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Bewegtbild für Lehrlinge ist eine wirksamer Ansatz um Jugendliche anzusprechen.

In Kürze: Nach Teil 1 unserer Reihe zu erfolgreichem Video Marketing folgt Teil 2.
Zuvor besprachen wir hier, warum wir ein Video machen, wen und was wir erreichen wollen. Und was der beste Content für eine gelungene Social Media Marketing Strategie ist.
Nun bekommen Sie weitere besondere Tipps mit Beispielen zur Vorbereitung Ihrer Produktion.
Wir gehen ins Detail, denn auch unsere Erfahrungen als Filmcrew sind durch ein „Trail and Error“ gekennzeichnet. Die Reflexion der Projekte verhilft auch uns regelmäßig, unsere Prozesse zu optimieren. Das Lernen ist nie vorbei und wir sind motiviert!
Dieses Mal erwarten Sie vielseitige Antworten auf diese 4 Fragen (Punkte unten einfach anklicken und Sie erhalten sofort eine Antwort):

  1. 1. Welches Equipment brauchen wir?
  2. 2. Wer ist beteiligt und für was verantwortlich?
  3. 3. Und rechtliche Aspekte?
  4. 4. Wo drehen?
  5. 5. Was ist Ihre Meinung?

Mehr Informationen finden Sie auch hier:
[su_box title=“Wie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Video Marketing: 4 Tipps zur Content Optimierung
Video Marketing: 4 Tipps, um Probleme zu vermeiden (Sie sind hier)
Video Marketing: 4 Geheimnisse, die Experten selten verraten
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Lesen Sie den englischen Beitrag hier.
Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, wie Sie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren.

1. Welches Equipment brauchen wir?

Die Technik

Die Kamera, klar! Doch vergessen Sie nicht, dass auch Licht und Ton eine essentielle Rolle spielen. Denn diese beiden Komponenten werden viel zu oft unterschätzt.
Ein Movie lässt sich heute auch professionell mit der integrierten iPhone-Kamera drehen. Die Bildqualität an sich lässt kaum zu wünschen übrig. Aufnahme outdoor sind bei sonnigen Tagen (beste natürliche Lichtverhältnisse) dann gar kein Problem.
Doch achten Sie unbedingt darauf, hier ein professionelles Mikrofon einzusetzen, denn ohne dieses kann ein Video so gut aussehen wie es will, es wirkt amateurhaft, wenn Sie sich nicht um die Akustik kümmern.
Das Video kann auch im Tonstudio nach-synchronisiert werden. Dies ist oft jedoch noch schwieriger und erfordert noch mehr technisches Know-How und eine erfahrene Stimme hinter dem Aufnahmegerät.
Arbeiten Sie drinnen, reicht das Licht, das durch die Fenster kommt, oft nicht aus und das Bild ist zu dunkel. Auch dann bekommen Sie Aufnahmen, die unprofessionell wirken.
Professionelle Scheinwerfer sind fast immer ein Muss in diesem Fall, denn auch das künstliche Licht in den meisten Räumen reicht dann nicht aus, um Raum sowie Personen und gefilmte Objekte auf eine sinnvolle Weise auszuleuchten.

3 Scheinwerfer brauch es meistens: Diese Standardsituation zeigt Ihnen, wie Sie in Ihrem Video eine professionelle Belichtung schaffen.

3 Scheinwerfer brauch es meistens: Diese Standardsituation zeigt Ihnen, wie Sie in Ihrem Video eine professionelle Belichtung schaffen.


Noch besser werden die Aufnahmen natürlich mit einer Filmkamera oder einem guten Camcorder, wie wir sie bei DrKPI benutzen, z.B. die P2HD-Lösungen von Panasonic.
Beachten Sie hier, dass ein solches Gerät meistens mehr Zubehör erfordert wie das Stativ, das Speichermedium oder je nach dem auch Kompatibilitätslösungen zur Übertragung von Daten.
Zudem erfordert eine Profi-Kamera auch ein gewisses technisches Know-How. Sie wollen schließlich keine verwackelten, zu dunklen oder überbelichteten Aufnahmen, die einfach nicht gut wirken.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Frage eine besondere Gewichtung zukommt, denn hier dreht sich alles um ein Wort und dieses ist „Professionalität“.
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Tip

Scheinwerfer und iPhone sind das Minimum. Auch solch eine Produktion kann erfolgreich sein. Benutzen Sie in diesem Fall aber beispielsweise ein Accessoire zur Stabilisierung Ihres iPhones beim Filmen. Denn verwackelte Bilder wirken einfach unprofessionell.
Konsultieren Sie danach einen Profi, um Ihre Aufnahmen mit diesem zu besprechen und zu sehen, ob daraus ein kleine Marketing Film zusammengeschnitten werden kann.[/su_note]
Hier noch eine kleine Liste, die Ihnen zusätzlich weiterhelfen kann:

  • Equipment-Checkliste schreiben, damit Sie den Überblick behalten.
  • Fahrzeuge und Parkmöglichkeiten?
  • Anschlüsse und Adapter (Kompatibilität im Ausland?)
  • Lagermöglichkeiten für Equipment, um Logistik zu vereinfachen?
  • Special Equipment: Drohnen, Dolly, Schienen für Kamera, etc.?
Mehr als nur der technische Kram

Wenn Sie mit einem Kamerateam zusammenarbeiten, können Sie diese Aufgaben den Profis überlassen. Sie haben mehr Zeit, sich den Kopf über andere Dinge zu zerbrechen, wie z.B.:

  • Welche Requisiten brauche ich?
  • Welche Kleidung sollen die im Video gezeigten Personen tragen?
  • Ist an den Drehtagen für Verpflegung gesorgt?

Für LomMedical (für mehr Infos hier klicken) haben wir beispielsweise die besagte innovative Sicherheitsspritze mit automatischer Retraktion für den einmaligen Gebrauch mit ins Bild genommen.

Natürlich mussten wir darauf achten, dass das Bild nicht überladen ist, sondern zur neutral-fachlichen, informativen Tonalität des Investoren-Videos passt: Auf Blumen und andere Tischdekoration haben deshalb verzichtet. In anderen Projekten wären diese vielleicht gar nicht schlecht.
Das Beispiel oben zeigt übrigens auch, was passieren kann, wenn es vor den Dreharbeiten keine Möglichkeit gibt, eine Lichtprobe vor Ort durchzuführen.
Dieser war schlecht beleuchtet; die Fenster waren am Ende des langen und schmalen Raums, sodass wir auch mit Scheinwerfern leider nicht das Optimum aus dem Bild herausholen…
Lassen Sie sich von Kameramann und Regisseur (visuelle Kompetenz) beraten, welche Kleidung Sie brauchen. Denken Sie dabei unbedingt auch an das Corporate Design, das in die Wahl mit einfließen muss.
Auch über Speisen und Trunk sollten Sie sich Gedanken machen, insbesondere wenn Sie einen langen Drehtag vor sich haben.
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Tip

Wenn Sie Fotos von den Dreharbeiten auf Facebook, Instagram und Co. posten wollen (und das sollten Sie!), oder – noch besser – wenn Sie ein kleines Making-Of von den Dreharbeiten zusammenschneiden wollen,  achten Sie darauf:
Gläser, Flaschen, Teller etc. gehören mit zu den „Requisiten“. Denken Sie über den repräsentativen Charakter dieser Dinge auch ein wenig nach, es lohnt sich meistens.[/su_note]

2. Wer ist beteiligt und wer für was verantwortlich?

Hier können wir uns fragen,

  1. wen wir vor der Kamera einsetzen und
  2. wen wir hinter den Kulissen brauchen.

Influencer, CEO oder ein Mitarbeiter „wie du und ich“? Die falsche Wahl kann das Video ruinieren.
Auch hinter den Kulissen kann es Probleme geben, wenn die Kompetenzfelder nicht klar verteilt sind. Expertise ist in allen Gebieten gefragt. Einen Film selbst zu drehen gestaltet sich daher oft schwierig.

Alle Beteiligten sind am Drehtag anwesend (von L nach R): Peter Johann, CEO von Lumendi Ltd.; Corina Rieflin, zuständig für Investor Relations bei Lumendi; Patrizia Sinistra, Kamera und Schnitt bei DrKPI; Urs E. Gattiker, Produzent und Regisseur von DrKPI.


Beispielsweise kann ein Beauftragter des Unternehmens selbst die organisatorischen Aufgaben eines Produzenten übernehmen, er wird aber nicht zwingend das technische Know-How haben, um Kamera, Licht und Ton richtig einzusetzen.
Es wäre frustrierend, erst während oder nach den Dreharbeiten festzustellen, dass die Aufnahmen einfach nicht gut aussehen. Dann wird vielleicht auch der beauftragte Cutter von Extern sagen, dass das Material einfach nicht verwendbar ist.
Und Sie bleiben auf den Produktionskosten sitzen.
Wir müssen uns also vor den ersten praktischen Schritten Gedanken machen und alle Beteiligten von Anfang an in die Planung miteinbeziehen. Dazu gehören:

  • Schauspieler/innen, Sprecher, Statisten etc. (vor der Kamera), sowie
  • Produzent/in,
  • Regisseur/in,
  • Kamerafrau/mann,
  • Experten für Licht und Ton,
  • evtl. Zuständige für rechtliche Fragen,
  • Finanz-Beauftragte
  • Cutter/in und
  • Marketing-Beauftragte, plus ggf. die externe Werbe-Agentur.

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Tip

Es muss ein aktiver Austausch stattfinden und die Kommunikation muss sowohl intern als auch zu externen Beteiligten funktionieren, damit alle von Beginn an mitdenken. So kann sich ein Cutter schon vor den Dreharbeiten das benötigte Material ansehen (z.B. Logos und CD) und sich Gedanken über die Animation machen.[/su_note]

3. Und rechtliche Aspekte?

Verträge sollten mit allen Beteiligten abgeschlossen werden. Insbesondere bezüglich der Personenrechte müssen Sie Einwilligungen derjenigen Personen, die vor der Kamera zu sehen sind, einholen.
Sollten Sie Ihr Marketing Video im Freien drehen, benötigen Sie eventuell Statisten. Achten Sie darauf, dass Sie keine Personen filmen, die nicht gefilmt werden wollen. Erkundigen Sie sich in diesem Fall auch unbedingt bei der Stadt nach einer Drehgenehmigung, damit es keine Probleme gibt.
Falls Sie eine bestimmte Location bevorzugen, brauchen Sie vielleicht auch eine schriftliche Nutzungserlaubnis für die betreffenden Räumlichkeiten. Achten Sie hier darauf, dass man im Hintergrund nichts zu sehen ist, dass nicht gezeigt werden soll, beispielsweise Markennamen oder Logos.
Dies kann sich natürlich ändern, wenn die Abgeltung dadurch geregelt ist, dass der Raum für den Dreh gesponsert wird.
Zuletzt müssen Sie sich noch um Unfall-, Haftpflicht- und Ausfallversicherungen kümmern.
Erst dann sind Sie rechtlich umfassend abgesichert. Ärgerlich wäre es, wenn Sie das fertige Video nicht veröffentlichen können, weil Sie mit diesem unwillentlich z.B. Personenrechte verletzen…
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Tip

Beginnen Sie mit einer Aufzählung aller Verschriftlichungen, die Sie (vielleicht) brauchen werden. Vorerst besser davon ausgehen, dass Sie mehr benötigen, als Sie dann tatsächlich drucken werden.[/su_note]

4. Wo drehen?

Haben Sie eine Idee, die zu Ihrem Video passt, d.h. einen Ort, der eine bestimmte Atmosphäre hat oder Ihre Philosophie sehr gut widerspiegeln kann, testen Sie unbedingt vor dem Dreh die Lichtverhältnisse und die Akustik vor Ort.
Gegebenenfalls müssen Sie dementsprechend entweder Ihr Equipment erweitern (z.B. mehr Scheinwerfer, Windschutz für das Mikrofon, etc.) oder aber die Ortswahl noch einmal überdenken.
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Tip

Achten Sie auch unbedingt auf den Wetterbericht. Planen Sie hier eventuell einen Alternativtermin ein, damit der Dreh nicht wortwörtlich ins Wasser fällt.[/su_note]
Die Veröffentlichung des Videos kann sich um Wochen verzögern, wenn Sie erst dann beginnen einen neuen Termin zu suchen, an dem alle Beteiligten Zeit haben…
Wollen Sie uns auch Ihre Meinung zum Thema weitergeben? Haben diese Tipps geholfen? Hinterlassen Sie unten einen Kommentar. Oder lesen Sie gleich hier Teil 3 (folgt in Kürze) und erhalten Sie mehr Antworten zu wichtigen Fragen bei der Vorbereitung von Ihrem Marketing Video.

5. Was ist Ihre Meinung?

Bei unseren Produktionen ereilen uns oft Aha-Erlebnisse, die wir hier als unsere „Geheimtipps“ mit Ihnen teilen wollen. Wir hoffen, dass auch Sie etwas davon haben und Ihre Prozessabläufe ebenfalls optimieren können.

  • Hatten Sie selbst schon einmal ein solches Aha-Erlebnis? Wir lernen gerne dazu! Verraten Sie uns und unseren Lesern doch ihren persönlichen Tipp.
  • Haben Sie bereits Erfahrungen mit Video Marketing gemacht? Positive oder negative? Was würden Sie beim nächsten Projekt anders und vielleicht besser machen?
  • Sind Sie interessiert daran ein Video für das eigene Unternehmen, ein Event oder ein passendes Video zu einem Blogbeitrag zu produzieren? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen. Gerne antworten wir Ihnen so schnell wie möglich.

In Kürze: In Teil 1 unserer Reihe zum Thema Video Marketing zeigen wir, was es braucht, damit Video Marketing erfolgreich ist.
Hier geht es allein um die Vorarbeit, die Sie leisten müssen.
Wir können mit einigen Geheimtipps behilflich sein…
Lesen Sie weiter und nutzen Sie diese 4 Tipps für das nächste Video.
In den letzten Jahren stieg die Anzahl der täglichen Views auf YouTube auf über 4 Milliarden, denn – das ist uns sicher allen klar – die Menschen mögen es Videos anzuschauen.
So sehen auch 52% der Marketing-Professionals weltweit das Video als den Content-Typ mit der besten ROI an.
Eine gute Vorbereitung ist dabei (fast) alles. Denn unglaublich viel Zeit und Geld geht verloren, wenn Sie während der Produktion oder gar der Post-Produktion feststellen, dass Ihr Projekt wohl doch nicht gut genug durchdacht war…
Deshalb haben wir für Sie eine Checkliste zusammengestellt mit 12 Fragen, die Sie sich unbedingt stellen müssen, bevor Sie sich Hals über Kopf in die Dreharbeiten stürzen.
Die ersten 4 grundlegenden Fragen können Sie unten einfach anklicken und Sie erhalten sofort eine Antwort:

  1. 1. Warum ein Video?
  2. 2. Wer ist unsere Zielgruppe?
  3. 3. Was ist unser Ziel?
  4. 4. Um was geht es?
  5. 5. Was ist Ihre Meinung?

Mehr Informationen finden Sie auch hier:
[su_box title=“Wie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Video Marketing: 4 Tipps zur Content Optimierung (Sie sind hier)
Video Marketing: 4 Tipps, um Probleme zu vermeiden
Video Marketing: 4 Geheimnisse, die Experten selten verraten
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Lesen Sie den englischen Beitrag hier.
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1. Warum ein Video?

Wir können ja mal ein Video machen, ist leichter gesagt als getan. Der Grund für das Video, das Warum, ist der erste Schritt, um klar zu formulieren, was wir überhaupt machen möchten.
Wir können uns auch fragen, warum wir gerade dieses Mal ein Video statt z.B. wie immer einen Blogeintrag machen?
Ganz klar, ein Video geht einfach leichter in den Kopf als ein Blogeintrag, der manchmal ganz schön schwere Kost sein kann. Vor allem dann, wenn wir komplizierte Sachverhalte erklären wollen, tun wir dies besser in einem Video statt in einem Text, der vom Leser vielleicht zu viel Konzentration abverlangt.
Aber insbesondere darüber, was wir zeigen wollen, müssen wir uns Gedanken machen.
Ein Video ist ein audiovisuelles Medium, dessen besondere mediale Qualitäten auch als solche genutzt werden wollen.
Ein Beispiel?
Dreht sich unser Marketing Video um eine Liste von Informationen, sind diese vielleicht besser in einem Blogtext aufgehoben, in dem die Leser alles problemlos auch mehrmals nachlesen können.
In einem Video müssten die Zuschauer die betreffende Stelle erst einmal wiederfinden – es gibt keine Unterüberschrift, die beim Durchscrollen leicht wiedergefunden werden kann. Da bietet ein Text vielleicht die bessere Struktur.
Beispielsweise kann dann aber ein spezifischer Punkt im Text, der z.B. einen komplexen Sachverhalt umschreibt, durch ein Erklärvideo begleitet werden. Im Video wird dann nicht nur erklärt, sondern auch anhand eines Beispiels demonstriert, was gemeint ist.
Ist dieses Video von vielleicht 2 Minuten erst einmal in den Beitrag eingebettet, ist dieser auch – man könnte sagen – „getunet“. Für mich als Leserin jedenfalls interessanter, da vielseitiger und leichter zu verdauen.
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Tipp

Ein Marketing Video zu produzieren nur um des Videos Willen, ist nicht ohne Weiteres sinnvoll.
Dagegen ist ein kurzer Video Clip fast immer nutzbar, wenn es einen Blogbeitrag begleiten soll.
Das Video kann eine super Ergänzung zu reinem Text sein.[/su_note]

2. Wer ist meine Zielgruppe?

Produzieren wir für bestehende Kunden, Key-Accounts vielleicht, bestehende Partnerunternehmen oder Mitarbeiter? Oder versuchen wir Neue ins Boot zu holen?
Besteht unsere Zielgruppe aus Schülern und Ausbildungssuchenden, aus möglichen Investoren oder Unternehmen für etwaige Joint Ventures? Oder wollen wir mit unserem Video direkt auf die Endnutzer zukommen?
Kinder? Ärzte? Sportler? Tierliebhaber? Sie wissen, was ich meine.

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Tipp

Hier kann es helfen, sich zu fragen, welche Videos Ihre Zielgruppe gerne ansieht.
Zu beachten ist aber auch, dass die jeweiligen Zuschauer von Ihnen vielleicht ein ganz anderes Video erwarten.[/su_note]
Beispielsweise schauen Schüler privat sicher gerne witzige Vines (7-Sekunden-Videos) von ihren Lieblings-YouTubern an. Doch wollen wir diese für unser Unternehmen rekrutieren, wird die Sache ernster:
Produzieren wir ein witziges Video im Stil eines derartigen viralen Internethits, am besten noch mit Influencer (Achtung: Ironie…), ist eine Schülerin von uns als Arbeitgeber vielleicht eher abgeneigt.
Denn auch sie möchte von ihrem zukünftigen Arbeitgeber ernstgenommen werden. Dieser muss also zeigen, dass er die vielleicht bestehende Unsicherheit der Ausbildungssuchenden hinsichtlich der eigenen Zukunft versteht.
Ergo vermitteln wir doch besser seriös, wie gut unsere Azubis abgesichert sind, wie wir ihnen beim Lernen zur Seite stehen. Und wie wir sie mit unseren besonderen Qualitäten als Arbeitgeber unterstützen können.
Ein Beispiel hierfür (Video unten) ist unsere Produktion mit Hadya Khalil für die Bouygues E&S Intec AG, damals noch Alpiq Intec genannt, in Zürich. Hadya war keine bekannte Influencerin, sondern selbst eine junge Ausbildungssuchende. Sie musste sich einige Steine aus dem Weg räumen, bis sie bei der Alpiq eine Ausbildungsstelle gefunden hat.

Aus der Zielgruppe ergibt sich natürlich auch die Tonalität des Videos. Soll es eher emotional, sachlich oder informativ sein?
Was unser Ziel ist, wozu wir unsere Zielgruppe bewegen möchten, können wir jetzt erst genauer formulieren.

3. Das Ziel konkret werden lassen

Denken wir über unser allgemeines Ziel nach, müssen wir uns erst einmal das fragen:

Soll ein Image-Video produziert werden, um unsere Philosophie an den Mann zu bringen?
Will ich ein Produkt bewerben, um mehr potentielle Käufer darauf aufmerksam zu machen?
Oder ein Unternehmen, um das Recruiting zu verbessern?
Oder wird das Ganze eine Event-Dokumentation, um bei der nächsten Veranstaltung höhere Besucherzahlen zu generieren?

Wir brauchen ein klares Ziel vor Augen, um genauestens planen zu können.
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Tipp

Es kann dann sehr hilfreich sein, Referenzvideos ähnlicher Projekte zu suchen und anzuschauen.[/su_note]
Auch ein Profi kann zu Rate gezogen werden oder eine bereits bestehende Idee evaluieren bezüglich der technischen Möglichkeiten oder des Marketingpotentials.

4. Um was geht es?

Ganz klar, ein Video über eine Spielzeuglokomotive ist nicht gleich ein Video über ein innovatives medizinisches Gerät wie hier.
Dies muss ebenfalls die Tonalität des Videos bestimmen. Spricht beispielsweise ein CEO über das Produkt eines Start-Up-Unternehmens, soll das ganze authentisch und neutral wirken.
Es geht hier aber auch darum, die Inhalte über die beworbenen Produkte, das Unternehmen oder Dienstleistungen hinaus genau zu definieren.
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Tipp

Erzählen Sie eine Geschichte. Das gilt sowohl beim Bloggen als auch bei Videos. Emotionaler  Gehalt wird meistens als wertvoller empfunden.[/su_note]
Ein Beispiel ist die Story von Hadya Khalil im Video oben. Oft möchten wir den Zuschauern aber auch Informationen über ein komplexes Thema klar und verständlich erklären.
Es gilt hier, das Skript von vornherein unbedingt gut zu strukturieren, damit später auch der Zuschauer den Überblick behält. Ich garantiere Ihnen, er wird sehr schnell auf ein anderes Video klicken, wenn Sie ihm die kleinste Gelegenheit bieten, die Orientierung zu verlieren…
Wollen Sie uns auch Ihre Meinung zum Thema weitergeben? Haben diese Tipps geholfen? Hinterlassen Sie unten einen Kommentar. Oder lesen Sie gleich hier Teil 2 (folgt in Kürze) und erhalten Sie mehr Antworten zu wichtigen Fragen bei der Vorbereitung von Ihrem Marketing Video.

5. Was ist Ihre Meinung?

  • Was denken Sie, wie viele Minuten verbringen Sie damit, Videos auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop anzusehen?
  • Haben Sie bereits Erfahrungen mit Video Marketing gemacht? Positive oder negative? Was würden Sie beim nächsten Projekt anders und vielleicht besser machen?
  • Sind Sie interessiert daran, ein Video für das eigene Unternehmen, ein Event oder ein passendes Video zu einem Blogbeitrag zu machen? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen. Gerne antworten wir Ihnen so schnell wie möglich.
Ralf Strauss eröffnet den Deutschen Marketing Tag 2017 in Frankfurt.

Fazit: Der Deutsche Marketing Tag 2017 war mit 1,500 Teilnehmern der bis jetzt grösste organisierte Event vom Deutschen Marketing Verband.
Download – Agiles Management – Slides
Viele interessante Keynotes, Breakout Sessions und inspirierende Gespräche.
Meine Eindrücke mit einigen Fotos.

Das war mein zweiter Deutscher Marketing Tag vom Deutschen Marketing Verband (DMV).
Drei Dinge fielen mir dabei auf:

    1. Die Organisation (Programm Ralf Strauss, Organisation Deutscher Marketing Verband – Büro Düsseldorf das ganz Team! und Management Forum) hat sich nochmals im Vergleich zu 2016 überboten.
      Für mich als Teilnehmer lief alles perfekt ab und die Frankfurter Messe tat das ihre inklusive Catering. Chapeau! Merci!
    2. Der #DMT17 war mit mehr als 1,500 Teilnehmern nochmals um einige hundert Teilnehmer grösser als der 43. Deutsche Marketing Tag in Leipzig.
    3. Dieses Jahr waren meine Kolleginnen, Kollegen und ich das 1. Mal als Mitglieder vom #MCLago dabei.

Natürlich waren auch einige Dinge für mich persönlich ganz anders als 2016. Letztes Jahr hatte ich das Privileg mit Mark Leinemann den DMT16 besuchen zu können (auch er heute Mitglied beim #MCLago). Wir verbrachten den Nachmittag zusammen beim Stadtbummel in Leipzig – eine schöne wie auch interessante Stadt.
In Frankfurt habe ich einige der Leute, die ich im letzten Jahr traf, auch hier wieder angetroffen. Das macht eine Veranstaltung immer noch besser. Ich durfte viele neue und sehr interessante Menschen kennen lernen.
Hier meine Synopsis. Diese erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Deep Dive

2017 begann der Deutsche Marketing Tag schon am Vortage, d.h. Mittwochs um 17:30 Uhr. Mehrere Deep Dive Sessions waren auf dem Programm.
Ich hatte die Ehre, eine Deep Dive Session moderieren zu dürfen – siehe Fotos unten.
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Agile Organisation … von der strategischen Sichtweise zur erfolgreichen Umsetzung.[/su_slider]
Taina Temmen und Steffen Köster waren meine Referenten. Super interessant, wie sich Agilität in Sachen Marketing und Innovation auf verschiedenen Ebenen abspielen kann.
Hier gibt es meine Slides… Einführung und Zusammenfassung – Session Agiles Marketing.

Ryanair grüsst Lufthansa

Ralf Strauss, der Präsident vom Deutschen Marketing Verband (DMV) eröffnete den Kongress auf der grossen Bühne. Nach seiner eloquenten Einführung ging es dann gleich los im Programm.
Im Vortrag von Matthias Wenk (Ryanair), wurde mit einigen Mythen aufgeräumt.
Ein tolles Beispiel dafür war, dass Ryanair den digitalen Plattformen abgeschworen hat. Ryanair nutzt weder Google AdWords noch Plattformen wie Booking.com
Das Unternehmen ist der Meinung, dass die Nutzung solcher Instrumente die Gewinnmarge unnötigerweise schmälert.
Ebenfalls besteht z.B. bei Booking.com die Gefahr, dass der Ryanair Kunde die Webseite der Airline meidet. Dies ist weder für das Loyalty Marketing noch das Branding, welches Ryanair anstrebt, hilfreich.
[su_slider source=“media: 8503,8501″]
Ryanair … Google ist eine Steuer die es nicht braucht. Nutzen alle Google AdWords, verteuert sich das Produkt und die Marge verringert sich. [/su_slider]
Ryanair sieht Google AdWords wie auch Booking.com als eine Art Verbrauchssteuer, welche weder Kunden schätzen. Noch Ryanair. Ryanair steigert die Marge lieber und lässt Kunden von niedrigeren Preisen profitieren.

McKinsey: Axa oder Aral – es macht keinen Unterschied

Der erste Moderator auf der grossen DMT17 Bühne war Jesko Perrey. Er stellte die einzige Teilnehmerin in dieser Gruppe als Marketingchefin von Axa vor. Sandra Schwimbersky wies ihn charmant auf diesen Faux-pas hin. Er schien dies mit dem Hinweis relativieren zu wollen, dass Axa und Aral ja beide im Commodity Business tätig seien.
Unter den Zuhörern ging dabei ein Raunen durch die Runde. Wir waren verwundert.
Auch ein Moderator muss sich gut vorbereiten, d.h. Einzelheiten, Werdegang, Steckenpferde, usw. der Referenten oder Diskussionsteilnehmer verstehen. Dies hatte bei diesem McKinsey Consultant, dem viel beschäftigten Moderator wohl aus zeitlichen Gründen nicht geklappt.
Doch eines schien er gut zu verstehen, wie man den eigenen Kunden – sprich Telekom – in Szene setzen kann. Schade, wenn der Kunde scheinbar nicht fähig ist, von diesen Chancen mit Hilfe von Fakten Vorteile zu gewinnen (siehe ganz links auf dem Foto).
[su_slider source=“media: 8514,8505″]Deutscher Marketing Tag – Eindrücke, Faux-Pas und Kreativität sind immer nahe beinander [/su_slider]
Auch der Repräsentant der E.ON Energie war blass.
Die Selbstgefälligkeit der 3-er Gruppe von Männern wurde aber durch Sandra auf intelligente, witzige und auf charmante Weise durchbrochen. Dabei setzte sie Nägel mit Köpfen ein. Sie demonstrierte dabei auch ihre Kenntnisse über das Commodity Business.
Glücklicherweise war dies die einzige Session, wo die männlichen Referenten kläglich von der Qualität der Referentin in den Schatten gestellt wurden. Ansonsten war ich mit der Qualität der Referenten und Moderatoren in den von mir besuchten Sessions sehr zufrieden.

Content Marketing: Vorleben der Strategie ist die Devise

Natürlich wollte ich mir auch den Vortrag von Ralf Geiger von VAUDE Sport, seines Zeichens Beirat des MCLago, anhören.
2 Wochen vor seinem Auftritt haben wir mit ihm zum Thema seines #DMT17 Vortrages ein lesenswertes Interview auf dem MCLago Blog veröffentlicht.
Die Unternehmensphilosophie von VAUDE Sport und deren CEO Antje von Dewitz wurde auch in der brand eins Ausgabe vom November 2017 im Beitrag – „Ausser Konkurrenz“ – beschrieben. Ein lesenswerter Artikel von Daniela Schröder mit Fotos von Jens Schwarz.
Ralf Geiger hat das an diesem Event nochmals mit klaren Worten erklärt. Beispiel, warum trotz Amazon und deren immer grösserem Engagement im Activewear Bereich, VAUDE Sport weiterhin auf Erfolgskurs ist.
[su_slider source=“media: 8512,8511,8507,8506″]
Marketing Club Lago Beirat Ralf Geiger (VAUDE Sport), im vollgepackten Vortragssaal zum Thema Vision[/su_slider]
Die interessierten Versammelten hatten dann das Vergnügen, Patrick Dinger von DS Automobiles zuhören zu dürfen. Er erläuterte die Herausforderung, eine neue Automarke im Premium Segment lancieren zu dürfen.
Auf interessante Weise erklärte er, wie z.B. DS Automobiles Influencers einsetzt, um die Marke einem grösseren Publikum bekannt zu machen.
Inwiefern hier der Brand-Influencer-Fit zufriedenstellend sein kann, ist nicht ganz offensichtlich. Lassen sich erfolgreiche Marketer in der Zuschauermenge am Deutschen Marketing Tag von einem 42 jährigen „something“ Fotomodell beeinflussen?
PS: wir dachten alle kann ja nicht sein, die Haut oder Photoshop? 26 max.
Vielleicht ja. Doch scheint mir, in dieser Altersgruppe von 35 bis 50 jährigen erfolgreichen Managers (d.h. die Zielgruppe welche DS Automobiles versucht zu erreichen) hat keiner die Zeit, noch die Lust den Blog der Selbstdarstellerin Alexandra Lapp zu lesen.
Unsere Daten (siehe DrKPI Benchmark Overview, Image unten) zeigen z.B. wie das Engagement Level, ein wichtiger Indikator für ein erfolgreiches Content Marketing, von Alexandra Lapp verbessert werden kann.

DS Automobiles nutzt Influencers zum Marken Launch: Wie gut ist der Brand-Influencer Fit aber wirklich?

DS Automobiles nutzt Influencers zum Marken Launch: Wie gut ist der Brand-Influencer Fit aber wirklich (z.B. Altersgruppe)?

PS: Bis Anfangs 2016 hiess der Blog noch „stylesandwich.de“. Doch dann hat Alexandra auf persönliches Branding gesetzt und die Webpage auf Alexandralapp.com umgetauft.

DOWNLOAD: FAQ zur Kennzeichnung von INFLUENCER MARKETING – Werbung VON DEN Medienanstalten Deutschlands, November 2017
Alexandra hat über die DS Automobiles gebloggt. Interessanterweise ist der Blogeintrag nicht als Werbung, wie in Deutschland gemäss Gesetz Pflicht, prominent am Anfang gezeichnet.
Das Beispiel zeigt deshalb auch, Sponsoren müssen von Agenturen und deren vermittelten Influencers verlangen, dass die Compliance der Gesetze sichergestellt wird.
Komplex wird es wenn der Hersteller nicht direkt die Bloggerin bezahlt. Doch hat er hier einen Vertrag mit dem Verlag und der Zeitung… Wenn der Verlag / Magazin dann wieder die Bloggerin finanziert oder ihr kostenlose „goodies“ gibt…. muss der Blogeintrag als Werbung (oben – prominent platziert) deklariert sein.
Vertrauen heisst, dass solche Dinge klar deklariert werden. Dies wie auch vom Gesetz verlangt. Verstösse auf Social Media und in Blogs in Sachen unlautere Werbung führen immer mehr zu Abmahnungen von Sponsoren und Influencers. Das kommt nicht nur teuer, es schadet auch der Reputation des Unternehmens.
Im vollgepackten Raum sassen einige Repräsentanten aus der Zielgruppe der DS Automobiles und somit potentielle Käufer. Leider waren keine Kopien vom Markenmagazin Divine von DS Automobiles – Content Marketing der feinsten Art in Papierform –  vorhanden.
Patrick hat mir aber versprochen, mir baldmöglichst eine Kopie zukommen zu lassen. Auf diese Lektüre bin ich sehr gespannt!
Den Abschluss machte Heiko Klauer von IKEA Deutschland mit einer kurzen Präsentation über das Marketing bei seinem Arbeitgeber. Hier waren die Zuschauer vielleicht ein wenig überrascht, dass es auch mit 50 Marketing Spezialisten viel Arbeit ist, genau den Content zu produzieren, welche für die Zielgruppe wirklich relevant ist.
Obwohl Artificial Intelligence und Big Data helfen können, müssen auch Kundenverständnis und Kreativität richtig ineinander greifen, um den gewünschten Content erstellen zu können.

Fazit – Ihre Meinung ist gefragt

Eine ausgezeichnete Veranstaltung mit aufschlussreichen und überraschenden Beiträgen und noch interessanteren persönlichen Gesprächen mit Referenten und Teilnehmern. Doch was mich interessiert ist Ihre Meinung.

  1. Was war Ihre letzte Konferenz? Was hat Ihnen dabei am meisten Eindruck gemacht?
  2. Wie bereiten Sie sich als Moderator oder Referent gut auf einen Auftritt vor?
  3. Was waren die wichtigsten „Take-Aways“, welche Sie von Ihrer zuletzt besuchten Konferenz / Messe mit nach Hause genommen haben?
  4. Und was nervt Sie bei solchen Veranstaltungen am meisten?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar den ich natürlich beantworten werde.
PS. Das White Paper zur DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) vom DMV Competence Circle Digital Marketplaces wurde ebenfalls am Deutschen Marketing Tag lanciert: Check it out!
PPS. Besonders interessant fand ich auch als Detlef Braun (seines Zeichens Geschäftsführer der Messe Frankfurt) die Teilnehmer bei der Begrüssung darauf hinwies, dass die Messe Frankfurt seit dem 11. Juli 1240 mit einem Messeprivileg versehen ist.
Das heisst, Bürger durften während der Herbstmesse auch Reisende und Händler (d.h. Fremde) zu Hause beherbergen (Airbnb is calling), was sonst nicht erlaubt war.

Marketingplan: Die Gruppe plant

In Kürze: Influencer Marketing ist wichtig.
Hol Dir die Slides here als Download.
Doch mit „Navel Gazing Metrics“ werden wir unser Ziel wohl kaum erreichen.
Dafür müssen wir den #InfluencerBrandFit schaffen.
PS. Dies war ein am 7 Nov. gehaltener Vortrag bei der MarComSuisse. Das Event bot wieder einmal Gelegenheit für interessante Gespräche.
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Doch bevor wir loslegen, gibt es noch ein wenig Arbeit.
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Was ist ein Influencer – eine 3-Punkte-Definition
Wichtige Definitionen rund ums Influencer Marketing
Was ist Influencer Marketing?
Marketing für Nobelmarken: Was ist Influencer Reichweite?
Influencer Marketing: TV, Instagram oder Blog?
#MCLago Event: Influencer Marketing
#MCLago: Influencer Marketing feiert Erfolge im B2B Bereich
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1. Sind Influencer wichtig?

Durchforschen wir das Internet ein bisschen, finden wir natürlich einige Antworten, z.B.:

    1. Nur 15% der Konsumenten nutzen Influencers bei der Suche von Information über ein Produkt. 35% der Teilnehmer in der Studie gaben an, Familie, enge Freunde und ein paar Kollegen würden Sie beeinflussen (DigitasLBi, 2016).
    2. „Influencer Marketing wirkt nicht nur bei den ganz jungen Zielgruppen. … Produktplatzierungen von YouTubern, Instagrammern & Co. werden bereits von mehr als einem Viertel aller Internetnutzer in Deutschland wahrgenommen. Influencer Marketing hat dabei eine stark verkaufsfördernde Wirkung – und das nicht nur bei Teenagern“ (Influry, August 2017, siehe Chart unten).
Die Studie insinuiert Kausalität ohne für diese zu testen. Die Formulierung der Frage führt zu einem Halo Effekt, wobei einige der Teilnehmer mit Ja antworten weil sie denken, das wird gewünscht, ist cool. Nebenbei ist unklar wie lange nach Ansicht des YouTube Videos der Einfluss war der zum Einkauf führte. Wegen eines Videos oder Instagram Fotos bin ich also 2 Wochen später hingegangen und habe im Laden oder Online eine Kaffeemaschine gekauft im Wert von 800 Euro? PS. der Durchschnitt der Teenies sieht mehr als 10 Videoclips und sicherlich 20 Instagram Updates pro Tag). D.h. wie wichtig sind solche Videos und Updates. Sind vielleicht andere Faktoren wichtiger und haben Sie mehr beeinflusst als das Video oder die Instagram Foto?

Die Studie insinuiert Kausalität ohne für diese zu testen. Die Formulierung der Frage führt zu einem Halo Effekt. Das heisst, einige Teilnehmer werden alleine deshalb diese Frage mit Ja beantworten, weil sie denken, dass ist die erwünschte Antwort…. oder es ist ganz einfach cool.

  1. Die Daten der Grafik unten zeigen, dass die Familie den grössten Einfluss ausübt, während TV Werbung oder Berühmtheiten wie George Clooney laut Konsumenten keinen Einfluss auf deren Kaufentscheidungen ausüben (pulse Marktforschung, Juli 2017, siehe Chart gleich unten).

Die Studie zeigt, YouTube, Instagram und Twitter Influencers bringen wenig bis gar nichts.

Die Studie zeigt: YouTube, Instagram und Twitter Influencers bringen wenig bis gar nichts.


Doch bevor ich die obigen Zahlen akzeptieren kann, muss ich an einigen Stellen nachhaken. Ich frage mich z.B.:

      1. Sind die Teilnehmer der obigen Studien repräsentativ für die gewünschte Zielgruppe?
      2. Können die Teilnehmer die Ihnen gestellten Fragen genau beantworten? Dies hängt z.B. vom Grade der Selbsteinschätzung und dem Erinnerungsvermögen ab.
      3. Wurde den befragten Personen gesagt, in welcher Phase des Customer Journey’s sie sind (d.h. Abklärung, Selektion möglicher Produktoptionen, 1 Woche oder weniger vor dem Kauf, usw.), um dann genau zu markieren, wer sie wie beeinflusst?

Diese oben genannten 3 Punkte sind in den meisten Studien (auch den oben zitierten) methodisch nicht sauber gelöst. Demzufolge sind die Daten nicht aussagekräftig. So einfach ist das.
Natürlich, es kann ohne weiteres sein, dass das folgende Zitat stimmt:

„Influencers werden beim Kaufprozess nicht konsultiert.“

Dennoch sollte das Zitat um eine Perspektive erweitert werden:

Jeder Konsument ist ein Influencer. Dessen Einfluss wird gestärkt, wenn das Votum für ein Produkt auf Experiential Word-of-Mouth basiert.

2. Influencer Marketing: Was ist das Ziel?

Wenn die Daten oben nicht unbedingt vertrauenswürdig sind, was können wir dann tun, um unser Influencer Marketing zu optimieren?
Natürlich nutzen wir Marketing nicht auf die gleiche Weise für Konsum- und Investitionsgüter. Das Image unten zeigt diese Problematik auf.

Konsumgut oder Investitionsgut, Bekanntheit steigern und/oder Verkauf erhöhen. Was darf es sein?

Konsumgut oder Investitionsgut, Bekanntheit steigern und/oder Verkauf erhöhen. Was darf es sein?


Die Stärke Facebook’s war ihr Potential für mehr „earned“ Konversation und Engagement. Doch heute ist es weniger als 1 % und es sinkt auch auf Instagram rasant in den letzten 12 Monaten.
Auch für eine Influencer Kampagne müssen Ziele festgelegt werden. Klappt dies nicht, ist es schwierig den „perfekten“ Influencer für das Produkt oder die Marke zu finden.

3.  Der perfekte Influencer

Twitter versuchte seinen Werbekunden zu erklären, warum Influencer Marketing etwas bringt. Unter anderem stand in einer Email:

Twitter ist eine leistungsstarke Plattform für wichtige Influencer und weniger bekannte Personen, die aber mit treuen Followern aufwarten können. Wenn du den Einfluss eines Influencers für deine Botschaft nutzen möchtest, solltest du folgende Punkte bedenken:
• Wichtiger als die Anzahl der Follower ist, wie aktiv die Follower sind.

• Schau dir an, wie sie ähnliche Produkte oder Services in der Vergangenheit beworben haben, und überlege, ob das zu deiner Botschaft passt.

Aktive Followers erwähnen vielleicht schon meine Marke. Wenn diese jedoch schon ähnliche Produkte beworben haben, ist das auch eine Frage der Glaubwürdigkeit und Authentizität in den Augen von Konsumenten.
Anders ausgedrückt, ein Influencer der noch keine meiner Konkurrenzprodukte beworben hat, ist glaubwürdiger als ein Sternchen, dass diese Woche Softdrink A und nächsten Monat für Softdrink B wirbt.
Zur Illustration: Wenn ich heute für Opel, morgen für Renault und dann für Fiat als Influencer arbeite, sind mögliche Konflikte und Missverständnisse vorprogrammiert.

Der erfolgreiche Influencer repräsentiert eine persönliche Marke oder "personal brand" . Diese persönliche Marke muss interessant, nützlich, einzigartig und widerspruchsfrei sein. Desto eher dies zutrifft, desto besser.

Der erfolgreiche Influencer repräsentiert eine persönliche Marke oder „personal brand“ . Diese persönliche Marke muss interessant, nützlich, einzigartig und widerspruchsfrei sein. Desto eher dies zutrifft, desto besser.


Wenn wir mit Influencers wie Petra Drissen arbeiten möchten, dann sollten wir einmal abklären, auf was wir Wert legen. Mit anderen Worten:

      • Ist das Image des Influencers attraktiv für unsere Zielgruppe?
      • Wie können wir den Content verschiedener Influencer vergleichen anhand der Qualität, der Resonanz bei Lesern, usw.
      • Sind die Fans / Leser des Influencer’s die von uns gesuchte Zielgruppe.

Nur Zahlen wie die Anzahl an Facebook Likes oder auch Instagram Followers werden zu diesen 3 Fragen keine Antwort liefern. Da müssen wir uns mehr auf die Inhalte der Webseite oder des Blogs konzentrieren.

Sind meine Inhalte optimiert und stösst meine Stories und Kampagnen auch BrandBuzz im Social Web generieren.

Sind meine Inhalte optimiert? Stossen meine Stories und Kampagnen auf Interesse? Werden meine Inhalte und #Hashtags in Texten erwähnt, d.h. stossen meine Inhalte auf Resonanz.


Tipp: Der Deutsche Marketing Tag 2017 vom Deutschen Marketing Verband steht vor der Tür —- Download vom Programm (PDF Datei, 2.9MB) –JETZT registrieren für den Marketing Tag

4. Nabelschau / „Navel Gazing“ Metrics helfen nicht

Influencer Marketing funktioniert immer weniger. Teilweise basiert dies darauf, dass wir unsere Hausaufgaben nicht immer richtig machen. Manchmal werden Entscheidungen getroffen ohne solide Fakten auf der Hand zu haben.
Dabei kommen alternative Fakten oder Navel Gazing / Nabelschau Metrics immer mehr zum Einsatz. Solche auf nicht repräsentativen Daten basierte Analysen, welche nicht immer gut gemacht sind, ergeben falsche Resultate. Hier werden KPIs empfohlen, deren Steuerungsrelevanz meist zweifelhaft erscheint.

4.1 Nabelschau Jung von Matt und Brandnew IO?

Z.B. führten die Agenturen Jung von Matt and Brandnew IO eine interessante Studie durch, in der versucht wurde mit Hilfeeiner Methode – Random Forests – Daten von gut 655 Influencers über 2 Jahre hinweg zu analysieren.
Die Studie umfasst Instagram Influencers. Man findet Aussagen wie:

      • „The sample is thus not entirely random and presents a self-selection bias.“

Entweder ist eine Stichprobe repräsentativ oder nicht. Die Studie basiert also auf einer nicht randomisierten Stichprobe, welche zu Selektionsbasis führt.
Weiter wird erwähnt:

      • „the response: the business KPI we are interested in; e.g. engagement rate or number of likes per post.“
      • „the predictors: the factors, metrics or dimensions that we aim to investigate in order to understand
        whether they have any impact on the response; e.g. age of poster, average income of audience, or the day of week the post went live.“

Doch gerade für mehrere Faktoren, wie oben erwähnt braucht es eine multivariate Erweiterung der Methodik von Strobl, Malley und Tutz, wie sie die Gradient Boosted Regression Trees von Friedman bietet.
Darüber hinaus liest man Schlussfolgerungen wie:

      • die beste Zeit für Influencer zum Posten auf Instagram ist 18:30 Uhr (wie wissen die Autoren, dass dies nicht von den Followers abhängt und deren Alter, Land, Interessen/Thema des Influencers, usw.?).
      • Fragezeichen, Titel mit 35 Wörtern auf Instagram und 3 Hashtags sind die magische Formel für Engagement (und inwiefern sind diese Faktoren korreliert und eliminieren sich dabei vielleicht gegenseitig?).

Die im Report gemachten Angaben erwecken den Eindruck, dass die von den Autoren gemachten Schlussfolgerungen auf falsch angewendete Methodik oder Nichteliminierung von gewissen Effekten beruhen. Das führt zu unserem Fazit:

Einer Agentur die Verantwortung für die Auswahl der Influencer erteilen, ist nicht effektiv.
Hier braucht es systematische Arbeit für die Erarbeitung der steuerungsrelevanten Kennzahlen.
Die Marke muss in diesen Prozess involviert sein.

Checkliste: So wählt man Influencers aus welche zur Marke passen.

Checkliste: So wählt man Influencers aus welche zur Marke passen.

4.2 Andy Lippner: Reichen Zahlenspielereien, wenn es um Geld geht?

Andy versucht die Sache anhand eines Pakets, bestehend aus einem Blogeintrag und 2 Social Posts (z.B. 2 Fotos auf Instagram), zu illustrieren. Er nimmt z.B. an, ein Mikro-Influencer hätte 5,000 bis ca. 50’000 Followers (was er als Reichweite bezeichnet). Beispiele sind:

  • $ 200 bis $ 1.500, mit Standard Nutzungsrechten und ohne Exklusivität und
  • 400 bis 4000 US-Dollar mit erweiterten Nutzungsrechten und Exklusivität.

Für einen Top-Level Influencer (ein nicht-prominenter Influencer mit mehr als 100,000 Followers) sieht dies wie folgt aus:

  • 4.000 bis 20.000 US-Dollar, mit Standard Nutzungsrechten und ohne Exklusivität und
  • $ 15.000 bis $ 50.000-plus, mit erweiterten Nutzungsrechten und Exklusivität.

Der Autor betont dabei, dass ein Influencer wenig mehr verlangen wird, um es auf verschiedenen zusätzlichen Plattformen zu publizieren. Doch stellt sich die Frage, ob unser Zielpublikum es dort auch sehen will – oder es dieses dort überhaupt erreicht. Facebook Nutzer bilden nicht unbedingt auch dieselbe Nutzergruppe wie auf Snapchat oder Instagram.
Natürlich, einen Blogeintrag auf der Webseite vom Unternehmen zu publizieren, ist gut. Doch denselben auch auf der Seite der Influencerin zu zeigen, das goutiert Google nicht. Diese Strategie ist aus SEO-Gründen nicht zu empfehlen.
Ein ganzheitlicher Ansatz ist interessant, aber je nach Land oder sogar Region (z.B. Kalifornien vs. mittlerer Westen der USA) muss der Ansatz angepasst werden.
Im Vordergrund steht die langfristige Zusammenarbeit mit dem Influencer und nicht ein „flash in the pan“ (wie beim Flambieren). Die langfristige Wirkung ist unser Ziel.
So wie oben dargestellt, erreichen Sie eine Preisvorstellung und können schnell ein Budget erstellen. Ob dieser Ansatz Ihnen jedoch eine effektive und erfolgreiche Kampagne bringt, ist zu bezweifeln.

4.3 Der Influencer-Brand-Fit ist sehr wichtig

Nur wenn mein Influencer zu meinem Brand passt (z.B. ähnliche Werte und bleibt diesen Werten dabei über Jahre treu), sollte eine Zusammenarbeit in Betracht gezogen werden.
Natürlich helfen hier auch Kennzahlen. Diese nutzen wir, um unseren Kunden aufzuzeigen, wieso ein Influencer sich für die Zusammenarbeit empfiehlt.
Die für Sie richtigen Kennzahlen zu entwickeln ist essentiell. Und nein, eine Nabelschau mit Followers auf Instagram zu betreiben (Problematik Fake, Leute vergessen zu schnell, usw.), ist kein professioneller Audit zur Evaluation der Influencer Marketing Aktivitäten.
Packen Sie es richtig an, es lohnt sich.

Der Influencer-Brand-Fit ist Match entscheidend.

Der Influencer-Brand-Match ist entscheidend.

Schlussfolgerungen: Was sind die nächsten Schritte?

Facebook Likes korrelieren nicht mit mehr Business oder Engagement (d.h. es besteht keine Kausalität im Sinne von „mehr Likes = mehr Verkauf“). Das gleiche gilt auch für Instagram Likes.
Doch können Influencers helfen, die Bekanntheit der Marke zu steigern. Aber dies hilft nur dann, wenn der Bekanntheitsgrad auch in der gewünschten Zielgruppe erhöht wird.
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde, wäre Ihre Meinung:

      • Welche Marke ist für Sie ein tolles Beispiel, wie man das Influencer Marketing richtig macht?
      • Lassen Sie sich von Influencers in Ihrem Verkaufverhalten beeinflussen?
      • Wie nutzen Sie digitale Kanäle oder auch Influencer zur Stärkung der Marke?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werde.

Download die Slides von der DrKPI®  Präsentation bei MarComSuisse in Zug: 10 MB, PDF Datei

[embeddoc url=“http://blog.drkpi.de/wp-content/files/DrKPI-Influencer-Marketing-MarcomSuisse-Download.pdf“ width=“100%“ viewer=“google“]
Die Grafik unten inklusive das Video für den Fernsehspot illustrieren, was passieren kann, wenn man einen Star in der Werbung als Markenbotschafter nutzt. Clicks, Gespräche, usw.
Doch hat die Kampagne für das viele Geld mehr Kunden dazu bewegt, vom Auto oder Flugzeug auf die Bahn umzusteigen, um von Berlin nach München oder umgekehrt zu reisen?
Wenn dies geschah, chapeau an die Bahn. Wenn nicht, was lief falsch?
Ganz einfach, ich erkläre es Ihnen bei einer Tasse Tee im Büro oder am Deutschen Marketing Tag 2017 #DMT17, in Frankfurt. Wir sehen uns.

€15 Mio Kampagne mit Nico Rosberg als Influencer: Ein Flop?

€15 Mio Kampagne mit Nico Rosberg als Influencer: Ein Flop?

Branding Ideas Design Identity Marketing Concept | Fotolia #119955021|Urheber Rawpixel.com

Kürzlich wurde ich auf dieses Resultat angesprochen:

Influencer Marketing wirkt: Ein Sechstel der 14 bis 29-Jährigen Onliner kaufen Produkte, nachdem sie diese durch Produktplatzierungen von Influencern wahrgenommen haben (Influry Studie 2017-08-16).

Dann vor 3 Wochen die Frage eines neuen Kunden, ob wir helfen könnten deren Influencer Marketing zu optimieren?
Die Frage ist verständlich. Influencer Marketing ist auch am Deutschen Marketing Tag 2017 vom Deutschen Marketing Verband ein prominentes Thema das viel Aufmerksamkeit bekommt.
Zum Einstieg möchte ich Ihnen diese beiden Fragen stellen. Versuchen Sie diese unten in einem Kommentar zu beantworten. Ich bin gespannt:

  1. Haben Sie schon Influencers in Ihrem Marketing genutzt?
  2. Wie haben Sie deren Wirksamkeit und Impakt gemessen?

Weil das Thema so bedeutungsvoll scheint (siehe auch unsere 2014 Einträge zum Influencer Marketing), haben wir hier noch einige wichtige Punkte hinzuzufügen.
Liste anklicken und Sie können sogleich die Antwort lesen.

1. Was ist nun ein Influencer?

Wir haben schon früher definiert, was ein Meinungsmacher ist. Viel hat sich seither geändert. Doch noch mehr ist gleich geblieben wie die Tabelle unten zeigt.
[su_box title=“Influencer: 3 Typen von Influencers“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
Influencer ist nicht gleich Influencer. Sicherlich müssen wir zwischen drei Kategorien unterschieden.

  1. Markenfürsprecher, auch Brand Advocate genannt, sind Personen wie z.B. George Clooney für Nespresso aber auch Kunden.
    Einige Leute unterscheiden hier noch zwischen dem Markenfürsprecher (unbezahlter Kunde der gut über die Marke redet) und den bezahlten Markenbotschafter, wie z.B. Roger Federer. Im angelsächsischen Raum sind dies beides Brand Advocates, der eine bezahlt und der andere eben nicht.
  2. Meinungsbildner, auch Opinion Leader, wie Freizeitsportler, Technik-Freaks und Fachleute wie Fashion Bloggerin Petra Drissen nutzen, besprechen oder empfehlen / reden / schreiben über unser Produkt
  3. Lead Users / Creators  setzen die Trends. Sind auch Personen oder Unternehmen welche unser Produkt innovativ einsetzen. Sie können auch Verbesserungen oder kleine Modifikation an unserer Maschine anbringen, welche wir später in unser Produkt integrieren.

Die obigen 3 Kategorien überschneiden sich zu einem gewissen Grade. [/su_box]
Es ist klar, dass ein George Clooney oder Jürgen Klopp (Opel) als Markenfürsprecher nicht unbedingt die kostengünstigste Variante ist (siehe auch Video ganz unten zum Fall Nespresso).
Meinungsbildner werden immer wichtiger. Sie sind auch ein Teil des Word-of-Mouth Marketing, d.h. wo Freunde es an Freunde oder Bekannte weitergeben.
Wenn der Bekannte eine Kaffeemaschine kaufen möchte, fragt er vielleicht was ich habe und ob ich zufrieden bin. Vielleicht sage ich ihm ja, dass ich eine Jura nutze. Wobei neben dem tollen Kaffee auch der Service am Telefon – bei Fragen telefoniere ich mit Frau Meister und es klappt – lobenswert ist.
Vielleicht kauft dann mein Kollege auch eine solche Maschine. Das ist in meinem Falle schon einige Male passiert.

2. Influencer Marketing für Capital Goods

Influencer Marketing für ein Investitionsgut (Capital Good) ist ein spezielles Paar Schuhe. Anders ausgedrückt, wie sich Einkäufer oder Ingenieure von Influencern beeinflussen lassen im Bereiche Landmaschinenverkauf, ist sicherlich speziell.
Da scheint es einfacher den Familienvater zu beeinflussen, was die Wahl der Zahnpasta oder des Waschmittels für die Familie betrifft.

30 verschiedene Damenschuhe: Jeder Typ in 20 Farben.

30 verschiedene Damenschuhe: Jeder Typ in 20 Farben.


Auch haben die oben erwähnten Produkte – Landmaschine oder Zahnpasta – ganz andere Zielgruppen. Ausser vielleicht noch Autos, Motorräder, usw. werden Investitionsgüter kaum über Instagram beworben.
Die Tabelle unten zeigt 3 wichtige Faktoren, die es ebenfalls gilt zu berücksichtigen, wenn wir mit Influencers arbeiten möchten.
[su_box title=“Influencer Marketing: 3 Faktoren, die den Unterschied machen“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
3 Faktoren beeinflussen, wie wir mit welcher Kategorie von Influencer zusammen arbeiten:

  • Produkt – für ein Elektro Auto empfiehlt es sich vielleicht einen Kunden als Brand Advocate einzusetzen.
  • Zielgruppe – Anhand von Gender, Alter, Beruf, usw. Hier stellt sich dann heraus, ob wir uns einen Neymar leisten wollen / können, oder wegen dem Wirkungsgrad und Preis den Junioren Fußballer von Borussia Dortmund vorziehen?
  • Kanal – Fernsehwerbung können wir sicher mit George Clooney als Markenfürsprecher machen. Auf Social Media Kanälen ist sein Influencer Impakt aber erwiesenermaßen eher bescheiden (siehe 3. Resonanz für den TV Werbespot heisst nicht wir bekommen auch Resonanz auf Social Media).

[/su_box]

3. Wirkungsgrad Quo Vadis?

Glauben wir der Studie – mit Grafik unten zu sehen – dann lassen sich 14 bis 29-Jährige eher von Influencers beeinflussen als andere Menschen.
Doch bei Umfragen sind die Angaben nicht unbedingt vergleichbar mit der Realität. Ich sage vielleicht Ja, um nicht uncool zu erscheinen (i.e. unsere Studie wird zu einem Opfer von Social Desirability Bias).

Die Studie insinuiert Kausalität ohne für diese zu testen. Die Formulierung der Frage führt zu einem Halo Effekt, wobei einige der Teilnehmer mit Ja antworten weil sie denken, das wird gewünscht, ist cool. Nebenbei ist unklar wie lange nach Ansicht des YouTube Videos der Einfluss war der zum Einkauf führte. Wegen eines Videos oder Instagram Fotos bin ich also 2 Wochen später hingegangen und habe im Laden oder Online eine Kaffeemaschine gekauft im Wert von 800 Euro? PS. der Durchschnitt der Teenies sieht mehr als 10 Videoclips und sicherlich 20 Instagram Updates pro Tag). D.h. wie wichtig sind solche Videos und Updates. Sind vielleicht andere Faktoren wichtiger und haben Sie mehr beeinflusst als das Video oder die Instagram Foto?

Die Studie insinuiert Kausalität ohne für diese zu testen. Die Formulierung der Frage führt zu einem Halo Effekt. Das heißt, einige Teilnehmer werden alleine deshalb diese Frage mit Ja beantworten, weil sie denken, dass ist die erwünschte Antwort…. oder es ist ganz einfach cool.


Die obige Studie resultiert in mehr Fragen, als das diese Antworten gibt.
Ich gebe sofort zu, dass ich mich von einem Fußballstar in meiner Auswahl von Fußballschuhen beeinflussen lasse. Kaufe ich dann wirklich diesen Schuh?
Wenn ein Mädchen oder ein Knabe einen Fußballschuh kauft, dann spielen diese 3 Kriterien eine Rolle:

  1. Looks: Sieht der Schuh gut aus…. hier kann es sein, dass der Kunde von einem Influencer beeinflusst ist in Sachen, was er cool findet. Aber schon bei Kriterium 2 kann es passieren, dass der vom Influencer empfohlene Schuh aus der engeren Auswahl ausscheidet.
  2. Sitzt perfekt: Der Schuh muss perfekt sitzen (d.h. er tut auch nicht weh). Ansonsten kann ich weder schmerzfrei Fußball spielen noch die heiß ersehnten Tore schießen.
  3. Lieblingsfarbe: Die Farbe muss stimmen (mein Sohn mag z.B. nicht unbedingt die Farbe Rosa).

Ähnliche Kriterien nutzen wir alle, wenn wir Halbschuhe oder Schuhe mit Stilettos kaufen. Vielleicht sind die obigen Kriterien ein wenig anders arrangiert. Aber sie können unter Umständen den Einfluss eines Influencer zunichte machen.
Interessant:
Deutscher Marketing Tag 2017 vom Deutschen Marketing Verband  Download Programm (PDF Datei, 2.9MB)

3. Schlussfolgerungen: Mit diskutieren

Alle sagen Influencer Marketing funktioniert.
Darauf habe ich sogleich zwei Fragen die Sie hoffentlich beantworten können, denn Ihre Meinung interessiert mich sehr:

  • Wie messen Sie die Effektivität von Influencer Kampagnen?
  • Welche Erfahrungen haben Sie mit Influencers in Ihrer Branche gemacht?

Hier noch 3 Tipps wie Sie für die Sie relevanten Kennzahlen im Influencer Marketing entwickeln können
[su_box title=“Wirkungsgrad von Influencer Marketing: 3 Fragen, um der Sache auf den Grund zu gehen“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
1.  Aussagekräftige Kennzahlen: Views machen es noch nicht aus. Mehr Newsletter Abonnenten sind schon ein besserer Indikator eines gewissen Erfolges dank dem Influencer Marketing.
2. Kontrolle möglicher anderer Effekte, die zum Kauf geführt haben: 10’000 Clicks auf das Influencer Foto mit unserem T-Shirt sind toll. Auch 50 weitere Instagram Users, welche ein Foto von sich im neuen, von uns verkauften T-Shirt posten, ist sehr gut.
Aber wie können wir sicher sein, dass diese Leute das neue Kleidungsstück nicht sowieso gekauft hätten, auch ohne den Instagram Post einer Influencerin?
3. Influencer Marketing kann helfen unsere Bekanntheit zu verbessern: Jürgen Klopp’s Arbeit als Brand Ambassador für Opel kann zu Folge haben, dass ich die Marke in mein Set der möglichen Alternativen für einen Neuwagen mit einbeziehe. Könnte sein, dass ich ohne ihn die Marke schlichtweg als nicht witzig oder cool genug empfinde. Ohne ihn als Markenbotschafter würde ich vielleicht Opel gar nicht in mein 5-er Set der engeren Wahl einbeziehen.
Aber bei Verbrauchsgütern wie Bleistiften, Toilettenpapier, Käse, Handtüchern oder Bettwäsche ist diese Wirkung dank Influencer Marketing eher fraglich.
[/su_box]
Das Obige zeigt, eine Kausalität zwischen Influencer Marketing in Social Networks und besseren Verkaufszahlen zu insinuieren, ist einfach.
Diese Kausalität aber zu demonstrieren, ist eine Herkules Aufgabe.

George Clooney und Jürgen Kloop „to the rescue“?

George Clooney als Nespresso Brand Advocate ist etwas in den Hintergrund getreten. In dem Brand Image Video unten spricht er nur noch den ihm vorgegebenen Text.
Der Kaffeebauer Humberto steht dabei im Mittelpunkt der Story.
Nespresso Brand Managers sind der Meinung, dass die Aluminium Kapseln die beste Lösung seien, z.B. im Vergleich zu biologisch abbaubaren Kapseln (siehe Ethical Coffee Company, deren Kapseln sich in ca. 8 Monaten zersetzen). Zwei Gründe führt Néstlé an, warum Aluminium Kapseln die beste Lösung sind:

  1. Es sei das beste Material, sodass die köstlichen Aromen erhalten bleiben, und
  2. das Aluminium lässt sich endlos recyclen.

Nespresso Kunden: Bitte Hand aufs Herz

Das stimmt sicherlich…. doch ist das alles umweltfreundlich?
Wieviele Kunden haben Sie schon mit eigenen Augen gesehen, die deren leere Kapseln in den Nespresso Store gebracht haben?
Was denken Sie, wieviele sind es am Tag? Ihre Schätzung in einem Kommentar unten.
Aber sicher doch, die restlichen Kunden retournieren deren gebrauchte Kapseln mit der Post.
Haben Sie schon einmal ihre gebrauchten Nespresso Kapseln retourniert für das Recycling?

Offenlegung: Der Autor gibt an, dass keine der hier genannten Brands oder Unternehmen Kunden sind. Es ergeben sich somit keine Interessenkonflikte hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation.

Funktioniert #BrandBuzz #Buzzbrank in der Praxis? #DrKPI #BlogRank zeigt wie es geht | Urheber: Jana Akyildiz

In Kürze. Wir haben Firmenblogs zum Thema Employer Branding, Recruiting, Azubi / Ausbildung für Sie analysiert.
Basierend auf diesen Daten haben wir einen kurzen Ratgeber erstellt.
Die Kommentare mit Grafiken / Fotos – Flickr, Facebook, Instagram Recruiting lesen lohnt.
Dies ist der zweite Beitrag zum HR-Best Corporate Blog Thema für 2017. Der erste war:

 Erfolgreiche HR-Blogs: Ohne Strategie klappt es nicht

Der nachfolgende Beitrag aus unserer Reihe Effektives Content Marketing mit dem DrKPI BlogRank zeigt auf, welche Dinge Marketing Fachleute oder Human Resource Experten berücksichtigen müssen, um das Employer Branding zu verbessern.

Update gefällig?

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein, bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten jeweils eine Reminder-Mail, sobald ein neues BlogRank hier publiziert wurde.

HR-Blog Benchmark: Wer ist die Nummer 1?

Vor einiger Zeit publizierten wir:

Zeit für eine neue Bestandsaufnahme und Analyse mit dem DrKPI BlogRank. Speziell wollen wir natürlich wissen, inwiefern sich die Dinge weiter entwickelt haben oder ob sie gleich geblieben sind.
Die gelisteten Themen unten anklicken und Sie können sogleich die Antwort lesen.

1. Personalblog Rankings

Einen Weg um die Bekanntheit des Employer Brand zu erhöhen ist der Corporate Blog. Dieser kann authentisch über die Arbeit im Betrieb erzählen.
Doch reicht das Bauchgefühl, um fair und systematisch festzustellen, ob die Inhalte (z.B. Einträge, Videos, Checklisten) die Zielgruppe ansprechen?
Als Unternehmen sollten wir uns folgende Fragen stellen:

  • Macht uns ein Auftritt und das Logo der Plattform wie Facebook oder Instagram auf der Karriereseite wirklich social?
  • Will unsere Zielgruppe mit uns über WhatsApp, Snapchat oder Facebook kontaktieren. Ist das gefragt?
  • Auf wieviel Resonanz stossen unsere Beiträge zum Thema Job Sharing, Ausbildung 101, Schnupperlehre, usw.?

DrKPI BlogRank: 2017

Dieses Jahr haben wir die Dinge ein wenig anders angepackt. D.h. wir haben uns voll und ganz auf Firmenblogs fokussiert. Blogs von Einzelpersonen sind nicht in diesem Ranking.
Was uns interessiert ist, wie grosse Unternehmen wie z.B. Audi, Krone, Siemens, Swisscom, Alpiq InTec, Red Bull, OEBB, Voestalpine, usw. es schaffen im Human Resource Bereich (Rekrutierung, Karriere, Azubi, Uni Absolventen, Quereinsteiger, etc.) mit ihren Lesern in den Dialog zu treten.
Im Ranking sind Blogs welche sich mit HR Marketing beschäftigen. Speziell mit Themen wie:

  1. Corporate Blog im Personalbereich (z.B. Rekrutierung von Personal).
  2. Azubi Blogs, d.h. Blogs welche sich auf die Lehre fokussieren.
  3. Employer Branding: Das Unternehmen präsentiert sich und will seine Marke als Arbeitgeber rüber bringen und die Bekanntheit stärken.
  4. Trainee Blogs, d.h. solche welche versuchen Uni Absolventen eine Karriere im Unternehmen zu erklären und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber rüber zu bringen.

Fokus ist auf Blogs von Unternehmen in den obigen Bereichen in Deutschland, Austria und der Schweiz, manchmal auch DACH oder D-A-CH Region genannt.
Kurzum, Blogs von Einzelfirmen, Personalexperten, usw. sind hier nicht im Fokus vom DrKPI BlogRank für HR Blogs.

DrKPI® BlogRank: Die besten HR Blogs: Firmenblogs aus Austria, Deutschland und der Schweiz im Vergleich

DrKPI® BlogRank: Die besten HR Blogs: Firmenblogs aus Austria, Deutschland und der Schweiz im Vergleich


Charts gibt es hier 
Die obige Liste zeigt die 10 besten  Corporate Blogs zum Thema Personalmarketing, Recruiting, Employer Branding, Ausbildung, etc. aus der D-A-CH Region.
Das obige Ranking ist das Resultat einer Gesamtanalyse. Offensichtlich ist, dass die deutschen Firmenblogs die Liste dominieren. Österreich wie auch die Schweiz haben nur je einen Corporate Blog in den Top 10 platziert.

Unser Firmenblog im Vergleich: DrKPI® BlogRank

2. Dialog und Engagement

Dialog wie Meinungsführerschaft oder Knowledge Leadership since wichtige Komponenten eines erfolgreichen Corporate Blog zum Thema Employer Branding oder Recruiting.
Wenn sich ein Unternehmen für den Blog die Meinungsführerschaft sichern möchte, dann ist es wichtig, dass diese Arbeit die Leser erreicht, d.h. authentisch rüberkommt. Das Resultat ist im Idealfall, dass die Einträge auf Resonanz stossen. In diesem Sinne würden die Leser dann kommentieren.
Natürlich, damit wenigstens im Ansatz ein Dialog entstehen kann, muss die Autorin diese Leserkommentare beantworten.  Die Tabelle unten zeigt 3 Dinge auf:

  1. Nur gerade die ersten 3 Blogs haben Kommentare (gelb), wobei nur bei Alpiq-Skills jeder Kommentar von den Autoren beantwortet wird.
  2. Leser fühlen sich kaum beeinflusst (1 Kolumne rot), die Anzahl Worte ist sehr gering (Ausnahme Alpiq-Skills)
  3. Meinungsführung von Bloggern oder Autoren in den Corporate Blogs findet kaum statt (Ausnahme Alpiq-Skills).

Fazit: Laut Daten aus der Tabelle unten haben die meisten der HR- Personal- oder Recruiting-Blogs nicht einmal im Ansatz einen Dialog mit ihren Lesern.

DrKPI BlogRank: Die besten HR Corporate Blogs: Dialog und Einfluss mit Lesern m eher gering. Gute Vorbilder gibt es jedoch auf Position 1 bis 3.

DrKPI BlogRank: Die besten HR Corporate Blogs: Dialog und Einfluss mit Lesern m eher gering. Gute Vorbilder gibt es jedoch auf Position 1 bis 3.


Die obige Table zeigt auf, über die letzten 90 Tage haben die Personalblogs in der Tabelle fast kein Leser Engagement zu verzeichnen. Nur ein oder zwei der Personalblogs von Firmen in der D-A-CH Region schaffen es überhaupt je einen Leserkommentar pro publizierten Eintrag zu erhalten.
Unverständlich ist jedoch, dass wenn ein Blog dann einmal ein Kommentar erhält, werden diese in einigen Fällen nicht beantwortet. Wie dieses einen Dialog schaffen soll oder hilft das Unternehmen als Social rüber kommen zu lassen ist schleierhaft.
Der Alpiq-Skills Blog hat sich auf das Thema Ausbildung und Recruiting von Lehrlingen spezialisiert. Die Kennzahlen zeigen, dass die Autoren jeden Kommentar im Blog beantworten. Ebenfalls ist die Antwort dieser Leserkommentare oft sehr genau, mit Links zu weiteren Informationen, usw. Solche Antworten mit Informationen die dem Leser helfen weiter zu kommen, repräsentiert in den Augen dieser klar Mehrwert.
Der Daimler Blog ist ein weiteres Beispiel. Er hat eine Kategorie Karriere. In dieser werden so ca alle 3 Wochen ein Eintrag zum Thema publiziert. Fast jeder Eintrag hat 4 Kommentare über die letzten 90 Tage. Jeder ist ca. 45 Worte lang. Doch keiner dieser Kommentare wird von den Autoren beantwortet. Das ist Web 1.0 Broadcasting vom Feinsten.  Aber sicherlich nicht ein Charakteristik des Firmenblog, welcher den Dialog mit seinen Lesern fördern will.

4. Was ist Ihre Meinung. Diskutieren Sie mit

Nur wenn sich der Leser wirklich angesprochen fühlt, ist er oder sie vielleicht willens, einen Kommentar zu hinterlassen. Natürlich, viele werden dann keinen Kommentar schreiben. Doch wenn der Leser dies tut, ist es wie Trinkgeld für den Autor. Es gibt je nachdem wie gut der Gast den Service empfand (oder die Qualität des Blogeintrages), mehr oder weniger Trinkgeld (d.h. kürzere oder längere Leserkommentare).
Meinungsführerschaft erreichen zu wollen ist das Eine. Doch dies bedingt, dass sich Leser der Zielgruppe mit dem Inhalt auseinandersetzen. Natürlich, Social Sharing der Beiträge auf Social Media Plattformen heisst nicht automatisch, dass ein Beitrag auf Interesse stösst. Dennoch, Fotos mit schönen Menschen werden einfach eher geteilt, als Beiträge mit Substanz zu einem Thema.
Einträge mit Fotos über Autos / Arbeit bei Audi werden geteilt. Auch Fotos und Einträge bei der Fluggesellschaft Swiss die gutaussehende Menschen im Flugzeug bei der Arbeit zeigen, stossen auf Interesse. Realistische Beschriebe von IT Arbeit bei Swisscom, oder der Arbeit als Azubi bei Daimler werden weniger auf Social Networks weiter verbreitet.
Dies erklärt auch sehr gut, warum Audi und Swiss weit vorne stehen in Sachen Social Sharing des publizierten Content auf Facebook oder Linkedin.  Doch ob die Leute die Beiträge lesen ist eine zweite Frage. Übrigens, kommentieren der Beiträge auf Facebook oder Xing findet ebenfalls nicht statt ! D.h., es wird viel geteilt aber die Leute setzen sich kaum mit den geteilten Inhalten auseinander. Das Resultat ist, dass sich solche Leute sicherlich nicht bewerben. Denn wenn ich mich bewerben will, dann brauche ich relevante Information und bitte in Detail.
Quelle: DrKPI BlogRank: Die Besten Corporate HR-Blogs
Offenlegung: Der Autor gibt an, dass einige der hier genannten Brands DrKPI® Analytics und Services nutzen. Jedoch ergeben sich hier keine Interessenkonflikt hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation. 
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wie nutzen Sie Personalmarketing im Online Bereich? Schaffen Sie es #BrandBuzz zu kreieren?
    2. Wie nutzen Sie Hashtags in ihrem Marketing (z.B. #Azubi #Ausbildung #MINT #skills)?
    3. Welches sind die USPs Ihres Betriebes für Schüler welche einen Ausbildungsplatz suchen?
    4. Wie messen Sie die Erfolge mit Ihrem Content Marketing im Recruiting Bereich?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werden.

5. Was bedeuten diese Zahlen?

Manchmal werden Rankings von HRM oder Karriere Webseiten oder Blogs nach Bauchgefühl vorgenommen. Beispiel ist der HR Benchmark. Solche sind jedoch subjektiv und schwierig zu verstehen. Ebenfalls können Sie uns nicht aufzeigen wie wir unsere Webseite verbessern können, eines der wichtigsten Ziele vom DrKPI BlogRank (siehe Textbox unten).
Wir erklären hier was die Zahlen bedeuten.
[su_box title=“DrKPI BlogRank:  Was die Zahlen bedeuten – FAQs“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1. Was heisst die Messwerte sind standardisiert?
Unsere Bots besuchen die verschiedenen Blogs regelmässig. Wir sammeln diese „rohen“ Daten. Um den Index berechnen zu können, konvertieren wir die Daten eines jeden Blogs in einen z-Wert.
Dies wird als z-Standardisierung bezeichnet.
Wenn man einen Messwert z-standardisiert, erhält man einen neuen Wert. Dieser Wert gibt an, um das wieviel fache der Standardabweichung der ursprüngliche Messwert vom Mittelwert abweicht.
Dies bedeutet, dass für jeden Blog und jeden von uns berechneten Index (z.B. Schlagzeile) wir ein z-Wert erhalten. Wir benutzen dann alle diese z-Punktzahl Test für z.B. die Schlagzeile und erstellen dann eine Rangliste von 0 bis 100 wo wir die Blogs aufführen.
Zur Illustration, bei 1‘000 Blogs in einer Kategorie in Deutschland nehmen wir von jedem dieser Blog das errechnete z-Wert. Wir platzieren diese 1,000 Werte dann in einer Skala von 0 bis 100.
50 ist der Mittelwert auf dieser Skala. Es gilbt also möglichst besser platziert zu sein. Der Blog mit der besten Leistung erhält die Punktzahl 100.
2.  „Was bedeuten die Kennzahlen unter ‚Kategorie und Land„?
Kategorie und Land, heisst im Vergleich zu allen Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs im Lande, hier Deutschland.
3.  „Was heisst es wenn mein Blog 60 Punkte erhält in ‚Kategorie und Land‘?
In diesem Falle beinhaltet die Kategorie die Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs aus der Deutschland.
Alle Zahlen wurden normalisiert (statistisches Verfahren) und dann bekam der beste Blog 100 Punkte, der Mean / Durchschnitt ist 50 Punkte.
60 Punkte heisst dieser Blog ist um Einiges besser als der Mittelwert der Lifestyle Blogs in der Deutschland (Mittelwert = 50) (mehr Infos).
4. „Was heisst wenn mein Blog 53 Punkte unter ‚Alle Blogs‘ erhält?“
Diese Zahl heisst der LifeStyle Blog hat im Vergleich zu allen aktiven Blogs  (d.h. solche welche in den letzten 90 Tagen einen neuen Eintrag publizierten) in unserer Datenbank 53 Punkte erhalten. Er ist deshalb besser als der Durchschnitt.
Aber aufgepasst. Diese Kennzahl basiert auf tausenden von Blogs zum Thema Finanzen, Marketing oder Alternative Energien. Hier finden wir auch den Firmenblog, den Travel Blogger, oder die gewählte Nationalrätin, Regierungsrätin mit ihrem Blog, usw.

5 „Wieso ist dieser einflussreiche Blog nicht unter den Top 10 platziert?“
Wir berücksichtigen z.B. nicht wie viele Followers eine Fashion-Bloggerin auf Facebook oder Instagram hat. Hier geht es nur um den Blog.
Wir berücksichtigen die Schlagzeile, erster Eindruck (z.B. Strukturierung des Textes, Fotos, etc.), Schreibstil, Wissenstransfer, Social Shares (z.B. wie oft auf Facebook geteilt…) und den Dialog (z.B. hat es Leserkommentare UND werden diese beantwortet). Wir sind transparent, hier die Erklärungen für den DrKPI BlogRank.
Mit diesen Kennzahlen vergleichen wir die Blogs über eine Periode von 90 Tagen. Anhand dieser Zahlen erstellen wir dann Rangliste wie oben erläutert.
6. Warum hat mein Blog so wenig Social Shares?
Es kann passieren, dass in einer Gruppe ein oder 2 Blogs z.B. im Schnitt so ca. 100 Shares auf Facebook für Einträge bekommen. Der Rest der Blogs kriegt jedoch höchstens 2 und vielleicht noch 1 auf LinkedIn oder Google Plus
Hier kann es dann passieren, dass der erste Blog – den man auch als statistischen Ausreisser bezeichnet – 100 Punkte erhält und der 2 nur noch 79 in der Skala von 1 bis 100 (Mittelwert 50). .
Desto mehr Blogs es gibt ein einer Gruppe, desto eher werden die Abstände kleiner zwischen den verschiedenen Positionen. Bei 1,000 Blogs kann es dann passieren das gleich mehrere auf Position 200 platziert sind.
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Blogger sind oft sehr erfolgreiche Markenbotschafter | Urheber: Rawpixel.com |auf Fotolia #109012401

Blogger sind oft sehr erfolgreiche Markenbotschafter | Urheber: Rawpixel.com |auf Fotolia #109012401

6. Kennzahlen nutzen, um Blog zu verbessern

Die Dinge unten können wir dann noch regelmässig überprüfen, bevor wir einen Beitrag publizieren.
[su_box title=“DrKPI BlogRank: Dank kostengünstiger Tipps Resultate schnell verbessern“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1. Suchmaschinen Ranking verbessern
Immer 3 bis 3 Schlagworte in der Überschrift nutzen. Nicht dieselben Schlagworte im Permalink zum Beitrag.
Siehe Titel zu diesem Beitrag: „DrKPI BlogRank: Die Besten Corporate HR-Blogs“
Permalink zu diesem Beitrag: http://blog.drkpi.de/top-recruiting-und-employer-branding-blog/
2. Dialog fördern
Versuchen Sie den Lesern fragen zu stellen.
Laden Sie interessierte Kunden, Leser usw. ein, einen Kommentar zu hinterlassen. Manchmal braucht es einen Anstoss – Telefonanruf – um den ersten Kommentar zu erhalten.
Wenn wir dann einen Kommentar haben, mit einer gut recherchierten und durchdachten Antwort an den Leser aufwarten. Diese Antwort muss Mehrwert bieten und kein bla bla.
3. Mit Hilfe vieler kleiner Schritte verbessern
Immer wieder überprüfen was wir noch besser machen können.
Sind unsere Sätze kurz?
Ist der Beitrag gut strukturiert? Kurze Paragraphen.
Haben wir tolle Fotos? Gelingt nicht immer welche zu bekommen die mehr als 1,000 Worte sagen :-)
Ist die Schlagzeile kurz und prägnant?
Wenn wir das obige berücksichtigen, sollte unser Beitrag auch auf dem Handy einfach einsehbar sein.
[/su_box]

Weitere Informationen

Weitere Information zu unseren Kennzahlen erhalten Sie auch indem sie die URLs unten anklicken.

 

Die besten LifesStyle Blogs in Deutschland: eine wirklich interessante Gruppe von Bloggern.

In Kürze:  Posieren und kassieren, der Traum eines jeden Influencers.
Da heute der Bloggerpoint Event stattfand, und wir dabei waren mit einem Stand, ist dies ein gutes Datum um unser DrKPI® der 100 besten Style Blogs zu veröffentlichen.
Hier sind die Daten und einige Gedanken unsererseits zum Thema „die 10 besten Blogs“.
Wir produzieren regelmässig Rankings, wie z.B.
–  Die 100 besten LifeStyle Blogs der Schweiz – mit Interview von Lena Yerebakan
–   2016 DrKPI BlogRank: Top 100 Lifestyle Blogs in Deutschland
Das Problem ist, dass weder viele Instagram Followers noch die Aufmerksamkeit der Presse ein Garant sind, dass eine Bloggerin Einfluss bei Ihren Lesern hat.
Dialog zu haben in der heutigen schnelllebigen Zeit ist nicht einfach. Hier ein interessantes Zitag zum Thema:

What made, for instance, James Baldwin and Margaret Mead’s superb 1970 dialogue about race and identity so powerful and so enduringly insightful is precisely the fact that it was a dialogue — not the ping-pong of opinions and co-reactivity that passes for dialogue today, but a commitment to mutual contemplation of viewpoints and considered response…
… And yet so much of our communication today is defined by a rather ungenerous unwillingness to listen coupled with a compulsion to speak.

Und dazu sollte man unbedingt hier reinschauen: Legendary Physicist David Bohm on the Paradox of Communication, the Crucial Difference Between Discussion and Dialogue, and What Is Keeping Us from Listening to One Another

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1. Objektive und subjektive Kriterien

Rankings sind eine tolle Sache. Doch wie diese zustande kommen ist oft ein Buch mit 7 Siegeln wie zum ein Ranking in England (siehe Screenshot unten).

Ohne zu verstehen wie ein Ranking gemacht wurde, verbreiten die Leute die Resultate. Dabei macht die Methodik in diesem Falle wenig Sinn. Das Ranking ist nicht nachvollziehbar.

Ohne zu verstehen wie ein Ranking gemacht wurde, verbreiten die Leute die Resultate. Dabei macht die Methodik in diesem Falle wenig Sinn. Das Ranking ist nicht nachvollziehbar.


In the Frow Bloggerin tweeted ihre Aufnahme in die Liste – Platz 2 – Kriterien? Ein Buch mit 7 Siegeln

2. Warum sind Bloggers wichtig für Unternehmen?

Beides, Loyalität und die Gewinnung von Neukunden sind wichtig.
Dabei sollten Unternehmen auf eine festen und langfristige kleine Gruppe von Bloggern setzen. Da kann man argumentieren das Authentizität mehr zählt als Reichweite.  Dabei spielt natürlich die Zielgruppenaffinität eine Rolle, wobei Resonanz sich in Leserkommentaren und einem lebendigen Dialog abspielen sollte.
Lesenswert: Influencer Marketing wird schwieriger
Natürlich ist es schwierig die Relevanz der Modeblogosphäre zu messen. Dabei bietet DrKPI BlogRank eine wichtige Orientierungshilfe um sich einen Überblick zu schaffen.
5 Thesen zur Zukunft der Fashion Blogsphäre – Interessante Thesen wir sind gespannt ob diese eintreffen… 
Die Geschichten der Style Bloggers stossen bei Lesern auf Resonanz und Engagement. Dabei gilt es die Unabhängigkeit und Authentizität zu waren.
McQuarrie, E., Miller, J. and Phillips, B. (2013). The Megaphone Effect: Taste and Audience in Fashion Blogging. Journal of Consumer Research, 40(1), pp.136-158. Aufgerufen am 13. Nov. 2016 auf https://huieab.files.wordpress.com/2014/11/the-megaphone-effect-taste-and-audience-in-fashion-blogging.pdf

Unser Firmenblog im Vergleich: DrKPI® BlogRank

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3. Was bedeuten diese Zahlen?

Wir erklären hier was die Zahlen bedeuten.
[su_box title=“DrKPI BlogRank:  Was die Zahlen bedeuten – FAQs“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]1.1  „Was bedeuten die Kennzahlen unter ‚Kategorie und Land“?
Kategorie und Land, heisst im Vergleich zu allen Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs im Lande, hier Deutschland.
1.2  „Was heisst es wenn mein Blog 60 Punkte erhält in ‚Kategorie und Land‘?
In diesem Falle beinhaltet die Kategorie die Beauty, Fashion und Lifestyle Blogs aus der Deutschland.
Alle Zahlen wurden normalisiert (statistisches Verfahren) und dann bekam der beste Blog 100 Punkte, der Mean / Durchschnitt ist 50 Punkte.
60 Punkte heisst dieser Blog ist um Einiges besser als der Mittelwert der Lifestyle Blogs in der Deutschland (Mittelwert = 50) (mehr Infos).
1.3 „Was heisst wenn mein Blog 53 Punkte unter ‚Alle Blogs‘ erhält?“
Diese Zahl heisst der LifeStyle Blog hat im Vergleich zu allen aktiven Blogs  (d.h. solche welche in den letzten 90 Tagen einen neuen Eintrag publizierten) in unserer Datenbank 53 Punkte erhalten. Er ist deshalb besser als der Durchschnitt.
Aber aufgepasst. Diese Kennzahl basiert auf tausenden von Blogs zum Thema Finanzen, Marketing oder Alternative Energien. Hier finden wir auch den Firmenblog, den Travel Blogger, oder die gewählte Nationalrätin, Regierungsrätin mit ihrem Blog, usw.

1.4 „Wieso ist dieser einflussreiche Blog nicht unter den Top 10 platziert?“
Wir berücksichtigen z.B. nicht wie viele Followers eine Fashion-Bloggerin auf Facebook oder Instagram hat. Hier geht es nur um den Blog.
Wir berücksichtigen die Schlagzeile, erster Eindruck (z.B. Strukturierung des Textes, Fotos, etc.), Schreibstil, Wissenstransfer, Social Shares (z.B. wie oft auf Facebook geteilt…) und den Dialog (z.B. hat es Leserkommentare UND werden diese beantwortet). Wir sind transparent, hier die Erklärungen für den DrKPI BlogRank.
Mit diesen Kennzahlen vergleichen wir die Blogs über eine Periode von 90 Tagen. Anhand dieser Zahlen erstellen wir dann Rangliste wie oben erläutert.
[/su_box]

DrKPIBlogRank: Die Blog Hitparade 2013,2014, 2015, 2016, 2017…

Mein Stilblog im Vergleich: DrKPI® BlogRank

4. Die Rangliste

Unten haben wir einen Teil der Rangliste abgebildet.

Hier die heutige Rangliste – 100 Top Blogs – Style einsehen

Die besten Style Bloggers DE beim Bloggerpoint Event in Düsseldorf

Die besten Style Bloggers DE beim Bloggerpoint Event in Düsseldorf


Charts gibt es hier 

Mehr Daten UND Charts zu diesen tollen Blogs

5. Schlussfolgerung: Was machen die besten Blogs besser?

Natürlich, Qualität ist ein muss, d.h. gute Fotos und Text mit Mehrwert kommen bei den Lesern gut an. Doch hier sind 3 Punkte die Firmen bei der Auswahl aber auch Blogger selber berücksichtigen sollten.
[su_box title=“DrKPI BlogRank:  Was die Zahlen bedeuten – FAQs“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1. Dialog fördert Engagement

Doch zeigt sich auch bei Fashion Blogs der Trend, dass es für Blogger schwieriger wird ihre Leser zum Dialog zu motivieren.

2. Unabhängigkeit bewahren

Bloggers brauchen Geld um überleben zu können. Doch müssen sie dabei sicher stellen, dass sie ihre Sponsors sorgfältig auswählen. Welches Produkt passt zu mir ist eine Frage welche sich jede Bloggerin stellen sollte.
Authentizität ist kostbar und wie auch das Vertrauen verspielt man beide sehr rasch beim Leser.

3. Compliance nicht vergessen

Bezahlte Blogaufträge müssen klar markiert sein weil es das Gesetz verlangt. Ebenso wichtig ist, dass der Leser dies wissen sollte –
1DrKPI Checkliste – so halten wir die Regeln ein
2. DrKPI Checkliste – Beauty Boxes, Affiliate Links und mehr – so halten wir die Regeln ein[/su_box]

5. Was ist Ihre Meinung? Mitdiskutieren!

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–  Welchen Life Style Blog lesen sie regelmässig?

–  Welche Tipps haben Sie für LifeStyle Bloggers?

Dieser Blogeintrag präsentiert die Resultate des DrKPI BlogRank der besten LifeStyle Blogger in Deutschland.

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Erfolgreiches Controlling mit Hilfe von Kennzahlen setzt ein gewisses Grundwissen voraus um es richtig anzuwenden. | Urheber lassedesignen| Fotolia #1084691147

In Kürze: Ist jemand mit vielen Followers auf Instagram ein Influencer?
Steigert die Reichweite meiner Influencers die Anzahl Verkäufe?
Unser Faktencheck bringt Licht ins Dunkel.

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Kürzlich wollte eine Agentur eine Liste von den Besten Style Bloggers. Die Frage hiess so in etwa:

Können Sie uns regelmässig die besten Style Bloggers vermitteln? Wir brauchen dazu deren Reichweite, Followers, usw.

Was ist ein gute Kennzahl?

Eine Kennzahl ist für mich nützlich, wenn ich diese verstehe. Dies bedeutet, die Definition muss ich lesen können. Dann weiss ich mehr über die Definition. Wenn diese für mich ein Buch mit 7 Siegeln ist, traue ich der Kennzahl nicht.  Gute Kennzahlen entwickeln verlangt viel Arbeit wie auch Zeit. Deshalb ist das Entwickeln von guten Kennzahlen und Rankings auch teuer  – Bsp. FT Global MBA Ranking 2017.
In diesem Beitrag diskutieren wir die folgenden 3 Punkte.

  1. 1.  Was sagt mir die Kennzahl?
  2. 2. Stimmen die Fakten = FaktenCheck
  3. 3. Hilft die Kennzahl oder ist diese nur Nabelschau in Sachen Reichweite?
  4. 4. Schlussfolgerung – Definition von Reichweite im Digital Marketing?

1. Hinterfrage alle Kennzahlen

Mit Kennzahlen kann ich viel erreichen. Doch wenn ich nicht verstehe wie diese berechnet werden, ist es schwierig diesen zu trauen. Validität (misst das Instrument was es sollte) und Reliabiliät (z.B. kann jemand dieses Ergebnis mit einer neuen Studie bestätigen) sind wichtig.
Google offeriert mir z.B. jede Woche Daten in Sachen Werbung auf YouTube, Smartphones, etc. Doch ist immer unklar, wie Google diese Daten erhoben hat. So stellen sich dem informierten Leser Fragen wie z.B.:

  • Waren dies USA Nutzer oder solche aus Deutschland?
  • Wieviele Leute wurden befragt (d.h. Grösse der Stichprobe)?
  • Welche Fragen wurden gestellt (d.h. wo kann ich die Liste der gestellten Fragen einsehen)?
  • Wurden diese Fragen Online, via Telefon oder aber in Face-to-Face Interviews den Teilnehmern gestellt?
WAS IST Validität der Daten und Räresentativität dieser Stichprobe. Kann ich Rückschlüsse auf mein Business ziehen? Wie setze ich die Erkenntnisse um?

WAS IST Validität der Daten und Räpresentativität dieser Stichprobe. Kann ich Rückschlüsse auf mein Business ziehen? Wie setze ich die Erkenntnisse um?

2. FactCheck

Die 2 Problematik ist, das wir nicht allen Zahlen oder Fakten trauen können. Ein Problem sind z.B. die gefälschten Online Besprechungen von Produkten.
Ein australischer Geschäftsmann wollte hierzu den Beweis antreten und hat ein Instagram und Twitter Konto für ein Catering Geschäft eröffnet, welches es nicht gibt. Unten ein Screenshot vom Twitter Konto welches es nicht mehr gibt.

Social Bites won awards and was feted by social media ‘influencers’ but it was a fake

Social Bites won awards and was feted by social media ‘influencers’ but it was a fake


Er hat dabei einige schöne Fotos von Essen eingekauft auf Stockphoto. Diese toll angeschrieben mit Sprüchen (Was wir mit gefälschenten Online Bewertungen erreichen können -auf Englisch).
Falsche Produktbesprechungen oder Empfehlungen von Hotels, Büchern, Veranstaltern sind wirklich ein Problem.
Deshalb hat die UK Competition and Markets Authority (CMA) eine Untersuchung gemacht. Anhand dieser Daten weist der Regulator auf verschiedene Missstände hin (lies den Report auf UK Competition and Markets Authority (CMA) takes enforcement action against fake online reviews).
What do you need to do if you are a business whose products are being reviewed?

What do you need to do if you are a business whose products are being reviewed?


Konsumenten sollten sich hier immer die Mühe machen zu überprüfen wer was geschrieben hat basierend auf welchen Fakten. Das gleiche gilt auch für Unternehmen. Ansonsten ist man vor bösen Überraschungen nicht gefeit.

3. Reichweite & Influence: Magie oder Mogelpackung?

Die Reichweiten können verschiedenartig definiert werden. Prinzipiell sind jedoch 2 sicherlich wichtig in der Werbebranche.

  1. Qualitative Reichweite: zeigt ob, z.B. die Zeitung, die Instagram Follower / Facebook Fans, d.h. der Werbeträger den gewünschten Personenkreis erreicht (z.B. Leute welche Schminke kaufen oder Jeans).
  2. Quantitative Reichweite: Dies zeigt uns, wie viele Personen z.B. über das Wochenende mit der NZZ am Sonntag – Stil Beilageheft, dem Werbeträger, in Kontakt kommen.

Zur Diskussion steht natürlich immer die Brutto Reichweite, d.h. die Einzel Reichweiten der verschiedenen Kanäle wie z.B. Twitter oder Pinterest. Z.B. Nick hat im Image unten 813 018 Followers auf den verschiedenen Kanälen.
Doch diese wird reduziert auf die Netto-Reichweite, wobei Reichweitenüberschneidungen eliminiert werden. Das heisst, es folgt mir jemand auf Twitter und Instagram, wird dies nur 1 x gezählt.
Wieviel das beim Nick ausmacht wissen wir nicht genau. Nach ersten  Überprüfungen sind dies ca. 25 – 35%.  Damit verbleibt aber immer noch gut 500’000 – 600’000. Dies ist immer noch eine hohe Zahl im Vergleich mit der NZZ am Sonntag (ca 121’000 Ausgaben mit 450’000 Lesern davon 32’000 digitale Version).
Dabei spiel der LpC (Leser per Content) wie Zeitungsartikel/Seite, Blogeintrag, Tweet, Facebook Update  oder VpC (Viewer per Content) wie z.B. Instagram Foto eine Rolle.
Reichweiten sind wichtig, doch nicht unbedingt effektive Kennzahlen. Will heissen, wir bekommen heute eine Unzahl von bezahlten und kostenlosen Medien mit News und Inhalten. Einige sind besser, einige sind schlechter recherchiert. Doch alles was wir erhalten z.B. in der Tages-Zeitung oder aber über den Social Feed wird sicherlich nicht gelesen.
Dies ist eine Erklärung warum auch Falschmeldungen immer grössere Kreise ziehen können in Social Networks. Ein Grund  ist, dass Leute die Nachrichten im Social Feed nicht zuerst genau lesen und überprüfen, bevor sie diese weiter verbreiten.

3.1  Wie wirkungsvoll sind Influencer

Prinzipiell will ich natürlich einen „Influencer“ oder Werbeträger, der das Werbemittel (d.h. mein Produkt) dank meinen Ressourcen (Werbebudget) am wirkungsvollsten an mein Zielpublikum heranträgt.
Kürzlich las ich einen Bericht von einem meiner Lieblings Journalisten der Modebranche, Jeroen van Rooijen (2017-01-29) Mode, NZZ am Sonntag, Stil, S. 18 & 19 wo er unter anderem schrieb:

Nick Wooster, 56, ist Modeberater und hat 687 000 Follower auf Instagram… einer der Stars und Mega-Influencer der Branche…

Fohrcard behauptet ein Influencer zu sein ist ein Lifestyle. Das kann sein. Doch als Brand frage ich mich was ist Reichweite und Influence, verkauft das Produkt?

Fohrcard behauptet ein Influencer zu sein ist ein Lifestyle. Das kann sein. Doch als Brand frage ich mich: WAS IST REICHWEITE & INFLUENCE? VERKAUFT das Produkt?

Die meisten Tweets oder Re-Tweets verweisen auf Instagram. Wenn Nick Wooster einen Tweet zu seinen 47,000 Followers Retweetet, dann klicken vielleicht 0.0169% auf diesen URL wie z.B. diese Bit.ly Angaben zu den Clicks aufzeigen.

Das heisst, vielleicht 100 bis 200 der 600’000 Fans/Follower (Netto Reichweite) von Nick sehen und reagieren auf seinen Post auf Instagram, Twitter, usw.? Vielleicht sind es auch 1,000 die Kommentieren.

Beim Foto welches die Tasche mit dem Supreme Brand zeigt sind es fast 300 „Kommentare“ einige davon sind jedoch unter der Gürtellinie

Helfen Instagram "Influencers" wirklich das Image der Marke zu stärken? - Problem = z.B. obszöne oder diskriminierende Sprache.

Helfen Instagram „Influencers“ wirklich das Image der Marke zu stärken? – Problem = z.B. obszöne oder diskriminierende Sprache.


Das Foto oben von Nick ist eines mit „hohem“ Engagement gemäss Instagram. Aber 2.57 % der Followers klicken auf Like für einen Post. Ist eine solche Engagement Rate zufriedenstellend?
Wenn man noch berücksichtig das viele der Instagram Konten inaktiv sind….

4. Schlussfolgerungen: Reichweite

Rein grundsätzlich wissen wir oder sollten wenigstens die folgenden Dinge hinterfragen.
[su_box title=“Fakten überprüfen, der Wahrheit ins Auge sehen“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

Was bedeuten diese Instagram Kennzahlen? Entweder Likes oder Kommentare beides gibt es nur für ....

Was bedeuten diese Instagram Kennzahlen? Entweder Likes oder Kommentare beides gibt es nur für ….

4.1  Reichweite, was heisst das?

Sind dies die möglichen Leser (die Welt)?
Ist mir wichtiger ob ich Likes oder Kommentare bekommen auf Instagram, warum?
Brutto Reichweiten, etc. sind Zahlenspielereien und „navel gazing metrics“. Sie bringen wenig Licht in das dunkle Wasser der Kennzahlen.

4.2  Steigert der Influencer die Bekanntheit meiner Marke / Nobelmarke?

Es kann sein das Brand Equity, Markenstärke und Markenimage mit einem Star oder Sternchen verbessert wird.
Aber wie lassen sich diese Zahlen in Beziehung zu meinem Deckungsbeitrag, Verkäufen, usw. bringen?

4.3  Bekannt wie ein bunter Hund: Wo ist das Geld für die Miete?

Bekanntheit hilft meiner Marke.
Doch wenn zu wenig Leute  in meinem Online Shop oder im Laden im Zentrum einkaufen, was dann?
Weder Miete noch Gehälter können bezahlt werden (siehe z.B. American Apparel).
Vielleicht sind viele „kleine“ oder weniger bekannte Influencer bessere Partner. Sie helfen sicherlich ebenfalls die Bekanntheit meiner Marke zu steigern.
Kleine Influencer wie Blogger kreieren die positiven Assoziationen mit meinem Produkt. Dank deren Tests, Besprechungen und Evaluationen hören viele Nutzer – hoffentlich sehr gute Dinge – über mein Produkt :-)
[/su_box]
Diese Beispiele zeigen, dass wir die Dinge

  • definieren was eine Kennzahl bedeutet, UND
  • die Methodik wie die Kennzahl erhoben wurde verständlich dargelegt werden kann.

Diese beiden Dinge minimieren das Risiko für Missverständnisse. Dies ist auch speziell von Interesse, wenn es um das Influencer Marketing geht: DrKPI Wissen: Was ist Influencer Marketing?.

Wieviel Einfluss hat dieser Blog? Antwort gleich hier:

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: DrKPI Wissen – Nobelmarken und Marketing: Wird Influencer Reichweite überschätzt?
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

  • Spielt Reichweite eine Rolle für Sie?
  • Wie entscheiden Sie sich welche Plattformen für Ihren Brand am besten funktionieren?
  • Wie erreichen Sie Gelegenheitskäufer effektiv im digitalen Raum?

Offenlegung: Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation. 

Lesenswert

Übrigens

Wir treffen uns beim Blogger Point am 18. März in Düsseldorf.  Ich freue mich auf Ihren Besuch an unserem Stand.

Wir alle sind Influencers ... und vor allem Selbstdarsteller. Aber hilft das unserem Brand ? | Urheber Jenner | Fotolia #65923442

In Kürze: Bsp. Daimler, L’Oréal, BaloiseJobs… Die Frage warum das Unternehmen eine bestimmte Plattform und Influencer nutzt, können Marketing Experten oft nicht genau beantworten. Das verursacht unnötige Verwirrung und Kosten.

Lesenswert

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Kürzlich hat mich ein Brand Manager mit der Frage konfrontiert:

Kümmert es uns ob der Influencer einen Blog, Vlog oder Instagram Konto hat?

Bevor wir diese Frage beantworten, müssen wir einige Dinge klarstellen.

1. Blogger 2017

Ich fing ca. 1999 mit dem Bloggen an. Dazu nutzte ich ein von uns programmiertes Newsboard oder Bulletin Board zur Kommunikation. Mein Themenbereich war damals InfoSec,  Technologie & Innovation, Strategie und Risiko Management.
Blogspot und WordPress begannen sich um 2003 rum rasch zu verbreiten. Ein wichtiger Grund war deren Nutzerfreundlichkeit im Vergleich zum klassischen Newsboard. 2009/2010 zeigt eine Studie, dass schon damals 23% der Fortune 500 Unternehmen Blogs nutzten.
2016 waren es 181 Firmen (36%) der Fortune 500, welche Corporate Blogs für das Content Marketing nutzten (UMass Center für Marketing Research).
Heute werden neben Videos auch Präsentationen und PDF Dateien im Blog eingebettet. Diese Dateien sind oft auch als kostenloser Download erhältlich.
Unten haben wir einige Kategorien von Blogs und Sub-Kategorien aufgeführt.

1.1 Der Blog als Hobby

1.1.1  Kein Einkommen: Die Bloggerin schreibt was sie möchte z.B. über ein Hobby wie Stil oder Gartenarbeit.

Auch wenn ich einen Blog in meiner Freizeit schreibe, heisst dies natürlich nicht, dass ich mir nicht auch monetäre und andere Vorteile – wie Einladungen an Events oder Spesenerstattung –  verschaffen kann.

1.1.2  Blog generiert Einkommen:  Dies geschieht z.B. über Ads auf dem Blog oder aber Affiliate Links (d.h. wenn Leser dann was kauft auf z.B. Amazon, kriegt der Blogger eine kleine Kommission). Dies können auch gesponserte Beiträge / Werbung sein.

Ein sehr professionelles Beispiel ist der Blog von Olivia Palermo. Die Kontaktseite hat mehrere Adressen, aufgeteilt nach Art der Zusammenarbeit, wie z.B. Sponsoring oder Auftritt an einer Vernissage. Wenn dies versucht, kann sich die Bloggerin somit verschiedene Einnahmequellen erschliessen.

1.2 Der Blog ist Teil der Corporate Communication

Im Oktober 2016 haben 181 Firmen (36%) der Fortune 500 Corporate Blogs für das Content Marketing genutzt (UMass Center für Marketing Research). Einige der verschiedenen Szenarien sind unten aufgelistet.

1.2.1 Einzelfirma: Der Blogger arbeitet als Freiberufler, Selbstständiger oder Kleingewerbetreibende Person. In den meisten Ländern hat er oder sie deshalb eine Umsatzsteuer-Nummer.

Ziel ist mit Hilfe vom Blog ein Produkt zu vermarkten. Beispiele sind Kurse, Handwerksarbeiten oder Consulting.

1.2.2 Kleinstunternehmen (weniger als 10 Vollzeit-Mitarbeiter): Kann ein kleines Unternehmen sein wie z.B. die Chriselle Corporation   (blogger of the year – BlogLovin). Ihre Firma verkauft über den „eigenen Shop“ der auf z.B. net-a-Porter verlinkt … d.h. die Chriselle Corporation kriegt für jeden Verkauf über einen dieser Link eine Provision.

1.2.3 Kleinstbetrieb mit e-Shop: Hier werden z.B. die eigene Modelinie oder Designs dem Blogleser angeboten, wie  z.B. Helena Bordon. Sie verkauft über den Shop eine eigene Linie von Sonnenbrillen.
Bei e-Shops ist die Webseite / Blog primär dazu, da jetzige und potentielle Kunden zu informieren und zum Kauf zu animieren.

1.2.4 Corporate Blog / Firmenblog: Wie der Daimler , Opel oder BaloiseJobs Blog.

Der Corporate Blog dient nicht zum generieren von Einkommen. Anstatt gilt es das Branding zu verbessern. Ebenfalls interessiert hier der effiziente Aufbau von einer Beziehung mit Kunden.

Oft verkommen Blogs aber zu einer reinen Werbeplattform. Das Resultat ist eine sinkende Resonanz bei Lesern. Der Daimler wie auch der BaloiseJobs Blog sind gute Beispiele für dieses Problem.

Hier muss das Ziel sein, die richtige Balance zwischen Corporate Communication („was machen wir, warum sind wir gut“) und Inhalte mit Mehrwert für die Zielgruppen zu finden.

Unser Firmenblog im Vergleich: DrKPI® BlogRank

PS. Den DrKPI Newsletter zum Blog abonnieren.

2. Der Beauty oder Stil Vlog

Wikipedia erklärt das Jahre 2,000 als dasjenige, in dem Vlogs „das Leben erblickten.“ Angefangen haben Vlogs indem Blog Software wie z.B. Textpattern genutzt wurde.  Autoren luden ihr z.B. ein Video hoch. Danach wurde noch Text eingefügt um die Dinge genauer zu erklärem.
Da hat sich seither jedoch viel getan. Heute wird im deutschsprachigen Raum eher die Definition genutzt:

Was der Blogger textbasiert erstellt, erstellt der Vlogger videobasiert.

Ein Vlog oder Video Blog ist ein Blog (auch Weblog genannt) in welchem Videos der primäre Inhalt oder Content sind. Wie ein Ratgeber im Blog, kann ich auch einen Ratgeber in einem Erklärungsvideo publizieren.
Vloggers publizieren  ihre Videos auf YouTube, Vimeo usw.
Doch manchmal ist der Mehrwert solcher Videos nicht einfach ersichtlich. Bei Zoella entpuppt sich das ganze als Werbekanal, für welchen verschiedene Sponsoren teures Geld bezahlen.
PS. Auch bei den Vlogs können Kategorie-Unterschiede gemacht werden. Einzelfirmen wie auch Konzerne nutzen diese Plattformen. Mit Hilfe von Werbung oder Unterhaltung wird im Video auf ein Produkt aufmerksam gemacht (siehe Daimler Video unten).
PPS. Den DrKPI YouTube Kanal abonnieren

3. Micro-Blog

Twitter ist ein Microblog Beispiel. Es gibt aber noch viele weitere we WeChat, Tencent und Line.
Einzelpersonen, CEOs und Unternehmen können Twitter nutzen. Der neue USA Präsidenten Donald Trump welcher am Freitag 2017-01-20 sein Amt antritt, hat Twitter während und nach der Kampagne sehr erfolgreich genutzt.
Aber auch Nachrichtenorganisationen und deren Journalisten lieben Twitter zur Verbreitung von News.
Beispiele: Social CRM: Kundenservice mit Twitter
PS. Einzelne Sendungen im Fernsehen oder aber Serien haben heute eigene Hashtags wie z.B. #SRFrundschau. Diese machen es dem Nutzer einfacher, Inhalte welche diesen Hashtags nutzen auf verschiedenen Plattformen (z.B. Instagram) und Suchmaschinen zu finden.
PPS. Dem DrKPIde auf Twitter folgen, oder aber auf Facebook wie auch auf Google+

4. Nano-Blog

Ein Nano-Blogger ist eine Person welche z.B. auf Instagram ein Foto publiziert.
Der Nutzer kann bis zu 30 Hashtags an ein Foto hinzufügen.
In den meisten Fällen wird zu einer Foto noch 2 oder 3 Hashtags hinzugefügt (d.h. Schlagworte mit dem Gartenhag davor gestellt wie z.B. #DrKPI). Auch einige Worte als Text können hinzugefügt werden.
Ein Nano-Blog mit neuen Inhalten zu bestücken braucht noch weniger Zeit als ein neuen Eintrag auf Facebook, Google+ oder Twitter zu erstellen.
EnjoyPhoenix hat 3.6 Mio Followers. Doch diese sind keine Garantie für Engagement und Einfluss. Wie und ob dies die Brand Equity oder Markenstärke verbessert ist ebenfalls fraglich.
Interessant scheint uns ebenfalls, dass Instagram für die Publikation von Informationen für Nutzer ebenfalls einen Weblog nutzt.
DrKPI® Tipp: Die meisten Tools wie z.B. Buffer können einem daran erinnern, dass es Zeit ist auf Instagram zu posten.
Plany.io kann viel mehr. Dieses Tool arbeitet im Browser, d.h. nichts wird auf dem PC oder Mac installiert. Mit Hilfe des Tools kann man planen, wann welche Fotos auf Instagram publiziert werden sollen.
PS. Instagram von DrKPI abonnieren.

5. Definitionen vermindern das Risiko für Fehler und Konflikte

. Der heutige Blogpost auf Instagram über Plany.io gepostet am Mac schaut so aus.
Das Zeichen einer etablierten Disziplin war und ist noch immer deren Wortschatz. Das heisst, in einer fest etablierten Disziplin wie Physik, verstehen alle das Gleiche unter Schwerkraft / Gravitationskraft.
Doch in einer jungen Disziplin wie Social Media ist nicht alles so klar. Zum Beispiel, manche nutzen Facebook und werden als Blogger bezeichnet.
Zur Illustration. Auch das Migros Magazin und die Coop Zeitung haben Probleme das Label Blogger korrekt zu verwenden.

Kleine Fehler vermeiden. Das verhindert grosse Missverständnisse. Zum Beispiel, eine Webseite mit Blogger-Software erstellt heisst noch nicht man ist eine Bloggerin.

Kleine Fehler vermeiden. Das verhindert grosse Missverständnisse.


Facebook Einträge schreiben macht mich noch nicht zum Blogger – Bsp. Yonni Meyer.
Auch wenn der NZZ-Journalist Jeroen Van Rooijen im Bellvue Blog ein Foto mit Instagram Nano-Bloggerin als Bloggerin bezeichnet, trifft dies nicht zu.
Wir hoffen, dass die Definitionen wie oben aufgeführt, uns allen helfen,  diese Dinge ein wenig besser in den Griff zu bekommen :-)

Schlussfolgerungen

All diese Beispiele zeigen, dass wir die Dinge genau definieren sollten. Dies minimiert das Risiko für Missverständnisse. Dies ist auch speziell von Interesse, wenn es um das Influencer Marketing geht DrKPI Wissen: Was ist Influencer Marketing?.
Brand Strength hat mit 3 Dingen zu tun:

  1. Wahrnehmung (Awareness) der Marke, d.h. kennen wir die Marke.
  2. Assoziation und Glauben (Beliefs) über die Marke.
  3. Einstellung zur Marke (positiv, negative oder keine Meinung).

In diesem Zusammenhang sind Blogger wie auch bekannte Instagram Nutzer nicht unbedeutend. Die Wahrnehmung unser Marke, den Glauben darüber wie auch die Einstellung zu unserem Produkt, soll mit Hilfe der Influencerin verbessert werden.
Doch auch hier ist viel Verwirrung im Trend, z.B.:

This is really about creating greater content and experiences, greater formats for our consumers — especially in an age where ad-blocking is going mainstream. (Lubomira Rochet, L’Oréal’s chief digital officer, im Financial Times Interview)

Vielleicht kann Frau Rochet diese Fragen kurz beantworten:
  1. Wie messen wir den Einfluss eines Bloggers oder YouTubers (wir fragten DrKPI)?
  2. L’Oréal Brand Ambassador Maybelline Videos: Warum offerieren diese Videos gute = „rewarding“ Unterhaltung?
  3. L’Oréal Markenbotschafterin: Welchen Mehrwert bieten die Instagram Fotos der Zielgruppe Millenials?
  4. L’Oréal Produkt und der Narzissmus der Markenbotschafterin: Animiert dies einen Millenial zum Kauf?

Wenn wir diese Fragen nicht kurz und einfach beantworten können, verschwenden wir sehr wahrscheinlich unnötig Ressourcen. Dies gilt es zu vermeiden. Deshalb testen sie z.B. Ihren Blog gleich jetzt:

Ihre Meinung?

Quelle: DrKPI Wissen – Influencer Marketing: YouTube, Instagram oder Blog?
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

  • Wie wählen Sie Influencer aus – Bauchgefühl und / oder mit welchen schlüsselrelevante Kennzahlen?
  • Wie entscheiden Sie sich welche Plattformen für Ihren Brand am besten funktionieren?
  • Welche Methode hat sich für Sie bestens bewährt für die Steigerung der Wahrnehmung Ihrer Marke?
  • Wie erreichen Sie Gelegenheitskäufer effektiv im digitalen Raum?

Offenlegung: Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation. 

Lesenswert

Übrigens

Wir treffen uns beim Blogger Point am 18. März in Düsseldorf.  Ich freue mich auf Ihren Besuch an unserem Stand.
EnjoyPhoenix hat Ihren Blog eingestellt. Zu viel Arbeit, so scheint. Die Leserkommentare wurden sowieso nie beantwortet.

43. Deutscher Marketing Tag. Organisator: Deutscher Marketing Verband #DMT16 Deutscher Marketing Preis 2016

In Kürze: Ende November war ich beim DMT16 in Leipzig. Ich durfte viel Wissen tanken.
Eines war klar, auch in 2017 ist Reichweite des Marketing Content sehr wichtig.
Jedoch wird Content Marketing oft falsch verstanden.
Resultat ist, dessen Effektstärke wird unterschätzt.

Lesenswert

Das Missverständnis in Sachen Content Marketing zwingt uns hier ein paar Dinge aufzuklären.

♥ Neugierig? Machen Sie es wie unsere 1,000 Abonnenten, tragen Sie Ihre eMail hier ein and lesen Sie weiter ♥

Was ist Marketing?

Verkauf fokussiert sich primär auf die Bedürfnisse des Verkäufers. Dieser will, dass ich z.B. den Vertrag mit der Versicherung lieber heute als morgen unterschreibe. Im Laden will die Verkäuferin, dass ich für das Produkt bezahle. Theodore Leavitt definierte Verkauf im Unterschied zu Marketing wie folgt:

Selling is preoccupied with the seller’s need to convert his product into cash; marketing with the idea of satisfying the needs of the customer by means of the product and the cluster of things associated with creating, delivering, and finally consuming it.
– Theodore Levitt (see https://hbr.org/2004/07/marketing-myopia)

Marketing, gemäss Leavitt, will mehr über die Bedürfnisse und Probleme des Kunden wissen. Dank Innovation verbessern wir unsere Produkte. Dank Innovation hoffen wir, dass unsere Produkte bessere Lösungen für die Probleme unsere Kunden bieten, usw. Wenn die Bedürfnisse des Kunden dann noch zufrieden gestellt werden, ist vielleicht ein weiterer Verkauf  möglich.
Natürlich, Werbung spielt auch hier eine wichtige Rolle.

Was ist Content Marketing?

Content Marketing ist ein wichtiger Teil vom Marketing. Idealerweise lernen wir von unseren Kunden.
Zum Beispiel zeigen uns führende Anwender oder Lead Users, wie unser Produkt noch besser oder anderweitig effektiv eingesetzt wird.

Branding Ideas Design Identity Marketing Concept | Fotolia #119955021|Urheber Rawpixel.com

Branding Ideas Design Identity Marketing Concept | Fotolia #119955021|Urheber Rawpixel.com


Content Marketing hilft uns die Gelegenheitskäufer an die Marke zu erinnern. Guter Content erklärt warum unser Produkt oder Marke gut ist. Es hilft die Markenstärke (Brand Equity) zu steigern. Hier geht es auch um:

  • Awareness / Wahrnehmung – d.h. ist diese mental und physisch – analog und digital – verfügbar oder präsent, z.B. der Gelegenheitskunde erinnert sich.
  • Positive Einstellung zur Marke – d.h. sind wir interessiert – Download von White Papers, Checklisten, usw.
  • Engagement mit der Marke oder dem Produkt – d.h. Social Shares, Leser Kommentare, Dialog Webseite und Social Community Engagement.

Wichtig ist hier, dass im Content Marketing nicht unser Produkt im Vordergrund steht. Problemlösungen oder Hilfestellungen für den Kunden verbessern die Einstellung zu unserem Produkt.
Auch das Image des Unternehmen profitiert davon. Ebenfalls hilft die gesteigerte Wahrnehmung den Gelegenheitskäufer an uns zu erinnern.
Mit Content Marketing bauen wir vertrauen mit dem Kunden auf.
Checkliste: Wie kann Content Marketing funktionieren?

Was Content Marketing nicht sein kann

Man kann es versuchen wie dies Nestlé versucht mit Nescafé. Doch weder Social Network Seiten noch ein Blog auf Tumblr sollten genutzt werden, um mehr Produkt zu verkaufen.
Blogs oder Social Networks sind nicht primär da für Sales oder den Verkauf aber das Marketing.
Das Zitat unten zeigt, dass der Verantwortliche von Nestlé anscheinend Marketing mit Verkauf verwechselt:

ROI is as important for social media as it is for any other communication channels,” he said. “Our objective is to be having an online market share that’s higher than offline.

Interessant: Nestlé #bigfail oder wenn ein Unternehmen die Dinge nicht versteht
Dieser Fehler wirkt sich dann auch in der Effektivität dieser Aktivitäten negativ aus. Hier ist eine Trivia Frage welche Nestlé seinen Nutzern stellte in der Hoffnung, dass diese sich mit dem Problem beschäftigen und die Story ein wenig viral geht – weit gefehlt:

Was meinen Sie: wenn eine NESCAFÉ – Tasse 9 cm hoch ist, wie viele Tassenwerden benötig, um Lausanne mit Bern zu verbinden?

Die Frage hat einen Link welcher den Nutzer vom Blog auf Tumblr rüber zur Facebook Seite bringt. Aber Interaktion oder Engagement kann ich keine finden.
Das Beispiel zeigt, wenn Content Marketing falsch angewendet wird, können viele Dinge schief gehe. Wenn der Inhalt nicht interessiert, wird der Kanal gewechselt…

3-Punkte Checkliste

Der Ratgeber gibt Ihnen 3 Tipps wie sie die Effektivität Ihrer Marketinganstrengungen für 2017 verbessern können.
Neben Sie gleich heute ein Blatt Papier und skizzieren Sie die Antworten zu den 3 Tipps in der Checkliste.
[su_box title=“Tabelle 1: 3 Tipps“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Je nach Produkt welches wir verkaufen, an welche Zielgruppe und wo geographisch, fällt die Analyse unten anders aus. Ein Maschinen- oder Investitionsgüter-Hersteller in DE, wird die Dinge anders angehen als einer in den USA.
Der Konsumgüter Hersteller klärt die folgenden 3 Punkte in der Checkliste nicht gleich ab, wie dies eine Nichtregierungs-Organisation (NGO = „non-governmental organization) tun wird. Das ist verständlich und macht Sinn.
Doch jeder Marketer sollte sich diese 3 Faktoren schriftlich auf einem Blatt Papier ehrlich beantworten und im Team diskutieren. Überraschungen sind vorprogrammiert und heisse Diskussionen sind garantiert.

1.  Hinterfragen was als sicher gilt

Bringt es uns die gewünschten Erfolge wenn wir Ressourcen auf verschiedenen Plattformen (z.B. Instagram, Snapchat, Second Life, Beebo, YouTube, etc.) weiterhin vermehrt einsetzen.
Live streaming gamers auf YouTube sind hier vielleicht attraktiv für den Hersteller eines Konsumgutes. Doch für ein Investitionsgut?
Die Print Werbung in der Tageszeitung für ein privates Gymnasium erreicht mögliche Schüler vielleicht nicht. Doch deren Grosseltern noch allemal. Diese teilen solche Informationen und Zeitungsauschnitte dann mit den Eltern des Kindes.
Den Schüler erreiche ich vielleicht über einen Gamer und die Eltern über eine Webseite. Am Ende ist die Marke / Schule mental und physisch bestens verfügbar beim Zielpublikum (Grosselbern, Eltern und Kind).
Interessant: TangyD Live-Streamer: Er tut dies für mehr als 6 Std. täglich – steigert er die Wahrnehmung meines Games? Aber sicher… und nein, YouTube ist da nicht ideal Twitch schon eher.

2. Bindung zu jetzigen Kunden steigern – Neukundengewinnung ankurbeln

Für das digitale Marketing empfiehlt es sich vermehrt auf Content Marketing zu setzen.
Mit der richtigen Auswahl von Bloggern und deren Content Marketing kann unsere Marke gestärkt werden. Dies geschieht im Blog, bei Anlässen, usw.
Dies wiederum erinnert unsere jetzigen Kunden das die Marke aktiv ist, sich z.B. im Nachhaltigkeitsbereich bemüht oder ganz einfach cool ist.

3. Blogger helfen die Share of Voice zu steigern

Bloggers sind ein wichtiger Kanal um Gelegenheitskäufer zu erinnern, was die Marke bietet und das diese existiert.

Anteilsmässig wird „share of voice“ immer wichtiger. In 1998-2006 half „share of voice“ 6% der Umsatzsteigerung zu erklären. Heute zeichnet ist es für 12% unserer Umsatzsteigerung verantwortlich

Da spielen Blogger mit aktiven Lesern welche kommentieren, die Inhalte teilen usw. eine nicht unbedeutende Role.

Interessant: Wie wählen wir die für uns besten Markenbotschafter aus?
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Ihre Meinung?

Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

  • Nutzen sie feine Zielgruppensegmentierung oder finden sie dies vergebene Liebesmühe?
  • Wie kombinieren sie analoge (z.B. Print und Radio) mit digitaler Werbung (z.B. Blogger und Facebook)?
  • Welche Methode hat sich für Sie bestens bewährt für die Steigerung der Wahrnehmung Ihrer Marke?
  • Wie erreichen Sie Gelegenheitskäufer effektiv im digitalen Raum?

Offenlegung: Der Autor / Blogger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht hinsichtlich dem Inhalt in diesem Beitrag und dessen Publikation. 

Beitrag: DrKPI Wissen: Wie mache ich Content Marketing in 2017 richtig

Lesenswert

Und zum Schluss noch das Video, worin Byron Sharp einige Binsenwarheiten aus dem Marketing in Frage stellt.

Übrigens

Den Deutschen Marketing Tag 2017 kann ich Euch schon heute empfehlen. Mehr infos zum #DMT17 gibt es hier.