Beiträge

#CSCH19 Barcamp Elodie Caucigh mit Aurelie Litynski im Gespräch.

Hier geht es um

  1. Digitales Zeitalter: Warum Konferenzen wichtig sind!
  2. KPIs: Es hapert mit dem Campaigning 3.0

Dieser Beitrag gehört zu unserer Serie der Themen Big Data, Crossmedia, Crowdsourcing sowie Konferenzberichten.

Konferenz im digitalen Zeitalter

Heute ist das Streamen von Musik wie auch Vorträgen gang und gäbe. Also kann man sich doch fragen, warum eine Konferenz, wie das #CSCH19 nötig sein soll…

Das #CSCH19 versprach auch dieses Jahr sehr nahrhafte Kost.

Es zeigte sich wieder, dass die Moderation teils sehr gut war und sogar Höhenflüge machte, aber manchmal eben auch zu wünschen übrig ließ. Sie verstand es leider nicht, dem Ganzen die notwendige Struktur zu bieten. Gute Moderatoren, die anstatt sich selbst die Vortragenden ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellen, schaffen es fast immer, mit fachspezifischen Fragen die „gold nuggets“ herauszusieben. Ebenfalls gelingt es ihnen, mit ihren Fragen unterschiedliche Nuancen auszuloten. Das gelang Klapproth auch dieses Jahr bei weitem nicht.

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Lucero Oyarzun war unsere erste Referentin. Sie wies darauf hin, dass Millennials es nicht lieben, wenn man ihnen vorschreibt, was zu tun sei. Als Beispiel gab es eine Checkliste.

Interessanterweise gab die Referentin eine Checkliste mit ca. 11 Punkten zum Besten, die zeigten, wie man Millennials am Besten erreichen könnte. Doch wenn Millennials solche Vorlagen nicht lieben, wieso denkt Lucero dann, dass Millennials ihrer Checkliste folgen würden?

Auch ob Social Media hier langfristig effektiv ist, kann mit KPIs nicht untermauert werden. Sogenannte „erwünschte Resultate“ sind oft nur ein Sturm im Wasserglas. Weder ändern Wähler aufgrund dessen ihre Meinung oder Stimme, noch kaufen Konsumenten deshalb ein Produkt dank einer Social Media Kampagne.

Zur Illustration: Es ist beispielsweise unbestritten, dass Russland sich über Facebook in die US Präsidentschaftswahlen eingemischt hat und dadurch viele Stimmberechtigte erreichen konnte. Leider weiß aber niemand, inwiefern diese Einmischungsversuche das Wählerverhalten tatsächlich beeinflusst hat (siehe auch Roger McNamee, Zucked, waking up to the Facebook catastrophe).

Das heisst ob die Crowd oder Crowdsourcing mit Social Media wirklich Abstimmungsresultate beeinflusst muss noch überprüft werden, Studien gibt es bis jetzt keine… oder kennt Ihr eine?

Bei Harnaam Kaur war es so, dass ich nur vom oberen Stock aus zuhörte, mich ansonsten aber darauf konzentrierte, Emails zu beantworten. Dies sollte man als Konferenzteilnehmer natürlich nicht tun, doch das interessante Thema passte irgendwie nicht zum Fokus von #CSCH19: Campaigning.

#CSCH19 - Twitter @SoniaGuez @DrKPIcom @InfoSecHarnaam Kaur mit einer persönlichen Story - doch inwiefern ist dies relevant für einen Kongress zum Thema Campaigning und Marketing?
#CSCH19 – Twitter @SoniaGuez @DrKPIcom @InfoSecHarnaam Kaur mit einer persönlichen Story – doch inwiefern ist dies relevant für einen Kongress zum Thema Campaigning und Marketing?

Goldstückchen wie Sand am Meer

Nach den beiden ersten Vorträgen wurden die Beiträge für mich dann jedoch sehr relevant. Zum Beispiel fand ich die Barcamps (hier einfach Beiträge von Teilnehmern die sich freiwillig vorher mit deren Themen bewarben) äußerst informativ.

Der Barcamp Beitrag von Nicole M. Pfeffer war natürlich wieder Klasse (siehe Foto unten). Aber nach ihrem tollen Vortrag in 2018 am #CSCH18 hatte ich nichts anderes erwartet :-)

#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 #Barcamp: Nicole M. Pfeffer erklärt Kreativ oder tot - Darf es eine Portion Unternehmenszukunft sein?
#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 #Barcamp: Nicole M. Pfeffer erklärt Kreativ oder tot – Darf es eine Portion Unternehmenszukunft sein?

Aurelie Litynski folgte mit dem Thema Happiness. Zwar war vielleicht nicht alles neu, doch wie Aurelie uns dabei half, die wichtigsten Säulen herauszuarbeiten, war sehr interessant. Merci!

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#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 Barcamp: Aurelia Litynski zum Thema From happiness at work to performance - 2
#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 Barcamp: Aurelia Litynski zum Thema From happiness at work to performance

Pausen sind ideal zum Netzwerken

Auch war ich wie immer über die Pausen erfreut. Diese waren lang genug, um einem die Möglichkeit zu bieten, sich mit anderen Teilnehmern austauschen zu können.

#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019: Auch die Events Mgmt. Crew geniesst Stehlunch.
#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019: Auch die Events Mgmt. Crew genießt Stehlunch.

Zwischendurch hatten Elodie Caucigh und ich viel Zeit, um uns beim Mittagessen – Stehlunch (wir saßen auf einer Couch) – zu unterhalten, bei den Vorbereitungen für ihren Vortrag war ich auch dabei.

#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 Barcamp: Vorbereitung von Elodie Caucigh Thema - Campaigning kostet Nerven. Wei behalte ich einen kühlen Kopf und Fokus von der Idee/Briefing bis zum Launch.
#CSCH19 Campaigning Summit Switzerland 2019 Barcamp: Vorbereitung von Elodie Caucigh Thema – Campaigning kostet Nerven. Wie behalte ich einen kühlen Kopf und Fokus von der Idee bis zum Launch?

Interessante Gäste

Sophie Hundertmark und Christoph Süess hatten die schwierige Aufgabe, uns nach dem Mittagessen mit ihrem Vortrag zu ihrem Chatbot wach zu halten. Das schafften die beiden ohne Probleme :-)

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Und Steffen Konrath gab uns einen Einblick, inwieweit Daten analysiert werden können um Kampagnen effektiver zu gestalten.

Interessant was Steffen vortrug, doch leider war nicht genug Zeit um in die technischen Details einzutauchen in Sachen Big Data.

Das letzte Wissen, das ich mitnahm an diesem Tage, war die Barcamp-Session von Elodie Caucigh. Thema war: Wie behalte ich Ruhe und Fokus wenn unter Druck. Dabei gab es noch 2 Tipps mit Atem- und Balance-Übungen, welche helfen, die Konzentration wiederzufinden, wenn es im Kopf surrt… :-) Habe ich gestern Abend umgesetzt, funktioniert für mich bestens. Danke Elodie!

Danach verließ ich den Kongress – um mich noch zu einem Meeting zu begeben.

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Konferenzen gibt es viele, manche sind sehr gut und andere ein wenig besser. Ich war froh, am #CSCH19 teilgenommen zu haben.  Interessant war auch, das Crossmedia dieses Jahr eigentlich kein Thema war. Doch das nutzen von Radio, Social Media, Webinhalten, wie auch der Klimastreit der Jungen in vielen Städten kann helfen Zielvorgaben zu erreichen. 

Die Veranstaltung zeigte, dass wir im Bereich Campaigning, digitalem Marketing und Social Media einiges tun, doch die steuerungsrelevanten KPIs sind immer noch selten im Zentrum der Diskussion.

Stattdessen geht es oft um Meinungen, Gefühle und persönliche Erfahrungen. Solche lassen selten eine Generalisierung und Rückschlüsse über z.B. Bürger oder Kundengruppen zu und die Kennzahlen sind nicht aufschlussreich (z.B. Pageviews, Zuschauer, usw.) wenn es um Verkäufe oder Profit geht.

Was ist Ihre Meinung?

  • Welchen Congress oder welche Konferenz haben Sie zuletzt besucht?
  • Was machen Konferenzen für Sie wertvoll?
  • Wie überzeugen Sie den Chef oder Chefin dazu, Sie für eine Tagesveranstaltung anzumelden?
  • Waren Sie am #CSCH19? Was war Ihr Eindruck?

Erzählen Sie uns gerne von Ihren Erfahrungen in einem Kommentar. Wir freuen uns immer über Ihr Feedback!

♥ Bitte teilen Sie die News zum Campaigning Summit Switzerland 2019 mit diesem URL auf den Social Networks wie LinkedIn, Snapchat, Twitter, usw.: https://blog.drkpi.de/de?p=10339 Vielen Dank ! ♥

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2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg.

Kürzlich besuchte ich die Swiss Cyber Security Days in Fribourg. Die Konferenz eröffnete mir die Möglichkeit, mich auf diesem Gebiete wieder ein wenig zu informieren.

Viel hat sich geändert in den letzten Jahren, aber vieles ist auch gleich geblieben.

Zum Beispiel, früher hiess das Thema Informationssicherheit, auf Neudeutsch Information Security oder abgekürzt InfoSec., heute nennt man es Cyber Security.  Die Probleme sind zum Teil ähnlich geblieben, aber auch komplizierter und globaler geworden.

Vor vielleicht 20 Jahren waren die Leute noch Programmierer, heute sind auch Security Engineers oftmals Anwender hochkomplexer Instrumente.

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg -Teil vom Programm.

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg -Teil des Programmes.

Die Vorträge im grossen Auditorium sind auch heute, wie früher, eher trocken, wenn nicht sogar ein wenig langweilig. Da bestätigen Vortragende wie Kaspersky als löbliche Ausnahmen die Regel.

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg - Gérard Vernez erklaert wie Schweizerische Armee Cyberangriffe dank Humankapital erfolgreich bekämpft.


2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg – Gérard Vernez erklärt, wie Schweizerische Armee Cyberangriffe dank Humankapital erfolgreich bekämpft.

Die Stände der Aussteller sind etwas einfacher wenn nicht sogar sehr spärlich geworden, was die Möblierung und Ausstattung betrifft. Doch die Preise für einen solchen Stand sind bei den meisten Kongressveranstaltungen nicht eben kostengünstig.

Die Geschenke der Aussteller an Gäste sind im Vergleich zu früher vielleicht etwas bescheiden und in manchen Fällen wohl auch ein wenig phantasielos, wie z.B. Kugelschreiber und Sticker.

Einige offerieren Standbesuchern aber auch ganz praktische Dinge wie z.B. einen guten Kaffee :-) und ein gutes Gespräch (siehe Open Systems AG).

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg - die Stände sind minimalistisch und einfach, doch die Produkte beinhalten viel Engineering.

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg – die Stände sind minimalistisch und einfach, doch die Produkte beinhalten viel Engineering.

Wie überall stechen einige Aussteller heraus, weil sie sich viel Mühe geben, die Aufmerksamkeit der Besucher zu bekommen. Dabei hilft natürlich ein grösseres Budget. Doch manchmal lassen sie sich auch noch etwas lustiges oder interessantes einfallen. Dabei hilft es auch, ein wenig mit den Sterotypen zu spielen, wie dies z.B. das VBS (Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport) tat (siehe Foto unten). Dabei ging es natürlich primär um Verteidigung oder Cyber Defense. 

Der eigentliche Stand war hinter einem Vorhang verdeckt. So trat man in den dunklen Raum wie in ein Zelt ein. Hier gab es dann von Maschinen bis Computer Codes vieles zu sehen.

Auch gab es viel Personal, wobei dieses manchmal fast mehr mit sich selber beschäftigt war, als mit den Besuchern :-)

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg - der VBS Stand... Classified.

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg – der VBS Stand… Classified.

Während einige der Teilnehmer, wie z.B. das VBS, aufs Employer Branding setzten, waren andere Firmen da, um Kontakt mit heutigen und zukünftigen Kunden zu knüpfen. Das Verkaufsgespräch war die primäre Strategie, welche zur Miete eines Standes geführt haben musste. Dies trifft wohl auf die Mehrheit der Teilnehmer zu.

Inwiefern sich eine so kostspielige Präsenz bezahlt macht, ist schwierig zu beurteilen. Für eine Kongressteilnahme mit Stand eine ROI oder eine Kosten-Nutzen Analyse zu machen ist empfehlenswert. Doch die Anzahl der Kontakte in der Sales Pipeline ist sicherlich nicht die einzige Kennzahl, die es dabei zu beachten gilt.

Oft ist es sicherlich eine Entscheidung, welche auf Bauchgefühl basiert. Wie funktioniert dies bei Ihnen?

Fazit. Ihre Meinung?

Trotz der steigenden Popularität der „Massive Open Online Courses“ oder Moocs ist Unterricht im Klassenzimmer und Gruppenarbeit immer noch populär bei Studenten. Ein Vergleich der Abbrecherquoten von 2013-13 und 2017-18 zeigt, gut 96% der Teilnehmer von Moocs Kursem brechen diese vor Abschluss ab.

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Gründe gibt es sicherlich viele, doch der persönliche Kontakt mit anderen Studenten ist hilfreich.

Das gleiche gilt auch für Konferenzen wie die Swiss Cyber Security Days, man trifft sich, freut sich wieder alte Freunde zu sehen und macht neue Kontakte. Aus diesem Grunde ist trotz der digitalen Möglichkeit ein Kongress mit Teilnehmern sicherlich populärer als ein virtuelle Konferenz über das Netz.  

Neue Produkte gab es einige, zu Blockchain eher wenig…. aber trotzdem, es war sehr interessant für mich.

  • Was war die von Ihnen zuletzt besuchte Konferenz, Messe, Congress?
  • Warum besuchen Sie solche Kongresse? Was sind die grössten Vorteile für Sie persönlich?
  • Welche Tipps haben Sie für Kongressteilnehmer, die den Besuch noch effektiver für sich selbst machen möchten?

♥ Bitte teilen Sie die News zum Swiss Cyber Security Days mit diesem URL: https://blog.drkpi.de/?p=9796

Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

DrKPI am WEF2019 in Davos, mit dabei Arman Sarhaddar von Vault Security Systems Interview mit Jessica Walker

DrKPI WEF19: am Bahnhof kurz vor Davos

DrKPI, MCLago und iVAULT am WEF19: Bahnhof kurz vor Davos


Dieser Blogbeitrag ist im Rahmen einer Reihe von Beiträgen entstanden, die Sie hier lesen können:

  1. WEF Davos 2019: Best 100 CEO bloggers
  2. WEF Davos 2019: Die besten Chef Blogs (Sie sind hier)
  3. WEF Davos: Cybersecurity and Blockchain
  4. WEF Davos: MCLago und Marketing

Summary: Wir haben bereits #DrKPI WEF Davos Blogger Rankings für 2015,  2016 und 2017 gemacht.
In diesem Post erfahren Sie mehr über die 2019 Rankings.
Modisch zu sein ist vorübergehend, aber öffentlich zugängliche Unternehmensblogs sind hier. Zur Veranschaulichung,

53% of Fortune 500 and 55% of Inc 500 firms in the USA have public facing blogs. Source: Center for Marketing Research at the University of Massachusetts Dartmouth.

53% der Fortune-500-Unternehmen sowie 55% der Inc-500-Unternehmen in den USA verfügen über öffentlich zugängliche Blogs. Quelle: Zentrum für Marktforschung an der University of Massachusetts Dartmouth.

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Jedes Jahr werden die Straßen nach Davos mit Unternehmen übersät, die einst allmächtig wirkten, früher oder später aber auch einmal stolperten. Zum Beispiel war Marissa Mayer, ehemalige Chefin von Yahoo, bis vor kurzem eine begeisterte Bloggerin, die nicht mehr am WEF Davos teilnimmt. Neue Leute tauchen auf und sagen uns, dass der Börsengang und der Erfahrungsaustausch die Aufgabe jedes Unternehmens und seiner Führungskräfte sind.

Trennung der Spreu vom Weizen

Ist Bloggen einfach? Die Antwort kennen wir alle. Aber wenn wir uns die Besucher von Davos ansehen, wundert man sich schon. Eine der vielen guten Fähigkeiten, die CEOs haben, wenn Sie die Harvard Business Review Rankings studieren, ist wohl, dass sie ihre Botschaft sehr effektiv zu vermitteln wissen.
Aber was ist mit dem Bloggen? Wenn eine wachsende Zahl von Fortune-500-Unternehmen öffentlich zugängliche Blogs hat, kennen ihre CEOs die Vorgehensweise? Oder etwa nicht?
Es ist ein gemischtes Bild, das wir bekommen. Sie mögen das Gespräch wie Stephanie Buscemi führen, liefern aber die nötige Würze nicht immer.

Speaking at the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, Salesforce chief marketing officer Stephanie Buscemi said companies need to have a "point of view."

Stephanie Buscemi, Chief Marketing Officer von Salesforce, sagte auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos, dass Unternehmen einen „Standpunkt“ einnehmen sollten.

Take-away

Obwohl Salesforce einen „Standpunkt“ hat, kann ich im Blog von Stephanie Buscemi sicher nicht herausfinden, wofür sie steht. Die Produkte ihres Unternehmens mit Hilfe von Marketing Gooble zu übertrumpfen, ist sicherlich nicht das Thema, oder doch…. ?
Gibt es einen Mehrwert? Auf keinen Fall José.

Satya Nadella (CEO Microsoft) wurde beim Abendessen mit Tim Cook (Apple) mit Brasiliens rechtsextremem Präsidenten Jair Bolsonaro in Davos gezeigt.


Satya Nadella spricht über die Notwendigkeit, einen globalen GDPR-Datenschutz als Menschenrecht zu schaffen, wann immer er eine Gelegenheit hat, in Interviews und auch während seiner diesjährigen WEF-Rede. Leider kann er seine Position nicht in seinem Microsoft-Blog darlegen.
Eine weitere verpasste Gelegenheit!

Satya Nadella asserted that there needs to be a GDPR for the world.

Satya Nadella erklärte, dass es eine GDPR für die Welt geben müsse.

Take-away

Microsoft CEO will eine GDPR für die Welt. Er sollte vielleicht Stephanie Buscemis Ratschlag folgen, den sie während ihres Vortrags des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos gegeben hat, einen „Standpunkt“ einzunehmen.

Nadella hat sicher einen Standpunkt, sollte dahinter stehen und hoffentlich selbst darüber bloggen, statt die PR-Gruppe einen weiteren sterilen unauthentischen Beitrag schreiben zu lassen.

[su_box title=“World Economic Forum Davos: 6 Fakten, die erfolgreiche c-suite Blogger von anderen unterscheiden“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

2 Jahre zuvor schlugen wir vor:

        1. Beim Thema bleiben vs. „Trumping“
        1. Regelmäßiges Posten
        1. Kommentare der Leser beantworten
      1. Benchmarking für den Blog – finden Sie heraus, was für Sie am besten funktioniert.

Diese Jahr hat uns 2 weitere Dinge gelernt, die wir hier vorschlagen können…

      • Authentisch sein,
    • Nabelschau vermeiden, während Sie nach außen schauen

[/su_box]

Ranking CEO (Top-Management) Blogger für den WEF Davos 2019

CLICK on IMAGE - DrKPI - Top 100 CEO bloggers.Wir veröffentlichen jährlich den DrKPI BlogRank: Top 100 CEO Blogger (Mehr dazu auf der Webseite).
Diese Zahlen können Sie jederzeit abrufen; bookmarken Sie einfach diesen Eintrag, Top-Blogs von Davos 2019 | Weltwirtschaftsforum von DrKPI® BlogRank, und Sie sind startklar.
[su_box title=“5 der WEF Davos 2017 Top 100 Blogs, die sie speichern wollen“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Wichtiger Blog fehlt – deins! Bitte melden Sie sich gleich jetzt an und holen Sie sich die Zahlen.
Hier sind die Links, die Sie brauchen:
1. Gesamtübersicht – WEF Davos 2019 Top 100 CEO Blogger – Christine Lagarde – IMF
2. Details – WEF Davos 2019 Top 100 CEO Bloggers – Richard Edelman – Edelman Trust Barometer
3. Details – Content Strategy – WEF Davos 2019 – Dr Francis Collins, NIH Director
4. Details – Brand Image and Impact – WEF Davos 2019 Top 100 CEO Bloggers – Maler Heyse
5. Details – Conversation and Social Sharing – WEF Davos 2019 Best 100 CEO Bloggers – Ron Tolido – Capgemini
Schauen Sie sich die Tabelle unten an!
[/su_box]
Hier sind einige weitere Dinge aufgelistet, die Sie berücksichtigen sollten.

[su_box title=“World Economic Forum Davos: 3 Anfängerfehler, die auch Profis noch machen. Lesen und daraus lernen, bevor es passiert.“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1. Eine Hashtag-Strategie ist ein Muss.

Das WEF hat den #WEF19 Hashtag herausgebracht, aber die meisten Leute werden ihn nirgendwo prominent auf der Website finden. Viele andere werden auch verwendet, wie z.B.: #Davos2019. Was auch immer du tust, benutze mindestens 3 Hashtags, damit dein Beitrag leicht gefunden werden kann.
Tweeten Sie oder posten Sie auf LinkedIn über diesen Blog-Eintrag – zum Beispiel mit Hashtags:

Der jährliche #WEF #BlogRank von #DrKPI mit #metrics2watch:
https://blog.drkpi.de/?p=9798
für die besten 100 #CEO #Blogger bei #WEFdavos #WEF19

2. Das Bloggen oder Teilen von Inhalten in einem Garten mit hohen Mauern ist nicht besonders klug…

Ich schätze alle CEOs, die ihre Gedanken und spontanen Bemerkungen beispielsweise über LinkedIn mitteilen. Aber vergessen wir nicht, dass Sie eher diejenigen erreichen, die so denken wie Sie (Kollegen, Geschäftsführer, Bienen usw.), in einem abgeschotteten Echoraum wie LinkedIn.
Ist das auch die Zielgruppe der Kunden, die Sie erreichen wollen? Wahrscheinlich nicht. Und wenn dies nicht Grund genug ist: Es wird auch keine Suchmaschine Ihren Eintrag auf LinkedIn indizieren und die Leute werden ihn auf dieser Plattform nicht finden können.
Holen Sie sich also Ihren eigenen Blog und kuratieren Sie Inhalte, die Ihre Zielgruppe(n) interessieren, indem Sie ihnen einen Mehrwert bieten.

3. Das Verhindern des Crawling Ihrer Website hilft nicht weiter.

Einige Blogger leisten gute Arbeit. Strategien sind, Artikel zusammen mit Untergeordneten (z.B. Christine Lagarde) Artikel zu verfassen.
Aber bitte, Christine, stellen Sie sicher, dass Ihre robots.txt-Datei so eingerichtet ist, dass Suchmaschinen Ihren Blog durchsuchen und indizieren können. Natürlich, George Colony: Dem Counterintuitive CEO ist es vielleicht egal, da er bereits berühmt ist. Aber wenn Sie es nicht sind, hüten Sie sich … hier ist eine Hilfe für Nicht-Geeks, wie man eine robots.txt-Datei richtig einrichten kann.

Sagen Sie uns Ihre Meinung

Quelle: WEF Davos 2019: Best 100 CEO bloggers
Einige unserer Eindrücke vom #WEF2019 finden Sie in diesem iVAULT Video:

Was ist Ihre Meinung?

– Wer ist Ihr bevorzugter Top-Management-, C-Suite- oder CEO-Blogger?
– Was würden Sie einem CEO-Blogger wie Jean-Pascal Tricoire (CEO von Schneider Electric) empfehlen, um mehr Kommentare von Lesern zu erhalten (1.000 likes, 13.000 views ABER 0 reader comments)?
– Da Elon Musk sechs Tage braucht, um von der Idee zur Umsetzung zu gelangen, was würden Sie ihm empfehlen, um seinen alten Blog wiederzubeleben?

Mehr zum DrKPI BlogRank – Hit Parade
Erklärung widersprüchlicher Interessen

Der Autor erklärt, dass er keinen Interessenkonflikt in Bezug auf den Inhalt, die Urheberschaft oder die Veröffentlichung dieses Blog-Eintrags hatte.

[su_box title=“WEF Davos 2017 Top 100 Blogger: Wie es funktioniert“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Wir haben nicht nur die über 100 CEO / c-suite Blogs gesammelt, die uns am besten gefallen haben. Stattdessen hat unser DrKPI® BlogRank diejenigen ausgewählt, die die informativsten, sachkundigsten und erfahrungsorientiertesten Erkenntnisse bieten, und zwar anhand objektiver Indikatoren. Wir analysieren auch den Schreibstil und die visuellen Effekte sowie, wie viel Leserbindung, Dialog, etc. durch die im Blog veröffentlichten Marketinginhalte erzeugt wird.
100 ist die höchstmögliche Bewertung für jeden Indikator. Der Durchschnitt innerhalb der Gruppe der geordneten Blogs oder aller Blogs (siehe Tabelle unten) beträgt 50.
[/su_box]

Top 100 CEO Blogs

Erfahren Sie mehr über die untenstehende Tabelle aus dem obigen Blog-Eintrag. Holen Sie sich die untenstehenden Zahlen mit diesem Klick.
Registrieren Sie Ihren Blog direkt hier.

WEF 2019 Davos - die top CEO Bloggers - die besten Kommunikatoren - Ueberraschungen gibt es viele.

WEF 2019 Davos – die Top CEO Blogger – die besten Kommunikatoren – Überraschungen gibt es viele.

Aufnahmen von unserem Besuch am #WEF19 gibt es hier

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Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: WEF Davos 2019: Die besten CEO Blogger
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wie nutzen Sie Personalmarketing im Online Bereich? Schaffen Sie es #BrandBuzz zu kreieren?
    2. Wie nutzen Sie Hashtags in ihrem Marketing (z.B. #Azubi #Ausbildung #MINT #skills)?
    3. Welches sind die USPs Ihres Betriebes welche Sie in den Internet Inhalten kommunizieren z.B. Blog, Instagram, LinkedIn.
    4. Wie messen Sie die Erfolge mit Ihrem Content Marketing?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werden.

Innovationscamp Bildung

Veranstaltungshinweis: 16.2.2019 in Tübingen

Angesprochen sind alle, denen eine zukunftsfähige Bildung im Land am Herzen liegt. Im Barcamp-Format werden Teil-Nehmende zu Teil-Gebenden: Sie teilen Expertise, Ideen und Erfahrungen, tauschen sich aus, vernetzen sich und tragen so zum überfälligen Bildungsaufbruch BW bei.

Worum geht es?

Wir wollen mit ganz unterschiedlichen Menschen, AkteurInnen und
InteressensvertreterInnen über die Zukunft der Bildung sprechen.
Wir möchten Perspektiven sammeln, Ideen und praktischen Ansätzen
eine Plattform geben und damit jenen Stimmen Gehör verschaffen, die
im Kleinen wie im Großen in unserem Bundesland mit viel Engagement
und Herzblut schon längst an der Bildung von morgen arbeiten.
In diesem Sinne hoffen wir auf reges Interesse an dieser Veranstaltung
und eine gute Beteiligung an unserem Innovationscamp Bildung.

Das Format Barcamp

Barcamps unterscheiden sich deutlich von klassischen Konferenzen.
Während dort herkömmlich Referenten gebucht werden, gibt es auf
Barcamps nur Teilnehmende. Diese stellen zu Beginn des
Veranstaltungstags spontan ein gemeinsames Programm auf. Dabei
werden alle Anwesenden eingebunden und können zu Teil-Gebenden
werden. In dieser Sessionplanung werden Vorträge angekündigt,
Diskussionen vereinbart oder Workshops angeboten.


Das Resultat

Ein vielseitiges Programm, welches rundum den
Wünschen der Teilnehmenden entspricht. Im Barcamp begegnen sich
alle auf Augenhöhe. Durch das aktive Einbinden aller Beteiligten
entsteht ein intensiver Wissensaustausch. Zusammen werden neue
Ideen generiert, gemeinsame Projekte angestoßen und Kontakte
geknüpft oder vertieft. Nicht zu vergessen: Es gibt einen Tag lang viel
Spaß rund um das Thema Bildung.

Seid Ihr dabei?

Frühanreisende: Freitag-Abend 15.2. Warm-up ab 19 Uhr

Samstag: 16.2.2019 gemeinsames Frühstück, Check-in ab 8 Uhr, Open End

Anmeldung:  jetzt hier anmelden

Hier sprechen Menschen über Bildung und Barcamp

Folgt uns auf Twitter
hier zwitschern wir mit #icbildung

Wir sehen uns

Ich freue mich auf Euch
Jana vom ORGA-TEAM Innovationscamp Bildung

#MedienBC 2018 Interessante Leute zu Hauf.

Kürzlich erklärte mir ein Experte, dass zur besten Social Media Marketing Strategie natürlich Instagram dazugehöre, inklusive Kennzahlen über Influencer.
Er machte mir klar, dass dank Influencer der ROI gesteigert werde und dadurch mehr Word-of-Mouth auch zu mehr Earned Media führen müsste.
Tönt einfach, klar wie Bratensauce. :-)
Ich habe meine Überlegungen und Recherchen zum Thema hier aufgeschrieben und am #MedienBC 2018 am 3. März präsentiert.

Download die Slides von der DrKPI®  Präsentation beim #MedienBC von #SRF #MAZ sowie dem Marketing Club Allgäu in Kempten: 15 MB, PDF Datei

Lieber Leser, schaue es Dir an und lass mich in einem Kommentar wissen was du denkst.
Da habe ich natürlich auch die inspirierenden Ideen vom Medien #Barcamp  #MedienBC einfliessen lassen.
Übrigens zum #SRFmazMeBa 2017 haben wir diesen Beitrag geschrieben

♥ Neugierig? Machen Sie es wie unsere 1,000 Abonnenten, tragen Sie Ihre eMail hier ein and lesen Sie weiter

Fragen unten einfach anklicken und Sie kommen sofort zur Antwort weiter unten.

1. Vom #SRFmazMeBa 2017 zum #MedienBC 2018

2017 hatte das Barcamp noch den Hashtag #SRFmazMeBa. Aber mit 10 Buchstaben war das den Veranstaltern wohl zu lang.  Obwohl das Branding mit SRF und maz gut gemacht war, wurde es für dieses Jahr mit #MedienBC ersetzt.
Aber dies vielleicht auch deshalb, weil am 4 März ja die Abstimmung „no Billag“ stattfand. Vielleicht wollte da das SRF etwas leiser auftreten? Bei der Annahme der Volksinitiative hätte das öffentlich-rechtliche Fernsehen und Radio keine Rundfunkgebühren mehr von jedem Haushalt erhalten.
Heute habe ich mit Freude festgestellt das mehr als 71% der Stimmbürger die „No Billag“ Initiative abgelehnt.  Wir werden weiterhin eine durch Gebühren finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in der Schweiz haben.  Das ist gut so.

2. #MedienBC – ein #Barcamp mit Substanz

Es gab viele Vorträge. Eine der vielen Sessions, welche mich beeindruckte und mir wieder was Neues beibrachte war diejenige von Perla Ciommi von Lucify.ch (geht online Ende März).
Meine langjährige Erfahrung ist, dass bei Barcamps Sessions mit wenigen Teilnehmer oft auch sehr inspirierend sein können.  Die Problematik von Flüchtlingen als Medienschaffende in Redaktionen – Sprach- und/oder Kulturbarrieren – war für mich sehr interessant.
Nicht nur fehlen uns „Ausländer“ oder „Flüchtlinge“ als Mitarbeitende in Medienhäusern und Verlagen, auch wir als Zuhörer scheinen Schwierigkeiten zu haben was deren Akzeptanz betrifft.

#MedienBC Flüchtlinge in den Medien - Herausforderungen für Redaktionen, Flüchtlinge UND Zuhörer. Packen wir es an.

#MedienBC Flüchtlinge in den Medien – Herausforderungen für Redaktionen, Flüchtlinge UND Zuhörer. Packen wir es an.


Ich wünsche Perla auch mit ihrer Plattform Lucify.ch viel Erfolg.
Was ein wenig unter ging ist auch, dass Flüchtlinge auch mehr im Corporate Communication Umfeld mit einbezogen werden müssen. Einige Anfänge gibt es wie von Alpiq InTec.
Auch MrWomm offerierte wieder eine interessante Session.
MedienBC 2018 MrWomm mit Thematik: Meiden Fragmentierung, Marginalisierung (Dark Social) und Jeder ist ein Influencer.

MedienBC 2018 MrWomm mit Thematik: Medien Fragmentierung, Marginalisierung (Dark Social) und Jeder ist ein Influencer.

3. Die Nabelschau in Kennzahlen: Facebook, Instagram, Twitter

Vor meiner Session über Influencer Marketing besuchte ich unter anderem auch von Cristina Maurer und Ihrer Kollegin, Martina Bosshard (mein Gespräch mit ihr nach ihrer Session war sehr informativ) beide von der Migros.
Was für mich interessant war?
Auch bei der Migros ist viel „trial und error“ Arbeit dabei.  Anders ausgedrückt, ehemalige Blogger Relations oder heute auch oft genannte Influencer Marketing bedingt viele sorgfältige Handarbeit, Big Data hin oder her.
Macht für mich die Migros wieder einmal noch sympathischer. Auch hier führt nur harte Arbeit zum Ziel.

Wen informieren wir zuerts: Medienhäuser, Journalisten, Influencer, Mitarbeiter.... Diskussion mit den Migros Experten Martina Bosshard und Cristina Maurer.

Wen informieren wir zuerst: Medienhäuser, Journalisten, Influencer, Mitarbeiter…. Diskussion mit den Migros Experten Martina Bosshard und Cristina Maurer.


Man sucht sich Influencer über Jahre hinweg aus, arbeitet mit diesen, behandelt sie mit Respekt, usw.  Inwiefern diese Zusammenarbeit aber erfolgreich ist, wissen wir nicht so genau.
Mit anderen Worten, Influencer Marketing is fast wie Print- oder Fernsehwerbung. Reichweite ist das eine, mehr Verkäufe ist das andere.  Inwiefern diese dann den Influencer Aktivitäten oder der Fernsehwerbung zugeschrieben werden können (z.B. im Falle einer Bank), ist nich einfach zu bestimmen.
Wichtig war auch die Frage an die Zuhörer wen wir in Krisen- oder Werbesituationen zuerst informieren: Journalisten, Influencer wie Blogger, oder ….
Dabei war klar, dass Journalisten je nach Verlagshaus unterscheiden, d.h. deren Ansprüche an Information und News sind stark differenziert from Freesheet zur bezahlten Tageszeitung. Aber auch Influencers und Bloggers haben unterschiedliche Ansprüche. Manche sind kritisch und lassen sich nicht einfach so für Werbezwecke einspannen. Das ist aber nicht unbedingt negativ.
#MedienBC @Kusito: Facebook und kostenlose Reichweite sind passé. Was nun?

#MedienBC @Kusito: Facebook und kostenlose Reichweite sind passé. Was nun?


Diese Problematik wird dann auch ganz klar von vielen Kennzahlen Liebhabern vergessen. Ein Beispiel ist Influencer.db, eine Suchmaschine für Instagram. Kennzahlen sind:

  1. Interaktionsrate: Die durchschnittliche Anzahl an Kommentaren pro Foto…
    PS. Meistens enthält ein Instagram Kommentar zu einem Foto weniger als 10 Worte.
  2. Hashtags: die beliebtesten Hashtags und die markierten Orte.
  3. Wert pro Foto: Je höher die Anzahl der Follower und der Interaktionen, desto höher liegt dieser in US-Dollar angegebene Wert.

Bringt das was?
Sicherlich ist die Interaktionsrate interessant, d.h. die Anzahl Kommentare pro Foto wenn wir diese mit der Anzahl Followers vergleichen. Doch leider ist dies noch keine Garantie für Einfluss.

#MedienBC 2018: Von Anfang an interessante, inspirierende und lustige Gesprächspartner am Medien Barcamp - SRF und MAZ.

#MedienBC 2018: Von Anfang an interessante, inspirierende und lustige Gesprächspartner am Medien Barcamp – SRF und MAZ.

4. Instagram: Popularität ist nicht Einfluss

In zwei experimentellen Untersuchungen haben De Veirman, et.al. gezeigt, that Instagram Influencers mit vielen Followers als mehr sympathisch empfunden werden als andere Nutzer. Dies ist jedoch teilweise darauf zurückzuführen, dass solche Nutzer als populärer eingeschätzt werden als andere.
Obwohl solche populäre Nutzer Meinungsführer sein können, ist dies nur beschränkt auf die Anzahl Followers zurückzuführen. Wenn der Influencer selber nur wenigen Instagram Konten folgt, kann dies seine Liebenswürdigkeit in den Augen anderer Nutzern negativ beeinflussen. Das schmälert wiederum dessen Einfluss.
Die Forscher stellten fest, dass Influencer Marketing mit Nutzern mit vielen Followers nicht unbedingt eine effektive Strategie ist. Speziell im Fall sehr unterschiedlicher Produkte kann eine solche Zusammenarbeit die von möglichen Kunden wahrgenommene Einzigartigkeit des Produktes schmälern. Dies senkt laut diesen Forschungsresultaten auch die Einstellung zur Marke.
De Veirman, Marijke, Cauberghe, Veroline, & Hudders, Liselot (2017-07). Marketing through Instagram influencers: The impact of number of followers and product divergence on brand attitude, International Journal of Advertising 36(1), p. 1-31  DOI 10.1080/02650487.2017.1348035
Übrigens, Gleiches haben Forscher auch auf Twitter beobachtet und dies schon 2011 publiziert. Retweets, Likes, Mentions sind oft bei Micro-Influencers viel besser als bei Stars. Natürlich, Ausnahmen wie Politiker aus dem Weissen Haus bestätigen diese Regeln.
Bakshy, Eytan, Hofman, Jake, M., Winter, Mason, A. & Watts, Duncan J. (2011-02). Everyone’s an influencer: Quantifying influence on Twitter. Proceeding WSDM ’11 Proceedings of the fourth ACM international conference on Web search and data mining. Hong Kong, p. 65-74. DOI: 10.1145/1935826.1935845 Aufgerufen am 2018-03-03 auf https://www.researchgate.net/publication/221520053

#MedienBC 2018: @Chefblogger und @DrKPIde: Diskussionsrunde ... was war da wohl lustig? :-)

#MedienBC 2018: @Chefblogger und @DrKPIde: Diskussionsrunde … was war da wohl lustig? :-)

5. Experiential Word of Mouth (WOM) Marketing und Werbung

Experiential WOM Marketing oder WOMM funktioniert, da der Influencer Erfahrungen mit dem Produkt hat, vorzugsweise fährt er Bahn und hat schon seit Jahren eine Bahncard oder noch besser ein Generalabonnement in der Schweiz. Hier ist der Brand-Influencer Fit ideal zwischen dem Produkt – Bahnreisen – und dem Influencer – ein Vielfahrer.
Dies kommt bei den Lesern oder Zuschauern von einem Video auch sehr gut an. Schwierig wird es, wenn der Influencer jeden 2 Monat für ein anderes Produkt der gleichen Kategorie wirbt (z.B. Kosmetik, Autos oder Reisen).
Dann ist seine Vertrauenswürdigkeit im Eimer.  Auch die Einzigartigkeit der Marke und deren Vertrauen in den Augen der Kunden wird angekratzt, wie Forschungsresultate zeigen.
Evans, Nathaniel J., Phua, Joe, Lim, Jay & Jun, Hyoyeun (2017-09). Disclosing Instagram influencer advertising: The effects of disclosure language on advertising recognition, attitudes, and behavioral intent. Journal of Interactive Advertising, p. 138-149. DOI: 10.1080/15252019.2017.1366885

Mehr Bang for the Buck.

Mehr Bang for the Buck.


Trotzdem im Zeitalter wo wir nach einigen Kennzahlen im Schnitt rund 400 Ads am Tage sehen, da werden neue Formen der Kommunikation mit Kunden immer wichtiger.
Dabei sollten wir nicht vergessen, seit 1944 ist Influencer Marketing immer mehr ein Thema für Forscher. Schon Lazarsfeld, Berelson und Gaudet fanden raus, dass die meisten sich z.B. bei einer Wahl von anderen – Influencern oder Opinion Leaders – beeinflussen lassen.  Die letzteren sind solche, welche besser als der Durchschnitt orientiert sind und sich mitteilen. Orientierung oder Wissen haben sich dabei in der Studie (siehe Buch unten) die Opinion Leaders mit Studium von Zeitungen, usw. erarbeitet.
Mitteilen ist auch heute ein Thema, doch das alle Social Media Influencer besser orientiert sind und sich besser anhand von Fakten informieren kann und darf bezweifelt werden.
Paul F. Lazarsfeld, Bernard Berelson, and Hazel Gaudet (1944, 1948).  People’s Choice: How the Voter Makes Up His Mind in a Presidential Campaign. Columbia University Press.(1944).
#MedienBC 2018 Aufmerksame, freundliche, hilfreiche und kritische Zuhörer sind Programm.

#MedienBC 2018 Aufmerksame, freundliche, hilfreiche und kritische Zuhörer sind Programm.

6. Checkliste mit 10 besten Metrics für Influencer Marketing: Was ist Eure Meinung?

Hier noch ein paar interessante mögliche Metrics die ihr brauchen solltet im Influencer Marketing. Zuerst noch ein Beispiel

Facebook und Fondue: Korrelation ist nicht Kausalität

Am Rande der Session mit „Migros“ gab es auch noch Input von ehemaligen Migros Mitarbeitern. Unter anderem wurde mir ein Fondue Beispiel aufgetischt. Dabei erzählte mir die Person, dass mit Hilfe von Inhalten und bezahlter Reichweite auf Facebook geziehlt regionale Gruppen zum Thema und Fondue erreicht wurden. Resultat war eine Steigerung des Verkaufes von Fondue Mischungen in diesen lokalen Migros Märkten.
Inwiefern wir dies so einfach der gekauften Reichweite auf Facebook zuordnen können ist nicht klar. Zum Beispiel hat da Confirmation Bias (Bestätigungsfehler) sichrlich auch eine Rolle gespielt.
Dies heisst, wir schreiben die Mehrverkäufe unserer Aktion auf Facebook zu, können dies aber nicht beweisen. Mit anderen Worten, weitere Faktoren welche wir nicht kontrollieren können, sind unter Umständen ein viel wichtigerer Faktor für den erhöhten Verkauf als die gezielt regional gekaufte Reichweite auf Facebook (Promotion von Content zu Fondue).
Das zeigt wieder einmal, wie oft Korrelation zwischen zwei Faktoren wie Facebook Content und Mehrverkauf als Kausalität interpretiert wird.

Checkliste – Ratgeber für Kennzahlen Profis

Was Daten und die Session von der Migros beim #MedienBC sehr gut illustrieren ist,  dass wir uns die Influencers mit Sorgfalt und ein wenig Systematik aussuchen.
Anzeichen von Problemen sind z.B. diese Metriken oder Kennzahlen welche mit Software ans Tageslicht gebraucht werden können, aber zum Teil auch Handarbeit erfordern:

  • Ein Instagram Account wo rund 40% oder noch mehr der Followers einfach Fakes sind,
  • ein Influencer der viel Haut zeigt (pass? dies zu unserer Marke?),
  • morgen für A und übermorgen für B Werbung macht,
  • es nicht fertig bringt, in seinem Blog interessante Stories mit Mehrwert für meine Zielgruppen regelmässig (z.B. 1 x im Monat) zu platzieren und
  • dem Alter nach nicht meiner Zielgruppe entspricht.

Körperbetonte Fotos, viele Followers: Das ist was ein Influencer braucht? NOT.

Körperbetonte Fotos, viele Followers: Das ist was ein Influencer braucht? NOT.


Horizont (2017-02-15). Schweizer Spitzen – Influencer. Horizont, Report Marktplatz Schweiz, p. 44.
Übrigens, auch im B2B Bereich können Influencers eingesetzt werden wie z.B. Early Adopters von meinem Produkt welche dieses innovativ und kreativ einsetzen.
Was ist Eure Meinung zu diesem Thema:

  1. Habe Ihr schon mal eine Influencer Kampagne für Euer Produkt gemacht?
  2. Wie nutzt Ihr Influencer Kampagnen für KMUs?
  3. Wann nervt Euch Influencer Marketing?

Hier sind unsere Tipps für die Optimierung vom Recruiting im Bereich Ausbildung. Einfache Grundsätze, an die wir uns immer wieder erinnern sollten.
[su_box title=“10-Punkte Checkliste: 10 besten Kennzahlen für das Influencer Marketing “ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]

  1. Interaktionsrate: Anzahl an Kommentaren pro Foto…Blogeintrag.
  2. Influencerrate 1: Antworten des Influencers auf Kommentare.
  3. Influencerrate 2: Qualität der Antworten des Influencers.
  4. Brand-Influencer Fit: Inwiefern passt der Influencer zur Marke (Handarbeit)
  5. Zielgruppe(n)-Influencer Fit: Z.B. Gender, Alter, usw.
  6. Anzahl der Werbung: Prozentsatz der Werbung im Blog.
  7. Qualität der Inhalte: Schreibweise, Struktur
  8. Branding des Influencers: Self Branding.
  9. InstaLike Index 1:  Design und die Visualität/Fotos.
  10. InstaLike Index 2: Weiterempfehlung des Instagram/Blogs.
Download die Slides von der DrKPI®  Präsentation beim #MedienBC von #SRF #MAZ sowie dem Marketing Club Allgäu in Kempten: 15 MB, PDF Datei

[/su_box]
Offfenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Ressources zum Thema

Es gibt mehr zum Thema Influencer Marketing, Measurement und Word of Mouth Marketing und nochmals mehr zu Word-of-Mouth Marketing.
LESENSWERT: Compliance Guide für Influencers der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten I DLM die medienanstalten – ALM GbRs

Fotos: Sandra Blaser Photography, Urs E. Gattiker

[su_slider source=“media: 8840,8838,8844,8841,8847,8842,8868″]
Pepsi advert fails to click with the digital generation – political backlash forced Pepsi to pull the ad less than 24 hours after its [/su_slider]

Ralf Strauss eröffnet den Deutschen Marketing Tag 2017 in Frankfurt.

Fazit: Der Deutsche Marketing Tag 2017 war mit 1,500 Teilnehmern der bis jetzt grösste organisierte Event vom Deutschen Marketing Verband.
Download – Agiles Management – Slides
Viele interessante Keynotes, Breakout Sessions und inspirierende Gespräche.
Meine Eindrücke mit einigen Fotos.

Das war mein zweiter Deutscher Marketing Tag vom Deutschen Marketing Verband (DMV).
Drei Dinge fielen mir dabei auf:

    1. Die Organisation (Programm Ralf Strauss, Organisation Deutscher Marketing Verband – Büro Düsseldorf das ganz Team! und Management Forum) hat sich nochmals im Vergleich zu 2016 überboten.
      Für mich als Teilnehmer lief alles perfekt ab und die Frankfurter Messe tat das ihre inklusive Catering. Chapeau! Merci!
    2. Der #DMT17 war mit mehr als 1,500 Teilnehmern nochmals um einige hundert Teilnehmer grösser als der 43. Deutsche Marketing Tag in Leipzig.
    3. Dieses Jahr waren meine Kolleginnen, Kollegen und ich das 1. Mal als Mitglieder vom #MCLago dabei.

Natürlich waren auch einige Dinge für mich persönlich ganz anders als 2016. Letztes Jahr hatte ich das Privileg mit Mark Leinemann den DMT16 besuchen zu können (auch er heute Mitglied beim #MCLago). Wir verbrachten den Nachmittag zusammen beim Stadtbummel in Leipzig – eine schöne wie auch interessante Stadt.
In Frankfurt habe ich einige der Leute, die ich im letzten Jahr traf, auch hier wieder angetroffen. Das macht eine Veranstaltung immer noch besser. Ich durfte viele neue und sehr interessante Menschen kennen lernen.
Hier meine Synopsis. Diese erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Deep Dive

2017 begann der Deutsche Marketing Tag schon am Vortage, d.h. Mittwochs um 17:30 Uhr. Mehrere Deep Dive Sessions waren auf dem Programm.
Ich hatte die Ehre, eine Deep Dive Session moderieren zu dürfen – siehe Fotos unten.
[su_slider source=“media: 8510,8499,8500,8504″]
Agile Organisation … von der strategischen Sichtweise zur erfolgreichen Umsetzung.[/su_slider]
Taina Temmen und Steffen Köster waren meine Referenten. Super interessant, wie sich Agilität in Sachen Marketing und Innovation auf verschiedenen Ebenen abspielen kann.
Hier gibt es meine Slides… Einführung und Zusammenfassung – Session Agiles Marketing.

Ryanair grüsst Lufthansa

Ralf Strauss, der Präsident vom Deutschen Marketing Verband (DMV) eröffnete den Kongress auf der grossen Bühne. Nach seiner eloquenten Einführung ging es dann gleich los im Programm.
Im Vortrag von Matthias Wenk (Ryanair), wurde mit einigen Mythen aufgeräumt.
Ein tolles Beispiel dafür war, dass Ryanair den digitalen Plattformen abgeschworen hat. Ryanair nutzt weder Google AdWords noch Plattformen wie Booking.com
Das Unternehmen ist der Meinung, dass die Nutzung solcher Instrumente die Gewinnmarge unnötigerweise schmälert.
Ebenfalls besteht z.B. bei Booking.com die Gefahr, dass der Ryanair Kunde die Webseite der Airline meidet. Dies ist weder für das Loyalty Marketing noch das Branding, welches Ryanair anstrebt, hilfreich.
[su_slider source=“media: 8503,8501″]
Ryanair … Google ist eine Steuer die es nicht braucht. Nutzen alle Google AdWords, verteuert sich das Produkt und die Marge verringert sich. [/su_slider]
Ryanair sieht Google AdWords wie auch Booking.com als eine Art Verbrauchssteuer, welche weder Kunden schätzen. Noch Ryanair. Ryanair steigert die Marge lieber und lässt Kunden von niedrigeren Preisen profitieren.

McKinsey: Axa oder Aral – es macht keinen Unterschied

Der erste Moderator auf der grossen DMT17 Bühne war Jesko Perrey. Er stellte die einzige Teilnehmerin in dieser Gruppe als Marketingchefin von Axa vor. Sandra Schwimbersky wies ihn charmant auf diesen Faux-pas hin. Er schien dies mit dem Hinweis relativieren zu wollen, dass Axa und Aral ja beide im Commodity Business tätig seien.
Unter den Zuhörern ging dabei ein Raunen durch die Runde. Wir waren verwundert.
Auch ein Moderator muss sich gut vorbereiten, d.h. Einzelheiten, Werdegang, Steckenpferde, usw. der Referenten oder Diskussionsteilnehmer verstehen. Dies hatte bei diesem McKinsey Consultant, dem viel beschäftigten Moderator wohl aus zeitlichen Gründen nicht geklappt.
Doch eines schien er gut zu verstehen, wie man den eigenen Kunden – sprich Telekom – in Szene setzen kann. Schade, wenn der Kunde scheinbar nicht fähig ist, von diesen Chancen mit Hilfe von Fakten Vorteile zu gewinnen (siehe ganz links auf dem Foto).
[su_slider source=“media: 8514,8505″]Deutscher Marketing Tag – Eindrücke, Faux-Pas und Kreativität sind immer nahe beinander [/su_slider]
Auch der Repräsentant der E.ON Energie war blass.
Die Selbstgefälligkeit der 3-er Gruppe von Männern wurde aber durch Sandra auf intelligente, witzige und auf charmante Weise durchbrochen. Dabei setzte sie Nägel mit Köpfen ein. Sie demonstrierte dabei auch ihre Kenntnisse über das Commodity Business.
Glücklicherweise war dies die einzige Session, wo die männlichen Referenten kläglich von der Qualität der Referentin in den Schatten gestellt wurden. Ansonsten war ich mit der Qualität der Referenten und Moderatoren in den von mir besuchten Sessions sehr zufrieden.

Content Marketing: Vorleben der Strategie ist die Devise

Natürlich wollte ich mir auch den Vortrag von Ralf Geiger von VAUDE Sport, seines Zeichens Beirat des MCLago, anhören.
2 Wochen vor seinem Auftritt haben wir mit ihm zum Thema seines #DMT17 Vortrages ein lesenswertes Interview auf dem MCLago Blog veröffentlicht.
Die Unternehmensphilosophie von VAUDE Sport und deren CEO Antje von Dewitz wurde auch in der brand eins Ausgabe vom November 2017 im Beitrag – „Ausser Konkurrenz“ – beschrieben. Ein lesenswerter Artikel von Daniela Schröder mit Fotos von Jens Schwarz.
Ralf Geiger hat das an diesem Event nochmals mit klaren Worten erklärt. Beispiel, warum trotz Amazon und deren immer grösserem Engagement im Activewear Bereich, VAUDE Sport weiterhin auf Erfolgskurs ist.
[su_slider source=“media: 8512,8511,8507,8506″]
Marketing Club Lago Beirat Ralf Geiger (VAUDE Sport), im vollgepackten Vortragssaal zum Thema Vision[/su_slider]
Die interessierten Versammelten hatten dann das Vergnügen, Patrick Dinger von DS Automobiles zuhören zu dürfen. Er erläuterte die Herausforderung, eine neue Automarke im Premium Segment lancieren zu dürfen.
Auf interessante Weise erklärte er, wie z.B. DS Automobiles Influencers einsetzt, um die Marke einem grösseren Publikum bekannt zu machen.
Inwiefern hier der Brand-Influencer-Fit zufriedenstellend sein kann, ist nicht ganz offensichtlich. Lassen sich erfolgreiche Marketer in der Zuschauermenge am Deutschen Marketing Tag von einem 42 jährigen „something“ Fotomodell beeinflussen?
PS: wir dachten alle kann ja nicht sein, die Haut oder Photoshop? 26 max.
Vielleicht ja. Doch scheint mir, in dieser Altersgruppe von 35 bis 50 jährigen erfolgreichen Managers (d.h. die Zielgruppe welche DS Automobiles versucht zu erreichen) hat keiner die Zeit, noch die Lust den Blog der Selbstdarstellerin Alexandra Lapp zu lesen.
Unsere Daten (siehe DrKPI Benchmark Overview, Image unten) zeigen z.B. wie das Engagement Level, ein wichtiger Indikator für ein erfolgreiches Content Marketing, von Alexandra Lapp verbessert werden kann.

DS Automobiles nutzt Influencers zum Marken Launch: Wie gut ist der Brand-Influencer Fit aber wirklich?

DS Automobiles nutzt Influencers zum Marken Launch: Wie gut ist der Brand-Influencer Fit aber wirklich (z.B. Altersgruppe)?

PS: Bis Anfangs 2016 hiess der Blog noch „stylesandwich.de“. Doch dann hat Alexandra auf persönliches Branding gesetzt und die Webpage auf Alexandralapp.com umgetauft.

DOWNLOAD: FAQ zur Kennzeichnung von INFLUENCER MARKETING – Werbung VON DEN Medienanstalten Deutschlands, November 2017
Alexandra hat über die DS Automobiles gebloggt. Interessanterweise ist der Blogeintrag nicht als Werbung, wie in Deutschland gemäss Gesetz Pflicht, prominent am Anfang gezeichnet.
Das Beispiel zeigt deshalb auch, Sponsoren müssen von Agenturen und deren vermittelten Influencers verlangen, dass die Compliance der Gesetze sichergestellt wird.
Komplex wird es wenn der Hersteller nicht direkt die Bloggerin bezahlt. Doch hat er hier einen Vertrag mit dem Verlag und der Zeitung… Wenn der Verlag / Magazin dann wieder die Bloggerin finanziert oder ihr kostenlose „goodies“ gibt…. muss der Blogeintrag als Werbung (oben – prominent platziert) deklariert sein.
Vertrauen heisst, dass solche Dinge klar deklariert werden. Dies wie auch vom Gesetz verlangt. Verstösse auf Social Media und in Blogs in Sachen unlautere Werbung führen immer mehr zu Abmahnungen von Sponsoren und Influencers. Das kommt nicht nur teuer, es schadet auch der Reputation des Unternehmens.
Im vollgepackten Raum sassen einige Repräsentanten aus der Zielgruppe der DS Automobiles und somit potentielle Käufer. Leider waren keine Kopien vom Markenmagazin Divine von DS Automobiles – Content Marketing der feinsten Art in Papierform –  vorhanden.
Patrick hat mir aber versprochen, mir baldmöglichst eine Kopie zukommen zu lassen. Auf diese Lektüre bin ich sehr gespannt!
Den Abschluss machte Heiko Klauer von IKEA Deutschland mit einer kurzen Präsentation über das Marketing bei seinem Arbeitgeber. Hier waren die Zuschauer vielleicht ein wenig überrascht, dass es auch mit 50 Marketing Spezialisten viel Arbeit ist, genau den Content zu produzieren, welche für die Zielgruppe wirklich relevant ist.
Obwohl Artificial Intelligence und Big Data helfen können, müssen auch Kundenverständnis und Kreativität richtig ineinander greifen, um den gewünschten Content erstellen zu können.

Fazit – Ihre Meinung ist gefragt

Eine ausgezeichnete Veranstaltung mit aufschlussreichen und überraschenden Beiträgen und noch interessanteren persönlichen Gesprächen mit Referenten und Teilnehmern. Doch was mich interessiert ist Ihre Meinung.

  1. Was war Ihre letzte Konferenz? Was hat Ihnen dabei am meisten Eindruck gemacht?
  2. Wie bereiten Sie sich als Moderator oder Referent gut auf einen Auftritt vor?
  3. Was waren die wichtigsten „Take-Aways“, welche Sie von Ihrer zuletzt besuchten Konferenz / Messe mit nach Hause genommen haben?
  4. Und was nervt Sie bei solchen Veranstaltungen am meisten?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar den ich natürlich beantworten werde.
PS. Das White Paper zur DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) vom DMV Competence Circle Digital Marketplaces wurde ebenfalls am Deutschen Marketing Tag lanciert: Check it out!
PPS. Besonders interessant fand ich auch als Detlef Braun (seines Zeichens Geschäftsführer der Messe Frankfurt) die Teilnehmer bei der Begrüssung darauf hinwies, dass die Messe Frankfurt seit dem 11. Juli 1240 mit einem Messeprivileg versehen ist.
Das heisst, Bürger durften während der Herbstmesse auch Reisende und Händler (d.h. Fremde) zu Hause beherbergen (Airbnb is calling), was sonst nicht erlaubt war.

Die interessanten Themen fallen bei den Teilnehmern auf hohes Interesse. | Urheber: Sandra Blaser Photography

In Kürze: Wie meistern die Medien die digitalen Herausforderungen?
Medienschaffende diskutierten am Medien #Barcamp SRF MAZ die Trends.
Content Strategie von Spiegel Online, FAZ oder Tages Anzeiger mit Mehrwert für zahlende Leser?
2018-01-27 Update:  Das MedienBC 2018 findet statt – unsere Eindrücke zum #MedienBC 2018 gibt es dann am am 4.März in diesem Blog. Am besten gleich den Newsletter hier abonnieren, dann verpassen Sie es nicht

5. 2017-02-10 Update – Fake News und NZZ anklicken

Lesenswert

♥ Neugierig? Machen Sie es wie unsere 1,000 Abonnenten, tragen Sie Ihre eMail hier ein and lesen Sie weiter ♥

Barcamps sind immer wieder ganz tolle Orte. Ich treffe alte Bekannte, Freunde und neue sehr interessante wie auch kreative Teilnehmer.
Die Vorträge oder Workshops sind lehrreich. Da hört man keine Vorträge die versuchen einem ein Produkt schmackhaft zu machen.Hier geht es um das „sharen“ und lernen von anderen Teilnehmern.
Okay, manchmal überschätzen die Teilnehmer sich vielleicht etwas und reden über ein Thema, über welches sie vielleicht nicht allzu viel verstehen.
Doch dann gibt es ja noch die „Zuhörer“ die ihr geballtes Wissen einbringen im Workshop, der Diskussionsrunde, usw. Diese durfte ich auch selber in meiner Session (siehe Punkt 4 unten) erfahren, das war wirklich eine Bereicherung für mich und die Teilnehmenden.
In der Zwischenzeit habe ich schon gar nicht mehr gezählt, wieviele Barcamps ich besucht habe seit etwa 2008. 10 waren es schon.

PS. Warum die Domaine medienbarcamp.ch dann auf eveni.to/Medienbarcamp verweist, ist mir schleierhaft. Da dieses Barcamp nächstes Jahr auch wieder stattfindet, sollte man aus SEO und Gründen des Branding wohl dies schleunigst rückgängig machen.
Will heissen, die Domain führt auf die eigene Webseite :-)  Und wenn das nicht geht, technisch lösen oder Tool schnellstens durch ein Zusatztool ersetzen.

#SRFmazMeBa das SRF maz Medien Barcamp - das Programm. Sehr interessant und lehreich. DrKPI Gold, Leser, Print, Digital: Wieso brauchen Medienhäuser Blogs? | Urheber: Sandra Blaser Photography

#SRFmazMeBa das SRF maz Medien Barcamp – das Programm. Sehr interessant und lehreich. DrKPI Gold, Leser, Print, Digital: Wieso brauchen Medienhäuser Blogs? | Urheber: Sandra Blaser Photography

Was bewegt die Medienschaffenden?

Gestern morgen wurden wiederum eine Vielzahl von interessanten Themen vorgeschlagen. Die meisten ergatterten sich ein Zeitfenster.
In diesem Beitrag diskutieren auf die interessanten Sessions die ich besuchen konnte (leider viel zu wenig).

1. Besseres „One Shot“ Video

Kai Rüsberg gabe eine Einführung zum one shot Video.

Kai Rüsberg erklärt, was es mit dem #OneShot Video mit sich hat. Interessanter Trend. | Urheber: Sandra Blaser Photography

Kai Rüsberg erklärt, was es mit dem #OneShot Video mit sich hat. Interessanter Trend. | Urheber: Sandra Blaser Photography


Was mich natürlich faszinierte waren die Angaben in Sachen wie man Videos besser machen kann.  Hier zeigte er uns anhand einiger Beispiele (Geräte) ein paar Tricks. Auch illustrierte er seine Angaben anhand praktischer Beispiele, d.h. Videos :-)
Übrigens seinen Blog kannte ich nicht. Da gibt es viele interessante Dinge zu lesen und zu sehen wie z.B.:

2. Fake News – Health News

In dieser Session mit Cornelia Caviglia ging es um Gesundheitsinformationen und Themen wie Patient Empowerment.
Dabei wies Cornelia geschickt auf die Problematik der Qualitätsüberprüfung der Informationen hin.
Wie weiss der Kunde das diese Angaben stimmen?
Transparenz wie auch die Freilegung von Interessenskonflikten war hier ein Thema.  Dabei kamen mir die Blogger in den Sinn – 10 Tipps – Compliance Stolpersteine für Blogger.

Cornelia Cavaglia erklärt die Stolpersteine - wie überprüft der Konsument / Patient die Validität einer Studie? Nich einfach... | Urheber: Sandra Blaser Photography

Cornelia Cavaglia erklärt die Stolpersteine – wie überprüft der Konsument / Patient die Validität einer Studie? Nich einfach… | Urheber: Sandra Blaser Photography


Natürlich wurde auch der Careum Blog (unser Kunde) erwähnt. Für Leser bietet dieser anhand der vielen Verlinkungen auf weitere Ressourcen Mehrwert. Dabei werden die Interessen von Forschern wie auch Patienten. Zum Beispiel, ein Erfahrungsbericht über Brustkrebs, beschreibt interessante Dinge und verweist auf weitere Ressourcen für Ärzte aber auch Patienten. Patient empowerment puur.
Die Diskussion zeigten ebenfalls auf, dass Journalisten natürlich andere Möglichkeiten besitzen als Patienten um sich Informationen zu beschaffen.
Für mich interessant war auch die Frage:

„Wie repräsentativ“ sind die Stichproben in medizinischen Studien?

Auch dort ergibt sich die Problematik der Kosten. Stichproben welche dieses Wort verdienen sind oft teuer. Zur Illustration, das österreichische Bundesamt für Statistik zeigt dies immer wieder gut auf. In den Studien und Pressemitteilungen wird die Methodik sehr genau beschrieben, siehe z.B. für die Gesundheitsstudie in Österreich (Allergien, Bluthochdruck, etc.).
Um eine gute Stichprobe zu erhalten (nach Alter, Geschlecht… usw. wo jeder die gleich Chance hat reinzukommen, von Wien bis zur weniger besiedelten Randregion), braucht es gut 15,700 Telefoninterviews.  Natürlich, in anderen Ländern kann es weniger oder mehr sein, das hängt von vielen Faktoren ab.  Klar ist, dass solche Studien sehr teuer sind !
Da wäre ich als Patient schon froh, wenn deren Berichte usw, einfacher am Web einsehbar sein würden. Vor allem höher platziert wären in den organischen Suchresultaten.

3. Lunch – Möglichkeit für vertiefende Gespräche

Nach dieser sehr lehrreichen Session war es dann Zeit für den Lunch Break.
Die Möglichkeiten sich während des Tages zu verköstigen war sehr gut.  Frisch, kalt, heiss, gesund und etwas weniger gesund war alles möglich.
Wer die Wahl hat, hatte die Qual an diesem Event. Danke.

Fuer tolles Essen war gesorgt, vom Frühstück bis zu den Snacks. | Urheber: Sandra Blaser Photography

Fuer tolles Essen war gesorgt, vom Frühstück bis zu den Snacks. | Urheber: Sandra Blaser Photography


Älplermagronen gab es zum Mittagessen, vielleicht nicht gerade nach dem Tiptopf Rezept auf S. 243 gekocht, doch eine interessante Variation die regen Zuspruch bei den Teilnehmern fand. Am Ende war nichts mehr übrig.

4. Print und Online Blogs der Medienhäuser: Faktencheck

Das war meine eigene Session. Ich versuchte mich ein wenig auf dieses für mich wichtige Barcamp vorzubereiten. Also habe ich nach weiteren Fakten recherchiert.
Das Problem ist ja nicht neu. Zum Beispiel hat erst kürzlich der Verleger Mark Thompson der New York Times, Mark Thompson (ehemaliger Chef der BBC) sich ein Ziel gesetzt:

Doch wie die Daten unten von der Rheinzeitung aufzeigen, ist dies nicht gerade einfach. Die Preise für die Werbung auf digitalen Kanälen sind im Keller und viele der Leser sind nicht willens, für Inhalte zu bezahlen.

Bsp. Rhein-Zeitung: es ist nicht einfach mit digitalen Inhalten die Einkünfte zu erhöhen.

Bsp. Rhein-Zeitung: es ist nicht einfach mit digitalen Inhalten die Einkünfte zu erhöhen.


Hartes Pay Gate: Rhein-Zeitung.de im Herbst 2016

4.1 Klare Strategie – Beispiel The Guardian

Einige Zeitung bauen auf ihre Alleinstellungsmerkmale (Unique Selling Propositions) wie z.B. der Guardian welcher von einer Stiftung geleitet/teilweise finanziert wird.
Dabei baut man auf das eigene Image, welches das Produkt als neutral und mit Qualität portraitiert.
Die USPs zu verteidigen versucht man, indem man im Falle des Guardian auf die Leserwünsche eingeht. Es werden deshalb auch lokale Themen mit mehrteiligen und längeren Reportagen abdeckt. Beispielsweise, warum wählt ein Wahlbezirk 2 x Obama und dann plötzlich Trump, Bsp. Pennsylvania).
Der Screenshot unten zeigt dabei, wie The Guardian seine Strategie im Marketing und Verkauf umsetzt. Er verkauft nicht Abonnements, sondern bittet seine Leser um Support.

The Guardian bittet seine Leser um eine Spende - Dieser Aufruf war der erfolgreichste in einer Testbatterie. Die Anzahl der bezahlten digitalen Abos ist stark gestiegen.

The Guardian bittet seine Leser um eine Spende – Dieser Aufruf war der erfolgreichste in einer Testbatterie. Die Anzahl der bezahlten digitalen Abos ist stark gestiegen.


Mehr Infos zu den Einnahmen des Guardian im digitalen Bereich

4.2 Unklare Strategie:  NZZ

Die NZZ hat eine lange Geschichte von Versuchen und Flops in Sachen Social Media. Im Juli 2016 wurden z.B. die Blogs abgeschaltet (siehe Slides unten). Die Begründung war, dass dies für die Leser besser sein sollte. Heute kann man die Blogs kaum mehr finden. Die Kolumnen sind wiederum nicht für den Online Konsum auf dem Handy richtig aufbereitet.
Gestern (d.h. auf dem Wege zum Barcamp) las ich dann in meiner NZZ Ausgabe Print, dass es nur noch 2 bis 3 Artikel geben würde pro Tag welche die Kommentarfunktion eingeschaltet haben werden.
Natürlich weiss hier die NZZ und ihr Social Media Chef Oliver Fuchs einfach mehr als die NYT, The Guardian, Financial Times, The Economist, Le Monde, usw. Denn diese haben seit Jahren entweder für alle Inhalte die Kommentarfunktion eingeschaltet (z.B. Financial Times) oder aber für gut 70% der Artikel (z.B. NYT). Mit Erfolg, wie deren Verleger anhand der publizierten Ertragszahlen im digitalen Bereich den Aktionären immer wieder vor führen.
Bei der NZZ ist das alles anders. Ich bin gespannt, aber die Ertragszahlen stimmen mich nicht unbedingt optimistisch wenn man immer dem Trend hinterher rennt ohne klare Konzepte und einer klaren Strategie.
PS. NZZ am Sonntag hat ca 121’000 in Print, mit 450’000 Lesern davon 32’000 digitale Version, wie sieht dies wohl ertragsmässig aus?
[embeddoc url=“http://blog.drkpi.de/wp-content/files/Medien-Blogs-Strategie-Quo-Vadis.pdf“ width=“100%“ viewer=“google“]

Download der Slides – PDF Datei – 8.8 MB wegen den Grafiken

Interessant war das die Diskussion so lange ging, dass der nachfolgenden Workshop Leiterin mit ihren 5 Teilnehmern nur noch 5 Minuten blieben um sich vorzubereiten. Für diesen Faux-Pas meinerseits möchte ich mich bei  Frau Dr. Barbara B. Peter nochmals entschuldigen. Natürlich tat ich dies auch schon vor Ort.
Was mich jedoch erstaunte ist wie sich manche Menschen verhalten (z.B. Kaffee aus dem Automaten rauslassen während jemand anderes noch präsentiert und Zwischenruf – knallhart. C’est le ton qui fait la musique… oder wie man seinen eigenen Brand zerstören kann, super Beispiel).

4.3 Wie balanciert man die Qualität? Tages Anzeiger

Wie die NZZ haben wir auch den Tages Anzeiger abonniert. Der Tages Anzeiger ist recht erfolgreich in Sachen Blogs unterwegs (siehe Performance Charts in der Präsentation oben).
Doch was mich erstaunt sind die wenigen Kommentare und Diskussionen die auf den Blogs stattfinden. In den Diskussion während der Session wurde ich natürlich darauf aufmerksam gemacht, das z.B. der Mamablog sehr bekannt sei und viele Leser anziehe.
Dem musste ich natürlich zustimmen.  Doch warum dessen Inhalte oft als „stream of consciousness“ (Bewusstseinsstrom) rüberkommt und dann auf S. 2 in einer Ausgabe (Auslandsbund) publiziert wird, ist mir als zahlender Leser der Print Ausgabe ein Rätsel.

Wisst ihr vielleicht warum?
Daten zum Mamablog vom Tages Anzeiger

5. Was Journalisten von Bloggern lernen können

Eric Mächler war hier wieder in seinem Element. Er schaffte es die Zuhörer abzuholen mit diesem brisanten Thema. Wobei er natürlich auch versuchte, uns alle auf clevere Art und Weise zu provozieren.

Koennen Journalisten was von Bloggern lernen? Ja, auf Leser eingehen und sich auch mal entschuldigen wenn man einen Fehler macht. | Urheber: Sandra Blaser Photography

Koennen Journalisten was von Bloggern lernen? Ja, auf Leser eingehen und sich auch mal entschuldigen wenn man einen Fehler macht. | Urheber: Sandra Blaser Photography


Das interessante in dieser Session war natürlich wie fast immer beim Eric die hitzigen Debatten.
Das ging zwischen den Teilnehmern selber, aber auch zwischen diesen und Eric. Diese Argumente, Erklärungen und Fakten welche von den Teilnehmenden geteilt wurden waren für mich sehr aufschlussreich. Interessant bis zur letzten Minute.

6. Wie finde ich meine Zielgruppe

Diese Session war für mich sehr interessant. Neben Tools wurden auch Methoden kurz angesprochen. Dabei zeigte sich anhand der Kommentare der Teilnehmer, dass wir alle mit dieser Herausforderung konfrontiert sind.
Die Zielgruppe zu finden ist ein nimmer endender Prozess. Auch neue Kundengruppen anzusprechen ist nicht einfach.

Jimmy Sauter und Janosch Troehler führen die Diskussion: Wie erreiche ich die Zielgruppe: Definition, Aktivierung... Tools, Stolpersteine | Urheber: Sandra Blaser Photography

Vicenzo Tremonte und Janosch Troehler führen die Diskussion: Wie erreiche ich die Zielgruppe: Definition, Aktivierung… Tools, Stolpersteine | Urheber: Sandra Blaser Photography

7. Autorin im Rampenlicht

Ich dachte ja, dass ich zu dieser eher späteren Stunde an einem Samstag nicht mehr fähig sein würde, was zu lernen.
Doch Claudia Imfeld stellte sicher, das mir das Gegenteil in ihrer Session passierte.

Claudia Imfeld diskutiert und notiert die Insights der Teilnehmer in ihrem Workshop am SRF maz Medien Barcamp #SRFmazMeBa | Urheber: Sandra Blaser Photography

Claudia Imfeld diskutiert und notiert die Insights der Teilnehmer in ihrem Workshop am SRF maz Medien Barcamp #SRFmazMeBa | Urheber: Sandra Blaser Photography


Dabei stellte ich fest, dass auch bei mir ein Foto und Kurzbiographie über den Journalisten auf Interesse stossen.
Etwas mehr über einen Journalisten zu wissen, ohne dass eine solche Information zu einer Selbstinzenierung des Journalisten werden könnte, ist bei vielen Lesern von Interesse.
Auch wie Stories zustande kommen interessiert. Oder ein Link zu Daten, Studien und Fakten welche die Journalistin zu Rate gezogen hat beim schreiben des Artikels wäre von Interesse. Machen aber in der Schweiz zur Zeit die wenigsten Zeitungen oder Zeitschriften wenn überhaupt.

4. Schlussfolgerungen: Digitalisierung 4.0

Es gab noch einige interessante Sessions die ich einfach nicht gleichzeitig besuchen konnte. Wie z.B.  Influencer Marketing von Stefanie Holenweg und Kevin Kyburz (auch der Kevin hat einen tollen Blog), Virtual Reality und sogar eine Lesung war im Programm von Clemens Schuster. Er traute sich aus Platons Politea zu lesen, auf der Bühne: Die Entstehung der Tyrannei aus der Demokratie. Oder das ich Andreas von Gunten’s Session ebenfalls verpasste.
Ebenfalls tut es mir leid, den Beitrag von Marie-Christine Schindler über den Newsroom verpasst zu haben.
Aber den Organisatoren – ein tolles Team – müssen wir hier ein Kränzchen winden. Alles lief sehr gut und für die Organisatoren dieses Corporate Barcamp, d.h. SRF und maz war es eine Meisterleistung. Sie demonstrierten wie man unaufdringlich seine Marke beim Zielpublikum auf coole Art und Weise einbringen kann. Dabei offeriert man diesen noch echten Mehrwert. Chapeau !

Übrigens, die SRF soll nicht mehr cool sein bei jungen Journalisten.

Deshalb muss sich diese auch vermehrt bei den Jungen besseres Branding machen, haben mich 2 SRG Mitarbeiter aufgeklärt. Das ging inklusive von Beispielen. Ich bin echt erschrocken. Ich liebe und hasse die SRG (typischer Schweizer) zugleich. Aber die Liebe überwiegt bei weitem und ich will diese auf keinen Falle missen.

Wieviel Einfluss hat dieser Blog? Antwort gleich hier:

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: #SRFmazMeBa Das SRF maz Medien Barcamp 2017 – freue mich schon auf 2018
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

  • Was fandest Du am #SRFmazMeBa eine tolle Session?
  • Was sind die 2 wichtigsten Dinge welche du an deinem letzten Barcamp gelernt hast?
  • Wie erreichen Sie Gelegenheitskäufer effektiv im digitalen Raum?

Offenlegung: Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation. 

Übrigens

Wir treffen uns beim Blogger Point am 18. März in Düsseldorf.  Ich freue mich auf Ihren Besuch an unserem Stand.
PS. ich bin übrigens nie so müde wie nach einem tollen Barcamp. Ich lerne fortwährend von allen Teilnehmern und gehe mit einem weinenden und lachenden Auge nach Hause.  Weinend weil es vorbei ist, lachend weil ich mich auf mein Bett freue, total kaputt, ausgepumpt aber sehr zufrieden.

Links

Hier werde ich dann noch Links zu weiteren Blogbeiträgen posten.
Ich freue mich auf möglichst viele Links ?

  1. Eric Mächler – Rückblick Mediencamp 2017 vom Chefblogger
  2. Oliver Lutz – Beitrag auf Linkedin – das Medien Barcamp 2016
  3. Martin Steiger – Bilder in den Medien: Legal oder illegal?
  4. dd

5. 2017-02-10 Update – Fake News und NZZ

2017-09-02 las ich „Ein wahrer Kampf gegen Fake News“ in der NZZ.
Als Print Leser fand ich es schade, das die NZZ in der gedruckten Ausgabe nicht darüber informiert, dass es auf der digitalen Version noch zusätzliche Informationen gibt. Dieser Artikel hat z.B. viele Verlinkungen zu sehr interessanten weiteren Ressourcen zum Thema. Auf diese bin ich als Print Leser nur per Zufall gestossen.
Beim Studium der verlinkten Forschungsarbeiten stellte ich jedoch fest, dass einige der von Anne-Sophie Galli (gga) gemacht Interpretationen sich nicht anhand der verlinkten Studien ergeben.
Z.B.die im Artikel erwähnte Studie welche in den PNAS publiziert wurde zeigt auf, dass wir News tendenziell weiterreichen, wenn uns das Thema stark interessiert. Primär werden diese News im Netz auch in sozial homogenen Gruppen, d.h. von Leuten mit ähnlichen Interessen, geteilt oder weitergereicht (Del Vicario und weitere Autoren, Jan. 2016, S. 558).
Dies bedeutet aber nicht unbedingt, dass sich Fake Nes deshalb schnell verbreiten, weil Nutzer nur Artikel anklicken welche ihrem Weltbild entsprechen. Zu diesem Schluss kommen die Autoren nicht. Ihre Daten würden dies auch nicht zulassen.
Auch die Angaben zur “Universität Stanford” Studie (Sam Wineberg und weitere Autoren, Education Week, Nov. 30, 2016) stimmt nur teilweise. Sicherlich haben Schüler in den USA Schwierigkeiten schlecht recherchierte News von gut recherchierten News im Netz zu unterschieden: D.h. die Mehrheit der Schüler kann redaktionelle News, verifiziertes Facebook Konto, usw. nicht von gesponserten Geschichten, nicht verifizierten Facebook Seiten, wie auch Falschmeldungen unterscheiden.
Aber diese Resultate lassen mich kaum zur Schlussfolgerung kommen: “Eine wachsende Minderheit traut demnach auch etablierten Medien nicht mehr…”. Das zeigen uns die Ergebnisse nun wirklich nicht. Auch daraus zu folgern, dass sich Verschwörungsgeschichten “oft schneller als Artikel von etablierten Medien…” verbreiten, erscheint mir sehr weit her geholt zu sein.
Diese Interpretation des Schreibers mag unserem Gefühl entsprechen. Es kann sogar in einzelnen Fällen zutreffen (z.B. Foto von Angela Merkel mit Flüchtling… oder Terrorist). Aber solche, zum Glück noch Einzelfälle, sollten uns nicht zu Verallgemeinerungen verleiten. Die im Artikel erwähnten beiden Studien haben dies weder getestet, noch würden die Autoren diese Rückschlüsse aus ihren Ergebnissen ziehen.
Natürlich, vielleicht bekam die Journalistin nicht all den Platz welche sie gebraucht hätte. Einige Schlüsse könnte sie auch aus Gesprächen mit Experten gezogen haben. Doch um die Glaubwürdigkeit der Arbeit zu sichern muss hier vorsichtig vorgegangen werden. Das ich als informierter Leser der sich auch die Mühe macht alle Studien nachzulesen verwirrt wurde, hilft nicht. Da hätte ich mir bessere Arbeit in der Schlussredaktion gewünscht. Im Zeitalter der immer beschränkteren Ressourcen nicht einfach.

Sind Kosten und Zeit für Seminare gut investiertes Geld?
Wie sichert sich ein Teilnehmer den grössten Nutzen?
Tipps inklusive Checkliste zum Download für die erfolgreiche Teilnahme an der nächsten Fachtagung.

Was will die Teilnehmerin?

Workshop, Barcamp, Fachtagung oder Konferenz werden hier als Synonyme verwendet !
Es gab wohl noch nie so viele Konferenzen, Workshops, Barcamps,  usw. wie heute.  Und dies alles trotz der fortschreitenden Digitalisierung im Business.  Video Konferenzen sind  einfach (z.B. Google Hangouts, Skype).
Doch immer mehr Fachkräfte besuchen Seminare und Fachtagungen. Warum? Vielleicht, weil man persönlich doch viele Dinge mitbekommt, welche digital nicht rüber kommen. Einen ganzen Tag lang zu Hause eine Live Übertragung einer Konferenz angucken? Das wollen die wenigsten von uns. Nur bei Teilnahme kann man Leute auch persönlich kennen lernen.
Vor kurzem sollte ich am #BeBuD Feldkirch einen Vortrag halten. Danach ging es zum #BeBuD Konstanz. Am 28 April war das Change Management Camp Horgen auf dem Programm.  Hier sind meine Slides von Konstanz weiter unten noch vom Change Management Camp.
[slideshare id=46839922&doc=social-media-audit-5-tipps-fuer-praktiker-150409224227-conversion-gate01]
 
Download: BeBuD – Erfolgsmessung Social Media: 3 Schritte zum Erfolg

Wie gut sind Konferenzen?

Das hängt davon ab, wie gut man seine Hausaufgaben gemacht hat. Man sollte das publizierte Programm von Seminaren oder Workshops akribisch studieren, bevor man sich zur Teilnahme entschliesst. Fachtagungen oder Messen gibt es viele. Oft bezahlt von den Ausstellern oder Gold Sponsoren.
Doch nicht immer sind dann deren ‚Keynotes‘ auch Präsentationen mit Tiefgang.  Manchmal lassen sich Vortragende auch verleiten, Dinge zu erzählen die falsch sind. Das Beispiel in der Präsentation unten von der Personal Swiss Messe im April 2015 illustriert diese Problematik.
[slideshare id=47476006&doc=3-change-management-camp-150427134918-conversion-gate01]
 
Download: 3-Change-Management-Camp Bocken Horgen – Managing Change: Kann Social Media was beitragen?

♥ Weitere Präsentationen von DrKPI anschauen lohnt sich

Wie entscheide ich mich für oder gegen die
Teilnahme?

Hier geht es darum das Programm zu studieren und sich kritisch zu hinterfragen:

  • Welche möglichen Erkenntnisse bietet die Fachtagung?
  • Was ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich 1 bis 2 Erkenntnisse von
    der Fachtagung im Betrieb umsetzen kann?

Vortragende welche als „Vordenker“ oder „World Experte“ angepriesen werden, bieten für den KMU im Schächental vielleicht wenig Nutzbares.
Unterhaltung kommt vielleicht von Vortragenden, welche sich einen substantiellen Teil des Einkommens durch solche Vorträge erarbeiten. Doch umsetzbare Ideen für den Betrieb? Wohl kaum.
Wie ein KMU sich von Marketing Kampagnen von Coca-Cola oder McDonald’s inspirieren lassen soll, ist ebenfalls unklar. Meistens sind weder finanzielle, noch andere Ressourcen vorhanden, um solche Konzerne zu kopieren.
All diese Dinge sollten berücksichtigt werden, wenn ich meine nächste Tagung- oder Konferenz-Teilnahme auswähle.

Was bieten Workshops?

Wenn man Fachtagungen sorgfältig auswählt, dann kann man sicherlich viel lernen. Ich versuche mich immer wieder von anderen KMU Unternehmern inspirieren zu lassen.
Zum Beispiel das BeBuD Lilienberg in Ermatingen hat bei uns viel bewegt.
Die Inputs und Ideen der teilnehmenden Unternehmer kulminierten in einem neuen Auftritt für unser Produkt. Heute sieht DrKPI.de oder DrKPI.com völlig anders aus als vor knapp 15 Monaten. Nutzbarkeit (Usability) und Nützlichkeit (Usefulness) für Nutzer wurden dabei auch stark verbessert.
Am 10. April 2015 in Konstanz lernte ich aus den Kommentaren zu meiner Präsentation, wie ich unser Audit Tool nochmals verbessern konnte.
Vor gut einer Woche am 28. April in Horgen hat mir Ari Beilinson von recruitby.net auf die Sprünge geholfen.
[su_custom_gallery source=“media: 2965″ limit=“7″ width=“500″ height=“400″]
Er wies mich freundlich darauf hin, dass ein Unternehmen das Management Team vorstellen müsse. Nur dadurch könne der Kunde sich ein Bild über das Management Team verschaffen.
Wir haben dies dank Ari auch gleich nachgeholt. Hier das DrKPI Management TEAM auf unserer Webseite. Siehe meinen Tweet an Ari und seine Antwort an mich.
[su_custom_gallery source=“media: 2975″ limit=“7″ width=“500″ height=“490″]

  • Was sind ihre Erfahrungen zu diesem Thema?
  • Was war ihre letzte Konferenz wo sie Inspiration tanken konnten?
  • Welches war in den letzten 12 Monate eine Idee von einer Konferenz, welche sie im Unternehmen umgesetzt haben?
♥ Jetzt haben Sie schon so weit gelesen. Tragen Sie sich gleich selber in den Verteiler für den Blog Newsletter mit über 1500 Abonnenten ein!

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Schlussgedanken

Konferenzen werden aus Imagegründen aber auch zum Geldverdienen organisiert.
Für mich ist die Entscheidung ob ich an ein Seminar oder Workshop / Barcamp gehe von 3 Dingen abhängig. Diese sind in der Checkliste gleich unten aufgelistet.
[su_box title=“Die erfolgreiche Konferenz-Teilnahme: 3 Fragen die wir uns stellen müssen“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]
1. Was kostet die Teilnahme? Was ist die Tagungsgebühr?  Wieviel Zeit beansprucht die Anreise (z.B. nach London) und die Dauer der Veranstaltung (1 oder 2 Tage)?
2. Wo kann ich was lernen?  Keynotes von ‚Experten‘ welche ihren Lebensunterhalt mit solchen Talks und dem Verkauf von Büchern verdienen sind fast immer ein Reinfall.
Hingegen sind Forscher, welche Resultate im Vortrag präsentieren, oft einer der Höhepunkte einer Konferenz.
Vorträge von Journalisten oder Talkshow-Hosts bringen selten neue Erkenntnisse.
Interessant sind auch Führungskräfte aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs), welche Erfahrungsberichte vortragen.
3. Bringt das Netzwerken was? Sind potentielle / jetzige Kunden und / oder Partner Teilnehmer an der Konferenz? Alte Beziehungen auffrischen und neue Kontakte knüpfen ist die Devise.
[/su_box]
Was immer meine Entscheidung sein wird, mehr als ca. 9 Events pro Jahr schaffe ich nicht. Die Opportunitätskosten sind ansonsten zu hoch.
[su_custom_gallery source=“media: 2963″ limit=“7″ width=“500″ height=“275″]

Upcoming Events

18. Mai 2015
Stiftung Lilienberg Unternehmerforum  Ermatingen:
BeBuD = Better Business Day, ist ein Tag, vollgepackt mit nutzwertigen Informationen und neuen Netzwerkkontakten „DIN: Digitalisierung, Innovation, Networking“.
21. Mai 2015
Sonnenberg Convention Center Zürich:
Fachtagung der STRIMgroup „Talent Acquisition“
13. und 14. Juni 2015
HTWG Konstanz:

#bcbs15  6 Barcamp Bodensee
25. und 26. Juni 2015
Schloss Edesheim, Edesheim (Pfalz):
Fachtagung der STRIMgroup „Talent: Strategie & Analytics“
 
[su_box title=“Ratgeber und Checkliste für die erfolgreiche Teilnahme an der Fachtagung“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]

1. Vorbereitung auf den Workshop

1.1  Offen sein für Neues. Die besten Events sind solche, an welchen wir Fachkräfte aus verschiedenen Fachgebieten und Industrien antreffen. Beispiel, besuchen sie als Marketing Experte einen Event für HR und Recruiting Experten.
BarCamps, Workshops und BeBud Veranstaltungen erlauben einem oft, Experten aus verschiedenen Branchen oder anderen Disziplinen hautnah zu erleben (z.B. für mich der Fotograf, Designer oder die Ingenieurin einer Öl-Pipeline).
1.2  Biz Cards mitnehmen: Ja elektronische Biz Cards we Clinck (d.h. Person gibt auf dem Smartphone seine eMail ein, dieses sendet meine Visitenkarte) sind recht beliebt. Trotzdem, die meisten Leute erhalten immer noch liebend gerne eine Visitenkarte aus Papier.
1.3 Visitenkarten von 5 – 10 Teilnehmern einsammeln: Meistens sind diese von Leuten mit welchen ich mehrere Minuten lang gesprochen habe.  Hier ist auch das Bauchgefühl ein guter Lotse, ob die Visitenkarte der anderen Person erfragt werden sollte.
1.4 Brochuren und Material kommt mit:  Es lohnt sich immer, ein paar Prospekte, Bücher (wenn man welche geschrieben hat) und weiteres Material mit zu nehmen. Interessierte Teilnehmer wollen diese Dinge anschauen, diskutieren und Fragen stellen. All dies kann man vor Ort bestens tun.
1.5 Alles bereit am Abend vor der Abreise:  Alles in einen Rollkoffer. Auch der Adapter und Kabel für den Computer und / oder das Handy müssen mit. Die Karte für die Anreise ist auf dem Handy gespeichert. Kann auch ausgedruckt sein. Wichtig, wie komme ich vom Bahnhof zum Seminargebäude.

2. Netzwerken während des Barcamp

2.1 Ankunft mindestens 30 Min vorher:   Ich bin fast immer 45 bis 60 Minuten vor Beginn schon dort. Registriere mich und guck mir die Räume an (z.B. wenn ich selber Vortrag halte).
Ich genehmige mir einen Kaffee. Diese Zeit nutze ich ebenfalls zum Netzwerken mit anderen Teilnehmern.
2.2 Handy ausmachen:  Lassen sie sich nicht ablenken. Stellen sie das Handy auf lautlos. Versuchen sie sich auf die Leute und Dinge / Vorträge vor Ort zu konzentrieren.
2.3 Notizen machen:  Schreiben Sie sich die wichtigsten Dinge auf. Wenn notwendig, stellen sie eine Frage am Ende eines Vortrages oder Workshop. Ansonsten, fragen sie die Vortragende in der Kaffeepause danach für mehr von ihnen gewünschte Details.
2.4. Mit 1 oder 2 Rednern ins Gespräch kommen: Oft lohnt es sich das Gespräch zu suchen. Dies kann beim Lunch oder einer Kaffepause geschehen.
2.5 Der Apéro ist Pflichtprogramm: Es lohnt sich nicht, den Event sofort zu verlassen. Auch später am Abend gibt es noch einen Zug, Bus oder Flug nach Hause.
Nehmen sie sich die Zeit um Dinge zu diskutieren, andere Teilnehmer besser kennen zu lernen. Diese Gespräche sind wichtig.
2.6 Am Ende des Tages lohnt sich das Netzwerken besonders: Gegen Schluss des Apéro sind meist noch einige wenige Leute da. Dann gibt es oft die interessantesten Gespräche.  Man lernt sich kennen, tauscht sich aus und entdeckt gegenseitige Interessen.
2.6 Konstruktives Feedback ist gefragt: Den Fragebogen der Konferenz Veranstalter ausfüllen.
Wo Kritik angebracht werden muss, sollte man dies auf freundliche Art tun. Vorschläge zur Verbesserung müssen gemacht werden.
Veranstaltern hilft es ebenfalls zu wissen, was wir als besonders hilfreich empfanden und weshalb.

3. Arbeiten nach der Fachtagung

3.1 Ein Dankeschön ist Pflicht:   Die Veranstalter verdienen ein Dankeschön. Auch die Leute die man kennen lernen durfte, sollte man kurz anschreiben. Eine kurze eMail, welche man individuell für die neuen Kontakte verfasst ist die praktische Lösung hier.
3.2  Xing oder LinkedIn wenn nötig:  Wenn sich jemand von der Konferenz mit einem verlinken möchte, sollte dieser Anfrage zur Vernetzung akzeptiert werden. Wer weiss, da kann sich ja noch Einiges entwickeln.
3.3 Biz Cards sortieren:  Diese mit  irgend einem Programm scannen. Dabei sicher stellen, dass der Eintrag mit den verschiedenen Adressbüchern synchronisiert wird.
Für meinen Mac und PC, wie auch Outlook Mail Programm, Android Smartphone wie auch iPhone und Tablet nutze ich Fullcontact.
Das Programm erlaubt die Synchronisation der Einträge inklusive LinkedIn, Xing oder Facebook Kontakte kostenlos
 über das Internet via App oder Webseite. Spart Zeit, Ärger (z.B. bei Verlust des Smartphone) und Arbeit!
3.4 Blogeintrag und interne Präsentation: Was haben wir gelernt. Ein Blogeintrag ist sicherlich eine gute Idee (Beispiel ist dieser Eintrag).

Download CHECKLISTE: 10 Tipps zur erfolgreichen Konferenz-Teilnahme (PDF Datei 70 KB) http://securl.de/de-check-1

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Der erste von 3 Blogeinträgen zum fünften Barcamp Bodensee.

Barcamp Bodensee #bcbs14 war ein voller Erfolg: das Programm.
Inspiration:  Wie immer waren die TeilnehmerInnen grossartig.
Lernen: Viel zum Lernen…
Fun:  Auch das wurde dieses Jahr abgedeckt.

3 Fragen – 3 Antworten

1. Wie gut war das Barcamp Bodensee?
2. Welche Sessions waren sehr gut?
3. Sind nicht alle Barcamps ähnlich?

Unser Kurzbericht (Nr 1 von 3) gibt Ihnen einen Überblick.

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1. Wie war das Barcamp Bodensee? Einfach toll !

Leider konnte ich ausch familiären Gründen am Samstag nicht am Barcamp Bodensee teilnehmen. Am Sonntag war es dann doch soweit für mich. Morgens um 6 Uhr in den Zug von Zürich nach Romanshorn. Danach auf die Fähre nach Friedrichshafen. Auf dem Boot hat mich dann der Chefblogger – Eric Mächler gefunden.  Er wusste genau wo ich sein würde.
Eric und ich hatten eine lustige Uberfahrt und uns während des Tages mehrmals ausgetauscht.
Wir sind dann auch wieder zusammen zurückgereist. Am Sonntag Abend hatten wir dann das Vergnügen zu erfahren, was #bigfail #DB bei der Bahn heisst. Nichts klappte. Der Zug kam schon einmal sechs Minuten verspätet bei uns in Friederichshafen Manzell an.
Leider wurde uns dann nach Einstieg in den Zug mitgeteilt, dass wir jetzt noch auf einen entgegen-kommenden Zug warten mussten, bevor es weitergehen würde.
Kaum in Friederichshafen angekommen – mit viel Verspätung –  gingen die Probleme weiter. Das An- und Abkoppeln der Zugkomponenten gelang nicht auf Anhieb.
Dies führte zu einer fast 14 Minuten Verspätung bis wir am Endbahnhof Station Friedrichshafen – Hafen eintraffen. Natürlich war zu diesem Zeitpunkt auch die  Fähre, welche jede Stunde nach Romanshorn fährt, schon lange weg.
Wir nahmen es jedoch mit Humor. Die Promenande lud zum Spazieren im Sonnenschein ein. Natürlich haben wir es auch noch geschafft was zu essen… bevor wir dann 60 Minuten später die nächste Fähre nahmen.
An- und Abreise waren okay, ausser der DB. Dank gebührt dem Organisator Oliver Gassner – der mit seinem Team von Freiwilligen das fast unmögliche schaffte: Ein Barcamp ohne Pannen.
Beim Barcamp Bodensee sind mir drei wichtige Dinge aufgefallen:

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