Was sind die durchschnittlichen Klick- und Leseraten für E-Mail Newsletters?

Geht es auch ohne Content Marketing?

Wegen geschlossener Läden ist Content Marketing wichtiger denn je, um Kunden im Home-Office zu erreichen. Diese zwei Fragen können wir schon heute zum Thema Trend 2021 im Content Marketing stellen:

  • Lohnt sich Content Marketing noch?
  • Machen wir dank der Corona-Krise nur noch Krisenkommunikation oder bleibt Corporate Communications weiterhin relevant und wichtig?

Das werden wir hier diskutieren. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare. Dieser Beitrag ist einer von mehreren zum Thema Digital-Marketing-Trends für 2021:

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Coronakrise: Wir haben die Schnauze voll

Wenn man Firmen wie LinkedIn glaubt, hat die Nutzung der Plattform während der Coronakrise stark zugenommen. Doch der Nutzen der benötigten Zeit, um diese Plattformen ausreichned zu bespielen, ist auf LinkedIn und auch auf Instagram nicht für alle Firmen zufriedenstellend.

Im März 2020 mussten viele von uns plötzlich ins Home-Office. Da waren LinkedIn oder auch Twitter willkommene Zeitvertreiber während der Kaffeepause zu Hause. Und viele Kleinst-KMU haben auf diesem Weg nach neuen Kunden gesucht. Doch die Zeiten haben sich geändert, heute sieht es in etwa so aus:

  • LinkedIn und Instagram. Der Neuigkeitseffekt oder -Bonus, während der Arbeit im Home-Office auf Social Networks zu surfen, ist verflogen. Unser Team, aber auch Kundenmitarbeiter melden, dass sie markant weniger oft und lang heute auf diesen Netzwerken surfen, im Vergleich zu März-Mai 2020. Der Social Media Marketing Check hilft.
  • Online-Angebote: Wir hatten den Eindruck gewonnen, dass es viel zu viele Angebote gab (teilweise zu kostenlosen Webinaren u.ä.) und das Angebot längst die Nachfrage überstieg.
  • Online Shopping: Auch das wird mit der Zeit unbefriedigend. Das Surfen ersetzt das gemütliche und schöne Erlebnis, beim Schmökern in Büchern im Buchladen oder Kleider anprobieren in einer Boutique bei Weitem nicht.
  • News. Irgendwann hat man genug vom Lesen der dauernd im Pop-Up angezeigten neuesten Nachrichten zu den Wahlen in den USA, Lauberhornabfahrt oder Covid-19. Fake-News sind in solchem Masse aufgekommen, dass sie zur Spaltung der Leserschaft geführt haben. Irgendwann ist es kaum noch möglich gewesen, sich sachlich informiert zu halten und nicht ob der vielen News nervös zu werden, dass man etwas verpasst. Das Filtern der Nachrichten wurde schwieriger.

Fazit: Was mir LinkedIn oder auch andere Plattformen dank deren Algorithmen als relevante Nachrichten in meinem Feed servieren, ist oft nicht das, was ich gern anschauen möchte. Das führte auch bei mir dazu, weniger Zeit auf Social Networks wie Twitter oder RedIt zu verbringen.
Wie ist es bei Ihnen? Verbrauchen Sie noch immer soviel Zeit auf LinkedIn wie im März-Mai 2020? Surfen Sie anders? Bitte Kommentar unten hinterlassen.

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Krisenkommunikation oder Corporate Communication

Braucht es überhaupt noch Corporate Communication, wenn alles im Lockdown ist und Viele im Home-Office arbeiten? Je nach Situation braucht es diese sicherlich, wie diese aktuellen Beispiele zeigen:

  • Online-Schummeleien bei Prüfungen. Um ihnen vorzubeugen, müssen Studenten dulden, dass Big-Brother sie am Bildschirm während einer schriftlichen Prüfung beobachtet. Das verlangt aber eine klare Kommunikation von der Uni. Studenten wollen wissen, warum dies geschieht und wie lange dies der Fall sein wird. Klassische Corporate Communication.
  • Holpriger Impfstart in Deutschland. Dieser forderte den Gesundheitsminister Spahn und sein Team heraus. Dessen markigen Sprüche im Frühjahr 2020 und die heutigen Probleme, die notwendigen Dosen für das Impfen an die richtigen Orte schnell zu lieferent, zeigt, dass reden einfach ist aber liefern als Politiker schon schwierig. Das gilt auch für Minister Spahn, der dank seinen Kommunikationsfachleuten das gut zu meistern scheint.
  • Fakten und Krisenmanagement. Corona hat gezeigt, dass die Daten und Fakten zwar vielleicht in grossem Masse und schnell kommuniziert werden, doch deren Zuverlässigkeit und Gültigkeit noch zu wünschen übrig lässt. Wie man in einer Krise wie Corona kommuniziert, ist hier aufgezeigt.
  • Home-Office, Cybersecurity und Datenschutz. Cybersecurity oder sogar Ransomware wurde mit den vielen Mitarbeitern im Home-Office sicherlich ein noch wichtigeres Thema. Einige Cybersecurity-Experten weisen darauf hin, dass die Cybersecurity-Vorfälle um bis zu 400% während Corona – teilweise wegen Home-Office – in die Höhe geschnellt sind.
    Ransomware gibt es seit mehr als 10 Jahren, doch heute wird es von professionellen Hackern betrieben und es ist ein lukratives Geschäft: Ransomware, Kliniken und Hacker – Wired.
  • Der Bundesrat in der Schweiz sowie relevante Organisationen und zuständige Personen haben täglich via News-Medien über die Corona-Situation informiert. Sie tun das immer noch, seit März 2020. In zugespitzter Krise täglich. Die Öffentlichkeit erfährt so direkt von allen Massnahmen.

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Fazit: Corporate Communication verrichtet auch während der Corona-Krise wichtige Aufgaben.
Was denken Sie? Haben Sie ein tolles Beispiel aus der Kommunikationsabteilung? Teilen Sie es mit uns als Kommentar unten.

Stirbt Content Marketing mit Mehrwert aus?

Ich möchte auch heute vom Hersteller, Verteiler oder dem Laden um die Ecke eigentlich nichts hören auf meinen Social Media Kanälen. Das heisst, ich will der Facebook Seite, dem Twitter Feed oder Instagram Konto meines Butter- oder Käse-Herstellers sicherlich nicht folgen.

Was ich will ist weder ranzige Butter noch zu junger Käse, oder dass der neu gekaufte Flachbildschirm während der Garantie einen Defekt hat (mehr dazu in Sachen Kundenservice Post, Migros und Amazon in einem späteren Blogeintrag).

Das alles mag für mich stimmen, deswegen bin ich nicht die Ziegruppe des Käse-Herstellers oder des Elektonik-Anbieters. Eine Reihe von Konkurrenten, Interessentengruppen oder Fachleuten jedoch interessieren sich sehr wohl für die obigen Themen. Ihnen soll wertvoller Inhalt geboten werden, Zusatzwissen, Erfahrungesberichte, Tipps – nicht nur (am besten gar keine) aufdringliche Verkaufstaktiken.

  • Checklisten zum Digitalen Marketing helfen.
  • SEO Trickkiste ist auch heute noch hilfreich und Hashtags (siehe Checkliste) und die richtigen Keywords helfen bei der Platzierung in den organischen Suchmaschinen-Resultate.
  • Email Newsletter werden immer wichtiger um Kunden / Interessenten zu erreichen (Newsletter Checkliste und Tipps)
  • Qualitativ gute Inhalte mit Fokus auf Problemlösungen (wie bohre ich das perfekte Loch in meiner Wohnwand) und recherchierte News und Fakten werden weiterhin bestehen können!

Fazit: Weniger aber relevanter Content mit Mehrwert für Ihre Zielgruppe ist der Schlüssel zum Erfolg. Trotz aller Bots und Algorithmen wollen wir von anderen Menschen hören. Persönliche Stories, Erfahrungen mit Produkten oder Situationen, das kommt gut an.

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Schlussfolgerungen Content Marketing 2021

Inhalte ändern sich, die Instrumente, diese an den Verbraucher oder Leser zu bringen, ebenfalls. Ich finde, auch die modernen Inhalte sollen „menschlich“ funktionieren: die Leute zum Lachen bringen, ihre Herzen berühren, ihnen etwas Neues oder Interessantes vorstellen.

… es ist es wichtig, dass ein Hauch von Innovation im Content Marketing ständig vorhanden ist Memes haben sich von einfachen Aufklebern zu GIFs und jetzt zu Video-Memes entwickelt. Der Stil der alten Schule der Satire ist der New-Age Katalysator im Marketing.

Komal Gupta, Leiterin Content Marketing & Geschichtenerzählerin bei Ferns N Petals, in Hubspot Talkwalker Social Media Trends Report 2021, S. 14.

in Hubspot Talkwalker Social Media Trends Report 2021, Download pdf Datei 2.6 MB

Wir denken, dass Content nach wie vor sehr wichtig ist. Der richtige Content. Ich habe neulich eine sehr schöne Analogie gelesen: Der Kunde will keine Bohrmaschine, sondern das Loch in der Wand. Das sagt doch alles.

Zum einen will der Kunde nicht, dass ihm Dinge verkauft, oder schlimmer, immer wieder „angedreht“ werden. Der Kunde will selber kaufen, selber bestimmen, wann und was und ob er kauft. Zum anderen soll der Kunde vielleicht zuerst lesen, dass es überhaupt Löcher in der Wand gibt, die ihn weiterbringen. Und wie andere es (mit Hilfe des zu verkaufenden Tools) geschafft haben, das Loch zu bohren.

Und drittens, selbst, wenn der Kunde keine Löcher braucht oder bereits welche in der Wand hat, interessiert er sich dafür, welche Erfahrung andere gemacht haben und wie sie mit ihren Löchern leben. Wenn wir die Leser auch noch im Dialog einbinden können, sind wir auf einem guten Weg.

Was ist Conversational Marketing? Eine Methode zur Einbindung von Kunden durch Konversationen. Indem Sie die Kommentarfunktion bei Ihren Blogeinträgen freischalten. Indem Sie Ihre Leser zu Aktionen animieren (CTA – Call to Action) – Melden Sie sich bei uns, Dokument zum herunterladen anbieten, Antwort auf ein Newsletter anfordern usw.
Um aktive Dialoge z.B. auf der News-/Community-Site zu managen, ist Einfühlungsvermögen, Wissen und Persönlichkeit das Pflichtprogramm. Da ist der eher konversationelle Ton und ein natürlicher Kommunikationsstil entscheidend für den Erfolg.

So erklärt das Facebook für deren Open-Source Chatbot (Fachartikel in Englisch zu Natural Language Processing NLP mit AI): Facebook und sein Chatbot: persönlicher Kommunikationsstil ist Pflicht.

Ob Content Marketing, Conversational Marketing, Corporate Communication oder auch Krisenkommunikation, diese 3 Dinge helfen, das Zielpublikum gut zu informieren:

  • Mehrwert muss der Inhalt der Zielgruppe bieten wie Fakten, Grafiken und Checklisten.
  • Frequenz nicht zu oft und zu viel, d.h. weniger ist mehr.
  • Kommunikation über verschiedene Kanäle wie Email-Newsletter, Social Media, Webseite, Presse Mitteilungen…. hilft.

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