Future Marketing Leaders 2025 Absatzwirtschaft Auszeichnung mit 20 Personen hauptsaechlich aus Grosskonzernen ohne transparente Auswahlkriterien

Marketing Events ROI 2026: Die ultimative Wahrheit über Zeitinvestition

Marketing Events ROI 2026 ist kritischer denn je. Marketing Expertise erfordert heute mehr als nur Social Media und den Besuch von Kongressen oder Abendveranstaltungen. Dieser Blogeintrag zeigt: Zeit bleibt ein sehr kostbares Gut in 2026 und Aktivitäten wie Social Media, Clubabende oder der Deutsche Marketing Tag könnten die Konsequenzen zu spüren bekommen.

⚡ Zusammenfassung: Marketing Events ROI 2026 wird kritisch. Nach Arbeit, Schlaf und Haushalt bleiben nur 59 Stunden pro Woche für Familie, Freunde und Weiterbildung UND Kochen. Dunbar Zahl zeigt: Maximal 150 echte Beziehungen möglich, für einen guten Freund braucht es 200 Stunden. 99,3% deutscher Unternehmen sind KMU, doch Marketing Clubs feiern Grosskonzern-Budgets von Porsche und Deutsche Bank. Empfehlung: Events kritisch prüfen , Zeit als KPI nutzen, 3-5 tiefe Beziehungen statt oberflächliches Networking.

Dass diese Herausforderungen auch für Vereine kein Einzelfall sind, zeigt ein aktuelles Beispiel aus der Schweiz: marcom suisse wird aufgelöst.

Einleitung: Zeit das kostbare Gut oder Social Media?

Die Frage ist nicht ob eine Veranstaltung an einem Donnerstagabend oder eine Konferenz interessant klingt. Die Frage ist: Rechtfertigt sie die Zeitinvestition gegenüber Alternativen?

Unsere Woche hat nur 168 Stunden. Davon schlafen wir 50 Stunden. Weitere 40 Stunden arbeiten wir im Durchschnitt. 8 Stunden gehen für Pendeln drauf. 7 Stunden benötigen wir für Morgentoilette und Abendroutine. Bleiben 63 Stunden übrig.

Dann kommt noch Wäsche waschen, bügeln, einkaufen und putzen dazu. Realistisch bleiben etwa 59 Stunden pro Woche für Familie, Freundschaft, Hobbies und Weiterbildung. Und dann kommt noch das Kochen…

Jede Marketing-Konferenz muss sich also gegen diese Alternativen behaupten. Mit messbarem ROI, nicht mit Buzzwords.

Aktivität Stunden pro Woche Verbleibend
Gesamte Woche 168 168
Schlaf 50 118
Arbeit 40 78
Pendeln (Arbeitsweg) 8 70
Morgen-/Abendroutine 7 63
Haushalt (Wäsche, Einkauf, Putzen) 4 59
Verfügbar für alles andere 59 59

Marketing Events ROI 2026 Zeitbudget Tabelle zeigt 59 verfügbare Stunden pro Woche: Nach Arbeit, Schlaf und Haushalt bleiben nur 59 Stunden für Familie, Freundschaft, Hobbies und Weiterbildung. Marketing-Konferenzen müssen sich gegen Netflix, YouTube und Familienzeit behaupten – mit messbarem Mehrwert, nicht Buzzwords.

Dunbar Zahl: Warum 500 LinkedIn-Kontakte nichts bringen

Bevor wir uns Marketing-Events und ihre Versprechen anschauen, ein Blick auf die Realität unserer sozialen Kapazität. Die Dunbar Zahl hilft dabei zu verstehen, warum Networking-Events oft enttäuschen.

Robin Dunbar fand heraus: Wir können maximal 150 bedeutungsvolle Beziehungen gleichzeitig pflegen. Nicht Bekannte auf LinkedIn. Echte Beziehungen, in die wir Zeit investieren.

Die Circles of Friendship zeigen verschachtelte Schichten: 1,5 Intime (romantische Beziehung), 5 geliebte Menschen, 15 gute Freunde, 50 Freunde, 150 bedeutungsvolle Kontakte. Darüber hinaus kommen 500 Bekannte und 1500 erkennbare Personen.

Marketing Events ROI 2026 Dunbar Zahl zeigt maximal 150 bedeutungsvolle Beziehungen statt 500 LinkedIn Kontakte

Circles of Friendship nach Dunbar: Wir können maximal 150 bedeutungsvolle Beziehungen pflegen – von 1,5 Intimen über 5 geliebte Menschen, 15 gute Freunde, 50 Freunde bis zu 150 Hochzeits- und Beerdigungsgästen. 500 LinkedIn-Kontakte und 1000 TikTok-Follower ändern nichts daran. Es braucht 200 Stunden, um einen Fremden zum guten Freund zu machen. Marketing-Events mit 150 Teilnehmern versprechen Networking, liefern aber meist oberflächliche Begegnungen ohne langfristigen Wert.

Die 15 guten Freunde sind jene, denen wir unsere Kinder anvertrauen würden. Die 50 Freunde laden wir zum Wochenend-Barbecue ein. Die 150 bedeutungsvollen Kontakte erscheinen zu unserer Hochzeit oder Beerdigung. Menschen wandern in diese Schichten hinein und heraus, aber Platz ist begrenzt. Die Hutterer in Südalberta beschränken ihre landwirtschaftlichen Gemeinschaften auf 150 Personen und teilen sie auf, wenn diese Grösse nahezu erreicht ist.

Entscheidend: Es dauert etwa 200 Stunden innerhalb weniger Monate, um einen Fremden zu einem guten Freund zu machen. 200 Stunden.

➡️ Bei 59 verfügbaren Stunden pro Woche sind das 3-4 Wochen reine Investition in eine einzige neue Beziehung, damit diese Person einer meiner 50 oder besser 15 guten Freunde wird.

Wenn Sie also 500 LinkedIn-Kontakte oder 1000 TikTok-Follower haben – nur wenige gehören zu Ihren 150 bedeutungsvollen Beziehungen. Manchmal grüsst Sie jemand bei einer Veranstaltung und Sie erkennen das Gesicht nicht einmal vom LinkedIn-Foto wieder.

Was bedeutet das für Marketing-Events? Jede Konferenz verspricht Networking. Doch oberflächliche Begegnungen mit 149 Fremden führen selten zu den 150 bedeutungsvollen Kontakten. Die Zeit wäre besser investiert in bestehende Beziehungen oder qualitativ hochwertigeres Lernen.

Diese Erkenntnisse passen auch zu unseren Analysen über effektives B2B-Networking für KMU und strategische Marketing-Budgetplanung.

Optimierung des Zeiteinsatzes: Weniger Social Media Den Lärmpegel der Social Media begrenzen

Kürzlich habe ich einige Posts auf LinkedIn kommentiert wie z.B. hier auf LinkedIn zum Thema Copyright und Bücher. Doch Social Media ist wie zuviel Lärm von aussen um sich bei einer Erstellung einer Arbeit voll konzentrieren zu können.

Eine Microsoft-Studie auf Basis von Nutzerdaten von Microsoft 365 fand heraus, dass wir an einem Wochentag:

153 Team Nachrichten
— 117 E-Mails, von denen die meisten in weniger als 60 Sekunden nur überflogen werden

Generation Z hat hier wohl den Anfang bewusst oder unbewusst gemacht und deren Nutzung von Social Media steigt leicht an in den USA. Anders, wie die Grafik unten zeigt, ist es in Europa. Hier sinkt die Nutzung von Social Media leicht über die letzten beiden Jahre.

KI und Marketing: USA und Nutzung von Social Media => Tendenz steigend.

Social Media wird immer mehr als Zeitschleuder gesehen.

Die Beispiele oben zeigen, dass Social Media zu einer Belastung werden kann wie auch die vielen Push-Nachrichten auf dem Smartphone, welche alle dazu führen können, dass die Konzentration auf die Arbeit sinkt. Ablenkungen verursachen schlechteres Arbeiten und weniger Produktivität.

Es ist bekannt, dass Studenten weniger lernen, wenn sie während des Vorlesungsbesuchs SMS schreiben oder soziale Medien nutzen (Quelle: Costs of Multitasking). Ausserdem zeigen Daten aus einem Jahrzehnt, dass Menschen, die viel Multitasking betreiben, ein schlechteres Gedächtnis haben (Quelle: Minds and Brains of Multitaskers – Zusammenfassung – Stanford Report).

Marketing Events: Realitätscheck statt Selbstbeweihräucherung

Die Beispiele oben zeigen, dass es sich lohnt seine wöchentliche Zeit möglichst intelligent einzusetzen. Anstatt an ein Vortrag zu gehen, oder 3 Tage an eine Konferenz wie den Deutschen Marketing Tag (DMT) (je 1 Tag davon An- und Abreise), sollten wir vielleicht mehr Sport machen oder Zeit mit den Kindern draussen verbringen?

Das zeigt, bei jeder Veranstaltung gilt es abzuwägen ob der Return on Time (ROT) den Aufwand lohnt. Wenn die Marketing oder Finanz Konferenz primär Organisationen aus einer anderen Industrie anspricht, lohnt es sich kaum diese zu besuchen. Wenn der Marketing Club Lago nur Veranstaltungen anbieten würde für Konzerne #MCLago, würde ich wohl kaum Mitglied sein. Anlässe die es mir als KMU Mit-Besitzer ermöglichen, neue Impulse zu bekommen und neue Tools z.B. Open-Source in meiner Arbeit zu nutzen, ist meine Zeit gut investiert.

Doch viele Veranstaltungen bieten dies nicht, was mich dazu bewogen hat sehr restrektiv mit meiner Zeit umzugehen. Schauen wir uns mal an, was die Marketing-Branche so feiert und welchen ROI diese Events wirklich bieten. Und warum KMU dabei meist aussen vor bleiben.

Beispiel 1: Randstad Newsletter ohne Mehrwert

Jeder von uns erhält genügend E-Mail Newsletters wie auch Nachrichten von Slack oder Messaging Services wie Signal.

Warum dann Randstad Weihnachtsgrüsse ohne relevante Inhalte verschickt ist schwer verständlich.

Kein Mehrwert, keine Insights, nur Eigenwerbung für den Workmonitor 2026. Klassisches Beispiel für verschwendete Reichweite.

Randstad Newsletter Dezember 2025 mit Weihnachtsgrüßen ohne relevante Inhalte oder Mehrwert für Empfänger

Randstad Newsletter Dezember 2025: Nur Weihnachtsgrüsse und Eigenwerbung für Workmonitor 2026. Kein Mehrwert, keine relevanten Insights, keine hilfreichen Inhalte. Klassisches Beispiel für verschwendete Reichweite – 90% der Empfänger löschen solche E-Mails ungelesen.

Kein Link verfügbar, da per E-Mail versendet.

Beispiel 2: Marketing Webinar Academy – ROI fragwürdig

Iris Lohmann organisiert die Marketing Webinar Academy mit Speakern wie Robert Seeger, Markus Hoevener und Stefan Godulla.

Zentrale Aussage: „2026 wird Social Media neu sortiert – und KI verändert alles.“ Diese Prognose bleibt vage und ohne empirische Basis.

Iris Lohmann mit Mikrofon vor Graffiti-Mauer als Organisatorin der Marketing Webinar Academy Veranstaltung

Iris Lohmann organisiert Marketing Webinar Academy mit Speakern wie Robert Seeger, Markus Hoevener und Stefan Godulla. Zentrales Zitat von Seeger: „2026 wird Social Media neu sortiert – und KI verändert alles.“ Diese Prognose bleibt vage und ohne empirische Basis. Kritische Frage: Mit limitierter Zeit – welchen messbaren Mehrwert bieten solche Konferenzen, den man sich nicht qualitativ besser und effizienter anderweitig beschaffen kann? 20 Jahre Veranstaltungserfahrung garantieren noch keinen ROI für Teilnehmer.

Quelle: Iris Lohmann LinkedIn Post

Solche Angebote gibt es zuhauf auf Social Media Plattformen wie LinkedIn oder auch das dahinsiechende Xing. Doch wenn man genauer hinschaut wird einem klar, der Mehrwert ist nicht immer offensichtlich.

Andere Angebote sind Webinare von Vereinen oder das Streamen von grösseren Veranstaltungen.

Beispiel 3: Marketing Club Berlin – Millionenbudgets statt KMU-Realität

Neben Online Angeboten gibt es natürlich auch viele Veranstaltungen zum Thema. Der Marketing Club Berlin feiert „millionenschweren Masterplan“ von Kellanova für den Launch von Cheez-It.

Doch ein millionenschweres Budget haben die wenigsten KMU. Dies trotz der Realität, das 99,3% aller deutschen Unternehmen KMU sind (Quelle: Destatis 2023).

Nichtsdestotrotz, solche Events werden besucht denn viele sind eher interessiert solche Geschichten zu hören, als sich mit den Marketing-Herausforderungen des Schreiners um die Ecke zu beschäftigen.

Marketing Club Berlin bewirbt CMO Talk ueber Cheez-It Launch mit millionenschwerem Budget waehrend 99 Prozent KMU keine Beachtung finden

Marketing Club Berlin feiert „millionenschweren Masterplan“ von Kellanova für Cheez-It Deutschland-Launch. Realitätscheck: 99,3% aller deutschen Unternehmen sind KMU (Quelle: Destatis 2023), 53% aller Arbeitnehmer arbeiten dort, sie erwirtschaften 41% der Bruttowertschöpfung. Doch Marketing Clubs konzentrieren sich oft auf Grosskonzern-CMOs mit Millionenbudgets. KMU-Marketing mit begrenzten Ressourcen? Kein Thema. Praxisrelevanz für 3,2 Millionen Unternehmen? Fehlanzeige.

Quelle: Marketing Club Berlin LinkedIn Post

Beispiel 4: Absatzwirtschaft Future Marketing Leaders – Konzerne statt KMU

Absatzwirtschaft kürt 20 „Future Marketing Leaders 2025“ – ausschliesslich aus Grosskonzernen wie Porsche, Deutsche Bank, Nestlé und WPP. KMU-Marketing? Fehlanzeige. Auswahlkriterien? Nicht transparent.

Future Marketing Leaders 2025 Absatzwirtschaft Auszeichnung mit 20 Personen hauptsaechlich aus Grosskonzernen ohne transparente Auswahlkriterien

Absatzwirtschaft kürt 20 „Future Marketing Leaders 2025“ – ausschliesslich aus Grosskonzernen wie Porsche, Deutsche Bank, Nestlé und WPP. KMU-Marketing? Fehlanzeige. Auswahlkriterien? Nicht transparent. Die wahre Innovation findet oft dort statt, wo keine Werbebudgets für Branchenmagazine vorhanden sind. Klassisches Navel-Gazing der Marketing-Elite.

Quelle: Absatzwirtschaft – Future Marketing Leaders 2025

Oben sind ausschliesslich Talente oder Future Leaders aus Grosskonzernen wie Porsche, Deutsche Bank, Nestlé und WPP oder Werbeagenturen. Ohne klar definierte Themen ist unklar wie die Auswahl stattfand.

82,6% aller Unternehmen in DE sind Kleinunternehmen mit bis 9 Vollzeit Beschäftigen und weniger als 2 Mio Umsatz. (Quelle: Destatis ), konzentrieren sich Kongresse wie der Deutsche Marketing Tag und auch Marketing Clubs auf Grosskonzern-CMOs.

Inwiefern hat dies aber mit KMU-Marketing zu tun? Keinen Zweifel, irgendwie sind diese Personen einem Journalisten aufgefallen. Das möge durch persönliche Gespräche mit dem Future Marketing-Leader oder aber einem Hinweis des Vorgesetzten an die Redaktion passiert sein.

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Beispiel 5: Deutscher Marketing Tag 2026

Die Session „Marketing für Morgen – Rethinking Marketing“ wirft eine zentrale Frage auf:
Wer definiert eigentlich, wohin sich Marketing entwickelt – und für wen?

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob hier tatsächlich ein grundlegendes Überdenken von Marketing stattfindet oder eher die Weiterentwicklung bestehender Konzepte.

Prozesse werden effizienter, Technologie und KI gezielter eingesetzt, meist jedoch innerhalb bekannter Konzernlogiken.

Session 4 beim Deutschen Marketing Tag 2026: Marketing für Morgen – Rethinking Marketing mit Fokus auf Konzern- und Agenturperspektiven

Perspektiven grosser Unternehmen und ihre Übertragbarkeit auf KMU.

Der gefeierte „millionenschwere Masterplan“ für den Cheez-It-Launch von Kellanova, wie ihn der Marketing Club Berlin hervorhob, steht exemplarisch für diese Perspektive. Solche Cases sind strategisch relevant, sagen jedoch wenig darüber aus, wie Marketing für die Mehrheit der Unternehmen morgen funktionieren kann.

Die eigentliche Herausforderung für „Marketing für Morgen“ liegt weniger in neuen Tools oder KI, sondern in der Frage, wessen Realität als Massstab dient. Ohne diese Reflexion bleibt Rethinking Marketing oft die Fortschreibung etablierter Konzernmodelle mit moderner Technologie.

Wenn vor allem CMO grosser Konzerne und Vertreter internationaler Agenturnetzwerke diskutieren, bleibt offen, wie übertragbar diese Perspektiven auf die Realität der deutschen Unternehmenslandschaft sind. Auch wie dies relevant sein könnte für meinem Gemüsehändler und seinen Läden scheint mir fraglich. Er sagte mir vor kurzem:

„Frische Ware, niedrige Preise – kleiner Kalender, grosse Wirkung.“

Der Gemüsehändler muss innovativ bleiben auch wenn es nur um ein kleines Marketing Budget geht und ein Taschenkalender auf Papier eigentlich im heutigen Zeitalter nicht funktionieren sollte. Doch manchmal bedingt innovatives oder neues Marketing sich auf die wichtigsten Dinge zu besinnen: Was will der Kunde was wird die Kundin gerne und oft nutzen von unseren Promotional Gifts.

Der Taschenkalender mag eine diffusere Methode sein, um Kunden zu erreichen, als digitales Marketing. Allerdings ist Online-Werbung teurer geworden und liefert weniger Ergebnisse (siehe unsere Analyse über strategische Digital Marketing-Budgetplanung – Social Media).

Dennoch prägen auf Branchenevents wie dem Deutschen Marketing Tag erneut Akteure die Debatte, deren Strukturen, Budgets und Marktmacht die Ausnahme darstellen und für meinen Gemüsehändler und mich als seinen Strategen wenig wenn überhaupt Hilfestellung bieten.

Deutscher Marketing Tag widmet sich der Marke Deutschland

Dieses Jahr fokussiert der Deutsche Marketing Tag auf das Thema „Marke Deutschland“.

Als 🇨🇦Kanada-Schweizer🇨🇭 fiel es mir anfangs schwer zu verstehen, was ein „Tag des Marketings“ mit dem Thema Marke Deutschland zu tun hat.

➡️ Also versuchte ich, es für mich zu definieren:

📍“Eine Marke ist die Summe aller Vorstellungen, die ein Name oder Symbol bei Menschen hervorruft. Sie soll helfen, Produkte oder Dienstleistungen von anderen zu unterscheiden. #DrKPI – Urs E. Gattiker, Ph.D.📍

Übertragen auf Marke Deutschland heisst das:

📍🔵Sie ist die Summe dessen, was Deutschland in den Köpfen von Nachbarländern und internationalen Partnern auslöst – durch seine Unternehmen, Produkte, Menschen, Werte und Kultur. #DrKPI – Urs E. Gattiker, Ph.D.📍🔵

👂 Ich bin gespannt, wie diese Aspekte am Deutschen Marketing Tag (DMT) diskutiert werden.

Häufig gestellte Fragen: Marketing Events ROI 2026

Wie viel Zeit bleibt pro Woche für Weiterbildung und Marketing Events?
Nach Arbeit (40 Std), Schlaf (50 Std), Pendeln (8 Std), Morgen-/Abendroutine (7 Std) und Haushalt (4 Std) bleiben durchschnittlich 59 Stunden pro Woche für Familie, Freunde, Hobbies und Weiterbildung.
Jede Marketing-Konferenz muss sich gegen diese Alternativen behaupten und einen messbaren ROI liefern.

Was ist die Dunbar Zahl und was bedeutet sie für Marketing Networking?
Die Dunbar Zahl besagt: Menschen können maximal 150 bedeutungsvolle Beziehungen gleichzeitig pflegen. Diese teilen sich in Schichten: 1,5 Intime, 5 geliebte Menschen, 15 gute Freunde, 50 Freunde, 150 bedeutungsvolle Kontakte. Für einen guten Freund braucht es etwa 200 Stunden Investition innerhalb weniger Monate. 500 LinkedIn-Kontakte täuschen über diese biologisch begrenzte Kapazität hinweg.
Die Gefahr ist, dass Marketing-Events nur oberflächliche Begegnungen ohne langfristigen Wert liefern. Beim Marketing Club und seinen Events sieht man sich regelmässig, es können also Beziehungen entstehen die tiefer gehen.

Lohnen sich Marketing Events für KMU?
Kritisch prüfen! 99,3% deutscher Unternehmen sind KMU (Destatis 2023), doch viele Events fokussieren auf Grosskonzern-Budgets von Porsche, Deutsche Bank oder Kellanova.
Die ROI-Frage: Bietet diese Konferenz mehr Mehrwert als ein Fachbuch (15€, 8 Std), Online-Kurs (50-200€) oder drei 1:1 Mentoring-Gespräche?

Wie wirkt sich Social Media auf Marketing-Produktivität aus?
Microsoft-Studie zeigt: 153 Team-Nachrichten + 117 E-Mails täglich vernichten Produktivität. Stanford-Forschung belegt: Multitasking schadet dem Gedächtnis nachweisbar.
Generation Z macht’s vor: Social Media Nutzung sinkt in Europa. Empfehlung: Push-Notifications aus, feste Zeitfenster (2×15 Min/Tag), Deep Work Blöcke ohne Ablenkung.

Was ist Return on Time (ROT) im Marketing?
ROT bewertet Marketing-Aktivitäten nicht nur nach Return on Investment (ROI), sondern auch nach Zeitinvestition. Bei 59 verfügbaren Stunden pro Woche muss jede Aktivität gegen Familie, Freunde und alternative Lernformen abgewogen werden.
Zeit wird zum kritischen KPI für Marketing-Entscheidungen 2026.

Fazit: Marketing Expertise 2026 – Zeit als strategische Ressource

Marketing Expertise 2026 bedeutet nicht mehr Events, sondern klügere Zeitinvestition mit messbarem ROI. Die Erkenntnisse aus Dunbar Zahl, Multitasking-Forschung und der KMU-Realität zeigen:

1. Zeit ist die knappste Ressource
59 Stunden pro Woche für Familie, Freundschaft, Weiterbildung und Hobbies. Jede Marketing-Konferenz, jedes Networking-Event, jeder Business-Kongress konkurriert mit Netflix, YouTube und Familienzeit. Der ROI muss messbar sein.

2. Beziehungen brauchen Tiefe, nicht Breite
500 LinkedIn-Kontakte ändern nichts an der Dunbar Zahl: Maximal 150 bedeutungsvolle Beziehungen sind möglich. 200 Stunden investieren für einen guten Freund – oder oberflächliches Networking mit 149 Fremden? Die Wahl ist klar.

3. Marketing-Elite redet an KMU-Realität vorbei
99,3% aller deutschen Unternehmen sind KMU, 53% aller Arbeitnehmer arbeiten dort, sie erwirtschaften 41% der Bruttowertschöpfung (Quelle: Destatis 2023).

Doch Marketing Clubs, Kongresse und Branchenmagazine feiern Millionenbudgets von Porsche, Deutsche Bank und Kellanova. Praxisrelevanz? Fehlanzeige.

4. Weniger Social Media, mehr Fokus
153 Team-Nachrichten und 117 E-Mails pro Tag vernichten Produktivität (siehe Nutzerdaten von Microsoft 365).
Multitasking schadet dem Gedächtnis. Social Media Nutzung in Europa sinkt. Generation Z macht es vor. Konzentration statt Ablenkung.

Hands-on Tipps für 2026:

  • Marketing Events ROI kritisch prüfen: Welchen messbaren Mehrwert bietet diese Konferenz gegenüber einem Fachbuch, Online-Kurs oder Gespräch mit einem Mentor?
  • Networking gezielt: 2 „gute“ Business Cards an einem Event oder LinkedIn connections reichen völlig. Was wir daraus machen – Beziehungen pflegen – macht den Unterschied.
  • Social Media reduzieren: Push-Benachrichtigungen ausschalten. Feste Zeitfenster statt permanenter Ablenkung.
  • KMU-Perspektive suchen: Nicht Millionenbudgets kopieren, sondern innovative Lösungen mit begrenzten Ressourcen entwickeln.
  • Zeit als KPI: Jede Marketing-Aktivität gegen Zeitinvestition bewerten. ROI = Return on Investment UND Return on Time.

Marketing für Morgen beginnt nicht mit KI-Tools oder Millionenbudgets. Es beginnt mit der Frage: Wofür nutze ich meine 59 verfügbaren Stunden pro Woche?

📘 Praxiswissen zu KI, Produktivität und Strategie?

🔵 DrKPI: KI-Weiterbildung, Consulting & Engineering
Wir unterstützen Sie dabei, Arbeitsprozesse KI-fit zu machen – von der Kompetenzprüfung über Weiterbildung bis hin zur technischen Umsetzung und Engineering.

📜 DrKPI CyTRAP AI-Verantwortlichkeitserklärung: Beitrag mit KI-Unterstützung angepasst; Inhalte wurden geprüft und verantwortet.

 


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4 Antworten

  1. marcomsuisse löst sich auf #1

    Noch einen Hinweis

    In unserer zunehmend getakteten Zeit wird Vereinsarbeit immer häufiger als Luxus oder Ausnahme wahrgenommen. Jüngere Generationen bevorzugen flexible Beteiligung: einzelne Veranstaltungen besuchen ja, langfristige Mitgliedschaften eher nein.

    Netzwerken funktioniert aus ihrer Sicht auch über WhatsApp, Instagram und TikTok. Den nachhaltigen Mehrwert persönlicher, kontinuierlicher Kontakte zu vermitteln, wird dadurch deutlich schwieriger.

    Urs

    #DigitalMarketing #Zeitmanagement #DrKPI

    1. marcomsuisse löst sich auf #2

      Die Folge: Vereine haben zunehmend Mühe, junge Mitglieder zu rekrutieren. Bestehende Amtsträgerinnen und Amtsträger bleiben deshalb oft zu lange im Einsatz, weil jüngere Mitglieder Funktionen und Ämter im Vorstand nicht übernehmen wollen.

      Fehlt eine tragfähige Nachfolge, droht letztlich die Auflösung des Vereins – wie das Beispiel der Vereinsauflösung marcom suisse zeigt (siehe Image unten – Vereinsauflösung 31.03.2026 in Zug).


      Urs

      #DigitalMarketing #Zeitmanagement #DrKPI

      Abschluss-Dinner zur Vereinsauflösung von marcom suisse im Shed Club in Zug am 31. März 2026

  2. Die Analyse trifft einen wunden Punkt. Auch wir sehen: Zeit ist die knappste Ressource im Marketing. Junge Fachkräfte wollen gezielt teilnehmen, nicht dauerhaft gebunden sein. Oberflächliches Networking überzeugt sie nicht mehr.

    Genau darin liegt die Herausforderung für Marketing Clubs. Wenn es nicht gelingt, echten Mehrwert durch relevante Inhalte, Dialog auf Augenhöhe und nachhaltige Beziehungen zu schaffen, bleiben Funktionen unbesetzt. Dann tragen wenige Engagierte Verantwortung zu lange – bis Vereine, wie zuletzt marcom suisse, letztlich vor der Auflösung stehen.

    Unser Anspruch als Marketing Club Lago ist klar: Qualität vor Quantität.

    Weniger Events, dafür echte Wirkung. Weniger Buzzwords, mehr Substanz. Zeit als KPI – nicht nur ROI.

    #MCLago #MarketingEvents #KMU #ReturnOnTime #Bodensee

    1. Marketing Club Lago #MCLago

      Danke für den Beitrag – der trifft einen wunden Punkt.
      Gerade als KMU-Unternehmer und Selbständiger merke ich täglich, wie knapp Zeit und Aufmerksamkeit sind.

      Genau deshalb schätze ich am Marketing Club Lago den Fokus auf praxisnahe Weiterbildung: Workshops mit Open-Source- und KI-Tools, die nicht buzzword-lastig sind, sondern konkret Zeit und Geld sparen. Das ist für KMU entscheidend.

      Weniger Show, mehr Umsetzbarkeit.
      Weiterbildung, die sich im Alltag rechnet – genau das braucht es 2026.

      Urs

      #DigitalMarketing #DrKPI

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