Beiträge

Summary: Klaus Schwab hatte schon immer eine Vision für das World Economic Forum in Davos, z.B. will das WEF, dass seine Firmenmitglieder bis 2050 klimaneutral werden.
Doch das wird ohne einen Dialog mit allen Gruppen kaum realisierbar sein. Leider hat sich der Dialog in Corporate Medien wie Firmenblogs (z.B. Fortune Global 500, FT Global 500) im letzten Jahrzehnt verschlechtert.
Das stimmt uns nachdenklich, denn ohne den Dialog mit den Stakeholders zu wichtigen Themen wie Klimaneutralität, lassen sich Visionen vom WEF oder Management kaum umsetzen.

Der zweite Beitrag aus der Reihe 2020 Marketing Trends. #drkpi WEF Davos Blogger Rankings haben wir auch schon für 2015,  2016, 2017 und 2019 publiziert. Hier zeigen wir den Trend von 2010 und den BlogRank für 2020.

1. Social Media Plattformen kommen und gehen, die Corporate Webseite bleibt

Im Gegensatz zum modisch-modernen Blog, ist der öffentlich zugängliche Unternehmensblog langfristig von Vorteil. Das war und ist auch heute noch der Trend. Zur Veranschaulichung:

  • eine Studie aus dem Jahr 2019 berichtete, dass 54 Prozent der Fortune-500-Unternehmen mindestens einen Corporate Blog hatten
  • 270 Fortune-500-Unternehmen (54 Prozent) hatten Corporate Blogs für Content Marketing Zwecke (siehe UMass Center for Marketing Research)
  • 2018 war dieser Prozentsatz das erste Mal höher als für Inc. 500 Unternehmen, nämlich 53% vs. 52% (siehe drkpi 2019 Trends)
  • Diese Zahlen sind in den letzten Jahren stetig gewachsen!

2010 waren Twitter, Flicker und Tumblr beliebt. Heute wird Twitter zwar noch genutzt, aber wächst wohl teilweise dank der anhaltenden Aufmerksamkeit, welche Donald Trump auf seinem Account schafft. Weder Flickr noch Tumblr sind heute im Rampenlicht, obwohl beide gute Angebote bieten.

2010 – Blogs & Twitter waren damals „cool“

Twitter und ein Weblog sind cool und viele WEF Davos Teilnehmer nutzen beide Kanäle für die Kommunikation mit Lesern/Kunden (siehe Tabelle unten Jahr 2010). Führungskräfte lieben Blogs als effektives Kommunikationsmittel für wichtige Themen wie Strategie, Regulierung, Umwelt, usw.

2020 – Twitter, LinkedIn, Webseite

Es gibt immer mehr Infos von einem kleineren Teil der Nutzer. Beispielsweise, 10% der aktivsten Twitter Nutzer produzieren 80% der Inhalte (Pew Research – Juli 2019), geht es um US Politik, sind es sogar 97% aller Tweets (Pew Research – Oktober 2019).

2. Was ist ein Firmenblogger oder CEO Blogger?

2012 schrieben PR Leute noch, dass gute Blogs gute Inhalte brauchen und den Dialog fördern. Anfangs 2016 schrieb Ulrike Führmann:

Ein Chef-Blog fördert Sichtbarkeit, Klarheit, Vertrauen, Kultur und Veränderung.

Das tönt fast ein wenig veraltet, wenn wir berücksichtigen, dass Uwe Knaus, einer der Mitgründer vom Daimler Blog in seinem Nachwort zum Daimler Blog schrieb:

In den letzten zwei Jahren entwickelte sie (Jessica Abt) das Daimler-Blog als Chefredakteurin thematisch in die Richtung, die jetzt mit dem Nachfolgeprojekt konsequent weiterverfolgt wird. Nur so viel: Das Tagebuch wird zwar geschlossen, aber Authentizität und Glaubwürdigkeit werden weiterhin wichtige Erfolgsfaktoren bleiben.

Doch was genau bringt ein ‚authentischer‘ und ‚glaubwürdiger‘ Corporate Blogger mit sich?

Was ist ein Corporate Blogger?

Ein Firmenblogger schreibt zu Themen an welchen er/sie gerade arbeitet, welche ihn beschäftigen, usw.
300 – ca. 1500 Wörter umfasst einen Blogbeitrag. Mehrwert fürs Zielpublikum ist Programm.
Leserkommentare sind erwünscht und werden persönlich beantwortet.
Der Blog ist auf wenige Fachthemen fokussiert. Manager erhält Unterstützung wie z.B. Lektorat, Gestaltung, SEO und Fotos für den Blogbeitrag.

Wer ist kein Corporate Blogger?

Vlogger veröffentlicht Videos auf YouTube / Vimeo.
Twitter Nutzer werden auch Microbloggers genannt.
Facebook Staus Updates sind keine Blogs, LinkedIn Pulse Einträge schon eher. Doch hat hier das Unternehmen weder Copyright zum Inhalt, noch kann der Leser diese Inhalte später schnell in der Suchmaschine finden wie beim Firmenblog.
Von Corporate Communication geschriebene Beiträge machen den CEO nicht zu einem Firmenblogger.

Der frühere Chef von McKinsey Dominic Barton und der heutig Global Managing Partner Kevin Sneader sind kein Beispiel von Corporate Bloggern. Sie waren oder sind Autoren auf dem McKinsey Blog, doch dieser erlaubt keine Leserkommentare. Die Schreibweise ist eher steril auch „Corporate Speak“ gennant, oder z.B. eine Zusammenfassung von einem Interview des CEO mit CNN. Der persönliche Touch oder die Authentizität ist in diesen Beiträgen nicht gegeben, auch wenn die Beiträge glaubwürdig sein können.

Doch auch die Greenpeace-Geschäftsführerin Jennifer Morgan (eine der vielen NGO-Vertreter am WEF20), gelingt es nicht, ihre Ansichten, Strategien usw. im Greenpeace Blog klar und persönlich der Öffentlichkeit weiterzugeben.

Trendcheck – wenn kontroverse Themen im Blog fehlenBeispiele
drkpi Daten zeigen, kontroverse Themen wie auch Strategiepläne, usw. werden im Firmenblog primär vom Top Management diskutiert. Ohne dessen Beteiligung fehlen diese Themen. In solchen Corporate Blogs sinkt die Authentizität der Beiträge. Diese wird vermehrt durch „Corporate Speak“ ersetzt. Daimler Magazin, Coop Zeitung Blogs, & Bank of America

3. drkpi BlogRank für CEO Blogs: The Winner is?

So oft wie im Jahr 2010 haben WEF Davos Top Management Teilnehmer und Vortragende ihre Texte selten auf der Firmenwebseite veröffentlicht.

Unten können Sie das Ranking als PDF Datei runterladen. Es zeigt: nur wenige CEO Blogger von Davos sind Firmenblogger, die Einträge publizieren, welche authentisch und glaubwürdig rüberkommen und den Dialog mit Stakeholders fördern.

WEF 2020 Davos drkpi BlogRank: Fortune Global 500
WEF 2020 Davos drkpi BlogRank: Fortune Global 500
  • Fehlt ihr Firmenblog im BlogRanking? Ganz einfach URL der Seite in den Kommentaren hinterlassen.

drkpi® BlogRank der CEO Blogger am WEF Davos im Schnelltest: Wo steht unser Corporate Blog?

Am besten zeigen sich die Resultate in der pdf Datei mit einem einfachen Schnelltest. Diesen können Sie gleich ohne viel Zeitaufwand selber auf Ihren Firmenblog anwenden.

Der drei Minuten Schnelltest zeigt Ihnen sofort, wo welche Dinge gut gehen und wo es happert und eine schnelle Verbesserung Not tut.

  • Dialog: Engagieren sich Ihre Kunden mit den Inhalten, d.h. können sie einen Kommentar hinterlassen? Wird dieser innerhalb von einem Werktag beantwortet?
    Lesen der Bloginhalte ist natürlich erwünscht, doch an der Diskussion teilnehmen anscheinend nicht. Denn warum sonst haben viele Firmenblogs die Kommentarfunktion ausgeschaltet? Wenn die Kommentarfunktion aufgeschaltet ist, hinterlassen Leser nicht oft Kommentare. Wenn es einer tut, werden diese selten wenn überhaupt beantwortet.
  • Herzblut: Beziehen unsere Top Manager zu heiklen aber für das Unternehmen wichtige Themen im Blog Stellung?
    Beispiele sind Arbeitsbedingungen bei Zulieferanten, Nachhaltigkeit, CO2 Ausstoss, Qualität der Produkte, Kundenservice, usw. Gefragt sind nicht Trump-Style Fake News sondern Fakten für und Respekt gegenüber den Lesern.
  • Mehrwert: Empfindet ein neutraler Leser oder möglicher Kunde, dass ihm die Beiträge Mehrwert bieten?
    Oft kommt es vor, dass weder auf Informationsquellen auf anderen Webseiten verlinkt wird (z.B. Bundesamt für Statistik), noch auf Studien die kostenlos zugänglich sind (z.B. an einer Universität, Bundesamt für Arbeit). Stattdessen wird, wenn überhaupt, nur auf die eigene Webseite verlinkt und über die Firma gebloggt. Ist das wirklich ein Qualitätsbeitrag zum Thema?

Doch was wenn der Schnelltest zeigt, dass weder Dialog, noch Herzblut oder Mehrwert für die Leser*innen geboten wird? In diesem Fall gilt es sich entweder schnell zu verbessern oder aber den Schalter beim Firmenblog und der Webseite auf „Aus“ drehen.

4. Das Ende vom Corporate Blog am WEF Davos 2020?

Kurz: Im neuen Daimler Magazin geht es nur noch um Elektromobilität und ein wenig um Nachhaltigkeit, mit vielen Bildchen. Praktisch alle Inhalte beziehen sich nur noch auf Daimler. Wo sind die Stories, in der ein Azubi seine ersten 100 Tage im Werk beschreibt? Mitarbeiter einen Spielplatz bei einer Kita auf Vordermann bringen?

Persönliche Geschichten zur Arbeit, Produkten und dem Leben ist, was den Leser interessiert. Wenn man nur über die Arbeit an sich und die Produkte schreibt, ist das Interesse gering und niemand kommentiert. Wenn wir keine Kommentare beantworten können, entsteht kein Dialog.

Seit 2008 hat das Daimler Team sehr interessante Geschichten erzählt und nicht nur verkappte Eigenwerbung im Daimler Blog gemacht. Das braucht Mut und Einsatz.

Das Entwickeln von Geschichten aus dem Unternehmen oder ein CEO der zu wichtigen Themen bloggt, ist arbeitsintensiv. Doch als Kommunikationsinstrument für Mitarbeiter funktioniert der Blog. Für das Unternehmen dient sie auch als Instrument mit dem die Werte und Ziele der Marke kommuniziert werden.

Der Dialog mit Kunden, Aktionären und Lieferanten über einen Corporate Blog braucht Mut, Zeit, Ressourcen und Engagement. Öffentlichkeitsarbeit, die den Dialog mit Lesern sucht und findet, kommt nicht einfach so. Mit all den verschiedenen Kanälen wird der Kunde heutzutage mit Informationen fast schon überflutet. Das bedeutet, dass die Pflege eines Dialogs mit dem Kunden seit 2010 markant schwieriger geworden ist.

  • Was ist ihr Beispiel von einem Blog mit interessanten Leserkommentaren?
    Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar unten mit dem Namen des Blogs.
Trend20102020Beispiele
Kommentar
1. Sinkendes Engagement und Dialog mit Lesern im FirmenblogÖfters Kommentare von Lesern. Im Schnitt hatte ein Blogeintrag im drkpi BlogRank Datenbank ca. 2.4 Kommentare. Diese wurden auch in mehr als 75% der Fälle von Autoren beantwortet. In ca. 30% der Fälle hat der kommentierende Leser auf die Antwort nochmals kommentiert, es entstand ein Dialog. Die Blogkommentarfunktion ist heute bei vielen Corporate Blogs deaktiviert.
Wenn kommentiert werden kann, geschieht dies selten, d.h. ca. 1 Kommentar pro Blogeintrag ist schon über dem Durchschnitt.
Bsp: Buzzfeed – CEO Jonah Beretti, Barclays versucht es seit Jahren aber Kommentaroption ist nicht eingeschaltet.
Dialog wird hier zur Rarität.
2. Top Management riskiert weniger CEOs nehmen vermehrt Stellung, riskieren vielleicht sogar etwas. Beispielsweise, die Position des Unternehmens zu einem wichtigen Thema wird im Blog verständlich kommuniziert für Investoren, Regulatoren und Aktivisten (Bsp. Lemathe … zum Thema Wasser und Nestlé).
Obwohl weniger populär als früher, bleibt doe direkte authentische Kommunikation vom CEO zum Kunden immer noch die erfolgreichste (Bsp. John Doe). In Krisensituationen sind Blogs ein sehr effektives Tool für das Management den Reputationsschaden zu minimieren. Bsp: Credit Suisse Affäre Khan. Hier wäre Klartext von CEO Tidjane Thiam oder Verwaltungsratspräsident Urs Rohner im CS Corporate Blog (den es nicht gibt) für Mitarbeiter, Kunden und Investoren hilfreich gewesen.
3. Email Kommunikationdrkpi Daten zeigen, dass damals gut 50% der Firmenblogs dem Leser die Möglichkeit gaben, sich für einen Blog Newsletter zu registrieren. Dieser kam mit einer kurzen Zusammenfassung für den Beitrag und Link zum kompletten Eintrag. Bei einem neuen Blogeintrag wird der Leser via Email informiert. Obwohl Thierry Breton, Geschäftsführer von Atos (mit seiner 2011 „Null-E-Mail-Initiative“ gescheitert) und andere E-Mails totgesagt haben, steigt deren Nutzung jedes Jahr.
drkpi BlogRank Daten zeigen, dass heute nur noch ca. 30% der Firmen ihren Lesern die Bloginhalte via Newsletter liefern.
Blog hat kein Email Newsletter: Erna Solberg, Premierministerin Norwegen

Mit Email Newsletter: IMF Blog, Blackrock, usw.
4. RSS Feed Rund 60% offerieren einen RSS Feed und gut 20% sogar einen zusätzlichen, welcher nur Leserkommentare liefert.Ein RSS Feed ist heute eine Rarität bei einem Firmenblog. Verständlich, da die Technologie zwar seit 2003 einfach einsetzbar ist, aber von Lesern, ausser Geeks, nie wirklich geliebt wurde.Bsp: drkpi RSS Blogeinträge und RSS Leserkommentare mit Firefox oder Google Chrome Plugin/Add On als RSS lesen
5. Farbtupfer SyndromDer Mobile Internet Nutzer ist 2010 noch in der Minderheit. Infografiken erfreuen sich damals wachsender Beliebtheit. Die Usability / Nutzbarkeit von Blogeinträgen ist damals ganz klar für den Desktop ausgelegt.Die Mehrheit der Besucher einer Webseite sind mobile Internetnutzer, d.h. mittels Handy. Nichtsdestotrotz ist die User-Friendliness für den Smartphone-Nutzer schlechter geworden. Heute sagen Fotos oft nicht mehr als 1,000 Worte zu einem Beitrag aber sind ein schöner Farbtupfer. Sie bieten dem Leser selten einen Mehrwert.
Bsp: Daimler Magazin
6. URL Links externe Seiten: Knowledge SharingDas Internet bietet die wunderbare Möglichkeit, aus Beiträgen heraus zu Webseiten mit mehr Informationen zum Thema im Blogeintrag zu verlinken (z.B. Forschungsresultate, Bundesamt für Statistik, usw.). 2000 wurde dies ganz vereinzelt von Zeitungen gemacht. Firmenblogs nutzten diese Möglichkeiten jedoch stark. Damals fanden wir im Schnitt 3.9 URLs pro Eintrag die auf externe Webseiten verwiesen. Heute hat ein von drkpi BlogRank gefolgter Corporate Blog im Schnitt 1.8 URLs, welche auf Seiten auf anderen Domainen verlinken. Mehr Links verweisen im Schnitt auf weitere Blogeinträge oder Inhalte auf der Firmenwebseite.

Wie die Tabelle zeigt, tun sich die Blogs heutzutage schwer. Das Forum in Davos ist laut Klaus Schwab die Antwort auf die Zusammenarbeit der verschiedenen Stakeholder zu globalen Zukunftsfragen. Doch stellen sich die CEOs immer weniger dem Dialog im Corporate Blog. Immer mehr dreht sich in den Beiträgen alles nur noch um den Betrieb und um ihre eignen Visionen. Doch was andere wollen, was Kunden sich wünschen ist schwieriger auszumachen. Die schwindende Leserresonanz und/oder das Abschalten der Kommentarfunktion ist dabei nicht hilfreich diese Wünsche auszumachen.

Einige CEOs haben seit 2010 sang- und klanglos das Handtuch geworfen, wie Michael Dell. Wenn Botschaften im Blog laut Klaus Eck wieder zentral zur Mission des Unternehmens werden sollen, müssen die CEOs ihre Hausaufgaben vor dem WEF 2021 erledigen (siehe 3 Fragen oben – wo steht unser Corporate Blog).

  • Haben Sie ein Beispiel von einem Top Manager, dessen Blog Sie interessant finden?
    Schreiben Sie den Blog gerne als Kommentar!

Der Weblog gibt einen ROI, aber nur dann, wenn wir diesen dazu nutzen authentische und glaubwürdige Blogbeiträge zu schreiben. In diesen müssen Top Management und Angestellte, wie auch Auszubildende interessante Themen couragiert präsentieren und vorstellen. Da ist es nachvollziehbar, dass es dem Leser bei solchen Beiträgen mehr Spaß macht einen Kommentar zu schreiben. Dass eine gut recherchierte Antwort den Dialog fördert, leuchtet ebenfalls ein. Doch auch das WEF und Klaus Schwab wissen, man kann das Pferd zum Wasser führen, doch trinken muss es selber.

  • Klaus Eck findet, dass die Botschaften im Corporate Blog zentral zur Mission des Unternehmens und Chefsache sind. Sind Sie gleicher Meinung?

DSGVO / Marketing / Technologie Beratung

drkpi® ist Spezialist für Datenschutz, Marketing und neue Technologien. Unsere BlogRank und Analytics Software entwickelt sich laut Financial Times zu einem Standard.  Wir verstehen die Herausforderungen, vor denen Unternehmen stehen. Gerne teilen wir unser Wissen mit Ihnen. Kontaktieren Sie uns unter info@drkpi.com 

Weiterführende Ressourcen

Trying to hitchhike to get to your destination.

This is the fourth in a series of blog entries about the concept of blockchain.
Blockchain is a decentralised database that keeps track of all transactions between participants in the system.
Blockchains are intended to help sellers and buyers, for instance:

1. Counterfeits can be prevented from entering a company’s supply chain, and
2. Consumer scams can be stopped before they begin.

♥ READ about blockchain in German and on the Vault Security Systems blog

Blockchain possibilities

Nakamoto (pseudonym) stated that the objective of a blockchain was to provide users with:

an electronic payment system based on cryptographic proof instead of trust.

Interesting read: Nakamoto, S. (2008). Bitcoin, a peer-to-peer electronic cash system. Retrieved March 5, 2019 from https://bitcoin.org/bitcoin.pdf

The scope of use for such peer-to-peer crypto-currency platforms has grown considerably. Since the beginning, most blockchains have included five elements:

1. Anonymity of the blockchain’s users. This is accomplished by use of a public / private key pair. Each user of the blockchain is identified by the public key. Authentication is then completed by signing with the private key. This is neither a new procedure nor invented by blockchain.

2. Distributed but centralised ledger. Several transactions are stored together in what is called a block. Each block contains a part of the digital signature or hash of the following transaction.
The network of nodes (i.e. many computers) guarantee a unique order of transactions – for example, how they happened according to the timestamp, and validate the block of transactions.
The ledger contains all blocks of transactions. Once it is published on the network, it is immutable.

3. Consensus algorithm for mining (i.e. process of adding transaction records). This is a way to ensure all the copies of the ledger are the same. Each transaction must be approved by members of the community. Transactions are accepted when consensus between validating nodes has been reached.
This is expensive because it requires a lot of data storage and energy to maintain the system.

4. Single purpose focused. For instance, Bitcoin performs a single purpose only, i.e. to sell and trade its tokens. Such blockchains do not contain programming features to allow solving computational problems. The latter enables the blockchain to be used in a multi-purpose setting.

5. Trading of tokens. Tokens are used, for instance, to pay people who run mining operations that require much energy (see point 3). Investors or speculators buy and sell tokens to benefit from market up- or down-swings.
Transactions involving these tokens are stored on the ledger.

The above describes a blockchain such as the one used by Bitcoin to allow the trading of tokens. Its purpose is to maintain a ledger that accounts for who owns how many tokens. Moreover,

    1. owners of these coins remain anonymous,
    2. transactions cannot be reversed once they haven been executed, and
    3. if one loses one’s private cryptographic key, the tokens cannot be recovered – i.e. they are ‚lost‘.

Interesting read: Apple co-founder Steve Wozniak discovered that point 2 applies when he had $70,000 in Bitcoin stolen after falling for a simple, yet perfect, scam.

Lots of experts do not like such single purpose platforms, especially if they focus on trading tokens only. For instance, Bruce Scheiner wrote in February 2019:

“Honestly, cryptocurrencies are useless. They’re only used by speculators looking for quick riches, people who don’t like government backed currencies, and criminals who want a black-market way to exchange money.”

Blockchain - a single one will not do.

Blockchain – a single one will not do.

What now?

The above illustrates that single-purpose blockchains may not be that useful to businesses to protect their supply chain or provide additional data services to their clients. To illustrate, in the enterprise or global trade context, programming features need to be offered in order to process various computational problems in the blockchain.

watch the WEF Davos interview on bloxlive.tv here

Another reason why single purpose blockchains are not useful for companies is that if clients have an issue, nobody is there to mediate the dispute. In most business applications, it seems most feasible to implement a combination of features of a consortium / private-type blockchain to better protect and manage data, as well as goods and services being traded.

Table 2 – Checklist: Deployment Models for a Blockchain
Type Access Key Characteristics Typical Use Cases
Public Unrestricted Distributed (multiple copies, immutable), consensus algorithm and currency (i.e. token) Cryptocurrencies,   general purpose
Consortium Restricted to consortium members (public may have read-only access) Immutable and distributed Consortium-specific cases, such as trade between members
Private Restricted to single entity, read-only access can be public / unrestricted Internal audit, database management, supply chain within corporation and its subsidiaries

Note. Adapted and expanded upon from Uhlmann, Sacha (2017). Reducing counterfeit products with blockchains. Master Thesis, Univ. of Zurich. Accessed 2019-01 at https://www.merlin.uzh.ch/contributionDocument/download/10024

Case 1

To illustrate, a replacement part is shipped from the original manufacturer. Each time the part enters the warehouse of the next party in the distribution chain, this is added to the block of transactions (e.g., wholesaler, importer). The final transaction occurs when the mechanic replaces the defective part in the car with the new, genuine one. Once this final transaction is stored on the block, the block is completed and digitally signed. The block is now ‚closed‘.

With this block of transactions, the car owner now has proof that the defective part was replaced with a genuine one – not a fake. On this blockchain, both parts are being tracked, as well as work provided by the car dealer and the repair shop. Reselling and other car servicing data will also be stored on the blockchain.

In short, a single purpose blockchain will not be the best strategy. Only a multi-functional one will permit all these different types of transactions to be stored safely on the blockchain.

Interesting read:  Tabora, Vince (2018-08-04). A blockchain is a database, unfortunately a database is not a blockchain explains differences nicely.

Remind me when I have to take my car in for service. Original parts only...

Remind me when I have to take my car in for service. Original parts only…

What is your opinion?

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Distributed ledger technologies are collectively known as blockchain. Blockchain is a decentralised database that keeps track of all transactions between participants in the system. Several transactions are stored together in what is called a block. These are connected to other blocks in chronological order according to their time stamp.

Any corruption of the chain of transactions after consensus was reached will quickly be discovered, because the corruption of this chain of transactions is visible. This also makes a blockchain very safe against fraudulent activity.

While they offer great opportunities, we have to separate the wheat from the chaff when it comes to blockchain hype. We hope this blog entry helps you in that process.

What do you think?

  • Do you have experience with crypto tokens?
  • Is your company trying to use blockchain technology to make its processes faster, more efficient or transparent for its customers or suppliers?
  • What questions do you have about blockchain?
  • What do you like or dislike about blockchain?

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Leave a comment and share your thoughts.

The author declares that some of the companies mentioned herein are clients of CyTRAP Labs or subscribers of DrKPI® services.

Fake bags being sold at the beach promenade in Barcelona.

This is the third in a series of blog entries about the concept of blockchain. For most of us, the problem is all too familiar: a fire sweeps through someone’s home, reducing their treasures to ashes.

The worst is when that person finds out that, not only have the much-loved treasures (whatever they may be) gone up in flames, so have their documents of ownership, tucked away in a drawer in the same home. Proving their ownership rights to the insurer now becomes considerably harder.

But the same can happen when somebody robs you. As Arman Sarhaddar, CEO of Vault Security Systems AG (with its iVAULT brand of products) explains:

These days, in some places not even your locked and supposedly guarded storage space may be safe. That happened to me – when I returned, my valuables and personal items were gone.

The above example is one case where blockchain can help the consumer, and even the insurer. Many more applications are also feasible. We explain some of the technical issues below.

1. What are we trying to accomplish?

The blockchain can help answer the important questions listed in Table 1 below.

Table 1 – Checklist: What challenges do we solve with the blockchain?
What are we trying to do? What value do we want to capture? For whom is this of use?
Record the transaction Information and knowledge about what changed hands Clients
Track the transaction Attribution and who is responsible Suppliers
Verify the transaction Access to records or permission to view them Manufacturers of goods
Aggregate transaction Ownership Creditors or investors
Reputation and trust Public agencies
Contracts Employees
Transaction ledger

Table. Adapted and expanded upon from Felin, Teppo and Lakhani, Karim (Fall 2018). What problems will you solve with blockchain. MIT Sloan Management Review, p. 36. Retrieved 2018-10-20 from http://sloanreview.mit.edu/x/6015. See also https://blog.drkpi.com/show-me-the-facts-1/

A blockchain attempts to maintain a permanent, trusted database, which the owner, and trusted advisors and manufacturers have access to only with a secure key. In turn, history and proof of purchase, the provenance of works in a collection and all related legal and insurance documents can be held on a blockchain.

However, before you decide to use a blockchain, it helps to address the questions outlined below:

  • Do multiple parties share data?
  • Do multiple parties update data?
  • Is there a requirement for verification?
  • Can intermediaries be removed and reduce cost and complexity?

If you answered yes to three of the above questions, then you have the potential to apply blockchain.

Blockchain technology - What kind of blockchain is best for me?

Blockchain technology – What kind of blockchain is best for me?

2. Privacy

The traditional blockchain paradigm is complete transparency. Business applications, however, need to meet certain privacy criteria.

Not all transactions should be visible to everyone. The reasons for this may range from concerns of commercial confidentiality, to legal requirements.

Regulations, such as Europe’s General Data Protection Regulation (GDPR) simply make it impossible for companies to make all data accessible. Instead, some information, such as a patients ID number, must be protected.

Thus, any enterprise blockchain platform should provide an extensive set of privacy features. Only then, can GDPR compliance be assured (see this resource page from MC Lago – checklists and forms that help)

3. Security

Another requirement, closely related to privacy, is security. Businesses usually need to prevent data theft at all costs. They also need to ensure all actors are clearly identified. Again, this necessity might be imposed by the business case or by regulations.

Thus, enterprise blockchains need to implement authentication features and control who can participate in the network.

Security, Safety, Privacy, and Data Protection: Vaultsecurity.ch to the rescue.

Security, Safety, Privacy, and Data Protection: Vaultsecurity.ch to the rescue.

4. Transaction throughput

As Table 2 below illustrates, public blockchains may have advantages, but transaction throughput and energy consumption levels may not be to everyone’s liking.

Enterprise applications are usually transaction-intense and need to be scaled in terms of transaction throughput.

At the other extreme, public blockchains need to be scaled in terms of the number of nodes that can participate in the consensus protocol.

In most enterprise applications the number of validator nodes can be relatively small: for example, one representative per company participating in the consortium. Thus, transaction throughput can be prioritised.

Hence, enterprise applications may not be public. Instead a combination of features of a consortium / private-type blockchain may be used.

Table 2 – Checklist: Deployment Models for a Blockchain
Access Key Characteristics Typical Use Cases
Public Unrestricted Immutable and distributed Cryptocurrencies,   general purpose
Consortium Restricted to consortium members (public may have read-only access) Immutable and distributed Consortium-specific cases, such as trade between members
Private Restricted to single entity, read-only access can be public / unrestricted Internal audit, database management, supply chain within corporation and its subsidiaries

Note. Adapted and expanded upon from Uhlmann, Sacha (2017). Reducing counterfeit products with blockchains. Master Thesis, Univ. of Zurich. Accessed 2019-01 at https://www.merlin.uzh.ch/contributionDocument/download/10024

By the way, the video below shows in a straightforward way how the blockchain principle can work for you and that its foundations – asymmetric cryptography and distributed systems – have been known for decades by computing science researchers.

Also check out iVAULT on bloxlive.tv – Interview at #WEF2019

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5. What is your opinion?

Distributed ledger technologies are collectively known as blockchain. While they offer great opportunities, we have to separate the wheat from the chaff when it comes to hype. We hope this blog entry helps you in that process.

What interests us, however, is what you think:

  • Do you have experience with crypto tokens?
  • Is your company trying to use blockchain technology to make its processes faster, more efficient or transparent for its customers or suppliers?
  • What questions do you have about blockchain?
  • What do you like or dislike about blockchains?

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Crowdsourcing consumers started in 2007 with getting them in creating selfie videos to asking them to design luxury watches today | Author : Rawpixel.com| Fotolia #88900750

Summary: The Trump administration’s tougher stance on China will surely continue to curtail global trade.
Apple CEO Tim Cook’s letter to shareholders in 2019 blames weaker economies and trade tension for lower revenues.
What it all means for marketers, strategists, and investors.
Read #DrKPI’s 11 trends for 2019 and get the insight story!

Share this blog entry: DrKPI’s 2019 trends: Google, Apple, Facebook, or Amazon?

Creating buzz is of interest to any brand manager I have talked to recently, but it keeps getting harder and harder to get it right. In the recent past, social media was useful to reach certain client groups. But will it still work tomorrow?

Remember Second Life? In Spring 2008, Madagascar and Sweden each raced to open a virtual embassy on the platform. By 2012 Flickr was a popular photo sharing site. Today, Instagram has surpassed it.

BMW and others spent plenty to engage with users on Second Life. And today? The platform still exists, but most large brands have pretty much withdrawn from it. If that isn’t enough to convince you that putting your bet on one or two platforms is risky, Beebo was once a formidable Facebook competitor – and who remembers MySpace?

Our past predictions covered these changes with 78% accuracy.

For 2019, we again address the trends in marketing and business policy as we expect them to unfold and why this matters to investors.

Just click on the hyperlinked points below to read more.

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1. How things were…

One way to get more buzz, in theory, is getting customers involved. In the past, some companies like Starbucks did it on their Facebook page. A popular way to get more likes or comments was giving people free goodies or coupons to get their next cuppa for free.

Long before that became so boring, however, Fast Retailing in Japan invited clients and bloggers to produce their own short videos.

Sounds stale, but in summer 2007 this was innovative and a creative way to get buzz on social media. In particular, it got those target audiences involved – the same people that were supposed to flock to your outlets when the new line of apparel went on sale in your stores.

The company produced a whole series of videos that bloggers were invited to show on their own blogs.

What was innovative was that it produced plenty of content, including videos, photos, text, and so forth. Most important, it was easy for bloggers to embed such fan-produced content along with their own blog posts.

In 2007, shared content and using a press campaign to launch a new line of apparel got attention, but will it suffice 12 years later in 2019? Of course not!

Much has changed since then.

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[embeddoc url=“https://blog.drkpi.com/wp-content/files/Fast-Retailing-Uniqlo-offers-free-uniqlock-blog-parts-in-new-promotion-June-2007.pdf“ width=“100%“ viewer=“google“]
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Go back in time with UNIQLO new media promotion or view it on Fast Retailing’s webpage, where it is still shown (a very good thing). Or visit the Uniqlo international retailer website – no news is good news?. See also Fast Retailing cuts profit guidance for third time in 2016.

2. Broadcasting was, is, and continues to be… OUT

Private as well as corporate blogs have been with us for some time. But around 2011 many companies started to focus on social networks instead of corporate blogs. Since 2016, fast-growing and large companies seem to have rediscovered public-facing corporate blogs, however:

  • 55% of Inc. 500 – the fastest growing companies in the US – use blogs, the third yearly increase since 2015.
  • 53% of Fortune 500 companies use blogs, an 11% increase since 2017.

53% of Fortune 500 and 55% of Inc. 500 firms in the US have public-facing blogs. Source: Center for Marketing Research at the University of Massachusetts, Dartmouth.

53% of Fortune 500 and 55% of Inc. 500 firms in the US have public-facing blogs. Source: Center for Marketing Research at the University of Massachusetts, Dartmouth.

While blogs have regained momentum in the US, in Europe several companies and charities have orphaned their blogs (Caritas Zurich), or taken them down completely (e.g., Möbel-Pfister, Oxfam).

The primary reason may be a lack of understanding of how important blog content can be for branding, SEO (search engine optimisation), and getting increasing engagement from your target audience. Some had their budget reallocated or began re-focusing on their press releases.

Other misunderstandings about corporate blogs‘ potential for getting your target audience’s attention can be:

  1. Believing your target audience cares about company events or new products, and
  2. thinking high-quality content requires neither time, investigation nor a writer that really understands the topic.

As well, the novelty of commenting on corporate blog sites, especially considering boring content, has long since worn off. As we know at DrKPI, it takes effort to get reader comments – i.e. engagement – for your corporate blogs.

When producing content like videos, for example, just ask these two questions:

  1. Why should your target reader view your content and spend time writing a comment?
  2. Are you answering these comments? If so, are you doing it in the right way? If you get comments, a thoughtful answer of each one is a must to show respect and appreciation for your reader or viewer.

So some people are falling back into behaviour from the lates 1990 and early 2000s: Broadcast and many will listen. Really? I don’t think so!

3. #Crowdsourcing can matter

Crowdsourcing can mean many things. One example is Patek Philippe and Beyer Chronometrie (the oldest watch shop in Switzerland). They invited the latter’s employees to create buzz and attention with customers.

35 submissions from Beyer Chronometrie employees were made in the contest for the best design. One employee’s design was chosen as the winner of this contest.

The winner’s design was then used to produce a luxury Dom-Pendulette of which Patek Philippe only produces a few each year. Unfortunately, whatever else the employee may have received and whether she did her designing during work hours at Beyer Chronometrie is not known.

In this case, Beyer Chronometrie did a write-up in its magazine that is available online. It was also mailed in print form to clients. (Picture taken from the Beyer magazine, Beyond, Nr. 22 / 2016 – page 50 shows the winner of the design contest with the completed Dom-Pendulette.)

Patek Philippe CEO Thierry Stern and René Beyer had the idea to get Beyer employees to design samples, with the winner used to create a luxury Dom-Pendulette. #Crowdsourcing to create #BrandBuzz (via print media, etc.).

Patek Philippe CEO Thierry Stern and René Beyer had the idea to get Beyer employees to design samples, with the winner used to create a luxury Dom-Pendulette.
#Crowdsourcing was used to create #BrandBuzz (via print media, etc.).

This is certainly an attractive approach for creating synergies between the manufacturer and the retailer. The latter’s employees may even create brand buzz, if they share their experience on the web.

However, it continues to be ever harder to stand out to your target audience. And even if you do, there’s no guarantee that they’ll spend time with your content.

Incidentally, micro-influencers such as employees or your customers are far more authentic and trustworthy to your target audience than people who sell their services as influencers.

4. The more things change, the more they stay the same

The video shown under point 1 above is just one of many options that companies were and still are using to get their customers involved in campaigns. In 2007, Uniqlo was able to get quite a lot of #brandbuzz for its Fall collection release.

But in 2019 this will not be good enough.

[su_box title=“2019 trends that are known facts “ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]

What we know

a) Seen that, have the t-shirt

Many users are inundated with ads, content, news tickers, and so on. The content must be good enough so people want to share it.
Creating something that sticks in people’s minds is a challenge for any brand or company AND it is getting even tougher.

b) People always want more for less

Some younger consumers may not want to pay to attend an event that is being sponsored by a brand. And even if it is free, they may not be satisfied with what they get.

Incidentally, millennials (born 1981 – 1997) are not that different than the older generation when it comes to consumer habits. BUT they are the first generation since 1950 to be worse off than their parents (see OECD data).

c) Sharing economy grows as market domination is on the rise

Ever more people use AirBnB, Uber and many other services. As these companies try to optimize their tax bill, free-riding by companies avoiding taxes and social insurance contributions is increasing (see also point 8 and 9 below).

While consumers want the best deal from companies shirking their social responsibilities, they fight for secure jobs with lots of fringe benefits and lower gas taxes – France’s Yellow Shirt demonstrators. Oddly enough, consumers seem to be comfortable with these seemingly conflicting standpoints.

[/su_box]

Millennials in OECD countries have less real disposable income than their parents - by DrKPI

Millennials in OECD countries have less real disposable income than their parents – by DrKPI

As the above graphic indicates, real wages and therefore also real disposable income have hardly increased. This means millennials might be strapped for cash in some cities (e.g., New York, Paris or Munich), were apartment prices, public transport, as well as entertainment costs eat up much of the disposable earnings available. In turn, not having a car may be as much an economic decision as an evironmental one.

[su_box title=“3 trends that matter to savvy marketers “ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]

TRENDS that we should take into consideration

4. 1990 was about webpage strategy, today a hashtag strategy is a must

In 1990 some early adopters started to add their URLs and email addresses to a business card or company stationary. Today a company needs to use hashtags in content, on social media posts, in blogs, and everywhere else.

Using a hashtag such as#ccTiM for Competence Circle Technology and Innovation Management, or #DrKPI for our own brand is a start. For starters, just using a hashtag in a print ad would suggest your c-suite fails to understand the digital economy and search marketing. Not a good thing – you’ve got some educating to do.

Actress Jane Fonda, the 1980s fitness queen made videos that millions of people purchased and used to stay fit. Nevertheless, she neither had a webpage nor a hashtag strategy.

A very different example is Kayla Itsines. She is neither called an actress nor a fitness trainer, but most experts and media call her an influencer. Nevertheless, she has built a virtual fitness conglomerate with more than 22 million fans, partly using social media. Hashtags are part of her marketing strategy, such as.

  • #DeathbyKayla are selfies posted by her fans after having done a strenuous training session, or
  • #KaylasArmy and #BBG (Bikini Body Guide), which are both about her fans‘ training progress and successes.

More info: #MCLago – 2018 Hashtag strategy makes the difference

5. #Crowdsourcing must be carefully managed

We all want the crowd to help us, but morals and ethics must also play a part. For example, it is unhelpful if the public, customers or employees perceive the situation as exploiting one’s employees.

Getting the latter involved is one thing, but making their sharing of content on social media a must threatens the authenticity of your brand, an, in turn, the trust of your customers (see image below).

More info: #helpIlayda crowdfunding campagin: The interview

6. Experiential word-of-mouth marketing is critical to protect brands

Word-of-mouth is helpful for spreading the word about a position at your organisation. Of course, your employer appreciates if you love your brand, spread cheers, and maybe help raise awareness about it on your Instagram account.

But ever more important is that clients that have used or experienced your product, service, etc. talk about their great experience. Even if things go wrong, take care of the problem, learn from your mistakes – and talk / write about it!

Both Jane Fonda and Kayla Itsines are both successful in business. But Kayla uses Word-of-mouth (#WOM) marketing and #crowdsourcing (including hashtags #DeathbyKayla and #BBG) to spread her virtual fitness empire around the globe (see also point 4). She is called an influencer while Jane Fonda was ‚only‘ an actress. But what’s the difference?

[/su_box]

Functionality helps improve client's trust in brand, loyalty to brand, and word-of-mouth about the brand - by DrKPI

Functionality helps improve client’s trust in brand, loyalty to brand, and word-of-mouth about the brand – by DrKPI

The above chart shows that building brand strength, trust, awareness, and loyalty can all benefit from word-of-mouth by your customers about how great your product is… such as value for money, innovation, great service. You know the drill.

By the way, just because media houses have rediscovered podcasts does not make this a trend we need to be concerned about. #DrKPI staff did podcasts starting in 2005 until about 2009, when it got a bit boring.

Welcome to the latecomers! And no, your customers or investors will rarely care about your corporate podcasts unless you are Apple’s Steve Cook announcing that you sold less or more than predicted for this quarter…

[su_box title=“What Zeitgeist are we living in? 2019 trends that matter “ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“]

What is just around the corner – watch out, beware, and take care

What Google, Apple, Facebook, or Amazon worry about are the things listed below.

7. Walk-out technology: Aldi, Amazon, BP, Shell, Wal-Mart

Will you shop at your favourite neighbourhood store next Christmas or will „Amazon Go“ and stores using other walk-out technology get your hard-earned cash (oops cashless shopping)?

Cameras, sensors, and so on will continue to disrupt your shopping experience. Nevertheless, having a short chat with the cashier is still more enjoyable than scanning the products yourself.

Having purchased overpriced processed or pre-cooked / prepared food at Amazon Go or your gas station convenience store does not make me enjoy shopping. Does it do it for you?

8. 2019: #Blockchain will become boring

Many of the projects launched in 2017 are getting close to getting beyond the prototype. Smart contracts are being put in place to take real advantage of the blockchain (a system of distributed ledgers).

More info: Blockchain – protect your assets – what is a blockchain video

9. #GAFAtax: Nothing is free, and free-riding is out

The Google, Apple, Facebook, and Apple (GAFA) tax went into effect in France on January 1, 2019. The UK intends to follow in 2020 after EU-wide efforts stalled. The French government hopes to raise €500 million with GAFA.

France and other EU member states such as Germany want to tax companies according to where their digital users are based.

On a side note, the past few months have seen Apple’s share price take the sort of fall that would usually result in an Apple Watch calling for an ambulance.

10. People have to care about each other before they care about the environment

All of us, except maybe President Trump, are aware that climate change is causing increasingly severe problems with droughts and storms. Nevertheless, unless we care enough about each other, we will be unwilling to do our share to solve the problem.

Therefore, shopping trips to cities like London or New York, or weekend trips to far away places for adrenalin junkies will continue to increase in 2019.

11.  Google might collapse, Amazon could run the world and Apple?

Ever more people block mobile ads (e.g., with your iPhone) and an ever larger group in North America search for products on Amazon first, not Google.  Also, people have trained themselves to ignore online or mobile ads entirely, a phenomenon that is also called „banner blindness.“

2017 Amazon Web Services (AWS) dominated with a 33.8% global market share. Microsoft, Google and IBM together accounted for 30.8%…
In 2019 AWS is surely gonna account for about 63% of Amazon’s profits (growth continues).

Alexa does well and YouTube/Google are trying to get you to subscribe to all types of content including music and podcasts.
In 2019 Apple’s revenue from services like iMusic, iCloud, AppStore will account for about 20%, compared to today’s 15% of its revenues.

What is clear is that searching for new products are ever more happening on Amazon and more and more users are blocking ads. And while Apple is moving from a hardware provider over to become more of a service one, Google’s search for revenues beyond ads continues.

[/su_box]

By the way, regardless of what you do, interesting content is popular – but what is interesting? For instance, US teens care mostly about groups and online forums that have content regarding hobbies such as gaming (41%), humour (40%), pop culture, and sports (both 28%)… position 9 is politics (9%). (Pew Research, Nov. 2018)

5. Have your say – join the conversation

What is your opinion?

  • What important 2019 trends for marketers, strategists, and investors did we forget?
  • Know of other great blog entries on these topics? Provide a URL for our readers in the comments below!
  • When was the last time you shopped for a brand or stayed at a hotel because of your awareness of the brand or positive feelings toward the brand?

Leave a comment and share your thoughts.

The author declares that some of the companies mentioned herein are clients of CyTRAP Labs or subscribers of DrKPI® services.

Thanks for reading. If you liked this one, you should follow me for the next one (or get the RSS feed if you prefer) and learn about another way the market changes.

Making a movie for your blog: the best social media marketing strategy, youtube video marketing

In Brief: In the first blog entry of this series about Marketing Videos we talked about: Why a movie? Plus, thoughts about our target audience, our goal, and what is the best content.
The second part of our series covers more production tricks and examples.

How can you avoid common problems in video shoots and preparing for them?

We can provide details, because our own past experiences were a process of trail and error. To reflect on our projects allows us to optimise our working process in the future. Learning never ends and we are motivated.

This time we came up with a variety of answers to these five questions (click and read the answer immediately):

  1. 1. Which equipment do we need?
  2. 2. Who is involved and who is responsible for what?
  3. 3. What are the legalities?
  4. 4. What is the best location?
  5. 5. What is your opinion?

For more information read the following articles:

[su_box title=“How to Prepare Your Marketing Video?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]

Video marketing: 4 tips for creating relevant content
Video marketing: 4 tips to avoid trouble (you are here)
Video marketing: 4 secrets experts won’t share

[/su_box]

Read this blog entry in German here.

To stay tuned and get the latest updates on successful video marketing, sign up for our newsletter here.

1. Which equipment do we need?

The technology

Everyone would probably list the same item first: a camera. But keep in mind, lighting and sound are equally important. These two components are almost always underestimated, especially by beginners.

I would say, if you provide for professional lighting and sound you don’t even need to have a big professional movie camera. A good video nowadays can easily be shot with your iPhone. The image quality is more than sufficient. That is, under certain circumstances (outdoor shooting on a bright and sunny day).

However, without a high-quality microphone, your marketing video will seem amateurish no matter how good the image quality is. Synchronisation in a recording studio is possible but requires a lot more technical know-how and an experienced voice behind the mic.

If your shoot takes place indoors, you can almost never expect the natural light (from the windows) or the installed lighting in the room (usually only from above – another disadvantage) to be enough.

If you want to guarantee a professional-looking outcome, consider good-quality spotlights a must for every shoot.

And, to be honest, we from DrKPI do not make the marketing videos with our iPhones. We use camera-like camcorders like the P2HD solutions offered by Panasonic. Of course, you need a lot of accessories as well: memory cards and devices for transfer data compatibility, the tripod, and so on…

Without sufficient know-how in camera technology, you might be lost. And the same goes for the cutting. The Windows Movie Maker cannot compete with a professional video editing software like Final Cut Pro X. But this program calls for an expert, too.

In short, everything calls for one thing – and that is professionalism.

[su_note note_color=“#86bac5″]

Tip

A highly authentic marketing video can be shot with an iPhone and some headlights.
Start collecting short videos (pictures only) from products that are made, hands that work on something, a walk through your company (for stabilization consider using an Osmo that fits your Smartphone), etc.
Film everything that comes to your mind.
Then contact an expert and discuss the value of your material and what can be done with your clips.[/su_note]

More equipment needed

If you work with a production team, you can leave these questions to the experts. That gives you time to think about other things you need, such as:

  • props,
  • clothes (also known as costumes), and
  • catering.

For LomMedical (more information here), we made a video about how they integrated the smart retractable syringe for single use.

By the way, this is one of our first videos. It illustrates, what can happen, if you do not have the opportunity to test the location prior to the actual shoot. Therefore, we had no time to conduct light and sound tests.

It turned out that the long and narrow conference room was poorly lit, with windows at only one end. Even with the three spotlights on (at the best positions we could manage) the lighting for this project was not the best…

What clothes should our speaker or actors wear? The director and camera operator (responsible for visuals) can help you. Start with thinking about the Corporate Design first. This should form part of any marketing video.

And then, if your project will take a lot of time, you should provide for your team. Prepare some food and drinks. Or, at least, inform them that there will be no lunch at the set, but there is a restaurant and a supermarket nearby.

[su_note note_color=“#86bac5″]

Tip

Show your process on Facebook, Instagram and other platforms!
Take pictures from behind the scenes (Smartphones are perfect for a cool little making-of).
But keep in mind, everything that’s in the room – cups, plates, bottles, food, notebooks, pens – will become props. It’s worth thinking about how these things look on moving (and unmoving) digital film, and how they will be perceived.[/su_note]

2. Who is involved and who is responsible for what?

Participants can be divided into two groups:

  1. those working in front of the camera, and
  2. those working behind the camera.

Choose the face on screen: should it be an influencer, CEO or an employee „like you and me“? A poor choice can ruin the whole project.

All persons involved are present at the shoot (left to right): Peter Johann (CEO, Lumendi Ltd.); Corina Rieflin (Investor Relations, Lumendi Ltd.); Patrizia Sinistra (camera operator and editor, DrKPI); Urs E. Gattiker (producer and director, DrKPI).

The next question is, who is responsible for what? Expertise is needed in every area. That is why it’s almost impossible to make a movie on your own.

For instance, the head of a company can instruct a manager to take on the organisational tasks of a producer, but they will not necessarily have the technical know-how to operate the camera and lights, or the eye to arrange a scene.

It would be frustrating to realise that the material just does not look good once you’re in the editing room. Or an editor from a contracted company tells you, there’s nothing to be done with material this bad.

And you will still have the production costs to deal with.

It’s helpful to include everyone from the beginning:

  • actors, speakers, extras – everyone who is expected to be in front of the camera,
  • producer,
  • director,
  • camera operator,
  • lighting and sound experts,
  • someone responsible for legal issues
  • financial officer,
  • editor, and
  • the marketing people.

There has to be an active exchange of important information and the communication must be totally reliable to avoid misunderstandings.

[su_note note_color=“#86bac5″]

Tip

Include everyone from the beginning before taking any step in any direction. (Sometimes you will not need everyone, but it is good to have someone for everything – just in case.)[/su_note]

3. What are the legalities?

Do we need consents, contracts, insurance?

For everyone’s sake, any agreements should be done in writing. Especially when it comes to personal rights there should be signed consent forms. Prepare the paperwork with your legal expert and collect the signatures.

That goes not only for your actors or anyone else on camera, but also for anyone in the background, who may not want to be filmed. This is of particular importance if your shoot takes place outdoors. For shooting in public, you almost always need to obtain a permit. For privately-owned places, you might need permission to access the facilities.

Ensure that you have insurance to cover the work you’re doing – just in case. It would be terrible if you suddenly could not publish your marketing video because you unwittingly infringed on someone’s personal rights…

[su_note note_color=“#86bac5″]

Tip

Start the paperwork by making a list of every consent you will probably need.[/su_note]

4. What is the best location

You have an idea that suits your marketing video? A location with the perfect atmosphere or one that is able to reflect your company’s philosophy? Be sure to do light and sound tests before the shoot.

If necessary, you may need to increase your equipment, e.g. more spotlights, a wind-attenuating cover for the microphone, etc. Sometimes you need to reconsider your choice in order to prevent budget overruns.

Keep an eye on the weather forecast and plan ahead. There should be an alternative date for the shoot. The publication can be delayed by weeks or months if you start organising a new shoot date too late.

[su_note note_color=“#86bac5″]

Tip

Be specific. The location has to be perfect.[/su_note]

5. What is your opinion?

Have these tips helped you so far? Feel free to leave a comment below. Or proceed with the third part of this series (coming soon) to get more answers to important questions regarding the preparation of your successful marketing video.

During production we often experience sudden insights we want to share with you as our secret tips in filmmaking. We hope to support you in optimising your own marketing video production.

  • Do you have experience in video marketing? What would you improve next time?
  • What interesting insights do you want to share? Tell us about your „Eureka!“ moment.
  • Are you planning to make a little movie for your company, for an event or produce a short video for some of your blog entries? Tell us about it in the comments. We answer as quickly as possible.

In Kürze: In Teil 1 unserer Reihe zum Thema Video Marketing zeigen wir, was es braucht, damit Video Marketing erfolgreich ist.
Hier geht es allein um die Vorarbeit, die Sie leisten müssen.
Wir können mit einigen Geheimtipps behilflich sein…
Lesen Sie weiter und nutzen Sie diese 4 Tipps für das nächste Video.
In den letzten Jahren stieg die Anzahl der täglichen Views auf YouTube auf über 4 Milliarden, denn – das ist uns sicher allen klar – die Menschen mögen es Videos anzuschauen.
So sehen auch 52% der Marketing-Professionals weltweit das Video als den Content-Typ mit der besten ROI an.
Eine gute Vorbereitung ist dabei (fast) alles. Denn unglaublich viel Zeit und Geld geht verloren, wenn Sie während der Produktion oder gar der Post-Produktion feststellen, dass Ihr Projekt wohl doch nicht gut genug durchdacht war…
Deshalb haben wir für Sie eine Checkliste zusammengestellt mit 12 Fragen, die Sie sich unbedingt stellen müssen, bevor Sie sich Hals über Kopf in die Dreharbeiten stürzen.
Die ersten 4 grundlegenden Fragen können Sie unten einfach anklicken und Sie erhalten sofort eine Antwort:

  1. 1. Warum ein Video?
  2. 2. Wer ist unsere Zielgruppe?
  3. 3. Was ist unser Ziel?
  4. 4. Um was geht es?
  5. 5. Was ist Ihre Meinung?

Mehr Informationen finden Sie auch hier:
[su_box title=“Wie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren?“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“alignlcenter max-width: 700px“]
Video Marketing: 4 Tipps zur Content Optimierung (Sie sind hier)
Video Marketing: 4 Tipps, um Probleme zu vermeiden
Video Marketing: 4 Geheimnisse, die Experten selten verraten
[/su_box]
Lesen Sie den englischen Beitrag hier.
Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und erhalten Sie weitere wichtige Tipps, wie Sie ein erfolgreiches Marketing Video produzieren.

1. Warum ein Video?

Wir können ja mal ein Video machen, ist leichter gesagt als getan. Der Grund für das Video, das Warum, ist der erste Schritt, um klar zu formulieren, was wir überhaupt machen möchten.
Wir können uns auch fragen, warum wir gerade dieses Mal ein Video statt z.B. wie immer einen Blogeintrag machen?
Ganz klar, ein Video geht einfach leichter in den Kopf als ein Blogeintrag, der manchmal ganz schön schwere Kost sein kann. Vor allem dann, wenn wir komplizierte Sachverhalte erklären wollen, tun wir dies besser in einem Video statt in einem Text, der vom Leser vielleicht zu viel Konzentration abverlangt.
Aber insbesondere darüber, was wir zeigen wollen, müssen wir uns Gedanken machen.
Ein Video ist ein audiovisuelles Medium, dessen besondere mediale Qualitäten auch als solche genutzt werden wollen.
Ein Beispiel?
Dreht sich unser Marketing Video um eine Liste von Informationen, sind diese vielleicht besser in einem Blogtext aufgehoben, in dem die Leser alles problemlos auch mehrmals nachlesen können.
In einem Video müssten die Zuschauer die betreffende Stelle erst einmal wiederfinden – es gibt keine Unterüberschrift, die beim Durchscrollen leicht wiedergefunden werden kann. Da bietet ein Text vielleicht die bessere Struktur.
Beispielsweise kann dann aber ein spezifischer Punkt im Text, der z.B. einen komplexen Sachverhalt umschreibt, durch ein Erklärvideo begleitet werden. Im Video wird dann nicht nur erklärt, sondern auch anhand eines Beispiels demonstriert, was gemeint ist.
Ist dieses Video von vielleicht 2 Minuten erst einmal in den Beitrag eingebettet, ist dieser auch – man könnte sagen – „getunet“. Für mich als Leserin jedenfalls interessanter, da vielseitiger und leichter zu verdauen.
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Ein Marketing Video zu produzieren nur um des Videos Willen, ist nicht ohne Weiteres sinnvoll.
Dagegen ist ein kurzer Video Clip fast immer nutzbar, wenn es einen Blogbeitrag begleiten soll.
Das Video kann eine super Ergänzung zu reinem Text sein.[/su_note]

2. Wer ist meine Zielgruppe?

Produzieren wir für bestehende Kunden, Key-Accounts vielleicht, bestehende Partnerunternehmen oder Mitarbeiter? Oder versuchen wir Neue ins Boot zu holen?
Besteht unsere Zielgruppe aus Schülern und Ausbildungssuchenden, aus möglichen Investoren oder Unternehmen für etwaige Joint Ventures? Oder wollen wir mit unserem Video direkt auf die Endnutzer zukommen?
Kinder? Ärzte? Sportler? Tierliebhaber? Sie wissen, was ich meine.

[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Hier kann es helfen, sich zu fragen, welche Videos Ihre Zielgruppe gerne ansieht.
Zu beachten ist aber auch, dass die jeweiligen Zuschauer von Ihnen vielleicht ein ganz anderes Video erwarten.[/su_note]
Beispielsweise schauen Schüler privat sicher gerne witzige Vines (7-Sekunden-Videos) von ihren Lieblings-YouTubern an. Doch wollen wir diese für unser Unternehmen rekrutieren, wird die Sache ernster:
Produzieren wir ein witziges Video im Stil eines derartigen viralen Internethits, am besten noch mit Influencer (Achtung: Ironie…), ist eine Schülerin von uns als Arbeitgeber vielleicht eher abgeneigt.
Denn auch sie möchte von ihrem zukünftigen Arbeitgeber ernstgenommen werden. Dieser muss also zeigen, dass er die vielleicht bestehende Unsicherheit der Ausbildungssuchenden hinsichtlich der eigenen Zukunft versteht.
Ergo vermitteln wir doch besser seriös, wie gut unsere Azubis abgesichert sind, wie wir ihnen beim Lernen zur Seite stehen. Und wie wir sie mit unseren besonderen Qualitäten als Arbeitgeber unterstützen können.
Ein Beispiel hierfür (Video unten) ist unsere Produktion mit Hadya Khalil für die Bouygues E&S Intec AG, damals noch Alpiq Intec genannt, in Zürich. Hadya war keine bekannte Influencerin, sondern selbst eine junge Ausbildungssuchende. Sie musste sich einige Steine aus dem Weg räumen, bis sie bei der Alpiq eine Ausbildungsstelle gefunden hat.

Aus der Zielgruppe ergibt sich natürlich auch die Tonalität des Videos. Soll es eher emotional, sachlich oder informativ sein?
Was unser Ziel ist, wozu wir unsere Zielgruppe bewegen möchten, können wir jetzt erst genauer formulieren.

3. Das Ziel konkret werden lassen

Denken wir über unser allgemeines Ziel nach, müssen wir uns erst einmal das fragen:

Soll ein Image-Video produziert werden, um unsere Philosophie an den Mann zu bringen?
Will ich ein Produkt bewerben, um mehr potentielle Käufer darauf aufmerksam zu machen?
Oder ein Unternehmen, um das Recruiting zu verbessern?
Oder wird das Ganze eine Event-Dokumentation, um bei der nächsten Veranstaltung höhere Besucherzahlen zu generieren?

Wir brauchen ein klares Ziel vor Augen, um genauestens planen zu können.
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Es kann dann sehr hilfreich sein, Referenzvideos ähnlicher Projekte zu suchen und anzuschauen.[/su_note]
Auch ein Profi kann zu Rate gezogen werden oder eine bereits bestehende Idee evaluieren bezüglich der technischen Möglichkeiten oder des Marketingpotentials.

4. Um was geht es?

Ganz klar, ein Video über eine Spielzeuglokomotive ist nicht gleich ein Video über ein innovatives medizinisches Gerät wie hier.
Dies muss ebenfalls die Tonalität des Videos bestimmen. Spricht beispielsweise ein CEO über das Produkt eines Start-Up-Unternehmens, soll das ganze authentisch und neutral wirken.
Es geht hier aber auch darum, die Inhalte über die beworbenen Produkte, das Unternehmen oder Dienstleistungen hinaus genau zu definieren.
[su_note note_color=“#86bac5″]

Tipp

Erzählen Sie eine Geschichte. Das gilt sowohl beim Bloggen als auch bei Videos. Emotionaler  Gehalt wird meistens als wertvoller empfunden.[/su_note]
Ein Beispiel ist die Story von Hadya Khalil im Video oben. Oft möchten wir den Zuschauern aber auch Informationen über ein komplexes Thema klar und verständlich erklären.
Es gilt hier, das Skript von vornherein unbedingt gut zu strukturieren, damit später auch der Zuschauer den Überblick behält. Ich garantiere Ihnen, er wird sehr schnell auf ein anderes Video klicken, wenn Sie ihm die kleinste Gelegenheit bieten, die Orientierung zu verlieren…
Wollen Sie uns auch Ihre Meinung zum Thema weitergeben? Haben diese Tipps geholfen? Hinterlassen Sie unten einen Kommentar. Oder lesen Sie gleich hier Teil 2 (folgt in Kürze) und erhalten Sie mehr Antworten zu wichtigen Fragen bei der Vorbereitung von Ihrem Marketing Video.

5. Was ist Ihre Meinung?

  • Was denken Sie, wie viele Minuten verbringen Sie damit, Videos auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop anzusehen?
  • Haben Sie bereits Erfahrungen mit Video Marketing gemacht? Positive oder negative? Was würden Sie beim nächsten Projekt anders und vielleicht besser machen?
  • Sind Sie interessiert daran, ein Video für das eigene Unternehmen, ein Event oder ein passendes Video zu einem Blogbeitrag zu machen? Dann lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen. Gerne antworten wir Ihnen so schnell wie möglich.
Developing an expert system: Much work, many challenges, challenging job. | Copyright iStock 912613902

Artificial Intelligence (AI) is and has been on people’s minds for a long time. Advertising agencies and marketing experts talk about:

  • What does Artificial Intelligence mean for marketing agencies?
  • How Artificial Intelligence Is Revolutionizing the Digital Marketing…

Such titles promise much more than most of the blog or webpage entries deliver.

One of the criticisms of AI is that such systems are unable to ace an eighth-grade science exam. The main reason being that current AI systems:

„…[cannot go] beyond surface text to a deeper understanding of the meaning underlying each question, then use reasoning to find the appropriate answer.“ (p. 63)

Schoenick, Carissa, Clark, Peter, Tafjord, Oyvind, Turney, Peter, and Etzioni, Oren. (September 2017). Moving beyond the Turing Test with the Allen AI Science Challenge. Commun. ACM 60(9), p. 60-64. DOI: https://doi.org/10.1145/3122814
Check out the video at the bottom of this post !

Read the rest of this blog entry to:

  • define what an expert system is;
  • show why Pinterest’s updates are based on an imperfect AI system;
  • illustrate the challenges of using AI to augment marketing;
  • watch an interesting video about AI and learning science further below; and
  • ask you for your feedback, input and opinions – join the discussion.

This entry is part of our series of posts on AI. To stay tuned and get the latest updates, including on AI and marketing, sign up for our newsletter.

This project is part of our White Paper project for the Competence Circle Technology, Innovation and Management #ccTIM from the German Marketing Association (Deutscher Marketing Verband).

This post continues our discussion entitled, What is marketing automation?

1. Definition of an expert system

In the 1980s, we were all interested in Decision Support System(s) (DSS) and expert systems. The use of AI garnered a lot of interest from the business press.

Using AI became easier, at least in theory, thanks to the rapidly decreasing costs of calculating or doing the arithmetic for ever larger data sets. This made it feasible to use many mathematical operations to gain insights into user and customer behaviour.

At the same time, AI systems represented the risk of amplifying implicit bias contained in the data sets they were trained on. In turn, some systems can make wrongful inferences or judgments about users. Below we attempt to define what an expert system is.

[su_box title=“Defining an expert system“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]

An expert system uses specialised knowledge and expertise from a human expert in a particular problem area and converts it into software code. With the help of such code, the expert system can emulate the decision-making ability of a human expert. It allows the system to perform at a level of competence that is better than that of non-expert humans.

Expert systems are part of a general category of computer applications known as artificial intelligence.
Expert systems can be used to diagnose patients, to put together a system that identifies fake news, and so on. Difficulties can arise when interpreting results produced by „black box“ systems whose workings are often hard to analyse.

Edward Feigenbaum is seen as the father of expert systems.

See also definition by Encyclopaedia Britannica.[/su_box]

Of course, in cases where decisions can be clearly defined with one or even many algorithms (i.e. mathematical operations), we expect expert systems, and thus computers, to take over most of the tasks currently done by humans.

For an expert system to work well, two things are paramount:

  1. its rules and algorithms need to work properly, and
  2. the rules and decisions made need to be the right ones.

Hence, expert systems are often downgraded to represent expert support systems, which support humans in making better decisions. We define expert support systems below.

[su_box title=“Defining an expert support system“ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]

An expert support system helps people solve problems. Like an expert system it allows the system to perform at a level of competence that is better than that of non-expert humans.

For instance, with Legalos, the user of the expert support system enters relevant information. The expert support system then uses this information and generates a template, for example a contract between a company and its cloud services provider. Here, the expert support system can provide the entrepreneur with several types of standard contracts very quickly. In turn, this helps keep a company’s legal costs down.

Another simple online expert support system is provided by Germany’s Federal Ministry of Justice and Consumer Protection. The service asks the user to enter some information pertaining to data processing and privacy measures. Based on this input it then generates a transparent data privacy policy as required by Article 12 of the General Data Protection Regulation (GDPR). This can then be slightly modified to fit the company’s particular circumstances.

See also: Luconi, Fred L., Malone, Thomas, W. & Scott Morten, Michael, S. (December 1984). Expert systems and expert support systems: The next challenge for management. Boston: MIT working paper #122, Slong wp #1630-85. Retrieved 2018-06-12 from http://dspace.mit.edu/bitstream/handle/1721.1/47478/expertsystemsexp00luco.pdf

[/su_box]

In general, an expert system must acquire knowledge from experts. Such insights are then applied to a large set of probability-based rules to make a decision.

By contrast, an expert support system still requires the human user to weigh some of the factors and then arrive at a decision.

2. Pinterest updates – more noise

Many companies use such technology. For instance, Pinterest and Instagram use similar AI to figure out what Pins you should check out on Pinterest or which Instagramers you should follow. Twitter operates the same way, and so does Facebook (see your newsfeed) or LinkedIn (whom you should connect with).

Recently, I got just such an update (see image below), suggesting that I go and check out 18 pins I should be interested in, based on my board #MCLago.

How on earth did Pinterest's "expert system" decide that these pins are relevant to my #MCLago board?

How on earth did Pinterest’s „expert system“ decide that these pins are relevant to my #MCLago board?

3. When expert systems fail to augment marketing

As you can see in the image above, whatever criteria Pinterest used to determine what pins might be of interest to me, ‚common sense‘ was not programmed into this decision-making process. How it concluded that I wanted to meet single men is a mystery to me.

Why I should care about Lipitor – a prescription drug – is unclear. Yes, I do post medical stuff, but primarily about minimally-invasive endoluminal or endolumenal surgery, because of my work with Lumendi Ltd.

On the upper left in the above screenshot you can see some people in a photo. The program concluded this from one of my recent pins. I had recently posted something – with video – about a Syrian refugee (the picture shows the trainee with her co-workers and bosses). So the thought was I would like another one. Well, here a deeper understanding of the meaning underlying the item I pinned would have allowed Pinterest’s expert system to find a picture in a similar realm.

Instead, it inferred that I would be interested in „Who’s In and Who’s Out for the Next Season of Nashville„. Seems a little ridiculous.

Basically, an expert system needs to be able to do more than do simple math. Moreover, predictions are not enough to automate the decision-making process or task with the help of AI (see Agrawal, Gans & Goldfarb, Spring 2017). Below, we list the six key things an expert system must be able to handle to get AI to deliver the most value.

Agrawal, Aja, Gans, Joshua S. & Goldfarb, Avi (Spring 2017). What to expect from artificial intelligence. MIT Sloan Management Review, 58(3), pp. 23-26. Retrieved 2018-06-12 from https://sloanreview.mit.edu/x/58311

[su_box title=“Expert system for automation: Performing these 6 actions is a must“ box_color=“#86bac5″ title_color=“#ffffff“ radius=“5″ width=“px 700″ ]

An expert system not only executes tasks efficiently, but more importantly, gets a few things right, such as:

1. Data analysis: What kind of photos or status updates does this individual post?

2. Prediction: What action would the recipient take and / or would this potentially be of interest to the customer?

3. Judgment: Yes, this status update / photo is of interest to the user / customer.

4. Action: Include photos of interest and mail out newsletter to subscriber, user or customer.

5. Key Performance Indicator (KPI): The recipient has clicked on several of those 18 suggested pins. This expert system did better than average.

6. Quality of service: The pins the client clicked on provided content that represents added value for this user.

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Unless the expert system we use can do the above, marketing activities are more likely hampered than augmented.

4. Ultimate test: Does this content answer the question I am asking?

As pointed out above, whether the user clicked on several suggested pins is one possible KPI. For instance, I clicked on more pins than could be expected. Nevertheless, ultimately it is not the clicks on pins recommended to me by Pinterest that matter. Instead, the ultimate criteria for a user is whether those pins provide information that represents added value.

In my case, that did not apply. To illustrate, I checked out the pin about 10 KPIs in marketing, which brought me to a blog entry (see image below).

When an expert system cannot deliver quality: Pinterest recommends pins that mean little or nothing to me.

When an expert system cannot deliver quality: Pinterest recommends pins that mean little or nothing to me.

As the above shows, somebody is spreading her opinions regarding KPIs. We all know that the life cycle of a client is important, but if you are running a start-up, this could be of lesser importance than getting new clients who can help you pay the rent.

Strategising your sales revenue approach is interesting, but not something that everybody needs to do. Treating your clients respectfully and providing a service that they feel is worth the money they paid you most certainly helps. When it comes to revenues, that applies regardless if you track it with a spreadsheet or do it on a piece of paper.

5. What is your opinion?

The verdict is simple. The expert system that Pinterest uses to serve me weekly or more with an email of suggested pins does not do a good job. The recommendations it makes indicate that the AI system lacks a deeper understanding of the meaning underlying each pin I uploaded. In turn, it cannot source pins that might interest me.

But do not be fooled, neither Twitter nor Instagram do better with these things. Developing a well-functioning expert system takes a lot of work and testing.

However, the fact that expert systems do make errors was already pointed out by researchers in the 1990s:

Williams, Joseph (1990). When expert systems are wrong. In Proceedings of the 1990 ACM SIGBDP conference on Trends and directions in expert systems (SIGBDP ’90), p 661-690. DOI: https://doi.org/10.1145/97709.97761

On reviewing the challenges and benefits of expert systems and neural networks, things do not appear to have become easier in 2014, even though the benefits can be substantial (e.g., https://link.springer.com/article/10.1007/s10916-014-0110-5).

What I would love to know is what you think about these issues in 2018 (#ccTIM will continue updating you on this subject):

  • Do you think AI (artificial intelligence) will revolutionise marketing? Please explain why or why not.
  • Do you have examples of great expert systems, for instance in marketing, management or production?

The author declares that he had no conflict of interest with respect to the content, authorship or publication of this blog entry (i.e. to the best of my knowledge, I got neither a freebie from any of the aforementioned companies, nor are they our clients).

Check out this video, worth watching – see quote at the beginning for reference to research paper that is source for video below.

#MedienBC 2018 Interessante Leute zu Hauf.

Kürzlich erklärte mir ein Experte, dass zur besten Social Media Marketing Strategie natürlich Instagram dazugehöre, inklusive Kennzahlen über Influencer.
Er machte mir klar, dass dank Influencer der ROI gesteigert werde und dadurch mehr Word-of-Mouth auch zu mehr Earned Media führen müsste.
Tönt einfach, klar wie Bratensauce. :-)
Ich habe meine Überlegungen und Recherchen zum Thema hier aufgeschrieben und am #MedienBC 2018 am 3. März präsentiert.

Download die Slides von der DrKPI®  Präsentation beim #MedienBC von #SRF #MAZ sowie dem Marketing Club Allgäu in Kempten: 15 MB, PDF Datei

Lieber Leser, schaue es Dir an und lass mich in einem Kommentar wissen was du denkst.
Da habe ich natürlich auch die inspirierenden Ideen vom Medien #Barcamp  #MedienBC einfliessen lassen.
Übrigens zum #SRFmazMeBa 2017 haben wir diesen Beitrag geschrieben

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Fragen unten einfach anklicken und Sie kommen sofort zur Antwort weiter unten.

1. Vom #SRFmazMeBa 2017 zum #MedienBC 2018

2017 hatte das Barcamp noch den Hashtag #SRFmazMeBa. Aber mit 10 Buchstaben war das den Veranstaltern wohl zu lang.  Obwohl das Branding mit SRF und maz gut gemacht war, wurde es für dieses Jahr mit #MedienBC ersetzt.
Aber dies vielleicht auch deshalb, weil am 4 März ja die Abstimmung „no Billag“ stattfand. Vielleicht wollte da das SRF etwas leiser auftreten? Bei der Annahme der Volksinitiative hätte das öffentlich-rechtliche Fernsehen und Radio keine Rundfunkgebühren mehr von jedem Haushalt erhalten.
Heute habe ich mit Freude festgestellt das mehr als 71% der Stimmbürger die „No Billag“ Initiative abgelehnt.  Wir werden weiterhin eine durch Gebühren finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in der Schweiz haben.  Das ist gut so.

2. #MedienBC – ein #Barcamp mit Substanz

Es gab viele Vorträge. Eine der vielen Sessions, welche mich beeindruckte und mir wieder was Neues beibrachte war diejenige von Perla Ciommi von Lucify.ch (geht online Ende März).
Meine langjährige Erfahrung ist, dass bei Barcamps Sessions mit wenigen Teilnehmer oft auch sehr inspirierend sein können.  Die Problematik von Flüchtlingen als Medienschaffende in Redaktionen – Sprach- und/oder Kulturbarrieren – war für mich sehr interessant.
Nicht nur fehlen uns „Ausländer“ oder „Flüchtlinge“ als Mitarbeitende in Medienhäusern und Verlagen, auch wir als Zuhörer scheinen Schwierigkeiten zu haben was deren Akzeptanz betrifft.

#MedienBC Flüchtlinge in den Medien - Herausforderungen für Redaktionen, Flüchtlinge UND Zuhörer. Packen wir es an.

#MedienBC Flüchtlinge in den Medien – Herausforderungen für Redaktionen, Flüchtlinge UND Zuhörer. Packen wir es an.


Ich wünsche Perla auch mit ihrer Plattform Lucify.ch viel Erfolg.
Was ein wenig unter ging ist auch, dass Flüchtlinge auch mehr im Corporate Communication Umfeld mit einbezogen werden müssen. Einige Anfänge gibt es wie von Alpiq InTec.
Auch MrWomm offerierte wieder eine interessante Session.
MedienBC 2018 MrWomm mit Thematik: Meiden Fragmentierung, Marginalisierung (Dark Social) und Jeder ist ein Influencer.

MedienBC 2018 MrWomm mit Thematik: Medien Fragmentierung, Marginalisierung (Dark Social) und Jeder ist ein Influencer.

3. Die Nabelschau in Kennzahlen: Facebook, Instagram, Twitter

Vor meiner Session über Influencer Marketing besuchte ich unter anderem auch von Cristina Maurer und Ihrer Kollegin, Martina Bosshard (mein Gespräch mit ihr nach ihrer Session war sehr informativ) beide von der Migros.
Was für mich interessant war?
Auch bei der Migros ist viel „trial und error“ Arbeit dabei.  Anders ausgedrückt, ehemalige Blogger Relations oder heute auch oft genannte Influencer Marketing bedingt viele sorgfältige Handarbeit, Big Data hin oder her.
Macht für mich die Migros wieder einmal noch sympathischer. Auch hier führt nur harte Arbeit zum Ziel.

Wen informieren wir zuerts: Medienhäuser, Journalisten, Influencer, Mitarbeiter.... Diskussion mit den Migros Experten Martina Bosshard und Cristina Maurer.

Wen informieren wir zuerst: Medienhäuser, Journalisten, Influencer, Mitarbeiter…. Diskussion mit den Migros Experten Martina Bosshard und Cristina Maurer.


Man sucht sich Influencer über Jahre hinweg aus, arbeitet mit diesen, behandelt sie mit Respekt, usw.  Inwiefern diese Zusammenarbeit aber erfolgreich ist, wissen wir nicht so genau.
Mit anderen Worten, Influencer Marketing is fast wie Print- oder Fernsehwerbung. Reichweite ist das eine, mehr Verkäufe ist das andere.  Inwiefern diese dann den Influencer Aktivitäten oder der Fernsehwerbung zugeschrieben werden können (z.B. im Falle einer Bank), ist nich einfach zu bestimmen.
Wichtig war auch die Frage an die Zuhörer wen wir in Krisen- oder Werbesituationen zuerst informieren: Journalisten, Influencer wie Blogger, oder ….
Dabei war klar, dass Journalisten je nach Verlagshaus unterscheiden, d.h. deren Ansprüche an Information und News sind stark differenziert from Freesheet zur bezahlten Tageszeitung. Aber auch Influencers und Bloggers haben unterschiedliche Ansprüche. Manche sind kritisch und lassen sich nicht einfach so für Werbezwecke einspannen. Das ist aber nicht unbedingt negativ.
#MedienBC @Kusito: Facebook und kostenlose Reichweite sind passé. Was nun?

#MedienBC @Kusito: Facebook und kostenlose Reichweite sind passé. Was nun?


Diese Problematik wird dann auch ganz klar von vielen Kennzahlen Liebhabern vergessen. Ein Beispiel ist Influencer.db, eine Suchmaschine für Instagram. Kennzahlen sind:

  1. Interaktionsrate: Die durchschnittliche Anzahl an Kommentaren pro Foto…
    PS. Meistens enthält ein Instagram Kommentar zu einem Foto weniger als 10 Worte.
  2. Hashtags: die beliebtesten Hashtags und die markierten Orte.
  3. Wert pro Foto: Je höher die Anzahl der Follower und der Interaktionen, desto höher liegt dieser in US-Dollar angegebene Wert.

Bringt das was?
Sicherlich ist die Interaktionsrate interessant, d.h. die Anzahl Kommentare pro Foto wenn wir diese mit der Anzahl Followers vergleichen. Doch leider ist dies noch keine Garantie für Einfluss.

#MedienBC 2018: Von Anfang an interessante, inspirierende und lustige Gesprächspartner am Medien Barcamp - SRF und MAZ.

#MedienBC 2018: Von Anfang an interessante, inspirierende und lustige Gesprächspartner am Medien Barcamp – SRF und MAZ.

4. Instagram: Popularität ist nicht Einfluss

In zwei experimentellen Untersuchungen haben De Veirman, et.al. gezeigt, that Instagram Influencers mit vielen Followers als mehr sympathisch empfunden werden als andere Nutzer. Dies ist jedoch teilweise darauf zurückzuführen, dass solche Nutzer als populärer eingeschätzt werden als andere.
Obwohl solche populäre Nutzer Meinungsführer sein können, ist dies nur beschränkt auf die Anzahl Followers zurückzuführen. Wenn der Influencer selber nur wenigen Instagram Konten folgt, kann dies seine Liebenswürdigkeit in den Augen anderer Nutzern negativ beeinflussen. Das schmälert wiederum dessen Einfluss.
Die Forscher stellten fest, dass Influencer Marketing mit Nutzern mit vielen Followers nicht unbedingt eine effektive Strategie ist. Speziell im Fall sehr unterschiedlicher Produkte kann eine solche Zusammenarbeit die von möglichen Kunden wahrgenommene Einzigartigkeit des Produktes schmälern. Dies senkt laut diesen Forschungsresultaten auch die Einstellung zur Marke.
De Veirman, Marijke, Cauberghe, Veroline, & Hudders, Liselot (2017-07). Marketing through Instagram influencers: The impact of number of followers and product divergence on brand attitude, International Journal of Advertising 36(1), p. 1-31  DOI 10.1080/02650487.2017.1348035
Übrigens, Gleiches haben Forscher auch auf Twitter beobachtet und dies schon 2011 publiziert. Retweets, Likes, Mentions sind oft bei Micro-Influencers viel besser als bei Stars. Natürlich, Ausnahmen wie Politiker aus dem Weissen Haus bestätigen diese Regeln.
Bakshy, Eytan, Hofman, Jake, M., Winter, Mason, A. & Watts, Duncan J. (2011-02). Everyone’s an influencer: Quantifying influence on Twitter. Proceeding WSDM ’11 Proceedings of the fourth ACM international conference on Web search and data mining. Hong Kong, p. 65-74. DOI: 10.1145/1935826.1935845 Aufgerufen am 2018-03-03 auf https://www.researchgate.net/publication/221520053

#MedienBC 2018: @Chefblogger und @DrKPIde: Diskussionsrunde ... was war da wohl lustig? :-)

#MedienBC 2018: @Chefblogger und @DrKPIde: Diskussionsrunde … was war da wohl lustig? :-)

5. Experiential Word of Mouth (WOM) Marketing und Werbung

Experiential WOM Marketing oder WOMM funktioniert, da der Influencer Erfahrungen mit dem Produkt hat, vorzugsweise fährt er Bahn und hat schon seit Jahren eine Bahncard oder noch besser ein Generalabonnement in der Schweiz. Hier ist der Brand-Influencer Fit ideal zwischen dem Produkt – Bahnreisen – und dem Influencer – ein Vielfahrer.
Dies kommt bei den Lesern oder Zuschauern von einem Video auch sehr gut an. Schwierig wird es, wenn der Influencer jeden 2 Monat für ein anderes Produkt der gleichen Kategorie wirbt (z.B. Kosmetik, Autos oder Reisen).
Dann ist seine Vertrauenswürdigkeit im Eimer.  Auch die Einzigartigkeit der Marke und deren Vertrauen in den Augen der Kunden wird angekratzt, wie Forschungsresultate zeigen.
Evans, Nathaniel J., Phua, Joe, Lim, Jay & Jun, Hyoyeun (2017-09). Disclosing Instagram influencer advertising: The effects of disclosure language on advertising recognition, attitudes, and behavioral intent. Journal of Interactive Advertising, p. 138-149. DOI: 10.1080/15252019.2017.1366885

Mehr Bang for the Buck.

Mehr Bang for the Buck.


Trotzdem im Zeitalter wo wir nach einigen Kennzahlen im Schnitt rund 400 Ads am Tage sehen, da werden neue Formen der Kommunikation mit Kunden immer wichtiger.
Dabei sollten wir nicht vergessen, seit 1944 ist Influencer Marketing immer mehr ein Thema für Forscher. Schon Lazarsfeld, Berelson und Gaudet fanden raus, dass die meisten sich z.B. bei einer Wahl von anderen – Influencern oder Opinion Leaders – beeinflussen lassen.  Die letzteren sind solche, welche besser als der Durchschnitt orientiert sind und sich mitteilen. Orientierung oder Wissen haben sich dabei in der Studie (siehe Buch unten) die Opinion Leaders mit Studium von Zeitungen, usw. erarbeitet.
Mitteilen ist auch heute ein Thema, doch das alle Social Media Influencer besser orientiert sind und sich besser anhand von Fakten informieren kann und darf bezweifelt werden.
Paul F. Lazarsfeld, Bernard Berelson, and Hazel Gaudet (1944, 1948).  People’s Choice: How the Voter Makes Up His Mind in a Presidential Campaign. Columbia University Press.(1944).
#MedienBC 2018 Aufmerksame, freundliche, hilfreiche und kritische Zuhörer sind Programm.

#MedienBC 2018 Aufmerksame, freundliche, hilfreiche und kritische Zuhörer sind Programm.

6. Checkliste mit 10 besten Metrics für Influencer Marketing: Was ist Eure Meinung?

Hier noch ein paar interessante mögliche Metrics die ihr brauchen solltet im Influencer Marketing. Zuerst noch ein Beispiel

Facebook und Fondue: Korrelation ist nicht Kausalität

Am Rande der Session mit „Migros“ gab es auch noch Input von ehemaligen Migros Mitarbeitern. Unter anderem wurde mir ein Fondue Beispiel aufgetischt. Dabei erzählte mir die Person, dass mit Hilfe von Inhalten und bezahlter Reichweite auf Facebook geziehlt regionale Gruppen zum Thema und Fondue erreicht wurden. Resultat war eine Steigerung des Verkaufes von Fondue Mischungen in diesen lokalen Migros Märkten.
Inwiefern wir dies so einfach der gekauften Reichweite auf Facebook zuordnen können ist nicht klar. Zum Beispiel hat da Confirmation Bias (Bestätigungsfehler) sichrlich auch eine Rolle gespielt.
Dies heisst, wir schreiben die Mehrverkäufe unserer Aktion auf Facebook zu, können dies aber nicht beweisen. Mit anderen Worten, weitere Faktoren welche wir nicht kontrollieren können, sind unter Umständen ein viel wichtigerer Faktor für den erhöhten Verkauf als die gezielt regional gekaufte Reichweite auf Facebook (Promotion von Content zu Fondue).
Das zeigt wieder einmal, wie oft Korrelation zwischen zwei Faktoren wie Facebook Content und Mehrverkauf als Kausalität interpretiert wird.

Checkliste – Ratgeber für Kennzahlen Profis

Was Daten und die Session von der Migros beim #MedienBC sehr gut illustrieren ist,  dass wir uns die Influencers mit Sorgfalt und ein wenig Systematik aussuchen.
Anzeichen von Problemen sind z.B. diese Metriken oder Kennzahlen welche mit Software ans Tageslicht gebraucht werden können, aber zum Teil auch Handarbeit erfordern:

  • Ein Instagram Account wo rund 40% oder noch mehr der Followers einfach Fakes sind,
  • ein Influencer der viel Haut zeigt (pass? dies zu unserer Marke?),
  • morgen für A und übermorgen für B Werbung macht,
  • es nicht fertig bringt, in seinem Blog interessante Stories mit Mehrwert für meine Zielgruppen regelmässig (z.B. 1 x im Monat) zu platzieren und
  • dem Alter nach nicht meiner Zielgruppe entspricht.

Körperbetonte Fotos, viele Followers: Das ist was ein Influencer braucht? NOT.

Körperbetonte Fotos, viele Followers: Das ist was ein Influencer braucht? NOT.


Horizont (2017-02-15). Schweizer Spitzen – Influencer. Horizont, Report Marktplatz Schweiz, p. 44.
Übrigens, auch im B2B Bereich können Influencers eingesetzt werden wie z.B. Early Adopters von meinem Produkt welche dieses innovativ und kreativ einsetzen.
Was ist Eure Meinung zu diesem Thema:

  1. Habe Ihr schon mal eine Influencer Kampagne für Euer Produkt gemacht?
  2. Wie nutzt Ihr Influencer Kampagnen für KMUs?
  3. Wann nervt Euch Influencer Marketing?

Hier sind unsere Tipps für die Optimierung vom Recruiting im Bereich Ausbildung. Einfache Grundsätze, an die wir uns immer wieder erinnern sollten.
[su_box title=“10-Punkte Checkliste: 10 besten Kennzahlen für das Influencer Marketing “ box_color=“#86bac5″ radius=“9″ class=“aligncenter max-width: 700px“]

  1. Interaktionsrate: Anzahl an Kommentaren pro Foto…Blogeintrag.
  2. Influencerrate 1: Antworten des Influencers auf Kommentare.
  3. Influencerrate 2: Qualität der Antworten des Influencers.
  4. Brand-Influencer Fit: Inwiefern passt der Influencer zur Marke (Handarbeit)
  5. Zielgruppe(n)-Influencer Fit: Z.B. Gender, Alter, usw.
  6. Anzahl der Werbung: Prozentsatz der Werbung im Blog.
  7. Qualität der Inhalte: Schreibweise, Struktur
  8. Branding des Influencers: Self Branding.
  9. InstaLike Index 1:  Design und die Visualität/Fotos.
  10. InstaLike Index 2: Weiterempfehlung des Instagram/Blogs.
Download die Slides von der DrKPI®  Präsentation beim #MedienBC von #SRF #MAZ sowie dem Marketing Club Allgäu in Kempten: 15 MB, PDF Datei

[/su_box]
Offfenlegung: Der Autor / Blogger weist darauf hin, dass einige der erwähnten Unternehmen Kunden von CyTRAP Labs GmbH sind und / oder DrKPI® Services und Produkte abonniert haben / beziehen.

Ressources zum Thema

Es gibt mehr zum Thema Influencer Marketing, Measurement und Word of Mouth Marketing und nochmals mehr zu Word-of-Mouth Marketing.
LESENSWERT: Compliance Guide für Influencers der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten I DLM die medienanstalten – ALM GbRs

Fotos: Sandra Blaser Photography, Urs E. Gattiker

[su_slider source=“media: 8840,8838,8844,8841,8847,8842,8868″]
Pepsi advert fails to click with the digital generation – political backlash forced Pepsi to pull the ad less than 24 hours after its [/su_slider]

Urs E. Gattiker and Herbert Towning having fun making movies.

In short: We thought we would give you a peek behind the scenes as we create a marketing video with one of our major clients.

Videos are becoming increasingly important as a method for communicating with your target audience. But it is not an easy process.

Just click on the hyperlinked points below to read more.

  1. Does making a video make sense?
  2. Clickaholics versus engagement artists
  3. Is it worth the effort?
  4. What is your opinion?

CEOs are busy people and usually have other things to do create a video. It also requires no distractions – easier said than done. No matter what, an interruption will happen, and you just need to deal with it.

Demonstrating the latest version of the LomMedical syringe.

Demonstrating the latest version of the LomMedical syringe.

1. Does making a video make sense?

Recently, we published 2018 marketing trends: Sharing economy grows, in which we pointed out that videos are popular, but this may differ a bit according to consumer group:

  1. The ShaRenter generation (born 1999-2018, 0-19 years old in 2018) prefers renting over owning things (e.g., streaming with Spotify or watching videos via Netflix or YouTube) or even renting the necessary textbooks for college online (e.g., Cengage Learning for US $119.99 per semester).
  2. Millennials (born 1981-1998) are 20 – 37 years old in 2018.
  3. Gen Xers (born 1965-1980) are 38 – 53 years old in 2018.
  4. Baby Boomers (born 1946-1964) are 54 – 73 years old in 2018.
  5. The Silent Generation (born 1928-1945) are 74 – 90 years old in 2018.

Thumbnail for LomMedical retractable safety syringe.

Thumbnail for LomMedical retractable safety syringe.

Obviously, the ShaRenter and Millennial generations will love watching a video. They already stream their music, rent their favourite videos and have cut the cord to their cable company (i.e. they instead watch something like Netflix). They may also no longer have a fixed line telephone, but instead use their mobile phone.

But what about Gen Xers?

Changing the script, re-shooting a video sequence.

Changing the script, re-shooting a video sequence.

And what about the Baby Boomers, who are even older?

Will they watch a video? Sure, if it provides them with information that they care about.

We believe that as long as your video conveys important information to your target audience such as employees, customers and investors, it is worth the CEO’s time.

We always try to have a laugh or two while shooting a video.

We always try to have a laugh or two while shooting a video.

2. Clickaholics versus engagement artists

Of course, since CEOs are busy people, they will want to know if it is worth their valuable time. As we all know, shooting a video takes quite a while and many retakes may be needed to get it right.

Of course, getting many eyeballs on your video could be one objective; everybody likes lots of views. However, while having many watch is desirable, the watchers need to represent one’s target audience. So if the video focuses on clients, we want them to watch.

In LomMedical’s case, the video is informational and its target audience is the company’s shareholders. In turn, if 70 percent of shareholders – about 500 people – watch the video, everything is peachy. However, if 200 of those are kids who thought the video would show them a new jingle, they will be disenchanted and click away after 15 seconds.

More views is of course wonderful, but they need to be from members of the audience we want to reach.

Here is the video (about 1 minute) that Patrizia made of our shoot.

The sequences in the clip above illustrate that we worked hard. Fortunately, we had a few good laughs with each other as well. The video has already garnered a few views and shareholders have provided positive feedback on the company blog.

Such engagement in the forms of viewer comments is, of course, very desirable. It shows that the content in the video represents added value for shareholders, LomMedical’s primary target audience for this endeavour.

3. Is it worth the effort?

Making a video is neither cheap as far as the CEO’s time is concerned, nor is the required equipment. The script also needs to be written and the shoot needs to be directed. Moreover, in addition to the camera expert, somebody needs to cut the video and edit it.

Some people do it all themselves, such as Swami Kumaresan, CEO at Databox. But such efforts do not come without cost. I know – I have tried in the past.

First I used screen capture software, then a camera with a tripod. Finally, I contacted our design editor and she did the best she could with my work.

These days, things are different. We have put together a professional team that knows what to do.

Urs E. Gattiker and Herbert Towning having fun making movies.

Urs E. Gattiker and Herbert Towning having fun making movies.

It is worth it… as the video – see below – shows.

4. What is your opinion

CEOs are busy people and usually have bigger fish to fry than taking more than half a day to shoot a video. Worse, the process requires 100 percent of his or her attention.

So, no text messaging, WhatsApp, phone calls, etc. That is not easy for most CEOs… Neither can people access the CEO in the room, though that can happen inadvertently. In our case we asked him to take a few pictures – which he did.

Regardless, interruptions will happen. Somebody rings, or wants two minutes of the CEO’s time while you are trying to finally get this video sequence right… nerve-wracking.

But what do you think?

  • Do you know of a great CEO video that you want us to watch? Please leave a URL in the comments below!
  • Do you manage to keep your CEO on-script, or…
  • How do you decide the video gets your message across?

The author declares that some of the companies mentioned herein are clients of CyTRAP Labs or subscribers of DrKPI® services.

Below you can watch the complete and final version of the video we released on the LomMedical webpage.