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2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg.

Kürzlich besuchte ich die Swiss Cyber Security Days in Fribourg. Die Konferenz eröffnete mir die Möglichkeit, mich auf diesem Gebiete wieder ein wenig zu informieren.

Viel hat sich geändert in den letzten Jahren, aber vieles ist auch gleich geblieben.

Zum Beispiel, früher hiess das Thema Informationssicherheit, auf Neudeutsch Information Security oder abgekürzt InfoSec., heute nennt man es Cyber Security.  Die Probleme sind zum Teil ähnlich geblieben, aber auch komplizierter und globaler geworden.

Vor vielleicht 20 Jahren waren die Leute noch Programmierer, heute sind auch Security Engineers oftmals Anwender hochkomplexer Instrumente.

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg -Teil vom Programm.

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg -Teil des Programmes.

Die Vorträge im grossen Auditorium sind auch heute, wie früher, eher trocken, wenn nicht sogar ein wenig langweilig. Da bestätigen Vortragende wie Kaspersky als löbliche Ausnahmen die Regel.

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg - Gérard Vernez erklaert wie Schweizerische Armee Cyberangriffe dank Humankapital erfolgreich bekämpft.


2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg – Gérard Vernez erklärt, wie Schweizerische Armee Cyberangriffe dank Humankapital erfolgreich bekämpft.

Die Stände der Aussteller sind etwas einfacher wenn nicht sogar sehr spärlich geworden, was die Möblierung und Ausstattung betrifft. Doch die Preise für einen solchen Stand sind bei den meisten Kongressveranstaltungen nicht eben kostengünstig.

Die Geschenke der Aussteller an Gäste sind im Vergleich zu früher vielleicht etwas bescheiden und in manchen Fällen wohl auch ein wenig phantasielos, wie z.B. Kugelschreiber und Sticker.

Einige offerieren Standbesuchern aber auch ganz praktische Dinge wie z.B. einen guten Kaffee :-) und ein gutes Gespräch (siehe Open Systems AG).

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg - die Stände sind minimalistisch und einfach, doch die Produkte beinhalten viel Engineering.

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg – die Stände sind minimalistisch und einfach, doch die Produkte beinhalten viel Engineering.

Wie überall stechen einige Aussteller heraus, weil sie sich viel Mühe geben, die Aufmerksamkeit der Besucher zu bekommen. Dabei hilft natürlich ein grösseres Budget. Doch manchmal lassen sie sich auch noch etwas lustiges oder interessantes einfallen. Dabei hilft es auch, ein wenig mit den Sterotypen zu spielen, wie dies z.B. das VBS (Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport) tat (siehe Foto unten). Dabei ging es natürlich primär um Verteidigung oder Cyber Defense. 

Der eigentliche Stand war hinter einem Vorhang verdeckt. So trat man in den dunklen Raum wie in ein Zelt ein. Hier gab es dann von Maschinen bis Computer Codes vieles zu sehen.

Auch gab es viel Personal, wobei dieses manchmal fast mehr mit sich selber beschäftigt war, als mit den Besuchern :-)

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg - der VBS Stand... Classified.

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg – der VBS Stand… Classified.

Während einige der Teilnehmer, wie z.B. das VBS, aufs Employer Branding setzten, waren andere Firmen da, um Kontakt mit heutigen und zukünftigen Kunden zu knüpfen. Das Verkaufsgespräch war die primäre Strategie, welche zur Miete eines Standes geführt haben musste. Dies trifft wohl auf die Mehrheit der Teilnehmer zu.

Inwiefern sich eine so kostspielige Präsenz bezahlt macht, ist schwierig zu beurteilen. Für eine Kongressteilnahme mit Stand eine ROI oder eine Kosten-Nutzen Analyse zu machen ist empfehlenswert. Doch die Anzahl der Kontakte in der Sales Pipeline ist sicherlich nicht die einzige Kennzahl, die es dabei zu beachten gilt.

Oft ist es sicherlich eine Entscheidung, welche auf Bauchgefühl basiert. Wie funktioniert dies bei Ihnen?

Fazit. Ihre Meinung?

Trotz der steigenden Popularität der „Massive Open Online Courses“ oder Moocs ist Unterricht im Klassenzimmer und Gruppenarbeit immer noch populär bei Studenten. Ein Vergleich der Abbrecherquoten von 2013-13 und 2017-18 zeigt, gut 96% der Teilnehmer von Moocs Kursem brechen diese vor Abschluss ab.

♥  Mehr als 82% der Leser abonnierten diesen Blog. Tun Sie es auch! ♥

Gründe gibt es sicherlich viele, doch der persönliche Kontakt mit anderen Studenten ist hilfreich.

Das gleiche gilt auch für Konferenzen wie die Swiss Cyber Security Days, man trifft sich, freut sich wieder alte Freunde zu sehen und macht neue Kontakte. Aus diesem Grunde ist trotz der digitalen Möglichkeit ein Kongress mit Teilnehmern sicherlich populärer als ein virtuelle Konferenz über das Netz.  

Neue Produkte gab es einige, zu Blockchain eher wenig…. aber trotzdem, es war sehr interessant für mich.

  • Was war die von Ihnen zuletzt besuchte Konferenz, Messe, Congress?
  • Warum besuchen Sie solche Kongresse? Was sind die grössten Vorteile für Sie persönlich?
  • Welche Tipps haben Sie für Kongressteilnehmer, die den Besuch noch effektiver für sich selbst machen möchten?

♥ Bitte teilen Sie die News zum Swiss Cyber Security Days mit diesem URL: https://blog.drkpi.de/?p=9796

Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

DrKPI am WEF2019 in Davos, mit dabei Arman Sarhaddar von Vault Security Systems Interview mit Jessica Walker

DrKPI WEF19: am Bahnhof kurz vor Davos

DrKPI, MCLago und iVAULT am WEF19: Bahnhof kurz vor Davos


Dieser Blogbeitrag ist im Rahmen einer Reihe von Beiträgen entstanden, die Sie hier lesen können:

  1. WEF Davos 2019: Best 100 CEO bloggers
  2. WEF Davos 2019: Die besten Chef Blogs (Sie sind hier)
  3. WEF Davos: Cybersecurity and Blockchain
  4. WEF Davos: MCLago und Marketing

Summary: Wir haben bereits #DrKPI WEF Davos Blogger Rankings für 2015,  2016 und 2017 gemacht.
In diesem Post erfahren Sie mehr über die 2019 Rankings.
Modisch zu sein ist vorübergehend, aber öffentlich zugängliche Unternehmensblogs sind hier. Zur Veranschaulichung,

53% of Fortune 500 and 55% of Inc 500 firms in the USA have public facing blogs. Source: Center for Marketing Research at the University of Massachusetts Dartmouth.

53% der Fortune-500-Unternehmen sowie 55% der Inc-500-Unternehmen in den USA verfügen über öffentlich zugängliche Blogs. Quelle: Zentrum für Marktforschung an der University of Massachusetts Dartmouth.

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Jedes Jahr werden die Straßen nach Davos mit Unternehmen übersät, die einst allmächtig wirkten, früher oder später aber auch einmal stolperten. Zum Beispiel war Marissa Mayer, ehemalige Chefin von Yahoo, bis vor kurzem eine begeisterte Bloggerin, die nicht mehr am WEF Davos teilnimmt. Neue Leute tauchen auf und sagen uns, dass der Börsengang und der Erfahrungsaustausch die Aufgabe jedes Unternehmens und seiner Führungskräfte sind.

Trennung der Spreu vom Weizen

Ist Bloggen einfach? Die Antwort kennen wir alle. Aber wenn wir uns die Besucher von Davos ansehen, wundert man sich schon. Eine der vielen guten Fähigkeiten, die CEOs haben, wenn Sie die Harvard Business Review Rankings studieren, ist wohl, dass sie ihre Botschaft sehr effektiv zu vermitteln wissen.
Aber was ist mit dem Bloggen? Wenn eine wachsende Zahl von Fortune-500-Unternehmen öffentlich zugängliche Blogs hat, kennen ihre CEOs die Vorgehensweise? Oder etwa nicht?
Es ist ein gemischtes Bild, das wir bekommen. Sie mögen das Gespräch wie Stephanie Buscemi führen, liefern aber die nötige Würze nicht immer.

Speaking at the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, Salesforce chief marketing officer Stephanie Buscemi said companies need to have a "point of view."

Stephanie Buscemi, Chief Marketing Officer von Salesforce, sagte auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos, dass Unternehmen einen „Standpunkt“ einnehmen sollten.

Take-away

Obwohl Salesforce einen „Standpunkt“ hat, kann ich im Blog von Stephanie Buscemi sicher nicht herausfinden, wofür sie steht. Die Produkte ihres Unternehmens mit Hilfe von Marketing Gooble zu übertrumpfen, ist sicherlich nicht das Thema, oder doch…. ?
Gibt es einen Mehrwert? Auf keinen Fall José.

Satya Nadella (CEO Microsoft) wurde beim Abendessen mit Tim Cook (Apple) mit Brasiliens rechtsextremem Präsidenten Jair Bolsonaro in Davos gezeigt.


Satya Nadella spricht über die Notwendigkeit, einen globalen GDPR-Datenschutz als Menschenrecht zu schaffen, wann immer er eine Gelegenheit hat, in Interviews und auch während seiner diesjährigen WEF-Rede. Leider kann er seine Position nicht in seinem Microsoft-Blog darlegen.
Eine weitere verpasste Gelegenheit!

Satya Nadella asserted that there needs to be a GDPR for the world.

Satya Nadella erklärte, dass es eine GDPR für die Welt geben müsse.

Take-away

Microsoft CEO will eine GDPR für die Welt. Er sollte vielleicht Stephanie Buscemis Ratschlag folgen, den sie während ihres Vortrags des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos gegeben hat, einen „Standpunkt“ einzunehmen.

Nadella hat sicher einen Standpunkt, sollte dahinter stehen und hoffentlich selbst darüber bloggen, statt die PR-Gruppe einen weiteren sterilen unauthentischen Beitrag schreiben zu lassen.

[su_box title=“World Economic Forum Davos: 6 Fakten, die erfolgreiche c-suite Blogger von anderen unterscheiden“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

2 Jahre zuvor schlugen wir vor:

        1. Beim Thema bleiben vs. „Trumping“
        1. Regelmäßiges Posten
        1. Kommentare der Leser beantworten
      1. Benchmarking für den Blog – finden Sie heraus, was für Sie am besten funktioniert.

Diese Jahr hat uns 2 weitere Dinge gelernt, die wir hier vorschlagen können…

      • Authentisch sein,
    • Nabelschau vermeiden, während Sie nach außen schauen

[/su_box]

Ranking CEO (Top-Management) Blogger für den WEF Davos 2019

CLICK on IMAGE - DrKPI - Top 100 CEO bloggers.Wir veröffentlichen jährlich den DrKPI BlogRank: Top 100 CEO Blogger (Mehr dazu auf der Webseite).
Diese Zahlen können Sie jederzeit abrufen; bookmarken Sie einfach diesen Eintrag, Top-Blogs von Davos 2019 | Weltwirtschaftsforum von DrKPI® BlogRank, und Sie sind startklar.
[su_box title=“5 der WEF Davos 2017 Top 100 Blogs, die sie speichern wollen“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Wichtiger Blog fehlt – deins! Bitte melden Sie sich gleich jetzt an und holen Sie sich die Zahlen.
Hier sind die Links, die Sie brauchen:
1. Gesamtübersicht – WEF Davos 2019 Top 100 CEO Blogger – Christine Lagarde – IMF
2. Details – WEF Davos 2019 Top 100 CEO Bloggers – Richard Edelman – Edelman Trust Barometer
3. Details – Content Strategy – WEF Davos 2019 – Dr Francis Collins, NIH Director
4. Details – Brand Image and Impact – WEF Davos 2019 Top 100 CEO Bloggers – Maler Heyse
5. Details – Conversation and Social Sharing – WEF Davos 2019 Best 100 CEO Bloggers – Ron Tolido – Capgemini
Schauen Sie sich die Tabelle unten an!
[/su_box]
Hier sind einige weitere Dinge aufgelistet, die Sie berücksichtigen sollten.

[su_box title=“World Economic Forum Davos: 3 Anfängerfehler, die auch Profis noch machen. Lesen und daraus lernen, bevor es passiert.“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1. Eine Hashtag-Strategie ist ein Muss.

Das WEF hat den #WEF19 Hashtag herausgebracht, aber die meisten Leute werden ihn nirgendwo prominent auf der Website finden. Viele andere werden auch verwendet, wie z.B.: #Davos2019. Was auch immer du tust, benutze mindestens 3 Hashtags, damit dein Beitrag leicht gefunden werden kann.
Tweeten Sie oder posten Sie auf LinkedIn über diesen Blog-Eintrag – zum Beispiel mit Hashtags:

Der jährliche #WEF #BlogRank von #DrKPI mit #metrics2watch:
https://blog.drkpi.de/?p=9798
für die besten 100 #CEO #Blogger bei #WEFdavos #WEF19

2. Das Bloggen oder Teilen von Inhalten in einem Garten mit hohen Mauern ist nicht besonders klug…

Ich schätze alle CEOs, die ihre Gedanken und spontanen Bemerkungen beispielsweise über LinkedIn mitteilen. Aber vergessen wir nicht, dass Sie eher diejenigen erreichen, die so denken wie Sie (Kollegen, Geschäftsführer, Bienen usw.), in einem abgeschotteten Echoraum wie LinkedIn.
Ist das auch die Zielgruppe der Kunden, die Sie erreichen wollen? Wahrscheinlich nicht. Und wenn dies nicht Grund genug ist: Es wird auch keine Suchmaschine Ihren Eintrag auf LinkedIn indizieren und die Leute werden ihn auf dieser Plattform nicht finden können.
Holen Sie sich also Ihren eigenen Blog und kuratieren Sie Inhalte, die Ihre Zielgruppe(n) interessieren, indem Sie ihnen einen Mehrwert bieten.

3. Das Verhindern des Crawling Ihrer Website hilft nicht weiter.

Einige Blogger leisten gute Arbeit. Strategien sind, Artikel zusammen mit Untergeordneten (z.B. Christine Lagarde) Artikel zu verfassen.
Aber bitte, Christine, stellen Sie sicher, dass Ihre robots.txt-Datei so eingerichtet ist, dass Suchmaschinen Ihren Blog durchsuchen und indizieren können. Natürlich, George Colony: Dem Counterintuitive CEO ist es vielleicht egal, da er bereits berühmt ist. Aber wenn Sie es nicht sind, hüten Sie sich … hier ist eine Hilfe für Nicht-Geeks, wie man eine robots.txt-Datei richtig einrichten kann.

Sagen Sie uns Ihre Meinung

Quelle: WEF Davos 2019: Best 100 CEO bloggers
Einige unserer Eindrücke vom #WEF2019 finden Sie in diesem iVAULT Video:

Was ist Ihre Meinung?

– Wer ist Ihr bevorzugter Top-Management-, C-Suite- oder CEO-Blogger?
– Was würden Sie einem CEO-Blogger wie Jean-Pascal Tricoire (CEO von Schneider Electric) empfehlen, um mehr Kommentare von Lesern zu erhalten (1.000 likes, 13.000 views ABER 0 reader comments)?
– Da Elon Musk sechs Tage braucht, um von der Idee zur Umsetzung zu gelangen, was würden Sie ihm empfehlen, um seinen alten Blog wiederzubeleben?

Mehr zum DrKPI BlogRank – Hit Parade
Erklärung widersprüchlicher Interessen

Der Autor erklärt, dass er keinen Interessenkonflikt in Bezug auf den Inhalt, die Urheberschaft oder die Veröffentlichung dieses Blog-Eintrags hatte.

[su_box title=“WEF Davos 2017 Top 100 Blogger: Wie es funktioniert“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Wir haben nicht nur die über 100 CEO / c-suite Blogs gesammelt, die uns am besten gefallen haben. Stattdessen hat unser DrKPI® BlogRank diejenigen ausgewählt, die die informativsten, sachkundigsten und erfahrungsorientiertesten Erkenntnisse bieten, und zwar anhand objektiver Indikatoren. Wir analysieren auch den Schreibstil und die visuellen Effekte sowie, wie viel Leserbindung, Dialog, etc. durch die im Blog veröffentlichten Marketinginhalte erzeugt wird.
100 ist die höchstmögliche Bewertung für jeden Indikator. Der Durchschnitt innerhalb der Gruppe der geordneten Blogs oder aller Blogs (siehe Tabelle unten) beträgt 50.
[/su_box]

Top 100 CEO Blogs

Erfahren Sie mehr über die untenstehende Tabelle aus dem obigen Blog-Eintrag. Holen Sie sich die untenstehenden Zahlen mit diesem Klick.
Registrieren Sie Ihren Blog direkt hier.

WEF 2019 Davos - die top CEO Bloggers - die besten Kommunikatoren - Ueberraschungen gibt es viele.

WEF 2019 Davos – die Top CEO Blogger – die besten Kommunikatoren – Überraschungen gibt es viele.

Aufnahmen von unserem Besuch am #WEF19 gibt es hier

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Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: WEF Davos 2019: Die besten CEO Blogger
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wie nutzen Sie Personalmarketing im Online Bereich? Schaffen Sie es #BrandBuzz zu kreieren?
    2. Wie nutzen Sie Hashtags in ihrem Marketing (z.B. #Azubi #Ausbildung #MINT #skills)?
    3. Welches sind die USPs Ihres Betriebes welche Sie in den Internet Inhalten kommunizieren z.B. Blog, Instagram, LinkedIn.
    4. Wie messen Sie die Erfolge mit Ihrem Content Marketing?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werden.

Who will clean up the kitchen? Artificial Intelligence oder mein Küchenroboter?

Will ich einen Roboter als Hilfe im Haushalt, in der Pflege, usw.?
Räumen Sie gerne die Küche auf?
Mein Haushaltsroboter schafft es leider nicht, meine Küche ordentlich aufzuräumen. Schafft es der Ihre?
Kann Artificial Intelligence (AI) / Künstliche Intelligenz hier helfen?
Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, um alle Updates und noch mehr interessante Fakten zum Thema Künstliche Intelligenz zu bekommen.

1. Alexa – falscher Radiosender

Alexa, Cortana, Siri und der Google Assistent sind dank Machine Learning in der Lage, nach einigen Versuchen meinen lokalen Münchner Radiosender zu finden. Doch ohne Hilfestellung schafft dies Alexa nicht. Es lernt vom Nutzer und dessen Angaben, sodass es dann irgendwann endlich weiss, welche Station ich wirklich meine.
Kurz, diese Assistenten verstehen gesprochene Befehle, aber nicht den Kontext in dem der Gesprächspartnerin ihre Wünsche formuliert (die Radiostation KISS in Los Angeles ist nicht dieselbe wie diejenige in Düsseldorf, usw.).
PS. Algorithmen können riesige Datenmengen verarbeiten. Das Programm findet die Regeln in den Daten, um die ihm zugeteilte Funktion zu erlernen, d.h. es findet Machine Learning statt.
[su_box title=“Weitere wichtige News zu Artificial Intelligence und Marketing“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]

  1. Was macht ein System Experte (What makes a system expert)
  2. #ccTIM Was ist künstliche Intelligenz?
  3. #ccTIM Roboter löst Chaos in unserer Küche (Sie sind hier)
  4. #ccTIM Was tun Algorithmen?

Mehr unter DrKPI auf Englisch, MCLago Competence Circles, und DrKPI Strategie
[/su_box]
Seit Turing’s bahnbrechendem Artikel in 1950 ist Artificial Intelligence (der Ausdruck wurde 1955 von McCarthy, Minsky, Shannon und Rochester erfunden) ein Buzzword geworden (Anthers, 2017). Viele meinen es zu verstehen, aber niemand kann es auf die Schnelle definieren.

Turing, A.M. Computing machinery and intelligence. Mind 59 (1950), 433–460. Aufgerufen 2018-07-07 auf http://phil415.pbworks.com/f/TuringComputing.pdf

Seit 1943 oder gut 75 Jahren ist AI ein Thema. Leider schaffen es jedoch solche Systeme nicht, in einer Prüfung im Fach Naturwissenschaften vom 8. Schuljahr ein Spitzenresultat zu erreichen.
Ein Grund ist, dass ein AI System weder ein tieferes Verständnis über einem Text entwickelt, noch den Sinn hinter einer gestellten Frage versteht. Es kann somit nicht logisches Denken oder analytische Folgerungen ziehen, um die richtige Antwort zu finden (siehe Schoenick und weitere, September 2017).
Schoenick, Carissa, Clark, Peter, Tafjord, Oyvind, Turney, Peter, and Etzioni, Oren. (September 2017). Moving beyond the Turing Test with the Allen AI Science Challenge. Commun. ACM 60(9), p. 60-64. DOI: https://doi.org/10.1145/3122814
PS. Machine Learning wie auch Deep Learning sind Teilaspekte der KI.
Dieser Blogeintrag ist Teil des Artificial Intelligence Projektes vom Competence Circle Technology, Innovation and Management #ccTIM vom Deutschen Marketing Verband (DMV).
What is marketing automation?

Alexa, Siri und Magenta bringen uns die Datenflut: Privatsphäre Quo Vadis?

Alexa, Siri und Magenta bringen uns die Datenflut: Privatsphäre Quo Vadis?

2. Was ist künstliche Intelligenz (KI)?

Eine wichtige Frage, die wir noch nicht voll beantworten können.
KI versucht Wissen und Aktionen oder Entscheidungen zu verbinden. Doch die Schwierigkeit liegt darin, dass Intelligenz alleine nicht reicht, um Entscheidungen zu treffen. Das Problem muss in sich verstanden werden. Schlussfolgerungen müssen gezogen werden. Das braucht es, um dann eine Entscheidung treffen zu können..
Russel und Norvig (2010, S. 2) unterscheiden 4 Arten von KI, die in der Theorie einer Maschine eigen sein könnten, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind:

  1. Menschliches Denken (thinking humanly): Setzt voraus, dass wir genau wissen wie Menschen denken;
  2. Rationales Denken (rational thinking): Die Schwierigkeit liegt hier darin, welche Probleme im Prinzip gelöst werden können und wie wir die praktischen Lösungen für den täglichen Gebrauch finden können;
  3. Menschliches Handeln (acting humanly): Der Turing Test stellt ein solches Problem, um zu überprüfen, ob die Maschine in der Lage ist menschlich zu handeln. Doch bis anhin ist es uns noch mit keiner Maschine bzw. mit keinem AI Programm gelungen, den Turing Test zu bestehen;
  4. Rationales Handeln (acting rationally): Nicht immer erkennen wir die ganze Komplexität, somit kann das System vielleicht nur zu einem gewissen Grade rational handeln, d.h. es hat begrenzte Rationalität.

Russell, Stuart J. & Norvig, Peter (2010). Artificial intelligence (3rd Edition). Toronto: Pearson Education Ltd. Aufgerufen 2018-07-01 auf http://aima.cs.berkeley.edu/
Das obigen Schema von Russell und Norvig (2010, Kapitel 1) zeigt, dass AI oder KI auf verschiedene Weise definiert werden kann.
PS. Was ist ein Experten System? – definiert. Als Vater der Expertensysteme gilt Edward Feigenbaum.
Kurzdefinition:

Ein Expert Unterstützungssystem (Expert Support System) unterstützt Nutzer mit der Lösung eines Problems.
Wie ein Expertensystem erbringt es bessere Leistungen als ein Nichtexperte. Das System unterstützt den Menschen, doch dieser trifft die Entscheidung.

Machine Learning, Algorithmus, Big Data und Artificial Intelligence.

Machine Learning, Algorithmen, Big Data und Artificial Intelligence.

3. Roboter in Haushalt und in der Pflege

Ein Kollege hat die Herausforderungen im AI Bereich und mit Robotern neulich wie folgt umschrieben:

Bei unseren Cleaning Robots verbiete ich jedem das Wort Intelligenz intern, denn es bleiben maschinelle Helfer.
Konsumenten haben dafür teilweise ein sehr gutes Gespür und sprechen von Dienern oder Sklaven wie auch fleissigen Helfern.
Viele Konsumenten wollen auch gar nicht, dass diese Haushaltshelfer zu intelligent sind. Dies erlaubt es dem Nutzer die Maschine noch zu dominieren.
Die Ängste vor der Maschine spielen im Marketing sicher eine große Rolle. Das wird oft nicht direkt verbalisiert. Nichtdestotrotz müssen wir dies berücksichtigen.

Wir wollen, dass ein Roboter intelligent ist und menschenfreundlich. Aber ich werde weder von Alexa noch Siri in den nächsten Tagen eine Antwort auf die Frage bekommen: Was glaubst du, was ich fühle?
Auch bietet AI sicherlich nicht die Möglichkeit, dass Marken den Kontext der Nutzung besser verstehen. Ob dann die Adaption dieses Wissens in mehr Verständnis und Nähe zum Kunden resultiert, darf hinterfragt werden.
[su_box title=“Wieso kann der Roboter die Küche nicht aufräumen?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]

  • Limitiertes Gesamtbild: Der Sprachassistent Alexa hat keinen kompletten Überblick was ich genau über welche Kanäle (z.B. Online oder im Discounter nebenan) einkaufe.
  • Kontext kennt die Maschine nicht: Wo ich gerade bin (Sitzung im Büro, Atmosphäre schwierig… oder Freitagabend an einer Party, leicht angeheitert), weiß die Maschine mehr oder weniger. Doch sie kann den zwischenmenschlichen Kontext wohl kaum interpretieren.
  • Keine Empathie oder Einfühlungsvermögen: Wir haben die Fähigkeit das Denken eines anderen Menschen nachzuvollziehen. Dies ermöglicht es, dass bei allen Menschen ähnlich aufgebaute Gehirn.
  • Kein logisches Denken oder analytische Folgerungen: Ein AI System kann weder ein tieferes Verständnis über einem Text oder Prüfungsaufgabe entwickeln noch den Sinn hinter einer gestellten Frage verstehen.

[/su_box]
Was wollen die Menschen und wann fühlen sie sich wohl mit AI zu kommunizieren oder den Staubsauger in der Form eines Roboters zu nutzen? Diese Frage wird uns wohl noch eine Weile rumtreiben.

Sind wir glücklich mit dem Roboter als Haushaltshilfe?

Sind wir glücklich mit dem Roboter als Haushaltshilfe?


Inwiefern Roboter komplexere Arbeiten übernehmen können in der Pflege ist sicher sehr interessant. Doch das steckt noch schwer in den Anfängen (siehe Careum Dialog 2018)

4. Was ist Ihre Meinung?

Der Roboter in der Küche ist mein Traum.
Die Küche nach dem Kochen aufräumen macht wohl niemand gerne. Doch was wenn mein Roboter das übernimmt.
Obwohl die Arbeit einfach ist für uns, für den Roboter ist diese Arbeit höchst komplex und schwierig. Deshalb werde ich noch auf meine fast perfekte Haushaltshilfe in Form eines Roboters warten müssen.
Was mich neugierig macht ist Ihre Einstellung zur Herausforderung AI in unserem Alltagsleben, wie z.B.:

  • Nutzen Sie schon einen Sprachassistenten?  Was sind Ihre Erfahrungen?
  • Haben Sie schon einen automatischen Staubsauger / Saugroboter?  Macht er den Job zu Ihrer Zufriedenheit?
  • Haben Sie dank AI schon einen Arbeitsprozess beim Kunden verbessern können?

Wir freuen uns auf vielseitige Antworten und vielleicht sogar Beispiele.

Teenagers gucken sich was an auf dem Smartphone - mobiles Internet | Urheber: ViewApart |auf Fotolia #76987797

In Kürze:  In der Schweiz wurden  2017 rund 90,000 Lehrstellen besetzt.
7,000 Lehrstellen konnten nicht besetzt werden
.
Hier hilft die Social Media Marketing Strategie dem Unternehmen offene Lehrstellen zu besetzen.
Kennzahlen, ROI, aber auch Word-of-Mouth spielen eine Rolle.
Wir zeigen hier anhand einiger Beispiele, wie die Dinge im Online Recruiting verbessert werden können.
Mehr zu Employer Branding, Recruiting und Markenstärke gibt es hier.
Punkte unten einfach anklicken und Sie kommen sofort zur Antwort weiter unten.

Eine lange Liste mit gewünschten Qualifikationen im Anforderungsprofil ist nicht unbedingt effektiv. Besser ist, wenn zwischen notwendigen Qualifikationen, die ein Bewerber mitbringen muss, und Eigenschaften, die irgendwie schon ganz nett wären, unterschieden wird.
Aber es gibt noch andere Dinge, die es lohnt nicht zu vergessen und die wir daher unten genauer erläutern.

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1. Berufspraktika machen den Unterschied

Schnupperlehren oder Berufspraktika von 1 bis 3 Tagen sind bei Schülern in der Schweiz sehr beliebt.
Doch nur wenige Unternehmen bieten Schülern diesen Berufs- und Betriebseinblick in der Form von Betriebspraktika (auch Schnupperlehren genannt) an.
Einige wie die ZKB (Zürcher Kantonalbank) bieten einen Informationstag oder einen Nachmittag (Infotag) an. Diese Informationstage gibt es z.B. auch bei der Swisscom, Sunrise oder der Bank Julius Baer.
Ohne einen besseren Einblick in den gewünschten Beruf ist es jedoch für Schüler nicht einfach, sich ein realistisches Bild machen zu können. Wenn man mit Schülern spricht, gibt es auch bei der Organisation und dem Ablauf dieser Informationstage oder Halbtage erhebliche Unterschiede.
Der Rekrutierungsprozess wie auch ein Informationstag sind die ersten Eindrücke, die ein Schüler vom Unternehmen erhält. Die Forschung zeigt, der erste Eindruck ist fast immer richtig und wird auch selten geändert. Da lohnt es sich als Unternehmen die Sache richtig anzupacken.

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt: die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.


Dass sich die Rekrutierung von Lehrlingen lohnt, die motiviert an die Ausbildung gehen und zum Unternehmen passen, versteht sich von selbst. Abgesehen davon können bei deren Übernahme nach Abschluss nochmals rund CHF 16.000 oder mehr der Rekrutierungskosten gespart werden.
Fazit: Berufspraktika sind aufwendig, doch wenn sie gut vorbereitet und durchgeführt werden, sind sie für Bewerber und Unternehmer ein ideales Unterstützung im Recruiting.
Man lernt voneinander und kann somit besser einschätzen, was für Konsequenzen ein Ausbildungsvertrag (3-4 Jahre) hat. Das heisst, Risiken für den Misserfolg während der Ausbildung können für beide Parteien gesenkt werden.

Download der Slides – AEVO Webinar – Optimiertes Azubi Recruiting: Diese Tipps machen den Unterschied – PDF Datei, 15 MB.

2. Recruiting Funnel richtig nutzen

12 bis 18 Monate können vergehen zwischen dem ersten Besuch der Webseite eines Unternehmens und dem Zeitpunkt, zu dem die Schülerin dann die Lehrstelle antritt.
Experten weisen schon lange darauf hin, dass sich die Betriebe hier anstrengen müssen. Will heissen, in dieser eher langen Phase bis zum Antritt kann viel passieren. Und auch viel getan werden! Gute Bewerber können eher zwischen mehreren Angeboten wählen. Da muss eine Beziehung zwischen Ausbildungsbetrieb und Lehrling bestehen, sodass dieser die Stelle bevorzugt.
Doch hier hapert es bei grossen wie auch kleineren Firmen. Als Beispiel, da besuchte die Person z.B. bei der Sunrise im Dezember einen „Infomorgen“. Doch von der Firma hat man anschließend nichts mehr gehört, auch wenn der Bewerber sich via eMail bedankte, wie es sich gehört.
Auch wird kaum nachgefasst mit Hilfe des Telefons. Bei einem Unternehmen der Mobiltelefonie würde man dies ja eigentlich erwarten.
Aus der Verkaufslehre kennen wir den Sales Funnel. Dieser sagt uns, dass wir den Kunden von der Frühphase (Interesse, will sich informieren) bis zum Kauf (Bestellung wird gemacht und z.B. gleich online bezahlt) begleiten müssen.
Amazon oder auch FedEx erlauben es dem Kunden, seine Bestellung online zu verfolgen. Ebenfalls bieten immer mehr Logistik Unternehmen den Kunden Updates via SMS oder aber Email. Diese Informationen zeigen auf Wunsch an, wo sich ein Paket gerade befindet oder wann es an den Empfänger abgegeben wurde.
In der Ausbildung sind die Dinge ein wenig anders. Z.B. kann es passieren, dass eine Schülerin dem Unternehmen eine Email schickt. In dieser fragt sie an, wie sie sich für eine Schnupperlehre bewerben kann.
Sie erhält Antwort. Daraufhin schickt die Schülerin die Bewerbung für dieses Berufspraktikum umgehend via eMail an ein grosses Unternehmen in der Schweiz wie z.B. die Migros. Doch auch nach 14 Tagen hat sie:

  • weder eine Bestätigung, dass die Bewerbung eingetroffen ist,
  • noch eine Zusage, dass sie ein Berufspraktikum machen darf.

Oft macht z.B. eine Schülerin im Frühjahr Praktika bei mehreren Unternehmen (z.B. 2017). Doch die Bewerbung für eine Stelle erfolgt vielleicht erst im August (z.B. 2017) für eine Ausbildung, welche im folgenden Jahr anfängt (z.B. August 2018).
In jeder Phase, siehe Chart unten, vergehen mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate, bis dann vielleicht wieder etwas passiert. Da gilt es, sicherzustellen dass die Ausbildungsfirma und der gewünschte Beruf bei der Schülerin präsent bleiben.
Hierzu kann eine Email helfen.

Ohne regelmässigen Follow-Up ist das Talent Sourcing weniger effektiv als es sein muss.

Ohne regelmässigen Follow-Up ist das Talent Sourcing weniger effektiv als es sein muss.


Im Verkauf würde es ja nie einem Verkäufer in den Sinn kommen, die am Messestand eingesammelten Visitenkarten nicht zu nutzen. Er arbeitet diese ab, indem er die möglichen Kunden innerhalb von 2 Wochen nach dem Event anruft. Dabei informiert er sich, ob der Interessent noch Informationen braucht, vereinbart Termine usw.
Doch neulich war ich mit einer Gruppe von Schülern an einer Berufsmesse. Mehrere Schüler haben sich bei verschiedenen Ständen informiert. Sie machten in einigen Fällen sogar einen Test, welcher gut ausfiel, haben mit Lehrlingen gesprochen, usw.
Doch denken Sie, es wurden Adressen gesammelt oder aber den Schülern wurden weitere Informationen via Email angeboten? Nein. Weder die Bank, Versicherung noch der Internet Gigant haben sich nochmals gemeldet.
Das mag kein Problem sein, denn die Plätze werden sicherlich mit qualifizierten Bewerbern gefüllt. Doch werden damit vielleicht einige hoch motivierte und gut ausgebildete Kandidaten abgeschreckt. Diese werden sich nicht bewerben und demzufolge in diesem Betrieb keine Ausbildung machen.
Wenn man den Ausbildungsbetrieb aus den Augen verliert, kann es schon passieren, dass der junge Mensch bei einer anderen Firma unterschreibt. Verständlich.
Wenn man nichts mehr hört, wird ein möglicher Ausbildungsplatz einfach vergessen.
Fazit: Rekrutierungsprozesse müssen wie Verkaufsprozesse anhand der Touchpoints optimiert werden.
Das bedeutet, dass wir den Bewerber über eine Zeit von 18 bis vielleicht fast 24 Monate hinweg begleiten müssen.
Regelmäßige Anrufe, Emails, Events, Newsletter, usw. sollten hier genutzt werden.
Nur damit bleiben wir für den Schüler präsent und können ihn bei der Stange halten.
Das erhöht die Chancen, dass der Schüler sich bewirbt und bei uns einen Ausbildungsvertrag unterschreibt.

3. Apps gibt es wie Sand am Meer

Nutzer nutzen im Schnitt rund 25 Apps. Doch dies bedeutet nicht, dass die Welt unsere App nicht braucht.
Trotzdem ist eine App mit offenen Stellen und weiteren Informationen über das Unternehmen nur dann von Erfolg und die Investitionen wert, wenn diese sich im Markt durchsetzt.
Das würde heissen, möglichst viele wollen diese App nutzen. Doch werden Schüler kaum eine solche App herunter laden wollen. Warum Speicherplatz abgeben für eine weitere App ,die man sowieso kaum nutzt.
Deshalb ist das Risiko, dass die App ein Flop wird relativ gross, wenn wir berücksichtigen, dass je nach Land gut 40% der Zeit im mobilen Internet mit etwa 3 Apps genutzt wird.
Was bedeutet dies? Konkreter: Haben wir eine Chance, dass sich die App zum Renner mausert?

Facebook dominiert die App Szene: Da kommt unsere Chat, News, oder Job App kaum an.

Facebook dominiert die App Szene: Da kommt unsere Chat, News, oder Job App kaum an.


Fazit: Weniger ist mehr. Fokus auf den Mehrwert der Inhalte auf der Sektion Karriere der Webseite der Firma lohnt sich. Chat oder Job Apps sind nicht unbedingt notwendig. Es funktioniert auch dann, wenn man die Fehler in unserer Checkliste unten vermeidet.

4.  Checkliste für das erfolgreiche Azubi Recruiting

Hier sind unsere Tipps für die Optimierung vom Recruiting im Bereich Ausbildung. Einfache Grundsätze, an die wir uns immer wieder erinnern sollten.
[su_box title=“11-Punkte Checkliste Rekrutierung: Ausbildung, Azubi, Lehrstelle, Berufspraktikum, Schnupperlehre“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
Diese 12 Punkte Checkliste für das digitale Recruiting macht den Unterschied.

Grundsätzliches

1. Altersgruppe:  Diese definieren und falls notwendig Inhalte anpassen. 14-jährige haben andere Bedürfnisse als 18-jährige Jugendliche. Wird leider oft vergessen.
2. Bildungsniveau-Ausbildungsberuf-Fit: Welche Anforderungen für welchen Ausbildungsgang im Unternehmen und warum muss auf der Webseite klar ersichtlich sein.
Dies bedeutet ebenfalls, dass die Inhalte auf Bildungsniveau und Alter abgestimmt sein müssen.
3. Flüchtlinge und wenig vertretene Gruppen: Beispiel einer Bank: 04.04.18 Zürich-Hard 09:00 – 16:00 Uhr (nur für Mädchen). Spezielle Events für Minderheiten empfehlen sich fast immer.

Digitales Ausbildungsmarketing

4. Links überprüfen:  Alle URLs anklicken oder mit Hilfe eines Tools diese überprüfen.
Nichts ist für einen Schüler so ärgerlich, als wenn der weiterführende Link nirgendwo hinführt (d.h. Error 404 Seite wird angezeigt).
5. Usability Webseite: Amazon und Zalando haben uns gelehrt, Kunden wollen Informationen oder die Bezahlung vom Einkauf mit höchstens 2 Clicks sicherstellen.
Leider machen es Karriere-Seiten Interessenten oft viel schwieriger.
Bis die gewünschte Information angezeigt wird, braucht es oft 5 bis 10 Clicks. Das ist zu viel. Maximal 3 Clicks sind das Ziel.
6. Mehrwert der Inhalte der Webseite: Inwiefern helfen diese den KandidatInnen einen besseren Einblick in die Ausbildung in unserem Betrieb zu erhalten?
Bieten die Inhalte Schülern Hilfestellung in Sachen Bewerbung (z.B. wie muss ich was machen, Vorlage Lebenslauf, usw.)?
Ebenfalls müssen diese Inhalte der Zielgruppe und dem Bildungsniveau dieser angepasst sein (siehe Punkte 1 bis 3).

Recruiting oder Talent Sourcing

7. Durchführung von Veranstaltungen: Diese müssen gut organisiert sein.
Beispiele: Sind Namensschilder für Teilnehmer vorhanden? Oder findet der Berufsbildner Namen des Schülers auf seiner vollständigen Liste der Teilnehmer, usw.
Auch die Geräte im Veranstaltungsraum sollten alle funktionieren. Dies ist z.B. bei PCs nicht immer der Fall. Das gibt dem Schüler sicherlich einen falschen Eindruck…
8. Prozess Optimierung: Eine Vollbewerbung vor dem 2-tägigen Betriebspraktikum zu verlangen, schreckt viele Schüler ab.
Das kann Betrieben, welche bei jungen Menschen sehr beliebt sind, helfen die Anzahl der Berufspraktikanten zu reduzieren.
Doch kann eine solche Anforderung auch Talente davon abhalten, sich zu bewerben.
PS. Viele Unternehmen verlangen von Bewerbern, dass sie ein Berufspraktikum gemacht haben. Doch selber bieten sie keines an! Da zeigt sich auf jeden Fall Potential zur Optimierung…
9. Follow-Up: Einen Schüler auf dem Handy anrufen, z.B. mit einer guten Nachricht, kommt immer gut an. Emails erfüllen denselben Zweck. Natürlich kann eine besonders wichtige Information auch mit der Post zugestellt werden.
Was zählt ist, dass der Schüler in jeder Phase des Recruiting Prozesses weiss, wie es gerade steht. Das kann das Unternehmen nur dank Zustellung wichtiger Informationen im Follow-Up machen.

Kosten und Nutzen der Ausbildung

10. Ausbildung: Die Bemessung von Kosten und Nutzen nach Lehrdauer zeigt in der Schweiz, dass bei 3- oder 4-jähriger Grundausbildung der Nutzen über CHF 8’000 pro Lehrling beträgt (Staatsekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), 2017, S. 24).
Hier zeigt sich auch, dass Unternehmen mit Hilfe der Vollkostenrechnung genau eruieren sollten, wieviel Ihnen die Ausbildung bringt.
Viele Investitionen werden hier getätigt. Ohne genaue Kosten- und Ertragsrechnung fliegt man jedoch blind und kürzt unter Umständen dort – bei der Ausbildung – wo man nicht sollte.
11. Übernahme nach Abschluss: In der Schweiz werden die Arbeitsmarkt Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten auf durchschnittlich über CHF 21’000 beziffert (siehe Strupler und Wolter (2012, S. 56) sowie Die Volkswirtschaft, 2014, Nr 9, S. 9).
Inwieweit der gesamte Betrag gespart werden kann, hängt vom Betrieb ab. Nichtdestotrotz wird dieser Betrag bei grösseren Betrieben schnell gegen CHF 20’000 betragen.

Fazit

Die Punkte 10 und 11 illustrieren, Ausbildung kann vor allem bei Übernahme nach Abschluss des Lehrlings helfen, Kosten zu sparen und die Produktivität zu steigern. Dies zeigt aber auch, dass Unternehmen eine Vollkostenrechnung in Sachen Ausbildung an die Hand nehmen müssen.
Z.B. ist hier nicht berücksichtigt, dass die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen verlangt, dass der Betrieb ausbildet. Dies verbessert die Möglichkeit für das Unternehmen an solche Aufträge ranzukommen.
Doch auch diese Chancenverbesserung für den Erhalt öffentlicher Aufträge muss irgendwo in der Vollkostenkalkulation berücksichtig sein. Ansonsten ergibt diese ein völlig ungenaues Bild der Situation.
[/su_box]
CLICK - more information about: Gattiker, Urs E. (2013). Social Media Audit: Measuring for Impact – ISBN 978-1-4614-3602-7

Ihre Meinung – mit diskutieren

Die beste Social Media Marketing Strategie hilft im Recruiting für die Ausbildung. Doch spielen auch ROI und Kennzahlen eine Rolle wie oben aufgezeigt.
Natürlich hilft beim Talent Sourcing Word of Mouth Marketing. Heutige und ehemalige Lehrlinge sind hier eine grosse Hilfe. Auch sind heute Auszubildende als Referenten und Teilnehmer bei Schnuppertagen oder Informationsveranstaltungen für Schüler wichtige Markenbotschafter und Influencer.
Earned Media – dass über die Ausbildung in der Firma in den Medien berichtigt wird, oder Inhalte auf der Webseite auf anderen Seiten verlinkt werden – spielt ebenfalls eine Rolle.
Ihre Meinung zu diesem Thema und vielleicht auch persönliche Erfahrungen würden uns hier als Kommentar interessieren, wie z.B.:

  1. Wie haben Sie als Schüler oder Elternteil die Suche für eine Lehrstelle erlebt?
  2. Haben Sie ein Beispiel eines Rekrutierungsprozesses der bestens funktioniert?
  3. Offeriert Ihr Unternehmen ein Betriebspraktikum / Schnupperlehre für Schüler?
  4. Wie eruieren sie die Kosten und Nutzen in der Ausbildung bei der Unternehmung?

Offfenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Download die Slides – AEVO Webinar – Optimiertes Azubi Recruiting: Diese Tipps machen den Unterschied – PDF Datei, 15 MB.
Wie sprechen wir junge Talente an. Funktioniert unsere Strategie im Rekrutierungsbereich? | Urheber: Eugenio Marongiu | Fotolia #95011937

In Kürze: Helfen Webinhalte die Marke zu stärken?
Wie verbessern wir das Personalmarketing?
Unser Faktencheck bringt Licht ins Dunkel.
Update 2017-06-21 DrKPI BlogRank: Die Besten Corporate HR-Blogs

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Weiterer brisanter Lesestoff:

Warum Ziele keine Strategie ausmachen

Im täglichen Sprachgebrauch nutzen wir das Wort Strategie sehr oft.  Von der Preisstrategie über die Content Strategie im Marketing oder aber die Verkaufsstrategie.
Doch Michael Porter – ein Fachmann für Strategie – findet das wir in den meisten Fällen eigentlich von Planung und nicht Strategie reden. Er hat dabei viele Beispiele welche er in Büchern braucht, bei seinen vielen Auftritten oder an einer seiner Vorlesungen an der Harvard Business School.
Zum Beispiel, die Idee das beste Produkt X herzustellen ist sicherlich ein guter Plan. Doch laut Michael Porter hat dies wenig mit einer Strategie zu tun.
Im Prinzip befasst sich eine Strategie mit den Alleinstellungsmerkmalen oder Unique Selling Propositions (USPs). Hier einige Beispiele der USPs die unsere Ausbildung für Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz attraktiv machen können:

      • 98% unserer Auszubildenden bestehen die Abschlussprüfung, UND
      • 87% von unseren Absolventen bestehen die Schlussprüfung mit der Note „sehr gut“.

Dies könnten 2 USPs sein die aufzeigen, dass wir bei uns die Ausbildung sehr ernst nehmen. Dabei kann, z.B. die Webseite Inhalte bringen, die dies auf praktische Weise illustrieren für die Zielgruppe – Schüler die einen Ausbildungsplatz suchen. Alpiq Intec macht dies z.B. hier:

      1. Endspurt für die Lehrabschlussprüfung 2016
      2. Zwischenprüfung bei Alpiq InTec (das bringt den Lernenden sehr viel…)

Solche Beiträge machen es für Interessenten einfacher, solche wichtigen Informationen zur Ausbildung, dem Praktikum, usw. in unserem Unternehmen zu finden.
Ebenfalls muss dem Team klar sein, inwiefern diese Aktivitäten helfen, unsere einzigartigen Vorteile (unique advantages) zu stärken oder vor unserer Konkurrenz zu schützen.
Z.B. wie kann Content Marketing helfen, noch mehr gute qualifizierte und motivierte Bewerbungen zu erhalten?
Dabei müssen wir klar ausformulieren, wie Inhalte auf der Webseite oder Updates auf Social Media helfen diese Vorteile besser rüber zu bringen.

Beispiel: Employer Branding bringt was, aber nur dann, wenn … ?

Die Vorgabe aus der Führungsetage lautet, den Umsatz für die nächsten 3 Jahre um jährlich 5% zu erhöhen. Das hatte in diesem Falle zu Folge, dass Ausbildungsplätze und Praktikumsplätze  um rund 7% im Jahr ansteigen würden. Ebenfalls sollte die Übernahmequote der Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss von 82% auf 87% erhöht werden.
Konkret müssen die Inhalte auf Webseiten und Aktivitäten im Social Media Bereich wie folgt überprüft werden:

      1. Wie können unsere Erfolge in der Ausbildung noch besser an die Zielgruppe kommuniziert werden, sodass die Bekanntheit der Marke als Ausbildner überregional gestärkt wird.
      2. Wie kann Content Marketing helfen die Anzahl von qualifizierten Schülern / Studenten eingereichten Bewerbungen zu steigern?
      3. Wie können wir dank effektiverer Online Kommunikation, die Akzeptanz der von uns an Bewerber offerierten Ausbildungsverträge, oder Übernahmeangebote nach Lehrabschluss, erhöhen?

Der Azubi oder Trainee Blog oder die Webseite Karriere muss helfen, die für uns gesteckten Ziele schnell zu erreichen. Ganz spezifisch geht es darum,  inwiefern Content Marketing hilft, unsere Leistungen zu verbessern. Das diese in Verbindung zu den Unternehmenszielen (z.B. Verkauf) gebraucht werden müssen versteht sich.
Wie Volker Mayer in seinem Blogeintrag gut aufzeigt, und mir in einem Kommentar erklärt gibt es sicherlich 2 grosse Herausforderungen denen wir uns stellen müssen:

…von der Erstansprache potenzieller Berufseinsteiger bis zur vollwertigen Ausfüllung eines Arbeitsplatzes können ca. fünf Jahre vergehen.
… Korrelationen beschränken sich daher – wenn überhaupt möglich – auf ausbildungs-interne Überlegungen; die notwendige Verbindung mit Finanzdaten bleibt aus; der Beitrag der Berufsausbildung zum unternehmerischen Erfolg damit auch!

Den Beitrag der Berufsausbildung nicht mit dem unternehmerischen Erfolg zu verbinden, dass macht es schwierig zu demonstrieren, wieviel solche Leistungen zum Erfolg des Unternehmens beitragen.  Dies umso mehr, da Ausbildung eine langfristige Investition ist welche geplant werden muss.

Markenimage & Markenstaerke müssen wir im Recruiting nutzen. | Urheber DrKPI® und peshkov | DrKPI 92836831

Markenimage & Markenstaerke müssen wir im Recruiting nutzen. | Urheber DrKPI® und peshkov | DrKPI 92836831


[su_box title=“4 Punkte Checkliste: Definition unser Strategie in der Ausbildung – Employer Branding und Recruiting“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1. Welches ist unsere Zielgruppe?

Wen will ich ansprechen (Alter, Geschlecht, Sprache, Region, Interessen / Beruf, usw.).
Repräsentieren meine Auszubildenden diese Zielgruppe?
Tipp:  Ein Polymechaniker hat oft andere Interessen und persönliche Charakteristiken als eine Physiklaborantin oder eine Lastwagenfahrerin. Das muss beim Recruiting berücksichtigt werden, falls wir solche unterschiedliche Zielgruppen ausbilden.

2. Was sind unsere Alleinstellungsmerkmale (Unique Selling Propositions oder USPs) in der Ausbildung?

Energielieferant X ermöglicht es Schülern einen attraktiven Ausbildungsplatz in abgelegenen Gebieten zu erhalten (z.B. Bergregion, Nordseeinsel, usw.).
Tipp:  In abgelegenen Gebieten kann oftmals ein Teil der Ausbildung in der Filiale gemacht werden. Der Rest in einer grösseren Filiale oder am Hauptsitz – inklusive Unterbringung im Lehrlingsheim.
Diese zukünftigen Fachkräfte stellen ein Pool der oft dringend benötigten Arbeitskräfte für die Filiale in der Randregion dar.

3.  Welche Ressourcen nutzen wir zur effektiven Umsetzung der Alleinstellungsmerkmale (USPs)?

Ikea stellt weder Einzelstücke noch Kleinserien für seine Produkte her. Die attraktiven „Economies of Scale“ ermöglichen es Ikea, Produkte zu attraktive Preisen anzubieten
PS. Im Geschäftsjahr 2015/2016 hatte Ikea weltweit 34.2 Mrd. € Umsatz.  Davon 4.75 Mrd. € auf seinem grössten Einzelmarkt, DE. Der Gewinn weltweit war 4.2 Mrd. €.
Im Ausbildungsbereich heisst dies, bilden wir auf zu vielen Berufen aus, können wir kaum ein „Economies of Scale“ erreichen. Wenn wir uns auf ein paar konzentrieren in denen wir ausbilden, kann sich dies positiv auf die Qualität der Ausbildung auswirken.
Tipp:  Ausbildner müssen die notwendigen Ressourcen erhalten. Neben didaktischen Schlüsselqualifikationen braucht ein Ausbildner oder Ausbildnerin auch Zeit, um Lehrlinge betreuen zu können. Ohne die richtigen Werkzeuge, kann weder ein Chirurg noch eine Fachfrau/Fachmann Gesundheit die Arbeit fachgerecht ausführen.

4. Wie schützen oder verteidigen wir diese Vorteile, ja bauen diese vielleicht sogar aus?

Hier sind einige Möglichkeiten:

  • Ausbildner didaktisch noch besser schulen;
  • Ausbildner mindestens 2 Std. anstatt 1 Std. je Woche mit dem ihnen zugeteilten Lehrling arbeiten
  • Arbeit der Ausbildnerin in deren halbjährlichen Mitarbeitergespräch einfliessen, d.h. mit bewertet werden. Z.B. wie erfolgreich waren die dem Ausbildner zugeteilten Auszubildenden in der Schule, beim Lehrabschluss, usw.
    Das steigert die Karriereaussichten der Lehrlinge und macht eine Ausbildung beim Unternehmen noch attraktiver.

Die obigen Punkte zeigen aber auch der Ausbildnerin, dass ihre Leistung geschätzt wird.
Die Gefahr besteht leider, dass wir zwar Ausbildner wollen und brauchen, aber neben Herzblut von solchen Fachkräften viel zusätzlich nicht honorierten Einsatz erwarten.
Deren Wertschätzung bleibt dabei oft auf der Strecke.
Tipp:  Die Resultate unserer Ausbildung müssen auf der Webseite kommuniziert werden. Unsere Vorteile müssen gestärkt werden. Dabei ist die einfache und schnelle Auffindung dieser Webinhalte über Suchmaschinen Pflicht.  [/su_box]

4 Schritte zur besseren Kommunikation auf der Karriere Webseite | Urheber: DrKPI®

4 Schritte zur besseren Kommunikation auf der Karriere Webseite | Urheber: DrKPI®

Steter Tropfen höhlt den Stein

Manchmal hilft es auch wenn wir mehrere Einträge zu einem Thema machen. Zum Beispiel Tipps zum Thema Prüfungsvorbereitung. Diese sind immer wieder hochaktuell, denn jedes Jahr finden Prüfungen statt.
Manchmal muss jemand aus der Zielgruppe auch mehrmals etwas zum Thema lesen, bevor er oder sie von etwas überzeugt ist.
Aus der Forschung wissen wir, dass Menschen auf mehrmalige Exposure positiv reagieren. Dass heisst:

  • mehr „exposure“ = desto mehr wir etwas sehen, desto eher denken wir es ist ein schönes Bild, gutes Produkt, usw.

Zajonc, Robert (1968).  Attitudinal effects of mere exposure, Journal of Personality and Social Psychology, 9, S. 1-27.
Da hilft es natürlich auch wenn wir ein Thema aus dem Ausbildungsbereich mehrmals diskutieren. Ein gutes Beispiel is wie man sich auf eine Prüfung vorbereitet. Tipps zu diesem Thema sind sicherlich jedes Jahr populär.
Ebenfalls kann der Beschrieb wie der Betrieb eine Zwischenprüfung nutzt um zu überprüfen ob Auszubildende das notwendige Leistungsniveau erreicht hat. Die Resultate sagen aber auch dem Ausbildner, wo die Person im Ausbildungsprogramm vielleicht noch spezielle Betreuung braucht um die erforderlichen Ziele zu erreichen.
Es ist auch bekannt, dass wenn man öfters Mitteilungen über eine Firma und deren Ausbildungsprogramme liest, wir das Unternehmen und seine Marke eher positiv beurteilen. Das heisst, Schüler sehen diese Firmen eher als möglicher Ort für eine Ausbildung.
Karl K. Szpunar, E. Glenn Schellenberg, and Patricia Plinar, “Liking and Memory for Musical Stimuli as a Function of Exposure,” Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory, and Cognition, 30 (2004), 370-381. 12
Wahrnehmung (Awareness) der Marke, d.h. kennen wir die Marke. Dies ist auch vom Brand Buzz (d.h. haben die Leute schon was gehört über diesen Brand oder diesen Club) abhängig.
Die Einstellung und Wahrnehmung entwickelt sich am ehesten positiv, wenn man die Dinge nicht zu oft sieht oder nicht zu oft einen Werbespot serviert bekommt.
Overexposure ist natürlich nicht zu empfehlen (erklärt Cutting James sehr eloquent).

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: HR-Blogs: Ohne Strategie klappt es nicht
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wie nutzen Sie Personalmarketing im Online Bereich? Schaffen Sie es #BrandBuzz zu kreieren?
    2. Wie nutzen Sie Hashtags in ihrem Marketing (z.B. #Azubi #Ausbildung #MINT #skills)?
    3. Welches sind die USPs Ihres Betriebes für Schüler welche einen Ausbildungsplatz suchen?
    4. Wie messen Sie die Erfolge mit Ihrem Content Marketing im Recruiting Bereich?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werden.

Tabelle 1: 3 SEO Fehler die Profis nicht machen

===>   siehe auch Tabelle 2 (ab 20 Juni, 2017)

Problematik Resultat
1.1  Die Einstellung wurde so gesetzt, dass Webseite von Suchmaschinen nicht indexiert werden darf.
PS. Robots.txt Datei richtig aufgesetzt.
Diese Einstellung ermöglicht es der Suchmaschine nicht, die Einträge nach Datum, Fachgebiet, etc. einzuordnen.
Das verhindert das Auftauchen der Einträge in den organischen Suchresultaten (z.B. IxQuick) der NutzerInnen von einer Suchmaschine.
Auch der #DrKPI #BlogRank kann diese Einträge nicht erfassen.
1.2  Texteinträge auf der Webseite oder dem Blog sind nicht mit einem Datum versehen. Suchmaschinen können die News nicht nach Datum einordnen.
Da die neueren Einträge in Suchresultaten besser platziert sind als alte, geniessen unsere neuen Einträge diesen Vorteil nicht bei z.B. DuckDuckGo.
1.3  Die Webseite ist hinter Java-Script versteckt oder viel Java Script wird genutzt um die Webseite zu zeigen. 1. Google schreibt, viel Java oder Ajax Script auf einer Webseite macht es für seine Crawler nicht einfach, die Seite vollständig und korrekt zu indexieren.
2. Besucher via Smartphone bekommen eine relative langsame Webseite da das CPU der Geräte stärker beansprucht wird als bei z.B. CSS Code.
Grosse CPU Beanspruchung steigert den Stromverbrauch und verkürzt die Nutzungsdauer der Batterie.

Suche auf Google – Einträge zu DrKPI vom letzten Monat – Einstellungsbeispiel – check it out !

Kosten – Nutzen Analyse

Hier noch einige interessante Daten, wieviel auszubildende Betriebe aus der Ausbildung von Lehrlingen (beruflichen Grundbildung) im Schnitt realisieren – Nettoerträge.
Quelle für die Grafik links im Image unten: Berufsbildung in der Schweiz, Fakten und Zahlen 2017, S. 17
Quelle Grafik unten rechts im Image: Strupler und Wolter (2012, S. 56) / sowie Die Volkswirtschaft, 2014, Nr 9, S. 9

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.

Linke Grafik: Nettoerträge für Betriebe über die gesamte Zeit der Ausbildung zur Fachkraft. Ebenfalls aufgeführt die gesparten Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten bei Übernahme des Lehrlings nach Abschluss.

Vor kurzem haben wir die 3 Trends im Social Media Marketing besprochen.
Heute geht es also um die 3 Trends im Social Media Monitoring inklusive Download mit Tipps
Im ersten Moment denken viele von uns vielleicht, dass Social Media Monitoring einfach ist. Es zeigt einem auf, wie sich die Kampagne auf dem Internet verbreitet hat dank z.B. Word-of-Mouth Marketing oder Viral Marketing. Doch sobald wir diese Daten einmal genauer studieren, wird uns klar, das Ganze zu interpretieren ist nicht einfach.
Deshalb zur Vereinfachung und besserem Verständnis für ein effektives Social Media Montiroing einmal die Grafik unten.
Sie zeigt links 3 Textboxen welche 3 verschiedene, aber wichtige Gebiete des Monitoring darstellen.
Die grosse rechte Box zeigt auf, wir brauchen zuerst einmal ein Inventar. Was machen wir schon und wie exzellent sind wir. Basierend auf diesen Erkenntnissen geht es dann an die Planung. Ohne diese macht Monitoring wenig Sinn.
Planung muss auch die Zielsetzung beinhalten, d.h. welche Ziele wollen wir erreichen. Dann gilt es zu erklären, in welcher Beziehung diese Ziele stehen zu den steuerungsrelevanten Kennzahlen im Unternehmen oder der Abteilung Marketing und Sales.
Zur Illustration dies. Unsere Werbe-Kampagne kommt heute Abend 3 x im Fernsehen. Morgen stellen wir fest, diese wurde 50 x auf Twitter von Nutzern mit unserem gewählten #Hashtag erwähnt.
Ist das wichtig, gut oder interessiert es nicht? Können wir dies unserem CEO erklären? Versteht sie unsere Logik und warum diese Kennzahl wichtig ist?
[su_custom_gallery source=“media: 5100″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“644px“ Title=“Monitoring der eigenen Aktivitäten und Webseiten, sowie Facebook oder Twitter ist einfach ABER das Internet, Web und Blogs ist schwierig“ alt=“Monitoring der eigenen Aktivitäten und Webseiten, sowie Facebook oder Twitter ist einfach ABER das Internet, Web und Blogs ist schwierig“]
Wenn wir uns Ziele gesetzt haben, müssen diese auch klar ausformuliert sein. Danach setzen wir das Monitoring um. Doch vielleicht stellt sich dann auch sogleich die Frage:

Wie genau sind unsere Daten aus dem Social Media Monitoring?

Z.B. werden auch die kleineren Webseiten und Blogs vom Monitoring Tool überprüft (siehe mittlere Box oben Links in der Grafik)?
Hier bringen wir Ihnen die 3 Weisheiten. Diese dürfen wir nicht vergessen, wenn wir unser Social Media Monitoring umsetzen wollen, oder für das Management überprüfen müssen.
[su_box title=“3 Weisheiten im Social Media Monitoring “ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1  Twitter oder Facebook Erwähnungen melden kann jedes Tool.
Die Mentions der Marke auf Twitter zu finden ist einfach. Minimum $3000 im Monat für den Provider des Monitoring Tool. Dann hat er Zugriff auf den Twitter API.  Dieser bietet alle Daten (wird auch Big Hose genannt). Bei Facebook klappt dies ebenfalls.
Selbstverständlich kann jedes Monitoring Tool die Erwähnung unserer Marke auf Spiegel Online finden. Aber wir wissen natürlich, dass solche Webseiten nur ein ganz kleiner Teil des Web ausmachen.
Der Acid oder ultimative Test für ein Monitoring Tool ist: Findet es den Blogeintrag welcher unser Produkt erwähnt?
Speziell interessiert dieses Szenario, wenn der Eintrag von einer Kundin auf deren Corporate Blog publiziert wurde. Ein gutes Beispiel ist der Zimmermeister / Schreiner in Feldkirch, Lindau oder Kreuzlingen. Er hat einen kleinen Blog. Er nutzt unseren Kleber, Schrauben, usw. und schreibt darüber.
Machen Sie den Test, in 90% der Fälle fällt das Tool durch und findet den Beitrag vielleicht nach 30 Tagen wenn überhaupt! Garantiert.
Checkliste: Wie gut ist mein Corporate Blog – URL eingeben, lost gehts
2.  Facebook oder Twitter Daten kann niemand überprüfen.
Jegliche Daten von diesen Social Networks nutzen wir auf eigene Verantwortung.
Z.B. stellen wir fest, dass die Daten für einen einzelnen Blogeintrag manchmal stark schwanken. Z.B. heute 120 Likes für diesen Eintrag auf dem Firmenblog, morgen nur noch 30 und übermorgen 80. Was stimmt jetzt?
Das Beispiel zeigt, es gibt keine Garantie das die gelieferten Daten korrekt sind. Mit dem haben wir uns abgefunden.
Und Sie? Zufrieden, dass Sie die Daten nicht überprüfen können. Wissen sie wie genau Ihre Daten sind von Facebook oder Twitter – d.h. wie ungenau Ihr Monitoring Tool ist?
Checkliste: Social Media Monitoring: Sind die Tools KMU tauglich?
3. Ohne messbaren Zielvorgaben für 2016 können wir das Monitoring lassen.
Haben wir uns messbare Ziele gesetzt? Wenn ja, sind diese steuerungsrelevant?
Wenn unser Hashtag  #inLoveWithSwitzerland 3,000 mal im Januar erwähnt wurde, was bedeutet das für den Verkauf von Tageskarten zum Skifahren oder Hotel Übernachtungen in Saas Fee, Lech Zürs am Arlberg oder Berchtesgaden?
Diese Dinge bedürfen einer Erklärung. Dies sollte auch schriftlich dokumentiert sein: Warum dieses Ziel?  Wie relevant ist dessen Bezug auf unsere steurungsrelevanten Kennzahlen?
Wenn dies nicht erklärt werden kann, dann zeigt das Top Management kaum Interesse an solchen Zahlenspielchen.
Lesenswert: Wie messen Messi und Ronaldo ihre Erfolge – Social Media Audit der rockt
[/su_box]
Unten lesen Sie mehr über unser 3 Vorschläge wie wir unser Monitoring einfach, kostengünstig und schnell auf Vordermann bringen können.

1. Hashtag oder Schlagwort mit Vorsicht wählen

DrKPI als Schlagwort oder #DrKPI als Hashtag kann funktionieren. Das wichtigste Kriterium ist das ein Hashtag kurz sein muss.
Aber nicht immer :-) #Matterhorn als Hashtag ist die Ausnahme welche die Regel bestätigt. Viele Touristen kennen das Wort. Es ruft positive Assoziationen hervor. Deshalb wird es auch fleissig von Touristen in ihren Social Media Updates auf Facebook oder Instagram genutzt.
Toll ist ebenfalls, dass egal ob der Tweet auf English, Chinesisch, Französisch oder Deutsch, der Hashtag #Matterhorn wird genutzt.
Da ist #InLoveWithSwitzerland schon zu lang zum Tippen. Auch hat jede Sprache einen anderen Hashtag wie #VERLIEBTindieSCHWEIZ oder auch #AMOUREUXdelaSUISSE?
Nicht ideal im Gegensatz zu #Matterhorn (warum nutzt dies die Tourismus Zermatt Region diesen Hashtag so wenig wenn überhaupt?).
Da Twitter z.B. nur 140 Zeichen erlaubt, sollten wir nur 120 nutzen. Dies macht ein Re-Tweet in der Form:

„RT .@DrKPIde Ich bin dem #InLoveWithSwitzerland in #Berguen verfallen. #Skifahren war exzellent und der Schnee ebenso“ (das sind 117 Zeichen)

möglich, ohne dass der Re-Tweeter am Text was ändern muss. Wir alle teilen etwas gerne, wenn es uns keine Arbeit macht :-) Da kommt ein kurzer Hashtag gerade richtig. Dann noch ein kurzer gut geschriebene Tweets mit tollen Fotos. Schon steigt die Anzahl von Re-Tweets.
Übrigens, lange Hashtags werden oft nur von Mitarbeitern genutzt. Das Zielpublikum oder Kunden ignorieren diese öfters wie dieser Search für #InLoveWithSwitzerland auf Twitter klar zeigt.
Trend 1: Kurze #Hashtags bleiben wichtig. Doch gute Hashtags wie #Matterhorn liegen nicht auf der Strasse rum. Deshalb gut überlegen bevor wir uns für einen Hashtag entscheiden
Tipp: Hashtag mit <10 Zeichen, muss in mehreren Sprachen Englisch / Deutsch / Chinesisch funktionieren (z.B. #TrendCH).

2. Das Internet wächst ständig: Unser Monitoring ist keinesfalls genau

Für grosse private Social Networks wie z.B. Facebook, Twitter oder Instagram gibt es sehr gute Angebote in Sachen Monitoring. Zum Beispiel kann der Name des CEO als Suchaufgabe eingegeben werden. Wenn immer in einem Tweet oder auf einer Instagram Foto der CEO erwähnt wird, erhalten wir dann einen Alert via eMail (z.B. Daniel Kueng – Swiss Global Enterprise – wenig Nennungen via Hashtag #danielKueng)
Aber nicht immer ist es so einfach. Zur Illustration, wir haben Mention.com beauftragt das Web nach DrKPI zu durchforsten. Den Alert unten erhielten wir einige Tage nach der Erwähnung auf The Economist.
[su_custom_gallery source=“media: 5053″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“680px“ Title=“Grosse Webseiten werden von Mention.com indexiert – dauert aber bis 1 Woche nach Publikation eines Beitraeges das den CEO erwaehnt – aber kleinere Webseiten werden unregelmaessig wenn ueberhaupt auf Beitraege ueberprueft“ alt=“Grosse Webseiten werden von Mention.com indexiert – dauert aber bis 1 Woche nach Publikation eines Beitraeges das den CEO erwaehnt – aber kleinere Webseiten werden unregelmaessig wenn ueberhaupt auf Beitraege ueberprueft“]
Der Newseintrag – siehe Grafik unten – beim Economist behandelte die Daten welche die Zeitung vom WEF Davos 2016 erhalten hatte. Dieser Beitrag wurde auf Social Networks oft geteilt. Trotzdem dauerte es einige Zeit bevor dieser indexiert wurde.
Die Problematik wird noch klarer wenn wir uns vorstellen, dass ein Blogger unser Produkt testet. Er präsentiert dann die Ergebnisse im Blog. Leser kommentieren.
Doch bis ein Monitoring Tool das indexiert, da dauert es schnell einmal 10 Tage. Garantiert.
Beispiel, wir haben in einem Blogeintrag von Buffer (Software Hersteller, grosser Blog mit viel Traffik) einen Testkommentar hinterlassen. Weder Brandwatch noch Trendwalker fanden den Kommentar innerhalb von 30 Tagen.
BBC, ARD Tagesschau, oder ähnliche Webseiten sind hier nicht das Mass der Dinge. Diese werden mehrmals täglich indexiert. Doch für einen kleineren Blog trifft dies nicht zu. Und seien wir ehrlich, aus der Bing oder Google Perspektive sind 99% der Webseiten kleine Destinationen auf dem Web. Das gilt auch für unseren Blog.
[su_custom_gallery source=“media: 5054″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“743px“ Title=“Mention, Brandwatch und andere brauchen auch bei grossen Webseiten einige Tage bis es die Erwaehnung des Firmen-CEO oder der Marke findet. Ist das schnell genug in einer Krise?“ alt=“Mention, Brandwatch und andere brauchen auch bei grossen Webseiten einige Tage bis es die Erwaehnung des Firmen-CEO oder der Marke findet. Ist das schnell genug in einer Krise?“]
Tipp: Wenn wir z.B. von Freunden oder einem Monitoring Tool darauf hingewiesen werden, dass unser CEO, Produkt, etc. erwähnt wurde, anklicken und sich die Seite anschauen
Wenn es ein Blogeintrag ist, dann ist der gehaltvollen Kommentar mit Mehrwert Pflicht. Diese Art der Kommunikation ist für die Marke oder das Unternehmen Gold wert.
Trend 2: Inkorrekte Daten von Monitoring Tools bleiben auch 2016 ein Thema.

3. Monitoring Daten lassen oft keine Schlüsse zu

Vor kurzem habe ich eine tolle  Präsentation über den Schweizer Tourismus und Social Media von der Previon AG (Download PDF Datei = 8MB) erhalten. Darin wird auch sehr genau aufgezeigt was es zu einem guten Monitoring braucht.
Doch die Problematik ist, welche Schlüsse wir aus diesen tollen Daten und Grafiken ziehen können. Wir möchten überprüfen, ob die Diskussion um die Preise in den Social Media den Verkauf von Tageskarten am Berg beeinflusst….  Doch wie sollen wir dies bewerkstelligen. Diese Diskussion wird sicherlich von Wochengästen (im Hotel oder Ferienhaus) aus Social Media anders geführt, als von Tages-Gästen?
Ohne diese zusätzlichen Angaben wird es schwierig, aus Tweet oder Facebook Daten, die richtigen Rückschlüsse zu ziehen. Da ist dann auch eine Anpassung der Werbe- oder auch Preis-Strategie eher gewagt. Aber wie ein türkisches Sprichwort so schön sagt: „Falla inanma ama fallsiz da kalma.“ Glaube nicht an das Kaffeesatzlesen, aber lebe auch nicht ohne.

Hier 3 Tipps für Euch für das Social Media Monitoring – bitte umsetzen, es lohnt

[embeddoc url=“http://blog.drkpi.de/wp-content/files/DrKPI-das-effektive-Social-Media-Monitoring-fuer-2016-3-Tipps-von-den-Profis.pdf“ viewer=“google“]

Download der 230KB grossen PDF Datei mit den Slides 

Viel Glück beim besseren Social Media Monitoring mit weniger Zeitaufwand.
Trend 3: Die Daten-Analyse wird bei der immer grösser werdenden Menge schwieriger.
Lesenswert: Morling, Beth (April 2014). Guide your students to become better research consumers. APS Observer. Aufgerufen, 28 Januar 2016 auf http://www.psychologicalscience.org/index.php/publications/observer/2014/april-14/teach-your-students-to-be-better-consumers.html/comment-page-1

Schlussfolgerung

Wichtig ist, sich in diesem sich schnell ändernden Umfeld rasch anzupassen. Ebenfalls müssen wir uns kontinuierlich verbessern.
Keiner weiss was morgen sein wird – Flexibilität ist gefragt.
Die obigen 3 Trends gilt es jedoch zu berücksichtigen. Nur dies sichert die weiterhin effektive Nutzung der eigenen Ressourcen.
Monitoring bringt was. Doch ein KMU sollte weder zu viel Zeit darauf verwenden, noch zu viel Geld ausgeben.
Übrigens, Daten von einem Tool wie Klout dann noch glauben schenken bringt nichts. Es dann über Twitter verbreiten, zeigt eigentlich nur, dass wir unser Geschäft als Social Media Marketing und Social Media Monitoring Experte nicht verstehen (sie Image hier unten)
[su_custom_gallery source=“media: 5079″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“780px“ margin=“2px“ height=“112px“ Title=“Hohe Platzierung auf Klout heisst eigentlich nur das man oft tweetet – aber ist das = Einfluss – Hier braucht das Monitoring Team wohl noch ein wenig Nachhilfe“ alt=“Hohe Platzierung auf Klout heisst eigentlich nur das man oft tweetet – aber ist das = Einfluss – Hier braucht das Monitoring Team wohl noch ein wenig Nachhilfe“]

6. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Welche Hashtags von Firmen oder Marke finden Sie gut?
–  Wie werden Sie 2016 dank gutem Social Media Monitoring ihre Abteilung (z.B. Ausbildung, Marketing, Produktion, Verkauf) tatkräftig unterstützen?
–  Was wollen Sie mit Ihren Social Media Aktivitäten 2016 erreichen?
–  Was wird für Sie in 2016 in Sachen Social Media Monitoring die Nr. 1 Herausforderung sein?

Mehr erfahrenANKLICKEN - der DrKPI Blog Health Check

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Machen Sie den DrKPI Health Check kostenlos.

Webinhalte: Das Gesundheitsdossier

Der Health Check funktioniert für den Firmenblog wie auch die Webseite. Es gilt fest zu stellen, ob die Inhalte bestmöglich aufbereitet wurden.
Hier wollen wir zuerst wissen, ob die ins Netz gestellten Inhalte auch die Bedürfnisse und Wünsche vom Zielpublikum abdecken. Dem Gesprächspartner gut zuhören ist Vorraussetzung.
[su_custom_gallery source=“media: 3245″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“507px“ height=“312px“]

Download: DrKPI Content Check: 8 neuralgische Punkte

Wie kommunizieren wir

Qualifizierte Bewerber in den MINT- oder Gesundheitsberufen zu finden ist für fast alle Unternehmen nicht ganz einfach.
Doch wie finden diese Talente  unseren Positionsbeschrieb? Vielleicht im Corporate Blog, dem  Inserat in der Zeitung, oder über eine Branchen-Webseite?
Doch vor dieser Diskussion gilt es die Frage zu beantworten:

Was interessiert unser Zielpublikum?

Vielleicht ist es eine Schülerin die einen Platz für die Ausbildung sucht. Es könnte aber auch eine technische Fachkraft sein. Diese sucht vielleicht eine neue berufliche Herausforderung. Fachkraft oder Schülerin haben unterschiedliche Bedürfnisse was die Information über  eine mögliche Anstellung betrifft.
Scheint logisch. Doch in der praktischen Umsetzung kann es schief gehen.

Zielpublikum: Schüler oder Eltern

Auch die Eltern und Lehrern sind interessiert an Informationen über eine Ausbildung wie Mechantroniker. Diese müssen sich durch die Inhalte angesprochen fühlen.
Bei der Expertin für die Kaderstelle sind neben ihr vielleicht noch Freunde und Kollegen wichtig. Diese könnten den Inhalt an eine mögliche Kandidatin weiter empfehlen. Natürlich tun sie dies nur dann, wenn die Inhalte wie Video als interessant eingestuft werden.
Wegen der unterschiedlichen Bedürfnisse von Zielgruppen, gilt es auch die Inhalte entsprechend aufzubereiten.
Zum Beispiel, das kurze Video unten hat Sound (Musik), aber es wird kein Text gesprochen.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=M0YF_ZevrZU[/youtube]  Seilbahn-Mechatroniker EFZ, Seilbahner EBA, Mecatronicien remontée mecanique
Im obigen Video ist die Fokussierung auf eher allgemeine Dinge. Szenen aus der Berufsschule werden gezeigt, sowie Arbeit an der Seilbahn.
Im Video – Was Ist Mechatronik? ist der Fokus auf Wissenstransfer. Insbesondere wird erklärt, wie Know-How aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik von Mechatronikern bei deren Arbeit genutzt werden.
[su_custom_gallery source=“media: 3223″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“500px“ height=“341px“]

Frage – Bitte um ihre Meinung als Kommentar unten

– Welche Zielgrupp soll Video 1 ansprechen?
– Welche Gruppe wird Video 2 eher interessieren?

Der Inhaltscheck

Hier ein paar Beispiele aufgelistet nach Anzahl Ansichten der Videos zur Ausbildung als Mechantroniker:

1. VW Image Video über Mechantronik Ausbildung, hochgeladen 2009-10-03, ca 35’000 Ansichten.
2. LIFE e.V. Berlin „Junge Frauen in Technikberufe“, Auszubildende Mechatronikerin, hochgeladen 2012-03-06, ca 19’400 Ansichten.
3. Seilbahnen der Schweiz (siehe Video oben), hochgeladen 2011-12-06, ca 12’000 Ansichten.
4.von Hochschule Karlsruhe (siehe Image oben)Was Ist Mechatronik?  Hochgeladen 2009-10-13, ca. 4’400 Ansichten.

Welches ist das erfolgreichste Recruiting Video?

Alle dieser 4 Videos sind mehr oder weniger erfolgreich, wie sie Inhalte rüber bringen. Die Ziele sind jedoch anders.
Video 1 von der VW ist ein Image Video.
Video 2 von Life e.V. Berlin erzählt die Story eines Mädchens in der Ausbildung als Mechantronikerin.  Es versucht Mädchen für diesen Beruf zu interessieren.
Videos 3 und 4 haben weniger mit einem Unternehmen, als mit dem Berufe einer Mechatronikerin ganz allgemein zu tun.
Video 3 spricht Schüler an, welche sich für diese Ausbildung interessieren dürften. Es zeigt auf, dass die Ausbildung als Seilbahn Mechantronikerin neben Schulbank auch die Arbeit in der Höhe mit sich bringt.
Wer Sonnenschein, Regen oder Wind nicht liebt, wählt kaum die Ausbildung als Seilbahn Mechatroniker. Ebenfalls sollte man schwindelfrei sein, um in luftiger Höhe arbeiten zu können.  All dies zeigt das Video.
Nur Video 4 vermittelt Wissen über den Beruf und welche Qualifikationen ein Ingenieur haben muss.. Es spricht denjenigen Schüler an, welcher sich auch über die Zunkuntsperspektiven im Beruf gedanken macht.
Auch Eltern sollte dieses Material eher interessieren als die Videos 1-3.

Was denken sie?

DrKPI Health Check-up für Inhalte

Erfolg hängt primär davon ab, wie gut man seine Hausaufgaben gemacht hat. Eine Strategie braucht es auf jeden Fall.
Download:  Checkliste: Der Marketing Health Check für Online Profis (PDF Datei 55 KB)

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Fragen – Können sie helfen?

  • Was sind ihre Erfahrungen zu diesem Thema?
  • Mit welchen Inhalten im Content Marketing feiern sie Erfolge?
  • Wie würden sie ihr Zielpublikum in 2 Sätzen beschreiben?

[su_box title=“5 Content Marketing Tipps“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]
Download CHECKLISTE: 5 Tipps zum erfolgreichen Marketing Health Check (PDF Datei 50 KB) http://securl.de/health-check-de-2 (50 KB pdf Datei)
Die Checkliste dient der Analyse der jetzigen Situation. Sie vermittelt aber auch konkrete Vorschläge.
Deren Umsetzung führt zur Optimierung der Inhalte auf dem Web oder Firmenblog. Dabei nutzen wir die folgende Skala:

1. Erfolglos
2. Nicht zufriedenstellend
3. Weder schlecht noch gut
4. Zufriedenstellend
5. Erfolgreich

1. Welche Gruppe(n) wollen wir ansprechen?

Aktive (d.h.suchende) wie auch passive (d.h. solche die sich bewerben wenn der Stellenbeschrieb interessant ausschaut) wollen wir ansprechen.
In der Ausbildung werden die Inhalte manchmal zuerst von Eltern gesichtet. Eltern machen Kinder öfters auf einen Blogeintrag aufmerksam.
Dies bedingt, dass Beiträge in Sachen Ausbildung z.B. mehr als 1 Generation ansprechen sollten,  d.h. Teenagers und Eltern / Lehrer.
Fragen: Haben wir eine (z.B. Kunden) oder mehrere Zielgruppen (z.B. auch potentielle Kunden)?
Unterscheiden sich Kunden nach Produktpalette und Ausrichtung der Marke(n) im Unternehmen (z.B. Audi oder Seat)?
Bewertung: Siehe Skala 1-5 oben.
Warum: Um uns zu verbessern, müssen wir wissen welche Faktoren zum Miss/Erfolg beitrugen. Hier gilt es die Schlüsselfaktoren zu eruieren und deren Einfluss zu besprechen.
Waren es die Grafiken oder Fotos welche die Attraktivität des Beitrages erhöhten?
Ist die Checkliste zum kostenlosen Download bei Schülern auf Interesse gestossen?

2. Welche Art von Inhalten will unsere Zielgruppe konsumieren?

Wie genau decken unsere Inhalte die Bedürfnisse der Zielgruppe ab.
Zum Beispiel, geben wir den Lesern die Möglichkeit zum Download einer Checkliste „5 Tipps zur erfolgreichen Bewerbung“?
Fragen:Sind die Inhalte gemäss Zielgruppe aufbereitet?
Offerieren unsere Inhalte den Lesern Hilfe um Probleme zu lösen?
Bewertung: Siehe Skala 1-5 oben.
Warum: Wurden die angebotenen Inhalte auch konsumiert und kommentiert?
Nur wenn wir wissen / verstehen, was für unsere Gruppe Mehrwert bedeutet, können wir diesen auch weiterhin liefern.

3.  Was soll der Leser nach dem Studium des Beitrages tun?

Wollen wir Kommentare / Fragen von Lesern welche wir beantworten?
Ist Erfolg die Anzahl Downloads der Checkliste?
Nur wenn der Erfolg vorher definiert wurde, können wir evaluieren, wie erfolgreich wir mit dem Inhalt waren.
Fragen: Bringen wir die Zielgruppe wie Schüler oder Uni-Absolventen dazu, sich für ein Praktikum zu bewerben?
Beispiel, nach dem Lesen des Beitrages bewerben sich 3% für ein Praktikum. Oder, 5% schreiben eine eMail und bitten um weitere Infos.
Bewertung: Siehe Skala 1-5 oben.
Warum: Welche Beiträge resultierten bei Lesern in die von uns gewünschten Aktivitäten? Wenn wir dies wissen, können wir die Content Strategie entsprechend ändern.

4. Wie stärkt unser Content Marketing die Marke?

Natürlich ist eine richtige Markenstrategie die Basis zum erfolgreichem Branding. Dabei hilft, wenn das Unternehmen es schafft, durch Differenzierung die Marke zu stärken.
Doch ohne einen Satz von schlüsselrelevanten Indikatoren lässt sich die Beziehung zwischen Relevanz und Resonance kaum messbar machen.
Fragen: Hilft der Content das Einzigartige der Marke erlebbar zu machen?
Ist die Erfolgsmessung ein integraler Teil der Content Strategie?
Bewertung: Siehe Skala 1-5 oben.
Warum: Wenn Dinge nicht vorher kurz und verständlich definiert wurden (z.B. Erfolg / Misserfolg), ist das Performance-Management eine Glücksache.

5. Ist die Resonanz für unsere Inhalte langfristig?

Wenn etwas langfristig gut gehen soll, muss auf lange Sicht geplant werden. Dabei spielen Zeit und Ressourcen eine Rolle.
Fragen: Wird das Augenmerk von Anfang an auf eine transparente, umfassende Bewertung der Ausgangslage gesetzt? und der
Werden mittelfristige Leistungszielen festgelegt?
Bewertung: Siehe Skala 1-5 oben.
Warum:  Erfolgt beim Zielpublikum ein langfristiger „buy in“. Nicht nur Abonnenten des Newsletters sind wichtig. Noch wichtiger ist, dass die Abonnentin den Newsletter regelmässig öffnet und dessen Inhalte genau studiert. Natürlich, nicht einfach in der heutigen Zeit.
Wie kann Content Marketing funktionieren – more Infos
[/su_box]
[su_custom_gallery source=“media: 3243″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“535px“ height=“314px“]
Check out quality of Wikipedia entries – Association of Psychological Science

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Was müssten wir in der obigen Checkliste noch hinzufügen? Bitte ein Kommentar unten. Danke.

Sind Kosten und Zeit für Seminare gut investiertes Geld?
Wie sichert sich ein Teilnehmer den grössten Nutzen?
Tipps inklusive Checkliste zum Download für die erfolgreiche Teilnahme an der nächsten Fachtagung.

Was will die Teilnehmerin?

Workshop, Barcamp, Fachtagung oder Konferenz werden hier als Synonyme verwendet !
Es gab wohl noch nie so viele Konferenzen, Workshops, Barcamps,  usw. wie heute.  Und dies alles trotz der fortschreitenden Digitalisierung im Business.  Video Konferenzen sind  einfach (z.B. Google Hangouts, Skype).
Doch immer mehr Fachkräfte besuchen Seminare und Fachtagungen. Warum? Vielleicht, weil man persönlich doch viele Dinge mitbekommt, welche digital nicht rüber kommen. Einen ganzen Tag lang zu Hause eine Live Übertragung einer Konferenz angucken? Das wollen die wenigsten von uns. Nur bei Teilnahme kann man Leute auch persönlich kennen lernen.
Vor kurzem sollte ich am #BeBuD Feldkirch einen Vortrag halten. Danach ging es zum #BeBuD Konstanz. Am 28 April war das Change Management Camp Horgen auf dem Programm.  Hier sind meine Slides von Konstanz weiter unten noch vom Change Management Camp.
[slideshare id=46839922&doc=social-media-audit-5-tipps-fuer-praktiker-150409224227-conversion-gate01]
 
Download: BeBuD – Erfolgsmessung Social Media: 3 Schritte zum Erfolg

Wie gut sind Konferenzen?

Das hängt davon ab, wie gut man seine Hausaufgaben gemacht hat. Man sollte das publizierte Programm von Seminaren oder Workshops akribisch studieren, bevor man sich zur Teilnahme entschliesst. Fachtagungen oder Messen gibt es viele. Oft bezahlt von den Ausstellern oder Gold Sponsoren.
Doch nicht immer sind dann deren ‚Keynotes‘ auch Präsentationen mit Tiefgang.  Manchmal lassen sich Vortragende auch verleiten, Dinge zu erzählen die falsch sind. Das Beispiel in der Präsentation unten von der Personal Swiss Messe im April 2015 illustriert diese Problematik.
[slideshare id=47476006&doc=3-change-management-camp-150427134918-conversion-gate01]
 
Download: 3-Change-Management-Camp Bocken Horgen – Managing Change: Kann Social Media was beitragen?

♥ Weitere Präsentationen von DrKPI anschauen lohnt sich

Wie entscheide ich mich für oder gegen die
Teilnahme?

Hier geht es darum das Programm zu studieren und sich kritisch zu hinterfragen:

  • Welche möglichen Erkenntnisse bietet die Fachtagung?
  • Was ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich 1 bis 2 Erkenntnisse von
    der Fachtagung im Betrieb umsetzen kann?

Vortragende welche als „Vordenker“ oder „World Experte“ angepriesen werden, bieten für den KMU im Schächental vielleicht wenig Nutzbares.
Unterhaltung kommt vielleicht von Vortragenden, welche sich einen substantiellen Teil des Einkommens durch solche Vorträge erarbeiten. Doch umsetzbare Ideen für den Betrieb? Wohl kaum.
Wie ein KMU sich von Marketing Kampagnen von Coca-Cola oder McDonald’s inspirieren lassen soll, ist ebenfalls unklar. Meistens sind weder finanzielle, noch andere Ressourcen vorhanden, um solche Konzerne zu kopieren.
All diese Dinge sollten berücksichtigt werden, wenn ich meine nächste Tagung- oder Konferenz-Teilnahme auswähle.

Was bieten Workshops?

Wenn man Fachtagungen sorgfältig auswählt, dann kann man sicherlich viel lernen. Ich versuche mich immer wieder von anderen KMU Unternehmern inspirieren zu lassen.
Zum Beispiel das BeBuD Lilienberg in Ermatingen hat bei uns viel bewegt.
Die Inputs und Ideen der teilnehmenden Unternehmer kulminierten in einem neuen Auftritt für unser Produkt. Heute sieht DrKPI.de oder DrKPI.com völlig anders aus als vor knapp 15 Monaten. Nutzbarkeit (Usability) und Nützlichkeit (Usefulness) für Nutzer wurden dabei auch stark verbessert.
Am 10. April 2015 in Konstanz lernte ich aus den Kommentaren zu meiner Präsentation, wie ich unser Audit Tool nochmals verbessern konnte.
Vor gut einer Woche am 28. April in Horgen hat mir Ari Beilinson von recruitby.net auf die Sprünge geholfen.
[su_custom_gallery source=“media: 2965″ limit=“7″ width=“500″ height=“400″]
Er wies mich freundlich darauf hin, dass ein Unternehmen das Management Team vorstellen müsse. Nur dadurch könne der Kunde sich ein Bild über das Management Team verschaffen.
Wir haben dies dank Ari auch gleich nachgeholt. Hier das DrKPI Management TEAM auf unserer Webseite. Siehe meinen Tweet an Ari und seine Antwort an mich.
[su_custom_gallery source=“media: 2975″ limit=“7″ width=“500″ height=“490″]

  • Was sind ihre Erfahrungen zu diesem Thema?
  • Was war ihre letzte Konferenz wo sie Inspiration tanken konnten?
  • Welches war in den letzten 12 Monate eine Idee von einer Konferenz, welche sie im Unternehmen umgesetzt haben?
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[su_custom_gallery source=“media: 2964″ limit=“7″ width=“500″ height=“390″]

Schlussgedanken

Konferenzen werden aus Imagegründen aber auch zum Geldverdienen organisiert.
Für mich ist die Entscheidung ob ich an ein Seminar oder Workshop / Barcamp gehe von 3 Dingen abhängig. Diese sind in der Checkliste gleich unten aufgelistet.
[su_box title=“Die erfolgreiche Konferenz-Teilnahme: 3 Fragen die wir uns stellen müssen“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]
1. Was kostet die Teilnahme? Was ist die Tagungsgebühr?  Wieviel Zeit beansprucht die Anreise (z.B. nach London) und die Dauer der Veranstaltung (1 oder 2 Tage)?
2. Wo kann ich was lernen?  Keynotes von ‚Experten‘ welche ihren Lebensunterhalt mit solchen Talks und dem Verkauf von Büchern verdienen sind fast immer ein Reinfall.
Hingegen sind Forscher, welche Resultate im Vortrag präsentieren, oft einer der Höhepunkte einer Konferenz.
Vorträge von Journalisten oder Talkshow-Hosts bringen selten neue Erkenntnisse.
Interessant sind auch Führungskräfte aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs), welche Erfahrungsberichte vortragen.
3. Bringt das Netzwerken was? Sind potentielle / jetzige Kunden und / oder Partner Teilnehmer an der Konferenz? Alte Beziehungen auffrischen und neue Kontakte knüpfen ist die Devise.
[/su_box]
Was immer meine Entscheidung sein wird, mehr als ca. 9 Events pro Jahr schaffe ich nicht. Die Opportunitätskosten sind ansonsten zu hoch.
[su_custom_gallery source=“media: 2963″ limit=“7″ width=“500″ height=“275″]

Upcoming Events

18. Mai 2015
Stiftung Lilienberg Unternehmerforum  Ermatingen:
BeBuD = Better Business Day, ist ein Tag, vollgepackt mit nutzwertigen Informationen und neuen Netzwerkkontakten „DIN: Digitalisierung, Innovation, Networking“.
21. Mai 2015
Sonnenberg Convention Center Zürich:
Fachtagung der STRIMgroup „Talent Acquisition“
13. und 14. Juni 2015
HTWG Konstanz:

#bcbs15  6 Barcamp Bodensee
25. und 26. Juni 2015
Schloss Edesheim, Edesheim (Pfalz):
Fachtagung der STRIMgroup „Talent: Strategie & Analytics“
 
[su_box title=“Ratgeber und Checkliste für die erfolgreiche Teilnahme an der Fachtagung“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]

1. Vorbereitung auf den Workshop

1.1  Offen sein für Neues. Die besten Events sind solche, an welchen wir Fachkräfte aus verschiedenen Fachgebieten und Industrien antreffen. Beispiel, besuchen sie als Marketing Experte einen Event für HR und Recruiting Experten.
BarCamps, Workshops und BeBud Veranstaltungen erlauben einem oft, Experten aus verschiedenen Branchen oder anderen Disziplinen hautnah zu erleben (z.B. für mich der Fotograf, Designer oder die Ingenieurin einer Öl-Pipeline).
1.2  Biz Cards mitnehmen: Ja elektronische Biz Cards we Clinck (d.h. Person gibt auf dem Smartphone seine eMail ein, dieses sendet meine Visitenkarte) sind recht beliebt. Trotzdem, die meisten Leute erhalten immer noch liebend gerne eine Visitenkarte aus Papier.
1.3 Visitenkarten von 5 – 10 Teilnehmern einsammeln: Meistens sind diese von Leuten mit welchen ich mehrere Minuten lang gesprochen habe.  Hier ist auch das Bauchgefühl ein guter Lotse, ob die Visitenkarte der anderen Person erfragt werden sollte.
1.4 Brochuren und Material kommt mit:  Es lohnt sich immer, ein paar Prospekte, Bücher (wenn man welche geschrieben hat) und weiteres Material mit zu nehmen. Interessierte Teilnehmer wollen diese Dinge anschauen, diskutieren und Fragen stellen. All dies kann man vor Ort bestens tun.
1.5 Alles bereit am Abend vor der Abreise:  Alles in einen Rollkoffer. Auch der Adapter und Kabel für den Computer und / oder das Handy müssen mit. Die Karte für die Anreise ist auf dem Handy gespeichert. Kann auch ausgedruckt sein. Wichtig, wie komme ich vom Bahnhof zum Seminargebäude.

2. Netzwerken während des Barcamp

2.1 Ankunft mindestens 30 Min vorher:   Ich bin fast immer 45 bis 60 Minuten vor Beginn schon dort. Registriere mich und guck mir die Räume an (z.B. wenn ich selber Vortrag halte).
Ich genehmige mir einen Kaffee. Diese Zeit nutze ich ebenfalls zum Netzwerken mit anderen Teilnehmern.
2.2 Handy ausmachen:  Lassen sie sich nicht ablenken. Stellen sie das Handy auf lautlos. Versuchen sie sich auf die Leute und Dinge / Vorträge vor Ort zu konzentrieren.
2.3 Notizen machen:  Schreiben Sie sich die wichtigsten Dinge auf. Wenn notwendig, stellen sie eine Frage am Ende eines Vortrages oder Workshop. Ansonsten, fragen sie die Vortragende in der Kaffeepause danach für mehr von ihnen gewünschte Details.
2.4. Mit 1 oder 2 Rednern ins Gespräch kommen: Oft lohnt es sich das Gespräch zu suchen. Dies kann beim Lunch oder einer Kaffepause geschehen.
2.5 Der Apéro ist Pflichtprogramm: Es lohnt sich nicht, den Event sofort zu verlassen. Auch später am Abend gibt es noch einen Zug, Bus oder Flug nach Hause.
Nehmen sie sich die Zeit um Dinge zu diskutieren, andere Teilnehmer besser kennen zu lernen. Diese Gespräche sind wichtig.
2.6 Am Ende des Tages lohnt sich das Netzwerken besonders: Gegen Schluss des Apéro sind meist noch einige wenige Leute da. Dann gibt es oft die interessantesten Gespräche.  Man lernt sich kennen, tauscht sich aus und entdeckt gegenseitige Interessen.
2.6 Konstruktives Feedback ist gefragt: Den Fragebogen der Konferenz Veranstalter ausfüllen.
Wo Kritik angebracht werden muss, sollte man dies auf freundliche Art tun. Vorschläge zur Verbesserung müssen gemacht werden.
Veranstaltern hilft es ebenfalls zu wissen, was wir als besonders hilfreich empfanden und weshalb.

3. Arbeiten nach der Fachtagung

3.1 Ein Dankeschön ist Pflicht:   Die Veranstalter verdienen ein Dankeschön. Auch die Leute die man kennen lernen durfte, sollte man kurz anschreiben. Eine kurze eMail, welche man individuell für die neuen Kontakte verfasst ist die praktische Lösung hier.
3.2  Xing oder LinkedIn wenn nötig:  Wenn sich jemand von der Konferenz mit einem verlinken möchte, sollte dieser Anfrage zur Vernetzung akzeptiert werden. Wer weiss, da kann sich ja noch Einiges entwickeln.
3.3 Biz Cards sortieren:  Diese mit  irgend einem Programm scannen. Dabei sicher stellen, dass der Eintrag mit den verschiedenen Adressbüchern synchronisiert wird.
Für meinen Mac und PC, wie auch Outlook Mail Programm, Android Smartphone wie auch iPhone und Tablet nutze ich Fullcontact.
Das Programm erlaubt die Synchronisation der Einträge inklusive LinkedIn, Xing oder Facebook Kontakte kostenlos
 über das Internet via App oder Webseite. Spart Zeit, Ärger (z.B. bei Verlust des Smartphone) und Arbeit!
3.4 Blogeintrag und interne Präsentation: Was haben wir gelernt. Ein Blogeintrag ist sicherlich eine gute Idee (Beispiel ist dieser Eintrag).

Download CHECKLISTE: 10 Tipps zur erfolgreichen Konferenz-Teilnahme (PDF Datei 70 KB) http://securl.de/de-check-1

[/su_box]

Better Business Day in Feldkirch ist diese Woche Programm.
Mein Thema: Wie messen wir den Erfolg?
Fussball als Lehrmeister für den Betrieb.
Checkliste mit 4 Punkten.

Der Better Business Day oder #bebuD (hashtag) findet in Feldkirch (AT) statt. Dieser ermöglicht Führungskräften, Selbständigen und Fachkräften aus verschiedenen Branchen sich auszutauschen.
Thema is Marketing und Kommunikation (Tickets gibt es hier).
Hier erzähle ich ein wenig über die Präsentation welche ich in Feldkirch durchführen werde.

Was lernt uns Fussball über Kennzahlen?

Im Fussball würde man denken, dass es einfach ist Kennzahlen zu entwickeln. Dem ist nicht so. Auch hier hängt das Ganze von der Zielsetzung ab. Was will der Club:

– den Sieg in der Meisterschaft,
– den Abstieg vermeiden, oder
– unter den ersten fünf Teams klassiert sein am Ende der Saison?

Die obigen drei Punkte zeigen die Problematik auf. Welche Faktoren wichtig sind um welches Ziel zu erreichen muss diskutiert werden.
BeBuD-Feldkirch-Praesentation-3-Themen

#BeBuD Feldkirch – Messen was Sinn macht !

Was können Messi und Ronaldo besser?

Tore schiessen, klar. Zum Beispiel die meisten Hattricks in La Liga schossen:

–  24 Lionel Messi,
–  23 Cristiano Ronaldo,
–  22 Telmo Zarra, und
–  22 Alfredo Di Stefano.

Am Sonntag 2015-03-08 schoss Messi 3 Tore innerhalb von 12 Minuten.

Messi-hattrick-within-12-minutes
Lionel Messi schoss 3 Tore beim 6:1 Sieg von Barcelona gegen Rayo Vallecano. Er hat in La Liga die meisten Hat Tricks erzielt.

Doch ist ein Tor gleichzusetzen mit Erfolg für das Team? Was ist mit Platzverweisen (rote Karte) oder aber mit Freistössen?
Freistösse sind die Schlüsselfaktoren welche zu Toren führen können. Tore sind KPIs oder Schlüssel-Kennzahlen.
Ballbesitz im Vergleich zum Gegner sind Rohdaten, welche wir sammeln. Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte ist wichtig. Ballbesitz erhöht die Chancen des angreifenden Teams, ein Freistoss zu erhalten.
Natürlich, dank Freistoss gelingt es dann eher Tore zu schiessen (Grafik anklicken um diese vergrössert angucken zu können).

Erfolg-mit-Schlüssel-Faktoren-und-Kennzahlen

Von den gewünschten Resultaten rückwärts arbeiten. Das ist der Schlüssel zum Erfolg.


 
[su_box title=“Messi und Ronaldo: 2 Tipps wie man die La Liga Meisterschaft gewinnt “ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
1. Schlüssel-Faktoren sind der Weg zum Erfolg.  Welche Faktoren helfen uns die Erfolge realisieren zu können?
Fussball:  Die Freistösse im gegnerischen Strafraum erhöhen die Wahrscheinlichkeit, Tore zu schiessen.
Betrieb: Eine hilfreiche und aussagekräftige Schlagzeile: Zum Beispiel „Amazon FAQ: Was tun bei beschädigtem Produkt?“ ist wichtig. Gutes SEO (Search Engine Optimisation) für den FAQ Content hilft eine gute Platzierung in den Suchresultaten zu sichern.
2. Schlüssel-Kennzahlen. Hier gilt es ca. 3 kritische Kennzahlen zu nutzen. Dies hilft sich besser auf das Wichtigste zu fokussieren.
Fussball: Anzahl Siege von Meisterschaftsspielen in La Liga.
Betrieb: Anzahl Anrufe auf die Kunden Hotline mit der Bitte um Hilfe. Zeit welche pro Service-Anruf benötigt wird.
[/su_box]
Wenn Sie das Thema interessiert, 3 CEOs von DAX Unternehmen lesen diesen Blog.  Kostenlos als Newsletter abonnieren (einfach anklicken).
Weiteres zum Thema Content Marketing – geht das wirklich ?
STUDIE-wann-und-wie-schiessen-Fussballer-Tore
Interessante Studie: Von Strategie, über Spielplan über Freistösse zum Tor

Warum muss ich das messen?

Wenn Freistösse im Fussball wichtig sind, welche Situationen führen zu diesen? Sicherlich hat Ballbesitz was damit zu tun. Wenn Real Madrid oder Barcelona in der Hälfte des Gegners den Ball spielen, steigt das Gefahrenpotential. Dadurch kann es passieren, dass ein Real or Barca Spieler vom Gegner gefoult wird. Der dann gegebene Freistoss ist eine Möglichkeit, ein weiteres Tor zu schiessen.
[su_box title=“Dank der richtigen Daten das Jahresziel erreichen “ box_color=“#ff9900″ title_color=“#ffffff“]
3.  Die richtigen Daten: Helfen unsere Daten die Aktivitäten anzupassen, um die Endziele zu erreichen?
Fussball: Ballbesitz-Anteil während des Spiel (z.B. Minuten, Prozente).
Betrieb: Anzahl Leser / Aufrufe der FAQ Seite oder des Blogeintrages – direkt und über Suchmaschine.
4. Jahresziele  der Geschäftsleitung: Wie helfen die Kennzahlen, Schlüssel-Faktoren und Daten die Ziele der Geschäftsleitung zu erreichen?
Fussball: Gewinnen der Meisterschaft
Betrieb: Kostensenkung um 5 Prozent.
[/su_box]
Natürlich führt eine Werbekampagne nicht unbedingt dazu, dass mehr Kunden unser Produkt kaufen. Das heisst Korrelationen zwischen zwei Variablen ist nicht gleich Kausalität.
Korrelation ist ja nichts weiter als das zwei Variablen sich miteinander bewegen. D.h. wenn es draussen schneit, ist is sicherlich kalt. Diese 2 Faktoren sind positiv korreliert. Wird es warm, schneit es nicht. Sonnenschein und Regen sind negativ korreliert. Bei Sonnenschein regnet es nicht…
Doch selten sind es nur 2 Variablen die das Resultat beeinflussen. Es können mehrere sein die bestimmen, warum ein Team besser ist als der Gegner.
Neben Ballbesitz ist sicher die Qualität der Spieler ein wichtiger Faktor. Indirekt wird dies oft gemessen, indem man die Gehälter zwischen verschiedenen Klubs vergleicht. Vergleiche mit der Höhe der Gehälter und der Schlussplatzierung in der Premier League zeigen uns interessante Dinge. Die Korrelation von Endplatzierung in der Premier League und der Höhe der Spieler-Gehälter is zwischen .5 bis ca .65 je nach Studie.
Arsène Wenger vom FC Arsenal war einer der ersten Coaches, der Genaues über die Geschwindigkeit eines Spieler wissen wollte. Geschwindigkeit is für Wenger die Zeit welche ein Spieler braucht, um aus dem Stande heraus volle Lauf-Geschwindigkeit zu erreichen.
Dieser Zeitfaktor beeinflusst die Wahrscheinlichkeit positiv, dass ein Spieler ein Ballduell gewinnt. Dies erhöht wiederum den Ballbesitz. Wir wissen natürlich, dass nur dank Ballbesitz man die Möglichkeit hat ein Tor zu erzielen.

Schlussfolgerungen

Der beste Ansatz ist wenn man zuerst den Erfolg oder das gewünschte Resultat genau definiert. Erst danach lohnt es sich die Key Drivers (Schlüssel-Faktoren) sowie die Key Performance Indicators (KPIs oder Schlüssel-Kennzahlen) zu definieren.
Schlüssel-Faktoren erfüllen eine besondere Aufgabe. Sie machen klar, warum wir eine gute Weinernte hatten oder eben nicht. Beispiel ist z.B. eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Tage mit Sonne. Ein weiterer Faktor ist Hagel welcher die Trauben im Frühjahr beschädigen kann.
Im Fussball sind dies zum Beispiel Faktoren, wie viel Anteil das Team am Ballbesitz hat. Wenn es über 50 Prozent ist, schafft dies Möglichkeiten Tore zu schiessen. Oder wie hoch ist der Prozentsatz für erfolgreich abgeschlossene Pässe ist hier ebenfalls wichtig zu wissen. Da spielt vor allem der Vergleich mit dem Gegner. Aber auch die Benchmarks mit anderen Teams der Liga sind hilfreich.
Ein Key Driver sind ebenfalls die Kommentare welche ein Blogeintrag generiert. Auch können dies die Anzahl Ansichten eine FAQ (Frequently-Asked-Question(s)) Eintrages sein.
Für jedes Unternehmen ist dies eine individuelle Aufgabe. Das heisst, die Marketing oder aber die Human Resource Abteilung müssen die Schlüssel-Faktoren und KPIs erarbeiten.

Download PDF Datei (680KB) Wie Lionel Messi und Cristiano Ronaldo Kennzahlen nutzen

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier – anschauen lohnt sich.

[slideshare id=45620404&doc=messi-und-ronaldo-best-practice-150309130631-conversion-gate01]
Der Beitrag: Social Media Audit: Was Messi und Ronaldo besser machen

Stimmen Sie mit mir überein?
Was muss man bei Kennzahlen noch berücksichtigen?
Wie nutzen Sie Kennzahlen und Schlüssel-Faktoren um den Erfolg zu messen?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar.
Interessant:
Anderson, Chris, Sally, David (2013). The numbers game. Why everything you know about football is wrong. New York: Pinguin Boos. See: http://andersonsally.com/
Geheimnisse der Zahlen und Statistiken von FC Manchester City auf: http://
Soccermetrics Interview #3: Gavin Fleig (Part I) auf: http://www.soccermetrics.net/soccermetrics-interviews/soccermetrics-interview-3-part-1-gavin-fleig

Wir erklären hier 3 Dinge im Zusammenhang mit Rekrutierung für Aubsbildungsplätze bei der Bayer AG:
1. Wie verschafft man sich mit Hilfe eines Inventars einen Überblick?
2. Wie verbesseren wir die Resonanz anhand einiger Kennzahlen?
3. Wie nutzen wir Kennzahlen um die Social Media Aktivitäten der Bayer AG zu verbessern?

Wir haben schon früher über die Bayer AG und deren Aktivitäten im Social Web berichtet wie z.B.

–  Bayer und Roche im Test

Diesen Sommer hatten wir den Auftrag einen Social Media Audit Light mit der DrKPI Methode über die Bayer AG zu erstellen.
Ziel war es, einen kurzen Überblick über deren Recruiting Aktivitäten im Bereich Ausbildung – Schlagwort Mint Berufe – zu erhalten. Hier eine stark gekürzte Zusammenfassung – inklusive Download-Möglichkeit für den gekürzten Report.

1. Das Inventar

Vor einiger Zeit musste ich einmal ein Restaurant übernehmen. Leider war sich niemand so sicher ob unsere Weinkarte den Präferenzen unserer Kunden entsprach. Deshalb war ein Inventar nötig. Dieses zeigte uns auf, welche Arten von Weinen (z.B. rot oder weiss, trocken oder süss, usw) vorhanden waren.  Wir stellten fest, dass der Weinkeller primär trockene Rotweine der teureren Art enthielt.
Doch anhand der Speisekarte und unserer Gäste war klar, dass hier Verbesserungen notwendig waren.
Genau wie beim Weinkeller gilt es auch bei Social Media Aktivitäten, zuerst einmal einige Dinge zu überprüfen. Dies umso mehr, da es immer schwieriger wird, die offenen Ausbildungsplätzen in den technischen Berufen (auch als Mint Berufe bezeichnet) mit qualifizierten und motivierten Schülern zu besetzen.
Das Inventar kann auch über Social Media Aktivitäten neue Erkenntnisse vermitteln, wie z.B.:

Wie gut sind unsere Webinhalte für die Lehrberufe in welchen wir ausbilden?
Relevante Inhalte: Empfinden Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz unsere Inhalte auf Social Networks als hilfreich?
Resonanz: Stossen unsere Angebote auf die erwünschte Resonanz bei unserem Zielpublikum?

Click on Image - view inside - Gattiker, Urs E. Social Media Audit: Bayer Human Resource Management - Ausbildung - 6 w Schritte zum Erfolg.

Was zeigt uns das Inventar? Erste Erfolge !

Hier ist schnell ersichtlich (see Download unten), dass die Bayer AG einige Kanäle mit Erfolg nutzt. Ebenfalls verfolgt das Unternehmen eine Strategie welche sich mehrere Social Networks zu Nutze macht. Diese reichen von einer Karriereseite, über Blogs zu Facebook, YouTube oder der eigenen Karriere App, usw.
Überrascht waren wir, dass einige Kanäle nach drei oder vier Jahren sich selbst überlassen werden. Das heisst weder ein neuer Tweet noch Blogeintrag erfolgt innerhalb mehrer Monate.  Gleichzeitig werden die fast gleichen Inhalte über einen weiteren Kanal neu aufgerollt. All dies bedeutet eine nicht optimale Allokation von Ressourcen.
Aber wie können Sie solche Erkenntnisse zur Verbesserung der eigenen Recruitierung nutzen? Diese erläutere ich unten im Detail.

2. Recruiting verbessern

Wir haben also ein Inventar durchgeführt und festgestellt, dass unsere Weinkarte nicht gerade inspiriert. Oder aber, dass unsere Webinhalte Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz nicht unbedingt ansprechen. Was nun?

Was müssen wir tun um uns zu verbessern?

Bei unserem Weinkeller / Restaurant Beispiel war nach dem Inventar ersichtlich, dass wir entweder die Speisekarte, oder aber der Inhalte des Weinkellers ändern mussten. Die schnellste, einfachste und preiswerteste Änderung war das Weinangebot zu verbessern. Dies umso mehr, da die Speisekarte mit den Tagesangeboten bei den Gästen und dem Zielpublikum auf grosses positives Echo stiessen. Hier ergab auch das Feedback vom Service-Personal, dass die Weinkarte nicht den Kundenwünschen entsprach.
Beim Recruiting und der Nutzung von Social Media bei der Bayer AG ergibt sich ein ähnliches Bild. Die Aktivitäten müssen gebündelt werden. Dies bedeutet, dass weniger Weine / Angebote auf verschiedenen Social Networks von Vorteil sein dürften.
Als Employer Brand ist Bayer sehr bekannt. Doch z.B. die tiefen Zugriffszahlen auf Facebook gilt es zu berücksichtigen.  Auch die Inhalte der Blogs müssen analysiert werden, ob sie z.B.

– Mehrwehrt, wie auch
– praktische Problemlösungen

für das Zielpublikum anbieten. Zur Zeit scheint dies nicht unbedingt der Fall zu sein wie der Screenshot hier aufzeigt.

5 Tage nach dem Posten - 7 Clicks auf der einen Facebook Seite

5 Tage nach dem Posten – 7 Clicks auf der einen Facebook Seite – 13 im Total.


Nur wenn wir etwas messen, können wir dann versuchen es zu verbessern

Nur wenn wir es messen, können wir es verbessern.


Die Slides unten zeigen Ihnen im Detail, wie ein Blog Benchmark helfen kann die Resonanz auf Blogeinträge und den Einfluss eines Corporate Blog zu verbessern. Schauen Sie rein, es lohnt sich (8 Slides)
[slideshare id=36115166&doc=abo-champions-league-140620112157-phpapp02]

Download PDF Datei (335KB) Social Media Marketing: 3 Probleme und unsere 3 Lösungen für Sie

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

3. Wo ist der Erfolg?

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Auch für die Bayer AG muss die Verbindung zwischen Marketing-Aktivitäten, wie Social Media und der Anzahl abgeschlossener Ausbildungsverträge, hergestellt werden.
Helfen hier die Rekrutierungsarbeiten auf dem Social Web die Anzahl der qualifizierten Bewerber zu verbessern? Schafft das Unternehmen ebenfalls über 90 Prozent der erfolgreichen Absolventen von Ausbildungs- lehrgängen als Fachkräfte zu rekrutieren und somit zu behalten?
Nur der Social Media Check-Up kann hier helfen. Dabei ist das Aufzeigen der Korrelation, Verbindung der Kosten von Messebesuchen oder Printwerbung mit steuerungsrelevanten Kennzahlen zu berücksichtigen. Ebenfalls ist es hier notwendig, die wichtigsten Kennzahlen für den Firmenblog oder Facebook Seite zu erarbeiten. Qualitative wie auch quantitative Kriterien spielen eine Rolle.
PS. Ebenfalls empfiehlt sich ein mehrsprachiger Blog nicht (SEO, Leserfreundlichkeit, usw.)
Click on Image - view inside - Gattiker, Urs E. Social Media Audit: Bayer Human Resource Management - Ausbildung. Zurich, Switzerland
Aber schauen Sie mal kurz rein. Hier sind die Resultate des DrKPI Social Media Audit Light der Bayer AG als PDF Datei zum kostenlosen Download:

DOWNLOAD: Report Bayer AG – DrKPI – Social Media Audit Light
Interessant:  Weitere Fallstudien von DrKPI wie Tchibo, Coca-Cola, usw.

Quelle: DrKPI: Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Recruiting

Hier ist der Bericht zur Ansicht….

[slideshare id=40336763&doc=2014-06-bayer-social-media-audit-roi-141016021614-conversion-gate01&type=d]

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

Was ist Ihre Meinung?

Auch Sie haben sich sicherlich schon einmal die Frage gestellt, ob Social Media die Resonanz bringt welche Sie sich erhofften.  Ihre Meinung interessiert mich!

– Welche Kennzahlen nutzen Sie um Ihr Social Media Marketing im Recruiting zu verbessern?
– Was war Ihre beste Social Media Kampagne in den letzten Monaten in Sachen Ausbildung und Rekrutierung?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare, Beispiele von erfolgreichen Kampagnen und Fragen.

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