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Corporate Communication ist immer auf der Suche nach guten Beiträgen.

Man hat sie eingeladen was kurzes zu schreiben? Toll, sie haben schon eine Idee. Morgen schreiben sie die Sache. Genau dies wurde in diesem Fall gemacht. Der Autor – Experte – wurde angefragt etwas für das Firmenmagazin zu schreiben.

Das erste Beispiel zeigt was der Experte geschrieben hat. Das zweite Beispiel zeigt ihnen die redigierte und umgeschriebene Version des Beauftragten der Kommunikation.

1. Version der Expertin der Berufsbildung

Zur Illustration wurden 2 Fotos hinzugefügt. Diese sind hier zwecks Datenschutz nicht eingefügt.

[su_box title=“Firma X:  Erfolgreich in der Ausbildung unterwegs“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]Berufsbildung für unsere zukünftigen Fachkräfte!Die Firma X bietet mit ihrer Vielfalt an Lehrberufen spannende Herausforderungen und interessante berufliche Perspektiven für Lernende.Auch im Jahr 2015 haben wir rund 157 neue Berufsleute erfolgreich ausgebildet. Unser Ziel ist es, junge Menschen zu fachlich kompetenten und selbstständigen Mitarbeitern auszubilden. Für ihren erfolgreichen Lehrabschluss finden sie in der Firma X beste Voraussetzungen.
Die verantwortlichen Personen der Berufsbildung begleiten unsere Lernenden sehr engagiert. Als Top-Lehrbetrieb sehen wir uns mit der steigenden Herausforderung konfrontiert, eine hohe Ausbildungsqualität zu liefern. An diesen Parametern werden wir alle gemessen. Sie bestimmen unser Image bei Jugendlichen, den Eltern und Lehrpersonen der Volksschule.
Dennoch; die Berufsbildung ist nicht mit jenen rekordverdächtigen Rekrutierungszahlen unterwegs, wie teilweise von offizieller Seite her suggeriert wird. Die weiter ansteigenden Maturitätsquoten werden vom Bundesamt für Statistik (BFS) belegt und sind ein Indiz dafür, dass wir uns dieser Entwicklung nicht verschliessen dürfen.
Somit darf auch der viel zitierte Fachkräftemangel nicht wegdiskutiert werden. Neuste Erhebungen (Mitte August 2015) zeigen auf, dass die Talentknappheit einen Höchststand seit 8 Jahren erreicht und im letztem Jahr erneut zugenommen hat.
Die Frage die sich nun stellt, ist, mit welchem Qualitätsanspruch wir dieser Situation begegnen. Für einen verantwortungsbewussten Lehrbetrieb ist es nicht leicht, neue Lernende mit Potenzial zu rekrutieren.
Fachkräfte die wir nach unserem Bedarf effektiv benötigen würden, sind ebenfalls nicht einfach zu finden. Es sind jene, die nicht nur ihr Fachgebiet beherrschen, sondern auch das Flair für die Ausbildung unserer Lernenden als Mehrwert mitbringen.
Die Aus- und Weiterbildung funktioniert deshalb nur mit allseitigem Interesse der Beteiligten und der Bereitschaft den Worten auch Taten folgen zu lassen. Unser aller Beitrag ist wichtig, den wir – die Firma X – sehen dies als Teil unserer Unternehmens-Verantwortung (Corporate Responsibility).
PS Anmerkung #DrKPI: Der Text ist so aufbereitet, dass er auch digital im Blog übers Handy gelesen werden kann. D.h. im Druck mit weniger fettem Text.
[/su_box]

2. Version des Ansprechpartner für Kommunikation

Der obige Artikel wurde wie gewünscht an Corporate Communication versandt. Dort entschloss sich der Experte für Kommunikation das Ganze umzuschreiben.  Die neue Version (siehe Textbox unten) kam als Anhang mit dieser eMail:

Von: Ferdinand Silberhuber
Gesendet: Donnerstag, 22. Oktober 2015
An: Petra Müller
Betreff: Kommunikation 02/15: Textfreigabe durch Autoren

Hallo Petra
Ab sofort bin ich dein Ansprechpartner fürs Kommunikation. Wie ich gesehen habe, hast du einen Text für die aktuelle Ausgabe verfasst.

Nun bitte ich dich, den angehängten Text zu prüfen und mir bis am 28.10. ein Feedback zu geben bzw. die Freigabe zu erteilen.
Bitte berücksichtige, dass ich den Text kürzen musste aufgrund der zu hohen Zeichenzahl.

Danke & beste Grüsse
Ferdinand

Den angehängten Text ist hier.

[su_box title=“Gesucht: Lernende mit Potenzial“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″]((Lead))
Top-Lehre soll Talente anlocken
((Copy))
Ziel der Firma X Gruppe ist es, in Zukunft eine noch beliebtere Arbeitgeberin bei Jugendlichen zu werden. Und die Voraussetzungen dafür stehen gut: Dank der Vielfalt an Lehrberufen bieten wir Jugendlichen viel versprechende berufliche Perspektiven. So sind es 2015 insgesamt 157 Lernende, die ihre Berufslehre bei uns abgeschlossen haben.Zweifellos kommt es nicht nur auf die Quantität, sondern auch auf die Qualität der Lernenden an. Aus diesem Grund bedarf es neben gezielten Massnahmen im Bereich Employer Branding (siehe Artikel „XY“) grosse Anstrengungen aller Berufsbildner bei Firma X. «Unsere Aufgabe ist es, junge Menschen zu fachlich kompetenten und selbstständigen Mitarbeitenden auszubilden – und diese Aufgabe gehen wir sehr engagiert an», meint Anita Müller, Leiterin Berufsbildung der Firma X.Deshalb legen wir grossen Wert auf eine hohe Qualität der Ausbildung, wollen den Jugendlichen eine Top-Lehre bieten. Dieser Qualitätsanspruch – und nicht zuletzt die daraus resultierenden erfolgreichen Lehrabschlüsse – sind massgeblich für das Image der Lehre bei uns verantwortlich.Ein gutes Image wiederum leistet einen unverzichtbaren Beitrag dazu, junge Talente auf unser Unternehmen aufmerksam zu machen. Denn wie Anita Müller ausführt, ist es zurzeit nicht einfach, neue Lernende mit Potenzial zu finden. Nichtsdestotrotz haben wir die Herausforderung angenommen, die Talente von morgen zu finden, zu uns zu holen und auszubilden.PS – Anmerkung #DrKPI. Nichts im Text ist Fett. Das Magazin wird gedruckt und ist als PDF Online erhältlich.
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Beispiele von Magazinen, Berichten usw. von Unternehmen für deren Mitarbeiter,  Kunden und Investoren:
[su_custom_gallery source=“media: 4023″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“700px“ class=“alignleft“ height=“329px“ Title=“das Kundenmagazin der Howag Kabel AG“ alt=“das Kundenmagazin der Howag Kabel AG“]
Credit Suisse Bulletin (siehe Foto 2 oben)
EMS-CHEMIE
Howag AG – The Link (siehe Foto oben)
– Marquard & Bahls Firmenmagazin
Sika Ambitions
– SBB – Via Reisemagazin (siehe Foto Angang)

2 Fragen und Antworten

Ich fand die 2 Beispiele oben sehr interessant – Ausbildung und Kommunikation.
ANKLICKEN - Kunden sind voll des Lobes für Gaby Feile
Was immer wir für das Firmen-Magazin schreiben, es wird gedruckt und digital aufbereitet.
Somit werden Leser den Inhalt auf Papier wie auch in digitaler Form – z.B. auf iPad, PC oder  Smartphone – konsumieren.
Welche Auswirkungen dies für denjenigen der schreibt haben könnte wollten wir von der Kommunikations-Expertin Gaby Feile etwas genauer wissen.

1. Was denken Sie, Frau Feile, welche Mitteilung – Ausbildner oder Mitarbeiter d. Abteilung Kommunikation – kommt bei Eltern und Schülern (15 bis 17 Jahre) oder Mitarbeitern besser an?

Spontan und aus dem Bauch heraus gefällt mir die erste Version besser, weil sie „echter“ wirkt. Der Stil des Textes entspricht mehr dem, wie wir sprechen (nur ohne die störenden Faktoren wie etwa  „ähms“). Das wirkt in der heutigen Zeit, wo wir alle über Informationsüberfluss klagen, frisch und ansprechend und ist verständlich. Für Schüler könnte der Text sogar noch lockerer geschrieben werden, aber dann würden die Eltern sich nicht so angesprochen fühlen.
Der zweite Text ist aus Sicht der internen Abteilung vermutlich optimal. Er klingt allerdings eher wie eine Pressemitteilung. Das ist es ja, was die Corporate Communicators am häufigsten schreiben.
Die Zielgruppe bei einer Pressemitteilung ist aber eine andere: das sind Redakteure, die am liebsten emotionslose Texte wollen, voll mit Fakten und Substantiven. „Schön machen“ wollen sie diese dann selber, das ist ja ihr Job. Und ultimativ ist eine Pressemitteilung oft eher dafür da, die Konkurrenz zu beeindrucken als die Zielgruppe.

2. Was empfehlen Sie einem Ausbildner oder Marketing-Fachfrau wenn diese für das Corporate Magazin schreiben dürfen?

Bevor man mit dem Schreiben beginnt, sollte man sich klar machen, was der Effekt des Textes sein soll, also das Ziel. Was soll passieren, wenn jemand den Text liest?
Und dann ist es ausgesprochen wichtig, sich die WunschleserInnen ganz genau vorzustellen und den Text genau für diese zu schreiben. Mir hilft es sehr, mir stellvertretend eine Person aus der Zielgruppe vorzustellen und nur für diese zu schreiben. Suchen Sie sich jemanden aus, den Sie kennen, und der oder die Ihrem Wunschleser entspricht.
Um sich Arbeit zu sparen, empfehle ich, diese Faktoren vorab mit den Kollegen in der Kommunikationsabteilung zu besprechen, sodass alle Seiten dasselbe Ziel und dieselbe Zielgruppe haben. Sich an die Vorgaben zur Länge zu halten, ist sehr sinnvoll, damit nicht irgendwas gestrichen wird, was für Sie wichtig ist.

Liebe Frau Feile, Danke für diese Antworten.

[su_custom_gallery source=“media: 4022″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ class=“alignleft“ width=“701px“ margin=“2px“ height=“285px“ Title=“Credit Suisse – Publikation Shop – kostenlose Downloads“ alt=“Credit Suisse – Publikation Shop – kostenlose Downloads“]

Fazit

Dieser Fall zeigt 3 Dinge sehr schön auf:
1. Kommunikationsabteilung und der Bildungs-Experte:  Vorab hilft es hier miteinander zu reden. Nicht erst nach Erhalt des Beitrages dem Experten eine PR Fachperson zur Seite stellen. Wenn sich diese dann noch via eMail meldet und sagt: „…Ich bin zuständig“ ist dies eher abschreckend als hilfreich.
Ziele müssen vorab festgelegt werden.  Was wollen wir mit der Zielgruppe(n) erreichen? In diesem Falle ist die Zielgruppe Kunden, Mitarbeiter und mögliche Kandidaten für eine Ausbildung beim Unternehmen.
2. Der Brand oder das Image muss gelebt werden:  Der Ton muss die Zielgruppe ansprechen. Zu steif und „corporate“ ist nicht ideal. Das schreckt 14 oder 15 Jahre alte Schüler ab.
3. Fokus von Marketing und Kommunikation: Auch hier ist eine Anpassung notwendig. Reine PR Texte werden von den meisten Zielgruppen inkl. Kunden nicht mehr goutiert. Auch das Firmenmagazin braucht authentische Inhalte. Nur diese können vielleicht noch auf Resonanz stossen.

„Corporate Talk“ und bla bla ist im Zeitalter von Spotify und Netflix nicht mehr zeitgemäss.

Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

–  Haben sie ein tolles Beispiel einer Firmenzeitschrift?
–  Welche Tipps haben Sie für den Schreiber eines Beitrages für die Firmenzeitung?

– Haben sie eine Frage an Gaby Feile?

–  Was waren ihre Erfahrungen beim Schreiben eines Blogeintrages, Artikels, usw. für das Unternehmen? Gab es Überraschungen?
– Gibt es die Communication Abteilung in 5 Jahren NOCH?

Lesenswert – mehr erfahren

Eine der älteren Firmenzeitschriften ist diejenige der Firma Suchard.Die Firmenzeitung Entre nous wurde 1898 gegründet.
Die Firmengeschichte (sehr interessant) finden sie hier:
Wittig, Ulrich (März 2007).Die Unternehmensentwicklung von Kraft Foods in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung internationaler Akquisitionen zwischen 1978 und 1998. Dissertation, Universität Bielefeld. Speziell die Seiten 256-259 über die Geschichte der Firma Suchard. Runter geladen, November 13, 2015 von http://pub.uni-bielefeld.de/luur/download?func=downloadFile&recordOId=2304709&fileOId=2304712

Funktioniert das rekrutieren von Fachkräften im Social Web?
Welche steuerungsrelevante Kennzahlen empfehlen Best Practice Experten?
Der Ratgeber mit den Tipps inkl. Checkliste zum Download für die erfolgreiche Rekrutierung mit Social Media.

Recruiting im Web

Immer mehr Unternehmen rektrutieren Fachpersonal im Web. Für einige Firmen ist dies dank des Bekanntheitsgrades des Unternehmens nicht allzu schwierig. Da hilft auch das Markenimage und der Brand mehr Leute zu erreichen.
DochPositionen in den technischen Bereichen wie Informatik, Megantronik, usw. sind auch für Konzerne nicht allzu einfach zu besetzen. Qualifizierte Bewerber in den MINT- oder Gesundheitsberufen zu finden ist für fast alle Unternehmen nicht ganz einfach.
Doch wie finden diese Talente  unseren Positionsbeschrieb? Vielleicht im Corporate Blog dem  Inserat in der Zeitung, oder einer Branchen-Webseite?
Hier einige Hinweise wie man diese Dinge noch optimieren kann.
[slideshare id=48286501&doc=10-tipps-online-recruiting-150518144525-lva1-app6891]

♥ Weitere Präsentationen von DrKPI anschauen lohnt sich

Download: Warum funktioniert die Personalbeschaffung nicht im Social Web? 10 Tipps
Die obigen Slides sind Teil einer Präsentation welche ich am 21. Mai 2015 gebe im Sonnenberg Convention Center Zürich: als Teil der Fachtagung der STRIMgroup “Talent Acquisition”
10 Tipps für knackige Überschriften und Texte auf der Webseite werde ich amd 25. und 26. Juni 2015 auf dem Schloss Edesheim, Edesheim (Pfalz): an der Fachtagung der STRIMgroup “Talent: Strategie & Analytics halten.

Social Media: Der Internet Stammtisch

Social Media ermöglichen es Nutzern ohne grosses technisches Wissen, Inhalte mit Hilfe von verschiedenen Technologien zu erstellen und zu publizieren.
Nutzer schreiben einen Blogeintrag oder kommentieren einen Beitrag im Firmenblog. Diese Inhalte können wir auf Facebook, Linkedin oder Xing teilen. Fotos auf Instagram, Pinterest oder Flickr, usw. Apps wie WhatsApp haben das Texten ersetzt. Facetime, Skype, usw ersetzen immer mehr die Ferngespräche über den klassischen Telekom Anbieter.

Social Media ist vergleichbar mit dem wöchentlichen Stammtisch im Gasthaus – dem Internet Stammtisch.

[su_custom_gallery source=“media: 3155″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“100%“ style=“max-width=520px;“]
Das Unternehmen wünscht sich, dass viele interessierte und qualifizierte Personen sich die Stellenausschreibung anschauen.
PS. Was heute populär ist im Social Media Bereich, kann schon morgen kalter Kaffee sein.

Social Media: Zeit ist ein limitiertes Gut

Was müssen wir tun, damit unsere Zielgruppe sich auch mit dem Stelleninserat auseinandersetzt? Da gibt es einige Dinge zu beachten.  Erfolgreiches Recruiting mit Social Media bedingt z.B., dass die Stellenbeschriebe auch artgerecht für deren Online-Studium aufbereitet werden.
Deshalb ist ein erfolgreiches Online Inserat gut gestaltet. Dies bedeutet jedoch auch, dass es sich vom gedruckten Inserat stark unterscheidet. Warum? Online wird der Stellenbeschrieb nicht auf die gleiche Weise gelesen wie auf Papier gedruckt.
Das Zeitproblem stellt sich mehrfach. Z.B. ist unsere  Zeit beschränkt. Daten zeigen, Mitarbeiter welche Social Media nutzen, sind weniger produktiv und empfinden grösseren Stress. Dies gilt es auch beim Recruiting zu berücksichtigen. Menschen nehmen sich immer weniger Zeit Dinge genau zu lesen und zu studieren. Wir sind „überbenachrichtig und unterinformiert“ („overnewsed and underinformed“).
Zeit ist Geld und wenn wir die Infos nicht richtig präsentieren geht diese in der Flut der Informationen und Updates einfach  Hier unsere 10 Tipps und Tricks.

10 Tipps zum erfolgreichen Recruiting im Web

Erfolg hängt primär davon ab, wie gut man seine Hausaufgaben gemacht hat. Eine Strategie braucht es auf jeden Fall.
Hier 10 Tipps. Deren Umsetzung hilft die Effektivität des Online Recruiting signifikant zu verbessern.
[slideshare id=48288905&doc=10-punkte-ratgeber-recruiting-im-web-150518153447-lva1-app6892&type=d]
 
Download: Links anklicken mehr Ressourcen erhalten:  Ratgeber: 10 Tipps zum erfolgreichen Recruiting im Web  (PDF Datei 55 KB)

♥ Jetzt haben Sie schon so weit gelesen. Tragen Sie sich gleich selber in den Verteiler für den Blog Newsletter mit über 1500 Abonnenten ein!

Fragen – Können sie helfen?

  • Was sind ihre Erfahrungen zu diesem Thema?
  • Was war ihre letzter Stelleninserat. welches dank Social Media ein Erfolg wurde?
  • Welchen Tipp haben sie für einen Online Recruiter?

[su_box title=“10 Recruiting Tipps für das Web“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]

  1. Nutzer wollen kommunizieren. Ob z.B. Skype, Kick, Instagram oder Viper, Leute wollen kommunizieren. Technologien mögen verschwinden, doch die Kommunikation bleibt. KOMMUNIZIEREN sie schnell, freundlich & persönlich mit Bewerbern.

Infos: http://blog.drkpi.de/change-management-1/

  1. Search Engine Optimierung (SEO) ist wichtig. In den Texten müssen die wichtigsten Schlagworte vorkommen. Nur so kann der überbenachrichtigte und unterinformierte Nutzer die Infos finden!    Über 80% der Nutzer suchen Jobs und Ausbildungsplätze oder Gesundheitsinfos über Suchmaschinen.

Infos: http://blog.drkpi.de/seo-1/   http://blog.drkpi.de/erlauben-sie-unseren-crawler-ihren-blog-zu-indexieren/

  1. Steuerungsrelevante Kennzahlen (KPIs). 3 bis 5 Kennzahlen. Diese muss das Management verstehen. Die Experten (z.B. HRM, Marketing oder Strategie) müssen dann mit diesen KPIs arbeiten können.

Infos: http://blog.drkpi.de/buch-14-1/

  1. Definition von Resultat / Ziel ist Teil der Strategie. Mit schriftlicher Definition der gewünschten Resultate können Ziele schneller umgesetzt werden. Definieren sie was Erfolg und Misserfolg sind wie z.B.: Wie viele der ausgewählten Bewerber tritt Stelle an und besteht die Probezeit? 70 % ist ein Erfolg, unter 60% wird als Misserfolg eingestuft.

Info: http://blog.drkpi.de/social-media-audit-3/

  1. Definition der Key Drivers / Leading Indikators ist Pflicht. Welche Aktivitäten führen für uns zum Erfolg? Bei Mitarbeitersuche, sind es die Inserate auf Xing oder Linkedin? Im Verkauf, die Spezialangebote vor Weihnachten oder Pfingsten? Wenn nicht, was dann?

Infos: http://blog.drkpi.com/?p=1691  http://blog.drkpi.de/social-media-audit-5/

  1. Kennzahlen / Resultate sind die Basis für Entscheidungen. Wenn die gewünschten Anzahl Bewerber oder Verkäufe nicht erreicht / übertroffen werden, was geschieht dann?  Besuchen wir weitere Messen? Wird die Werbung intensiviert? Wenn Zahlen zu keinen Entscheidungen führen, dann müssen diese Daten nicht gesammelt werden.

Infos: http://blog.drkpi.de/messen-was-sinn-macht-1/

  1. Social Media dient dem Marketing, nicht dem Verkauf. Marketing fokussiert auf das bessere Verständnis der Bedürfnisse und Probleme der Kunden. Social Media hilft diese Bedürfnisse besser zu verstehen. Dabei sind relevante Inhalte für die Zielgruppe Pflicht.

Infos: http://blog.drkpi.de/trust-1 (erklärt bei Prof. Levitt und Prof. Peter F. Drucker)

  1. Inhalte mit Mehrwert für das Zielpublikum haben Erfolg. In der Flut der Fakten haben nur solche Inhalte / Dokumente oder Blogeinträge eine Chance beim Leser. Leserinnen wollen keine Werbung aber Lösungen für ihre Probleme.

Infos: http://blog.drkpi.de/trust-1

  1. Manchmal dem Bauchgefühl trauen. Bauchentscheiden nicht immer misstrauen. Für jede neue Idee nicht immer eine rationale Begründung inklusive ROI verlangen.   Ansonsten werden die meisten Ideen und Innovationen sogleich auf Eis gelegt.    2011 sagte das Bauchgefühl: Facebook funktioniert schlecht bei der Rekrutierung von Personal. 2013 war es ein Fakt (siehe Forschung).    2014 war klar, weder WhatsApp, Instagram, Snapchat noch Twitter helfen mit Rekrutierung. 2016 wird es auch durch Studien belegt sein.

Infos: http://blog.drkpi.com/social-media-audit-building-social-connections-1/  http://blog.drkpi.de/social-media-audit-6/

  1. Prozesssteuerung kontinuierlich optimieren. Mit Hilfe der Kennzahlen und Punkte 1-9 die Prozesse verbessern. Durch Fehler lernen.

Infos: http://blog.drkpi.de/schlagzeile-des-jahres-2/    http://blog.drkpi.de/word-of-mouth-recruiting-1/   Forschung erklärt – Ziel definition ist wichtig… aber dann Prozess

  1. Social Media kann Jobsuche erleichtern.  Doch auch ohne ein LinkedIn oder Xing Profil  kann ein Kandidat interessant sein. Ein wenig genutztes Social Media Profil kann vieles heissen. Z.B. das die Leser weniger Zeit im Web verbringt, aber vielleicht mehr mit Freunden :-) ? Forschung zeigt, hohe Nutzung von Social Media reduziert Arbeitsproduktivität und erhöht das Gefühl von Stress.

Infos: http://mem.to/t/g/56PekR669

Download CHECKLISTE: 10 Tipps zur erfolgreichen Personalbeschaffung im Web (PDF Datei 55 KB) http://securl.de/de-check-2[/su_box]

[su_custom_gallery source=“media: 1662″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“520px“ height=“520px“]

Wir erklären hier 3 Dinge im Zusammenhang mit Rekrutierung für Aubsbildungsplätze bei der Bayer AG:
1. Wie verschafft man sich mit Hilfe eines Inventars einen Überblick?
2. Wie verbesseren wir die Resonanz anhand einiger Kennzahlen?
3. Wie nutzen wir Kennzahlen um die Social Media Aktivitäten der Bayer AG zu verbessern?

Wir haben schon früher über die Bayer AG und deren Aktivitäten im Social Web berichtet wie z.B.

–  Bayer und Roche im Test

Diesen Sommer hatten wir den Auftrag einen Social Media Audit Light mit der DrKPI Methode über die Bayer AG zu erstellen.
Ziel war es, einen kurzen Überblick über deren Recruiting Aktivitäten im Bereich Ausbildung – Schlagwort Mint Berufe – zu erhalten. Hier eine stark gekürzte Zusammenfassung – inklusive Download-Möglichkeit für den gekürzten Report.

1. Das Inventar

Vor einiger Zeit musste ich einmal ein Restaurant übernehmen. Leider war sich niemand so sicher ob unsere Weinkarte den Präferenzen unserer Kunden entsprach. Deshalb war ein Inventar nötig. Dieses zeigte uns auf, welche Arten von Weinen (z.B. rot oder weiss, trocken oder süss, usw) vorhanden waren.  Wir stellten fest, dass der Weinkeller primär trockene Rotweine der teureren Art enthielt.
Doch anhand der Speisekarte und unserer Gäste war klar, dass hier Verbesserungen notwendig waren.
Genau wie beim Weinkeller gilt es auch bei Social Media Aktivitäten, zuerst einmal einige Dinge zu überprüfen. Dies umso mehr, da es immer schwieriger wird, die offenen Ausbildungsplätzen in den technischen Berufen (auch als Mint Berufe bezeichnet) mit qualifizierten und motivierten Schülern zu besetzen.
Das Inventar kann auch über Social Media Aktivitäten neue Erkenntnisse vermitteln, wie z.B.:

Wie gut sind unsere Webinhalte für die Lehrberufe in welchen wir ausbilden?
Relevante Inhalte: Empfinden Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz unsere Inhalte auf Social Networks als hilfreich?
Resonanz: Stossen unsere Angebote auf die erwünschte Resonanz bei unserem Zielpublikum?

Click on Image - view inside - Gattiker, Urs E. Social Media Audit: Bayer Human Resource Management - Ausbildung - 6 w Schritte zum Erfolg.

Was zeigt uns das Inventar? Erste Erfolge !

Hier ist schnell ersichtlich (see Download unten), dass die Bayer AG einige Kanäle mit Erfolg nutzt. Ebenfalls verfolgt das Unternehmen eine Strategie welche sich mehrere Social Networks zu Nutze macht. Diese reichen von einer Karriereseite, über Blogs zu Facebook, YouTube oder der eigenen Karriere App, usw.
Überrascht waren wir, dass einige Kanäle nach drei oder vier Jahren sich selbst überlassen werden. Das heisst weder ein neuer Tweet noch Blogeintrag erfolgt innerhalb mehrer Monate.  Gleichzeitig werden die fast gleichen Inhalte über einen weiteren Kanal neu aufgerollt. All dies bedeutet eine nicht optimale Allokation von Ressourcen.
Aber wie können Sie solche Erkenntnisse zur Verbesserung der eigenen Recruitierung nutzen? Diese erläutere ich unten im Detail.

2. Recruiting verbessern

Wir haben also ein Inventar durchgeführt und festgestellt, dass unsere Weinkarte nicht gerade inspiriert. Oder aber, dass unsere Webinhalte Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz nicht unbedingt ansprechen. Was nun?

Was müssen wir tun um uns zu verbessern?

Bei unserem Weinkeller / Restaurant Beispiel war nach dem Inventar ersichtlich, dass wir entweder die Speisekarte, oder aber der Inhalte des Weinkellers ändern mussten. Die schnellste, einfachste und preiswerteste Änderung war das Weinangebot zu verbessern. Dies umso mehr, da die Speisekarte mit den Tagesangeboten bei den Gästen und dem Zielpublikum auf grosses positives Echo stiessen. Hier ergab auch das Feedback vom Service-Personal, dass die Weinkarte nicht den Kundenwünschen entsprach.
Beim Recruiting und der Nutzung von Social Media bei der Bayer AG ergibt sich ein ähnliches Bild. Die Aktivitäten müssen gebündelt werden. Dies bedeutet, dass weniger Weine / Angebote auf verschiedenen Social Networks von Vorteil sein dürften.
Als Employer Brand ist Bayer sehr bekannt. Doch z.B. die tiefen Zugriffszahlen auf Facebook gilt es zu berücksichtigen.  Auch die Inhalte der Blogs müssen analysiert werden, ob sie z.B.

– Mehrwehrt, wie auch
– praktische Problemlösungen

für das Zielpublikum anbieten. Zur Zeit scheint dies nicht unbedingt der Fall zu sein wie der Screenshot hier aufzeigt.

5 Tage nach dem Posten - 7 Clicks auf der einen Facebook Seite

5 Tage nach dem Posten – 7 Clicks auf der einen Facebook Seite – 13 im Total.


Nur wenn wir etwas messen, können wir dann versuchen es zu verbessern

Nur wenn wir es messen, können wir es verbessern.


Die Slides unten zeigen Ihnen im Detail, wie ein Blog Benchmark helfen kann die Resonanz auf Blogeinträge und den Einfluss eines Corporate Blog zu verbessern. Schauen Sie rein, es lohnt sich (8 Slides)
[slideshare id=36115166&doc=abo-champions-league-140620112157-phpapp02]

Download PDF Datei (335KB) Social Media Marketing: 3 Probleme und unsere 3 Lösungen für Sie

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

3. Wo ist der Erfolg?

ANKLICKEN - 25% Rabatt - mehr Infos zu:  Gattiker, Urs E. (2014). Social Media Audits: Achieving deep impact wihtout sacrificing the bottom line – ISBN 978-1-84334-745-3 (print) ISBN 978-1-78063-426-5 (e-book) Man wünscht sich Erfolg. Doch tritt dieser ein oder bleibt er nur ein Phantom? Das ist die Frage die es zu beantworten gilt.
Auch für die Bayer AG muss die Verbindung zwischen Marketing-Aktivitäten, wie Social Media und der Anzahl abgeschlossener Ausbildungsverträge, hergestellt werden.
Helfen hier die Rekrutierungsarbeiten auf dem Social Web die Anzahl der qualifizierten Bewerber zu verbessern? Schafft das Unternehmen ebenfalls über 90 Prozent der erfolgreichen Absolventen von Ausbildungs- lehrgängen als Fachkräfte zu rekrutieren und somit zu behalten?
Nur der Social Media Check-Up kann hier helfen. Dabei ist das Aufzeigen der Korrelation, Verbindung der Kosten von Messebesuchen oder Printwerbung mit steuerungsrelevanten Kennzahlen zu berücksichtigen. Ebenfalls ist es hier notwendig, die wichtigsten Kennzahlen für den Firmenblog oder Facebook Seite zu erarbeiten. Qualitative wie auch quantitative Kriterien spielen eine Rolle.
PS. Ebenfalls empfiehlt sich ein mehrsprachiger Blog nicht (SEO, Leserfreundlichkeit, usw.)
Click on Image - view inside - Gattiker, Urs E. Social Media Audit: Bayer Human Resource Management - Ausbildung. Zurich, Switzerland
Aber schauen Sie mal kurz rein. Hier sind die Resultate des DrKPI Social Media Audit Light der Bayer AG als PDF Datei zum kostenlosen Download:

DOWNLOAD: Report Bayer AG – DrKPI – Social Media Audit Light
Interessant:  Weitere Fallstudien von DrKPI wie Tchibo, Coca-Cola, usw.

Quelle: DrKPI: Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Recruiting

Hier ist der Bericht zur Ansicht….

[slideshare id=40336763&doc=2014-06-bayer-social-media-audit-roi-141016021614-conversion-gate01&type=d]

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

Was ist Ihre Meinung?

Auch Sie haben sich sicherlich schon einmal die Frage gestellt, ob Social Media die Resonanz bringt welche Sie sich erhofften.  Ihre Meinung interessiert mich!

– Welche Kennzahlen nutzen Sie um Ihr Social Media Marketing im Recruiting zu verbessern?
– Was war Ihre beste Social Media Kampagne in den letzten Monaten in Sachen Ausbildung und Rekrutierung?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare, Beispiele von erfolgreichen Kampagnen und Fragen.

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Xing schreibt am 24. April 2012 in einer eMail:

„You are paying 5.34 EUR per month which equals the 128.30 EUR for two years, were as the one year term cost about 6.95 EUR when broken down by monthly price.“ (24 April, 2012).

Seit der obigen eMail hat sich vieles verändert. Xing kämpft mit harten Bandagen gegen LinkedIn …
Als Tool zur Personal-Rekrutierung und Selektion hat es sich bis heute nicht bewährt. Doch Xing versteht es sehr gut, die Kasse klingeln zu lassen. In diesem Sinne sollte man auch diese eMail an Schweizer Nutzer sehen:

„Dear Mr. Prof. Dr. Gattiker,
As a result of the feedback we received from customers in Switzerland, we’re switching our pricing for Swiss customers from euros to Swiss francs as of the 24th of April 2014. At the same time we’re also updating our Premium membership fees, meaning that Premium membership renewals after the 24th of April 2014 will be subject to a gross monthly fee of CHF 11.95.*

Happy networking on XING!
Kind regards,
The XING team           *Equivalent to CHF 286.80 per membership term.“ (2 Jahre)

Verstehen Sie das?

2012 (1 Euro war damals ca. CHF 1.20 Wert) bezahlte man für eine 2-Jahres Mitgliedschaft. Pro Monat ca. CHF 6.50.  Innerhalb von 2 Jahren wurde dieser Preis (inkl Mehrwertsteuer von acht Prozent in der Schweiz) auf Fr. 13.00 pro Monat erhöht.

Preiserhöhung von 41 Prozent pro Jahr seit April 2012 – kumulative ca 84 Prozent Preissteigerung innerhalb von knapp 2 Jahren?

Nur zum Vergleich: Laut dem Bundesamt für Statistik, Schweiz betrug die Jahresteuerung:
–  2011:  0.2 Prozent
–  2012: -0.7 Prozent
–  2013: -0.2 Prozent

In der Schweiz preist Xing die Möglichkeit die Produkte in CHF zu beziehen überall an. Doch wenn es bedeutet für die gleiche (oder noch schlechtere) Leistung, (siehe Lounge Foto unten) fast das Doppelte im Vergleich zu Deutschland bezahlen zu müssen, wo ist hier der Vorteil? Sind wir Schweizer denn so blöd?

Was meinen Sie?

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Übrigens, in den geänderten Geschäftsbedingungen steht:

„6.3 XING behält sich vor, die Abrechnung jederzeit von Euro auf die jeweilige Landeswährung des Nutzers umzustellen, sofern der Nutzer dem nicht widerspricht.“

Was ist nun wenn der Kunde widerspricht? Dann erhält er eine eMail auf Deutsch – in meinem Falle Englisch die z.B. lautet:

„From: Customer Care <en-queue053@xing.com>
Subject: Customer Care Xing Re: I have questions about my membership term. (XING-5297867)
Date: 11 Apr 2014 09:39:15 GMT+2
To: urs.gattiker@cytrap.eu

Dear Mr Gattiker-Drkpi,
Thank you for your reply.
It is true that the terms and conditions section 6.3 state XING reserves the right to switch invoices from euros to the user’s respective local currency at any time.
Your billing address is listed as Switzerland, so this means you will now be billed for future renewals in Swiss Francs and not EUR because we have the rights to do this according to the terms and conditions.
If you want to continue to be billed in EUR then you will have to provide an invoice address in Germany and not Switzerland.

Regards,
Michael Sandlin“

Versteht das einer…. ich habe das Recht mich zu weigern aber wenn ich vom Recht gebrauch mache sagt Xing nein? Komisch?
Sie meinen da muss man nachfassen. Habe ich gemacht, da kam keine Antwort auf meine Frage nur ein „… so ist es halt.“

Was tun, wnn Sie einen Geschäftspartner in flagranti dabei erwischen, wie er gerade versucht Ihnen das Fell zu seinem Vorteil über die Ohren zu ziehen?.

Ich werde wohl meine Premium Mitgliedschaft auslaufen lassen. Denn mein Vertrauen in Xing als Geschäftspartner ist eindeutig dahin.

Was bedeutet dies für Recruiter?

Die obigen Infos zeigen auf, dass Xing im Moment in der Schweiz mit viel Erfolg zahlende Mitglieder verliert und dabei noch seinen Ruf schädigt. Dies wird auch eifrig von Nutzern Online diskutiert (z.B. MrWOM – #XingFail oder wie man seine Nutzer Linked – der NoWom des Monats). Was für Auswirkungen hat dies auf die Xing Nutzung in der Schweiz? Schwehr abzuschätzen. Doch einige Indikatoren deuten an, dass diese Art von Geschäftsgebahren bei Schweizer Kunden von Xing äusserst schlecht ankommt.
Zum Beispiel, kürzlich nahm ich an einer Konferenz für Recruiter teil (#tru Zürich 2 oder #truZurich) . Hier ging es auch um Online Recruiting (z.B. was bringt es, Kosten, Ertrag, Trends). Dabei wurden Plattformen wie Xing, LinkedIn und Viadeo erwähnt, diskutiert und analysiert.
In der Romandie war Viadeo bis vor kurzem die Nummer 1 (immer noch in Frankreich). Doch Recruiter aus Genf oder Lausanne kommentierten an der Konferenz, dass sie auch LinkedIn nutzen. Recruiter aus Zürich wiederum wiesen darauf hin, dass Xing immer weniger genutzt wird. Gründe sind unter anderem auch der Preiswucher, wie oben beschrieben. Ebenfalls gaben einige HR-Fachkräfte von Grossunternehmen kund, dass sie ihre Premium Mitgliedschaft nicht mehr erneuert hätten. Ob diese nun alle bei LinkedIn eine Pro Membership einkaufen ist noch nicht genau eruierbar. Aber sie sind auf jeden Fall dort registriert und aktiv.
Ebenfalls sind die Möglichkeiten wie auch Zusatzdienstleistungen welche Xing in der Schweiz offeriert limitiert. Zum Beispiel, trotz des 84% Aufpreises für eine zwei Jahres-Mitgliedschaft in der Schweiz gibt es für Premium Mitglieder keine Lounges. In Deutschland aber schon.

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Einen Vorteil welche Xing gegenüber von Viadeo oder aber auch LinkedIn hatte, sind die After-Work Events. Diese organisieren Xing Mitglieder über die Plattform.
Auch dieser Nutzer und Vorteil gegenüber LinkedIn ist Xing gerade dabei zunichte zu machen. Zum Beispiel kann Google schon bald fast keine Inhalte inklusive Events auf Xing mehr indexieren (lesen Sie bald mehr inklusive Fallbeispiele mit SEO Tricks auf unserem Englischen Blog auf DrKPI.com). Das nennt Xing Strategie? „Follow the Leader“ auch wenn es heisst die User Experience zu verschlechtern?
Ist das etwa clever? Das gute war das Xing Inhalte bis anhin auch über Google Suchergebnisse gefunden werden konnten….
Lesenswert: Was HR von Marketing lernen kann. Und umgekehrt.

LinkedIn oder Xing: KPIs?

Die Auswirkungen dieses Reputationsschadens von Xing spürt auch die Konkurren. Hier aber im positiven Sinne. Nach #tru Zürich 2 wollte sich eine Person eines Schweizer Grossunternehmens mit mir auf Xing verlinken. Bei LinkedIn waren es sechs HR Experten. Übrigens, vor 24 Monaten war dieses Verhältnis nach einer Konferenz noch umgekehrt, d.h. zugunsten von Xing.
Was soll nun ein Recruiter in der Schweiz nutzen? LinkedIn empfiehlt sich sicherlich für diejenigen welche in mehr als einer Sprachregion der Schweiz aktiv sein möchten (z.B. Genf, Lugano und Zürich).
Obwohl LinkedIn mehr Stelleninserate hat wie Xing (siehe Grafik – Trendlinie für 2013), ist deren Effektivität umstritten. Laut Gesprächen mit mehreren Recruitern sind sich diese nicht sicher, ob ein Stelleninserat auf LinkedIn oder Xing wirklich effektiver ist als andere Kanäle wie z.B. persönliche Netzwerke – virtuell wie auch offline.

Neulich hat mir ein Recruiter diese Problematik wie folgt beschrieben:

„Es kann sein, dass wir einem Kunden garantieren X Positionen wie z.B. im Engineering (3 bis 5 Jahre Erfahrung, mit folgenden Schlüsselqualifikationen… ) innerhalb von 30 Tagen zu besetzen.
Diese Leuten zu finden, sei es via Inserat (online oder / und offline), Firmenwebseite, unseren Mailings, über Disskusionsgruppen, Fachgruppen, Messen, sowie mit Hilfe von unserer Datenbank ist unser Schlüssel zum Erfolg.
Wir haben dafür auch LinkedIn und Xing getestet. Deren Effektivität (z.B. Usability, Searches, usw.) war uns aber keine grosse Hilfe…
Mit Job Ads hatten wir überhaupt keine Erfolge. Obwohl klar eingegrenzt nach Ausbildung und Schlüsselqualifikationen, waren der Grossteil der Bewerbungen nicht ideal… Grösste Herausforderung ist die Kosten-Nutzen Analyse und die Eruierung des ROI. Was bringt Online Rekruitierung im Vergleich zu anderen Aktivitäten …? Welche KPIs führen zur Verbesserung des ROI?…“ (Name der Redaktion bekannt)

Was die Gespräche bei der #truZurich ebenfalls andeuteten ist, dass es immer noch nicht einfach ist die Kosten wie auch Nutzen der Social Networks eruieren zu können. Vorallem gibt es hier noch keine wirklich etablierten Kennzahlen.  
Xing’s Vorgehensweise (Schweizer Premium Mitglieder wird ein deftiger Aufpreis verrechnet) hat LinkedIn insofern geholfen, als es den Trend den letzteren Service wenigstens auszuprobieren noch verstärkt hat. Es kommt ja eigentlich eher selten vor, dass ein Unternehmen seine Kunden so vertäubt, dass diese lieber ihr Geld zur Konkurrenz bringen. Die Auswirkungen sind doppelt schlecht:

1 – deutschsprachige Xing Mitglieder wechseln zu LinkedIn, UND
2 – 1 hat zu Folge, dass Xing für CH Recruiter immer weniger interessant ist (z.B. immer kleinere Reichweite).

Ob LinkedIn alles was Xing offerierte, erfolgreich abdecken kann für Mitglieder in der D-A-CH Region, wird die Zukunft weisen.  Was denken Sie? Existiert Xing in 5 Jahren noch?
Lesenswert: Social Recruiting: Die #TruZurich Teilnehmer machen es vor

Quelle:
#XingFail: LinkedIn umwirbt Schweizer Recruiter 

Was ist Ihre Meinung?

– Welche Aktivität auf Xing oder LinkedIn machen Sie am liebsten?
– Welches dieser Networks bringt Ihnen den grössten Mehrwert?
– Ich freue mich auf Ihre Kommentare.
PS. Ich bin seit ca. 2001 auf Linkedin und seit 2004 auf Xing.

Sind Blog Rankings nützlich?
Reicht das Bauchgefühl eines Experten aus, um fair und systematisch die besten Blogs auswählen zu können?
===> Die Experten sind sich nicht einig (vgl. Job Interviews und Diskrimination).
Wir durchleuchten diese Problematik in diesem Blogeintrag (Kein 1. April Scherz!)
Weitere Infos zum DrKPI Benchmark Tool für Corporate Blogs und Firmenblogs finden sie auch in unseren FAQsMethodikIndikatoren sowie VBZ: Jörg Buckmann fragt nach (sie sind hier) und unter Produkte.
Vor kurzem haben wir unsere Rangliste der besten HR-Blogs in der Schweiz publiziert.  Das hat Herrn Jörg Buckmann Leiter des Personalmangements der Verkehrsbetriebe der Stadtz Zürich (VBZ) dazu bewogen, auf unserer Facebook Seite am Donnerstag, 27 März, 2014 einen Kommentar zu hinterlassen (siehe unten).

Gleichzeitig schickte er mir ein paar Fragen via eMail zum beantworten. Dies habe ich getan und er hat diese (leider nur teilweise) in seinem Blog publiziert.
Ich habe mich deshalb entschieden hier alles komplett inklusive die eMails welche wir einander zum Thema gesendet haben zu publizieren (100%).

–  Methodik
–  FAQ
–  Indikatoren
–  VBZ: Jörg Buckmann fragt nach (sie sind hier)

Schlagwörter: Employer Branding, Personalmarketing, Rangliste, Ranking, Recruiting,ROI

Herr Buckmann schreibt: „1. Ihr Ranking zu den besten HR-Blogs überrascht mich sehr. Vielse der aus meiner Sicht besten Blogs, zumal solche mit grosser Reichweite, fehlen in Ihren Top ten. Dazu zähle ich Top-Blogs wie jene der Baloise, von der NZZ/ZGP, von jobs.ch, recruma, Xeit oder vor allem auch von Prospective. Aus meiner Sicht ist es vor diesem Hintergrund eine Mogelpackung, ein Hitliste der besten Blogs zu veröffentlichen.“

Lieber Herr Buckmann, Ihre Fragen zeigen uns, dass wir noch besser über unsere Arbeit informieren müssen und dass zusätzliche Hintergrundinformationen notwendig sind. Wir verfügen schon über viele Informationen auf Englisch und arbeiten gerade daran, diese auch auf Deutsch verfügbar zu machen. Deshalb herzlichen Dank für Ihre Anfrage, die dem Team und mir hilft, unsere Arbeit noch weiter zu verbessern.
Zu Ihrer Frage: Uns scheint es wichtig klarzustellen, dass wir nicht die (zum Teil subjektiv wahrgenommene) Bekanntheit, Beliebtheit oder Reichweite eines Blogs messen. Basierend auf Kriterien aus der wissenschaftlichen Literatur sind unsere Kriterien objektiv. Das heisst, sie müssen objektiv messbar sein, um Vergleiche zu ermöglichen.

Die besten Blogs: Wer ist die Nr. 1? Continue reading “VBZ: Jörg Buckmann fragt” »

Update 2013-04-01 – VBZ: Jörg Buckmann fragt nach bei DrKPI

DrKPI - die Rangliste der besten Recruiting Blogs der Schweiz

DrKPI hat den HR-Blog Report für die Schweiz 2014 vorgelegt.
Auf Basis der qantitativen Analyse können so Blogger Trends im Personalmarketing und online Recruiting Bereich jenseits aller Mutmassungen und Bauchgefühle identifiziert werden.
Hier sind die Kernaussagen. Übrigens, einige grosse Unternehmen sind 2014 nicht mehr in den Top 10 zu finden wie z.B. die Baloise, Roche und Swiss.

Schlagwörter:  Active Sourcing, Employer Branding, Engagement, Personal-Management, Personalmarketing, Personalrekrutierung, Recruiting, Social Media Marketing, Social Sharing, Stellensuche

In diesem Beitrag geht es um Blogs von Recruiting ExpertInnen, Firmenblogs, Corporate Blogs welche sich sich mit der Problematik von der Personalbeschaffung .  Wir erstellen dabei eine Rangliste über:

  • die besten Blogs in der Schweiz, und
  • diskutieren durch welche Charakteristiken sich erfolgreiche Blogs auszeichnen.

Die besten Blogs: Wer ist die Nr. 1?
Continue reading “DrKPI Report: Die besten HR-Blogs” »