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KI macht die Arbeit.... schön wäre es...

Künstliche Intelligenz wird zunehmend Anwendung im Unternehmen finden, bringt neben neuen Möglichkeiten jedoch auch diverse Herausforderungen mit sich.

Wie Wiliam Gibson mit den Worten „Die Zukunft ist schon da, sie ist nur noch ungleich verteilt“ schon andeutete, werden die neuesten Techniken bereits in kleinerem Maße getestet, um zu prüfen, ob die Technik skalierbar ist und bald auch in Berufsalltag und Privatleben Einzug finden könnte.

Allerdings tun sich bei der Implementierung neuer Technologien teilweise Probleme auf, die erst bei Anwendung und testen im Alltag zutage treten.

Zu diesem Thema haben wir in unserem White Paper zu Artificial Intelligence vom Deutschen Marketing Verband (DMV) bereits einige interessante Anhaltspunkte für Sie zusammengefasst.

Auf Basis dessen spricht Urs E. Gattiker in unserem neuen Video darüber, wie wir uns AI im Marketing zunutze machen könnten, wann wir eingreifen müssen, um Fehler zu vermeiden und wo die Grenzen der Algorithmen liegen.

Urs E. Gattiker zu AI im Marketing

Marketing Club Rhein-Neckar: Veranstaltung zum Thema

Am 18. Februar 2019 war Urs beim Marketing Club Rhein-Neckar zu Gast und hielt dort einen Vortrag zum Thema Artificial Intelligence.

Mit unseren White Papern ausgestattet, erschien er an diesem Montag in Mannheim und sprach über die Möglichkeiten und Risiken, die Künstliche Intelligenzen im Marketing zukünftig mit sich bringen werden.

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Der Begriff „Artificial Intelligence“ (AI) wird für verschiedene Technologien angewendet. Das fängt an mit einfachen Computerprogramm welche helfen Aufgaben zu automatisieren. Komplexer wird es mit neuralen Netzwerken. All diese Systeme helfen mit der Datenverarbeitung und nutzen auch maschinelle Lernalgorithmen.

Obwohl AI – auf Deutsch Künstliche Intelligenz (KI) genannt – als Begriff verbreitete Verwendung findet, ist es schwierig zwischen tatsächlichen und angeblichen KI-Unternehmen zu unterscheiden.

Aber nicht nur ist der Einsatz dieses Begriffes oft verwirrend für einen Beobachter der Szene, auch die White Papers verwirren oft. Z.B. hat MCC Ventures im März 2019 einen Report in Sachen AI Start-Ups in Europa veröffentlicht. Der Report zeigt viel Material von Gartner… und stellt Schlussfolgerungen welche anhand der Methodik und Angaben schwehr verständlich sind:

„We individually reviewed the activities, focus and funding of 2,830 purported AI startups in the 13 EU countries most active in AI – Austria, Denmark, Finland, France, Germany, Ireland, Italy, the Netherlands, Norway, Portugal, Spain, Sweden and the United Kingdom. Together, these countries also comprise nearly 90% of EU GDP. In approximately 60% of the cases – 1,580 companies – there was evidence of AI material to a company’s value proposition.

The State of AI 2019: Divergence, S. 99

Der Report behauptet, dass 40% von den Unternehmen in 13 europäischen Ländern, welche sich als KI-Unternehmen positionieren, wahrscheinlich gar keine KI-Technologie einsetzen.

Unklar ist, wie diese Stichprobe gemacht wurde, d.h. welche Firmen ausgewählt wurden und die Materialien welche die Analysten ausgewertet haben um zu diesem Schluss zu kommen.

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Wie auch in unserer Studie weisen die Autoren darauf hin, dass was AI darstellt nicht einfach zu definieren ist. Im oben erwähnten Report wird Machine Learning der KI gleichgesetzt. Doch neben Deep Learning und Functional Reasoning – wie wir in unserem White Paper erklären – hat AI ganz verschiedene Facetten

Ausdauer und Präzision sind der Trumpf der Maschine. Der Mensch ist besser als die Maschine, wenn Einfühlungsvermögen und Improvisation gefragt sind.
Ausdauer und Präzision sind der Trumpf der Maschine. Der Mensch ist besser als die Maschine, wenn Einfühlungsvermögen und Improvisation gefragt sind.

Alles in allem, eine weitere gelungene Veranstaltung zum Thema bei einem Marketing Club vom Deutschen Marketing Verband.

Weitere wichtige Ressourcen gibt es hier:

  1. Neueinstellung in der Marketingabteilung: Künstliche Intelligenz
  2. Was macht ein System Experte (What makes a system expert)
  3. #ccTIM Was ist künstliche Intelligenz?
  4. #ccTIM Roboter löst Chaos in unserer Küche
  5. Alexa: Du diskriminierst schon wieder oder was tun Algorithmen?

Auch interessant: unser vergangenes #MCLago AI Event vom 24. Januar 2019 mit Renata Jungo Brüngger von Daimler, der ZF, Wintersteiger AG und birds on mars. Mehr unter: MCLago Competence Circles

Die Slides zum Vortrag beim Event des Marketing Club Rhein-Neckar mit weiteren interessanten Infos gibt es  > hier zum Download <

Team Work kann der Mensch besser als die Maschine.
Team Work kann der Mensch besser als die Maschine.

IHRE MEINUNG? DISKUTIEREN SIE MIT!

Was ist Ihre Meinung?

  • Was glauben Sie, mit vielen KI-Systemen Sie täglich im Kontakt sind?
  • Haben Sie interessante Beispiele zum Thema Artificial Intelligence und Marketing?
  • Erzählen Sie uns gerne von Ihren Erfahrungen in einem Kommentar.

Wir freuen uns über Ihr Feedback.

♥ Bitte teilen Sie die News zur Datensicherheit und Blockchain mit diesem URL auf den Social Networks wie LinkedIn, Snapchat, Twitter, usw.: https://blog.drkpi.de/de?p=795 Vielen Dank ! ♥

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg.

Kürzlich besuchte ich die Swiss Cyber Security Days in Fribourg. Die Konferenz eröffnete mir die Möglichkeit, mich auf diesem Gebiete wieder ein wenig zu informieren.

Viel hat sich geändert in den letzten Jahren, aber vieles ist auch gleich geblieben.

Zum Beispiel, früher hiess das Thema Informationssicherheit, auf Neudeutsch Information Security oder abgekürzt InfoSec., heute nennt man es Cyber Security.  Die Probleme sind zum Teil ähnlich geblieben, aber auch komplizierter und globaler geworden.

Vor vielleicht 20 Jahren waren die Leute noch Programmierer, heute sind auch Security Engineers oftmals Anwender hochkomplexer Instrumente.

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg -Teil vom Programm.

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg -Teil des Programmes.

Die Vorträge im grossen Auditorium sind auch heute, wie früher, eher trocken, wenn nicht sogar ein wenig langweilig. Da bestätigen Vortragende wie Kaspersky als löbliche Ausnahmen die Regel.

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg - Gérard Vernez erklaert wie Schweizerische Armee Cyberangriffe dank Humankapital erfolgreich bekämpft.


2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg – Gérard Vernez erklärt, wie Schweizerische Armee Cyberangriffe dank Humankapital erfolgreich bekämpft.

Die Stände der Aussteller sind etwas einfacher wenn nicht sogar sehr spärlich geworden, was die Möblierung und Ausstattung betrifft. Doch die Preise für einen solchen Stand sind bei den meisten Kongressveranstaltungen nicht eben kostengünstig.

Die Geschenke der Aussteller an Gäste sind im Vergleich zu früher vielleicht etwas bescheiden und in manchen Fällen wohl auch ein wenig phantasielos, wie z.B. Kugelschreiber und Sticker.

Einige offerieren Standbesuchern aber auch ganz praktische Dinge wie z.B. einen guten Kaffee :-) und ein gutes Gespräch (siehe Open Systems AG).

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg - die Stände sind minimalistisch und einfach, doch die Produkte beinhalten viel Engineering.

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg – die Stände sind minimalistisch und einfach, doch die Produkte beinhalten viel Engineering.

Wie überall stechen einige Aussteller heraus, weil sie sich viel Mühe geben, die Aufmerksamkeit der Besucher zu bekommen. Dabei hilft natürlich ein grösseres Budget. Doch manchmal lassen sie sich auch noch etwas lustiges oder interessantes einfallen. Dabei hilft es auch, ein wenig mit den Sterotypen zu spielen, wie dies z.B. das VBS (Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport) tat (siehe Foto unten). Dabei ging es natürlich primär um Verteidigung oder Cyber Defense. 

Der eigentliche Stand war hinter einem Vorhang verdeckt. So trat man in den dunklen Raum wie in ein Zelt ein. Hier gab es dann von Maschinen bis Computer Codes vieles zu sehen.

Auch gab es viel Personal, wobei dieses manchmal fast mehr mit sich selber beschäftigt war, als mit den Besuchern :-)

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg - der VBS Stand... Classified.

2019 Cyber Security Days Schweiz Fribourg – der VBS Stand… Classified.

Während einige der Teilnehmer, wie z.B. das VBS, aufs Employer Branding setzten, waren andere Firmen da, um Kontakt mit heutigen und zukünftigen Kunden zu knüpfen. Das Verkaufsgespräch war die primäre Strategie, welche zur Miete eines Standes geführt haben musste. Dies trifft wohl auf die Mehrheit der Teilnehmer zu.

Inwiefern sich eine so kostspielige Präsenz bezahlt macht, ist schwierig zu beurteilen. Für eine Kongressteilnahme mit Stand eine ROI oder eine Kosten-Nutzen Analyse zu machen ist empfehlenswert. Doch die Anzahl der Kontakte in der Sales Pipeline ist sicherlich nicht die einzige Kennzahl, die es dabei zu beachten gilt.

Oft ist es sicherlich eine Entscheidung, welche auf Bauchgefühl basiert. Wie funktioniert dies bei Ihnen?

Fazit. Ihre Meinung?

Trotz der steigenden Popularität der „Massive Open Online Courses“ oder Moocs ist Unterricht im Klassenzimmer und Gruppenarbeit immer noch populär bei Studenten. Ein Vergleich der Abbrecherquoten von 2013-13 und 2017-18 zeigt, gut 96% der Teilnehmer von Moocs Kursem brechen diese vor Abschluss ab.

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Gründe gibt es sicherlich viele, doch der persönliche Kontakt mit anderen Studenten ist hilfreich.

Das gleiche gilt auch für Konferenzen wie die Swiss Cyber Security Days, man trifft sich, freut sich wieder alte Freunde zu sehen und macht neue Kontakte. Aus diesem Grunde ist trotz der digitalen Möglichkeit ein Kongress mit Teilnehmern sicherlich populärer als ein virtuelle Konferenz über das Netz.  

Neue Produkte gab es einige, zu Blockchain eher wenig…. aber trotzdem, es war sehr interessant für mich.

  • Was war die von Ihnen zuletzt besuchte Konferenz, Messe, Congress?
  • Warum besuchen Sie solche Kongresse? Was sind die grössten Vorteile für Sie persönlich?
  • Welche Tipps haben Sie für Kongressteilnehmer, die den Besuch noch effektiver für sich selbst machen möchten?

♥ Bitte teilen Sie die News zum Swiss Cyber Security Days mit diesem URL: https://blog.drkpi.de/?p=9796

Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

DrKPI am WEF2019 in Davos, mit dabei Arman Sarhaddar von Vault Security Systems Interview mit Jessica Walker

DrKPI WEF19: am Bahnhof kurz vor Davos

DrKPI, MCLago und iVAULT am WEF19: Bahnhof kurz vor Davos


Dieser Blogbeitrag ist im Rahmen einer Reihe von Beiträgen entstanden, die Sie hier lesen können:

  1. WEF Davos 2019: Best 100 CEO bloggers
  2. WEF Davos 2019: Die besten Chef Blogs (Sie sind hier)
  3. WEF Davos: Cybersecurity and Blockchain
  4. WEF Davos: MCLago und Marketing

Summary: Wir haben bereits #DrKPI WEF Davos Blogger Rankings für 2015,  2016 und 2017 gemacht.
In diesem Post erfahren Sie mehr über die 2019 Rankings.
Modisch zu sein ist vorübergehend, aber öffentlich zugängliche Unternehmensblogs sind hier. Zur Veranschaulichung,

53% of Fortune 500 and 55% of Inc 500 firms in the USA have public facing blogs. Source: Center for Marketing Research at the University of Massachusetts Dartmouth.

53% der Fortune-500-Unternehmen sowie 55% der Inc-500-Unternehmen in den USA verfügen über öffentlich zugängliche Blogs. Quelle: Zentrum für Marktforschung an der University of Massachusetts Dartmouth.

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Jedes Jahr werden die Straßen nach Davos mit Unternehmen übersät, die einst allmächtig wirkten, früher oder später aber auch einmal stolperten. Zum Beispiel war Marissa Mayer, ehemalige Chefin von Yahoo, bis vor kurzem eine begeisterte Bloggerin, die nicht mehr am WEF Davos teilnimmt. Neue Leute tauchen auf und sagen uns, dass der Börsengang und der Erfahrungsaustausch die Aufgabe jedes Unternehmens und seiner Führungskräfte sind.

Trennung der Spreu vom Weizen

Ist Bloggen einfach? Die Antwort kennen wir alle. Aber wenn wir uns die Besucher von Davos ansehen, wundert man sich schon. Eine der vielen guten Fähigkeiten, die CEOs haben, wenn Sie die Harvard Business Review Rankings studieren, ist wohl, dass sie ihre Botschaft sehr effektiv zu vermitteln wissen.
Aber was ist mit dem Bloggen? Wenn eine wachsende Zahl von Fortune-500-Unternehmen öffentlich zugängliche Blogs hat, kennen ihre CEOs die Vorgehensweise? Oder etwa nicht?
Es ist ein gemischtes Bild, das wir bekommen. Sie mögen das Gespräch wie Stephanie Buscemi führen, liefern aber die nötige Würze nicht immer.

Speaking at the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, Salesforce chief marketing officer Stephanie Buscemi said companies need to have a "point of view."

Stephanie Buscemi, Chief Marketing Officer von Salesforce, sagte auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos, dass Unternehmen einen „Standpunkt“ einnehmen sollten.

Take-away

Obwohl Salesforce einen „Standpunkt“ hat, kann ich im Blog von Stephanie Buscemi sicher nicht herausfinden, wofür sie steht. Die Produkte ihres Unternehmens mit Hilfe von Marketing Gooble zu übertrumpfen, ist sicherlich nicht das Thema, oder doch…. ?
Gibt es einen Mehrwert? Auf keinen Fall José.

Satya Nadella (CEO Microsoft) wurde beim Abendessen mit Tim Cook (Apple) mit Brasiliens rechtsextremem Präsidenten Jair Bolsonaro in Davos gezeigt.


Satya Nadella spricht über die Notwendigkeit, einen globalen GDPR-Datenschutz als Menschenrecht zu schaffen, wann immer er eine Gelegenheit hat, in Interviews und auch während seiner diesjährigen WEF-Rede. Leider kann er seine Position nicht in seinem Microsoft-Blog darlegen.
Eine weitere verpasste Gelegenheit!

Satya Nadella asserted that there needs to be a GDPR for the world.

Satya Nadella erklärte, dass es eine GDPR für die Welt geben müsse.

Take-away

Microsoft CEO will eine GDPR für die Welt. Er sollte vielleicht Stephanie Buscemis Ratschlag folgen, den sie während ihres Vortrags des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos gegeben hat, einen „Standpunkt“ einzunehmen.

Nadella hat sicher einen Standpunkt, sollte dahinter stehen und hoffentlich selbst darüber bloggen, statt die PR-Gruppe einen weiteren sterilen unauthentischen Beitrag schreiben zu lassen.

[su_box title=“World Economic Forum Davos: 6 Fakten, die erfolgreiche c-suite Blogger von anderen unterscheiden“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

2 Jahre zuvor schlugen wir vor:

        1. Beim Thema bleiben vs. „Trumping“
        1. Regelmäßiges Posten
        1. Kommentare der Leser beantworten
      1. Benchmarking für den Blog – finden Sie heraus, was für Sie am besten funktioniert.

Diese Jahr hat uns 2 weitere Dinge gelernt, die wir hier vorschlagen können…

      • Authentisch sein,
    • Nabelschau vermeiden, während Sie nach außen schauen

[/su_box]

Ranking CEO (Top-Management) Blogger für den WEF Davos 2019

CLICK on IMAGE - DrKPI - Top 100 CEO bloggers.Wir veröffentlichen jährlich den DrKPI BlogRank: Top 100 CEO Blogger (Mehr dazu auf der Webseite).
Diese Zahlen können Sie jederzeit abrufen; bookmarken Sie einfach diesen Eintrag, Top-Blogs von Davos 2019 | Weltwirtschaftsforum von DrKPI® BlogRank, und Sie sind startklar.
[su_box title=“5 der WEF Davos 2017 Top 100 Blogs, die sie speichern wollen“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Wichtiger Blog fehlt – deins! Bitte melden Sie sich gleich jetzt an und holen Sie sich die Zahlen.
Hier sind die Links, die Sie brauchen:
1. Gesamtübersicht – WEF Davos 2019 Top 100 CEO Blogger – Christine Lagarde – IMF
2. Details – WEF Davos 2019 Top 100 CEO Bloggers – Richard Edelman – Edelman Trust Barometer
3. Details – Content Strategy – WEF Davos 2019 – Dr Francis Collins, NIH Director
4. Details – Brand Image and Impact – WEF Davos 2019 Top 100 CEO Bloggers – Maler Heyse
5. Details – Conversation and Social Sharing – WEF Davos 2019 Best 100 CEO Bloggers – Ron Tolido – Capgemini
Schauen Sie sich die Tabelle unten an!
[/su_box]
Hier sind einige weitere Dinge aufgelistet, die Sie berücksichtigen sollten.

[su_box title=“World Economic Forum Davos: 3 Anfängerfehler, die auch Profis noch machen. Lesen und daraus lernen, bevor es passiert.“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

1. Eine Hashtag-Strategie ist ein Muss.

Das WEF hat den #WEF19 Hashtag herausgebracht, aber die meisten Leute werden ihn nirgendwo prominent auf der Website finden. Viele andere werden auch verwendet, wie z.B.: #Davos2019. Was auch immer du tust, benutze mindestens 3 Hashtags, damit dein Beitrag leicht gefunden werden kann.
Tweeten Sie oder posten Sie auf LinkedIn über diesen Blog-Eintrag – zum Beispiel mit Hashtags:

Der jährliche #WEF #BlogRank von #DrKPI mit #metrics2watch:
https://blog.drkpi.de/?p=9798
für die besten 100 #CEO #Blogger bei #WEFdavos #WEF19

2. Das Bloggen oder Teilen von Inhalten in einem Garten mit hohen Mauern ist nicht besonders klug…

Ich schätze alle CEOs, die ihre Gedanken und spontanen Bemerkungen beispielsweise über LinkedIn mitteilen. Aber vergessen wir nicht, dass Sie eher diejenigen erreichen, die so denken wie Sie (Kollegen, Geschäftsführer, Bienen usw.), in einem abgeschotteten Echoraum wie LinkedIn.
Ist das auch die Zielgruppe der Kunden, die Sie erreichen wollen? Wahrscheinlich nicht. Und wenn dies nicht Grund genug ist: Es wird auch keine Suchmaschine Ihren Eintrag auf LinkedIn indizieren und die Leute werden ihn auf dieser Plattform nicht finden können.
Holen Sie sich also Ihren eigenen Blog und kuratieren Sie Inhalte, die Ihre Zielgruppe(n) interessieren, indem Sie ihnen einen Mehrwert bieten.

3. Das Verhindern des Crawling Ihrer Website hilft nicht weiter.

Einige Blogger leisten gute Arbeit. Strategien sind, Artikel zusammen mit Untergeordneten (z.B. Christine Lagarde) Artikel zu verfassen.
Aber bitte, Christine, stellen Sie sicher, dass Ihre robots.txt-Datei so eingerichtet ist, dass Suchmaschinen Ihren Blog durchsuchen und indizieren können. Natürlich, George Colony: Dem Counterintuitive CEO ist es vielleicht egal, da er bereits berühmt ist. Aber wenn Sie es nicht sind, hüten Sie sich … hier ist eine Hilfe für Nicht-Geeks, wie man eine robots.txt-Datei richtig einrichten kann.

Sagen Sie uns Ihre Meinung

Quelle: WEF Davos 2019: Best 100 CEO bloggers
Einige unserer Eindrücke vom #WEF2019 finden Sie in diesem iVAULT Video:

Was ist Ihre Meinung?

– Wer ist Ihr bevorzugter Top-Management-, C-Suite- oder CEO-Blogger?
– Was würden Sie einem CEO-Blogger wie Jean-Pascal Tricoire (CEO von Schneider Electric) empfehlen, um mehr Kommentare von Lesern zu erhalten (1.000 likes, 13.000 views ABER 0 reader comments)?
– Da Elon Musk sechs Tage braucht, um von der Idee zur Umsetzung zu gelangen, was würden Sie ihm empfehlen, um seinen alten Blog wiederzubeleben?

Mehr zum DrKPI BlogRank – Hit Parade
Erklärung widersprüchlicher Interessen

Der Autor erklärt, dass er keinen Interessenkonflikt in Bezug auf den Inhalt, die Urheberschaft oder die Veröffentlichung dieses Blog-Eintrags hatte.

[su_box title=“WEF Davos 2017 Top 100 Blogger: Wie es funktioniert“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]
Wir haben nicht nur die über 100 CEO / c-suite Blogs gesammelt, die uns am besten gefallen haben. Stattdessen hat unser DrKPI® BlogRank diejenigen ausgewählt, die die informativsten, sachkundigsten und erfahrungsorientiertesten Erkenntnisse bieten, und zwar anhand objektiver Indikatoren. Wir analysieren auch den Schreibstil und die visuellen Effekte sowie, wie viel Leserbindung, Dialog, etc. durch die im Blog veröffentlichten Marketinginhalte erzeugt wird.
100 ist die höchstmögliche Bewertung für jeden Indikator. Der Durchschnitt innerhalb der Gruppe der geordneten Blogs oder aller Blogs (siehe Tabelle unten) beträgt 50.
[/su_box]

Top 100 CEO Blogs

Erfahren Sie mehr über die untenstehende Tabelle aus dem obigen Blog-Eintrag. Holen Sie sich die untenstehenden Zahlen mit diesem Klick.
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WEF 2019 Davos - die top CEO Bloggers - die besten Kommunikatoren - Ueberraschungen gibt es viele.

WEF 2019 Davos – die Top CEO Blogger – die besten Kommunikatoren – Überraschungen gibt es viele.

Aufnahmen von unserem Besuch am #WEF19 gibt es hier

[su_carousel source=“media:9850,9849,9848,9847,9846,9845,9844,9843,9842,9841,9840,9838,9837,9836,9835″ link=“image“ target=“blank“ responsive=“yes“ title=“no“ arrows=“yes“ pages=“no“ mousewheel=“yes“speed=“1500″]

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: WEF Davos 2019: Die besten CEO Blogger
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

    1. Wie nutzen Sie Personalmarketing im Online Bereich? Schaffen Sie es #BrandBuzz zu kreieren?
    2. Wie nutzen Sie Hashtags in ihrem Marketing (z.B. #Azubi #Ausbildung #MINT #skills)?
    3. Welches sind die USPs Ihres Betriebes welche Sie in den Internet Inhalten kommunizieren z.B. Blog, Instagram, LinkedIn.
    4. Wie messen Sie die Erfolge mit Ihrem Content Marketing?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werden.

Kürzlich hat ein autonom fahrender Personenwagen eine Massenkarambolage verursacht.
Beteiligt war auch ein autonomer Lastwagen.
Zukunftsmusik? Wohl kaum, wie dieses Beispiel zeigt.
Das neue White Paper vom Competence Circle Technologie, Innovation und Management kurz #ccTIM zum Thema Künstliche Intelligenz #KI ist da! Der Deutsche Marketing Tag hält Ihre gedruckte Version des KI White Paper vom #ccTIM für Sie bereit. Hier die digitale Version.

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[su_box title=“Weitere wichtige News zu Artificial Intelligence und Marketing“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]

  1. AI: What makes a system expert (Was macht ein Expert System?)
  2. #ccTIM Was ist Künstliche Intelligenz?
  3. #ccTIM Roboter löst Chaos in unserer Küche
  4. Alexa, du diskriminierst schon wieder! (Sie sind hier)

Mehr unter DrKPI auf Englisch, MCLago Competence Circles, und DrKPI Strategie

Downloads

Vor Kurzem ist es passiert. Ein autonom-fahrender Personenwagen der Marke Chevrolet Bolt, hergestellt von Cruise, einer Tochterfirma von General Motors hatte einen Unfall mit einem Lastwagen vom Typ T-Pod der Firma Einride. Dabei starben die Insassen des Personenwagens und ein Fahrradfahrer.
Das scheint dystopisch und fiktiv. Doch es handelt sich um harte Fakten. Zur Zeit testet Einride seinen Lastwagentyp T-Pod mit der Firma DB Schenker in Jonkoping. Dieser vollautomatisch elektroangetriebene Lastwagen kann, falls notwendig, von einem Fahrer in einem Kontrollzentrum aus gesteuert werden.
Das Unternehmen Einride mit 55 Angestellten erhofft sich, dass es für den Lastwagentyp  T-Pod bis im Januar 2019 eine Bewilligung von der schwedischen Transportbehörde (Transportstyrelsen) erhält, um öffentliche Strassen nutzen zu dürfen.
Machine Learning spielt dabei eine grosse Rolle.

Der Roboter arbeitet im Lager, 24 Std. am Tag bis zum nächsten Service.

Der Roboter arbeitet im Lager, 24 Std. am Tag. Unermüdlich.

1.  Machine Learning

Die heutigen Machine Learning Systeme nutzen Algorithmen. Sie sind zu Beginn praktisch ignorant. Doch dank der Möglichkeit grosse Datenmengen zu verarbeiten, erlernen die Systeme schnell die Funktionen, die sie ausführen sollen.
Ende November hat Amazon mitgeteilt, dass Machine Learning ebenfalls eine Rolle bei ihren Bemühungen spielt, ein selbstfahrendes Auto auf den Markt zu bringen. Doch Amazon versucht es mit einem Spielzeugauto Namens Deep Racer das $400 kostet.  Mit diesem können Entwickler testen, wie Machine Learning mit Hilfe von „Reinforcement Learning“, ein Prozess der mittels einer Art Ausprobieren (d.h. „trial and error“) funktioniert. Eine Möglichkeit, Machine Learning für jedermann nutzbar zu machen und damit spielerisch das Verständnis für das scheinbar Komplexe zu vermitteln.
Machine Learning ist rasant. Die starke Verbilligung der Rechenleistung der Computer haben es möglich gemacht, dass sehr grosse Datensätze analysiert werden. Programme suchen nach Mustern und Trends. Doch sie sind auch in der Lage, kontinuierlich zu lernen und immer bessere Entscheidungen zu treffen. Je grösser die analysierten Datenvolumen und je häufiger die Repetitionen, desto besser fallen die Resultate aus.
Machine Learning beinhaltet eine Komponente, die es braucht, um einen Prozess zu automatisieren. Machine Learning sagt z.B. bei der Wetterprognose voraus, was passieren könnte.
Bsp: Ein System berechnet z.B. die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde sein Kredit nicht fristgerecht zurückzahlt oder ein Patient mit bestimmten Symptomen in den nächsten 12 Monaten einen Herzinfarkt erleiden wird.
Wichtig dabei ist, dass wir uns bewusst machen, der grösste Teil Machine Learning beinhaltet den Versuch der Funktionsannäherung (function approximation) basierend auf einer Stichprobe von Daten – klein oder gross. So handelt es sich um Wahrscheinlichkeiten, nicht aber zwingend um Wahrheiten.
[su_box title=“Definition: Was ist Machine Learning?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Die heutigen Machine Learning Systeme nutzen Algorithmen. Sie sind am Anfang allerdings praktisch ignorant. Dank der Möglichkeit, große Datenmengen zu verarbeiten, erlernen die Systeme dann rasch die Funktionen, die sie ausführen sollen.
Machine Learning beinhaltet eine Komponente, die benötigt wird, um einen Prozess zu automatisieren. Ein Bei- spiel dafür ist die Wetterprognose, die mit Hilfe von Machine Learning kontinuierlich verbessert wird.
[/su_box]

Das Auto als Teil des Internet of Things.

Das Auto als Teil des Internet of Things.

2.  Deep Learning

…ist ein Teil von Machine Learning. Es steht für den Prozess der Mustererkennung in Datenmengen durch die Maschinen. Durch selbständiges Training werden die Maschinen immer besser darin, Bilder und gesprochene Sätze zu erkennen. Sie erkennen z.B. Krankheitssymptome immer besser und sagen voraus, ob ein Patient eine bestimmte Krankheit bekommen wird.
Die Methode basiert auf neuronalen Netzen. Diese werden nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns auf dem Computer simuliert. Sie sind in der Lage sich selbstständig zu verbessern.
Das System eignet sich zur Bearbeitung einer umgrenzten oder definierten Aufgabe. Doch dem System fehlt die Möglichkeit das Gelernte zu verstehen und dies in den Kontext des Grösseren Ganzen einzuordnen.
Bsp.: Gesichtserkennungssoftware wird immer besser mit einer Fehlerrate von 0.8 Prozent für Männer mit heller Haut. Diese schnellt auf 34.7 Prozent für dunkelhäutige Frauen (siehe http://news.mit.edu/2018/study-finds-gender-skin-type-bias-artificial-intelligence-systems-0212).
[su_box title=“Definition: Was ist Deep Learning?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Deep Learning ist ein Teil des Machine Learning. Es beschreibt den Prozess, wie Maschinen in Daten Muster erkennen.
Durch selbstständiges Lernen werden die Maschinen immer besser darin, Bilder und gesprochene Sätze zu erkennen. Sie erkennen z.B. Krankheitssymptome immer treffender und sagen so voraus, ob ein Patient eine bestimmte Krankheit bekommen wird.
[/su_box]

Cyborg kontrolliert die Roboters bei deren Arbeit.

Cyborg kontrolliert die Roboter bei deren Arbeit.

3.  Algorithmus

Ein Algorithmus ist eine eindeutige, ausführbare Folge von Anweisungen. Das heisst, Schritt für Schritt werden diese in endlicher Länge ausgeführt. Daraus resultiert die Lösung eines Problems, einer Rechenaufgabe oder eine Entscheidungsfindung.
Die Gefahr ist hier, dass ein Algorithmus einen Menschen falsch kategorisiert.
Bsp. Im Schnitt können Algorithmen 10 bis 15 Prozent bessere Entscheidungen treffen als z.B. ein Personalexperte im Falle, ob die Neugestellten überdurchschnittliche Arbeitsleistungen erbringen werden (z.B. Dietvorst, 2017 in einem Interview: https://sloanreview.mit.edu/x/59106).
Algorithmen machen etwas, das „unsupervised learning“ genannt wird, d.h. ein Algorithmus erhält kein Feedback von einem Menschen, während er von den Daten lernt, die wir eingeben.
Unser Fokus sollte darauf liegen, wie wir das Risiko minimieren können, dass die Algorithmen unsere Vorurteile übernehmen und die gleichen Fehler machen wie wir. Jeder Algorithmus, der von uns Menschen lernt, wird auch genau so „biased“ sein wie wir.
[su_box title=“Checkliste: Definition: Was ist ein Algorithmus?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Ein Algorithmus ist eine eindeutige, ausführbare Folge von Anweisungen.
Das heißt, Schritt für Schritt werden Anweisungen in endlicher Länge ausgeführt. Daraus resultiert die Lösung eines Problems, einer Rechenaufgabe oder einer grundsätzlichen Entscheidungsfindung.
[/su_box]

Die Bretzel geknetet und geformt vom Roboter Lisa.

Die Bretzel – geknetet und geformt vom Roboter Lisa.

4. Was ist Ihre Meinung?

Selbstfahrende Lastwagen werden ab Januar 2019 in Schweden zugelassen sein, wenn alles nach Plan abläuft. Vielleicht werden diese Lastwagen schon bald im Hamburger Hafen genutzt. Der selbstfahrende Robo-Taxi, der für mich vor dem Hotel wartet, ist in Phönix (Arizona) bereits Tatsache (siehe BMW vom Autofahrer zum Robo-Taxi – 5 Stufen)
Doch bei aller Liebe für Machine Learning und Algorithmen, müssen diese Programme geprüft und überwacht werden, d.h. ein Audit ist notwendig. Schwierig ist es, wenn wir dabei ein Problem finden, das nicht korrigiert werden kann.
Amazon hat im Oktober 2018 das auf Machine Learning basierende Rekrutierungsprogramm beendet. Dieses war durch Voreingenommenheit (kurz Bias) zum Schluss gekommen, dass Männer bessere Mitarbeiter sind als Frauen. Grund war, dass diese öfters in der Firma befördert werden (see DMV White Paper vom #ccTIM zum Thema AI für Details).
Was passiert, wenn das Unternehmen in der Zukunft durch dieses Problem ein Gerichtsverfahren am Hals hat? Oder während der Offenlegungsphase beim Gerichtsprozess festgestellt wird, dass das Unternehmen über den Fehler bescheid wusste? Ein Alptraum für uns Compliance-Spezialisten. Genau deshalb zog Amazon die Reissleine.
Dass Alexa weiterhin diskriminiert, was z.B. die Auswahl von Radiostationen angeht, ist ein bekannter Fakt. Amazon hat per Voreinstellung den Aggregator Tune-in ausgewählt und nicht einen Radioplayer auf dem z.B. fast alle deutschen oder schweizer und österreichischen Sender ihre Programme eingestellt haben.
Ruft der Hörer einen bestimmten Kanal auf, wird ihm dieser von Tune-in präsentiert. Der Aggregator hat jedoch nur eine begrenzte Anzahl Kanäle im Portfolio. D.h., wenn meine Lieblingsradiostation nicht auf der Liste ist und ich weder Fähigkeit noch Geduld habe sie mit Alexa zu finden, wird die Station kein Programme in meinem Wohnraum abspielen.
Was mich neugierig macht ist Ihre Einstellung zur Herausforderung AI in unserem Alltagsleben, wie z.B.:

  • Nutzen Sie schon einen Sprachassistenten? Was sind Ihre Erfahrungen?
  • Wie oft, schätzen Sie, haben Sie schon vom Roboter geknetete und geformte Brötchen gegessen?
  • Nutzen Sie im Unternehmen Deep Learning, um die Produktion, Entscheidungen und/oder Marketing zu verbessern?
  • Was ist die grösste Herausforderung in Ihrem Business?

Wir freuen uns auf vielseitige Antworten und vielleicht sogar interessante Beispiele.

Who will clean up the kitchen? Artificial Intelligence oder mein Küchenroboter?

Will ich einen Roboter als Hilfe im Haushalt, in der Pflege, usw.?
Räumen Sie gerne die Küche auf?
Mein Haushaltsroboter schafft es leider nicht, meine Küche ordentlich aufzuräumen. Schafft es der Ihre?
Kann Artificial Intelligence (AI) / Künstliche Intelligenz hier helfen?
Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, um alle Updates und noch mehr interessante Fakten zum Thema Künstliche Intelligenz zu bekommen.

1. Alexa – falscher Radiosender

Alexa, Cortana, Siri und der Google Assistent sind dank Machine Learning in der Lage, nach einigen Versuchen meinen lokalen Münchner Radiosender zu finden. Doch ohne Hilfestellung schafft dies Alexa nicht. Es lernt vom Nutzer und dessen Angaben, sodass es dann irgendwann endlich weiss, welche Station ich wirklich meine.
Kurz, diese Assistenten verstehen gesprochene Befehle, aber nicht den Kontext in dem der Gesprächspartnerin ihre Wünsche formuliert (die Radiostation KISS in Los Angeles ist nicht dieselbe wie diejenige in Düsseldorf, usw.).
PS. Algorithmen können riesige Datenmengen verarbeiten. Das Programm findet die Regeln in den Daten, um die ihm zugeteilte Funktion zu erlernen, d.h. es findet Machine Learning statt.
[su_box title=“Weitere wichtige News zu Artificial Intelligence und Marketing“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]

  1. Was macht ein System Experte (What makes a system expert)
  2. #ccTIM Was ist künstliche Intelligenz?
  3. #ccTIM Roboter löst Chaos in unserer Küche (Sie sind hier)
  4. #ccTIM Was tun Algorithmen?

Mehr unter DrKPI auf Englisch, MCLago Competence Circles, und DrKPI Strategie
[/su_box]
Seit Turing’s bahnbrechendem Artikel in 1950 ist Artificial Intelligence (der Ausdruck wurde 1955 von McCarthy, Minsky, Shannon und Rochester erfunden) ein Buzzword geworden (Anthers, 2017). Viele meinen es zu verstehen, aber niemand kann es auf die Schnelle definieren.

Turing, A.M. Computing machinery and intelligence. Mind 59 (1950), 433–460. Aufgerufen 2018-07-07 auf http://phil415.pbworks.com/f/TuringComputing.pdf

Seit 1943 oder gut 75 Jahren ist AI ein Thema. Leider schaffen es jedoch solche Systeme nicht, in einer Prüfung im Fach Naturwissenschaften vom 8. Schuljahr ein Spitzenresultat zu erreichen.
Ein Grund ist, dass ein AI System weder ein tieferes Verständnis über einem Text entwickelt, noch den Sinn hinter einer gestellten Frage versteht. Es kann somit nicht logisches Denken oder analytische Folgerungen ziehen, um die richtige Antwort zu finden (siehe Schoenick und weitere, September 2017).
Schoenick, Carissa, Clark, Peter, Tafjord, Oyvind, Turney, Peter, and Etzioni, Oren. (September 2017). Moving beyond the Turing Test with the Allen AI Science Challenge. Commun. ACM 60(9), p. 60-64. DOI: https://doi.org/10.1145/3122814
PS. Machine Learning wie auch Deep Learning sind Teilaspekte der KI.
Dieser Blogeintrag ist Teil des Artificial Intelligence Projektes vom Competence Circle Technology, Innovation and Management #ccTIM vom Deutschen Marketing Verband (DMV).
What is marketing automation?

Alexa, Siri und Magenta bringen uns die Datenflut: Privatsphäre Quo Vadis?

Alexa, Siri und Magenta bringen uns die Datenflut: Privatsphäre Quo Vadis?

2. Was ist künstliche Intelligenz (KI)?

Eine wichtige Frage, die wir noch nicht voll beantworten können.
KI versucht Wissen und Aktionen oder Entscheidungen zu verbinden. Doch die Schwierigkeit liegt darin, dass Intelligenz alleine nicht reicht, um Entscheidungen zu treffen. Das Problem muss in sich verstanden werden. Schlussfolgerungen müssen gezogen werden. Das braucht es, um dann eine Entscheidung treffen zu können..
Russel und Norvig (2010, S. 2) unterscheiden 4 Arten von KI, die in der Theorie einer Maschine eigen sein könnten, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind:

  1. Menschliches Denken (thinking humanly): Setzt voraus, dass wir genau wissen wie Menschen denken;
  2. Rationales Denken (rational thinking): Die Schwierigkeit liegt hier darin, welche Probleme im Prinzip gelöst werden können und wie wir die praktischen Lösungen für den täglichen Gebrauch finden können;
  3. Menschliches Handeln (acting humanly): Der Turing Test stellt ein solches Problem, um zu überprüfen, ob die Maschine in der Lage ist menschlich zu handeln. Doch bis anhin ist es uns noch mit keiner Maschine bzw. mit keinem AI Programm gelungen, den Turing Test zu bestehen;
  4. Rationales Handeln (acting rationally): Nicht immer erkennen wir die ganze Komplexität, somit kann das System vielleicht nur zu einem gewissen Grade rational handeln, d.h. es hat begrenzte Rationalität.

Russell, Stuart J. & Norvig, Peter (2010). Artificial intelligence (3rd Edition). Toronto: Pearson Education Ltd. Aufgerufen 2018-07-01 auf http://aima.cs.berkeley.edu/
Das obigen Schema von Russell und Norvig (2010, Kapitel 1) zeigt, dass AI oder KI auf verschiedene Weise definiert werden kann.
PS. Was ist ein Experten System? – definiert. Als Vater der Expertensysteme gilt Edward Feigenbaum.
Kurzdefinition:

Ein Expert Unterstützungssystem (Expert Support System) unterstützt Nutzer mit der Lösung eines Problems.
Wie ein Expertensystem erbringt es bessere Leistungen als ein Nichtexperte. Das System unterstützt den Menschen, doch dieser trifft die Entscheidung.

Machine Learning, Algorithmus, Big Data und Artificial Intelligence.

Machine Learning, Algorithmen, Big Data und Artificial Intelligence.

3. Roboter in Haushalt und in der Pflege

Ein Kollege hat die Herausforderungen im AI Bereich und mit Robotern neulich wie folgt umschrieben:

Bei unseren Cleaning Robots verbiete ich jedem das Wort Intelligenz intern, denn es bleiben maschinelle Helfer.
Konsumenten haben dafür teilweise ein sehr gutes Gespür und sprechen von Dienern oder Sklaven wie auch fleissigen Helfern.
Viele Konsumenten wollen auch gar nicht, dass diese Haushaltshelfer zu intelligent sind. Dies erlaubt es dem Nutzer die Maschine noch zu dominieren.
Die Ängste vor der Maschine spielen im Marketing sicher eine große Rolle. Das wird oft nicht direkt verbalisiert. Nichtdestotrotz müssen wir dies berücksichtigen.

Wir wollen, dass ein Roboter intelligent ist und menschenfreundlich. Aber ich werde weder von Alexa noch Siri in den nächsten Tagen eine Antwort auf die Frage bekommen: Was glaubst du, was ich fühle?
Auch bietet AI sicherlich nicht die Möglichkeit, dass Marken den Kontext der Nutzung besser verstehen. Ob dann die Adaption dieses Wissens in mehr Verständnis und Nähe zum Kunden resultiert, darf hinterfragt werden.
[su_box title=“Wieso kann der Roboter die Küche nicht aufräumen?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]

  • Limitiertes Gesamtbild: Der Sprachassistent Alexa hat keinen kompletten Überblick was ich genau über welche Kanäle (z.B. Online oder im Discounter nebenan) einkaufe.
  • Kontext kennt die Maschine nicht: Wo ich gerade bin (Sitzung im Büro, Atmosphäre schwierig… oder Freitagabend an einer Party, leicht angeheitert), weiß die Maschine mehr oder weniger. Doch sie kann den zwischenmenschlichen Kontext wohl kaum interpretieren.
  • Keine Empathie oder Einfühlungsvermögen: Wir haben die Fähigkeit das Denken eines anderen Menschen nachzuvollziehen. Dies ermöglicht es, dass bei allen Menschen ähnlich aufgebaute Gehirn.
  • Kein logisches Denken oder analytische Folgerungen: Ein AI System kann weder ein tieferes Verständnis über einem Text oder Prüfungsaufgabe entwickeln noch den Sinn hinter einer gestellten Frage verstehen.

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Was wollen die Menschen und wann fühlen sie sich wohl mit AI zu kommunizieren oder den Staubsauger in der Form eines Roboters zu nutzen? Diese Frage wird uns wohl noch eine Weile rumtreiben.

Sind wir glücklich mit dem Roboter als Haushaltshilfe?

Sind wir glücklich mit dem Roboter als Haushaltshilfe?


Inwiefern Roboter komplexere Arbeiten übernehmen können in der Pflege ist sicher sehr interessant. Doch das steckt noch schwer in den Anfängen (siehe Careum Dialog 2018)

4. Was ist Ihre Meinung?

Der Roboter in der Küche ist mein Traum.
Die Küche nach dem Kochen aufräumen macht wohl niemand gerne. Doch was wenn mein Roboter das übernimmt.
Obwohl die Arbeit einfach ist für uns, für den Roboter ist diese Arbeit höchst komplex und schwierig. Deshalb werde ich noch auf meine fast perfekte Haushaltshilfe in Form eines Roboters warten müssen.
Was mich neugierig macht ist Ihre Einstellung zur Herausforderung AI in unserem Alltagsleben, wie z.B.:

  • Nutzen Sie schon einen Sprachassistenten?  Was sind Ihre Erfahrungen?
  • Haben Sie schon einen automatischen Staubsauger / Saugroboter?  Macht er den Job zu Ihrer Zufriedenheit?
  • Haben Sie dank AI schon einen Arbeitsprozess beim Kunden verbessern können?

Wir freuen uns auf vielseitige Antworten und vielleicht sogar Beispiele.

Die interessanten Themen fallen bei den Teilnehmern auf hohes Interesse. | Urheber: Sandra Blaser Photography

In Kürze: Die beste Social Media Marketing Strategie bringt nichts, wenn Kundendaten für unsere Word-of-Mouth Influencer Kampagne nicht EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) konform genutzt, verwaltet und bei verlangen gelöscht werden.
Auch Google Analytics Nutzer sollten sich vorbereiten und schnellstens einige Dinge in die Wege leiten.
Whitepaper vom Competence Circle Digital Marketplaces oder kurz #CCdigitalM vom Deutschen Marketing Verband:
Gattiker, Urs E., Temmen, Taina, & Sinistra, Patrizia (2018-04, 2 rev. Auflage). EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Was ist Sache für Marketing Manager, Geschäftsleitung und Vorstand? White Paper Serie. Düsseldorf: Deutscher Marketing Verband e.V. (DMV). Aufgerufen am 2017-12-01 auf https://MCLago.com/download/13/   (Wegen Nachfrage, 2 revidierte Auflage)
Der nachfolgende Beitrag aus unserer Reihe zum neuen DSGVO. Er zeigt auf, welche Dinge Marketing, Personalfachleute und Manager berücksichtigen müssen.

Update gefällig?

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein, bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten jeweils eine Reminder-Mail, sobald ein neues Thema zum EU Datenschutz, Marketing und Compliance veröffentlicht wird.
[su_box title=“Weitere wichtige News zum EU Datenschutz“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
2018 EU Datenschutz:  Marketing aufgepasst
2018 EU Datenschutz:  Personalrekrutierung oder kostenlose Pizza gefällig?
2018 EU Datenschutz: KMU, was nun?
2018 EU Datenschutz Ratgeber: Facebook Likes und DSGVO: Ist der Bewerber drogensüchtig?
2018 EU Datenschutz Compliance mit Google Analytics  (sie sind hier)
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing – September 2017
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing Trends – März 2018
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Compliance Ressource Seite – Tools, Checklisten (April 2018 regelmässige Updates)
MC Stuttgart-Heilbronn – DSGVO: Tipps
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Workshop für Marketing Fachleute – 8. März 2018
[/su_box]
Fragen einfach anklicken und Sie kommen sofort zur Antwort weiter unten.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Dinge, die sie wissen sollten.

1. SSL d.h. https:// einsetzen

Datensicherheit wird durch die DSGVO ab 25. Mai 2018 zu einer verpflichtenden Massnahme. Die Verschlüsselung mit einem SSL-Zertifikat ist für alle Formulare auf einer Webseite oder im Onlineshop gesetzlich vorgeschrieben.
SSL steht für “Secure Sockets Layer“. Es handelt sich dabei um ein Protokoll, welches sicherstellt, dass die Daten zwischen Browser und besuchter Website (https://) verschlüsselt übertragen werden.
Nicht vergessen, wenn Sie von http auf https umstellen, brauchen sie ein Zertifikat für Ihre Webseite.  Das können Sie über Ihren Hoster bekommen aber auch über Anbieter welche dies sogar fast oder kostenlos machen.

Welche Codes werden mit Hilfe vom Cookie auf meinem Gerät ausgeführt? Datenschutz und Sicherheit.

Welche Codes werden mit Hilfe vom Cookie auf meinem Gerät ausgeführt? Datenschutz und Sicherheit.

2. Google Analytics – richtig erklären – datenschutzkonform nutzen

Im letzen Beitrag haben wir erklärt, wie man den Vertrag mit Google Analytics erhält und hier kommen noch ein paar weitere wichtige Dinge die es zu beachten gilt.

Vorschlag was auf der Webseite eingebaut werden muss

Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. („Google“). Google Analytics verwendet „Cookies“, das sind Textdateien. Diese werden auf Ihrem Computer gespeichert. Sie ermöglichen wiederum eine Analyse der Benutzung der Webseite durch Sie.

Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung der Webseite, wird in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen. Dort werden diese Daten gespeichert.

Mehr Information zu Google Analytics können Sie hier einsehen: https://support.google.com/analytics/answer/6004245?hl=de

Browser Plugin

Sie können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern. weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich werden nutzen können.

Verhindern Sie die Erfassung der durch den Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google.

Laden Sie den für Ihren Browser benötigten Plugin herunterladen und installieren:

Google Chrome Browser-Plugin:  https://chrome.google.com/webstore/detail/google-analytics-opt-out/fllaojicojecljbmefodhfapmkghcbnh?hl=de

Firefox Browser-Plugin:

Mobile Endgeräte

Bei Browsern auf mobilen Endgeräten, können Sie die Erfassung durch Google Analytics zudem verhindern, indem Sie <span=“text-decoration:underline;“>auf diesen Link klicken<span>.

Es wird ein Opt-Out-Cookie gesetzt. Dies verhindert die zukünftige Erfassung Ihrer Daten beim Besuch unserer Webseite verhindert. Der Opt-Out-Cookie gilt nur in diesem Browser und nur für unsere Website und wird auf Ihrem Gerät abgelegt. Löschen Sie die Cookies in diesem Browser, müssen Sie das Opt-Out-Cookie erneut setzen. 

Wir nutzen Google Analytics weiterhin dazu, Daten aus Double-Click-Cookies und auch AdWords zu statistischen Zwecken auszuwerten. Sollten Sie dies nicht wünschen, können Sie dies über den Anzeigenvorgaben-Manager https://adssettings.google.com/authenticated?hl=de) deaktivieren.

Widerspruch gegen Datenerfassung
Sie können die Erfassung Ihrer Daten durch Google Analytics verhindern, indem Sie auf folgenden Link klicken. Es wird ein Opt-Out-Cookie gesetzt, der die Erfassung Ihrer Daten bei zukünftigen Besuchen dieser Website verhindert: klicken Sie bitte diesen Link. (da müssen Sie noch den richtigen Link einsetzen)

IP-Anonymisierung

Wir haben zudem auf dieser Webseite Google Analytics um den Code „anonymizeIP“ erweitert. Dies garantiert die Maskierung Ihrer IP-Adresse, sodass alle Daten anonym erhoben werden. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt.
Die im Rahmen von Google Analytics von Ihrem Browser übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt.

Quelle: https://blog.DrKPI.de

Digital Online FAQs: So helfen wir dem Nutzer.

Digital Online FAQs: So helfen wir dem Nutzer.

2.1 Anm. Hinweise zur Einbindung des Opt-Out-Cookie finden Sie unter:
Update gefällig?

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein, bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten jeweils eine Reminder-Mail, sobald ein neues Thema zum EU Datenschutz, Marketing und Compliance veröffentlicht wird.

3. Was ist Ihre Meinung

Wir hoffen auf Earned Media und arbeiten mit Word-of-Mouth Influencers um den ROI zu verbessern.
Die beste Social Media Marketing Strategie mit Kennzahlen hilft nichts, wenn wir die Kundendaten nich gemäss der DSGVO sammeln, bearbeiten und / oder löschen.
Die neue  EU Datenschutz Grundverordnung (EU DS-GVO oder DSGVO) wie auch die ePrivacy-Verordnung stellen neue Anforderungen an die Compliance.
Dabei muss die Arbeit mit Google dem Nutzer richtig erklärt werden.
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde, wäre Ihre Meinung:

    • Haben Sie schon überprüft, wie gut Ihre Organisation vorbereitet ist?
    • Bei welchen Applikationen oder Social Networks gibt es für Sie noch Klärungsbedarf in Sachen DSGVO?
    • Nutzen Sie Google Analytics und ist es bei Ihnen schon DSGVO compliant umgesetzt?… Haben Sie gecheckt?

5. Checkliste: Google Analytics datenschutzkonform verwenden

Hier ist ein Beispiel wie Sie relative rasch abklären können, ob Google Analytics bei Ihnen schon richtig eingesetzt ist.
[su_box title=“6 Punkte Quick Check zum Thema DSGVO Compliance für Google Analytics“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]

  1. Das Unternehmen hat einen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag mit Google abgeschlossen.
  2. In der Datenschutzerklärung erklären wir den Webseiten Besuchern wie wir Google Analytics nutzen (siehe Bsp. oben).
  3. Nutzer haben die Möglichkeit sich von der Datenerhebung auszuschliessen mit Add-On oder Opt-Oout Coookie.
  4. Den Code zur Anonymisierung der IP-Adressen der Besucher ist in der Firmenwebseite eingebaut.
  5. Unternehmen hat getestet, dass die Anonymisierung der IP Adresse funktioniert.
  6. Daten welche unabsichtlich aber fälschlich erhobene wurden sind gelöscht?

Wenn diese Checkliste im Unternehmen umgesetzt ist, dann wird Google Analytics rechtskonform genutzt. Leider können sich aber diese Dinge ändern, was bedeutet, dass Sie dran bleiben müssen. [/su_box]

Fotos: Sandra Blaser Photography, iStock

Offenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen / Organisationen, Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Diskussionen während der Datenschutz - DSGVO Veranstaltung beim MC Lago in Konstanz.

In Kürze: Eine gute Social Media Marketing Strategie verlangt, dass wir Kundendaten DSGVO konform nutzen, verwalten und löschen.
Aber wenn Facebook diese persönlichen Daten kennt, ist dies dann DSGVO konform?
Wenn nicht, was bedeutet dies für die Facebook Seite unseres Unternehmens, Vereins oder NGO?
Was immer wir entscheiden, die Fragen zeigen auf, dass die richtige Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kompliziert und kostenaufwendig ist.
Bonus 4-Punkte Checkliste für DSGVO konforme Nutzung von Google Analytics – Slides zum Download.
Bonus 2 Mehr zu DSGVO Compliance und Google Analytics.
Whitpaper vom Competence Circle Digital Marketplaces oder kurz #CCdigitalM vom Deutschen Marketing Verband:
Gattiker, Urs E., Temmen, Taina, & Sinistra, Patrizia (2017-11). EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Was ist Sache für Marketing Manager, Geschäftsleitung und Vorstand? White Paper Serie. Düsseldorf: Deutscher Marketing Verband e.V. (DMV). Aufgerufen am 2017-12-01 auf https://MCLago.com/download/13/
Der nachfolgende Beitrag aus unserer Reihe zum neuen Bundesdatenschutzgesetz. Er zeigt auf, welche Dinge Marketing, Personalfachleute und Manager berücksichtigen müssen.

Download die Slides von der DrKPI®  Präsentation beim #MCLago #DMV: 15 MB, PDF Datei

 
[su_box title=“Weitere wichtige News zum EU Datenschutz“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
2018 EU Datenschutz:  Marketing aufgepasst
2018 EU Datenschutz:  Personalrekrutierung oder kostenlose Pizza gefällig?
2018 EU Datenschutz: KMU, was nun?
2018 EU Datenschutz Ratgeber: Facebook Likes und DSGVO: Ist der Bewerber drogensüchtig? (sie sind hier)
2018 EU Datenschutz Compliance mit Google Analytics 
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing – September 2017
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing Trends – März 2018
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Compliance Ressource Seite – Tools, Checklisten (April 2018 regelmässige Updates)
MC Stuttgart-Heilbronn – DSGVO: Tipps
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Workshop für Marketing Fachleute – 8. März 2018
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Am 4. Mai 2016 wurde die Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) kundgemacht.
Fragen einfach anklicken und Sie kommen sofort zur Antwort weiter unten.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Dinge, die sie wissen sollten.

1. Facebook weiss Bescheid

Schon 2013 hat Michael Kosinski eine Studie veröffentlicht die anzeigte, dass wir mit unseren Daten sehr viel Information im Netz hinterlassen. Zum Beispiel kann anhand unserer Kontakte wie auch Likes, welche wir hinterlassen, bestimmt werden, ob wir gewisse Produkte mögen, Vereinsmitgliedschaften besitzen und gewisse Arten von Sport betreiben.
Auch unsere sexuellen Präferenzen, wie z.B. ob wir schwul oder lesbisch sind, kann relativ genau eruiert werden.

Facebook 2013: Schon damals hinterliessen wir digitale Spuren über unser Sexleben, Bier Vorlieben, usw.

Facebook 2013: Schon damals hinterliessen wir digitale Spuren über unser Sexleben, Bier Vorlieben, usw.

2. Personalisierte Werbung bei Facebook

Artikel 9 (1) der Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) sagt unter anderem:

  1. Die Verarbeitung personenbezogener Daten, aus denen die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen, sowie die Verarbeitung von genetischen Daten, biometrischen Daten zur eindeutigen Identifizierung einer natürlichen Person, Gesundheitsdaten oder Daten zum Sexualleben oder der sexuellen Orientierung einer natürlichen Person ist untersagt.

Facebook hat von rund 40% der EU Bevölkerung oder 203 Mio Menschen persönliche Daten gespeichert.
Die Verarbeitung solcher sensitiver personenbezogener Daten ist jedoch laut Artikel 9 (1) untersagt.
Die Freigabe solcher persönlicher Daten durch den Nutzer, z.B. um die Nutzung von Facebook zu ermöglichen  – u.a. Daten zu politischer Orientierung, zum religiösen Glauben oder auch zur sexuellen Präferenzen, oder sogar zum Drogenkonsum – ist untersagt.
Doch nun hat eine weitere Studie aufgezeigt, dass Facebook solche Informationen wie ethnische Herkunft oder religiöse Überzeugungen gespeichert hat. Diese werden auch gezielt bei der Schaltung von Werbung bei Nutzern eingesetzt.
Die Studie stellte z.B. fest, dass Frauen Werbungen angezeigt bekommen basierend auf ihren Angaben zum Geschlecht.
Bei gut 70% der Frauen, welche auf Facebook Werbung angezeigt bekommen, nutzt Facebook z.B. Geschlecht also Information, um Werbung für Kosmetik oder Tampons anzugeigen. Die Studie fand ebenfalls heraus, dass homosexuelle Männer Werbung angzeigt bekommen, welche diese Information zur Selektion der Werbeschaltung nutzt.
Cabañas, José González, Cuevas, Ángel und Cuevas Rubén (2018-02-14). Facebook use of sensitive data for advertising in Europe. Aufgerufenen am 23. Feb, 2018 auf https://arxiv.org/abs/1802.05030v1

Facebook nutzt heute sensitive Personaldaten um uns relevante Werbung zu zeigen: Dies ist nicht DSGVO compliant.

Facebook nutzt heute sensitive Personaldaten um uns relevante Werbung zu zeigen: Dies ist nicht DSGVO compliant.


Während der Diskussionen im Workshop des #MCLago zum DSGVO oder GDPR war klar ersichtlich: Das Alles hat seinen Preis.
Von rechts nach links unsere Referenten: Dominique Emerich, Markus Neff und Urs E. Gattiker

Von rechts nach links unsere Referenten: Dominique Emerich, Markus Neff und Urs E. Gattiker

3. Sind wir DSGVO compliant?

Die obigen Ausführungen zeigen, dass Facebook Daten noch nicht nach DSGVO Compliance verarbeitet werden. Doch auch unsere eigenen Organisationen sind gefordert.
Wenn Sie die Fragen in den beiden Tabellen unten schriftlich ausarbeiten, d.h. genau dokumentieren, was Sie unternommen haben, haben sie einen weiteren wichtige Schritt unternommen, um Ihre DSGVO Compliance vor dem 25 Mai 2018 sicher stellen zu können.
Das heisst, die Antworten sind wie das Resultat Ihres Inventars des Weinkellers. Wo sind wir gut versorgt und wo müssen wir nachbestellen – in diesem Fall nachbessern, um ein akzeptables Niveau für den Datenschutz zu erreichen.

3a. 4 Punkte Quick Check zum Thema DSGVO Compliance

Die Checklisten unten sowie Ratgeber und Tipps erlauben es Ihnen kurz zu überprüfen, wie weit Ihre Sicherheitsexperten sind was die DSGVO Compliance Vorbereitungen betrifft.
Ist noch wenig oder nichts getan, dann muss sofort etwas unternommen werden. Ansonsten ist das Unternehmen garanteirt bis zum 25 Mai nicht regelkonform was Datenschutz und die DSGVO betrifft.
[su_box title=“4 Punkte Quick Check zum Thema DSGVO Compliance: Lösungen“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
Eine grundsätzliche Checkliste für die Implementierung der DSGVO in Ihrem Unternehmen haben wir hier für Sie vorbereitet:

Versuchen Sie diese Antworten schriftlich zu erstellen. Dabei ist es immer wichtig, dass sie auch dokumentieren, warum sie mit bestimmten Dingen noch nicht fertig sind. Erklären Sie dabei bitte auch, wieso eine Lösung X vorgenommen wurde und nicht eine andere.
Nur somit können Sie nachher genau feststellen, welche kritischen Dinge als nächstes unbedingt angegriffen werden müssen.
1. Haben Sie eine Datenschutzerklärung Online gepostet, welche auch Otto Normalverbraucher verstehen können?
Lösung hier: Datenschutz-One-Pager Tool – kostenlos generieren.
Erklärung: Dieser One-Pager dient in Form einer Kurzübersicht. Er ist verbraucherfreundlich, was das DSGVO verlangt.
Nichtsdestotrotz, das DSGVO erfordert auch eine förmliche Datenschutzerklärung.
Das heisst, sie brauchen beides, eine förmliche und eine verbraucherfreundliche Datenschutzerklärung.
2. Sind Daten von Personen in Exceldateien oder sonstwo verschlüsselt? Vielleicht auch auf dem Home PC?
Lösung hier: Wie sie VeraCrypt kostenlos nutzen können, wird hier erklärt.
Erklärung: Eine Liste von Open-Source Verschluesselungssoftware
3. Habe Sie ein genaues Inventar von den externen Unternehmen, welche im Auftrage Ihre Daten verarbeiten?
Bsp.: Wenn Sie Teil eines Affiliate Marketing Netzwerkes sind, wer ist verantwortlich? Sie als Webseiten Betreiber der einen Link auf Amazon setzt oder Daten an diese weitergibt. Abklären, Sie sind es zu fast 100 %.
Hilfe: Als Auftragsverarbeiter müssen sie mindestens etwas in Ihre AGB’s einbauen, dass die DSGVO anspricht und sicherstellt, dass sich Ihre Partner daran halten.
4. Haben Sie mit Ihren Auftragsverarbeitern einen Vertrag wie im DSGVO verlangt?  Sie brauchen z.B. einen Vertrag mit Google, wenn Sie Google Analytics benutzen.
Bsp.: Laut Art. 28 der DSGVO brauchen wir eine schriftliche Vereinbarung mit dem Auftragsverarbeiter unserer Daten (Elektronischer Vertragsschluss der Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO) ist möglich).
Hilfe: Google’s „Data Processing Amendment to G Suite and/or Complementary Product Agreement (Version 2.0)“ neu veröffentlicht. Auch Mailchimp (für Newsletters) zeigt, wie dies bei ihnen funktioniert inklusive Sub-Contractors.
Kompliziertere Angaben gibt es auch von Microsoft (auch hier und sogar auf Deutsch) und von Sales Force zum Thema sowie deren Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
[/su_box]
Grundsätzlich verfolgt die DSGVO gemäß Art. 32 Abs.1 b), ob Vertraulichkeit, Integrität und die Verfügbarkeit der verarbeitenden Systeme und Dienste sicher gestellt sind.
Checken Sie bitte genau, aber weder WhatsApp noch weitere Applikationen können einfach so genutzt werden.

#MCLago Veranstaltung zur General Data Protection Regulation GDPR - volles und engagiertes Haus beim Südkurier.

#MCLago Veranstaltung zur General Data Protection Regulation GDPR – volles und engagiertes Haus beim Südkurier.

3b.Schnelltest Google Analytics: Setzen wir dieses Tool DSGVO compliant ein?

Auch Nutzer von Google Analytics auf Firmenwebseiten müssen gewisse Vorkehrungen treffen, um compliant zu sein. Einen 4-Punkte Check finden sie in der Tabelle unten.
[su_box title=“Schnelltest und Ratgeber Google Analytics: 4-Punkte Check “ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
A. Nutzung Google Analytics. Wenn das Unternehmen oder die Bloggerin Google Analytics nach den Vorgaben der Datenschützer nutzen will, muss ein schriftlicher Vertrag von 18 Seiten Umfang mit Google abgeschlossen werden. Dies betrifft die „Auftragsverarbeitung“ nach § 13 BDSG.
Den von Google und den Datenschützern entwickelten Mustervertrag zur Auftragsdatenverabeitung können Sie hier herunter laden und nutzen:
www.google.com/analytics/terms/de.pdf
Der Vertrag umfasst

  1. Anlage: Regelungen zur Auftragsdatenverarbeitung
  2. Anlage: Technische und organisatorische Massnahmen

Der Vertrag muss schriftlich abgeschlossen werden und mittels rückfrankiertem Umschlag per Post an Google gesendet werden. Die Adresse ist:
Contract Administration Department, Google Ireland Ltd,
Gordon House Barrow Street, Dublin 4, Irland
Nach einigen Wochen erhalten Sie ein gegengezeichnetes Exemplar zurück. Auch für Google Universal Analytics sollten Webseitenbetreiber einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit Google abschließen. Dieser wurde bisher allerdings noch nicht auf Universal Analytics angepasst.
B. Google Analytics and Cookies. Die Cookie Herausforderung ist so, dass der Betreiber einer Webseite einen Link schalten muss zum Browser PlugIn, sodass die Speicherung der Daten unterbunden wird und das Opt-out Cookie gesetzt ist.

Google Analytics Schnelltest – sind Punkte A & B oben richtig umgesetzt.

Sie überprüfen dabei im Unternehmen, ob Google Analytics rechtssicher genutzt wird. Sie kontrollieren die folgenden 4 Dinge:

  1. Wurde der Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung abgeschlossen (Punkt 5)?
  2. Ist die IP Anonymisierung eingebunden worden?
  3. Wurde die Datenschutzerklärung aktualisiert, d.h. darauf hingewiesen, was man tun kann als Nutzer, um ein Tracking seinerseits zu vermeiden?
  4. Hat das Unternehmen ein Link zum Browser PlugIn gesetzt (siehe Punkt 6).

[/su_box]
Hier gibt es Datenschutz 2018 Ressourcen inklusive Checklisten
[su_slider source=“media: 8903,8896,8897,8898,8900,8931,8902″]

4. Was ist Ihre Meinung

Die neue  EU Datenschutz Grundverordnung (EU DS-GVO oder DSGVO) wie auch die ePrivacy-Verordnung stellen neue Anforderungen an die Compliance.
Unsere Frage im Titel, ob ein Bewerber für eine Stelle drogensüchtig ist, kann relativ akkurat mit Facebook Likes beantwortet werden.
Sehr befremdend ist jedoch, dass Facebook Werbung schaltet, welche auf personenspezifischen Daten basieren, welche für solche Zwecke gemäss DSGVO nicht rechtens sind.
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde, wäre Ihre Meinung:

  • Haben Sie schon überprüft, wie gut Ihre Organisation vorbereitet ist?
  • Bei welchen Applikationen oder Social Networks gibt es für Sie noch Klärungsbedarf in Sachen DSGVO?

Fotos bei Corina Rieflin, Dominik Birk und Urs E. Gattiker

Offfenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.
Download die Slides von Markus Neff und Dominique Emerich beim #MCLago #DMV #DMT18:  8 MB PDF Datei

Download die Slides von der DrKPI® Präsentation beim #MCLago #DMV: 15 MB, PDF Datei – siehe unten zum anschauen

[embeddoc url=“http://blog.drkpi.de/wp-content/files//2018-03-DrKPI-GDPR-MCLago.pdf“ width=“100%“ viewer=“google“]

Ralf Strauss eröffnet den Deutschen Marketing Tag 2017 in Frankfurt.

Fazit: Der Deutsche Marketing Tag 2017 war mit 1,500 Teilnehmern der bis jetzt grösste organisierte Event vom Deutschen Marketing Verband.
Download – Agiles Management – Slides
Viele interessante Keynotes, Breakout Sessions und inspirierende Gespräche.
Meine Eindrücke mit einigen Fotos.

Das war mein zweiter Deutscher Marketing Tag vom Deutschen Marketing Verband (DMV).
Drei Dinge fielen mir dabei auf:

    1. Die Organisation (Programm Ralf Strauss, Organisation Deutscher Marketing Verband – Büro Düsseldorf das ganz Team! und Management Forum) hat sich nochmals im Vergleich zu 2016 überboten.
      Für mich als Teilnehmer lief alles perfekt ab und die Frankfurter Messe tat das ihre inklusive Catering. Chapeau! Merci!
    2. Der #DMT17 war mit mehr als 1,500 Teilnehmern nochmals um einige hundert Teilnehmer grösser als der 43. Deutsche Marketing Tag in Leipzig.
    3. Dieses Jahr waren meine Kolleginnen, Kollegen und ich das 1. Mal als Mitglieder vom #MCLago dabei.

Natürlich waren auch einige Dinge für mich persönlich ganz anders als 2016. Letztes Jahr hatte ich das Privileg mit Mark Leinemann den DMT16 besuchen zu können (auch er heute Mitglied beim #MCLago). Wir verbrachten den Nachmittag zusammen beim Stadtbummel in Leipzig – eine schöne wie auch interessante Stadt.
In Frankfurt habe ich einige der Leute, die ich im letzten Jahr traf, auch hier wieder angetroffen. Das macht eine Veranstaltung immer noch besser. Ich durfte viele neue und sehr interessante Menschen kennen lernen.
Hier meine Synopsis. Diese erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Deep Dive

2017 begann der Deutsche Marketing Tag schon am Vortage, d.h. Mittwochs um 17:30 Uhr. Mehrere Deep Dive Sessions waren auf dem Programm.
Ich hatte die Ehre, eine Deep Dive Session moderieren zu dürfen – siehe Fotos unten.
[su_slider source=“media: 8510,8499,8500,8504″]
Agile Organisation … von der strategischen Sichtweise zur erfolgreichen Umsetzung.[/su_slider]
Taina Temmen und Steffen Köster waren meine Referenten. Super interessant, wie sich Agilität in Sachen Marketing und Innovation auf verschiedenen Ebenen abspielen kann.
Hier gibt es meine Slides… Einführung und Zusammenfassung – Session Agiles Marketing.

Ryanair grüsst Lufthansa

Ralf Strauss, der Präsident vom Deutschen Marketing Verband (DMV) eröffnete den Kongress auf der grossen Bühne. Nach seiner eloquenten Einführung ging es dann gleich los im Programm.
Im Vortrag von Matthias Wenk (Ryanair), wurde mit einigen Mythen aufgeräumt.
Ein tolles Beispiel dafür war, dass Ryanair den digitalen Plattformen abgeschworen hat. Ryanair nutzt weder Google AdWords noch Plattformen wie Booking.com
Das Unternehmen ist der Meinung, dass die Nutzung solcher Instrumente die Gewinnmarge unnötigerweise schmälert.
Ebenfalls besteht z.B. bei Booking.com die Gefahr, dass der Ryanair Kunde die Webseite der Airline meidet. Dies ist weder für das Loyalty Marketing noch das Branding, welches Ryanair anstrebt, hilfreich.
[su_slider source=“media: 8503,8501″]
Ryanair … Google ist eine Steuer die es nicht braucht. Nutzen alle Google AdWords, verteuert sich das Produkt und die Marge verringert sich. [/su_slider]
Ryanair sieht Google AdWords wie auch Booking.com als eine Art Verbrauchssteuer, welche weder Kunden schätzen. Noch Ryanair. Ryanair steigert die Marge lieber und lässt Kunden von niedrigeren Preisen profitieren.

McKinsey: Axa oder Aral – es macht keinen Unterschied

Der erste Moderator auf der grossen DMT17 Bühne war Jesko Perrey. Er stellte die einzige Teilnehmerin in dieser Gruppe als Marketingchefin von Axa vor. Sandra Schwimbersky wies ihn charmant auf diesen Faux-pas hin. Er schien dies mit dem Hinweis relativieren zu wollen, dass Axa und Aral ja beide im Commodity Business tätig seien.
Unter den Zuhörern ging dabei ein Raunen durch die Runde. Wir waren verwundert.
Auch ein Moderator muss sich gut vorbereiten, d.h. Einzelheiten, Werdegang, Steckenpferde, usw. der Referenten oder Diskussionsteilnehmer verstehen. Dies hatte bei diesem McKinsey Consultant, dem viel beschäftigten Moderator wohl aus zeitlichen Gründen nicht geklappt.
Doch eines schien er gut zu verstehen, wie man den eigenen Kunden – sprich Telekom – in Szene setzen kann. Schade, wenn der Kunde scheinbar nicht fähig ist, von diesen Chancen mit Hilfe von Fakten Vorteile zu gewinnen (siehe ganz links auf dem Foto).
[su_slider source=“media: 8514,8505″]Deutscher Marketing Tag – Eindrücke, Faux-Pas und Kreativität sind immer nahe beinander [/su_slider]
Auch der Repräsentant der E.ON Energie war blass.
Die Selbstgefälligkeit der 3-er Gruppe von Männern wurde aber durch Sandra auf intelligente, witzige und auf charmante Weise durchbrochen. Dabei setzte sie Nägel mit Köpfen ein. Sie demonstrierte dabei auch ihre Kenntnisse über das Commodity Business.
Glücklicherweise war dies die einzige Session, wo die männlichen Referenten kläglich von der Qualität der Referentin in den Schatten gestellt wurden. Ansonsten war ich mit der Qualität der Referenten und Moderatoren in den von mir besuchten Sessions sehr zufrieden.

Content Marketing: Vorleben der Strategie ist die Devise

Natürlich wollte ich mir auch den Vortrag von Ralf Geiger von VAUDE Sport, seines Zeichens Beirat des MCLago, anhören.
2 Wochen vor seinem Auftritt haben wir mit ihm zum Thema seines #DMT17 Vortrages ein lesenswertes Interview auf dem MCLago Blog veröffentlicht.
Die Unternehmensphilosophie von VAUDE Sport und deren CEO Antje von Dewitz wurde auch in der brand eins Ausgabe vom November 2017 im Beitrag – „Ausser Konkurrenz“ – beschrieben. Ein lesenswerter Artikel von Daniela Schröder mit Fotos von Jens Schwarz.
Ralf Geiger hat das an diesem Event nochmals mit klaren Worten erklärt. Beispiel, warum trotz Amazon und deren immer grösserem Engagement im Activewear Bereich, VAUDE Sport weiterhin auf Erfolgskurs ist.
[su_slider source=“media: 8512,8511,8507,8506″]
Marketing Club Lago Beirat Ralf Geiger (VAUDE Sport), im vollgepackten Vortragssaal zum Thema Vision[/su_slider]
Die interessierten Versammelten hatten dann das Vergnügen, Patrick Dinger von DS Automobiles zuhören zu dürfen. Er erläuterte die Herausforderung, eine neue Automarke im Premium Segment lancieren zu dürfen.
Auf interessante Weise erklärte er, wie z.B. DS Automobiles Influencers einsetzt, um die Marke einem grösseren Publikum bekannt zu machen.
Inwiefern hier der Brand-Influencer-Fit zufriedenstellend sein kann, ist nicht ganz offensichtlich. Lassen sich erfolgreiche Marketer in der Zuschauermenge am Deutschen Marketing Tag von einem 42 jährigen „something“ Fotomodell beeinflussen?
PS: wir dachten alle kann ja nicht sein, die Haut oder Photoshop? 26 max.
Vielleicht ja. Doch scheint mir, in dieser Altersgruppe von 35 bis 50 jährigen erfolgreichen Managers (d.h. die Zielgruppe welche DS Automobiles versucht zu erreichen) hat keiner die Zeit, noch die Lust den Blog der Selbstdarstellerin Alexandra Lapp zu lesen.
Unsere Daten (siehe DrKPI Benchmark Overview, Image unten) zeigen z.B. wie das Engagement Level, ein wichtiger Indikator für ein erfolgreiches Content Marketing, von Alexandra Lapp verbessert werden kann.

DS Automobiles nutzt Influencers zum Marken Launch: Wie gut ist der Brand-Influencer Fit aber wirklich?

DS Automobiles nutzt Influencers zum Marken Launch: Wie gut ist der Brand-Influencer Fit aber wirklich (z.B. Altersgruppe)?

PS: Bis Anfangs 2016 hiess der Blog noch „stylesandwich.de“. Doch dann hat Alexandra auf persönliches Branding gesetzt und die Webpage auf Alexandralapp.com umgetauft.

DOWNLOAD: FAQ zur Kennzeichnung von INFLUENCER MARKETING – Werbung VON DEN Medienanstalten Deutschlands, November 2017
Alexandra hat über die DS Automobiles gebloggt. Interessanterweise ist der Blogeintrag nicht als Werbung, wie in Deutschland gemäss Gesetz Pflicht, prominent am Anfang gezeichnet.
Das Beispiel zeigt deshalb auch, Sponsoren müssen von Agenturen und deren vermittelten Influencers verlangen, dass die Compliance der Gesetze sichergestellt wird.
Komplex wird es wenn der Hersteller nicht direkt die Bloggerin bezahlt. Doch hat er hier einen Vertrag mit dem Verlag und der Zeitung… Wenn der Verlag / Magazin dann wieder die Bloggerin finanziert oder ihr kostenlose „goodies“ gibt…. muss der Blogeintrag als Werbung (oben – prominent platziert) deklariert sein.
Vertrauen heisst, dass solche Dinge klar deklariert werden. Dies wie auch vom Gesetz verlangt. Verstösse auf Social Media und in Blogs in Sachen unlautere Werbung führen immer mehr zu Abmahnungen von Sponsoren und Influencers. Das kommt nicht nur teuer, es schadet auch der Reputation des Unternehmens.
Im vollgepackten Raum sassen einige Repräsentanten aus der Zielgruppe der DS Automobiles und somit potentielle Käufer. Leider waren keine Kopien vom Markenmagazin Divine von DS Automobiles – Content Marketing der feinsten Art in Papierform –  vorhanden.
Patrick hat mir aber versprochen, mir baldmöglichst eine Kopie zukommen zu lassen. Auf diese Lektüre bin ich sehr gespannt!
Den Abschluss machte Heiko Klauer von IKEA Deutschland mit einer kurzen Präsentation über das Marketing bei seinem Arbeitgeber. Hier waren die Zuschauer vielleicht ein wenig überrascht, dass es auch mit 50 Marketing Spezialisten viel Arbeit ist, genau den Content zu produzieren, welche für die Zielgruppe wirklich relevant ist.
Obwohl Artificial Intelligence und Big Data helfen können, müssen auch Kundenverständnis und Kreativität richtig ineinander greifen, um den gewünschten Content erstellen zu können.

Fazit – Ihre Meinung ist gefragt

Eine ausgezeichnete Veranstaltung mit aufschlussreichen und überraschenden Beiträgen und noch interessanteren persönlichen Gesprächen mit Referenten und Teilnehmern. Doch was mich interessiert ist Ihre Meinung.

  1. Was war Ihre letzte Konferenz? Was hat Ihnen dabei am meisten Eindruck gemacht?
  2. Wie bereiten Sie sich als Moderator oder Referent gut auf einen Auftritt vor?
  3. Was waren die wichtigsten „Take-Aways“, welche Sie von Ihrer zuletzt besuchten Konferenz / Messe mit nach Hause genommen haben?
  4. Und was nervt Sie bei solchen Veranstaltungen am meisten?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar den ich natürlich beantworten werde.
PS. Das White Paper zur DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) vom DMV Competence Circle Digital Marketplaces wurde ebenfalls am Deutschen Marketing Tag lanciert: Check it out!
PPS. Besonders interessant fand ich auch als Detlef Braun (seines Zeichens Geschäftsführer der Messe Frankfurt) die Teilnehmer bei der Begrüssung darauf hinwies, dass die Messe Frankfurt seit dem 11. Juli 1240 mit einem Messeprivileg versehen ist.
Das heisst, Bürger durften während der Herbstmesse auch Reisende und Händler (d.h. Fremde) zu Hause beherbergen (Airbnb is calling), was sonst nicht erlaubt war.

Datenschutz wird immer wichtiger - EU DSGVO | Urheber iStock

In Kürze: Wie plant ein KMU jetzt und trifft rechtzeitige Vorkehrungen für den 25. Mai 2018, wenn die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft tritt?
Die Anpassungen sind für Deutsche, Österreichische und Schweizer KMU kompliziert und kostenaufwendig.
Dieser Beitrag zeigt auf, wo die Probleme liegen.
Nutzen Sie unsere Checkliste und machen Sie den Fitness Test.
Der nachfolgende Beitrag aus unserer Reihe zur neuen Datenschutzgrundverordnung kurz DSGVO oder auf englisch General Data Protection Regulation (GDPR) zeigt auf, welche Dinge Marketing-, Personalfachleute und Manager berücksichtigen müssen.
[su_box title=“Weitere wichtige News zum EU Datenschutz“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
2018 EU Datenschutz:  Marketing aufgepasst
2018 EU Datenschutz:  Personalrekrutierung oder kostenlose Pizza gefällig?
2018 EU Datenschutz: KMU, was nun? (sie sind hier)
2018 EU Datenschutz Ratgeber: Facebook Likes und DSGVO: Ist der Bewerber drogensüchtig?
2018 EU Datenschutz Compliance mit Google Analytics 
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing – September 2017
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing Trends – März 2018
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Compliance Ressource Seite – Tools, Checklisten (April 2018 regelmässige Updates)
MC Stuttgart-Heilbronn – DSGVO: Tipps
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Workshop für Marketing Fachleute – 8. März 2018
Download White Paper:  Gattiker, Urs E., Temmen, Taina, & Sinistra, Patrizia (2017-11). EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Was ist Sache für Marketing Manager, Geschäftsleitung und Vorstand? White Paper Serie. Düsseldorf: Deutscher Marketing Verband e.V. (DMV). Aufgerufen am 2017-12-01 auf http://MCLago.com/download/13/
[/su_box]
Am 4. Mai 2016 wurde die Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) kundgemacht.
Fragen einfach anklicken und Sie kommen sofort zur Antwort weiter unten.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Dinge, die sie wissen sollten.

1. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Kleinstunternehmen definiert die Kommission (siehe 6. Mai 2003/361/EC) anhand von drei Kennzahlen:

– Anzahl Angestellte (Vollzeitäquivalenz),
– Bilanzsumme, und
– Umsatz

Ein KMU beschäftigt weniger als 250 Personen Vollzeit und erziehlt höchstens einen Jahresumsatz von 50 Mio. oder deren Jahresbilanzsumme beläuft sich auf höchstens 43 Mio. Euro.
Das Kleinstunternehmen hat weniger als 10 Personen in Vollzeit eingestellt und der Jahresumsatz / Jahresbilanz überschreitet keine 2 Mio. Euro.

Definition von: COMMISSION RECOMMENDATION of 6 May 2003 concerning the definition of micro, small and medium-sized enterprises [notified under document number C(2003) 1422] (Text with EEA relevance) (2003/361/EC) (May 20, 2003).

Ein Vollzeitäquivalent  (Abkürzung: VZÄ, englisch: Full-Time Equivalent – FTE) ist eine wichtige Kennzahl, welche die relative Anzahl an Personen beschreibt, die ein 100% Pensum in der Firma arbeiten.

Teilzeitkräfte, Saisonniers und andere Nicht-Vollzeit-Kräfte werden dabei addiert, um das Vollzeitäquivalent für alle Arbeitsplätze zu erhalten.

2. Wie werden KMU von der DSGVO tangiert?

Ungefähr 99% aller 23 Mio Unternehmen in der EU sind Micro, Kleine und mittlere Unternehmen.

Sie beschäftigen fast zwei Drittel aller Arbeitnehmer, d.h. sie sind laut EU Commission für mehr als 75 Mio. Arbeitsplätze verantwortlich.

In einigen Sektoren wie z.B. Textil, Bau und Möbel sind rund 80% aller Arbeitskräfte in Micro, Kleinen und Mittleren Unternehmen beschäftigt.  

Siehe auch: International Finance Corporation: Micro, Small, and Medium Enterprises: A Collection of Published Data (MS Excel file, 17 May 2005).
Doch inwiefern werden KMU von der neuen Datenschutz Grundverordnung in Europa tangiert?
Stärker als man denkt.
Zuerst einmal müssen wir die Dokumentation auf Vordermann bringen, was Datenschutz und Datensicherheit betrifft. Nur dann können die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Englisch General Data Protection Regulation (GDPR) sowie die e-Privacy Verordnung eingehalten werden.
Im weiteren ist dies auch mit Kosten verbunden. Die Abläufe müssen klar strukturiert sein. Doch auch die Dokumentation zum Thema muss fast in allen Fällen verbessert werden.
Diese Dinge sollten ebenfalls helfen, um das Sicherheitsdispositiv zu verbessern.
Das Alles hat seinen Preis.

Sicherheit und Datenschutz ist Pflicht - EU DSGVO | Urheber iStock

Sicherheit und Datenschutz ist Pflicht – EU DSGVO | Urheber iStock

3. Umsetzung des DSGVO im KMU: Fitness Checkliste

Kürzlich war ich in einem Unternehmen, um mich mit dem Experten und den Aufsichtsratsmitgliedern zu treffen. Unser Thema war, wie die DSGVO das Direktmarketing, Mailings, aber auch das Nutzen von Cookies beeinträchtigen könnte. Mit schrecken stellten die Teilnehmer fest, dass das Unternehmen noch nicht fit war, um DSGVO-compliant zu sein.
Aus diesem Grunde sah ich mich gezwungen, eine Checkliste mit Fragen auszuarbeiten. Diese machte ich dem Team schmackhaft, indem ich sie daran erinnerte, es wie einen Fitness Test zu sehen.  Es würde uns aufzeigen:

  1. wo wir Schwächen hätten,
  2. ob es aber auch Stärken geben würde, durch die wir weit über dem Durchschnitt seien, was die DSGVO-Fitness betrifft und
  3. welche „low hanging fruit“ (Projekte, die mit wenig Aufwand grosse Wirkung generieren) zuerst realisiert werden sollten.

Hier ist unsere Checkliste mit 12 Fragen, die Ihnen weiterhelfen wird.
Wenn Sie die Antworten schriftlich ausarbeiten, haben Sie einen ersten wichtigen Schritt unternommen, um vor dem 25 Mai 2018 DSGVO Compliance sicher stellen zu können.
Das heisst, die Antworten sind wie das Resultat Ihres Inventars des Weinkellers. Wo sind wir gut versorgt und wo müssen wir nachbestellen – in diesem Fall nachbessern, um ein akzeptables Niveau für den Datenschutz zu erreichen.
[su_box title=“Checkliste: Ist unser Unternehmen fit für die DSGVO? “ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
Versuchen Sie diese Antworten schriftlich zu erstellen. Dabei ist es immer wichtig, dass sie auch dokumentieren, warum sie mit bestimmten Dinge noch nicht fertig sind. Erklären Sie dabei bitte auch, wieso eine Lösung X vorgenommen wurde und nicht eine andere.
Nur somit können Sie nachher genau feststellen, welche kritischen Dinge als nächstes umgesetzt werden müssen.
1. Wie viele personenbezogene Daten, die Sie in Ihrem Unternehmen sammeln, speichern und nutzen, können Sie derzeit mit eigenen Mitteln ausfindig machen? Haben Sie dies vielleicht bereits dokumentiert?
2. Können Sie erkennen und wurde dokumentiert, wer personenbezogene Daten einsehen oder bearbeiten kann? Auch wer welche Bearbeitungen vorgenommen hat zu welchem Zeitpunkt muss dokumentiert sein.
3. In Sachen personenbezogene Daten können Sie bereits:

  • dokumentieren, wer welche Daten im Unternehmen verwaltet?,
  • den Zeitpunkt und Art des Austausches von Daten aufzeigen/ermitteln?
  • Zeitpunkt und Form des Austausches mit Dritten aufzeigen (d.h. Sie haben eine Übersicht über die Auftragsverarbeiter von Ihren Daten, wie z.B. Buchhaltung und Computing in der Cloud)?

4. Ist dies in den vielen Fällen, in denen die Verarbeitung von personenspezifischen Daten auf die Einwilligung des Betroffenen beruht, ebenfalls dokumentiert (liegt z.B. die Einwilligung vor wie beim Double Opt-In beim Marketing Newsletter des Unternehmen)?
5. Haben Sie abgeklärt ob Sie einen Datenschutzbeauftragten benötigen?
Grundlegend ist wenigstens in DE, dass wenn 10 oder mehr Personen mit einem mobilen Endgerät oder PC arbeiten, muss in der Regel ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter bestellt werden.
Öffentliche Stellen sind in DE verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen.
Dieser Datenschutzbeauftragte kann auch ein externer Dienstleister sein.
6. Sind für Aktivitäten mit personenbezogenen Daten Datenschutz- und Sicherheitsmechanismen eingebaut?
Das heisst z.B., dass dank speziell eingesetzter Technologie die Datenschutz- und Sicherheitsmechanismen gestärkt werden.
Mindestens jährlich werden Penetration Tests durchgeführt. Die Einspielung von Sicherheitsupdates für Software und Systeme werden gemäss Wichtigkeit zeitgemäss (z.B. innerhalb 24 Std. auch an langen Wochenenden) veranlasst und schriftlich dokumentiert.
7. Haben Sie, wie im DSGVO vorgeschlagen, eine Verschlüsselung sensibler Personendaten von z.B. Kunden oder Mitarbeitern vorgenommen?
8. Nach der DSGVO müssen personenbezogene Daten gelöscht werden, wenn sie für den ursprünglichen Zweck nicht mehr benötigt werden und keine gesetzliche Pflicht zur Aufbewahrung besteht. Setzen Sie diese Anforderungen bereits um?
9. Die DSGVO sieht vor, dass Ihr Unternehmen geeignete Technologien und/oder Prozesse einsetzt, um personenbezogene Daten zu sichern und gegen Angriffe zu verteidigen. Wenn Sie einen Vorfall identifizieren, müssen Sie nicht nur die entsprechenden Regulierungsbehörden, sondern auch die betroffenen Personen benachrichtigen. Für welche dieser Pflichten haben Sie bereits Prozesse etabliert?
10. Haben Sie eine geeignete Risikomethode, um die Datenschutz-Folgeabschätzung vorzunehmen und wurde der Prozess für die Datenschutz-Folgeabschätzung schon einmal getestet?
11. Haben Sie eine Kosten-Nutzen Analyse durchgeführt und auch die „Implementierungskosten“ als Abwägungskriterium berücksichtigt?
PS. Da der Schutz der Betroffenen im Vordergrund steht (siehe Punkt 10), sind wohl ausser bei existentiellen Bedrohungen die wirtschaftlichen Erwägungen zur Lockerung des Schutzstandards als Rechtfertigung kaum zulässig.
12. Haben Sie ein Inventar der Social Media Konten und Nutzer dieser Firmenkonten?
Sind Sie sich den Verpflichtungen im Bereich des Schutzes personenbezogener Daten auf diesen Plattformen bewusst? Welche Vorkehrungen haben Sie getroffen?
PS. Am 24.10.2017 hat der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) seine Schlussanträge in der Rechtssache C‑210/16 vorgelegt. Falls der EuGH den Schlussanträgen folgt, ist das Unternehmen, welches eine Facebook Seite betreibt

… für die in der Erhebung von personenbezogenen Daten durch Facebook bestehende Phase der Verarbeitung gemeinsam mit Facebook verantwortlich.

Ausgelöst hatte den Rechtsstreit eine Anordnung des Schleswig-Holsteinischen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) im Jahr 2011. Dieses verlangte von der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein (WAK) die Deaktivierung von deren Fanpage aufgrund datenschutzrechtlicher Verstösse.
PPS. Auswirkungen kann dieser Rechtsstreit auch auf ein derzeit vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verhandelten Verfahren haben. Dort geht es um den Facebook Like-Button und die Frage, ob der Betreiber eines solchen Buttons mitverantwortlich ist für etwaige Datenschutzverstösse.
[/su_box]
Grundsätzlich verfolgt die DSGVO gemäß Art. 32 Abs.1 b), ob Vertraulichkeit, Integrität und die Verfügbarkeit der verarbeitenden Systeme und Dienste sicher gestellt sind.
Der Artikel 32 DSGVO verlangt auch die Gewährleistung der „Belastbarkeit“ der Systeme und Dienste. Dies bedeutet, dass die Dienste und System gegen ungewollte und gewollte, zufällige und geplante Störungen abgesichert sind (siehe auch Punkt 11 oben).
Punkt 12 zeigt ebenfalls auf, dass wenn der EuGH den Schlussanträgen vom Generalanwalt folgt, das Unternehmen für eventuelle Datenschutzverstösse von Facebook hinter der Fanpage verantwortlich ist. Nach DSGVO macht dies Sinn, denn Facebook könnte hier auch als Auftragsverarbeiter eingestuft werden. Damit würde die Verantwortung wiederum beim Unternehmen liegt.

Sicherheit und Datenschutz ist Pflicht - doch für KMU ist es nicht einfach - EU DSGVO | Urheber iStock

Sicherheit und Datenschutz ist Pflicht – doch für KMU ist es nicht einfach – EU DSGVO | Urheber iStock

4. Ressourcen für KMU

Hier noch ein paar Ressourcen, welche Ihnen helfen sollten, sich auf den 25. Mai 2018 vorzubereiten. Es lohnt sich hier ca 4 Stunden zu investieren und sich schlau zu machen. Das hilft auch dem Marketing Spezialisten, Ihre Standpunkte im Zusammenhang mit der DSGVO besser zu kommunizieren.
[su_box title=“EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) Ressourcen für KMU“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]
1. Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt ab 25. Mai 2018 unmittelbar. Der Text ist im Amtsblatt der EU veröffentlicht: http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX%3A32016R0679
2. Die Seite der Wirtschaftskammer Österreich. Klar formuliert und verständlich: https://www.wko.at/service/wirtschaftsrecht-gewerberecht/EU-Datenschutz-Grundverordnung:-Der-Datenschutzbeauftragt.html/
3. Die Position des Datenschutzbeauftragten und wie dessen Unabhängigkeit gesichert wird vom Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB):
4. Gut erklärt, mit Checklisten von der Bayrischen Datenschutzbehörde: https://www.lda.bayern.de/de/datenschutz_eu.html
5. EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO; englisch: General Data Protection Regulation, GDPR): Tipps für Mittelständler im e-Book von Microsoft (auch sehr hilfreich): https://info.microsoft.com/DE-SCRTY-CNTNT-FY18-10Oct-06-SohaltderMittelstanddieEU-MGC0001185_01Registration-ForminBody.html

Dokumente der Artikel-29-Gruppe (künftig: EU-DS-Ausschuss) zur DSGVO

6. Leitlinien zum Recht auf Datenübertragbarkeit (deutsche Vorversion)
7. Leitlinien zum Recht auf Datenübertragbarkeit (deutsche Vorversion)
Zur Zeit werden die Informationen der Artikel-29-Gruppe (die Datenschutzbeauftragten der Mitgliedsländer der EU), welche sich bald EU-DS-Auschuss nennt) auf einer neuen Webseite integriert.
http://ec.europa.eu/newsroom/just/item-detail.cfm?item_id=50083 (sollte man bald über diesen Link bekommen)
8. Verständliche und transparente Datenschutzhinweise: 1-Pager vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz – IT-Gipfel 2015  – Der 1-Pager 
[/su_box]
Wenn Sie weitere Ressourcen benötigen, nutzen Sie die Liste der weiteren Beiträge zum Thema Datenschutz ganz oben in diesem Beitrag.

5. #Trends2Watch

Wir möchten hier auf 2 #Trends2Watch hinweisen.

  1. Datenschutzrechtliche Informationspflichten auf Facebook (Skype, WhatsApp, Instagram, Xing, etc.) nachzukommen, ist unmöglich:  Im Regelfall haben Unternehmen keine Kenntnis darüber, welche Daten Facebook, für welche Zwecke für eine Fanpage verarbeitet.
    Doch das Unternehmen ist in Sachen Datenschutz mitverantwortlich für Daten seiner Fans und wie diese von Facebook verarbeitet werden (siehe Checkliste, Punkt 12).
    Facebook wird diese Informationen kaum offenlegen wollen, da diese ein Teil ihres Geschäftsmodells repräsentieren.
  2. Administrativer wie auch finanzieller Mehraufwand ist signifikant: Kunden profitieren vom DSGVO, was gut ist.
    Das Verarbeiten von personenspezifischen Daten wird markant teurer für Unternehmen.
    Prozesse müssen verbessert werden und diese wichtige Arbeit muss genauestens dokumentiert sein.
    Skalierungen oder „economies of scale“ reduzieren diese Kosten pro Kunden für Konzerne.
    Damit wird die immer wichtiger werdende Nutzung von Algorithmen und grossen Datensätzen für Innovation, Marktbearbeitung, usw. sehr viel teurer für KMU mit z.B. weniger als 50 Vollzeit Arbeitsplätzen.
    Das erschwert den Markteinstieg von Start-Ups und die Konkurrenzfähigkeit der KMU. Dies fördert damit auch die weitere Marktkonzentration, was Konsumenten nicht freuen dürfte.

Obwohl die DSGVO gute Dinge bringt, resultiert es für alle Unternehmen in einem grossen Mehraufwand. Die Kosten für das Sammeln, Verarbeiten und Nutzen von Big Data geht signifikant in die Höhe. Prozesse müssen verbessert werden und diese müssen genauestens dokumentiert sein. Skalierungen oder „economies of scale“ reduzieren diese Kosten pro Kunden für Konzerne. Doch für KMU wird es viel teurer.

6. Was ist Ihre Meinung

Die obigen Ausführungen zeigen, dass Compliance in Sachen Datenschutz für KMU kein Zuckerschlecken ist.  Die neue  EU Datenschutz Grundverordnung (EU DS-GVO oder DSGVO) wie auch die ePrivacy-Verordnung stellen neue Anforderungen an die Compliance.
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde, wäre Ihre Meinung:

  • Ist Ihre Organisation für die DSGVO bereit?
  • Wie haben Sie mit der Umsetzung für die DSGVO begonnen?
  • Welche Checklisten und Tools nutzen Sie bei dieser Arbeit?
1991 gaben DK Studenten Daten preis für kostenlose SMS Angebote, 2017 geben US Studenten eMail Adressen von Freunden preis für eine gratis Pizza.

In Kürze. Warum Datenschutz mehr wert ist als eine kostenloses Stück Teig.
Wie lösen wir das Problem, wenn Konsumenten willens sind die Privatsphäre für kostenlose Pizza zu verletzen.
Was sind die Herausforderungen für Employer Branding, Marketing und Recruiting mit der neuen DSGVO?
Der nachfolgende Beitrag aus unserer Reihe zum neuen Bundesdatenschutzgesetz zeigt auf, welche Dinge Marketing, Personalfachleute und Manager berücksichtigen müssen.

Update gefällig?

Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein, bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten jeweils eine Reminder-Mail, sobald ein neues Thema zum EU Datenschutz, Marketing und Compliance veröffentlicht wird.
[su_box title=“Weitere wichtige News zum EU Datenschutz“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
2018 EU Datenschutz:  Marketing aufgepasst
2018 EU Datenschutz:  Personalrekrutierung oder kostenlose Pizza gefällig? (sie sind hier)
2018 EU Datenschutz: KMU, was nun?
2018 EU Datenschutz Ratgeber: Facebook Likes und DSGVO: Ist der Bewerber drogensüchtig?
2018 EU Datenschutz Compliance mit Google Analytics 
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing – September 2017
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Marketing Trends – März 2018
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Compliance Ressource Seite – Tools, Checklisten (April 2018 regelmässige Updates)
MC Stuttgart-Heilbronn – DSGVO: Tipps
#MCLago 2018 EU Datenschutz: Workshop für Marketing Fachleute – 8. März 2018
Download White Paper:  Gattiker, Urs E., Temmen, Taina, & Sinistra, Patrizia (2017-11). EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Was ist Sache für Marketing Manager, Geschäftsleitung und Vorstand? White Paper Serie. Düsseldorf: Deutscher Marketing Verband e.V. (DMV). Aufgerufen am 2017-12-01 auf http://MCLago.com/download/13/
[/su_box]
Am 4. Mai 2016 wurde die Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) kundgemacht.
Fragen unten einfach anklicken und Sie können sogleich die Antwort lesen.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Dinge welche sie wissen sollten.
Die Verordnung ist in der deutschen Fassung 88 Seiten lang und hat 173 Erwägungsgründe und 99 Artikel.
Die potenziellen Bußgelder bei zuwider handeln können bis zu 20 Millionen Euro beziehungsweise vier Prozent des globalen Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahrs ausmachen.

Am 10 Januar, 2017 wurde die finale Version der geplanten ePrivacy-Verordnung als offizieller Vorschlag der EU Kommission veröffentlicht. Die neue e-Privacy-Verordnung soll die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) flankieren, die zum 25. Mai 2018 in Kraft tritt.
Als EU Verordnung ist die DS-GVO wie auch die ePrivacy-Verordnung in jedem EU-Mitgliedstaat grundsätzlich unmittelbar anwendbar. Weil sie allerdings zahlreiche Öffnungsklauseln hat, ermöglicht z.B. die DS-GVO dem nationalen Gesetzgeber gewisse Spielräume.
Deshalb ist damit zu rechnen, dass es auch noch eine Änderung der nationalen Gesetze geben wird.Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) muss bis zum 5 Mai 2018 in die jeweilige nationale Gesetzgebung einfliessen. Das DS-GVO tritt dann am 25. Mai 2018 in Kraft.

1. Recruiting mit Social Media: DSGVO Verletzung möglich

In den letzten Jahren sind Social Media immer mehr Werkzeuge des täglichen Lebens geworden.
Für jede Art von Nutzer gibt es etwas wie Twitter oder Snapchat, Instagram oder Pinterest, LinkedIn oder Xing, usw. wir alle, mit wenigen Ausnahmen, nutzen eind oder sogar gleich mehrere dieser Plattformen.
Mit der neuen DSGVO werden hier einige Meinung von Datenschutzbeauftragten der EU Mitgliedstaaten fast ein wenig klammheimlich dazu genutzt, Regeln zu machen.
Article 29 Working Party, unter Letters, Opinions and other documents ==> Opinion 2/2017 on data processing at work – wp249 cpdf Datei

Die Article 29 Working Party had in Sachen DSGVO angegangen die Dinge auszulegen. RIESENPROBLEM: Social Media Profiles von Bewerbern und Nutzung bei der Arbeit. AUFGEPASST.

Die Article 29 Working Party had in Sachen DSGVO angegangen die Dinge auszulegen.
RIESENPROBLEM: Social Media Profiles von Bewerbern und Nutzung bei der Arbeit. AUFGEPASST.


Siehe ganz unten das zur Einsicht angefügte Dokument, S. 11 …

2. Recruiting mit Hilfe von Social Media, aber dann richtig

Doch heute findet man fast alle Jobs Online, d.h. in Social Networks wie z.B. Xing – Diskussiongruppe Markenstärke und Markenimage.

Stelle frei, Eintrag in Social Network Gruppe auf Xing

Stelle frei, Eintrag in Social Network Gruppe auf Xing


Angestellte verteilen Informationen über offene Stellen über ihre privaten Social Media Konten. Das ist heute „normal.“
Interessant ist ebenfalls, dass dies fast unweigerlich dazu führt, dass ein Bewerber über die offene Stelle über eines der Social Networks wie Xing, Facebook oder Instagram erfährt.
Oft nimmt man dann auch über das Netzwerk Kontakt mit der Person auf, welche die Information gepostet hat.
Der unten aufgezeigte Beschrieb der offenen Stelle führt auf, dass ein Bewerber eine Social Media Affinität mitbringen muss. Doch das neue Datenschutz Regularium legt fest (wie oben aufgezeigt und mit Gelb markiert):

Only if it is necessary for the job to review information about a candidate on social media, for example, in order to be able to assess specific risks regarding candidates for a specified function, and the candidates are correctly informed (for example, in the text of the job advert) the employer may have a legal basis under Article 7(f) to review publicly-available information about candidates.
(Nur wenn notwendig für die Arbeit, kann Information über einen Bewerber auf Social Media eingesehen werden, zum Beispiel, für Kandidaten welche sich für eine Funktion mit speziellen Risiken bewerben, und die Kandidaten wurden korrekterweise informiert (z.B. in der Stellenausschreibung), dann könnte der Arbeitgeber eine Rechtsgrundlage haben unter Artikel 7(f) um frei zugängliche Informationen über Kandidaten zu evaluieren)

Die Stellenbeschreibung unten zeigt, dass dies nicht genau erklärt wird. Das heisst Gruner & Jahr und deren Firmen müssen sich hier noch verbessern um DSGVO konforme Stellenbeschriebe über Social Networks zu verteilen.
Der Screenshot macht keinen Hinweis, dass man Social Media bei der Arbeit nutzen muss in Zusammenhang mit seiner Arbeit.
Doch das Image unten zeigt sehr schön, dass eine Affinität mit Social Media Pflicht ist – hier die Anzeige Online.

Gruner + Jahr AG & Co KG ist Europa's grösstes Druck- und Verlaugshaus. Was der Bewerber haben muss: Affinität zu Social Media - ist das gemäss DSGVO compliant?

Gruner + Jahr AG & Co KG ist Europa’s grösstes Druck- und Verlaugshaus. Was der Bewerber haben muss:
Affinität zu Social Media – ist das gemäss DSGVO compliant?


Die Teilung oder das Sharing von solchen Stellen ist populär aber stösst oft auf wenig Gegenliebe wie diese Kennzahlen zeigen. Von 3000 Mitgliedern in der Xing Gruppe sind kaum 5 Clicks von diesen gekommen. Resonanz, obwohl die Ausschreibung relevant ist für das Thema der Gruppe ist = 0.
Trotzdem ist klar, dass das Unternehmen auch die Social Media Profile der Bewerber zu Rate ziehen wird. Doch dies müsste laut den neuen Regeln im Stelleninserat offen gelegt werden.

3. Folgeabschätzung

Die Datenschutz-Folgeabschätzung (DSFA) ist grundsätzlich eigentlich nichts anderes, als die bisher im deutschen Datenschutzrecht schon bekannte Vorabkontrolle (§ 4d Abs. 5 BDSG).
Diese ist immer dann durchzuführen, wenn besonders sensible Daten nach § 3 Abs. 9 BDSG verarbeitet werden oder die Datenverarbeitung dazu bestimmt war, die Persönlichkeit des Betroffenen, einschließlich seiner Fähigkeiten, Leistungen oder seines Verhaltens zu bewerten. In diesen Fällen prüft der Datenschutzbeauftragte die dem Verfahren innewohnenden besonderen Risiken für die Rechte und Freiheiten des Betroffenen und gibt am Ende dieser Prüfung eine Stellungnahme zur Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung ab.
Wie die Vorabkontrolle dient die Datenschutz-Folgeabschätzung der Bewertung von Risiken und deren mögliche Folgen für die persönlichen Rechte und Freiheiten der Betroffenen. Nach Abschnitt 3, Artikel 35 ist das Unternehmen verpflichtet eine Folgeabschätzung zu machen.
Gemäss Art 35 Absatz 1 muss der Auftraggeber bei Formen der Verarbeitung von Personendaten vorab eine Abschätzung der Folgen einer Datenanwendung für den Schutz personenbezogener Daten durchführen.
Dies gilt dann, wenn die aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die persönlichen Rechte und Freiheiten haben, insbesondere bei Verwendung von Technologien.

4. Tools und Ressourcen

Friedewald, Michael; Obersteller, Hanna; Nebel, Maxi; Bieker, Felix & Rost, Martin (Mai 2016). White Paper Datenschutz-Folgenabschätzung: Ein Werkzeug für einen besseren Datenschutz. Aufgerufen, Mai 10, 2017 auf https://www.forum-privatheit.de/forum-privatheit-de/publikationen-und-downloads/veroeffentlichungen-des-forums/themenpapiere-white-paper/Forum_Privatheit_White_Paper_Datenschutz-Folgenabschaetzung_2016.pdf
Sievers, Jacqueline & Vasella, David (15. April 2017). Datenschutz-Folgenabschätzung: Leitlinien der Artikel-29-Arbeitsgruppe (Entwurf) Blogeintrag aufgerufen 2017-05-10  http://datenrecht.ch/datenschutz-folgenabschaetzung-leitlinien-der-artikel-29-arbeitsgruppe/
Article 29 Data Protection Working Party. 17/EN WP 248 (Arbeitspapier 248 zur DSFA). Guidelines on Data Protection Impact Assessment (DPIA) and determining whether processing is “likely to result in a high risk” for the purposes of Regulation 2016/679 Aufgerufen am 2017-05-10 auf http://ec.europa.eu/newsroom/document.cfm?doc_id=44137 (PDF Datei).
Die neue E-Privacy-Verordnung ist als Ergänzung zur bereits beschlossenen EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DS-GVO). Sie soll idealerweise ebenfalls am 25 Mai 2018 in Kraft treten.
Doch dabei braucht es systematische Werkzeuge um die Sache richtig aufzugleisen.
Dies um so mehr da die Sanktionen für das EU-DS-GVO wie auch der e-Privacy Regelung ähnlich ausgestaltet sind. Sie beinhalten Geldbussen von bis zu 20 Mio. EUR oder 4% des gesamten weltweiten Jahresumsatzes eines Unternehmens.
[su_box title=“Tools für die Folgeabschätzung“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Die französische Commission Nationale de l’Informatique et des Libertés ( CNIL) hat Arbeitshilfen für eine Datenschutz-Folgeabschätzung gemacht.

Das ganze ist gut erklärt aber geht nicht ohne viel Arbeit um regelkonform zu sein. Die Compliance Abteilung wird sich über die Mehrarbeit freuen.
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5. Was ist wertvoller? Gratis-Pizza oder die Privatspähre der Freunde?

Schwierig wenn schon Studenten bereit sind, die Privatsphäre ihrer Freunde zu verletzen:

Wir halten unsere Privatsphäre für wichtig und geben auch immer an, dass wir willens sind diese zu verteidigen. Doch wir handeln so als wäre diese nicht viel wert. Die obige Studie zeigt, dass es Menschen oft wenig kümmert wie gut geschützt ihre persönlichen Daten sind, wenn sie durch deren Freigabe Vorteile erhalten.
Die Studie testete auch inwiefern die Studenten für Bitcoin eine sichere Verschlüsselung wählen um deren Daten besser zu schützen. Doch sie waren nicht bereit mehr Zeiteinbussen hinzunehmen, indem sie eine bessere Verschlüsselung wählten (siehe auch Metzler, Beat – 2017-08-17. Verraten für ein Stück Teig.Tabes-Anzeiger, Analyse & Debatte, S. 11 https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/verraten-fuer-ein-stueck-teig/story/28941962.

5. Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit

Quelle: 2018 EU Datenschutz: Kostenlose Pizza gefällig
Die obigen Ausführungen zeigen, dass auch bei der Personalrekrutierung und im Umgang mit Daten von Arbeitnehmern die neue EU Datenschutz Grundverordnung (EU DS-GVO or DSGVO) wie auch die ePrivacy-Verordnung neue Anforderungen an die Compliance stellen.
Wie Social Media Profile genutzt werden dürfen bei der Auswahl von Bewerbern ist stark limitiert, was nicht unbedingt den heutigen Realitäten entspricht. Ob sich der Ausschluss solcher Daten vom Bewerbungsprozess durchsetzen lässt erscheint mir fraglich.
Aber was uns natürlich brennend interessieren würde wäre Ihre Meinung:

  • Wie managen Sie Datenschutz im Employer Branding?
  • Wie haben Sie sich auf die neue Verordnung vorbereitet?
  • Welche Checklisten und Tools nutzen Sie bei dieser Arbeit?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, den ich natürlich beantworten werde.

Lesenswert

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