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Eigentlich ist es verrückt, wir haben immer mehr digitale Technologien um uns herum, die uns erlauben, Konferenzen z.B. von zu Hause aus zu führen. Sehr viele Anbieter halten eine Reihe von Software für virtuelle Konferenzen bereit, um Webinare zu halten oder Events im Live-Stream zu besuchen.

Trotzdem merke ich, dass Konferenzen vor Ort immer noch sehr populär sind. Es ist wohl so, dass wir alle den direkten Kontakt zu anderen Menschen suchen, um uns persönlich austauschen zu können.

Am Samstag den 14. September 2019 hatte ich die Gelegenheit, das WordPress Camp in Zürich zu besuchen. Eine Gelegenheit, die ich mir nicht entgehen lassen wollte, zumal die Veranstaltung im Technopark in Zürich unweit von unserem Büro stattfand.

Ich hatte bis anhin noch nie an einem WordCamp teilgenommen. Aber dank Word-of-Mouth Marketing vom Chefblogger haben ich von diesem Event erfahren und war am Samstag dabei.

Zuerst habe ich mich auf der Webseite informiert. Alles klang sehr gut. Als Neuling bei diesem Event bewarb ich mich als freiwilliger Helfer. Solche Events sind auf Freiwillige angewiesen um die Kosten möglichst tief zu halten. Ich wurde am Registration Desk eingesetzt und durfte bereits um ca. 07:40 vor Ort antreten.

Für Neulinge an einer Konferenz wie das WordCamp als Freiwilliger zu arbeiten ist ideal. Zum Beispiel konnte ich an der Rezeption viele Teilnehmer persönlich begrüssen. An meinem „freien Nachmittag“ (ich musste nur bis 13:00 Uhr arbeiten), wurde ich dann auch von einigen Leuten angesprochen, weil sie sich an meine Präsenz und Hilfe beim Check-in erinnerten.

Von einem WordCamp wie dem #WCZRH kann man gemäss Veranstalter erwarten, dass man von Experten lernt, selber Expertise weiter gibt und sich mit anderen austauscht. Das wurde auf der Webseite erklärt und ist mit dem Image unten noch versinnbildlicht.

#WCZRH #WordPress #WordCamp: Was ein Teilnehmer von dem Event erwarten kann.
#WCZRH #WordPress #WordCamp: Was ein Teilnehmer von dem Event erwarten kann.

Was habe ich gelernt?

Diese Frage kann ich in drei Punkten beantworten:

  • Man weiss nicht genau was man lernen wird: Der Titel eines Vortrages sagt wenig über dessen Inhalt und noch weniger über dessen Qualität aus (das ist aber nichts Neues :-) ).
  • Technik und Methodik: Technisch gab es für mich nicht allzu viel Neues zu lernen. Trotzdem war mir Einiges nicht mehr so präsent und die Vortragenden haben den Zuhörern viele kleine Tricks gezeigt.
  • Social Networking: Ich hatte die Chance, tollen Leuten begegnen zu dürfen und alte Freunde wieder einmal zu sehen…. :-).

Was gab es Neues?

Bei den Ausstellern habe ich unter anderem zum Thema Hosting Interessantes gelernt. Zum Beispiel hatte der eine Hoster ein Buch ausgelegt, welches wichtige Tipps gibt, wie man seine WordPress Seite beschleunigt. Zu Hause angekommen, habe ich das Buch studiert und gleich angefangen, die Tipps zu testen.

Ein anderer Aussteller erklärte mir, auf welche Unterschiede man bei der Auswahl eines Hosters achten muss. Es war sehr interessant die kleinen Unterschiede zu lernen, was passiert wenn man auf die Details nicht mehr achtet…

Noch eine weitere Beobachtung habe ich gemacht, die vielleicht typisch für Veranstaltungen der eher technischen Art sind. Einerseits kommen die Aussteller hierher, um bestehende Kunden zu treffen und neue potentielle Kunden anzusprechen. Und der Kunde kommt, weil er – trotz aller Digitalisierung – den direkten menschlichen Kontakt zum Aussteller sucht. Andererseits starrten viele dieser ausstellender Geeks auf ihre Monitore anstatt auf die Besucher einzugehen. Manche waren gar nie an ihrem Stand.

Die Konferenz selber war in 2 Tracks aufgeteilt.

Track 1

Hier wurde Live Streaming der Vorträge offeriert.

Viele der Beiträge waren nur 10 Minuten lang und gaben einem eine kurze Einführung.

Track 2

Hier wurden Forschungsresultate vorgestellt und diskutiert.

In Workshop oder interaktiv enstanden angeregte Diskussionen.

Programm Download (700 KB PDF Datei)-–-WordCamp-Zürich 2019

Schlussfolgerungen: Was ist Ihre Meinung

Meine Zusammenfassung: Die Atmosphäre war sehr freundlich. Den „Röstigraben“ zwischen den Teilnehmern aus der deutschen Schweiz, Deutschland und der französischen Schweiz oder auch Frankreich konnte ich nicht ausmachen. Nichtdestotrotz, sprachliche Barrieren gab es schon ein wenig. Des Öfteren unterhielten sich Tessiner/Italiener, Deutschschweizer/Deutsche und Romands/Franzosen mit den anderen Gruppen auf Englisch, was kaum verwundert.

Auch habe ich Einiges gelernt. Neue Technologien wurden vorgestellt, Innovationen und sehr gute Ideen und Vorschläge präsentiert. Als Beispiele kann ich die Tipps nennen, wie man z.B. eine WordPress Seite beschleunigt, oder warum man das eine oder andere Plug-In für mehrsprachige Websites nutzen kann. Mein persönliches Highlight war zu erfahren, warum Usability/Nutzbarkeit einer Webseite mit der User-Experience/Nutzer Erfahrung eng verknüpft ist.

Welche Erfahrungen haben Sie mit WordCamps, Barcamps oder klassischen Konferenzen gemacht?

Bevorzugen Sie vielleicht eher virtuelle Konferenzen im Live Stream oder sind Sie lieber selber vor Ort? Warum?

We use more and more digital technologies, but the number of conferences is also on the rise. For instance, there are estimated to be 300 „established international art fairs“ every year, forcing gallery representatives and their clients to travel a lot more than in 2003, where there were only 50 events. This is not unique to the art world, either. Whether it be the computer sciences, marketing, and so on, we all want direct contact, to meet in person and learn what makes the other person tick and so forth. Trotzdem merke ich, dass Konferenzen vor Ort immer noch sehr populär sind. Es ist wohl so, dass wir alle den direkten Kontakt zu anderen Menschen suchen, um uns persönlich austauschen zu können.

On Saturday, September 14, 2019, I had the opportunity to visit the WordPress Camp in Zurich. This was an opportunity I didn’t want to miss, especially since the event took place in the Technopark in Zurich, not far from our office. I had never taken part in a WordCamp before, but I found out about this event thanks to Word-of-Mouth Marketing from the Chefblogger, so I was there on Saturday.

First, I educated myself on the special webpage for this event. Everything sounded very good. As a newcomer, I applied as a volunteer. Such events depend on volunteers to keep the costs as low as possible. I was deployed at the registration desk and was required to start at 07:40 that morning. For newcomers to a conference like WordCamp, volunteering is ideal.

For example, I was able to greet many participants personally at the reception desk. On my „free afternoon“ (I only had to work until 13:00), I was approached by some people because they remembered my presence and help with check-in. At a WordCamp like the #WCZRH, you can expect to learn from experts, pass on your expertise and exchange ideas with others. This was explained on the website and is symbolised by the image below.

#WCZRH #WordPress #WordCamp: Was ein Teilnehmer von dem Event erwarten kann.
#WCZRH #WordPress #WordCamp: Was ein Teilnehmer von dem Event erwarten kann.

What did I learn?

This question can be answered in three sections:

  • You don’t know exactly what you’re going to learn: The title of a lecture says little about its content and even less about its quality… but that’s nothing new :-)
  • Technology and methodology: Technologically, there was not too much for me to learn. Nevertheless, some things I was not so current on anymore and the lecturers showed the audience many little tricks.
  • Social Networking: I had the chance to meet great people and see old friends again :-)

What was new?

Another exhibitor explained the differences that have to be taken into account when choosing a hoster. It was very interesting to learn what happens if you don’t pay attention to the details…

Another observation, which is perhaps typical for events of a more technical nature, is that exhibitors come here to meet existing customers and connect with new potential customers. By the same token, the customer comes because – despite all the digitalisation – they seek direct human contact with the exhibitor. On the other hand, many of these exhibiting geeks stared at their monitors instead of addressing the visitors. Some were never even at their booth.

The conference itself had 2 tracks.

Track 1

Here, presentations were streamed over the internet

Many of the presentations were 10 minutes and provided a short introduction.

Track 2

Here, research results were presented and discussed.

Animated discussions occurred in workshops or before and after the presentation.

Program Download (700 KB PDF file)-–-WordCamp-Zürich 2019

Conclusion: What’s your opinion

My summary: The atmosphere was very friendly. I couldn’t see the „Röstigraben“ between the participants from German-speaking Switzerland or Germany, and French-speaking Switzerland or France. Nevertheless, there were some language barriers. It was hardly surprising that participants from Italy/Ticino, Germany/German-speaking Swiss cantons, and France/French-speaking Swiss cantons often spoke with other groups in English.

I also learned a few things. New technologies, innovations and very good ideas and suggestions were presented. As examples I can give the tips for how to speed up a WordPress page or why you can use one or the other plug-in for multilingual websites. My personal highlight was learning why the usability of a website is closely linked to user experience.

What experience have you had with WordCamps, Barcamps or traditional conferences?

Do you prefer virtual conferences in livestream or to be there in person? Why?

Innovationscamp Bildung

Veranstaltungshinweis: 16.2.2019 in Tübingen

Angesprochen sind alle, denen eine zukunftsfähige Bildung im Land am Herzen liegt. Im Barcamp-Format werden Teil-Nehmende zu Teil-Gebenden: Sie teilen Expertise, Ideen und Erfahrungen, tauschen sich aus, vernetzen sich und tragen so zum überfälligen Bildungsaufbruch BW bei.

Worum geht es?

Wir wollen mit ganz unterschiedlichen Menschen, AkteurInnen und
InteressensvertreterInnen über die Zukunft der Bildung sprechen.
Wir möchten Perspektiven sammeln, Ideen und praktischen Ansätzen
eine Plattform geben und damit jenen Stimmen Gehör verschaffen, die
im Kleinen wie im Großen in unserem Bundesland mit viel Engagement
und Herzblut schon längst an der Bildung von morgen arbeiten.
In diesem Sinne hoffen wir auf reges Interesse an dieser Veranstaltung
und eine gute Beteiligung an unserem Innovationscamp Bildung.

Das Format Barcamp

Barcamps unterscheiden sich deutlich von klassischen Konferenzen.
Während dort herkömmlich Referenten gebucht werden, gibt es auf
Barcamps nur Teilnehmende. Diese stellen zu Beginn des
Veranstaltungstags spontan ein gemeinsames Programm auf. Dabei
werden alle Anwesenden eingebunden und können zu Teil-Gebenden
werden. In dieser Sessionplanung werden Vorträge angekündigt,
Diskussionen vereinbart oder Workshops angeboten.


Das Resultat

Ein vielseitiges Programm, welches rundum den
Wünschen der Teilnehmenden entspricht. Im Barcamp begegnen sich
alle auf Augenhöhe. Durch das aktive Einbinden aller Beteiligten
entsteht ein intensiver Wissensaustausch. Zusammen werden neue
Ideen generiert, gemeinsame Projekte angestoßen und Kontakte
geknüpft oder vertieft. Nicht zu vergessen: Es gibt einen Tag lang viel
Spaß rund um das Thema Bildung.

Seid Ihr dabei?

Frühanreisende: Freitag-Abend 15.2. Warm-up ab 19 Uhr

Samstag: 16.2.2019 gemeinsames Frühstück, Check-in ab 8 Uhr, Open End

Anmeldung:  jetzt hier anmelden

Hier sprechen Menschen über Bildung und Barcamp

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Wir sehen uns

Ich freue mich auf Euch
Jana vom ORGA-TEAM Innovationscamp Bildung