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In Kürze: Frohes Neues Jahr wünschen wir allen unseren Lesern.
2018 müssen sich Unternehmen im Online Recruiting von Airbnb, Amazon und Zalando inspirieren lassen.
Für die „ShaRenting“ Generation, d.h. bis 20 Jährige welche vermehrt Filme, Kleider und Musik mieten (z.B. Netflix, Dimi, Spotify streaming statt CD oder DVD zu kaufen) oder car sharing dem Autokauf vorziehen (z.B. Lyft, Uber, Mobility, rent the car, share the ride), ist Usability und User-Friendliness der Karriereseite einer Firma sehr wichtig.
ERGO, Swiss-Life oder Swisscom tun sich hier etwas schwer. Andere, wie z.B. DHL oder UBS machen es besser.
Hier die Resultate und Tipps in unserem Ratgeber
Hier geht es zur Registrierung zum Online Ausbilderkongress 2018 – kostenlos.
Weitere Events mit DrKPI Staff als Referent/in können Sie hier einsehen.
Die Fragen unten einfach anklicken und Sie kommen sofort zur Antwort weiter unten.

Viele von uns shoppen bei Amazon oder Zalando. Oder wir bestellen uns am Freitagabend nach der Party eine Fahrt auf Uber. Das Wichtigste, was diese Dienstleister dabei verbindet, ist, dass ihre Webseite und / oder ihre App einfach zu bedienen ist.
1 oder 2 Clicks und schon ist der Uber Fahrer unterwegs oder das gewünschte Kleid im Warenkorb von Zalando. 2 Dinge fallen auf:

  1. Bei einigen e-Commerce Webseiten oder Apps klappt das sehr gut. Doch manchen Dienstleistern fällt dies schwerer. Beispielsweise sind bei ERGO mehr als 6 Clicks nötig, um Informationen zu einem Versicherungsangebot zu finden.
  2. Was bei Online Bestellungen sehr gut funktioniert, wird auf der Karriereseite einiger Unternehmen schwieriger. Suche ich hier einen Ausbildungsplatz, sind die Informationen oft nicht einfach zu finden.

So zeigt die Seite der ERGO Group unten gut auf: Auch wenn Karriere prominent im Reiter aufgeführt ist, heisst dies nicht, dass die Inhalte dieser Seite gut strukturiert sind.

Wenn ein Kunde Probleme hat, die Infos zum Produkt zu finden oder dieses zu bestellen, wie schwierig wird es dann für einen Schüler Angaben zur Ausbildung zu finden?

Wenn ein Kunde Probleme hat, Infos zu einem Produkt zu finden oder dieses zu bestellen, wie schwierig wird es dann für einen Schüler Angaben zu einer Ausbildung zu finden?


Bei ERGO ist der Schüler nach 6 Clicks dort, wo er sein sollte. Doch die Angaben zur dualen Ausbildung sind bei verschiedenen Berufen eher spärlich.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen, die zeigen, wie es geht. So z.B. die DHL (Deutsche Post).
Hier wird es Schülern sehr einfach gemacht, die relevanten Informationen für einen möglichen Ausbildungsplatz auf der Webseite mit 2 Clicks zu finden (siehe unten).
DHL spurt vor: 2 Clicks und der Schüler weiss welche Ausbildung DHL anbietet und wann und wie man sich zum Schnuppertag anmeldet.

DHL spurt vor: 2 Clicks und der Schüler weiss, welche Ausbildung DHL anbietet und wann und wie man sich zum Schnuppertag anmelden kann.


Hier ist es der DHL gelungen, den Bewerber Journey einfach aufzuzeigen. Und das obwohl sich jedes Land der Corporate Struktur der DHL Webseite anpassen muss. Das heisst, grosse Flexibilität, welche eine Anpassung an nationale Gegebenheiten und Erfordernisse ermöglicht, hat man hier nicht.
Trotz dieser Einschränkungen sind die Informationen zu den Ausbildungsangeboten auch für die DHL Schweiz sehr schnell auffindbar. Eine klare Strukturierung inklusive Daten zu den Events. Chapeau!

1. Wie hilfreich ist unsere Webseite?

Warum haben Amazon oder Zalando Erfolg?
Der wichtigste Grund ist, dass man das Produkt, das man kaufen möchte, mit etwa 2 Clicks finden kann. 2 – 4 weitere Clicks, je nach dem, ob man Neukunde ist oder nicht, dann ist der Checkout auch schon bewältigt.
Es kann nur als logisch erscheinen, dass auch Stellensuchende die Informationen auf der Webseite schnell finden wollen. Doch dieses Usability Prinzip wird oft vernachlässigt.
DHL macht hier vor, wie man dies erfolgreich umsetzt. Und das obwohl die Corporate Webseite die Möglichkeiten in Sachen Gestaltung und Inhalten für die Länderorganisation Schweiz stark einschränkt.
Einen flexibleren Weg ist die Alpiq InTec (siehe unten) gegangen. Sie hat eine neue Webseite mit eigener Domaine für die Ausbildungsressorts in 2014 lanciert. Den direkten Zugang zu dieser Seite erhält man dabei auch über die Corporate Webseite. Darüber hinaus sind die meisten Informationen der Azubi Webseite auch auf der Corporate Webseite zu finden.
Ende 2017 ist diese Seite einem Redesign und einer Umstrukturierung unterzogen worden, um zukünftig noch besser auf die Bedürfnisse der Zielgruppe von 14 bis 16 jährigen Schülern, wie auch deren Eltern und Lehrern eingehen zu können.
Die Azubi Webseite von Alpiq InTec (einem Unternehmen der Alpiq Gruppe) kommt farbiger daher als die Corporate Webseite. Zudem spielen Bewegtbild / Videos eine viel wichtigere Rolle als auf der Firmenwebseite.
Der Leserdialog ist auf der Azubi Webseite möglich. Lehrer und Eltern stellen Fragen oder kommentieren. Auch Schüler und ehemalige Auszubildende lassen von sich hören und hinterlassen Kommentare.
Noch besser ist, dass all diese Leserkommentare fachkundig beantwortet werden.

Was Schüler wissen müssen bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz.

Was Schüler bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz wissen müssen.


Jugendliche gezielt und zeitsparend anzusprechen in Sachen Ausbildung klappt bei vielen Unternehmen wie DHL gut. Bei einigen wie der Alpiq InTec sogar sehr gut – Bewerbung.
Doch oft ist die Navigation auf Webseiten nicht einfach. Wenn Lehrer oder Eltern den Jugendlichen helfen können, klappt dies meistens. Doch ohne deren Hilfe wird es für Schüler oft schwierig, die benötigten Informationen zu finden.
Deshalb sollte sich ein Unternehmen in Sachen Nutzerfreundlichkeit oder User-Friendliness immer diese Fragen stellen:

  • Findet eine 13 bis 16 jährige Schülerin sich auf unserer Webseite auch ohne fachkundige Eltern zurecht?
  • Sind die Informationen, welche wir offerieren, vollständig?
  • Beantworten wir die Fragen via Email oder Telefon altersgerecht?

Oft können diese 3 Punkte allesamt mit nein beantwortet werden. Nur zur Illustration, wenn ich z.B. die Seite von Roche besuche, finde ich auf den ersten Blick keine Informationen zum Thema Karriere. Erst wenn ich auf Menu klicke, zeigt es mir eine Seite „Karriere“ zur Auswahl.
Klicke ich dann auf Karriere, finde ich einige Informationen zum Thema Karriere bei Roche. Leider jedoch kaum Angaben zur Ausbildung. Gebe ich eine Suchanfrage ein wie „Lehrstelle“, ist das Resultat = 0.
Es sollte ja nicht sein, dass die Schüler zuerst eine Suchmaschine nutzen müssen, um den notwendigen Link zur richtigen Seite auf der Firmenwebseite zu finden. Erst recht nicht, wenn es dann, wie in den meisten Fällen, mehrere Versuche und Clicks braucht.
Doch in dieser Sache ist Roche leider in sehr guter Gesellschaft. Auch bei Bayer braucht es viele Clicks. Unter „Berufseinsteiger“ findet man keine Informationen zu den Ausbildungsprogrammen. Erst unter Arbeiten bei Bayer findet man das Wort Berufseinstieg wieder. Für einen 14-Jährigen ist dies nicht einfach zu überschauen.
Doch von Amazon, Zalando, Uber oder Airbnb wissen wir, dass es besser geht. Usability 101 verlangt, dass wir es einfacher machen, wenn wir die von uns gewünschte Zielgruppe erreichen möchten.
Doch auch Swiss Life tut sich schwer. In unserem Kurztest mit 3 Schülern war es keinem von diesem klar, ob das Unternehmen von ihnen erwartet, dass sie eine Schnupperlehre machen. Sie fragten sich ebenfalls, ob eine solche Schnupperlehre oder ein mehrtägiges Praktikum ein Teil vom Selektionsprozess darstellt, oder eben nicht.

Der Kunden oder Customer Journey ist hoffentlich nicht so kompliziert wie der Azubi Journey. Wäre dem so, würden wohl zu viele mögliche Kunden die Swiss-Life Webseite nach 5 Sek. verlassen. 

Der Customer Journey ist hoffentlich nicht so kompliziert wie der Azubi Journey. Wäre dem so, würden wohl zu viele mögliche Kunden die Swiss-Life Webseite nach 5 Sek. wieder verlassen…

2. Sind wir „kundenfreundlich“?

Die obigen Ausführungen zeigen, viele Unternehmen behandeln die Aufarbeitung der Informationsseite zum Thema Ausbildung wie ein Stiefkind.
Es ist weder einfach die notwendigen Infos schnell zu finden, noch sind diese immer gut strukturiert und aussagekräftig.
Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen hat über 1,450 Bewerbungen im Jahr für ca. 290 Lehrstellen in 12 Berufen. Das es hier eine gewisse Systematisierung der Abläufe im Rekrutierungsprozess braucht, ist klar.
Würden Sie einen Kunden auffordern, in 2 Monaten nochmals vorbeizukommen, weil:

  • wir die Daten, wann, wo und wie man sich bewirbt (oder ein Auto kauft), erst in 2 Monaten haben?

Auch bei Swiss Life muss man z.B. mehrmals vorbeikommen. Ende Jahr sollten z.B. die Termine laut der Webseite für die Schnuppertage feststehen. Dies war jedoch an Weihnachten noch nicht der Fall, was ich als Ende des Jahr bezeichnen würde.
Also blieb den Schülern in dieser Klasse nichts anderes übrig als bis Januar 2018 zu warten, um mehr Informationen erhalten zu können. Leider waren dann aber schon mehrere der Schüler mit anderen Möglichkeiten konfrontiert. Das heisst sie bewarben sich erfolgreich anderswo.
Wie beim Customer Journey müssen wir auch beim Bewerber Journey für Azubis die Dinge sorgfältig aufgleisen. Auch hier wollen wir keine Leads verlieren.
Bei der Zürcher Kantonalbank ZKB kann man z.B. an einer Messe einen Test machen. Wenn man diesen dann beendet hat und eine hohe Punktzahl erreicht, was dann? Niemand will die Adresse der Schüler.
Diese Sales Funnel Technik ist, so scheint es, bei den meisten Rekrutierungsabteilungen kein bekanntes Konzept. Auch das Word Leads ist hier wohl unbekannt.
Im Verkauf würden wir z.B. mit Hilfe der eMail Adresse den Interessenten für das neue Produkt relevante Informationen zukommen lassen. Warum tun wir dies nicht auch mit interessierten Schülern, welche uns auf einer Messe besuchen? Mit der Adresse können wir diesen informieren über einen Informationstag für den man sich registrieren kann, usw.

Customer Journey und Customer Touchpoints: Praktische Vorlage für den Erfolg im Recruiting für Ausbildungsplätze.

Customer Journey und Customer Touchpoints: Praktische Vorlage für den Erfolg im Recruiting für Ausbildungsplätze.


Google sieht das Recruiting von Auszubildenden nicht als einen Journey mit wichtigen Touchpoints.
Doch so ohne weiteres finden wir auf der Google Webseite keine Informationen zu den Ausbildungsangeboten beim Unternehmen. Auch im Ranking der Suchmaschine gibt es unter den ersten 10 Einträgen nichts zur Ausbildung bei Google.
Finden lassen sich die spärlichen Informationen nur über die Berufsberatung.ch Webseite.
Hier kommt die eher spartanische Google Recruiting Webseite für Ausbildung – Lehrstellen die man mit Hilfe des Links findet:
Recruiting 1 x 1 - Google braucht Nachhilfeunterricht. Spärliche Informationen in keiner der Landessprachen.

Recruiting 1 x 1 – Google braucht Nachhilfeunterricht. Spärliche Informationen in keiner der Landessprachen.


Nich nur die Webseite ist in Englisch, auch die Anfrage und Antworten sind in keiner der Landessprachen verfasst.
Die Infos unten zeigen, Google tut sich noch schwer das ganze zu personalisieren.
Aber das Image der Firma macht die Fehler in Sachen Usability und dem schlechten Recruiting Funnel Management sicherlich wett.

Dez. 9, 2018
Dear Sir or Madam
I am very interested in doing an apprenticeship with Google Switzerland in the area of Informatiker/in (EFZ) Applikationsentwicklung.

However, to give me and you the opportunity to get to know each other better, I was wondering if there is an opportunity for:

– an Infonachmittag and
– a Schnupperlehre for Informatiker/in (EFZ) Applikationsentwicklung

I would appreciate to get some additional information.
Cordially
Name
P.S. I will be ready to start my apprenticeship August 2019.

Dez. 9., 2018 Automatische Antwort

From: Apprenticeship ZRH <apprenticeship.zrh+noreply@google.com>
Date: 2017-12-09 10:39 GMT+01:00
Subject: Re: Schnupperlehre for Informatiker/in (EFZ) Applikationsentwicklung
To: Adresse

Thank you for your interest in the apprenticeship program with Google Switzerland.
Please note that we won’t be conducting interviews for the remainder of the year, and your application will be reviewed in January. We will get in touch with you for next steps.

Happy Holidays!

Dez 12, 2018 personalisierte Antwort an Schülerin von Google Ausbildung.
From: Person <apprenticeship.zrh@google.com>
Date: 2017-12-11 10:20 GMT+01:00
Subject: Re: [apprenticeship.zrh] Schnupperlehre for Informatiker/in (EFZ) Applikationsentwicklung
To: Person

Hi Name,

Thank you for your interest in apprenticeships at Google Switzerland.

We currently don’t have any taster days scheduled, but would be happy to update you as soon as we organize one in the future. I have added you to our list of contacts now.

Best regards,
Janina
Google Switzerland Apprenticeships Team

Ein Informationstag bei Google ist interessant. Ein Schüler will sich ein Bild machen über den Beruf für den man sich interessiert und wie es sich so fühlt bei Google zu arbeiten. Reicht diese kurze Zeit?
Fragen welche sich ein Schüler und Unternehmen stellen müssen sind z.B.:

  1. Kann sich ein Schüler ohne Arbeitserfahrung hier nach 3 Stunden ein klares Bild machen, was die Zustimmung zu einer 4-Jahre dauernden Ausbildung für ihn oder sie bedeutet?
  2. Fühlt man sich da vielleicht wie derjenige, der die Katze im Sack kauft?
  3. Ist diese Situation optimal für das auszubildende Unternehmen? Man „verkauft“ die Ausbildung als möglichst attraktiv, aber ist das realistisch?

3.  Den Bewerber auf dem Laufenden zu halten, ist Pflichtprogramm

Doch wenn der Kunde oder auch der mögliche Lehrling dann einmal in Kontakt steht mit dem Unternehmen, braucht es viel Arbeit um diesen zu gewinnen.
Dieses Bedürnis nach Information entdeckte 1994 FedEx als möglichen USP den es zu nutzen galt. Das Unternehmen führte  die Sendungsverfolgung für Kunden über das Internet ein. Dieser damals neuartige Service des Tracking einer Lieferung erfreute sich schnell wachsender Beliebtheit bei Kunden.
Heute werden solche Möglichkeiten z.B. auch von Amazon, DHL oder der Post angeboten. Wir empfehlen einen ähnlichen Ansatz wenn es um die Rekrutierung von Auszubildenden geht.
Nach Eingang einer Bewerbung oder Anfrage generiert das System z.B. bei Google (siehe oben) eine Standardmitteilung, welche bestätigt, dass die Kontaktaufnahme erfolgreich war.

Betreff: Eingangsbestätigung Bewerbung für eine Schnupperlehre als Informatiker/in EFZ Fachrichtung Applikationsentwicklung
An: ….
Cc:

Sehr geehrte Frau
Wir bestätigen Ihnen hiermit, dass wir die Bewerbung für eine Schnupperlehre als ……. EFZ Fachrichtung ……. erhalten haben.
Wir werden Sie in den nächsten Tagen kontaktieren und den Termin bestätigen.
Sollten Sie innerhalb von 14 Tagen keine Nachricht von uns erhalten, wenden Sie sich bitte an die untenstehende Adresse.

Adresse

Freundliche Grüsse
Berufsbildung Name Unternehmen AG

Ein Tag später kommt vielleicht eine weitere Email, die um Ergänzungsinformationen bittet. Nach deren Erhalt kommt 72 Std. später die Bestätigung, dass man das Praktikum oder die Schnupperlehre am gewünschten Datum machen kann. Zur Sicherheit kommt dies dann auch noch 2 Tage später als Brief mit der Post.
Das obige Beispiel zeigt: Der Schüler wird immer wieder informiert und weiss ungefähr, wie lange er noch warten muss. Dabei sollte aber auch kommuniziert werden, welche Hürde er oder sie im Bewerbungsprozess noch zu bewältigen hat, wie z.B. Prüfungen. Dies umso mehr, wenn es mehr Ausbildungsplätze zu besetzen gilt, als Schüler, die eine Berufslehre absolvieren wollen. In 2017  waren je nach Beruf, 5 – 15% der offenen Ausbildungsplätze in der Schweiz nicht besetzt.
Ganz besonders schwierig ist es, alle offenen Ausbildungsplätze im MINT (d.h. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) Bereich mit qualifizierten Bewerberinnen zu besetzen.

Roche Basel versucht den Fluss von Bewerbern zu kanalisieren, d.h. z.B. Selektionierung gleich zu Beginn.

Roche Basel versucht den Fluss von Bewerbern zu kanalisieren, d.h. z.B. Selektionierung gleich zu Beginn.

4. Ihre Meinung zähltCLICK - more information about: Gattiker, Urs E. (2013). Social Media Audit: Measuring for Impact – ISBN 978-1-4614-3602-7

Die obigen Beispiele zeigen, dass bei einigen Unternehmen die Online Kommunikation zum Thema Rekrutierung und Ausbildung deutlich verbessert werden kann.
Kommunikation über Instagram, Twitter oder Facebook macht vielleicht auf den ersten Blick Sinn. Fragt man jedoch Schüler, wollen sie auf diesen Plattformen nicht zum Thema Ausbildung mit Unternehmen kommunizieren.
Deshalb muss die Usability (Nutzbarkeit) und Usefulness (Nützlichkeit) der Informationen auf der eigenen Webseite sehr viel besser werden. 2 Clicks müssen zur gewünschten Information zur Ausbildung oder Lehrstelle im Unternehmen führen.
Die ShaRenting Generation (bis 20 Jahre alt) will alle Information möglichst mit wenig Aufwand und übersichtlich präsentiert. Wenn sie es nicht kriegt, sind sie von unserer Webseite weg
Was ist Ihre Meinung oder Antwort zu den Fragen unten:

  1. Wie gut oder klar strukturiert sind die Informationen zu offenen Ausbildungsplätzen auf Webseiten, welche Sie besucht haben?
  2. Welche Erfahrungen haben Sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz gemacht?
  3. Wie und wo war Ihre Hilfe als Mutter oder Vater gefragt bei der Sondierung von Online Informationen zur dualen Ausbildung in einem Unternehmen?
  4. Wie hat Ihr Unternehmen in den letzten 12 Monaten versucht den Rekrutierungsprozess zu verbessern? Welche Kennzahl war bei dieser Arbeit wichtig?

Offfenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen Kunden von CyTRAP GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.
PS. Bitte registrieren Sie sich für den nächsten Event / Workshop in Konstanz beim Südkurier, Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) oder General Data Protection Regulation (DSPR): Erfahrungsberichte und technische, juristische Feinheiten zur optimalen Umsetzung im Unternehmen

Funktioniert #BrandBuzz #Buzzbrank in der Praxis? #DrKPI #BlogRank zeigt wie es geht | Urheber: Jana Akyildiz

In Kürze. Wir haben Firmenblogs zum Thema Employer Branding, Recruiting, Azubi / Ausbildung für Sie analysiert.
Basierend auf diesen Daten haben wir einen kurzen Ratgeber erstellt.
Die Kommentare mit Grafiken / Fotos – Flickr, Facebook, Instagram Recruiting lesen lohnt.
Dies ist der zweite Beitrag zum HR-Best Corporate Blog Thema für 2017. Der erste war:

 Erfolgreiche HR-Blogs: Ohne Strategie klappt es nicht

Der nachfolgende Beitrag aus unserer Reihe Effektives Content Marketing mit dem DrKPI BlogRank zeigt auf, welche Dinge Marketing Fachleute oder Human Resource Experten berücksichtigen müssen, um das Employer Branding zu verbessern.

Update gefällig?

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein, bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten jeweils eine Reminder-Mail, sobald ein neues BlogRank hier publiziert wurde.

HR-Blog Benchmark: Wer ist die Nummer 1?

Vor einiger Zeit publizierten wir:

Zeit für eine neue Bestandsaufnahme und Analyse mit dem DrKPI BlogRank. Speziell wollen wir natürlich wissen, inwiefern sich die Dinge weiter entwickelt haben oder ob sie gleich geblieben sind.
Die gelisteten Themen unten anklicken und Sie können sogleich die Antwort lesen.

1. Personalblog Rankings

Einen Weg um die Bekanntheit des Employer Brand zu erhöhen ist der Corporate Blog. Dieser kann authentisch über die Arbeit im Betrieb erzählen.
Doch reicht das Bauchgefühl, um fair und systematisch festzustellen, ob die Inhalte (z.B. Einträge, Videos, Checklisten) die Zielgruppe ansprechen?
Als Unternehmen sollten wir uns folgende Fragen stellen:

  • Macht uns ein Auftritt und das Logo der Plattform wie Facebook oder Instagram auf der Karriereseite wirklich social?
  • Will unsere Zielgruppe mit uns über WhatsApp, Snapchat oder Facebook kontaktieren. Ist das gefragt?
  • Auf wieviel Resonanz stossen unsere Beiträge zum Thema Job Sharing, Ausbildung 101, Schnupperlehre, usw.?

DrKPI BlogRank: 2017

Dieses Jahr haben wir die Dinge ein wenig anders angepackt. D.h. wir haben uns voll und ganz auf Firmenblogs fokussiert. Blogs von Einzelpersonen sind nicht in diesem Ranking.
Was uns interessiert ist, wie grosse Unternehmen wie z.B. Audi, Krone, Siemens, Swisscom, Alpiq InTec, Red Bull, OEBB, Voestalpine, usw. es schaffen im Human Resource Bereich (Rekrutierung, Karriere, Azubi, Uni Absolventen, Quereinsteiger, etc.) mit ihren Lesern in den Dialog zu treten.
Im Ranking sind Blogs welche sich mit HR Marketing beschäftigen. Speziell mit Themen wie:

  1. Corporate Blog im Personalbereich (z.B. Rekrutierung von Personal).
  2. Azubi Blogs, d.h. Blogs welche sich auf die Lehre fokussieren.
  3. Employer Branding: Das Unternehmen präsentiert sich und will seine Marke als Arbeitgeber rüber bringen und die Bekanntheit stärken.
  4. Trainee Blogs, d.h. solche welche versuchen Uni Absolventen eine Karriere im Unternehmen zu erklären und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber rüber zu bringen.

Fokus ist auf Blogs von Unternehmen in den obigen Bereichen in Deutschland, Austria und der Schweiz, manchmal auch DACH oder D-A-CH Region genannt.
Kurzum, Blogs von Einzelfirmen, Personalexperten, usw. sind hier nicht im Fokus vom DrKPI BlogRank für HR Blogs.

DrKPI® BlogRank: Die besten HR Blogs: Firmenblogs aus Austria, Deutschland und der Schweiz im Vergleich

DrKPI® BlogRank: Die besten HR Blogs: Firmenblogs aus Austria, Deutschland und der Schweiz im Vergleich


Charts gibt es hier 
Die obige Liste zeigt die 10 besten  Corporate Blogs zum Thema Personalmarketing, Recruiting, Employer Branding, Ausbildung, etc. aus der D-A-CH Region.
Das obige Ranking ist das Resultat einer Gesamtanalyse. Offensichtlich ist, dass die deutschen Firmenblogs die Liste dominieren. Österreich wie auch die Schweiz haben nur je einen Corporate Blog in den Top 10 platziert.

Unser Firmenblog im Vergleich: DrKPI® BlogRank

2. Dialog und Engagement

Dialog wie Meinungsführerschaft oder Knowledge Leadership since wichtige Komponenten eines erfolgreichen Corporate Blog zum Thema Employer Branding oder Recruiting.
Wenn sich ein Unternehmen für den Blog die Meinungsführerschaft sichern möchte, dann ist es wichtig, dass diese Arbeit die Leser erreicht, d.h. authentisch rüberkommt. Das Resultat ist im Idealfall, dass die Einträge auf Resonanz stossen. In diesem Sinne würden die Leser dann kommentieren.
Natürlich, damit wenigstens im Ansatz ein Dialog entstehen kann, muss die Autorin diese Leserkommentare beantworten.  Die Tabelle unten zeigt 3 Dinge auf:

  1. Nur gerade die ersten 3 Blogs haben Kommentare (gelb), wobei nur bei Alpiq-Skills jeder Kommentar von den Autoren beantwortet wird.
  2. Leser fühlen sich kaum beeinflusst (1 Kolumne rot), die Anzahl Worte ist sehr gering (Ausnahme Alpiq-Skills)
  3. Meinungsführung von Bloggern oder Autoren in den Corporate Blogs findet kaum statt (Ausnahme Alpiq-Skills).

Fazit: Laut Daten aus der Tabelle unten haben die meisten der HR- Personal- oder Recruiting-Blogs nicht einmal im Ansatz einen Dialog mit ihren Lesern.

DrKPI BlogRank: Die besten HR Corporate Blogs: Dialog und Einfluss mit Lesern m eher gering. Gute Vorbilder gibt es jedoch auf Position 1 bis 3.

DrKPI BlogRank: Die besten HR Corporate Blogs: Dialog und Einfluss mit Lesern m eher gering. Gute Vorbilder gibt es jedoch auf Position 1 bis 3.


Die obige Table zeigt auf, über die letzten 90 Tage haben die Personalblogs in der Tabelle fast kein Leser Engagement zu verzeichnen. Nur ein oder zwei der Personalblogs von Firmen in der D-A-CH Region schaffen es überhaupt je einen Leserkommentar pro publizierten Eintrag zu erhalten.
Unverständlich ist jedoch, dass wenn ein Blog dann einmal ein Kommentar erhält, werden diese in einigen Fällen nicht beantwortet. Wie dieses einen Dialog schaffen soll oder hilft das Unternehmen als Social rüber kommen zu lassen ist schleierhaft.
Der Alpiq-Skills Blog hat sich auf das Thema Ausbildung und Recruiting von Lehrlingen spezialisiert. Die Kennzahlen zeigen, dass die Autoren jeden Kommentar im Blog beantworten. Ebenfalls ist die Antwort dieser Leserkommentare oft sehr genau, mit Links zu weiteren Informationen, usw. Solche Antworten mit Informationen die dem Leser helfen weiter zu kommen, repräsentiert in den Augen dieser klar Mehrwert.
Der Daimler Blog ist ein weiteres Beispiel. Er hat eine Kategorie Karriere. In dieser werden so ca alle 3 Wochen ein Eintrag zum Thema publiziert. Fast jeder Eintrag hat 4 Kommentare über die letzten 90 Tage. Jeder ist ca. 45 Worte lang. Doch keiner dieser Kommentare wird von den Autoren beantwortet. Das ist Web 1.0 Broadcasting vom Feinsten.  Aber sicherlich nicht ein Charakteristik des Firmenblog, welcher den Dialog mit seinen Lesern fördern will.

4. Was ist Ihre Meinung. Diskutieren Sie mit

Nur wenn sich der Leser wirklich angesprochen fühlt, ist er oder sie vielleicht willens, einen Kommentar zu hinterlassen. Natürlich, viele werden dann keinen Kommentar schreiben. Doch wenn der Leser dies tut, ist es wie Trinkgeld für den Autor. Es gibt je nachdem wie gut der Gast den Service empfand (oder die Qualität des Blogeintrages), mehr oder weniger Trinkgeld (d.h. kürzere oder längere Leserkommentare).
Meinungsführerschaft erreichen zu wollen ist das Eine. Doch dies bedingt, dass sich Leser der Zielgruppe mit dem Inhalt auseinandersetzen. Natürlich, Social Sharing der Beiträge auf Social Media Plattformen heisst nicht automatisch, dass ein Beitrag auf Interesse stösst. Dennoch, Fotos mit schönen Menschen werden einfach eher geteilt, als Beiträge mit Substanz zu einem Thema.
Einträge mit Fotos über Autos / Arbeit bei Audi werden geteilt. Auch Fotos und Einträge bei der Fluggesellschaft Swiss die gutaussehende Menschen im Flugzeug bei der Arbeit zeigen, stossen auf Interesse. Realistische Beschriebe von IT Arbeit bei Swisscom, oder der Arbeit als Azubi bei Daimler werden weniger auf Social Networks weiter verbreitet.
Dies erklärt auch sehr gut, warum Audi und Swiss weit vorne stehen in Sachen Social Sharing des publizierten Content auf Facebook oder Linkedin.  Doch ob die Leute die Beiträge lesen ist eine zweite Frage. Übrigens, kommentieren der Beiträge auf Facebook oder Xing findet ebenfalls nicht statt ! D.h., es wird viel geteilt aber die Leute setzen sich kaum mit den geteilten Inhalten auseinander. Das Resultat ist, dass sich solche Leute sicherlich nicht bewerben. Denn wenn ich mich bewerben will, dann brauche ich relevante Information und bitte in Detail.
Quelle: DrKPI BlogRank: Die Besten Corporate HR-Blogs
Offenlegung: Der Autor gibt an, dass einige der hier genannten Brands DrKPI® Analytics und Services nutzen. Jedoch ergeben sich hier keine Interessenkonflikt hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation. 
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wie nutzen Sie Personalmarketing im Online Bereich? Schaffen Sie es #BrandBuzz zu kreieren?
    2. Wie nutzen Sie Hashtags in ihrem Marketing (z.B. #Azubi #Ausbildung #MINT #skills)?
    3. Welches sind die USPs Ihres Betriebes für Schüler welche einen Ausbildungsplatz suchen?
    4. Wie messen Sie die Erfolge mit Ihrem Content Marketing im Recruiting Bereich?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werden.

5. Was bedeuten diese Zahlen?

Manchmal werden Rankings von HRM oder Karriere Webseiten oder Blogs nach Bauchgefühl vorgenommen. Beispiel ist der HR Benchmark. Solche sind jedoch subjektiv und schwierig zu verstehen. Ebenfalls können Sie uns nicht aufzeigen wie wir unsere Webseite verbessern können, eines der wichtigsten Ziele vom DrKPI BlogRank (siehe Textbox unten).
Wir erklären hier was die Zahlen bedeuten.
[su_box title=“DrKPI BlogRank:  Was die Zahlen bedeuten – FAQs“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1. Was heisst die Messwerte sind standardisiert?
Unsere Bots besuchen die verschiedenen Blogs regelmässig. Wir sammeln diese „rohen“ Daten. Um den Index berechnen zu können, konvertieren wir die Daten eines jeden Blogs in einen z-Wert.
Dies wird als z-Standardisierung bezeichnet.
Wenn man einen Messwert z-standardisiert, erhält man einen neuen Wert. Dieser Wert gibt an, um das wieviel fache der Standardabweichung der ursprüngliche Messwert vom Mittelwert abweicht.
Dies bedeutet, dass für jeden Blog und jeden von uns berechneten Index (z.B. Schlagzeile) wir ein z-Wert erhalten. Wir benutzen dann alle diese z-Punktzahl Test für z.B. die Schlagzeile und erstellen dann eine Rangliste von 0 bis 100 wo wir die Blogs aufführen.
Zur Illustration, bei 1‘000 Blogs in einer Kategorie in Deutschland nehmen wir von jedem dieser Blog das errechnete z-Wert. Wir platzieren diese 1,000 Werte dann in einer Skala von 0 bis 100.
50 ist der Mittelwert auf dieser Skala. Es gilbt also möglichst besser platziert zu sein. Der Blog mit der besten Leistung erhält die Punktzahl 100.
2.  „Was bedeuten die Kennzahlen unter ‚Kategorie und Land„?
Kategorie und Land, heisst im Vergleich zu allen Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs im Lande, hier Deutschland.
3.  „Was heisst es wenn mein Blog 60 Punkte erhält in ‚Kategorie und Land‘?
In diesem Falle beinhaltet die Kategorie die Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs aus der Deutschland.
Alle Zahlen wurden normalisiert (statistisches Verfahren) und dann bekam der beste Blog 100 Punkte, der Mean / Durchschnitt ist 50 Punkte.
60 Punkte heisst dieser Blog ist um Einiges besser als der Mittelwert der Lifestyle Blogs in der Deutschland (Mittelwert = 50) (mehr Infos).
4. „Was heisst wenn mein Blog 53 Punkte unter ‚Alle Blogs‘ erhält?“
Diese Zahl heisst der LifeStyle Blog hat im Vergleich zu allen aktiven Blogs  (d.h. solche welche in den letzten 90 Tagen einen neuen Eintrag publizierten) in unserer Datenbank 53 Punkte erhalten. Er ist deshalb besser als der Durchschnitt.
Aber aufgepasst. Diese Kennzahl basiert auf tausenden von Blogs zum Thema Finanzen, Marketing oder Alternative Energien. Hier finden wir auch den Firmenblog, den Travel Blogger, oder die gewählte Nationalrätin, Regierungsrätin mit ihrem Blog, usw.

5 „Wieso ist dieser einflussreiche Blog nicht unter den Top 10 platziert?“
Wir berücksichtigen z.B. nicht wie viele Followers eine Fashion-Bloggerin auf Facebook oder Instagram hat. Hier geht es nur um den Blog.
Wir berücksichtigen die Schlagzeile, erster Eindruck (z.B. Strukturierung des Textes, Fotos, etc.), Schreibstil, Wissenstransfer, Social Shares (z.B. wie oft auf Facebook geteilt…) und den Dialog (z.B. hat es Leserkommentare UND werden diese beantwortet). Wir sind transparent, hier die Erklärungen für den DrKPI BlogRank.
Mit diesen Kennzahlen vergleichen wir die Blogs über eine Periode von 90 Tagen. Anhand dieser Zahlen erstellen wir dann Rangliste wie oben erläutert.
6. Warum hat mein Blog so wenig Social Shares?
Es kann passieren, dass in einer Gruppe ein oder 2 Blogs z.B. im Schnitt so ca. 100 Shares auf Facebook für Einträge bekommen. Der Rest der Blogs kriegt jedoch höchstens 2 und vielleicht noch 1 auf LinkedIn oder Google Plus
Hier kann es dann passieren, dass der erste Blog – den man auch als statistischen Ausreisser bezeichnet – 100 Punkte erhält und der 2 nur noch 79 in der Skala von 1 bis 100 (Mittelwert 50). .
Desto mehr Blogs es gibt ein einer Gruppe, desto eher werden die Abstände kleiner zwischen den verschiedenen Positionen. Bei 1,000 Blogs kann es dann passieren das gleich mehrere auf Position 200 platziert sind.
[/su_box]

Blogger sind oft sehr erfolgreiche Markenbotschafter | Urheber: Rawpixel.com |auf Fotolia #109012401

Blogger sind oft sehr erfolgreiche Markenbotschafter | Urheber: Rawpixel.com |auf Fotolia #109012401

6. Kennzahlen nutzen, um Blog zu verbessern

Die Dinge unten können wir dann noch regelmässig überprüfen, bevor wir einen Beitrag publizieren.
[su_box title=“DrKPI BlogRank: Dank kostengünstiger Tipps Resultate schnell verbessern“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1. Suchmaschinen Ranking verbessern
Immer 3 bis 3 Schlagworte in der Überschrift nutzen. Nicht dieselben Schlagworte im Permalink zum Beitrag.
Siehe Titel zu diesem Beitrag: „DrKPI BlogRank: Die Besten Corporate HR-Blogs“
Permalink zu diesem Beitrag: http://blog.drkpi.de/top-recruiting-und-employer-branding-blog/
2. Dialog fördern
Versuchen Sie den Lesern fragen zu stellen.
Laden Sie interessierte Kunden, Leser usw. ein, einen Kommentar zu hinterlassen. Manchmal braucht es einen Anstoss – Telefonanruf – um den ersten Kommentar zu erhalten.
Wenn wir dann einen Kommentar haben, mit einer gut recherchierten und durchdachten Antwort an den Leser aufwarten. Diese Antwort muss Mehrwert bieten und kein bla bla.
3. Mit Hilfe vieler kleiner Schritte verbessern
Immer wieder überprüfen was wir noch besser machen können.
Sind unsere Sätze kurz?
Ist der Beitrag gut strukturiert? Kurze Paragraphen.
Haben wir tolle Fotos? Gelingt nicht immer welche zu bekommen die mehr als 1,000 Worte sagen :-)
Ist die Schlagzeile kurz und prägnant?
Wenn wir das obige berücksichtigen, sollte unser Beitrag auch auf dem Handy einfach einsehbar sein.
[/su_box]

Weitere Informationen

Weitere Information zu unseren Kennzahlen erhalten Sie auch indem sie die URLs unten anklicken.

 

Google Analytics reicht nicht zur Erfolgs-Messung - der CORPORATE BLOGKürzlich erklärte mir ein Manager: „Dialogkultur ist Pflicht„.
Ebenfalls müsse dies im Unternehmen und auf der Webseite gelebt werden.

Ich wollte es von einem Personal-Blogger genau wissen. Ich stellte ihr 2 Fragen:

– Welche Ziele hat der Corporate Blog?
– Wie messt ihr ob diese Ziele erreicht wurden?

Antwort

Die vereinfachte Antwort welche ich von der verantwortlichen Person erhielt, lautete:

„… Was das Messen betrifft:
Wir arbeiten mit Google Analytics und schauen dort, wie viele Klickzahlen der Blog insgesamt und die einzelnen Beiträge sowie auch der Podcast generieren.
Im September etwa hatten wir über 6800 Klicks von mehr als 3200 Usern, Tendenz steigend….“

Der Blog existiert seit Ende März 2015. In 7 Monaten (bis Ende Oktober) wurden ca 50 Blogeinträge publiziert (d.h. 7 Einträge je Monat).
Ausser in den Monaten Juli – August hat der Blog jede Woche mindestens 2 neue Einträge.

Wie sind diese Zahlen im Vergleich?

Für den deutschen Sprachraum können sich diese Zugriffszahlen sehen lassen. Die Zielgruppe ist eng definiert.
Zum Vergleich auf unserem Blog in deutscher Sprache bin ich froh wenn es für jeden Beitrag mehrere hundert Zugriffe sind.
Sicherlich, auch im deutschen Sprachraum gibt es Überflieger.  Themen wie Gesundheit sind ein Beispiel für hohe Zugriffszahlen für jeden einzelnen Blogeintrag. Ebenfalls gibt es für englischsprachige Blogs fast immer höhere Zugriffszahlen als für deutsche Texte (z.B. DrKPI Blog auf Englisch hat fast immer mehrere tausend Zugriffe auf einen Blogeintrag).

Welche Ziele führten zu diesem Erfolg?

Jeder Athlet will an die olympischen Sommerspielen 2016 in Rio. Doch bevor der Verband die Athletin nominiert muss diese gewisse Qualifikations-Limiten erfüllen. Beispiel sind Zeitlimiten, usw.
Auch im Falle des Corporate Blogs meines Gesprächspartners wurden Ziele gesetzt:

„Wir wollen gerne mehr in Interaktion mit unserer Zielgruppe, den XY-Verantwortlichen, treten. Denn wir erhalten kaum Feedback, obwohl XY im Strategie-Umfeld sehr bekannt ist und auch geschätzt wird, wie wir dank Umfragen wissen.

Auf unserer Website ***.ch besteht eine Kommentarfunktion, die leider selten genutzt wird.

Mit dem Blog ist es uns gelungen, mit den …-Verantwortlichen verstärkt in Kontakt zu treten.

Auch Sie haben dort ja erfreulicherweise bereits Beiträge kommentiert.“

Dies zeigt, Social Media soll helfen den Dialog mit der Zielgruppe zu verbessern.

Messen Zugriffszahlen im Blog den erhöhten Dialog?

Das Dialog mit den Zielgruppen immer wichtiger wird hat die Personalbranche schon lange realisiert. Daniela Schlick hat dies auf JobNews.At so formuliert:

Eine unverzichtbare Voraussetzung für die Einführung eines Corporate Blogs ist, dass man den Dialog mit der Interessensgruppe führen will…
Wenn es um das  bedachte Antworten auf Kommentare im Blog geht, ist in der Regel das Communications Team gefragt.

Der Authentizität zu liebe muss ich dem obigen Zitat ein wenig widersprechen. Wenn immer möglich, muss der Autor dem Leser antworten und nicht ein Kommunikations-Experte.
Die Grafik unten zeigt die 7 wichtigen Zutaten, welche es zum erfolgreichen Dialog zu berücksichtigen gilt.
[su_custom_gallery source=“media: 3718″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“525px“ height=“317px“ Title=“Diagram: 7 Schritte zum erfolgreichen Dialog im Corporate Blog“ alt=“Diagram: 7 Schritte zum erfolgreichen Dialog im Corporate Blog“]
Die obige Grafik illustriert welchen Herausforderungen sich Autoren stellen müssen. Die Dialogkultur verlangt von Autoren viel ab, wie z.B. Geduld und Zeit.

Doch wie klappt dies bei D-A-CH Blogs?
Stellen sie sich der Dialogkultur mit Erfolg?

HR-Blogs im Benchmark Test

Was ist die erste Herausforderung für Blogs im HR-Bereich wie z.B. Recruiting?

Viele Recruiting oder HR-Blogs haben wenig wenn überhaupt Kommentare von Lesern.

Für die Top 10 HR-Blogs in der CH heisst dies im Schnitt, sie erhalten weniger als 1 Kommentar pro Eintrag (anklicken – Daten im Detail, ist ihr Blog dabei?).
[su_custom_gallery source=“media: 3722″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“528px“ height=“161px“ Title=“Human Resource Blogs – Top 10 NUR Alpiq-Skills.com und Zhag-blog.ch beantworten Leser-Kommentare“ alt=“Human Resource Blogs – Top 10 NUR Alpiq-Skills.com und Zhag-blog.ch beantworten Leser-Kommentare“]
Dies deutet nicht auf sehr hohe Resonanz bei der Leserschaft hin. Doch auch in Deutschland oder Österreich sieht es nicht besser aus.
In der Schweiz werden Leser-Kommentare der Top 10 HR Blogs in den letzten 90 Tagen nur in 2 Blogs beantwortet. Dies ist der Alpiq-Skills Blog und derjenige vom Zentrum für die Ausbildung im Gesundheitswesen des Kanton Zürich.
Weder in Deutschland noch Österreich beantworten die 10 Top Corporate Blogger im HR Bereich Kommentare von Lesern.
Beantwortet ihr Nr. 1 HR-Blogger Kommentare von Lesern im Blog?
[su_custom_gallery source=“media: 3727″ limit=“7″ link=“image“ target=“blank“ width=“530px“ height=“349px“ Title=“Human Resource – Dialog im Blog in der D-A-CH Region Scores sind – CH 14, DE 11 und AT 8″ alt=“Human Resource – Dialog im Blog in der D-A-CH Region Scores sind – CH 14, DE 11 und AT 8″]
Das obige zeigt, Corporate Blogs im Human Resource Bereich tun sich schwer mit der Dialogkultur.
Doch in anderen Ländern Europas steht es nicht besser. Die obige Karte reflektiert die folgenden Kennzahlen:

– CH 14, DE 11 und AT 8 und für
– FR 6, IT 4 und BE 2

Solche Zahlen sind nicht berauschend . Das Maximum sind 100 Punkte (Mittelwert 50).

Ratgeber

ANKLICKEN - der DrKPI Blog Health CheckWas tun wenn der Dialog im Recruiting Blog nicht so gut funktioniert?
Die Beispiele oben illustrieren, dass wir vielleicht von einer Dialogkultur träumen. Doch um diese im Blog Wirklichkeit werden zu lassen, müssen wir noch viel arbeiten.
Ohne Schweiss keinen Preis.
Wie bekommen wir Leserkommentare und wenn ja, was müssen wir dann tun?
Mit Hilfe von Social Media einen Dialog mit Lesern zu führen passiert nicht einfach so. Dies illustrieren die Kennzahlen der HR-Blogs in der D-A-CH Region.
Dabei ist auch verwunderlich, dass wenn dann ein Kommentar geschrieben wurde, dieser nicht eine Antwort bekommt. Bedeutet dies Wertschätzung vom Autor? Den Willen zum Dialog?
Hier 3 Tipps um den Dialog im Corporate Blog zu verbessern.
[su_box title=“3 Schritte zur Verbesserung des Dialoges mit Lesern im Corporate HR-Blog“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]
Nicht vergessen, es sind oft die Kommentare der Leser welche für andere Blog Besucher den gewissen Mehrwert bieten. Natürlich, Kommentare zu beantworten und managen  braucht Zeit. Aber es lohnt sich langfristig!

1. Stellen Sie Lesern Fragen im Blog

Fragen zu stellen ist eine effektive Methode, um Leser zum Kommentare schreiben zu animieren.
Am besten scheinen sich kurze Fragen zu bewähren. Diese sollten vorzugsweise am Ende des Blogeintrages eingefügt werden.

2. Aller Anfang ist schwer: Interessierte Leser ansprechen

Oft ist es schwierig den ersten Kommentar für einen Beitrag zu erhalten. Hier muss der Autor des Beitrages aktiv werden.
Hier empfiehlt es sich den Kontakt aufzunehmen mit möglich interessierten Lesern. Beispiele sind Blogger oder Forscher die im Blogeintrag erwähnt werden.
Auch interessierte Kunden zum Thema zeigen vielleicht Interesse zu kommentieren.
Da hilft ein Anruf oder eMail mit URL zum Beitrag mit der Bitte für einen Kommentar. Der zweite Kommentar kommt dann hoffentlich bald.

3. Kommentare verdienen eine Antwort von Format

Der Leser hat sich 10 Minuten Zeit genommen um einen Kommentar zu formulieren. Dieser Effort gebührt Anerkennung. Diese und die Wertschätzung folgt in Form einer Antwort vom Autor.
Natürlich heisst dies 50 Worte damit die Antwort auch Mehrwert für den Leser enthalten kann.
Ebenso braucht es eine eMail mit einem persönlichen Dankeschön.
Das steigert die Wahrscheinlichkeit, dass die Leserin innerhalb 9 Monaten nochmals in einen Eintrag im Blog kommentieren wird. Engagement welches jeder Blogger liebt :-)
Urs E. Gattiker – DrKPI – Dialog im Corporate Blog

Allgemeines

A. Nein, Pingbacks von anderen Blogs oder Webseiten sind keine Kommentare. Dies gilt auch dann, wenn einige Schlaumeier diese als Kommentare im Blog auflisten :-)
B. Den Blog so einstellen, dass Suchmaschinen ihn auch indexieren dürfen. Das Crawlen den Suchmaschinen verbieten, wie dies der Azubiblog ThyssenKrupp Rasselstein macht, ist sicherlich ein Versehen.
Natürlich schätzen wir es, wenn wir mehr Leser über organische Suchmaschinen-Resultate bekommen. Deshalb muss die Einstellung so gemacht werden, dass die Suchmaschine den Blog indexieren darf / kann.
Hier ist erklärt wie man den Weblog einstellt, sodass Bing oder Google den Blog indexieren können.
[/su_box]

Fazit: Es braucht Einsatz

Neulich las ich, dass jedes Unternehmen durch gelebte Werte geprägt ist. Dem kann ich nur zustimmen.
Viele wollen sich natürlich als attraktiver, offener, „cooler“ und fortschrittlicher Arbeitgeber präsentieren. Dieses Image wird auf dem Web, Messen oder in Broschüren kommuniziert. Dabei sind auch Dinge wie durchlässige Hierarchien und eine offene Unternehmenskultur Thema.
Doch noch wichtiger als alle diese Dinge im Employer Branding ist, dass wir unsere Werte auch leben. Eine Kultur mit wenig Hierarchie-Stufen, offener Diskussionskultur, usw. bedingt, dass wir dies auch im Recruiting Blog praktizieren.
Hier gibt es in Deutschland, der Schweiz wie auch Österreich für HR-Bloggers noch viel zu tun! Packen wir es an.

Mit der Verbesserung des Dialoges im Corporate Blog beginnen, Newsletter mit unseren Tipps und Checklisten abonnieren

Was ist Ihre Meinung?

–  Welchen Corporate Blogs mit interessanten Dialogen können sie uns empfehlen?

–  An alle Blogger, wie fördert ihr den Dialog im Blog?

– Welche Tipps haben sie lieber Leser zum Thema?

Weitere interessante Lektüre zum Thema

1. Meike Leopold – Blogger Relations: Endlich handfeste Zahlen?!
2. Konstantin Kühle – Punkt 8 – Call to Action Dialog fördern
3. Katharina Ficht – Die Leser bestimmen die Regeln
4. Mehr zum Thema — Ausbildung, Personal, Recruiting, Lehre, Azubi
5. Haufe PersonalMagazin Aug. 2013 – die besten HR-Blogs in Deutschland (Kriterien nicht 100% genau erklärt, aber interessante Liste)
6. Bernadette Bisculm – Kommentare sind der sichtbare Applaus für Blogger.

Wir erklären hier 3 Dinge im Zusammenhang mit Rekrutierung für Aubsbildungsplätze bei der Bayer AG:
1. Wie verschafft man sich mit Hilfe eines Inventars einen Überblick?
2. Wie verbesseren wir die Resonanz anhand einiger Kennzahlen?
3. Wie nutzen wir Kennzahlen um die Social Media Aktivitäten der Bayer AG zu verbessern?

Wir haben schon früher über die Bayer AG und deren Aktivitäten im Social Web berichtet wie z.B.

–  Bayer und Roche im Test

Diesen Sommer hatten wir den Auftrag einen Social Media Audit Light mit der DrKPI Methode über die Bayer AG zu erstellen.
Ziel war es, einen kurzen Überblick über deren Recruiting Aktivitäten im Bereich Ausbildung – Schlagwort Mint Berufe – zu erhalten. Hier eine stark gekürzte Zusammenfassung – inklusive Download-Möglichkeit für den gekürzten Report.

1. Das Inventar

Vor einiger Zeit musste ich einmal ein Restaurant übernehmen. Leider war sich niemand so sicher ob unsere Weinkarte den Präferenzen unserer Kunden entsprach. Deshalb war ein Inventar nötig. Dieses zeigte uns auf, welche Arten von Weinen (z.B. rot oder weiss, trocken oder süss, usw) vorhanden waren.  Wir stellten fest, dass der Weinkeller primär trockene Rotweine der teureren Art enthielt.
Doch anhand der Speisekarte und unserer Gäste war klar, dass hier Verbesserungen notwendig waren.
Genau wie beim Weinkeller gilt es auch bei Social Media Aktivitäten, zuerst einmal einige Dinge zu überprüfen. Dies umso mehr, da es immer schwieriger wird, die offenen Ausbildungsplätzen in den technischen Berufen (auch als Mint Berufe bezeichnet) mit qualifizierten und motivierten Schülern zu besetzen.
Das Inventar kann auch über Social Media Aktivitäten neue Erkenntnisse vermitteln, wie z.B.:

Wie gut sind unsere Webinhalte für die Lehrberufe in welchen wir ausbilden?
Relevante Inhalte: Empfinden Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz unsere Inhalte auf Social Networks als hilfreich?
Resonanz: Stossen unsere Angebote auf die erwünschte Resonanz bei unserem Zielpublikum?

Click on Image - view inside - Gattiker, Urs E. Social Media Audit: Bayer Human Resource Management - Ausbildung - 6 w Schritte zum Erfolg.

Was zeigt uns das Inventar? Erste Erfolge !

Hier ist schnell ersichtlich (see Download unten), dass die Bayer AG einige Kanäle mit Erfolg nutzt. Ebenfalls verfolgt das Unternehmen eine Strategie welche sich mehrere Social Networks zu Nutze macht. Diese reichen von einer Karriereseite, über Blogs zu Facebook, YouTube oder der eigenen Karriere App, usw.
Überrascht waren wir, dass einige Kanäle nach drei oder vier Jahren sich selbst überlassen werden. Das heisst weder ein neuer Tweet noch Blogeintrag erfolgt innerhalb mehrer Monate.  Gleichzeitig werden die fast gleichen Inhalte über einen weiteren Kanal neu aufgerollt. All dies bedeutet eine nicht optimale Allokation von Ressourcen.
Aber wie können Sie solche Erkenntnisse zur Verbesserung der eigenen Recruitierung nutzen? Diese erläutere ich unten im Detail.

2. Recruiting verbessern

Wir haben also ein Inventar durchgeführt und festgestellt, dass unsere Weinkarte nicht gerade inspiriert. Oder aber, dass unsere Webinhalte Schüler auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz nicht unbedingt ansprechen. Was nun?

Was müssen wir tun um uns zu verbessern?

Bei unserem Weinkeller / Restaurant Beispiel war nach dem Inventar ersichtlich, dass wir entweder die Speisekarte, oder aber der Inhalte des Weinkellers ändern mussten. Die schnellste, einfachste und preiswerteste Änderung war das Weinangebot zu verbessern. Dies umso mehr, da die Speisekarte mit den Tagesangeboten bei den Gästen und dem Zielpublikum auf grosses positives Echo stiessen. Hier ergab auch das Feedback vom Service-Personal, dass die Weinkarte nicht den Kundenwünschen entsprach.
Beim Recruiting und der Nutzung von Social Media bei der Bayer AG ergibt sich ein ähnliches Bild. Die Aktivitäten müssen gebündelt werden. Dies bedeutet, dass weniger Weine / Angebote auf verschiedenen Social Networks von Vorteil sein dürften.
Als Employer Brand ist Bayer sehr bekannt. Doch z.B. die tiefen Zugriffszahlen auf Facebook gilt es zu berücksichtigen.  Auch die Inhalte der Blogs müssen analysiert werden, ob sie z.B.

– Mehrwehrt, wie auch
– praktische Problemlösungen

für das Zielpublikum anbieten. Zur Zeit scheint dies nicht unbedingt der Fall zu sein wie der Screenshot hier aufzeigt.

5 Tage nach dem Posten - 7 Clicks auf der einen Facebook Seite

5 Tage nach dem Posten – 7 Clicks auf der einen Facebook Seite – 13 im Total.


Nur wenn wir etwas messen, können wir dann versuchen es zu verbessern

Nur wenn wir es messen, können wir es verbessern.


Die Slides unten zeigen Ihnen im Detail, wie ein Blog Benchmark helfen kann die Resonanz auf Blogeinträge und den Einfluss eines Corporate Blog zu verbessern. Schauen Sie rein, es lohnt sich (8 Slides)
[slideshare id=36115166&doc=abo-champions-league-140620112157-phpapp02]

Download PDF Datei (335KB) Social Media Marketing: 3 Probleme und unsere 3 Lösungen für Sie

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

3. Wo ist der Erfolg?

ANKLICKEN - 25% Rabatt - mehr Infos zu:  Gattiker, Urs E. (2014). Social Media Audits: Achieving deep impact wihtout sacrificing the bottom line – ISBN 978-1-84334-745-3 (print) ISBN 978-1-78063-426-5 (e-book) Man wünscht sich Erfolg. Doch tritt dieser ein oder bleibt er nur ein Phantom? Das ist die Frage die es zu beantworten gilt.
Auch für die Bayer AG muss die Verbindung zwischen Marketing-Aktivitäten, wie Social Media und der Anzahl abgeschlossener Ausbildungsverträge, hergestellt werden.
Helfen hier die Rekrutierungsarbeiten auf dem Social Web die Anzahl der qualifizierten Bewerber zu verbessern? Schafft das Unternehmen ebenfalls über 90 Prozent der erfolgreichen Absolventen von Ausbildungs- lehrgängen als Fachkräfte zu rekrutieren und somit zu behalten?
Nur der Social Media Check-Up kann hier helfen. Dabei ist das Aufzeigen der Korrelation, Verbindung der Kosten von Messebesuchen oder Printwerbung mit steuerungsrelevanten Kennzahlen zu berücksichtigen. Ebenfalls ist es hier notwendig, die wichtigsten Kennzahlen für den Firmenblog oder Facebook Seite zu erarbeiten. Qualitative wie auch quantitative Kriterien spielen eine Rolle.
PS. Ebenfalls empfiehlt sich ein mehrsprachiger Blog nicht (SEO, Leserfreundlichkeit, usw.)
Click on Image - view inside - Gattiker, Urs E. Social Media Audit: Bayer Human Resource Management - Ausbildung. Zurich, Switzerland
Aber schauen Sie mal kurz rein. Hier sind die Resultate des DrKPI Social Media Audit Light der Bayer AG als PDF Datei zum kostenlosen Download:

DOWNLOAD: Report Bayer AG – DrKPI – Social Media Audit Light
Interessant:  Weitere Fallstudien von DrKPI wie Tchibo, Coca-Cola, usw.

Quelle: DrKPI: Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Recruiting

Hier ist der Bericht zur Ansicht….

[slideshare id=40336763&doc=2014-06-bayer-social-media-audit-roi-141016021614-conversion-gate01&type=d]

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

Was ist Ihre Meinung?

Auch Sie haben sich sicherlich schon einmal die Frage gestellt, ob Social Media die Resonanz bringt welche Sie sich erhofften.  Ihre Meinung interessiert mich!

– Welche Kennzahlen nutzen Sie um Ihr Social Media Marketing im Recruiting zu verbessern?
– Was war Ihre beste Social Media Kampagne in den letzten Monaten in Sachen Ausbildung und Rekrutierung?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare, Beispiele von erfolgreichen Kampagnen und Fragen.

Hat Sie dieser Blogeintrag interessiert? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!


Was ist der Financial Times DrKPI Corporate Blog Index – FT-DrKPI-CBI?
Fallstudie: Wieso ist der Roche Blog besser als diejenigen von Bayer? Oder ist es umgekehrt – Bayer vor Roche?
Update 2014-10-15: Bayer AG: 3 Tipps zum erfolgreichen Recruiting
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Ziel: Verbesserung der Resonanz und Einfluss für den Firmenblog.
Die beste Blog Kategorie und Blog Gruppe für den Benchmark Test?

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Schlagwörter: Benchmark, Corporate Communication, Employer Marketing, Kennzahl, Kosten-Nutzen Analyse, Markenimage, Marketing, Recruiting, Reputations-Management,  ROI, steuerungsrelevante Kennzahl, Strategie

Der Roche Karriere Blog

Jeder Blog  wird einer Kategorie zugeteilt. Das heisst mindestens 60 Prozent der Beiträge befassen sich mit diesem Thema  (z.B. meisten Beiträge behandeln ein Thema wie Human Resources oder Strategie).
Beim Roche Career Blog ist das 60 Prozent Kriterium klar erfüllt. Dieser wird der Gruppe Human Resource Management (z.B. Rekrutierung, Selektion und Karriereplanung) zugeteilt. Er berichtet über  Erfahrungen von Trainees, Azubis und Managern bei der Arbeit bei Hoffmann-La Roche.
Ich habe mir erlaubt die Slides unten zur Einsicht anzubieten. Dabei können Sie sehen welche Kategorien wir nutzen:

Download PDF Datei (304KB) DrKPI – Blog Kategorien

[slideshare id=35575551&doc=drkpi-auflistung-der-kategorien-fuer-blogs-140606120550-phpapp01&type=d]

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

Mehr Infos: DrKPI: Blog Kategorien

Wie entwickelt sich der Roche Careers Blog?

Die steuerungsrelevanten Kennzahlen für den Roche Careers Blog zeigen, die Performance ist konstant gut. Dies illustriert auch die Grafik unten im DrKPI  3-Jahresvergleich (einfach Grafik anklicken, aber vorher BITTE hier kostenlos registrieren UND einloggen).
Leider hat sich die Performance in den letzten 3 Monaten ein wenig verschlechtert. Ebenfalls wissen wir das der Blog für einige Monate keine neue Inhalte publizierte
Obwohl die Beiträge manchmal auf LinkedIn geteilt werden, Leserkommentare hat es schon seit 10 Monaten keinen einzigen mehr gegeben. Dies erscheint uns als ein Fall der „Low Hanging Fruit“, dass heisst mit wenig Aufwand kann hier ein viel besseres Resultat erziehlt werden.

Die obigen Charts zeigen ebenfalls auf, dass der Blog sich unter der Durchschnitts-Performance für diese Art von Blogs eingeordnet hat.

Wichtige Links im Zusammenhang mit diesem Blogeintrag sind: DrKPI Blog KategorienDrKPI Blog KategorienDrKPI Methode,  Über unsDrKPI Pro und DrKPI Light sowie das Social Media Audit Tool wie auch unser Award Winning Service =>  Social Media im Abo.

Wer hat die Nase bei Bayer vorn?

Continue reading “DrKPI Blog Benchmark: Bayer und Roche im Test” »

Wie rekrutiert das Unternehmen erfolgreicher für das Baugewerbe, Gesundheit/Pflege, MINT / technische Berufe und verarbeitendes Gewerbe?
  • e-Mail oder Online Bewerbung?

Schlagwörter: Active Sourcing, Berufsausbildung, Employer Marketing, Karriere, Markenimage, MINT Beruf, Pflegeberuf, Praktikum, Recruiting

Image - Alessi juice press - beautiful design can still have limited usability and therefore lack any usefulness for most potential clients - _Philippe Starck_ quitting design business: “Everything I designed was unnecessary,” he said. One example is the Alessi citrus press, a beautiful design, BUT usability is limited. Usefulness would be high but since it fails to work properly ... try pressing your juice, it is hard work and, worst is the mess you have to clean up after... so the best use is putting it on your bookshelf... Folgende Frage wartet auf eine Antwort, nämlich:
  • Wie verbessert man die Usability / Nutzbarkeit einer Recruiting Webseite?

Wie die Alessi Fruchtpresse rechts zeigt, die Nützlichkeit (Usefulness) dieser ist gegeben.
Leider weiss ich jedoch aus der Praxis, dass deren Nutzbarkeit (Usability) viel zu wünschen übrig lässt (z.B. nach Nutzung der Presse gibt es viel Putzarbeit).

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Internet und Online Bewerbung

Die Bewerbung über das Internet wird immer beliebter. Vor kurzem schrieben wir in diesem Blog:

“ Audi und andere Grosskonzerne akzeptieren Bewerbungen nur noch über ihr Online Bewerbungsportal.  In den meisten Ländern haben jedoch mehr als 96 Prozent aller Firmen weniger als 50 Vollzeit Arbeitskräfte. Ein Bewerbungsportal welches sich durch Nutzerfreundlichkeit auszeichnet ist, wie Audi demonstriert, nicht einfach.  Deshalb ist es für KMUs praktisch und kostengünstig, Bewerbungen über Post wie auch via E-Mail anzunehmen.“

Sich bei Audi zu bewerben ist aber gar nicht so einfach. Erst nach einer kleinen Suchaktion habe ich eine Kontaktperson gefunden um meine Frage zu beantworten die lautete:

From: „DrKPI“ < @DrKPI >
Subject: Login zur Online Bewerbung
Date: 30 Apr 2014 17:09:00 GMT+2 (Donnerstag)
To: ***@audi.de

https://karriere.audi.de/cui(bD1kZSZjPTIwMA==)/default.htm?configurationId=ZAU_UNREG_SEARCH
Liebe Damen und Herren
Wie kriegt man hier ein Login sodass man sich bewerben kann für eine ausgeschriebene Stelle.
Ich kann leider keine Infos finden…. nur wie ich mein Passwort erhalten kann, sollte ich dies vergessen haben.
http://www.audi.com/corporate/de/karriere/einstieg-bei-audi/schueler/berufsausbildung.html
Danke für die Hilfe
Urs E. Gattiker

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Was zeichnet eine gute Online-Bewerbung aus?
Was tun, wenn der Recruiter die Bewerbung nur auf dem iPhone liest?
9 Tipps zur besseren Bewerbung für den Job oder Ausbildungsplatz.
PLUS kostenlose Tools.

Schlagwörter: Ausbildung, erfolgreich bewerben, Employer Branding, Karriere, Lehre, Lehrstellensuche, MINT Beruf, Praktikum, Stellenbewerbung, Stellenangebot

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Die Bewerbung über das Internet wird immer beliebter. Obwohl der Anteil der der Online-Bewerbungen immer noch wächst, hat die eBewerbung auch Nachteile gegenüber derjenigen auf Papier.
Zum Beispiel ist bei einer Bewerbung via Online Formular öfters der Kreativität des sich bewerbenden Arbeitnehmers starke Grenzen gesetzt.
Zu den inhaltlich-gestalterischen Fehlern können sich bei der Bewerbung über das Internet auch noch eine Menge technischer Fallstricke gesellen. Angefangen von Dateiformaten bis hin zu unsachgemäßem Scannen von Unterlagen sind nur zwei Beispiele.
In diesem Blogbeitrag zeigen wir Ihnen auf, welche Dinge Sie als Bewerber für einen Ausbildungsplatz oder eine Position als Junior Consultant berücksichtigen sollten, bevor Sie die Bewerbung z.B. per Post und / oder eMail einreichen.
PS. der nächste Beitrag diskutiert anhand von Firmenbeispielen wie z.B. Audi warum Online Recruiting oder Bewerbung-Tools sich oft nicht durch Nutzerfreundlichkeit auszeichnen – nicht verpassen (eMail Abo für diesen Blog)!

Achtung – wichtiger Trend!

Continue reading “Ratgeber Recruiting: Die erfolgreiche Bewerbung” »

Xing schreibt am 24. April 2012 in einer eMail:

„You are paying 5.34 EUR per month which equals the 128.30 EUR for two years, were as the one year term cost about 6.95 EUR when broken down by monthly price.“ (24 April, 2012).

Seit der obigen eMail hat sich vieles verändert. Xing kämpft mit harten Bandagen gegen LinkedIn …
Als Tool zur Personal-Rekrutierung und Selektion hat es sich bis heute nicht bewährt. Doch Xing versteht es sehr gut, die Kasse klingeln zu lassen. In diesem Sinne sollte man auch diese eMail an Schweizer Nutzer sehen:

„Dear Mr. Prof. Dr. Gattiker,
As a result of the feedback we received from customers in Switzerland, we’re switching our pricing for Swiss customers from euros to Swiss francs as of the 24th of April 2014. At the same time we’re also updating our Premium membership fees, meaning that Premium membership renewals after the 24th of April 2014 will be subject to a gross monthly fee of CHF 11.95.*

Happy networking on XING!
Kind regards,
The XING team           *Equivalent to CHF 286.80 per membership term.“ (2 Jahre)

Verstehen Sie das?

2012 (1 Euro war damals ca. CHF 1.20 Wert) bezahlte man für eine 2-Jahres Mitgliedschaft. Pro Monat ca. CHF 6.50.  Innerhalb von 2 Jahren wurde dieser Preis (inkl Mehrwertsteuer von acht Prozent in der Schweiz) auf Fr. 13.00 pro Monat erhöht.

Preiserhöhung von 41 Prozent pro Jahr seit April 2012 – kumulative ca 84 Prozent Preissteigerung innerhalb von knapp 2 Jahren?

Nur zum Vergleich: Laut dem Bundesamt für Statistik, Schweiz betrug die Jahresteuerung:
–  2011:  0.2 Prozent
–  2012: -0.7 Prozent
–  2013: -0.2 Prozent

In der Schweiz preist Xing die Möglichkeit die Produkte in CHF zu beziehen überall an. Doch wenn es bedeutet für die gleiche (oder noch schlechtere) Leistung, (siehe Lounge Foto unten) fast das Doppelte im Vergleich zu Deutschland bezahlen zu müssen, wo ist hier der Vorteil? Sind wir Schweizer denn so blöd?

Was meinen Sie?

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Übrigens, in den geänderten Geschäftsbedingungen steht:

„6.3 XING behält sich vor, die Abrechnung jederzeit von Euro auf die jeweilige Landeswährung des Nutzers umzustellen, sofern der Nutzer dem nicht widerspricht.“

Was ist nun wenn der Kunde widerspricht? Dann erhält er eine eMail auf Deutsch – in meinem Falle Englisch die z.B. lautet:

„From: Customer Care <en-queue053@xing.com>
Subject: Customer Care Xing Re: I have questions about my membership term. (XING-5297867)
Date: 11 Apr 2014 09:39:15 GMT+2
To: urs.gattiker@cytrap.eu

Dear Mr Gattiker-Drkpi,
Thank you for your reply.
It is true that the terms and conditions section 6.3 state XING reserves the right to switch invoices from euros to the user’s respective local currency at any time.
Your billing address is listed as Switzerland, so this means you will now be billed for future renewals in Swiss Francs and not EUR because we have the rights to do this according to the terms and conditions.
If you want to continue to be billed in EUR then you will have to provide an invoice address in Germany and not Switzerland.

Regards,
Michael Sandlin“

Versteht das einer…. ich habe das Recht mich zu weigern aber wenn ich vom Recht gebrauch mache sagt Xing nein? Komisch?
Sie meinen da muss man nachfassen. Habe ich gemacht, da kam keine Antwort auf meine Frage nur ein „… so ist es halt.“

Was tun, wnn Sie einen Geschäftspartner in flagranti dabei erwischen, wie er gerade versucht Ihnen das Fell zu seinem Vorteil über die Ohren zu ziehen?.

Ich werde wohl meine Premium Mitgliedschaft auslaufen lassen. Denn mein Vertrauen in Xing als Geschäftspartner ist eindeutig dahin.

Was bedeutet dies für Recruiter?

Die obigen Infos zeigen auf, dass Xing im Moment in der Schweiz mit viel Erfolg zahlende Mitglieder verliert und dabei noch seinen Ruf schädigt. Dies wird auch eifrig von Nutzern Online diskutiert (z.B. MrWOM – #XingFail oder wie man seine Nutzer Linked – der NoWom des Monats). Was für Auswirkungen hat dies auf die Xing Nutzung in der Schweiz? Schwehr abzuschätzen. Doch einige Indikatoren deuten an, dass diese Art von Geschäftsgebahren bei Schweizer Kunden von Xing äusserst schlecht ankommt.
Zum Beispiel, kürzlich nahm ich an einer Konferenz für Recruiter teil (#tru Zürich 2 oder #truZurich) . Hier ging es auch um Online Recruiting (z.B. was bringt es, Kosten, Ertrag, Trends). Dabei wurden Plattformen wie Xing, LinkedIn und Viadeo erwähnt, diskutiert und analysiert.
In der Romandie war Viadeo bis vor kurzem die Nummer 1 (immer noch in Frankreich). Doch Recruiter aus Genf oder Lausanne kommentierten an der Konferenz, dass sie auch LinkedIn nutzen. Recruiter aus Zürich wiederum wiesen darauf hin, dass Xing immer weniger genutzt wird. Gründe sind unter anderem auch der Preiswucher, wie oben beschrieben. Ebenfalls gaben einige HR-Fachkräfte von Grossunternehmen kund, dass sie ihre Premium Mitgliedschaft nicht mehr erneuert hätten. Ob diese nun alle bei LinkedIn eine Pro Membership einkaufen ist noch nicht genau eruierbar. Aber sie sind auf jeden Fall dort registriert und aktiv.
Ebenfalls sind die Möglichkeiten wie auch Zusatzdienstleistungen welche Xing in der Schweiz offeriert limitiert. Zum Beispiel, trotz des 84% Aufpreises für eine zwei Jahres-Mitgliedschaft in der Schweiz gibt es für Premium Mitglieder keine Lounges. In Deutschland aber schon.

ANKLICKEN - FREE Workspace - available in Düsseldorf, Munich and Nuremberg. Coming soon to Berlin, Frankfurt and Hamburg (by 2015?). Switzerland? Pay 60 to 80 % more than Germans for membership with Xing. BUT get less value for your money (e.g., no free workspace in country...)? Are we Swiss stupid? NO - just voting with our feet by joining LinkedIn :-)

Einen Vorteil welche Xing gegenüber von Viadeo oder aber auch LinkedIn hatte, sind die After-Work Events. Diese organisieren Xing Mitglieder über die Plattform.
Auch dieser Nutzer und Vorteil gegenüber LinkedIn ist Xing gerade dabei zunichte zu machen. Zum Beispiel kann Google schon bald fast keine Inhalte inklusive Events auf Xing mehr indexieren (lesen Sie bald mehr inklusive Fallbeispiele mit SEO Tricks auf unserem Englischen Blog auf DrKPI.com). Das nennt Xing Strategie? „Follow the Leader“ auch wenn es heisst die User Experience zu verschlechtern?
Ist das etwa clever? Das gute war das Xing Inhalte bis anhin auch über Google Suchergebnisse gefunden werden konnten….
Lesenswert: Was HR von Marketing lernen kann. Und umgekehrt.

LinkedIn oder Xing: KPIs?

Die Auswirkungen dieses Reputationsschadens von Xing spürt auch die Konkurren. Hier aber im positiven Sinne. Nach #tru Zürich 2 wollte sich eine Person eines Schweizer Grossunternehmens mit mir auf Xing verlinken. Bei LinkedIn waren es sechs HR Experten. Übrigens, vor 24 Monaten war dieses Verhältnis nach einer Konferenz noch umgekehrt, d.h. zugunsten von Xing.
Was soll nun ein Recruiter in der Schweiz nutzen? LinkedIn empfiehlt sich sicherlich für diejenigen welche in mehr als einer Sprachregion der Schweiz aktiv sein möchten (z.B. Genf, Lugano und Zürich).
Obwohl LinkedIn mehr Stelleninserate hat wie Xing (siehe Grafik – Trendlinie für 2013), ist deren Effektivität umstritten. Laut Gesprächen mit mehreren Recruitern sind sich diese nicht sicher, ob ein Stelleninserat auf LinkedIn oder Xing wirklich effektiver ist als andere Kanäle wie z.B. persönliche Netzwerke – virtuell wie auch offline.

Neulich hat mir ein Recruiter diese Problematik wie folgt beschrieben:

„Es kann sein, dass wir einem Kunden garantieren X Positionen wie z.B. im Engineering (3 bis 5 Jahre Erfahrung, mit folgenden Schlüsselqualifikationen… ) innerhalb von 30 Tagen zu besetzen.
Diese Leuten zu finden, sei es via Inserat (online oder / und offline), Firmenwebseite, unseren Mailings, über Disskusionsgruppen, Fachgruppen, Messen, sowie mit Hilfe von unserer Datenbank ist unser Schlüssel zum Erfolg.
Wir haben dafür auch LinkedIn und Xing getestet. Deren Effektivität (z.B. Usability, Searches, usw.) war uns aber keine grosse Hilfe…
Mit Job Ads hatten wir überhaupt keine Erfolge. Obwohl klar eingegrenzt nach Ausbildung und Schlüsselqualifikationen, waren der Grossteil der Bewerbungen nicht ideal… Grösste Herausforderung ist die Kosten-Nutzen Analyse und die Eruierung des ROI. Was bringt Online Rekruitierung im Vergleich zu anderen Aktivitäten …? Welche KPIs führen zur Verbesserung des ROI?…“ (Name der Redaktion bekannt)

Was die Gespräche bei der #truZurich ebenfalls andeuteten ist, dass es immer noch nicht einfach ist die Kosten wie auch Nutzen der Social Networks eruieren zu können. Vorallem gibt es hier noch keine wirklich etablierten Kennzahlen.  
Xing’s Vorgehensweise (Schweizer Premium Mitglieder wird ein deftiger Aufpreis verrechnet) hat LinkedIn insofern geholfen, als es den Trend den letzteren Service wenigstens auszuprobieren noch verstärkt hat. Es kommt ja eigentlich eher selten vor, dass ein Unternehmen seine Kunden so vertäubt, dass diese lieber ihr Geld zur Konkurrenz bringen. Die Auswirkungen sind doppelt schlecht:

1 – deutschsprachige Xing Mitglieder wechseln zu LinkedIn, UND
2 – 1 hat zu Folge, dass Xing für CH Recruiter immer weniger interessant ist (z.B. immer kleinere Reichweite).

Ob LinkedIn alles was Xing offerierte, erfolgreich abdecken kann für Mitglieder in der D-A-CH Region, wird die Zukunft weisen.  Was denken Sie? Existiert Xing in 5 Jahren noch?
Lesenswert: Social Recruiting: Die #TruZurich Teilnehmer machen es vor

Quelle:
#XingFail: LinkedIn umwirbt Schweizer Recruiter 

Was ist Ihre Meinung?

– Welche Aktivität auf Xing oder LinkedIn machen Sie am liebsten?
– Welches dieser Networks bringt Ihnen den grössten Mehrwert?
– Ich freue mich auf Ihre Kommentare.
PS. Ich bin seit ca. 2001 auf Linkedin und seit 2004 auf Xing.