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Unternehmenskommunikation (Corporate Communication, kurz CorpCom) befasst sich mit nach innen und aussen gerichteten kommunikativen Aktivitäten eines Unternehmens. Ziel ist es, sich bei den relevanten Zielgruppen oder Öffentlichkeit und bei Mitarbeitern ein klares Vorstellungsbild der Unternehmung (d.h. Corporate Image) zu erarbeiten.  Der Begriff Corporate Communication wird jedoch oftmals sehr unterschiedlich definiert. Dies zeigt z.B. schon der Vergleich von Wikipedia mit der Definition vom Gabler Wirtschaftslexikon. Viele Experten*innen weisen darauf hin, dass CorpComms folgende zwei Faktoren berücksichtigen müssen:

  • Broadcasting (wenige senden, viele hören zu) ist laut BBC seit 1998 out, d.h. immer mehr kommunizieren über immer mehr Kanäle. Leider hören aber immer weniger zu. Somit geht vielleicht unsere wichtige Information in all dem Lärm völlig unter.
  • Geduld und Aufmerksamkeit werden immer kostbarer, d.h. die Leute lesen immer weniger jedes Wort, überfliegen aber den Text. Sie überspringen nicht nur den Vor- und Nachspann beim gestreamten Video, sondern auch ganze Sequenzen mit Inhalten, die sie nicht interessieren.

Kommunikation von einem einheitlichen Unternehmensbild, angepasst an die wichtigsten Zielgruppen über alle relevanten Kanäle sicher zu stellen, ist nicht einfach. Doch genau das wird vom Top Management und Kommunikationsabteilungen erwartet. Die Herausforderung beginnt hier bereits damit, dass Top Management das einheitliche Bild fördert und die steuerungsrelevante Kennzahlen versteht und akzeptiert.

1. Analyse machen, Ziele setzen

Die Entscheidung, ob wir unsere Kommunikation über Print oder digital gestalten, ist eine Frage der Zielsetzung. Dabei müssen wir in der Lage sein, dem interessierten Aussenseiter die Zusammenhänge in wenigen und einfachen Sätzen erklären zu können. Dazu bedarf es zunächst einer Analyse.

  • Wer sind unsere 5 wichtigsten Stakeholder? Die Liste beinhaltet Geschäftskunden, Konsumenten, Mitarbeiter, Investoren, Dienstleister, usw. und die 5 wichtigsten werden dann ausgewählt. Nach dieser Analyse können wir weiter überlegen:
  • Wie machen wir Content Marketing/Kommunikation? Mögliche Synergien zwischen Firmenzeitschrift, Medienmitteilungen, Digitalen Inhalte, Veranstaltungen, usw. werden effektiv genutzt.
  • Wie sind wir im Social Networking und Content Marketing unterwegs? Wie gut sind wir über unterschiedliche Kanäle vernetzt, sind wir an den für unsere Stakeholders wichtigen Konferenzen präsent, nehmen wir an Events teil, sind wir auf Social Media Plattformen einfach zu finden, usw.

Unten habe ich kurz skizziert, wie sich die Situation nach Anpassungen ändern kann. Links ist ein Beispiel, wie es heute in einem Unternehmen aussehen kann. In der rechten Kolumne zeige ich auf, wo wir vielleicht hin möchten.

Analyse/Inventar: Wie machen wir es heute?

Die Grenzen zwischen Unternehmens-Kommunikation (CorpCom) und Marketing Kommunikation sind heute oft fliessend. Die Verantwortung für Firmenzeitung, Medienmitteilungen, usw. liegt vielleicht bei der CorpCom. Doch Inhalte zur Verbreitung auf Social Media, Stories auf der Webseite, usw. sind Teil des (digital) Marketings. Synergien zwischen Kanälen sind schwieriger zu managen.

Vorteil: Klare Arbeitsteilung, welche oft den Präferenzen der jeweiligen Abteilungsleiter und der Expertise der Mitarbeitenden entspricht.
Nachteil: Synergiepotential zwischen CorpCom und Marketing (z.B. digital) wird zu wenig genutzt.

Strategie/Zielsetzung: Umsetzung in 12-18 Monaten

Was sind die wichtigsten 3 bis 5 Stakeholdergruppen, die wir auf welchen Kanälen, mit welchen Inhalten erreichen müssen? Primäres Ziel ist die optimale Koordination und effektivere Nutzung von Content. Zum Beispiel, Artikel aus der Firmenzeitung, Berichte von Veranstaltungen, usw. werden für Storytelling im digitalen Bereich und zur Nutzung in Medienmitteilungen kuratiert und gepflegt.

Vorteil: Verschiedene Gruppen wie Millennials und Digital Natives innerhalb einer Stakeholdergruppe werden jetzt erreicht und ihr Engagement wird verbessert.
Nachteil: Wenn wir dies nicht schaffen, bieten unsere Inhalte keinen Mehrwert für Zielgruppen, die uns wichtig sind.

Kommunikation Papier und Digital, nur Papier oder nur Digital? Egal welcher Kanal, die Message muss ankommen.
Kommunikation Papier und Digital, nur Papier oder nur Digital? Egal welcher Kanal, die Message muss ankommen.

2. Business Communication 4.1: Markenstärke verbessern

Die Faktoren wie oben aufgelistet zeigen, dass dank mehr Kooperation und Koordination zwischen verschiedenen Bereichen wie CorpCom und Marketing, die wichtigen Zielgruppen besser erreicht werden. Das heisst, egal ob Corporate Communications oder Digital Marketing, beide produzieren wichtige Inhalte. Diese müssen die gewünschten Stakeholder erreichen und deren Aufmerksamkeit gewinnen. Nicht zu vergessen ist dabei, dass jede Stakeholdergruppe verschiedene Alters-, Bildungs-, Einkommens- und Gendergruppen hat. Dies bedingt wiederum, dass die Kommunikation entsprechend angepasst wird.

Das wichtigste Ziel ist es, mit Hilfe von Kommunikation die Marke zu stärken und die Brand Equity oder den Markenwert zu steigern.

Die Tabelle unten ist ein ganz einfaches Beispiel, wie in 3 Phasen und einer Projektdauer von 12 – 18 Monaten die Prozesse in Kommunikation und Markenwert optimiert werden.

Start
Monat 0
Phase 1:
Beginn Monat 0,
Dauer 1 – 3 Monate
Phase 2:
Beginn Monat 4
Dauer 1-4 Monate
Abschluss Monat 4 bis ca. 9
Phase 3:
Beginn Monat 9,
Dauer 3-9 Monate
Abschluss Monat 12-18
AnalyseMögliche Defizite identifizierenPotentiale in Sachen Verbesserung Koordination identifizieren1-2 grössere Ziele welche
verbessert werden sollten
ZieleMit wenig Aufwand einen grossen Ertrag erzielenSMART-Metrics bei der
Zielsetzung nutzen
Wer macht was, bis wann und wie definieren wir hier Erfolg/Misserfolg? Vorher definieren
UmsetzungEinfach ab heute versuchen umzusetzen und somit die Dinge besser machenMit der Umsetzung möglichst bald beginnen, schrittweise vorgehenNur nach Genehmigung der notwendigen Ressourcen mit Umsetzung anfangen
KontrolleNach 3 Monaten, die Zielerreichung überprüfenNach 2 Monaten erste Ergebnisse analysierenNach 2 Monaten erste Ergebnisse
analysieren

Notiz. Phase 1 beginnt im Monat 0. Insgesamt sollten die 3 Phasen in 12 bis spätestens 18 Monaten erfolgreich abgeschlossen sein.
Phase 1 fokussiert nach der Analyse auf die Umsetzung von 2 bis 3 einfachen Aufgaben, welche mit wenigen Ressourcen verbessert werden können und einen grossen Ertrag (positives Resultat) generieren.
Phase 3 bedingt, dass nach 12 Monaten erste positive Resultate präsentiert werden können.

3. Umsetzung und Kontrolle

Wichtig ist, das mit Hilfe der Analyse in der ersten Phase, die „low-hanging Fruit“ realisiert werden. Das heisst, relativ einfach umsetzbare und kostengünstige Änderungen, welche den Impakt der Kommunikation umgehend verbessern, werden identifiziert und die Ideen werden sogleich implementiert.

Beispiel für Phase 1 und eine einfach umsetzbare Änderung ist z.B., wenn ein Artikel für die Unternehmenszeitung auch für die Publikation auf der Webseite aufbereitet wird. Änderungen und Ergänzungen im Text und Bild sind nötig. Der Bedarf an zusätzlich benötigten Ressourcen ist niedrig. Diese Phase soll erlauben verschiedene Gruppen wie Millennials und Digital Natives innerhalb einer Stakeholdergruppe besser zu erreichen.

Phase 2 würde dann den obigen Schritt vielleicht noch mit einem kurzen Video ergänzen, das ebenfalls in nochmals gekürzter Form auf den von den Stakeholder genutzten Social Networks geteilt wird. Diese werden dann für zusätzliche Informationen auf die Webseite geleitet.

Phase 3 sollte maximal 3 Verbesserungen mit Hilfe von Change Management für die Kommunikation enthalten. Diese sind meist etwas längerfristig und intensiver in der Umsetzung. Nichtdestotrotz ist der Impakt für die Kommunikation und die Ergebnisse signifikant. Dabei empfiehlt es sich, SMART Metrics zu nutzen.

Für den Kunden zählt im Endeffekt weniger die Verpackung der Marke als der Inhalt, beispielsweise:

  • Wir offerieren innovative und konkurrenzfähige Produkte – kommunizieren wir das effektiv?
  • Qualität zu einem fairen Preis – inwiefern im Vergleich zur Konkurrenz?
  • Exzellenter Kundenservice – anhand welcher Kriterien und mit Hilfe von Kundenbewertungen und Erfahrungsberichten?

Wenn die Firma diese 3 Dinge erfolgreich meistert und dies gut auf verschiedenen Kanälen kommuniziert, und somit die verschiedenen Stakeholdergruppen erreicht, ist sie fast immer sehr erfolgreich unterwegs.

Trotzdem geht es heute in CorpCom um mehr als ein klares Vorstellungsbild der Unternehmung (d.h. Corporate Image) den Stakeholders und Mitarbeitern zu vermitteln. Weder Medienschaffende noch Stakeholder haben Interesse und Zeit um unsere Medienmitteilung aufmerksam zu lesen. Dies war vielleicht vor 25 Jahren noch der Fall.

Kommunikation hilft heute dem Unternehmen seine Marke zu positionieren. Mit Hilfe z.B. der Markeninszenierung platzieren wir das Produkt von der rationalen Vergleichbarkeit weg. Wir schaffen damit auch die Nähe zum Kunden. Die interessante Story z.B. in Sachen Nachhaltigkeit, Charity und Brand Engagement wird in der Kommunikation immer wichtiger. Ohne Emotionen und Markeninszenierung bleibt nur noch der Preis als Differenzierung. Das ist langfristig sehr dünnes Eis.

4. Was ist Ihre Meinung

Wichtig ist, dass wir zuerst die aktuelle Situation analysieren. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse entscheiden wir dann, was geändert werden muss. Um diesen Prozess reibungslos zu gestalten, definieren wir, was durch die Veränderungen erreicht werden soll. Dazu gehört auch ein klares Verständnis dafür, was Erfolg oder Misserfolg ausmacht. Mit Hilfe unserer KPIs können wir dann sicherstellen, dass unsere spätere Bewertung auf Fakten und nicht auf Fiktion basiert.

In Corporate Communication wie auch bei anderen Dingen bei der Arbeit als Freiwilliger oder in der Firma sollten wir uns von dem folgenden Gedanken leiten lassen:

Sobald wir eine Diagnose haben und wissen, welches Problem behoben werden muss und wie dies geschehen könnte, beheben wir es einfach. Denn das Zeitfenster wird sich schliessen und wir müssen schnell handeln.

„The low-hanging fruit“ oder die „tief hängenden Früchte“, d.h. Probleme, die die Analyse ergeben hat und die wir schnell und mit wenig Aufwand lösen können, müssen rasch beseitigt werden. Die Umsetzung dieser kleinen Änderungen bietet dem Team auch die wichtigen ersten Erfolge. Im Gegenzug wird es sie befähigen, die schwerwiegenderen Anpassungen und Änderungen in Angriff zu nehmen, um ihre Arbeit weiter zu optimieren.

Was uns brennend interessiert, sind Ihre Erfahrungen und Meinungen.

  • Wie haben Sie die oben diskutieren Herausforderungen gelöst?
  • Mussten Sie schon einmal ihre Corporate Communication oder Digital Marketing umorganisieren?
  • Inwiefern haben die Arbeiten an der Kommunikationsinhalten wie Medienmitteilungen Veränderungen in den internen Prozessen ausgelöst?

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare, die wir mit Interesse lesen und beantworten werden.

Waren Sie schon jemals in der Situation, wo Sie für einen Markenwechsel verantwortlich waren? Mussten Sie schon ein Rebranding Projekt durchführen? Dann wissen Sie sehr genau, wie schwierig das sein kann. Viele Firmen tun sich bei diesem Thema schwer. Zum Beispiel, seit der Gründung von Weight Watchers in 1963 lag der primäre Fokus darauf, Kunden zu Gewichtsverlust zu verhelfen. Kunden treffen sich in Selbsthilfegruppen, dokumentieren ihr Gewicht und diskutieren ihre Erfolge und Misserfolge. Gemäss der Unternehmensgeschichte und dessen Entwicklung erschien es für das Management naheliegend, Weight Watchers in WW umzubenennen. Diese Idee ist aber gar nicht gut angekommen! Der Fall WW illustriert 2 Dinge:

  • Hart erarbeitete Brand Equity oder gewonnenen Markenwert kann man sehr schnell und auch unabsichtlich vernichten.
  • Ein Wort oder Kürzel wie WW kann eine weitere Bedeutung haben, welche der Marke nicht hilft (z.B. WW = World War).

Unser Fallbeispiel hier im Blog zeigt auf, wie wir beim Rebranding von drkpi® erfolgreich versucht haben, diese Problematik zu meistern.

1. Was zeichnet erfolgreiche Marken aus

Diese 3 Punkten erklären, was erfolgreiche Marken ausmacht:

  • Klare Zuordnung und Bedeutung im relevanten Bereich
  • Authentisches und konsistentes Markenversprechen
  • Entwicklungsfähigkeit im sozialen und Marktumfeld

Eine der Herausforderungen beim Rebranding kann laut Stefan Schmidheiny (Accent.swiss) sein, wenn die Marke zum Gattungsbegriff wird (z.B. Tempo, Tesafilm und Vespa). Dies ist zugleich das Beste und Schlimmste für die Marke. Doch in dieser Situation ist drkpi® sicherlich nicht.

Eine weitere Problematik zeigt sich, wenn das Rebranding von Kunden oder von Journalisten als Flop betrachtet wird. Ein Beispiel ist Weight Watchers (siehe oben) oder aber der Relaunch von Douglas mit dem Hashtag #TheNewDouglas. Die dritte Herausforderung ist, dass die Werte der Marke als auch das Design von allen Mitarbeitern in der Organisation konsequent umgesetzt und angewandt werden.

2. Markenrelaunch gelingt kaum ohne ProzessÄnderungen

Idealerweise läuft ein Markenrelaunch sehr geordnet ab, wie z.B. in den unten aufgezeigten 3 Schritten. Jeder wird idealerweise vor dem nächsten Schritt abgeschlossen.

Corporate Image u. Corporate Design:

  • Was sind unsere Werte?
  • Wie setzen wir es um (Logo, Briefpapier, Broschüren, usw.)

Layout erstellen

  • Logo
  • Webseite
  • Briefpapier usw.

Umsetzung

  • Webseite
  • Briefpapier
  • Broschüren usw.

Doch die Praxis weicht vom Ideal fast immer stark ab. Die Erfahrung lehrt uns, dass bei Projekten zur Digitalisierung oder IT es sich bezahlt macht, auch die Prozesse und Arbeitsabläufe unter die Lupe zu nehmen. Oft lohnt es sich dann, einige Dinge besser oder anders zu organisieren. Verschiedene Schritte können vielleicht eliminiert und neue hinzugefügt werden.

Erst danach beschäftigen wir uns mit Fragen rund um die Hardware und Software und welche genutzt werden soll. Gleiches gilt für die Marke. Hier lohnt es sich, wenn wir uns mit Fragen zum Markenwert, Markenstärke und Strategie auseinander setzen. Dabei beeinflusst dies natürlich auch das Produkteangebot. Beispiele sind:

  • Priorität 1: Was wollen wir wirklich dank einem neuen Markennamen, Markenimage, usw. erreichen? Steigern vom Vertrauen unserer Kunden in unsere Marke/Produkte, Verkäufe erhöhen und/oder einfach Kosten sparen?
  • Das Ziel: Was bezweckt eine allfällige Neupositionierung oder Umbenennung der Marke (wie z.B. drkpi® oder Weight Watcher auf WW)?
  • Marketing und Verkauf: Inwiefern passt noch das Design und unsere Produktepalette zum gewünschten neuen Markenimage?

Verständlicherweise fordern die unterschiedlichen Antworten zu den obigen Fragen unterschiedliche Vorgehensweisen. Doch zuerst müssen wir uns einmal klar sein, für was der jetzige Brand steht oder wie die Mitarbeiter ihn verstehen. Sehen diese die Firma im gleichen Licht wie Management und Kunden? Unseren erster Wurf haben wir kurz in der Tabelle unten aufgezeigt. Nach Diskussionen entstand dann die Phase 2.

Erste Ideen:

  • CyTRAP Labs GmbH, d.h. drkpi® – die Marke – führt qualitative und quantitative Analysen durch.
  • Wir optimieren Unternehmen in den Bereichen Unternehmens-kommunikation, Digital- und Content-Marketing sowie Compliance, Datenschutz und Datensicherheit.
  • Darüber hinaus bietet drkpi® Schulungen, Kurse und Audits.

Konkretere Vision der Ideen:

  • Wir optimieren Unternehmen in den Bereichen Unternehmenskommunikation, Digital-, Content- und Impact-Marketing sowie Compliance, Datenschutz und Datensicherheit.
  • drkpi® analysiert das Erreichen einer definierbaren und messbaren Wirkung.
  • Darüber hinaus bietet drkpi® Schulungen, Kurse und Audits.

3. Repositionierung der Produkte

Die obige Tabelle zeigt, dass unsere Ideen zunächst etwas unausgereift waren. Wir haben alles im Team mehrmals diskutiert. In diesen Diskussionen wurde irgendwann klar, dass unsere Ideen dazu führen, dass wir 4 Produkte anbieten wollen. Dabei gibt es 4 Module für jedes Produkt, das der Kunde nach Bedarf kauft. Wir haben alles in der Tabelle unten aufgeführt.

StrategieAcademyComplianceAnalytics
1. AnalysePriorisierungBedarfsermittlungIST-AnalyseBest-Practice
2. Beratung FokussierungAktionsplanMassnahmenEntwicklung
3. Umsetzung OptimierungSchulungRealisierungSMART-Metrics
4. KontrolleMetricsZielerreichungDatensicherheitBenchmarks

4. Erste Schritte: Brand Equity und mögliches Rebranding

Unsere Überlegungen zu unseren Werten und Expertise führten zu weiteren Änderungen in der Ausrichtung vom Geschäft, der Strategie, Produktepalette, Preispolitik usw. Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir noch nichts in Sachen Branding gemacht. Unten sind unsere ersten Ideen zu Branding und Marke aufgeführt. Auch dieser Prozess war nicht einfach.

Themen

  • Bekanntheit der Marke
  • Strategie und Wachstum
  • Organisation, Governance und Prozesse
  • Usability oder Benutzerfreundlichkeit der Webseite
  • Usefulness oder Nützlichkeit der Webseite

Fragen

  • Kennen Kunden / Interessenten die Marke?
  • Welchen Märkten & Ländern bieten wir welche Produkte an?
  • Wie verbessern wir die Abläufe?
  • Wie einfach ist die Webseite zu bedienen und wie schnell findet man das Gesuchte?
  • Bieten die Informationen Mehrwert für unsere Zielgruppen?

5. Zwischenbilanz

Dieser Blogeintrag zeigt auf, wie viele verschiedene Aspekte die Beantwortung der Frage nach einer möglichen Neupositionierung einer Marke beeinflussen. Anfangs stand zur Diskussion, ob wir die DrKPI® Marke (damals noch so geschrieben, heute als drkpi®) streichen oder weiter nutzen sollten . Am Ende entschieden wir uns aus verschiedenen Gründen, diese Marke zu behalten:

  • Der Name ist positiv besetzt,
  • Jede Organisation will gute Key Performance Indicators (KPIs) nutzen,
  • Wir besitzen die .com Domaine, d.h. drkpi.com, und
  • Dank dem kurzen Namen ist auch der Name der Domaine kurz und einprägsam für den Nutzer (nur 5 Buchstaben).

Doch wie wir unsere Produkte heute positionieren wollen hat sich gegenüber der letzten 5 Jahre stark geändert. Erst nachdem die in den obigen Tabellen gestellten Fragen einigermassen gut beantwortet waren, haben wir uns an die eher klassischen Rebranding Fragen der Grafik und des Corporate Designs (CD) wie auch der Corporate Identity (CI) herangetastet. Für den Kunden zählt im Endeffekt weniger die Verpackung der Marke als der Inhalt, beispielsweise:

  • innovative und konkurrenzfähige Produkte;
  • Qualität zu einem fairen Preis; und
  • exzellenter Kundenservice.

Wenn die Firma diese 3 Dinge erfolgreich meistert, ist die Verpackung nur noch das Sahnehäubchen auf dem Kaffee.

6. Was ist Ihre Meinung

Was uns brennend interessiert, sind Ihre Erfahrungen.

  • Wie haben Sie die oben diskutieren Herausforderungen gelöst?
  • Mussten Sie schon einmal ein Logo, das Corporate Image und / oder den Webauftritt der Firma ändern?
  • Inwiefern haben die Arbeiten an der Marke Veränderungen in den internen Prozessen ausgelöst und Produktangebote verändert?

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar unten.