Beiträge

#CSCH19 Barcamp Elodie Caucigh mit Aurelie Litynski im Gespräch.

Hier geht es um

  1. Digitales Zeitalter: Warum Konferenzen wichtig sind!
  2. KPIs: Es hapert mit dem Campaigning 3.0

Dieser Beitrag gehört zu unserer Serie der Themen Big Data, Crossmedia, Crowdsourcing sowie Konferenzberichten.

Konferenz im digitalen Zeitalter

Heute ist das Streamen von Musik wie auch Vorträgen gang und gäbe. Also kann man sich doch fragen, warum eine Konferenz, wie das #CSCH19 nötig sein soll…

Das #CSCH19 versprach auch dieses Jahr sehr nahrhafte Kost.

Es zeigte sich wieder, dass die Moderation teils sehr gut war und sogar Höhenflüge machte, aber manchmal eben auch zu wünschen übrig ließ. Sie verstand es leider nicht, dem Ganzen die notwendige Struktur zu bieten. Gute Moderatoren, die anstatt sich selbst die Vortragenden ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellen, schaffen es fast immer, mit fachspezifischen Fragen die „gold nuggets“ herauszusieben. Ebenfalls gelingt es ihnen, mit ihren Fragen unterschiedliche Nuancen auszuloten. Das gelang Klapproth auch dieses Jahr bei weitem nicht.

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Lucero Oyarzun war unsere erste Referentin. Sie wies darauf hin, dass Millennials es nicht lieben, wenn man ihnen vorschreibt, was zu tun sei. Als Beispiel gab es eine Checkliste.

Interessanterweise gab die Referentin eine Checkliste mit ca. 11 Punkten zum Besten, die zeigten, wie man Millennials am Besten erreichen könnte. Doch wenn Millennials solche Vorlagen nicht lieben, wieso denkt Lucero dann, dass Millennials ihrer Checkliste folgen würden?

Auch ob Social Media hier langfristig effektiv ist, kann mit KPIs nicht untermauert werden. Sogenannte „erwünschte Resultate“ sind oft nur ein Sturm im Wasserglas. Weder ändern Wähler aufgrund dessen ihre Meinung oder Stimme, noch kaufen Konsumenten deshalb ein Produkt dank einer Social Media Kampagne.

Zur Illustration: Es ist beispielsweise unbestritten, dass Russland sich über Facebook in die US Präsidentschaftswahlen eingemischt hat und dadurch viele Stimmberechtigte erreichen konnte. Leider weiß aber niemand, inwiefern diese Einmischungsversuche das Wählerverhalten tatsächlich beeinflusst hat (siehe auch Roger McNamee, Zucked, waking up to the Facebook catastrophe).

Das heisst ob die Crowd oder Crowdsourcing mit Social Media wirklich Abstimmungsresultate beeinflusst muss noch überprüft werden, Studien gibt es bis jetzt keine… oder kennt Ihr eine?

Bei Harnaam Kaur war es so, dass ich nur vom oberen Stock aus zuhörte, mich ansonsten aber darauf konzentrierte, Emails zu beantworten. Dies sollte man als Konferenzteilnehmer natürlich nicht tun, doch das interessante Thema passte irgendwie nicht zum Fokus von #CSCH19: Campaigning.

#CSCH19 - Twitter @SoniaGuez @DrKPIcom @InfoSecHarnaam Kaur mit einer persönlichen Story - doch inwiefern ist dies relevant für einen Kongress zum Thema Campaigning und Marketing?
#CSCH19 – Twitter @SoniaGuez @DrKPIcom @InfoSecHarnaam Kaur mit einer persönlichen Story – doch inwiefern ist dies relevant für einen Kongress zum Thema Campaigning und Marketing?

Goldstückchen wie Sand am Meer

Nach den beiden ersten Vorträgen wurden die Beiträge für mich dann jedoch sehr relevant. Zum Beispiel fand ich die Barcamps (hier einfach Beiträge von Teilnehmern die sich freiwillig vorher mit deren Themen bewarben) äußerst informativ.

Der Barcamp Beitrag von Nicole M. Pfeffer war natürlich wieder Klasse (siehe Foto unten). Aber nach ihrem tollen Vortrag in 2018 am #CSCH18 hatte ich nichts anderes erwartet :-)

#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 #Barcamp: Nicole M. Pfeffer erklärt Kreativ oder tot - Darf es eine Portion Unternehmenszukunft sein?
#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 #Barcamp: Nicole M. Pfeffer erklärt Kreativ oder tot – Darf es eine Portion Unternehmenszukunft sein?

Aurelie Litynski folgte mit dem Thema Happiness. Zwar war vielleicht nicht alles neu, doch wie Aurelie uns dabei half, die wichtigsten Säulen herauszuarbeiten, war sehr interessant. Merci!

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#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 Barcamp: Aurelia Litynski zum Thema From happiness at work to performance - 2
#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 Barcamp: Aurelia Litynski zum Thema From happiness at work to performance

Pausen sind ideal zum Netzwerken

Auch war ich wie immer über die Pausen erfreut. Diese waren lang genug, um einem die Möglichkeit zu bieten, sich mit anderen Teilnehmern austauschen zu können.

#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019: Auch die Events Mgmt. Crew geniesst Stehlunch.
#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019: Auch die Events Mgmt. Crew genießt Stehlunch.

Zwischendurch hatten Elodie Caucigh und ich viel Zeit, um uns beim Mittagessen – Stehlunch (wir saßen auf einer Couch) – zu unterhalten, bei den Vorbereitungen für ihren Vortrag war ich auch dabei.

#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 Barcamp: Vorbereitung von Elodie Caucigh Thema - Campaigning kostet Nerven. Wei behalte ich einen kühlen Kopf und Fokus von der Idee/Briefing bis zum Launch.
#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 Barcamp: Vorbereitung von Elodie Caucigh Thema – Campaigning kostet Nerven. Wie behalte ich einen kühlen Kopf und Fokus von der Idee bis zum Launch?

Interessante Gäste

Sophie Hundertmark und Christoph Süess hatten die schwierige Aufgabe, uns nach dem Mittagessen mit ihrem Vortrag zu ihrem Chatbot wach zu halten. Das schafften die beiden ohne Probleme :-)

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Und Steffen Konrath gab uns einen Einblick, inwieweit Daten analysiert werden können um Kampagnen effektiver zu gestalten.

Interessant was Steffen vortrug, doch leider war nicht genug Zeit um in die technischen Details einzutauchen in Sachen Big Data.

Das letzte Wissen, das ich mitnahm an diesem Tage, war die Barcamp-Session von Elodie Caucigh. Thema war: Wie behalte ich Ruhe und Fokus wenn unter Druck. Dabei gab es noch 2 Tipps mit Atem- und Balance-Übungen, welche helfen, die Konzentration wiederzufinden, wenn es im Kopf surrt… :-) Habe ich gestern Abend umgesetzt, funktioniert für mich bestens. Danke Elodie!

Danach verließ ich den Kongress – um mich noch zu einem Meeting zu begeben.

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Konferenzen gibt es viele, manche sind sehr gut und andere ein wenig besser. Ich war froh, am #CSCH19 teilgenommen zu haben.  Interessant war auch, das Crossmedia dieses Jahr eigentlich kein Thema war. Doch das nutzen von Radio, Social Media, Webinhalten, wie auch der Klimastreit der Jungen in vielen Städten kann helfen Zielvorgaben zu erreichen. 

Die Veranstaltung zeigte, dass wir im Bereich Campaigning, digitalem Marketing und Social Media einiges tun, doch die steuerungsrelevanten KPIs sind immer noch selten im Zentrum der Diskussion.

Stattdessen geht es oft um Meinungen, Gefühle und persönliche Erfahrungen. Solche lassen selten eine Generalisierung und Rückschlüsse über z.B. Bürger oder Kundengruppen zu und die Kennzahlen sind nicht aufschlussreich (z.B. Pageviews, Zuschauer, usw.) wenn es um Verkäufe oder Profit geht.

Was ist Ihre Meinung?

  • Welchen Congress oder welche Konferenz haben Sie zuletzt besucht?
  • Was machen Konferenzen für Sie wertvoll?
  • Wie überzeugen Sie den Chef oder Chefin dazu, Sie für eine Tagesveranstaltung anzumelden?
  • Waren Sie am #CSCH19? Was war Ihr Eindruck?

Erzählen Sie uns gerne von Ihren Erfahrungen in einem Kommentar. Wir freuen uns immer über Ihr Feedback!

♥ Bitte teilen Sie die News zum Campaigning Summit Switzerland 2019 mit diesem URL auf den Social Networks wie LinkedIn, Snapchat, Twitter, usw.: https://blog.drkpi.de/de?p=10339 Vielen Dank ! ♥

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10 best free tools for monitoring social media smartly

In Kürze: Die #helpilayda Campaign hat mehr als €600’000 an Spenden gesammelt.
Hier präsentieren wir die von uns für die Kampagne genutzten Social Media Monitoring Tools.
Zu jedem Tool gibt es einige Kommentare und einen Screenshot.
Ebenfalls präsentieren wir 2 Checklisten die uns halfen das Monitoring besser und einfacher zu bewerkstelligen. 

Menschen sind bereit Geld zu spenden.  Doch wie z.B. die isländische Sängerin Björk erfahren musste, es ist nicht einfach jedes gemeinnützige Projekt dank Crowdfunding zu realisieren.
In unserem Falle wollten wir mit Hilfe einer Crowdfunding Kampagne Mittel sammeln, um einem todkranken Mädchen die lebensrettende Therapie in den USA zu ermöglichen.
Dieser Eintrag ist Teil unserer Serie zu Big Data und Crowdsourcing.
Hier ist die Checkliste welche wir nutzten, um etwelche Fehler in Sachen Monitoring während der Kampagne zu vermeiden.
[su_box title=“Tabelle 1. Richtiges Planen für das erfolgreiche Monitoring: 5 wichtige Schritte“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1. Plan – was wollen wir erreichen?
Plan war €1Mio zu sammeln. Danke hohem Ziel haben wir uns noch mehr angestrengt. Wir sind fast angekommen, aber es gibt noch Einiges zu tun.
2. Wie sollten wir Social Networks nutzen?
Facebook Seite von Ilayda muss genutzt werden. Prominente sollen wenn möglich mit kurzen Selfie-Videos mitmachen. Diese können dann geteilt werden.
Weitere Kanäle wie z.B. Blogs von unseren Freiwilligen müssen mit Inhalten gefüllt werden wie z.B. Campaigning Summit Switzerland: #helpilayda Spendekampagne.
3. Wie stellen wir sicher, dass viele Leute spenden?
Wir fahren zweigleisig Geschäfte werden direkt angegangen (z.B. eMail und Telefon) um dadurch grössere einzelne Spenden zu erhalten.
Kleinere Spenden versuchen wir z.B. über YouTube, zu bekommen.
4. Wie bekommen Spender Feedback zum weiteren Verlauf der Krankheit?
Wir haben die Spender über verschiedene Social Media Plattformen orientiert wie z.B. Twitter oder Facebook.
LinkedIn oder Xing Updates wurden rege genutzt.
Ebenfalls wurde die Facebook-Seite der Ilayda regelmässig mit Updates gefüttert.  Auch Partner Webseiten informieren um den Verlauf der Spendekampagne.
Wir nutzen diese Kanäle weiterhin um Spender über die Behandlungsverlauf und die Fortschritte der Patientin zu orientieren.
5. Wie machen wir ein effektives Monitoring?
Wir haben ein einfaches Monitoring eingesetzt. Es sollte uns primär zeigen, wo wir auf Tweets, Facebook Einträge, usw. antworten mussten. Auch half das Monitoring mit zu entscheiden, wo ein Anruf an den möglichen Spender der Auslöser zum Spenden sein könnte.  [/su_box]
In diesem Beitrag geht es um Social Media Monitoring. Dies stellt einen Teil der Arbeit der Analysten dar.
Social Media Analytics und Web Analytics folgen in den nächsten paar Wochen. Auch in diesen Beiträgen werden wir Euch die Tools vorstellen, welche wir in dieser erfolgreichen Crowdfunding Kampagne genutzt haben.
[su_custom_gallery source=“media: 5596″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“599px“ Title=“Effektives Campaigning braucht Monitoring, Analytics und Analyse“ alt=“Effektives Campaigning braucht Monitoring, Analytics und Analyse“]

Wir haben die unten aufgeführten Tools allesamt kostenlos genutzt.

1. Social Media Monitoring – Wo wird was über uns gesagt

Wie die obige Grafik zeigt, hier geht es darum wie oft das Unternehmen oder unsere Kampagne im Internet erwähnt wird. Deshalb gilt es Social Networks, Blogs und Webseiten, usw. ins Monitoring mit einzubauen. Hier ein paar Tipps.

1.1. Einstellungen auf Social Networks wie z.B. Twitter

Es gibt für Nutzer auf den meisten Netzwerken viele Daten kostenlos. Bei Twitter loggt man sich z.B. ein. Danach können wir einige Optionen einstellen.
Settings bei Twitter: Diese Optionen waehlen und sie erhalten einen Alert wenn jemand den Tweet liked, re-tweeted, usw. Um die Einstellungen wie hier rechts angezeigt einstellen zu können, loggen sie sich einmal auf Twitter in ihrem Konto ein. Danach Twitter Settings anklicken und die Einstellungen nach Wunsch anpassen.
Jedesmal wenn Twitter jetzt sieht, dass jemand einen Tweet von Ihnen re-tweeted, erhalten sie eine eMail. Diese geht an die Adresse welche sie dem Twitter Konto zugeteilt haben.
Sie denken sie kriegen viele eMails mit diesen Einstellungen?
Bei 95% der Nutzer ist es höchstens 1 oder 2 eMails am Tag. Die Flut ist also überschaubar.

1.2 Ein gutes Schlagwort mit Hashtag ist Pflicht

Ein Hashtag ist ein Gartenhag #. Diesen stellen wir vor das Schlagwort wie z.B. #helpilayda.
Das Schlagwort sollte möglichst kurz sein und aussagekräftig.  Nicht der Firmenname ist hier wichtig.
Wir wollen einen aussagekräftiges Schlagwort, welches auch aus 2 Wörtern zusammengesetzt sein kann. Beispiel ist #SocBiz welches sich aus Social und Business zusammensetzt.
Egal welches Schlagwort, testen und nochmals testen ist ratsam.
Wir müssen sicher stellen, dass der Hashtag nicht noch für andere Zwecke gebraucht wird. Z.B. wollten wir für den Careum Congress 2014 in Basel einen Hashtag.
Wir dachten an CC14, doch dieser wurde für Country Music genutzt. Somit endeten wir mit #CC14B (Careum Congress 2014 Basel).  Der Campaign Summit Switzerland nutzt CCCH. Dieser wird dann jedes Jahr mit der Jahreszahl ergänzt.  Beispiel für 2017 ist #CSCH17. Dies ermöglicht die Nutzung eines Hashtag schon gut ein Jahr vor dem Event.
Auch bei Facebook, Google Plus, Instagram, usw. funktionieren Hashtags. Deshalb sollten wir diese überall auf dem Facebook oder Google Plus Post wie auch im Tweet nutzen. Wir erklären dies gleich noch genauer.
Es empfiehlt sich ca. 3 Hashtags pro Tweet zu nutzen. Aber wir haben für die #helpilayda manchmal auch mehr genutzt. Das ging gut wie z.B.:

#helpilayda #crowdfunding: Ilayda bedankt sich bei allen Spendern http://blog.drkpi.de #CARTcells #Leukämie

Der obige Tweet ist 102 Zeichen (Maximum 140) lang. Somit kann er ohne weitere Arbeit von einem Follower auf Twitter Re-Tweeted werden. Wichtig, denn das spart dem Follower Arbeit…

1.3 Suchen nach unserem Hashtag #helpilayda

Auf Twitter können wir dann z.B. mit Hilfe unseres Schlagwortes mit Hashtag suchen. Wir besuchen dazu http://search.Twitter.com.
Die Links unten zeigen die Suchresultate auf verschiedenen Social Networks wie z.B.:

Twitter Suche nach: #helpilayda
Google Plus: Suche nach #helpilayda
– Facebook Suche nach #helpilayda

Auch auf den Suchmaschinen selber kann man den Hashtag eingeben wie hier:

– Google
BING

2. Effektive Suchanfragen: Gewusst wie

Bei den Suchanfragen ist es immer wichtig, dass wir die Eingaben korrekt erstellen. Die Tabelle 2 unten gibt 5 Tipps, welche wir nutzten um effektivere Suchanfragen zu machen.  Das Twitter Beispiel unterhalb der Tabelle 2 zeigt die Resultate einer solchen Suchanfrage auf http://Search.Twitter.com
[su_box title=“Tabelle 2: Welche Basis-Operatoren soll ich bei der Suchanfrage nutzen?“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1. Alle Operanden müssen in Grossbuchstaben getippt sein.
Siehe Image unten, wenn wir statt AND das Word „and“ mit Kleinbuchstaben eingeben, gibt es Null Resultate auf unsere Suchanfrage.
Deshalb beachten. Die Operatoren müssen immer GROSS geschrieben sein.
2. A AND B

Crowdfundung AND helpilayda  oder aber mit dem Hashtag, dann ist es #Crowdfunding AND #helpilayda (siehe Image unten).

A AND B heisst suche alle Tweets oder Blogeinträge mit den Schlagwörtern Crowdfunding und helpilayda

3. A NOT B

Alle Tweets mit den Hashtags #Crowdfunding aber nicht mit #helpilayda.

Diese Suchanfrage ohne Gartenhag resultiert darin, dass viel mehr Tweets in den Suchresultaten angezeigt werden.

4. A AND NOT B

Crowdfunding AND NOT Krebs. Dieser Suchauftrag hat zu folge, dass in den Suchresultaten alle Tweets oder Blogeinträge (z.B. auf Google) angezeigt werden, welche das Wort Crowdfunding beinhalten aber nicht das Wort Krebs.

5. A AND (B OR C)

Crowdfunding AND (helpilayda OR Krebs) – dies zeigt uns alle Tweets oder Webseiten wo Crowdfunding vorkommt. Zusätzlich muss noch eines der beiden Wörter helpilayda oder Krebs vorkommen.

Tipp 6 unten geht nicht auf Twitter aber funktioniert z.B. auf Google oder Bing

6. „?“ oder „*“ Platzhalter

Der „?“ Platzhalter steht für genau ein beliebiges Zeichen in einem Suchbegriff. Er kann an jeder Stelle eines Suchbegriffs stehen (ausser am Anfang).

Der „*“-Platzhalter steht für ein oder mehrere beliebige Zeichen in einem Suchbegriff.

Globalization, Globalisierung können wir mit Globali* suchen.

Crowdsearching, Crowdfunding, CrowdSpenden, CrowdHelp, usw. suchen wir z.B. mit crowd* 

Doch oft erhalten wir bessere Resultate von der Suchmaschine, wenn alle Worte ausgeschrieben sind.

[/su_box]
[su_custom_gallery source=“media: 5830″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“567px“ Title=“Die sog. Beooleschen Operatoren sind wichtige Elemente zur Nutzung der Keywords bei einer Suchanfrage.“ alt=“Die sog. Beooleschen Operatoren sind wichtige Elemente zur Nutzung der Keywords bei einer Suchanfrage.“]

4. Interessante Tools für Social Media Analytics

Hier kommen die Tools welche wir bis heute nutzen. Ebenfalls haben wir noch einige aufgeführt welche wir getestet haben, aber heute eher sollten wenn überhaupt nutzen.

3.1 Tweetdeck von Twitter

Tweetdeck wurde von Twitter übernommen. Es offeriert ein Monitoring für Twitter. Dazu besuchen wir den Chrome Web Store für das kleine Add On as wir im Chrome Browser benötigen. Auch Firefox hat einen Add-on für Tweedeck.
[su_custom_gallery source=“media: 5786″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“493px“ Title=“Tweet – kleiner Browser Plugin – hilft dem Monitoring von Hashtags auf Twitter“ alt=“Tweet – kleiner Browser Plugin – hilft dem Monitoring von Hashtags auf Twitter“]
Wie oben angezeigt können wir unseren Browser nutzen und uns bei Twitter einloggen. Wir haben im obigen Bild 3 Hashtags genutzt #CSCH17 (Campaign Summit 2017 in Zürich), #DrKPI (das Blogger Analytics Tool), #helpilayda (unsere Crowdfunding Kampagne).
Plus: Das Tool ist kostenlos und monitored wie oft ein Hashtag auf Twitter von wem genutzt wird..
Weniger gut: Manchmal wird der  Fluss von Tweets schon fast wieder ein wenig viel… aber das geht meistens vorbei.

3.2  Mentions

Unten sehen sie ein Screenshot von Mentions.
[su_custom_gallery source=“media:5773″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“379px“ Title=“Sich auf Mention registrieren, Facebook und Twitter Konto eintragen und hashtag den wir nutzen, es wird monitored.“ alt=“Sich auf Mention registrieren, Facebook und Twitter Konto eintragen und hashtag den wir nutzen, es wird monitored.“]
Mentions gibt einem die Facebook oder Twitter Angaben wie oft wir selber den Hashtag verwendet haben.
Plus: Das Tool ist kostenlos und monitored Facebook und Twitter.
Weniger gut: Der Rest des Web wie Webseiten wird lückenhaft wenn überhaupt (z.B. Webseiten, Blogs, etc.) ins Monitoring einbezogen.

3.3 Talkwalker

Talkwalker ist sehr ähnlich wie Mentions.  Anhand der eingegebenen Daten und Schlagwörter versucht es einem diese mit Hilfe einer eMail zukommen zu lassen.
[su_custom_gallery source=“media: 5782″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“493px“ Title=“Bei Talkwalker fehlen viele Webseiten. Das Unternehmen hofft dann auf die Hilfe der Nutzer welche auf die Blogs auf Twitter oder Facebook verweisen.“ alt=“Bei Talkwalker fehlen viele Webseiten. Das Unternehmen hofft dann auf die Hilfe der Nutzer welche auf die Blogs auf Twitter oder Faceook verweisen..“]
Talkwalker ist eher auf Europa fokussiert als Mentions. Das letztere hat vor allem Nord Amerika im Auge.
Plus: Das Tool ist kostenlos und monitored Facebook und Twitter.
Weniger gut: Der Rest des Web wie Webseiten wird lückenhaft ins Monitoring einbezogen.

3.4 Google Trends

Ist einfach zu nutzen. Bring sehr viel bei grossen Kampagnen. Ansonsten werden keine Grafiken angezeigt wie z.B.

DrKPI AND helpilayda (keine Angaben da zu wenig Suchanfragen für beide Schlagwörter zusammen)


Plus: Das Tool ist kostenlos und monitored Google Plus, Search auf Google, usw.
Weniger gut: Wie und wo es die Daten findet ist unklar. Ausser bei sehr vielen Suchanfragen kann wenig angezeigt werden.

Oft genannt. Test gemacht, nicht genutzt

Die Tools unten werden immer wieder von Bloggern erwähnt. Doch für uns waren diese nur bedingt hilfreich mit der Helpilayda Kampagne.
Das heisst, die gelieferten Daten waren entweder unvollständig, oder aber nicht sehr genau.
Wir erwähnen diese nur deshalb, dass Sie ebenfalls die Möglichkeit haben diese auf einfache Art zu testen.

3.5 Google Alerts

Google Alerts werden einem mit eMail gesandt oder wir können diese alerts via einem RSS Feed abholen.
[su_custom_gallery source=“media: 5800″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“474px“ Title=“Google Alerts einstellen mit Hilfe von Keywords, Hashtags – aber aufgepasst, die Daten sind nicht sehr genau.“ alt=“Google Alerts einstellen mit Hilfe von Keywords, Hashtags – aber aufgepasst, die Daten sind nicht sehr genau.“]
Google sendet die Alerts via eMail. Doch manchmal scheinen diese wenig Sinn zu machen. Z.B. 2016-04-04 erhielten wir für BlogRank als Resultat in der Schlagwortsuche einen Link zu einem Blogeintrag welche Baseballteams auflistet (siehe weitere Kommentare über dieses Tool am Ende des Blogeintrages).

3.6  BoardTracker

Mit BoardTracker können wir ebenfalls Schlagwörter eingeben und sehen wie diese genutzt werden. Auch hier bekommen wir diese Informationen mit Hilfe einer eMail. Ebenfalls erlaubt das Werkzeug nach Themen in Foren oder Diskussionsgruppen zu suchen.
BoardTracker versucht ebenfalls aufzulisten welche Personen zu welchen Themen wie oft kommentieren.

3.7  Tweatreach

Tweatreach zeigt schöne Charts. Bei Eingabe des Hashtag #DrKPI zeigt es auf, welche Twitter Konten diesen Hashtag erwähnten. Ebenlls zeigt es wo und wie Re-Tweets stattgefunden haben.
[su_custom_gallery source=“media: 5822″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“582px“ Title=“Tweetreach has limited information – navel gazing exercise.“ alt=“Tweetreach has limited information – navel gazing exercise.“]
Diese Infos, bekommen wir auch von Twitter selber oder Twitter’s Tweetdeck (siehe oben).

3.8 Social Mentions

Diese Informationen sind interessant aber nicht genau.
[su_custom_gallery source=“media: 5825″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“457px“ Title=“Daten welche über 22 Monate alt sind nützen uns wenig“ alt=“Daten welche über 22 Monate alt sind nützen uns wenig“]
Diese Infos, bekommen wir auch von Twitter selber oder Twitter’s Tweetdeck (siehe oben).

Was ist das Beste Tool für unsere Kampagne?

In einem der Fälle fand Talkwalker ca 50% der Fälle wo unser Hashtag genutzt wurde, im Vergleich zu Mentions. Dieses Beispiel zeig, weshalb es sich lohnt mehr als ein Tool zu nutzen.
[su_box title=“Tabelle 3: Das Beste Tool gibt es nicht“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1. Jedes Werkzeug hat Vor- und Nachteile. Tönt banal, aber wenn das Zielpublikum in Nord Amerika ist oder China, brauchen wir andere Tools.
2. Es lohnt sich die Daten von mehreren Tools zu beziehen. Das stellt sicher, dass die Schwächen eines jeden Tools wenigstens teilweise eliminiert werden.
3. Wichtig sind ein schriftlich aufgesetzter Plan (wenn sie unbedingt wollen – Strategie) (siehe unsere Tabelle 1). Dieser muss Schritt für Schritt umgesetzt werden. Regelmässige Kommunikation zwischen den freiwilligen Helfern führt dabei zur besseren Koordination. Dies resultiert wiederum in der schnelleren Umsetzung des Planes.
[/su_box]
Wie die Screenshots zeigen, wenn der Hashtag erwähnt wird auf Facebook oder Twitter, dann findet das Tool diese Nennung und informiert unverzüglich.
Dies ist einfach zu erklären. Im Falle von Twitter bezahlen die Services eine monatliche oder wöchentlich Gebühr und erhalten somit diese Daten frei Haus geliefert. Dies gibt es auch von Facebook zur Zeit kostenlos. Google+ macht es den Monitoring Tools noch etwas schwierig.
Doch das Web besteht nicht nur aus Social Networks wie Facebook oder Twitter. Es gibt noch viele andere wie z.B. Xing oder Tumblr. Ebenfalls all die Millionen von Webseiten und Blogs.

Laut Google werden jede Minute 570 neue Webseiten / Domains aufgeschaltet.

Nicht ohne Grund hat Google seine Alerts eingestellt. Ich bekomme deshalb nur noch sporadisch ein Alert. Einen guten Service zu bieten und immer auf dem neuesten Stand war für Google hier zu wenig wirtschaftlich.
Auch ist unmöglich die Angaben von Twitter oder Facebook zu überprüfen. Es gibt oft unerklärliche Schwankungen oder Veränderungen in den Daten. Beim DrKPI stellen wir fest, das manchmal die Zahlen innerhalb weniger Stunden stark schwanken. Siehe dazu die Anzeigen der Details zur DrKPI Social Sharing Punktzahl.
Das war Sociallight (siehe unten) ein zu grosses Risiko. Es ist einer der Gründe warum sie ihren Service einstellen mussten.
[su_custom_gallery source=“media: 5775″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“623px“ Title=“Sociallight fand das sammeln von Daten schwierig ABER die Abhängigkeit von anderen ihren Daten wie Facebook schwierig“ alt=“Sociallight fand das sammeln von Daten schwierig ABER die Abhängigkeit von anderen ihren Daten wie Facebook schwierig“]

Leben retten: Spenden Sie gleich JETZT für Ilayda (Treuhandkonto)

Bitte helfen auch Sie Ilayda.

5. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

– Wie findet ihr die Liste?

– Fehlen da Eures Erachtens noch Tools?

– Welchen Tipp hättet Ihr noch zum Verbessern des Monitoring?

Gleich hier registrieren, sie erhalten die 6 besten Social Media Analytics Tools kostenlos im APRIL/MAI via eMail

Der Autor erklärt hiermit, dass er keinen möglichen Interessenkonflikt sieht, der wegen Publikation, Inhalt und seiner Autorschaft für diesen Beitrag entstanden sein könnte.

Leben der Ilayda retten - Geld gleich jetzt spenden - #helpilayda

Need this in English
Update 2016-04-05 – 10 kostenlose Tools für das Monitoring einer Crowdfunding Kampagne
Update 2016-03-15
#helpilayda Total gesammelter Funds ist auf über €420,000 angewachsen– wir sammeln bis €800’000 ==> denn je nachdem wo die Behandlung in den USA stattfindet… kostet es mehr oder weniger.
Update 2016-03-14
#helpilayda Total gesammelter Funds ist auf über €300,000 angewachsen
Update 2016-03-13
#helpilayda hat bis heute mehr als €200,000 eingenommen –
Ein ‚First‘ in der D-A-CH Region – Social Media kann was bewegen…
Update 2016-03-08
Crowdfunding campaign: Save Ilayda
Update 2016-03-07
Kann Novartis helfen?
Wer hat einen Kontakt?

Ilyadas Blog
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GELD spenden – jetzt


Bei 20% der Leukämie Patienten wie Ilayda Yildiz hilft Chemotherapie nicht. Es wird geschätzt, dass rund:

6’000 Menschen in den USA (National Cancer Institute),
1’500 in Deutschland, und
150 Menschen in der Schweiz jährlich von dieser gegenüber Chemotherapie resistenten Leukämie befallen werden.

92% dieser Patienten gelangen dank einer neuen Therapie zur vollständigen Genesung.
Doch heute wird diese Behandlung von Krankenkassen noch nicht übernommen. Was zum Tode dieser Patienten – meistens Kinder – führt.
Doch wenn die Behandlung hier gemacht und bezahlt würde:

Jährlich könnten bis zu 1350 von 1500 in Deutschland oder 130 von 150 in der Schweiz lebende Patienten überleben.

Deshalb sammeln wir Geld um das Leben von Ilayda Yildiz zu retten – die #helpilayda #crowdfunding #campaign.
Vor gut 14 Tagen schrieb ich zum Thema Ausschaffung krimineller Ausländer (Durchsetzungsinitiative) welche am 28. Feb in der Schweiz abgelehnt wurde. Bei dieser Abstimmung wurde auch Die Aktion «Dringender Aufruf» des Publizisten Peter Studer hat im Internet überall erwähnt die einen Spendenrekord aufgestellt hat. Deshalb stellte sich für uns die Frage:

Können wir von solchen Aktionen lernen, um die notwendigen Geldmittel für ein todkrankes Kind aufzutreiben?

Kinder und junge Erwachsene die unter Leukämie leiden, welche also Chemotherapie-resistent bezeichnet wird (ca. 20%), haben schlechte Aussichten für die vollständige Genesung.
Doch in den USA wird schon eine erfolgreiche Therapie eingesetzt. Hier folgt die Geschichte der Ilayda Yildiz. Ohne diese Therapie stirbt sie unweigerlich.

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1.  Krankheitsverlauf

Ilayda Yildiz, wurde am 17.12.2005 in Singen geboren. Am 27.2.2012 erhielten Ilayda Yildiz’s Eltern die Vordiagnose, dass ihre Tocher Leukämie hätte.
Nach einigen weiteren Diagnosen stellten die Ärzte fest, dass Ilayda under der akuten lymphatische Leukämie  (auch akute lymphoblastische Leukämie, kurz ALL genannt) litt. Dies ist eine akute Leukämie, die von bösartig entarteten Vorläuferzellen der Lymphozyten ausgeht.

1.1  ALL ist die meist diagnostizierte Art von Krebs bei Kindern.

Ungefähr 75% aller Fälle von Kinderleukämie wird ALL zugeordnet siehe New York Times – Leukemia In-Depth Report (sehr gut strukturiert, Fakten, Zahlen, Diagramme).
Nach langer Behandlung bestand 2013 noch die Hoffnung, dass wenn Ilayda die nächsten Jahre in Remission (leukämiefrei) bleiben könnte, hätte sie beste Chancen auf vollständige Heilung. Leider war es jedoch so, dass Ilayda auf die Standardtherapie nicht mehr ansprach (refraktär) und die Erkrankung nach einigen Behandlungserfolgen wieder ausbrach (rezidiv) (siehe auch rezidivierende Leukämie).
Mitte 2015 erfuhr die Yildiz Familie, dass die Ärzte eine „minimal residual disease“ (MRD) oder Minimale Resterkrankung by Ilayda feststellen mussten.

1.2  Ende Februar 2016 nach der Antikörpertherapie

wurde Ende 2015 bei der Krankenkasse eingefordert- siehe PDF (der Vater von Ilayda hat uns diese Unterlagen zur Verfügung gestellt).
Die Antikörpertherapie konnte die Leukämie nicht stoppen.
Leider ist die Leukämie wieder komplett zurückgekehrt. Am 23.02.2016 wurde nach der Knochenmarkpunktion ein Blastenanteil von ca. 80% im Knochenmark und 3% im Blut diagnostiziert. Dies bedeutet, dass die Antikörper Therapie mit dem Mittel Blinatumomab gescheitert ist.
Eine weitere Chemotherapie (3 Tage) wurde vorgenommen um die Leukämiezellen zurückzudrängen.
Obwohl Ilayda alle Therapien und stärkste Chemotherpaie durchgemacht hat, sind die Tübinger Ärzte am Ende ihres Lateins.
Ein weiterer Schicksalsschlag ist eingetreten. Seit 2 Tagen erhält nun auch die Oma von Ilayda eine Chemotherapie. Sie ist ebenfalls an Leukämie erkrankt.

2.  Chimeric Antigen Receptor (CAR) T-Cell Therapie

Das Tübinger Ärzteteam hat die Famile Yildiz darauf aufmerksam gemacht, dass es für Ilayda noch eine Möglichkeit gibt mit sehr guten Chancen zur vollen Genesung. Doch wird diese Behandlung zur Zeit weder von deutschen noch schweizerischen Krankenkassen anerkannt und bezahlt.
Genmanipulation kann genutzt werden um dem Patienten seine eigenen T Zellen soweit zu bringen, dass diese eine Zelle welche ein gesuchtes Protein beinhalten identifizieren und zerstören können. Das CD 19 Protein welches an der Oberfläche fast aller Zellen des Tpy B gefunden wird (normale und krebsartige) kann für diese Art der Theraphie genutzt werden.
Dazu werden dem Patienten T Zellen entnommen. Diese werden dann im Labor modifiziert. Danach sind die Zellen in der Lage andere welche an der Oberfläche CD 19 enthalten zu erkennen und anzugreifen.
Diese modifizierten T Zellen werden in der Fachsprache „CD19-chimeric antigen receptor T cells“ oder kurz „CD19-CAR T cells“ genannt (mehr Information zum Thema vom USA National Cancer Institute). Sie werden wieder dem Blut des Patienten beigegeben.
Die „CAR T-cell therapy“ hat in verschiedenen Tests gezeigt, dass sie Patienten welche unter der „acute lymphoblastic leukemia (ALL)“ leiden helfen kann (siehe ASH 2014, Zusammenfassung der Studie 382).
Die Behandlung wird in den USA schon seit einigen Jahren erfolgreich getestet. Das Children’s Hospital of Philadelphia hat sich dabei einen guten Ruf als erfolgreicher Vorreiter und Test-Spital für die FDA (Federal Drug Administration) auf dem Gebiete der CAR T-Cell Therapie hervorgetan.

92% von 39 Kindern mit der CAR T-Cell Therapie behandelt, zeigten 1 Monat nach Beginn der Behandlung keine Anzeichen mehr von Krebs (Children’s Hospital of Philadelphia)

[embeddoc url=“http://blog.drkpi.de/wp-content/files/Spendenkampagne-Plakat-A4-helpilayda.pdf“ viewer=“google“]

Download von Plakat Spendekampagne #helpilayda 745 KB PDF Datei: Zum Ausdrucken und Sharen

3. Wir brauchen CHF 823’471

Leute für wohltätige Organisationen zu finden um als Freiwillige oder Spender mitzumachen ist harte Arbeit.
Anja Beckmann veranstaltet z.B. ein Blogger Treffen – Was Gutes tun zusammen mit einer Agentur.  Dies tut sie in der Hoffnung, für caritative Arbeiten kreative und einsatzwillige Helfer unter den teilnehmenden Bloggern zu finden.
Ein anderer Ansatz ist, dass wir bei einer Organisation freiwilligen Arbeit leisten (z.B. Caritas Zuerich). Wichtig ist natürlich (siehe Grafik unten), dass wir mehr Solidarität zeigen und Geld spenden.
Ein Ansatz ist Crowdfunding (siehe unten) kann für mehrere Dinge genutzt werden. Z.B. hat Rotauf versucht mit Swiss Made Crowdfunding Campaign 2 genügend Geld zu bekommen um mehr Produkt produzieren zu können. Dies gelang der Firma ausgezeichnet. Um so mehr, als jeder Spende je nach der Höhe dem Spender auch noch ein Produkt bescherte.
Doch was tun wenn es um die Rettung eines Menschenlebens geht. Was können wir den Spendern anbieten. Ein gutes Gefühl, oder was genau?
[su_custom_gallery source=“media: 5159″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“770px“ height=“591px“ Title=“Crowdsourcing: Investition oder Spende – unterschiedliche Kampagne“ alt=“Crowdsourcing: Investition oder Spende – unterschiedliche Kampagne“]

3.1  Fundraising die Mutter von Crowdfunding

Fundraising ermöglicht es uns regelmässig über Jahre hinweg wohltätige Organisation (z.B. Caritas Zuerich) und deren Projekte zu unterstützen. Auch Universitäten versuchen gezielte Gruppen wie Ehemalige anzusprechen um Spenden zu erhalten für Dinge wie die Bibliothek oder Stellen für Professoren und Assistenten. Dabei können Fundraising Kampagnen für z.B. ein neues Opernhaus Jahre dauern.
Crowdfunding ist ein Teil des Fundraising.
Crowdfunding ist jedoch zeitlich befristet und fokussiert auf ein Projekt.
Für das #helpilayda Projekt geht es darum das notwendige Geld zu erhalten, sodass Ilayda die lebensrettende CAR T-Cell Therapie erhält.
Die obige Grafik (gelb gefärbter Teil) zeigt unter – Spenden (d.h. Fundraising oder Crowdfunding) – das Ilayda beides braucht, Ressourcen und Geld.
Ressourcen um z.B. Flug nach Amerika für sich und ihre Eltern sowie ihre Schwester, welche sie zur Behandlung in die USA begleiten zu bezahlen.
Aber ganz viel Geld ist nötig um die Laborarbeiten der Forscher zur Erstellung der“CD19-chimeric antigen receptor T cells“ oder kurz „CD19-CAR T cells“ zu bezahlen.
Auch der Eingriff selber, die medizinische Betreuung und das Geld für den Spitalaufenthalt kostet.
Bis jetzt hat die Familie €90.650 (2016-02-03) gesammelt und ist dabei über die jahrelange Therapie ans Limit der eigenen finanziellen Ressourcen gelangt.
Ja Likes auf der Facebook Seite sind schön. Ebenfalls die Nutzung des Hashtags #helpilayda. Aber was wir brauchen ist Geld.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=9QQ9EvQ4PIo[/youtube]
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=pTQuZ2hWa-0[/youtube]

Grüsse von Christiano Ronaldo (Real Madrid)
an Ilayda Yildiz. Er wünscht ihr viel Erfolg.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=fLT_oMcVN_k[/youtube]

Ihre Spende hilft das Leben von Ilayda zu retten

[su_box title=“Tabelle – So können Sie der todkranken Ilayda Yildiz noch heute helfen “ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1. Geld ist notwendig
Wir brauchen Geld wie Luft um Ilayda die Operation bezahlen zu können. Jede 100 Euro / Franken Note hilft, selbstverständlich, ein Bündel von 500 Noten oder 1’000 Noten (je nach Währung möglich) ist ein Traum.

Bitte spenden Sie gleich jetzt

2. Wie kriegen wir Ressourcen wie Flugtickets, usw.
Wie kriegen wir Hilfe von der Fluggesellschaft oder weiteren Firmen um Flüge, Hotels, usw. sicherzustellen. Die Eltern und auch ihre Schwester müssen natürlich mit. Sie begleiten Ilayda nach Philadelphia und unterstützen sie dort auch tatkräftig.
3. Klappt Crowdfunding oder ist es ein Pipedream?
Wir sind nicht sicher ob unser Spendenaufruf vom Erfolg gekrönt sein wird. Doch wir brauchen Hilfe von Dir, Ihnen und allen Organisationen die uns tatkräftig unterstützen können. Ein Like ist dabei leider erst der erste kleine Schritt, doch Bargeld ist was hier zählt zusätzlich zur Empathie.
[/su_box]

4. Was können sie zur Rettung beitragen? Mitdiskutieren!

– Wie können Sie oder Du uns helfen?
–  Wir haben €90.650 (3016-02-03) gesammelt, es bleiben noch gut €709’350 die wir benötigen.

5. Interessante Informationen zum Thema

Dieser Beitrag publizieren wir im Zusammenhang mit dem der BarCamp / Session welche ich am Campaigning Summit Switzerland 2016 halten werde:  Campaigns: 10 Schlüsselelemente für den durchschlagenden Erfolg
Weitere Blogeinträge zum Barcamp sind:

1.  Erfolgreiche Kampagnen: Politik und Marketing – Firmen, Parteien und NGOs
2.  Abstimmung => Zur Durchsetzung der Ausschaffung krimineller Ausländer (Durchsetzungsinitiative)
3.  Crowdfunding Kampagnen für die todkranke Ilayda Yildiz (sie sind hier)
4.  Campaigning: Quo Vadis
5.  Weiteres Thema

Auch auf unserem kanadischen Blog haben wir das Thema Kampagnen aufgegriffen mit einer Serie von Einträgen. Der erste ist: Yes Virginia, pollsters really are wrong

Die Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation.

Update 2014-03-07 DrKPI – #helpilayda – CyTRAP Labs GmbH  hat €750 gespendet – Helfen auch Sie mit das Leben der Ilayda Yildiz zu retten

[su_custom_gallery source=“media: 5543″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“407px“ Title=“#helpilayda Crowdfunding Kampagne – rettet ein Menschenleben“ alt=“#helpilayda Crowdfunding Kampagne – rettet ein Menschenleben“]

6.  Weitere Informationen zur CAR T-Cell Therapie

Ilaydas Tagebuch
NIH – USA National Cancer Institute – CAR T-Cell Therapy: Engineering Patients’ Immune Cells to Treat Their Cancers
Brower, Vicki (1. April 2015). The CAR T-Cell Race (Das CAR T-Cell Rennen). Aufgerufen am 2. März, 2016 auf http://www.the-scientist.com/?articles.view/articleNo/42462/title/The-CAR-T-Cell-Race/
President Obama’s “Moonshot” to Cure Cancer
Orphanhealthcare – Stiftung für seltene Krankeiten

Leben retten: Spenden Sie gleich JETZT für Ilayda (Treuhandkonto)

Bitte ihren Arbeitgeber fragen, ob die Geldspende nicht verdoppelt werden könnte, durch einen Firmenbeitrag.

Die Autoren erklären hiermit, dass sie keinen möglichen Interessenkonflikt sehen, der wegen Publikation, Inhalt und ihrer Autorschaft für diesen Beitrag entstanden sein könnte.

Durchsetzungs-Initiative ist unmenschlich, unverhaeltnismässig und unrechtmaessig

2016-02-28 Update: Echo der Zeit – Sarah Nowotny – Daten die verwirren
2016-02-28 Update: Update 2016-02-28 Unsere Prognose von 56% NEIN Stimmen war um 2.9% zu tief
Dieser Beitrag publizieren wir im Zusammenhang mit dem der BarCamp / Session welche ich am Campaigning Summit Switzerland 2016 halten werde:

Campaigns: 10 Schlüsselelemente für den durchschlagenden Erfolg

Weitere Blogeinträge zum Barcamp sind:

1.  Erfolgreiche Kampagnen: Politik und Marketing – Firmen, Parteien und NGOs
2. Abstimmung => Zur Durchsetzung der Ausschaffung krimineller Ausländer (Durchsetzungsinitiative)  – Sie sind hier
3. Crowdfunding Kampagnen für die todkranke Ilayda Yildiz
4.  Campaigning: Quo Vadis
5. 10 KOSTENLOSE Social Media Monitoring Tools die wir nutzten
Auch auf unserem kanadischen Blog haben wir das Thema Kampagnen aufgegriffen mit einer Serie von Einträgen. Der erste ist: Yes Virginia, pollsters really are wrong
Heute geht es um die Durchsetzungsinitiative in der Schweiz die am 28. February 2016 zur Abstimmung kommt.

1. Durchsetzungsinitiative – Um was geht es

Die Abstimmung ist nötig, weil die Initianten ihre Vorstellung durchsetzen wollen, wie die Ausschaffungsinitiative umzusetzen sei.
Der Präsident der FDP erklärt in diesem Video, warum diese Initiative unmenschlich, unverhältnissmässig und unrechtmässig ist.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=HEFsmBH4UDA[/youtube]
Die Durchsetzungsinitiative wird das Einhalten internationaler Verträge für die Schweiz noch schwieriger machen.
Dies hat Matthias Mahlmann kurz dokumentiert und hier erläutert:
[embeddoc url=“http://www.snf.ch/SiteCollectionDocuments/Web-News/02022016_Mahlmann_News_Durchsetzungsinitiative.pdf“ viewer=“google“]
Ebenfalls lesenswert:
Raselli Niccolò (2016). Die Durchsetzungsinitiative – ein Monstrum. Aufgerufen am 20 Februar, 2016 auf

2. Wie läuft die Kampagne?

Das Wort Kampagne kann mit Ebene, Feldzug oder flaches Land (Italienisch – campagna) umschrieben werden (siehe Duden).

Eine Kampagne ist der koordinierte Effort auf ein definiertes Ziel hinzuarbeiten.

Doch auch Abstimmungen sind vor ungeplanten Überraschungen nicht gefeit. Kurz nachdem Bruno Zuppinger von der SVP zum Kandidaten für den Bundesrat nominiert wurde, verbreitete die Weltwoche eine Hiobsbotschaft im Dezember 2011. Die Nachricht war, dass der Unternehmer Zuppinger das Erbe einer verstorbenen Mitarbeiterin veruntreut habe. Dies veranlasste die SVP ihren Zürcher Bundesratskandidaten postwendend aus dem Rennen zu nehmen (siehe NZZ).
[su_custom_gallery source=“media: 5223″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“755px“ height=“455px“ Title=“Ein Referendum oder Initiative ist nur dann erfolgreich, wenn die Initianten die Abstimmung gewinnen.“ alt=“Ein Referendum oder Initiative ist nur dann erfolgreich, wenn die Initianten die Abstimmung gewinnen.“]
Die Kampagne wird natürlich auch von Medien besprochen in Beiträgen, Artikeln, Interviews, usw. Diese Informationen werden dann auch oft direkt von Journalisten oder aber Lesern / Zuhörern über Social Media weiter im Netz verbreitet.
Doch nicht immer ist die angebotene Information korrekt, manchmal ist diese schlichtweg falsch wie wir unten aufzeigen.

3. Bundesamt für Statistik oder Bundesamt für Justiz?

Neben Enthüllungen der Presse wie oben im Fall Zuppinger beschrieben, gibt es aber auch noch die Art der Medien Fakten und Tatsachen falsch zu präsentieren. Wir erläutern dies hier anhand der Sendung Echo der Zeit und dem Bundesamt für Justiz.
Zur Information: Die Ausschaffungsinitiative wurde am 10 Juni 2010 in der Abstimmung vom Volk angenommen. Wenn die Durchsetzungsinitiative abgelehnt wird, wird die Ausschaffungsinitiative wie unten im Dokument erläutert umgesetzt:
[embeddoc url=“http://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2015/2735.pdf“ viewer=“google“]
Die Statistiker des Bundesamt für Statistik (BFA) haben anhand der von ihnen erhobenen Daten im Strafvollzug und bei Gerichten versucht zu errechnen „what if…“
Unter der Annahme, dass die Ausschaffungsinitiative schon 2014 voll umgesetzt wurde, errechnete das BFS wieviele Ausländer unter dieser Annahme ausgeschafft worden wären. Die Zahl beläuft sich für das Jahr 2014 auf 3863 (siehe Tabelle unten).
Unter der Annahme dass die Durchsetzungsinitiative (Abstimmung Februar 28) schon 2014 voll umgesetzt gewesen wäre, hätte dies laut dem Bundesamt für Statistik zu Ausschaffungen von10,210 Ausländern geführt.
[su_custom_gallery source=“media: 5040″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“288px“ Title=“Durchsetzungs-Initiative SVP oder Umsetzung gemaess Parlament:Ausweisung der Ausländer – Zahlen anhand der 2014 Daten – Auswirkungen gemaess Bundesamt fuer Statistik“ alt=“Durchsetzungs-Initiative SVP oder Umsetzung gemaess Parlament: Ausweisung der Ausländer – Zahlen anhand der 2014 Daten – Auswirkungen gemaess Bundesamt fuer Statistik“]
Umsetzung der Ausschaffungsinitiative – Statistische Informationen aus der Urteilsstatistik zur Umsetzung der Ausschaffungsinitiative
Doch um dies Daten richtig zu interpretieren, müssen wir die Angaben vom Bundesamt für Statistik genau lesen.
Beim Beitrag im Echo der Zeit 2016-01-26 wurden die Informationen nicht genau studiert. Es scheint als hätte die beteiligte Journalistin Sarah Nowotny nicht die notwendigen mathematischen Grundkenntnisse (siehe OECD – Pisa Studie) um dies richtig zu tun. Auch Ingrid Ryser vom Bundesamt für Justiz, welche im Beitrag über diese Zahlen ausgefragt wurde, schaffte hier noch mehr Verwirrung.

Medien beeinflussen den Erfolg einer Kampagne

Man schreibt einige griffige Schlagzeile, doch diese wiedergibt nicht unbedingt richtig den Inhalt des Beitrages.
[su_custom_gallery source=“media: 5036″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“289px“ Title=“Durchsetzungs-Initiative CH SRF Echo der Zeit – was rauskommt wenn weder Reporter noch Redaktorin Grundkenntnisse im Rechnen und Statistik besitzen“ alt=“Durchsetzungs-Initiative CH SRF Echo der Zeit – was rauskommt wenn weder Reporter noch Redaktorin Grundkenntnisse im Rechnen und Statistik besitzen“]
1.40 Min im SRF Beitrag der Sendung Echo der Zeit: Beitrag, Sarah Nowotny von SRF redet von Kaffeesatz lesen und holt Ingrid Ryser vom Bundesamt für Justiz zu Rate

Update 2016-02-28 Echo der Zeit

Sarah Nowotny erzählt am Ende des Echo der Zeit Beitrages (5.25 Min) (2016-02-28):

 … es könnte sogar sein, dass die Richter gleichviele oder sogar mehr kriminelle Ausländer ausschaffen als wenn es jetzt ein ja zur Durchsetzungsinitiative gegeben hätte…

Aber Frau Nowotny versteht ja die vom Bundesamt vorgelegten Statistiken nicht (siehe Kommentar unten) … . Diese zeigen auf, dass eine Interpration wie diejenige von Frau Nowotny nicht wirklich möglich ist (siehe Tabelle oben mit Zahlen vom Bundesamt für Statistik).

4. Zufallsprinzip: Kann ich den Angaben trauen?

Neben den Journalisten welche mit ihren richtigen oder falschen Informationen Kampagnen beeinflussen, tun dies auch Vorabstimmungsanalysen. Die letzteren können z.B. dazu führen, dass sich Gegner oder Befürworter einer Abstimmung doch noch aufraffen ihre Stimme abzugeben. Natürlich, dies in der Hoffnung die Initiative oder das Gesetz angenommen oder abgelehnt wird.
Doch wie gut sind diese Analysen?
Die SRF beauftragte wie üblich das GFS mit der Vorabstimmungsanalyse zur eidg. Abstimmung vom 28. Februar 2016.
[su_custom_gallery source=“media: 5212″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“529px“ Title=“Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%. “ alt=“Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%.“]
Hier die Angaben auf der SRF Seite zur obigen Grafik = Durchsetzungsinitiative – schwindelnder Rückhalt in der Bevölkerung,
Wie die Grafik unten (Methodik) zeigt, wurde die Stichprobe nicht nach dem Zufallsprinzip durchgeführt wie in Tabelle 1 erklärt.
[su_box title=“Tabelle 1: Kann ich dieser geschichteten Zufallsprobe trauen ? “ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1.  Ist meine Stichprobe okay?
Hier wurde die Auswahl anhand der Swisscom Directories gemacht – gepooled – will heissen alle Telefonbüchern in einer Datei für die Zufallsselektion.
Laut Urs Schäppi CEO Swisscom (2016-02 Medienkonferenz) haben ca. 60% der Haushalte noch einen Festnetzanschluss (Deutschland ebenfalls ca. 65%). Der Rest ist nur über das Mobil erreichbar und diese Nummern sind im Verzeichnis, laut Swisscom, nicht gut abgedeckt.
Fazit: Ungefähr 30% der CH Bevölkerung ist nicht Teil des von GFK genutzten Pools von Telefonnummern. Somit konnten Stimmbürger deren Nummer nicht registriert ist, nicht nach dem Zufallsprinzip für diese Umfrage selektioniert werden.
2.  Wie wurden die Sprachregionen selektioniert?
Der Abschnitt im Bericht der GFK zeigt
„DCH: 704, n WCH: 404, n ICH: 303 “
Rund 9 % der stimmberechtigten sind in der Schweiz Italienisch sprechend. Die GFK hat für die Stichprobenziehung die Schweiz in Sprachregionen eingeteilt. In jeder Region wurde eine Zufallsstichprobe gezogen. Diese Art der Ziehung entspricht einer geschichteten Stichprobe, bei der die Sprachregionen als Schichten verwendet werden.
Doch Anhand der Kalkulationen (stimmberechtigte in der Schweiz) und des Anteils der italienischsprechenden Bevölkerung = ca. 9%, erhalten wir ca 460’000 stimmberechtigte Schweizer die Italienisch sprechen.
Wenn ich eine Fehlerquote von 2.7% anstrebe, werden weit mehr als 303 Teilnehmer benötigt als in der von GFK gezogenen „Stichprobe“.
Siehe Erklärung wie das funktioniert auf Deutsch. Zum Nachrechnen hat die der National Statistical Service Australia ein Online Tool zur Verfügung gestellt.
Fazit: Theoretisch – gemäss dem National Statistical Service, wäre die Fehlerquote für die italienische Stichprobe… ca +/- 5.7% Dies bedeutet, dass wenn 58% der Befragten die Durchsetzungsinitiative befürworten, schwankt die Prognose für Ja Stimmen zwischen 52.3% bis 63.7%
Demzufolge ist die Prognose für den italienisch sprechenden Teil der stimmberechtigten Bevölkerung relativ ungenau. Wie gut ist der Rest….?

Anhand dieser Zahlen und obigen Problematik der Umfrageergebnisse (Validität und Reliabilität) ist unser Forecast, dass die Schweizer Bevölkerung die Durchsetzungsinitiative mit etwa 56% NEIN stimmen ablehnen wird.

[/su_box]

Update 2016-02-28 Unsere Prognose (siehe = oben) von 56% NEIN Stimmen war 2.9% zu tief… nicht schlecht

[su_custom_gallery source=“media: 5316″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“529px“ Title=“58.9% der Schweizer und 18.5 der Kantone sagen NEIN zur Durchsetzungsinitiative der SVP #Abst16 #DSInein “ alt=“58.9% der Schweizer und 18.5 der Kantone sagen NEIN zur Durchsetzungsinitiative der SVP. #Abst16 #DSInein“]
====
Anhand der oben aufgeführten 2 Punkte in der Tabelle ist klar ersichtlich, dass die Umfrage sauber gemacht wurde. Trotzdem ist diese kaum repräsentativ.

Die vorliegende Befragungsreihe wurde vom gfs-Befragungsdienst realisiert, die Berichterstattung nahm das Forschungsinstitut gfs.bern vor. Befragt wurden 1411 repräsentativ ausgewählte Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz. Um sprachregionale Aussagen machen zu können, haben wir die Sprachminderheiten überproportional berücksichtigt. Diese wurden, um nationale Aussagen machen zu können, wieder ins richtige Verhältnis gebracht.

Das obigen Zitat welche auf Seite 13 im Schlussbericht erscheint zeigt, dass die Stichprobe nicht die Regeln des Zufallsprinzips berücksichtig. Deshalb macht die Angabe des Fehlers in der Stichprobe von +/- 2.7% keinen Sinn.
[su_custom_gallery source=“media: 5248″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“529px“ Title=“Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%. “ alt=“Das Ja-Lager hat nur noch 46% der teilnahmewilligen Stimmbuerger auf seiner Seite. Die Gegner der Initiative fuehren nun mit 49%.“]
Durchsetzungsinitiative – schwindelnder Rückhalt in der Bevölkerung
Das obige Beispiel zeigt, auch in der Schweiz sind Vorababstimmungsanalysen nicht billig. Mehrere tausend Anrufe sind notwendig um 300 Antworten (stimmberechtigteSchweizer die Italienisch sprechen) zu bekommen (UK und USA 20’000 – 40’000 Anrufe für 1,000 Antworten).
Ebenfalls werden in der Schweiz meistens nur von einer Organisation solche Analysen durchgeführt. Doch Best Practice zeigt, dass mehrere Analyse von mehreren Anbietern eine bessere Einschätzung der Lage ermöglichen. Doch hier ist wohl die Marktgrösse – sprich kleine Schweiz – ein Hindernis um mehrere Anbieter ein ansprechbares Auskommen mit Vorabstimmungsanalysen zu ermöglichen..

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5. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

– Wie wissen Sie, dass sie den Angaben eines Meinungsforscher trauen können?
–  Was denken Sie, wird die Durchsetzungsinitiative angenommen?
–  Finden Sie es gut, dass wir in der Schweiz Abstimmungsanalysen nur von einer Firma bekommen (statt 5 oder 6 Anbieter)?

Interessante Informationen zum Thema

— Bundesamt für Statistik – Ressourcen Seite zur Abstimmung Ausschaffungsinitiative Juni 2010 und Durchsetungsinitiative Februar 29, 2016 – Welche Kantone habe wie abgestimmt.
Zweite Gotthard-Röhre verliert an Zustimmung
Für die Abschaffung der Heiratsstrafe wird’s eng
Spekulationsstopp bei Nahrungsmitteln findet weniger Zustimmung
Caritas Zürich empfiehlt NEIN für die Durchsetzungsinitiative