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Dies ist ein weiterer Beitrag in der Serie zum Thema Schlüsselkennzahlen oder Key Performance Indicator(s) – kurz KPIs.

Kürzlich fragte mich jemand:

Ich berate eine Firma und bin dabei, die Social Media aufzustellen und mit den notwendigen KPIs zu versehen… 

Welche KPIs sind für den Anfang am Besten geeignet?

Was kannst du empfehlen?

Mit dieser Frage werde ich mich im Folgenden befassen.

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1. Schritt: Inventar des Weinkellers

Ich erinnere mich an meine Jugend, als ich in einer Weinkellerei gearbeitet habe. Der Kellermeister erklärte mir, dass er einmal im Jahr ein Inventar mache. Obwohl es interessant sei zu wissen, wie viele Flaschen vorhanden sind, sei dies jedoch nicht von primärem Interesse.

Sicherlich wollte er Kennzahlen oder Indikatoren, die ihm Informationen lieferten, um die Umsatz- und Gewinnziele erreichen zu können.

Doch ihn interessierte vor allem, wie gut sich die Weine zu welchen Preisen verkaufen ließen. Auch der Profit jeder Flasche war von Interesse.

Diese Angaben zeigten auf, welche Weine sich vielleicht besser verkauften und grössere Gewinne abwarfen als andere.

Ebenfalls wollte er natürlich ganz genau wissen, bei welchen Weinen wir Reklamationen oder auch Lob von den Kunden erhalten hatten.

Hierzu führte er ein kleines rotes Notizbuch, indem er alljenes noch von Hand eintrug.

Heute können wir dies mit Hilfe von Technologien leichter notieren. Nichtdestotrotz ist auch heute entscheidend, dass wir diese relevanten Daten sammeln, um danach anhand dessen die besten Entscheidungen treffen zu können.

Generell zeigt das Beispiel aus der Weinkellerei, dass es wichtig ist zu wissen, welche Kennzahlen oder Indikatoren wir heutzutage sammeln und nutzen.

Vielleicht benötigen wir gar keine neuen und müssen uns nicht überlegen, welche besser sein könnten. Wie die untere Illustration aufzeigt, ist das entwickeln von KPIs ein komplexer Vorgang.

Nicht einfach ist es KPIs zu entwickeln, die der Managerin klare Erkenntnisse bieten.
KPIs zu entwickeln, die Managern klare Ergebnisse bieten, ist ein komplexer Vorgang.

2. Schritt: Strategie und Planung

Wenn wie in diesem Fall die Verkaufsstrategie für die nächsten 3 Jahre eine hohe Steigerung des Verkaufs vorsieht, gilt es dies zu berücksichtigen. Mit anderen Worten, hier wird eine Kennzahl benötigt, um den Vorstand zufriedenstellen zu können.

Beim Weinkeller bedeutet dies, dass der jetzige Kundenstand erhöht werden muss, indem beispielsweise:

  1. Neukunden gewonnen werden.
  2. Aktuelle Kunden wieder häufiger zum Kauf unserer Ware bewegt werden.

Dabei ist es von Interesse, dass klar ersichtlich ist, inwiefern Werbeaktivitäten und Social Media Posts hierbei von Nutzen sind. Den Vorstand interessieren Social Media Posts jedoch wenig, ob die geplanten Verkaufszahlen erreicht wurden dafür jedoch umso mehr.

3. Schritt: Meine 3 wichtigsten Kennzahlen

Der letzte und wichtigste Schritt ist, die 3 wichtigsten Indikatoren oder Kennzahlen zu bestimmen. Das bedeuted auch, die Frage zu stellen: „Sind die genutzten Kennzahlen wirklich relevant?“

Sind die genutzten Kennzahlen für den Vorstand irrelevant, so ist das natürlich problematisch. So kann es passieren, dass ich neben meinen 3 Favoriten noch 2 Kennzahlen oder Leistungsindikatoren nutzen muss, die für meinen Vorstand von Bedetutung sind.

Ein gutes Beispiel hierfür ist: „Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization.“ kurz EBITA genannt. Das bedeutet Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände wie Lizenzen, Patente oder Software.

Für meinen Teil des Geschäftes kann das EBITA aus Sicht des Vorstandes enorm wichtig sein. Für meine Arbeit könnte dies jedoch weniger relevant und beispielsweise die Neukundengewinnung von größerer Bedeutung sein.

Die richtige Balance zwischen Genauigkeit und Tiefe der Kennzahlen ist der Schlüssel zum Erfolg.
Die richtige Balance zwischen Genauigkeit und Tiefe der Kennzahlen ist der Schlüssel zum Erfolg.

Zusammenfassung: Was ist Ihre Meinung?

Das Weinbusiness hat mehr Gemeinsamkeiten mit Social Media, als man denkt. Um sich zu verbessern, ist ein Inventar oder ein Audit enorm hilfreich.

Wenn wir verstehen, was wir mit Hilfe eines KPI’s lernen möchten oder welche Leistung wir zu verbessern gedenken, ist der erste Schritt getan. Mit Hilfe eines Audits im Social Media Bereich erhalten wir noch mehr Antworten zu Fragen wie beispielsweise:

  • Welche Weine verkaufen sich am Besten und welchen Deckungsbeitrag (DB) (d.h. Verkaufspreis minus variable Kosten = DB) können wir damit realisieren?
  • Welche Art von Instagram Posts (oder Tweets, Xing Posts) generieren gutes Engagement in Form von Likes, Kommentaren, etc.
  • Über welche Weine haben sich die Leute in Social Media, eMail, Reviews Online, etc. positiv oder negativ geäussert?
  • Welche Produkte oder Weine erhalten viele Word-of-Mouth Empfehlungen über Social Media durch Tweets oder Kommentaren auf Einträgen unserer Webseite?

Bei Transfers von Fussballstürmern war für Arsène Wenger bei Arsenal die Antrittsschnelligkeit eine schlüsselrelevante Kennzahl. Dank dieser konnte beispielsweise Thierry Henri mehr Ballduelle gewinnen, weil er schneller war. Ballgewinn war für Wenger also eine Voraussetzung, um Tormöglichkeiten erspielen zu können.

KPIs spielen im Digital Marketing wie im Weinhandel eine Rolle.
KPIs spielen im Digital Marketing wie im Weinhandel eine Rolle.

Gibt es im Rahmen Deiner DrKPI Beratung einen guten Ansatz?

Wie zeige ich dem Management, welche KPIs im Social Media Bereich von Nutzen sind?

Zitat

Kennzahlen stellen Zahlen dar, die in aggregierter Form über relevante Sachverhalte und Entwicklungen informieren.

Key Performance Indicators sind kritische Erfolgsfaktoren, die in Kennzahlen abgebildet werden. Diese stellen also eine Auswahl an Kennzahlen dar. Anhand derer ermitteln wir mögliche Fortschritte hinsichtlich wichtiger Zielsetzungen oder kritischer Erfolgsfaktoren innerhalb einer Organisation.

Das Ziel im obigen Beispiel war es, Tore zu schießen. Ein KPI im digitalen Marketing oder Social Media Marketing muss definieren, was das Endziel sein soll, wie z.B. ein neuer Kundenauftrag, Eintrag für den Newsletter der Firma, usw.

Wenn der Spieler die Antrittsschnelligkeit nicht hat, ist die Konsequenz, dass er nicht als Stürmer übernommen wird. Ob der KPI erfüllt ist oder nicht muss eine Konsequenz nach sich ziehen. Wird die Kennzahl erreicht, können wir uns verbessern. Was pasiert, wenn wir dies wollen, und geht es auch mit weniger Ressourcen?

Wird der Metrik nicht erreicht, müssen wir rausfinden warum und welche Auswirkungen dies beisielsweise auf den Verkauf oder den Sales Funnel gehabt hat.

Der Schlüssel zum Erfolg sind 3 bis maximal 5 Kennzahlen die uns nicht ablenken, sonder helfen zielorientiert zu arbeiten.

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Wenn die Chefs dann die Kennzahlen sehen, machen diese in deren Augen Sinn?
Sind die Kennzahlen in den Augen des Chefs sinnvoll?

Wir freuen uns über Ihre Fragen und Kommentare unten:

  • Welche KPIs nutzen Sie in Ihrer Arbeit am Liebsten?
  • Welcher KPI hat sich bei Ihnen im Social Media Marketing bewährt?
  • Haben Sie ein Beispiel, bei dem eine Kennzahl Sie wirklich enttäuscht hat oder einfach nicht hilfreich war?

Hinterlassen Sie uns gerne einen Kommentar, wir freuen uns immer, von Ihnen zu hören.

Offenlegung: Die Autorin / Bloggerin weist darauf hin, dass einige der erwähnten Organisationen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

KI macht die Arbeit.... schön wäre es...

Künstliche Intelligenz wird zunehmend Anwendung im Unternehmen finden, bringt neben neuen Möglichkeiten jedoch auch diverse Herausforderungen mit sich.

Wie Wiliam Gibson mit den Worten „Die Zukunft ist schon da, sie ist nur noch ungleich verteilt“ schon andeutete, werden die neuesten Techniken bereits in kleinerem Maße getestet, um zu prüfen, ob die Technik skalierbar ist und bald auch in Berufsalltag und Privatleben Einzug finden könnte.

Allerdings tun sich bei der Implementierung neuer Technologien teilweise Probleme auf, die erst bei Anwendung und testen im Alltag zutage treten.

Zu diesem Thema haben wir in unserem White Paper zu Artificial Intelligence vom Deutschen Marketing Verband (DMV) bereits einige interessante Anhaltspunkte für Sie zusammengefasst.

Auf Basis dessen spricht Urs E. Gattiker in unserem neuen Video darüber, wie wir uns AI im Marketing zunutze machen könnten, wann wir eingreifen müssen, um Fehler zu vermeiden und wo die Grenzen der Algorithmen liegen.

Urs E. Gattiker zu AI im Marketing

Marketing Club Rhein-Neckar: Veranstaltung zum Thema

Am 18. Februar 2019 war Urs beim Marketing Club Rhein-Neckar zu Gast und hielt dort einen Vortrag zum Thema Artificial Intelligence.

Mit unseren White Papern ausgestattet, erschien er an diesem Montag in Mannheim und sprach über die Möglichkeiten und Risiken, die Künstliche Intelligenzen im Marketing zukünftig mit sich bringen werden.

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Der Begriff „Artificial Intelligence“ (AI) wird für verschiedene Technologien angewendet. Das fängt an mit einfachen Computerprogramm welche helfen Aufgaben zu automatisieren. Komplexer wird es mit neuralen Netzwerken. All diese Systeme helfen mit der Datenverarbeitung und nutzen auch maschinelle Lernalgorithmen.

Obwohl AI – auf Deutsch Künstliche Intelligenz (KI) genannt – als Begriff verbreitete Verwendung findet, ist es schwierig zwischen tatsächlichen und angeblichen KI-Unternehmen zu unterscheiden.

Aber nicht nur ist der Einsatz dieses Begriffes oft verwirrend für einen Beobachter der Szene, auch die White Papers verwirren oft. Z.B. hat MCC Ventures im März 2019 einen Report in Sachen AI Start-Ups in Europa veröffentlicht. Der Report zeigt viel Material von Gartner… und stellt Schlussfolgerungen welche anhand der Methodik und Angaben schwehr verständlich sind:

„We individually reviewed the activities, focus and funding of 2,830 purported AI startups in the 13 EU countries most active in AI – Austria, Denmark, Finland, France, Germany, Ireland, Italy, the Netherlands, Norway, Portugal, Spain, Sweden and the United Kingdom. Together, these countries also comprise nearly 90% of EU GDP. In approximately 60% of the cases – 1,580 companies – there was evidence of AI material to a company’s value proposition.

The State of AI 2019: Divergence, S. 99

Der Report behauptet, dass 40% von den Unternehmen in 13 europäischen Ländern, welche sich als KI-Unternehmen positionieren, wahrscheinlich gar keine KI-Technologie einsetzen.

Unklar ist, wie diese Stichprobe gemacht wurde, d.h. welche Firmen ausgewählt wurden und die Materialien welche die Analysten ausgewertet haben um zu diesem Schluss zu kommen.

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Wie auch in unserer Studie weisen die Autoren darauf hin, dass was AI darstellt nicht einfach zu definieren ist. Im oben erwähnten Report wird Machine Learning der KI gleichgesetzt. Doch neben Deep Learning und Functional Reasoning – wie wir in unserem White Paper erklären – hat AI ganz verschiedene Facetten

Ausdauer und Präzision sind der Trumpf der Maschine. Der Mensch ist besser als die Maschine, wenn Einfühlungsvermögen und Improvisation gefragt sind.
Ausdauer und Präzision sind der Trumpf der Maschine. Der Mensch ist besser als die Maschine, wenn Einfühlungsvermögen und Improvisation gefragt sind.

Alles in allem, eine weitere gelungene Veranstaltung zum Thema bei einem Marketing Club vom Deutschen Marketing Verband.

Weitere wichtige Ressourcen gibt es hier:

  1. Neueinstellung in der Marketingabteilung: Künstliche Intelligenz
  2. Was macht ein System Experte (What makes a system expert)
  3. #ccTIM Was ist künstliche Intelligenz?
  4. #ccTIM Roboter löst Chaos in unserer Küche
  5. Alexa: Du diskriminierst schon wieder oder was tun Algorithmen?

Auch interessant: unser vergangenes #MCLago AI Event vom 24. Januar 2019 mit Renata Jungo Brüngger von Daimler, der ZF, Wintersteiger AG und birds on mars. Mehr unter: MCLago Competence Circles

Die Slides zum Vortrag beim Event des Marketing Club Rhein-Neckar mit weiteren interessanten Infos gibt es  > hier zum Download <

Team Work kann der Mensch besser als die Maschine.
Team Work kann der Mensch besser als die Maschine.

IHRE MEINUNG? DISKUTIEREN SIE MIT!

Was ist Ihre Meinung?

  • Was glauben Sie, mit vielen KI-Systemen Sie täglich im Kontakt sind?
  • Haben Sie interessante Beispiele zum Thema Artificial Intelligence und Marketing?
  • Erzählen Sie uns gerne von Ihren Erfahrungen in einem Kommentar.

Wir freuen uns über Ihr Feedback.

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Kürzlich hat ein autonom fahrender Personenwagen eine Massenkarambolage verursacht.
Beteiligt war auch ein autonomer Lastwagen.
Zukunftsmusik? Wohl kaum, wie dieses Beispiel zeigt.
Das neue White Paper vom Competence Circle Technologie, Innovation und Management kurz #ccTIM zum Thema Künstliche Intelligenz #KI ist da! Der Deutsche Marketing Tag hält Ihre gedruckte Version des KI White Paper vom #ccTIM für Sie bereit. Hier die digitale Version.

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, um alle Updates zum Thema Künstliche Intelligenz zu bekommen.

[su_box title=“Weitere wichtige News zu Artificial Intelligence und Marketing“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]

  1. AI: What makes a system expert (Was macht ein Expert System?)
  2. #ccTIM Was ist Künstliche Intelligenz?
  3. #ccTIM Roboter löst Chaos in unserer Küche
  4. Alexa, du diskriminierst schon wieder! (Sie sind hier)

Mehr unter DrKPI auf Englisch, MCLago Competence Circles, und DrKPI Strategie

Downloads

Vor Kurzem ist es passiert. Ein autonom-fahrender Personenwagen der Marke Chevrolet Bolt, hergestellt von Cruise, einer Tochterfirma von General Motors hatte einen Unfall mit einem Lastwagen vom Typ T-Pod der Firma Einride. Dabei starben die Insassen des Personenwagens und ein Fahrradfahrer.
Das scheint dystopisch und fiktiv. Doch es handelt sich um harte Fakten. Zur Zeit testet Einride seinen Lastwagentyp T-Pod mit der Firma DB Schenker in Jonkoping. Dieser vollautomatisch elektroangetriebene Lastwagen kann, falls notwendig, von einem Fahrer in einem Kontrollzentrum aus gesteuert werden.
Das Unternehmen Einride mit 55 Angestellten erhofft sich, dass es für den Lastwagentyp  T-Pod bis im Januar 2019 eine Bewilligung von der schwedischen Transportbehörde (Transportstyrelsen) erhält, um öffentliche Strassen nutzen zu dürfen.
Machine Learning spielt dabei eine grosse Rolle.

Der Roboter arbeitet im Lager, 24 Std. am Tag bis zum nächsten Service.

Der Roboter arbeitet im Lager, 24 Std. am Tag. Unermüdlich.

1.  Machine Learning

Die heutigen Machine Learning Systeme nutzen Algorithmen. Sie sind zu Beginn praktisch ignorant. Doch dank der Möglichkeit grosse Datenmengen zu verarbeiten, erlernen die Systeme schnell die Funktionen, die sie ausführen sollen.
Ende November hat Amazon mitgeteilt, dass Machine Learning ebenfalls eine Rolle bei ihren Bemühungen spielt, ein selbstfahrendes Auto auf den Markt zu bringen. Doch Amazon versucht es mit einem Spielzeugauto Namens Deep Racer das $400 kostet.  Mit diesem können Entwickler testen, wie Machine Learning mit Hilfe von „Reinforcement Learning“, ein Prozess der mittels einer Art Ausprobieren (d.h. „trial and error“) funktioniert. Eine Möglichkeit, Machine Learning für jedermann nutzbar zu machen und damit spielerisch das Verständnis für das scheinbar Komplexe zu vermitteln.
Machine Learning ist rasant. Die starke Verbilligung der Rechenleistung der Computer haben es möglich gemacht, dass sehr grosse Datensätze analysiert werden. Programme suchen nach Mustern und Trends. Doch sie sind auch in der Lage, kontinuierlich zu lernen und immer bessere Entscheidungen zu treffen. Je grösser die analysierten Datenvolumen und je häufiger die Repetitionen, desto besser fallen die Resultate aus.
Machine Learning beinhaltet eine Komponente, die es braucht, um einen Prozess zu automatisieren. Machine Learning sagt z.B. bei der Wetterprognose voraus, was passieren könnte.
Bsp: Ein System berechnet z.B. die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde sein Kredit nicht fristgerecht zurückzahlt oder ein Patient mit bestimmten Symptomen in den nächsten 12 Monaten einen Herzinfarkt erleiden wird.
Wichtig dabei ist, dass wir uns bewusst machen, der grösste Teil Machine Learning beinhaltet den Versuch der Funktionsannäherung (function approximation) basierend auf einer Stichprobe von Daten – klein oder gross. So handelt es sich um Wahrscheinlichkeiten, nicht aber zwingend um Wahrheiten.
[su_box title=“Definition: Was ist Machine Learning?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Die heutigen Machine Learning Systeme nutzen Algorithmen. Sie sind am Anfang allerdings praktisch ignorant. Dank der Möglichkeit, große Datenmengen zu verarbeiten, erlernen die Systeme dann rasch die Funktionen, die sie ausführen sollen.
Machine Learning beinhaltet eine Komponente, die benötigt wird, um einen Prozess zu automatisieren. Ein Bei- spiel dafür ist die Wetterprognose, die mit Hilfe von Machine Learning kontinuierlich verbessert wird.
[/su_box]

Das Auto als Teil des Internet of Things.

Das Auto als Teil des Internet of Things.

2.  Deep Learning

…ist ein Teil von Machine Learning. Es steht für den Prozess der Mustererkennung in Datenmengen durch die Maschinen. Durch selbständiges Training werden die Maschinen immer besser darin, Bilder und gesprochene Sätze zu erkennen. Sie erkennen z.B. Krankheitssymptome immer besser und sagen voraus, ob ein Patient eine bestimmte Krankheit bekommen wird.
Die Methode basiert auf neuronalen Netzen. Diese werden nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns auf dem Computer simuliert. Sie sind in der Lage sich selbstständig zu verbessern.
Das System eignet sich zur Bearbeitung einer umgrenzten oder definierten Aufgabe. Doch dem System fehlt die Möglichkeit das Gelernte zu verstehen und dies in den Kontext des Grösseren Ganzen einzuordnen.
Bsp.: Gesichtserkennungssoftware wird immer besser mit einer Fehlerrate von 0.8 Prozent für Männer mit heller Haut. Diese schnellt auf 34.7 Prozent für dunkelhäutige Frauen (siehe http://news.mit.edu/2018/study-finds-gender-skin-type-bias-artificial-intelligence-systems-0212).
[su_box title=“Definition: Was ist Deep Learning?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Deep Learning ist ein Teil des Machine Learning. Es beschreibt den Prozess, wie Maschinen in Daten Muster erkennen.
Durch selbstständiges Lernen werden die Maschinen immer besser darin, Bilder und gesprochene Sätze zu erkennen. Sie erkennen z.B. Krankheitssymptome immer treffender und sagen so voraus, ob ein Patient eine bestimmte Krankheit bekommen wird.
[/su_box]

Cyborg kontrolliert die Roboters bei deren Arbeit.

Cyborg kontrolliert die Roboter bei deren Arbeit.

3.  Algorithmus

Ein Algorithmus ist eine eindeutige, ausführbare Folge von Anweisungen. Das heisst, Schritt für Schritt werden diese in endlicher Länge ausgeführt. Daraus resultiert die Lösung eines Problems, einer Rechenaufgabe oder eine Entscheidungsfindung.
Die Gefahr ist hier, dass ein Algorithmus einen Menschen falsch kategorisiert.
Bsp. Im Schnitt können Algorithmen 10 bis 15 Prozent bessere Entscheidungen treffen als z.B. ein Personalexperte im Falle, ob die Neugestellten überdurchschnittliche Arbeitsleistungen erbringen werden (z.B. Dietvorst, 2017 in einem Interview: https://sloanreview.mit.edu/x/59106).
Algorithmen machen etwas, das „unsupervised learning“ genannt wird, d.h. ein Algorithmus erhält kein Feedback von einem Menschen, während er von den Daten lernt, die wir eingeben.
Unser Fokus sollte darauf liegen, wie wir das Risiko minimieren können, dass die Algorithmen unsere Vorurteile übernehmen und die gleichen Fehler machen wie wir. Jeder Algorithmus, der von uns Menschen lernt, wird auch genau so „biased“ sein wie wir.
[su_box title=“Checkliste: Definition: Was ist ein Algorithmus?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Ein Algorithmus ist eine eindeutige, ausführbare Folge von Anweisungen.
Das heißt, Schritt für Schritt werden Anweisungen in endlicher Länge ausgeführt. Daraus resultiert die Lösung eines Problems, einer Rechenaufgabe oder einer grundsätzlichen Entscheidungsfindung.
[/su_box]

Die Bretzel geknetet und geformt vom Roboter Lisa.

Die Bretzel – geknetet und geformt vom Roboter Lisa.

4. Was ist Ihre Meinung?

Selbstfahrende Lastwagen werden ab Januar 2019 in Schweden zugelassen sein, wenn alles nach Plan abläuft. Vielleicht werden diese Lastwagen schon bald im Hamburger Hafen genutzt. Der selbstfahrende Robo-Taxi, der für mich vor dem Hotel wartet, ist in Phönix (Arizona) bereits Tatsache (siehe BMW vom Autofahrer zum Robo-Taxi – 5 Stufen)
Doch bei aller Liebe für Machine Learning und Algorithmen, müssen diese Programme geprüft und überwacht werden, d.h. ein Audit ist notwendig. Schwierig ist es, wenn wir dabei ein Problem finden, das nicht korrigiert werden kann.
Amazon hat im Oktober 2018 das auf Machine Learning basierende Rekrutierungsprogramm beendet. Dieses war durch Voreingenommenheit (kurz Bias) zum Schluss gekommen, dass Männer bessere Mitarbeiter sind als Frauen. Grund war, dass diese öfters in der Firma befördert werden (see DMV White Paper vom #ccTIM zum Thema AI für Details).
Was passiert, wenn das Unternehmen in der Zukunft durch dieses Problem ein Gerichtsverfahren am Hals hat? Oder während der Offenlegungsphase beim Gerichtsprozess festgestellt wird, dass das Unternehmen über den Fehler bescheid wusste? Ein Alptraum für uns Compliance-Spezialisten. Genau deshalb zog Amazon die Reissleine.
Dass Alexa weiterhin diskriminiert, was z.B. die Auswahl von Radiostationen angeht, ist ein bekannter Fakt. Amazon hat per Voreinstellung den Aggregator Tune-in ausgewählt und nicht einen Radioplayer auf dem z.B. fast alle deutschen oder schweizer und österreichischen Sender ihre Programme eingestellt haben.
Ruft der Hörer einen bestimmten Kanal auf, wird ihm dieser von Tune-in präsentiert. Der Aggregator hat jedoch nur eine begrenzte Anzahl Kanäle im Portfolio. D.h., wenn meine Lieblingsradiostation nicht auf der Liste ist und ich weder Fähigkeit noch Geduld habe sie mit Alexa zu finden, wird die Station kein Programme in meinem Wohnraum abspielen.
Was mich neugierig macht ist Ihre Einstellung zur Herausforderung AI in unserem Alltagsleben, wie z.B.:

  • Nutzen Sie schon einen Sprachassistenten? Was sind Ihre Erfahrungen?
  • Wie oft, schätzen Sie, haben Sie schon vom Roboter geknetete und geformte Brötchen gegessen?
  • Nutzen Sie im Unternehmen Deep Learning, um die Produktion, Entscheidungen und/oder Marketing zu verbessern?
  • Was ist die grösste Herausforderung in Ihrem Business?

Wir freuen uns auf vielseitige Antworten und vielleicht sogar interessante Beispiele.

In Kürze: Im dritten Teil der Reihe zu erfolgreichem Video Marketing gibt es weitere besondere Tipps mit Beispielen. Denn auch wir fragen uns immer wieder, wie die Produktion eines guten Marketing Videos effektiver und besonders aussichtsreich ablaufen kann.
Lesen Sie hier von unseren Antworten und Erfahrungen zu diesen 4 Fragen (Punkte unten einfach anklicken und Sie erhalten sofort eine Antwort):

  1. 1. Wie finanzieren wir das alles?
  2. 2. Wo soll das fertige Video gelaunched werden?
  3. 3. Wie lang darf das Video dauern?
  4. 4. Epilog: Das eigentliche Geheimrezept lautet: Langfristig planen!
  5. 5. Was ist Ihre Meinung?

Noch mehr zum Thema gibt es auch hier:
[su_box title=“Wie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Video Marketing: 4 Tipps zur Content Optimierung
Video Marketing: 4 Tipps, um Probleme zu vermeiden
Video Marketing: 4 Geheimnisse, die Experten selten verraten (Sie sind hier)
[/su_box]
Lesen Sie den englischen Beitrag hier.
Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, wie Sie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren.

1. Wie finanzieren wir das alles?

  • Haben wir das nötige Kleingeld, eine Produktion zu finanzieren?
  • Haben wir alles durchkalkuliert und ggf. noch einen Puffer?
  • Wie können wir Sponsoren von Extern finden und wie können Abgeltungen aussehen?

[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Planen Sie einen Puffer ein: Sie brauchen garantiert alles Geld, das Sie einplanen und stellen bei den ersten Produktionen oft fest, dass es doch noch mehr bedarf… [/su_note]
Doch besonders der letzte Punkt in der Aufzählung oben dürfte für uns alle sehr interessant sein. Ist es möglich als Unternehmen oder Organisation die eigene Marketing Video Produktion selbst zu finanzieren? No problem!
Machen Sie sich aber unbedingt Gedanken darüber, dass es nicht bei einem einzigen Video bleiben sollte (mehr dazu weiter unten!). Es macht daher Sinn auch ohne die dringende Notwendigkeit der Fremdfinanzierung mit Sponsoren zu arbeiten, die Ihre Produktionen auch in Zukunft unterstützen.
Wie kann ein Sponsoring aussehen?
Natürlich kann es sich um eine rein finanzielle Unterstützung handeln. Vielleicht haben Sie UND ihr Sponsor aber auch gleichzeitig einen größeren Vorteil, wenn es um nicht-monetäre Leistungen geht.
Beispiel: Der Sponsor hat im Geschäftsgebäude nachmittags nie alle Konferenzräume belegt, während Sie eine Lösung für die Finanzierung eines geeigneten Raumes für ein beispielsweise ein Video für Ihre Investoren suchen.
Die Lösung liegt auf der Hand und präsentiert sich uns ganz klar als eine Win-Win-Situation.
Die Abgeltung könnte dann darin bestehen, dass Sie Unternehmenslogos Ihres Sponsors in das Video einflechten und so ein wenig Werbung für diesen machen. Oft reicht auch eine Danksagung.
Schriftliche Verträge sind dabei nicht immer nötig. Für unser DMV-Video des Marketing Club Lago (#MCLago) zum Thema DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung), stellte uns ein Mitglied  freundlicherweise einen freien Konferenzraum der Credit Suisse zur Verfügung.
Auch hier mussten wir übrigens einen neuen Termin festlegen, weil wir vor Ort merkten, dass die Kleidung (weiß mit hellgrünen Punkten) sich zu wenig vom Hintergrund abhob.
Alles wurde (glücklicherweise nur) um etwas mehr als eine Woche verschoben und wir wählten ein hellblaues Hemd, dass zum dunkelblauen Logo des DMV (Deutscher Marketing Verband) und unseres Marketing Clubs passt. Gleichzeitig sollte es einen ausreichenden Kontrast zum hellen Hintergrund geben.
What is the secret behind videos gone viral?

2. Wo soll das fertige Video gelaunched werden?

Auch diese Frage stellen wir uns nicht nur, sondern arbeiten mögliche Antworten theoretisch konkret aus, bevor wir irgendetwas in die Praxis umsetzen.

  • Auf welche Video Platform können wir unser Video lancieren? YouTube, Vimeo, andere?
  • Gibt es bereits einen Unternehmenskanal z.B. auf YouTube, im Corporate Design, oder müssen wir diesen anlegen?
  • Schreiben wir noch einen Beitrag zum Video? (Wir: Ja, immer!)
  • Können wir das Video auch im Blog unseres Sponsors einbetten, z.B. wenn eine Verwandtschaft der vermarkteten Produkte oder Dienstleistungen besteht?
  • Haben wir andere Seiten, z.B. auf Facebook, Instagram, Twitter? Dort können wir das Video posten, oder aber teasern und mehr Leser auf unsere Seite holen, die das ganze Video sehen wollen.

[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Eine andere Frage lautet, wie wir das Video launchen wollen. Ist es zum Beispiel ein 10-minütiger Film, lohnt es sich vielleicht, einen Trailer von einer halben Minute zusammenzuschneiden (oder zusammenschneiden zu lassen).
Dieser könnte beispielsweise mit einem Countdown versehen werden, bis das eigentliche Video rauskommt und dementsprechend früher auf allen Seiten und Kanälen verbreitet werden.[/su_note]
Vielleicht gibt es darüber hinaus sogar die Möglichkeit, das Video auf einem lokalen Fernsehsender oder in einem Kino in der Umgebung vor dem Film zu zeigen. Dies hängt natürlich von allen anderen Fragen ab, von unserem Ziel, unserer Zielgruppe etc.
Und nicht zuletzt von unserem Budget, versteht sich.

3. Wie lang darf das Video dauern?

In den ersten 15 Sekunden müssen Sie Ihr Video für die Zuschauer so interessant wie möglich machen. Denn in diesen ersten Augenblicken entscheiden die Zuschauer, ob sie Ihrem Video mehr Zeit schenken oder weiter klicken.
Besser noch: Gehen Sie mit der folgender Mentalität an die Planung Ihres Filmprojekts:
„Die ersten 5 Sekunden des Videos entscheiden über Leben und Tod.“
Wir bei DrKPI brauchen für die Takes des ersten Teils am längsten. Hier lohnt es sich perfektionistisch zu sein.
Der Rest ergibt sich (fast) von selbst: Vermitteln Sie wichtige Informationen? Dann sollte das Video wohl länger sein, packen Sie es aber keinesfalls zu voll, denn das könnte das Video langatmig und uninteressant machen.
Allgemein gilt:
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

So kurz wie möglich, so lang wie nötig.
Denken Sie an die Aufmerksamkeits-Bereitschaft Ihres Zuhörers, der sich ja schon entschieden hat, ein Video anzuschauen, statt einen Text zu lesen…[/su_note]

4. Epilog: Das eigentliche Geheimrezept lautet: Langfristig planen!

Produzieren wir nur ein Marketing Video, muss dieses schon etwas ganz besonderes sein, um einfach so erfolgreich zu sein. Meist wird das Erfolgspotential eines Videos erst durch eine Kampagne deutlich.
Wir fragen uns daher: Ist unser Projekt geeignet, um eine Reihe von Videos im ähnlichen Stil zu produzieren? Haben wir noch mehr Ideen, die wir umsetzen können?
Haben Sie nur eine Idee für eine super Story, die sich um Ihr Unternehmen oder Produkt dreht, merken aber, dass diese nicht ausbaufähig ist? Dass weitere ähnliche Videos sehr viel weniger aussagekräftig werden würden? Dann müssen Sie diese Idee unbedingt überdenken.
Unser Beispielvideo unten zeigt, dass ein Video allein auch einfach schnell veraltet ist – besonders wenn es um aktuelle Themen wie die DSGVO geht.
Das dürfte jedem einleuchtend erscheinen, der weiß, dass jede Minute 400 Stunden Videomaterial auf YouTube hochgeladen werden. Am Tag sind das 576.000 Stunden… diese Menge ist für unsere Gehirne gar nicht mehr erfassbar.
Hier geht es nur um eine einzige Aussage bezüglich EuGH-Urteil und Facebook-Fanpages (lesen Sie hier mehr dazu), die so nicht mehr ganz stimmt.

Das Urteil vom 05.06.2018 machte den Betrieb einer Unternehmens-Fanpage auf Facebook problematisch, wenn nicht illegal, doch jetzt arbeitet auch Facebook an einer DSGVO-konformen Lösung, damit nicht Millionen Seiten gelöscht werden müssen.
Was wir daraus lernen:
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Unser Content muss regelmäßig aktualisiert werden, ein Video allein reicht so gut wie nie aus, um erfolgreich zu sein. Es kommen mit der Zeit tendenziell immer weniger Views dazu.[/su_note]
Auch wenn das Marketing Video ein absoluter Renner war, wird es irgendwann uninteressant werden. Selbst dann, wenn der Content theoretisch auch nach Wochen, Monaten, vielleicht sogar nach Jahren noch aktuell ist.
Machen Sie sich also unbedingt schon vor der ersten Produktion Gedanken darüber, wie es weitergehen soll.
Wir bei DrKPI testen immer schon vorher das Potential einer Produktion darauf, wie es weitergehen kann. Unsere Ideen teilen wir gerne mit unseren Auftraggebern und Kunden, denn es ist unglaublich wichtig den eigenen Content regelmäßig zu aktualisieren.
Vielleicht gewinnen Sie mit ihrer ersten Video Produktion auf einen Schlag eine erfreuliche Menge an Neukunden. Sie haben es geschafft, Ihren Zuschauern unmissverständlich klarzumachen, wie gut Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung, Ihre Idee ist.
Doch bleiben Ihnen diese Kunden treu, wenn Ihre Konkurrenz regelmäßig Videos über die Verbesserungen, neue Entwicklungen und noch mehr Innovationen ins Netz lädt? Wenn alle anderen Ihnen einen großen Schritt voraus sind?
Das wird sicher problematisch…

5. Was ist Ihre Meinung?

  • Würden Sie selbst gerne eine Reihe kleiner Videos machen, haben aber keine Idee oder es hapert an der Umsetzung?
  • Haben Sie bereits Erfahrungen mit Video Marketing? Positive oder negative? Was würden Sie beim nächsten Projekt anders und vielleicht besser machen?
  • Sind Sie interessiert daran ein Video für das eigene Unternehmen, ein Event oder ein passendes Video zu einem Blogbeitrag zu produzieren? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen. Gerne antworten wir Ihnen so schnell wie möglich.
  • Sie haben bereits ein erfolgreiches Marketing Video gemacht? Verlinken Sie es doch in einem Kommentar unten und zeigen uns und unseren Lesern, wie es funktionieren kann.

Wir freuen uns auf Ihre vielseitige Antworten und Beispiele.

Who will clean up the kitchen? Artificial Intelligence oder mein Küchenroboter?

Will ich einen Roboter als Hilfe im Haushalt, in der Pflege, usw.?
Räumen Sie gerne die Küche auf?
Mein Haushaltsroboter schafft es leider nicht, meine Küche ordentlich aufzuräumen. Schafft es der Ihre?
Kann Artificial Intelligence (AI) / Künstliche Intelligenz hier helfen?
Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, um alle Updates und noch mehr interessante Fakten zum Thema Künstliche Intelligenz zu bekommen.

1. Alexa – falscher Radiosender

Alexa, Cortana, Siri und der Google Assistent sind dank Machine Learning in der Lage, nach einigen Versuchen meinen lokalen Münchner Radiosender zu finden. Doch ohne Hilfestellung schafft dies Alexa nicht. Es lernt vom Nutzer und dessen Angaben, sodass es dann irgendwann endlich weiss, welche Station ich wirklich meine.
Kurz, diese Assistenten verstehen gesprochene Befehle, aber nicht den Kontext in dem der Gesprächspartnerin ihre Wünsche formuliert (die Radiostation KISS in Los Angeles ist nicht dieselbe wie diejenige in Düsseldorf, usw.).
PS. Algorithmen können riesige Datenmengen verarbeiten. Das Programm findet die Regeln in den Daten, um die ihm zugeteilte Funktion zu erlernen, d.h. es findet Machine Learning statt.
[su_box title=“Weitere wichtige News zu Artificial Intelligence und Marketing“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]

  1. Was macht ein System Experte (What makes a system expert)
  2. #ccTIM Was ist künstliche Intelligenz?
  3. #ccTIM Roboter löst Chaos in unserer Küche (Sie sind hier)
  4. #ccTIM Was tun Algorithmen?

Mehr unter DrKPI auf Englisch, MCLago Competence Circles, und DrKPI Strategie
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Seit Turing’s bahnbrechendem Artikel in 1950 ist Artificial Intelligence (der Ausdruck wurde 1955 von McCarthy, Minsky, Shannon und Rochester erfunden) ein Buzzword geworden (Anthers, 2017). Viele meinen es zu verstehen, aber niemand kann es auf die Schnelle definieren.

Turing, A.M. Computing machinery and intelligence. Mind 59 (1950), 433–460. Aufgerufen 2018-07-07 auf http://phil415.pbworks.com/f/TuringComputing.pdf

Seit 1943 oder gut 75 Jahren ist AI ein Thema. Leider schaffen es jedoch solche Systeme nicht, in einer Prüfung im Fach Naturwissenschaften vom 8. Schuljahr ein Spitzenresultat zu erreichen.
Ein Grund ist, dass ein AI System weder ein tieferes Verständnis über einem Text entwickelt, noch den Sinn hinter einer gestellten Frage versteht. Es kann somit nicht logisches Denken oder analytische Folgerungen ziehen, um die richtige Antwort zu finden (siehe Schoenick und weitere, September 2017).
Schoenick, Carissa, Clark, Peter, Tafjord, Oyvind, Turney, Peter, and Etzioni, Oren. (September 2017). Moving beyond the Turing Test with the Allen AI Science Challenge. Commun. ACM 60(9), p. 60-64. DOI: https://doi.org/10.1145/3122814
PS. Machine Learning wie auch Deep Learning sind Teilaspekte der KI.
Dieser Blogeintrag ist Teil des Artificial Intelligence Projektes vom Competence Circle Technology, Innovation and Management #ccTIM vom Deutschen Marketing Verband (DMV).
What is marketing automation?

Alexa, Siri und Magenta bringen uns die Datenflut: Privatsphäre Quo Vadis?

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2. Was ist künstliche Intelligenz (KI)?

Eine wichtige Frage, die wir noch nicht voll beantworten können.
KI versucht Wissen und Aktionen oder Entscheidungen zu verbinden. Doch die Schwierigkeit liegt darin, dass Intelligenz alleine nicht reicht, um Entscheidungen zu treffen. Das Problem muss in sich verstanden werden. Schlussfolgerungen müssen gezogen werden. Das braucht es, um dann eine Entscheidung treffen zu können..
Russel und Norvig (2010, S. 2) unterscheiden 4 Arten von KI, die in der Theorie einer Maschine eigen sein könnten, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind:

  1. Menschliches Denken (thinking humanly): Setzt voraus, dass wir genau wissen wie Menschen denken;
  2. Rationales Denken (rational thinking): Die Schwierigkeit liegt hier darin, welche Probleme im Prinzip gelöst werden können und wie wir die praktischen Lösungen für den täglichen Gebrauch finden können;
  3. Menschliches Handeln (acting humanly): Der Turing Test stellt ein solches Problem, um zu überprüfen, ob die Maschine in der Lage ist menschlich zu handeln. Doch bis anhin ist es uns noch mit keiner Maschine bzw. mit keinem AI Programm gelungen, den Turing Test zu bestehen;
  4. Rationales Handeln (acting rationally): Nicht immer erkennen wir die ganze Komplexität, somit kann das System vielleicht nur zu einem gewissen Grade rational handeln, d.h. es hat begrenzte Rationalität.

Russell, Stuart J. & Norvig, Peter (2010). Artificial intelligence (3rd Edition). Toronto: Pearson Education Ltd. Aufgerufen 2018-07-01 auf http://aima.cs.berkeley.edu/
Das obigen Schema von Russell und Norvig (2010, Kapitel 1) zeigt, dass AI oder KI auf verschiedene Weise definiert werden kann.
PS. Was ist ein Experten System? – definiert. Als Vater der Expertensysteme gilt Edward Feigenbaum.
Kurzdefinition:

Ein Expert Unterstützungssystem (Expert Support System) unterstützt Nutzer mit der Lösung eines Problems.
Wie ein Expertensystem erbringt es bessere Leistungen als ein Nichtexperte. Das System unterstützt den Menschen, doch dieser trifft die Entscheidung.

Machine Learning, Algorithmus, Big Data und Artificial Intelligence.

Machine Learning, Algorithmen, Big Data und Artificial Intelligence.

3. Roboter in Haushalt und in der Pflege

Ein Kollege hat die Herausforderungen im AI Bereich und mit Robotern neulich wie folgt umschrieben:

Bei unseren Cleaning Robots verbiete ich jedem das Wort Intelligenz intern, denn es bleiben maschinelle Helfer.
Konsumenten haben dafür teilweise ein sehr gutes Gespür und sprechen von Dienern oder Sklaven wie auch fleissigen Helfern.
Viele Konsumenten wollen auch gar nicht, dass diese Haushaltshelfer zu intelligent sind. Dies erlaubt es dem Nutzer die Maschine noch zu dominieren.
Die Ängste vor der Maschine spielen im Marketing sicher eine große Rolle. Das wird oft nicht direkt verbalisiert. Nichtdestotrotz müssen wir dies berücksichtigen.

Wir wollen, dass ein Roboter intelligent ist und menschenfreundlich. Aber ich werde weder von Alexa noch Siri in den nächsten Tagen eine Antwort auf die Frage bekommen: Was glaubst du, was ich fühle?
Auch bietet AI sicherlich nicht die Möglichkeit, dass Marken den Kontext der Nutzung besser verstehen. Ob dann die Adaption dieses Wissens in mehr Verständnis und Nähe zum Kunden resultiert, darf hinterfragt werden.
[su_box title=“Wieso kann der Roboter die Küche nicht aufräumen?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]

  • Limitiertes Gesamtbild: Der Sprachassistent Alexa hat keinen kompletten Überblick was ich genau über welche Kanäle (z.B. Online oder im Discounter nebenan) einkaufe.
  • Kontext kennt die Maschine nicht: Wo ich gerade bin (Sitzung im Büro, Atmosphäre schwierig… oder Freitagabend an einer Party, leicht angeheitert), weiß die Maschine mehr oder weniger. Doch sie kann den zwischenmenschlichen Kontext wohl kaum interpretieren.
  • Keine Empathie oder Einfühlungsvermögen: Wir haben die Fähigkeit das Denken eines anderen Menschen nachzuvollziehen. Dies ermöglicht es, dass bei allen Menschen ähnlich aufgebaute Gehirn.
  • Kein logisches Denken oder analytische Folgerungen: Ein AI System kann weder ein tieferes Verständnis über einem Text oder Prüfungsaufgabe entwickeln noch den Sinn hinter einer gestellten Frage verstehen.

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Was wollen die Menschen und wann fühlen sie sich wohl mit AI zu kommunizieren oder den Staubsauger in der Form eines Roboters zu nutzen? Diese Frage wird uns wohl noch eine Weile rumtreiben.

Sind wir glücklich mit dem Roboter als Haushaltshilfe?

Sind wir glücklich mit dem Roboter als Haushaltshilfe?


Inwiefern Roboter komplexere Arbeiten übernehmen können in der Pflege ist sicher sehr interessant. Doch das steckt noch schwer in den Anfängen (siehe Careum Dialog 2018)

4. Was ist Ihre Meinung?

Der Roboter in der Küche ist mein Traum.
Die Küche nach dem Kochen aufräumen macht wohl niemand gerne. Doch was wenn mein Roboter das übernimmt.
Obwohl die Arbeit einfach ist für uns, für den Roboter ist diese Arbeit höchst komplex und schwierig. Deshalb werde ich noch auf meine fast perfekte Haushaltshilfe in Form eines Roboters warten müssen.
Was mich neugierig macht ist Ihre Einstellung zur Herausforderung AI in unserem Alltagsleben, wie z.B.:

  • Nutzen Sie schon einen Sprachassistenten?  Was sind Ihre Erfahrungen?
  • Haben Sie schon einen automatischen Staubsauger / Saugroboter?  Macht er den Job zu Ihrer Zufriedenheit?
  • Haben Sie dank AI schon einen Arbeitsprozess beim Kunden verbessern können?

Wir freuen uns auf vielseitige Antworten und vielleicht sogar Beispiele.

Bewegtbild für Lehrlinge ist eine wirksamer Ansatz um Jugendliche anzusprechen.

In Kürze: Nach Teil 1 unserer Reihe zu erfolgreichem Video Marketing folgt Teil 2.
Zuvor besprachen wir hier, warum wir ein Video machen, wen und was wir erreichen wollen. Und was der beste Content für eine gelungene Social Media Marketing Strategie ist.
Nun bekommen Sie weitere besondere Tipps mit Beispielen zur Vorbereitung Ihrer Produktion.
Wir gehen ins Detail, denn auch unsere Erfahrungen als Filmcrew sind durch ein „Trail and Error“ gekennzeichnet. Die Reflexion der Projekte verhilft auch uns regelmäßig, unsere Prozesse zu optimieren. Das Lernen ist nie vorbei und wir sind motiviert!
Dieses Mal erwarten Sie vielseitige Antworten auf diese 4 Fragen (Punkte unten einfach anklicken und Sie erhalten sofort eine Antwort):

  1. 1. Welches Equipment brauchen wir?
  2. 2. Wer ist beteiligt und für was verantwortlich?
  3. 3. Und rechtliche Aspekte?
  4. 4. Wo drehen?
  5. 5. Was ist Ihre Meinung?

Mehr Informationen finden Sie auch hier:
[su_box title=“Wie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Video Marketing: 4 Tipps zur Content Optimierung
Video Marketing: 4 Tipps, um Probleme zu vermeiden (Sie sind hier)
Video Marketing: 4 Geheimnisse, die Experten selten verraten
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Lesen Sie den englischen Beitrag hier.
Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, wie Sie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren.

1. Welches Equipment brauchen wir?

Die Technik

Die Kamera, klar! Doch vergessen Sie nicht, dass auch Licht und Ton eine essentielle Rolle spielen. Denn diese beiden Komponenten werden viel zu oft unterschätzt.
Ein Movie lässt sich heute auch professionell mit der integrierten iPhone-Kamera drehen. Die Bildqualität an sich lässt kaum zu wünschen übrig. Aufnahme outdoor sind bei sonnigen Tagen (beste natürliche Lichtverhältnisse) dann gar kein Problem.
Doch achten Sie unbedingt darauf, hier ein professionelles Mikrofon einzusetzen, denn ohne dieses kann ein Video so gut aussehen wie es will, es wirkt amateurhaft, wenn Sie sich nicht um die Akustik kümmern.
Das Video kann auch im Tonstudio nach-synchronisiert werden. Dies ist oft jedoch noch schwieriger und erfordert noch mehr technisches Know-How und eine erfahrene Stimme hinter dem Aufnahmegerät.
Arbeiten Sie drinnen, reicht das Licht, das durch die Fenster kommt, oft nicht aus und das Bild ist zu dunkel. Auch dann bekommen Sie Aufnahmen, die unprofessionell wirken.
Professionelle Scheinwerfer sind fast immer ein Muss in diesem Fall, denn auch das künstliche Licht in den meisten Räumen reicht dann nicht aus, um Raum sowie Personen und gefilmte Objekte auf eine sinnvolle Weise auszuleuchten.

3 Scheinwerfer brauch es meistens: Diese Standardsituation zeigt Ihnen, wie Sie in Ihrem Video eine professionelle Belichtung schaffen.

3 Scheinwerfer brauch es meistens: Diese Standardsituation zeigt Ihnen, wie Sie in Ihrem Video eine professionelle Belichtung schaffen.


Noch besser werden die Aufnahmen natürlich mit einer Filmkamera oder einem guten Camcorder, wie wir sie bei DrKPI benutzen, z.B. die P2HD-Lösungen von Panasonic.
Beachten Sie hier, dass ein solches Gerät meistens mehr Zubehör erfordert wie das Stativ, das Speichermedium oder je nach dem auch Kompatibilitätslösungen zur Übertragung von Daten.
Zudem erfordert eine Profi-Kamera auch ein gewisses technisches Know-How. Sie wollen schließlich keine verwackelten, zu dunklen oder überbelichteten Aufnahmen, die einfach nicht gut wirken.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Frage eine besondere Gewichtung zukommt, denn hier dreht sich alles um ein Wort und dieses ist „Professionalität“.
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Tip

Scheinwerfer und iPhone sind das Minimum. Auch solch eine Produktion kann erfolgreich sein. Benutzen Sie in diesem Fall aber beispielsweise ein Accessoire zur Stabilisierung Ihres iPhones beim Filmen. Denn verwackelte Bilder wirken einfach unprofessionell.
Konsultieren Sie danach einen Profi, um Ihre Aufnahmen mit diesem zu besprechen und zu sehen, ob daraus ein kleine Marketing Film zusammengeschnitten werden kann.[/su_note]
Hier noch eine kleine Liste, die Ihnen zusätzlich weiterhelfen kann:

  • Equipment-Checkliste schreiben, damit Sie den Überblick behalten.
  • Fahrzeuge und Parkmöglichkeiten?
  • Anschlüsse und Adapter (Kompatibilität im Ausland?)
  • Lagermöglichkeiten für Equipment, um Logistik zu vereinfachen?
  • Special Equipment: Drohnen, Dolly, Schienen für Kamera, etc.?
Mehr als nur der technische Kram

Wenn Sie mit einem Kamerateam zusammenarbeiten, können Sie diese Aufgaben den Profis überlassen. Sie haben mehr Zeit, sich den Kopf über andere Dinge zu zerbrechen, wie z.B.:

  • Welche Requisiten brauche ich?
  • Welche Kleidung sollen die im Video gezeigten Personen tragen?
  • Ist an den Drehtagen für Verpflegung gesorgt?

Für LomMedical (für mehr Infos hier klicken) haben wir beispielsweise die besagte innovative Sicherheitsspritze mit automatischer Retraktion für den einmaligen Gebrauch mit ins Bild genommen.

Natürlich mussten wir darauf achten, dass das Bild nicht überladen ist, sondern zur neutral-fachlichen, informativen Tonalität des Investoren-Videos passt: Auf Blumen und andere Tischdekoration haben deshalb verzichtet. In anderen Projekten wären diese vielleicht gar nicht schlecht.
Das Beispiel oben zeigt übrigens auch, was passieren kann, wenn es vor den Dreharbeiten keine Möglichkeit gibt, eine Lichtprobe vor Ort durchzuführen.
Dieser war schlecht beleuchtet; die Fenster waren am Ende des langen und schmalen Raums, sodass wir auch mit Scheinwerfern leider nicht das Optimum aus dem Bild herausholen…
Lassen Sie sich von Kameramann und Regisseur (visuelle Kompetenz) beraten, welche Kleidung Sie brauchen. Denken Sie dabei unbedingt auch an das Corporate Design, das in die Wahl mit einfließen muss.
Auch über Speisen und Trunk sollten Sie sich Gedanken machen, insbesondere wenn Sie einen langen Drehtag vor sich haben.
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Tip

Wenn Sie Fotos von den Dreharbeiten auf Facebook, Instagram und Co. posten wollen (und das sollten Sie!), oder – noch besser – wenn Sie ein kleines Making-Of von den Dreharbeiten zusammenschneiden wollen,  achten Sie darauf:
Gläser, Flaschen, Teller etc. gehören mit zu den „Requisiten“. Denken Sie über den repräsentativen Charakter dieser Dinge auch ein wenig nach, es lohnt sich meistens.[/su_note]

2. Wer ist beteiligt und wer für was verantwortlich?

Hier können wir uns fragen,

  1. wen wir vor der Kamera einsetzen und
  2. wen wir hinter den Kulissen brauchen.

Influencer, CEO oder ein Mitarbeiter „wie du und ich“? Die falsche Wahl kann das Video ruinieren.
Auch hinter den Kulissen kann es Probleme geben, wenn die Kompetenzfelder nicht klar verteilt sind. Expertise ist in allen Gebieten gefragt. Einen Film selbst zu drehen gestaltet sich daher oft schwierig.

Alle Beteiligten sind am Drehtag anwesend (von L nach R): Peter Johann, CEO von Lumendi Ltd.; Corina Rieflin, zuständig für Investor Relations bei Lumendi; Patrizia Sinistra, Kamera und Schnitt bei DrKPI; Urs E. Gattiker, Produzent und Regisseur von DrKPI.


Beispielsweise kann ein Beauftragter des Unternehmens selbst die organisatorischen Aufgaben eines Produzenten übernehmen, er wird aber nicht zwingend das technische Know-How haben, um Kamera, Licht und Ton richtig einzusetzen.
Es wäre frustrierend, erst während oder nach den Dreharbeiten festzustellen, dass die Aufnahmen einfach nicht gut aussehen. Dann wird vielleicht auch der beauftragte Cutter von Extern sagen, dass das Material einfach nicht verwendbar ist.
Und Sie bleiben auf den Produktionskosten sitzen.
Wir müssen uns also vor den ersten praktischen Schritten Gedanken machen und alle Beteiligten von Anfang an in die Planung miteinbeziehen. Dazu gehören:

  • Schauspieler/innen, Sprecher, Statisten etc. (vor der Kamera), sowie
  • Produzent/in,
  • Regisseur/in,
  • Kamerafrau/mann,
  • Experten für Licht und Ton,
  • evtl. Zuständige für rechtliche Fragen,
  • Finanz-Beauftragte
  • Cutter/in und
  • Marketing-Beauftragte, plus ggf. die externe Werbe-Agentur.

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Tip

Es muss ein aktiver Austausch stattfinden und die Kommunikation muss sowohl intern als auch zu externen Beteiligten funktionieren, damit alle von Beginn an mitdenken. So kann sich ein Cutter schon vor den Dreharbeiten das benötigte Material ansehen (z.B. Logos und CD) und sich Gedanken über die Animation machen.[/su_note]

3. Und rechtliche Aspekte?

Verträge sollten mit allen Beteiligten abgeschlossen werden. Insbesondere bezüglich der Personenrechte müssen Sie Einwilligungen derjenigen Personen, die vor der Kamera zu sehen sind, einholen.
Sollten Sie Ihr Marketing Video im Freien drehen, benötigen Sie eventuell Statisten. Achten Sie darauf, dass Sie keine Personen filmen, die nicht gefilmt werden wollen. Erkundigen Sie sich in diesem Fall auch unbedingt bei der Stadt nach einer Drehgenehmigung, damit es keine Probleme gibt.
Falls Sie eine bestimmte Location bevorzugen, brauchen Sie vielleicht auch eine schriftliche Nutzungserlaubnis für die betreffenden Räumlichkeiten. Achten Sie hier darauf, dass man im Hintergrund nichts zu sehen ist, dass nicht gezeigt werden soll, beispielsweise Markennamen oder Logos.
Dies kann sich natürlich ändern, wenn die Abgeltung dadurch geregelt ist, dass der Raum für den Dreh gesponsert wird.
Zuletzt müssen Sie sich noch um Unfall-, Haftpflicht- und Ausfallversicherungen kümmern.
Erst dann sind Sie rechtlich umfassend abgesichert. Ärgerlich wäre es, wenn Sie das fertige Video nicht veröffentlichen können, weil Sie mit diesem unwillentlich z.B. Personenrechte verletzen…
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Tip

Beginnen Sie mit einer Aufzählung aller Verschriftlichungen, die Sie (vielleicht) brauchen werden. Vorerst besser davon ausgehen, dass Sie mehr benötigen, als Sie dann tatsächlich drucken werden.[/su_note]

4. Wo drehen?

Haben Sie eine Idee, die zu Ihrem Video passt, d.h. einen Ort, der eine bestimmte Atmosphäre hat oder Ihre Philosophie sehr gut widerspiegeln kann, testen Sie unbedingt vor dem Dreh die Lichtverhältnisse und die Akustik vor Ort.
Gegebenenfalls müssen Sie dementsprechend entweder Ihr Equipment erweitern (z.B. mehr Scheinwerfer, Windschutz für das Mikrofon, etc.) oder aber die Ortswahl noch einmal überdenken.
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Tip

Achten Sie auch unbedingt auf den Wetterbericht. Planen Sie hier eventuell einen Alternativtermin ein, damit der Dreh nicht wortwörtlich ins Wasser fällt.[/su_note]
Die Veröffentlichung des Videos kann sich um Wochen verzögern, wenn Sie erst dann beginnen einen neuen Termin zu suchen, an dem alle Beteiligten Zeit haben…
Wollen Sie uns auch Ihre Meinung zum Thema weitergeben? Haben diese Tipps geholfen? Hinterlassen Sie unten einen Kommentar. Oder lesen Sie gleich hier Teil 3 (folgt in Kürze) und erhalten Sie mehr Antworten zu wichtigen Fragen bei der Vorbereitung von Ihrem Marketing Video.

5. Was ist Ihre Meinung?

Bei unseren Produktionen ereilen uns oft Aha-Erlebnisse, die wir hier als unsere „Geheimtipps“ mit Ihnen teilen wollen. Wir hoffen, dass auch Sie etwas davon haben und Ihre Prozessabläufe ebenfalls optimieren können.

  • Hatten Sie selbst schon einmal ein solches Aha-Erlebnis? Wir lernen gerne dazu! Verraten Sie uns und unseren Lesern doch ihren persönlichen Tipp.
  • Haben Sie bereits Erfahrungen mit Video Marketing gemacht? Positive oder negative? Was würden Sie beim nächsten Projekt anders und vielleicht besser machen?
  • Sind Sie interessiert daran ein Video für das eigene Unternehmen, ein Event oder ein passendes Video zu einem Blogbeitrag zu produzieren? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen. Gerne antworten wir Ihnen so schnell wie möglich.
Diskussionen während der Datenschutz - DSGVO Veranstaltung beim MC Lago in Konstanz.

In Kürze: Eine gute Social Media Marketing Strategie verlangt, dass wir Kundendaten DSGVO konform nutzen, verwalten und löschen.
Aber wenn Facebook diese persönlichen Daten kennt, ist dies dann DSGVO konform?
Wenn nicht, was bedeutet dies für die Facebook Seite unseres Unternehmens, Vereins oder NGO?
Was immer wir entscheiden, die Fragen zeigen auf, dass die richtige Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kompliziert und kostenaufwendig ist.
Bonus 4-Punkte Checkliste für DSGVO konforme Nutzung von Google Analytics – Slides zum Download.
Bonus 2 Mehr zu DSGVO Compliance und Google Analytics.
Whitpaper vom Competence Circle Digital Marketplaces oder kurz #CCdigitalM vom Deutschen Marketing Verband:
Gattiker, Urs E., Temmen, Taina, & Sinistra, Patrizia (2017-11). EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Was ist Sache für Marketing Manager, Geschäftsleitung und Vorstand? White Paper Serie. Düsseldorf: Deutscher Marketing Verband e.V. (DMV). Aufgerufen am 2017-12-01 auf https://MCLago.com/download/13/
Der nachfolgende Beitrag aus unserer Reihe zum neuen Bundesdatenschutzgesetz. Er zeigt auf, welche Dinge Marketing, Personalfachleute und Manager berücksichtigen müssen.

Download die Slides von der DrKPI®  Präsentation beim #MCLago #DMV: 15 MB, PDF Datei

 
[su_box title=“Weitere wichtige News zum EU Datenschutz“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
2018 EU Datenschutz:  Marketing aufgepasst
2018 EU Datenschutz:  Personalrekrutierung oder kostenlose Pizza gefällig?
2018 EU Datenschutz: KMU, was nun?
2018 EU Datenschutz Ratgeber: Facebook Likes und DSGVO: Ist der Bewerber drogensüchtig? (sie sind hier)
2018 EU Datenschutz Compliance mit Google Analytics 
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing – September 2017
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing Trends – März 2018
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Compliance Ressource Seite – Tools, Checklisten (April 2018 regelmässige Updates)
MC Stuttgart-Heilbronn – DSGVO: Tipps
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Workshop für Marketing Fachleute – 8. März 2018
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Am 4. Mai 2016 wurde die Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) kundgemacht.
Fragen einfach anklicken und Sie kommen sofort zur Antwort weiter unten.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Dinge, die sie wissen sollten.

1. Facebook weiss Bescheid

Schon 2013 hat Michael Kosinski eine Studie veröffentlicht die anzeigte, dass wir mit unseren Daten sehr viel Information im Netz hinterlassen. Zum Beispiel kann anhand unserer Kontakte wie auch Likes, welche wir hinterlassen, bestimmt werden, ob wir gewisse Produkte mögen, Vereinsmitgliedschaften besitzen und gewisse Arten von Sport betreiben.
Auch unsere sexuellen Präferenzen, wie z.B. ob wir schwul oder lesbisch sind, kann relativ genau eruiert werden.

Facebook 2013: Schon damals hinterliessen wir digitale Spuren über unser Sexleben, Bier Vorlieben, usw.

Facebook 2013: Schon damals hinterliessen wir digitale Spuren über unser Sexleben, Bier Vorlieben, usw.

2. Personalisierte Werbung bei Facebook

Artikel 9 (1) der Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) sagt unter anderem:

  1. Die Verarbeitung personenbezogener Daten, aus denen die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen, sowie die Verarbeitung von genetischen Daten, biometrischen Daten zur eindeutigen Identifizierung einer natürlichen Person, Gesundheitsdaten oder Daten zum Sexualleben oder der sexuellen Orientierung einer natürlichen Person ist untersagt.

Facebook hat von rund 40% der EU Bevölkerung oder 203 Mio Menschen persönliche Daten gespeichert.
Die Verarbeitung solcher sensitiver personenbezogener Daten ist jedoch laut Artikel 9 (1) untersagt.
Die Freigabe solcher persönlicher Daten durch den Nutzer, z.B. um die Nutzung von Facebook zu ermöglichen  – u.a. Daten zu politischer Orientierung, zum religiösen Glauben oder auch zur sexuellen Präferenzen, oder sogar zum Drogenkonsum – ist untersagt.
Doch nun hat eine weitere Studie aufgezeigt, dass Facebook solche Informationen wie ethnische Herkunft oder religiöse Überzeugungen gespeichert hat. Diese werden auch gezielt bei der Schaltung von Werbung bei Nutzern eingesetzt.
Die Studie stellte z.B. fest, dass Frauen Werbungen angezeigt bekommen basierend auf ihren Angaben zum Geschlecht.
Bei gut 70% der Frauen, welche auf Facebook Werbung angezeigt bekommen, nutzt Facebook z.B. Geschlecht also Information, um Werbung für Kosmetik oder Tampons anzugeigen. Die Studie fand ebenfalls heraus, dass homosexuelle Männer Werbung angzeigt bekommen, welche diese Information zur Selektion der Werbeschaltung nutzt.
Cabañas, José González, Cuevas, Ángel und Cuevas Rubén (2018-02-14). Facebook use of sensitive data for advertising in Europe. Aufgerufenen am 23. Feb, 2018 auf https://arxiv.org/abs/1802.05030v1

Facebook nutzt heute sensitive Personaldaten um uns relevante Werbung zu zeigen: Dies ist nicht DSGVO compliant.

Facebook nutzt heute sensitive Personaldaten um uns relevante Werbung zu zeigen: Dies ist nicht DSGVO compliant.


Während der Diskussionen im Workshop des #MCLago zum DSGVO oder GDPR war klar ersichtlich: Das Alles hat seinen Preis.
Von rechts nach links unsere Referenten: Dominique Emerich, Markus Neff und Urs E. Gattiker

Von rechts nach links unsere Referenten: Dominique Emerich, Markus Neff und Urs E. Gattiker

3. Sind wir DSGVO compliant?

Die obigen Ausführungen zeigen, dass Facebook Daten noch nicht nach DSGVO Compliance verarbeitet werden. Doch auch unsere eigenen Organisationen sind gefordert.
Wenn Sie die Fragen in den beiden Tabellen unten schriftlich ausarbeiten, d.h. genau dokumentieren, was Sie unternommen haben, haben sie einen weiteren wichtige Schritt unternommen, um Ihre DSGVO Compliance vor dem 25 Mai 2018 sicher stellen zu können.
Das heisst, die Antworten sind wie das Resultat Ihres Inventars des Weinkellers. Wo sind wir gut versorgt und wo müssen wir nachbestellen – in diesem Fall nachbessern, um ein akzeptables Niveau für den Datenschutz zu erreichen.

3a. 4 Punkte Quick Check zum Thema DSGVO Compliance

Die Checklisten unten sowie Ratgeber und Tipps erlauben es Ihnen kurz zu überprüfen, wie weit Ihre Sicherheitsexperten sind was die DSGVO Compliance Vorbereitungen betrifft.
Ist noch wenig oder nichts getan, dann muss sofort etwas unternommen werden. Ansonsten ist das Unternehmen garanteirt bis zum 25 Mai nicht regelkonform was Datenschutz und die DSGVO betrifft.
[su_box title=“4 Punkte Quick Check zum Thema DSGVO Compliance: Lösungen“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
Eine grundsätzliche Checkliste für die Implementierung der DSGVO in Ihrem Unternehmen haben wir hier für Sie vorbereitet:

Versuchen Sie diese Antworten schriftlich zu erstellen. Dabei ist es immer wichtig, dass sie auch dokumentieren, warum sie mit bestimmten Dingen noch nicht fertig sind. Erklären Sie dabei bitte auch, wieso eine Lösung X vorgenommen wurde und nicht eine andere.
Nur somit können Sie nachher genau feststellen, welche kritischen Dinge als nächstes unbedingt angegriffen werden müssen.
1. Haben Sie eine Datenschutzerklärung Online gepostet, welche auch Otto Normalverbraucher verstehen können?
Lösung hier: Datenschutz-One-Pager Tool – kostenlos generieren.
Erklärung: Dieser One-Pager dient in Form einer Kurzübersicht. Er ist verbraucherfreundlich, was das DSGVO verlangt.
Nichtsdestotrotz, das DSGVO erfordert auch eine förmliche Datenschutzerklärung.
Das heisst, sie brauchen beides, eine förmliche und eine verbraucherfreundliche Datenschutzerklärung.
2. Sind Daten von Personen in Exceldateien oder sonstwo verschlüsselt? Vielleicht auch auf dem Home PC?
Lösung hier: Wie sie VeraCrypt kostenlos nutzen können, wird hier erklärt.
Erklärung: Eine Liste von Open-Source Verschluesselungssoftware
3. Habe Sie ein genaues Inventar von den externen Unternehmen, welche im Auftrage Ihre Daten verarbeiten?
Bsp.: Wenn Sie Teil eines Affiliate Marketing Netzwerkes sind, wer ist verantwortlich? Sie als Webseiten Betreiber der einen Link auf Amazon setzt oder Daten an diese weitergibt. Abklären, Sie sind es zu fast 100 %.
Hilfe: Als Auftragsverarbeiter müssen sie mindestens etwas in Ihre AGB’s einbauen, dass die DSGVO anspricht und sicherstellt, dass sich Ihre Partner daran halten.
4. Haben Sie mit Ihren Auftragsverarbeitern einen Vertrag wie im DSGVO verlangt?  Sie brauchen z.B. einen Vertrag mit Google, wenn Sie Google Analytics benutzen.
Bsp.: Laut Art. 28 der DSGVO brauchen wir eine schriftliche Vereinbarung mit dem Auftragsverarbeiter unserer Daten (Elektronischer Vertragsschluss der Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO) ist möglich).
Hilfe: Google’s „Data Processing Amendment to G Suite and/or Complementary Product Agreement (Version 2.0)“ neu veröffentlicht. Auch Mailchimp (für Newsletters) zeigt, wie dies bei ihnen funktioniert inklusive Sub-Contractors.
Kompliziertere Angaben gibt es auch von Microsoft (auch hier und sogar auf Deutsch) und von Sales Force zum Thema sowie deren Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
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Grundsätzlich verfolgt die DSGVO gemäß Art. 32 Abs.1 b), ob Vertraulichkeit, Integrität und die Verfügbarkeit der verarbeitenden Systeme und Dienste sicher gestellt sind.
Checken Sie bitte genau, aber weder WhatsApp noch weitere Applikationen können einfach so genutzt werden.

#MCLago Veranstaltung zur General Data Protection Regulation GDPR - volles und engagiertes Haus beim Südkurier.

#MCLago Veranstaltung zur General Data Protection Regulation GDPR – volles und engagiertes Haus beim Südkurier.

3b.Schnelltest Google Analytics: Setzen wir dieses Tool DSGVO compliant ein?

Auch Nutzer von Google Analytics auf Firmenwebseiten müssen gewisse Vorkehrungen treffen, um compliant zu sein. Einen 4-Punkte Check finden sie in der Tabelle unten.
[su_box title=“Schnelltest und Ratgeber Google Analytics: 4-Punkte Check “ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
A. Nutzung Google Analytics. Wenn das Unternehmen oder die Bloggerin Google Analytics nach den Vorgaben der Datenschützer nutzen will, muss ein schriftlicher Vertrag von 18 Seiten Umfang mit Google abgeschlossen werden. Dies betrifft die „Auftragsverarbeitung“ nach § 13 BDSG.
Den von Google und den Datenschützern entwickelten Mustervertrag zur Auftragsdatenverabeitung können Sie hier herunter laden und nutzen:
www.google.com/analytics/terms/de.pdf
Der Vertrag umfasst

  1. Anlage: Regelungen zur Auftragsdatenverarbeitung
  2. Anlage: Technische und organisatorische Massnahmen

Der Vertrag muss schriftlich abgeschlossen werden und mittels rückfrankiertem Umschlag per Post an Google gesendet werden. Die Adresse ist:
Contract Administration Department, Google Ireland Ltd,
Gordon House Barrow Street, Dublin 4, Irland
Nach einigen Wochen erhalten Sie ein gegengezeichnetes Exemplar zurück. Auch für Google Universal Analytics sollten Webseitenbetreiber einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit Google abschließen. Dieser wurde bisher allerdings noch nicht auf Universal Analytics angepasst.
B. Google Analytics and Cookies. Die Cookie Herausforderung ist so, dass der Betreiber einer Webseite einen Link schalten muss zum Browser PlugIn, sodass die Speicherung der Daten unterbunden wird und das Opt-out Cookie gesetzt ist.

Google Analytics Schnelltest – sind Punkte A & B oben richtig umgesetzt.

Sie überprüfen dabei im Unternehmen, ob Google Analytics rechtssicher genutzt wird. Sie kontrollieren die folgenden 4 Dinge:

  1. Wurde der Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung abgeschlossen (Punkt 5)?
  2. Ist die IP Anonymisierung eingebunden worden?
  3. Wurde die Datenschutzerklärung aktualisiert, d.h. darauf hingewiesen, was man tun kann als Nutzer, um ein Tracking seinerseits zu vermeiden?
  4. Hat das Unternehmen ein Link zum Browser PlugIn gesetzt (siehe Punkt 6).

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Hier gibt es Datenschutz 2018 Ressourcen inklusive Checklisten
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4. Was ist Ihre Meinung

Die neue  EU Datenschutz Grundverordnung (EU DS-GVO oder DSGVO) wie auch die ePrivacy-Verordnung stellen neue Anforderungen an die Compliance.
Unsere Frage im Titel, ob ein Bewerber für eine Stelle drogensüchtig ist, kann relativ akkurat mit Facebook Likes beantwortet werden.
Sehr befremdend ist jedoch, dass Facebook Werbung schaltet, welche auf personenspezifischen Daten basieren, welche für solche Zwecke gemäss DSGVO nicht rechtens sind.
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde, wäre Ihre Meinung:

  • Haben Sie schon überprüft, wie gut Ihre Organisation vorbereitet ist?
  • Bei welchen Applikationen oder Social Networks gibt es für Sie noch Klärungsbedarf in Sachen DSGVO?

Fotos bei Corina Rieflin, Dominik Birk und Urs E. Gattiker

Offfenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.
Download die Slides von Markus Neff und Dominique Emerich beim #MCLago #DMV #DMT18:  8 MB PDF Datei

Download die Slides von der DrKPI® Präsentation beim #MCLago #DMV: 15 MB, PDF Datei – siehe unten zum anschauen

[embeddoc url=“http://blog.drkpi.de/wp-content/files//2018-03-DrKPI-GDPR-MCLago.pdf“ width=“100%“ viewer=“google“]

#MedienBC 2018 Interessante Leute zu Hauf.

Kürzlich erklärte mir ein Experte, dass zur besten Social Media Marketing Strategie natürlich Instagram dazugehöre, inklusive Kennzahlen über Influencer.
Er machte mir klar, dass dank Influencer der ROI gesteigert werde und dadurch mehr Word-of-Mouth auch zu mehr Earned Media führen müsste.
Tönt einfach, klar wie Bratensauce. :-)
Ich habe meine Überlegungen und Recherchen zum Thema hier aufgeschrieben und am #MedienBC 2018 am 3. März präsentiert.

Download die Slides von der DrKPI®  Präsentation beim #MedienBC von #SRF #MAZ sowie dem Marketing Club Allgäu in Kempten: 15 MB, PDF Datei

Lieber Leser, schaue es Dir an und lass mich in einem Kommentar wissen was du denkst.
Da habe ich natürlich auch die inspirierenden Ideen vom Medien #Barcamp  #MedienBC einfliessen lassen.
Übrigens zum #SRFmazMeBa 2017 haben wir diesen Beitrag geschrieben

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1. Vom #SRFmazMeBa 2017 zum #MedienBC 2018

2017 hatte das Barcamp noch den Hashtag #SRFmazMeBa. Aber mit 10 Buchstaben war das den Veranstaltern wohl zu lang.  Obwohl das Branding mit SRF und maz gut gemacht war, wurde es für dieses Jahr mit #MedienBC ersetzt.
Aber dies vielleicht auch deshalb, weil am 4 März ja die Abstimmung „no Billag“ stattfand. Vielleicht wollte da das SRF etwas leiser auftreten? Bei der Annahme der Volksinitiative hätte das öffentlich-rechtliche Fernsehen und Radio keine Rundfunkgebühren mehr von jedem Haushalt erhalten.
Heute habe ich mit Freude festgestellt das mehr als 71% der Stimmbürger die „No Billag“ Initiative abgelehnt.  Wir werden weiterhin eine durch Gebühren finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in der Schweiz haben.  Das ist gut so.

2. #MedienBC – ein #Barcamp mit Substanz

Es gab viele Vorträge. Eine der vielen Sessions, welche mich beeindruckte und mir wieder was Neues beibrachte war diejenige von Perla Ciommi von Lucify.ch (geht online Ende März).
Meine langjährige Erfahrung ist, dass bei Barcamps Sessions mit wenigen Teilnehmer oft auch sehr inspirierend sein können.  Die Problematik von Flüchtlingen als Medienschaffende in Redaktionen – Sprach- und/oder Kulturbarrieren – war für mich sehr interessant.
Nicht nur fehlen uns „Ausländer“ oder „Flüchtlinge“ als Mitarbeitende in Medienhäusern und Verlagen, auch wir als Zuhörer scheinen Schwierigkeiten zu haben was deren Akzeptanz betrifft.

#MedienBC Flüchtlinge in den Medien - Herausforderungen für Redaktionen, Flüchtlinge UND Zuhörer. Packen wir es an.

#MedienBC Flüchtlinge in den Medien – Herausforderungen für Redaktionen, Flüchtlinge UND Zuhörer. Packen wir es an.


Ich wünsche Perla auch mit ihrer Plattform Lucify.ch viel Erfolg.
Was ein wenig unter ging ist auch, dass Flüchtlinge auch mehr im Corporate Communication Umfeld mit einbezogen werden müssen. Einige Anfänge gibt es wie von Alpiq InTec.
Auch MrWomm offerierte wieder eine interessante Session.
MedienBC 2018 MrWomm mit Thematik: Meiden Fragmentierung, Marginalisierung (Dark Social) und Jeder ist ein Influencer.

MedienBC 2018 MrWomm mit Thematik: Medien Fragmentierung, Marginalisierung (Dark Social) und Jeder ist ein Influencer.

3. Die Nabelschau in Kennzahlen: Facebook, Instagram, Twitter

Vor meiner Session über Influencer Marketing besuchte ich unter anderem auch von Cristina Maurer und Ihrer Kollegin, Martina Bosshard (mein Gespräch mit ihr nach ihrer Session war sehr informativ) beide von der Migros.
Was für mich interessant war?
Auch bei der Migros ist viel „trial und error“ Arbeit dabei.  Anders ausgedrückt, ehemalige Blogger Relations oder heute auch oft genannte Influencer Marketing bedingt viele sorgfältige Handarbeit, Big Data hin oder her.
Macht für mich die Migros wieder einmal noch sympathischer. Auch hier führt nur harte Arbeit zum Ziel.

Wen informieren wir zuerts: Medienhäuser, Journalisten, Influencer, Mitarbeiter.... Diskussion mit den Migros Experten Martina Bosshard und Cristina Maurer.

Wen informieren wir zuerst: Medienhäuser, Journalisten, Influencer, Mitarbeiter…. Diskussion mit den Migros Experten Martina Bosshard und Cristina Maurer.


Man sucht sich Influencer über Jahre hinweg aus, arbeitet mit diesen, behandelt sie mit Respekt, usw.  Inwiefern diese Zusammenarbeit aber erfolgreich ist, wissen wir nicht so genau.
Mit anderen Worten, Influencer Marketing is fast wie Print- oder Fernsehwerbung. Reichweite ist das eine, mehr Verkäufe ist das andere.  Inwiefern diese dann den Influencer Aktivitäten oder der Fernsehwerbung zugeschrieben werden können (z.B. im Falle einer Bank), ist nich einfach zu bestimmen.
Wichtig war auch die Frage an die Zuhörer wen wir in Krisen- oder Werbesituationen zuerst informieren: Journalisten, Influencer wie Blogger, oder ….
Dabei war klar, dass Journalisten je nach Verlagshaus unterscheiden, d.h. deren Ansprüche an Information und News sind stark differenziert from Freesheet zur bezahlten Tageszeitung. Aber auch Influencers und Bloggers haben unterschiedliche Ansprüche. Manche sind kritisch und lassen sich nicht einfach so für Werbezwecke einspannen. Das ist aber nicht unbedingt negativ.
#MedienBC @Kusito: Facebook und kostenlose Reichweite sind passé. Was nun?

#MedienBC @Kusito: Facebook und kostenlose Reichweite sind passé. Was nun?


Diese Problematik wird dann auch ganz klar von vielen Kennzahlen Liebhabern vergessen. Ein Beispiel ist Influencer.db, eine Suchmaschine für Instagram. Kennzahlen sind:

  1. Interaktionsrate: Die durchschnittliche Anzahl an Kommentaren pro Foto…
    PS. Meistens enthält ein Instagram Kommentar zu einem Foto weniger als 10 Worte.
  2. Hashtags: die beliebtesten Hashtags und die markierten Orte.
  3. Wert pro Foto: Je höher die Anzahl der Follower und der Interaktionen, desto höher liegt dieser in US-Dollar angegebene Wert.

Bringt das was?
Sicherlich ist die Interaktionsrate interessant, d.h. die Anzahl Kommentare pro Foto wenn wir diese mit der Anzahl Followers vergleichen. Doch leider ist dies noch keine Garantie für Einfluss.

#MedienBC 2018: Von Anfang an interessante, inspirierende und lustige Gesprächspartner am Medien Barcamp - SRF und MAZ.

#MedienBC 2018: Von Anfang an interessante, inspirierende und lustige Gesprächspartner am Medien Barcamp – SRF und MAZ.

4. Instagram: Popularität ist nicht Einfluss

In zwei experimentellen Untersuchungen haben De Veirman, et.al. gezeigt, that Instagram Influencers mit vielen Followers als mehr sympathisch empfunden werden als andere Nutzer. Dies ist jedoch teilweise darauf zurückzuführen, dass solche Nutzer als populärer eingeschätzt werden als andere.
Obwohl solche populäre Nutzer Meinungsführer sein können, ist dies nur beschränkt auf die Anzahl Followers zurückzuführen. Wenn der Influencer selber nur wenigen Instagram Konten folgt, kann dies seine Liebenswürdigkeit in den Augen anderer Nutzern negativ beeinflussen. Das schmälert wiederum dessen Einfluss.
Die Forscher stellten fest, dass Influencer Marketing mit Nutzern mit vielen Followers nicht unbedingt eine effektive Strategie ist. Speziell im Fall sehr unterschiedlicher Produkte kann eine solche Zusammenarbeit die von möglichen Kunden wahrgenommene Einzigartigkeit des Produktes schmälern. Dies senkt laut diesen Forschungsresultaten auch die Einstellung zur Marke.
De Veirman, Marijke, Cauberghe, Veroline, & Hudders, Liselot (2017-07). Marketing through Instagram influencers: The impact of number of followers and product divergence on brand attitude, International Journal of Advertising 36(1), p. 1-31  DOI 10.1080/02650487.2017.1348035
Übrigens, Gleiches haben Forscher auch auf Twitter beobachtet und dies schon 2011 publiziert. Retweets, Likes, Mentions sind oft bei Micro-Influencers viel besser als bei Stars. Natürlich, Ausnahmen wie Politiker aus dem Weissen Haus bestätigen diese Regeln.
Bakshy, Eytan, Hofman, Jake, M., Winter, Mason, A. & Watts, Duncan J. (2011-02). Everyone’s an influencer: Quantifying influence on Twitter. Proceeding WSDM ’11 Proceedings of the fourth ACM international conference on Web search and data mining. Hong Kong, p. 65-74. DOI: 10.1145/1935826.1935845 Aufgerufen am 2018-03-03 auf https://www.researchgate.net/publication/221520053

#MedienBC 2018: @Chefblogger und @DrKPIde: Diskussionsrunde ... was war da wohl lustig? :-)

#MedienBC 2018: @Chefblogger und @DrKPIde: Diskussionsrunde … was war da wohl lustig? :-)

5. Experiential Word of Mouth (WOM) Marketing und Werbung

Experiential WOM Marketing oder WOMM funktioniert, da der Influencer Erfahrungen mit dem Produkt hat, vorzugsweise fährt er Bahn und hat schon seit Jahren eine Bahncard oder noch besser ein Generalabonnement in der Schweiz. Hier ist der Brand-Influencer Fit ideal zwischen dem Produkt – Bahnreisen – und dem Influencer – ein Vielfahrer.
Dies kommt bei den Lesern oder Zuschauern von einem Video auch sehr gut an. Schwierig wird es, wenn der Influencer jeden 2 Monat für ein anderes Produkt der gleichen Kategorie wirbt (z.B. Kosmetik, Autos oder Reisen).
Dann ist seine Vertrauenswürdigkeit im Eimer.  Auch die Einzigartigkeit der Marke und deren Vertrauen in den Augen der Kunden wird angekratzt, wie Forschungsresultate zeigen.
Evans, Nathaniel J., Phua, Joe, Lim, Jay & Jun, Hyoyeun (2017-09). Disclosing Instagram influencer advertising: The effects of disclosure language on advertising recognition, attitudes, and behavioral intent. Journal of Interactive Advertising, p. 138-149. DOI: 10.1080/15252019.2017.1366885

Mehr Bang for the Buck.

Mehr Bang for the Buck.


Trotzdem im Zeitalter wo wir nach einigen Kennzahlen im Schnitt rund 400 Ads am Tage sehen, da werden neue Formen der Kommunikation mit Kunden immer wichtiger.
Dabei sollten wir nicht vergessen, seit 1944 ist Influencer Marketing immer mehr ein Thema für Forscher. Schon Lazarsfeld, Berelson und Gaudet fanden raus, dass die meisten sich z.B. bei einer Wahl von anderen – Influencern oder Opinion Leaders – beeinflussen lassen.  Die letzteren sind solche, welche besser als der Durchschnitt orientiert sind und sich mitteilen. Orientierung oder Wissen haben sich dabei in der Studie (siehe Buch unten) die Opinion Leaders mit Studium von Zeitungen, usw. erarbeitet.
Mitteilen ist auch heute ein Thema, doch das alle Social Media Influencer besser orientiert sind und sich besser anhand von Fakten informieren kann und darf bezweifelt werden.
Paul F. Lazarsfeld, Bernard Berelson, and Hazel Gaudet (1944, 1948).  People’s Choice: How the Voter Makes Up His Mind in a Presidential Campaign. Columbia University Press.(1944).
#MedienBC 2018 Aufmerksame, freundliche, hilfreiche und kritische Zuhörer sind Programm.

#MedienBC 2018 Aufmerksame, freundliche, hilfreiche und kritische Zuhörer sind Programm.

6. Checkliste mit 10 besten Metrics für Influencer Marketing: Was ist Eure Meinung?

Hier noch ein paar interessante mögliche Metrics die ihr brauchen solltet im Influencer Marketing. Zuerst noch ein Beispiel

Facebook und Fondue: Korrelation ist nicht Kausalität

Am Rande der Session mit „Migros“ gab es auch noch Input von ehemaligen Migros Mitarbeitern. Unter anderem wurde mir ein Fondue Beispiel aufgetischt. Dabei erzählte mir die Person, dass mit Hilfe von Inhalten und bezahlter Reichweite auf Facebook geziehlt regionale Gruppen zum Thema und Fondue erreicht wurden. Resultat war eine Steigerung des Verkaufes von Fondue Mischungen in diesen lokalen Migros Märkten.
Inwiefern wir dies so einfach der gekauften Reichweite auf Facebook zuordnen können ist nicht klar. Zum Beispiel hat da Confirmation Bias (Bestätigungsfehler) sichrlich auch eine Rolle gespielt.
Dies heisst, wir schreiben die Mehrverkäufe unserer Aktion auf Facebook zu, können dies aber nicht beweisen. Mit anderen Worten, weitere Faktoren welche wir nicht kontrollieren können, sind unter Umständen ein viel wichtigerer Faktor für den erhöhten Verkauf als die gezielt regional gekaufte Reichweite auf Facebook (Promotion von Content zu Fondue).
Das zeigt wieder einmal, wie oft Korrelation zwischen zwei Faktoren wie Facebook Content und Mehrverkauf als Kausalität interpretiert wird.

Checkliste – Ratgeber für Kennzahlen Profis

Was Daten und die Session von der Migros beim #MedienBC sehr gut illustrieren ist,  dass wir uns die Influencers mit Sorgfalt und ein wenig Systematik aussuchen.
Anzeichen von Problemen sind z.B. diese Metriken oder Kennzahlen welche mit Software ans Tageslicht gebraucht werden können, aber zum Teil auch Handarbeit erfordern:

  • Ein Instagram Account wo rund 40% oder noch mehr der Followers einfach Fakes sind,
  • ein Influencer der viel Haut zeigt (pass? dies zu unserer Marke?),
  • morgen für A und übermorgen für B Werbung macht,
  • es nicht fertig bringt, in seinem Blog interessante Stories mit Mehrwert für meine Zielgruppen regelmässig (z.B. 1 x im Monat) zu platzieren und
  • dem Alter nach nicht meiner Zielgruppe entspricht.

Körperbetonte Fotos, viele Followers: Das ist was ein Influencer braucht? NOT.

Körperbetonte Fotos, viele Followers: Das ist was ein Influencer braucht? NOT.


Horizont (2017-02-15). Schweizer Spitzen – Influencer. Horizont, Report Marktplatz Schweiz, p. 44.
Übrigens, auch im B2B Bereich können Influencers eingesetzt werden wie z.B. Early Adopters von meinem Produkt welche dieses innovativ und kreativ einsetzen.
Was ist Eure Meinung zu diesem Thema:

  1. Habe Ihr schon mal eine Influencer Kampagne für Euer Produkt gemacht?
  2. Wie nutzt Ihr Influencer Kampagnen für KMUs?
  3. Wann nervt Euch Influencer Marketing?

Hier sind unsere Tipps für die Optimierung vom Recruiting im Bereich Ausbildung. Einfache Grundsätze, an die wir uns immer wieder erinnern sollten.
[su_box title=“10-Punkte Checkliste: 10 besten Kennzahlen für das Influencer Marketing “ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]

  1. Interaktionsrate: Anzahl an Kommentaren pro Foto…Blogeintrag.
  2. Influencerrate 1: Antworten des Influencers auf Kommentare.
  3. Influencerrate 2: Qualität der Antworten des Influencers.
  4. Brand-Influencer Fit: Inwiefern passt der Influencer zur Marke (Handarbeit)
  5. Zielgruppe(n)-Influencer Fit: Z.B. Gender, Alter, usw.
  6. Anzahl der Werbung: Prozentsatz der Werbung im Blog.
  7. Qualität der Inhalte: Schreibweise, Struktur
  8. Branding des Influencers: Self Branding.
  9. InstaLike Index 1:  Design und die Visualität/Fotos.
  10. InstaLike Index 2: Weiterempfehlung des Instagram/Blogs.
Download die Slides von der DrKPI®  Präsentation beim #MedienBC von #SRF #MAZ sowie dem Marketing Club Allgäu in Kempten: 15 MB, PDF Datei

[/su_box]
Offfenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Ressources zum Thema

Es gibt mehr zum Thema Influencer Marketing, Measurement und Word of Mouth Marketing und nochmals mehr zu Word-of-Mouth Marketing.
LESENSWERT: Compliance Guide für Influencers der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten I DLM die medienanstalten – ALM GbRs

Fotos: Sandra Blaser Photography, Urs E. Gattiker

[su_slider source=“media: 8840,8838,8844,8841,8847,8842,8868″]
Pepsi advert fails to click with the digital generation – political backlash forced Pepsi to pull the ad less than 24 hours after its [/su_slider]

Teenagers gucken sich was an auf dem Smartphone - mobiles Internet | Urheber: ViewApart |auf Fotolia #76987797

In Kürze:  In der Schweiz wurden  2017 rund 90,000 Lehrstellen besetzt.
7,000 Lehrstellen konnten nicht besetzt werden
.
Hier hilft die Social Media Marketing Strategie dem Unternehmen offene Lehrstellen zu besetzen.
Kennzahlen, ROI, aber auch Word-of-Mouth spielen eine Rolle.
Wir zeigen hier anhand einiger Beispiele, wie die Dinge im Online Recruiting verbessert werden können.
Mehr zu Employer Branding, Recruiting und Markenstärke gibt es hier.
Punkte unten einfach anklicken und Sie kommen sofort zur Antwort weiter unten.

Eine lange Liste mit gewünschten Qualifikationen im Anforderungsprofil ist nicht unbedingt effektiv. Besser ist, wenn zwischen notwendigen Qualifikationen, die ein Bewerber mitbringen muss, und Eigenschaften, die irgendwie schon ganz nett wären, unterschieden wird.
Aber es gibt noch andere Dinge, die es lohnt nicht zu vergessen und die wir daher unten genauer erläutern.

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1. Berufspraktika machen den Unterschied

Schnupperlehren oder Berufspraktika von 1 bis 3 Tagen sind bei Schülern in der Schweiz sehr beliebt.
Doch nur wenige Unternehmen bieten Schülern diesen Berufs- und Betriebseinblick in der Form von Betriebspraktika (auch Schnupperlehren genannt) an.
Einige wie die ZKB (Zürcher Kantonalbank) bieten einen Informationstag oder einen Nachmittag (Infotag) an. Diese Informationstage gibt es z.B. auch bei der Swisscom, Sunrise oder der Bank Julius Baer.
Ohne einen besseren Einblick in den gewünschten Beruf ist es jedoch für Schüler nicht einfach, sich ein realistisches Bild machen zu können. Wenn man mit Schülern spricht, gibt es auch bei der Organisation und dem Ablauf dieser Informationstage oder Halbtage erhebliche Unterschiede.
Der Rekrutierungsprozess wie auch ein Informationstag sind die ersten Eindrücke, die ein Schüler vom Unternehmen erhält. Die Forschung zeigt, der erste Eindruck ist fast immer richtig und wird auch selten geändert. Da lohnt es sich als Unternehmen die Sache richtig anzupacken.

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt: die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.


Dass sich die Rekrutierung von Lehrlingen lohnt, die motiviert an die Ausbildung gehen und zum Unternehmen passen, versteht sich von selbst. Abgesehen davon können bei deren Übernahme nach Abschluss nochmals rund CHF 16.000 oder mehr der Rekrutierungskosten gespart werden.
Fazit: Berufspraktika sind aufwendig, doch wenn sie gut vorbereitet und durchgeführt werden, sind sie für Bewerber und Unternehmer ein ideales Unterstützung im Recruiting.
Man lernt voneinander und kann somit besser einschätzen, was für Konsequenzen ein Ausbildungsvertrag (3-4 Jahre) hat. Das heisst, Risiken für den Misserfolg während der Ausbildung können für beide Parteien gesenkt werden.

Download der Slides – AEVO Webinar – Optimiertes Azubi Recruiting: Diese Tipps machen den Unterschied – PDF Datei, 15 MB.

2. Recruiting Funnel richtig nutzen

12 bis 18 Monate können vergehen zwischen dem ersten Besuch der Webseite eines Unternehmens und dem Zeitpunkt, zu dem die Schülerin dann die Lehrstelle antritt.
Experten weisen schon lange darauf hin, dass sich die Betriebe hier anstrengen müssen. Will heissen, in dieser eher langen Phase bis zum Antritt kann viel passieren. Und auch viel getan werden! Gute Bewerber können eher zwischen mehreren Angeboten wählen. Da muss eine Beziehung zwischen Ausbildungsbetrieb und Lehrling bestehen, sodass dieser die Stelle bevorzugt.
Doch hier hapert es bei grossen wie auch kleineren Firmen. Als Beispiel, da besuchte die Person z.B. bei der Sunrise im Dezember einen „Infomorgen“. Doch von der Firma hat man anschließend nichts mehr gehört, auch wenn der Bewerber sich via eMail bedankte, wie es sich gehört.
Auch wird kaum nachgefasst mit Hilfe des Telefons. Bei einem Unternehmen der Mobiltelefonie würde man dies ja eigentlich erwarten.
Aus der Verkaufslehre kennen wir den Sales Funnel. Dieser sagt uns, dass wir den Kunden von der Frühphase (Interesse, will sich informieren) bis zum Kauf (Bestellung wird gemacht und z.B. gleich online bezahlt) begleiten müssen.
Amazon oder auch FedEx erlauben es dem Kunden, seine Bestellung online zu verfolgen. Ebenfalls bieten immer mehr Logistik Unternehmen den Kunden Updates via SMS oder aber Email. Diese Informationen zeigen auf Wunsch an, wo sich ein Paket gerade befindet oder wann es an den Empfänger abgegeben wurde.
In der Ausbildung sind die Dinge ein wenig anders. Z.B. kann es passieren, dass eine Schülerin dem Unternehmen eine Email schickt. In dieser fragt sie an, wie sie sich für eine Schnupperlehre bewerben kann.
Sie erhält Antwort. Daraufhin schickt die Schülerin die Bewerbung für dieses Berufspraktikum umgehend via eMail an ein grosses Unternehmen in der Schweiz wie z.B. die Migros. Doch auch nach 14 Tagen hat sie:

  • weder eine Bestätigung, dass die Bewerbung eingetroffen ist,
  • noch eine Zusage, dass sie ein Berufspraktikum machen darf.

Oft macht z.B. eine Schülerin im Frühjahr Praktika bei mehreren Unternehmen (z.B. 2017). Doch die Bewerbung für eine Stelle erfolgt vielleicht erst im August (z.B. 2017) für eine Ausbildung, welche im folgenden Jahr anfängt (z.B. August 2018).
In jeder Phase, siehe Chart unten, vergehen mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate, bis dann vielleicht wieder etwas passiert. Da gilt es, sicherzustellen dass die Ausbildungsfirma und der gewünschte Beruf bei der Schülerin präsent bleiben.
Hierzu kann eine Email helfen.

Ohne regelmässigen Follow-Up ist das Talent Sourcing weniger effektiv als es sein muss.

Ohne regelmässigen Follow-Up ist das Talent Sourcing weniger effektiv als es sein muss.


Im Verkauf würde es ja nie einem Verkäufer in den Sinn kommen, die am Messestand eingesammelten Visitenkarten nicht zu nutzen. Er arbeitet diese ab, indem er die möglichen Kunden innerhalb von 2 Wochen nach dem Event anruft. Dabei informiert er sich, ob der Interessent noch Informationen braucht, vereinbart Termine usw.
Doch neulich war ich mit einer Gruppe von Schülern an einer Berufsmesse. Mehrere Schüler haben sich bei verschiedenen Ständen informiert. Sie machten in einigen Fällen sogar einen Test, welcher gut ausfiel, haben mit Lehrlingen gesprochen, usw.
Doch denken Sie, es wurden Adressen gesammelt oder aber den Schülern wurden weitere Informationen via Email angeboten? Nein. Weder die Bank, Versicherung noch der Internet Gigant haben sich nochmals gemeldet.
Das mag kein Problem sein, denn die Plätze werden sicherlich mit qualifizierten Bewerbern gefüllt. Doch werden damit vielleicht einige hoch motivierte und gut ausgebildete Kandidaten abgeschreckt. Diese werden sich nicht bewerben und demzufolge in diesem Betrieb keine Ausbildung machen.
Wenn man den Ausbildungsbetrieb aus den Augen verliert, kann es schon passieren, dass der junge Mensch bei einer anderen Firma unterschreibt. Verständlich.
Wenn man nichts mehr hört, wird ein möglicher Ausbildungsplatz einfach vergessen.
Fazit: Rekrutierungsprozesse müssen wie Verkaufsprozesse anhand der Touchpoints optimiert werden.
Das bedeutet, dass wir den Bewerber über eine Zeit von 18 bis vielleicht fast 24 Monate hinweg begleiten müssen.
Regelmäßige Anrufe, Emails, Events, Newsletter, usw. sollten hier genutzt werden.
Nur damit bleiben wir für den Schüler präsent und können ihn bei der Stange halten.
Das erhöht die Chancen, dass der Schüler sich bewirbt und bei uns einen Ausbildungsvertrag unterschreibt.

3. Apps gibt es wie Sand am Meer

Nutzer nutzen im Schnitt rund 25 Apps. Doch dies bedeutet nicht, dass die Welt unsere App nicht braucht.
Trotzdem ist eine App mit offenen Stellen und weiteren Informationen über das Unternehmen nur dann von Erfolg und die Investitionen wert, wenn diese sich im Markt durchsetzt.
Das würde heissen, möglichst viele wollen diese App nutzen. Doch werden Schüler kaum eine solche App herunter laden wollen. Warum Speicherplatz abgeben für eine weitere App ,die man sowieso kaum nutzt.
Deshalb ist das Risiko, dass die App ein Flop wird relativ gross, wenn wir berücksichtigen, dass je nach Land gut 40% der Zeit im mobilen Internet mit etwa 3 Apps genutzt wird.
Was bedeutet dies? Konkreter: Haben wir eine Chance, dass sich die App zum Renner mausert?

Facebook dominiert die App Szene: Da kommt unsere Chat, News, oder Job App kaum an.

Facebook dominiert die App Szene: Da kommt unsere Chat, News, oder Job App kaum an.


Fazit: Weniger ist mehr. Fokus auf den Mehrwert der Inhalte auf der Sektion Karriere der Webseite der Firma lohnt sich. Chat oder Job Apps sind nicht unbedingt notwendig. Es funktioniert auch dann, wenn man die Fehler in unserer Checkliste unten vermeidet.

4.  Checkliste für das erfolgreiche Azubi Recruiting

Hier sind unsere Tipps für die Optimierung vom Recruiting im Bereich Ausbildung. Einfache Grundsätze, an die wir uns immer wieder erinnern sollten.
[su_box title=“11-Punkte Checkliste Rekrutierung: Ausbildung, Azubi, Lehrstelle, Berufspraktikum, Schnupperlehre“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
Diese 12 Punkte Checkliste für das digitale Recruiting macht den Unterschied.

Grundsätzliches

1. Altersgruppe:  Diese definieren und falls notwendig Inhalte anpassen. 14-jährige haben andere Bedürfnisse als 18-jährige Jugendliche. Wird leider oft vergessen.
2. Bildungsniveau-Ausbildungsberuf-Fit: Welche Anforderungen für welchen Ausbildungsgang im Unternehmen und warum muss auf der Webseite klar ersichtlich sein.
Dies bedeutet ebenfalls, dass die Inhalte auf Bildungsniveau und Alter abgestimmt sein müssen.
3. Flüchtlinge und wenig vertretene Gruppen: Beispiel einer Bank: 04.04.18 Zürich-Hard 09:00 – 16:00 Uhr (nur für Mädchen). Spezielle Events für Minderheiten empfehlen sich fast immer.

Digitales Ausbildungsmarketing

4. Links überprüfen:  Alle URLs anklicken oder mit Hilfe eines Tools diese überprüfen.
Nichts ist für einen Schüler so ärgerlich, als wenn der weiterführende Link nirgendwo hinführt (d.h. Error 404 Seite wird angezeigt).
5. Usability Webseite: Amazon und Zalando haben uns gelehrt, Kunden wollen Informationen oder die Bezahlung vom Einkauf mit höchstens 2 Clicks sicherstellen.
Leider machen es Karriere-Seiten Interessenten oft viel schwieriger.
Bis die gewünschte Information angezeigt wird, braucht es oft 5 bis 10 Clicks. Das ist zu viel. Maximal 3 Clicks sind das Ziel.
6. Mehrwert der Inhalte der Webseite: Inwiefern helfen diese den KandidatInnen einen besseren Einblick in die Ausbildung in unserem Betrieb zu erhalten?
Bieten die Inhalte Schülern Hilfestellung in Sachen Bewerbung (z.B. wie muss ich was machen, Vorlage Lebenslauf, usw.)?
Ebenfalls müssen diese Inhalte der Zielgruppe und dem Bildungsniveau dieser angepasst sein (siehe Punkte 1 bis 3).

Recruiting oder Talent Sourcing

7. Durchführung von Veranstaltungen: Diese müssen gut organisiert sein.
Beispiele: Sind Namensschilder für Teilnehmer vorhanden? Oder findet der Berufsbildner Namen des Schülers auf seiner vollständigen Liste der Teilnehmer, usw.
Auch die Geräte im Veranstaltungsraum sollten alle funktionieren. Dies ist z.B. bei PCs nicht immer der Fall. Das gibt dem Schüler sicherlich einen falschen Eindruck…
8. Prozess Optimierung: Eine Vollbewerbung vor dem 2-tägigen Betriebspraktikum zu verlangen, schreckt viele Schüler ab.
Das kann Betrieben, welche bei jungen Menschen sehr beliebt sind, helfen die Anzahl der Berufspraktikanten zu reduzieren.
Doch kann eine solche Anforderung auch Talente davon abhalten, sich zu bewerben.
PS. Viele Unternehmen verlangen von Bewerbern, dass sie ein Berufspraktikum gemacht haben. Doch selber bieten sie keines an! Da zeigt sich auf jeden Fall Potential zur Optimierung…
9. Follow-Up: Einen Schüler auf dem Handy anrufen, z.B. mit einer guten Nachricht, kommt immer gut an. Emails erfüllen denselben Zweck. Natürlich kann eine besonders wichtige Information auch mit der Post zugestellt werden.
Was zählt ist, dass der Schüler in jeder Phase des Recruiting Prozesses weiss, wie es gerade steht. Das kann das Unternehmen nur dank Zustellung wichtiger Informationen im Follow-Up machen.

Kosten und Nutzen der Ausbildung

10. Ausbildung: Die Bemessung von Kosten und Nutzen nach Lehrdauer zeigt in der Schweiz, dass bei 3- oder 4-jähriger Grundausbildung der Nutzen über CHF 8’000 pro Lehrling beträgt (Staatsekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), 2017, S. 24).
Hier zeigt sich auch, dass Unternehmen mit Hilfe der Vollkostenrechnung genau eruieren sollten, wieviel Ihnen die Ausbildung bringt.
Viele Investitionen werden hier getätigt. Ohne genaue Kosten- und Ertragsrechnung fliegt man jedoch blind und kürzt unter Umständen dort – bei der Ausbildung – wo man nicht sollte.
11. Übernahme nach Abschluss: In der Schweiz werden die Arbeitsmarkt Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten auf durchschnittlich über CHF 21’000 beziffert (siehe Strupler und Wolter (2012, S. 56) sowie Die Volkswirtschaft, 2014, Nr 9, S. 9).
Inwieweit der gesamte Betrag gespart werden kann, hängt vom Betrieb ab. Nichtdestotrotz wird dieser Betrag bei grösseren Betrieben schnell gegen CHF 20’000 betragen.

Fazit

Die Punkte 10 und 11 illustrieren, Ausbildung kann vor allem bei Übernahme nach Abschluss des Lehrlings helfen, Kosten zu sparen und die Produktivität zu steigern. Dies zeigt aber auch, dass Unternehmen eine Vollkostenrechnung in Sachen Ausbildung an die Hand nehmen müssen.
Z.B. ist hier nicht berücksichtigt, dass die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen verlangt, dass der Betrieb ausbildet. Dies verbessert die Möglichkeit für das Unternehmen an solche Aufträge ranzukommen.
Doch auch diese Chancenverbesserung für den Erhalt öffentlicher Aufträge muss irgendwo in der Vollkostenkalkulation berücksichtig sein. Ansonsten ergibt diese ein völlig ungenaues Bild der Situation.
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CLICK - more information about: Gattiker, Urs E. (2013). Social Media Audit: Measuring for Impact – ISBN 978-1-4614-3602-7

Ihre Meinung – mit diskutieren

Die beste Social Media Marketing Strategie hilft im Recruiting für die Ausbildung. Doch spielen auch ROI und Kennzahlen eine Rolle wie oben aufgezeigt.
Natürlich hilft beim Talent Sourcing Word of Mouth Marketing. Heutige und ehemalige Lehrlinge sind hier eine grosse Hilfe. Auch sind heute Auszubildende als Referenten und Teilnehmer bei Schnuppertagen oder Informationsveranstaltungen für Schüler wichtige Markenbotschafter und Influencer.
Earned Media – dass über die Ausbildung in der Firma in den Medien berichtigt wird, oder Inhalte auf der Webseite auf anderen Seiten verlinkt werden – spielt ebenfalls eine Rolle.
Ihre Meinung zu diesem Thema und vielleicht auch persönliche Erfahrungen würden uns hier als Kommentar interessieren, wie z.B.:

  1. Wie haben Sie als Schüler oder Elternteil die Suche für eine Lehrstelle erlebt?
  2. Haben Sie ein Beispiel eines Rekrutierungsprozesses der bestens funktioniert?
  3. Offeriert Ihr Unternehmen ein Betriebspraktikum / Schnupperlehre für Schüler?
  4. Wie eruieren sie die Kosten und Nutzen in der Ausbildung bei der Unternehmung?

Offfenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Download die Slides – AEVO Webinar – Optimiertes Azubi Recruiting: Diese Tipps machen den Unterschied – PDF Datei, 15 MB.
noch mehr Shopping dank neuer Technologie

Weitere Beispiele inkl. Gerichtsurteile und Tipps für Blogger – Stolperstein Werbung

In Kürze: Haftung & Vertrauensverlust: Sponsor Deals offenlegen.
Ebenfalls 5 Fragen zum Sponsoring Thema an Petra Drißen – Gründerin von http://zeitlos-bezaubernd.de/.

Vor kurzem habe ich mit einer Journalistin die Frage von Sponsorship, Transparenz und Ethik bei einer Zugfahrt diskutiert. Sie erklärte mir die Problematik wie folgt:

Als Journalistin im Bereich Mode / Reisen / Lifestyle einer führenden Modezeitschrift werde ich immer wieder zu Events eingeladen. Natürlich erhalte ich kleine Geschenke wie Parfum, Handschuhe, Gutscheine, aber auch Schuhe von den Labels.
Die Schuhe oder Handtasche trage ich auch oft bei der Arbeit.
Manchmal schreibe ich über die Handtasche oder die Schuhe im privaten Style-Blog.
Diese Dinge lege ich eigentlich nicht offen, denn diese haben ja nicht direkt mit dem Schreiben zu tun.

Die im obigen Statement aufgezeigte Problematik haben wir versucht unten ein wenig genauer zu analysieren.

1. Sponsoring und Webinhalte: Die Regeln einhalten

Im  Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) § 4 Nr. 3 ist definiert, dass Schleichwerbung unzulässig ist. In der Praxis bedeutet dies, dass jede Werbemassnahme so beschaffen sein muss, dass sie vom Betrachter als solche erkannt wird. Deshalb müssen in Deutschland Beiträge mit Werbung mit „Werbung“, „Sponsored Post“ oder „Advertorial“ gekennzeichnet sein.

In der Schweiz ist der Sinn des Gesetzes wie folgt:

Dieses Gesetz bezweckt, den lauteren und unverfälschten Wettbewerb im Interesse aller Beteiligten zu gewährleisten. (UWG, Art. 1)

Ein Beispiel haben wir aus Grossbritannien, wo Dylon, eine Marke von der Firma Henkel, Ärger bekam weil ein bezahlter Blogeintrag auf BuzzFeed nicht als solcher gekennzeichnet war. Die runtergenommen Dylon Seite auf BuzzFeed sah so aus:

[su_custom_gallery source=“media: 5204″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“780px“ height=“482px“ Title=“Henkel-brand-Dyson-Buzzfeed-UK-Artikel-unlauterer-Wettbewerb-Webseiten-Eintrag-Regulator-verlangt-dessen-Loeschung“ alt=“Henkel-brand-Dyson-Buzzfeed-UK-Artikel-unlauterer-Wettbewerb-Webseiten-Eintrag-Regulator-verlangt-dessen-Loeschung“]

Die Advertising Standards Authority (eine Selbstregulierungsbehörde der Werbebranche) bestrafte Buzzfeed wegen Unterlassung der klaren Kennzeichnung (obviously identifiable) dieses Beitrages als gesponsorten Inhalt. Dies verletze den „Advertising Practices Code“.

2. Goodies und Sponsorship: Aufgepasst

Früher haben wir die Reichen und Schönen ins Palace Hotel in St. Moritz zum Winter Polo eingeladen. Heute laden wir die Schönen und Einflussreichen zum legendären Hahnekamm Rennen auf der Streif in Kitzbühel ein. Oder noch einfacher, wir offerieren ihnen aus unserem Angebot die Ferienreise nach Costa Rica. Dies erlaubt ihnen, dass sie darüber im Blog oder der Zeitung berichten können.
Heute ist alles weniger transparent und die Compliance verlangt, dass wir diese Dinge klar deklarieren. Dies gilt für die Bloggerin wie auch die Marketing Fachfrau.
[su_box title=“Offenlegung – à la Google“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]Offenlegung / Disclaimer nach den Google Webmaster Richtlinien
1.  Der Beitrag ist als „Sponsored Post“ gekennzeichnet. Der Link ist mit dem Attribut rel=”nofollow” ausgezeichnet = Google-konform.
Beispiel
<a href=“https://drkpi.de/rank/*/www.zeitlos-bezaubernd.de“ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Der DrKPI BlogRank für den Zeitlos-Bezaubernd Blog</a>
2.  Der Beitrag ist als “Sponsored Post” gekennzeichnet. Der Link ist NICHT mit dem Attribut rel=”nofollow” ausgezeichnet = Verstoss gegen die Google Webmaster Richtlinien.
[/su_box]
Diese Problematik wird auch von Bloggern intensiv diskutiert wie dieser Facebook Eintrag der Gruppe Schweizer Blogger zeigt.
[su_custom_gallery source=“media: 5029″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“aligncenter“ width=“700px“ margin=“2px“ height=“1744px“ Title=“DrKPI BlogRank: 100 Besten Style Bloggers aus Deutschland“ alt=“DrKPI BlogRank: 100 Besten Style Bloggers aus Deutschland“]

3.  Praxishilfe für Blogger und Firmen

Diese Problematik betrifft jedoch nicht nur Grossbritannien oder die D-A-CH Region, wie ein Beispiel aus den USA zeigt. Hier platzierten 2 Fernsehkommentatoren während des laufenden Programmes einen Tweet über Domino’s Pizza. Sie hatten mit der Firma einen Sponsoring Vertrag.
Dies hätte laut der Federal Trade Commission (FTA) offengelegt werden müssen. Doch wurde dies nicht gemacht. Die Reaktionen zeigen jedoch, dass dies beim Publikum sehr schlecht angekommen ist.
LESENSWERT: Dieser Artikel im Wall Street Journal erklärt den Domino’s Pizza Fall – sehr interessant: http://mem.to/t/g/98xEIR753
[su_box title=“Disclaimer – Offenlegung: Hilfestellung aus der Praxis“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]Hier sind Beispiele welche sich in der Praxis bewährt haben. Diese helfen das Problem der Offenlegung und Compliance für Blogger wie auch Brands und Firmen zu lösen.
Version 1: Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation.
Version 2: Für diesen Blogeintrag haben wir ein Testexemplar vom Hersteller erhalten. Dieses wurde nach der Erstellung dieses Beitrages wie vereinbart an das Unternehmen zurückgesandt.
Der Autor gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation.

Version 3: Der Blogger hat für diesen Test auf eigene Kosten ein Produktexemplar erstanden.
Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation.

Wenn wir das Produkt (z.B. Kamera, Router, Tasche oder Kleid) nach dem Test behalten dürfen, sollte der Disclaimer wie folgt formuliert werden:
Version 4: Der Blogger hat für diesen Test ein Produktexemplar erhalten und dieses an einen Leser verschenkt (behalten, usw.) .
Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation.

Was tun, wenn Kosten übernommen würden oder aber weitere Goodies Richtung Blogger geflossen sind? Hier eine kleine Liste von Beispielen welche wir beliebig ergänzen können.
Version 5: Die Reise inklusive Hotel und Spesen wurden vom Reiseveranstalter / Fluggesellschaft / Hotel bezahlt.
Der Autor / Blogger gibt an, dass er für die Erstellung des Beitrages kein Honorar erhalten hat.

Version 6: Der Blogger war Gast der XYZ Airline und des Hotel Alpha. Der Beitrag wiedergibt seine Eindrücke und Erlebnisse auf dieser Reise. Der Blogger hat einen Unkostenbeitrag (und ein Honorar) für diesen Beitrag erhalten.
Version 7: Der Blogger weist darauf hin, dass er ein Produktexemplar erhalten hat sowie ein Honorar / Einladung / Reisespesen vom Hersteller.
Version 8: Der Blogger war Gast des Autoherstellers X. Dieser hat alle Unkosten übernommen und Spesen-Entgelt entrichtete (plus Honorar, usw).
Wenn der Beitrag im im Blog in einem Bezug steht zum Produkt des Arbeitgebers, sollte dies immer deklariert werden. Auch wenn ich einen Leser-Kommentar in einem Blog schreibe, zu einem Beitrag über eines der Produkte der Firma, sollte dies offengelegt werden.
Version 9: Der Blogger weist darauf hin, dass er Teilzeit/Vollzeit (oder als Berater, Mandatsvertreter) für den Hersteller / Unternehmen X arbeitet.
Version 10: Die Autorin / Bloggerin weist darauf hin, dass sie für die Erstellung des Beitrages ein Honorar erhalten hat.
Die Beispiele von BuzzFeed (siehe oben) zeigt, dass der oben aufgeführte Disclaimer womöglich nicht den Compliance Anforderungen genüge tut. Deshalb muss Sponsorship oder „Native Advertising“ für einen Beitrag für den Leser am Anfang des Textes klar ersichtlich sein. Ein Beispiel ist:

Sponsored Post – Hermes Halstücher machen das Rennen

Oder als Untertitel

Hermes Halstücher machen das Rennen

Sponsored Post

Wenn der Beitrag von einer Agentur oder dem Unternehmen geschrieben wurde, müssen wir dies für Leser transparent machen.
Zum Beispiel, die Agentur muss als Verfasser/Autor des Beitrages aufgeführt sein.

Hermes Halstücher machen das Rennen

Sponsored Post
Autor: Name der Agentur oder des Hersteller

Unterhalb des Beitrages braucht es ebenfalls eine ähnliche Notiz wie hier:
Version 11: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass dieser Beitrag von der Agentur X verfasst wurde. Für dessen Publikation hat diese ein Honorar entrichtet. 
Diese Liste baut auf meinem Kommentar zum Thema auf welche ich im Heise Regio Blog hinterlassen habe.
[/su_box]
Die Beispiele oben machen klar, dass es sich weder für den Blogger noch das Unternehmen lohnt, wenn das letztere oder die Agentur einen Beitrag schreibt und für dessen Publikation ein Honorar entrichtet (wird auch ’native advertising‘ genannt). Abgesehen vom möglichen Vertrauensverlust für die Bloggerin hat BuzzFeed schon selber gelernt, dass ‚Native Advertising‘ nicht skalierbar ist.
LESENSWERT: Financial Times: Creating custom content for brands is not scalable

4 Fragen an die LifeStyle Bloggerin Petra Drissen
ANKLICKEN - Dana Drissen bloggt sehr Erfolgreich seit einem Jahr - Sponsoren zu Hauf - Aufsteiger Nr. 1 im ersten Halbjahr 2016 der deutschen Style Blogger

Wie oben erwähnt ist Sponsoring und Transparenz wie auch Ethik ein Thema für Blogger. Vor allem im Lifestyle, Travel und Consumer-Marketing Bereich steigt der Einfluss von Bloggern rasant.
Doch welche Gefahren und Risiken bringen die Zusammenarbeit mit Sponsoren für den Blogger?
Wie gehe ich mit dem Sponsoring um?
Wie generiere ich Einkommen / Erträge aber behalte das Vertrauen meiner lieben Leser?
Wie das so alles vor sich geht wollte ich von der Ü30 Bloggerin Petra Drissen etwas genauer wissen.

4.1 Liebe Petra. Sie haben vor gut 1 Jahr den Blog Zeitlos Bezaubernd  ins Leben gerufen. Warum?

Es war für mich ein dringendes Anliegen das die Best Ager Generation besser vertreten wird. Ich kann mich nicht mit einer Bloggerin um die 20 identifizieren. Auch wenn die Themen recht ähnlich sind, ist es für mich unglaubwürdig wenn eine junge faltenfreie Frau Werbung für Antifaltencreme macht, oder für Haarfarbe mit Grauabdeckung. Bei Mode ist es noch spezieller.
Im Alter kann ich mich auch noch fesch und jugendlich kleiden, aber in Massen. Ein extrem kurzer Minirock, oder Hotpants geht gar nicht. Sneakers und Jogpants richtig gestylt aber schon.

4.2 Ist für Sie in ihrem Blog Sponsorship ein Thema?

Auf jeden Fall! Das ist ein Ritterschlag für jeden Blogger.
Einen Blog erfolgreich zu betreiben bedeutet viel Arbeit. Viele Leser wissen gar nicht wie viel Engagement und Recherche hinter so einem Blog steckt. Daher freut sich jeder Blogger wenn er Kooperationsverträge erhält, quasi als Anerkennung für einen erfolgreichen Internetauftritt.

4.3  Was empfehlen Sie einem Luxury Brand oder Fashion Label wie man Blogger Relations / Sponsorship effektiv managed?

Bei Kooperationsanfragen werden immer wieder die gleichen Fragen gestellt:
– Wieviel Klicks und
– wieviel Follower hat der Blog.
Ich finde das sehr kurzsichtig. Follower und Klicks können beeinflusst sein. Ich finde es viel wichtiger wie sich der Blog präsentiert.
Ein gut gestalteter Blog entwickelt sich zum Selbstläufer, wenn das Potenzial vorhanden ist. Darum sollten nicht nur die Klicks berücksichtigt werden, sondern das Gesamtpaket.

4.4 Wie bleibt ein Brand Ambassador neutral (Interessenskonflikt) wenn er Einladungen, Kleider, Parfums usw. auch Geld von Brands erhält in der Hoffnung, dass er oder sie darüber schreibt?

Ich persönlich finde das sich daraus kein Interessenkonflikt ergibt. Jede Firma die einem Blogger etwas zur Verfügung stellt, muss damit rechnen, dass ein Test auch negativ ausfallen kann. Natürlich wünscht sich das niemand.
Ich teste immer die Ware die mir zur Verfügung gestellt wird und dann erst berichte ich. Meine Urteil ist immer ehrlich, so wie ich es empfinde.
Eine „gekaufte“ Meinung fällt immer auf, wenn sie nicht zum Produkt passt und die Bloggerin verliert ihre Glaubwürdigkeit.
Jedoch ist es nicht unüblich und das betrifft im Besonderen den Bereich Kosmetik, dass einige gleiche Produkte von verschiedenen Firmen, hintereinander als empfehlenswert beurteilt werden.
Der Ehrenkodex ist hier ja auch, dass wir Blogger auf einen gesponsorten Artikel hinweisen.

4.5 Petra, Dein / Ihr  Wunsch an Sponsoren und Leser für 2016?

Ich wünsche mir etwas mehr Mut von den Labels. Mehr Mut nicht immer nur mit dem Strom zu schwimmen, einmal etwas anderes auszuprobieren und den Lesern das bieten, was sie sich wünschen.
Denn im Alter wird Frau nicht unsichtbar, sonder ist zeitlos bezaubernd.  :-)
Liebe Frau Petra Drissen, danke für dieses Gespräch.

5. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Welchen Life Style Blog lesen sie regelmässig?

–  Welche Tipps haben Sie für LifeStyle Bloggers?

–  Haben sie eine Frage an Petra Drissen  z.B. zum Thema Social Influencer für Luxury Brands, Blogger Relations, usw.?

Dieser Blogeintrag setzt die Resultate des DrKPI BlogRank der besten LifeStyle Blogger in Austria, Deutschland und der Schweiz in den Kontext des Blogger Relations Marketing.

Schlussfolgerung

Die obigen Diskussionen zeigen sehr schön auf, das die Vermischung zwischen Inhalten und gesponsorten Beiträgen (auch “native advertisements” genannt) die Grenzen zwischen journalistischen und kommerziellen Inhalten immer mehr verwischt werden.
Jessica Rich, Direktorin der Federal Trade Commission (FTA, USA) – Bureau of Consumer Protection hat kürzlich erklärt,

we’re living in an era where the line between advertising and objective content is increasingly blurry and confusing“ (wir leben in einer Zeit in der die Trennung zwischen Werbung und objektiven Inhalten immer unklarer und verschwommener wird)

Die FTA hat aus diesem Grund auch 2 Dinge publiziert die hier recht hilfreich sind:
1.  Enforcement Policy Statement on Deceptively Formatted Advertisements (Enforcement Policy Statement), mit einem
2. Native Advertising: A Guide for Businesses (Guidelines oder Ratgeber).
Diese Dokumente zeigen Firmen, Agenturen, Herausgebern, Bloggern und Journalisten, wie mögliche Irreführung oder Täuschung von Konsumenten vermieden werden kann. Dabei sind nicht gekennzeichnete kommerzielle Inhalte der grosse Stolperstein.
Durch richtige Kennzeichnung können wir das Risiko für mögliche Haftungsansprüche minimieren. Das ist uns allen klar, aber wir müssen die Beiträge kennzeichnen :-)
Auch für Petra Drissen ist das Vertrauen der Leser ein wichtiges Asset. Dieses gilt es mit Vorsicht zu managen. Keine Offerte in „Native Advertising“ ist das Risiko Wert, das Vertrauen der Leser zu verspielen.
Aber auch für das Unternehmen kann ein unvorsichtiges Vorgehen der Marke oder dem Brand unnötigen Schaden zufügen. Dass muss nicht sein!

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