print Kampagne und dem Social Web…. wie geplant !

Vielleicht wurden hier einige Millionen verpufft? Was denken Sie, hat die Kampagne die gewünschten Resultate gebracht?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare, Beispiele von erfolgreichen Kampagnen und Fragen.

Hat Sie dieser Blogeintrag interessiert? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Wenn es schief geht, dann kann dies ein Haufen Geld kosten....

Es klappt nicht nach Plan.

Das Wichtigste in Kürze – Dislosure ist wichtig!
1. Brauchen Blogger einen Verhaltenskodex?
2.
Brauchen Zeitungen oder Firmen eine Offenlegungspolitik?

Hilft ein Offenlegungsgrundsatz dem Corporate Blogger? Wird die Transparenz, Compliance und Ethik verbessert?

Click on Image - view inside - DOI 10.1007/978-1-4614-3603-4 Gattiker, Urs E. Social Media Audit: Measure for Impact. New York: Springer. Die Fragen oben gilt es zu beantworten. Haben Sie eine spontane Antwort?
Wie hat Ihr Unternehmen diese Problematik gelöst (z.B. Kundengeschenke? Was geht, was nicht?).
Gleich einen Kommentar unten schreiben bitte. Was immer Ihre Antwort sein mag…. Bei diesem Thema ist eine rege Diskussion vorprogrammiert.
Kürzlich fand eine Diskussion zu diesem Thema am BarCamp Schweiz in Zürich statt. Dabei war auch Ethik ein Thema – Sollen Blogger an PR-Events (Adrienne / Kevin).
Dies motivierte diesen Beitrag zu schreiben. In einer Rezension des obigen Events las ich unter anderem:

“Ich verwies auf die ausgebliebenen Blogbeiträge zur Search.ch-App und äusserte den Verdacht, dass man mit Donuts und Bier jeden Beissreflex killen kann. Schwer tat ich mich ausserdem mit dem Alibi-Hashtag des Klassentreffens, der ein spontanes Treffen der Social Media-Szene suggerierte. Und die Kommunikation des Anlasses nach aussen liess jegliche Mindeststandards an Transparenz missen. Offen blieb zum Beispiel, wer in die Organisation involviert war.” Von Adrienne Fichter auf: http://www.nzz.ch/mehr/digital/barcampch-adrienne-fichter-kevin-kyburz-blogger-manifest-nzz-1.18369352 

Interessant ist, dass Adrienne Fichter (NZZ-Community Redaktorin) Anfangs dieses Jahres noch als Corporate Content Blogger gearbeitet hat.  Diese Thematik hat Adrienne Fichter auch schon auf ihrem privaten Blog aufgenommen: PR – Ethik – Blogger.

Ist ein Beissreflex notwendig?

Obwohl unsere Meinungen nicht allzu unterschiedlich sind, gibt es doch einige interessante Differenzen zu Adrienne Fichter. Als Einstieg, Blogger wie auch Journalisten besuchen Pressekonferenzen. Wir wissen, dass Journalisten sich das Recht vorbehalten, über einen Event zu schreiben oder eben nicht.
Das gleiche Recht hat auch ein Blogger.  Beide entscheiden primär anhand des Informationsgehaltes einer Pressekonferenz, Reise oder Nachricht, ob es sich überhaupt lohnt was zu schreiben oder nicht. Vielleicht schreibe ich über eine neue App von Search.ch oder aber den Update bei der Swisscom iO App.
Die Entscheidung ist nicht immer einfach. Ist das Thema interessant für das Ziepublikum? Wenn ja, gibt die Pressekonferenz oder der Press Release genügend Material für einen gut recherchierten Beitrag? Sicherlich kaum. Doch kann der Informationsgehalt verbessert werden indem man Informationen von weiteren Studien einfliessen lässt?
Hilft vielleicht ein Gespräch mit Entwicklern der App interessante Details zu bekommen. Für Journalisten ist vielleicht noch das “okay” von der verantwortlichen Redaktionsperson notwendig. Dieses okay entscheidet, ob der Inhalt überhaupt eine Chance hat veröffentlicht zu werden.
Das persönliche Image ist auch immer eng verbunden mit demjenigen des Unternehmens.  Wer die Position des Unternehmens in einem Kommentar im Netz genauer erläutert (z.B. Walter Schärer – Danke für Ihr Interesse an unser neuen App ) weiss, dass man die  Auswirkungen auf die Firmen-Reputation im Auge behalten muss. Dies umso mehr, wenn der Kommentar dann noch zu einem detaillierten Blogeintrag auf dem privaten Blog verweist  (ein tolles Beispiel – im positiven Sinne – liefert Walter Schärer).
Fazit: Journalisten wie Blogger besuchen Pressekonferenzen. Ob man dann darüber schreibt hängt vom Thema, Inhalt, usw ab. Die meisten Journalisten nennen dies  redaktionelle Freiheit – siehe The Guardian.

Weder ein paar Gläser Bier noch ein Apéro Häppchen machen den Unterschied. Alleine der Informationsgehalt für unsere Leser ist was hier zählt.

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Der erste von 3 Blogeinträgen zum fünften Barcamp Bodensee.

Barcamp Bodensee #bcbs14 war ein voller Erfolg: das Programm.
Inspiration:  Wie immer waren die TeilnehmerInnen grossartig.
Lernen: Viel zum Lernen…
Fun:  Auch das wurde dieses Jahr abgedeckt.

3 Fragen – 3 Antworten

1. Wie gut war das Barcamp Bodensee?
2. Welche Sessions waren sehr gut?
3. Sind nicht alle Barcamps ähnlich?

Unser Kurzbericht (Nr 1 von 3) gibt Ihnen einen Überblick.

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1. Wie war das Barcamp Bodensee? Einfach toll !

Leider konnte ich ausch familiären Gründen am Samstag nicht am Barcamp Bodensee teilnehmen. Am Sonntag war es dann doch soweit für mich. Morgens um 6 Uhr in den Zug von Zürich nach Romanshorn. Danach auf die Fähre nach Friedrichshafen. Auf dem Boot hat mich dann der Chefblogger – Eric Mächler gefunden.  Er wusste genau wo ich sein würde.
Eric und ich hatten eine lustige Uberfahrt und uns während des Tages mehrmals ausgetauscht.
Wir sind dann auch wieder zusammen zurückgereist. Am Sonntag Abend hatten wir dann das Vergnügen zu erfahren, was #bigfail #DB bei der Bahn heisst. Nichts klappte. Der Zug kam schon einmal sechs Minuten verspätet bei uns in Friederichshafen Manzell an.
Leider wurde uns dann nach Einstieg in den Zug mitgeteilt, dass wir jetzt noch auf einen entgegen-kommenden Zug warten mussten, bevor es weitergehen würde.
Kaum in Friederichshafen angekommen – mit viel Verspätung –  gingen die Probleme weiter. Das An- und Abkoppeln der Zugkomponenten gelang nicht auf Anhieb.
Dies führte zu einer fast 14 Minuten Verspätung bis wir am Endbahnhof Station Friedrichshafen – Hafen eintraffen. Natürlich war zu diesem Zeitpunkt auch die  Fähre, welche jede Stunde nach Romanshorn fährt, schon lange weg.
Wir nahmen es jedoch mit Humor. Die Promenande lud zum Spazieren im Sonnenschein ein. Natürlich haben wir es auch noch geschafft was zu essen… bevor wir dann 60 Minuten später die nächste Fähre nahmen.
An- und Abreise waren okay, ausser der DB. Dank gebührt dem Organisator Oliver Gassner – der mit seinem Team von Freiwilligen das fast unmögliche schaffte: Ein Barcamp ohne Pannen.
Beim Barcamp Bodensee sind mir drei wichtige Dinge aufgefallen:

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