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Waren Sie schon jemals in der Situation, wo Sie für einen Markenwechsel verantwortlich waren? Mussten Sie schon ein Rebranding Projekt durchführen? Dann wissen Sie sehr genau, wie schwierig das sein kann. Viele Firmen tun sich bei diesem Thema schwer. Zum Beispiel, seit der Gründung von Weight Watchers in 1963 lag der primäre Fokus darauf, Kunden zu Gewichtsverlust zu verhelfen. Kunden treffen sich in Selbsthilfegruppen, dokumentieren ihr Gewicht und diskutieren ihre Erfolge und Misserfolge. Gemäss der Unternehmensgeschichte und dessen Entwicklung erschien es für das Management naheliegend, Weight Watchers in WW umzubenennen. Diese Idee ist aber gar nicht gut angekommen! Der Fall WW illustriert 2 Dinge:

  • Hart erarbeitete Brand Equity oder gewonnenen Markenwert kann man sehr schnell und auch unabsichtlich vernichten.
  • Ein Wort oder Kürzel wie WW kann eine weitere Bedeutung haben, welche der Marke nicht hilft (z.B. WW = World War).

Unser Fallbeispiel hier im Blog zeigt auf, wie wir beim Rebranding von drkpi® erfolgreich versucht haben, diese Problematik zu meistern.

1. Was zeichnet erfolgreiche Marken aus

Diese 3 Punkten erklären, was erfolgreiche Marken ausmacht:

  • Klare Zuordnung und Bedeutung im relevanten Bereich
  • Authentisches und konsistentes Markenversprechen
  • Entwicklungsfähigkeit im sozialen und Marktumfeld

Eine der Herausforderungen beim Rebranding kann laut Stefan Schmidheiny (Accent.swiss) sein, wenn die Marke zum Gattungsbegriff wird (z.B. Tempo, Tesafilm und Vespa). Dies ist zugleich das Beste und Schlimmste für die Marke. Doch in dieser Situation ist drkpi® sicherlich nicht.

Eine weitere Problematik zeigt sich, wenn das Rebranding von Kunden oder von Journalisten als Flop betrachtet wird. Ein Beispiel ist Weight Watchers (siehe oben) oder aber der Relaunch von Douglas mit dem Hashtag #TheNewDouglas. Die dritte Herausforderung ist, dass die Werte der Marke als auch das Design von allen Mitarbeitern in der Organisation konsequent umgesetzt und angewandt werden.

2. Markenrelaunch gelingt kaum ohne ProzessÄnderungen

Idealerweise läuft ein Markenrelaunch sehr geordnet ab, wie z.B. in den unten aufgezeigten 3 Schritten. Jeder wird idealerweise vor dem nächsten Schritt abgeschlossen.

Corporate Image u. Corporate Design:

  • Was sind unsere Werte?
  • Wie setzen wir es um (Logo, Briefpapier, Broschüren, usw.)

Layout erstellen

  • Logo
  • Webseite
  • Briefpapier usw.

Umsetzung

  • Webseite
  • Briefpapier
  • Broschüren usw.

Doch die Praxis weicht vom Ideal fast immer stark ab. Die Erfahrung lehrt uns, dass bei Projekten zur Digitalisierung oder IT es sich bezahlt macht, auch die Prozesse und Arbeitsabläufe unter die Lupe zu nehmen. Oft lohnt es sich dann, einige Dinge besser oder anders zu organisieren. Verschiedene Schritte können vielleicht eliminiert und neue hinzugefügt werden.

Erst danach beschäftigen wir uns mit Fragen rund um die Hardware und Software und welche genutzt werden soll. Gleiches gilt für die Marke. Hier lohnt es sich, wenn wir uns mit Fragen zum Markenwert, Markenstärke und Strategie auseinander setzen. Dabei beeinflusst dies natürlich auch das Produkteangebot. Beispiele sind:

  • Priorität 1: Was wollen wir wirklich dank einem neuen Markennamen, Markenimage, usw. erreichen? Steigern vom Vertrauen unserer Kunden in unsere Marke/Produkte, Verkäufe erhöhen und/oder einfach Kosten sparen?
  • Das Ziel: Was bezweckt eine allfällige Neupositionierung oder Umbenennung der Marke (wie z.B. drkpi® oder Weight Watcher auf WW)?
  • Marketing und Verkauf: Inwiefern passt noch das Design und unsere Produktepalette zum gewünschten neuen Markenimage?

Verständlicherweise fordern die unterschiedlichen Antworten zu den obigen Fragen unterschiedliche Vorgehensweisen. Doch zuerst müssen wir uns einmal klar sein, für was der jetzige Brand steht oder wie die Mitarbeiter ihn verstehen. Sehen diese die Firma im gleichen Licht wie Management und Kunden? Unseren erster Wurf haben wir kurz in der Tabelle unten aufgezeigt. Nach Diskussionen entstand dann die Phase 2.

Erste Ideen:

  • CyTRAP Labs GmbH, d.h. drkpi® – die Marke – führt qualitative und quantitative Analysen durch.
  • Wir optimieren Unternehmen in den Bereichen Unternehmens-kommunikation, Digital- und Content-Marketing sowie Compliance, Datenschutz und Datensicherheit.
  • Darüber hinaus bietet drkpi® Schulungen, Kurse und Audits.

Konkretere Vision der Ideen:

  • Wir optimieren Unternehmen in den Bereichen Unternehmenskommunikation, Digital-, Content- und Impact-Marketing sowie Compliance, Datenschutz und Datensicherheit.
  • drkpi® analysiert das Erreichen einer definierbaren und messbaren Wirkung.
  • Darüber hinaus bietet drkpi® Schulungen, Kurse und Audits.

3. Repositionierung der Produkte

Die obige Tabelle zeigt, dass unsere Ideen zunächst etwas unausgereift waren. Wir haben alles im Team mehrmals diskutiert. In diesen Diskussionen wurde irgendwann klar, dass unsere Ideen dazu führen, dass wir 4 Produkte anbieten wollen. Dabei gibt es 4 Module für jedes Produkt, das der Kunde nach Bedarf kauft. Wir haben alles in der Tabelle unten aufgeführt.

StrategieAcademyComplianceAnalytics
1. AnalysePriorisierungBedarfsermittlungIST-AnalyseBest-Practice
2. Beratung FokussierungAktionsplanMassnahmenEntwicklung
3. Umsetzung OptimierungSchulungRealisierungSMART-Metrics
4. KontrolleMetricsZielerreichungDatensicherheitBenchmarks

4. Erste Schritte: Brand Equity und mögliches Rebranding

Unsere Überlegungen zu unseren Werten und Expertise führten zu weiteren Änderungen in der Ausrichtung vom Geschäft, der Strategie, Produktepalette, Preispolitik usw. Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir noch nichts in Sachen Branding gemacht. Unten sind unsere ersten Ideen zu Branding und Marke aufgeführt. Auch dieser Prozess war nicht einfach.

Themen

  • Bekanntheit der Marke
  • Strategie und Wachstum
  • Organisation, Governance und Prozesse
  • Usability oder Benutzerfreundlichkeit der Webseite
  • Usefulness oder Nützlichkeit der Webseite

Fragen

  • Kennen Kunden / Interessenten die Marke?
  • Welchen Märkten & Ländern bieten wir welche Produkte an?
  • Wie verbessern wir die Abläufe?
  • Wie einfach ist die Webseite zu bedienen und wie schnell findet man das Gesuchte?
  • Bieten die Informationen Mehrwert für unsere Zielgruppen?

5. Zwischenbilanz

Dieser Blogeintrag zeigt auf, wie viele verschiedene Aspekte die Beantwortung der Frage nach einer möglichen Neupositionierung einer Marke beeinflussen. Anfangs stand zur Diskussion, ob wir die DrKPI® Marke (damals noch so geschrieben, heute als drkpi®) streichen oder weiter nutzen sollten . Am Ende entschieden wir uns aus verschiedenen Gründen, diese Marke zu behalten:

  • Der Name ist positiv besetzt,
  • Jede Organisation will gute Key Performance Indicators (KPIs) nutzen,
  • Wir besitzen die .com Domaine, d.h. drkpi.com, und
  • Dank dem kurzen Namen ist auch der Name der Domaine kurz und einprägsam für den Nutzer (nur 5 Buchstaben).

Doch wie wir unsere Produkte heute positionieren wollen hat sich gegenüber der letzten 5 Jahre stark geändert. Erst nachdem die in den obigen Tabellen gestellten Fragen einigermassen gut beantwortet waren, haben wir uns an die eher klassischen Rebranding Fragen der Grafik und des Corporate Designs (CD) wie auch der Corporate Identity (CI) herangetastet. Für den Kunden zählt im Endeffekt weniger die Verpackung der Marke als der Inhalt, beispielsweise:

  • innovative und konkurrenzfähige Produkte;
  • Qualität zu einem fairen Preis; und
  • exzellenter Kundenservice.

Wenn die Firma diese 3 Dinge erfolgreich meistert, ist die Verpackung nur noch das Sahnehäubchen auf dem Kaffee.

6. Was ist Ihre Meinung

Was uns brennend interessiert, sind Ihre Erfahrungen.

  • Wie haben Sie die oben diskutieren Herausforderungen gelöst?
  • Mussten Sie schon einmal ein Logo, das Corporate Image und / oder den Webauftritt der Firma ändern?
  • Inwiefern haben die Arbeiten an der Marke Veränderungen in den internen Prozessen ausgelöst und Produktangebote verändert?

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar unten.

Happy team working with a blockchain.

Marketing hat die Aufgabe die Bedürfnisse des Kunden zu eruieren und zu verstehen. Dieses Wissen hilft uns neue Produkte zu entwickeln, die diese Kundenbedürfnisse bestmöglichst abdecken. 

„Bestmöglichst“ heisst, alles mit einem guten Preis- / Leistungsverhältnis zu verbinden. Bei neuen Technologien stellt sich natürlich immer wieder die Frage, ob diese auch wirklich gebraucht werden:

Technologie ist kein Garant für den Markterfolg. Deshalb muss deren Mehrwert für Kunden klar ersichtlich sein.  

iVAULT COO

Blockchain ist heute in aller Leute Munde. Es ist ein dezentrales Buchführungssystem. Doch wie kann es z.B. in der Logistik oder gegen gefälschte Produkte genutzt werden?

Daten zeigen, dass der internationale Handel mit gefälschten und nachgeahmten Produkten bis zu 3 % des Welthandels ausmacht, Tendenz steigend (OECD/EUIPO, 2016).

Wir zeigen hier kurz auf, wie die Blockchain helfen kann, die eigene Lieferkette gegen gefälschte Produkte zu schützen. Gebiete sind Arzneimittel, Medizinprodukte, Gesundheitswesen, Patientendaten, Container Shipping, usw.

1. Blockchain in der Praxis

Blockchain ist eine dezentrale Datenbank, welche wie ein Distributed Ledger oder verteiltes Kassenbuch funktioniert. Es erlaubt die transparente Dokumentation von Transaktionen.

Anstatt nur ein einziges Kassenbuch an einem einzigen Ort gibt es viele gleichberechtigte Kassenbücher an verschiedenen Orten. Diese Kopien der Kassenbücher werden in einem automatisierten Konsensprozess konsistent gehalten. Das stellt sicher, dass diese identische Kopien sind.

Sobald zwischen einem Absender und einem Empfänger eine Datentransaktion stattfindet, wird erst mit den anderen Computern im Netzwerk verglichen, ob diese Änderung gültig ist.

Ist diese gültig, wird die Transaktion in einen neuen Block gepackt und an den letzten Block, d.h. Transaktion drangehängt. Jede Transaktion ist ein Datensatz, welcher einen Hashwert, d.h. einen eindeutigen, digitalen Fingerabdruck hat.

Dieser Hashwert des vorangegangenen Datensatzes wird ebenfalls mit dem nächsten Datensatz gespeichert. So entsteht eine Verkettung von Blöcken.

Dank dem Hashwert ist eine nachträgliche Änderung der Daten nicht möglich. Erzwingt man dies, ist die Integrität des Gesamtsystems beschädigt. Das wird dokumentiert und jeder Nutzer kann es sehen und nachvollziehen.

Blockchain = dezentrale Datenbank. Jeder Datensatz wird durch die Speicherung des Hashwerts (= eine Art digitaler Fingerabdruck) des vorangegangenen Datensatzes gesichert.
Blockchain = dezentrale Datenbank. Jeder Datensatz wird durch die Speicherung des Hashwerts (= eine Art digitaler Fingerabdruck) des vorangegangenen Datensatzes gesichert.

2. Blockchain und Supply Chain

Für das Unternehmen stellt sich die Frage, inwiefern die folgenden Vorteile der Blockchain Technologie im Verkauf seiner Produkte wichtig sind, wie z.B.:

  • Authentizität: Der Kunde kann sich sicher sein, dass er ein Originalprodukt und keine Fälschung erhält.
  • Compliance: Einhaltung der Regeln wie z.B. Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
  • Information Security: Die Sicherheit der Kundendaten wird gewährleistet.
  • Kostensenkung: Reduktion des Verwaltungsaufwands und Beschleunigung der Transaktionen.

Das folgende Video illustriert diese Fragestellung:

Die iVAULT Blockchain für Hersteller und Kunden – www.vaultsecurity.io

Vorteil Beispiel 1

Luxus Produkte werden über die eigenen Läden wie auch Grosshändler verkauft. Dabei wird mit aktiver Preispolitik der Markenwert und deren Image gepflegt.

Die Blockchain hilft dabei nachzuvollziehen, wo das Endprodukt verkauft wurde und an welchen Endkunden. Dies bringt dem Hersteller unter anderem den Vorteil, dass er genau kontrollieren kann, wer das Produkt verkauft.

Dabei kann auch festgestellt werden, wer empfohlene Preise unterbietet und damit das Prestige der Marke untergräbt.

Vorteil Beispiel 2

Ein Hersteller eines Medizinproduktes kämpft in einigen Märkten gegen einen hohen Prozentsatz von gefälschten Produkten. Auch hier kann die Blockchain den Hersteller dabei unterstützen, die Imitationen aus seiner Lieferkette fern zu halten. Kennzeichnungen der Produkte werden z.B. in der Blockchain gespeichert. Alle Produkte können mehrfach gekennzeichnet werden, zusätzlich zur

  • Fabrikationsnummer für das Produkt, wie auch
  • Markierungen des Materials,
  • RFID Chips, usw.

Dies bringt wiederum zwei Vorteile:

  1. Der Kunde weiss, dass er keine Fälschung vom Online Händler oder vom Laden vor Ort bekommen hat. Vereinfacht gesagt scannt er mit seinem Smartphone die Markierung des Gerätes. Er erhält dann die Bestätigung, dass er ein Original in der Hand hält. 
  2. Der Hersteller weiss, wo sich sein Produkt befindet. Diese Information kann wiederum dazu genutzt werden, um die Garantiearbeiten zeitnah ausführen zu können. Falls notwendig, kann der Kunde auch gebeten werden den Händler zwecks Reparatur aufzusuchen. Hier hat der Händler vom Gerät unter Umständen Informationen zur Hand, gemäss derer er feststellen konnte, dass ein Teil der Maschine ersetzt werden muss. 
Blockchain Technologie im industriellen Gebrauch - B2B und die iVAULT App.
Blockchain Technologie im industriellen Gebrauch – B2B und die iVAULT App.

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit!

Ziel und Definition des Erfolges sind wichtige Schritte auf dem Erfolgspfad, wenn es um die Einführung neuer Technologien geht. Dies ist die Grundlage für ein evidenzbasiertes Handeln. 

Blockchains lassen sich in verschiedenen Bereichen nutzen. Logistik wie auch Schutz vor gefälschten Produkten in der Supply Chain sind 2 Möglichkeiten.

Doch für viele Nutzer ist eine (relativ) idiotensichere Benutzeroberfläche Bedingung. Erst damit ist der Blockchain ihr Durchbruch im Markt gesichert.

Aber was uns natürlich brennend interessiert, ist Ihre Meinung:

  1. Welchen Ratschlag haben Sie, wenn es um das Erstellen eines Prototypen geht?
  2. Was charakterisiert in Ihrem Umfeld ein erfolgreiches Projektmanagement?
  3. Kennen Sie Beispiele von erfolgreichen Umsetzungen von einer dezentralen, transparenten und unveränderlichen Datenbankstruktur, kurz Blockchain?
  4. Haben Sie eine Frage zum Thema Blockchain oder Cryptocurrency, die ich ihnen vielleicht beantworten kann?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

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Offenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Organisationen Kunden von DrKPI® – CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Interessante Zusatzinformationen

  1. MIT Forscher habe eine neue Crypto Currency mit dem Namen Vault lanciert. Die Forscher weisen darauf hin, dass das Datenvolumen für neue Teilnehmer drastisch reduziert wird. Das heisst, 99% weniger Daten müssen runtergeladen werden, um einer Blockchain als Node beitreten zu können.  Das reduziert natürlich auch den Energieverbrauch und damit die Kosten für die Teilnehmer, was eine solche Blockchain für Nutzer um ein vielfaches attraktiver macht als andere.
  2. Blockcerts  —  ist ein Open Standard, welcher Blockchain Records ausstellt und überprüft. Es kann für öffentliche Dokumente, Schulzeugnisse und mehr bei Universitäten, öffentlichen Ämtern usw. gut geignet sein.
    Blockcerts können auch dazu genutzt werden, um für eine Maschine Zertifikate auszustellen. 
Arman Sarhaddar und Urs E. Gattiker beim Videodreh für Vault in Zürich

Weitere Blogeinträge: Sicherheit & Blockchain.

Drei neue DrKPI Videos sind jetzt online. Das Thema dürfte für jeden einzelnen sowie große und kleine Unternehmen interessant sein, die schützen wollen, was ihnen gehört. Denn wenn Fake Produkte und gefälschte Waren verkauft werden, schadet dies dem einzelnen Konsumenten, wie auch den Unternehmen.
„Protect what’s yours.“ Das bringt auf den Punkt, was mit iVAULT jetzt besser denn je möglich ist. Hinter der neuen Brand iVAULT steckt die Vault Security Systems AG.
Welche Idee dahinter steckt, erfahren Sie in diesem Blogartikel und den 3 Videos von Arman Sarhaddar, Urs E. Gattiker und Lothar Rentschler, die einige interessante Dinge zur Blockchain Technologie zu sagen haben.
Die einzelnen Statements können Sie auch direkt hier anklicken und gelangen sofort zu den Videos:

  1. Urs E. Gattiker, COO: Was ist eine Blockchain und was kann iVAULT mit dieser Technologie?
  2. Arman Sarhaddar, CEO und Gründer: Die Idee, die hinter der Plattform steckt.
  3. Lothar Rentschler, CMO: Einblicke in das Marketing der VSSAG.

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere Updates zum Thema Blockchain, InfoSec, iVAULT.

Vault ist die weltweit erste Plattform, die die Blockchain-Technologie nutzt, um Produkte zu registrieren und zu identifizieren, sodass verlorene oder gestohlene Besitztümer wiedergefunden werden. Registriert werden kann im Prinzip alles, von Luxus-Uhren über Autos bis hin zu Kunstwerke und vielem mehr.

1. Was ist eine Blockchain und was kann iVAULT mit dieser Technologie?

Was macht iVAULT so besonders, dass wir hier darüber schreiben? Urs E. Gattiker, Chief Operating Officer von Vault Security Systems AG, erklärt in unserem ersten Video die Basics:

  1. Was versteht man unter „Blockchain“?
  2. 4 Herausforderungen, die mit iVAULT bewältigt werden können.
  3. Wie macht iVault es möglich, Fakes / gefälschte Produkte von Vornherein auszurangieren?

Hier kann das Video in englischer Sprache angeschaut werden. Im Text weiter unten finden Sie die deutsche Zusammenfassung.

Während vor nicht allzu langer Zeit Kassenbücher von Hand geführt wurden, hat iVAULT den Vorteil, dass Transaktionen online registriert, verifiziert und für jeden Nutzer auf jedem Computer einsehbar werden, womit Betrug und dem Verkauf von Fälschungen oder gestohlener Ware vorgebeugt werden kann.
iVault meistert dabei diese 4 Herausforderungen:

  • Authentizität: Der Kunde kann sich sicher sein, dass er ein Originalprodukt erhält und keine Fälschung.
  • Compliance: Rationalisierung der Governance-Prozesse.
  • Information Security: Die Sicherheit der Kundendaten wird gewährleistet.
  • Kostensenkung: Reduzierung des Verwaltungsaufwands und Beschleunigung der Transaktionen.

Urs gibt uns auch ein Beispiel: Wollen wir ein ein gebrauchtes Luxus-Auto kaufen, wollen wir uns sicher sein, dass alle Informationen zum Fahrzeug der Wahrheit entsprechen. Mit iVAULT können wir uns zu 100% sicher sein, dass die Daten stimmen, denn alle Transaktionen wurden registriert und verifiziert und können nicht mehr verändert und manipuliert werden.
Wir setzen uns an einen Computer und können ganz einfach checken, wo welche Reparatur am Fahrzeug unserer Träume durchgeführt. Ob Originalteile benutzt wurden. Wer die Wartungen durchführte und so weiter. Die 100%-ige Sicherheit ist gewährleistet. Urs ist sich sicher, dass iVault für uns alle eine notwendige und sinnvolle Möglichkeit ist, gegen Fälschungen und Betrug vorzugehen. Aber woher kommt überhaupt die Idee zu einer solchen innovativen Plattform?

2. Die Idee, die hinter iVAULT steckt

Arman Sarhaddar, Chief Executive Officer und Gründer von Vault Security Systems AG, erzählt seine ganz persönliche Geschichte, die ihn inspirierte zusammen mit seinem Team eine Plattform zu kreieren, die ihm selbst geholfen hätte. Wenn es diese vor 7 Jahren schon gegeben hätte…

Arman zog damals um. Seine wertvollsten Sachen gab er vorerst in eine Einrichtung, die sie für ihn aufbewahrte, darunter Kunst, Sammlerstücke, sein gesamtes Equipment zur privaten Musikproduktion. Doch dann wurde er ausgeraubt. Der finanzielle Schaden war dabei noch lang nicht so groß, wie der sentimale Wert dieser Gegenstände, die jetzt irgendwo auf der Welt vom Dieb verkauft wurden.
Mit iVAULT können gestohlene und verlorene Wertgegenstände wiedergefunden werden. Sobald sie im Netzwerk registriert sind kann ein Käufer einer teueren Armbanduhr oder eines Gemäldes am Rechner nachschauen, ob der Verkäufer der rechtmäßige Besitzer ist und es sich nicht etwa um gefälschte oder gestohlene Ware handelt.

3. Einblicke in das Marketing der VSSAG

Lothar Rentschler, Chief Marketing Officer, betont zusätzlich, wie wichtig Kundenzufriedenheit und Kundenservice für das Unternehmen sind. Denn bei iVault geht es darum, ein neues Level von Sicherheit und Komfort zu gewährleisten. iVAULT ist eine einmalige Lösung für den Einzelnen wie auch für Unternehmen zum Schutz der eigenen Produkte.

Die Story zu den Videos können Sie auf Englisch auch hier einsehen bei der iVAULT.

4. Was ist Ihre Meinung?

Vault ist die weltweite erste Plattform, auf der User ihre wertvollsten Besitztümer registrieren können, um gegen Betrug und Diebstahl vorzugehen. Mithilfe der Blockchain Technologie bietet die VSSAG eine einzigartige Möglichkeit, wenn es um gestohlene oder gefälschte Ware geht, denn Transaktionen werden registriert, verifiziert und können nachträglich nicht manipuliert werden.

  • Was halten Sie von iVAULT?
  • Werden Sie iVault nutzen oder haben Sie noch Bedenken?
  • Haben Sie vielleicht ähnliches erfahren wie Arman Sarhaddar? Ihnen wurde etwas von besonderem Wert gestohlen oder haben Sie ein gefälschtes Produkt gekauft und sich hinterher darüber geärgert

Wir sind uns sicher, dass ein Produkt wie iVAULT dringend gebraucht wird. Hinterlassen Sie uns einen Kommentar. Wir freuen uns darauf, Ihre Meinung zu hören und werden Ihnen schnellstmöglich antworten!
Offenlegung: Die Autorin / Bloggerin weist darauf hin, dass einige der erwähnten Organisationen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Kürzlich hat ein autonom fahrender Personenwagen eine Massenkarambolage verursacht.
Beteiligt war auch ein autonomer Lastwagen.
Zukunftsmusik? Wohl kaum, wie dieses Beispiel zeigt.
Das neue White Paper vom Competence Circle Technologie, Innovation und Management kurz #ccTIM zum Thema Künstliche Intelligenz #KI ist da! Der Deutsche Marketing Tag hält Ihre gedruckte Version des KI White Paper vom #ccTIM für Sie bereit. Hier die digitale Version.

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, um alle Updates zum Thema Künstliche Intelligenz zu bekommen.

[su_box title=“Weitere wichtige News zu Artificial Intelligence und Marketing“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]

  1. AI: What makes a system expert (Was macht ein Expert System?)
  2. #ccTIM Was ist Künstliche Intelligenz?
  3. #ccTIM Roboter löst Chaos in unserer Küche
  4. Alexa, du diskriminierst schon wieder! (Sie sind hier)

Mehr unter DrKPI auf Englisch, MCLago Competence Circles, und DrKPI Strategie

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Vor Kurzem ist es passiert. Ein autonom-fahrender Personenwagen der Marke Chevrolet Bolt, hergestellt von Cruise, einer Tochterfirma von General Motors hatte einen Unfall mit einem Lastwagen vom Typ T-Pod der Firma Einride. Dabei starben die Insassen des Personenwagens und ein Fahrradfahrer.
Das scheint dystopisch und fiktiv. Doch es handelt sich um harte Fakten. Zur Zeit testet Einride seinen Lastwagentyp T-Pod mit der Firma DB Schenker in Jonkoping. Dieser vollautomatisch elektroangetriebene Lastwagen kann, falls notwendig, von einem Fahrer in einem Kontrollzentrum aus gesteuert werden.
Das Unternehmen Einride mit 55 Angestellten erhofft sich, dass es für den Lastwagentyp  T-Pod bis im Januar 2019 eine Bewilligung von der schwedischen Transportbehörde (Transportstyrelsen) erhält, um öffentliche Strassen nutzen zu dürfen.
Machine Learning spielt dabei eine grosse Rolle.

Der Roboter arbeitet im Lager, 24 Std. am Tag bis zum nächsten Service.

Der Roboter arbeitet im Lager, 24 Std. am Tag. Unermüdlich.

1.  Machine Learning

Die heutigen Machine Learning Systeme nutzen Algorithmen. Sie sind zu Beginn praktisch ignorant. Doch dank der Möglichkeit grosse Datenmengen zu verarbeiten, erlernen die Systeme schnell die Funktionen, die sie ausführen sollen.
Ende November hat Amazon mitgeteilt, dass Machine Learning ebenfalls eine Rolle bei ihren Bemühungen spielt, ein selbstfahrendes Auto auf den Markt zu bringen. Doch Amazon versucht es mit einem Spielzeugauto Namens Deep Racer das $400 kostet.  Mit diesem können Entwickler testen, wie Machine Learning mit Hilfe von „Reinforcement Learning“, ein Prozess der mittels einer Art Ausprobieren (d.h. „trial and error“) funktioniert. Eine Möglichkeit, Machine Learning für jedermann nutzbar zu machen und damit spielerisch das Verständnis für das scheinbar Komplexe zu vermitteln.
Machine Learning ist rasant. Die starke Verbilligung der Rechenleistung der Computer haben es möglich gemacht, dass sehr grosse Datensätze analysiert werden. Programme suchen nach Mustern und Trends. Doch sie sind auch in der Lage, kontinuierlich zu lernen und immer bessere Entscheidungen zu treffen. Je grösser die analysierten Datenvolumen und je häufiger die Repetitionen, desto besser fallen die Resultate aus.
Machine Learning beinhaltet eine Komponente, die es braucht, um einen Prozess zu automatisieren. Machine Learning sagt z.B. bei der Wetterprognose voraus, was passieren könnte.
Bsp: Ein System berechnet z.B. die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde sein Kredit nicht fristgerecht zurückzahlt oder ein Patient mit bestimmten Symptomen in den nächsten 12 Monaten einen Herzinfarkt erleiden wird.
Wichtig dabei ist, dass wir uns bewusst machen, der grösste Teil Machine Learning beinhaltet den Versuch der Funktionsannäherung (function approximation) basierend auf einer Stichprobe von Daten – klein oder gross. So handelt es sich um Wahrscheinlichkeiten, nicht aber zwingend um Wahrheiten.
[su_box title=“Definition: Was ist Machine Learning?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Die heutigen Machine Learning Systeme nutzen Algorithmen. Sie sind am Anfang allerdings praktisch ignorant. Dank der Möglichkeit, große Datenmengen zu verarbeiten, erlernen die Systeme dann rasch die Funktionen, die sie ausführen sollen.
Machine Learning beinhaltet eine Komponente, die benötigt wird, um einen Prozess zu automatisieren. Ein Bei- spiel dafür ist die Wetterprognose, die mit Hilfe von Machine Learning kontinuierlich verbessert wird.
[/su_box]

Das Auto als Teil des Internet of Things.

Das Auto als Teil des Internet of Things.

2.  Deep Learning

…ist ein Teil von Machine Learning. Es steht für den Prozess der Mustererkennung in Datenmengen durch die Maschinen. Durch selbständiges Training werden die Maschinen immer besser darin, Bilder und gesprochene Sätze zu erkennen. Sie erkennen z.B. Krankheitssymptome immer besser und sagen voraus, ob ein Patient eine bestimmte Krankheit bekommen wird.
Die Methode basiert auf neuronalen Netzen. Diese werden nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns auf dem Computer simuliert. Sie sind in der Lage sich selbstständig zu verbessern.
Das System eignet sich zur Bearbeitung einer umgrenzten oder definierten Aufgabe. Doch dem System fehlt die Möglichkeit das Gelernte zu verstehen und dies in den Kontext des Grösseren Ganzen einzuordnen.
Bsp.: Gesichtserkennungssoftware wird immer besser mit einer Fehlerrate von 0.8 Prozent für Männer mit heller Haut. Diese schnellt auf 34.7 Prozent für dunkelhäutige Frauen (siehe http://news.mit.edu/2018/study-finds-gender-skin-type-bias-artificial-intelligence-systems-0212).
[su_box title=“Definition: Was ist Deep Learning?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Deep Learning ist ein Teil des Machine Learning. Es beschreibt den Prozess, wie Maschinen in Daten Muster erkennen.
Durch selbstständiges Lernen werden die Maschinen immer besser darin, Bilder und gesprochene Sätze zu erkennen. Sie erkennen z.B. Krankheitssymptome immer treffender und sagen so voraus, ob ein Patient eine bestimmte Krankheit bekommen wird.
[/su_box]

Cyborg kontrolliert die Roboters bei deren Arbeit.

Cyborg kontrolliert die Roboter bei deren Arbeit.

3.  Algorithmus

Ein Algorithmus ist eine eindeutige, ausführbare Folge von Anweisungen. Das heisst, Schritt für Schritt werden diese in endlicher Länge ausgeführt. Daraus resultiert die Lösung eines Problems, einer Rechenaufgabe oder eine Entscheidungsfindung.
Die Gefahr ist hier, dass ein Algorithmus einen Menschen falsch kategorisiert.
Bsp. Im Schnitt können Algorithmen 10 bis 15 Prozent bessere Entscheidungen treffen als z.B. ein Personalexperte im Falle, ob die Neugestellten überdurchschnittliche Arbeitsleistungen erbringen werden (z.B. Dietvorst, 2017 in einem Interview: https://sloanreview.mit.edu/x/59106).
Algorithmen machen etwas, das „unsupervised learning“ genannt wird, d.h. ein Algorithmus erhält kein Feedback von einem Menschen, während er von den Daten lernt, die wir eingeben.
Unser Fokus sollte darauf liegen, wie wir das Risiko minimieren können, dass die Algorithmen unsere Vorurteile übernehmen und die gleichen Fehler machen wie wir. Jeder Algorithmus, der von uns Menschen lernt, wird auch genau so „biased“ sein wie wir.
[su_box title=“Checkliste: Definition: Was ist ein Algorithmus?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Ein Algorithmus ist eine eindeutige, ausführbare Folge von Anweisungen.
Das heißt, Schritt für Schritt werden Anweisungen in endlicher Länge ausgeführt. Daraus resultiert die Lösung eines Problems, einer Rechenaufgabe oder einer grundsätzlichen Entscheidungsfindung.
[/su_box]

Die Bretzel geknetet und geformt vom Roboter Lisa.

Die Bretzel – geknetet und geformt vom Roboter Lisa.

4. Was ist Ihre Meinung?

Selbstfahrende Lastwagen werden ab Januar 2019 in Schweden zugelassen sein, wenn alles nach Plan abläuft. Vielleicht werden diese Lastwagen schon bald im Hamburger Hafen genutzt. Der selbstfahrende Robo-Taxi, der für mich vor dem Hotel wartet, ist in Phönix (Arizona) bereits Tatsache (siehe BMW vom Autofahrer zum Robo-Taxi – 5 Stufen)
Doch bei aller Liebe für Machine Learning und Algorithmen, müssen diese Programme geprüft und überwacht werden, d.h. ein Audit ist notwendig. Schwierig ist es, wenn wir dabei ein Problem finden, das nicht korrigiert werden kann.
Amazon hat im Oktober 2018 das auf Machine Learning basierende Rekrutierungsprogramm beendet. Dieses war durch Voreingenommenheit (kurz Bias) zum Schluss gekommen, dass Männer bessere Mitarbeiter sind als Frauen. Grund war, dass diese öfters in der Firma befördert werden (see DMV White Paper vom #ccTIM zum Thema AI für Details).
Was passiert, wenn das Unternehmen in der Zukunft durch dieses Problem ein Gerichtsverfahren am Hals hat? Oder während der Offenlegungsphase beim Gerichtsprozess festgestellt wird, dass das Unternehmen über den Fehler bescheid wusste? Ein Alptraum für uns Compliance-Spezialisten. Genau deshalb zog Amazon die Reissleine.
Dass Alexa weiterhin diskriminiert, was z.B. die Auswahl von Radiostationen angeht, ist ein bekannter Fakt. Amazon hat per Voreinstellung den Aggregator Tune-in ausgewählt und nicht einen Radioplayer auf dem z.B. fast alle deutschen oder schweizer und österreichischen Sender ihre Programme eingestellt haben.
Ruft der Hörer einen bestimmten Kanal auf, wird ihm dieser von Tune-in präsentiert. Der Aggregator hat jedoch nur eine begrenzte Anzahl Kanäle im Portfolio. D.h., wenn meine Lieblingsradiostation nicht auf der Liste ist und ich weder Fähigkeit noch Geduld habe sie mit Alexa zu finden, wird die Station kein Programme in meinem Wohnraum abspielen.
Was mich neugierig macht ist Ihre Einstellung zur Herausforderung AI in unserem Alltagsleben, wie z.B.:

  • Nutzen Sie schon einen Sprachassistenten? Was sind Ihre Erfahrungen?
  • Wie oft, schätzen Sie, haben Sie schon vom Roboter geknetete und geformte Brötchen gegessen?
  • Nutzen Sie im Unternehmen Deep Learning, um die Produktion, Entscheidungen und/oder Marketing zu verbessern?
  • Was ist die grösste Herausforderung in Ihrem Business?

Wir freuen uns auf vielseitige Antworten und vielleicht sogar interessante Beispiele.

Um was geht es?

Kampagne:     #SagesderSchweiz

Dauer:              2 Monate
Anzahl:            480 Inserate in verschiedenen Print Medien
Kosten:            Direkt und indirekt, ca. CHF 1 – 3 Millionen
Kunde:             Verband Schweizer Medien

Agentur:          Leo Burnett: Johannes Dörig, David Hugentobler, Ilija Gautschi, Vanessa Mermoud, Bastian Otter (Kreation), Pablo Schencke (CD), Johannes Raggio (ECD), Isabelle Meier, Tobias Schoen, Nadine Stüssi (Beratung),

Social:            SMLY Zürich …  heute Shortcuts – The Future Agency siehe Kommentar 
Media             ContentFry (Social Aggregator) von SMLY und Gladly.it (Monitoring)

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr Social Media funktioniert nicht wie Print!

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
       Social Media funktioniert nicht wie Print!      Siehe auch Migros – Migipedia.

Was wir aus dieser Kampagne lernen können

1. Nur weil ich als Fussball Experte bei der ARD oder SRF arbeite, bin ich noch lange nicht ein guter Volleyball Coach  

2. Hashtag: Ein #hashtag der durchgehend von allen Nutzern angewendet wird ist besser als mehrere Varianten.
Auf der Webseite heisst es: #SagesDerSchweiz
Anderswo wird auch #SagesderSchweiz genutzt

Besser wäre #SagEsDerSchweiz  überall zu verwenden. Es ist einfacher zu erkennen beim Überfliegen von Tweets oder Facebook Updates Online.

Die Slides unten zeigen Ihnen im Detail, wie ein Audit helfen kann die Effektivität und Resonanz einer Werbekampagne zu messen und zu verbessern. Schauen Sie rein, es lohnt sich (8 Slides)
[slideshare id=40547018&doc=2014-11-sag-es-der-schweiz-medien-kampagne-ein-flop-141021095854-conversion-gate01]

Download PDF Datei (335KB) #SageEsDerSchweiz: 2 Erfahrungswerte die das Problem illustrieren

Weitere Präsentationen von DrKPI gibt es hier

3. Wo ist der Erfolg?

Man wünscht sich Erfolg. Doch tritt dieser ein oder bleibt er nur ein Phantom? Das ist die Frage die es zu beantworten gilt.
Letzte Woche haben wir dies für die Bayer AG aufgezeigt. Dabei war der Fokus auf die  Verbindung zwischen Marketing-Aktivitäten, wie Social Media und der Anzahl abgeschlossener Ausbildungsverträge.
In diesem Beitrag geht es um die Kampagne des Vereins Schweizer Medien, dessen Presseagentur schreibt:

Die Kampagne will Dialog erzeugen. Dies über Zeitungsinserate, obwohl für Zweiweg-Kommunikation der Online-Kanal geradezu prädestiniert wäre. Wie genau muss man sich einen Dialog über Inserate vorstellen?
Die Botschaft wird über Print vermittelt, die Zweiweg-Kommunikation erfolgt online. Print und Online gehen Hand in Hand, so muss es sein. Die Werbung erfolgt über Print, die Interaktion über Online. Die beiden Medien ergänzen sich ideal. Wir zeigen, dass es
beides braucht.“ Siehe hier auf Seite 34.

Hohe Ziele wurden gesetzt.       Aber werden diese erreicht?

Hohe Ziele wurden gesetzt.
    Aber wurden diese bis anhin wirklich erreicht mit dieser Kampagne?


Die Presse Mitteilung vom 5. Oktober kam mit der Überschrift:

Verband Schweizer Medien „Print und Online gehen Hand in Hand, so
muss es sein“

Anhand der in der Präsentation oben aufgezeigten Daten ist klar ersichtlich, dass Print und Online wohl Hand in Hand gehen können, dies aber bei der vorliegenden Kampagne nicht zu funktionieren scheint.

Fakt: die Facebook Seite und Google Search demonstrieren.... es geht nicht Hand in Hand.... wie geplant !

Fakt: die Facebook Seite und Google Search demonstrieren…. es geht nicht Hand in Hand zwischen der Print Kampagne und dem Social Web…. wie geplant !

Vielleicht wurden hier einige Millionen verpufft? Was denken Sie, hat die Kampagne die gewünschten Resultate gebracht?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare, Beispiele von erfolgreichen Kampagnen und Fragen.

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Wenn es schief geht, dann kann dies ein Haufen Geld kosten....

Es klappt nicht nach Plan.